Title:
Objektivadapter und dessen Objektivanbringungsvorrichtung mit Rückseitenverriegelung
Kind Code:
A1


Abstract:

Es werden ein Objektivadapter und dessen Objektivanbringungsvorrichtung mit Rückseitenverriegelung bereitgestellt. Die Objektivanbringungsvorrichtung umfasst eine Verbindungsbasis (3), die ein Aufnahmeloch (31) zum Aufnehmen des Verbindungsendes des Röhrenkörpers (1) aufweist, das axial auf dieser geöffnet ist, wobei die Objektivanbringungsvorrichtung ferner einen Beschränkungsabschnitt (4) umfasst, der an der Verbindungsbasis (3) montiert ist und der einen Drehabschnitt (41), der drehbar hülsenartig außerhalb der Verbindungsbasis (3) angeordnet ist, und drei zweite vorragende Klauenabschnitte (42) umfasst, die mit dem Drehabschnitt (41) verbunden sind und sich durch eine Seitenwand der Verbindungsbasis (3) in das Aufnahmeloch (31) erstrecken. Die Gestaltung des Objektivadapters und von dessen Objektivanbringungsvorrichtung mit Rückseitenverriegelung ist vorteilhaft und praktisch.




Inventors:
Ho, Peter Chung Man (Kowloon, HK)
Application Number:
DE102016009262A
Publication Date:
02/01/2018
Filing Date:
07/29/2016
Assignee:
Global Boom International Limited (Kowloon, HK)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Müller-Boré & Partner Patentanwälte PartG mbB, 80639, München, DE
Claims:
1. Objektivanbringungsvorrichtung, die zum Anbringen eines Objektivs ausgebildet ist, wobei das Objektiv einen Röhrenkörper (1) und drei erste vorragende Klauenabschnitte (2) umfasst, die jeweils an einer äußeren Seitenwand eines Verbindungsendes des Röhrenkörpers (1) angeordnet sind, wobei die Objektivanbringungsvorrichtung eine Verbindungsbasis (3) umfasst, die ein Aufnahmeloch (31) zum Aufnehmen des Verbindungsendes des Röhrenkörpers (1) aufweist, das axial auf dieser geöffnet ist,
wobei die Objektivanbringungsvorrichtung ferner einen Beschränkungsabschnitt (4) umfasst, der an der Verbindungsbasis (3) montiert ist und der einen Drehabschnitt (41), der drehbar hülsenartig außerhalb der Verbindungsbasis (3) angeordnet ist, und drei zweite vorragende Klauenabschnitte (42) umfasst, die mit dem Drehabschnitt (41) verbunden sind und sich durch eine Seitenwand der Verbindungsbasis (3) in das Aufnahmeloch (31) erstrecken, und
die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte (42) so ausgebildet sind, dass sie sich dann, wenn das Verbindungsende des Röhrenkörpers (1) in dem Aufnahmeloch (31) aufgenommen wird, in Bezug auf den Drehabschnitt (41) drehen, so dass die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte (2) jeweils in dem Aufnahmeloch (31) verriegelt werden.

2. Objektivanbringungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der ein Beschränkungsloch auf dem Röhrenkörper (1) geöffnet ist und die Objektivanbringungsvorrichtung ferner einen Beschränkungszapfen (32) umfasst, der auf der Oberseite der Verbindungsbasis (3) angeordnet ist und so ausgebildet ist, dass er in das Beschränkungsloch aufgenommen wird, wenn das Verbindungsende des Röhrenkörpers (1) in dem Aufnahmeloch (31) aufgenommen wird.

3. Objektivanbringungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte (2) an dem Verbindungsende des Röhrenkörpers (1) in Abständen angeordnet sind und einen Kreis des Verbindungsendes des Röhrenkörpers (1) in gleiche Teile aufteilen, wobei der Drehabschnitt in der Form eines Rings vorliegt und die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte (42) an einer Innenwand des Drehabschnitts (41) in Abständen angeordnet sind und einen Kreis der Innenwand des Drehabschnitts (41) in gleiche Teile aufteilen.

4. Objektivanbringungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der eine Aufnahmerille (11) auf der äußeren Seitenwand des Verbindungsendes des Röhrenkörpers (1) in Umfangsrichtung geöffnet ist und folglich ein erster Beschränkungsflansch an einem Ende der Aufnahmerille (11) des Röhrenkörpers (1) ausgebildet ist, wobei drei Aussparungen, die jeweils mit der Aufnahmerille (11) verbunden sind, auf dem ersten Beschränkungsflansch geöffnet sind, so dass die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte (2) an dem ersten Beschränkungsflansch ausgebildet sind.

5. Objektivanbringungsvorrichtung nach Anspruch 4, bei der ein zweiter Beschränkungsflansch (33) in einer Ringform an einer Innenwand der Verbindungsbasis (3) zum Beschränken des ersten vorragenden Klauenabschnitts (2) festgelegt ist, und wenn der zweite vorragende Klauenabschnitt (42) in die Aufnahmerille (11) gleitet, der erste vorragende Klauenabschnitt (2) in den zweiten Beschränkungsflansch (33) eintritt.

6. Objektivadapter, der eine Objektivanbringungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5 umfasst.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Anmeldung betrifft das Gebiet der Kameras und insbesondere einen Objektivadapter und dessen Objektivanbringungsvorrichtung mit Rückseitenverriegelung.

HINTERGRUND DER ANMELDUNG

Es wird häufig ein Bajonett zum Anbringen eines EF-Objektivs in einem Objektivadapter eingesetzt, der im Stand der Technik zum Montieren des EF-Objektivs an eine Kamera des E-Typs verwendet wird. Beim Photographieren wird der Objektivadapter zum Anbringen von verschiedenen Modellen und Typen von Objektiven verwendet, was die Häufigkeit des Verriegelns/Lösens des Bajonetts erhöht. Mit zunehmender Häufigkeit der Verwendung wird das Bajonett durch die Verwendung einem kontinuierlichen Verschleiß unterliegen. Nachdem das Bajonett für viele Jahre einem Verschleiß ausgesetzt worden ist, wird zwischen dem Objektiv und dem Objektivadapter ein Spalt gebildet, der das Photographieren beeinflusst.

ZUSAMMENFASSUNG DER ANMELDUNG

Die Aufgabe der vorliegenden Anmeldung ist die Bereitstellung eines Objektivadapters und von dessen Objektivanbringungsvorrichtung mit Rückseitenverriegelung, der bzw. die auf den vorstehend genannten Nachteil des Bajonetts abzielt, das zum Anbringen des Objektivs in dem Objektivadapter verwendet wird und mit erhöhter Häufigkeit des Gebrauchs kontinuierlich einem Verschleiß unterliegt.

Die technischen Lösungen der vorliegenden Anmeldung zum Lösen der technischen Probleme sind wie folgt:
Eine Objektivanbringungsvorrichtung, die zum Anbringen eines Objektivs ausgebildet ist, wobei das Objektiv einen Röhrenkörper und drei erste vorragende Klauenabschnitte umfasst, die jeweils an einer äußeren Seitenwand eines Verbindungsendes des Röhrenkörpers angeordnet sind, wobei die Objektivanbringungsvorrichtung eine Verbindungsbasis umfasst, die ein Aufnahmeloch zum Aufnehmen des Verbindungsendes des Röhrenkörpers aufweist, das axial auf dieser geöffnet ist,
wobei die Objektivanbringungsvorrichtung ferner einen Beschränkungsabschnitt umfasst, der an der Verbindungsbasis montiert ist und der einen Drehabschnitt, der drehbar hülsenartig außerhalb der Verbindungsbasis angeordnet ist, und drei zweite vorragende Klauenabschnitte umfasst, die mit dem Drehabschnitt verbunden sind und sich durch eine Seitenwand der Verbindungsbasis in das Aufnahmeloch erstrecken, und
die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte so ausgebildet sind, dass sie sich dann, wenn das Verbindungsende des Röhrenkörpers in dem Aufnahmeloch aufgenommen wird, in Bezug auf den Drehabschnitt drehen, so dass die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte jeweils in dem Aufnahmeloch verriegelt werden.

In der Objektivanbringungsvorrichtung der vorliegenden Anmeldung ist ein Beschränkungsloch auf dem Röhrenkörper geöffnet und die Objektivanbringungsvorrichtung umfasst ferner einen Beschränkungszapfen, der auf der Oberseite der Verbindungsbasis angeordnet ist und so ausgebildet ist, dass er in das Beschränkungsloch aufgenommen wird, wenn das Verbindungsende des Röhrenkörpers in dem Aufnahmeloch aufgenommen wird.

In der Objektivanbringungsvorrichtung der vorliegenden Anmeldung sind die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte an dem Verbindungsende des Röhrenkörpers in Abständen angeordnet und teilen einen Kreis des Verbindungsendes des Röhrenkörpers in gleiche Teile auf, wobei der Drehabschnitt in der Form eines Rings vorliegt und die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte an einer Innenwand des Drehabschnitts in Abständen angeordnet sind und einen Kreis der Innenwand des Drehabschnitts in gleiche Teile aufteilen.

In der Objektivanbringungsvorrichtung der vorliegenden Anmeldung ist eine Aufnahmerille auf der äußeren Seitenwand des Verbindungsendes des Röhrenkörpers in Umfangsrichtung geöffnet und folglich ist ein erster Beschränkungsflansch an einem Ende der Aufnahmerille des Röhrenkörpers ausgebildet, wobei drei Aussparungen, die jeweils mit der Aufnahmerille verbunden sind, auf dem ersten Beschränkungsflansch geöffnet sind, so dass die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte an dem ersten Beschränkungsflansch ausgebildet sind.

In der Objektivanbringungsvorrichtung der vorliegenden Anmeldung ist ein zweiter Beschränkungsflansch in einer Ringform an einer Innenwand der Verbindungsbasis zum Beschränken des ersten vorragenden Klauenabschnitts festgelegt, und wenn der zweite vorragende Klauenabschnitt in die Aufnahmerille gleitet, tritt der erste vorragende Klauenabschnitt in den zweiten Beschränkungsflansch ein.

Es wird auch ein Objektivadapter bereitgestellt, der eine Objektivanbringungsvorrichtung umfasst, wie sie vorstehend beschrieben ist.

Zusammenfassend können durch die Bereitstellung des Objektivadapters und dessen Objektivanbringungsvorrichtung mit Rückseitenverriegelung der vorliegenden Anmeldung die folgenden vorteilhaften Wirkungen erzielt werden: Durch die Drehung der drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte werden die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte in dem Aufnahmeloch beschränkt und verriegelt, wodurch die Verwendung des Bajonetts vermieden wird und die Gebrauchsdauer des Objektivadapters verlängert wird, wobei die Gestaltung vorteilhaft und praktisch ist.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Anmeldung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen und Ausführungsformen weiter beschrieben, wobei in den beigefügten Zeichnungen:

1 eine schematische Darstellung eines Objektivadapters gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung ist.

2 eine schematische Darstellung einer Verbindung zwischen einem Objektiv und dem in der 1 gezeigten Objektivadapter ist.

3 eine schematische Darstellung eines Objektivadapters gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung ist.

4 eine schematische Darstellung einer Verbindung zwischen einem Objektiv und dem in der 3 gezeigten Objektivadapter ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Die vorliegende Anmeldung soll das folgende Problem lösen: Ein Bajonett wird häufig zum Anbringen des Objektivs in dem Objektivadapter verwendet. Mit zunehmender Häufigkeit der Verwendung wird das Bajonett durch die Verwendung einem kontinuierlichen Verschleiß unterliegen und nachdem das Bajonett für viele Jahre einem Verschleiß ausgesetzt worden ist, wird zwischen dem Objektiv und dem Objektivadapter ein Spalt gebildet, der das Photographieren beeinflusst. Die technischen Lösungen der vorliegenden Anmeldung zum Lösen der technischen Probleme sind wie folgt: An dem Objektivadapter wird eine Objektivanbringungsvorrichtung mit Rückseitenverriegelung zum Verriegeln des Objektivs durch die Objektivanbringungsvorrichtung nach dem Verbinden des Objektivs mit dem Objektivadapter bereitgestellt. Die vorliegende Anmeldung vermeidet die Verwendung des Bajonetts zum Anbringen des Objektivs und verlängert die Gebrauchsdauer des Objektivadapters.

Zur besseren Verdeutlichung der technischen Merkmale, Aufgaben und Wirkungen der vorliegenden Anmeldung wird nachstehend die spezifische Implementierung der vorliegenden Anmeldung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen und Ausführungsformen detailliert beschrieben. Es sollte beachtet werden, dass die hier beschriebenen spezifischen Ausführungsformen nur zur Erläuterung der vorliegenden Anmeldung dienen und die vorliegende Anmeldung nicht beschränken sollen.

Erste Ausführungsform:

Wie es in der 1 und der 2 gezeigt ist, ist die 1 eine schematische Darstellung eines Objektivadapters gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung und die 2 ist eine schematische Darstellung einer Verbindung zwischen einem Objektiv und dem in der 1 gezeigten Objektivadapter.

Wie es in der 2 gezeigt ist, umfasst das Objektiv einen Röhrenkörper 1 und drei erste vorragende Klauenabschnitte 2, die jeweils an einer äußeren Seitenwand eines Verbindungsendes des Röhrenkörpers 1 angeordnet sind, wobei sich das Verbindungsende des Röhrenkörpers 1 auf das Ende des Röhrenkörpers 1 bezieht, das mit dem Objektivadapter verbunden ist. Wie es in der 1 und der 2 gezeigt ist, umfasst der Objektivadapter eine Objektivanbringungsvorrichtung. Die Objektivanbringungsvorrichtung umfasst eine Verbindungsbasis 3, die ein Aufnahmeloch 31 zum Aufnehmen des Verbindungsendes des Röhrenkörpers 1 aufweist, das axial auf dieser geöffnet ist. Die Objektivanbringungsvorrichtung umfasst ferner einen Beschränkungsabschnitt 4, der auf der Verbindungsbasis 3 montiert ist und einen Drehabschnitt 41, der drehbar hülsenartig außerhalb der Verbindungsbasis 3 angeordnet ist, und drei zweite vorragende Klauenabschnitte 42 umfasst, die mit dem Drehabschnitt 41 verbunden sind und sich durch eine Seitenwand der Verbindungsbasis 3 in das Aufnahmeloch 31 erstrecken. Die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 sind so ausgebildet, dass sie sich dann, wenn das Verbindungsende des Röhrenkörpers 1 in dem Aufnahmeloch 31 aufgenommen wird, in Bezug auf den Drehabschnitt 41 drehen, so dass die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte 2 jeweils in dem Aufnahmeloch 31 verriegelt werden. Gemäß der vorliegenden Anmeldung wird der Beschränkungsabschnitt 4 zum strikten Beschränken der Verschiebungsfreiheitsgrade des Objektivs in der axialen Richtung genutzt.

Ein Beschränkungsloch (nicht gezeigt) ist auf dem Röhrenkörper 1 geöffnet. Wie es in der 1 gezeigt ist, umfasst die Objektivanbringungsvorrichtung ferner einen Beschränkungszapfen 32, der auf der Oberseite der Verbindungsbasis 3 angeordnet ist. Der Beschränkungszapfen 32 ist so ausgebildet, dass er in das Beschränkungsloch aufgenommen wird, wenn das Verbindungsende des Röhrenkörpers 1 in dem Aufnahmeloch 31 aufgenommen wird, so dass die Drehfreiheitsgrade des Objektivs in Bezug auf die Verbindungsbasis 3 strikt beschränkt sind. Wenn das Verbindungsende des Objektivröhrenkörpers 1 in dem Aufnahmeloch 31 aufgenommen ist, sind das Objektiv und der Objektivadapter vollständig aneinander angebracht, da die Verschiebungsfreiheitsgrade des Objektivs in der axialen Richtung und die Drehfreiheitsgrade des Objektivs in Bezug auf die Verbindungsbasis 3 strikt beschränkt sind.

Insbesondere sind in dieser Ausführungsform, wie es in der 1 und der 2 gezeigt ist, die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte 2 an dem Verbindungsende des Röhrenkörpers 1 in Abständen angeordnet und teilen einen Kreis des Verbindungsendes des Röhrenkörpers 1 in gleiche Teile auf. Der Drehabschnitt 41 liegt in der Form eines Rings vor. Die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 sind an einer Innenwand des Drehabschnitts 41 in Abständen angeordnet und teilen einen Kreis der Innenwand des Drehabschnitts 41 in gleiche Teile auf. Wenn das Verbindungsende des Röhrenkörpers 1 in das Aufnahmeloch 31 eintritt, treten die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte 2 jeweils durch den Spalt der drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 hindurch, so dass die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 jeweils zwischen den drei ersten vorragenden Klauenabschnitten 2 und dem Röhrenkörper 1 angeordnet sind.

Ferner ist in dieser Ausführungsform, wie es in der 2 gezeigt ist, eine Aufnahmerille 11 auf der äußeren Seitenwand des Verbindungsendes des Röhrenkörpers 1 in Umfangsrichtung geöffnet und folglich ist ein erster Beschränkungsflansch an einem Ende der Aufnahmerille 11 des Röhrenkörpers 1 ausgebildet. Drei Aussparungen, die jeweils mit der Aufnahmerille 11 verbunden sind, sind auf dem ersten Beschränkungsflansch geöffnet, so dass die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte 2 an dem ersten Beschränkungsflansch ausgebildet sind. Wenn das Verbindungsende des Röhrenkörpers 1 in das Aufnahmeloch 31 eintritt, treten die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte 2 jeweils durch den Spalt der drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 hindurch und die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 gleiten in die Aufnahmerille 11. Die Breite der Aufnahmerille 11 ist geringfügig größer als die Dicke der zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42, so dass die Seitenwand der Aufnahmerille 11, die dem ersten vorragenden Klauenabschnitt 2 gegenüberliegt, die zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 stützen kann. Folglich wird vermieden, dass die zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 aufgrund der Scherwirkung brechen, wenn das Objektiv versehentlich gestoßen wird.

Ferner ist in dieser Ausführungsform, wie es in der 2 gezeigt ist, ein zweiter Beschränkungsflansch 33 in einer Ringform an einer Innenwand der Verbindungsbasis 3 zum Beschränken des ersten vorragenden Klauenabschnitts 2 festgelegt. Der Durchmesser der Innenwand des zweiten Beschränkungsflanschs 33 ist geringfügig größer als der Durchmesser des ersten vorragenden Klauenabschnitts 2. Wenn die zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 in die Aufnahmerille 11 gleiten, tritt der erste vorragende Klauenabschnitt 2 in den zweiten Beschränkungsflansch 33 ein. Dadurch wird der erste vorragende Klauenabschnitt 2 durch den zweiten Beschränkungsflansch 33 beschränkt.

Zweite Ausführungsform:

Der Unterschied zwischen der zweiten Ausführungsform und der ersten Ausführungsform ist die Form des Verbindungsendes des Objektivröhrenkörpers 1.

Wie es in der 3 und der 4 gezeigt ist, ist die 3 eine schematische Darstellung eines Objektivadapters gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung und die 4 ist eine schematische Darstellung einer Verbindung zwischen einem Objektiv und dem in der 3 gezeigten Objektivadapter.

Wie es in der 4 gezeigt ist, umfasst das Objektiv einen Röhrenkörper 1 und drei erste vorragende Klauenabschnitte 2, die jeweils an einer äußeren Seitenwand eines Verbindungsendes des Röhrenkörpers 1 angeordnet sind, wobei sich das Verbindungsende des Röhrenkörpers 1 auf das Ende des Röhrenkörpers 1 bezieht, das mit dem Objektivadapter verbunden ist. Wie es in der 3 und der 4 gezeigt ist, umfasst der Objektivadapter eine Objektivanbringungsvorrichtung. Die Objektivanbringungsvorrichtung umfasst eine Verbindungsbasis 3, die ein Aufnahmeloch 31 zum Aufnehmen des Verbindungsendes des Röhrenkörpers 1 aufweist, das axial auf dieser geöffnet ist. Die Objektivanbringungsvorrichtung umfasst ferner einen Beschränkungsabschnitt 4, der auf der Verbindungsbasis 3 montiert ist und einen Drehabschnitt 41, der drehbar hülsenartig außerhalb der Verbindungsbasis 3 angeordnet ist, und drei zweite vorragende Klauenabschnitte 42 umfasst, die mit dem Drehabschnitt 41 verbunden sind und sich durch eine Seitenwand der Verbindungsbasis 3 in das Aufnahmeloch 31 erstrecken. Die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 sind so ausgebildet, dass sie sich dann, wenn das Verbindungsende des Röhrenkörpers 1 in dem Aufnahmeloch 31 aufgenommen wird, in Bezug auf den Drehabschnitt 41 drehen, so dass die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte 2 jeweils in dem Aufnahmeloch 31 verriegelt werden. Gemäß der vorliegenden Anmeldung wird der Beschränkungsabschnitt 4 zum strikten Beschränken der Verschiebungsfreiheitsgrade des Objektivs in der axialen Richtung genutzt. Vorzugsweise umfasst die Objektivanbringungsvorrichtung in dieser Ausführungsform ferner einen Beschränkungsabschnitt, der an der Verbindungsbasis 3 angeordnet ist und zum Beschränken der Drehung des Beschränkungsabschnitts 4 in Bezug auf die Verbindungsbasis 3 ausgebildet ist.

Ein Beschränkungsloch (nicht gezeigt) ist auf dem Röhrenkörper 1 geöffnet. Wie es in der 3 gezeigt ist, umfasst die Objektivanbringungsvorrichtung ferner einen Beschränkungszapfen 32, der auf der Oberseite der Verbindungsbasis 3 angeordnet ist. Der Beschränkungszapfen 32 ist so ausgebildet, dass er in das Beschränkungsloch aufgenommen wird, wenn das Verbindungsende des Röhrenkörpers 1 in dem Aufnahmeloch 31 aufgenommen wird, so dass die Drehfreiheitsgrade des Objektivs in Bezug auf die Verbindungsbasis 3 strikt beschränkt sind. Wenn das Verbindungsende des Objektivröhrenkörpers 1 in dem Aufnahmeloch 31 aufgenommen ist, sind das Objektiv und der Objektivadapter vollständig aneinander angebracht, da die Verschiebungsfreiheitsgrade des Objektivs in der axialen Richtung und die Drehfreiheitsgrade des Objektivs in Bezug auf die Verbindungsbasis 3 strikt beschränkt sind.

Insbesondere sind in dieser Ausführungsform, wie es in der 3 und der 4 gezeigt ist, die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte 2 an dem Verbindungsende des Röhrenkörpers 1 in Abständen angeordnet und teilen einen Kreis des Verbindungsendes des Röhrenkörpers 1 in gleiche Teile auf. Der Drehabschnitt 41 liegt in der Form eines Rings vor. Die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 sind an einer Innenwand des Drehabschnitts 41 in Abständen angeordnet und teilen einen Kreis der Innenwand des Drehabschnitts 41 in gleiche Teile auf. Wenn das Verbindungsende des Röhrenkörpers 1 in das Aufnahmeloch 31 eintritt, treten die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte 2 jeweils durch den Spalt der drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 hindurch, so dass die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte 42 jeweils zwischen den drei ersten vorragenden Klauenabschnitten 2 und dem Röhrenkörper 1 angeordnet sind.

Ferner ragen in dieser Ausführungsform, wie es in der 4 gezeigt ist, die drei ersten vorragenden Klauenabschnitte 2 jeweils von der äußeren Seitenwand des Verbindungsendes des Röhrenkörpers 1 vor, was einen Unterschied zu der ersten Ausführungsform darstellt. Wenn die technische Lösung der vorliegenden Ausführungsform verwendet wird, ist es deshalb erforderlich, das Objektiv vor einem versehentlichen Stoß zu schützen.

Ferner ist in dieser Ausführungsform, wie es in der 4 gezeigt ist, ein zweiter Beschränkungsflansch 33 in einer Ringform an einer Innenwand der Verbindungsbasis 3 zum Beschränken des ersten vorragenden Klauenabschnitts 2 festgelegt. Der Durchmesser der Innenwand des zweiten Beschränkungsflanschs 33 ist geringfügig größer als der Durchmesser des ersten vorragenden Klauenabschnitts 2. Dadurch ist der zweite Beschränkungsflansch 33 so ausgebildet, dass der erste vorragende Klauenabschnitt 2 beschränkt wird, wenn der erste vorragende Klauenabschnitt 2 in den zweiten Beschränkungsflansch 33 eintritt.

Die vorliegende Anmeldung betrifft auch einen Objektivadapter, der die vorstehend beschriebene Objektivanbringungsvorrichtung umfasst.

Wenn der Objektivadapter und dessen Objektivanbringungsvorrichtung mit Rückseitenverriegelung der vorliegenden Anmeldung implementiert werden, können die folgenden vorteilhaften Effekte erreicht werden: Durch die Drehung der drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte werden die drei zweiten vorragenden Klauenabschnitte in dem Aufnahmeloch beschränkt und verriegelt, wodurch die Verwendung des Bajonetts vermieden wird und die Gebrauchsdauer des Objektivadapters verlängert wird, wobei die Gestaltung vorteilhaft und praktisch ist.

Während die Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung vorstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben worden sind, ist die vorliegende Anmeldung nicht auf die vorstehend genannten spezifischen Implementierungen beschränkt. Insbesondere sollen die vorstehend genannten spezifischen Implementierungen lediglich beispielhaft und nicht beschränkend sein. Aufgrund der Anregung durch die vorliegende Anmeldung kann ein Fachmann auch viele Modifizierungen durchführen, ohne vom Gegenstand der vorliegenden Anmeldung und vom Schutzbereich der Patentansprüche abzuweichen. Alle diese Modifizierungen sind vom Schutzbereich der vorliegenden Anmeldung umfasst.