Title:
Kissen mit Soundmodul zur Verbesserung der Schlafqualität
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Kissen mit einem Kissenkern aus einem elastisch verformbaren Material, in dem mindestens ein Soundmodul zur Abgabe von Musik an eine Person angeordnet ist, wobei das Soundmodul mindestens einen Lautsprecher mit einem Magneten aufweist, welcher ein Magnetfeld erzeugt und der Lautsprecher mit einem Audiogerät koppelbar ist, wobei das Soundmodul einen zusätzlichen zweiten Magneten aufweist, welcher das Magnetfeld des ersten Magneten überlagert.





Inventors:
Amann, Günther (Frastanz, AT)
Amann, Philipp (Frastanz, AT)
Application Number:
DE102016008221A
Publication Date:
01/11/2018
Filing Date:
07/05/2016
Assignee:
SAMINA Produktions- & Handels GmbH (Frastanz, AT)
International Classes:
A61M21/02; A47G9/10; H01F27/36
Domestic Patent References:
DE202011109609U1N/A2012-01-16
DE20107734U1N/A2001-07-26
DE19723644A1N/A
DE4116527A1N/A
Foreign References:
CN204797390U
CN201536897U
Attorney, Agent or Firm:
Riebling, Peter, Dipl.-Ing. Dr.-Ing., 88131, Lindau, DE
Claims:
1. Kissen (1) mit einem Kissenkern (2) aus einem elastisch verformbaren Material, in dem mindestens ein Soundmodul (18) zur Abgabe von Musik an eine Person angeordnet ist, wobei das Soundmodul (18) mindestens einen Lautsprecher (3) mit einem Magneten (12) aufweist, welcher ein Magnetfeld (23) erzeugt und der Lautsprecher (3) mit einem Audiogerät (6) koppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Soundmodul (18) einen zusätzlichen zweiten Magneten (15) aufweist, welcher das Magnetfeld (23) des ersten Magneten (12) überlagert.

2. Kissen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Soundmodul (18) von einer Gewebehülle (16) umgeben ist.

3. Kissen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kissen (1) eine anatomisch-orthopädisch geformte Auflagefläche (7) aufweist und der Kissenkern (2) aus Naturkautschuk-Flocken, Schafschurwolle, Dinkel, Hirse oder Zirbenholzspänen besteht.

4. Soundmodul (18) geeignet für den Einbau in Bettwaren, insbesondere in einem Kissen (1), bestehend aus mindestens einem Lautsprecher (3) mit einem ersten Magneten (12), welcher ein Magnetfeld (23) erzeugt und der Lautsprecher (3) mit einem Audiogerät (6) koppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Soundmodul (18) einen zusätzlichen, zweiten Magneten (15) aufweist, welcher das Magnetfeld (23) des ersten Magneten (12).

5. Kissen oder Soundmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Magnet (15) in Richtung der darauf liegenden Person ein magnetisch negatives Feld (19) erzeugt.

6. Kissen oder Soundmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebehülle (16) aus einem Webstoff mit Keramikfasern besteht.

7. Kissen oder Soundmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebehülle (16) aus einer beweglichen und weichen dauermagnetischen Folie aus hochkoerzitivem Magnetpulver besteht.

8. Kissen oder Soundmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebehülle als dauermagnetischen Folie ausgebildet ist.

9. Kissen oder Soundmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lautsprecher (3) eine ULE-Technologie für eine MU-Metall-Abschirmung aufweist.

10. Kissen oder Soundmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Audiogerät (6) in einem Zirbenholz-Gehäuse angeordnet ist und ein auditives Stimulationsprogramm aufweist.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Kissen mit einem Soundmodul nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, sowie ein Soundmodul für Bettwaren nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 4.

Aktuelle wissenschaftliche Forschungen zeigen, dass schlechter und zu kurzer Schlaf die Aktivität und Struktur jener Gene ändert, die unsere biologischen Rhythmen steuern. Heute weiß man, dass genau diese Desynchronisation der zirkadianen Uhr die Entstehung zahlreicher Gesundheitsstörungen begünstigt. Schon frühere Studien haben darauf hingedeutet, dass gestörter Schlaf und Schlafmangel negative Auswirkungen auf unsere Erbanlagen haben. Diese epigenetischen Veränderungen sind auch bei Schicht- und Nachtarbeitern zu beobachten, die gegen ihre inneren Uhren arbeiten und schlafen. Der gestörte Schlaf sowie das chronische Schlafdefizit blockieren die körpereigenen Selbstregulations-, Selbstreparatur- und Selbstheilungskräfte und begünstigen zudem Therapie-Resistenzen. Umgekehrt kann die Verbesserung des Schlafes helfen, unser Immunsystem zu stärken und dadurch das Krankheitsrisiko zu minimieren, das Wohlbefinden und die Leistungskraft zu steigern. Zur Aufrechterhaltung und Wiedergewinnung unserer Gesundheit ist daher der wichtigste Schlüssel ausreichender, gesunder Schlaf. In Kombination mit der Musikmedizin bieten sich ganz neue Möglichkeiten, das Spektrum der biologischen Effekte erheblich zu erweitern.

Die Musikmedizin ist ein natürliches Verfahren, mit dem rasch ein kohärenter Zustand bei der schlafenden Person erreicht wird. Angestaute Emotionen wie Frustration, Ärger, Angst oder Wut lösen sich auf und es entsteht ein Gefühl von Leichtigkeit und innerer Harmonie. Das beschleunigt das Einschlafen und erleichtert das Durchschlafen und führt zu einer besseren Regeneration und zur Stärkung der Lebensenergie.

Aus dem Stand der Technik sind bereits Kopfkissen bekannt, welche eingebaute Lautsprecher aufweisen. Durch den im Kissen eingebauten Lautsprecher ist es möglich, die schlafende Person direkt mit der Musik zu beschallen, was den positiven Effekt der Musikmedizin verstärkt.

Mit der DE 20 2011 109 609 wird ein Kissen zur Aufnahme von Abspiel- und Wiedergabegeräten für akustische Signale offenbart. Das Kissen weist eine Ausnehmung auf, welche zur Aufnahme eines Abspielgerätes und mindestens einen Lautsprecher dient. Durch die Aufnahme der beiden Geräte im Inneren des Kissens besteht jedoch der Nachteil, dass das Gehirn, der auf dem Kissen liegenden Person, durch die entstehenden elektromagnetischen Wellen des Lautsprechers und des Audiogerätes stark beeinflusst wird.

Die DE 201 07 734 U1 offenbart ein Kissen mit einem elastischen Kissenkörper, in dem mehrere Lautsprecher angeordnet sind. Die Lautsprecher sind auf einer Schiene angeordnet, welche in eine spezielle Ausnehmung des Kissenkörpers einsetzbar ist. Durch die Anordnung der Lautsprecher auf einer Schiene muss sich jedoch die Ausnehmung für die Schiene zwangläufig über die gesamte Länge des Kissenkörpers erstrecken, was sich besonders negativ auf das elastische Verhalten des Kissens auswirkt. Darüber hinaus treten bei den Lautsprechern elektromagnetische Niederfrequenzfelder auf, welche das Gehirn der schlafenden Person stark beeinflussen.

Die bei dem Stand der Technik verwendeten für die Schallumwandlung notwendigen Magnete in den Lautsprechern sind bi-polar und erzeugen ein ferromagnetisches statisches Magnetfeld. Die Vorder- und Rückseite entsprechen dabei jeweils einer positiven und negativen elektrischen Ladung bzw. dem Nordpol und Südpol. Bisherige wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Magnetfelder einen Einfluss auf die Schlafqualität haben. So wurde bereits Anfang der 90-iger Jahre entdeckt, dass schon die Ausrichtung der Betten in der geografischen Nord-Süd-Achse (Kopf im Norden, Füße im Süden) zu einer positiven Änderung der Tiefschlafphasen führen kann. Magnetisch gesehen ist dies genau umgekehrt: Kopf im magnetischen Südpol, Füße im magnetischen Nordpol.

Entscheidend ist mit welcher Polarität der Gehirnbereich beeinflusst wird. In der Magnetbiologie werden der Südpol- und Nordpol-Ladung unterschiedliche biologische Qualitäten bzw. Effekte zugeordnet. So führt die magnetische Südpolseite auch von Dauermagneten insgesamt zu einer Stimulation der Zirbeldrüse, wogegen die magnetische Nordpolseite eine Reduktion der Aktivität bewirkt.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung bereitzustellen, mit welcher die elektromagnetische Frequenzfelder im Bereich eines Kopfkissen stark reduziert werden, um die positiven Effekte der Musikmedizin besser auszuschöpfen.

Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des mindestens einen Lautsprechers ein zweiter Magnet angeordnet ist und beide Bauteile, sowohl der Lautsprecher, als auch der zweite Magnet (2. Magnet) von einer Gewebehülle umgeben sind.

Mit der gegebenen technischen Lehre ergibt sich der wesentliche Vorteil, dass nun mit einem zweiten Magneten eine Gegenpolarisierung des Lautsprechermagneten stattfindet und dadurch eine elektromagnetische Abschirmung der Übertragungstechnik (Kopfhörer-Lautsprecher) im (Sound-)Kissen erreicht wird.

Generell sind die Lautsprecher-Magnete in Richtung des Kopfes der schlafenden Person plus-polig, was dem magnetischen Nordpol entspricht. Aus der Magnetbiologie ist bekannt, dass pluspolige Magnetfelder die Zirbeldrüse negativ beeinflussen, was zu einer verminderten Ausschüttung des Schlaf- und Schutzhormons Melatonin führt. Aus diesem Grund wurde ein entsprechend stärker negativ-gepolter, zweiter Magnet eingesetzt, welcher aufgrund seiner erhöhten Magnetfeldstärke das plus-polige Magnetfeld des Lautsprechers überlagert.

Bei den Ausführungsformen kann somit der zusätzliche, zweite Magnet entweder zu einer Neutralisierung der Magnetfelder im Bereich des Kissens führen und/oder ein negativ, geladenes Magnetfeld in Richtung der Auflagefläche des Kissens erzeugen.

Die vorliegende Erfindung versteht unter einem Lautsprecher sämtliche Wandler, die ein (meist elektrisches) Eingangssignal in mechanische Schwingungen, als Schall wahrnehmbar, umwandeln. Folgende Lautsprecher sind beispielsweise möglich: Tauchspulenlautsprecher, magnetostatischer Lautsprecher, Elektrostat, Piezolautsprecher, Biegewellenwandler oder elektromagnetischer Lautsprecher.

Das häufigste Konstruktionsprinzip eines Lautsprechers basiert auf einer Spule, die sich im Feld eines Magneten befindet. Sobald ein Signal durch die Spule fließt, baut sie ihrerseits ein elektromagnetisches Feld auf; da der Magnet eines Lautsprechers fixiert ist, bewegt sich infolge der Wechselwirkung dann die Spule. Diese mechanische Bewegung wird auf die Membran übertragen.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Kissen mit dem eingebauten Soundmodul als ein anatomisch-orthopädisches Kopfkissen ausgebildet. Durch die besondere Ausbildung der anatomisch-orthopädisches geformten Auflagefläche ist gewährleistet, dass das Kissen mit seiner gerade ausgebildeten Unterseite auf der Matratze aufliegt und somit die Lautsprecher stets korrekt positioniert gegenüber der darauf liegenden Person sind.

Der Kissenkern besteht beispielsweise aus Naturkautschuk-Flocken, Schafschurwolle, Dinkel, Hirse oder Zirbenholzspänen. Die Auflagefläche der Kissen kann für verschiedene Schläfertypen, wie z. B. Bauchschläfer, Rückenschläfer oder Seitenschläfer ausgebildet sein. Alle orthopädischen Kissentypen ist gemein, dass eine optimale Regeneration der empfindlichen Halswirbelsäule erreicht wird.

Über dem Kissenkörper kann eine auswechselbare Hülle angeordnet werden, welche beispielsweis aus 100% organischer Schafschurwolle besteht und für ein angenehmes trocken warmes Klima im Kopfbereich sorgt.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind der Lautsprecher und der zweite, zusätzliche Magnet innerhalb einer Gewebehülle angeordnet und bilden zusammen ein Soundmodul aus. Die Gewebehülle ist bevorzugt als Wirkträger ausgebildet, welcher aus einem Kunststoff oder Biokeramikgewebe besteht und die Magnetfelder am Schlafplatz und insbesondere im Fall des Soundkissens im Kopfbereich stabilisiert bzw. die natürliche Ordnung wieder herstellt.

In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Gewebehülle aus einem Webstoff mit Keramikfasern und hat eine isolierende Wirkung. Aufgrund des Keramikgewebes kommt es damit zur Stabilisierung der Magnetfelder im Bereich des Kopfkissens.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht die Gewebehülle aus einer beweglichen und weichen dauermagnetischen Folie aus hochkoerzitivem Magnetpulver (Strontiumferrit/NdFeB-Pulver). Aufgrund der Materialzusammensetzung wird ein bi-polares, statisches Magnetfeld erreicht.

Ebenso kann die Gewebehülle als dauermagnetischen Folie ausgebildet sein, so dass dadurch eine Überlagerung des Magnetfeldes des Lautsprechers stattfindet.

Durch die Positionierung eines zweiten Magneten auf dem Lautsprecher wird in Richtung des Kopfes ein statisches Magnetfeld (magnetisch negatives Feld) erzeugt. Dabei ist das Feld des zweiten Magneten stärker, als das des Lausprechermagneten und überlagert dieses in der biologisch richtigen Polarität. So wird ein negativer Effekt verhindert bzw. ein auf das Gehirn samt Magnetit-Kristallen und/oder die Epiphyse möglicherweise biologisch positiver Effekt erzeugt.

Der zweite Magnet ist bevorzugt als Rundmagnet ausgebildet. Er kann jedoch sämtliche andere Formen, wie z. B. eine ovale oder eine eckige Form aufweisen. Entscheidend bei allen Ausführungsformen des zweiten Magneten ist, dass dieser stets ein größeres Magnetfeld als der Lautsprechermagnet erzeugt.

Die Bauteile (Lautsprecher, Magnet) sind bevorzugt fest innerhalb der Gewebehülle angeordnet. Die Hülle ist beispielsweise vernäht bzw. verklebt. Lediglich an einer Stelle ist die Hülle für das Audiokabel offen. Es ist jedoch auch möglich, dass die Hülle eine Vorrichtung aufweist, mit welcher sie geöffnet bzw. verschlossen werden kann. Solch eine Vorrichtung kann beispielsweise ein Reißverschluss, ein Druckverschluss oder ein separater Bügelverschluss sein.

Das Soundmodul ist innerhalb des Kissenkerns angeordnet und bevorzugt über ein Kabel fest mit dem Audiogerät verbunden. Selbstverständlich ist neben der Übertragung über ein Kabel, auch eine Übertragung via Bluetooth oder dergleichen möglich.

Das Kabel weist eine besondere Abschirmung auf, so dass sämtliche Störquelle minimiert bzw. reduziert werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind im Kissenkern zwei beabstandete Lautsprecher angeordnet. Der Abstand zwischen den Lautsprechern beträgt beispielsweise 20 cm, wodurch ein besseres (größeres) Klangbild erreicht wird. Durch die vertikale Beabstandung der Lautsprecher gegenüber der Ohrmuschel innerhalb des Kissenkerns wird insbesondere ein Effekt erreicht, welcher hochqualitativen Musikboxen entspricht, die mehrere Meter weit entfernt sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass man bei gleicher Lautstärkeempfindung den Schalldruck um bis zu 40% (3–4 dB) senken kann, was besonders für die Gehörschonung im Schlaf wichtig ist.

Bevorzugt weist der Lautsprecher des Soundmoduls eine ULE-Technologie (Ultra Low Energy) auf, wodurch eine MU-Metall Abschirmung erreicht wird. Mu-Metall ist eine weichmagnetische Nickel-Eisen-Legierung (ca. 70–81% Nickel, eventuell auch Spuren von Molybdän, Kobalt, Chrom oder Mangan) hoher magnetischer Permeabilität, die zur Abschirmung niederfrequenter Magnetfelder und zur Herstellung der ferromagnetischen Kerne von Signal-Überträgern, magnetischen Stromsensoren und Stromwandlern eingesetzt wird. Die Abschirmung reduziert die elektromagnetische Strahlung (Wechselfelder) um bis zu 98% im Vergleich zu handelsüblichen Kopfhörern.

Das Audiogerät (Player) ist bevorzugt in einem massiven Zirbenholz-Gehäuse angeordnet und weist ein innovatives, auditives Stimulationsprogramm auf. Auf dem Player befinden sich ganz spezielle Musik-Medizin-Kompositionen, die zum Einschlafen und während dem Schlaf abgespielt werden. Darunter ist auch ein Langzeit-Musik-Medizin-Programm (8,5 Std.), welches in Kombination mit dem Soundkissen u. a. zu einer Synchronisation der inneren Uhren führt.

Das Audiogerät wird bevorzugt mit einem Akku betrieben, welcher mit Hilfe eines USB-Kabels und einem Netzteils aufgeladen werden kann. Das Batteriesymbol im Bildschirm des Audiogerätes weist auf den Ladezustand hin. Der Akku hat einen eingebauten Überladeschutz und kann nicht durch zu langes Verbleiben am Netz geschädigt werden.

In der Grundausstattung beinhaltet das Audiogerät sechs verschiedene Schlafprogramme, welche durch das Antippen der Auswahltasten gewählt werden können. Ein gewähltes Programm wird sofort nach der Auswahl in der zuletzt gewählten Lautstärke abgespielt.

Auf dem Audiogerät befinden sich in der Standard- oder Basis-Version drei Programme zur Auswahl. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, zwei weitere Programm-Upgrades frei zu schalten. Diese Programme sind durch die Eingabe von Freischalt-Codes aktivierbar.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass mit der erfindungswesentlichen Ausführungsform, welche zumindest aus einem Lautsprecher mit einem Magneten und einem zusätzlichen, zweiten bi-polaren Magnet (Nord/Süd) besteht, im Kopfbereich eine magnetische Südpol-Energie erreicht wird, die der geografischen Nordpol-Energie entspricht und dadurch ein schlaffördernder Effekt erzielt wird.

Darüber hinaus bewirkt die Kombination aus den eingesetzten Materialien, den Abschirmungen, der Magnetfolie und des Wirkträgers zu eine Verbesserung der Klangqualität, wodurch der Effekt der Musikmedizin deutlich verbessert wird.

Die vorliegende Erfindung beansprucht einen Schutz für ein Kissen mit dem erfindungswesentlichen Soundmodul, als auch einen Schutz für das erfindungswesentliche Soundmodul an sich. In weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist es möglich, dass das erfindungswesentliche Soundmodul auch in einer Matratze oder eine zusätzlichen Bettunterlage angeordnet ist. Auch ist der Einsatz in einem Bettrahmen oder einem Nachtisch möglich.

Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.

Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.

Es zeigen:

1: Schematische Darstellung des erfindungswesentlichen Kissens

2: Schematische Draufsicht des erfindungswesentlichen Kissens

3: Darstellung des erfindungswesentlichen Kissens mit Audiogerät

4: Schematische Darstellung des erfindungswesentlichen Soundmoduls

5: Weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kissens

6: Schematische Darstellung des Lautsprechers zusammen mit dem Magnetfeldern

7: Schematische Darstellung der Magnetfelder

Mit der 1 wird das Kissen 1 dargestellt, welche als orthopädisches Kissen ausgebildet ist. Das Kissen 1 besteht im Wesentlichen aus einem Kissenkern 2, welcher eine rechteckförmige Grundform aufweist. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf eine rechteckige Grundform beschränkt. Vielmehr wird jede Kissenform, wie z. B. rund, quadratische oder oval beansprucht.

Auf zumindest einer Seite weist das Kissen 1 eine Auflagefläche 7 für den Kopf der darauf liegenden Person auf. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass sowohl die Unter- als auch die Oberseite jeweils eine Auflagefläche 7 aufweisen. Auch kann die Auflagefläche der Unterseite eine andere Ausbildung aufweisen, als die Auflagefläche der Oberseite.

Im Bereich des Nackens weist das Kissen 1 gemäß der 1 einen Nackenwulst 9 und im hinteren Bereich eine Erhöhung 17 auf. Der Kopf der liegenden Person befindet sich bevorzugt zwischen dem Nackenwulst 17 und der Erhöhung 17 in einer Mulde 8.

An der Stirnseite der Erhöhung 17 ist eine taschenförmige Ausnehmung 5 vorhanden, innerhalb welcher die Soundmodule 18 einsetzbar sind. Die Ausnehmung 5 kann ferner auch an einer anderen Seite des Kissens 1 vorhanden sein.

Das Audiogerät 6 für das Soundmodul 18 befindet sich außerhalb des Kissenkerns 2. Das Soundmodul 18 ist bevorzugt über ein Kabel 4 mit dem Audiogerät 6 verbunden.

Im Kissenkern 2 sind zwei Lautsprecher 3 angeordnet. Gemäß der 1 treten im Bereich der Lautsprecher 3 ein negatives Magnetfeld 19 des zweiten Magneten 15 der Auflagefläche 7 aus, welches größer als das positive Magnetfeld 23 des ersten Magneten 12 des Lautsprechers 3 ist.

Mit der 2 wird die Anordnung der Soundmodule 18 im Kissenkern 2 gezeigt. Die Soundmodule 18 sind hierbei mit einem Abstand 10 von den Seitenflächen des Kissenkerns angeordnet. Der Abstand 10 beträgt ungefähr 8–12 cm. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diesen bestimmten Abstand beschränkt, vielmehr können die Soundmodule 18 in beliebiger Anzahl und beliebig im Kissenkern 2 angeordnet sein.

Aus der 2 lässt sich ferner entnehmen, dass das statische Magnetfeld in Richtung des Kopfes der schlafenden Person als magnetisch, negatives Magnetfeld 19 ausgebildet ist. Die Polarisierung des Magnetfeldes 19 wird insbesondere durch den zweiten Magneten 15 erreicht, welcher das Magnetfeld des ersten Magneten 12 des Lautsprechers 3 überlagert.

3 zeigt das Kissen 1 zusammen mit dem Audiogerät 6. Der Kissenkern 2 ist von einer Hülle 11 umgeben, welche aus einem waschbaren Stoff besteht. An der linken Seitenfläche des Kissens 1 wird das Audiokabel 4 in die Ausnehmung 5 des Kissenkerns 2 eingeführt, welches eine Verbindung zwischen dem Audiogerät 6 und dem Soundmodul 18 herstellt.

Mit der 4 wird der Aufbau des erfindungswesentlichen Soundmoduls 18 gezeigt. Das Soundmodul 18 besteht aus einem Lautsprecher 3, einem zweiten Magneten 14 und einer Gewebehülle 16. Der Lautsprecher 3 besteht im Wesentlichen aus einem Magneten 12, einem Korb 13 und einer Membran 14. Der Magnet 12 des Lautsprechers 3 erzeugt ein bestimmtes Magnetfeld.

Oberhalb des Lautsprechers 3 befindet sich ein zweiter Magnet 15, welcher ein stärkeres Magnetfeld, als das des ersten Magneten 12 aufweist. Dadurch wird das Magnetfeld des ersten Magneten 12 überlagert, so dass in Richtung des Kopfes der schlafenden Person ein magnetisch, negatives Feld erzeugt wird.

5 zeigt eine weitere erfindungswesentliche Ausführungsform. Das Audiogerät 6 ist hierbei fahrbar an einem Ständer 20 auf Rollen 21 angeordnet. Der Ständer 20 ist als eine Art Infusionsständers ausgebildet und wird bevorzugt im Bereich von Krankenhäusern oder Kliniken eingesetzt. Der Audioplayer 6 befindet sich gemäß der 5 in einem Edelstahlgehäuse und ist über ein Kabel 4 mit dem (Sound-)Kissen 1 verbunden. Im oberen Bereich weist der Ständer 20 noch eine hakenähnliche Aufhängung für das Kissen 1 auf.

Mit der 6 wird schematisch die Gegenpolarisierung der Magnetfelder der Magnet 12 und 15 dargestellt. Bei dem ersten Magnet 12 des Lautsprechers 3 ist der Nordpol in Richtung des Kopfes der schlafenden Person gerichtet, was einen nachteiligen Effekt hinsichtlich der darüber liegenden, schlafenden Person darstellt.

Bevorzugt oberhalb des Lautsprechers 3 ist daher ein zweiter Magnet 15 angeordnet, welcher bi-polar ausgebildet ist und das Magnetfeld des ersten Magneten 12 überlagert. Durch den zweiten Magneten 15 wird in Richtung des Kopfes ein magnetisch negatives Feld 19 erzeugt, was sich positiv auf die Schlafqualität der Person auswirkt. Der zweite Magnet 15 weist diesbezüglich auf seiner vorderer Seite, welche in Richtung der schlafenden Person gerichtet ist, den Südpol auf und auf seiner Rückseite, welche in Richtung des ersten Magneten 12 gerichtet ist, seinen Nordpol auf.

Anhand der 6 sind die erzeugten Wirbelströme der Magneten 12, 15 zu erkennen. So erzeugt der Magnet 15 ein größeres Magnetfeld 19, als das Magnetfeld 23 des Magneten 12 des Lautsprechers 3. Mit der 7 wird schematisch eine Überlagerung der Wirbelströme der Magnetfelder 19 und 23 dargestellt. Bevorzugt ist das Magnetfeld 19 so groß ausgebildet, dass es das Magnetfeld 23 neutralisiert bzw. überlagert.

Mit dem erfindungswesentlichen Soundmodul 18 besteht ferner der Vorteil, dass bei einem ausgeschaltetem Lautsprecher das negative Magnetfeld 19, welches von dem zweiten Magneten 15 erzeugt wird, trotzdem vorliegt und dadurch der positive Effekt hinsichtlich der Verbesserung der Schlafqualität genutzt werden kann. Dies bedeutet, dass das Kissen 1 auch ohne ein gekoppeltes Audiogerät 6 genutzt werden kann.

Bezugszeichenliste

1
Kissen
2
Kissenkern
3
Lautsprecher
4
Kabel
5
Ausnehmung
6
Audiogerät
7
Auflagefläche
8
Mulde
9
Nackenwulst
10
Abstand
11
Hülle für 2
12
erster Magnet (1. Magnet)
13
Korb
14
Membran
15
zweiter Magnet (2. Magnet)
16
Gewebehülle
17
Erhöhung
18
Soundmodul
19
Magnetfeld von 15
20
Ständer
21
Rollen
22
Halterung
23
Magnetfeld von 12

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 202011109609 [0005]
  • DE 20107734 U1 [0006]