Title:
Verfahren und Vorrichtungen zum Verwalten von Paketdatennetzverbindungen
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Mobilkommunikationsvorrichtung kann ein erstes Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff, ein zweites Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem Funkzugriff kurzer Reichweite, und eine Verbindungsverwaltungsschaltung umfassen, ausgelegt zum Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen, um eine Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, Bestimmen aus der Transferverlaufsdatenbank, ob übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten, Identifizieren eines verfügbaren Transfers einer Ziel-Paketdatennetzverbindung der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem, und selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem abhängig davon, ob übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem auftreten.




Inventors:
Parron, Jerome (90762, Fürth, DE)
Sirotkin, Alexander Sasha (Petach Tikva, IL)
Application Number:
DE102016102983A
Publication Date:
08/24/2017
Filing Date:
02/19/2016
Assignee:
Intel IP Corporation (Calif., Santa Clara, US)
International Classes:



Foreign References:
201101999872011-08-18
201402411802014-08-28
201503588682015-12-10
201600072602016-01-07
201602492852016-08-25
WO2015046267A12015-04-02
WO2015152872A12015-10-08
Other References:
IEEE 802.11-Standard
IEEE 802.16-Funkkommunikationsstandard
Non-Roaming Architecture within EPS using S5, S2a, S2b” in 3GPP TS 23.402, „Architecture enhancements for non-3GPP accesses”, V13.4.0 („3GPP TS 23.402”)
Attorney, Agent or Firm:
Viering, Jentschura & Partner mbB Patent- und Rechtsanwälte, 01099, Dresden, DE
Claims:
1. Mobilkommunikationsvorrichtung zum Senden und Empfangen von Kommunikationssignalen, wobei die Mobilkommunikationsvorrichtung Folgendes umfasst:
ein erstes Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff;
ein zweites Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem Funkzugriff kurzer Reichweite; und
eine Verbindungsverwaltungsschaltung, ausgelegt zum
Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen, um eine Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen;
Bestimmen aus der Transferverlaufsdatenbank, ob übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten;
Identifizieren eines verfügbaren Transfers einer Ziel-Paketdatennetzverbindung der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem erstem Modem und dem zweiten Modem; und
selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem abhängig davon, ob übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem auftreten.

2. Mobilkommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch
Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen auftreten; und
Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn keine übermäßigen vorherigen Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen auftreten.

3. Mobilkommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und zweiten Modem durch Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank in einem vordefinierten Zeitraum mehr als eine vordefinierte Quantität von Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem auftritt.

4. Mobilkommunikationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Überwachen von Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, durch Aufzeichnen eines Ursprungszugriffspunkts, eines Endzugriffspunkts und einer Transferzeit in der Transferverlaufsdatenbank für jeden überwachten Funkzugriffstransfer.

5. Mobilkommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn seit einem letzten Transfer der einen oder der mehreren Paketdatennetzverbindungen ein vordefinierter Zeitraum nicht vergangen ist.

6. Mobilkommunikationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Identifizieren des verfügbaren Transfers der Ziel-Paketdatennetzverbindung zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch
Auswerten von Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder von Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite; und
Identifizieren des verfügbaren Transfers abhängig davon, ob die Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder die Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite vorbestimmte Transferkriterien erfüllen.

7. Mobilkommunikationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der verfügbare Transfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein Funkzugriffstransfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung von dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff des ersten Modems zu dem Funkzugriff kurzer Reichweite des zweiten Modems ist.

8. Mobilkommunikationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der verfügbare Transfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein Funkzugriffstransfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung von dem Funkzugriff kurzer Reichweite des zweiten Modems zu dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff des ersten Modems ist.

9. Mobilkommunikationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Verbindungsverwaltungsschaltung ferner ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatennetzverbindung.

10. Mobilkommunikationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Verbindungsverwaltungsschaltung ferner ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Verbindungstyps der Ziel-Paketdatenverbindung.

11. Mobilkommunikationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff ein 3GPP-Funkzugriff (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation) ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-Funkzugriff (Wireless Local Area Network) ist.

12. Mobilkommunikationsvorrichtung zum Senden und Empfangen von Kommunikationssignalen, wobei die Mobilkommunikationsvorrichtung Folgendes umfasst:
ein erstes Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff;
ein zweites Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem Funkzugriff kurzer Reichweite; und
eine Verbindungsverwaltungsschaltung, ausgelegt zum
Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen, um eine Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen;
Bestimmen aus der Transferverlaufsdatenbank, ob in einem vordefinierten Zeitraum mehr als eine vordefinierte Quantität von vorherigen Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftritt;
Identifizieren eines verfügbaren Transfers einer Ziel-Paketdatennetzverbindung der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen einem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und einem Funkzugriff kurzer Reichweite;
Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank in einem vordefinierten Zeitraum mehr als eine vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem auftritt; und
Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank in dem vordefinierten Zeitraum weniger als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem auftritt.

13. Mobilkommunikationsvorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Überwachen von Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, durch Aufzeichnen eines Ursprungszugriffspunkts, eines Endzugriffspunkts und einer Transferzeit in der Transferverlaufsdatenbank für jeden überwachten Funkzugriffstransfer.

14. Mobilkommunikationsvorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank in dem vordefinierten Zeitraum mehr als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem auftritt, durch Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn seit einem letzten Transfer der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen der vordefinierte Zeitraum nicht vergangen ist.

15. Mobilkommunikationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank in dem vordefinierten Zeitraum mehr als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem auftritt, durch Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Benutzeraktivitätsniveaus der Zielpaketdatenverbindung.

16. Mobilkommunikationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff ein 3GPP-Funkzugriff (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation) ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-Funkzugriff (Wireless Local Area Network) ist.

17. Verfahren zum Verwalten von Paketdatennetzverbindungen, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen, um eine Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen;
Bestimmen aus der Transferverlaufsdatenbank, ob übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen einem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und einem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten;
Identifizieren eines verfügbaren Transfers einer Ziel-Paketdatennetzverbindung der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite; und
selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite, wenn übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten.

18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite Folgendes umfasst:
Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen auftreten; und
Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn keine übermäßigen vorherigen Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen auftreten.

19. Verfahren nach Anspruch 17, wobei selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite Folgendes umfasst:
Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn in einem vordefinierten Zeitraum mehr als eine vordefinierte Quantität von Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftritt.

20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff ein 3GPP-Funkzugriff (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation) ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-Funkzugriff (Wireless Local Area Network) ist.

Description:
Technisches Gebiet

Verschiedene Ausführungsformen betreffen allgemein Verfahren und Mobilkommunikationsvorrichtungen zum Verwalten von Paketdatennetzverbindungen.

Stand der Technik

Mobilnetzbetreiber haben sich in letzter Zeit auf WLAN-Technologien (Wireless Local Area Network) konzentriert, um den Datenverkehr aus Mobilfunk-Datennetzen abzuladen. Mobilnetzbetreiber haben sowohl vom Betreiber eingesetzte WLAN-Zugangspunkte (AP – Access Points) als auch private WLAN-AP (z. B. WLAN-AP in Privatwohnungen oder in anderen kommerziellen Entitäten) für WLAN-Abladen ins Auge gefasst, wobei Mobilfunk-Datenverkehr von Mobilfunk-Funkzugriffen auf WLAN-Funkzugriffe transferiert werden kann. Das WLAN-Abladen kann somit Mobilnetzbetreibern erlauben, sowohl den Funkzugang- als auch den Kernnetzstau zu verringern.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

In den Zeichnungen beziehen sich im Allgemeinen in den verschiedenen Ansichten durchweg gleiche Bezugszeichen auf dieselben Teile. Die Zeichnungen sind nicht unbedingt maßstabsgetreu, stattdessen wird im Allgemeinen die Veranschaulichung der Prinzipien der Erfindung betont. In der folgenden Beschreibung werden verschiedene Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug auf die folgenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:

1 eine Mobilnetzarchitektur;

2 ein Funkzugangsnetzszenario in Bezug auf PDN-Abladen;

3 ein Funkzugangsnetzszenario in Bezug auf PDN-Weiterreichung;

4 ein Nachrichtensequenzdiagramm zur PDN-Abladen;

5 ein Nachrichtensequenzdiagramm für PDN-Weiterreichung;

6 eine interne Konfiguration eines mobilen Endgeräts;

7 eine Blockdarstellung von Funktionselementen eines mobilen Endgeräts;

8 eine Entscheidung, die eine PDN-Mobilitätsverwaltungsprozedur veranschaulicht;

9 ein erstes Verfahren zum Verwalten von Paketdatennetzverbindungen; und

10 ein zweites Verfahren zum Verwalten von Paketdatennetzverbindungen.

Beschreibung

Die folgende ausführliche Beschreibung bezieht sich auf die beigefügten Zeichnungen, die zur Veranschaulichung spezifische Details und Ausführungsformen zeigen, in denen die Erfindung ausgeübt werden kann.

Das Wort „beispielhaft” wird hier mit der Bedeutung „als Beispiel, Fall oder Veranschaulichung dienend” gebraucht. Jede Ausführungsform oder Ausgestaltung, die hier als „beispielhaft” beschrieben wird, ist nicht unbedingt als gegenüber anderen Ausführungsformen oder Ausgestaltungen bevorzugt oder vorteilhaft aufzufassen.

Die Wörter „vielzählig” und „mehrere” in der Beschreibung und in den Ansprüchen beziehen sich ausdrücklich auf eine Menge von mehr als 1. Dementsprechend beziehen sich jegliche Phrasen, die ausdrücklich die oben erwähnten Wörter enthalten (z. B. „eine Vielzahl von (Objekten)”, „mehrere (Objekte)”), die sich auf eine Menge von Objekten beziehen, ausdrücklich auf mehr als eines der Objekte. Die Ausdrücke „Gruppe (von)”, „Menge (von)”, „Ansammlung (von)”, „Reihe (von)”, „Sequenz (von)”, „Gruppierung (von)” usw. und dergleichen in der Beschreibung und in den Ansprüchen beziehen sich gegebenenfalls auf eine Menge größer oder gleich eins, d. h. eines oder mehrere.

Im vorliegenden Gebrauch wird eine „Schaltung” als eine beliebige Art von logikimplementierender Entität verstanden, die spezielle Hardware oder einen softwareausführenden Prozessor umfassen kann. Eine Schaltung kann also eine integrierte Schaltung des Typs Analogschaltung, Digitalschaltung, Mischsignalschaltung, Logikschaltung, ein Prozessor, ein Mikroprozessor, eine CPU (Zentralverarbeitungseinheit), eine GPU (Grafikverarbeitungseinheit), ein DSP (digitaler Signalprozessor), ein FPGA (am Einsatzort programmierbares Gatearray), ein ASIC (anwendungsspezifische integrierte Schaltung) usw. oder eine beliebige Kombination davon sein. Jede andere Art von Implementierung der jeweiligen Funktionen, die im Folgenden ausführlicher beschrieben werden, kann auch als „Schaltung” aufgefasst werden. Es versteht sich, dass beliebige zwei (oder mehr) der hier aufgeführten Schaltungen als eine einzelne Schaltung mit im Wesentlichen äquivalenter Funktionalität realisiert werden können und umgekehrt jede einzelne Schaltung, die hier aufgeführt wird, als zwei (oder mehr) getrennte Schaltungen mit im Wesentlichen äquivalenter Funktionalität realisiert werden kann. Außerdem können Erwähnungen einer „Schaltung” zwei oder mehr Schaltungen bedeuten, die zusammen eine einzige Schaltung bilden.

Im vorliegenden Gebrauch kann „Speicher” als ein nichttransitorisches computerlesbares Medium aufgefasst werden, in dem Daten oder Informationen zum Abruf gespeichert werden können. Hier aufgenommene Verweise auf „Speicher” können somit als sich auf flüchtigen oder nichtflüchtigen Speicher beziehend aufgefasst werden, darunter Direktzugriffsspeicher (RAM), Nurlesespeicher (ROM), Flash-Speicher, Halbleiterspeicher, Magnetband, ein Festplattenlaufwerk, ein optisches Laufwerk usw. oder eine beliebige Kombination davon. Ferner versteht sich, dass Register, Schieberegister, Prozessorregister, Datenpuffer usw. auch hier durch den Ausdruck „Speicher” eingeschlossen werden. Es versteht sich, dass eine als „Speicher” bezeichnete einzelne Komponente oder „ein Speicher” aus mehr als einer verschiedenen Art von Speicher zusammengesetzt sein kann und sich somit auf eine kollektive Komponente beziehen kann, die eine oder mehrere Arten von Speicher umfasst. Es versteht sich ohne weiteres, dass eine einzelne Speicherkomponente in mehrere kollektiv äquivalente Speicherkomponenten aufgeteilt werden kann und umgekehrt. Obwohl Speicher als von einer oder mehreren anderen Komponenten getrennt abgebildet sein kann (wie etwa in den Zeichnungen), versteht sich, dass Speicher in eine andere Komponente, wie etwa auf einem gemeinsamen integrierten Chip, integriert werden kann.

Der als Verweis auf einen Zugangspunkt eines Mobilkommunikationsnetzes verwendete Ausdruck „Basisstation” kann als eine Makrobasisstation, Mikrobasisstation, ein NodeB, Evolved NodeB (eNB), Home eNodeB, RRH (Remote Radio Head), Relaispunkt usw. aufgefasst werden. Im vorliegenden Gebrauch kann eine „Zelle” im Kontext der Telekommunikation als ein durch eine Basisstation versorgter Sektor aufgefasst werden. Eine Zelle kann dementsprechend eine Menge von geografisch colokalisierten Antennen sein, die einer bestimmten Sektorisierung einer Basisstation entsprechen. Eine Basisstation kann somit eine oder mehrere Zellen (oder Sektoren) versorgen, wobei jede Zelle durch einen distinkten Kommunikationskanal gekennzeichnet ist. Ferner kann der Ausdruck „Zelle” benutzt werden, um sich auf eine beliebige einer Makrozelle, Mikrozelle, Femtozelle, Picozelle usw. zu beziehen.

Für die Zwecke der vorliegenden Offenbarung können Funkkommunikationstechnologien als Funkkommunikationstechnologie mit kurzer Reichweite (oder Kurzreichweiten-Funkzugang) oder zellulare großflächige Funkkommunikationstechnologie (oder zellularer großflächiger Funkzugang) klassifiziert werden. Funkkommunikationstechnologien mit kurzer Reichweite umfassen Bluetooth, WLAN (Wireless Local Area Network, z. B. gemäß einem beliebigen IEEE 802.11-Standard, z. B. WiFi) und beliebige andere ähnliche Funkkommunikationstechnologien mit „kurzer Reichweite”. Zellulare großflächige Funkkommunikationstechnologien umfassen GSM (Global System for Mobile Communications), UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), LTE (Long Term Evolution), LTE-A (LTE-Advanced), CDMA (Code Division Multiple Access), WCDMA (Wideband Code Division Multiple Access), LTE-A (LTE-Advanced), GPRS (General Packet Radio Service), EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution), HSPA (High Speed Packet Access), HSPA+ (HSPA Plus), WiMax (Worldwide Interoperability for Microwave Access) (z. B. gemäß einem IEEE 802.16-Funkkommunikationsstandard) und beliebige andere ähnliche „mobile” oder „zellulare” Funkkommunikationstechnologien. Zellulare großflächige Funkkommunikationstechnologien können hier allgemein als „Mobilfunk”-Kommunikationstechnologien bezeichnet werden. Es versteht sich, dass hier aufgeführte beispielhafte Szenarien von demonstrativer Beschaffenheit sind und dementsprechend auf verschiedene andere Mobilkommunikationstechnologien, die sowohl existieren als auch noch nicht formuliert sind, angewandt werden können, insbesondere, wenn sich solche Mobilkommunikationstechnologien ähnliche Merkmale wie hinsichtlich der folgenden Beispiele offenbart teilen.

Der hier benutzte Ausdruck „Netz”, z. B. als Verweis auf ein Kommunikationsnetz wie etwa ein Mobilkommunikationsnetz, umfasst sowohl ein Zugangsteil eines Netzes (z. B. einen RAN-Teil (Radio Access Network)) als auch einen Kernteil eines Netzes (z. B. einen Kernnetzteil). Im vorliegenden Gebrauch bezieht sich der Ausdruck „Funk-Leerlaufmodus” oder „Funk-Leerlaufzustand”, der in Erwähnung eines mobilen Endgeräts gebraucht wird, auf einen Funksteuerzustand, in dem dem mobilen Endgerät nicht mindestens ein dedizierter Kommunikationskanal eines Mobilkommunikationsnetzes zugeteilt ist. Der in Erwähnung eines mobilen Endgeräts verwendete Ausdruck „Funkverbindungsmodus” oder „Funktrennungszustand” bezieht sich auf einen Funksteuerzustand, in dem dem mobilen Endgerät mindestens ein dedizierter Aufwärtsstrecken-Kommunikationskanal eines Mobilkommunikationsnetzes zugeteilt ist.

Sofern es nicht ausdrücklich anders erwähnt wird, schließt der Ausdruck „Senden” sowohl direkte als auch indirekte Übertragung ein. Ähnlich schließt der Ausdruck „Empfangen” sowohl direkten als auch indirekten Empfang ein, sofern es nicht ausdrücklich anders erwähnt wird.

MAPCON (Multiple Access Packet Data Network (PDN) Connectivity), so wie es von dem Partnerschaftsprojekt der dritten Generation (3GPP) in LTE Release 10 eingeführt wird, kann es mobilen Endgeräten erlauben, sowohl PDN-Verbindungen an nichtzellulare Zugriffe (z. B. WLAN) abzugeben als auch PDN-Verbindungen wieder an die zellularen Zugriffe zurückzugeben. Eine solche PDN-Abgabe kann Netzstau sowohl im Funkzugangs- als auch im Kernteil des Mobilfunknetzes mindern, indem Datenverkehr von zellularen Zugangspfaden zu nichtzellularen Zugangspfaden transferiert wird, und kann dementsprechend ein wichtiges Werkzeug für Mobilnetzbetreiber (MNO) sein, um hohe Nachfrage nach Datenverkehr zu unterstützen. Die Signalisierung für PDN-Mobilität, die zum Transfer von PDN-Verbindungen zwischen zellularen und nichtzellularen Zugriffen erforderlich ist, kann jedoch sowohl dem Mobilfunknetz als auch dem mobilen Endgerät hohe Kosten in Form von Funk- und Kernnetzstau und Mobil-Stromverbrauch auferlegen. Solche Lasten können verschlimmert werden, wenn Frequenz-PDN-Mobilitätsoperationen auftreten, wie etwa wenn sich ein mobiles Endgerät wiederholt in ein nichtzellulares Versorgungsgebiet und aus diesem heraus bewegt, das sich mit zellularer Versorgung überlappt. In einem solchen Szenario kann das mobile Endgerät wiederholte PDN-Abgabe und -Weiterreichung zwischen den zellularen und nichtzellularen Zugriffen auslösen, was somit zu potentiell zu großen Funkstörungen, Kernnetzstau und Batterieverbrauch führt. Wie erläutert werden wird, können mobile Endgeräte angesichts der potentiellen Vorteile und Nachteile des Transferierens von PDN-Verbindungen selektiv entscheiden, ob PDN-Mobilitätsoperationen ausgeführt werden sollen oder nicht.

Mobile Endgeräte können eine oder mehrere PDN-Verbindungen (d. h. Datenverbindungen) aufweisen, die es mobilen Endgeräten erlauben, durch das Kernnetz Paketdaten mit verschiedenen PDN (d. h. Datennetzen außerhalb des Kernnetzes) auszutauschen. In einem LTE-Kontext kann erwartet werden, dass ein mobiles Endgerät (z. B. ein Benutzergerät (UE)), das beim Kernnetz registriert ist (EMM-REGISTERED-Zustand, (Evolved Packet System (EPS) Mobility Management (EMM) Registered)), mindestens eine aktive PDN-Verbindung hat. Dementsprechend kann ein registriertes mobiles Endgerät beim anfänglichen Netzanschluss eine PDN-Verbindung herstellen und danach sowohl während des Funkleerlaufzustands (Radio Resource Control(RRC)-IDLE) als auch während des funkverbundenen Zustands (RRC-CONNECTED) mindestens eine solche PDN-Verbindung aufrechterhalten. Mobile Endgeräte können zusätzliche PDN-Verbindungen herstellen und Paketdaten mit verschiedenen PDN austauschen, wie etwa für Sprachdaten, Videodaten, einfaches Internet-/Webbrowsen usw. Solche PDN-Verbindungen können während Funkleerlaufzuständen logisch aktiv bleiben, um leichte Netzankündigung ankommender PDN-Daten (z. B. Pingen) zu erlauben und damit lokale Anwendungen eines mobilen Endgeräts eine PDN-Verbindung zum Empfangen von Paketdaten wiederbeleben können, z. B. ohne beim Eintritt in den funkverbundenen Zustand eine PDN-Verbindung völlig neu herzustellen.

1 zeigt eine LTE-Netzarchitektur, die PDN-Mobilität zwischen 3GPP- und Nicht-3GPP-Funkzugriffen veranschaulicht, die aus Fig. 4.2.2-1 „Non-Roaming Architecture within EPS using S5, S2a, S2b” in 3GPP TS 23.402, „Architecture enhancements for non-3GPP accesses”, V13.4.0 („3GPP TS 23.402”) abgeleitet ist. In einer abgekürzten Übersicht über LTE-Netzarchitekturen kann das UE 102 über eine UU-Schnittstelle als Teil des RAN-Teils des Mobilfunknetzes (evolved UMTS RAN oder EUTRAN) eine Funkverbindung mit der versorgenden Basisstation (z. B. evolved NodeB (eNodeB oder eNB)) 104 herstellen, wobei das Mobilfunknetz in einen RAN-Teil und einen Kernnetzteil aufgeteilt ist. Die versorgende Basisstation 104 kann über X2-Schnittstellen mit einer oder mehreren zusätzlichen Basisstationen verbunden sein. Die Basisstationen des RAN können über eine S1-MME (S1-Mobility Management Entity, bezüglich einer MME des EPC), eine S1-U (zu einem versorgenden Gateway (SGW) des EPC) eine Schnittstelle mit dem Kernnetzteil (Evolved Packet Core (EPC)) bilden, wobei das SGW und die MME über eine S11-Schnittstelle miteinander eine Schnittstelle aufweisen können. Die MME kann über eine S6a-Schnittstelle mit dem HSS (Home Subscriber Service) verbunden sein. Das SGW kann über eine S5/S8-Schnittstelle (abhängig von Roamingbedingungen), die als Gateway zu verschiedenen PDN, Servern und IP-Diensten außerhalb des EPC wirken kann, eine Schnittstelle mit dem PDN-Gateway (PDN) bilden. Das SGW und das PGW können über eine Gxc- bzw. Gx-Schnittstelle eine Schnittstelle mit einer PCRF-Entität (Policy and Charging Rules Function) aufweisen.

Beim Anschluss an das Mobilfunknetz über die versorgende Basisstation 104 kann sich das mobile Endgerät 102 bei der MME registrieren, um einen EMM-REGISTERED-Zustand zu realisieren. Wie oben angegeben, kann erwartet werden, dass das mobile Endgerät 102, sobald es registriert ist, mindestens eine aktive PDN-Verbindung aufrechterhält, während es sich im EMM-REGISTERED-Zustand befindet. Dementsprechend können die MME und das mobile Endgerät 102 über den EPC zwischen dem PGW und dem mobilen Endgerät 102 einen Vorgabe-EPS-Träger herstellen, den das mobile Endgerät 102 danach zur Unterstützung der PDN-Verbindung benutzen kann.

Dementsprechend kann das mobile Endgerät 102 eine PDN-Verbindung mit einem oder mehreren z. B. von PDN1, PDN2, PDN3, usw. herstellen. Solche PDN können für IMS (IP Multimedia Service, der z. B. Sprachverkehr wie VoLTE (Voice over LTE) umfassen kann), Webportale, einfachen Internetzugang usw. sein und können jeweils durch einen APN (Access Point Name) identifiziert werden. Das mobile Endgerät 102 kann im Verlauf der Registrationslebensdauer (EMM-REGISTERED) des mobilen Endgerätes 102 mindestens eine aktive PDN-Verbindung aufrechterhalten und kann dementsprechend sowohl im funkverbundenen als auch im Funkleerlaufzustand mindestens eine aktive PDN-Verbindung aufrechterhalten.

Das mobile Endgerät 102 kann auf ähnliche Weise eine oder mehrere zusätzliche PDN-Verbindungen herstellen und kann dementsprechend danach mehrere aktive PDN-Verbindungen mit verschiedenen unterschiedlichen PDN über den EPC unterstützen. Mit EPS-Trägern mit EUTRAN und EPC hergestellte PDN-Verbindungen können als PDN-Verbindungen des Typs „3GPP-Zugriff” betrachtet werden, da der Zugriffspfad nur 3GPP-Strecken von dem mobilen Endgerät 102 zu dem verbundenen PDN benutzt.

Mobile Endgeräte wie das mobile Endgerät 102 können somit unter Verwendung solcher PDN-Verbindungen Paketdaten über das Mobilfunknetz senden und empfangen. Angesichts der zunehmenden Nachfrage nach zellularen Daten durch mobile Benutzer können Mobilnetzbetreiber jedoch staubezogene Probleme im Kernnetz und/oder RAN erfahren, wie zum Beispiel zu großen Kernnetzverkehr, Funkstörungen und Zellenüberlastung.

Angesichts dessen können Mobilnetzbetreiber nichtzellulares „Abladen” verwenden, das nichtzellulare Ressourcen benutzt, um Benutzerdatenverkehr zu unterstützen, um den Stau im Kernnetz und/oder RAN zu mindern. Obwohl sich die Offenbarung spezifisch auf einen 3GPP-Kontext wie MAPCON beziehen kann, versteht sich, dass die hier erläuterten Systeme in einem beliebigen Abladekontext angewandt werden können, insbesondere zum Abladen von zellular auf WLAN. Andere nichtzellulare Zugriffe können analog verwendet werden, ohne vom Schutzumfang der Offenbarung abzuweichen.

In einem MAPCON-Kontext kann das mobile Endgerät 102 in der Lage sein, 3GPP-Zugriffs-PDN-Verbindungen gleichermaßen zusätzlich zu Nicht-3GPP-Zugriffs-PDN-Verbindungen zu unterstützen. Dementsprechend kann das mobile Endgerät 102 in der Lage sein, eine PDN-Verbindung von zellularen Ressourcen auf nichtzellulare Ressourcen „abzuladen”, wie etwa durch Abladen einer PDN-Verbindung von zellular auf WLAN. Das mobile Endgerät 102 kann gleichzeitig eine Mobilfunkverbindung mit dem zellularen Netz aufrechterhalten, um nichtabgeladene PDN-Verbindungen (die auf 3GPP-Zugriffen bleiben) zusätzlich zu anderen Steuer- und Benutzerebenen-Zellulardaten zu unterstützen.

Nicht-3GPP-Zugriffe können entweder als „nicht vertrauenswürdige” oder „vertrauenswürdige” Nicht-3GPP-Zugriffe klassifiziert werden. Nichtvertrauenswürdige Nicht-3GPP-Zugriffe können drahtlose Netze sein, wie dementsprechend öffentliche WiFi-Hotspots oder private WiFi-Netze (z. B. in einer Privatwohnung), Firmen-WiFi-Hotspots, usw. während vertrauenswürdige Nicht-3GPP-Zugriffe vom Betreiber eingesetzte WiFi-Netze und andere drahtlose Nicht-3GPP-Netze umfassen können, die sich unter der Kontrolle des MNO befinden. Wie in 1 gezeigt, kann der Verbindungspfad in PDN-Mobilitätsprozeduren abhängig davon, ob ein Nicht-3GPP-Zugriff vertrauenswürdig oder nicht vertrauenswürdig ist, unterschiedlich sein. Zum Beispiel kann das mobile Endgerät 102 wünschen, eine PDN-Verbindung auf den WLAN-AP 106 (wie nachfolgend ausführlicher erläutert) abzuladen. Wenn der WLAN-AP 106 ein nichtvertrauenswürdiger Nicht-3GPP-Zugriff ist, kann es notwendig sein, dass der WLAN-AP 106 über ein ePDG (evolved PDN Gateway) eine Schnittstelle mit dem PGW bildet, das dann nicht vertrauenswürdigen Nicht-3-GPP-Zugriffen erlauben kann, (über eine S2b-Schnittstelle) eine Schnittstelle mit dem PGW zu bilden, um auf die verschiedenen Betreiber-IP-Dienste und PDN-Netze zuzugreifen. Es kann auch notwendig sein, dass der WLAN-AP 106 eine Schnittstelle mit einer AAA-Entität (Authentication, Authorization, and Accounting) bildet. Wenn der WLAN-AP 106 ein vertrauenswürdiger Nicht-3GPP-Zugriff ist, kann der WLAN-AP 106 direkt über eine S2A-Schnittstelle eine Schnittstelle mit dem PGW bilden. Dementsprechend kann der Verbindungspfad abgeladener PDN-Verbindungen abhängig von dem Status vertrauenswürdig/nicht vertrauenswürdig des WLAN-AP 106 unterschiedlich sein.

Die Entscheidung, eine PDN-Verbindung von zellular auf WLAN abzuladen, kann mit der momentanen Umgebung eines mobilen Endgeräts zusammenhängen. 2 zeigt ein beispielhaftes Szenario, das eine potentielle Abladesituation für das mobile Endgerät 102 darstellt. Das mobile Endgerät 102 kann anfänglich mit der versorgenden Basisstation 104 verbunden sein und dementsprechend die versorgende Basisstation 104 benutzen, um über das angeschlossene Kernnetz eine oder mehrere PDN-Verbindungen zu unterstützen. Die versorgende Basisstation 104 kann zellulare Versorgung über das Versorgungsgebiet 200 bereitstellen, das einer einzelnen Zelle (einem einzelnen Sektor) der versorgenden Basisstation 104 entsprechen kann.

Der WLAN-AP 106 kann WLAN-Versorgung über das Versorgungsgebiet 210 bereitstellen, das ein kleineres Versorgungsgebiet als die versorgende Basisstation 104 darstellen kann. Wie in 2 gezeigt, kann das Versorgungsgebiet 210 in dem Versorgungsgebiet 200 enthalten sein; als Alternative kann das Versorgungsgebiet 210 eine teilweise oder keine Überlappung mit dem Versorgungsgebiet 200 aufweisen. Wie in 2 gezeigt, kann sich das mobile Endgerät 102 in das Versorgungsgebiet 210 des WLAN-AP 106 hinein bewegen und kann dementsprechend in der Lage sein, eine drahtlose Strecke mit dem WLAN-AP 106 einzuleiten.

Beim Eintritt in das Versorgungsgebiet 210 kann das mobile Endgerät 102 die Anwesenheit des WLAN-AP 106 (wie etwa mit einer Discovery-Prozedur) detektieren und bestimmen, ob der WLAN-AP 106 für Verwendung durch das mobile Endgerät 102 verfügbar ist. Wenn dem so ist, kann das mobile Endgerät 102 entscheiden, ob eine oder mehrere der aktiven PDN-Verbindungen von der versorgenden Basisstation 104 auf den WLAN-AP 106 abgeladen werden sollen. Die Entscheidung, Abladen durchzuführen, kann von vielfältigen Abladeauswertungskriterien abhängen, wie zum Beispiel davon, ob die Abladung RAN-assistiert ist, Kanalbedingungen, Datenverkehrstyp usw.

Die oben erwähnten Kanalbedingungen können eine wichtige Komponente der Abladeauswertung sein. Zum Beispiel kann das mobile Endgerät 102 Kanalbedingungskriterien wie Schwellen erhalten, die Kanalbedingungen definieren, unter denen erwartet wird, dass das mobile Endgerät 102 PDN-Verbindungen ablädt. Das mobile Endgerät 102 kann Funkmessungen an von dem WLAN-AP 106 empfangenen Funksignalen durchführen und mit den WLAN-Funkmessungen in Verbindung mit den Mobilfunkmessungen bestimmen, ob abzuladen ist. Zum Beispiel kann das mobile Endgerät 102 eine Signalstärke (z. B. den RSSI (Received Signal Strength Indicator)), die Signalqualität (z. B. den Rauschabstand (SNR)) oder eine andere Kanalqualitätsmetrik (z. B. Bit-/Paket-/Block-Fehlerrate) von Funksignalen messen, die von dem WLAN-AP 106 empfangen werden, um die aktuelle Funkstrecke mit dem WLAN-AP 106 auszuwerten.

Das mobile Endgerät 102 kann Funkmessungen an von der versorgenden Basisstation 104 empfangenen Funksignalen durchführen und die Funkmessungen auf der Basis der erhaltenen Kanalbedingungskriterien auswerten, um zu bestimmen, ob abzuladen ist. Zum Beispiel kann das mobile Endgerät 102 eine Signalstärke (z. B. RSRP (Reference Signal Recieve Power) oder den RSSI (Received Signal Strength Indicator)), die Signalqualität (z. B. RSRQ (Reference Signal Recieve Quality) oder den Rauschabstand (SNR)) oder eine andere Kanalqualitätsmetrik (z. B. Bit-/Paket-/Block-Fehlerrate) von Funksignalen messen, die von der versorgenden Basisstation 104 empfangen werden, um die aktuelle Funkstrecke mit der versorgenden Basisstation 104 auszuwerten.

Dementsprechend kann das mobile Endgerät 102 in der Lage sein, die Funkstrecke sowohl mit der versorgenden Basisstation 104 als auch dem WLAN-AP 106 auszuwerten, um zu bestimmen, ob PDN-Verbindungen abzuladen sind. Zum Beispiel kann das mobile Endgerät 102 die WLAN-Funkmessungen mit jeweiligen Schwellen vergleichen und auswerten, ob die WLAN-Funkstrecke geeignet ist (ausreichende Stärke/Qualität aufweist, die z. B. die jeweiligen Schwellen übersteigt). Das mobile Endgerät 102 kann dann Abladung von PDN-Verbindungen einleiten, wenn die WLAN-Funkstrecke akzeptabel ist, oder kann wählen, das Abladen von PDN-Verbindungen nicht einzuleiten, wenn die WLAN-Funkstrecke nicht akzeptabel ist. Außerdem kann das mobile Endgerät 102 dafür ausgelegt sein, die WLAN-Funkmessungen und -auswertung zu wiederholen, um zu bestimmen, ob die WLAN-Funkstrecke zu einem späteren Zeitpunkt akzeptabel wird.

Das mobile Endgerät 102 kann auch die Mobilfunkmessungen mit jeweiligen Schwellen vergleichen, um die aktuellen Bedingungen der Mobilfunkstrecke auszuwerten, und eine solche Auswertung bei der Bestimmung, ob Abladen durchzuführen ist, berücksichtigen. Wenn zum Beispiel die Mobilfunkmessungen eine geringe Signalqualität und/oder -stärke anzeigen, kann das mobile Endgerät 102 eher zur Abladung tendieren und kann z. B. die bei der WLAN-Funkstreckenauswertung verwendeten Schwellen verringern. Es sind viele solche Varianten möglich, ohne vom Schutzumfang der Offenbarung abzuweichen.

Dementsprechend kann das mobile Endgerät 102 bestimmen, ob auf WLAN abzuladen ist, und wenn dem so ist, eine oder mehrere auf WLAN abzuladende PDN-Verbindungen identifizieren. Wie bereits erwähnt, kann das mobile Endgerät 102 spezifische Kriterien benutzen, um Funkstreckenbedingungen und Datenverkehrstypen beim Umsetzen solcher Entscheidungen auszuwerten. Die spezifischen von dem mobilen Endgerät 102 benutzten Kriterien können entweder durch das Mobilfunknetz bereitgestellt werden, z. B. für RAN-assistiertes WLAN-Interworking, oder können von einem Vertreiber spezifiziert werden, z. B. Nicht-RNA-assistiertes WLAN-Interworking. Zum Beispiel kann beim RNA-assistierten WLAN-Interworking das mobile Endgerät 102 die Abladeauswertungskriterien als Steuersignalisierung von dem Mobilfunknetz (z. B. über die versorgende Basisstation 104) empfangen, die spezifische Schwellen und/oder Auswertungsbedingungen zur Verwendung beim Umsetzen von Abladeentscheidungen angeben. Als Alternative kann für Nicht-RAN-assistiertes Interworking der Vertreiber das mobile Endgerät 102 mit den Abladeauswertungskriterien konfigurieren und dementsprechend die Schwellen und/oder Auswertungsbedingungen zur Verwendung beim Umsetzen der Abladeentscheidungen spezifizieren. Dessen ungeachtet kann das mobile Endgerät 102 solche Abladeauswertungskriterien beim Bestimmen, ob PDN-Verbindungen auf WLAN abzuladen sind oder nicht, befolgen.

Falls das mobile Endgerät 102 entscheidet, eine oder mehrere PDN-Verbindungen auf den WLAN-AP 106 abzuladen, kann das mobile Endgerät 102 damit voranschreiten, über den WLAN-AP 106 ein VPN (virtuelles privates Netzwerk) mit dem PGW herzustellen, das abhängig von dem Status vetrauenswürdig/nicht vertrauenswürdig des WLAN-AP 106 entweder direkt über eine S2a-Schnittstelle oder über eine ePDG- und S2b-Schnittstelle erfolgen kann.

Dementsprechend kann das mobile Endgerät 102 eine oder mehrere PDN-Verbindungen auf nichtzellulare Zugriffe wie WLAN „umweisen” (abladen), wobei die Entscheidung zum Abladen auf spezifischen Abladeauswertungskriterien basieren kann. Da das mobile Endgerät 102 in der Lage sein kann, mehrere PDN-Verbindungen zu unterstützen, kann das mobile Endgerät 102 alle aktiven PDN-Verbindungen oder nur einige aktive PDN-Verbindungen abladen. Falls das mobile Endgerät 102 nur einige aktive PDN-Verbindungen ablädt, kann das mobile Endgerät 102 die nichtabgeladenen PDN-Verbindungen auf dem ursprünglichen zellularen Zugriff lassen und kann dementsprechend gleichzeitig eine oder mehrere aktive PDN-Verbindungen auf zellularen Ressourcen und eine oder mehrere aktive PDN-Verbindungen auf nichtzellularen Ressourcen (d. h. die auf nichtzellulare Ressourcen abgeladen wurden) aufrechterhalten.

Das mobile Endgerät 102 kann das Freigeben des zellularen EPS-Trägers für die abgeladenen Verbindungen auslösen und damit beginnen, den WLAN-AP 106 für die abgeladenen PDN-Verbindungen zu benutzen. Das mobile Endgerät 102 kann den WLAN-AP 106 für einen Zeitraum weiter für die abgeladenen PDN-Verbindungen benutzen. Aufgrund von Vorrichtungsmobilität und/oder dynamischen Funkbedingungen kann sich jedoch die Funkstrecke zwischen dem mobilen Endgerät 102 und dem WLAN-AP 106 verschlechtern, zum Beispiel wenn sich das mobile Endgerät 102 wie in 2 gezeigt, außerhalb des Versorgungsgebiets 210 bewegt. Das mobile Endgerät 102 kann die WLAN-Funkstreckenbedingungen wie oben erläutert weiter auswerten, um Funkstreckenverschlechterung zu detektieren, und kann dementsprechend letztendlich bestimmen, dass der WLAN-AP 106 nicht mehr zur Unterstützung der abgeladenen PDN-Verbindungen geeignet ist. Dies kann Durchführen von Funkmessungen von Signalen umfassen, die von der versorgenden Basisstation 104, dem WLAN-AP 106 und/oder zusätzlichen Basisstationen des Mobilfunknetzes empfangen werden. Das mobile Endgerät 102 kann dann die erhaltenen Funkmessungen ähnlich wie oben erläutert auswerten, z. B. unter Verwendung derselben Abladeauswertungskriterien oder anderer Weiterreichungsauswertungskriterien, um zu bestimmen, ob die zuvor abgeladenen PDN-Verbindungen (potentiell zusätzlich zu etwaigen neuen über nichtzellularen Zugriff hergestellten PDN-Verbindungen) wieder an zellularen Zugriff weitergereicht werden soll. Wie in 3 gezeigt, kann das mobile Endgerät 102 beim Verlassen des Versorgungsgebiets 210 in dem Versorgungsgebiet 200 der Basisstation 104 bleiben; als Alternative kann sich das mobile Endgerät 102 in das Versorgungsgebiet einer anderen Basisstation des Mobilfunknetzes (in 3 nicht explizit gezeigt) bewegen. Deshalb kann das mobile Endgerät 102 eine oder mehrere Mobilfunk-Basisstationen (die Teil desselben Mobilfunknetzes wie die versorgende Basisstation 104 sein können oder nicht, z. B. desselben oder eines anderen PLMN (öffentlichen Landmobilnetzes)) bezüglich potentieller Weiterreichung aktiver PDN-Verbindungen auf nichtzellularen Zugriff auswerten.

In dem beispielhaften Kontext von 3 kann das mobile Endgerät 102 wählen, die nichtzellularen Zugriffs-PDN-Verbindungen von dem WLAN-AP 106 wieder an die versorgende Basisstation 104 weiterzureichen. Dementsprechend kann es notwendig sein, dass das mobile Endgerät 102 die nichtzellularen Zugriffs-PDN-Verbindungen über Signalisierung mit dem Kernnetz wieder zurück auf zellularen Zugriff transferiert (PDN-Weiterreichung) und die Freigabe des nichtzellularen EPS-Trägers auslöst. Das mobile Endgerät 102 kann dann die PDN-Verbindungen nach der Weiterreichung auf zellularen Zugriff über die versorgende Basisstation 104 weiter aufrechterhalten.

Es kann notwendig sein, dass das mobile Endgerät 102 verschiedene Steuersignale für alle solchen PDN-Mobilitätsoperationen wie oben aufgeführt sendet und empfängt, wobei nichtzellulare Mobilitätsoperationen sowohl Abladen (von zellular auf nichtzellular) als auch Weiterreichung (von nichtzellular zu zellular) von PDN-Verbindungen umfassen. Obwohl PDN-Mobilitätsoperationen insgesamt den Netzstau durch Ermöglichung von Abladen auf nichtzellulare Zugriffe mindern können, kann die erforderliche Signalisierung sowohl für PDN-Abladen als auch PDN-Weiterreichen in bestimmten Fällen relativ übermäßig sein. 4 zeigt die Signalisierung, die in einem 3GPP-Kontext zum PDN-Abladen von 3GPP-Zugriff auf Nicht-3GPP-(nichtvertrauenswürdigen)Zugriff beteiligt ist, wie in Fig. 8.2.3-1 von 3GPP TS 23.402 „Architecture enhancements for non-3GPP accesses) Release 13 („3GPP TS 23.402”) erläutert. Wie in 4 gezeigt, kann PDN-Abladen signifikante Signalisierung zwischen einem UE (z. B. dem mobilen Endgerät 102), dem Nicht-3GPP-IP-Zugriff (WLAN-AP 106) und den verschiedenen Kernnetzkomponenten umfassen, darunter ePDG, MME/Serving General Packet Radio Service (GPRS) Support Node (SGSN), SGW, PGW, AAA Proxy (zum Roamen), vPCRF (Visited Policy and Charging Rules Function) (zum Roamen), hPCRF (Home-PCRF) und HSS/AAA. Wie in 4 abgebildet, kann das mobile Endgerät 102 den WLAN-AP 106 entdecken (Phase 2), den WLAN-AP 106 assoziieren und authentifizieren und DNS-Abfrage durchführen, um zu bestimmen, ob der ePDG erreichbar ist (Phase 3), das VPN mit dem ePDG einrichten (Phase 4) und das Freigeben der zellularen PDN-Verbindung einleiten (Phase 11). Ferner kann es notwendig sein, dass das mobile Endgerät 102 eine IMS-Registrationsaktualisierung durchführt (Registrationsaktualisierung des SIP (Session Initiation Protocol); nach Phase 11), wenn die PDN-Verbindung eine IMS-PDN-Verbindung ist (d. h. ein IMS-Dienst, der diese PDN-Verbindung verwendet).

Die PDN-Abladeprozedur kann somit beträchtliche Signalisierung erfordern. Es kann notwendig sein, dass das mobile Endgerät 102 und die beteiligten Kernnetz- und nichtzellularen Komponenten die Phasen 3–11 für jede PDN-Verbindung ausführen, die auf nichtzellularen Zugriff abgeladen wird, und es kann zusätzlich notwendig sein, dass sie IMS-Registrationsaktualisierung durchführen, wenn ein IMS-Dienst die PDN-Verbindung benutzt. Die Menge an für PDN-Abladen erforderlicher Signalisierung kann dementsprechend mit der Anzahl abgeladener PDN-Verbindungen linear zunehmen.

PDN-Weiterreichung kann ähnlich signifikante Signalisierung erfordern, um PDN-Verbindungen von nichtzellularen an zellularen Zugriff weiterleiten. 5 zeigt Fig. 8.2.1.3-1 von 3GPP TS 23.402, worin eine solche PDN-Weiterreichung dargestellt ist, wobei ein UE (mobiles Endgerät 102) eine PDN-Verbindung von Nicht-3GPP-IP-Zugriff (WLAN-AP 106 und das ePDG) an 3GPP-Zugriff weiterreichen kann, indem über die MME an das Kernnetz angeschlossen wird (Phase 3i) wird übersprungen, wenn sich das mobile Endgerät 102 nicht vollständig von dem Mobilfunknetz gelöst/entregistriert hat), RRC-Verbindungsherstellung eingeleitet wird (Phase 11), eine PDN-Verbindungsanforderung mit auf Weiterreichung gesetztem Typ eingeleitet wird (Phase 17), die PDN-Deaktivierung über WLAN eingeleitet wird und die VPN-Freigabe eingeleitet wird (Phase 18) und potentiell eine PDN-Registrationsaktualisierung (SIP-Registrationsaktualisierung; nach Phase 18) durchgeführt wird, wenn die PDN-Verbindung eine IMS-PDN-Verbindung ist. Ähnlich wie bezüglich 4 erläutert, kann es notwendig sein, dass das mobile Endgerät 102 und die beteiligten Kernnetz- und nichtzellularen Komponenten die Phasen 17–18 für jede PDN-Verbindung, die Weiterreichung unterzogen wird, durchführen. Ähnlich wie bei der PDN-Abladeprozedur kann es notwendig sein, dass das mobile Endgerät 102 IMS-Registrationsaktualisierung nach PDN-Weiterreichung durchführt, wenn ein IMS-Dienst die PDN-Verbindung benutzt.

Obwohl PDN-Mobilitätsoperationen erlauben können, dass das Mobilnetz Stau mindert, erfordern sowohl PDN-Abladen als auch PDN-Weiterreichung beträchtliche Signalisierung, die sowohl das RAN als auch das Kernnetz überspannt. Die beteiligte Signalisierung kann akzeptabel sein, wenn PDN-Mobilitätsoperationen relativ selten sind; andauerndes oder wiederholtes PDN-Abladen und -Weiterreichen kann jedoch zu Funkstörungen, Kernnetzstau und Batterieverbrauch in mobilen Endgeräten führen. Zum Beispiel kann sich der WLAN-AP 106 in einer Privatwohnung oder in einem kommerziellen Gebäude befinden und das Versorgungsgebiet 210 kann nur bestimmte Zimmer oder Bereiche des enthaltenen Gebäudes abdecken. Ein Benutzer in einem beispielhaften Szenario kann dementsprechend das mobile Endgerät 102 wiederholt in das Versorgungsgebiet 210 und aus diesem heraus bewegen und kann folglich mehrere PDN-Abladungen und -Weiterreichungen auslösen. Die in 4 und 5 aufgeführten Signalisierungsprozeduren, die für PDN-Abladen und -Weiterreichung erforderlich sind, können somit ausgelöst werden und können folglich im Hinblick auf Mobil-Stromverbrauch und Netzstau hohe Kosten auferlegen.

Um die mit übermäßiger PDN-Mobilität zusammenhängenden Netz- und Mobilbürden zu vermeiden, kann das mobile Endgerät 102 die aktuelle Umgebung auswerten, um „clevere” oder „intelligente” Entscheidungen darüber zu treffen, ob PDN-Mobilität, d. h. sowohl für PDN-Abladen als auch für PDN-Weiterreichung, einzuleiten ist. Das mobile Endgerät 102 kann dafür ausgelegt sein, zu berücksichtigen, ob übermäßige PDN-Mobilität vor Kurzem aufgetreten ist (z. B. häufiges PDN-Weiterreichen und -Abladen) und/oder den aktuellen Status und Typ aktiver PDN-Verbindungen (z. B. Benutzeraktivität auf einer gegebenen PDN-Verbindung und den Typ des angeschlossenen PDN), wenn bestimmt wird, ob PDN-Mobilität ausgelöst werden soll oder nicht.

6 zeigt eine Blockdarstellung einer internen Konfiguration des mobilen Endgeräts 102. Wie in 6 gezeigt, kann das mobile Endgerät 102 ein Antennensystem 602, einen Hochfrequenz(HF)-Sendeempfänger 604, ein Mobilfunkmodem 606, ein WLAN-Modem 608 und einen Anwendungsprozessor 610 umfassen. Wie in 6 gezeigt, können die erwähnten Komponenten des mobilen Endgeräts 102 als getrennte Komponenten implementiert werden. Es versteht sich jedoch, dass die in 6 abgebildete Architektur des mobilen Endgeräts 102 der Erläuterung dient und dementsprechend eine oder mehrere der erwähnten Komponenten des mobilen Endgeräts 102 in eine einzige äquivalente Komponente integriert oder auf zwei getrennte Komponenten mit kollektiver Äquivalenz aufgeteilt werden können. Das mobile Endgerät 102 kann eine oder mehrere zusätzliche Komponenten aufweisen, wie etwa zusätzliche Hardware-, Software- oder Firmwareelemente, darunter Prozessoren/Mikroprozessoren, Controller/Microcontroller, Speicher, andere spezielle oder generische Hardware/Prozessoren/Schaltungen usw., um vielfältige zusätzliche Operationen zu unterstützen. Das mobile Endgerät 102 kann auch vielfältige Benutzereingabe-/-ausgabevorrichtungen (Display(s), Tastenfeld(er), Touchscreen(s), Lautsprecher, externe Taste(n), Kamera(s), Mikrofon(e) usw.), Peripheriegeräte(e), Speicher, Stromversorgung, externe Vorrichtungsschnittstelle(n), Teilnehmeridentifizierungsmodul(e) (SIM) usw. umfassen.

Wie erläutert werden wird, kann in einem Aspekt der Offenbarung das mobile Endgerät 102 eine Mobilkommunikation zum Senden und Empfangen von Kommunikationssignalen sein, wobei die Mobilkommunikationsvorrichtung Folgendes umfasst: ein erstes Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem zellularen großflächigen Funkzugriff, ein zweites Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem Funkzugriff mit kurzer Reichweite, und eine Verbindungsverwaltungsschaltung, ausgelegt zum Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen zur Erzeugung einer Transferverlaufsdatenbank, Bestimmen, ob übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem zellularen großflächigen Funkzugriff und dem Funkzugriff mit kurzer Reichweite stattfinden, aus der Transferverlaufsdatenbank, Identifizieren eines verfügbaren Transfers einer Ziel-Paketdatennetzverbindung der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem und selektivem Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem abhängig davon, ob übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem stattfinden. In einem anderen Aspekt der Offenbarung kann das mobile Endgerät 102 eine Mobilkommunikationsvorrichtung zum Senden und Empfangen von Kommunikationssignalen sein, wobei die Mobilkommunikationsvorrichtung Folgendes umfasst: ein erstes Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem zellularen großflächigen Funkzugriff, ein zweites Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem Funkzugriff mit kurzer Reichweite und eine Verbindungsverwaltungsschaltung, ausgelegt zum Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen zur Erzeugung einer Transferverlaufsdatenbank, Bestimmen, ob mehr als eine vordefinierte Quantität vorheriger Transfers zwischen dem zellularen großflächigen Funkzugriff und dem Funkzugriff mit kurzer Reichweite in einem vordefinierten Zeitraum stattfindet, aus der Transferverlaufsdatenbank, Identifizieren eines verfügbaren Transfers einer Ziel-Paketdatennetzverbindung der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem zellularen großflächigen Funkzugriff und einem Funkzugriff mit kurzer Reichweite, Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank mehr als eine vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem in einem vordefinierten Zeitraum stattfindet, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank weniger als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem in dem vordefinierten Zeitraum stattfindet.

In einer abgekürzten Übersicht über die Funktionsweise des mobilen Endgeräts 102 kann das mobile Endgerät 102 ausgelegt sein zum Empfangen und Senden von drahtlosen Signalen gemäß verschiedenen unterschiedlichen drahtlosen Zugriffsprotokollen oder Funkzugangstechnologien (RAT), darunter beliebige oder eine Kombination von LTE, WLAN, WiFi, UMTS, GSM, Bluetooth, CDMA, WCDMA, Bluetooth usw. Die RAT-Fähigkeiten des mobilen Endgeräts 102 können durch ein oder mehrere SIM (Subscriber Identity Modules) bestimmt werden, die in dem mobilen Endgerät 102 enthalten sind (in 6 nicht explizit gezeigt). Gemäß dem oben bezüglich 1 eingeführten beispielhaften LTE-Kontext kann das Mobilfunkmodem 606 ein LTE-Modem sein und kann dementsprechend das Senden und Empfangen von LTE-Signalen in LTE-Netzen unterstützen. Obwohl das Antennensystem 602 und der HF-Sendeempfänger 604 in 6 als zwischen dem Mobilfunkmodem 606 und dem WLAN-Modem 608 geteilt abgebildet sind, können das Antennensystem 602 und der HF-Sendeempfänger 604 jeweils aus diskreten Komponenten zusammengesetzt sein, die jeweils einem des Mobilfunkmodems 606 bzw. WLAN-Modems 608 zugeteilt werden, wie etwa eine separate Mobilfunkantenne (oder ein Antennenarray) und ein Mobilfunk-HF-Frontend für das Mobilfunkmodem 606 und eine separate WLAN-Antenne (oder ein Antennenarray) bzw. WLAN-HF-Frontend für das WLAN-Modem 608. Es sind ähnliche Varianten möglich, ohne vom Schutzumfang der Offenbarung abzuweichen.

Unter weiterer Bezugnahme auf die abgekürzte Übersicht über die Funktionsweise des mobilen Endgeräts 102 kann der HF-Sendeempfänger 604 über die Antenne 602, die z. B. als eine Einzelantenne oder ein aus mehreren Antennen zusammengesetztes Antennenarray implementiert werden kann, drahtlose Hochfrequenzsignale empfangen. Der HF-Sendeempfänger 604 kann verschiedene Empfangsschaltkreiskomponenten umfassen, wozu analoge Schaltkreise gehören können, die dafür ausgelegt sind, extern empfangene Signale zu verarbeiten, wie z. B. Mischschaltkreise zum Umsetzen von extern empfangenen HF-Signalen in Basisband- und/oder Zwischenfrequenzen. Der HF-Sendeempfänger 604 kann auch Verstärkungsschaltkreise umfassen, um extern empfangene Signale zu verstärken, wie etwa Leistungsverstärker (PA) und/oder rauscharme Verstärker (LNA), obwohl es sich versteht, dass solche Komponenten auch getrennt implementiert werden können. Der HF-Sendeempfänger 604 kann zusätzlich verschiedene Sendeschaltkreiskomponenten umfassen, die dafür ausgelegt sind, intern empfangene Signale zu senden, wie z. B. durch das Mobilfunkmodem 606 und/oder das WLAN-Modem 608 bereitgestellte Basisband- und/oder Zwischenfrequenzsignale, wozu Mischschaltkreise zum Modulieren von intern empfangenen Signalen auf einer oder mehreren Hochfrequenzträgerwellen und/oder Verstärkungsschaltkreise zum Verstärken intern empfangener Signale vor dem Senden gehören können. Der HF-Sendeempfänger 604 kann solche Signale zum drahtlosen Senden der Antenne 602 zuführen. Weitere Erwähnungen von Empfang und/oder Senden von drahtlosen Signalen durch das mobile Endgerät 102 in der vorliegenden Schrift können somit als Wechselwirkung zwischen der Antenne 602, dem HF-Sendeempfänger 604 und dem Mobilfunkmodem 606 und/oder dem WLAN-Modem 608 wie oben aufgeführt aufgefasst werden. Obwohl es in 6 nicht explizit abgebildet ist, kann der HF-Sendeempfänger 604 zusätzlich mit dem Anwendungsprozessor 610 verbunden sein.

Der Anwendungsprozessor 610 kann als eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) implementiert werden und kann dafür ausgelegt sein, verschiedene Anwendungen und/oder Programme des mobilen Endgeräts 102 auszuführen, wie z. B. Anwendungen, die in einer Speicherkomponente des mobilen Endgeräts 102 (in 6 nicht explizit gezeigt) gespeichertem Programmcode entsprechen. Der Anwendungsprozessor 610 kann auch dafür ausgelegt sein, eine oder mehrere weitere Komponenten des mobilen Endgeräts 102 zu steuern, wie etwa Benutzereingabe-/-ausgabevorrichtungen (Display(s), Tastenfeld(er), Touchscreen(s), Lautsprecher, externe Taste(n), Kamera(s), Mikrofon(e) usw.), Peripheriegeräte(e), Speicher, Stromversorgung, externe Vorrichtungsschnittstelle(n) usw. Obwohl das Mobilfunkmodem 606, das WLAN-Modem 608 und der Anwendungsprozessor 610 in 6 getrennt abgebildet sind, versteht sich, dass diese Darstellung auf keinerlei Weise einschränkend ist. Dementsprechend versteht sich, dass das Mobilfunkmodem 606, das WLAN-Modem 606 und der Anwendungsprozessor 610 getrennt implementiert, zusammen implementiert (d. h. als eine integrierte Einheit oder auf einem gemeinsamen Chip) oder teilweise zusammen implementiert werden können.

Das Mobilfunkmodem 606 und das WLAN-Modem 608 können jeweils dafür ausgelegt sein, drahtlose Übermittlungen auf Mobilfunk- bzw. WLAN-Funkzugriffen zu verwalten. Für Fachleute sind die verschiedenen möglichen Hardware-, Software- und Firmwarekonfigurationen erkennbar, die verfügbar sind, um solche drahtlose Übermittlungen auf dem Mobilfunkmodem 606, dem WLAN-Modem 608 und dem Anwendungsprozessor 610 zu realisieren. Zum Beispiel kann es notwendig sein, dass das mobile Endgerät 102 Mobilfunk- und WLAN-Übermittlungen gemäß jeweiligen Mobilfunk- und WLAN-Protokollen durchführt, um ordnungsgemäß mit Mobilfunk- und WLAN-Zugriffspunkten (z. B. Mobilfunk-Basisstationen bzw. WLAN-AP) zu kommunizieren. Dementsprechend kann es notwendig sein, dass das mobile Endgerät 102 einen Mobilfunk-Protokollstapel zum Vorschreiben von Kommunikationsflüssen für Mobilfunk-Übermittlungen und einen WLAN-Protokollstapel zum Vorschreiben von Kommunikationsflüssen für WLAN-Übermittlungen ausführt. Das mobile Endgerät 102 kann die jeweiligen Protokollstapel als Software (auf einem Prozessor, wie nachfolgend weiter erläutert wird) ausführen, um verschiedene Kommunikationshardwarekomponenten zu steuern, wie etwa Schaltkreise der Mobilfunk- und WLAN-Bitübertragungsschicht (PHY, d. h. Schicht 1), die jeweils in dem Mobilfunkmodem 606 bzw. dem WLAN-Modem 608 enthalten sind. Jeder Protokollstapel kann Übermittlungen auf dem jeweiligen Zugriff vorschreiben und dementsprechend sowohl für Benutzer- als auch Steuerebenensignalisierung verantwortlich sein, wie in 4 und 5 aufgeführt.

Das mobile Endgerät 102 kann die jeweiligen Protokollstapel als Programmcode ausführen, der als Anweisungen für arithmetische, logische, Steuer- und Eingabe-/Ausgabe-(E/A)-Operationen, die auf einem Prozessor ausgeführt werden, definiert ist. 7 zeigt den Mobilfunk-(706) und WLAN-(708)Protokollstapel im mobilen Endgerät 102 auf Funktionsebene, wobei der Mobilfunk-Protokollstapel 706 und der WLAN-Protokollstapel 708 als eine Menge von Softwareanweisungen implementiert und durch einen Prozessor des mobilen Endgeräts 102 ausgeführt werden können. Dementsprechend kann das Mobilfunkmodem 606 einen Mobilfunk-Protokollprozessorkern umfassen, der dafür ausgelegt ist, den Mobilfunk-Protokollstapel 706 als Software auszuführen, während das WLAN-Modem 608 einen WLAN-Protokollprozessor umfassen kann, der dafür ausgelegt ist, als Kern den WLAN-Protokollstapel 708 als Software auszuführen. Als Alternative kann das mobile Endgerät 102 einen vereinigten Protokollprozessorkern umfassen, der dafür ausgelegt ist, sowohl den Mobilfunk-Protokollstapel 706 als auch den WLAN-Protokollstapel 708 auszuführen. Als Alternative kann das mobile Endgerät 102 den Mobilfunk-Protokollstapel 706 und/oder den WLAN-Protokollstapel 708 in dem Anwendungsprozessor 610 ausführen. 7 zeigt den Mobilfunk-Protokollstapel 706 und den WLAN-Protokollstapel 708 als getrennte Blöcke zur Kennzeichnung der Funktionsunterscheidung zwischen den jeweiligen Protokollstapeln; das mobile Endgerät 102 kann jedoch sowohl den Mobilfunk-Protokollstapel 706 als auch den WLAN-Protokollstapel 708 in einem gemeinsamen Prozessorkern ausführen.

Wie in 7 gezeigt, kann das mobile Endgerät 102 auch einen Verbindungsmanager 702 umfassen, der ähnlich eine Menge von Programmanweisungen sein kann, die als Software in einem Prozessorkern des mobilen Endgeräts 102 (z. B. einem Prozessorkern des Mobilfunkmodems 606, des WLAN-Modems 608, eines getrennten Prozessorkerns oder Anwendungsprozessors 610) ausgeführt wird. Wie erläutert werden wird, kann der Verbindungsmanager 702 für das Verwalten und Anleiten von PDN-Mobilitätsoperationen, darunter PDN-Abladen und -Weiterreichen, verantwortlich sein. Wie in 7 gezeigt, kann der Verbindungsmanager 702 eine Schnittstelle sowohl mit dem Mobilfunk-Protokollstapel 706 als auch mit dem WLAN-Protokollstapel 708 bilden, um PDN-Mobilitätsentscheidungen anzuleiten sowie Mobilfunk- als auch WLAN-Funkstreckenbedingungen zu überwachen.

Um Netzstau und Batteriekosten zu vermeiden, die übermäßigem PDN-Abladen und -Weiterreichen zugeordnet sind, kann der Verbindungsmanager 702 PDN-Mobilitätsoperationen überwachen, um zu bestimmen, ob PDN-Mobilität übermäßig ausgelöst wird. Der Verbindungsmanager 702 kann auch die aktuellen aktiven PDN-Verbindungen des mobilen Endgeräts 102 überwachen und kann entscheiden, ob PDN-Mobilität in bestimmen Szenarien zu blockieren oder zu verhindern ist. Zum Beispiel kann der Verbindungsmanager 702 PDN-Abladen einer gegebenen PDN-Verbindung blockieren, wenn das mobile Endgerät 102 vor Kurzem mehrere PDN-Abladungen und -Weiterreichungen auf demselben WLAN-AP ausgelöst hat und/oder die gegebene PDN-Verbindung wenig oder keine Benutzeraktivität aufweist. Dementsprechend kann der Verbindungsmanager 702 das Abladen einer spärlich verwendeten PDN-Verbindung hin und her auf denselben WLAN-AP vermeiden und kann dementsprechend den Netzstau und den Batterieverbrauch verringern, indem PDN-Abladesignalisierungsprozeduren (wie in 3 erläutert) vermieden werden. Der Verbindungsmanager 702 kann ähnlich die PDN-Weiterreichung steuern und kann somit (wenn möglich) wiederholte PDN-Weiterreichung mit demselben WLAN-AP für spärlich verwendete PDN-Verbindungen verhindern. Solche wiederholten und häufigen PDN-Mobilitätsoperationen, d. h. sich wiederholendes PDN-Abladen und -Weiterreichen zwischen einem spezifischen Mobilfunkzugriff (z. B. einer 3GPP-Zelle) und einem spezifischen Nicht-Mobilfunkzugriff (z. B. einem WLAN-AP) in einem kurzen Zeitraum kann durch Vorrichtungsmikromobilität verursacht werden. Zum Beispiel kann ein Benutzer das mobile Endgerät 102 wiederholt in das Versorgungsgebiet 210 und aus diesem heraus bewegen, wie z. B. wenn der WLAN-AP 106 WLAN-Versorgung in einem Gebäude bereitstellt und ein Benutzer des mobilen Endgeräts 102 wiederholt in das Gebäude oder aus diesem heraus läuft oder wenn z. B. der WLAN-AP 106 einem Teil eines Gebäudes WLAN-Versorgung bereitstellt und ein Benutzer des mobilen Endgeräts 102 wiederholt in das Versorgungsgebiet 210 in dem Gebäude hinein- und aus diesem herausläuft. Der Verbindungsmananger 702 kann die Datenbank 704 (die als ein Speicherelement realisiert werden kann) benutzen, um PDN-Mobilitätsoperationen (PDN-Abladen und -Weiterreichen) zu verfolgen, um Szenarien übermäßiger PDN-Mobilität (die als Folge von Vorrichtungsmikromobilität auftreten können) zu detektieren und nachfolgende PDN-Mobilität abhängig davon, ob PDN-Mikromobilität detektiert wird, zu steuern.

8 zeigt ein Verfahren 800 zum Steuern von PDN-Mobilität, das durch den Verbindungsmanager 702 ausgeführt (d. h. durch einen Prozessorkern des mobilen Endgeräts 102 ausgeführt) werden kann. Nach der Einleitung in 802 kann der Verbindungsmanager 702 in 804 den PDN-Mobilitätsverlauf überwachen, wozu Aufzeichnen aller PDN-Mobilitätsoperationen (PDN-Abladen und -Weiterreichen) in einer Datenbank gehören kann. Zum Beispiel kann der Verbindungsmanager 702 die Datenbank 704 nach jedem erfolgreichen PDN-Abladen und -Weiterreichen aktualisieren, um Informationen über jede PDN-Mobilitätsoperation aufzuzeichnen. Für jedes PDN-Abladen kann der Verbindungsmanager 702 dementsprechend die Identität der Ursprungszelle (z. B. der versorgenden Zelle der versorgenden Basisstation 104, wie etwa mit einer PCI (Physical Cell Identity) oder anderen Zellenidentitätsinformationen) und die Identität des Ziel-AP (z. B. des WLAN-AP 106, wie etwa die BSSID ((Basic Service Set) (BSS) ID) des WLAN-AP und/oder die MAC-Adresse (Media Access Control) des WLAN-AP) aufzeichnen. Da das mobile Endgerät 102 mehrere aktive PDN-Verbindungen aufweisen kann, kann der Verbindungsmanager 702 zusätzlich die Identität der abgeladenen PDN-Verbindung und die Identität des PDN (z. B. einen APN (Access Point Name), die IP-Adresse, primärer/sekundärer DNS usw.) aufzeichnen. Der Verbindungsmanager 702 kann zusätzlich Timinginformationen der PDN-Weiterreichung aufzeichnen, wie etwa einen Zeitstempel, der identifiziert, wann das PDN aufgetreten ist.

Der Verbindungsmanager 702 kann ähnlich Identitätsinformationen des Ursprungszugagspunkts (WLAN-AP) und des Zielzugagspunkts (Zelle), PDN-Identitätsinformationen und Timinginformationen für jede PDN-Weiterreichung in der Datenbank 704 aufzeichnen. Der Verbindungsmanager 702 kann somit jedes PDN-Abladen und -Weiterreichen in der Datenbank 704 aufzeichnen. Die Datenbank 704 kann als ein Speicher realisiert werden, der dafür ausgelegt ist, Informationen für PDN-Mobilitätsereignisse, bereitgestellt durch den Verbindungsmanager 702, zu speichern und abzurufen. Die Datenbank 704 kann begrenzte Kapazität aufweisen und dementsprechend in der Lage sein, Informationen für eine begrenzte Anzahl von PDN-Mobilitätsereignissen zu speichern. Der Verbindungsmanager 702 kann somit dafür ausgelegt sein, Szenarien übermäßiger PDN-Mobilität auf der Basis der in der Datenbank 704 gespeicherten PDN-Mobilitätsereignisse zu einem beliebigen Zeitpunkt zu detektieren.

Der Verbindungsmanager 704 kann kontinuierlich prüfen, ob PDN-Abladen oder -Weiterreichen verfügbar ist (806), und kann für das Auslösen einer Funkmessung in dem Mobilfunkmodem 606 und dem WLAN-Modem 608 verantwortlich sein und kann danach resultierende Funkmessungen empfangen und die erforderliche Auswertung durchführen, um zu bestimmen, ob PDN-Abladen oder -Weiterreichen ausgelöst werden soll. Wie zuvor erläutert, können die Ablade-/Weiterreichungsauswertungskriterien durch das Mobilfunknetz (z. B. für RAN-assistiertes WLAN-Interworking) bereitgestellt oder z. B. vom Vertreiber (z. B. für Nicht-RAN-assistiertes WLAN-Interworking) vorkonfiguriert werden. Im Fall des RAN-assistierten WLAN-Interworking kann es notwendig sein, dass das Mobilfunkmodem 606 die Ablade-/Weiterreichungsauswertungskriterien von dem Mobilfunknetz empfängt und die Ablade-/Weiterreichungsauswertungskriterien dem Verbindungsmanager 702 bereitstellt. Dessen ungeachtet kann der Verbindungsmanager 702 die Ablade-/Weiterreichungsauswertungskriterien in 806 benutzen, um die Verfügbarkeit von PDN-Abladen und/oder -Weiterreichen zu bestimmen. Wenn der Verbindungsmanager 706 in 806 bestimmt, dass PDN-Abladen/-Weiterreichen nicht verfügbar ist (z. B. erfüllen die Mobilfunk- und WLAN-Funkstreckenverbindungen die Ablade-/Weiterreichungsauswertungskriterien für Abladen oder Weiterreichen nicht), kann der Verbindungsmanager 702 weiter periodisch die Umgebung des mobilen Endgeräts 102 auswerten, um zu bestimmen, ob PDN-Abladen oder -Weiterreichen zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar ist. Als Alternative können PDN-Mobilitätsentscheidungen im Mobilfunk-Protokollstapel 706 und/oder WLAN-Protokollstapel 708 umgesetzt werden, so dass der Verbindungsmanager 702 dafür verantwortlich bleibt, bestimmte PDN-Mobilitätsentscheidungen, die im Mobilfunk-Protokollstapel 706 und/oder WLAN-Protokollstapel 708 getroffen werden, zu blockieren. Der Verbindungsmanager 702 kann somit bestimmte PDN-Mobilitätsereignisse durch Leiten eines PDN-Blockiersignals zu dem Mobilfunk-Protokollstapel 706 und/oder WLAN-Protokollstapel 708 blockieren oder erlauben.

Wenn der Verbindungsmanager 702 in 806 bestimmt, dass PDN-Abladen oder -Weiterreichen verfügbar ist, kann der Verbindungsmanager 702 zu 808 voranschreiten, um zu bestimmen, ob PDN-Abladen oder -Weiterreichen blockiert werden soll. Zum Beispiel kann der Verbindungsmanager 702 in 806 bestimmt haben, dass eine erste PDN-Verbindung für PDN2 von einer ersten Zelle der versorgenden Basisstation 104 auf den WLAN-AP 106 (wie in 13) abgeladen werden sollte, wobei die erste Zelle die aktuelle versorgende Zelle des mobilen Endgeräts 102 ist. Somit kann der Verbindungsmanager 702 in 808 prüfen, ob Abladen der ersten PDN-Verbindung von der ersten Zelle auf den WLAN-AP 106 blockiert werden soll.

Wie bereits angegeben, kann der Verbindungsmanager 702 Entscheidungen, PDN-Mobilität zu blockieren, auf der Basis detektierter übermäßiger PDN-Mobilität (z. B. wiederholtes und häufiges PDN-Abladen und -Weiterreichen zwischen einem spezifischen Mobilfunk-Zugriff und spezifischen Nicht-Mobilfunk-Zugriff, die mit Vorrichtungsmikromobilität zusammenhängen können) umsetzen. Dementsprechend kann sich der Verbindungsmanager 702 auf die Datenbank 704 beziehen, um zu bestimmen, ob Abladen von der ersten Zelle auf den WLAN-AP 106 mit übermäßiger PDN-Mobilität (wie nachfolgend ausführlicher erläutert) zusammenhängt.

Wenn der Verbindungsmanager 702 bestimmt, dass PDN-Verbindungen in letzter Zeit auf wiederholende Weise zwischen der ersten Zelle und dem WLAN-AP 106 transferiert wurden, kann der Verbindungsmanager 702 bestimmen, dass übermäßige PDN-Mobilität zwischen der ersten Zelle und dem WLAN-AP 106 ein Problem ist, und dementsprechend das PDN-Abladen auf den WLAN-AP 106 blockieren (810). Wenn der Verbindungsmanager 702 dagegen bestimmt, dass übermäßige PDN-Mobilität kein Problem ist, kann der Verbindungsmanager 702 das PDN-Abladen in 812 erlauben.

Im Fall von 810 oder 812 kann der Verbindungsmanager 702 den Mobilfunk-Protokollstapel 706 und/oder WLAN-Protokollstapel 708 gemäß der in 808 umgesetzten Entscheidung steuern, wozu Auslösen von PDN-Abladen oder -Weiterreichen im Mobilfunk-Protokollstapel 706 und WLAN-Protokollstapel 708 (wie z. B. bezüglich 4 und 5 erläutert) oder Verhindern des PDN-Abladens oder -Weiterreichens im Mobilfunk-Protokollstapel 706 und WLAN-Protokollstapel 708 gehören kann.

Der Verbindungsmanager 702 kann dann zu 804 zurückkehren, um die Erlaubnis oder das Blockieren wie in 808 bestimmt in der Datenbank 704 aufzuzeichnen. Wenn der Verbindungsmanager 702 zum Beispiel in 808 das PDN-Abladen erlaubt hat, kann der Verbindungsmanager 702 die Datenbank 704 aktualisieren, um Identitätsinformationen für die erste Zelle, den WLAN-AP 106, die erste PDN-Verbindung und Timinginformationen, die die Zeit des PDN-Abladens angeben, aufzuzeichnen. Wenn der Verbindungsmanager 702 in 808 das PDN-Abladen blockiert hat, kann der Verbindungsmanager 702 die Datenbank 702 aktualisieren, um aufzuzeichnen, dass PDN-Abladen für die erste PDN-Verbindung zwischen der ersten Zelle und dem WLAN-AP 106 blockiert wurde, wozu Identitätsinformationen für die erste Zelle, WLAN-AP 106, die erste PDN-Verbindung und Timinginformationen gehören können, die den Zeitpunkt angeben, zu dem das PDN-Abladen blockiert wurde. Der Verbindungsmanager 702 kann danach die in der Datenbank 704 aufgezeichneten Informationen für nachfolgende Blockierentscheidungen in 808 benutzen.

Der Verbindungsmanager 702 kann zum Detektieren übermäßiger PDN-Mobilität in 808 verschiedene Kriterien benutzen. Wie zuvor erläutert, kann der Verbindungsmanager 702 übermäßige PDN-Mobilität mit häufigem PDN-Abladen und -Weiterreichen zwischen einem spezifischen Mobilfunk-Zugriff und einem spezifischen Nicht-Mobilfunkzugriff über einen jüngeren Zeitraum assoziieren. Der Verbindungsmanager 702 kann sich auf den in der Datenbank 704 aufgezeichneten PDN-Mobilitätsverlauf stützen, um übermäßige PDN-Mobilität zu detektieren. Wieder mit Bezug auf das beispielhafte PDN-Abladen der ersten PDN-Verbindung von der ersten Zelle auf den WLAN-AP 106 kann zum Beispiel bei Detektion, dass das PDN-Abladen verfügbar ist (806) sich der Verbindungsmanager 702 auf die Datenbank 704 beziehen, um zu bestimmen, ob der Verbindungsmanager 702 zuvor PDN-Abladen und -Weiterreichen zwischen der ersten Zelle auf den WLAN-AP 106 ausgelöst hat. In einem Szenario, bei dem ein Benutzer wiederholt das mobile Endgerät 102 zwischen dem Versorgungsgebiet 200 und dem Versorgungsgebiet 210 bewegt, kann der Verbindungsmanager 702 zuvor PDN-Verbindungen zwischen der ersten Zelle und dem WLAN-AP 106 transferiert und solche PDN-Mobilitätsoperationen in der Datenbank 704 aufgezeichnet haben.

Dementsprechend kann der Verbindungsmanager 702 alle solchen PDN-Mobilitätsoperationen zwischen der ersten Zelle und dem WLAN-AP 106 identifizieren und die Gesamtquantität von PDN-Mobilitätsoperationen, z. B. einen PDN-Mobilitätszählwert, zwischen der ersten Zelle und dem WLAN-AP 106 bestimmen (wodurch PDN-Mobilitätsereignisse für alle PDN-Verbindungen berücksichtigt werden können, d. h. die für Abladen bestimmte PDN-Verbindung zusätzlich zu anderen aktiven oder zuvor aktiven PDN-Verbindungen). Von der Gesamtquantität von PDN-Mobilitätsoperationen kann der Verbindungsmanager 702 zusätzlich die Anzahl der PDN-Mobilitätsoperationen (z. B. für alle PDN-Verbindungen des mobilen Endgeräts 702) zwischen der ersten Zelle und dem WLAN-AP 106 identifizieren, die über einen jüngeren Zeitraum aufgetreten sind, wie z. B. in der letzten Minute, den letzten 5 Minuten, den letzten 20 Minuten usw. Der Verbindungsmanager 702 kann dann die identifizierte Quantität mit einer vorbestimmten PDN-Mobilitätszeitraumschwelle vergleichen, um zu bestimmen, ob sich die jüngeren PDN-Mobilitätsoperationen zwischen der ersten Zelle und dem WLAN-AP 106 als übermäßige PDN-Mobilität qualifizieren. Wenn der Verbindungsmanager 702 zum Beispiel in einem jüngeren Zeitraum (d. h. der PDN-Mobilitätszeitraumschwelle) zuvor z. B. mindestens zwei PDN-Abladungen und PDN-Weiterreichungen zwischen der ersten Zelle und dem WLAN-AP 106 einer beliebigen PDN-Verbindung (z. B. Abladen → Weiterreichen → Abladen → Weiterreichen) durchgeführt hat, kann der Verbindungsmanager 702 ein verfügbares PDN-Abladen von der ersten Zelle zurück zum WLAN-AP 106 blockieren. Der Verbindungsmanager 702 kann beim Umsetzen solcher Bestimmungen verschiedene unterschiedliche PDN-Mobilitätszählwert- und -zeitraumschwellen benutzen. Diese können umgekehrt auf analoge Weise auf PDN-Weiterreichungen angewandt werden.

Zusätzlich und/oder als Alternative kann der Verbindungsmanager 702 alle verfügbaren Abladungen der ersten PDN-Verbindung von der ersten Zelle auf den WLAN-AP 106 nach Weiterreichung der ersten PDN-Verbindung von dem WLAN-AP 106 zur ersten Zelle für einen vordefinierten Zeitraum blockieren, d. h. ein PDN-Mobilitätsblockierungstimer. Wenn zum Beispiel ein verfügbares PDN-Abladen der ersten PDN-Verbindung von der ersten Zelle auf den WLAN-AP 106 in 806 identifiziert wird, kann sich der Verbindungsmanager 702 auf die Datenbank 704 beziehen, um zu bestimmen, ob die erste PDN-Verbindung vor Kurzem vom WLAN-AP 106 zu der ersten Zellen weitergereicht wurde, und wenn dem so ist, die vergangene Zeit seit der PDN-Weiterreichung der ersten PDN-Verbindung. Wenn die erste PDN-Verbindung vor Kurzem innerhalb eines vorbestimmten jüngeren Zeitraums (d. h. PDN-Mobilitätsblockierungstimer) vom WLAN-AP 106 zu der ersten Zelle weitergereicht wurde, kann der Verbindungsmanager 702 das PDN-Abladen blockieren. Dies kann auf ähnliche Weise umgekehrt auf PDN-Weiterreichungen angewandt werden. Anders ausgedrückt, kann der Verbindungsmanager 702 nach PDN-Abladen/-Weiterreichung einer PDN-Verbindung von einer Zelle auf einen WLAN-AP einen Timer starten und bis zum Ablauf des PDN-Mobilitätsblockierungstimers PDN-Abladen/-Weiterreichung der PDN-Verbindung von dem WLAN-AP zurück zur Zelle verhindern. Dementsprechend kann der Verbindungsmanager 702 häufige PDN-Mobilitätsoperationen zwischen denselben zwei Punkten verhindern.

Im Gegensatz zum Blockieren der PDN-Mobilität einer gegebenen PDN-Verbindung für einen vordefinierten Zeitraum nach einem vorherigen PDN-Mobilitätsereignis der gegebenen PDN-Verbindung kann der Verbindungsmanager 702 PDN-Mobilität für alle PDN-Verbindungen für einen vordefinierten Zeitraum nach dem letzten PDN-Mobilitätsereignis einer beliebigen PDN-Verbindung blockieren.

Bei einer Konfiguration, bei der der Verbindungsmanager 702 einen PDN-Mobilitätsblockierungstimer benutzt, kann der Verbindungsmanager 702 die Datenbank 704 vereinfachen und z. B. nur das letzte PDN-Mobilitätsereignis in der Datenbank 704 aufzeichnen. Nach dem Aufzeichnen des Auftretens eines PDN-Mobilitätsereignisses in der Datenbank 704 kann der Verbindungsmanager 702 den PDN-Mobilitätsblockierungstimer einleiten und danach alle PDN-Mobilitätsereignisse bis zum Ablauf des PDN-Mobilitätstimers blockieren. Dementsprechend kann die Datenbank 704 eine verringerte Kapazität aufweisen und muss nur das meiste PDN-Mobilitätsereignis halten.

Der Verbindungsmanager 702 kann somit auf der Basis von PDN-Mobilitätszählwert-/-zeitraumschwellen und/oder PDN-Mobilitätsblockierungstimern, mit denen der Verbindungsmanager 702 übermäßige PDN-Mobilität detektieren kann, in 808 bestimmen, ob PDN-Mobilität zu blockieren ist oder nicht. Wieder mit Bezug auf 2 und 3 kann es insbesondere anwendbar sein, wenn der Verbindungsmanager 702 das PDN-Abladen als Ergebnis der Platzierung von Mobilfunk-Versorgungsgebieten relativ zu Nicht-Mobilfunkversorgungen wie WLAN blockiert. Speziell kann die Mobilfunkversorgung umfangreich und kontinuierlich sein, während WLAN-AP nur eingegrenzte und sporadische Versorgung bieten können. Obwohl sie nicht maßstabsgetreu gezeichnet sind, zeigen 2 und 3 ein potentielles Versorgungsszenario, in dem das Versorgungsgebiet 210 des WLAN-AP 106 in dem Versorgungsgebiet 200 der versorgenden Basisstation 104 enthalten ist. Dementsprechend kann das mobile Endgerät 102 Mobilfunkversorgung von der versorgenden Basisstation 104 aufrechterhalten, während es sich in dem Versorgungsgebiet 210 befindet, und kann somit in der Lage sein, alle aktiven PDN-Verbindungen auf Mobilfunkzugriff über die Basisstation 104 aufrechtzuerhalten, während es sich in dem Versorgungsgebiet 210 befindet. Das mobile Endgerät 102 kann somit in der Lage sein, PDN-Abladen auf den WLAN-AP 106 zu blockieren und trotzdem aktive PDN-Verbindungen aufrechterhalten.

Für PDN-Weiterreichung muss jedoch nicht die Umkehrung gelten. Unter der Annahme, dass das mobile Endgerät 102 mindestens eine PDN-Verbindung über den WLAN-AP 106 auf Nicht-Mobilfunkzugriff ablädt, während es sich in dem Versorgungsgebiet 210 befindet, kann das mobile Endgerät 102 möglicherweise nur in der Lage sein, effektiv die PDN-Verbindung über den WLAN-AP 106 aufrechtzuerhalten, während das mobile Endgerät 102 in dem Versorgungsgebiet 210 befindlich bleibt. Dementsprechend kann der WLAN-AP 106 nicht in der Lage sein, eine ausreichende Funkstrecke bereitzustellen, wenn sich das mobile Endgerät 102 außerhalb des Versorgungsgebiets 210 bewegt. Somit kann der Verbindungsmanager 702 nicht über denselben Grad an Freiheit, PDN-Weiterreichungen zu blockieren, verfügen, da sich das mobile Endgerät 102 möglicherweise letztendlich weit genug außerhalb des Versorgungsgebiets 210 bewegen kann, so dass die Funkstrecke mit dem WLAN-AP 106 fehlschlägt.

Der Verbindungsmanager 702 kann in 808 zusätzliche Kriterien beim Umsetzen von Blockierungsentscheidungen berücksichtigen. Zum Beispiel kann der Verbindungsmanager 702 Funkstreckenbedingungen für Mobilfunk- und Nicht-Mobilfunk-Funkzugriffe bei Blockierungsentscheidungen berücksichtigen, wie etwa durch Erhöhen und/oder Herabsetzen von Blockierungsschwellen, d. h. PDN-Mobilitätszählwert-/-zeitraumschwellen und/oder PDN-Mobilitätsblockierungstimer, abhängig von beobachteten Funkstreckenbedingungen. Der Verbindungsmanager 702 kann somit Funkmessung im Mobilfunk-Protokollstapel 706 und WLAN-Protokollstapel 708 auslösen, die das Mobilfunkmodem 606 und das WLAN-Modem 608 danach durchführen und an den Verbindungsmanager 702 rückmelden. Der Verbindungsmanager 702 kann dann die Funkmessungen während der Blockierungsentscheidungen in 808 berücksichtigen.

Zum Beispiel kann der Verbindungsmanager 702 beim Entscheiden, ob ein bestimmtes PDN-Abladen von der ersten Zelle zum WLAN-AP 106 zu blockieren ist, Funkmessungen von dem Mobilfunk-Protokollstapel 706 und dem WLAN-Protokollstapel 708 empfangen. Wenn die Mobilfunk-Funkmessungen relativ schlechte Signalstärke und/oder -qualität für die Funkstrecke mit der ersten Zelle angeben, kann der Verbindungsmanager 702 die PDN-Mobilitätsschwellen lockern, d. h. die PDN-Mobilitätszählwertschwelle zum Blockieren vergrößern und/oder die PDN-Mobilitätszeitschwelle verringern und/oder den PDN-Mobilitätsblockierungstimer verringern, um die PDN-Abladeentscheidung in Richtung des Auslösens von PDN-Abladen (d. h. Nichtblockieren von PDN-Abladungen) zu beeinflussen. Der Verbindungsmanager 702 kann ähnlich die PDN-Mobilitätszählwert-/-zeitraumschwellen und/oder die PDN-Mobilitätsblockierungstimer für PDN-Weiterreichungsentscheidungen locker, wenn WLAN-Funkmessungen relativ schlechte Signalstärke und/oder -qualität anzeigen. Dementsprechend kann der Verbindungsmanager 702 zugunsten von PDN-Mobilitätsoperationen beeinflussen, wenn der aktuelle Funkzugriff (z. B. Mobilfunk für PDN-Abladen und Nicht-Mobilfunk für PDN-Weiterreichung) schlechte Funkstreckenbedingungen anzeigt, indem die Anzahl der PDN-Mobilitätsereignisse, die mit übermäßiger PDN-Mobilität assoziiert sind, vergrößert wird (Vergrößern der PDN-Mobilitätszählwertschwelle) und/oder der jüngste Zeitraum für übermäßige PDN-Mobilität verkleinert wird (Verkleinern der PDN-Mobilitätszeitraumschwelle) und/oder der PDN-Mobilitätsblockierungstimer verringert wird.

Der Verbindungsmanager 702 kann zusätzlich die Benutzeraktivität auf für PDN-Mobilität verfügbaren PDN-Verbindungen berücksichtigen. Zum Beispiel kann der Verbindungsmanager 702 identifizieren, dass die erste PDN-Verbindung mit PDN2 für PDN-Abladen von der ersten Zelle auf den WLAN-AP 106 geeignet ist. Der Verbindungsmanager 702 kann dann die erste PDN-Verbindung auswerten, um zu bestimmen, ob der Benutzer des mobilen Endgeräts 102 die erste PDN-Verbindung benutzt, wie etwa durch Identifizieren, ob die Bandbreite oder Datenrate der ersten PDN-Verbindung eine vordefinierte Schwelle übersteigt, wobei der Verbindungsmanager 702 die Bandbreite oder Datenrate von dem Mobilfunk-Protokollstapel 706 erhalten kann. Wenn der Verbindungsmanager 702 bestimmt, dass die Bandbreite oder Datenrate der ersten PDN-Verbindung unter der vordefinierten Schwelle liegt, kann der Verbindungsmanager 702 bestimmen, dass die erste PDN-Verbindung nicht aktiv von einem Benutzer benutzt wird, und kann dementsprechend in 808 entscheiden, das Abladen zu blockieren. Als Alternative kann der Verbindungsmanager 702 PDN-Abladen in 808 erlauben, wenn die Bandbreite oder Datenrate der ersten PDN-Verbindung die Schwellen übersteigt. Ähnlich kann der Verbindungsmanager 702 eine Bandbreiten- oder Datenratenschwelle für PDN-Weiterreichungsentscheidungen anwenden. Der Verbindungsmanager 702 kann somit PDN-Mobilitätsoperationen für spärlich benutzte PDN-Verbindungen vermeiden und somit die mit PDN-Mobilitätsoperationen assoziierte Signalisierung vermeiden. Dies kann insbesondere anwendbar sein, wenn sich das mobile Endgerät 102 in einem Funkleerlaufzustand (im Mobilfunk-Protokollstapel 706) befindet, da sich alle aktiven PDN-Verbindungen in einem relativ ruhenden Zustand befinden können. Der Verbindungsmanager 702 kann somit entscheiden, PDN-Mobilitätsoperationen zu blockieren, wenn sich das mobile Endgerät 102 in einem Funkleerlaufzustand befindet, oder kann entscheiden, PDN-Mobilitätsoperationen zu blockieren, wenn übermäßige PDN-Mobilität detektiert wird und sich das mobile Endgerät 102 in einem Funkleerlaufzustand befindet.

Der Verbindungsmanager 702 kann zusätzlich den Batterieladestand des mobilen Endgeräts 102 beim PDN-Mobilitätsblockieren berücksichtigen. Wie bereits erläutert, können PDN-Mobilitätsoperationen aufgrund der beim Transfer der PDN-Verbindungen zwischen Mobilfunk- und Nicht-Mobilfunk-Zugriffen beteiligten Signalisierungsprozeduren signifikante Batteriekosten auferlegen. Dementsprechend kann der Verbindungsmanager 702 in 808 den aktuellen Batterieladestand bestimmen, wie etwa durch Empfangen einer Angabe des Batterieladestands von dem Anwendungsprozessor 610 (z. B. vom Betriebssystem (OS) des mobilen Endgeräts 102). Wenn der Batterieladestand unter einer Batteriestandsschwelle liegt, kann der Verbindungsmanager 702 PDN-Mobilitätsblockierungsentscheidungen in Richtung Blockierung beeinflussen, wie etwa durch Straffen der PDN-Mobilitätsschwellen, z. B. Verringern von PDN-Mobilitätsereigniszählwertschwellen und/oder Vergrößern des PDN-Mobilitätsblockierungstimers und/oder Vergrößern des Detektionszeitraums für übermäßige PDN-Mobilität. Dementsprechend kann der Verbindungsmanager 702 das Durchführen von PDN-Abladung und/oder -Weiterreichtung vermeiden, um potentiell Batteriestrom zu sparen.

Der Verbindungsmanager 702 kann zusätzlich die Art von PDN-Verbindung bei PDN-Mobilitätsentscheidungen berücksichtigen. Zum Beispiel können bestimmte Arten von PDN-Verbindungen besser für Mobilfunkzugriff als für Nicht-Mobilfunkzugriff geeignet sein. Dazu können Sprach- und/oder Video-PDN-Verbindungen (wie etwa für IMS-PDN-Netze) gehören, die von der durch Mobilfunkzugriffe bereitgestellten beständigen Funkversorgung nutzen ziehen. Andere PDN-Verbindungen wie einfacher Internetzugang/Webbrowsen und andere „stoßhafte” Paketdaten können besser für Nicht-Mobilfunkabladen geeignet sein. Beim Bestimmen, ob eine gegebene PDN-Verbindung abzuladen ist, kann der Manager 702 dementsprechend die Art der PDN-Verbindung auswerten, um zu bestimmen, ob die gegebene PDN-Verbindung für Abladen auf Nicht-Mobilfunkressourcen geeignet ist. Der Verbindungsmanager 702 kann somit PDN-Abladen von Sprach- und/oder Video-PDN-Verbindungen blockieren, während er das Abladen von „stoßhaften” PDN-Verbindungen erlauben kann (wozu Verwendung verschiedener PDN-Mobilitätsschwellen für Sprach-/Video- und stoßhafte PDN-Mobilitätsblockierungsentscheidungen gehören kann). Ähnlich kann, wenn eine PDN-Verbindung wie Sprache oder Video zuvor auf Nicht-Mobilfunkressourcen abgeladen wurde (z. B. aufgrund abnehmender Mobilfunk-Funkstreckenbedingungen), der Verbindungsmanager 702 PDN-Mobilitätsblockierungsentscheidungen in Richtung des Erlaubens solcher Sprach- oder Video-PDN-Verbindungen zur Weiterreichung an Mobilfunkzugriffe beeinflussen.

Der Verbindungsmanager 702 kann somit über zahlreiche Kriterien zur Auswertung von PDN-Mobilitätsblockierungsentscheidungen in 808 verfügen. Der Verbindungsmanager 702 kann PDN-Mobilität für jede aktive PDN-Verbindung getrennt oder gleichförmig auswerten, wie etwa durch gleichförmiges Blockieren von PDN-Mobilität für alle PDN-Verbindungen oder Erlauben von PDN-Mobilität für bestimmte PDN-Verbindungen, während PDN-Mobilität für andere blockiert wird. Ferner kann der Verbindungsmanager 702 eine beliebige Kombination der hier erläuterten Kriterien benutzen, zusätzlich zu anderen, nicht ausdrücklich erwähnten Kriterien, um in 808 PDN-Mobilitätsblockierungsentscheidungen umzusetzen. Für Fachleute sind die verschiedenen verfügbaren Kriterienkonfigurationen auf der Basis übermäßiger PDN-Mobilität (häufige/sich wiederholende PDN-Mobilität über einen jüngeren Zeitraum), Mobilfunk- und/oder Nicht-Mobilfunk-Funkstreckenbedingungen, Benutzeraktivität, PDN-Verbindungstyp/-status usw. erkennbar, wie etwa durch Verwendung eines oder einer beliebigen Kombination von Kriterien zusätzlich zum Straffen/Lockern der verschiedenen assoziierten Schwellen auf der Basis bestimmter Kriterien.

Zusätzlich kann der Verbindungsmanager 702 PDN-Mobilitätsblockierungsentscheidungen auf der Basis spezifischer PDN-Mobilitätspfade treffen, z. B. von einer spezifischen Zelle zu einem spezifischen WLAN-AP oder gleichförmig. Zum Beispiel kann wie oben erläutert der Verbindungsmanager 702 vergangene PDN-Mobilitätsereignisse gemäß der ursprünglichen Zugangspunktidentität (z. B. versorgende Basisstation 104 oder WLAN-AP 106), der Ziel-Zugangspunktidentität (z. B. versorgende Basisstation 104 oder WLAN-AP 106), PDN-Verbindungsidentität und Timinginformationen in der Datenbank 704 aufzeichnen und kann entscheiden, nachfolgende PDN-Mobilität zwischen dem ursprünglichen Zugangspunkt und dem Zielzugangspunkt zu blockieren, wenn Bedingungen übermäßiger PDN-Mobilität zwischen dem ursprünglichen Zugangspunkt und dem Zielzugangspunkt (z. B. wiederholtes und/oder häufiges PDN-Abladen oder -Weiterreichen zwischen dem ursprünglichen und Zielzugangspunkt) auftreten. Ungeachtet etwaiger übermäßiger PDN-Mobilität zwischen dem ursprünglichen und Zielzugangspunkt kann dementsprechend der Verbindungsmanager 702 andere PDN-Mobilitätspfade zulassen, wie etwa zwischen dem ursprünglichen oder dem Zielzugangspunkt und einem anderen Zugangspunkt (z. B. einer anderen Zelle oder einem anderen WLAN-AP). Als Alternative kann der Verbindungsmanager 702 entscheiden, alle PDN-Mobilitätsereignisse zwischen allen Zugangspunkten zu blockieren, wenn zwischen beliebigen zwei Zugangspunkten übermäßige PDN-Mobilität detektiert wird. Ferner kann der Verbindungsmanager 702 entscheiden, alle PDN-Mobilitätsereignisse zu erlauben oder zu blockieren, wenn zwischen beliebigen Zugriffen übermäßige PDN-Mobilität detektiert wird, d. h. ungeachtet der spezifischen Identität der beteiligten Zugangspunkte. Solche Varianten werden somit zusätzlich in Betracht gezogen.

Ferner kann der Verbindungsmanager 702 dafür ausgelegt sein, fehlgeschlagene PDN-Mobilitätsereignisse bei PDN-Blockierungsentscheidungen in 808 zu berücksichtigen. Zum Beispiel kann der Verbindungsmananger 702 zusätzlich das Auftreten fehlgeschlagener PDN-Mobilitätsereignisse in der Datenbank 704 aufzeichnen, wie etwa wenn der Verbindungsmanager 702 versucht, ein PDN-Abladen oder -Weiterreichen (wie z. B. in 4 oder 5) durchzuführen, das erfolglos ist. Der Verbindungsmanager 702 kann die Identitäten des ursprünglichen und Zielzugangspunkts zusätzlich zu der PDN-Verbindungsidentität und einem Zeitstempel aufzeichnen. Wenn der Verbindungsmanager 702 nachfolgende Verfügbarkeit von PDN-Mobilität zwischen dem ursprünglichen und/oder Zielzugangspunkt identifiziert, kann der Verbindungsmanager 702 das PDN-Mobilitätsereignis blockieren, wenn weniger als eine vorbestimmte Zeitdauer seit dem PDN-Mobilitätsfehlschlag vergangen ist oder wenn über einen jüngeren Zeitraum eine bestimmte Anzahl von Fehlschlägen beobachtet wurde. Außerdem kann der Verbindungsmanager 702 mit dem WLAN-Modem 608 in Interaktion treten, um zu verhindern, dass das WLAN-Modem 608 WLAN-Scans (z. B. WiFi-Scans) durchführt, oder zu verhindern, dass sich das WLAN-Modem 608 mit dem WLAN-AP 106 assoziiert, falls wiederholte PDN-Mobilitätsfehlschläge auftreten, was insbesondere anwendbar sein kann, wenn das mobile Endgerät 102 den WLAN-AP 106 nicht für andere Dienste (d. h. außer zum Versuch, die PDN-Verbindung abzuladen/weiterzureichen) benutzt.

Der Verbindungsmanager 702 kann zusätzlich einen Gültigkeitstimer für Einträge in der Datenbank 704 benutzen. Zum Beispiel kann der Verbindungsmanager 702 nur (in der Datenbank 704 aufgezeichnete) vorherige PDN-Mobilitätsoperationen berücksichtigen, die für eine bestimmte Zeitdauer gültig sind. Dies kann verhindern, dass der Verbindungsmanager 702 PDN-Mobilität auf der Basis von überholten oder veralteten Datenbankeinträgen blockiert. Dementsprechend kann der Verbindungsmanager 702 nur in der Datenbank 704 aufgezeichnete PDN-Mobilitätsoperationen berücksichtigen, die für einen Gültigkeitszeitraum gültig sind, und es kann somit notwendig sein, dass er „neu lernt”, ob PDN-Mobilitätsoperationen auf der Basis neuer Informationen blockiert werden sollten, wenn die Datenbank 704 überholt ist.

Zusätzlich kann der Verbindungsmanager 702 Geolokalisierungsinformationen einbinden, wie etwa Tags eines GNSS (Global Navigation Satellite System), wie z. B. GPS (Global Positioning System), Galileo, Beidou oder GLONASS (Global Navigation Satellite System). Zum Beispiel kann das mobile Endgerät 102 zusätzlich ein GPS-System umfassen, das dem Verbindungsmanager 702 Ortsinformationen des mobilen Endgeräts 102 bereitstellen kann. Der Verbindungsmanager 702 kann dann Ortsinformationen des mobilen Endgeräts 102 mit vorbestimmten Orten, wie etwa einem Haus oder einer Arbeitsstätte eines Benutzers des mobilen Endgeräts 102, vergleichen und kann vorkonfigurierte Blockierrichtlinien für PDN-Mobilität abhängig vom Ort für das mobile Endgerät 102 anwenden. Zum Beispiel kann der Verbindungsmanager 702 auf der Basis von vorbestimmten Ortsinformationen eines Hausorts und von Ortsinformationen, die durch ein GPS-System des mobilen Endgeräts 102 bereitgestellt werden, bestimmen, dass sich das mobile Endgerät 102 an einem Hausort eines Benutzers des mobilen Endgeräts 102 befindet. Der Verbindungsmanager 702 kann dann eine spezifische PDN-Mobilitätsblockierrichtlinie anwenden, die für den Hausort vorkonfiguriert ist, wie etwa Erlauben aller PDN-Abladungen, z. B. um das private Haus-WiFi-Netzwerk eines Benutzers immer dann für PDN-Abladen zu benutzen, wenn es möglich ist. Der Verbindungsmananger 702 kann für andere identifizierte Vorrichtungsorte eine andere PDN-Mobilitätsblockierrichtlinie benutzen, wie etwa Blockieren aller PDN-Abladungen an bestimmten Orten. Der Verbindungsmanager 702 kann dafür ausgelegt sein, solche vorkonfigurierten PDN-Mobilitätsblockierrichtlinien ungeachtet der Gültigkeit der Datenbank 704 anzuwenden.

Zusätzlich kann der Verbindungsmanager 702 Blockierrichtlinien für PDN-Mobilität auf der Basis von Geolokalisierungsinformationen lernen. Zum Beispiel kann der Verbindungsmanager 702 einen Ort, wie z. B. Haus oder Arbeitsstätte, identifizieren und danach lernen, welche PDN-Mobilitätsblockierprozedur anzuwenden ist, wenn der Verbindungsmanager 702 detektiert, dass sich das mobile Endgerät 102 an einem bekannten Ort befindet. Dementsprechend kann der Verbindungsmanager 702 Anwendung der PDN-Blockierrichtlinie für die Zeitdauer, für die das mobile Endgerät 102 an dem bekannten Ort bleibt, aufrechterhalten und muss sich zum Auslösen der Lernphase nicht auf einen Ablauftimer für die Datenbank 704 verlassen. Wenn solche Positionsbestimmungsinformationen fehlen, kann es notwendig sein, dass der Verbindungsmanager 702 periodisch eine Lernphase auslöst, um Änderungen der Umgebung des mobilen Endgeräts 102, wie etwa eine Änderung des Orts eines in der Nähe befindlichen WLAN-AP, zu detektieren.

Der Verbindungsmanager 702 kann ähnlich dafür ausgelegt sein, vordefinierte PDN-Blockierrichtlinien für spezifische WLAN-AP (identifiziert z. B. durch BSSID oder MAC-Adresse) zu benutzen, wie etwa Benutzung einer vordefinierten PDN-Blockierrichtlinie für einen WLAN-AP, der als ein Haus- oder Arbeits-WiFi-Netzwerk des Benutzers identifiziert wird, und Verwendung von Vorgabe-PDN-Blockierrichtlinien für unbekannte WLAN-AP. Es sind zahlreiche ähnliche Konfigurationen als möglich anerkannt.

Der Verbindungsmanager 702 kann deshalb Entscheidungen, bestimmte PDN-Mobilitätsereignisse auf der Basis vielfältiger verschiedener Kriterien in Verbindung mit der aktuellen Umgebung des mobilen Endgeräts 102 zu blockieren oder zu erlauben, umsetzen. Hierbei kann der Verbindungsmanager 702 dabei helfen, Netzstau zu mindern und Batteriekosten zu vermeiden, die mit dem Verwenden der beträchtlichen für PDN-Mobilitätsereignisse erforderlichen Signalisierung assoziiert sind. Insbesondere kann der Verbindungsmanager 702 PDN-Mobilitätsereignisse in Szenarien übermäßiger PDN-Mobilität vermeiden, wobei PDN-Abladen und -Weiterreichen wiederholt zwischen einem bestimmten Mobilfunk- und Nicht-Mobilfunk-Zugriffspunktpaar ausgelöst wird. Der Verbindungsmanager 702 kann dafür ausgelegt sein, bei solchen PDN-Mobilitätsblockierentscheidungen zusätzlich zu übermäßiger PDN-Mobilität eine Anzahl verschiedener Kriterien auszuwerten, wie etwa Mobilfunk- und/oder Nicht-Mobilfunk-Funkstreckenbedingungen, Benutzeraktivität, PDN-Verbindungstyp/-status usw.

9 zeigt ein Verfahren 900 zum Verwalten von Paketdatennetzverbindungen. Wie in 9 gezeigt, umfasst das Verfahren 900 Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen, um eine Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen (910), Bestimmen aus der Transferverlaufsdatenbank, ob übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen einem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und einem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten (920), Identifzieren eines verfügbaren Transfers einer Ziel-Paketdatennetzverbindung der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite (930) und selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite, wenn übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten (940).

In einem oder mehreren weiteren beispielhaften Aspekten der Offenbarung können ein oder mehrere der oben in Bezug auf 18 beschriebenen Merkmale ferner in das Verfahren 900 eingebunden werden. Insbesondere kann das Verfahren 900 dafür ausgelegt sein, weitere und/oder alternative Prozesse auszuführen, wie in Bezug auf das mobile Endgerät 102 und/oder den Verbindungsmanager 702 erläutert.

10 zeigt ein Verfahren 1000 zum Verwalten von Paketdatennetzverbindung. Wie in 10 gezeigt, kann das Verfahren 1000 Folgendes umfassen: Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen, um eine Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen (1010), Bestimmen aus der Transferverlaufsdatenbank, ob mehr als eine vordefinierte Quantität vorheriger Transfers zwischen einem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und einem Funkzugriff kurzer Reichweite in einem vordefinierten Zeitraum auftritt (1020), Identififzieren eines verfügbaren Transfers einer Ziel-Paketdatennetzverbindung der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite (1030), Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank mehr als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite in dem vordefinierten Zeitraum auftritt (1040), und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank weniger als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite in dem vordefinierten Zeitraum auftritt (1050).

In einem oder mehreren weiteren beispielhaften Aspekten der Offenbarung können ein oder mehrere der oben in Bezug auf 18 beschriebenen Merkmale ferner in das Verfahren 1000 eingebunden werden. Insbesondere kann das Verfahren 1000 dafür ausgelegt sein, weitere und/oder alternative Prozesse wie hinsichtlich des mobilen Endgeräts 102 und/oder des Verbindungsmanagers 702 erläutert auszuführen.

Die obige Offenbarung kann sich ausdrücklich hinsichlich Mobilfunk-Zugriffen auf 3GPP-Zugriffe und hinsichtlich Nicht-Mobilfunk-Zugriffen auf WLAN-Zugriffe beziehen. Die hier erläuterten Implementierungen und Systeme gelten analog für beliebige Mobilfunk- und/oder Nicht-Mobilfunk-Zugriffe.

Die Ausdrücke „Benutzergerät”, „UE”, „mobiles Endgerät”, „Benutzerendgerät” usw. gelten für eine beliebige drahtlose Kommunikationsvorrichtung, darunter Mobiltelefone, Tablets, Laptops, Personal Computer, tragbare Vorrichtungen, Multimedia-Wiedergabevorrichtungen, Verbraucher-/Hausgeräte, Fahrzeuge usw. und eine beliebige Anzahl zusätzlicher elektronischer Vorrichtungen, die zu drahtloser Kommunikation fähig sind.

Obwohl die obigen Beschreibungen und angeschlossenen Figuren elektronische Vorrichtungskomponenten als getrennte Elemente abbilden können, sind Fachleuten die verschiedenen Möglichkeiten zum Kombinieren oder Integrieren diskreter Elemente zu einem einzigen Element erkennbar. Hierzu kann Kombinieren von zwei oder mehr Schaltungen zur Bildung einer einzigen Schaltung, Anbringen von zwei oder mehr Schaltungen auf einem gemeinsamen Chip oder Chassis zur Bildung eines integrierten Elements, Ausführen diskreter Softwarekomponenten auf einem gemeinsamen Prozessorkern usw. gehören. Umgekehrt ist Fachleuten die Möglichkeit erkennbar, ein einzelnes Element in zwei oder mehr diskrete Elemente aufzutrennen, wie etwa Aufteilung einer einzigen Schaltung in zwei oder mehr getrennte Schaltungen, Auftrennen eines Chips oder Chassis in diskrete Elemente, die ursprünglich darauf bereitgestellt waren, Auftrennen einer Softwarekomponente in zwei oder mehr Teile und Ausführen jedes Teils auf einem getrennten Prozessorkern usw.

Es versteht sich, dass hier erläuterte Implementierungen von Verfahren von demonstrativer Beschaffenheit sind und somit als in einer entsprechenden Vorrichtung implementierbar aufzufassen sind. Ähnlich versteht sich, dass Implementierungen von Vorrichtungen, die hier erläutert werden, als entsprechendes Verfahren implementierbar aufzufassen sind. Es versteht sich somit, dass eine Vorrichtung, die einem hier aufgeführten Verfahren entspricht, eine oder mehrere Komponenten umfassen kann, die dafür ausgelegt sind, jeden Aspekt des betreffenden Verfahrens auszuführen.

Die folgenden Beispiele betreffen weitere Aspekte der Offenbarung.

Beispiel 1 ist ein Verfahren zum Verwalten von Paketdatennetzverbindungen, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen, um eine Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, Bestimmen aus der Transferverlaufsdatenbank, ob übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen einem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und einem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten, Identifizieren eines verfügbaren Transfers einer Ziel-Paketdatennetzverbindung der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite und selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite, wenn übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten.

In Beispiel 2 kann der Gegenstand von Beispiel 1 gegebenenfalls umfassen, dass Überwachen von Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, Überwachen erfolgreicher Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite zur Aufnahme in die Transferverlaufsdatenbank umfasst.

In Beispiel 3 kann der Gegenstand von Beispiel 1 oder 2 gegebenenfalls umfassen, dass selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen auftreten, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn keine übermäßigen vorherigen Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen auftreten, umfasst.

In Beispiel 4 kann der Gegenstand von Beispiel 1 gegebenenfalls umfassen, dass selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite Blockieren des verfügbaren Transfers umfasst, wenn mehr als eine vordefinierte Quantität von Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite in einem vordefinierten Zeitraum auftritt.

In Beispiel 5 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 4 gegebenenfalls umfassen, dass Überwachen von Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, Aufzeichnen eines Ursprungszugriffspunkts, eines Endzugriffspunkts und einer Transferzeit in der Transferverlaufsdatenbank für jeden überwachten Funkzugriffstransfer umfasst.

In Beispiel 6 kann der Gegenstand von Beispiel 5 gegebenenfalls umfassen, dass selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite, wenn übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten, Auswerten des aufgezeichneten Ursprungszugriffspunkts, des aufgezeichneten Endzugriffspunkts und der aufgezeichneten Transferzeit für einen oder mehrere in der Transferverlaufsdatenbank gespeicherte Funkzugriffstransfers umfasst, um zu bestimmen, ob übermäßige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten.

In Beispiel 7 kann der Gegenstand von Beispiel 6 gegebenenfalls umfassen, dass selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite, wenn übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten, ferner Blockieren des verfügbaren Transfers umfasst, wenn gemäß den aufgezeichneten Ursprungszugriffspunkten, den aufgezeichneten Endzugriffspunkten und den aufgezeichneten Transferzeiten des einen oder der mehreren Funkzugriffstransfers mehr als eine vordefinierte Quantität von Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite in einem vordefinierten Zeitraum auftritt.

In Beispiel 8 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 5 bis 7 gegebenenfalls umfassen, dass Aufzeichnen des Ursprungszugriffspunkts, des Endzugriffspunkts und der Transferzeit in der Transferverlaufsdatenbank für jeden überwachten Funkzugriffstransfer Aufzeichnen von Identitätsinformationen des Ursprungszugriffspunkts und von Identitätsinformationen des Endzugriffspunkts in der Transferverlaufsdatenbank umfasst.

In Beispiel 9 kann der Gegenstand von Beispiel 8 gegebenenfalls umfassen, dass die Identitätsinformationen des Ursprungszugriffspunkts und die Identitätsinformationen des Endzugriffspunkts mindestens eine der folgenden Alternativen umfassen: Zellenidentität, PCI (Physical Cell Identity), MAC-Adresse (Media Access Control) oder BSSID-Adresse (Basic Service Set Identifier).

In Beispiel 10 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 9 gegebenenfalls umfassen, dass Überwachen von Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, Aufzeichnen mindestens eines letzten Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen in der Transferverlaufsdatenbank umfasst.

In Beispiel 11 kann der Gegenstand von Beispiel 1 gegebenenfalls umfassen, dass selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite, wenn übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten, Blockieren des verfügbaren Transfers umfasst, wenn seit dem letzten Transfer der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen ein vordefinierter Zeitraum nicht abgelaufen ist.

In Beispiel 12 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 11 gegebenenfalls umfassen, dass Identifizieren des verfügbaren Transfers der Ziel-Paketdatennetzverbindung zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite Auswerten von Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder von Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite und Identifizieren des verfügbaren Transfers abhängig davon, ob die Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Zugriffs oder die Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite vorbestimmte Transferkriterien erfüllen, umfasst.

In Beispiel 13 kann der Gegenstand von Beispiel 12 gegebenenfalls umfassen, dass die vorbestimmten Transferkriterien Signalleistungsschwellen oder Signalqualitätsschwellen umfassen.

In Beispiel 14 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 11 gegebenenfalls umfassen, dass Identifizieren des verfügbaren Transfers der Ziel-Paketdatennetzverbindung zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite Auswerten des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs und des Funkzugriffs kurzer Reichweite, um zu bestimmen, ob Funkzugriffstransfers verfügbar sind, und Auswählen der Ziel-Paketdatennetzverbindung aus der einen oder den mehreren Paketdatennetzverbindungen, wenn Funkzugriffstransfers verfügbar sind, umfasst.

In Beispiel 15 kann der Gegenstand von Beispiel 14 gegebenenfalls umfassen, dass Auswerten des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs und des Funkzugriffs kurzer Reichweite, um zu bestimmen, ob Funkzugriffstransfers verfügbar sind, Vergleichen von Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite mit Funksignalschwellen umfasst.

In Beispiel 16 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 15 gegebenenfalls umfassen, dass der verfügbare Transfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein Funkzugriffstransfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung von dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff zu dem Funkzugriff kurzer Reichweite ist.

In Beispiel 17 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 15 gegebenenfalls umfassen, dass der verfügbare Transfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein verfügbarer Transfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung von dem Funkzugriff kurzer Reichweite zu dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff ist.

In Beispiel 18 kann der Gegenstand von Beispiel 1 gegebenenfalls ferner Identifizieren einer Quantität jüngerer Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite aus der Transferverlaufsdatenbank umfassen und wobei selektives Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite, wenn übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten, Blockieren des verfügbaren Transfers umfasst, wenn die Quantität jüngerer Transfers eine vordefinierte Transferzählwertschwelle überschreitet.

In Beispiel 19 kann der Gegenstand von Beispiel 18 gegebenenfalls ferner Zulassen des verfügbaren Transfers umfassen, wenn die Quantität jüngerer Transfers die vordefinierte Transferzählwertschwelle nicht übersteigt.

In Beispiel 20 kann der Gegenstand von Beispiel 18 oder 19 gegebenenfalls umfassen, dass Identifizieren der Quantität jüngerer Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite aus der Transferverlaufsdatenbank Identifizieren eines oder mehrerer in der Transferverlaufsdatenbank enthaltenen Transfers, die in einem vordefinierten Zeitfenster auftreten, als die Quantität jüngerer Transfers umfasst.

In Beispiel 21 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 20 gegebenenfalls ferner selektives Blockieren des verfügbaren Transfers ferner auf der Basis einer oder mehrerer der folgenden Alternativen umfassen: Benutzeraktivitätsniveau der Ziel-Paketdatennetzverbindung, ein Verbindungstyp der Ziel-Paketdatennetzverbindung, Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs, Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite oder ein Batteriestand.

In Beispiel 22 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 20 gegebenenfalls ferner selektives Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatennetzverbindung umfassen.

In Beispiel 23 kann der Gegenstand von Beispiel 22 gegebenenfalls umfassen, dass selektives Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis des Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatennetzverbindung Blockieren des verfügbaren Transfers umfasst, wenn das Benutzeraktivitätsniveau der Ziel-Paketdatennetzverbindung kleiner als eine vordefinierte Aktivitätsniveauschwelle ist.

In Beispiel 24 kann der Gegenstand von Beispiel 22 gegebenenfalls umfassen, dass selektives Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis des Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatennetzverbindung Zulassen des verfügbaren Transfers umfasst, wenn das Benutzeraktivitätsniveau der Ziel-Paketdatennetzverbindung größer als eine vordefinierte Aktivitätsniveauschwelle ist.

In Beispiel 5 kann der Gegenstand von Beispiel 23 oder 24 gegebenenfalls umfassen, dass die vordefinierte Aktivitätsniveauschwelle eine Datenbandbreitenschwelle oder eine Datendurchsatzschwelle ist.

In Beispiel 26 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 20 gegebenenfalls ferner selektives Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Verbindungstyps der Ziel-Paketdatennetzverbindung umfassen.

In Beispiel 27 kann der Gegenstand von Beispiel 26 gegebenenfalls umfassen, dass selektives Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis des Verbindungstyps der Ziel-Paketdatennetzverbindung Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn der Verbindungstyp der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein erster Verbindungstyp ist, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn der Verbindungstyp der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein zweiter Verbindungstyp ist, umfasst.

In Beispiel 28 kann der Gegenstand von Beispiel 27 gegebenenfalls umfassen, dass der erste Verbindungstyp eine Sprachdatenverbindung oder eine Videodatenverbindung ist.

In Beispiel 29 kann der Gegenstand von Beispiel 27 oder 28 gegebenenfalls umfassen, dass der erste Verbindungstyp eine IMS-Verbindung (IP Multimedia Subsystem) ist.

In Beispiel 30 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 27 bis 29 gegebenenfalls umfassen, dass der zweite Verbindungstyp eine stoßhafte Datenverkehrverbindung ist.

In Beispiel 31 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 27 bis 30 gegebenenfalls umfassen, dass der zweite Verbindungstyp eine Internet- oder Web-Datenverbindung ist.

In Beispiel 32 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 20 gegebenenfalls ferner selektives Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Batteriestands umfassen.

In Beispiel 33 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 20 gegebenenfalls ferner Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn ein Batteriestand unter einer vordefinierten Batteriestandschwelle liegt, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn der Batteriestand über der vordefinierten Batteriestandschwelle liegt, umfassen.

In Beispiel 34 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 33 gegebenenfalls umfassen, dass der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff ein 3GPP-Funkzugriff (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation) ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-Funkzugriff (Wireless Local Area Network) ist.

In Beispiel 35 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 33 gegebenenfalls umfassen, dass der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff ein LTE-Funkzugriff (Long Term Evolution) ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-Funkzugriff (Wireless Local Area Network) ist.

In Beispiel 36 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 1 bis 33 gegebenenfalls umfassen, dass der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff eine 3GPP-Netzzelle ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-AP (Access Point) ist.

Beispiel 37 ist eine Mobilkommunikationsvorrichtung mit einem Modem für großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff, einem Modem für Funkzugriff kurzer Reichweite und einer Verbindungsverwaltungsschaltung, ausgelegt zum Interagieren mit dem Modem für großflächigen Mobilfunk-Zugriff und dem Modem für Funkzugriff kurzer Reichweite, um das Verfahren nach einem der Beispiele 1 bis 36 auszuführen.

Beispiel 38 ist ein nichttransitorisches computerlesbares Medium, das Anweisungen speichert, die, wenn sie durch einen Prozessor ausgeführt werden, den Prozessor anleiten, das Verfahren nach einem der Beispiele 1 bis 36 auszuführen.

Beispiel 39 ist ein Verfahren zum Verwalten von Paketdatennetzverbindungen, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen, um eine Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, Bestimmen aus der Transferverlaufsdatenbank, ob mehr als eine vordefinierte Quantität vorheriger Transfers zwischen einem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und einem Funkzugriff kurzer Reichweite in einem vordefinierten Zeitraum auftritt, Identifizieren eines verfügbaren Transfers einer Ziel-Paketdatennetzverbindung der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite, Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank mehr als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite in dem vordefinierten Zeitraum auftritt, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank in dem vordefinierten Zeitraum weniger als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftritt.

In Beispiel 40 kann der Gegenstand von Beispiel 39 gegebenenfalls umfassen, dass Überwachen von Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, Überwachen erfolgreicher Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite zur Aufnahme in der Transferverlaufsdatenbank umfasst.

In Beispiel 41 kann der Gegenstand von Beispiel 39 oder 40 gegebenenfalls umfassen, dass Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatenverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, Aufzeichnen eines Ursprungszugriffspunkts, eines Endzugriffspunkts und einer Transferzeit in der Transferverlaufsdatenbank für jeden überwachten Funkzugriffstransfer umfasst.

In Beispiel 42 kann der Gegenstand von Beispiel 41 gegebenenfalls umfassen, dass Bestimmen aus der Transferverlaufsdatenbank, ob in dem vordefinierten Zeitraum mehr als die vordefinierte Quantität vorheriger Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftritt, Folgendes umfasst: Bestimmen, ob mehr als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite in dem vordefinierten Zeitraum auftritt, gemäß den Ursprungszugriffspunkten, Endzugriffspunkten und Transferzeiten der Transferverlaufsdatenbank.

In Beispiel 43 kann der Gegenstand von Beispiel 41 oder 42 gegebenenfalls umfassen, dass Aufzeichnen des Ursprungszugriffspunkts, des Endzugriffspunkts und der Transferzeit in der Transferverlaufsdatenbank für jeden überwachten Funkzugriff Aufzeichnen von Identitätsinformationen des Ursprungszugriffspunkts und von Identitätsinformationen des Endzugriffspunkts umfasst.

In Beispiel 44 kann der Gegenstand von Beispiel 43 gegebenenfalls umfassen, dass die Identitätsinformationen des Ursprungszugriffspunkts und die Identitätsinformationen des Endzugriffspunkts mindestens eine der folgenden Alternativen umfassen: eine Zellenidentität, PCI (Physical Cell Identity), MAC-Adresse (Media Access Control) oder BSSID-Adresse (Basic Service Set Identifier).

In Beispiel 45 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 44 gegebenenfalls umfassen, dass Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, Aufzeichnen mindestens eines letzten Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen in der Transferverlaufsdatenbank umfasst.

In Beispiel 46 kann der Gegenstand von Beispiel 39 gegebenenfalls umfassen, dass Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank mehr als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite in dem vordefinierten Zeitraum auftritt, Blockieren des verfügbaren Transfers umfasst, wenn seit einem letzten Transfer der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen der vordefinierte Zeitraum nicht vergangen ist.

In Beispiel 47 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 46 gegebenenfalls umfassen, dass Identifizieren des verfügbaren Transfers der Ziel-Paketdatennetzverbindung zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite Auswerten von Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder von Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite und Identifizieren des verfügbaren Transfers abhängig davon, ob die Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder die Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite vorbestimmte Transferkriterien erfüllen, umfasst.

In Beispiel 48 kann der Gegenstand von Beispiel 47 gegebenenfalls umfassen, dass die vorbestimmten Transferkriterien Signalleistungsschwellen oder Signalqualitätsschwellen umfassen.

In Beispiel 9 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 46 gegebenenfalls umfassen, dass Identifizieren des verfügbaren Transfers der Ziel-Paketdatennetzverbindung zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite Auswerten des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs und des Funkzugriffs kurzer Reichweite, um zu bestimmen, ob Funkzugriffstransfers verfügbar sind, und Auswählen der Ziel-Paketdatennetzverbindung aus der einen oder den mehreren Paketdatennetzverbindungen, wenn Funkzugriffstransfers verfügbar sind, umfasst.

In Beispiel 50 kann der Gegenstand von Beispiel 49 gegebenenfalls umfassen, dass Auswerten des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs und des Funkzugriffs kurzer Reichweite, um zu bestimmen, ob Funkzugriffstransfers verfügbar sind, Vergleichen von Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder von Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite mit Funksignalschwellen umfasst.

In Beispiel 51 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 50 gegebenenfalls umfassen, dass der verfügbare Transfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein Funkzugriffstransfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung von dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff zu dem Funkzugriff kurzer Reichweite ist.

In Beispiel 52 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 50 gegebenenfalls umfassen, dass der verfügbare Transfer des Ziel-Paketdatennetzes ein Funkzugriffstransfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung von dem Funkzugriff kurzer Reichweite zu dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff ist.

In Beispiel 53 kann der Gegenstand von Beispiel 39 gegebenenfalls ferner Identifizieren eines oder mehrerer Funkzugriffstransfers aus der Transferverlaufsdatenbank, die in dem vordefinierten Zeitraum auftreten, umfassen und wobei Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank mehr als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftritt, umfasst, zu bestimmen, ob die Anzahl eines oder mehrerer Funkzugriffstransfers eine vordefinierte Transferzählwertschwelle übersteigt.

In Beispiel 54 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 53 gegebenenfalls ferner Blockieren des verfügbaren Transfers ferner auf der Basis einer oder mehrerer der folgenden Alternativen umfassen: eines Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatennetzverbindung, eines Verbindungstyps der Ziel-Paketdatennetzverbindung, Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs, Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite oder eines Batteriestands.

In Beispiel 55 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 53 gegebenenfalls umfassen, dass Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank mehr als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite in dem vordefinierten Zeitraum auftritt, Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatenverbindung umfasst.

In Beispiel 56 kann der Gegenstand von Beispiel 55 gegebenenfalls umfassen, dass Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis des Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatenverbindung Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn das Benutzeraktivitätsniveau der Ziel-Paketdatennetzverbindung kleiner als eine vordefinierte Aktivitätsniveauschwelle ist, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn das Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatenverbindung größer als die vordefinierte Aktivitätsniveauschwelle ist, umfasst.

In Beispiel 57 kann der Gegenstand von Beispiel 55 gegebenenfalls umfassen, dass die vordefinierte Aktivitätsniveauschwelle eine Datenbandbreitenschwelle oder eine Datendurchsatzschwelle ist.

In Beispiel 58 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 53 gegebenenfalls ferner Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Verbindungstyps der Ziel-Paketdatennetzverbindung umfassen.

In Beispiel 59 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 53 gegebenenfalls ferner Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn ein Verbindungstyp der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein erster Verbindungstyp ist, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn der Verbindungstyp der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein zweiter Verbindungstyp ist, umfassen.

In Beispiel 60 kann der Gegenstand von Beispiel 59 gegebenenfalls umfassen, dass der erste Verbindungstyp eine Sprachdatenverbindung oder eine Videodatenverbindung ist.

In Beispiel 61 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 59 bis 60 gegebenenfalls umfassen, dass der erste Verbindungstyp eine IMS-Verbindung (IP Multimedia Subsystem) ist.

In Beispiel 62 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 59 bis 61 gegebenenfalls umfassen, dass der zweite Verbindungstyp eine stoßhafte Datenverkehrsverbindung ist.

In Beispiel 63 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 59 bis 62 gegebenenfalls umfassen, dass der zweite Verbindungstyp eine Internet- oder Web-Datenverbindung ist.

In Beispiel 64 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 53 gegebenenfalls ferner Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Batteriestands umfassen.

In Beispiel 65 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 53 gegebenenfalls ferner Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn ein Batteriestand unter einer vordefinierten Batteriestandschwelle liegt, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn der Batteriestand über der vordefinierten Batteriestandschwelle liegt, umfassen.

In Beispiel 66 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 65 gegebenenfalls umfassen, dass der großflächige Mobilfunk-Zugriff ein 3GPP-Funkzugriff (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation) ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-Funkzugriff (Wireless Local Area Network) ist.

In Beispiel 67 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 65 gegebenenfalls umfassen, dass der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff ein LTE-Funkzugriff (Long Term Evolution) ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-Funkzugriff (Wireless Local Area Network) ist.

In Beispiel 68 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 39 bis 65 gegebenenfalls umfassen, dass der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff eine 3GPP-Netzzelle ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-AP (Access Point) ist.

Beispiel 69 ist eine Mobilkommunikationsvorrichtung mit einem Modem für großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff, einem Modem für Funkzugriff kurzer Reichweite und einer Verbindungsverwaltungsschaltung, ausgelegt zum Interagieren mit dem Modem für großflächigen Mobilfunk-Zugriff und dem Modem für Funkzugriff kurzer Reichweite, um das Verfahren nach einem der Beispiele 39 bis 68 auszuführen.

Beispiel 70 ist ein nichttransitorisches computerlesbares Medium, das Anweisungen speichert, die, wenn sie durch einen Prozessor ausgeführt werden, den Prozessor anleiten, das Verfahren nach einem der Beispiele 39 bis 68 auszuführen.

Beispiel 71 ist eine Mobilkommunikationsvorrichtung zum Senden und Empfangen von Kommunikationssignalen, wobei die Mobilkommunikationsvorrichtung ein erstes Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff, ein zweites Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem Funkzugriff kurzer Reichweite, und eine Verbindungsverwaltungsschaltung, ausgelegt zum Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen, um eine Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, Bestimmen aus der Transferverlaufsdatenbank, ob übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten, Identifizieren eines verfügbaren Transfers einer Ziel-Paketdatennetzverbindung der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem und selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem abhängig davon, ob übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem auftreten, umfasst.

In Beispiel 72 kann der Gegenstand von Beispiel 71 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Interagieren mit dem ersten Modem und dem zweiten Modem, um Funkzugriffstransfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem zu blockieren oder zuzulassen.

In Beispiel 73 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 oder 72 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Überwachen von Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, durch Überwachen erfolgreicher Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite zur Aufnahme in die Transferverlaufsdatenbank.

In Beispiel 74 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 73 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen auftreten, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen nicht auftreten.

In Beispiel 75 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 73 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank mehr als eine vordefinierte Quantität von Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem in einem vordefinierten Zeitraum auftritt.

In Beispiel 76 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 75 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Überwachen von Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, durch Aufzeichnen eines Ursprungszugriffspunkts, eines Endzugriffspunkts und einer Transferzeit in der Transferverlaufsdatenbank für jeden überwachten Funkzugriffstransfer.

In Beispiel 77 kann der Gegenstand von Beispiel 76 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch Auswerten des aufgezeichneten Ursprungszugriffspunkts, des aufgezeichneten Endzugriffspunkts und der aufgezeichneten Transferzeit für einen oder mehrere Funkzugriffstransfers, die in der Transferverlaufsdatenbank gespeichert sind, um zu bestimmen, ob übermäßige vorherige Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite auftreten.

In Beispiel 78 kann der Gegenstand von Beispiel 76 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß den aufgezeichneten Ursprungszugriffspunkten, den aufgezeichneten Endzugriffspunkten und den aufgezeichneten Transferzeiten des einen oder der mehreren Funkzugriffstransfers mehr als eine vordefinierte Quantität von Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite in einem vordefinierten Zeitraum auftritt.

In Beispiel 79 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 76 bis 78 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Aufzeichnen des Ursprungszugriffspunkts, des Endzugriffspunkts und der Transferzeit in der Transferverlaufsdatenbank für jeden überwachten Funkzugriffstransfer durch Aufzeichnen von Identitätsinformationen des Ursprungszugriffspunkts und Identitätsinformationen des Endzugriffspunkts in der Transferverlaufsdatenbank.

In Beispiel 80 kann der Gegenstand von Beispiel 79 gegebenenfalls umfassen, dass die Identitätsinformationen des Ursprungszugriffspunkts und die Identitätsinformationen des Endzugriffspunkts mindestens eine der folgenden Alternativen umfassen: Zellenidentität, PCI (Physical Cell Identity), MAC-Adresse (Media Access Control) oder BSSID-Adresse (Basic Service Set Identifier).

In Beispiel 81 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 80 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Überwachen von Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, durch Aufzeichnen mindestens eines letzten Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen in der Transferverlaufsdatenbank.

In Beispiel 82 kann der Gegenstand von Beispiel 71 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn seit einem letzten Transfer der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen ein vordefinierter Zeitraum nicht vergangen ist.

In Beispiel 83 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 82 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Identifizieren des verfügbaren Transfers der Ziel-Paketdatennetzverbindung zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch Auswerten von Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite und Identifizieren des verfügbaren Transfers abhängig davon, ob die Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder die Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite vorbestimmte Transferkriterien erfüllen.

In Beispiel 84 kann der Gegenstand von Beispiel 83 gegebenenfalls umfassen, dass die vorbestimmten Transferkriterien Signalleistungsschwellen oder Signalqualitätsschwellen umfassen.

In Beispiel 85 kann der Gegenstand von Beispiel 83 gegebenenfalls umfassen, dass das erste Modem ausgelegt ist zum Durchführen der Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs und das zweite Modem ausgelegt ist zum Durchführen der Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite.

In Beispiel 86 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 85 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Identifizieren des verfügbaren Transfers der Ziel-Paketdatennetzverbindung zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch Auswerten des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs und des Funkzugriffs kurzer Reichweite, um zu bestimmen, ob Funkzugriffstransfers verfügbar sind, und Auswählen der Ziel-Paketdatennetzverbindung aus der einen oder den mehreren Paketdatennetzverbindungen, wenn Funkzugriffstransfers verfügbar sind.

In Beispiel 87 kann der Gegenstand von Beispiel 86 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Auswerten des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs und des Funkzugriffs kurzer Reichweite, um zu bestimmen, ob Funkzugriffstransfers verfügbar sind, durch Vergleichen von Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite mit Funksignalschwellen.

In Beispiel 88 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 87 gegebenenfalls umfassen, dass der verfügbare Transfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein Funkzugriffstransfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung von dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff des ersten Modems zu dem Funkzugriff kurzer Reichweite des zweiten Modems ist.

In Beispiel 89 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 87 gegebenenfalls umfassen, dass der verfügbare Transfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein Funkzugriffstransfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung von dem Funkzugriff kurzer Reichweite des zweiten Modems zu dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff des ersten Modems ist.

In Beispiel 90 kann der Gegenstand von Beispiel 71 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ferner ausgelegt ist zum Identifizieren einer Quantität jüngerer Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem in der Transferverlaufsdatenbank und wobei die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn die Quantität jüngerer Transfers eine vordefinierte Transferzählwertschwelle überschreitet.

In Beispiel 91 kann der Gegenstand von Beispiel 90 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ferner ausgelegt ist zum Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn die Quantität jüngerer Transfers die vordefinierte Transferzählwertschwelle nicht überschreitet.

In Beispiel 92 kann der Gegenstand von Beispiel 90 oder 91 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Identifizieren der Quantität jüngerer Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem aus der Transferverlaufsdatenbank durch Identifizieren eines oder mehrerer in der Transferverlaufsdatenbank enthaltenen Transfers, die in einem vordefinierten Zeitfenster aufgetreten sind, als die Quantität jüngerer Transfers.

In Beispiel 93 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 92 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ferner ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers ferner auf der Basis mindestens einer der folgenden Alternativen: Benutzeraktivitätsniveau der Ziel-Paketdatennetzverbindung, ein Verbindungstyp der Ziel-Paketdatennetzverbindung, Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs, Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite oder ein Batteriestand.

In Beispiel 94 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 92 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ferner ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatennetzverbindung.

In Beispiel 95 kann der Gegenstand von Beispiel 94 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis des Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatennetzverbindung durch Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn das Benutzeraktivitätsniveau der Ziel-Paketdatennetzverbindung kleiner als eine vordefinierte Aktivitätsniveauschwelle ist.

In Beispiel 96 kann der Gegenstand von Beispiel 94 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis des Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatennetzverbindung durch Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn das Benutzeraktivitätsniveau der Ziel-Paketdatennetzverbindung größer als eine vordefinierte Aktivitätsniveauschwelle ist.

In Beispiel 97 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 95 oder 96 gegebenenfalls umfassen, dass die vordefinierte Aktivitätsniveauschwelle eine Datenbandbreitenschwelle oder eine Datendurchsatzschwelle ist.

In Beispiel 98 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 92 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ferner ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Verbindungstyps der Ziel-Paketdatenverbindung.

In Beispiel 99 kann der Gegenstand von Beispiel 98 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis des Verbindungstyps der Ziel-Paketdatennetzverbindung durch Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn der Verbindungstyp der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein erster Verbindungstyp ist, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn der Verbindungstyp der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein zweiter Verbindungstyp ist.

In Beispiel 100 kann der Gegenstand von Beispiel 99 gegebenenfalls umfassen, dass der erste Verbindungstyp eine Sprachdatenverbindung oder eine Videodatenverbindung ist.

In Beispiel 101 kann der Gegenstand von Beispiel 99 oder 100 gegebenenfalls umfassen, dass der erste Verbindungstyp eine IMS-Verbindung (IP Multimedia Subsystem) ist.

In Beispiel 102 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 99 bis 101 gegebenenfalls umfassen, dass der zweite Verbindungstyp eine stoßhafte Datenverkehrsverbindung ist.

In Beispiel 103 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 99 bis 102 gegebenenfalls umfassen, dass der zweite Verbindungstyp eine Internet- oder Web-Datenverbindung ist.

In Beispiel 104 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 92 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ferner ausgelegt ist zum selektiven Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Batteriestands.

In Beispiel 105 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 92 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn ein Batteriestand unter einer vordefinierten Batteriestandschwelle liegt, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn der Batteriestand über der vordefinierten Batteriestandschwelle liegt.

In Beispiel 106 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 105 gegebenenfalls umfassen, dass der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff ein 3GPP-Funkzugriff (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation) ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-Funkzugriff (Wireless Local Area Network) ist.

In Beispiel 107 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 105 gegebenenfalls umfassen, dass der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff ein LTE-Funkzugriff (Long Term Evolution) ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-Funkzugriff (Wireless Local Area Network) ist.

In Beispiel 108 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 71 bis 105 gegebenenfalls umfassen, dass der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff eine 3GPP-Netzzelle ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-AP (Access Point) ist.

Beispiel 109 ist eine mobile Kommunikationsvorrichtung zum Senden und Empfangen von Kommunikationssignalen, wobei die Mobilkommunikationsvorrichtung ein erstes Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff, ein zweites Modem, ausgelegt zum Senden und Empfangen von Funksignalen auf einem Funkzugriff kurzer Reichweite, und eine Verbindungsverwaltungsschaltung, ausgelegt zum Überwachen von Funkzugriffstransfers einer oder mehrerer Paketdatennetzverbindungen, um eine Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, Bestimmen aus der Transferverlaufsdatenbank, ob mehr als eine vordefinierte Quantität vorheriger Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite in einem vordefinierten Zeitraum auftritt, Identifizieren eines verfügbaren Transfers einer Ziel-Paketdatennetzverbindung der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen einem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und einem Funkzugriff kurzer Reichweite, Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank mehr als eine vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem in einem vordefinierten Zeitraum auftritt, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank weniger als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem in dem vordefinierten Zeitraum auftritt, umfasst.

In Beispiel 110 kann der Gegenstand von Beispiel 109 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Interagieren mit dem ersten Modem und dem zweiten Modem, um Funkzugriffstransfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem zu blockieren oder zuzulassen.

In Beispiel 111 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 oder 110 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Überwachen von Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, durch Überwachen erfolgreichen Funkzugriffs der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem zur Aufnahme in die Transferverlaufsdatenbank.

In Beispiel 112 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 111 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Überwachen von Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, durch Aufzeichnen eines Ursprungszugriffspunkts, eines Endzugriffspunkts und einer Transferzeit in der Transferverlaufsdatenbank für jeden überwachten Funkzugriffstransfer.

In Beispiel 113 kann der Gegenstand von Beispiel 112 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Bestimmen aus der Transferverlaufsdatenbank, ob mehr als die vordefinierte Quantität vorheriger Transfers zwischen dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff und dem Funkzugriff kurzer Reichweite in einem vordefinierten Zeitraum auftritt, durch Bestimmen, ob mehr als die vordefinierte Quantität von Transfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem in dem vordefinierten Zeitraum auftritt, gemäß den Ursprungszugriffspunkten, Endzugriffspunkten und Transferzeiten der Transferverlaufsdatenbank.

In Beispiel 114 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 112 oder 113 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Aufzeichnen des Ursprungszugriffspunkts, des Endzugriffspunkts und der Transferzeit in der Transferverlaufsdatenbank für jeden überwachten Funkzugriffstransfer durch Aufzeichnen von Identitätsinformationen des Ursprungszugriffspunkts und Identitätsinformationen des Endzugriffspunkts.

In Beispiel 115 kann der Gegenstand von Beispiel 114 gegebenenfalls umfassen, dass die Identitätsinformationen des Ursprungszugriffspunkts und die Identitätsinformationen des Endzugriffspunkts mindestens eine der folgenden Alternativen umfassen: eine Zellenidentität, PCI (Physical Cell Identity), MAC-Adresse (Media Access Control) oder BSSID-Adresse (Basic Service Set Identifier).

In Beispiel 116 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 115 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Überwachen von Funkzugriffstransfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen, um die Transferverlaufsdatenbank zu erzeugen, durch Aufzeichnen mindestens eines letzten Transfers der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen in der Transferverlaufsdatenbank.

In Beispiel 117 kann der Gegenstand von Beispiel 109 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank mehr als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischem dem ersten Modem und dem zweiten Modem in dem vordefinierten Zeitraum auftritt, durch Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn der vordefinierte Zeitraum seit einem letzten Transfer der einen oder mehreren Paketdatennetzverbindungen nicht abgelaufen ist.

In Beispiel 118 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 117 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Identifizieren des verfügbaren Transfers der Ziel-Paketdatennetzverbindung zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch Auswerten von Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite und Identifizieren des verfügbaren Transfers abhängig davon, ob die Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder die Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite vorbestimmte Transferkriterien erfüllen.

In Beispiel 119 kann der Gegenstand von Beispiel 118 gegebenenfalls umfassen, dass die vorbestimmten Transferkriterien Signalleistungsschwellen oder Signalqualitätsschwellen umfassen.

In Beispiel 120 kann der Gegenstand von Beispiel 118 oder 119 gegebenenfalls umfassen, dass das erste Modem ausgelegt ist zum Durchführen der Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs und das zweite Modem ausgelegt ist zum Durchführen der Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite.

In Beispiel 121 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 117 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Identifizieren des verfügbaren Transfers der Ziel-Paketdatennetzverbindung zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem durch Auswerten des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs und des Funkzugriffs kurzer Reichweite, um zu bestimmen, ob Funkzugriffstransfers verfügbar sind, und Auswählen der Ziel-Paketdatennetzverbindung aus der einen oder den mehreren Paketdatennetzverbindungen, wenn Funkzugriffstransfers verfügbar sind.

In Beispiel 122 kann der Gegenstand von Beispiel 121 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Auswerten des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs und des Funkzugriffs kurzer Reichweite, um zu bestimmen, ob Funkzugriffstransfers verfügbar sind, durch Vergleichen von Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs oder Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite mit Funksignalschwellen.

In Beispiel 123 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 122 gegebenenfalls umfassen, dass der verfügbare Transfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein Funkzugriffstransfer der Ziel-Paketdatennetzverbindung von dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff des ersten Modems zu dem Funkzugriff kurzer Reichweite des zweiten Modems ist.

In Beispiel 124 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 122 gegebenenfalls umfassen, dass der verfügbare Transfer des Ziel-Paketdatennetzes ein Funkzugriffstransfer des Ziel-Paketdatennetzes von dem Funkzugriff kurzer Reichweite des zweiten Modems zum dem großflächigen Mobilfunk-Funkzugriff des ersten Modems ist.

In Beispiel 125 kann der Gegenstand von Beispiel 109 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ferner ausgelegt ist zum Identifizieren eines oder mehrerer Funkzugriffstransfers aus der Transferverlaufsdatenbank, die in dem vordefinierten Zeitraum auftreten, und wobei die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank in dem vordefinierten Zeitraum mehr als die vordefinierte Quantität von Transfers zwischen dem ersten modem und dem zweiten Modem auftritt, indem bestimmt wird, ob die Anzahl eines oder mehrerer Funkzugriffstransfers eine vordefinierte Transferzählwertschwelle übersteigt.

In Beispiel 126 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 125 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ferner ausgelegt ist zum Blockieren des verfügbaren Transfers ferner auf der Basis mindestens einer der folgenden Alternativen: Benutzeraktivitätsniveau der Ziel-Paketdatennetzverbindung, ein Verbindungstyp der Ziel-Paketdatennetzverbindung, Funkmessungen des großflächigen Mobilfunk-Funkzugriffs, Funkmessungen des Funkzugriffs kurzer Reichweite oder ein Batteriestand.

In Beispiel 127 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 125 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn gemäß der Transferverlaufsdatenbank mehr als die vordefinierte Quantität von Funkzugriffstransfers zwischen dem ersten Modem und dem zweiten Modem in dem vordefinierten Zeitraum auftritt, durch Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatenverbindung.

In Beispiel 128 kann der Gegenstand von Beispiel 127 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis des Benutzeraktivitätsniveaus der Ziel-Paketdatenverbindung durch Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn das Benutzeraktivitätsniveau der Ziel-Paketdatennetzverbindung kleiner als eine vordefinierte Aktivitätsniveauschwelle ist, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn das Benutzeraktivitätsniveau der Ziel-Paketdatenverbindung größer als die vordefinierte Aktivitätsniveauschwelle ist.

In Beispiel 129 kann der Gegenstand von Beispiel 128 gegebenenfalls umfassen, dass die vordefinierte Aktivitätsniveausschwelle eine Datenbandbreitenschwelle oder eine Datendurchsatzschwelle ist.

In Beispiel 130 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 125 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Verbindungstyps der Ziel-Paketdatennetzverbindung.

In Beispiel 131 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 125 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn ein Verbindungstyp der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein erster Verbindungstyp ist, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn der Verbindungstyp der Ziel-Paketdatennetzverbindung ein zweiter Verbindungstyp ist.

In Beispiel 132 kann der Gegenstand von Beispiel 131 gegebenenfalls umfassen, dass der erste Verbindungstyp eine Sprachdatenverbindung oder eine Videodatenverbindung ist.

In Beispiel 133 kann der Gegenstand von Beispiel 131 oder 132 gegebenenfalls umfassen, dass der erste Verbindungstyp eine IMS-Verbindung (IP Multimedia Subsystem) ist.

In Beispiel 134 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 131 bis 133 gegebenenfalls umfassen, dass der zweite Verbindungstyp eine stoßhafte Datenverkehrsverbindung ist.

In Beispiel 135 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 131 bis 134 gegebenenfalls umfassen, dass der zweite Verbindungstyp eine Internet- oder Web-Datenverbindung ist.

In Beispiel 136 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 125 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ferner ausgelegt ist zum Blockieren des verfügbaren Transfers auf der Basis eines Batteriestands.

In Beispiel 137 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 125 gegebenenfalls umfassen, dass die Verbindungsverwaltungsschaltung ausgelegt ist zum Blockieren des verfügbaren Transfers, wenn ein Batteriestand unter einer vordefinierten Batteriestandschwelle liegt, und Zulassen des verfügbaren Transfers, wenn der Batteriestand über der vordefinierten Batteriestandschwelle liegt.

In Beispiel 138 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 137 gegebenenfalls umfassen, dass der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff ein 3GPP-Funkzugriff (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation) ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-Funkzugriff (Wireless Local Area Network) ist.

In Beispiel 139 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 137 gegebenenfalls umfassen, dass der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff ein LTE-Funkzugriff (Long Term Evolution) ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-Funkzugriff (Wireless Local Area Network) ist.

In Beispiel 140 kann der Gegenstand irgendeines der Beispiele 109 bis 137 gegebenenfalls umfassen, dass der großflächige Mobilfunk-Funkzugriff eine 3GPP-Netzzelle ist und der Funkzugriff kurzer Reichweite ein WLAN-AP (Access Point) ist.

Alle in der obigen Beschreibung definierten Abkürzungen gelten zusätzlich in allen hier aufgeführten Ansprüchen.

Obwohl die Erfindung insbesondere mit Bezug auf spezifische Ausführungsformen gezeigt und beschrieben wurde, ist für Fachleute erkennbar, dass verschiedene Änderungen an Form und Detail vorgenommen werden können, ohne vom Wesen und Schutzumfang der Erfindung, wie durch die angefügten Ansprüche definiert, abzuweichen. Der Schutzumfang der Erfindung wird somit durch die angefügten Ansprüche angegeben, und alle Änderungen, die in die Bedeutung und in den Äquivalenzbereich der Ansprüche kommen, sollen deshalb eingeschlossen sein.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • IEEE 802.11-Standard [0020]
  • IEEE 802.16-Funkkommunikationsstandard [0020]
  • Non-Roaming Architecture within EPS using S5, S2a, S2b” in 3GPP TS 23.402, „Architecture enhancements for non-3GPP accesses”, V13.4.0 („3GPP TS 23.402”) [0025]