Title:
Hebeschiebetür
Kind Code:
A1
Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Schiebetürenführungsprofil, bei welchem ein Führungselement für eine darüber angeordnete Schiebetüre vorgesehen ist, das einem nach unten gerichteten Druck reversibel nachgibt. Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Schiebetürenanordnung mit einem solchen Schiebetürenführungsprofil.



Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102015122312A
Publication Date:
06/22/2017
Filing Date:
12/18/2015
Assignee:
Rager-Frey, Claudia, 87600 (DE)
International Classes:
Attorney, Agent or Firm:
Patent- und Rechtsanwälte Pfister & Pfister, 87700, Memmingen, DE
Claims:
1. Schiebetürenführungsprofil, welches einen Grundkörper (20) zum Einbetten in einen Boden (2) aufweist, wobei sich der Grundkörper (20) entlang einer Längsrichtung erstreckt, und das Schiebetürenführungsprofil ein Führungselement (30) mit einer gewölbten Führungsoberfläche (32) aufweist, welche sich zur Führung eines Rades (14) einer über dem Schiebetürenführungsprofil (5) befindlichen Schiebetüre (10) entlang der Längsrichtung erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Grundkörper (20) zumindest ein sich entlang der Längsrichtung erstreckender Aufnahmeraum (22) ausgebildet ist, welcher eine nach oben gerichtete Öffnung (24) hat, wobei die Öffnung (24) in Einbaustellung obenseitig von einer ersten Kante (26) und einer gegenüberliegenden zweiten Kante (28) begrenzt wird, wobei das Führungselement (30) in dem Aufnahmeraum (22) angeordnet ist und dazu ausgebildet ist, dass die Führungsoberfläche (32) einem in Einbaustellung nach unten gerichteten Druck reversibel nachgibt.

2. Schiebetürenführungsprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei nachgebendem Führungselement (30) ein Führungsbereich zwischen der Führungsoberfläche (32) und den Kanten (26, 28) definiert wird, in welchem das Rad (14) auf der Führungsoberfläche (32) läuft und durch die Kanten (26, 28) seitlich stabilisiert wird.

3. Schiebetürenführungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiebetürenführungsprofil mindestens eine, in Längsrichtung verlaufende, den Aufnahmeraum (22) zumindest teilweise verdeckende Abdeckleiste (201, 202) aufweist, die insbesondere mit dem Grundkörper (20) lösbar fest verbindbar ist.

4. Schiebetürenführungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsoberfläche (32) zwischen der ersten Kante (26) und der zweiten Kante (28) angeordnet ist.

5. Schiebetürenführungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsoberfläche (32) in der oberen Stellung der Führungsoberfläche (32) mit der Verbindungsfläche zwischen den beiden Kanten (26, 28) abschließt.

6. Schiebetürenführungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (30) im Aufnahmeraum (22) vertikal beweglich angeordnet ist.

7. Schiebetürenführungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiebetürenführungsprofil (5) ein Vorspannelement (40) zum Ausüben einer nach oben gerichteten Kraft auf das Führungselement (30) aufweist, so dass sich das Führungselement (30) in Abwesenheit eines Druck in einer oberen Stellung befindet, wobei vorzugsweise das Vorspannelement (40) eine Anzahl von ersten magnetischen Elementen (42) aufweist, welche mit dem Grundkörper (20) bzw. den Abdeckleisten (201, 202) verbunden sind, und eine Anzahl von zweiten magnetischen Elementen (44) aufweist, welche mit dem Führungselement (30) verbunden sind, und/oder das Vorspannelement (40) eine Anzahl von Federn aufweist.

8. Schiebetürenführungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (30) eine Grundplatte (34) und einen von der Grundplatte (34) nach oben abstehenden Steg (36) aufweist, wobei die Führungsoberfläche (32) obenseitig auf dem Steg (36) ausgebildet ist und insbesondere das Führungselememt in Schnitt T-artig ausgebildet ist.

9. Schiebetürenführungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsoberfläche (32) als konkave Mulde ausgebildet ist, und/oder das Führungselement (30) entlang der Längsrichtung in eine Mehrzahl von unabhängig voneinander ausgebildeten Abschnitten eingeteilt ist.

10. Schiebetürenanordnung, aufweisend
– eine Schiebetüre (10), und
– ein Schiebetürenführungsprofil (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
– wobei die Schiebetüre (10) ein Gehäuse (11) und ein dem Gehäuse (11) zugeordnetes Fahrwerk (12) mit einer Anzahl von Rädern (14) aufweist, wobei die Räder (14) mittels eines Betätigungsmechanismus zwischen einer geschlossenen Stellung und einer Schiebestellung variierbar sind, wobei in der geschlossenen Stellung die Räder (14) innerhalb des Gehäuses (11) angeordnet sind, und wobei in der offenen Stellung die Räder (14) unten über das Gehäuse (11) hervorstehen, und
– wobei das Schiebetürenführungsprofil (5) unterhalb der Schiebetüre (10) angeordnet ist, so dass die Räder (14) in der Schiebestellung mit der Führungsoberfläche (32) in Eingriff kommen, die Führungsoberfläche (32) nach unten drücken und die Schiebetüre (10) entlang der Längsrichtung verschiebbar ist.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Schiebetürenführungsprofil und eine Schiebetürenanordnung, insbesondere bei einer Hebeschiebetür.

Schiebetüren werden häufig an oder in Gebäuden verwendet, insbesondere wenn der für Schwenktüren notwendige Platz nicht vorhanden ist oder eingespart werden soll. In vielen Fällen finden sich Schiebetüren beispielsweise bei Wintergärten, wobei eine Schiebetüre typischerweise über einen anderen Teilabschnitt des Wintergartens verschiebbar ist, um sie zu öffnen und damit einen Durchtritt auf eine Terrasse oder einen Balkon zu ermöglichen.

Schiebetüren benötigen bei vielen Ausführungen ein Schiebetürenführungsprofil, welches im Boden eingelassen ist und welches als Führung für die Schiebetüre entlang einer Längsrichtung dient. Die Schiebetüre wird dadurch während des Verschiebens stabilisiert.

Derartige Schiebetürenführungsprofile basieren üblicherweise darauf, dass eine Führungsschiene im Boden ausgebildet ist, welche in ein entsprechend ausgeformtes Rad oder eine Mehrzahl von Rädern der Schiebetüre eingreift. Die Führungsschiene kann dabei insbesondere konvex nach oben stehen, während das Rad komplementär dazu konkav ausgebildet ist. Nachteilig an einer solchen Ausführung ist insbesondere, dass die Führungsschiene bei im Stand der Technik bekannten Ausführungen über einen umgebenden ebenen Bodenbelag hervorsteht und somit ein Hindernis bildet, welches beispielsweise zum Stolpern führen kann und für behinderte Personen, beispielsweise in Rollstühlen, schwer zu überwinden ist.

Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, ein Schiebetürenführungsprofil bereitzustellen, welches insbesondere im Vergleich zum Stand der Technik eine geringere störende Wirkung hat. Es ist des Weiteren eine Aufgabe der Erfindung, eine Schiebetürenanordnung mit einer Schiebetüre und einem solchen Schiebetürenführungsprofil bereitzustellen.

Dies wird erfindungsgemäß durch ein Schiebetürenführungsprofil und eine Schiebetürenanordnung gemäß den jeweiligen Hautpansprüchen erreicht. Vorteilhafte Ausführungen können beispielsweise den jeweiligen Unteransprüchen entnommen werden.

Die Erfindung betrifft ein Schiebetürenführungsprofil, welches einen Grundkörper zum Einbetten in einen Boden aufweist, wobei sich der Grundkörper entlang einer Längsrichtung erstreckt. Diese Längsrichtung entspricht typischerweise auch einer Richtung, in welcher eine von dem Schiebetürenführungsprofil geführte Schiebetüre verschoben wird.

Das Schiebetürenführungsprofil weist ein Führungselement mit einer gewölbten Führungsoberfläche auf, welche sich zur Führung eines Rades einer über dem Schiebetürenführungsprofil befindlichen Schiebetüre entlang der Längsrichtung erstreckt.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass in dem Grundkörper zumindest ein sich entlang der Längsrichtung erstreckender Aufnahmeraum ausgebildet ist, welcher eine nach oben gerichtete Öffnung hat. Die Öffnung wird in Einbaustellung obenseitig von einer ersten Kante und einer gegenüberliegenden zweiten Kante begrenzt. Das Führungselement ist in dem Aufnahmeraum angeordnet und ist dazu ausgebildet, dass die Führungsoberfläche einem in Einbaustellung nach unten gerichteten Druck reversibel nachgibt.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird erreicht, dass das Schiebetürenführungsprofil nicht mehr auf über einen umgebenden Boden nach oben vorstehende Elemente angewiesen ist. Vielmehr kann eine ebene Ausführung des Schiebetürenführungsprofils erreicht werden, wodurch keine Gefahr des Stolperns mehr besteht und zudem Rollstuhlfahrer nicht mehr behindert werden.

Durch die ersten und zweiten Kanten kann insbesondere erreicht werden, dass nicht das Führungsprofil alleine für die Führung, insbesondere für die seitliche Führung, verantwortlich ist, sondern dass die ersten und zweiten Kanten ebenfalls Stabilisierungsaufgaben übernehmen. Dies kann, muss jedoch nicht zwingend bedeuten, dass ein jeweiliges Rad laufend an den jeweiligen Kanten angrenzt. Das Rad kann vielmehr auch grundsätzlich beabstandet von den Kanten entlang der Längsrichtung laufend ausgebildet sein, so dass lediglich für den Fall eines bestimmten seitlichen Versatzes, beispielsweise aufgrund einer händisch ausgeübten Kraft, oder auch aufgrund von Wind, ein Kontakt zwischen Rad und Kante erfolgt, und somit das Rad gegen weiteren seitlichen Versatz stabilisiert wird. Hierdurch kann insbesondere der Grad an Führung, welcher von dem Führungsprofil aufzubringen ist, verringert werden, was beispielsweise eine flachere und/oder weniger strukturierte Ausführung ermöglicht.

Gemäß einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass bei nachgebendem Führungselement ein Führungsbereich zwischen der Führungsoberfläche und den Kanten definiert wird, in welchem das Rad auf der Führungsoberfläche läuft und durch die Kanten seitlich stabilisiert wird. Damit dient der Führungsbereich zur vorteilhaften Stabilisierung des Rads, welches in dem Führungsbereich entlang der Längsrichtung laufen kann.

Gemäß einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass das Schiebetürenführungsprofil mindestens eine, in Längsrichtung verlaufende, den Aufnahmeraum zumindest teilweise verdeckende Abdeckleiste aufweist, die insbesondere mit dem Grundkörper lösbar fest verbindbar ist. Dies ermöglicht ein Abdecken des Aufnahmeraums, so dass das Eindringen von Schmutz oder Wasser verhindert werden kann. Außerdem können dadurch eine bessere Optik und ein weiterer Schutz gegen Stolpern erreicht werden.

Die Führungsoberfläche ist bevorzugt zwischen der ersten Kante und der zweiten Kante angeordnet. Dies erlaubt in besonders vorteilhafter Weise die bereits weiter oben erwähnte Stabilisierung.

Geschickter Weise schließt die Führungsoberfläche in der oberen Stellung der Führungsoberfläche mit der Verbindungsfläche zwischen den beiden Kanten ab. Dies erlaubt eine zumindest weitgehend ebene Form.

Gleichwertig dazu kann auch vorgesehen sein, dass die Führungsoberfläche, zumindest etwas, über die beiden Kanten hervorsteht, insbesondere maximal 200%, 150% oder 100% des Abstandes der beiden Kanten über diese hervorsteht.

Geschickter Weise ist das Führungselement im Aufnahmeraum vertikal beweglich angeordnet. Dadurch kann ein Rad der Schiebetüre das Führungselement nach unten drücken.

Das Führungselement ist vorteilhaft als starres Profilstück ausgebildet. Dies erlaubt eine hohe Stabilität gegenüber den auftretenden Belastungen.

Das Schiebetürenführungsprofil weist gemäß einer bevorzugten Ausführung ein Vorspannelement zum Ausüben einer nach oben gerichteten Kraft auf das Führungselement auf, so dass sich das Führungselement in Abwesenheit eines Drucks in einer oberen Stellung befindet. Damit kann erreicht werden, dass sich das Führungselement nur dann nach unten bewegt, wenn auch tatsächlich ein Druck ausgeübt wird, insbesondere durch ein Rad.

Das Vorspannelement kann insbesondere eine Anzahl von ersten magnetischen Elementen aufweisen. Es sind auch eine Anzahl von zweiten magnetischen Elementen vorhanden, welche mit den lösbaren Abdeckleisten verbunden sind. Durch die magnetischen Elemente kann in vorteilhafter Weise eine nach oben gerichtete Kraft erzielt werden. Diese sind überdies weitgehend verschleiß- und wartungsfrei.

Die ersten magnetischen Elemente können mittels Kleben mit den Abdeckleisten verbunden sein. Die zweiten magnetischen Elemente können ebenfalls mittels Kleben mit dem Führungselement verbunden sein. Dies ermöglicht eine einfach herzustellende und dauerhafte Verbindung. Auch andere Verbindungstechniken wie beispielsweise Schrauben oder Klemmen können jedoch verwendet werden.

Alternativ zur Ausführung mit Magneten kann das Vorspannelement auch eine Anzahl von Federn aufweisen. Diese können ebenfalls dazu ausgebildet sein, das Führungselement nach oben zu drücken. Auch damit kann eine geeignete Vorspannung erreicht werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführung weist das Führungselement eine Grundplatte und einen von der Grundplatte nach oben abstehenden Steg auf, wobei die Führungsoberfläche obenseitig auf dem Steg ausgebildet ist. Die Grundplatte kann dabei insbesondere dazu dienen, mit dem Vorspannelement zusammenzuwirken und/oder damit verbunden zu sein. Beispielsweise kann eine (im Schnitt) zumindest in etwa T-förmige Form des Führungselements erreicht werden, wobei ein Balken des T unten angeordnet ist. Dies kann auch die Stabilität erhöhen.

Wird durch ein Rad einer Schiebetüre ein Druck nach unten ausgeübt, kann das Führungselement entsprechend nachgeben. Das Material kann insbesondere im unbelasteten Zustand eine gewünschte Form einnehmen, um beispielsweise eine ebene Oberfläche oder auch eine gewisse Rille vorzusehen.

Die Führungsoberfläche ist gemäß einer bevorzugten Ausführung als konkave Mulde ausgebildet. Damit kann ein konvexes Rad vorteilhaft in der Mulde geführt werden. Die Führungsoberfläche kann jedoch auch als nach oben vorstehender konvexer Vorsprung ausgebildet sein, welcher insbesondere mit einem konkaven Rad zusammenwirken kann. Der konvexe Vorsprung kann insbesondere derart ausgebildet sein, dass er auch dann, wenn sich das Führungsprofil in seiner obersten Position befindet, nicht über die beiden Kanten nach oben hinaussteht und/oder sich unterhalb oder nur bis zu den Kanten oder der oberen oder unteren der beiden Kanten erstreckt.

Das mindestens eine Rad ist dabei Teil des Fahrwerks der Schiebetür.

Gemäß einer Weiterbildung ist das Führungselement entlang der Längsrichtung in eine Mehrzahl von unabhängig voneinander ausgebildeten Abschnitten eingeteilt. Diese können insbesondere so ausgebildet sein, dass sie sich unabhängig voneinander bewegen können, insbesondere einem Druck durch ein Rad unabhängig voneinander nachgeben können. Damit kann immer nur der Abschnitt heruntergedrückt werden, über welchem sich auch tatsächlich ein Rad befindet. Beispielsweise kann damit erreicht werden, dass nach dem Öffnen einer Schiebetüre diejenigen Abschnitte, welche sich im nunmehr offenen Durchgang befinden, wieder in eine obere Stellung gelangen, so dass ein Eindringen von Schmutz oder Wasser verhindert wird. Gleichzeitig können diejenigen Abschnitte, über welchen sich die Schiebetüre befindet, nach unten eingedrückt bleiben.

Vorteilhaft weist der Aufnahmeraum eine Entwässerung oder Ableitung auf. Damit kann eventuell eindringendes Wasser abgeleitet werden, was Korrosion und üblen Geruch verhindert. Auch ein Reinigen durch einfaches Ausspülen wird dadurch ermöglicht.

Gemäß einer Weiterbildung ist in dem Grundkörper, insbesondere unterhalb des Aufnahmeraums, ein sich entlang der Längsrichtung erstreckender Hohlraum angeordnet, welcher insbesondere leer ist oder mit einem thermisch isolierenden Material gefüllt ist. Damit kann die Ausbildung einer Wärmebrücke unter dem Aufnahmeraum verhindert werden. Dies kann zur Verbesserung der energetischen Eigenschaften eines Gebäudes beitragen.

Der Grundkörper kann beispielsweise aus Metall, Leichtmetall, Aluminium, faserverstärktem Kunststoff oder PVC bestehen. Diese Materialien haben sich in der Praxis als vorteilhaft erwiesen.

Der Grundkörper kann einstückig ausgebildet sein. Er kann auch aus mehreren, insbesondere mit Verbindungs- oder Isolierstücken verbundenen Profilteilen gebildet sein. Dies erlaubt die Anpassung an unterschiedliche Einbausituationen, insbesondere unterschiedliche Längen.

Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Schiebetürenanordnung, welche eine Schiebetüre und ein erfindungsgemäßes Schiebetürenführungsprofil aufweist. Hinsichtlich des Schiebetürenführungsprofils kann auf alle hierin beschriebenen Ausführungen und Varianten zurückgegriffen werden.

Die Schiebetüre weist ein Gehäuse und ein dem Gehäuse zugeordnetes Fahrwerk mit einer Anzahl von Rädern auf, wobei die Räder mittels eines Betätigungsmechanismus zwischen einer geschlossenen Stellung und einer Schiebestellung variierbar sind. In der geschlossenen Stellung sind die Räder innerhalb des Gehäuses angeordnet. In der offenen Stellung stehen die Räder unten über das Gehäuse hervor.

Das Schiebetürenführungsprofil ist unterhalb der Schiebetüre angeordnet, so dass die Räder in der Schiebestellung mit der Führungsoberfläche in Eingriff kommen, die Führungsoberfläche nach unten drücken und die Schiebetüre entlang der Längsrichtung verschiebbar ist.

Mittels der erfindungsgemäßen Schiebetürenanordnung können die bereits erwähnten Vorteile eines erfindungsgemäßen Schiebetürenführungsprofils für eine Schiebetürenanordnung nutzbar gemacht werden. Dies betrifft insbesondere das Zusammenwirken mit einer zumindest weitgehend oder auch vollständig handelsüblich ausgeführten Schiebetüre. Anders ausgedrückt sind an einer Schiebetüre typischerweise keine besonderen Modifikationen nötig, um mit einem erfindungsgemäßen Schiebetürenführungsprofil zusammenzuwirken.

In der Zeichnung ist die Erfindung insbesondere in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigen:

1a: Eine Schiebetürenanordnung gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht,

1b: Die Schiebetürenanordnung gemäß der Erfindung in einer Draufsicht,

2: Die Schiebetürenanordnung gemäß der Erfindung in einer seitlichen Schnittansicht,

3: Ein Schiebetürenführungsprofil gemäß der Erfindung der Schiebetürenanordnung in einer seitlichen Schnittansicht.

In den Figuren sind gleiche oder einander entsprechende Elemente jeweils mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden daher, sofern nicht zweckmäßig, nicht erneut beschrieben. Die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sind sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragbar. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiterhin können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.

Die 1a und 1b zeigen schematisch eine Schiebetürenanordnung 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. 1a zeigt dabei eine Seitenansicht und 1b zeigt eine Draufsicht.

Die Schiebetürenanordnung 1 weist ein Schiebetürenführungsprofil 5 sowie eine Schiebetüre 10 auf. Das Schiebetürenführungsprofil 5 ist nur in 1b zu sehen.

Die Schiebetüre 10 weist ein Gehäuse 11 auf und ist im Wesentlichen als übliche Schiebetüre ausgeführt, wie sie auch aus dem Stand der Technik bekannt ist. Insbesondere ist in dem Gehäuse 11 ein Fenster 13 gehalten, welches insbesondere aus Glas oder Kunststoff ausgebildet sein kann. Das Gehäuse 11 kann auch als Rahmen bezeichnet bzw. betrachtet werden.

In 1a ist durch zwei Pfeile angezeigt, dass die Schiebetüre 10 durch einen nicht gezeigten Betätigungsmechanismus angehoben und anschließend nach rechts verschoben werden kann. Dann kann sie neben ein starres Türelement 15 verschoben werden, auf welches im Rahmen dieser Beschreibung nicht weiter eingegangen werden wird. Dies entspricht der üblichen Funktionalität einer Schiebetüre, beispielsweise bei Verwendung in einem Wintergarten.

Bei aus dem Stand der Technik bekannten Schiebetürenanordnungen werden üblicherweise Schiebetürenführungsprofile verwendet, welche eine Erhebung über den umliegenden Fußboden bilden. Dadurch wird ein Stolperrisiko geschaffen und das Hindurchfahren mit einem Rollstuhl, einem Rollator oder einer anderen Hilfe für behinderte Menschen oder auch mit anderen fahrbaren Geräten, wie beispielsweise einem Servierwagen, wird erschwert. Es wird nachfolgend mit Bezug auf die 2 und 3 näher beschrieben werden, wie die erfindungsgemäße Ausführung eines Schiebetürenführungsprofils diesbezüglich zu einer erheblichen Verbesserung führt.

2 zeigt eine detaillierte seitliche Schnittansicht durch die Schiebetürenanordnung 1, welche bereits in den 1a und 1b schematisch gezeigt ist.

Die Schiebetüre 10 weist ein Fahrwerk 12 auf, welches in dem Gehäuse 11 ausgebildet ist. Das Fahrwerk 12 weist eine Anzahl von Rädern auf, von welchen in der Schnittansicht von 2 ein Rad 14 zu sehen ist. Das Rad 14 dient dazu, dass die Schiebetüre 10 auf einem Untergrund, insbesondere auf dem Schiebetürenführungsprofil 5, leicht verschiebbar ist, indem sich das Rad 14 dreht. Gleiches gilt für weitere, in 2 nicht zu sehende Räder.

Das Fahrwerk 12 mit dem Rad 14 und weiteren Rädern kann innerhalb des Gehäuses 11 auf und ab bewegt werden. Hierzu dient ein nicht näher eingezeichneter und auch nicht näher beschriebener Betätigungsmechanismus. Dieser weist in einer typischen Ausführung einen außerhalb des Gehäuses 11 liegenden, nicht dargestellten Hebel auf, durch dessen Betätigung, insbesondere Drehung, die Räder in vertikaler Richtung bewegt werden.

Das Schiebetürenführungsprofil 5 ist, wie in 2 dargestellt, unmittelbar unterhalb der Schiebetüre 10 angeordnet.

Das Schiebetürenführungsprofil 5 weist einen Grundkörper 20 auf, welcher insbesondere für die Grundstruktur des Schiebetürenführungsprofils 5 und auch für dessen Stabilität sorgt. In dem Grundkörper 20 ist ein Aufnahmeraum 22 ausgebildet. In dem Aufnahmeraum 22 befindet sich ein Führungselement 30, welches für eine Führung des Rads 14 der Schiebetüre 10 sorgt. Hierauf wird weiter unten näher eingegangen werden.

Der Aufnahmeraum 22 weist an seiner Oberseite und zur Oberseite des Schiebetürenführungsprofils 5 eine Öffnung 24 auf, durch welche der Aufnahmeraum 22 von oben zugänglich ist. Hierdurch kann, wie gezeigt, insbesondere das Rad 14 in den Aufnahmeraum 22 eindringen.

Die Öffnung 24 wird seitlich von einer ersten Kante 26 und einer zweite Kante 28 begrenzt. Die beiden Kanten 26, 28 liegen sich unmittelbar gegenüber. Wie weiter unten noch näher beschrieben werden wird, dienen sie insbesondere als seitlicher Anschlag für das Rad 14.

Das Führungselement 30, welches sich wie bereits erwähnt im Aufnahmeraum 22 befindet, weist eine Grundplatte 34 und einen Steg 36 auf. Die Grundplatte 34 liegt dabei horizontal. Der Steg 36 erstreckt sich mittig von der Grundplatte 34 aus vertikal nach oben.

Auf dem Steg 36 des Führungselements 30 ist eine Führungsoberfläche 32 ausgebildet. Die Führungsoberfläche 32 ist vorliegend konkav, so dass sie in Form einer Mulde ausgebildet ist. Dies erlaubt eine besonders vorteilhafte Aufnahme des vorliegend mit einer konvexen Außenoberfläche ausgeführten Rads 14. Das Rad 14 kann dabei insbesondere entlang einer Längsrichtung des Schiebetürenführungsprofils 5, welche quer zur Papierebene von 2 steht, laufen, wobei das Rad 14 wie eben erwähnt seitlich stabilisiert wird und nur eine geringe Rollreibung hat.

Das Führungselement 30 ist in dem Aufnahmeraum 22 vertikal beweglich angeordnet. Dies bedeutet, dass sich das Führungselement 30 in dem Aufnahmeraum 22 begrenzt nach oben und unten bewegen kann. In dem Zustand, welcher in 2 dargestellt ist, befindet sich das Führungselement 30 in einem unteren Zustand, in welchen es durch das Rad 14 gedrückt werden kann.

In dem Aufnahmeraum 22 befindet sich ein Vorspannelement 40, welches dazu ausgebildet ist, auf das Führungselement 30 eine nach oben gerichtete Kraft auszuüben. Diese führt dazu, dass sich das Führungselement 30 in Abwesenheit einer durch das Rad 14 ausgeübten Kraft in einem oberen Zustand befindet, welcher weiter unten mit Bezug auf 3 beschrieben wird und in 3 dargestellt ist.

Das Vorspannelement 40 weist ein erstes magnetisches Element 42 und ein zweites magnetisches Element 44 auf. Das erste magnetische Element 42 ist dabei an den Grundkörper 20 des Schiebetürenführungsprofils 5 geklebt. Das zweite magnetische Element 44 ist an die Grundplatte 34 geklebt.

Das erste magnetische Element 42 und das zweite magnetische Element 44 weisen zueinander komplementäre Abfolgen in der Magnetisierung auf. Hierzu sind die beiden magnetischen Elemente 42, 44 als Permanentmagnete ausgebildet. Das erste magnetische Element 42 weist dabei eine Abfolge von Nord-Süd-Nord (N-S-N) auf. Das zweite magnetische Element 44 weist eine Abfolge von Süd-Nord-Süd (S-N-S) auf. Somit ziehen sich jeweils gegenüberliegende Abschnitte der magnetischen Elemente 42, 44 gegenseitig an, was die bereits erwähnte nach oben gerichtete Kraft erzeugt. Es sei jedoch erwähnt, dass auch andere Abfolgen einer Magnetisierung verwendet werden können.

In dem in 2 dargestellten Zustand ist das Führungselement 30 durch das Gewicht der aufliegenden Schiebetüre 10, vermittelt durch das Rad 14 sowie weitere Räder, vollständig nach unten gedrückt. Somit wird das Gewicht der Schiebetüre 10 über das Führungselement 30 in den Grundkörper 20 des Schiebetürenführungsprofils 5 eingeleitet. Das Rad 14 läuft dabei in der konkav ausgebildeten Führungsoberfläche 32. Damit wird bereits eine gewisse Stabilität des Rads 14 erreicht, so dass es sich problemlos entlang der quer zur Papierebene von 2 stehenden Längsrichtung bewegen kann. Dies ermöglicht ein übliches Verschieben der Schiebetüre 10, so dass diese geöffnet und geschlossen werden kann.

Sollte eine seitliche Kraft auf die Schiebetüre 10 wirken, was beispielsweise durch Ziehen oder Drücken beim Öffnen oder Schließen sowie durch andere Einwirkungen wie beispielsweise durch Wind oder durch gegen die Schiebetüre 10 drückende Gegenstände passieren kann, so wirken die erste Kante 26 und die zweite Kante 28 jeweils seitlich stabilisierend, wobei das Rad 14 gegen die Kanten 26, 28 anstoßen kann und von diesen wieder zurück in seine gewünschte Spur gedrückt wird.

Unterhalb des Aufnahmeraums 22 befindet sich in dem Grundkörper 20 ein Hohlraum 29, welcher mit einem nicht mehr dargestellten Isoliermaterial gefüllt ist. Dabei handelt es sich insbesondere um ein thermisches Isoliermaterial. Dadurch wird die Ausbildung einer Wärmebrücke unter dem Aufnahmeraum 22 vermieden. Dies kann den Energieverbrauch einer Heizung eines Gebäudes, in welchem das Schiebetürenführungsprofil 5 verbaut ist, deutlich verringern.

3 zeigt das Schiebetürenführungsprofil 5 von 2 in einem Einbauzustand. Das Schiebetürenführungsprofil 5 ist dabei wie gezeigt in einem Boden 2 eingelassen.

In dem in 3 dargestellten Zustand wird das Führungselement 30 nicht von einer Schiebetüre 10 nach unten gedrückt. Es befindet sich somit in einem oberen Zustand, in welchen es durch die Wirkung des bereits weiter oben ausführlich beschriebenen Vorspannelements 40 gebracht wird. Die beiden magnetischen Elemente 42, 44 grenzen in diesem Zustand unmittelbar aneinander.

Wie in 3 deutlich zu sehen ist, wird durch die konkave Führungsoberfläche 32 nur noch eine sehr leichte Mulde in der gesamten Oberfläche ausgebildet, welche sich zum größten Teil durch den Grundkörper 20 und zu einem kleinen Teil durch das Führungselement 30 ergibt. Somit steht kein Element über eine ebene Oberfläche hervor, was die Gefahr eines Stolperns vermeidet und Behinderungen für Rollstühle und ähnliche fahrbare Vorrichtungen ausschließt.

Benachbart zur Führungsoberfläche 32 sind eine erste Abdeckleiste 201 und eine zweite Abdeckleiste 202 ausgebildet. Die beiden Abdeckleisten 201, 202 sind mit jeweiligen Schrauben 203, 204 am Grundkörper 20 befestigt und begrenzen den Aufnahmeraum 22 nach oben. Zwischen den beiden Abdeckleisten 201, 202 ist die Öffnung 24 definiert.

Durch Entfernen der in 3 gezeigten Schrauben 203, 204 können die beiden Abdeckleisten 201, 202 abgenommen werden, so dass der Aufnahmeraum 22 zugänglich ist. Damit kann der Aufnahmeraum 22 insbesondere gereinigt werden.

Bezüglich der weiteren Details, welche in 3 zu sehen sind, sei auf die obige Beschreibung von 2 verwiesen.

Nachfolgend werden mögliche Merkmale des Vorschlages strukturiert wiedergegeben. Die nachfolgenden strukturiert wiedergegebenen Merkmale können beliebig untereinander kombiniert werden und können in beliebiger Kombination in die Ansprüche der Anmeldung aufgenommen werden. Dem Fachmann ist klar, dass sich die Erfindung bereits aus dem Gegenstand mit den wenigsten Merkmalen ergibt. Insbesondere sind nachfolgend vorteilhafte oder mögliche Ausgestaltungen, nicht jedoch die einzig möglichen Ausgestaltungen der Erfindung wiedergegeben.

Die Erfindung umfasst:
Ein Schiebetürenführungsprofil, welches einen Grundkörper (20) zum Einbetten in einen Boden (2) aufweist, wobei sich der Grundkörper (20) entlang einer Längsrichtung erstreckt, und das Schiebetürenführungsprofil ein Führungselement (30) mit einer gewölbten Führungsoberfläche (32) aufweist, welche sich zur Führung eines Rades (14) einer über dem Schiebetürenführungsprofil (5) befindlichen Schiebetüre (10) entlang der Längsrichtung erstreckt, wobei in dem Grundkörper (20) zumindest ein sich entlang der Längsrichtung erstreckender Aufnahmeraum (22) ausgebildet ist, welcher eine nach oben gerichtete Öffnung (24) hat, wobei die Öffnung (24) in Einbaustellung obenseitig von einer ersten Kante (26) und einer gegenüberliegenden zweiten Kante (28) begrenzt wird, wobei das Führungselement (30) in dem Aufnahmeraum (22) angeordnet ist und dazu ausgebildet ist, dass die Führungsoberfläche (32) einem in Einbaustellung nach unten gerichteten Druck reversibel nachgibt.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei bei nachgebendem Führungselement (30) ein Führungsbereich zwischen der Führungsoberfläche (32) und den Kanten (26, 28) definiert wird, in welchem das Rad (14) auf der Führungsoberfläche (32) läuft und durch die Kanten (26, 28) seitlich stabilisiert wird.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei das Schiebetürenführungsprofil mindestens eine, in Längsrichtung verlaufende, den Aufnahmeraum (22) zumindest teilweise verdeckende Abdeckleiste (201, 202) aufweist, die insbesondere mit dem Grundkörper (20) lösbar fest verbindbar ist.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei die Führungsoberfläche (32) zwischen der ersten Kante (26) und der zweiten Kante (28) angeordnet ist.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei die Führungsoberfläche (32) in der oberen Stellung der Führungsoberfläche (32) mit der Verbindungsfläche zwischen den beiden Kanten (26, 28) abschließt oder etwas über diese hervorsteht, insbesondere maximal 200%, 150% oder 100% des Abstandes der beiden Kanten (26, 28) über diese hervorsteht

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei das Führungselement (30) im Aufnahmeraum (22) vertikal beweglich angeordnet ist.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei das Führungselement (30) als starres Profilstück ausgebildet ist.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei das Schiebetürenführungsprofil (5) ein Vorspannelement (40) zum Ausüben einer nach oben gerichteten Kraft auf das Führungselement (30) aufweist, so dass sich das Führungselement (30) in Abwesenheit eines Drucks in einer oberen Stellung befindet.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei das Vorspannelement (40) eine Anzahl von ersten magnetischen Elementen (42) aufweist, welche mit dem Grundkörper (20) verbunden sind, und eine Anzahl von zweiten magnetischen Elementen (44) aufweist, welche mit dem Führungselement (30) verbunden sind.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei die ersten magnetischen Elemente (42) mittels Kleben mit dem Grundkörper (20) verbunden sind und/oder die zweiten magnetischen Elemente (44) mittels Kleben mit dem Führungselement (30) verbunden sind.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei das Vorspannelement (40) eine Anzahl von Federn aufweist.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei das Führungselement (30) eine Grundplatte (34) und einen von der Grundplatte (34) nach oben abstehenden Steg (36) aufweist, wobei die Führungsoberfläche (32) obenseitig auf dem Steg (36) ausgebildet ist.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei das Führungselement (30) ein, zumindest abschnittsweise, elastisch deformierbares Material aufweist, auf welchem die Führungsoberfläche (32) ausgebildet ist.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei die Führungsoberfläche (32) als konkave Mulde ausgebildet ist.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei die Führungsoberfläche (32) als nach oben vorstehender konvexer Vorsprung ausgebildet ist.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei das Führungselement (30) entlang der Längsrichtung in eine Mehrzahl von unabhängig voneinander ausgebildeten Abschnitten eingeteilt ist.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei der Aufnahmeraum (22) eine Entwässerung oder Ableitung aufweist.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei in dem Grundkörper (20), insbesondere unterhalb des Aufnahmeraums (22), ein sich entlang der Längsrichtung erstreckender Hohlraum (29) angeordnet ist, welcher insbesondere leer ist oder mit einem thermisch isolierenden Material gefüllt ist.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei der Grundkörper (20) aus Metall, Leichtmetall, Aluminium, faserverstärktem Kunststoff oder PVC besteht.

Das vorstehend genannte Schiebetürenführungsprofil, wobei der Grundkörper (20) einstückig ausgebildet ist oder aus mehreren, insbesondere mit Verbindungs- oder Isolierstücken verbundenen Profilteilen gebildet ist.

Eine Schiebetürenanordnung, aufweisend

  • – eine Schiebetüre (10), und
  • – ein Schiebetürenführungsprofil (5) wie vorstehend genannt,
wobei die Schiebetüre (10) ein Gehäuse (11) und ein dem Gehäuse (11) zugeordnetes Fahrwerk (12) mit einer Anzahl von Rädern (14) aufweist, wobei die Räder (14) mittels eines Betätigungsmechanismus zwischen einer geschlossenen Stellung und einer Schiebestellung variierbar sind, wobei in der geschlossenen Stellung die Räder (14) innerhalb des Gehäuses (11) angeordnet sind, und wobei in der offenen Stellung die Räder (14) unten über das Gehäuse (11) hervorstehen, und wobei das Schiebetürenführungsprofil (5) unterhalb der Schiebetüre (10) angeordnet ist, so dass die Räder (14) in der Schiebestellung mit der Führungsoberfläche (32) in Eingriff kommen, die Führungsoberfläche (32) nach unten drücken und die Schiebetüre (10) entlang der Längsrichtung verschiebbar ist.

Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.

Sollte sich hier bei näherer Prüfung, insbesondere auch des einschlägigen Standes der Technik, ergeben, dass das eine oder andere Merkmal für das Ziel der Erfindung zwar günstig, nicht aber entscheidend wichtig ist, so wird selbstverständlich schon jetzt eine Formulierung angestrebt, die ein solches Merkmal, insbesondere im Hauptanspruch, nicht mehr aufweist. Auch eine solche Unterkombination ist von der Offenbarung dieser Anmeldung abgedeckt.

Es ist weiter zu beachten, dass die in den verschiedenen Ausführungsformen beschriebenen und in den Figuren gezeigten Ausgestaltungen und Varianten der Erfindung beliebig untereinander kombinierbar sind. Dabei sind einzelne oder mehrere Merkmale beliebig gegeneinander austauschbar. Diese Merkmalskombinationen sind ebenso mit offenbart.

Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.

Merkmale, die nur in der Beschreibung offenbart wurden oder auch Einzelmerkmale aus Ansprüchen, die eine Mehrzahl von Merkmalen umfassen, können jederzeit als von erfindungswesentlicher Bedeutung zur Abgrenzung vom Stande der Technik in den oder die unabhängigen Anspruch/Ansprüche übernommen werden, und zwar auch dann, wenn solche Merkmale im Zusammenhang mit anderen Merkmalen erwähnt wurden beziehungsweise im Zusammenhang mit anderen Merkmalen besonders günstige Ergebnisse erreichen.