Title:
Leuchte
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft eine Leuchte (1) mit wenigstens einem Leuchtenkopf (3) und einem Grundkörper, welche jeweils einen modularen Aufbau derart aufweisen, dass der Leuchtenkopf (3) unterschiedliche geometrische, optische und elektronische Konfigurationen und der Grundkörper unterschiedliche geometrische Konfigurationen ausbilden kann. Der Leuchtenkopf (3) weist ein Halteelement (4) auf, das durch Magnetkräfte an einer Halterung (6) des Grundkörpers lage verstellbar fixiert werden kann.




Inventors:
Sattler, Ulrich (73092, Heiningen, DE)
Application Number:
DE102016101769A
Publication Date:
07/27/2017
Filing Date:
02/02/2016
Assignee:
Sattler, Ulrich, 73092 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE19923224A1N/A2000-10-12



Foreign References:
200401143762004-06-17
200602625232006-11-23
26959501954-11-30
WO2013091116A12013-06-27
Attorney, Agent or Firm:
Ruckh, Rainer, Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., 73087, Bad Boll, DE
Claims:
1. Leuchte (1) mit wenigstens einem Leuchtenkopf (3) und einem Grundkörper, welche jeweils einen modularen Aufbau derart aufweisen, dass der Leuchtenkopf (3) unterschiedliche geometrische, optische und elektronische Konfigurationen und der Grundkörper unterschiedliche geometrische Konfigurationen ausbilden kann, und wobei der Leuchtenkopf (3) ein Halteelement (4) aufweist, das durch Magnetkräfte an einer Halterung (6) des Grundkörpers lageverstellbar fixiert werden kann.

2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (6) einen eine kugelschalenförmige Kontaktfläche (18a) aufweisenden Magneten (18) aufweist, in welche das Halteelement (4) des Leuchtenkopfs (3) einsetzbar ist, welches kugelförmig ausgebildet ist und aus einem metallischen Werkstoff besteht.

3. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenkopf (3) einen Ring (8) aufweist, auf dessen Oberseite eine Abdeckung (9) aufsetzbar ist.

4. Leuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des Rings (8) Lichtquellen vorgesehen sind, wobei deren Licht über einen Diffusor (10) an der Unterseite des Rings (8) abgestrahlt wird.

5. Leuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Abdeckung (9) Lichtquellen vorgesehen sind.

6. Leuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Abdeckung (9) wenigstens eine zentrale Lichtquelle vorgesehen ist, welche Licht über eine Linse (11) abstrahlt.

7. Leuchte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Abdeckung (9) äußere Lichtquellen vorgesehen sind, welche Licht direkt oder nach Reflexion an der Linse (11) über einen Diffusor (10) abstrahlen.

8. Leuchte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Diffusor (10) an der Unterseite des Rings (8) angeordnet ist, und dass die Linse (11) in einer zentralen Bohrung des Diffusors (10) gelagert ist.

9. Leuchte nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen von LEDs (Leuchtdioden) 12a, 12b oder OLEDs (organische Leuchtdioden) gebildet sind.

10. Leuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Lichtquellen und diesen zugeordnete Elektronikkomponenten zu deren Ansteuerung auf einer gemeinsamen Platine angeordnet sind.

11. Leuchte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikkomponenten zur Ausbildung unterschiedlicher Dimmsysteme ausgebildet sind.

12. Leuchte nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ring (8) ein elektrisches Anschlussmittel vorgesehen ist.

13. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper eine modulare Anordnung von Verbindungsstücken (5, 5a, 5b) und Verzweigungselementen (19, 19a) aufweist.

14. Leuchte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstücke (5, 5a, 5b) und die Verzweigungselemente (19, 19a) Hohlkörper ausbilden, in welchen elektrische Leitungen (7) führbar sind.

15. Leuchte nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstücke (5, 5a, 5b) jeweils längs einer Geraden verlaufen.

16. Leuchte nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzweigungselemente (19, 19a) jeweils eine Anzahl von Verzweigungssegmenten (20, 20a) aufweisen.

17. Leuchte nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Verzweigungselemente (19, 19a) durch unterschiedliche Anzahl und unterschiedliche räumliche Orientierungen von Verzweigungssegmenten (20, 20a) gebildet sind.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Leuchte.

Leuchten der in Rede stehenden Art dienen generell zur Beleuchtung von Gebäuden oder Außenbereichen. Insbesondere und bevorzugt werden die Leuchten zur Beleuchtung von Innenräumen von privaten und kommerziell genutzten Gebäuden eingesetzt.

Dabei ist es generell bekannt, Leuchten mit LEDs (Leuchtdioden) als Lichtquelle einzusetzen. Derartige LEDs zeichnen sich durch eine hohe Wirtschaftlichkeit aus. Zudem können LEDs in Leuchtenköpfen von Leuchten flexibel montiert werden, um so spezifische Beleuchtungsszenarien zu schaffen.

Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Leuchte bereitzustellen, die rationell gefertigt werden kann und in ihrer Gestaltung und Funktionalität einfach an unterschiedliche Applikationsanforderungen anpassbar ist.

Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Die Erfindung betrifft eine Leuchte mit wenigstens einem Leuchtenkopf und einem Grundkörper, welche jeweils einen modularen Aufbau derart aufweisen, dass der Leuchtenkopf unterschiedliche geometrische, optische und elektronische Konfigurationen und der Grundkörper unterschiedliche geometrische Konfigurationen ausbilden kann. Der Leuchtenkopf weist ein Halteelement auf, das durch Magnetkräfte an einer Halterung des Grundkörpers lageverstellbar fixiert werden kann.

Der Grundgedanke der Erfindung besteht somit darin, den Leuchtenkopf und den Grundkörper als modulare Einheiten auszubilden, so dass mit geringem fertigungstechnischem Aufwand eine große Anzahl von Varianten der Leuchte herstellbar ist. Damit kann die erfindungsgemäße Leuchte einfach und schnell an unterschiedlichste Applikationsanforderungen angepasst werden.

Wesentlich hierbei ist, dass der Leuchtenkopf unterschiedliche optische und elektronische Konfigurationen ausbilden kann, wodurch das zeitliche, spektrale und räumliche Abstrahlverhalten von Licht bei der erfindungsgemäßen Leuchte variiert werden kann. Durch unterschiedliche Formen des Leuchtenkopfs sind zudem unterschiedliche geometrische Konfigurationen möglich.

Weiterhin kann der Grundkörper der Leuchte unterschiedliche geometrische Konfigurationen ausbilden. Damit kann die erfindungsgemäße Leuchte als Deckenleuchte, Pendelleuchte, Wandleuchte oder Standleuchte und dies in unterschiedlichen räumlichen Ausprägungen ausgebildet sein, wodurch ein flexibles, an unterschiedliche Räumlichkeiten anpassbares System erhalten wird.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Erfindung besteht darin, dass der oder jeder Leuchtenkopf ein Halteelement aufweist, mittels dessen der Leuchtenkopf werkzeuglos an einer Halterung des Grundkörpers fixiert werden kann, wobei die Fixierung durch Magnetkräfte erfolgt, vorzugsweise allein durch die Magnetkräfte.

Weiterhin ist hierbei vorteilhaft, dass das Halteelement in unterschiedlichen Positionen an der Halterung fixiert werden kann, wodurch mit geringem Aufwand der Leuchtenkopf in unterschiedlichen Orientierungen am Grundkörper ausrichtbar ist und so unterschiedliche geometrische Konfigurationen der Leuchte generiert werden können.

Besonders vorteilhaft weist die Halterung einen eine kugelschalenförmige Kontaktfläche aufweisenden Magneten auf, in welche das Halteelement des Leuchtenkopfs einsetzbar ist. Daran angepasst ist das Halteelement kugelförmig und besteht aus einem metallischen Werkstoff.

Das kugelförmige Halteelement kann in der kugelschalenförmigen Kontaktfläche des Magneten in drei Raumrichtungen jeweils um nahezu 360° gedreht werden, so dass ein sehr großer Einstellbereich des Leuchtenkopfs am Grundkörper erhalten wird.

Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Kontaktstelle zwischen dem Magneten und dem Halteelement gut wärmeleitend ist, so dass von optischen und elektronischen Komponenten im Leuchtenkopf erzeugte Wärme über diese Kontaktstelle abgeführt werden kann.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Leuchtenkopf einen Ring auf, auf dessen Oberseite eine Abdeckung aufsetzbar ist.

Die Lichtquellen des Leuchtenkopfs können sowohl im Bereich des Rings als auch im Bereich der Abdeckung angeordnet sein, wodurch unterschiedliche Abstrahlcharakteristiken des Leuchtenkopfs realisiert werden können. Dabei können auch die Abdeckung und der Ring Abstrahlflächen für das von den Lichtquellen emittierte Licht bilden. Der Begriff Ring ist hierbei allgemein zu verstehen, das heißt der Ring kann kreisförmig, elliptisch, polygonal und dergleichen ausgebildet sein.

Besonders vorteilhaft bestehen der Ring und die Abdeckung aus lichtundurchlässigen Materialien, so dass das Licht der Lichtquellen über die Unterseite des Leuchtenkopfs abgestrahlt wird.

Gemäß einer ersten Variante sind an der Innenseite des Rings Lichtquellen vorgesehen, wobei deren Licht über einen Diffusor an der Unterseite des Rings abgestrahlt wird.

In diesem Fall bildet der Leuchtenkopf einen sogenannten Fluter, bei dem Licht ungerichtet über dessen Unterseite abgestrahlt wird. Daran angepasst ist das Halteelement kugelförmig und besteht aus einem metallischen Werkstoff.

Gemäß einer zweiten Variante sind an der Unterseite der Abdeckung Lichtquellen vorgesehen.

Dabei ist an der Unterseite der Abdeckung wenigstens eine zentrale Lichtquelle vorgesehen, welche Licht über eine Linse abstrahlt.

Damit bildet der Leuchtenkopf einen sogenannten Spot, der Licht gerichtet über dessen Unterseite abstrahlt.

Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung können zusätzlich an der Unterseite der Abdeckung äußere Lichtquellen vorgesehen sein, welche Licht direkt oder nach Reflexion an der Linse über einen Diffusor abstrahlen.

Damit wird eine Kombination einer Strahlencharakterisik eines Fluters und eines Spots erhalten.

Hierbei ist zweckmäßig der Diffusor an der Unterseite des Rings angeordnet, und die Linse ist in einer zentralen Bohrung des Diffusors gelagert.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Lichtquellen von LEDs (Leuchtdioden) oder OLEDs (organische Leuchtdioden) gebildet.

Die so ausgebildeten Lichtquellen weisen eine hohe Lebensdauer auf und können in nahezu beliebigen räumlichen Anordnung im Leuchtenkopf eingebaut werden.

Besonders vorteilhaft sind Lichtquellen und diesen zugeordnete Elektronikkomponenten zu deren Ansteuerung auf einer gemeinsamen Platine angeordnet.

Damit wird ein kompakter, modularer Aufbau der Lichtquellen und der zugeordneten Elektronikkomponenten erhalten.

Die Elektronikkomponenten dienen allgemein zur Steuerung des Betriebs der Lichtquellen. Besonders vorteilhaft sind die Elektronikkomponenten zur Ausbildung unterschiedlicher Dimmsysteme ausgebildet.

Durch das variable Dimmen ist beispielsweise eine stufenlose Variation zwischen warmweißem und kaltweißem Licht der Lichtquellen möglich. Die Dimmung kann über externe Einheiten, beispielsweise über Bluetooth-Schnittstellen erfolgen.

Weiter vorteilhaft ist an dem Ring ein elektrisches Anschlussmittel vorgesehen. Die Anschlussmittel können in Form von Steckern oder Buchsen ausgebildet sein. Generell kann über im Grundkörper geführte Leitungen, die auf die Anschlussmittel geführt sind, die Stromversorgung der elektronischen und optischen Komponenten des Leuchtenkopfs erfolgen.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Grundkörper eine modulare Anordnung von Verbindungsstücken und Verzweigungselementen auf.

Die Verbindungsstücke und Verzweigungselemente können frei gewählt werden, womit unterschiedlichste Geometrien der Leuchte, insbesondere Freiformflächen, realisierbar sind. Die Leuchte kann dabei eine flächige, in einer Ebene verlaufende Struktur ausbilden oder auch eine räumliche Struktur. Generell weisen die Verbindungsstücke und Verzweigungselemente Aufnahmen für Halterungen auf, an denen Leuchtenköpfe befestigt werden können, so dass die Leuchte eine frei wählbare Anzahl und Anordnung von Leuchtenköpfen aufweisen kann.

Vorteilhaft bilden die Verbindungsstücke und die Verzweigungselemente Hohlkörper aus, in welchen elektrische Leitungen führbar sind.

Damit verlaufen die Leitungen zur Stromversorgung der Leuchtenköpfe im Inneren des Grundkörpers und stören somit den optischen Gesamteindruck der Leuchte nicht.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung verlaufen die Verbindungsstücke jeweils längs einer Geraden.

Weiterhin weisen die Verzweigungselemente jeweils eine Anzahl von Verzweigungssegmenten auf.

Dabei sind unterschiedliche Verzweigungselemente durch unterschiedliche Anzahl und unterschiedliche räumliche Orientierungen von Verzweigungssegmenten gebildet.

Damit wird ein modulares Baukastensystem erhalten, mit dem unterschiedlichste geometrische Konfigurationen der Leuchte realisierbar sind.

1: Erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Leuchte.

2: Leuchtenkopf für die erfindungsgemäße Leuchte

  • a) in einer Ansicht von unten
  • b) in einer Schnittdarstellung
  • c) Einzeldarstellung der Komponenten des Leuchtenkopfs.

3: Variante des Leuchtenkopfs gemäß den 2a bis c.

4: Halterung für die erfindungsgemäße Leuchte.

5: Zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Leuchte.

5a: Verzweigungselement für die Leuchte gemäß 5.

6: Drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Leuchte.

7: Viertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Leuchte.

7a: Verzweigungselement für die Leuchte gemäß 7.

8: Fünftes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Leuchte.

1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Leuchte 1. Die Leuchte 1 ist im vorliegenden Fall als gerichtetes Licht emittierender Spot ausgebildet, der mit einer Deckenhalterung 2 an einer Decke eines Raums eines Gebäudes montiert wird. Die Leuchte 1 umfasst einen Leuchtenkopf 3, an welchem seitlich ein kugelförmiges Halteelement 4 vorgesehen ist. Mit diesem Halteelement 4 ist der Leuchtenkopf 3 verstellbar an einem Grundkörper der Leuchte 1 fixiert. Der Grundkörper umfasst ein Verbindungsstück 5 und eine am unteren Ende des Verbindungsstücks 5 gelagerte Halterung 6, an der das Halteelement 4 gelagert ist.

Das Verbindungsstück 5 ist von einem längs einer Geraden verlaufenden Hohlkörper gebildet. Im Innenraum des Hohlkörpers ist eine Leitung 7 zur Stromversorgung des Leuchtenkopfs 3 geführt. Die Leitung 7 mündet dabei an einer Öffnung des Verzweigungssegments 20 aus, so dass diese an den Leuchtenkopf 3 anschließbar ist.

Die 2a, 2b zeigen den Leuchtenkopf 3 in einer Einzeldarstellung. Die einzelnen Komponenten des Leuchtkopfs 3 sind in 2c dargestellt.

Wie aus 2c ersichtlich, weist der Leuchtenkopf 3 einen kreisförmigen Ring 8 auf. Dieser Ring 8 besteht aus lichtundurchlässigem Material wie Kunststoff oder Metall. Auf die Oberseite des Rings 8 ist eine Abdeckung 9 aufsetzbar. Die Abdeckung 9, die leicht konvex gewählt ist, besteht ebenfalls aus lichtundurchlässigem Material. Durch Variation der Farben und Oberflächenbeschaffenheiten des Rings 8 und der Abdeckung 9 lässt sich das optische Erscheinungsbild des Leuchtenkopfs 3 variieren. An der Unterseite der Abdeckung 9 kann ein Träger 9a fixiert werden, der zur Aufnahme von Lichtquellen ausgebildet ist.

Die Lichtabstrahlung erfolgt über die Unterseite des Leuchtenkopfs 3. Die Unterseite ist mit einem Diffusor 10 und einer Linse 11 abgeschlossen, wobei die Linse 11 in eine zentrale Bohrung des Diffusors 10 eingesetzt ist.

Als Lichtquellen sind LEDs (Leuchtdioden) 12a, 12b an der Unterseite der Abschirmung angeordnet. Alternativ können auch OLEDs (organische Leuchtdioden) eingesetzt werden.

Wie aus 2a ersichtlich, sind erste LEDs 12a direkt oberhalb der Linse 11 angeordnet. Die von diesen LEDs 12a abgestrahlten Lichtstrahlen werden durch die Linse 11 gebündelt und somit gerichtet abgestrahlt, das heißt es wird die Strahlcharakteristik eines Spots erhalten.

Zusätzlich zu diesen zentralen LEDs 12a sind auch äußere, vorzugsweise ringförmig angeordnete LEDs 12b vorgesehen. Die von diesen LEDs 12b emittierten Lichtstrahlen werden indirekt nach Reflexion an der Linse 11 oder direkt über den Diffusor 10 nach außen geführt und sorgen für einen ungerichteten Strahlungsanteil.

Generell sind die LEDs 12a, 12b gemeinsam mit deren elektronischen Komponenten auf Platinen angeordnet. Mit den elektronischen Komponenten kann insbesondere ein Dimmen der Lichtquellen erfolgen.

Der Leuchtenkopf 3 der 2a–c kann dahingehend abgewandelt sein, dass die Lichtquellen an der Innenwand des Rings 8 angeordnet sind. Ansonsten weist der Leuchtenkopf 3 denselben Aufbau wie der Leuchtenkopf 3 der 2a–c auf. Alternativ ist an der Unterseite des Leuchtenkopfs 3 keine Linse 11, sondern nur ein Diffusor 10 vorgesehen, der die gesamte Unterseite abdeckt. In diesem Fall bildet der Leuchtenkopf 3 einen Fluter, der nur ungerichtetes Licht abstrahlt.

Wie aus 2c ersichtlich, weist der Leuchtenkopf 3 als mögliche elektrische Anschlussmittel einen Stecker 13 und eine Buchse 14 auf, die wahlweise in eine Aussparung 15 im Ring 8 einsetzbar sind. Bei dem Beispiel der 2a, 2b ist ein Stecker 13 als elektrisches Anschlussmittel, über welches die Stromversorgung der optischen und elektronischen Komponenten des Leuchtenkopfs 3 erfolgt, vorgesehen.

Zur Justage und Beleuchtung des Leuchtenkopfs 3 am Grundkörper der Leuchte 1 ist bei dem Leuchtenkopf 3 der 2a–c wie bei allen Leuchtenköpfen 3 der Leuchte 1 ein metallisches, kugelförmiges Halteelement 4 vorgesehen. Dieses Halteelement 4 weist ein zylindrisches Anschlussstück 4a auf, das in eine weitere Aussparung 16 des Rings 8 einführbar ist, wodurch das Halteelement 4 seitlich am Leuchtenkopf 3 befestigt ist.

3 zeigt eine Teildarstellung einer Variante des Leuchtenkopfs 3 der 2a–c. Der Leuchtenkopf 3 der gemäß 3 weist wieder einen Ring 8 auf, in dem seitlich als elektrisches Anschlussmittel ein Stecker 14 und das kugelförmige Haltelement 4 gelagert sind. Auf dem Ring 8 ist wieder die Abdeckung 9 vorgesehen, die im vorliegenden Fall kreisscheibenförmig ausgebildet ist.

Anstelle des Trägers 9a ist im vorliegenden Fall an der Innenseite des Rings 8 eine Flächenplatine 8a vorgesehen, die LEDs 12 als Lichtquellen trägt.

Anstelle des Diffusors 10 ist die Unterseite des Leuchtenkopfs 3 mit einer Mehrschichtstruktur aus mehreren lose aufeinander gelegten plattenförmigen Körpern abgeschlossen. Die untere Schicht 10a und die mittlere Schicht 10b bestehen aus einem transparenten Werkstoff, insbesondere aus Acryl. Die obere Schicht 10c besteht aus einem nicht transparenten Werkstoff, die insbesondere aus einem weißen Material, gegebenenfalls mit einer Bedruckung an der Unterseite, besteht.

Das Haltelement 4 des Leuchtenkopfs 3 kann an eine Halterung 6 verstellbar gelagert werden. Die Halterung 6 ist in 4 in einer Einzeldarstellung dargestellt.

Die Halterung 6 weist an ihrem hinteren Ende ein Anschlussteil 17 mit einem polygonalen Querschnitt auf. Mit diesem Anschlussteil 17 kann die Halterung 6 an einer Komponente des Grundkörpers, im Beispiel von 1 an dem Verbindungsstück 5 befestigt werden.

Weiterhin weist die Halterung 6 einen Magneten 18 auf, wobei die freie Vorderseite des Magneten 18 eine kugelschalenförmige Kontaktfläche 18a ausbildet. Der Radius der Kontaktfläche 18a entspricht dem Radius des kugelförmigen Halteelements 4, so dass das Halteelement 4 formschlüssig in der Kontaktfläche 18a gehalten und durch Magnetkräfte fixiert ist. Zur Erhöhung der Reibungskräfte kann die Kontaktfläche 18a mit einer Diamantbeschichtung versehen sein. Durch die Kugelsymmetrie der Kontaktfläche 18a und des Haltelements 4 kann dabei das Halteelement 4 und damit der gesamte Leuchtenkopf 3 in drei Raumrichtungen um jeweils nahezu 360° gedreht und so in einer nahezu beliebigen Justageposition an der Halterung 6 fixiert werden.

5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Leuchte 1. Diese Leuchte 1 ist wiederum als Deckenleuchte ausgebildet und mittels einer Deckenhalterung 2 an einer Decke eines Raumes eines Gebäudes befestigt.

Der Grundkörper der Leuchte 1 besteht in diesem Fall aus drei geradlinig verlaufenden Verbindungsstücken 5a, 5b und einem Verzweigungselement 19, dass in 5a in einer Einzeldarstellung dargestellt ist. Dieses Verzweigungselement 19 ist wie die Verbindungsstücke 5a, 5b als Hohlkörper ausgebildet, so dass in diesem elektrische Leitungen 7 geführt werden können. Das Verzweigungselement 19 weist, wie 5a zeigt, drei identische um jeweils 120° versetzte Verzweigungssegmente 20 auf, wobei an jedem Verzweigungssegment 20 ein Verbindungsstück 5 befestigt werden kann. Generell können für die Leuchte 1 unterschiedliche Verzweigungselemente 19 mit verschiedenen Anzahlen und Orientierungen von Verzweigungssegmenten 20 vorgesehen sein.

Wie in 5 dargestellt, ist ein erstes Verbindungsstück 5a mit einem Ende an der Deckenhalterung 2 befestigt und mit einem zweiten Ende an ein Verzweigungssegment 20 angeschlossen. An den zwei weiteren Verzweigungssegmenten 20 des Verzweigungselements 19 sind zwei weitere Verbindungsstücke 5b befestigt, an deren freien Enden jeweils eine Halterung 6 befestigt ist. An dieser Halterung 6 ist jeweils ein Leuchtenkopf 3 verstellbar fixiert, wobei die Leuchtenköpfe 3 der Ausführungsform gemäß 2 entsprechen.

6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Leuchte 1. Die Leuchte 1 ist im vorliegenden Fall als Standleuchte ausgebildet. Die Leuchte 1 gemäß 6 umfasst drei Verbindungsstücke 5a, 5b, welche über ein Verzweigungselement 19 gemäß 5a verbunden ist. Ein erstes Verbindungsstück 5a ist auf einem Fußteil 21 gelagert, welches auf dem Boden eines Raumes eines Gebäudes aufgestellt wird. An den beiden weiteren Verbindungsstücken 5b ist jeweils ein Leuchtenkopf 3 gelagert. Im Fußteil 21 kann ein Vorschaltgerät integriert sein.

7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer als Standleuchte ausgebildeten Leuchte 1. Die Leuchte 1 umfasst drei Verbindungsstücke 5a, 5b, die paarweise durch Verzweigungselemente 19a wie in 7a dargestellt verbunden sind. Diese Verzweigungselemente 19a weisen drei Verzweigungssegmente 20a auf, wobei zwei Verzweigungssegmente 20a um 180° versetzt und damit längs einer Geraden angeordnet sind und wobei ein drittes Verzweigungssegment 20a senkrecht zu diesem Verzweigungssegment 20a, das heißt um jeweils 90° versetzt zu diesem angeordnet ist. Mit diesem Verzweigungselement 19a wird die in 7 dargestellte Linearanordnung von Verbindungsstücken 5a, 5b erhalten, wobei das Verbindungsstück 5a auf einem Fußteil 21 gelagert ist. An jeweils einem Verzweigungssegment 20a eines Verzweigungselements 19a mündet eine Halterung 6 zur Fixierung eines Leuchtenkopfs 3 aus. Am oberen Ende des oberen Verbindungsstücks 5b ist ein weiterer Leuchtenkopf 3 vorgesehen.

8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Leuchte 1. Diese Leuchte 1 ist als Deckenleuchte ausgebildet. Die Leuchte 1 umfasst als Grundkörper insgesamt sieben Verbindungsstücke 5 mit zum Teil unterschiedlichen Längen. Die Verbindungsstücke 5 sind über Verzweigungselemente 19 gemäß 5a zu einer netzförmigen, in einer Ebene verlaufenden Netzstruktur verbunden. An den freien Enden von fünf Verbindungsstücken 5 befindet sich jeweils ein Leuchtenkopf 3. Diese Gesamtkonstruktion kann mit nicht dargestellten Stahlseilen an einer Decke aufgehängt sein, wobei die Stahlseile zur Stromzufuhr für die Leuchtenköpfe 3 genutzt werden können.

Bezugszeichenliste

1
Leuchte
2
Deckenhalterung
3
Leuchtenkopf
4
Halteelement
4a
Anschlussstück
5
Verbindungsstück
5a, 5b
Verbindungsstück
6
Halterung
7
Leitung
8
Ring
8a
Flächenplatine
9
Abdeckung
9a
Träger
10
Diffusor
10a
untere Schicht
10b
mittlere Schicht
10c
obere Schicht
11
Linse
12a, 12b
LED
13
Stecker
14
Buchse
15
Aussparung
16
Aussparung
17
Anschlussteil
18
Magnet
18a
Kontaktfläche
19
Verzweigungselement
19a
Verzweigungselement
20
Verzweigungssegment
20a
Verzweigungssegment
21
Fußteil