Title:
Antriebsschiene
Kind Code:
A1
Abstract:

Die Erfindung betrifft eine Antriebsschiene für eine Antriebsvorrichtung, die ein Garagentorblatt aus einer Schließstellung in eine Öffnungsstellung und umgekehrt mittels einem, in der Antriebsschiene umlaufenden, durch die Antriebsvorrichtung angetriebenen Antriebsmittel, das mit dem Garagentorblatt verbunden ist, ortsveränderbar ausführt, wobei die Antriebsschiene im Wesentlichen im Querschnitt C-förmig ausgebildet und dessen Oberseite mit mindestens einer Nut ausgestattet ist, und unterseitig einen Durchtritt beinhaltet, und dass die Antriebsschiene aus mindestens zwei Antriebsschienenabschnitten besteht, die durch einen Antriebsschienenverbinder untereinander formschlüssig verbindbar sind, der die Antriebsschienenabschnitte in ihrem Stoß, ausgehend von ihrer Oberseite bis zur Unterseite übergreift, wobei die Befestigung des Antriebsschienenverbinders an der Oberseite mittels Schrauben in Verbindung mit Elementen in der Nut ausführbar ist.



Inventors:
Erfinder wird später genannt werden
Application Number:
DE102016002921A
Publication Date:
09/14/2017
Filing Date:
03/11/2016
Assignee:
Novoferm tormatic GmbH, 44145 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE29810158U1N/A1999-10-07
DE4317498A1N/A1994-12-08
Claims:
1. Antriebsschiene für eine Antriebsvorrichtung, die ein Garagentorblatt aus einer Schließstellung in eine Öffnungsstellung und umgekehrt mittels einem, in der Antriebsschiene umlaufenden, durch die Antriebsvorrichtung angetriebenen Antriebsmittel, das mit dem Garagentorblatt verbunden ist, ortsveränderbar ausführt, wobei die Antriebsschiene im Wesentlichen im Querschnitt C-förmig ausgebildet und dessen Oberseite (15) mit mindestens einer Nut (5) ausgestattet ist, und unterseitig einen Durchtritt (9) beinhaltet, und dass die Antriebsschiene aus mindestens zwei Antriebsschienenabschnitten (1, 2) besteht, die durch einen Antriebsschienenverbinder (3) untereinander formschlüssig verbindbar sind, der die Antriebsschienenabschnitte (1, 2) in ihrem Stoß (16), ausgehend von ihrer Oberseite (15) bis zur Unterseite übergreift, wobei die Befestigung des Antriebsschienenverbinders (3) an der Oberseite (15) mittels Schrauben (4) in Verbindung mit Elementen in der Nut (5) ausführbar ist.

2. Antriebsschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsschienenabschnitte (1, 2) an der Oberseite (15) jeweils mit zwei distanziert zueinander angeordneten Nuten (5) ausgestattet sind, die einen Hinterschnitt (13) aufweisen.

3. Antriebsschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsschienenverbinder (3) im Bereich der Nuten (5) mit Bohrungen durchsetzt ist, die von den Schrauben (4) durchdrungen werden und mit den in den Nuten (5) eingesetzten Elementen (12), verbindbar sind.

4. Antriebsschiene nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (12) bei einem Festziehen der Schrauben (4) gegen Ränder des Hinterschnittes (13) anziehbar sind.

5. Antriebsschiene nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (12) durch das Anziehen der Schrauben (4) in der Nut (4) festgesetzt werden können.

6. Antriebsschiene nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsschiene aus Leichtmetall besteht.

7. Antriebsvorrichtung zum Antrieb eines in einer Antriebsschiene umlaufenden Antriebsmittel mit einer Verbindung zweier aneinanderstoßender Antriebschienenabschnitte (1, 2) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Antriebsschiene zur Ortsveränderung eines Garagentorblattes aus einer Schließstellung in eine Öffnungsstellung und umgekehrt, in Verbindung mit einem, in der Antriebsschiene umlaufenden Antriebsmittel, das mit dem Garagentorblatt verbunden ist und durch einen Motor, der einer Antriebsvorrichtung zugeordnet ist, angetrieben wird.

Die Antriebsschiene ist dabei in ihrem Querschnitt C-förmig ausgebildet und weist unterseitig einen Durchtritt für ein Verbindungselement zu dem Torblatt auf.

Mit der DE 298 10 158 U1 ist eine Laufschiene für Garagentorantriebe bekannt geworden, deren Querschnitt eine C-Form beinhaltet und wenigstens ein, mehrere Segmente der Laufschiene verbindendes Verbindungselement aufweist. Die offene Seite des C-Profils oder deren Segmente weisen nach oben, d. h. gegen die Decke der Garage. Gleichermaßen bedeutet dieses, dass die die Laufschiene oder ihre Segmente verbindende Verbindungsschiene die Form eines C-Profils aufweist und ebenfalls nach oben zur Garagendecke offen ist. Dabei sind die Verbindungselemente eng an das C-Profil angepasst und werden innerhalb der Führungsschiene eingesetzt.

In der DE 43 17 498 A1 wird das Zusammenfügen von Abschnitten einer Hängebahnlaufschiene, die aus einem U-Profil besteht, dessen Schenkelenden unter Belastung einen mittigen Durchgang der Lauffläche, gegeneinander abgewinkelte Form aufweisen, die durch Verbinder in aneinander stoßenden Abschnitten verbunden werden, beschrieben. Dabei wird eine Klemmverbindung vorgesehen, die eine formschlüssige Verbindung des Verbinders mit den von ihm zusammengefassten Laufschienenabschnitten aufweist. Festgesetzt wird der Verbinder oben und seitlich durch Schraubelemente.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Antriebsschiene zur Ortsveränderung eines Garagentorblattes mit einer angeschlossenen Antriebseinheit so auszuführen, dass eine formstabile Verbindung zwischen zwei Antriebsschienenabschnitten besteht, wobei Befestigungsmittel die Seitenflächen der Antriebsschiene nicht durchdringen sollen.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Die sich an den Hauptanspruch anschließenden Unteransprüche haben dabei eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gedankens zum Inhalt.

Die hier in Frage kommende Antriebsschiene hat einen im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt, wobei innerhalb der Antriebsschiene ein, von einem Motor angetriebenes, umlaufendes Antriebsmittel eingesetzt wird, das mit dem Garagentorblatt verbunden wird. Der im Wesentlichen C-förmige Querschnitt der Antriebsschiene weist ein sehr hohes Widerstandsmoment auf und ist somit gegen Verwindungen bei einer Belastung während der Garagentorbewegung unempfindlich. Die Montage der Antriebsschiene wird dabei so ausgeführt, dass unterseitig ein Durchtritt für ein Verbindungselement von dem Antriebsmittel zum Garagentorblatt hindurchtreten kann. Die Antriebsschiene wird oberhalb des Garagentores in dem Garagenraum oder desgleichen hineinragend befestigt angeordnet. Durch den Umstand, dass Garagen und deren äußere Abschlüsse in Form der Torblätter in unterschiedlichster Größe ausgebildet sind, ist es notwendig, dass die Antriebsschiene in mehrere Teilstücke aufgeteilt wird, was auch einen Versand vereinfacht. Dieses erfordert aber bauseits, dass diese Antriebsschienenabschnitte wieder so verbunden werden müssen, als ob es ursprünglich eine einteilige Antriebsschiene gewesen wäre.

Die Antriebsschiene selbst weist neben dem im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt an ihrer Oberseite mindestens eine, vorzugsweise zwei, distanziert zueinander ausgebildete Nuten auf. Derartige Nuten weisen einen nach oben offenen Hinterschnitt auf und können somit mit Muttern oder anderen geeigneten Elementen, die eine Gewindebohrung beinhalten, versehen werden.

Der Bereich von zwei aneinander stoßenden Antriebsschienenabschnitten wird durch einen Antriebsschienenverbinder verbunden, der zu der äußeren Kontur der Antriebsschienenabschnitte einen Formschluss bildet. Dabei wird auf einen Endbereich eines Antriebsschienenabschnittes der Antriebsschienenverbinder aufgeschoben und anschließend der zweite Antriebsschienenabschnitt gegen den Stoßbereich des ersten Antriebsschienenabschnittes geschoben. Da eine solche Verbindung zwar formschlüssig, aber nicht kraftschlüssig ausgebildet ist und somit das normale Widerstandsmoment der Antriebsschiene in dem Bereich der Antriebsschienenabschnitte nicht vorhanden ist, ist es notwendig, diesen Antriebsschienenverbinder an den Antriebsschienenabschnitten festzusetzen. Dieses wird dadurch erreicht, dass in dem Bereich der vorzugsweise distanziert zueinander ausgebildeten Nuten in der Basis des Antriebsschienenverbinders Bohrungen enthalten sind, die von Schrauben durchsetzt werden, die innerhalb der Elemente, die in die Nuten eingesetzt werden, verschraubt werden. Dabei ist es möglich, dass die Elemente sich innerhalb der Nuten oder gegen ihre Innenflächen festsetzen. Dadurch, dass der bisherige Formschluss nun auch einen Kraftschluss beinhaltet, ist der Bereich des Antriebsschienenverbinders mit den Antriebsschienenabschnitten ordnungsgemäß ausgeführt. Eine solche im Wesentlichen C-förmige Antriebsschiene mit oberseitig angeformten Nuten kann aus Leichtmetall bestehen.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.

Es zeigt:

1: Eine perspektivische Darstellung von zwei, durch einen Antriebsschienenverbinder untereinander festgesetzten, Antriebsschienenabschnitten;

2: eine Ansicht auf die Unterseite der gegeneinander stoßenden Antriebsschienenabschnitte mit verwendetem Antriebsschienenverbinder;

3: eine Querschnittdarstellung der Antriebsschiene mit aufgesetztem Antriebsschienenverbinder.

In der 1 wird in einer perspektivischen Darstellung, mit einer Blickrichtung auf eine Oberseite 15 von zwei Antriebsschienenabschnitten 1 und 2, eine Verbindung mittels eines Antriebsschienenverbinders 3 dargestellt. Dabei weisen die Antriebsschienenabschnitte 1 und 2 an ihrer Oberseite 15 zwei zueinander distanziert ausgebildete Nuten 5 auf. An die Oberseite 15 sind in einem im Wesentlichen rechteckigen Winkel Seitenflächen 14 angeformt.

Der Antriebsschienenverbinder 3 wird mittels Formschluss auf die Antriebsschienenabschnitte 1, 2 aufgesetzt und bildet mit seiner Basis 6 eine Abdeckung der Oberseite 15, wobei sich an die Basis 6 seitlich Seitenwände 7 anschließen. Festgesetzt wird der Antriebsschienenabschnitt 3 in den Nuten 5 durch entsprechende Elemente 12, die eine Gewindebohrung enthalten und durch das Verbinden mit Schrauben 4 von oben durch die Basis 6 mit den Elementen 12 verschraubt werden.

Der Antriebsschienenverbinder 3 ist so konstruiert, dass er die Antriebsschienenabschnitte 1, 2 übergreift und sich somit an der Oberseite und den Seitenflächen 14 bis zu abgewinkelten Schenkeln 10 über Abwinkelungen 8 zur Unterseite hin ausbilden oder erstrecken. Dadurch, dass die Antriebsschienenabschnitte 1, 2 zwischen den Abwinkelungen 10 einen offenen Durchtritt 9 aufweisen, wird ein Formschluss des Antriebsschienenverbinders 3 mit den Antriebsschienenabschnitten 1, 2 erzielt. Dieses gibt insbesondere die 2, aber auch die 3 mit ihrer Schnittdarstellung wieder. Durch die Schnittdarstellung nach 3 kann die Ausbildung der Antriebsschiene und damit auch der Antriebsschienenabschnitte 1, 2 noch einmal verdeutlicht werden.

Ausgehend von der Oberseite 15 sind seitlich Seitenflächen 14 angeformt, die in abgewinkelte Schenkel 10 mit einem sich dazwischen befindlichen offenen Durchtritt 9 übergehen. An der Oberseite 15 sind darüberhinaus durch hinterschnittene Formen die Nuten 5 ausgebildet worden. Durch die Oberseite, den Seitenflächen und den abgewinkelten Schenkeln wird Raum 11 für das nicht dargestellte Antriebsmittel und einen Schlitten oder dergleichen gebildet.

Durch das Übergreifen des Antriebsschienenverbinders 3 über die Antriebsschiene wird der Formschluss erzeugt. Dieser Formschluss wird dadurch erreicht, dass der Antriebsschienenverbinder 3 eine Basis 6 beinhaltet, von der sich seitlich Seitenwände 7 erstrecken, die sich unterseitig durch Abwinkelungen 8 an die Antriebsschiene anschmiegen. Seitlich ist der Antriebsschienenverbinder mit Schrägen 17 ausgestattet, die ein aufsetzen auf die Antriebsschiene erleichtern. Die Basis 6 liegt dabei auf äußeren Flächen der hinterschnitten Nuten 5 auf. In den Nuten 5 sind Elemente 12 eingefügt, die mit einem Innengewinde versehen sind, so dass die durch den Antriebsschienenverbinder 3 hin
durchgehenden Schrauben 4 in die Elemente 12 eingeschraubt werden können. Durch die Gestaltung des Hinterschnittes 13 innerhalb der Nuten 5 ist es somit möglich, dass die Elemente 12 als Muttern oder aber auch als Nutensteine oder dergleichen ausgeführt werden und sich entweder gegen obere Vorsprünge der Nuten 5 abstützen oder aber auch innerhalb des Hinterschnittes seitlich zur Festsetzung kommen. Mit einer solchen Befestigung durch die Schrauben 4 wird eine Punktbelastung des Körpers der Antriebsschiene vermieden.

Bezugszeichenliste

1
Antriebsschienenabschnitt
2
Antriebsschienenabschnitt
3
Antriebsschienenverbinder
4
Schrauben
5
Nuten
6
Basis
7
Seitenwand
8
Abwinkelung
9
Durchtritt
10
Schenkel
11
Raum
12
Element
13
Hinterschnitt
14
Seitenflächen
15
Oberseite
16
Stoß
17
Schräge

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • DE 29810158 U1 [0003]
  • DE 4317498 A1 [0004]