Title:
Belüftungskasten für ein Fahrzeug
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein Belüftungskasten für ein Fahrzeug liefert Luft, welche von einem Heizungs-, Belüftungs- und Klimatisierungs-(HVAC-)System erzeugt ist, in einen Innenraum des Fahrzeugs. Der Belüftungskasten kann beinhalten: einen ersten Zuführkanal, welcher mit dem HVAC-System in Verbindung steht; einen zweiten Zuführkanal, welcher mit dem HVAC-System in Verbindung steht; ein Belüftungs-Hauptteil, welches mit dem ersten Zuführkanal und dem zweiten Zuführkanal in Verbindung steht; einen ersten Auslasskanal, welcher immer mit dem ersten Zuführkanal durch das Belüftungs-Hauptteil in Verbindung steht; einen zweiten Auslasskanal, welcher immer mit dem zweiten Zuführkanal durch das Belüftungs-Hauptteil in Verbindung steht; und einen zentralen Auslasskanal, welcher selektiv mit dem ersten Zuführkanal oder dem zweiten Zuführkanal durch das Belüftungs-Hauptteil in Verbindung steht.




Inventors:
Kwak, Jung Mo (Gyeonggi-do, Gunpo-si, KR)
Kim, Moo Yong (Gyeonggi-do, Suwon-si, KR)
Kim, Myung Hoe (Seoul, KR)
Lee, Sang Shin (Gyeonggi-do, Suwon-si, KR)
Application Number:
DE102015222974A
Publication Date:
03/23/2017
Filing Date:
11/20/2015
Assignee:
Hyundai Motor Company (Seoul, KR)
Kia Motors Corporation (Seoul, KR)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
isarpatent - Patentanwälte- und Rechtsanwälte Behnisch Barth Charles Hassa Peckmann & Partner mbB, 80801, München, DE
Claims:
1. Belüftungskasten, welcher konfiguriert ist, Luft, welche von einem Heizungs-, Belüftungs- und Klimatisierungs-(HVAC-)System erzeugt ist, in einen Innenraum eines Fahrzeugs zu liefern, wobei der Belüftungskasten aufweist:
einen ersten Zuführkanal, welcher mit dem HVAC-System in Verbindung ist;
einen zweiten Zuführkanal, welcher mit dem HVAC-System in Verbindung ist;
ein Belüftungs-Hauptteil, welches mit dem ersten Zuführkanal und dem zweiten Zuführkanal in Verbindung ist;
einen ersten Auslasskanal, welcher immer mit dem ersten Zuführkanal durch das Belüftungs-Hauptteil in Verbindung ist;
einen zweiten Auslasskanal, welcher immer mit dem zweiten Zuführkanal durch das Belüftungs-Hauptteil in Verbindung ist; und
einen zentralen Auslasskanal, welcher selektiv mit dem ersten Zuführkanal oder dem zweiten Zuführkanal durch das Ventiltorhauptteil in Verbindung ist.

2. Belüftungskasten nach Anspruch 1, wobei der zentrale Auslasskanal zwischen dem ersten Auslasskanal und dem zweiten Auslasskanal angeordnet ist, und der zentrale Auslasskanal nicht mit dem ersten Zuführkanal in Verbindung ist oder nicht mit dem zweiten Zuführkanal in Verbindung ist, abhängig von dem Betrieb eines Ventils.

3. Belüftungskasten nach Anspruch 1, wobei der erste Zuführkanal Luft empfängt, welche einem ersten Zustand von dem HVAC-System genügt, und der zweite Zuführkanal Luft empfängt, welche einem zweiten Zustand von dem HVAC-System genügt.

4. Luftventil nach Anspruch 2, wobei eine Lamelle für das Führen bzw. Leiten einer Richtung der ausgelassenen Luft an einem Auslass des zentralen Auslasskanals angeordnet ist, und das Ventil und die Lamelle drehbar durch wenigstens ein Gelenkglied angeschlossen sind, welches eine Hebelbewegung durchführt.

5. Belüftungskasten nach Anspruch 4, wobei die Lamelle eine vertikale Lamelle ist, um eine Richtung der ausgelassenen Luft in rechte und linke Richtungen zu ändern, und die Gelenkglieder, welche das Ventil mit der Lamelle verbinden, sequenziell so angeschlossen sind, dass eine Drehrichtung der Lamelle entgegengesetzt zu einer Drehrichtung des Ventils ist.

6. Belüftungskasten nach Anspruch 1, welcher ferner aufweist:
einen Belüftungs-Griff, welcher bereitgestellt ist, um durch einen Insassen an einem Auslass des zentralen Auslasskanals betätigt zu werden;
eine Vielzahl von vertikalen Lamellen, welche vertikal an dem Auslass des zentralen Auslasskanals angeordnet sind, um so eine Richtung der ausgelassenen Luft, durch das Betätigen des Belüftungs-Griffes in rechte und linke Richtungen zu ändern;
ein Ventil, welches betrieben wird, um so selektiv den zentralen Auslasskanal mit dem ersten Zuführkanal oder dem zweiten Zuführkanal zu verbinden; und
ein Betriebsgelenkglied, welches die vertikale Lamelle mit dem Ventil verbindet, so dass das Ventil entsprechend zum Betrieb der vertikalen Lamelle durch Betätigen des Belüftungs-Griffes betrieben wird.

7. Belüftungskasten nach Anspruch 6, wobei das Betriebsgelenkglied aufweist:
eine erstes Gelenkglied, welches drehbar mit einem ersten Drehgelenkglied verbunden ist, welches vertikal von einem Lamellenverbindungsglied herausragt, um die vertikalen Lamellen zu verbinden, um in Synchronisation zueinander zu sein;
ein zweites Gelenkglied, welches drehbar mit dem ersten Gelenkglied verbunden ist; und
ein drittes Gelenkglied, welches drehbar mit dem zweiten Gelenkglied verbunden ist und integral zusammen mit dem Ventil bewegt wird.

8. Belüftungskasten nach Anspruch 7, wobei die vertikale Lamelle, das erste Gelenkglied, das zweite Gelenkglied und die dritte Gelenkglied sequenziell eine Hebelbewegung durch das Betätigen des Belüftungs-Griffes durchführen und sich das Ventil zusammen mit dem dritten Gelenkglied dreht, um selektiv die Kommunikation bzw. Verbindung zwischen dem ersten Zuführkanal und dem zentralen Auslasskanal oder die Verbindung zwischen dem zweiten Zuführkanal und dem zentralen Auslasskanal zu blockieren.

9. Belüftungskasten nach Anspruch 8, wobei das Ventil in einer breiten Plattenform so gebildet ist, um die Verbindung zwischen dem ersten Zuführkanal und dem zentralen Auslasskanal oder die Verbindung zwischen dem zweiten Zuführkanal und dem zentralen Auslasskanal zu blockieren.

Description:
HINTERGRUND(a) Bereich der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Belüftungskasten für ein Fahrzeug, spezieller ausgedrückt auf einen Belüftungskasten für ein Fahrzeug, welcher konfiguriert ist, Luft zu liefern, welche eine Temperatur besitzt, welche von einem Passagier bzw. Insassen angefordert ist.

(b) Beschreibung des Standes der Technik

Im Allgemeinen wird ein HVAC-(Heiz-, Ventilations-, Klimaanlagen-)System, welches das Heizen, das Belüften und das Klimatisieren durchführt, in einem Fahrzeug bereitgestellt, um Innenraumluft bereitzustellen, welche den Temperaturanforderungen von Insassen entspricht.

Das HVAC-System kommuniziert mit einem Innenraum eines Fahrzeugs über einen Belüftungskasten, welcher eine Menge von Abluft und eine Austrittsrichtung steuert.

Der Belüftungskasten beinhaltet Blätter bzw. Lamellen, welche an einem Kanal angeordnet sind, welcher mit dem Innenraum eines Fahrzeugs oder einem Auslass des Kanals in Verbindung steht, um so eine Auslassrichtung der Luft zu führen. Die Lamellen können eine Vielzahl von horizontalen Lamellen beinhalten, welche horizontal angeordnet sind, um eine Auslassrichtung der Luft in Aufwärts- und Abwärtsrichtungen zu verändern, und eine Vielzahl von vertikalen Lamellen, welche vertikal angeordnet sind, um eine Auslassrichtung der Luft in rechte und linke Richtungen zu verändern.

HVAC-Systeme wurden für das Durchführen des Heizens, der Belüftung und der Klimatisierung bezüglich individueller Anforderungen jedes Insassen entwickelt, welche auf einem Sitz des Fahrers, einem Sitz eines vorderen Insassen bzw. einem Rücksitz sitzen, und ein Design des Belüftungskastens wurde wichtig, um diese Leistungsfähigkeit zu realisieren.

Jedoch können die Produktionskosten und ein Herstellungsprozess schlechter werden, wenn die Struktur des Kanals und der Lamellen des Belüftungskastens komplex werden, um jeden Insassen zufriedenzustellen.

Die obige Information, welche in diesem Hintergrundabschnitt offenbart ist, dient nur zum besseren Verständnis des Hintergrundes der Erfindung und kann deshalb Information beinhalten, welche nicht den Stand der Technik bildet, der bereits in diesem Land einem Fachmann bekannt ist.

ZUSAMMENFASSUNG

Die vorliegende Erfindung besitzt die Vorteile des Verbesserns des Zufriedenstellens von Insassen bezüglich der Luft, welche in einen Innenraum eines Fahrzeugs geliefert wird, durch das Benutzen einer einfachen Struktur eines Belüftungskastens.

Ein Belüftungskasten für ein Fahrzeug, entsprechend einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, kann konfiguriert sein, um Luft, welche von einem Heizungs-, Belüftungs- und Klimaanlagen-(HVAC-)System erzeugt ist, in einen Innenraum des Fahrzeugs zu liefern. Der Belüftungskasten kann beinhalten: einen ersten Zuführkanal, welcher mit dem HVAC-System in Verbindung steht; einen zweiten Zuführkanal, welcher mit dem HVAC-System in Verbindung steht; ein Belüftungs-Hauptteil, welches mit dem ersten Zuführkanal und dem zweiten Zuführkanal in Verbindung steht; einen ersten Auslasskanal, welcher immer mit dem ersten Zuführkanal durch das Ventiltorhauptteil in Verbindung steht; einen zweiten Auslasskanal, welcher immer mit dem zweiten Zuführkanal durch das Belüftungs-Hauptteil in Verbindung steht; und einen zentralen Auslasskanal, welcher selektiv mit dem ersten Zuführkanal oder dem zweiten Zuführkanal durch das Belüftungs-Hauptteil in Verbindung steht.

Der zentrale Auslasskanal kann zwischen dem ersten Auslasskanal und dem zweiten Auslasskanal angeordnet sein, und der zentrale Auslasskanal kann nicht mit dem ersten Auslasskanal und dem zweiten Auslasskanal angeordnet sein, und der zentrale Auslasskanal kann nicht mit dem ersten Zuführkanal in Verbindung stehen oder nicht mit dem zweiten Zuführkanal in Verbindung stehen, abhängig vom Betrieb eines Ventils.

Der erste Zuführkanal kann Luft empfangen, welche einer ersten Bedingung bzw. einem ersten Zustand von dem HVAC-System genügt, und der zweite Zuführkanal kann Luft empfangen, welche einem zweiten Zustand von dem HVAC-System genügt.

Eine Lamelle für das Führen einer Richtung von Abluft kann an einem Auslass des zentralen Auslasskanals angeordnet sein, und das Ventil und die Lamelle können drehbar über wenigstens eine Verbindung angeschlossen sein, welche eine Hebelbewegung durchführt.

Die Lamelle kann eine vertikale Lamelle für das Ändern einer Richtung von Abluft nach rechten und linken Richtungen sein, und die Verbindungen, welche das Ventil mit der Lamelle verbinden, können sequenziell angeschlossen sein, so dass eine drehende Richtung der Lamelle entgegengesetzt von einer Drehrichtung des Ventiles ist.

Der Belüftungskasten kann ferner beinhalten: einen Belüftungs-Griff, welcher bereitgestellt ist, um von einem Insassen an einem Auslass des zentralen Auslasskanals bedient zu werden; eine Vielzahl von vertikalen Lamellen, welche vertikal an dem Auslass des zentralen Auslasskanals angeordnet sind, um so eine Richtung der Abluft nach rechten und linken Richtungen durch das Bedienen des Belüftungs-Griffes zu verändern; ein Ventil, welches so bedient wird, um selektiv den zentralen Auslasskanal mit dem ersten Zuführkanal oder dem zweiten Zuführkanal zu kommunizieren bzw. zu verbinden; und eine Bedienverbindung, welche die vertikale Lamelle mit dem Ventil verbindet, so dass das Ventil entsprechend dem Betrieb der vertikalen Lamelle durch das Betätigen des Belüftungs-Griffes betrieben wird.

Die Betriebsverbindung kann beinhalten: eine erste Verbindung, welche mit einem ersten Gelenkglied verbunden ist, welches vertikal aus einer Lamelle herausragt, welche das Glied für das Verbinden der vertikalen Lamelle verbindet, so dass sie in Synchronisation zueinander sind; eine zweite Verbindung, welche drehbar mit der ersten Verbindung angeschlossen ist; und eine dritte Verbindung, welche drehbar mit der zweiten Verbindung angeschlossen ist und integral zusammen mit dem Ventil bewegt wird.

Die vertikale Lamelle, die erste Verbindung, die zweite Verbindung und die dritte Verbindung können durch das Betätigen des Belüftungs-Griffes sequenziell eine Hebelbewegung durchführen, und das Ventil kann sich zusammen mit der dritten Verbindung drehen, um so selektiv die Kommunikation zwischen dem ersten Zuführkanal und dem zweiten Auslasskanal oder die Kommunikation zwischen dem zweiten Zuführkanal und dem zentralen Auslasskanal zu blockieren.

Das Ventil kann in einer breiten Plattenform gebildet sein, um so die Kommunikation zwischen dem ersten Zuführkanal und dem zentralen Auslasskanal oder die Kommunikation zwischen dem zweiten Zuführkanal und dem zentralen Auslasskanal zu blockieren.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Ansicht eines Belüftungskastens für ein Fahrzeug, entsprechend einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

2 und 3 sind perspektivische Ansichten einer Struktur eines Betriebsverbindungsgliedes bzw. Betriebsgelenkes für das Betreiben eines Belüftungskastens für ein Fahrzeug entsprechend einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

4 und 5 sind operative Ansichten eines Belüftungskastens für ein Fahrzeug entsprechend einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Es ist davon auszugehen, dass der Term „Fahrzeug” oder „fahrzeugartig” oder ein anderer ähnlicher Term, wie er hier benutzt wird, inklusive für Motorfahrzeuge im Allgemeinen ist, wie zum Beispiel für Personenautomobile, wobei Fahrzeuge für den Sportgebrauch (SUV), Omnibusse, Lastwagen, verschiedene kommerzielle Fahrzeuge, Wasserkraftfahrzeuge beinhaltet sind, wobei eine Vielzahl von Booten und Schiffen, Flugzeuge und ähnliche und wobei Hybridfahrzeuge, Elektrofahrzeuge, Verbrennungs-, Einsteckhybridelektrische Fahrzeuge, Wasserstoff betriebene Fahrzeuge und andere Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoff (z. B. Kraftstoffen, welche von Ressourcen anders als Öl abgeleitet sind) beinhaltet sind. Wie hier Bezug genommen wird, ist ein Hybridfahrzeug ein Fahrzeug, welches zwei oder mehr Leistungsquellen besitzt, zum Beispiel sowohl mit Benzin betriebene als auch elektrisch betriebene Fahrzeuge.

Die hier benutzte Terminologie dient nur dem Zweck des Beschreibens einzelner Ausführungsformen und es ist nicht beabsichtigt, dass sie die Erfindung begrenzt. Wie sie hier benutzt werden, sollen die Singularformen „ein”, „eine”, „eines” und „der”, „die” „das” ebenso die Pluralformen einschließen, es sei denn, es wird im Kontext klar in anderer Weise angezeigt. Es ist ferner davon auszugehen, dass die Terme „weist auf” und/oder „aufweisend”, wenn sie in dieser Spezifikation benutzt werden, das Vorhandensein der aufgeführten Merkmale, Integer, Schritte, Operationen, Elemente und/oder Komponenten spezifizieren, jedoch nicht das Vorhandensein oder das Hinzufügen eines oder mehrerer anderer Merkmale, Integer, Schritte, Operationen, Elemente, Komponenten und/oder Gruppen davon ausschließen. Wie es hier benutzt wird, beinhaltet der Term „und/oder” jegliche und alle Kombinationen einer oder mehrerer zusammenhängender, aufgelisteter Begriffe. Über die Spezifikation hinweg, es sei denn es wird explizit das Gegenteil beschrieben, ist davon auszugehen, dass das Wort „aufweisen” oder „aufweisend” und Variationen davon wie „weist auf” das Einbeziehen der aufgeführten Elemente jedoch nicht das Ausschließen irgendwelcher anderer Elemente beinhalten. Zusätzlich bedeuten die Terme „Einheit”, „Einheitsglied”, „Einheitselement” und „Modul”, welche in der Spezifikation beschrieben sind, Einheiten für die Verarbeitung wenigstens einer Funktion und eines Vorgangs, und durch Hardware-Komponenten oder Software-Komponenten und Kombinationen davon implementiert werden können.

Außerdem kann die Steuerlogik der vorliegenden Erfindung als ein nicht transitorisches, von einem Computer lesbares Medium auf einem von einem Computer lesbaren Medium eingebettet sein, welches ausführbare Programminstruktionen beinhaltet, die durch einen Prozessor, ein Steuerelement oder ähnliches ausführbar sind. Beispiele des von einem Computer lesbaren Mediums beinhalten, sind jedoch nicht darauf begrenzt, ROM, RAM, Compactdisc(CD)-ROMs, Magnetbänder, Floppy-Discs, Flash-Laufwerke, Chipkarten und optische Datenspeichereinrichtungen. Das vom Computer lesbare Medium kann auch in einem Netz verteilt sein, welches an Computersysteme gekoppelt ist, so dass das vom Computer lesbare Medium in einer verteilten Weise gespeichert und ausgeführt wird, durch einen Telematik-Server oder ein Flächennetz(CAN).

Eine beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird hier nachfolgend im Detail mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

1 ist eine perspektivische Ansicht eines Belüftungskastens für ein Fahrzeug entsprechend einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Wie in 1 gezeigt wird, steht ein Belüftungskasten für ein Fahrzeug, entsprechend einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, mit einem HVAC-System 10 in Verbindung und beinhaltet einen ersten Liefer- bzw. Zuführkanal 12, einen zweiten Zuführkanal 14, ein Ventilhauptteil 20, einen ersten Auslasskanal 21, einen zweiten Auslasskanal 22, einen zentralen Auslasskanal 23, eine erste Lamelleneinheit 31, eine zweite Lamelleneinheit 32, eine zentrale Lamelleneinheit 33, ein Betriebsgelenk 50 und ein Ventil 60.

Das HVAC-System 10 erzeugt Luft, welche in einen Innenraum eines Fahrzeugs geliefert wird. Zusätzlich steuert das HVAC-System 10 eine Menge und Temperatur an Luft, welche in den Innenraum geliefert wird, abhängig von den Bedürfnissen des bzw. der Insassen. Wie es hier benutzt wird, bezieht sich der Term ”Insassen” auf einen Fahrer, einen Beifahrer, einen hinteren Insassen bzw. hintere Insassen eines Fahrzeugs. Das HVAC-System 10 ist ein System, welches das Heizen, das Belüften und das Klimatisieren durchführt und für einen Fachmann gut bekannt ist, so dass die detaillierte Beschreibung davon weggelassen wird.

Der erste Zuführkanal 12 steht in Verbindung mit dem HVAC-System 10. Zusätzlich ist der erste Zuführkanal 12 eine Luftzufuhr, welche Luft, welche einem ersten Zustand (z. B. entweder einer Menge oder einer Temperatur der Luft) genügt, von dem HVAC-System 10 empfängt. Hier kann Luft, welche einen vorher festgelegten (ersten) Zustand besitzt, zu dem ersten Zuführkanal 12 geliefert werden, entsprechend zu der Anforderung eines Fahrers, ist jedoch nicht darauf begrenzt.

Der zweite Zuführkanal 14 steht in Verbindung mit dem HVAC-System 10. Zusätzlich ist der zweite Zuführkanal 14 eine Luftzufuhr, welche Luft, welche einem zweiten Zustand (z. B. entweder einer Menge oder einer Temperatur an Luft) genügt, von dem HVAC-System 10 empfängt. Hier kann Luft, welche einen vorher festgelegten (zweiten) Zustand besitzt, an den zweiten Zuführkanal 14 geliefert werden, und zwar entsprechend zu der Anforderung eines Passagiers, welcher in einem vorderen Beifahrersitz sitzt, ist jedoch nicht darauf begrenzt. Lediglich wird beschrieben, dass der erste Zuführkanal 12 entsprechend der Anforderung eines Fahrers Luft empfängt, und der zweite Zuführkanal 14 Luft entsprechend zu der Anforderung eines Insassen empfängt, welcher in dem vorderen Beifahrersitz sitzt, der Bequemlichkeit der Erklärung wegen. Außerdem können die Anforderungen des Fahrers und des Beifahrers die gleichen sein.

Das Belüftungs-Hauptteil 20 ist eine Luftzufuhr, welche Luft von dem ersten Zuführkanal 12 und dem zweiten Zuführkanal 14 empfängt, und ist angepasst, dass ein Ende des Belüftungs-Hauptteils 20 mit dem ersten Zuführkanal 12 und dem zweiten Zuführkanal 14 in Verbindung steht. Zusätzlich ist das andere Ende des Belüftungs-Hauptteils 20 in drei Luftdurchlässe bzw. -kanäle aufgeteilt.

Der erste Auslasskanal 21 ist einer der drei Luftkanäle, welche von dem Belüftungs-Hauptteil 20 verzweigt sind, und ist nahe einem Fahrersitz angeordnet. Zusätzlich steht der erste Auslasskanal 21 immer mit dem ersten Zuführkanal 12 in Verbindung. Außerdem empfangt der erste Auslasskanal 21 immer Luft entsprechend zu der Anforderung eines Fahrers von dem ersten Zuführkanal 12, um so Luft in den Innenraum des Fahrzeugs auszulassen.

Der zweite Auslasskanal 22 ist ein anderer der drei Luftkanäle, welche sich von dem Belüftungs-Hauptteil 20 verzweigen, und ist nahe einem Beifahrersitz angeordnet. Zusätzlich steht der zweite Auslasskanal 22 immer mit dem zweiten Zuführkanal 14 in Verbindung. Außerdem empfängt der zweite Auslasskanal 22 immer Luft entsprechend zu der Anforderung eines Insassen, welcher in einem Beifahrersitz sitzt, von dem zweiten Zuführkanal 14, um so Luft in den Innenraum des Fahrzeugs auszulassen.

Der zentrale Auslasskanal 23 ist ein Luftkanal, welcher zwischen dem ersten Auslasskanal 21 und dem zweiten Auslasskanal 22 der drei Luftkanäle angeordnet ist, welche sich von dem Belüftungs-Hauptteil 20 verzweigen. Zusätzlich steht der zentrale Auslasskanal 23 selektiv mit dem ersten Zuführkanal 12 oder dem zweiten Zuführkanal 14 in Verbindung. Das heißt, der zentrale Auslasskanal 23 steht mit einem von dem ersten Zuführkanal 12 und dem zweiten Zuführkanal 14 in Verbindung oder steht mit beiden in Verbindung. Die selektive Kommunikation des zentralen Auslasskanals 23 wird durch den Betrieb eines Belüftungskastens für ein Fahrzeug realisiert, und zwar entsprechend zu einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welche nachfolgend zu beschreiben ist.

Die erste Lamelleneinheit 31 ist an einem Auslass des ersten Auslasskanals 21 angeordnet. Zusätzlich führt bzw. leitet die erste Lamelleneinheit 31 eine Richtung der Luft, welche von dem ersten Auslasskanal 21 ausgelassen wird.

Die zweite Lamelleneinheit 32 ist an einem Auslass des zweiten Auslasskanals 22 angeordnet. Zusätzlich führt bzw. leitet die zweite Lamelleneinheit 32 eine Richtung der Luft, welche von dem zweiten Auslasskanal 22 ausgelassen wird.

Die zentrale Lamelleneinheit 33 ist an einem Auslass des zentralen Auslasskanals 23 angeordnet. Zusätzlich führt bzw. leitet die zentrale Lamelleneinheit 33 eine Richtung der Luft, welche von dem zentralen Auslasskanal 23 ausgelassen wird.

Die zentrale Lamelleneinheit 33 beinhaltet einen Belüftungs-Griff 40, eine horizontale Lamelle 41 und eine vertikale Lamelle 42.

Der Belüftungs-Griff 40 wird bereitgestellt, um von einem Insassen betätigt zu werden.

Die horizontalen Lamellen 41 sind horizontal durch eine Vielzahl angeordnet, um so eine Luftauslassrichtung in Auf- und Abwärtsrichtungen durch das Betätigen des Belüftungs-Griffes 40 zu ändern.

Die vertikalen Lamellen 42 sind vertikal durch eine Vielzahl angeordnet, um so eine Luftauslassrichtung nach rechten und linken Richtungen durch das Betätigen des Belüftungs-Griffes 40 zu ändern.

Die ersten und zweiten Lamelleneinheiten 31 und 33 können ähnliche Strukturen besitzen, und eine Grundstruktur und eine Bedienung der Lamelleneinheiten 31, 32 und 33, welche angepasst sind, dass Neigewinkel der horizontalen Lamelle 41 und der vertikalen Lamelle 42 durch das Betätigen des Belüftungs-Griffes 40 justiert werden, um so eine Luftauslassrichtung zu ändern, sind für einen Fachmann wohlbekannt, so dass eine detaillierte Beschreibung davon weggelassen wird.

Das Betriebsgelenk 50 ist in dem zentralen Auslasskanal 23 angeordnet, um mit der vertikalen Lamelle 42 verbunden zu sein, und das Ventil 60 ist mit dem Betriebsgelenk 50 verbunden. Zusätzlich wird das Ventil 60 durch das Betriebsgelenk 50 bewegt, wenn ein Fahrer den Belüftungs-Griff 40 betätigt, so dass die vertikale Lamelle 42 bewegt wird. Außerdem wird die selektive Kommunikation des zentralen Auslasskanals 23 durch den Betrieb des Ventils 60 realisiert.

Hier nachfolgend wird der Betrieb eines Belüftungskastens für ein Fahrzeug entsprechend zu einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung für die selektive Kommunikation bzw. Verbindung des zentralen Auslasskanals 23 mit dem ersten Zuführkanal 12 oder dem zweiten Zuführkanal 14 beschrieben.

2 und 3 sind Zeichnungen, welche die Struktur eines Betriebsgelenkes für das Betreiben eines Belüftungskastens für ein Fahrzeug zeigt, entsprechend einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Wie in 2 und 3 gezeigt wird, beinhaltet das Betriebsgelenk 50 ein erstes Gelenkglied 52, ein zweites Gelenkglied 54 und ein drittes Gelenkglied 56.

Das erste Gelenkglied 52 ist mit der vertikalen Lamelle 42 verbunden. Zusätzlich ist die Vielzahl der vertikalen Lamellen 42 angeschlossen, um betrieben zu werden, um in Synchronisation zueinander durch ein Lamellengelenkglied 44 zu sein, und ein Ende des ersten Gelenkglieds 52 ist drehbar mit einem ersten Gelenkglied 46 verbunden, welches vertikal aus dem Lamellenverbindungsglied 44 herausragt. Ferner ist eine erste Hebeldrehachse 53 zwischen dem einen Ende und dem anderen Ende des ersten Gelenkgliedes 52 gebildet, und das erste Gelenkglied 52 führt eine Hebelbewegung rund um die erste Hebeldrehachse 53 aus, wenn das erste Gelenkglied 46 zusammen mit der vertikalen Lamelle 42 bewegt wird. Indessen kann die erste Hebeldrehachse 53 mit dem zentralen Auslasskanal 23 oder dem Belüftungs-Hauptteil 20 verbunden werden, so dass eine Phase davon nicht verändert wird.

Ein Ende des zweiten Gelenkgliedes 54 ist drehbar mit einem zweiten Drehgelenkglied 57 verbunden, welches vertikal aus dem anderen Ende des ersten Gelenkgliedes 52 herausragt. Zusätzlich ist eine zweite Hebeldrehachse 55 zwischen dem einen Ende und dem anderen Ende des zweiten Gelenkgliedes 54 gebildet, und das zweite Gelenkglied 54 führt eine Hebelbewegung um die zweite Hebeldrehachse 55 aus, abhängig von der Hebelbewegung des ersten Gelenkgliedes 52. Indessen kann die zweite Hebeldrehachse 55 mit dem zentralen Auslasskanal 23 oder dem Belüftungs-Hauptteil 20 verbunden sein, so dass eine Phase davon nicht verändert wird. Hierbei sind eine Rotationsrichtung des ersten Gelenkgliedes 52 und eine Drehrichtung des zweiten Gelenkgliedes 54 durch die Hebelbewegung natürlich entgegengesetzt zueinander.

Ein drittes Drehgelenkglied 59, welches vertikal herausragt, ist auf einem Ende des dritten Gelenkgliedes 56 gebildet. Zusätzlich ist das andere Ende des zweiten Gelenkgliedes 54 drehbar mit dem dritten Drehgelenkglied 59 verbunden. Außerdem ist eine dritte Hebeldrehachse 62 an dem anderen Ende des dritten Gelenkgliedes 56 gebildet, und das dritte Gelenkglied 56 führt eine Hebelbewegung rund um die dritte Hebeldrehachse 62 durch, abhängig von der Hebelbewegung des zweiten Gelenkgliedes 54. Indessen kann die dritte Hebeldrehachse 62 mit dem zentralen Auslasskanal 23 oder dem Belüftungs-Hauptteil 20 verbunden sein, so dass eine Phase davon nicht verändert wird. Hierbei sind eine Drehrichtung des zweiten Gelenkgliedes 54 und eine Drehrichtung des dritten Gelenkgliedes 56 durch die Hebelbewegung natürlich entgegengesetzt zueinander.

Der herausragende Teilbereich und der Teilbereich, welcher den herausragenden Teilbereich lagert, können in der Verbindung des ersten, zweiten und dritten Drehgelenkgliedes 46, 57 und 59 geschaltet werden, und es kann in verschiedener Weise durch einen Fachmann gestaltet werden, um eine Drehgelenkverbindung zu realisieren.

Die dritte Hebeldrehachse 62 ist ein Rotationszentrum des Ventiles 60, und das Ventil 60 dreht sich integral zusammen mit dem dritten Gelenkglied 56. Zusätzlich ist das Ventil 60 in einer breiten Plattenform so gebildet, um die Kommunikation bzw. Verbindung zwischen dem ersten Zuführkanal 12 und dem zentralen Auslasskanal 23 oder die Verbindung zwischen dem zweiten Zuführkanal 14 und dem zentralen Auslasskanal 23 zu blockieren.

4 und 5 sind Arbeits- bzw. Betriebsansichten eines Belüftungskastens für ein Fahrzeug entsprechend einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

4 zeigt, dass das Ventil 60 die Kommunikation bzw. Verbindung zwischen dem zweiten Zuführkanal 14 und dem zentralen Auslasskanal 23 blockiert.

Wie in 4 gezeigt wird, wenn das Lamellengelenkglied 44, welches zusammen mit der vertikalen Lamelle 42 bewegt wird, mit dem dritten Gelenkglied 56, welches zusammen mit dem Ventil 60 durch die zwei Hebel 52 und 54 bewegt wird, verbunden ist, wird das Ventil 60 betrieben, um die Verbindung zwischen dem zweiten Zuführkanal 14 und dem zentralen Auslasskanal 23 zu blockieren, wenn die vertikale Lamelle 42 betrieben wird, um die Luft in Richtung eines Fahrersitzes auszulassen. Das heißt, eine Drehrichtung der vertikalen Lamelle 42 und eine Drehrichtung des Ventiles 60 sind entgegengesetzt zueinander. Demnach empfangen, wenn die vertikale Lamelle 42 betrieben wird, um Luft in Richtung eines Fahrersitzes zu führen, der erste Auslasskanal 21 und der zentrale Auslasskanal 23 Luft von dem ersten Zuführkanal 12 und lassen die Luft in den Innenraum heraus.

5 zeigt, dass das Ventil 60 die Verbindung zwischen dem ersten Zuführkanal 12 und dem zentralen Auslasskanal 23 blockiert.

Wie in 5 gezeigt wird, wird das Ventil 60 betrieben, um die Verbindung zwischen dem ersten Zuführkanal 12 und dem zentralen Auslasskanal 23 zu blockieren, wenn die vertikale Lamelle 42 betrieben wird, um die Luft in Richtung eines Beifahrersitzes auszulassen. Demnach empfangen, wenn die vertikale Lamelle 42 betrieben wird, um die Luft in Richtung eines Beifahrersitzes zu führen, der zweite Auslasskanal 22 und der zentrale Auslasskanal 23 Luft von dem zweiten Zuführkanal 14 und lassen die Luft in den Innenraum heraus.

Indessen steht in dem Fall, dass die vertikale Lamelle 42 nicht in eine Richtung eines Fahrersitzes oder eines Beifahrersitzes betrieben wird, der zentrale Auslasskanal 23 sowohl mit dem ersten Zuführkanal 12 als auch dem zweiten Zuführkanal 14 in Verbindung. Deshalb kann Luft in einen Innenraum des Fahrzeuges durch den zentralen Auslasskanal 23 herausgelassen werden, basierend auf Zuständen (z. B. Menge, Temperatur), welche durch den Fahrer und den Beifahrer vorher eingestellt sind. Als ein Ergebnis ist es für die Luft in dem Fahrzeug möglich, ungefähr die Zustände zu mitteln, welche vorher durch den Fahrer und den Beifahrer eingestellt sind.

Entsprechend einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird Luft ausgelassen, wenn der zentrale Auslasskanal 23 selektiv mit dem ersten Zuführkanal 12 oder dem zweiten Zuführkanal 14 durch den Betrieb des Ventils 60 in Verbindung steht. Zusätzlich kann die Zufriedenstellung der Insassen über die zugeführte Luft durch eine einfache Struktur, wie sie hier bereitgestellt ist, verbessert werden, wobei das Betriebsgelenkglied 50 so bereitgestellt wird, dass der Belüftungs-Griff 40 und das Ventil 60 kontinuierlich betrieben werden.

Während diese Erfindung in Verbindung mit dem beschrieben worden ist, was gegenwärtig als die praktischen beispielhaften Ausführungsformen betrachtet wird, ist davon auszugehen, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsformen begrenzt ist, sondern es im Gegenteil beabsichtigt ist, verschiedene Modifikationen und äquivalente Anordnungen abzudecken, welche im Geist und Umfang der angehängten Ansprüche beinhaltet sind.