Title:
Elektronische Vorrichtung und Verbindungsvorrichtung davon
Kind Code:
B3


Abstract:

Gemäß Ausführungsformen der Anmeldung wird eine Verbindungsvorrichtung und eine elektronische Vorrichtung bereitgestellt, die die Verbindungsvorrichtung umfasst. Die Verbindungsvorrichtung umfasst eine erste Montageplatte, eine zweite Montageplatte, eine Scharnierbaugruppe und einen Füller. Die Scharnierbaugruppe verbindet die erste Montageplatte und die zweite Montageplatte drehbar und der Füller füllt eine Lücke innerhalb der Scharnierbaugruppe.




Inventors:
Shi, Wenbo (Beijing, CN)
Tian, Ping (Beijing, CN)
Xin, Zhifeng (Beijing, CN)
Xia, Xiaosong (Beijing, CN)
Application Number:
DE102015218404A
Publication Date:
09/08/2016
Filing Date:
09/24/2015
Assignee:
Lenovo (Beijing) Co., Ltd. (Beijing, CN)
International Classes:



Foreign References:
201401962542014-07-17
201402455692014-09-04
Attorney, Agent or Firm:
Eisenführ Speiser Patentanwälte Rechtsanwälte PartGmbB, 28217, Bremen, DE
Claims:
1. Verbindungsvorrichtung (1), die eingerichtet ist, einen ersten Körper (2) einer elektronischen Vorrichtung und einen zweiten Körper (3) der elektronischen Vorrichtung zu verbinden, wobei die Verbindungsvorrichtung (1) aufweist:
eine erste Montageplatte (11);
eine zweite Montageplatte (12);
eine Scharnierbaugruppe (13), die die erste Montageplatte (11) und die zweite Montageplatte (12) drehbar verbindet; und
einen Füller (14), der eine Lücke innerhalb der Scharnierbaugruppe (13) füllt, wobei die Scharnierbaugruppe (13) wenigstens zwei Mehrachsenscharniere (131) aufweist und der Füller (14) eine Lücke zwischen den wenigstens zwei Mehrachsenscharnieren (131) füllt,
wobei der Füller (14) eine bogenförmige Struktur aufweist und eine bogenförmige Seitenwand der bogenförmigen Struktur mit wenigstens einem Durchgangsloch (141) bereitgestellt ist, das die bogenförmige Seitenwand entlang einer Erstreckungsrichtung der bogenförmigen Struktur passiert und wobei ein Metallrohr (15) in dem Durchgangsloch (141) angeordnet ist und das Durchgangsloch (141) passiert.

2. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, die weiter einen ersten Einhüllteil (4, 16) aufweist, der wenigstens Teilbereiche der Scharnierbaugruppe (13) und des Füllers (14) einhüllt.

3. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei das Mehrachsenscharnier (131) eine Vielzahl von Achsen (1311) aufweist, die parallel zueinander sind, wobei benachbarte Achsen (1311) miteinander über einen Verbinder (1312) verbunden sind und eine an der Kante der Mehrachsenscharniere (131) angeordnete Achse (1311) mit einer Verbindungsstange (1313) bereitgestellt wird, wobei die Verbindungsstangen (1313) an einer ersten Seite der Mehrachsenscharniere (131) fest mit der ersten Montageplatte (11) verbunden sind und die Verbindungsstangen (1313) an einer zweiten Seite der Mehrachsenscharniere (131) fest mit der zweiten Montageplatte (12) verbunden sind und die Anzahl der Achsen (1311) der Mehrachsenscharniere (131) die gleiche wie die Anzahl der Durchgangslöcher (141) in dem Füller (14) ist.

4. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 2, wobei der erste Einhüllteil (4) an einem Körper der elektronischen Vorrichtung fixiert ist und wenigstens eine biegbare und dehnbare Vorrichtung (410) aufweist, wobei die biegbare und dehnbare Vorrichtung (410) aufweist:
einen ersten Verbindungskörper (411) mit einer ersten Festigkeit;
einen zweiten Verbindungskörper (412) mit einer zweiten Festigkeit;
wobei der erste Verbindungskörper (411) und der zweite Verbindungskörper (412) miteinander verbunden sind und in dem Fall, dass sich die Verbindungsvorrichtung (1) um verschiedene Winkel dreht, biegen sich der erste Verbindungskörper (411) und der zweite Verbindungskörper (412) derart, dass weder ein Knitter noch eine Falte erscheint.

5. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4, wobei die erste Festigkeit kleiner als die zweite Festigkeit ist und der erste Verbindungskörper (411) leichter zu dehnen ist als der zweite Verbindungskörper (412).

6. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 5, wobei der zweite Verbindungskörper (412) aus einem nichtdehnbaren Material gefertigt ist.

7. Elektronische Vorrichtung, die aufweist:
einen ersten Körper (2);
einen zweiten Körper (3); und
eine Verbindungsvorrichtung (1), die eingerichtet ist, den ersten Körper (2) und den zweiten Körper (3) zu verbinden, wobei die Verbindungsvorrichtung (1) aufweist;
eine erste Montageplatte (11);
eine zweite Montageplatte (12);
eine Scharnierbaugruppe (13), die die erste Montageplatte (11) und die zweite Montageplatte (12) drehbar verbindet; und
einen Füller (14), der eine Lücke innerhalb der Scharnierbaugruppe (13) füllt, wobei die Scharnierbaugruppe (13) wenigstens zwei Mehrachsenscharniere (131) aufweist und der Füller (14) eine Lücke zwischen den wenigstens zwei Mehrachsenscharnieren (131) füllt,
wobei der Füller (14) eine bogenförmige Struktur aufweist und eine bogenförmige Seitenwand der bogenförmigen Struktur mit wenigstens einem Durchgangsloch (141) bereitgestellt ist, das die bogenförmige Seitenwand entlang einer Erstreckungsrichtung der bogenförmigen Struktur passiert und wobei ein Metallrohr (15) in dem Durchgangsloch (141) angeordnet ist und das Durchgangsloch (141) passiert.

8. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Verbindungsvorrichtung (1) weiter einen ersten Einhüllteil (4, 16) aufweist und der erste Einhüllteil (4, 16) wenigstens Teilbereiche der Scharnierbaugruppe (13) und des Füllers (14) einhüllt.

9. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei das Mehrachsenscharnier (131) eine Vielzahl von Achsen (1311) aufweist, die parallel zueinander sind, wobei benachbarte Achsen (1311) miteinander über einen Verbinder (1312) verbunden sind und eine an der Kante der Mehrachsenscharniere (131) angeordnete Achse (1311) mit einer Verbindungsstange (1313) bereitgestellt wird, wobei die Verbindungsstangen (1313) an einer ersten Seite der Mehrachsenscharniere (131) fest mit der ersten Montageplatte (11) verbunden sind und die Verbindungsstangen (1313) an einer zweiten Seite des Mehrachsenscharniers (131) fest mit der zweiten Montageplatte (12) verbunden sind und die Anzahl der Achsen (1311) in dem Mehrachsenscharnier (131) die gleiche wie die Anzahl der Durchgangslöcher (141) in dem Füller (14) ist.

10. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei der erste Einhüllteil (4) wenigstens eine biegbare und dehnbare Vorrichtung (410) aufweist, wobei jede biegbare und dehnbare Vorrichtung (410) einen ersten Verbindungskörper (411) mit einer ersten Festigkeit und einen zweiten Verbindungskörper (412) mit einer zweiten Festigkeit aufweist, wobei der erste Verbindungskörper (411) und der zweite Verbindungskörper (412) miteinander verbunden sind und in dem Fall, dass sich die Verbindungsvorrichtung (1) um verschiedene Winkel dreht, biegen sich der erste Verbindungskörper (411) und der zweite Verbindungskörper (412) derart, dass weder ein Knitter noch eine Falte erscheint.

11. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei die erste Festigkeit kleiner als die zweite Festigkeit ist und der erste Verbindungskörper (411) leichter zu dehnen ist als der zweite Verbindungskörper (412).

Description:

Die Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung, die einen ersten und einen zweiten Körper einer elektronischen Vorrichtung verbindet. Sie betrifft weiter die zugehörige elektronische Vorrichtung.

Mit der Entwicklung von elektronischer Technologie wurden Falt- oder Entfaltmodi einer elektronischen Vorrichtung von einem traditionellen Modus des Faltens oder Entfaltens innerhalb von 180° zu einem Modus des Faltens oder Entfaltens mit jedem Winkel innerhalb von 360° entwickelt, welches die Bequemlichkeit des Laptops für verschiedene Anwendungen verbessert und dadurch eine Benutzererfahrung verbessert.

Aktuell umfasst ein Laptop im Allgemeinen strukturell einen ersten Körper, einen zweiten Körper und eine Verbindungsvorrichtung zum Verbinden des ersten Körpers und des zweiten Körpers.

Verbindungs- und Scharniervorrichtungen sind beispielsweise aus der US 2014/0 245 569 A1 und der US 2014/0 196 254 A1 bekannt.

Eine Verbindungsvorrichtung mit einer ersten Montageplatte und einer zweiten Montageplatte und eine elektronische Vorrichtung, die die Verbindungsvorrichtung umfasst, werden gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung bereitgestellt, um das Problem zu lösen, eine feste, drehbare Verbindung zwischen der ersten Montageplatte und der zweiten Montageplatte zu bieten.

Diese Aufgabe wird zum einen durch eine Verbindungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst.

Die Aufgabe wird zum anderen durch eine elektronische Vorrichtung gemäß Anspruch 7 gelöst. Besondere Ausgestaltungen der Verbindungsvorrichtung und der elektronischen Vorrichtung sind in den Unteransprüchen definiert.

In der technischen Lösung gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung umfasst die Verbindungsvorrichtung eine erste Montageplatte, eine zweite Montageplatte, eine Scharnierbaugruppe und einen Füller. Die Scharnierbaugruppe verbindet die erste Montageplatte und die zweite Montageplatte drehbar und der Füller füllt eine Lücke innerhalb der Scharnieranordnung. Dadurch wird das Problem gelöst, dass eine Lücke zwischen benachbarten Mehrachsenscharnieren existiert, so dass Benutzeranforderungen an die Erscheinung der elektronischen Vorrichtung schwer erfüllt werden können, und die Benutzererfahrung wird verbessert.

Um die technischen Lösungen der Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung klarer zu illustrieren, werden die zum Beschreiben der Ausführungsformen der Anmeldung verwendeten Zeichnungen kurz im Folgenden beschrieben.

1 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur einer Verbindungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung zeigt;

2 ist ein Seitenansichtsdiagramm eines Füllers in der Verbindungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung;

3 ist ein Seitenansichtsdiagramm von Mehrachsenscharnieren in der Verbindungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung;

4 ist ein schematisches Strukturdiagramm, das die relative Position zwischen dem Füller und einem Metallrohr in der Verbindungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung zeigt;

5 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur einer elektronischen Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung zeigt;

6 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur einer elektronischen Vorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung zeigt;

7 zeigt eine schematische Ansicht eines Knitter- oder Faltenphänomens in einer elektronischen Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik;

8 zeigt ein schematisches Diagramm eines Einhüllmechanismus und einer elektronischen Vorrichtung gemäß der vorliegenden Anmeldung;

9 zeigt ein schematisches Diagramm der Struktur einer biegbaren und dehnbaren Vorrichtung gemäß der vorliegenden Anmeldung;

10 zeigt ein schematisches Diagramm verschiedener Materialien der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung gemäß der vorliegenden Anmeldung;

11 zeigt ein schematisches Diagramm einer ersten Ausführungsform, in welcher die biegbare und dehnbare Vorrichtung gemäß der vorliegenden Anmeldung in der elektronischen Vorrichtung angewandt wird; und

12 zeigt ein schematisches Diagramm einer zweiten Ausführungsform, in welcher die biegbare und dehnbare Vorrichtung gemäß der vorliegenden Anmeldung in der elektronischen Vorrichtung angewandt wird.

Eine Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung stellt eine Verbindungsvorrichtung bereit, die eingerichtet ist, einen ersten Körper und einen zweiten Körper einer elektronischen Vorrichtung zu verbinden. Wie in 1 gezeigt umfasst die Verbindungsvorrichtung eine erste Montageplatte 11, eine zweite Montageplatte 12, eine Scharnierbaugruppe 13 und einen Füller 14. Die Scharnierbaugruppe 13 verbindet die erste Montageplatte 11 und die zweite Montageplatte 12 drehbar und der Füller 14 füllt eine Lücke innerhalb der Scharnieranordnung 13.

Basierend auf den obigen Ausführungsformen umfasst in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung die Scharnierbaugruppe 13 wenigstens zwei Mehrachsenscharniere 131 und der Füller 14 füllt die Lücke zwischen den wenigstens zwei Mehrachsenscharnieren 131. In anderen Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung kann die Scharnierbaugruppe 13 jede Anzahl von Mehrachsenscharnieren 131 umfassen. Die vorliegende Anmeldung beschränkt sich nicht auf das Obige, was angeordnet sein kann, wie es angemessen ist.

Basierend auf jeder beliebigen der obigen Ausführungsformen ist in einer Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung, wie in 2 gezeigt, der Füller 14 eine bogenförmige Struktur und eine bogenförmige Seitenwand der bogenförmigen Struktur wird mit wenigstens einem Durchgangsloch 141 bereitgestellt, das durch die bogenförmige Seitenwand entlang einer Erstreckungsrichtung der bogenförmigen Seitenwand passiert. In einer Ausführungsform umfasst, wie in 3 gezeigt, das Mehrachsenscharnier 131: mehrere parallel zueinander angeordnete Achsen 1311, und benachbarte Achsen 1311 sind miteinander durch einen Verbinder 1312 verbunden und eine an der Kante der Mehrachsenscharniere 131 angeordnete Achse wird mit einer Verbindungsstange 1313 bereitgestellt. Die Verbindungsstangen an einer ersten Seite der Mehrachsenscharniere 131 sind fest mit der ersten Montageplatte 11 verbunden und die Verbindungsstangen 1313 an einer zweiten Seite der Mehrachsenscharniere 131 sind fest mit der zweiten Montageplatte 12 verbunden, um die erste Montageplatte 11 und die zweite Montageplatte 12 durch die Mehrachsenscharniere 131 fest zu verbinden. In einer spezifischen Montage passieren in dieser Ausführungsform die parallelen Achsen 1311 der Mehrachsenscharniere 131 durch die Durchgangslöcher 141 in den Füllern 14 und verbinden die Füller 14 zusammen.

Es sollte beachtet werden, dass, basierend auf der obigen Ausführungsform, in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung die Anzahl der Achsen 1311 in den Mehrachsenscharnieren 131 die gleiche wie die Anzahl der Durchgangslöcher 141 in dem Füller 14 ist. Dennoch ist die vorliegende Anmeldung nicht hierauf beschränkt. In anderen Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung kann die Anzahl der Achsen 1311 in den Mehrachsenscharnieren 131 auch kleiner als die Anzahl der Durchgangslöcher 141 in dem Füller 14 sein, solange die Anzahl der Achsen 1311 in den Mehrachsenscharnieren 131 nicht größer als die Anzahl der Durchgangslöcher 141 in dem Füller 14 ist.

Basierend auf jeder der obigen Ausführungsformen umfasst in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung die Verbindungsvorrichtung weiter: einen ersten Einhüllteil 16 (vgl. 6). Der erste Einhüllteil 16 hüllt wenigstens Teilbereiche der Scharnierbaugruppe 13 und des Füllers 14 ein. Das heißt, in einer Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung kann der erste Einhüllteil 16 die Scharnieranordnung 13 und den Füller 14 vollständig einhüllen und in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung kann der erste Einhüllteil 16 auch nur Teilbereiche der Scharnierbaugruppe 13 und des Füllers einhüllen. Die vorliegende Anmeldung beschränkt sich nicht auf das Obige, was angeordnet sein kann, wie es angemessen ist.

Basierend auf jeder der obigen Ausführungsformen umfasst in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung die Verbindungsvorrichtung weiter: einen zweiten Einhüllteil (nicht gezeigt). Der zweite Einhüllteil ist zwischen benachbarten Füllern 14 angeordnet, um den Verbinder 1312 einzuhüllen, um zu erlauben, dass die Oberfläche der Verbindungsvorrichtung glatter ist und die Erscheinung ästhetischer ist. Dennoch beschränkt sich die vorliegende Anmeldung nicht auf das Obige, was angeordnet sein kann, wie es angemessen ist.

Basierend auf der obigen Ausführungsform ist in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung eine Oberfläche des zweiten Einhüllteils an einer Seite entfernt von dem Verbinder 1312 eine bogenförmige Oberfläche und ist bündig mit einer äußeren Oberfläche der bogenförmigen Seitenwand des Füllers 14 in der Erstreckungsrichtung der bogenförmigen Seitenwand des Füllers 14, um es der äußeren Oberfläche der bogenförmigen Seitenwand des Füllers 14 und der Oberfläche des zweiten Einhüllteils an der Seite entfernt von dem Verbinder 1312 zu erlauben, in der gleichen gekrümmten Ebene zu sein, um sicherzustellen, dass die äußere Oberfläche der Verbindungsvorrichtung glatt ist.

Basierend auf der obigen Ausführungsform ist in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung das Material des zweiten Einhüllteils ein flexibles Material, um die Flexibilität des zweiten Einhüllteils zu erhöhen, es dem zweiten Einhüllteil zu erlauben, den Verbinder 1312 vollständiger zu umhüllen, und die Lücke zwischen benachbarten Füllern so weit wie möglich zu reduzieren.

Basierend auf jeder der obigen Ausführungsformen umfasst in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung, wie in 4 gezeigt, die Verbindungsvorrichtung weiter: ein Metallrohr 15, das in dem Durchgangsloch 141 angeordnet ist. Das Metallrohr 15 passiert durch das Durchgangsloch 141. Das Metallrohr 15 ist auf die Achse 1311 des Mehrachsenscharniers 131 gestülpt und der Durchmesser des Metallrohrs 15 ist größer als der Durchmesser der Achse 1311 des Mehrachsenscharniers 1311, um es der Achse 1311 des Mehrachsenscharniers 131 zu erlauben, sich in dem Metallrohr 15 zu drehen, um eine Drehverbindung zwischen der ersten Montageplatte 11 und der zweiten Montageplatte 12 zu erreichen.

Basierend auf jeder der obigen Ausführungsformen ist in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung das Material des Füllers 14 auch ein flexibles Material, um die Flexibilität des Füllers 14 zu erhöhen, was es dem Füller 14 nicht nur erlauben kann, die Lücke zwischen benachbarten Mehrachsenscharnieren 131 vollständiger zu füllen, sondern auch das Tastgefühl des Füllers 14 verbessert.

Basierend auf jeder der obigen Ausführungsformen kann in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung das flexible Material Gummi sein und in anderen Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung kann das flexible Material auch Leder oder PU etc. sein, was in der vorliegenden Anmeldung nicht beschränkt ist, solange es ein Material mit bestimmter Flexibilität ist.

Entsprechend wird weiter eine elektronische Vorrichtung gemäß der vorliegenden Anmeldung bereitgestellt. Wie in 5 gezeigt umfasst die elektronische Vorrichtung: einen ersten Körper 2, einen zweiten Körper 3 und eine Verbindungsvorrichtung 1, die eingerichtet ist, den ersten Körper 2 und den zweiten Körper 3 zu verbinden. Die Verbindungsvorrichtung 1 ist die Verbindungsvorrichtung gemäß einer der obigen Ausführungsformen. Die Verbindungsvorrichtung 1 umfasst: eine erste Montageplatte, eine zweite Montageplatte, eine Scharnierbaugruppe und einen Füller. Die Scharnierbaugruppe verbindet die erste Montageplatte und die zweite Montageplatte drehbar und der Füller füllt eine Lücke innerhalb der Scharnierbaugruppe.

Es sollte beachtet werden, dass in einer Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung, wie in 6 gezeigt, in dem Fall, dass die Verbindungsvorrichtung 1 einen ersten Einhüllteil 16 umfasst und sich der erste Einhüllteil 16 auch zu einer Seite der Verbindungsvorrichtung 1, die in Richtung des ersten Körpers 2 und des zweiten Körpers 3 zeigt, erstrecken kann, welcher nicht nur wenigstens Teilbereiche der Scharnierbaugruppe und des Füllers einhüllt, sondern auch wenigstens einen Teilbereich des ersten Körpers und/oder wenigstens einen Teilbereich des zweiten Körpers 3. Die vorliegende Anmeldung beschränkt sich nicht auf das Obige, was angeordnet werden kann, wie es angemessen ist.

Basierend auf der obigen Ausführungsform ist in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung der Füller in der Verbindungsvorrichtung 1 durch Ultraschallschweißen fest mit dem ersten Körper 2 verbunden. In einem ähnlichen Prinzip ist der Füller in der Verbindungsvorrichtung 1 auch durch Ultraschallschweißen fest mit dem zweiten Körper 3 verbunden. Die vorliegende Anmeldung beschränkt sich nicht hierauf. In anderen Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung kann der Füller in der Verbindungsvorrichtung 1 auch durch andere Fixiermittel an den ersten Körper 2 und/oder den zweiten Körper 3 fixiert sein, welche, wie es angemessen ist, ausgewählt werden können.

Eine elektronische Vorrichtung umfasst im Allgemeinen einen Körper, eine drehende Achse und einen Träger, etc. Während eines Rollens der drehenden Achse tendiert die Oberfläche der drehenden Achse oder die Oberfläche des Trägers dazu, dass, wie in 7 gezeigt, Knitter oder Falten erscheinen. Zusätzlich kann der Einhüllteil in der Nähe der drehenden Achse aufgrund des Faltens oder Entfaltens der elektronischen Vorrichtung Probleme, wie beispielsweise ungleich gedehnt zu sein, haben. Solche Knitter oder Falten oder ungleiches Dehnen kann nicht nur den Erscheinungseffekt der gesamten elektronischen Vorrichtung beeinträchtigen, sondern auch viele unvorteilhafte Effekte auf die Lebensdauer des Materials des Einhüllteils und des Betriebs naher Komponenten des Einhüllteils verursachen.

Ein erster Einhüllteil (oder ein Einhüllmechanismus) gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung und eine elektronische Vorrichtung mit dem Einhüllteil sind wie in 8 gezeigt. Die elektronische Vorrichtung umfasst einen ersten Körper 2 und einen zweiten Körper 3, eine Verbindungsvorrichtung und einen Einhüllteil 4 (d.h. den ersten Einhüllteil). In einer Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung kann die Verbindungsvorrichtung einen Drehmechanismus umfassen. Der erste Körper 2 und der zweiten Körper 3 sind schwenkbar über den Drehmechanismus verbunden. Der Einhüllteil 4 ist an seinen zweiten Seiten jeweils an den ersten Körper 2 und den zweiten Körper fixiert, um wenigstens einen Abschnitt des Drehmechanismus einzuhüllen und abzuschirmen, um darin beispielsweise ein Drehelement einzuhüllen.

Der Einhüllteil 4 umfasst wenigstens eine biegbare und dehnbare Vorrichtung 410. Jede biegbare und dehnbare Vorrichtung 410 umfasst einen ersten Verbindungskörper 411 mit einer ersten Festigkeit und einem zweiten Verbindungskörper 412 mit einer zweiten Festigkeit. Der erste Verbindungskörper 411 und der zweite Verbindungskörper 412 sind miteinander verbunden und in dem Fall, dass sich der Drehmechanismus um verschiedene Winkel dreht, biegen sich der erste Verbindungskörper 411 und der zweite Verbindungskörper 412 derart, dass weder ein Knitter oder noch eine Falte erscheint.

Ein Beispiel einer spezifischen Struktur der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 ist im Folgenden mit Verweis auf 9 und 10 illustriert. Das Beispiel ist nur eine Ausführungsform und es zielt nicht darauf, die Anmeldung zu beschränken. Der erste Verbindungskörper 411 wirkt als ein Hauptkörper der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410. Der erste Verbindungskörper 411 und der zweite Verbindungskörper 412 sind in Reihe miteinander verbunden. Der erste Verbindungskörper 411 und der zweite Verbindungskörper 412 sind wenigstens teilweise übereinander gelagert. Beispielsweise ist der zweite Verbindungskörper 412 an einem Mittelabschnitt einer Oberfläche auf einer Seite in der Dickenrichtung des ersten Verbindungskörpers 411 entlang der Längsrichtung der gesamten biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 eingebettet und ist in den ersten Verbindungskörper 411 integriert. Somit sind ein Teil des Abschnitts B und zwei Teile des Abschnitts A in der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 gebildet.

Die erste Festigkeit des ersten Verbindungskörpers 411 ist kleiner als die zweite Festigkeit des zweiten Verbindungskörpers 412 und der erste Verbindungskörper 411 kann leichter gedehnt werden als der zweite Verbindungskörper 412. Der zweite Verbindungskörper 412 ist aus einem nichtdehnbaren Material gefertigt. Das Material des zweiten Verbindungskörpers 412 kann ein elastischer Stahlstreifen, Mylar, etc. sein, ohne darauf beschränkt zu sein.

Wie in 10 gezeigt, kann in dem Fall, dass die biegbare und dehnbare Vorrichtung 410 in der elektronischen Vorrichtung integriert ist und sich um verschiedene Winkel mit dem Drehmechanismus der elektronischen Vorrichtung dreht, ein Abschnitt der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 gedehnt wird, so wie beispielsweise die zwei Teile des Abschnitts A in 10 gedehnt werden, und der Teil des Abschnitts B nicht gedehnt werden.

Optional umfasst die biegbare und dehnbare Vorrichtung weiter einen dritten Verbindungskörper mit einer dritten Festigkeit, wobei der dritte Verbindungskörper und der erste Verbindungskörper 411 jeweils in Reihe mit zwei Seiten des zweiten Verbindungskörpers 412 verbunden sind. Die dritte Festigkeit ist kleiner als die zweite Festigkeit.

Die Anwendung der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 in der elektronischen Vorrichtung wird spezifisch mit Verweis auf 11 und 12 illustriert.

11 zeigt eine Ausführungsform, in welcher die biegbare und dehnbare Vorrichtung 410 in der elektronischen Vorrichtung angewandt wird. Die biegbare und dehnbare Vorrichtung 410 ist mit der elektronischen Vorrichtung verbunden, um es dem zweiten Verbindungskörper 412 zu erlauben, in Richtung des Drehmechanismus innerhalb des Einhüllteils 4 zu zeigen. Wenn die biegbare und dehnbare Vorrichtung 410 an einer Position an einer Innenseite des Drehmechanismus angeordnet ist, behält der Teil des Abschnitts B der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 aufgrund dessen, dass er aus einem nichtdehnbaren Material gefertigt ist, bei, dass keine Knitter oder Falten erscheinen, und die Teile des Abschnitts A werden an zwei Seiten der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 nicht gedehnt. Wenn die biegbare und dehnbare Vorrichtung 410 an einer Position an einer Außenseite des Drehmechanismus angeordnet ist, wird der Teil des Abschnitts B der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 gebogen, aber nicht gedehnt, und die Teile des Abschnitts A werden an zwei Seiten der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 teilweise gedehnt, um die zum Funktionieren als ein Einhüllteil 4 aufgrund der Biegung benötigte Ausdehnung bereitzustellen.

12 zeigt eine andere Ausführungsform, in welcher die biegbare und dehnbare Vorrichtung 410 in der elektronischen Vorrichtung angewandt wird. Diese Ausführungsform ist von der in 11 illustrierten Ausführungsform darin verschieden, dass die biegbare und dehnbare Vorrichtung 410 mit der elektronischen Vorrichtung verbunden ist, um es dem zweiten Verbindungskörper 412 zu erlauben, in Richtung einer Außenseite des Einhüllteil 4 zu zeigen. Ähnlich zu der Ausführungsform, die in 11 illustriert ist, behält, wenn die biegbare und dehnbare Vorrichtung 410 an einer Position in einer Innenseite des Drehmechanismus angeordnet ist, der Teil des Abschnitts B der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 aufgrund des Bestehens aus einem nichtdehnbaren Material bei, dass keine Knitter oder Falten erscheinen, und die Teile des Abschnitts A an zwei Seiten der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 sind nicht gedehnt. Wenn die biegbare und dehnbare Vorrichtung 410 an einer Position an einer Außenseite des Drehmechanismus angeordnet ist, ist der Teil des Abschnitts B der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 gebogen aber nicht gedehnt und die Teile des Abschnitts A an zwei Seiten der biegbaren und dehnbaren Vorrichtung 410 sind teilweise gedehnt, um die zum Funktionieren als der Einhüllteil 4 aufgrund der Biegung benötigte Ausdehnung bereitzustellen.