Title:
Verfahren zur Herstellung einer Kommunikationsverbindung
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Kommunikationsverbindung von einem Kommunikationsgerät eines Anrufers zu einem Kommunikationsgerät eines Dritten unter Nutzung bekannter Kommunikationsgeräte, bekannter Mittel zur Herstellung derartiger Kommunikationsverbindungen und einem Datenbankserver mit Datenbank, dadurch, dass der Dritte auf seinem Kommunikationsgerät über eine Software verfügt, über die das Speichern seiner Kommunikationsadresse zusammen mit seiner Fahrzeugkennung auf der Datenbank erfolgt, wobei der Datenbankserver darauf Zugriff hat und der Anrufer auf seinem Kommunikationsgerät über eine Software verfügt, in die eine Fahrzeugkennung eingebbar ist und die eine Verbindung zum Datenbankserver zur Übermittlung der Fahrzeugkennung und zur Herstellung einer Kommunikationsverbindung generiert, wobei der Datenbankserver bei Aufruf der Fahrzeugkennung des Dritten durch einen Anrufer die Kommunikationsadresse des Dritten an die Mittel zur Herstellung der Kommunikationsverbindung mit dem Dritten weiterleitet, so dass eine Kommunikationsverbindung zwischen dem Anrufer und dem Dritten hergestellt wird.





Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102016009190A
Publication Date:
01/25/2018
Filing Date:
07/22/2016
Assignee:
Klinkmüller, Adrian, 10709 (DE)
International Classes:
H04W76/10
Domestic Patent References:
DE10019728A1N/A
DE10061554A1N/A
DE102011111569A1N/A
DE102014010752A1N/A
DE19911622A1N/A
Attorney, Agent or Firm:
Kietzmann, Manfred, Dipl.-Ing. Faching. f. Schutzrechtswesen, 10117, Berlin, DE
Claims:
1. Verfahren zur Herstellung einer Kommunikationsverbindung von einem Kommunikationsgerät eine Anrufers zu einem Kommunikationsgerät eines Dritten unter Nutzung bekannter Kommunikationsgeräte, bekannter Mittel zur Herstellung derartiger Kommunikationsverbindungen und einem Datenbankserver mit Datenbank, dadurch gekennzeichnet, dass
der Dritte auf seinem Kommunikationsgerät über eine Software verfügt, über die das Speichern seiner Kommunikationsadresse zusammen mit seiner Fahrzeugkennung auf der Datenbank erfolgt, wobei der Datenbankserver darauf Zugriff hat
und der Anrufer auf seinem Kommunikationsgerät über eine Software verfügt, in die eine Fahrzeugkennung eingebbar ist und die eine Verbindung zum Datenbankserver zur Übermittlung der Fahrzeugkennung und zur Herstellung einer Kommunikationsverbindung generiert,
wobei der Datenbankserver bei Aufruf der Fahrzeugkennung des Dritten durch einen Anrufer die Kommunikationsadresse des Dritten an die Mittel zur Herstellung der Kommunikationsverbindung mit dem Dritten weiterleitet, so dass eine Kommunikationsverbindung zwischen dem Anrufer und dem Dritten hergestellt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsadresse des Anrufers dem Dritten angezeigt wird.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Kommunikationsverbindung von einem Kommunikationsgerät zu einem Kommunikationsgerät eines Dritten.

Derartige Verfahren sind u. a. aus dem Telefon-, dem email-, dem SMS- und dem Funkverkehr hinreichend bekannt.

In das Kommunikationsgerät des Anrufers wird eine Kommunikationsadresse eingegeben und ein Server oder ähnliches technisches Mittel stellt dann die Verbindung zu dem Kommunikationsgerät des Dritten, dem Angerufenen, zu dem die Kommunikationsadresse gehört, her. Das Kommunikationsgerät des Dritten kann dabei ebenfalls ein Telefon, ein PC, ein Funkgerät oder auch ein Datenspeicher sein.

Nun kann der Fall eintreten, dass der Anrufende die Kommunikationsadresse des Dritten nicht kennt, nicht kennen soll oder ihm diese nicht zur Verfügung steht.

Aufgabe der Erfindung ist es, dass der Anrufende einem Dritten trotzdem eine Nachricht übermitteln kann.

Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1, vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer Kommunikationsverbindung von einem Kommunikationsgerät eines Anrufers zu einem Kommunikationsgerät eines Dritten unter Nutzung bekannter Kommunikationsgeräte, bekannter Mittel zur Herstellung derartiger Kommunikationsverbindungen und einem Datenbankserver mit Datenbank, sieht vor, dass der Dritte auf seinem Kommunikationsgerät über eine Software verfügt, über die das Speichern seiner Kommunikationsadresse zusammen mit seiner Fahrzeugkennung auf der Datenbank erfolgt, wobei der Datenbankserver darauf Zugriff hat und der Anrufer auf seinem Kommunikationsgerät über eine Software verfügt, in die eine Fahrzeugkennung eingebbar ist und die eine Verbindung zum Datenbankserver zur Übermittlung der Fahrzeugkennung und zur Herstellung einer Kommunikationsverbindung generiert, wobei der Datenbankserver bei Aufruf der Fahrzeugkennung des Dritten durch einen Anrufer die Kommunikationsadresse des Dritten an die Mittel zur Herstellung der Kommunikationsverbindung mit dem Dritten weiterleitet, so dass eine Kommunikationsverbindung zwischen dem Anrufer und dem Dritten hergestellt wird.

Auf diese Weise ist es möglich, dass der Anrufer eine Kommunikationsverbindung zu einem Dritten erhält, ohne dessen Kommunikationsadresse zu kennen.

Fahrzeugkennung ist gewöhnlich das polizeiliche Fahrzeugkennzeichen.

Für dieses Verfahren gibt es vielfältige Anwendungen. Ein Beispiel ist die Verhinderung des Abschleppens von Fahrzeugen. Verfügen die Polizei oder das Ordnungsamt über eine entsprechende Software auf ihrem Handy, können sie durch Eingabe der Fahrzeugkennung Kontakt zum Fahrzeugbesitzer aufnehmen und ihn auffordern, das Fahrzeug selbst zu entfernen.

Ein anderes Beispiel: Man sieht einen Bekannten in einem Fahrzeug, hat aber keine Kommunikationsadresse mehr. Dann reicht die Eingabe der Fahrzeugkennung in die eigene Kommunikationseinrichtung und schon ist der Kontakt hergestellt.

Auf diesem Wege können auch Kontakte zwischen grundsätzlich Unbekannten hergestellt werden.

Der Vorteil ist, dass der Dritte kontaktiert wird, er somit entscheiden kann, ob er in die Kommunikation eintreten will – der Anrufer aber über die Kommunikationsadresse des Dritten in Unkenntnis bleibt, wenn der Dritte dies wünscht.

In der 1 ist das Verfahren in einem Flussbild dargestellt.

Im Datenbankserver 3 sind die Handynummer und die Fahrzeugkennung des Dritten, des Empfängers 2 hinterlegt.

Sowohl der Anrufer 1 als auch der Empfänger 2 verfügen über eine entsprechende Software in Form einer digitalen Applikation (App), um mit dem Datenbankserver zu kommunizieren.

Gibt der Anrufer nach dem Aufruf der App auf seinem Handy die Fahrzeugkennung ein, wird diese zum Datenbankserver übermittelt, der dieser Fahrzeugkennung die Handynummer des Empfängers 2 zuordnet und die Herstellung einer Kommunikationsverbindung zum Empfänger 2 veranlasst.

Der Empfänger 2 entscheidet, wie bei einem normalen Anruf, ob es zu einer Kommunikation kommt.

Bezugszeichenliste

1
Anrufer
2
Empfänger
3
Datenbankserver
4
Kommunikationsverbindung zur Übermittlung der Fahrzeugkennung
5
Kommunikationsverbindung zur Herstellung einer Verbindung zwischen 1 und der Kommunikationsadresse von 2
6
Eingabe der Fahrzeugkennung und einer Kommunikationsadresse