Title:
FAHRRAD-BREMSSATTEL-BAUEINHEIT
Kind Code:
B4


Abstract:

Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit (10), umfassend:
einen Bremssattel (12), der so konfiguriert ist, dass er eine Bremskraft auf eine Bremsscheibe (2) ausübt, die so konfiguriert ist, dass sie um eine Drehachse (A1) drehbar ist, wobei der Bremssattel (12) eine Befestigungsfläche (22) aufweist; und
eine Grundkonstruktion (14) mit einer ersten Grundfläche (58), wobei die Grundkonstruktion (14) so konfiguriert ist, dass sie an die Befestigungsfläche (22) des Bremssattels (12) gekoppelt und so an einem Fahrradrahmen (4) befestigt werden kann, dass der Bremssattel (12) an einer ersten Position (P1) oder einer zweiten Position (P2), die weiter von der Drehachse (A1) weg ist als die erste Position (P1), angeordnet wird, wobei die Grundkonstruktion (14) so konfiguriert ist, dass sich ein Relativwinkel, der zwischen der Befestigungsfläche (22) des Bremssattels (12) und der ersten Grundfläche (58) der Grundkonstruktion (14) definiert ist, zwischen der ersten Position (P1) und der zweiten Position (P2) unterscheidet, wobei
die Grundkonstruktion (14) ein Grundbauteil (32) umfasst, das so konfiguriert ist, dass es an dem Fahrradrahmen (4) mit einer ersten Orientierung, die den Bremssattel (12) an der ersten Position (P1) anordnen soll, oder einer zweiten Orientierung, die den Bremssattel (12) an der zweiten Position (P2) anordnen soll, befestigt werden kann,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Grundbauteil (32) die erste Grundfläche (58) und eine zweite Grundfläche (59) aufweist, die so konfiguriert ist, dass sie der Befestigungsfläche (22) an dem Bremssattel (12) zugewandt ist, und die zweite Grundfläche (59) in Bezug auf die erste Grundfläche (58) geneigt ist.




Inventors:
Nakakura, Masahiro (Osaka, Sakai-City, JP)
Application Number:
DE102015203734A
Publication Date:
06/02/2016
Filing Date:
03/03/2015
Assignee:
Shimano Inc. (Osaka, Sakai City, JP)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202004003799U1N/A2004-05-06



Foreign References:
EP24443092012-04-25
Attorney, Agent or Firm:
Grosse, Schumacher, Knauer, von Hirschhausen, 80335, München, DE
Claims:
1. Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit (10), umfassend:
einen Bremssattel (12), der so konfiguriert ist, dass er eine Bremskraft auf eine Bremsscheibe (2) ausübt, die so konfiguriert ist, dass sie um eine Drehachse (A1) drehbar ist, wobei der Bremssattel (12) eine Befestigungsfläche (22) aufweist; und
eine Grundkonstruktion (14) mit einer ersten Grundfläche (58), wobei die Grundkonstruktion (14) so konfiguriert ist, dass sie an die Befestigungsfläche (22) des Bremssattels (12) gekoppelt und so an einem Fahrradrahmen (4) befestigt werden kann, dass der Bremssattel (12) an einer ersten Position (P1) oder einer zweiten Position (P2), die weiter von der Drehachse (A1) weg ist als die erste Position (P1), angeordnet wird, wobei die Grundkonstruktion (14) so konfiguriert ist, dass sich ein Relativwinkel, der zwischen der Befestigungsfläche (22) des Bremssattels (12) und der ersten Grundfläche (58) der Grundkonstruktion (14) definiert ist, zwischen der ersten Position (P1) und der zweiten Position (P2) unterscheidet, wobei
die Grundkonstruktion (14) ein Grundbauteil (32) umfasst, das so konfiguriert ist, dass es an dem Fahrradrahmen (4) mit einer ersten Orientierung, die den Bremssattel (12) an der ersten Position (P1) anordnen soll, oder einer zweiten Orientierung, die den Bremssattel (12) an der zweiten Position (P2) anordnen soll, befestigt werden kann,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Grundbauteil (32) die erste Grundfläche (58) und eine zweite Grundfläche (59) aufweist, die so konfiguriert ist, dass sie der Befestigungsfläche (22) an dem Bremssattel (12) zugewandt ist, und die zweite Grundfläche (59) in Bezug auf die erste Grundfläche (58) geneigt ist.

2. Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit (10) nach Anspruch 1, wobei die zweite Grundfläche (59) in Bezug auf die erste Grundfläche (58) bei einem Neigungswinkel zwischen 1 Grad und 3 Grad geneigt ist.

3. Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit (10) nach Anspruch 2, wobei der Neigungswinkel gleich 2 Grad ist.

Description:

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit.

Fahrradfahren wird zu einer immer beliebteren Form der Freizeitbeschäftigung sowie einem Transportmittel. Überdies ist Fahrradfahren zu einem sehr beliebten Leistungssport für sowohl Amateure als auch Profis geworden. Ob das Fahrrad nun als Freizeitbeschäftigung, für den Transport oder Wettkampf verwendet wird, die Fahrradindustrie verbessert konstant die verschiedenen Komponenten des Fahrrads. Eine Komponente, die umfassend überarbeitet wurde, ist die Fahrrad-Bremsvorrichtung. Genauer gesagt sind Fahrräder in den letzten Jahren mit Scheibenbremsvorrichtungen ausgestattet worden. Eine derartige Scheibenbremsvorrichtung ist beispielsweise in der EP 2 444 309 A1 offenbart.

Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde den Verschleiß der Bremsklötze und der Bremsscheibe zu verringern.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. In den Unteransprüchen werden vorteilhafte Weiterbildungen der Fahrrad-Bremsattel-Baueinheit offenbart.

Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit einen Bremssattel und eine Grundkonstruktion. Der Bremssattel ist so konfiguriert, dass er eine Bremskraft auf eine Bremsscheibe ausübt, die so konfiguriert ist, dass sie um eine Drehachse drehbar ist. Der Bremssattel weist eine Befestigungsfläche auf. Die Grundkonstruktion weist eine erste Grundfläche auf. Die Grundkonstruktion ist so konfiguriert, dass sie an die Befestigungsfläche des Bremssattels gekoppelt und so an einem Fahrradrahmen befestigt werden kann, dass der Bremssattel an einer ersten Position oder einer zweiten Position, die weiter von der Drehachse weg ist als die erste Position, angeordnet wird. Die Grundkonstruktion ist so konfiguriert, dass sich ein Relativwinkel, der zwischen der Befestigungsfläche des Bremssattels und der ersten Grundfläche der Grundkonstruktion definiert ist, zwischen der ersten Position und der zweiten Position unterscheidet.

Die Grundkonstruktion umfasst ein Grundbauteil, das so konfiguriert ist, dass es an dem Fahrradrahmen mit einer ersten Orientierung, die den Bremssattel an der ersten Position anordnen soll, oder einer zweiten Orientierung, die den Bremssattel an der zweiten Position anordnen soll, befestigt werden kann.

Das Grundbauteil weist die erste Grundfläche und eine zweite Grundfläche auf, die so konfiguriert ist, dass sie der Befestigungsfläche an dem Bremssattel zugewandt ist. Die zweite Grundfläche ist in Bezug auf die erste Grundfläche geneigt.

Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung Ist die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit gemäß dem ersten Aspekt so konfiguriert, dass die zweite Grundfläche in Bezug auf die erste Grundfläche bei einem Neigungswinkel zwischen 1 Grad und 3 Grad geneigt ist.

Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit gemäß dem zweiten Aspekt so konfiguriert, dass der Neigungswinkel gleich 2 Grad ist.

Die Erfindung und viele der damit verbundenen Vorteile erhalten noch stärkere Würdigung, wenn selbige unter Bezugnahme auf die folgende ausführliche Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen besser verstanden wird, wobei:

1 eine linke Seitenansicht des vorderen Abschnitts eines Fahrrads mit einer Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit gemäß einer ersten Ausführungsform ist;

2 eine schematische Strukturdarstellung eines Bremssattels der in 1 veranschaulichten Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit ist;

3 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Bremssattels der in 1 veranschaulichten Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit ist;

4 eine perspektivische Explosionsdarstellung der in 1 veranschaulichten Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit (erste Position) ist;

5 eine perspektivische Explosionsdarstellung der in 1 veranschaulichten Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit (erste Position) ist;

6 eine Vorderansicht eines Grundbauteils ist, das in der in 1 veranschaulichten Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit vorgesehen ist;

7 eine Querschnittsansicht des Grundbauteils entlang der Linie VII-VII von 6 ist;

8 eine perspektivische Explosionsdarstellung der in 1 veranschaulichten Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit (zweite Position) ist;

9 eine Seitenansicht der in 5 veranschaulichten Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit (erste Position) ist;

10 eine Seitenansicht der in 8 veranschaulichten Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit (zweite Position) ist;

11 eine Seitenansicht einer Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit gemäß einem Vergleichsbeispiel (erste Position) ist;

12 eine Seitenansicht der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit gemäß dem Vergleichsbeispiel (zweite Position) ist;

13 eine Seitenansicht einer Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit gemäß einer zweiten Ausführungsform (erste Position) ist;

14 eine Seitenansicht der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit gemäß einer zweiten Ausführungsform (zweite Position) ist;

15 eine teilweise vergrößerte Ansicht der in 13 veranschaulichten Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit ist;

16 eine teilweise vergrößerte Ansicht der in 14 veranschaulichten Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit ist;

17 eine Seitenansicht einer Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit gemäß einer dritten Ausführungsform (erste Position) ist;

18 eine Seitenansicht der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit gemäß der dritten Ausführungsform (zweite Position) ist und

19 eine teilweise vergrößerte Ansicht der in 17 veranschaulichten Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit ist.

Die Ausführungsformen werden nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, wobei in den verschiedenen Zeichnungen gleiche Bezugsziffern die entsprechenden oder identischen Elemente kennzeichnen.

1 veranschaulicht eine Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 gemäß einer ersten Ausführungsform. In der veranschaulichten Ausführungsform wird die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 auf ein vorderes Scheibenbremssystem angewandt. Die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 kann jedoch auch auf ein hinteres Scheibenbremssystem angewandt werden.

In der vorliegenden Anmeldung beziehen sich die folgenden Richtungsformulierungen „vorder”, „hinter”, „vorwärts”, „rückwärts”, „links”, „rechts”, „quer”, „hoch” und „runter” sowie andere ähnliche Richtungsformulierungen auf jene Richtungen, die bezogen auf einen Nutzer (z. B. einen Radfahrer) bestimmt werden, der auf dem Sattel (nicht gezeigt) eines Fahrrads sitzt und einem Lenker (nicht gezeigt) zugewandt ist. Folglich sollten diese Ausdrücke, wenn sie zur Beschreibung der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 genutzt werden, bezogen auf ein Fahrrad, das mit der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 ausgestattet ist, das in einer aufrechten Sitzposition auf einer horizontalen Fläche genutzt wird, interpretiert werden.

Wie in 1 zu sehen ist, umfasst die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 einen Bremssattel 12 und eine Grundkonstruktion 14. Der Bremssattel 12 ist so konfiguriert, dass eine Bremskraft auf eine Bremsscheibe 2 ausgeübt wird, die so konfiguriert ist, dass sie um ein Drehachse A1 drehbar ist. In der veranschaulichten Ausführungsform ist die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 an einem Fahrradrahmen 4 befestigt. Spezieller ist die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 an einer Vorderradgabel 6 des Fahrradrahmens 4 befestigt. In einem Fall, wo die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 auf ein hinteres Scheibenbremssystem angewandt wird, ist die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 beispielsweise durch eine Kettenstrebe (nicht gezeigt) des Fahrradrahmens 4 befestigt.

Der Bremssattel 12 steht mit einer hydraulischen Fahrrad-Betätigungsvorrichtung (nicht gezeigt) über einen Ringschlauchnippel 7 und einen Hydraulikschlauch 8 in Flüssigkeitsverbindung. Der Bremssattel 12 und der Hydraulikschlauch 8 können, wenn notwendig und/oder gewünscht, auf jede geeignete Art und Weise verbunden werden. Da die hydraulische Fahrrad-Betätigungsvorrichtung auf dem Gebiet von Fahrrädern allgemein bekannt ist, wird sie hier der Kürze halber nicht ausführlich beschrieben und/oder veranschaulicht.

Wie in 2 zu sehen ist, umfasst der Bremssattel 12 ein Gehäuse 15, zwei Kolben 16 und zwei Bremsklötze 18. Die Kolben 16 sind so angeordnet, dass sie die Bremsklötze 18 in Richtung der Bremsscheibe 2 drücken. Das Gehäuse 15 umfasst Zylinder 15a und einen Bremssattelflüssigkeitskanal 15b. Die Kolben 16 sind innerhalb der Zylinder 15a so angeordnet, dass sie in einer Achsenrichtung D1 der Bremsscheibe 2 beweglich sind. Die Flüssigkeitskammern 20 werden von den Kolben 16 und den Zylindern 15a definiert. Die Flüssigkeitskammern 20 stehen mit dem Bremssattelflüssigkeitskanal 15b in Flüssigkeitskommunikation. Der Bremssattelflüssigkeitskanal 15b steht mit einem Hauptzylinder (nicht gezeigt) der hydraulischen Fahrrad-Betätigungsvorrichtung über einen Hydraulikschlauch 8 in Flüssigkeitskommunikation.

Wie in 3 zu sehen ist, umfasst der Bremssattel 12 eine Bremsklotzfeder 23, die so konfiguriert ist, dass sie die Bremsklötze 18 in Richtung der Kolben 16 vorspannt (2). Die Bremsklötze 18 und die Bremsklotzfeder 23 sind an dem Gehäuse 15 unter Verwendung einer Bremsklotzachse 24 und eines Sicherungsrings 26 beweglich montiert. Das Gehäuse 15 umfasst eine Durchgangsöffnung 15c, in der die Bremsklötze 18 beweglich angeordnet sind. Jeder der Bremsklötze 18 umfasst einen Plattenkörper 28 und einen Reibteil 30. Der Reibteil 30 ist am Plattenkörper 28 gesichert. Jeder der Reibteile 30 kontaktiert die Bremsscheibe 2 gleitend, wenn die Bremsklötze 18 von den Kolben 16 gegen die Bremsscheibe 2 gedrückt werden (2).

Wie in 4 zu sehen ist, umfasst die Grundkonstruktion 14 ein Grundbauteil 32, ein erstes Kopplungsbauteil 34 und ein zweites Kopplungsbauteil 36. Das Grundbauteil 32 verläuft in Längsrichtung D2. Das Grundbauteil 32 ist so konfiguriert, dass es über das erste Kopplungsbauteil 34 und das zweite Kopplungsbauteil 36 an den Bremssattel 12 gekoppelt werden kann. Spezieller weist der Bremssattel 12 eine Befestigungsfläche 22 auf. Das Grundbauteil 32 ist so konfiguriert, dass es über das erste Kopplungsbauteil 34 und das zweite Kopplungsbauteil 36 an die Befestigungsfläche 22 des Bremssattels 12 gekoppelt werden kann.

Das Grundbauteil 32 umfasst einen Hauptkörper 38, einen ersten Endabschnitt 40 und einen zweiten Endabschnitt 42. In der ersten Ausführungsform sind der Hauptkörper 38, der erste Endabschnitt 40 und der zweite Endabschnitt 42 integral als ein einzelnes unitäres Bauteil vorgesehen. Der Hauptkörper 38 ist plattenförmig und erstreckt sich in der Längsrichtung D2. Der erste Endabschnitt 40 liegt dem zweiten Endabschnitt 42 bezogen auf den Hauptkörper 38 gegenüber. Der erste Endabschnitt 40 ist an einem Ende des Hauptkörpers 38 angeordnet. Der zweite Endabschnitt 42 ist an dem anderen Ende des Hauptkörpers 38 angeordnet. Das Grundbauteil 32 umfasst ein erstes Befestigungsdurchgangsloch 44 und ein zweites Befestigungsdurchgangsloch 46. Das erste Befestigungsdurchgangsloch 44 ist an dem ersten Endabschnitt 40 vorgesehen. Das zweite Befestigungsdurchgangsloch 46 ist an dem zweiten Endabschnitt 42 vorgesehen.

Das Grundbauteil 32 umfasst einen Kopplungsabschnitt 48, an den der Bremssattel 12 gekoppelt ist. Der Kopplungsabschnitt 48 umfasst ein erstes Durchgangsloch 50 und ein zweites Durchgangsloch 52. Das erste Durchgangsloch 50 und das zweite Durchgangsloch 52 sind am Hauptkörper 38 vorgesehen. Das zweite Durchgangsloch 52 ist von dem ersten Durchgangsloch 50 in der Längsrichtung D2 beabstandet. Das zweite Durchgangsloch 52 ist von dem ersten Durchgangsloch 50 in der Radialrichtung D3 der Bremsscheibe 2 beabstandet angeordnet (1), wenn das Grundbauteil 32 am Fahrradrahmen 4 befestigt ist (1).

Wie in 4 zu sehen ist, ist das erste Kopplungsbauteil 34 so konfiguriert, dass es den Bremssattel 12 an das Grundbauteil 32 koppelt. Das zweite Kopplungsbauteil 36 ist so konfiguriert, dass es den Bremssattel 12 an das Grundbauteil 32 koppelt. Das erste Kopplungsbauteil 34 verläuft durch das erste Durchgangsloch 50, und das zweite Kopplungsbauteil 36 verläuft durch das zweite Durchgangsloch 52, wenn das Grundbauteil 32 mit dem ersten Kopplungsbauteil 34 und dem zweiten Kopplungsbauteil 36 an den Bremssattel 12 gekoppelt ist.

Das erste Kopplungsbauteil 34 ist eine Senkkopfschraube und umfasst ein erstes Außengewinde 34a und einen ersten Senkkopf 34b. Das zweite Kopplungsbauteil 36 ist eine Senkkopfschraube und umfasst ein zweites Außengewinde 36a und einen zweiten Senkkopf 36b. In der veranschaulichten Ausführungsform ist das zweite Kopplungsbauteil 36 kürzer als das erste Kopplungsbauteil 34, während das zweite Kopplungsbauteil 36 im Wesentlichen dieselbe Form wie das erste Kopplungsbauteil 34 hat.

Wie in 4 zu sehen ist, umfasst der Bremssattel 12 eine erste Gewindebohrung 54 und eine zweite Gewindebohrung 56. Die erste Gewindebohrung 54 und die zweite Gewindebohrung 56 sind an der Befestigungsfläche 22 vorgesehen. Das erste Kopplungsbauteil 34 wird in die erste Gewindebohrung 54 geschraubt, und das zweite Kopplungsbauteil 36 wird in die zweite Gewindebohrung 56 geschraubt, wenn das Grundbauteil 32 an den Bremssattel 12 gekoppelt ist.

Die Grundkonstruktion 14 weist eine erste Grundfläche 58 auf. Spezieller weist das Grundbauteil 32 die erste Grundfläche 58 auf. Die erste Grundfläche 58 ist von dem Bremssattel 12 abgewandt, wenn das Grundbauteil 32 an den Bremssattel 12 gekoppelt ist. Das erste Durchgangsloch 50 umfasst eine erste verjüngte Fläche 50a, die an der ersten Grundfläche 58 vorgesehen ist. Das zweite Durchgangsloch 52 umfasst eine zweite verjüngte Fläche 52a, die an der ersten Grundfläche 58 vorgesehen ist.

Wenn das Grundbauteil 32 mit dem ersten Kopplungsbauteil 34 an den Bremssattel 12 gekoppelt ist, kontaktiert der erste Senkkopf 34b des ersten Kopplungsbauteils 34 die erste verjüngte Fläche 50a des ersten Durchgangslochs 50 und ist in einem Raum angeordnet, der von der ersten verjüngten Fläche 50a definiert wird. Folglich wird verhindert, dass der erste Senkkopf 34b über die erste Grundfläche 58 in Richtung der Vorderradgabel 6 hinaus ragt. Wenn das Grundbauteil 32 mit dem zweiten Kopplungsbauteil 36 an den Bremssattel 12 gekoppelt ist, kontaktiert der zweite Senkkopf 36b des zweiten Kopplungsbauteils 36 die zweite verjüngte Fläche 52a des zweiten Durchgangslochs 52 und ist in einem Raum angeordnet, der von der zweiten verjüngten Fläche 52a definiert wird. Folglich wird verhindert, dass der zweite Senkkopf 36b über die erste Grundfläche 58 in Richtung der Vorderradgabel 6 hinaus ragt.

Wie in 5 zu sehen ist, weist das Grundbauteil 32 eine zweite Grundfläche 59 auf, die so konfiguriert ist, dass sie der Befestigungsfläche 22 an dem Bremssattel 12 zugewandt ist. Die zweite Grundfläche 59 kontaktiert die Befestigungsfläche 22, wenn das Grundbauteil 32 an den Bremssattel 12 gekoppelt ist.

Das Grundbauteil 32 ist so konfiguriert, dass es mit einem ersten Befestigungsbauteil 60 und einem zweiten Befestigungsbauteil 62 an dem Fahrradrahmen 4 befestigt wird. Wenn das Grundbauteil 32 mit dem ersten Kopplungsbauteil 34 und dem zweiten Kopplungsbauteil 36 an den Bremssattel 12 gekoppelt ist, ist das Grundbauteil 32 mit dem ersten Befestigungsbauteil 60 und dem zweiten Befestigungsbauteil 62 an dem Fahrradrahmen 4 befestigt. In der veranschaulichten Ausführungsform ist das Grundbauteil 32 mit dem ersten Befestigungsbauteil 60 und dem zweiten Befestigungsbauteil 62 an einem Befestigungsabschnitt 64 der Vorderradgabel 6 befestigt.

Wie in 5 zu sehen ist, ist der Befestigungsabschnitt 64 der Vorderradgabel 6 vertieft und umfasst eine Auflagefläche 64a und Gewindebohrungen 64b und 64c. Die Auflagefläche 64a ist so konfiguriert, dass sie dem Grundbauteil 32 zugewandt ist. Die Gewindebohrungen 64b und 64c sind an der Auflagefläche 64a vorgesehen. Das Grundbauteil 32 ist innerhalb des Befestigungsabschnitts 64 angeordnet, wenn das Grundbauteil 32 mit dem ersten Befestigungsbauteil 60 und dem zweiten Befestigungsbauteil 62 an der Vorderradgabel 6 befestigt ist.

Das erste Befestigungsbauteil 60 ist eine Innensechskantschraube und umfasst ein erstes Außengewinde 60a und einen ersten Innensechskantkopf 60b. In 5 wird das erste Außengewinde 60a in die Gewindebohrung 64b durch das erste Befestigungsdurchgangsloch 44 geschraubt, und der erste Endabschnitt 40 des Grundbauteils 32 wird mit dem ersten Befestigungsbauteil 60 an dem Befestigungsabschnitt 64 der Vorderradgabel 6 festgeschraubt.

Das zweite Befestigungsbauteil 62 ist eine Innensechskantschraube und umfasst ein zweites Außengewinde 62a und einen zweiten Innensechskantkopf 62b. In 5 wird das zweite Außengewinde 62a in die Gewindebohrung 64c durch das zweite Befestigungsdurchgangsloch 46 geschraubt, und der zweite Endabschnitt 42 des Grundbauteils 32 wird mit dem zweiten Befestigungsbauteil 62 an dem Befestigungsabschnitt 64 der Vorderradgabel 6 festgeschraubt.

Wie in 6 zu sehen ist, verlaufen das erste Befestigungsdurchgangsloch 44 und das zweite Befestigungsdurchgangsloch 46 in einer Querrichtung D4 des Grundbauteils 32. Die Querrichtung D4 ist senkrecht zur Längsrichtung D2 des Grundbauteils 32 und ist entlang der ersten Grundfläche 58 definiert (4).

Der Abstand L11 zwischen der Mitte C11 des ersten Befestigungsdurchgangslochs 44 und der Mitte C12 des ersten Durchgangslochs 50 unterscheidet sich von dem Abstand L12 zwischen der Mitte C14 des zweiten Befestigungsdurchgangslochs 46 und der Mitte C13 des zweiten Durchgangslochs 52. Spezieller ist der Abstand L11 zwischen der Mitte C11 des ersten Befestigungsdurchgangslochs 44 und der Mitte C12 des ersten Durchgangslochs 50 länger als der Abstand L12 zwischen der Mitte C14 des zweiten Befestigungsdurchgangslochs 46 und der Mitte C13 des zweiten Durchgangslochs 52. Die Abstände L11 und L12 sind kürzer als der Abstand L13 zwischen der Mitte C12 des ersten Durchgangslochs 50 und der Mitte C13 des zweiten Durchgangslochs 52. Das heißt, das Grundbauteil 32 hat in der Längsrichtung D2 eine asymmetrische Form. Da sich der Abstand L11 von dem Abstand L12 unterscheidet, kann das Umdrehen des Grundbauteils 32 die Position des Kopplungsabschnitts 48 in der Längsrichtung D2 verändern.

Wie in 7 zu sehen ist, ist die zweite Grundfläche 59 in Bezug auf die erste Grundfläche 58 geneigt. Beispielsweise ist die zweite Grundfläche 59 in Bezug auf die erste Grundfläche 58 bei einem Neigungswinkel IA zwischen ungefähr 1 Grad und ungefähr 3 Grad geneigt. In der veranschaulichten Ausführungsform ist das Grundbauteil 32 so konfiguriert, dass es den Neigungswinkel auf 2 Grad einstellt. Mit anderen Worten, das Grundbauteil 32 ist so konfiguriert, dass der Neigungswinkel IA gleich 2 Grad ist.

Das erste Durchgangsloch 50 ist länger als das zweite Durchgangsloch 52. Das erste Durchgangsloch 50 weist eine erste Mittenachse CA1 auf. Das zweite Durchgangsloch 52 weist eine zweite Mittenachse CA2 auf. In der veranschaulichten Ausführungsform sind die erste Mittenachse CA1 und die zweite Mittenachse CA2 senkrecht zur zweiten Grundfläche 59.

Wie in 7 zu sehen ist, ist die Dicke T1 des ersten Endabschnitts 40 im Wesentlichen dieselbe, wie die Dicke T2 des zweiten Endabschnitts 42. Der Hauptkörper 38 weist eine maximale Dicke T3 und eine minimale Dicke T4 auf. Die maximale Dicke T3 des Hauptkörpers 38 ist größer als die Dicken T1 und T2 des ersten Endabschnitts 40 und des zweiten Endabschnitts 42. Die minimale Dicke T4 des Hauptkörpers 38 ist größer als die Dicken T1 und T2 des ersten Endabschnitts 40 und des zweiten Endabschnitts 42. Die maximale Dicke T3 ist größer als die minimale Dicke T4.

Wie in den 5 und 8 zu sehen ist, wird das Grundbauteil 32 mit einer ersten Orientierung oder einer zweiten Orientierung am Fahrradrahmen 4 befestigt. 5 veranschaulicht das Grundbauteil 32, das so angeordnet ist, dass es mit der ersten Orientierung an der Vorderradgabel 6 befestigt werden kann. 8 veranschaulicht das Grundbauteil 32, das so angeordnet ist, dass es mit der zweiten Orientierung an der Vorderradgabel 6 befestigt werden kann.

Wie in 5 zu sehen ist, ist der erste Endabschnitt 40 an einer oberen Position angeordnet und ist der zweite Endabschnitt 42 an einer unteren Position angeordnet, wenn das Grundbauteil 32 mit der ersten Orientierung an der Vorderradgabel 6 befestigt ist. Wie in 8 zu sehen ist, ist der zweite Endabschnitt 42 an einer oberen Position angeordnet und ist der erste Endabschnitt 40 an einer unteren Position angeordnet, wenn das Grundbauteil 32 mit der zweiten Orientierung an der Vorderradgabel 6 befestigt ist. Das heißt, das Grundbauteil 32, das mit der zweiten Orientierung angeordnet ist, ist in der Radialrichtung D3 der Bremsscheibe 2 (1) in Bezug auf das Grundbauteil 32, das mit der ersten Orientierung angeordnet ist, umgekehrt.

Wie in 5 zu sehen ist, wird das erste Außengewinde 34a des ersten Kopplungsbauteils 34 in die erste Gewindebohrung 54 durch das erste Durchgangsloch 50 geschraubt, und wird das zweite Außengewinde 36a des zweiten Kopplungsbauteils 36 in die zweite Gewindebohrung 56 durch das zweite Durchgangsloch 52 geschraubt, wenn das Grundbauteil 32 mit der ersten Orientierung an dem Fahrradrahmen 4 befestigt ist.

In diesem Zustand verläuft das erste Befestigungsbauteil 60 durch das erste Befestigungsdurchgangsloch 44, so dass das Grundbauteil 32 am Fahrradrahmen 4 befestigt wird. Das zweite Befestigungsbauteil 62 verläuft durch das zweite Befestigungsdurchgangsloch 46, so dass das Grundbauteil 32 am Fahrradrahmen 4 befestigt wird. Der erste Endabschnitt 40 des Grundbauteils 32 wird an dem Befestigungsabschnitt 64 der Vorderradgabel 6 mit dem ersten Befestigungsbauteil 60 und der Gewindebohrung 64b festgeschraubt. Der zweite Endabschnitt 42 des Grundbauteils 32 wird an dem Befestigungsabschnitt 64 der Vorderradgabel 6 mit dem zweiten Befestigungsbauteil 62 und der Gewindebohrung 64c festgeschraubt.

Wie in 8 zu sehen ist, wird das erste Außengewinde 34a in die zweite Gewindebohrung 56 durch das erste Durchgangsloch 50 geschraubt, und wird das zweite Außengewinde 36a in die erste Gewindebohrung 54 durch das zweite Durchgangsloch 52 geschraubt, wenn das Grundbauteil 32 mit der zweiten Orientierung am Fahrradrahmen 4 befestigt ist.

In diesem Zustand verläuft das erste Befestigungsbauteil 60 durch das zweite Befestigungsdurchgangsloch 46, so dass das Grundbauteil 32 am Fahrradrahmen 4 befestigt wird. Das zweite Befestigungsbauteil 62 verläuft durch das erste Befestigungsdurchgangsloch 44, so dass das Grundbauteil 32 am Fahrradrahmen 4 befestigt wird. Der zweite Endabschnitt 42 des Grundbauteils 32 ist an dem Befestigungsabschnitt 64 der Vorderradgabel 6 mit dem ersten Befestigungsbauteil 60 und der Gewindebohrung 64b festgeschraubt. Der erste Endabschnitt 40 des Grundbauteils 32 ist an dem Befestigungsabschnitt 64 der Vorderradgabel 6 mit dem zweiten Befestigungsbauteil 62 und der Gewindebohrung 64c festgeschraubt.

9 ist eine Seitenansicht der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10, wenn das Grundbauteil 32 mit der ersten Orientierung an der Vorderradgabel 6 befestigt ist. 10 ist eine Seitenansicht der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10, wenn das Grundbauteil 32 mit der zweiten Orientierung an der Vorderradgabel 6 befestigt ist. 9 entspricht 5, und 10 entspricht 8. In den 9 und 10 ist das Grundbauteil 32 im Querschnitt veranschaulicht.

Wie in den 9 und 10 zu sehen ist, ist die Grundkonstruktion 14 so konfiguriert, dass sie an die Befestigungsfläche 22 des Bremssattels 12 gekoppelt und mit der ersten Grundfläche 58 am Fahrradrahmen 4 befestigt werden kann, so dass der Bremssattel 12 an einer ersten Position P1 (9) oder einer zweiten Position P2 (10), die weiter von der Drehachse A1 weg ist als die erste Position P1, angeordnet wird. Das Grundbauteil 32 ist so konfiguriert, dass es mit der ersten Orientierung (9), die den Bremssattel 12 an der ersten Position P1 anordnen soll, oder der zweiten Orientierung (10), die den Bremssattel 12 an der zweiten Position P2 anordnen soll, am Fahrradrahmen 4 befestigt werden kann.

Wie in 9 zu sehen ist, sind, wenn der Bremssattel 12 an der ersten Position P1 angeordnet ist, die Reibteile 30 der Bremsklötze 18 an die Bremsscheibe 2, die einen Außenradius R1 aufweist, angepasst. Spezieller umfasst die Bremsscheibe 2 einen ringförmigen Reibteil 2a. Die radiale Außenkante 30a des Reibteils 30 ist im Wesentlichen nach der radialen Außenkante 2b des ringförmigen Reibteils 2a ausgerichtet. Die radiale Innenkante 30b des Reibteils 30 ist im Wesentlichen nach der radialen Innenkante 2c des ringförmigen Reibteils 2a ausgerichtet. In der veranschaulichten Ausführungsform sind die erste und zweite Position P1 und P2 beispielsweise auf der Basis der zweiten Mittenachse CA2 der zweiten Gewindebohrung 56 definiert.

Wie in 10 zu sehen ist, sind, wenn der Bremssattel 12 an der zweiten Position P2 angeordnet ist, die Reibteile 30 der Bremsklötze 18 an eine Bremsscheibe 3, die einen größeren Außenradius R2 als der Außenradius R1 der Bremsscheibe 2 aufweist, angepasst. Spezieller umfasst die Bremsscheibe 3 einen ringförmigen Reibteil 3a. Die radiale Außenkante 30a des Reibteils 30 ist im Wesentlichen nach der radialen Außenkante 3b des ringförmigen Reibteils 3a ausgerichtet. Die radiale Innenkante 30b des Reibteils 30 ist im Wesentlichen nach der radialen Innenkante 3c des ringförmigen Reibteils 3a ausgerichtet.

Wie in 9 zu sehen ist, ist ein erster Abstand L21 zwischen der Drehachse A1 der Bremsscheibe 2 und der zweiten Mittenachse CA2 der zweiten Gewindebohrung 56 in der Radialrichtung D3 definiert, wenn das Grundbauteil 32 mit der ersten Orientierung an der Vorderradgabel 6 befestigt ist. Wie in 10 zu sehen ist, ist ein zweiter Abstand L22 zwischen der Drehachse A1 der Bremsscheibe 3 und der zweiten Mittenachse CA2 der zweiten Gewindebohrung 56 in der Radialrichtung D3 definiert, wenn das Grundbauteil 32 mit der zweiten Orientierung an der Vorderradgabel 6 befestigt ist. Wie in den 9 und 10 zu sehen ist, ist der zweite Abstand L22, der der zweiten Orientierung entspricht, größer als der erste Abstand L21, der der ersten Orientierung entspricht.

Wie oben beschrieben, kann sich die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 in zwei unterschiedlichen Zuständen befinden, die jeweils der Bremsscheibe 2 und 3 entsprechen. Das Grundbauteil 32 ist so konfiguriert, dass es an die Bremssattel 12 gekoppelt und an dem Fahrradrahmen 4 (der Vorderradgabel 6) befestigt werden kann, so dass die Relativlage zwischen der Drehachse A1 der Bremsscheiben 2 und 3 und dem Bremssattel 12 in der Radialrichtung D3 der Bremsscheiben 2 und 3 einstellbar ist.

Spezieller ist das Grundbauteil 32 so konfiguriert, dass sich die erste Position P1 des Kopplungsabschnitts 48, wenn das Grundbauteil 32 mit der ersten Orientierung am Fahrradrahmen 4 befestigt ist, von einer zweiten Position P2 des Kopplungsabschnitts 48, wenn das Grundbauteil 32 mit der zweiten Orientierung am Fahrradrahmen 4 befestigt ist, in der Radialrichtung D3 unterscheidet. Demgemäß ermöglicht das Verändern der Orientierung des Grundbauteils 32 in Bezug auf die Vorderradgabel 6 und den Bremssattel 12, dass die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 auf jede der Bremsscheiben 2 und 3, die unterschiedliche Außenradien R1 und R2 aufweisen, eingestellt werden kann.

Mit der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 ist es möglich, eine Neigung und/oder einen Versatz des Bremsklotzes 18 in Bezug auf die Bremsscheibe 2 oder 3 einzustellen. Die Einstellung der Neigung und/oder eines Versatzes des Bremsklotzes 18 wird nachstehend unter Verwendung eines Vergleichsbeispiels erörtert.

Die 11 und 12 veranschaulichen eine Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 110 als das Vergleichsbeispiel der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10. In der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 110 sind Elemente mit im Wesentlichen derselben Funktion wie denen in der ersten Ausführungsform hier gleich nummeriert und werden hier der Kürze halber nicht noch einmal ausführlich beschrieben und/oder veranschaulicht.

Wie in den 11 und 12 zu sehen ist, umfasst die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 110 eine Grundkonstruktion 114 mit einem Grundbauteil 132. Das Grundbauteil 132 umfasst eine erste Grundfläche 158 und eine zweite Grundfläche 159 parallel zu der ersten Grundfläche 158.

Wie in den 11 und 12 zu sehen ist, ermöglicht bei der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 110 gemäß dem Vergleichsbeispiel ein Verändern der Orientierung des Grundbauteils 132 bezogen auf die Vorderradgabel 6 und den Bremssattel 12, dass die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 110 auf jeder der Bremsscheiben 2 und 3 mit unterschiedlichen Radien R1 und R2 eingestellt werden kann. Wenn die zweite Grundfläche 159 parallel zur ersten Grundfläche 158 ist, wird der Relativwinkel zwischen der Befestigungsfläche 22 und der ersten Grundfläche 158 zwischen der ersten Position P1 und der zweiten Position P2 nicht verändert.

Wie in 12 zu sehen ist, verursacht das Verändern der Orientierung des Grundbauteils 132 bezogen auf die Vorderradgabel 6 und den Bremssattel 12 jedoch, dass die Bremsklötze 18 (spezieller die Reibteile 30) bezogen auf die Bremsscheibe 3 geneigt und/oder versetzt werden. Beispielsweise sind die radiale Außenkante 30a und die radiale Innenkante 30b des Reibteils 30 bezogen auf die Bremsscheibe 3 geneigt, wenn das Grundbauteil 132 mit der zweiten Orientierung an den Bremssattel 12 gekoppelt ist. In einem solchen Zustand kann ein Teil des Reibteils 30 nicht mit der Bremsscheibe 3 gleiten. Dies verursacht den teilweisen Verschleiß der Bremsklötze 18 (der Reibteile 30) und/oder der Bremsscheibe 3, was die Gebrauchsdauer der Bremsklötze 18 und/oder der Bremsscheibe 3 verkürzt.

Bei der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 gemäß der ersten Ausführungsform ist, wie in den 9 und 10 zu sehen ist, die Grundkonstruktion 14 so konfiguriert, dass sich der Relativwinkel, der zwischen der Befestigungsfläche 22 des Bremssattels 12 und der ersten Grundfläche 58 der Grundkonstruktion 14 definiert ist, zwischen der ersten Position P1 und der zweiten Position P2 unterscheidet. Dadurch können sich die Neigung und/oder der Versatz der Bremsklötze 18 bezogen auf die Bremsscheibe 3 verringern, wodurch die Gebrauchsdauer der Bremsklötze 18 und/oder der Bremsscheibe 3 ungeachtet der ersten und zweiten Position P1 und P2 erhalten bleibt.

Nachstehend wird eine Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 210 gemäß einer zweiten Ausführungsform unter Bezug auf die 13 bis 16 beschrieben. Die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 210 hat dieselbe Konfiguration wie die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10, bis auf die Grundkonstruktion 14. Folglich werden hier Elemente mit im Wesentlichen derselben Funktion wie denen in der ersten Ausführungsform gleich nummeriert und werden der Kürze halber hier nicht noch einmal ausführlich beschrieben und/oder veranschaulicht.

Wie in den 13 und 14 zu sehen ist, umfasst die Grundkonstruktion 14 der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 210 ein Grundbauteil 232 und mindestens einen Abstandshalter. Das Grundbauteil 232 ist so konfiguriert, dass es an den Bremssattel 12 gekoppelt werden kann. Das Grundbauteil 232 weist die erste Grundfläche 258 und eine zweite Grundfläche 259 auf, die so konfiguriert ist, dass sie der Befestigungsfläche 22 an dem Bremssattel 12 zugewandt ist. In der veranschaulichten Ausführungsform ist die zweite Grundfläche 259 parallel zur ersten Grundfläche 258.

Der mindestens eine Abstandshalter ist so konfiguriert, dass er in mindestens einem von einem ersten Raum zwischen dem Bremssattel 12 und dem Grundbauteil 232 und einem zweiten Raum zwischen dem Grundbauteil 232 und dem Fahrradrahmen 4 angeordnet ist. In der veranschaulichten Ausführungsform umfasst die Grundkonstruktion 14 einen Abstandshalter 233, der so konfiguriert ist, dass er in einem ersten Raum S1 zwischen dem Bremssattel 12 und dem Grundbauteil 232 angeordnet werden kann. Spezieller ist der erste Raum S1 zwischen der zweiten Grundfläche 259 und der Befestigungsfläche 22 definiert.

15 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht von 13. Wie in 15 zu sehen ist, umfasst der Abstandshalter 233 ein erstes Element 235 und ein zweites Element 237. In der veranschaulichten Ausführungsform sind das erste Element 235 und das zweite Element 237 ringförmig. Das erste Element 235 weist eine erste sphärisch gekrümmte Fläche 235a auf. Das zweite Element 237 weist eine zweite sphärisch gekrümmte Fläche 237a auf, die mit der ersten sphärisch gekrümmten Fläche 235a in Kontakt gebracht werden kann. Das erste Element 235 umfasst eine erste Fläche 235b, die so konfiguriert ist, dass sie dem Grundbauteil 232 zugewandt ist. Das zweite Element 237 umfasst eine zweite Fläche 237b, die so konfiguriert ist, dass sie dem Bremssattel 12 zugewandt ist. In der veranschaulichten Ausführungsform ist die erste Fläche 235b so konfiguriert, dass sie die zweite Grundfläche 259 des Grundbauteils 232 kontaktiert. Die zweite Fläche 237b ist so konfiguriert, dass sie die Befestigungsfläche 22 des Bremssattels 12 kontaktiert.

Die erste sphärisch gekrümmte Fläche 235a und die zweite sphärisch gekrümmte Fläche 237a ermöglichen das Drehen des ersten Elements 235 und des zweiten Elements 237 entlang der ersten sphärisch gekrümmten Fläche 235a und der zweiten sphärisch gekrümmten Fläche 237a, wodurch eine Einstellung der Orientierung der zweiten Fläche 237b bezogen auf die erste Fläche 235b gemäß einem Relativwinkel zwischen der zweiten Grundfläche 259 und der Befestigungsfläche 22 ermöglicht wird.

Das erste Element 235 und das zweite Element 237 können, wenn notwendig und/oder gewünscht, integral miteinander als ein einzelnes unitäres Bauteil vorgesehen sein. In einer solchen Ausführungsform ist die zweite Fläche 237b bezogen auf die erste Fläche 235b bei einem speziellen Winkel, der im Wesentlichen beispielsweise gleich dem Relativwinkel zwischen der zweiten Grundfläche 259 und der Befestigungsfläche 22 ist, geneigt.

Wie in den 13 und 14 zu sehen ist, umfasst die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 210 eine erste Unterlegscheibe 239 und eine zweite Unterlegscheibe 241. Beispielsweise sind die erste Unterlegscheibe 239 und die zweite Unterlegscheibe 241 Federringe, die entlang ihrer Mittenachse elastisch verformbar sind. Mögliche Beispiele der ersten Unterlegscheibe 239 und der zweiten Unterlegscheibe 241 umfassen eine gewellte Federscheibe und eine Tellerfeder. Die erste Unterlegscheibe 239 ist zwischen dem ersten Senkkopf 34b und dem Grundbauteil 232 angeordnet. Die zweite Unterlegscheibe 241 ist zwischen dem zweiten Senkkopf 36b und dem Grundbauteil 232 angeordnet. Die erste Unterlegscheibe 239 ist elastisch verformbar zwischen dem ersten Senkkopf 34b und dem Grundbauteil 232 angeordnet. Die zweite Unterlegscheibe 241 ist elastisch verformbar zwischen dem zweiten Senkkopf 36b und dem Grundbauteil 232 angeordnet.

Wie in 15 zu sehen ist, umfasst das erste Durchgangsloch 50 ein Loch mit einem größeren Durchmesser 250b. Die erste Unterlegscheibe 239 ist in dem Loch mit größerem Durchmesser 250b vorgesehen. Das erste Durchgangsloch 50 umfasst eine erste untere Fläche 250c. Die erste Unterlegscheibe 239 ist zwischen dem ersten Senkkopf 34b und der ersten unteren Fläche 250c vorgesehen. Eine falsche Ausrichtung zwischen dem ersten Kopplungsbauteil 34 und dem ersten Durchgangsloch 50 kann von der ersten Unterlegscheibe 239 abgefangen werden.

16 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht von 14. Wie in 16 zu sehen ist, umfasst das zweite Durchgangsloch 52 ein Loch mit größerem Durchmesser 252b. Die zweite Unterlegscheibe 241 ist in dem Loch mit größerem Durchmesser 252b vorgesehen. Das zweite Durchgangsloch 52 umfasst eine zweite untere Fläche 252c. Die zweite Unterlegscheibe 241 ist zwischen dem zweiten Senkkopf 36b und der zweiten unteren Fläche 252c vorgesehen. Eine falsche Ausrichtung zwischen dem zweiten Kopplungsbauteil 36 und dem zweiten Durchgangsloch 52 kann von der zweiten Unterlegscheibe 241 abgefangen werden.

Wie in den 13 und 14 zu sehen ist, ist die Grundkonstruktion 14 so konfiguriert, dass sie an die Befestigungsfläche 22 des Bremssattels 12 gekoppelt und mit der ersten Grundfläche 258 so an den Fahrradrahmen 4 gekoppelt werden kann, dass der Bremssattel 12 an einer ersten Position P1 (13) oder einer zweiten Position P2 (14), die weiter von der Drehachse A1 weg ist als die erste Position P1, angeordnet ist. Das Grundbauteil 232 ist so konfiguriert, dass es mit der ersten Orientierung (13), die den Bremssattel 12 an der ersten Position P1 anordnen soll, oder der zweiten Orientierung (14), die den Bremssattel 12 an der zweiten Position P2 anordnen soll, am Fahrradrahmen 4 befestigt werden kann.

Wie in 13 zu sehen ist, verläuft das erste Kopplungsbauteil 34 durch den Abstandshalter 233, wenn das Grundbauteil 232 mit der ersten Orientierung an den Bremssattel 12 gekoppelt ist. Wie in 14 zu sehen ist, verläuft das zweite Kopplungsbauteil 36 durch den Abstandshalter 233, wenn das Grundbauteil 232 mit der zweiten Orientierung an den Bremssattel 12 gekoppelt ist.

Wie in den 13 und 14 zu sehen ist, ist die Grundkonstruktion 14 so konfiguriert, dass sich ein Relativwinkel, der zwischen der Befestigungsfläche 22 des Bremssattels 12 und der ersten Grundfläche 258 der Grundkonstruktion 14 definiert ist, zwischen der ersten Position P1 und der zweiten Position P2 unterscheidet. Dadurch können sich die Neigung und/oder der Versatz der Bremsklötze 18 bezogen auf die Bremsscheibe 3 verringern, wodurch die Gebrauchsdauer der Bremsklötze 18 und/oder der Bremsscheibe 3 ungeachtet der ersten und zweiten Position P1 und P2 erhalten bleibt.

In der veranschaulichten Ausführungsform ist der Abstandshalter 233 so konfiguriert, dass er zwischen dem Bremssattel 12 und dem Grundbauteil 232 sowohl in der ersten Orientierung als auch der zweiten Orientierung angeordnet werden kann. Der Abstandshalter 233 kann jedoch, wenn notwendig und/oder gewünscht, in der ersten Orientierung oder der zweiten Orientierung aus der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 210 weggelassen werden. Ferner kann, wenn notwendig und/oder gewünscht, mindestens ein Abstandshalter 233 auf die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 210 angewandt werden. Spezieller kann ein anderer Abstandshalter zusätzlich zu dem Abstandshalter 233 in dem ersten Raum S1 angeordnet sein. Der Abstandshalter 233 kann integral als ein einzelnes unitäres Bauteil vorgesehen sein.

Nachstehend wird eine Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 310 gemäß einer dritten Ausführungsform unter Bezug auf die 17 bis 19 beschrieben. Die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 310 hat dieselbe Konfiguration wie die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10, bis auf die Grundkonstruktion 14. Folglich werden hier Elemente mit im Wesentlichen derselben Funktion wie denen in den obigen Ausführungsformen gleich nummeriert und werden der Kürze halber hier nicht noch einmal ausführlich beschrieben und/oder veranschaulicht.

Wie in den 17 und 18 zu sehen ist, umfasst die Grundkonstruktion 14 der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 310 ein Grundbauteil 332 und mindestens einen Abstandshalter. Das Grundbauteil 332 ist so konfiguriert, dass es an den Bremssattel 12 gekoppelt werden kann. Das Grundbauteil 332 weist eine erste Grundfläche 358 und eine zweite Grundfläche 359 auf, die so konfiguriert ist, dass sie der Befestigungsfläche 22 an dem Bremssattel 12 zugewandt ist. In der veranschaulichten Ausführungsform ist die zweite Grundfläche 359 parallel zur ersten Grundfläche 358.

Der mindestens eine Abstandshalter ist so konfiguriert, dass er in mindestens einem von einem ersten Raum zwischen dem Bremssattel 12 und dem Grundbauteil 332 und einem zweiten Raum zwischen dem Grundbauteil 332 und dem Fahrradrahmen 4 angeordnet werden kann. In der veranschaulichten Ausführungsform umfasst die Grundkonstruktion 14 einen Abstandshalter 333, der so konfiguriert ist, dass er in einem zweiten Raum S2 zwischen dem Grundbauteil 332 und dem Fahrradrahmen 4 angeordnet werden kann. Spezieller ist der zweite Raum S2 zwischen der ersten Grundfläche 358 und der Auflagefläche 64a des Fahrradrahmens 4 definiert.

19 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht von 17. Wie in 19 zu sehen ist, umfasst der Abstandshalter 333 ein erstes Element 335 und ein zweites Element 337. In der veranschaulichten Ausführungsform sind das erste Element 335 und das zweite Element 337 ringförmig. Das erste Element 335 weist eine erste sphärisch gekrümmte Fläche 335a auf. Das zweite Element 337 weist eine zweite sphärisch gekrümmte Fläche 337a auf, die mit der ersten sphärisch gekrümmten Fläche 335a in Kontakt gebracht werden kann. Das erste Element 335 umfasst eine erste Fläche 335b, die so konfiguriert ist, dass sie dem Fahrradrahmen 4 zugewandt ist. Das zweite Element 337 umfasst eine zweite Fläche 337b, die so konfiguriert ist, dass sie dem Grundbauteil 332 zugewandt ist. In der veranschaulichten Ausführungsform ist die erste Fläche 335b so konfiguriert, dass sie die Auflagefläche 64a des Fahrradrahmens 4 kontaktiert. Die zweite Fläche 337b ist so konfiguriert, dass sie die erste Grundfläche 358 des Grundbauteils 332 kontaktiert.

Die erste sphärisch gekrümmte Fläche 335a und die zweite sphärisch gekrümmte Fläche 337a ermöglichen das Drehen des ersten Elements 335 und des zweiten Elements 337 entlang der ersten sphärisch gekrümmten Fläche 335a und der zweiten sphärisch gekrümmten Fläche 337a, wodurch eine Einstellung der Orientierung der zweiten Fläche 337b bezogen auf die erste Fläche 335b gemäß einem Relativwinkel zwischen der Auflagefläche 64a und der ersten Grundfläche 358 ermöglicht wird.

Das erste Element 335 und das zweite Element 337 können, wenn notwendig und/oder gewünscht, integral miteinander als ein einzelnes unitäres Bauteil vorgesehen sein. In einer solchen Ausführungsform ist die zweite Fläche 337b bezogen auf die erste Fläche 335b bei einem speziellen Winkel, der im Wesentlichen beispielsweise gleich dem Relativwinkel zwischen der Auflagefläche 64a und der ersten Grundfläche 358 ist, geneigt.

Wie in den 17 und 18 zu sehen ist, umfasst die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 310 eine erste Unterlegscheibe 339 und eine zweite Unterlegscheibe 341. Beispielsweise sind die erste Unterlegscheibe 339 und die zweite Unterlegscheibe 341 Federringe, die entlang ihrer Mittenachse elastisch verformbar sind. Mögliche Beispiele der ersten Unterlegscheibe 339 und der zweiten Unterlegscheibe 341 umfassen eine gewellte Federscheibe und eine Tellerfeder. Die erste Unterlegscheibe 339 ist zwischen dem ersten Innensechskantkopf 60b und dem Grundbauteil 332 angeordnet. Die zweite Unterlegscheibe 341 ist zwischen dem zweiten Innensechskantkopf 62b und dem Grundbauteil 332 angeordnet. Die erste Unterlegscheibe 339 ist elastisch verformbar zwischen dem ersten Innensechskantkopf 60b und dem Grundbauteil 332 angeordnet. Die zweite Unterlegscheibe 341 ist elastisch verformbar zwischen dem zweiten Innensechskantkopf 62b und dem Grundbauteil 332 angeordnet.

Wie in den 17 und 18 zu sehen ist, ist die Grundkonstruktion 14 so konfiguriert, dass sie an die Befestigungsfläche 22 des Bremssattels 12 gekoppelt und am Fahrradrahmen 4 mit der ersten Grundfläche 358 so befestigt werden kann, dass der Bremssattel 12 an der ersten Position P1 (17) oder der zweiten Position P2 (18), die weiter von der Drehachse A1 weg ist als die erste Position P1, angeordnet wird. Das Grundbauteil 332 ist so konfiguriert, dass es mit der ersten Orientierung (17), die den Bremssattel 12 an der ersten Position P1 anordnen soll, oder der zweiten Orientierung (18), die den Bremssattel 12 an der zweiten Position P2 anordnen soll, am Fahrradrahmen 4 befestigt werden kann.

Wie in 17 zu sehen ist, verläuft das erste Befestigungsbauteil 60 durch den Abstandshalter 333, wenn das Grundbauteil 332 mit der ersten Orientierung an den Bremssattel 12 gekoppelt ist. Wie in 18 zu sehen ist, verläuft das zweite Befestigungsbauteil 62 durch den Abstandshalter 333, wenn das Grundbauteil 332 mit der zweiten Orientierung an den Bremssattel 12 gekoppelt ist.

Wie in den 17 und 18 zu sehen ist, ist die Grundkonstruktion 14 so konfiguriert, dass sich ein Relativwinkel, der zwischen der Befestigungsfläche 22 des Bremssattels 12 und der ersten Grundfläche 358 der Grundkonstruktion 14 definiert ist, zwischen der ersten Position P1 und der zweiten Position P2 unterscheidet. Dadurch können sich die Neigung und/oder der Versatz der Bremsklötze 18 bezogen auf die Bremsscheibe 3 verringern, wodurch die Gebrauchsdauer der Bremsklötze 18 und/oder der Bremsscheibe 3 ungeachtet der ersten und zweiten Position P1 und P2 erhalten bleibt.

In der veranschaulichten Ausführungsform ist der Abstandshalter 333 so konfiguriert, dass er zwischen dem Grundbauteil 332 und dem Fahrradrahmen 4 sowohl in der ersten Orientierung als auch der zweiten Orientierung angeordnet werden kann. Der Abstandshalter 333 kann jedoch, wenn notwendig und/oder gewünscht, in der ersten Orientierung oder der zweiten Orientierung aus der Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 310 weggelassen werden. Ferner kann der mindestens eine Abstandshalter 333, wenn notwendig und/oder gewünscht, auf die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 310 angewandt werden. Spezieller kann ein anderer Abstandshalter zusätzlich zu dem Abstandshalter 333 in dem zweiten Raum S2 angeordnet werden. Der Abstandshalter 333 kann integral als ein einzelnes unitäres Bauteil vorgesehen sein.

Die Konstruktionen gemäß den obigen Ausführungsformen können, wenn notwendig und/oder gewünscht, zumindest teilweise kombiniert werden. Beispielsweise kann mindestens einer von dem Abstandshalter 233 und dem Abstandshalter 333 auf die Fahrrad-Bremssattel-Baueinheit 10 gemäß der ersten Ausführungsform angewandt werden. Ferner kann in der zweiten Ausführungsform der Abstandshalter 333 gemäß der dritten Ausführungsform, wenn notwendig und/oder gewünscht, zwischen dem Fahrradrahmen 4 und dem Grundbauteil 232 angeordnet sein.

In der vorliegenden Anmeldung umfasst der Ausdruck „befestigt” oder „befestigen”, wie hierin verwendet, Konfigurationen, bei denen ein Element direkt an einem anderen Element durch Fixieren des Elementes direkt an dem anderen Element angebracht ist; Konfigurationen, bei denen das Element indirekt an dem anderen Element über das/die Zwischenbauteil(e) angebracht ist; und Konfigurationen, bei denen ein Element integral mit einem anderen Element ist, d. h., ein Element ist wesentlicher Teil des anderen Elements. Dieses Konzept gilt auch für Wörter mit ähnlicher Bedeutung, beispielsweise „zusammengefügt”, „verbunden”, „gekoppelt”, „befestigt”, „gebunden”, „fixiert” und ihre Ableitungen.

Der Ausdruck „umfassend” und seine Ableitungen, wie hierin verwendet, sollen offene Begriffe sein, die die Gegenwart der angeführten Merkmale, Elemente, Komponenten, Gruppen, ganzen Zahlen und/oder Schritte spezifizieren, die Gegenwart anderer nicht angeführter Merkmale, Elemente, Komponenten, Gruppen, ganzer Zahlen und/oder Schritte jedoch nicht ausschließen. Dieses Konzept gilt auch für Wörter ähnlicher Bedeutung, wie beispielsweise die Ausdrücke „aufweisen”, „enthalten” und ihre Ableitungen.

Die Ausdrücke „Bauteil”, „Bereich”, „Abschnitt”, „Teil” oder „Element” können in der Verwendung im Singular die Doppelbedeutung eines Teils oder mehrerer Teile haben.

Die in der vorliegenden Anmeldung zitierten Ordnungszahlen wie „erste(r/s)” und „zweite(r/s)” sind lediglich Kennzeichnungen und haben keine andere Bedeutung, wie beispielsweise eine bestimmte Reihenfolge und dergleichen. Überdies impliziert zum Beispiel der Ausdruck „erstes Element” selbst nicht die Existenz eines „zweiten Elements”, und der Ausdruck „zweites Element” selbst impliziert nicht die Existenz eines „ersten Elements”.