Title:
Verfahren zum Herstellen eines Haushaltsgeräte-Bauteils mit einer Inkjetschicht und einer Sperrschicht sowie Haushaltsgeräte-Bauteil und Haushaltsgerät
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Haushaltsgeräte-Bauteils (13 bis 18), bei welchem das Bauteil (13 bis 18) mit einem Inkjetverfahren bedruckt wird, wobei zwischen einer Oberfläche (16a, 17a) des Haushaltsgeräte-Bauteils (13 bis 18) und zumindest einer Inkjetschicht eine Sperrschicht als Durchscheinschutz aufgebracht wird. Die Erfindung betrifft auch ein Haushaltgeräte-Bauteil (13 bis 18) und ein Haushaltsgerät 81).




Inventors:
Linke, Christine (89423, Gundelfingen, DE)
Briem, Robert (89150, Laichingen, DE)
Pfister, Bernd (89079, Ulm, DE)
Apprich, Lena (73447, Oberkochen, DE)
Application Number:
DE102015202799A
Publication Date:
08/18/2016
Filing Date:
02/17/2015
Assignee:
BSH Hausgeräte GmbH, 81739 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102012001798A1N/A2013-08-01



Claims:
1. Verfahren zum Herstellen eines Haushaltsgeräte-Bauteils (13 bis 18), bei welchem das Bauteil (13 bis 18) mit einem Inkjetverfahren bedruckt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer Oberfläche (16a, 17a) des Haushaltsgeräte-Bauteils (13 bis 18) und zumindest einer Inkjetschicht eine Sperrschicht als Durchscheinschutz aufgebracht wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht blickdicht erzeugt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine weiße Sperrschicht aufgebracht wird.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht und die zumindest eine Inkjetschicht auf einer Oberfläche (16a, 17a) eines transparenten Bereichs des Haushaltsgeräte-Bauteils (13 bis 18) aufgebracht wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf die zumindest eine Inkjetschicht eine transparente und/oder UV-beständige Deckschicht aufgebracht wird.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht durch transparente und/oder UV-beständige Tinte gebildet wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schichtaufbau mit der Sperrschicht und der zumindest einen Inkjetschicht ohne Haftvermittlungsschicht auf die Oberfläche (16a, 17a) aufgebracht wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Haushaltsgeräte-Bauteil (13 bis 18) ein Innenausstattungsteil eines Haushaltsgeräts (1) mit der Sperrschicht und der Inkjetschicht versehen wird.

9. Haushaltsgeräte-Bauteil (13 bis 18), mit einer Inkjetschicht auf einer Oberfläche (16a, 17a), dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Oberfläche (16a, 17a) und der zumindest einen Inkjetschicht eine Sperrschicht als Durchscheinschutz ausgebildet ist.

10. Haushaltsgerät (1) mit zumindest einem Haushaltsgeräte-Bauteil (13 bis 18) nach Anspruch 9.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Haushaltsgeräte-Bauteils, bei welchem das Bauteil mit einem Inkjetverfahren bedruckt wird. Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Haushaltsgeräte-Bauteil und ein Haushaltsgerät mit einem derartigen Bauteil.

Im Stand der Technik ist es bekannt, dass Haushaltsgeräte-Bauteile zur Darstellung von Informationen auf diesen Bauteilen bedruckt werden. Bekannt sind hier Siebdruckverfahren, Laserbedruckungen, Heißprägen als auch Tampondruck. Bei diesen bekannten Verfahren können jedoch nur entweder farblich eingeschränkte Ergebnisse erzielt werden und/oder andererseits ist das jeweilige Verfahren relativ aufwendig. Darüber hinaus besteht auch üblicherweise beim Bedrucken ein Kontakt zwischen dem Bauteil und einem Druckwerkzeug, was üblicherweise auch einen Bildträger erfordert. Darüber hinaus ist bei den bekannten Verfahren auch eine Druckform erforderlich. Gerade bei Mehrfarbendrucken ist daher auch eine zusätzliche weitere Druckform für jede Farbe benötigt. Bei diesen bekannten Verfahren fällt auch relativ viel Farbausschuss an, was insbesondere beim Siebdruck oder Tampondruck auftritt.

Darüber hinaus ist gegenüber diesen Verfahren ein verbessertes Verfahren bekannt, nämlich das Inkjetverfahren. In dem Zusammenhang ist aus der DE 10 2012 001 798 A1 ein Verfahren zum Bedrucken von Bauteilen, wie auch Haushaltsgeräte-Bauteilen, bekannt. Dort ist lediglich in allgemeiner Weise das Aufbringen einer Inkjetschicht vorgesehen.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren sowie ein Haushaltsgeräte-Bauteil als auch ein Haushaltsgerät zu schaffen, mit welchem beziehungsweise bei welchem eine Inkjetbedruckung verbessert ist.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und ein Haushaltsgeräte-Bauteil sowie ein entsprechendes Haushaltsgerät gelöst.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Herstellen eines Haushaltsgeräte-Bauteils wird dieses Haushaltsgeräte-Bauteil mit einem Inkjetverfahren bedruckt. Dazu wird zumindest eine Inkjetschicht auf eine Oberfläche des Haushaltsgeräte-Bauteils aufgebracht. Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung ist darin zu sehen, dass zwischen der Oberfläche des Haushaltsgeräte-Bauteils und zumindest der einen Inkjetschicht zusätzlich eine Sperrschicht als Durchscheinschutz aufgebracht wird. Dadurch kann die Farbechtheit und die Kontrastschärfe der Inkjetschicht wesentlich verbessert werden. Die Farben der Inkjetschicht wirken daher nicht mehr verwaschen oder inhomogen, sondern werden durch diese ganz spezifische zusätzliche Schicht in Form der Durchscheinschutz-Sperrschicht kräftig erscheinend und homogen ausgebildet.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Sperrschicht blickdicht erzeugt wird. Dadurch werden die oben genannten Vorteile nochmals verbessert.

In besonders vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass eine weiße Sperrschicht aufgebracht wird. Diese ermöglicht einen besonders vorteilhaften Durchscheinschutz einerseits und weist darüber hinaus den Vorteil auf, dass sie bezüglich der Farben der Inkjetschicht eine gewisse Farbneutralität aufweist. Die Farbgebung der Inkjetschicht wird daher durch diese weiße Sperrschicht nicht unerwünscht beeinträchtigt.

Vorzugsweise wird vorgesehen, dass die Sperrschicht und die zumindest eine Inkjetschicht auf einer Oberfläche eines transparenten Bereichs des Haushaltsgeräte-Bauteils aufgebracht wird. Gerade bei dieser Ausgestaltung ist die erfindungsgemäße Lösung mit einer Sperrschicht als Durchscheinschutzschicht besonders vorteilhaft. Denn bei diesen transparenten Hintergründen für die Inkjetschicht werden die oben genannten Probleme bezüglich des ausgewaschenen Eindrucks und der Inhomogenität der Farbgebung nochmals bekräftigt, wenn keine derartige Sperrschicht vorhanden ist. Da eine Vielzahl von Haushaltsgeräte-Bauteilen aus einem transparenten Kunststoff sind, wie dies beispielsweise bei Innenausstattungsteilen eines Haushaltsgeräts der Fall ist, ist diese vorteilhafte Ausführung daher bei einer überwiegenden Mehrzahl der Haushaltsgeräte-Bauteile besonders vorteilhaft.

Vorzugsweise wird auf die zumindest eine Inkjetschicht eine transparente und/oder UV(ultraviolett)-beständige Deckschicht aufgebracht. Dadurch wird auch die Inkjetschicht geschützt und die Farbgebung und der Farbkontrast bleiben dauerhaft erhalten. Durch die transparente Ausgestaltung der Deckschicht wird die Farbgebung der Inkjetschicht nicht verfälscht und durch die UV-Beständigkeit wird auch dauerhaft die Farbechtheit der Inkjetschicht aufrecht erhalten.

Vorzugsweise wird die Deckschicht durch eine transparente und/oder UV-beständige Tinte gebildet. Dadurch kann sie auch sehr einfach und mit besonders gleichmäßiger Schichtdicke erzeugt werden. Dies begünstigt dann wiederum die oben genannten Vorteile einer derartigen Deckschicht.

Vorzugsweise wird der Schichtaufbau mit der Sperrschicht und der zumindest einen Inkjetschicht ohne eine Haftvermittlungsschicht auf die Oberfläche aufgebracht. Durch die Sperrschicht und den Schichtaufbau alleine ist somit eine ausreichende Aufbringung auf die Oberfläche erreicht. Dadurch wird ein zusätzlicher Verfahrensschritt, nämlich das Aufbringen einer Haftvermittlungsschicht, eingespart.

Vorzugsweise wird als Haushaltsgeräte-Bauteil ein Innenausstattungsteil eines Haushaltsgeräts mit der Sperrschicht und der Inkjetschicht versehen. Da gerade bei diesen Innenausstattungsteilen auch Informationen für einen Nutzer von Vorteil sind, begünstigt die Erfindung diesbezüglich genau diese Bedruckung dieser spezifischen Bauteile. Als entsprechende Innenausstattungsteile können beispielsweise Teile eines Haushaltskältegeräts angesehen werden. Dies kann beispielsweise ein Türabsteller oder eine Butterfachklappe oder ein Flaschenabsteller oder eine Schale oder eine Trennwand oder dergleichen sein. Auch andere Ausstattungsteile können darüber hinaus mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bedruckt werden. Beispielsweise sei hier eine Tür genannt.

Diese Haushaltsgeräte-Bauteile können vorzugsweise aus Kunststoff sein. Sie können jedoch auch aus Glas oder Metall sein. Auch andere Werkstoffe sind möglich.

Durch die Ausgestaltung mit einer Sperrschicht als Durchscheinschutz wird die Farbbrillanz der Inkjetschicht hoch gehalten. Darüber hinaus werden durch diese Ausgestaltung auch leicht transparente Farben einer Inkjetschicht mit einem kräftigen Farbton und komplett deckend dargestellt.

Vorzugsweise wird die Inkjetschicht mit einem UV-Inkjetverfahren aufgebracht, bei dem dann vorteilhafterweise die aufgebrachte Tinte mit UV sofort getrocknet wird, so dass es vorzugsweise möglich ist, auch mehrere Farbschichten und somit mehrere Inkjetschichten sehr zeitnah aufeinanderfolgend aufzubringen. Dadurch können dann auch erhabene oder strukturierte Informationen durch die Bedruckung auf der Oberfläche erzeugt werden.

Durch die bereits angesprochene Deckschicht, die insbesondere UV-beständig und eine UV-härtende Tinte ist, können vorzugsweise auch Effekte, wie eine glänzende, eine matte oder eine strukturierte Bedruckung erreicht werden.

Bei dem Inkjetverfahren wird ein Farbstoff in Form von flüssiger Tinte oder verflüssigtem Wachs in kleinsten Tropfen durch Düsen auf die zu bedruckende Oberfläche aufgebracht. Dabei erfolgt dies berührungslos, was bedeutet, dass der Druckkopf nicht in Kontakt mit der Oberfläche des zu bedruckenden Haushaltsgeräte-Bauteils kommt. Durch die Aufbringung mit einem UV-Inkjetverfahren wird die bereits angesprochene schnelle Trocknung der Druckfarbe beziehungsweise dann der Inkjetschicht ermöglicht, so dass auch eine Schädigung insbesondere einer aus Kunststoff ausgebildeten Oberfläche des Haushaltsgeräte-Bauteils verhindert werden kann. Vorzugsweise wird das UV-Licht bei dem UV-Inkjetverfahren mittels UV-LEDs erzeugt.

Weiterhin betrifft die Erfindung ein Haushaltsgeräte-Bauteil, mit einer Inkjetschicht auf einer Oberfläche, wobei zwischen der Oberfläche und der zumindest einen Inkjetschicht eine Sperrschicht als Durchscheinschutz ausgebildet ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Haushaltsgerät mit einem erfindungsgemäßen Haushaltsgeräte-Bauteil.

Vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind als vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräte-Bauteils anzusehen.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen, sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts;

2 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Haushaltsgeräte-Bauteils; und

3 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Haushaltsgeräte-Bauteils; und

4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Haushaltsgeräte-Bauteils.

In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

In 1 ist in einer beispielhaften Darstellung ein Haushaltskältegerät 1 gezeigt, welches beispielsweise ein Kühlschrank oder ein Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät sein kann und welches zum Lagern und Konservieren von Lebensmitteln ausgebildet ist. Dieses Haushaltskältegerät 1 stellt somit ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts dar. Dieses Haushaltskältegerät 1 umfasst ein Gehäuse beziehungsweise einen Korpus 2 mit einem Innenbehälter 3. Der Innenbehälter 3 begrenzt mit seinen Wänden einen ersten Innenraum beziehungsweise Aufnahmeraum 4, der ein Kühlraum ist und einen darunter angeordneten, davon separierten zweiten Innenraum beziehungsweise Aufnahmeraum 5 für Lebensmittel, der ein Gefrierraum ist. Der erste Aufnahmeraum 4 dient im Allgemeinen zum frostfreien Kühlen von Kühlgut, vorzugsweise bei Temperaturen zwischen +4°C und +8°C. Der erste Aufnahmeraum 4 kann jedoch auch als 0°C-Fach, insbesondere zum Frischhalten von Obst oder Gemüse, ausgebildet sein. Der erste Aufnahmeraum 4 ist bei einer geöffneten Tür 6, die frontseitig diesen Aufnahmeraum 4 verschließt, zugänglich. Der zweite Aufnahmeraum 5 dient im Allgemeinen zum Tiefgefrieren von Gefriergut, bei beispielsweise –18°C. Der zweite Aufnahmeraum 5 ist bei geöffneter weiterer zweiter Tür 7 zugänglich.

Wie aus der Darstellung in 1 zu erkennen ist, sind in dem Aufnahmeraum 4 in Anzahl und im Hinblick auf die Höhenposition (y-Richtung) Fachteile 8, 9 und 10 angeordnet, die Haushaltsgeräte-Bauteile, insbesondere Innenausstattungsteile, darstellen. Wie darüber hinaus zu erkennen ist, weist die Tür 6 eine Innenseite 11 auf, die im geschlossenen Zustand der Tür 6 den Aufnahmeraum 4 zugewandt ist. Diese Innenseite 11 ist in dem Zusammenhang dann auch eine Begrenzungswand eines Türkörpers 12, der plattenartig beziehungsweise wandartig ausgebildet ist.

Darüber hinaus sind in der schematischen Darstellung in 1 auch wiederum im Hinblick auf die Anzahl, die Ausgestaltung und die individuelle, in y-Richtung bemessene Höhenrichtung beispielhaft zu verstehen, Türabsteller 13, 14 und 15 angeordnet, die ebenfalls Haushaltsgeräte-Bauteile, insbesondere Innenausstattungsteile, darstellen.

Des Weiteren umfasst das Haushaltskältegerät 1 Behälter in Form von Schubläden 16, 17 und 18, die ebenfalls Haushaltsgeräte-Bauteile darstellen, insbesondere Innenausstattungsteile sind.

In 2 ist in einer beispielhaften Darstellung die Schublade 16 frontseitig gezeigt. Es ist dabei an einer Vorderseite 16a eine Bedruckung 19 aufgebracht.

Diese Bedruckung 19 umfasst in der gezeigten Ausführung ein großflächiges farbkomplexes Bild, welches fotorealistisch dargestellt ist. Dies ist dadurch erreicht, dass auf die Oberfläche beziehungsweise Vorderseite 16a zunächst eine Sperrschicht als Durchscheinschutz aufgebracht ist. Auf diese Sperrschicht ist dann zumindest eine Inkjetschicht, vorzugsweise mehrere Inkjetschichten, aufgebracht. Das in 2 gezeigte Bildmotiv zeigt in dem Zusammenhang eine Vielzahl von Gemüsesorten, die darüber hinaus auch noch mit einem Schriftzug darunter versehen sind. Daneben ist in einer schachbrettartigen Darstellung ein vielfarbiges Viereckmuster aufgebracht.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass auf die zumindest eine Inkjetschicht eine transparentente und/oder UV-beständige Deckschicht aufgebracht ist. Diese ist vorzugsweise durch eine transparente und/oder UV-beständige Tinte gebildet. Die Sperrschicht ist insbesondere als weiße Sperrschicht ausgebildet, was gerade bei einer Ausgestaltung, bei welcher die Schublade 16 insbesondere im Bereich der Vorderseite 16a aus einem transparenten Kunststoff ausgebildet ist, besonders vorteilhaft ist.

Der gesamte Schichtenaufbau mit der Sperrschicht, der zumindest einen Inkjetschicht und vorzugsweise mit der Deckschicht ist ohne zusätzliche Haftvermittlungsschicht auf die Vorderseite 16a aufgebracht.

In 3 ist in einer weiteren Ausgestaltung die Schublade 17 gezeigt, die an einer Frontseite 17a, die eine Oberfläche darstellt, wiederum eine Bedruckung 19 aufweist, wobei bei dieser Ausgestaltung in hoher Farbechtheit und somit als Bildmotiv verschiedene Früchte gezeigt sind.

In 4 ist in einem weiteren Ausführungsbeispiel eine alternative Bedruckung 19 gezeigt, die Informationen über die Einlagerung von Lebensmitteln in der beispielhaft gewählten Schublade 17 darstellen. Hierbei werden Informationen über Einlagerungsbedingungen einem Nutzer mitgeteilt und durch die entsprechende Bedruckung in hoher Farbechtheit dargelegt. Auch bei den Ausgestaltungen gemäß 3 und 4 ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Vorderseiten 17a aus einem transparenten Material, insbesondere Kunststoff, sind.

Bezugszeichenliste

1
Haushaltskältegerät
2
Korpus
3
Innenbehälter
4
erster Aufnahmeraum
5
zweiter Aufnahmeraum
6
Tür
7
zweite Tür
8
Fachteiler
9
Fachteiler
10
Fachteiler
11
Innenseite
12
Türkörper
13
Türabsteller
14
Türabsteller
15
Türabsteller
16
Schublade
16a
Vorderseite
17
Schublade
17a
Vorderseite
18
Schublade
19
Bedruckung

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • DE 102012001798 A1 [0003]