Title:
Hebeschiebe-Element
Kind Code:
A1
Abstract:

Ein Hebeschiebe-Element umfasst eine Laufschiene, die eine Laufbahn definiert, und einen Flügel, der mittels einer Laufrollen-Anordnung auf der Laufbahn verfahrbar ist. Der Flügel ist zwischen einer abgesenkten Fixierstellung und einer angehobenen Verfahrstellung verstellbar. Die Laufbahn weist wenigstens eine Vertiefung auf, in die eine Laufrolle der Laufrollen-Anordnung unter Absenkung des Flügels in die abgesenkte Fixierstellung einfahrbar ist.



Inventors:
Gillesberger, Eduard (Hallein, AT)
Meier, Johannes (Wals, AT)
Platzer, Hanspeter (Meran, IT)
Wesser, Alexander (Wals, AT)
Application Number:
DE102015121919A
Publication Date:
06/22/2017
Filing Date:
12/16/2015
Assignee:
MACO Technologie GmbH (Salzburg, AT)
International Classes:
Foreign References:
CH408697A1966-02-28
Attorney, Agent or Firm:
Manitz Finsterwald Patentanwälte PartmbB, 80336, München, DE
Claims:
1. Hebeschiebe-Element, insbesondere Hebeschiebetür oder Hebeschiebefenster, mit einer Laufschiene (21, 21'), die eine Laufbahn (25, 25') definiert, und einem Flügel (75), der mittels einer Laufrollen-Anordnung (19a, 19b, 58, 59) auf der Laufbahn (25, 25') verfahrbar ist, wobei der Flügel (75) zwischen einer abgesenkten Fixierstellung und einer angehobenen Verfahrstellung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahn (25, 25') wenigstens eine Vertiefung (39, 39') aufweist, in die eine Laufrolle (19a, 59) der Laufrollen-Anordnung (19a, 19b, 58, 59) unter Absenkung des Flügels (75) in die abgesenkte Fixierstellung einfahrbar ist.

2. Hebeschiebe-Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügel (75) in der angehobenen Verfahrstellung durch wenigstens zwei voneinander beabstandete Laufrollen oder Laufrollen aufweisende Laufwagen (15) auf der Laufbahn (25, 25') abgestützt ist und dass die Laufbahn (25, 25') wenigstens zwei entsprechend beabstandete Vertiefungen (39, 39') aufweist, in welche die wenigstens zwei Laufrollen oder Laufwagen (15) gleichzeitig einfahrbar sind.

3. Hebeschiebe-Element nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahn (25, 25') wenigstens einen Rampenabschnitt (49, 60) aufweist, über welchen eine Laufrolle (19a, 59) der Laufrollen-Anordnung (19a, 19b, 58, 59) unter Anhebung des Flügels (75) in die angehobene Verfahrstellung aus der Vertiefung ausfahrbar ist und/oder unter Absenkung des Flügels (75) in die abgesenkte Fixierstellung in die Vertiefung einfahrbar ist.

4. Hebeschiebe-Element nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Rampenabschnitt (49, 60) durch einen bezüglich einer Grundebene (37) der Laufbahn (25, 25') geneigt und/oder gekrümmt verlaufenden Abschnitt der Laufbahn (25, 25') gebildet ist.

5. Hebeschiebe-Element nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnetdurch wenigstens eine in die Vertiefung (39) hineinragende Klappe (45), die zwischen einer horizontalen Stellung und einer geneigten Stellung verschwenkbar ist und in der geneigten Stellung den wenigstens einen Rampenabschnitt (49) bildet.

6. Hebeschiebe-Element nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (45) in der horizontalen Stellung die Vertiefung (39) zumindest im Wesentlichen vollständig abdeckt.

7. Hebeschiebe-Element nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (45) durch eine Federeinrichtung (48) in die horizontale Stellung vorgespannt ist.

8. Hebeschiebe-Element nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnetdurch einen Hebel (27, 27'), der um eine quer zu einer Längsachse (40) der Laufschiene (21, 21') verlaufende Hebelachse (29) schwenkbar am Flügel (75) oder an einem fest mit dem Flügel (75) verbundenen Bauteil (17) gelagert ist und zwei Hebelarme (30a, 30b, 30'a, 30'b) aufweist, die jeweils wenigstens eine Laufrolle der Laufrollen-Anordnung (19a, 19b, 58, 59) tragen.

9. Hebeschiebe-Element nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksamen Hebellängen der zwei Hebelarme (30a, 30b) gleich sind.

10. Hebeschiebe-Element nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksamen Hebellängen (h1, h2) der zwei Hebelarme (30'a, 30'b) im Verhältnis von wenigstens zwei zu eins, vorzugsweise von wenigstens drei zu eins, zueinander stehen.

11. Hebeschiebe-Element nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (27, 27') am Wagenrahmen (17) eines Laufwagens (15) gelagert ist, wobei der Wagenrahmen (17) am Flügel (75) befestigt ist.

12. Hebeschiebe-Element nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Hebelarme (30'a, 30'b) aus dem Wagenrahmen (17) herausgeführt ist.

13. Hebeschiebe-Element nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Hebelarme (30'a, 30'b) ein Laufwagen (57) mit einem Wagenrahmen (56) und wenigstens zwei Laufrollen (58) gelagert ist.

14. Laufschiene (21, 21') für ein Hebeschiebe-Element, insbesondere für ein Hebeschiebe-Element gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, das einen Flügel (75) und eine Laufrollen-Anordnung (19a, 19b, 58, 59) umfasst, wobei die Laufschiene (21, 21') eine Laufbahn (25, 25') definiert, auf welcher der Flügel (75) mittels der Laufrollen-Anordnung (19a, 19b, 58, 59) verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahn (25, 25') wenigstens eine Vertiefung (39, 39') aufweist, in die eine Laufrolle (19a, 59) der Laufrollen-Anordnung (19a, 19b, 58, 59) unter Absenkung des Flügels (75) einfahrbar ist.

15. Laufschiene nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahn (25, 25') wenigstens zwei voneinander beabstandete Vertiefungen (39, 39') aufweist, in welche zwei Laufrollen oder Laufrollen aufweisende Laufwagen (15), die in entsprechender Beabstandung am Flügel (75) angeordnet sind, gleichzeitig einfahrbar sind.

16. Laufschiene nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahn (25, 25') wenigstens einen Rampenabschnitt (49, 60) aufweist, über welchen eine Laufrolle (19a, 59) der Laufrollen-Anordnung (19a, 19b, 58, 59) unter Anhebung des Flügels (75) aus der Vertiefung (39, 39') ausfahrbar ist und/oder unter Absenkung des Flügels (75) in die Vertiefung (39, 39') einfahrbar ist.

17. Laufschiene nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Rampenabschnitt (49, 60) durch einen bezüglich einer Grundebene (37) der Laufbahn (25, 25') geneigt und/oder gekrümmt verlaufenden Abschnitt der Laufbahn gebildet ist.

18. Laufschiene nach Anspruch 16 oder 17, gekennzeichnetdurch wenigstens eine in die Vertiefung (39) hineinragende Klappe (45), die zwischen einer horizontalen Stellung und einer geneigten Stellung verschwenkbar ist und in der geneigten Stellung den wenigstens einen Rampenabschnitt (49) bildet.

19. Laufschiene nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (45) in der horizontalen Stellung die Vertiefung (39) zumindest im Wesentlichen vollständig abdeckt.

20. Laufschiene nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (45) durch eine Federeinrichtung (48) in die horizontale Stellung vorgespannt ist.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hebeschiebe-Element, insbesondere eine Hebeschiebetür oder ein Hebeschiebefenster, mit einer Laufschiene, die eine Laufbahn definiert, und einem Flügel, der mittels einer Laufrollen-Anordnung auf der Laufbahn verfahrbar ist, wobei der Flügel zwischen einer abgesenkten Fixierstellung und einer angehobenen Verfahrstellung verstellbar ist.

Derartige Hebeschiebe-Elemente finden beispielsweise in Form von großflächigen Terrassentüren oder -fenstern zunehmende Verbreitung, können jedoch auch in Form von Schiebewänden zum zeitweiligen Abtrennen bestimmter Bereiche eines Raums eingesetzt werden. Im Allgemeinen ist bei solchen Hebeschiebe-Elementen die Laufschiene unterhalb des Flügels angeordnet, insbesondere am Boden, wobei mehrere an der Unterseite des Flügels angeordnete Laufrollen direkt auf der Laufbahn der unteren Laufschiene abrollen. Die Laufschiene kann hierbei als Bodenschwelle ausgeführt sein oder in einen Blendrahmen integriert sein. Grundsätzlich könnte die Laufrollen-Anordnung auch an der Oberseite des Flügels angeordnet sein, wobei die Laufrollen der Laufrollen-Anordnung an einer Hängeschiene abrollen. Die Laufschiene ist bei einer solchen Ausgestaltung oberhalb des Flügels angeordnet.

Es kann vorgesehen sein, dass die Unterseite des Flügels in der abgesenkten Fixierstellung auf der Laufbahn aufsitzt, vorzugsweise unverschiebbar. Demgegenüber kann die Unterseite des Flügels durch einen Luftspalt von der Laufbahn beabstandet sein, wenn sich der Flügel in der angehobenen Verfahrstellung befindet. Aufgrund des gebildeten Luftspalts kann der Flügel mittels der Laufrollen verschoben werden, wenn er sich in der angehobenen Verfahrstellung befindet. Ein Aufsitzen der Unterseite des Flügels auf der Laufbahn in der abgesenkten Fixierstellung ist jedoch nicht zwingend. Das heißt der Flügel kann im Prinzip auch in der abgesenkten Stellung durch die Laufrollen getragen sein, wobei die Fixierung z. B. durch eine Blockierung der Laufrollen bewirkt wird. Ebenso ist es nicht zwingend, dass der Luftspalt als solcher von außen erkennbar ist. Beispielsweise könnte der Luftspalt labyrinthartig verlaufen.

Bei gängigen Hebeschiebe-Elementen erfolgt das Anheben und Absenken des Flügels durch Betätigen einer Handhabe, die über ein Treibstangen-Getriebe mit einem Hebemechanismus gekoppelt ist. Dies wird von vielen Benutzern als lästig empfunden. Insbesondere bei großflächigen und dementsprechend schweren Flügeln ist außerdem ein beträchtlicher Kraftaufwand erforderlich, um das manuelle Anheben zu bewerkstelligen. Aus diesem Grund sind die Handhaben bei gängigen Hebeschiebe-Elementen häufig als relativ lange Hebel ausgeführt, welche das Erscheinungsbild des Flügels stören.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, bei Hebeschiebe-Elementen das Anheben und Absenken des Flügels zu vereinfachen.

Die Lösung der Aufgabe erfolgt zum einen durch ein Hebeschiebe-Element mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

Erfindungsgemäß weist die Laufbahn wenigstens eine Vertiefung auf, in die eine Laufrolle der Laufrollen-Anordnung unter Absenkung des Flügels in die abgesenkte Fixierstellung einfahrbar ist.

Die Vertiefung bewirkt, dass eine Verfahrbewegung des Flügels zum Teil in eine Absenkbewegung des Flügels umgesetzt wird. Dadurch ist ein selbsttätiges Absenken des Flügels ohne Betätigung eines Griffs oder dergleichen ermöglicht. Da die Laufrolle unter Anhebung des Flügels wieder aus der Vertiefung ausfahrbar ist, ermöglicht die Erfindung auch ein selbsttätiges Anheben des Flügels ohne Betätigung eines Griffs oder dergleichen. Der Benutzer muss also den Flügel lediglich in die zum Fixieren vorgesehene Position, beispielsweise in die Schließstellung, verschieben, um automatisch ein Absenken des Flügels herbeizuführen. Bei einem erfindungsgemäßen Hebeschiebe-Element ist es daher nicht zwingend erforderlich, einen Griff oder dergleichen am Flügel vorzusehen. Ein Griff kann aber am Flügel vorgesehen sein, um das Schieben zu erleichtern. Ein solcher Griff muss nicht mit einem Treibstangen-Getriebe gekoppelt sein und kann dementsprechend einfach gestaltet sein.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass der Flügel in der angehobenen Verfahrstellung durch wenigstens zwei voneinander beabstandete Laufrollen oder Laufrollen aufweisende Laufwagen auf der Laufbahn abgestützt ist und dass die Laufbahn wenigstens zwei entsprechend beabstandete Vertiefungen aufweist, in welche die wenigstens zwei Laufrollen oder Laufwagen gleichzeitig einfahrbar sind. Durch das gleichzeitige Einfahren der beiden stützenden Laufrollen oder Laufwagen wird der Flügel ohne horizontale Verkippung, also mit stets parallel zum Boden verlaufender Unterseite, abgesenkt. Durch gleichzeitiges Ausfahren der beiden stützenden Laufrollen oder Laufwagen aus der Vertiefung wird der Flügel in entsprechender Weise ohne horizontale Verkippung angehoben.

Die Laufbahn kann wenigstens einen Rampenabschnitt aufweisen, über welchen eine Laufrolle der Laufrollen-Anordnung unter Anhebung des Flügels in die angehobene Verfahrstellung aus der Vertiefung ausfahrbar ist und/oder unter Absenkung des Flügels in die abgesenkte Fixierstellung in die Vertiefung einfahrbar ist. Der Rampenabschnitt verhindert beim Einfahren der Laufrolle in die Vertiefung ein abruptes Absacken des Flügels. Beim Ausfahren der Laufrolle aus der Vertiefung setzt der Rampenabschnitt die Verschiebebewegung des Flügels zum Teil in eine Hebebewegung um. Durch entsprechende Gestaltung des Rampenabschnitts, also zum Beispiel durch Vorsehen eines relativ langen und schwach geneigten Rampenabschnitts, kann der zum Anheben erforderliche Kraftaufwand verringert werden.

Der wenigstens eine Rampenabschnitt kann durch einen bezüglich einer Grundebene der Laufbahn geneigt und/oder gekrümmt verlaufenden Abschnitt der Laufbahn gebildet sein. Dies ermöglicht eine besonders einfache Konstruktion. Unter der Grundebene der Laufbahn ist diejenige Ebene zu verstehen, welche der reinen Verschiebebewegung des Flügels ohne Hebe- und Absenkkomponente zugeordnet ist. Bei montiertem Hebeschiebe-Element verläuft die Grundebene der Laufbahn horizontal.

Ein erfindungsgemäßes Hebeschiebe-Element kann wenigstens eine in die Vertiefung hineinragende Klappe aufweisen, die zwischen einer horizontalen Stellung und einer geneigten Stellung verschwenkbar ist und in der geneigten Stellung den wenigstens einen Rampenabschnitt bildet. Das Verschwenken in die geneigte Stellung kann in vorteilhafter Weise durch das Gewicht des Flügels bewirkt werden, wenn die Laufrolle auf die Klappe auffährt. Der Rampenabschnitt wird bei dieser Ausgestaltung also gewissermaßen lediglich bedarfsweise bereitgestellt.

Gemäß einer speziellen Ausgestaltung deckt die Klappe in der horizontalen Stellung die Vertiefung zumindest im Wesentlichen vollständig ab. Die Vertiefung ist somit bei geöffnetem Flügel für einen Benutzer nicht erkennbar, was der Laufschiene ein ansprechendes Erscheinungsbild verleiht. Außerdem schützt die abdeckende Klappe die Vertiefung vor eindringendem Schmutz.

Die Klappe ist vorzugsweise durch eine Federeinrichtung in die horizontale Stellung vorgespannt. Auf diese Weise ist dafür gesorgt, dass die Vertiefung bei geöffnetem Flügel stets teilweise oder vollständig abgedeckt ist. Außerdem bildet die Federeinrichtung einen Kraftspeicher, der den zum Anheben des Flügels erforderlichen Kraftaufwand reduziert.

Ein erfindungsgemäßes Hebeschiebe-Element kann einen Hebel umfassen, der um eine quer zu einer Längsachse der Laufschiene verlaufende Hebelachse schwenkbar am Flügel oder an einem fest mit dem Flügel verbundenen Bauteil gelagert ist und zwei Hebelarme aufweist, die jeweils wenigstens eine Laufrolle der Laufrollen-Anordnung tragen. Wenn die bezüglich der Schließrichtung des Flügels vordere Laufrolle in die Vertiefung einfährt, schwenkt der betreffende Hebelarm nach unten. Dies geht mit einem Emporschwenken des anderen Hebelarms einher, wobei sich insgesamt der Flügel gegenüber der Laufbahn absenkt. Vorzugsweise ist der Hebel derart gestaltet, dass nach dem Einfahren der vorderen Laufrolle in die Vertiefung die hintere Laufrolle auf der Grundebene der Laufbahn verbleibt. Beim Ausfahren der vorderen Laufrolle aus der Vertiefung bildet die hintere Laufrolle ein Auflager, die Schwenkachse des Hebels den Angriffspunkt für die Gewichtskraft des Flügels und die vordere Laufrolle den Angriffspunkt für die Hebekraft. Der Angriffspunkt für die Hebekraft liegt also weiter vom Auflager entfernt als der Angriffspunkt für die Gewichtskraft, sodass durch den Hebel die zum Anheben des Flügels erforderliche Kraft verringert wird.

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind die wirksamen Hebellängen der zwei Hebelarme gleich, wodurch sich eine einfache und Platz sparende Konstruktion ergibt. Zum Anheben des Flügels muss hierbei lediglich die Hälfte der Gewichtskraft aufgewandt werden.

Alternativ kann vorgesehen sein, dass die wirksamen Hebellängen der zwei Hebelarme im Verhältnis von wenigstens zwei zu eins, vorzugsweise von wenigstens drei zu eins, zueinander stehen. Dadurch wird der zum Anheben des Flügels erforderliche Kraftaufwand weiter verringert, sodass beispielsweise auch ein mehrere hundert Kilogramm schwerer Flügel durch manuelles Verschieben angehoben werden kann.

Der Hebel kann am Wagenrahmen eines Laufwagens gelagert sein, wobei der Wagenrahmen am Flügel befestigt ist. Insbesondere kann zur Lagerung des Hebels eine quer zur Verschieberichtung des Flügels verlaufende Hebelachse an zwei gegenüberliegenden Tragabschnitten des Wagenrahmens gelagert sein.

Einer der Hebelarme kann aus dem Wagenrahmen herausgeführt sein, um bei vorgegebener Rahmengröße eine im Prinzip beliebig lange Ausführung des Hebelarms zu ermöglichen.

Weiterhin kann an einem der Hebelarme ein Laufwagen mit einem Wagenrahmen und wenigstens zwei Laufrollen gelagert sein. Dies ermöglicht insbesondere bei schweren Flügeln eine verbesserte Abstützung.

Die Lösung der vorstehend angegebenen Aufgabe erfolgt auch durch eine Laufschiene für ein Hebeschiebe-Element, insbesondere für ein Hebeschiebe-Element wie vorstehend beschrieben, das einen Flügel und eine Laufrollen-Anordnung umfasst, wobei die Laufschiene eine Laufbahn definiert, auf welcher der Flügel mittels der Laufrollen-Anordnung verfahrbar ist.

Erfindungsgemäß weist die Laufbahn wenigstens eine Vertiefung auf, in die eine Laufrolle der Laufrollen-Anordnung unter Absenkung des Flügels einfahrbar ist. Durch Bereitstellung einer geeigneten Vertiefung kann ein sich selbsttätig anhebender und absenkender Flügel ermöglicht werden, wobei es sich bei dem Flügel im Prinzip um einen herkömmlichen Flügel handeln kann. Die Position und die Formgebung der Vertiefung müssen lediglich an die Laufrollen-Anordnung eines vorgegebenen Flügels wie z. B. eines Standard-Flügels angepasst sein.

Bevorzugt weist die Laufbahn wenigstens zwei voneinander beabstandete Vertiefungen auf, in welche zwei Laufrollen oder Laufrollen aufweisende Laufwagen, die in entsprechender Beabstandung am Flügel angeordnet sind, gleichzeitig einfahrbar sind.

Die Laufbahn kann wenigstens einen Rampenabschnitt aufweisen, über welchen eine Laufrolle der Laufrollen-Anordnung unter Anhebung des Flügels aus der Vertiefung ausfahrbar ist und/oder unter Absenkung des Flügels in die Vertiefung einfahrbar ist.

Der wenigstens eine Rampenabschnitt kann durch einen bezüglich einer Grundebene der Laufbahn geneigt und/oder gekrümmt verlaufenden Abschnitt der Laufbahn gebildet sein.

Eine erfindungsgemäße Laufschiene kann wenigstens eine in die Vertiefung hineinragende Klappe umfassen, die zwischen einer horizontalen Stellung und einer geneigten Stellung verschwenkbar ist und in der geneigten Stellung den wenigstens einen Rampenabschnitt bildet.

Es kann vorgesehen sein, dass die Klappe in der horizontalen Stellung die Vertiefung zumindest im Wesentlichen vollständig abdeckt.

Gemäß einer speziellen Ausgestaltung der Erfindung ist die Klappe durch eine Federeinrichtung in die horizontale Stellung vorgespannt.

Weiterbildungen der Erfindung sind auch in den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung sowie den beigefügten Zeichnungen angegeben.

Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

1 ist eine vereinfachte Seitenansicht eines Teils einer Hebeschiebetür gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, wobei sich ein Laufwagen der Hebeschiebetür außerhalb einer Laufschienenvertiefung befindet.

2 zeigt die Anordnung gemäß 1 mit in der Laufschienenvertiefung befindlichem Laufwagen.

3 zeigt einen Teil einer Hebeschiebetür gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, wobei sich eine Steuerrolle eines Laufwagens der Hebeschiebetür auf einer Grundebene einer Laufschiene befindet.

4 zeigt die Anordnung gemäß 3 mit in einer Laufschienenvertiefung befindlicher Steuerrolle.

57 sind seitliche aufgeschnittene Teildarstellungen einer erfindungsgemäßen Hebeschiebetür, welche einen Flügel der Hebeschiebetür in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen der Montage zeigen.

1 und 2 zeigen in vereinfachter Form den unteren Bereich einer Hebeschiebetür, welche einen Blendrahmen 13 und einen hier nicht dargestellten Flügel umfasst. Der Flügel ist mittels zweier Laufwagen 15, von denen in den 1 und 2 lediglich einer gezeigt ist, in einer horizontalen Verschieberichtung V gegenüber dem Blendrahmen 13 verschiebbar. Die in den 1 und 2 nach links weisende Verschieberichtung V entspricht der Schließrichtung des Flügels. Dementsprechend kann der dargestellte Laufwagen 15 als "vorderer Laufwagen" bezeichnet werden. Bei Bedarf können mehr als zwei Laufwagen 15 zur Verschiebung des Flügels vorgesehen sein.

Jeder der Laufwagen 15 weist einen Wagenrahmen 17 auf, der in grundsätzlich bekannter Weise an der Unterseite des Flügels befestigt ist. Am Wagenrahmen 17 gelagerte Laufrollen 19a, 19b rollen jeweils auf einer unterhalb des Flügels angeordneten Laufschiene 21 ab. Entsprechend der Schließrichtung des Flügels wird im Folgenden die im Bild links gelegene Laufrolle 19a als "vordere Laufrolle" bezeichnet, während die im Bild rechts gelegene Laufrolle 19b als "hintere Laufrolle" bezeichnet wird.

Die Laufschiene 21 bildet bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel einen Teil des Blendrahmens 13. Sie könnte aber ebenso als separate Komponente, beispielsweise als Bodenschwelle, ausgebildet sein. Die Oberseite der Laufschiene 21 bildet eine Laufbahn 25, entlang welcher der Flügel mittels der Laufwagen 15 verschiebbar ist.

Wie insbesondere aus 2 hervorgeht, sind die Laufrollen 19a, 19b nicht direkt am Wagenrahmen 17 gelagert, sondern an einem Hebel 27, der seinerseits um eine horizontale Hebelachse 29 schwenkbar am Wagenrahmen 17 gelagert ist. Wie dargestellt weist der Hebel 27 zwei Hebelarme 30a, 30b auf, die jeweils eine Laufrolle 19a, 19b tragen. Die Drehachsen 33 der Laufrollen 19a, 19b befinden sich an den Enden des Hebels 27, wobei dies jedoch nicht zwingend ist.

Die Laufbahn 25 definiert eine Grundebene 37, die im montierten Zustand der Hebeschiebetür horizontal verläuft und für das horizontale Verfahren des Flügels mittels der beiden Laufwagen 15 vorgesehen ist. An zwei Stellen der Laufbahn 25 befinden sich Vertiefungen 39, wobei jedoch in 1 und 2 lediglich die vordere der beiden Vertiefungen 39 zu sehen ist. Das heißt an diesen Stellen ist die Laufbahn 25 bei montierter Hebeschiebetür in Bezug auf die Grundebene 37 abgesenkt. Die zwei Vertiefungen 39 sind entlang der Längsachse 40 der Laufschiene 21 um einen Betrag voneinander beabstandet, welcher dem Abstand der Laufwagen 15 entspricht. Im Übrigen sind die zwei Vertiefungen 39 im Hinblick auf die erfindungswesentlichen Merkmale identisch gestaltet, sodass im Folgenden lediglich die dargestellte vordere Vertiefung 39 beschrieben wird.

Die Vertiefung 39 ist mit einer Abdeckklappe 45 versehen, die zwischen einer in 1 gezeigten horizontalen Stellung und einer in 2 gezeigten geneigten Stellung verschwenkbar ist. In der horizontalen Stellung deckt die Abdeckklappe 45 die Vertiefung 39 ab. In 1 ist zwischen dem freien Ende 47 der Abdeckklappe 45 und dem angrenzenden Abschnitt der Laufbahn 25 eine Lücke dargestellt, um die Erkennbarkeit der Abdeckklappe 45 zu erhöhen. Es ist jedoch bevorzugt, dass die Umrandung der Abdeckklappe 45 in der horizontalen Stellung lückenlos an die angrenzenden Abschnitte der Laufbahn 25 anschließt, sodass die Laufbahn 25 eine durchgehende Fläche definiert. Eine Federeinrichtung 48 wie z. B. eine Druckfeder sorgt dafür, dass die Abdeckklappe 45 in die horizontale Stellung vorgespannt ist.

In der geneigten Stellung bildet die Abdeckklappe 45 eine Rampe 49, welche ein Einfahren der vorderen Laufrolle 19a des Laufwagens 15 in die Vertiefung 39 und ebenso ein Ausfahren der vorderen Laufrolle 19a aus der Vertiefung 39 ermöglicht. Beim Einfahren der vorderen Laufrolle 19a in die Vertiefung 39 senkt sich der Flügel automatisch ab, wie nachfolgend genauer beschrieben wird.

Wenn der Flügel und mit diesem der vordere Laufwagen 15 ausgehend von der in 1 gezeigten Stellung in der Verschieberichtung V verschoben wird, gelangt die vordere Laufrolle 19a des Laufwagens 15 auf die Abdeckklappe 45. Durch das auf der Laufrolle 19a lastende Gewicht des Flügels wird die Abdeckklappe 45 gegen die Kraft der Federeinrichtung 48 in die geneigte Stellung gemäß 2 geschwenkt, wobei die vordere Laufrolle 19a entsprechend absinkt. Da sich die hintere Laufrolle 19b noch auf der Grundebene 37, also in einer gegenüber der vorderen Laufrolle 19a erhöhten Position befindet, ergibt sich wie gezeigt eine Neigung des Hebels 27. Der Wagenrahmen 17 bleibt dabei in seiner horizontalen Ausrichtung. Durch das Einfahren der vorderen Laufrolle 19a in die Vertiefung 39 hat sich jedoch der Abstand zwischen der Unterseite 55 des Wagenrahmens 17 und der Grundebene 37 verringert, wie in 1 und 2 durch die Beträge D1 und D2 gezeigt ist. Da die vorderen Laufrollen 19a beider Laufwagen 15 gleichzeitig in die jeweiligen Vertiefungen 39 einfahren, ergibt sich durch den Einfahrvorgang insgesamt eine verkippungsfreie Absenkung des Flügels.

Die in 2 gezeigte abgesenkte Stellung des Wagenrahmens 17 ist vorzugsweise mit einer Fixierstellung des Flügels verbunden. Beispielsweise könnte der Wagenrahmen 17 derart am Flügel angebracht sein, dass die Flügelunterseite auf der Laufbahn 25 aufsitzt, wenn sich der Wagenrahmen 17 in der abgesenkten Stellung befindet. Weiter ist es bevorzugt, dass ein Luftspalt zwischen der Flügelunterseite und der Laufbahn 25 besteht, wenn sich der Wagenrahmen 17 in der angehobenen Stellung gemäß 1 befindet. Der Flügel ist dann im Wesentlichen frei auf der Laufbahn 25 verfahrbar. Vorzugsweise erreichen die vorderen Laufrollen 19a die in die Vertiefungen 39 eingefahrene Stellung gerade dann, wenn der Flügel seine Schließstellung erreicht hat.

Wenn der Flügel und mit diesem der vordere Laufwagen 15 ausgehend von der in 2 gezeigten Stellung entgegen der Verschieberichtung V verschoben wird, rollt die vordere Laufrolle 19a auf der Rampe 49 nach oben und hebt dadurch unter Schwenken des Hebels 27 den Wagenrahmen 17 an, bis dieser wieder die in 1 gezeigte Stellung erreicht hat. Dabei bewirkt die Federeinrichtung 48, dass sich die Abdeckklappe 45 wieder schließt. Ferner kann die Federeinrichtung 48 das Anheben unterstützen. Der Hebel 27 bewirkt, dass die auf die vordere Laufrolle 19a auszuübende Anhebekraft gegenüber der Gewichtskraft des Flügels verringert ist. Insgesamt ergibt sich durch das gleichzeitige Ausfahren der vorderen Laufrollen 19a beider Laufwagen 15 aus den jeweiligen Vertiefungen 39 eine verkippungsfreie Anhebung des Flügels.

Aufgrund der Vertiefungen 39 wird also eine Verfahrbewegung des Flügels beim Schließen der Hebeschiebetür zum Teil in eine Absenkbewegung des Flügels umgesetzt. Dadurch ist beim Schließen der Hebeschiebetür ein selbsttätiges Absenken des Flügels ohne Betätigen eines Griffs oder dergleichen ermöglicht. Ebenso wird aufgrund der Vertiefungen 39 eine Verfahrbewegung des Flügels beim Öffnen der Hebeschiebetür zum Teil in eine Anhebebewegung des Flügels umgesetzt. Dadurch ist beim Öffnen der Hebeschiebetür ein selbsttätiges Anheben des Flügels ermöglicht.

Während bei dem in 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel die wirksamen Hebellängen der zwei Hebelarme 30a, 30b gleich sind, zeigen 3 und 4 ein alternatives Ausführungsbeispiel mit einem abgewandelten Hebel 27', bei dem die die wirksamen Hebellängen h1, h2 der zwei Hebelarme 30'a, 30'b im Verhältnis von vier zu eins zueinander stehen. Der Hebel 27' ist wie der zuvor unter Bezugnahme auf 1 und 2 beschriebene Hebel 27 um eine horizontale Hebelachse 29 schwenkbar am Wagenrahmen 17 des Laufwagens 15 gelagert. Die Hebelachse 29 ist also bezüglich des Wagenrahmens 17 ortsfest.

Am Ende des kürzeren Hebelarms 30'b befindet sich eine Lagerachse 95, mittels der ein innerhalb des Wagenrahmens 17 des Laufwagens 15 angeordneter Zusatz-Laufwagen 57 am Hebel 27' gelagert ist. Der Zusatz-Laufwagen 57 umfasst einen Wagenrahmen in Form eines Grundkörpers 56 und zwei an dem Grundkörper 56 gelagerte Tragrollen 58. Der längere Hebelarm 30'a ist bogenförmig und aus dem Wagenrahmen 17 des Laufwagens 15 herausgeführt. Am Ende des gebogenen Hebelarms 30'a ist eine Steuerrolle 59 gelagert, die wie gezeigt einen gegenüber den Tragrollen 58 verkleinerten Durchmesser aufweist.

Wie aus 4 hervorgeht, weist die Laufschiene 21' bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 3 und 4 eine Vertiefung 39' auf, die nicht durch eine Klappe abgedeckt ist. Grundsätzlich kann aber auch bei dieser Ausführungsform die Vertiefung 39' durch eine wie zuvor beschriebene Klappe abgedeckt sein. Die Grundebene 37 geht hier über feststehende Rampenabschnitte 60 der Laufbahn 25' in die Vertiefung 39' über. Der zentrale Bereich 61 der Vertiefung 39' weist außerdem eine Querschnittsform auf, die an den Außendurchmesser der am längeren Hebelarm 30'a gelagerten Steuerrolle 59 angepasst ist. Über die hier gekrümmt verlaufenden Rampenabschnitte 60 kann die Steuerrolle 59 in die Vertiefung 39' eingefahren und aus dieser ausgefahren werden.

Das Anheben und Absenken des Flügels funktioniert bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 3 und 4 wie vorstehend unter Bezugnahme auf 1 und 2 beschrieben. Beim Ausfahren der Steuerrolle 59 aus der Vertiefung 39' bildet die Lagerachse 95 ein Auflager, die Hebelachse 29 den Angriffspunkt für die Gewichtskraft des Flügels und die Steuerrolle 59 den Angriffspunkt für die Hebekraft. Da der Abstand der Steuerrolle 59 von der Lagerachse 95 das Fünffache des Abstands der Hebelachse 29 von der Lagerachse 95 beträgt, ist die zum Anheben aufzubringende Kraft lediglich ein Fünftel der Gewichtskraft.

Für die Verteilung der auf den Wagenrahmen 17 wirkenden Gewichtskraft auf die Steuerrolle 59 einerseits sowie die Tragrollen 58 andererseits ist das Verhältnis der Hebellängen h1, h2 zueinander maßgeblich. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 3 und 4 beträgt der durch die Steuerrolle 59 abzustützende Anteil 91 der Gewichtskraft lediglich ein Viertel der durch die Tragrollen 58 abzustützenden Gewichtskraft 92 und lediglich ein Fünftel der insgesamt abzustützenden Gewichtskraft 93.

Die 57 zeigen den oberen Teil der in 12 gezeigten Hebeschiebetür. Das an einer Decke 77 angebrachte obere Profil 69 des Blendrahmens 13 verläuft parallel zu einer unteren Laufschiene – wie z. B. der Laufschiene 21 gemäß 1 und 2 oder der Laufschiene 21' gemäß 3 und 4 – und ist zur Führung der Oberkante 71 des Flügels 75 ausgebildet. Zu diesem Zweck weist das obere Profil 69 eine Aufnahme 79 auf, in welcher eine Führungsschiene 70 gleitend verschwenkbar aufgenommen ist. Die entsprechende Schwenkachse 72 verläuft parallel zur Verschieberichtung V (1). In der Führungsschiene 70 ist eine Längsnut 76 ausgebildet, in die eine obere Rippe 80 des Flügels 75 einsteckbar oder einschiebbar ist.

Weiterhin ist an dem oberen Profil 69 eine Haltekante 85 ausgebildet, an der ein Dichtungselement 87 befestigt ist. Die Haltekante 85 dient zum Hintergreifen eines Seitenvorsprungs 86 des Flügelprofils.

Zum Einsetzen des Flügels 75 in den Blendrahmen 13 wird der Flügel 75 zunächst wie in 5 gezeigt in gekippter Stellung an den Blendrahmen 13 herangeführt und die obere Rippe 80 wird in die Längsnut 76 eingesteckt. Aufgrund der gekippten Stellung des Flügels 75 kann hierbei der Seitenvorsprung 86 an der Haltekante 85 vorbeigeführt werden. Anschließend wird der Flügel 75 wie in 6 gezeigt in die vertikale Stellung gekippt, wobei die Haltekante 85 den Seitenvorsprung 86 hintergreift. In einem letzten Schritt wird der Flügel 75 abgelassen, wobei der Seitenvorsprung 86 wie in 7 erkennbar in Kontakt mit dem Dichtungselement 87 gelangt. Der Flügel 75 kann nun in der oben beschriebenen Weise verfahren werden. Ein Entnehmen des Flügels 75 aus dem Blendrahmen 13, zum Beispiel im Rahmen einer erforderlichen Reparatur, ist durch Anheben des Flügels 75, Verkippen des Flügels 75 und anschließendes Herausziehen der oberen Rippe 80 aus der Längsnut 76 leicht durchführbar.

Bezugszeichenliste

13
Blendrahmen
15
Laufwagen
17
Wagenrahmen
19a, 19b
Laufrolle
21, 21'
Laufschiene
25, 25'
Laufbahn
27, 27'
Hebel
29
Hebelachse
30a, 30b
Hebelarm
30'a, 30'b
Hebelarm
33
Drehachse
37
Grundebene
39, 39'
Vertiefung
40
Längsachse
45
Abdeckklappe
47
freies Ende
48
Federeinrichtung
49
Rampe
55
Unterseite
56
Grundkörper
57
Zusatz-Laufwagen
58
Tragrolle
59
Steuerrolle
60
Rampenabschnitt
61
zentraler Bereich
69
oberes Profil
70
Führungsschiene
71
Oberkante
72
Schwenkachse
75
Flügel
76
Längsnut
77
Decke
79
Aufnahme
80
Rippe
85
Haltekante
86
Seitenvorsprung
91
auf die Steuerrolle wirkende Gewichtskraft
92
auf die Tragrollen wirkende Gewichtskraft
93
auf den Wagenrahmen wirkende Gewichtskraft
95
Lagerachse
V
Verschieberichtung
h1, h2
Hebellänge
D1, D2
Abstand