Title:
Projektionseinheit für eine Lagerstellenanordnung oder Lagersystem
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Lagersysteme mit Lagerplatzidentifikation durch Regalfachleuchten sind aus dem Stand der Technik bekannt. An jeder Lagerposition sind die sogenannten Regalfachleuchten angebracht.
Der Nachteile dieser sehr komplexen Systeme liegt darin, dass sie einen hohen Investitionsaufwand erfordern und meist nicht mit bestehenden Regalen kompatibel sind. Des Weiteren sind sie sehr limitiert, was ihre Anzeigemöglichkeiten betrifft und bei der Anzahl der Regalfächer sind sie sehr limitiert.
Eine Weiterentwicklung sind Systeme, bei denen ein Lichtzeigersystem, die zu entnehmenden Positionen anzeigt. Dies hat den Vorteil, dass keine Fachregalanzeigen mehr nötig sind, jedoch besitzt es auch nur sehr limitierte Anzeigemöglichkeiten und die Regalfächer können nur sequenziell angeleuchtet.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein System zu entwickeln welches die Nachteile der bestehenden Fachregalanzeigensysteme und Lichtzeigersysteme eliminiert aber die Vorteile und Funktionen der beiden Systeme kombiniert.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Projektionseinheit entsprechend dem Patentanspruch 1 wie folgt ausgeführt. Die Projektionseinheit ermöglicht es simultan mehrere Regalfächer mit einem Abstand zueinander, mit jeglichem grafischen Inhalt anprojizieren, wobei die Anzahl der Regalfächer praktisch nicht limitiert ist. Zudem kann das System ein Bestätigungssystem umfassen, welches ermöglicht, die Entnahme der Artikel zu bestätigen. Das System ist wesentlich flexibler, preisgünstiger und adaptierbarer als bestehende Systeme.
Die Projektionseinheit eignet sich zur Identifikation von Lagerstellen in Lagesystemen.





Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102016005691A
Publication Date:
11/09/2017
Filing Date:
05/07/2016
Assignee:
Gaugler, Thomas, 74613 (DE)
International Classes:
B65G1/137; G03B21/00
Domestic Patent References:
DE202011004401U1N/A2012-06-18
DE102008043879A1N/A2010-03-04
DE202008017597U1N/A2010-01-14
DE102006016562A1N/A2007-10-11
DE20116721U1N/A2002-02-07
DE4302711A1N/A1994-08-04
Foreign References:
91712782015-10-27
EP25544962013-02-06
EP27005962014-02-26
Other References:
SCHREIBER, W.; ZIMMERMANN, P.: Virtuelle Techniken im industriellen Umfeld. Heidelberg: Springer, 2012. S. 106-108. – ISBN 978-3-642-20635-1
Claims:
1. Projektionseinheit für ein Lagerstellenanordnung, mit einer Steuerungseinrichtung zu Ansteuerung der Projektionseinheit zur Erzeugung mindestens einer Information auf eine Projektionsfläche, die an einer Lagerstelle einer Lagerstellenanordnung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf mindestens zwei in einem Abstand zueinander angeordnete Projektionsflächen unterschiedliche Bildinformationen gleichzeitig projiziert.

2. Projektionseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildinformationen einen grafischen Inhalt und/oder verschiedene Farben und/oder Zahlen und/oder Buchstaben und/oder Laufschriften und/oder Bilder und/oder blinkende Eigenschaften und/oder Muster enthalten.

3. Projektionseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Bildinformationen an den Lagerstellen, vorgesehenen ortsfesten Projektionsflächen ausgestaltet sind, oder die Bildinformationen direkt auf das Lagerstellenobjekt z. B. eine Schachtel oder einen Behälter projiziert werden.

4. Projektionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Anzeige mindestens eines Indexes, insbesondere einer Umgebungsbeleuchtung neben einer Projektionsfläche oder eines blinkenden Effektes, zur Indizierung einer Lagerstelle an der Lagerstellenanordnung ausgestaltet ist.

5. Projektionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstellenanordnung eine Eingabeoberfläche aufweist auf welche die Eingabemaske projiziert wird, wobei zur Anzeige der Eingabemaske alternativ Tablets, Smartphones oder Bildschirme verwendet werden.

6. Projektionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Autofokussierungseinrichtung aufweist derart, dass sie zur automatischen Fokussierung auf Projektionsflächen in unterschiedlichen Abständen zu der Projektionseinheit aufweist.

7. Die Projektionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionseinheit zur Projektion der Bildinformationen in einem Abstand von maximal 1,2 Meter zu einer Fronseite der Lagerstelleanordnung ausgestaltet ist (Vorzugsweise weniger als 1,2 m, insbesondere 70 cm, 50 cm, 20 cm)

8. Projektionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein mobiles, drahtloses Eingabegerät aufweist, welches ein positionsunabhängiges Bestätigungssignal an die Steuerungseinrichtung liefert oder alternativ eine mobiles drahtloses Eingabegerät aufweist, welches so ausgestaltet ist, dass es abhängig von der Position des Eingabegerätes, ein auswertbares Eingangssignal an die Steuerungseinrichtung liefert.

9. Projektionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Gestenerkennung umfasst, welche in der Projektionseinheit adaptiv verbaut ist und durch welche die Position des Bedieners insbesondere verschiedene Körperteil z. B. die Hände, Finger oder dem Kopf erfasst werden, wobei durch verschiedene Gesten und Bewegungen des Bedieners in der Nähe der indexierten Lagerstelle ein positionsabhängiges Eingangssignal an die Steuereinrichtung geliefert wird.

10. Projektionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ortsfest, vorzugsweise an der Oberseite oder in Bodennähe, angebracht ist oder eine Positioniereinheit aufweist, welche vor der Frontseite der Lagerstelleanordnung verfährt oder alternativ auf einem Kommissionierwagen angebracht ist, welcher manuell oder motorisch vor der Lagerstellenanordnung verfahren wird.

Description:

Die Erfindung bezieht auf eine Projektionseinheit für eine Lagerstellenanordnung oder Lagersystem mit einer Steuerungseinrichtung zur Ansteuerung der Projektionseinheit, zur Erzeugung mindestens einer Information auf eine Projektionsfläche, die an einer Lagerstelle einer Lagerstellenanordnung vorgesehen ist und auf mindestens zwei in einem Abstand zueinander angeordnete Projektionsflächen unterschiedliche Bildinformationen gleichzeitig projiziert.

Lagersysteme mit Lagerplatzidentifikation durch Regalfachleuchten sind unter dem Namen Pick-by-Light oder auch Poka-Yoke-Regale aus dem Stand der Technik bekannt. Die Lagersysteme oder Regale bestehen meist aus mehreren Regalfachreihen, welche vertikal angeordnet sind und aus einer Vielzahl an Regalfächern pro Reihe bestehen. An jeder Lagerposition sind die sogenannten Regalfachleuchten angebracht. Diese bestehen im einfachsten Fall lediglich aus einer Leuchte. Die weiterentwickelten Module sind mit alphanumerischen Displays, Bewegungssensoren oder Bestätigungsknöpfen versehen. Die einzelnen Module sind miteinander verdrahtet und werden über einen Controller oder eine Steuereinheit angesteuert. Optional können die Module auch über Funk aktiviert werden.

Über eine Steuereinheit oder einen PC wird eine führende Materialnummer oder Auftragsnummer eingegeben und die dafür notwendigen Komponenten, welche in den Regalfächern gelagert sind, werden über das Ansteuern der Lampen am Regal angezeigt.

In der Gebrauchsmusterschrift DE 20 2008 017 597 U1 werden zudem weitere System, welche dem Stand der Technik entsprechen beschrieben und ihre Vor- und Nachteile aufgezeigt.

In der Offenlegungsschrift DE 10 2006 016 562 A1 wird im konkreten das Pick-by-Light System beschrieben und die Möglichkeit, wie die Entnahme der Komponenten aus den Regalfächern überwacht werden kann.

Der Nachteile dieser sehr komplexen Systeme liegt darin, dass sie einen hohen Investitionsaufwand erfordern und meist nicht mit bestehenden Regalen kompatibel sind, oder nur mit hohem technischem Aufwand nachgerüstet werden können. Des Weitern sind sie sehr limitiert, was ihre Anzeigemöglichkeiten betrifft und auch bei der Anzahl der Regalfächer sind sie sehr limitiert.

Eine Weiterentwicklung zu den herkömmlichen Fachregalleuchtsystemen wird in der Gebrauchsmusterschrift DE 201 16 721 U1 beschrieben, bei dem eine Lichtquelle, in diesem Fall eine Lichtzeigersystem, dass sich vor dem Regal befindet, die zu entnehmenden Positionen anzeigt.

Dies hat den Vorteil, dass keine Fachregalanzeigen mehr nötig sind, jedoch besitzt es auch nur sehr limitierte Anzeigemöglichkeiten. Des Weiteren können die Regalfächer nur sequenziell angeleuchtet werden und das System weist keine Bestätigungsmöglichkeit auf.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein System zu entwickeln welches die Nachteile der bestehenden Fachregalanzeigensyteme und Lichtzeigersysteme eliminiert aber die Vorteile und Funktionen der beiden Systeme kombiniert. Das System oder die Projektionseinheit soll simultan mehrere Regalfächer mit einem Abstand zueinander, mit jeglichem grafischen Inhalt anprojizieren können, wobei die Anzahl der Regalfächer praktisch nicht limitiert ist. Zudem kann das System ein Bestätigungssystem umfassen, welches ermöglicht, die Entnahme der Artikel zu bestätigen. Das System soll wesentlich flexibler, preisgünstiger und adaptierbarer sein als bestehende Systeme und die Software, Steuerung und Datenverwaltung soll sehr einfach und intuitiv gehalten, damit auch Personen ohne Computererfahrung dieses System bedienen und einrichten können.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Projektionseinheit entsprechend dem Patentanspruch 1 wie folgt ausgeführt.

Die Projektionseinheit ermöglicht es simultan mehrere Regalfächer mit einem Abstand zueinander, mit jeglichem grafischen Inhalt anprojizieren, wobei die Anzahl der Regalfächer praktisch nicht limitiert ist. Zudem kann das System ein Bestätigungssystem umfassen, welches ermöglicht, die Entnahme der Artikel zu bestätigen. Das System ist wesentlich flexibler, preisgünstiger und adaptierbarer als bestehende Systeme und die Software, Steuerung und Datenverwaltung ist sehr einfach und intuitiv gehalten, damit auch Personen ohne Computererfahrung dieses System bedienen und einrichten können.

Die erfindungsgemäße Projektionseinheit für eine Lagerstellenanordnung ist neben den eingangs erwähnten Merkmalen dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionseinheit eine ortsfeste Position aufweist oder eine Positioniereinheit aufweist, welche vor der Regalfront verfährt und vorzugsweise an der Oberseite oder in Bodennähe montiert ist.

Die projizierten Bildinformationen werden auf, in der Nähe der Lagerstellen angebrachten, Projektionsflächen ausgestaltet, oder die Bildinformationen werden direkt auf das Lagerstellenobjekt z. B. eine Schachtel oder einen Behälter projiziert.

Die Projektionseinheit umfasst eine Projektionslichtquelle z. B. in der Art eines Beamers oder Projektors, wobei die projizierte Großbildfläche (Projektionsbild) aus einzelnen, in einem Raster oder einer Maske angeordneten, Bildinformationssegmenten besteht.

Die Projektionslichtquelle der Projektionseinheit umfasst auch eine Autofokussierung, um sicherzustellen, dass die Bildinformationen, abhängig vom Abstand zur Lagerstellenanordnung, scharf dargestellt werden. Zusätzlich umfasst die Projektionslichtquelle auch eine manuelle Fokussierung

Die Projektionseinheit weist hierbei einen maximalen Abstand von 1,2 Meter von der Frontseite der Lagerstellenanordnung auf, dadurch wird es ermöglicht, dass der Kommissionierer nicht von der Projektionseinheit geblendet wird und zusätzlich der Kommissionierer keinen Schatten auf die Fronseite der Lagerstellenanordnung wirft.

Die Projektionseinheit ist dadurch gekennzeichnet, dass die Bildinformationen einen grafischen Inhalt und/oder verschiedene Farben und/oder Zahlen und/oder Buchstaben und/oder Laufschriften und/oder Bilder und/oder blinkende Eigenschaften und/oder Muster enthalten.

Die Projektionseinheit weist hierbei auch eine Funktion auf, die es ermöglicht die angeleuchteten Lagerstellen mit einer Index-Projektion insbesondere in Form einer Umgebungsbeleuchtung oder eines blinkenden Effektes hervorzuheben und somit die Entnahmestelle noch besser hervorzuheben und/oder eine Reihenfolge für die Entnahme der simultan angeleuchteten Lagerstellen zu erzeugen, um die Effizienz des Kommissionierers zu erhöhen.

Die Steuerungseinrichtung weist wie eingangs erwähnt eine Funktion auf, bei welchem die anzuzeigenden Bildinhalte auf den Projektionsflächen der Lagerstellen, simultan dargestellt. Alternativ können die Bildinhalte auch sequenziell dargestellt werden.

Zur Bestätigung der Entnahme aus der Lagerstelle, welche durch die Index-Projektion hervorgehoben ist, weist die Projektionseinheit mindestens ein mobiles, drahtloses Bestätigungsgerät oder eine Gestenerkennung auf, mit welchem die Entnahme des Lagerobjekts durch einen Taste, einen Druckschalter oder eine Geste bestätigt wird und anschließend die projizierten Bildinformationen an dieser Lagerstelle abgeschaltet werden und die Indexierung auf die Nächste zu entnehmende Lagerstelle umspringt. Hierbei gibt es 3 Varianten der Bestätigung.

Variante 1 umfasst ein einfaches und kostengünstiges Eingabegerät, welches lediglich eine positionsunabhängiges Signal liefert, somit wir vorausgesetzt, dass der Bediener auch das Material aus der indexierten Lagerstelle entnommen hat, jedoch kann dies nicht überprüft werden.

Variante 2 umfasst ein fortgeschrittenes Entnahmegerät welches über Sensoren und/oder Kameras verfügt, welche zusätzlich zu dem Bestätigungssignal, noch die exakten Positionsdaten des Bestätigungsgerätes an die Steuereinrichtung liefert. Die Steuereinrichtung wertet aus, ob die richtige Lagerstelle entnommen wurde und leitet anschließend das Signal an die Projektionseinheit weiter, welche die Projektion an der Lagerstelle entfernt.

Variante 3 umfasst eine Gestenerkennung, welche in der Projektionseinheit adaptiv verbaut ist und durch welche die Position des Bedieners insbesondere verschiedene Körperteil z. B. die Hände, Finger oder dem Kopf erfasst werden. Durch verschiedene Gesten und Bewegungen des Bedieners in der Nähe der indexierten Lagerstelle wird ein positionsabhängiges Eingangssignal an die Steuereinrichtung geliefert.

Die Projektionseinheit ist so ausgestaltet, dass sie speziell bei der Montage auf der Positioniereinheit, eine Stromversorgung über eine Energiekette oder Stromschiene aufweist oder die Projektionseinheit alternativ über einen Akkumulator verfügt, welcher die beiden Einheiten mit Strom versorgt. Somit ist die Projektionseinheit nach dem sogenannten „Plug-and-Play” Prinzip ausgeführt. Die Einheit muss lediglich vor der Regalfront angebracht werden und ist sofort ohne zusätzlich Infrastruktur einsetzbar. Zudem können alle Eingabegeräte drahtlos z. B. über WIFI; Bluetooth, Funk oder Infrarot mit der Projektionseinheit verbunden werden, hierdurch müssen auch die Eingabegeräte nicht verkabelt werden.

Die Steuereinrichtung der Projektionseinheit ist so ausgestaltet, dass sie die Eingabemaske über welche der Kommissionierer die Daten z. B. die zu kommissionierende Materialnummer eingibt, auf eine Eingabeoberfläche projiziert, welche an der Regalfront angebracht ist oder die Eingabemaske alternativ auf einem PC, Tablet oder Smartphone angezeigt wird.

Die Steuerungseinrichtung umfasst ein einfaches Positionserkennungssystem, bei welchem die Regallänge in Segmente unterteilt wird und jedes Segment eine definierte Position für die Positioniereinheit besitzt. Diese Position wird mit einem Schaltreflektor an der Linearführung markiert. Über einen Positioniersensor an der Positioniereinheit werden die Reflektoren erkannt und die Einheit stoppt exakt an dieser Position. Alternativ weist die Positioniereinheit eine absolut Messsystem oder eine Drehgeber am Antriebsmotor auf, welches aber sehr kostenintensive Alternativen sind.

Die Projektionseinheit weist zudem die Option auf, dass sie auf einen Kommissionierwagen angebracht wird, wobei dieser entlang des Regals manuell oder motorisch verfahren wird und automatisch stoppt, wenn eine Projektionsposition erreicht wird.

Die Erfindung wird im Folgenden, anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Figurenübersicht:

1 Vereinfachte Darstellung einer Lagerstellenanordnung (Regals) in der perspektivischen Seitenansicht adaptiert mit der erfindungsgemäßen Projektionseinheit. Projektionseinheit fest montiert am Oberteil der Lagerstellenanordnung

2 Vereinfachte Darstellung einer Lagerstellenanordnung in der perspektivischen Vorderansicht, adaptiert mit der erfindungsgemäßen Projektionseinheit. Projektionseinheit fest montiert am Oberteil der Lagerstellenanordnung

3 Vereinfachte Darstellung von einer Lagerstellenanordnung in der perspektivischen Draufsicht, adaptiert mit mehreren erfindungsgemäßen Projektionseinheiten.

4 Vereinfachte Darstellung von einer Lagerstellenanordnung in der perspektivischen Draufsicht, adaptiert mit der erfindungsgemäßen Projektionseinheit. Projektionseinheit montiert auf der Positioniereinheit welche linear am Oberteil der Lagerstellenanordnung verfährt und welche zusätzlich über eine Drehachse verfügt.

5 Vereinfachte Darstellung von einer Lagerstellenanordnung in der perspektivischen Draufsicht, adaptiert mit der erfindungsgemäßen Projektionseinheit. Projektionseinheit montiert auf der Positioniereinheit, welche über eine Drehachse, am Oberteil der Lagerstellenanordnung, gedreht wird.

6 Schematische Darstellung der Positioniereinheit mit angebrachter Projektionseinheit in der perspektivischen Draufsicht

7 Vereinfachte Darstellung des mobilen Bestätigungsgerätes in der perspektivischen Draufsicht

Das in 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Erfindungsgemäßen Projektionseinheit für eine Lagerstellenanordnung umfasst ein Regal 5 mit einer offenen Regalfront und einer Vielzahl von Regalbehältern 4. Die Projektionseinheit 1 wird mittels einer einstellbaren Halterung (Nicht dargestellt) an der Oberseite des Regals angebracht oder alternativ in Bodennähe vor dem Regal angebracht. Zum besseren Verständnis ist eine Index-Projektion 22, als schraffierte Rahmen dargestellt und an zwei Projektionsflächen 3 ein beispielhafter, projizierter Bildinhalt 11 dargestellt.

An Regal 5 sind in der Nähe jeder Lagerstelle, Projektionsflächen 3 angebracht, auf welche die Bildinhalte der Projektionseinheit 1 projiziert werden. Die Projektionsflächen 3 weisen hierbei eine kontrastreiche Oberfläche auf.

Die Eingabeoberfläche 14, auf welche die Eingabemaske der Steuerungseinrichtung 9 projiziert wird, ist an der Regalfront angebracht.

In 3 wird ein Anwendungsbeispiel aufgezeigt, welches über mehrere, ortsfeste Projektionseinheiten 1 verfügt, welche vor einer Vielzahl, in Reihe angeordneten Regalen 5 angebracht sind.

In 4 wird ein Anwendungsbeispiel aufgezeigt, bei welchem die Projektionseinheit 1 auf einer Positioniereinheit 12 angebracht ist. Die Positioniereinheit 12 wird über eine Linearführung 6 entlang der Regalfront segmentweise verfahren. Zusätzlich weist die Positioniereinheit 12 in 4 und 5 eine Drehachse auf. Dies ermöglicht es auch eine Projektion auf Regale 5 darzustellen, welche nicht parallel zur Projektionseinheit 1 angeordnet sind oder wie in 5 parallel verlaufende Regale 5 im Wechsel an zu projizieren.

Die schematisch dargestellte Projektionseinheit in 6 weist eine Projektionslichtquelle 8, eine Steuereinrichtung 9 und eine Stromversorgung 10 auf, wobei die Stromversorgung 10 über eine Energiekette oder eine Stromschiene (Nicht dargestellt) erfolgt oder alternativ über einen Akkumulator (Nicht dargestellt)

Sofern die Stromversorgung 10 der Einheiten über einen Akkumulator dargestellt wird, umfasst die Positioniereinheit 12 einen Ladestecker (nicht dargestellt) über welchen der Akkumulator in Grundstellung geladen werden kann.

Die schematisch dargestellte Positioniereinheit 12 in 6 umfasst, einen Führungsschlitten (Nicht dargestellt) für die Linearführung 6, einen Antriebsmotor 13 und mindestens einen Endschalter (Nicht dargestellt). Der Antriebsmotor wird über die Steuereinrichtung angesteuert. Die Endschalter dienen zur Referenzierung der Position der Positioniereinheit 12.

Die Steuerungseinrichtung 9 unterteilt die Regallänge in Segmente und sendet dann die Steuerbefehle für die Positionierung der Positioniereinheit 12 an den Antriebsmotor 13. Um Sicherzustellen, dass die Positioniereinheit 12 richtig positioniert ist, umfasst die Positioniereinheit 12 einen Positioniersensor 15, welcher über Schaltreflektoren 16 an den Segmentpositionen aktiviert wird.

Das schematisch dargestellte Bestätigungsgerät in 6 umfasst 2 Bestätigungstasten 18, 19 und einen Druckschalter 20 und verschiedene Sensoren oder Kameras (Nicht dargestellt), wobei die Bestätigungstaste 18 oder der Druckschalter 20 für die Bestätigung der Entnahme der indexierten Lagestelle vorgesehen ist und die Zurücktaste 19 für das Zurückspringen vorgesehen ist, im Falle einer versehentlichen Entnahmebestätigung.

Die Erfindung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht sich das zahlreiche Änderungen, sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch der, der Erfindung zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird.

Bezugszeichenliste

1
Projektionseinheit
2
Angedeuteter Projektionsstrahl
3
Projektionsflächen
4
Lagerbehälter
5
Regal
6
Linearführung
7
Drehachse
8
Projektionslichtquelle
9
Steuerungseinrichtung
10
Stromversorgung
11
Beispielhaft, projizierte Bildinhalte
12
Positioniereinheit
13
Antriebsmotor
14
Eingabeoberfläche für Eingabemaske
15
Positioniersensor
16
Schaltreflektor
17
Bestätigungsgerät
18
Bestätigungstaste oder Druckschalter
19
Zurücktaste
20
Druckschalter

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • DE 202008017597 U1 [0004]
  • DE 102006016562 A1 [0005]
  • DE 20116721 U1 [0007]