Title:
Kameragehäuse
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Kameragehäuse (1) für eine Prozesskamera, wie sie zur Überwachung von Fertigungsabläufen verwendet wird. Kennzeichnend ist, dass ein Abstand zwischen dem Objektiv und dem Bildsensor bei der Montage festgelegt wird und anschließend nicht verstellt werden kann. Das Kameragehäuse ist so ausgebildet, dass bei einem Auswechseln eines defekten Objektivs keine Teile vergessen werden oder verlorengehen und ein überwachter Fertigungsprozess nach dem Wechsel des Objektivs ohne eine Justierung oder einen Abgleich der Überwachungsausstattung fortgesetzt werden kann.





Inventors:
Kholopov, Andrej (22926, Ahrensburg, DE)
Dierks, Friedrich (22926, Ahrensburg, DE)
Hagemann, Benjamin (22926, Ahrensburg, DE)
Application Number:
DE102015114198A
Publication Date:
03/02/2017
Filing Date:
08/26/2015
Assignee:
Basler AG, 22926 (DE)
International Classes:
G03B17/02; G02B7/00
Domestic Patent References:
DE102012206831A1N/A2013-10-31
DE102011117633A1N/A2013-05-08
DE8629399U1N/A1987-01-29
Foreign References:
75673912009-07-28
200700914762007-04-26
50480501991-09-10
WO1999010773A11999-03-04
JP201218291A
JP2012018291A2012-01-26
Attorney, Agent or Firm:
Eisenführ Speiser Patentanwälte Rechtsanwälte PartGmbB, 20355, Hamburg, DE
Claims:
1. Kameragehäuse (1), umfassend
– einen Gehäusekörper (7) mit einem darin angeordnetem Bildsensor (2), der eine Bildsensorebene (3a) und eine Abbildungsachse (4) definiert,
– eine in dem Gehäusekörper ausgebildete Objektivöffnung
– eine im Bereich der Objektivöffnung ausgebildete Aufnahmeeinrichtung für ein Objektiv mit einer Objektivanschlagsfläche (13, 113), die eine Position des Objektivs in einem vorbestimmten Abstand zu der Abbildungsebene (3a) des Bildsensors (2) entlang der Abbildungsachse (4) definiert,
wobei die Aufnahmeeinrichtung einen, am Gehäusekörper (7) angeordneten Befestigungsflansch (9) und einen, an dem Befestigungsflansch in Richtung der Abbildungsachse (4) fixierten Aufnahmetubus (6) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmetubus (6)
– an einem ersten, dem Gehäusekörper (9) abgewandten Tubusende eine Befestigungseinrichtung für ein Objektiv (5) und eine erste Anlagefläche (13) zur Definition einer Position des Objektivs in Richtung der Abbildungsachse (4) aufweist, und
– an einem zweiten, dem Gehäusekörper (7) zugewandten Tubusende (6) in einer in Richtung der Abbildungsachse (4) definierten Position an dem Befestigungsflansch (9) festgesetzt ist, indem
– ein Distanzring (8) mit definierter Dicke bereitgestellt ist, und eine am zweiten Tubusende ausgebildete zweite Anlagefläche (19) an einer ersten Stirnfläche des Distanzrings (8) in Richtung der Abbildungsachse anliegt und eine zweite Stirnfläche des Distanzrings (8) auf einer am Befestigungsflansch ausgebildeten Flanschanlagefläche (20) aufliegt, oderzwischen dem Aufnahmetubus (6) und dem Befestigungsflansch (9) eine, in Richtung der Abbildungsachse (4) kraftschlüssig wirkende Pressverbindung (14) ausgebildet ist und der Aufnahmetubus (6) in einer vorbestimmten Position in Richtung der Abbildungsachse (4) kraftschlüssig an dem Befestigungsflansch (9) festgesetzt ist.

2. Kameragehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anlagefläche am Aufnahmetubus (13) durch eine axiale Stirnfläche am ersten Tubusende gebildet wird.

3. Kameragehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Aufnahmetubus an dem Befestigungsflansch mittels eines Klebstoffs gesichert ist.

4. Kameragehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Staubdichtung (11), die sich von dem Befestigungsflansch (9), dem Distanzring (8) oder dem Aufnahmetubus (6) in den Gehäusekörper (7) zu dem Bildsensor (2) erstreckt und ein am Befestigungsflansch (9), dem Distanzring (8) oder dem Aufnahmetubus (6) befestigtes lichtdurchlässiges Abschlussglas (10), das einen gegen Staubeintritt gesicherten Innenraum zwischen der Staubdichtung (11), dem Bildsensor (2) und dem Abschlussglas (10) abdichtet.

5. Kameragehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildsensor (2) an der Staubdichtung (11) befestigt ist.

6. Kameragehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (9) oder der Distanzring (8) eine rechteckige Durchtrittsöffnung (18) aufweist, deren Öffnungsfläche senkrecht zur Abbildungsachse liegt, vorzugsweise gebildet durch ein auf ein Glaselement aufgedrucktes oder aufgeklebtes Passepartout.

7. Kameragehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende des Aufnahmetubus ein Gewinde, vorzugsweise eine Innengewinde aufweist, mit dem der Aufnahmetubus am Befestigungsflansch festgesetzt ist und dass vorzugsweise die Befestigungseinrichtung für ein Objektiv am Aufnahmetubus ein Gewinde, vorzugsweise ein Innengewinde (15) umfasst..

8. Kameragehäuse nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass sich das Gewinde, insbesondere das Innengewinde, des Aufnahmetubus vom ersten bis zum zweiten Ende des Aufnahmetubus erstreckt und
– zur Befestigung des Aufnahmetubus am Befestigungsflansch und
– zur Befestigung des Objektivs am Aufnahmetubus ausgebildet ist.

9. Kameragehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmetubus (6) an seinem zweiten Ende ein Außengewinde (25a) aufweist, das in ein Innengewinde (25b) im Befestigungsflansch (9) eingeschraubt ist, und dass der Distanzring (8) zwischen der Flansch-Stirnfläche (20) und der Tubus-Stirnfläche (19) eingesetzt ist und an diesen anliegt.

10. Kameragehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmetubus (6) an seinem zweiten Ende ein Innengewinde (115a) aufweist, das auf ein Außengewinde (115b) am Befestigungsflansch aufgeschraubt ist, und dass der Distanzring (8) zwischen der Flansch-Stirnfläche und der Tubus-Stirnfläche eingesetzt ist und an diesen anliegt.

11. Kameragehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmetubus (6) an seinem zweiten Ende eine erste Fläche, vorzugsweise eine zylindrische Außenfläche, aufweist, die mit einer zweiten Fläche am Befestigungsflansch, vorzugsweise einer zylindrischen Innenfläche, kraftschlüssig zusammenwirkt.

12. Kameragehäuse nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
– der Distanzring (8) radial innenliegend oder radial außenliegend zur ersten und zweiten Fläche angeordnet ist, wenn der Aufnahmetubus (6) in den Befestigungsflansch (9) gepresst ist und
– der Distanzring eine Einpresstiefe relativ zwischen dem Befestigungsflansch und dem Aufnahmetubus begrenzt.

13. Kameragehäuse nach einem der Ansprüche 1–7,
dadurch gekennzeichnet, dass
– am Befestigungsflansch (9) ein Vorsprung oder eine Ausnehmung ausgebildet ist,
– am zweiten Tubusende eine zu dem Vorsprung korrespondierende Ausnehmung beziehungsweise ein zu der Ausnehmung korrespondierender Vorsprung ausgebildet ist, und
– der Vorsprung und die Ausnehmung formschlüssig zusammenwirken und den Aufnahmetubus gegen Verdrehung relativ zum Befestigungsflansch sichern.

14. Kameragehäuse nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressverbindung an einer Fläche des Vorsprungs und der Ausnehmung ausgebildet ist.

15. Kameragehäuse nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressverbindung an einer nicht-zylindrischen Fläche ausgebildet ist.

16. Kameragehäuse nach Anspruch 13, 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
– am Befestigungsflansch (9) eine Innenverzahnung mit einer Mehrzahl von inneren Zahnflankenflächen ausgebildet ist,
– am zweiten Tubusende eine Außenverzahnung mit einer Mehrzahl von äußeren Zahnflankenflächen ausgebildet ist, und
– die inneren Zahnflankenflächen in axialer Richtung kraftschlüssig mit den äußeren Zahnflankenflächen zusammenwirken und den Aufnahmetubus kraftschlüssig in Richtung der Abbildungsachse an dem Befestigungsflansch festsetzen, und
– die inneren Zahnflankenflächen in Umfangsrichtung formschlüssig mit den äußeren Zahnflankenflächen zusammenwirken und den Aufnahmetubus formschlüssig in Umfangsrichtung zur Abbildungsachse an dem Befestigungsflansch festsetzen.

17. Verfahren zum Einstellen eines Auflagemaßes (16) zwischen einer Bildsensorebene (3) eines Bildsensors (2) und einer Anlagefläche eines Objektivs (5), mit den Schritten
– Montieren des Bildsensors (2) in einem Gehäusekörper (7) eines Kameragehäuses (1),
– Montieren eines sich entlang einer Abbildungsachse (4) erstreckenden Aufnahmetubus (6) mit einer an einem ersten, dem Gehäusekörper abgewandten Tubusende ausgebildeten Objektivanschlagsfläche (13), die eine vorbestimmte Position des Objektivs (5) entlang der Abbildungsachse (4) in Bezug auf den Aufnahmetubus (6) definiert, an einem Befestigungsflansch (9) des Gehäusekörpers (7),
– Festsetzen eines zweiten, dem Gehäusekörper (7) zugewandten Tubusende des Aufnahmetubus (6) an einer vorbestimmten axialen Position in Bezug auf die Abbildungsachse (4) an dem Befestigungsflansch (9dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites, dem Gehäusekörper (7) zugewandtes Tubusende des Aufnahmetubus (6) an einer vorbestimmten axialen Position in Bezug auf die Abbildungsachse (4) an dem Befestigungsflansch (9) festgesetzt wird,, indem
– ein Distanzring (8) mit definierter Dicke bereitgestellt ist, und der Aufnahmetubus (6) so mit dem Befestigungsflansch (9) verbunden wird, dass eine am zweiten Tubusende angeordnete zweite Anlagefläche (19) an einer ersten axialen Fläche des Distanzrings (8) in Richtung der Abbildungsachse (4) anliegt und der Distanzring (8) mit einer zweiten axialen Fläche auf einer Flanschanlagefläche des Befestigungsflansches (9) aufliegt, oder
– zwischen dem zweiten Tubusende des Aufnahmetubus (6) und dem Befestigungsflansch (9) eine in Richtung der Abbildungsachse (4) kraftschlüssig wirkende Pressverbindung (14) ausgebildet ist und der Aufnahmetubus (6) bis in eine vorbestimmte Position in Richtung der Abbildungsachse (4) in den Befestigungsflansch (9) eingepresst wird.

18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Tubusende ein Innengewinde (115a) oder ein Außengewinde (25b) ausgebildet ist, das mit einem Außengewinde (115b)- beziehungsweise Innengewinde (25a) am Befestigungsflansch (9) zusammenwirkt, und dass der Aufnahmetubus (6) in Richtung der Abbildungsachse (4) mittels des Innen- und Außengewindes formschlüssig am Befestigungsflansch (9) gesichert wird.

19. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem zweiten Tubusende und dem Befestigungsflansch eine kraftschlüssige Verbindung durch einen axialen Pressvorgang hergestellt wird und dass hierbei
– der Tubus unter Überwachung der Presskraft axial mit dem Befestigungsflansch verpresst wird, bis eine vorbestimmte Presskraft erreicht wird, oder
– der Tubus unter Überwachung des Pressweges axial mit dem Befestigungsflansch verpresst wird, bis ein vorbestimmter Pressweg erreicht wird.

20. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Tubusende eine Innen- oder Außenverzahnung ausgebildet ist und am Befestigungsflansch eine Außen- beziehungsweise Innenverzahnung ausgebildet ist und dass die Innenverzahnung kraftschlüssig in die Außenverzahnung eingepresst wird.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kameragehäuse, umfassend einen Gehäusekörper mit einem darin angeordneten Bildsensor, der eine Bildsensorebene und eine Abbildungsachse definiert, sowie eine in dem Gehäusekörper ausgebildete Objektivöffnung und eine im Bereich der Objektivöffnung ausgebildete Aufnahmeeinrichtung für ein Objektiv mit einer Objektivanschlagsfläche, die eine Position des Objektivs in einem vorbestimmten Abstand zu der Bildsensorebene des Bildsensors entlang der Abbildungsachse definiert, wobei die Aufnahmeeinrichtung einen am Gehäusekörper angeordneten Befestigungsflansch und einen an dem Befestigungsflansch in Richtung der Abbildungsachse fixierten Aufnahmetubus aufweist.

Hintergrund der Erfindung

Kameragehäuse dieser Art können mit einem auswählbaren und wechselbaren Objektiv zu einer digitalen Kamera komplettiert werden und dann beispielsweise zur Überwachung von automatisierten Fertigungsabläufen oder zur Fehlererkennung bei visuellen Prüfungen verwendet werden. Die von dem Objektiv erzeugte Abbildung wird dabei auf die Bildsensorebene des Bildsensors im Kameragehäuse abgebildet und auf diese Weise eine digitale Bildinformation erzeugt. Die Kamera kann kontinuierlich oder diskontinuierlich einen Istzustand erfassen und diese Bildinformation beispielsweise einer Bildspeichervorrichtung oder einem Regelkreis zuführen.

Bei der Produktion dieser Kameragehäuse ist es das Ziel, die Flexibilität und die Qualität der Produktion so zu verbessern, dass einerseits ein Kunde kurzfristig mit einem Kameragehäuse beliefert werden kann, das für genau seine Anwendung konfiguriert ist und dass andererseits mit möglichst vielen Gleichteilen gearbeitet werden kann, um die Lagerhaltung zu vereinfachen.

Aufgrund von unterschiedlichen Anforderungen bezüglich ihrer späteren Verwendung werden in den Kameragehäusen individuelle Elektronikkomponenten eingesetzt. Die Bildsensorebene der dabei eingesetzten verschiedenen Bildsensoren können dabei z. B. unterschiedliche Abstände zur Trägerplatine beziehungsweise zum Befestigungsabschnitt des Bildsensors zum Kameragehäuse haben. Da ein Bildsensor üblicherweise über die Trägerplatine mit dem Kameragehäuse verbunden und darin positioniert ist, ist es daher erforderlich, das Kameragehäuse für den jeweils verwendeten Bildsensor und dessen Bauhöhe passend zu konstruieren.

Dies führt allerdings zu einer unerwünschten Variantenvielfalt und der Notwendigkeit einer individuellen Fertigung der Kameragehäuse, was sich kostentreibend auf Fertigung und Lagerhaltung auswirkt. Zudem ist es regelmäßig hierdurch nur beschränkt möglich, Hardware-Neuentwicklungen in Form neuer Bildsensoren in eine bestehende Konstruktion eines Kameragehäuses zu implementieren, da hierdurch das gehäuseseitige Auflagemaß – also der Abstand zwischen der Auflagefläche des Objektivs zu der Bildsensorebene – sich verändern würde und eine Defokussierung zur Folge hätte. Grundsätzlich ist es für eine korrekte Einstellung der Kamera aber erforderlich, dass das durch die Konstruktion des Objektivs vorgegebene Auflagemaß (objektivseitige Auflagemaß) mit dem durch die Konstruktion des Kameragehäuses definierten Auflagemaß (gehäuseseitige Auflagemaß) übereinstimmt.

Es wäre zwar möglich, solche konstruktiven Unterschiede des Bildsensors durch die Entfernungsfokussierung des Objektivs in einem beschränkten Ausmaß auszugleichen, um eine scharf fokussierte Abbildung des Bildes auf die Bildsensorebene zu erhalten. Dies ist allerdings nur bei Objektiven möglich, bei denen eine solche Entfernungsfokussierung konstruktiv vorgesehen ist, also nicht bei Fixfokusobjektiven. Zudem wird durch diese Art und Weise der tatsächliche Fokussierbereich des Objektivs verschoben und entspricht dadurch regelmäßig nicht mehr dem vom Objektivhersteller beabsichtigten, vom Benutzer benötigten und üblicherweise auch auf dem Objektiv mit Einstellmarkierungen beschrifteten Bereich.

Aus DE 8629399 U1 ist eine Lösung zur individuellen Einstellung des Auflagemaßes mittels einer zusätzlichen Einrichtung bekannt. Hierbei wird zum Einstellen des Auflagemaßes eine separate, mit einem Außengewinde versehene Stellhülse in ein entsprechendes Innengewinde am Kameragehäuse eingeschraubt und das Objektiv selbst an dieser Stellhülse befestigt. Das Auflagemaß kann dann durch eine entsprechend passende Einschraubtiefe der Stellhülse in das Kameragehäuse justiert werden. Die Stellhülse muss dann mittels einer Kontermutter in der einjustierten Position fixiert werden. Nachteilig an dieser Lösung ist jedoch die Notwendigkeit, mehrere zusätzliche Bauteile vorsehen zu müssen, was die Herstellungskosten erhöht. Zudem ist eine exakte Justierung nur durch entsprechende Feingewinde an der Stellhülse, im Kameragehäuse und an der Kontermutter möglich, was wiederum die Fertigungskosten noch weiter erhöht. Die Einjustierung kann bei dieser Lösung nur werksseitig mit entsprechendem Zusatzmessgerät erfolgen, sodass es nicht für den Benutzer der Kamera möglich ist, diese Lösung für unterschiedliche Objektive mit voneinander unterschiedlichem Auflagemaß zu nutzen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Möglichkeit bereitzustellen, das gehäuseseitige Auflagemaß mit einer zuverlässigen und einfachen Lösung an unterschiedliche Objektive und/oder unterschiedliche Bildsensoren anpassen zu können.

Diese Aufgabe wird gelöst durch das eingangs beschriebene Kameragehäuse, indem der Aufnahmetubus

  • – an einem ersten, dem Gehäusekörper abgewandten Tubusende eine Befestigungseinrichtung für ein Objektiv und eine erste Anlagefläche zur Definition einer Position des Objektivs in Richtung der Abbildungsachse aufweist, und
  • – an einem zweiten, dem Gehäusekörper zugewandten Tubusende in einer in Richtung der Abbildungsachse definierten Position an dem Befestigungsflansch festgesetzt ist, indem
  • – ein Distanzring mit definierter Dicke bereitgestellt ist, und eine am zweiten Tubusende ausgebildete zweite Anlagefläche an einer ersten Stirnfläche des Distanzrings anliegt und eine zweite Stirnfläche des Distanzrings an einer am Befestigungsflansch ausgebildeten Flanschanlagefläche anliegt, oder
  • – zwischen dem Aufnahmetubus und dem Befestigungsflansch eine kraftschlüssig wirkende Pressverbindung ausgebildet ist und der Aufnahmetubus in einer vorbestimmten Position in Richtung der Abbildungsachse kraftschlüssig an dem Befestigungsflansch festgesetzt ist. Kommentar: Auch für den Kraftschluss sind Varianten mit Distanzring Inhalt dieser Anmeldung. Von daher passt die dargestellte Unterscheidung so nicht.

Mit dem erfindungsgemäßen Kameragehäuse wird die Möglichkeit eröffnet, eine Serienfertigung zu realisieren, bei der gleiche Gehäusekörper mit unterschiedlichen Sensoren ausgestattet sind. Ein weiterer Aspekt ist der mögliche Ausgleich von Fertigungstoleranzen des Kameragehäuses und des Objektivs, die sich als Maßungenauigkeit entlang der optischen Achse auswirken. Weiterhin wird mit der erfindungsgemäßen Lösung eine sichere Montagemöglichkeit eröffnet, bei der keine Teile vergessen werden oder verloren gehen, wenn das Objektiv montiert oder gewechselt wird. Erfindungsgemäß ist die Position des Objektivs entlang der Abbildungsachse auf der dem Gehäusekörper abgewandten Seite des Aufnahmetubus in Bezug auf den Aufnahmetubus exakt definiert, beispielsweise durch eine Anlagefläche am Aufnahmetubus. Der Aufnahmetubus wird in Richtung der Abbildungsachse in einer definierten Position so in Bezug auf den Gehäusekörper fixiert, dass die Bildsensorebene des Bildsensors mit der Abbildungsebene des Objektivs übereinstimmt. Der Längenausgleich und die Fixierung in Bezug auf die Abbildungsachse erfolgen zwischen dem Befestigungsflansch am Gehäusekörper und dem zweiten, zum Gehäusekörper orientierten Ende des Aufnahmetubus. Erfindungsgemäß kann diese Fixierung in zwei Varianten ausgeführt sein.

Bei der ersten Variante der Erfindung, einer „Distanzringlösung“, ist ein Distanzring als abstandsdefinierendes Element vorgesehen. Der Distanzring ist auf das erforderliche Abstandsmaß abgestimmt und ist zwischen einer axialen Anschlagfläche, die sich am Aufnahmetubus befindet und einer axialen Anschlagfläche, die sich am Befestigungsflansch befindet, eingelegt. Der Distanzring kann beispielsweise bei einer Verpressung eine vorbestimmte Einpresstiefe oder bei einer Verschraubung des Aufnahmetubus am Gehäusekörper eine vorbestimmte Einschraubtiefe definieren. In einer bevorzugten Ausführung werden hierzu Regelgewinde statt Feingewinde verwendet. Unter einem Regelgewinde ist dabei beispielsweise ein metrisches Gewinde mit Normalsteigung nach DIN ISO 13-1 zu verstehen, unter einem Feingewinde entsprechend ein Feingewinde mit geringerer Gewindesteigung, beispielsweise nach DIN ISO 13-2. Grundsätzlich könne auch andere Gewinde, beispielsweise Gewinde mit Zoll-Abmessungen oder Gewinde mit anderer Flankengeometrien wie Trapezgewinde oder Rundgewinde eingesetzt werden. Grundsätzlich ist es bevorzugt, als Gewindemaß ein an fotographischen Apparaten übliches Maß zu verwenden, beispielsweise ein M39-Gewinde (Leica-L-Mount), ein M42 × 1,0-Gewinde, oder ein 1 Zoll × 32 TPI UN 2A (C-Mount oder CS Mount).

Bei der zweiten Variante der Erfindung, einer „Einpresslösung“, wird die Adapterhülse an dem Gehäusekörper über eine kraftschlüssig wirkende Pressverbindung festgesetzt, die die Bauteile auf das erforderliche Abstandsmaß miteinander fixiert. Die Pressverbindung ist dabei vorzugsweise mit radial wirkenden Presskräften und -flächen ausgeführt, alternativ oder zusätzlich können aber auch in Umfangsrichtung wirkende Presskräfte undflächen, beispielsweise nach Art einer Verzahnung, vorgesehen sein. Hierdurch wirken die durch den Kraftschluss erzielten Reibkräfte in Richtung der Abbildungsachse. Bei dieser Variante kann der Aufnahmetubus gemäß einer ersten Ausgestaltung durch den Hersteller in einer definierten axialen Position an dem Gehäusekörper fixiert werden, indem er auf ein vorbestimmtes Maß eingepresst wird, beispielsweise in einem entsprechend ausgebildeten Presswerkzeug.

Die beiden Varianten „Einpresslösung“ und „Distanzringlösung“ können auch gemäß einer Ausgestaltung in bestimmter Weise miteinander kombiniert werden. Bei dieser kombinierten Ausgestaltung wird ein Distanzring zwischen Anschlägen an Aufnahmetubus und Gehäusekörper beziehungsweise Befestigungsflansch eingelegt, dieser Distanzring begrenzt die Einpresstiefe. Die Befestigung des Aufnahmetubus erfolgt durch kraftschlüssige Verbindung zum Gehäusekörper, wobei die Distanzringe die Einpresstiefe wirksam so begrenzen, dass das gewünschte Auflagemaß erzielt wird.

Grundsätzlich kann die Pressverbindung mit einem solchen Übermaß ausgeführt sein, dass ein Lösen nur mittels Werkzeugen wie Abziehern oder Pressen möglich ist, dies ist insbesondere bevorzugt, wenn kein Distanzring zur Einpresstiefenbegrenzung eingesetzt ist. Die Pressverbindung kann aber auch ein nur so geringes Übermaß aufweisen, dass eine Lösung der Pressverbindung durch den Benutzer ohne oder mit einfachem Werkzeug möglich ist. Dies ist insbesondere bevorzugt für die Variante mit Distanzringen, um eine Anpassung des Auflagemaßes durch den Benutzer mit unterschiedlichen Distanzringen zu eröffnen. Der Aufnahmetubus ist in einer Variante nach Art eines Frontmount ausgeführt. In einer bevorzugten Ausführungsform kann der Gehäusekörper ein Frontteil sein.

In einer bevorzugten Ausführungsform für alle Varianten der Distanzringlösung weist das zweite Ende des Aufnahmetubus ein Innengewinde auf, mit dem der Aufnahmetubus am Befestigungsflansch festgesetzt ist und umfasst vorzugsweise die Befestigungseinrichtung für ein Objektiv ein Innengewinde. Mit dieser Ausführungsform wird eine fertigungstechnische Vereinfachung erzielt, indem der Aufnahmetubus nur mit einem Innengewinde an einem oder beiden Enden versehen ist. Insbesondere kann sich bei dieser Ausführungsform ein Innengewinde über die gesamte innere Oberfläche des Aufnahmetubus erstrecken. Idealerweise wird die erste Anlagefläche am Aufnahmetubus durch eine axiale Stirnfläche am ersten Tubusende gebildet.

In einer, für alle Ausführungsvarianten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die erste Anlagefläche am Aufnahmetubus (13) durch eine axiale Stirnfläche am ersten Tubusende gebildet. Der Aufnahmetubus kann hierbei insbesondere rohrförmig gestaltet sein. Die zum Objektiv gerichtete axiale Stirnfläche des Aufnahmetubus bildet die Anlagefläche für das Objektiv.

Bevorzugt ist es, dass die Position des Aufnahmetubus an dem Befestigungsflansch mittels eines Klebstoffs gesichert ist. Hierbei wird mittels eines adhäsiv wirkenden Stoffes die Stellung von Aufnahmetubus und Befestigungsflansch relativ zueinander festgesetzt oder eine durch andere Mittel erfolgte Festsetzung dieser Stellung unterstützt und verstärkt. Dies wird durch eine stoffschlüssige Verbindung erreicht. Der Klebstoff kann dabei ein Schmelzklebstoff, ein chemisch reagierender Ein- oder Mehrkomponentenwerkstoff oder beispielsweise ein Schraubensicherungslack oder -material sein. Der Klebstoff kann insbesondere in flüssigem Zustand auftragbar sein und dann nachfolgend aushärten unter Ausbildung der Klebeverbindung. Die Aushärtung kann durch Lufteinfluss, Lichteinwirkung, Abkühlung, Wärmeeinwirkung, chemische Reaktion von zwei oder mehr Materialien oder dergleichen erfolgen. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform für alle Ausführungsvarianten werden mehrere Fügeflächen mit einem Klebstoff versehen. Hierbei ist es die Aufgabe des Klebstoffs, eine Verbindung herzustellen oder eine vorhandene Verbindung zusätzlich zu sichern. Zusätzlich kann durch einen Klebstoff allgemein eine Abdichtung der Fügestellen gegen Umwelteinflüsse erzielt werden.

Weiterhin kann das erfindungsgemäße Kameragehäuse fortgebildet werden durch eine Staubdichtung, die sich von dem Befestigungsflansch, dem Distanzring oder dem Aufnahmetubus in den Gehäusekörper zu dem Bildsensor erstreckt und ein am Befestigungsflansch, dem Distanzring oder dem Aufnahmetubus befestigtes lichtdurchlässiges Abschlussglas, das einen gegen Staubeintritt gesicherten Innenraum zwischen der Staubdichtung, dem Bildsensor und dem Abschlussglas abdichtet. Diese Ausführungsform wird bevorzugt gewählt um den Bereich um den Bildsensor mit einer zusätzlichen Barriere vor Umwelteinflüssen zu schützen, wie zum Beispiel gegen Strahlungen, Staub, starke und schnelle Temperaturschwankungen, Schwingungen oder Stöße. Die Staubdichtung schirmt dabei den Bereich vor dem Bildsensor gegen Umwelteinflüsse ab, die beispielsweise bei Wechsel des Objektivs von außen einwirken können oder die aus dem umgebenden Innenbereich des Gehäusekörpers auftreten können. Insbesondere wird dabei der Innenbereich zwischen dem Bildsensor bis zum Aufnahmetubus abgeschirmt, beispielsweise durch eine rohrartige Ausgestaltung der Staubdichtung als Umfangswand.

Die Staubdichtung hat bevorzugt einen rechteckigen Querschnitt. Die Staubdichtung ist in einer Ausführungsform als starre, teleskopierbare Gruppe von Rohrelementen ausgeführt, in einer weiteren nach der Art einer Taschenfeder, in einer weiteren nach der Art einer Evolutfeder, in einer weiteren nach der Art eines Spiralrohrs, in einer weiteren Ausführungsform ist die Staubdichtung als eine Art Faltenbalg ausgeführt, in einer weiteren Ausführungsform ist sie als elastischer Rohrabschnitt ausgeführt. In weiteren Ausführungen werden zuvor genannte Ausführungsformen kombiniert. Die durch die Staubdichtung gebildete Barriere umfasst einen lichtdurchlässigen Körper, der dichtend in dem Strahlengang eingesetzt ist. Dieser Körper kann auch über Eigenschaften verfügen, die den Lichtstrahl aufbereiten und/oder die Auswertungsmöglichkeiten verbessern, zum Beispiel ein Infrarot-Sperrfilter oder ein Glas zur Festlegung der optischen Länge. Die Barriere umfasst weiterhin eine Staubdichtung, die den Bereich um den Sensor zwischen der Befestigungsplatine und der Aufnahmeeinrichtung abdichtet. Diese ist bevorzugt am Befestigungsflansch oder am Distanzring befestigt und erstreckt sich zum Beispiel bis zu der Platine, mit der der Sensor im Gehäusekörper befestigt ist. Diese Staubdichtung ist bevorzugt so gestaltet, dass sie aufgrund ihrer Eigenschaften wie zum Beispiel Flexibilität oder Verformbarkeit bei einer Vielzahl von Sensorvarianten zum Einsatz kommen kann.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform für alle Varianten ist der Bildsensor an der Staubdichtung befestigt. Der Sensor ist so von der Gestaltung des Gehäusekörpers unabhängig. In einer Ausführungsform wird auf eine Abdichtungswirkung des Gehäusekörpers verzichtet da diese Funktion vollumfänglich von der Staubdichtung und dem Abschlussglas erfüllt wird. In einer bevorzugten Ausführung ist die Staubdichtung als starre, vorzugsweise strahlungsundurchlässige Barriere ausgeführt, die die Bildsensorebene zur Abbildungsachse hin ausrichtet. Die Staubdichtung ist in einer Ausführung an dem Distanzring befestigt, in einer weiteren Ausführung ist die Staubdichtung an dem Befestigungsflansch befestigt, in einer weiteren Ausführung ist die Staubdichtung an dem Aufnahmetubus befestigt.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Befestigungsflansch zweiteilig ausgeführt Hierbei ist ein erster Teil des Befestigungsflansches als separate Befestigungshülse ausgeführt und in einen zweiten Teil des Befestigungsflansches, der integral am Gehäusekörper ausgebildet ist, eingesetzt. Die Befestigungshülse ist in einer bevorzugten Ausführung gegen eine Verdrehung um die optische Achse gesichert, beispielsweise formschlüssig durch einen Drehanschlag oder stoffschlüssig mittels eines Haft- oder Klebematerials. Der zweite Teil wird durch einen Abschnitt des Gehäusekörpers im Bereich der Durchgangsöffnung gebildet. Die Befestigungshülse weist eine Befestigungsfläche zur Verbindung mit dem Aufnahmetubus auf, die Befestigungsfläche kann vorzugsweise als Gewinde ausgeführt sein, das mit einem entsprechenden Gewinde am Aufnahmetubus zusammenwirkt. Der Distanzring ist zwischen den zweiten, am Gehäusekörper ausgebildeten Teil des Befestigungsflansches und den Aufnahmetubus eingesetzt und definiert einen vorbestimmten Abstand zwischen diesen Bauteilen, der das Auflagemaß bestimmt. Das Gewinde am Aufnahmetubus kann dabei vorzugsweise ein Gewinde sein, das sich über die gesamte Länge des Aufnahmetubus erstreckt und an einem Ende dazu dient, mit der Befestigungshülse verbunden zu werden, und am anderen Ende dazu dient, mit dem Objetiv verbunden zu werden. Besonders bevorzugt ist es, an der Befestigungshülse ein Außengewinde vorzusehen und dieses mit einem Innengewinde des Aufnahmetubus zu verbinden. Um den optischen Strahlengang möglichst wenig zu beeinflussen und den Einsatz großer rechteckiger Sensoren zu ermöglichen, befindet sich in einer weiteren bevorzugten Ausführung das zur Befestigung des Aufnahmetubus verwendete Außengewinde des Befestigungsflansches auf mindestens zwei bevorzugt vier separaten Segmenten, und um eine bevorzugt weitgehenden rechteckige Öffnung im Befestigungsflansch angeordnet. Diese rechteckige Öffnung kann gleichzeitig die Funktion eines Passepartouts übernehmen. Besonders bei der bevorzugten Version eines vom Gehäusekörpers getrennten Befestigungsflansches ergibt sich dadurch leicht die Möglichkeit, die Funktion des Passepartouts an verschiedene Sensorgeometrien anzupassen.

Eine weitere bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass an einem der im Strahlengang angeordneten Bauelemente, beispielsweise an dem Befestigungsflansch oder dem Distanzring eine vorzugsweise rechteckige Durchtrittsöffnung vorgesehen ist, deren Öffnungsfläche senkrecht zur Abbildungsachse liegt, vorzugsweise gebildet durch ein auf ein Glaselement aufgedrucktes oder aufgeklebtes Passepartout.. Die Durchtrittsöffnung liegt dabei insbesondere in einer Ebene parallel zur Bildsensorebene. Insbesondere kann bei einem der in dem Strahlengang angeordneten strahlungsdurchlässigen Bauteile ein strahlungsundurchlässiger Bereich ausgebildet sein der einen strahlungsdurchlässigen Bereich begrenzt, dessen Kontur und Größe auf den Bildsensor und den Abstand auf der Abbildungsachse zwischen dem Einbauort und dem Bildsensor abgestimmt ist. Hierdurch wird die die Funktion eines Passepartout erzielt. Der strahlungsundurchlässige Bereich kann beispielsweise durch eine Beschichtung oder durch eine aufgeklebte Folie gebildet werden. In einer weiteren Ausführungsform ist die Beschichtung durch einen Farbauftrag gebildet, und kann zum Beispiel durch ein Druckverfahren aufgebracht werden. Die strahlungsdurchlässige Durchtrittsöffnung kann dabei durch eine Ausnehmung in Befestigungsflansch bzw. Distanzring gebildet werden. Alternativ kann die strahlungsdurchlässige Durchtrittsöffnung auch durch eine Glasscheibe oder dergleichen gebildet werden, in diesem Fall ist die Durchtrittsöffnung optisch durchlässig, jedoch nicht durchlässig für Schmutzpartikel.

In dieser Ausführungsform bildet diese Öffnung eine Begrenzung des Lichtstrahls nach der Funktion eines Passe-partout. Diese Durchtrittsöffnung kann auch durch Elemente zur Aufbereitung des Lichtbündels angeordnet, wie zum Beispiel Filter zur Einschränkung der durchgehenden Strahlen wie Infrarot-Sperrfilter, Ultraviolett-Sperrfilter, Gläser zur Festlegung der durchgängigen optischen Länge, Abschlussgläser, runde oder rechteckige Blenden. Diese Elemente sind in weiteren Ausführungen auch in zusätzlichen Aufnahmeeinrichtungen, zum Beispiel in Scheiben, welche am Außenrand über Befestigungsmittel wie ein Gewinde oder über im Gewinde einrastende Zungen verfügen, eingesetzt, die eine Öffnungsfläche aufweisen, die senkrecht zur Abbildungsachse liegt. Diese können in Kombination mit einander oder auch singulär eingesetzt werden. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform für die Variante mit Distanzring zeichnet sich dadurch aus, dass der Aufnahmetubus an seinem zweiten Ende ein Außengewinde aufweist, das in ein Innengewinde im Befestigungsflansch eingeschraubt ist, und dass der Distanzring zwischen der Flansch-Stirnfläche und der Tubus-Stirnfläche eingesetzt ist und an diesen anliegt. In einer bevorzugten Ausführung ist der Anschlag ein umlaufender Absatz im Befestigungsflansch in der anderen ein umlaufender Absatz am Befestigungsflansch. Die Flansch-Stirnfläche, die am Distanzring anliegt, kann hierbei am Befestigungsflansch radial innenliegend oder radial außenliegend zum Innengewinde angeordnet sein. Die zweite Anlagefläche kann durch eine Tubus-Stirnfläche gebildet werden, die axial gegenüberliegend zur Flansch-Stirnfläche ist, wenn der Aufnahmetubus in den Befestigungsflansch eingeschraubt ist,

Eine hierzu alternative bevorzugte Ausführung zeichnet sich dadurch aus, dass der Aufnahmetubus an seinem zweiten Ende ein Innengewinde aufweist, das auf ein Außengewinde am Befestigungsflansch aufgeschraubt ist, und dass der Distanzring zwischen der Flansch-Stirnfläche und der Tubus-Stirnfläche eingesetzt ist und an diesen anliegt?). Bei dieser Ausführungsform ist in die Innenwandung im Bereich des zweiten Endes des Aufnahmetubus ein Gewinde geschnitten, das vorzugsweise koaxial zur Abbildungsachse liegt und mit einem Außengewinde am Gehäusekörper zusammenpasst. Die Außenwand des Aufnahmetubus übernimmt hierbei keine Verbindungsfunktion und kann dadurch glatt gestaltet werden. Der Aufnahmetubus benötigt nur innen eine feinmechanische Bearbeitung, wodurch der Fertigungsaufwand reduziert wird. Die Flansch-Stirnfläche am Befestigungsflansch, die am Distanzring anliegt, kann hierbei radial innenliegend oder radial außenliegend zum Außengewinde angeordnet sein. Die zweite Anlagefläche für den Distanzring kann durch eine Tubusstirnfläche gebildet werden, die gegenüberliegend zur Flansch-Stirnfläche ist, wenn der Aufnahmetubus in den Befestigungsflansch eingeschraubt ist,

Grundsätzlich kann in einer Ausführungsform ein Absatz oder ein Anschlag am Aufnahmetubus oder am Befestigungsflansch ausgeführt sein, der die maximale Einschraubtiefe oder Einpresstiefe des Aufnahmetubus in den Befestigungsflansch begrenzt und so eine etwaige Beschädigung von Komponenten im Kameragehäuse vorbeugt. Dies kann insbesondere ein Absatz bzw. Anschlag sein, der den Distanzring abstützt

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann der Distanzring aus mehreren Ringen zusammengesetzt sein. Die axiale Länge der einzelnen Ringe summiert sich bei dieser Ausführungsform zu einer Gesamtlänge des Distanzrings, so dass die Gesamtlänge und damit das Auflagemaß über die Anzahl der Ringe leicht angepasst werden kann.. Dabei kann vorgesehen sein, die Ringe identisch auszuführen und hierdurch Gleichteile zu verwenden. Abweichen hiervon können die Ringe alternativ voneinander verschiedene Längen aufweisen. In einer hierzu bevorzugten Ausführungsform weisen die Ringe unterschiedliche Kennungen, beispielsweise Farben oder seitliche Einkerbungen, auf. Solche Kennungen können einer bestimmten axialen Länge des jeweiligen Rings zugeordnet sein, sodass eine leichte Unterscheidung von Ringen mit unterschiedlicher Länge möglich ist.

Weiterhin bevorzugt ist es, wenn der Distanzring radial innenliegend oder radial außenliegend zur Fügefläche angeordnet ist, wenn der Aufnahmetubus in den Befestigungsflansch gepresst ist. Dabei kann insbesondere die Stirnseite des zweiten Endes des Tubus und die ihr gegenüber liegende Fläche des Befestigungsflansch den Distanzring im eingepressten Zustand berühren und die Einpresstiefe begrenzen.

Weiterhin bevorzugt ist es, wenn der Aufnahmetubus (6) an seinem zweiten Ende eine erste Fläche, vorzugsweise eine zylindrische Außenfläche, aufweist, die mit einer zweiten Fläche am Befestigungsflansch, vorzugsweise einer zylindrischen Innenfläche, kraftschlüssig zusammenwirkt. In dieser Ausführungsvariante ist bei sonst gleicher Anordnung der Anlageflächen und des Distanzringes die Fläche für die Verbindung zwischen dem zweiten Ende des Aufnahmetubus und dem Befestigungsflansch als Pressverbindung statt als Gewindefläche ausgeführt. Die Pressverbindung kann dabei durch zwei radial ausgerichtete Flächen gebildet werden, welche als Presspassung zueinander gestaltet sind. Die Flächen können dabei aus mehrere planen oder gekrümmten Flächenabschnitten zusammengesetzt sein oder durch jeweils eine einzige zylindrische Fläche gebildet werden. Die Pressverbindung wird dabei erzielt, indem ein durch eine erste Fläche an einem Aufnahmetubus definiertes Außenmaß größer ausgebildet ist als ein durch eine Gegenfläche am Befestigungsflansch definiertes Innenmaß, oder umgekehrt.

Der Größenunterschied der beiden Maße, also das Übermaß der Presspassung, kann dabei so gewählt sein, dass durch eine temperaturbedingte Schrumpfung des Innenmaßes und/oder eine temperarturbedingte Ausdehnung des Außenmaßes eine leichte manuelle Fügung von Hand durch einen Monteur oder Benutzer erfolgen kann. Das Übermaß kann auch so gewählt werden, dass eine manuelle Fügung nicht möglich ist, sondern nur mittels eines Presswerkzeugs die Montage erfolgen kann.

In weiteren bevorzugten Ausführungsvarianten für die Einpressvarianten ist der Distanzring kein Bestandteil des Kameragehäuses. Er befindet sich in einer Variante beim Einpressen zwischen den Anlageflächen der Presse und begrenzt von dort aus das Einpressmaß, mit der Aufnahmetubus in den Befestigungsflansch gepresst wird.

Weiterhin bevorzugt ist es, wenn

  • – am Befestigungsflansch ein Vorsprung oder eine Ausnehmung ausgebildet ist,
  • – am zweiten Tubusende eine zu dem Vorsprung korrespondierende Ausnehmung beziehungsweise ein zu der Ausnehmung korrespondierender Vorsprung ausgebildet ist, und
  • – der Vorsprung und die Ausnehmung formschlüssig zusammenwirken und den Aufnahmetubus gegen Verdrehung relativ zum Befestigungsflansch sichern.

Um die Abstützung gegen Drehmomente um die Abbildungsachse, die beispielsweise beim Wechseln des Objektivs auftreten können, zu verbessern, ist in dieser bevorzugten Ausführungsform der „Einpresslösung“ die Kontaktfläche am zweiten Ende des Aufnahmetubus und die entsprechende Kontaktfläche am Befestigungsflansch mit einer rotationssichernden Struktur versehen. In einer bevorzugten Ausführungsvariante besteht diese Struktur aus mindestens einer, parallel zur Abbildungsachse sich erstreckenden Nut und einem entsprechend in diese Nut eingreifenden Vorsprung oder mehreren solchen Vorsprüngen.

Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn die Pressverbindung an einer Fläche des Vorsprungs und der Ausnehmung ausgebildet ist. Dies kann eine aus mehreren Flächenabschnitten gebildete Fläche sein. Die Fläche bzw. Flächenabschnitte können insbesondere an den Flankenabschnitten einer Verzahnung angeordnet sein, sodass eine Zentrierung und eine formschlüssige Verdrehsicherung erreicht wird.

Gemäß einer weiteren Fortbildung ist es bevorzugt, dass die Pressverbindung an einer nicht-zylindrischen Fläche ausgebildet ist. Mit dieser Fortbildung wird einerseits eine formbedingte Verdrehsicherung erzielt, zum anderen können die Presskräfte, welche für die Verbindung zwischen Aufnahmetubus und Befestigungsflansch erforderlich sind, in einer konstruktiv und erfindungstechnisch leicht beherrschbaren Weise auf eine gewünschte Höhe gebracht werden.

Weiterhin bevorzugt ist ein Kameragehäuse bei dem

  • – am Befestigungsflansch eine Innenverzahnung mit einer Mehrzahl von inneren Zahnflankenflächen ausgebildet ist,
  • – am zweiten Tubusende eine Außenverzahnung mit einer Mehrzahl von äußeren Zahnflankenflächen ausgebildet ist, und
  • – die inneren Zahnflankenflächen in axialer Richtung kraftschlüssig mit den äußeren Zahnflankenflächen zusammenwirken und den Aufnahmetubus kraftschlüssig in Richtung der Abbildungsachse an dem Befestigungsflansch festsetzen, und
  • – die inneren Zahnflankenflächen in Umfangsrichtung formschlüssig mit den äußeren Zahnflankenflächen zusammenwirken und den Aufnahmetubus formschlüssig in Umfangsrichtung zur Abbildungsachse an dem Befestigungsflansch festsetzen.

In dieser bevorzugten Ausführungsvariante ist die Kontaktfläche, über die der Aufnahmetubus mit dem Befestigungsflansch verbunden ist, nicht zylindrisch, sondern hat eine nicht-zylindrische Form, beispielsweise eine elliptische Form mit einer Ausbuchtung oder ist bevorzugt in mehrere Kontaktflächenabschnitte unterteilt und hat die Kontur einer Verzahnung mit mehreren Zähnen. Hierbei wird das auftretende Drehmoment über die Zahnflanken abgestützt, die formschlüssig miteinander verbunden sind. Eine Verschiebung der Zahnflanken zueinander in axialer Richtung wird durch Reibkräfte verhindert und kann während der Montage durch manuelles Pressen, gegebenenfalls durch thermische Dehnung/Schrumpfung unterstützt, oder durch maschinelle Pressvorgänge erreicht werden.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zum Einstellen eines Auflagemaßes zwischen einer Bildsensorebene eines Bildsensors und einer Anlagefläche eines Objektivs, mit den Schritten

  • – Montieren des Bildsensors in einem Gehäusekörper eines Kameragehäuses,
  • – Montieren eines sich entlang einer Abbildungsachse erstreckenden Aufnahmetubus mit einer an einem ersten, dem Gehäusekörper abgewandten Tubusende ausgebildeten Objektivanschlagsfläche, die eine vorbestimmte Position des Objektivs entlang der Abbildungsachse in Bezug auf den Aufnahmetubus definiert, an einem Befestigungsflansch des Gehäusekörpers,
  • – Montage des Aufnahmetubus mit Festsetzen eines zweiten, dem Gehäusekörper zugewandten Tubusende des Aufnahmetubus an einer vorbestimmten axialen Position in Bezug auf die Abbildungsachse an dem Befestigungsflansch, indem
  • – ein Distanzring mit definierter Dicke bereitgestellt ist, und der Aufnahmetubus so mit dem Befestigungsflansch verbunden wird, dass eine am zweiten Tubusende angeordnete zweite Anlagefläche an einer ersten axialen Fläche des Distanzrings in Richtung der Abbildungsachse anliegt und der Distanzring mit einer zweiten axialen Fläche auf einer Flanschanlagefläche des Befestigungsflansches aufliegt, oder
  • – zwischen dem zweiten Tubusende des Aufnahmetubus und dem Befestigungsflansch eine in Richtung der Abbildungsachse kraftschlüssig wirkende Pressverbindung ausgebildet ist und der Aufnahmetubus bis in eine vorbestimmte Position in Richtung der Abbildungsachse in den Befestigungsflansch eingepresst wird.

Durch das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren wird ein Montagevorgang bereitgestellt, der in einer wirtschaftlich effizienten Weise ausgeführt werden kann, und der es zugleich ermöglicht, eine hohe Anzahl von Kameravarianten im Rahmen einer Serienproduktion zu fertigen, die über gleiche Gehäusekörper und über gleiche Aufnahmeeinrichtungen verfügen. Die Varianz besteht in der Vielfallt der verwendeten Bildsensoren und der daraus erforderlichen Anpassung des Abstands zwischen der Objektivanschlagfläche und der Objektivöffnung im Gehäusekörper.

Bei einer bevorzugten Verfahrensfortbildung erfolgt die Verbindung zwischen Aufnahmetubus und Befestigungsflansch durch eine Verschraubung dieser beiden Bauteile. Bevorzugt werden Regelgewinde verwendet. Abhängig von weiteren Anforderungen an die Kamera kann sich am zweiten Tubusende ein Innengewinde oder ein Außengewinde ausgebildet sein, das mit einem Außen- beziehungsweise Innengewinde am Befestigungsflansch zusammenwirkt, um den Aufnahmetubus in Richtung der Abbildungsachse formschlüssig am Befestigungsflansch zu sichern. Wird bei diesem Verfahren ein zweiteiliger Befestigungsflansch eingesetzt, so ist in einer bevorzugten Ausführung der erste Teil so gestaltet, dass es die Gewindefläche enthält und eine Verdrehung um die, durch den Aufnahmetubus verlaufende optische Achse nur eingeschränkt möglich ist. Durch das Anzugsmoment wird der zweite Teil des Befestigungsflanschs an seiner Anlagefläche am ersten Teil des Befestigungsflansches und angepresst. Ein Verfahren „Einschraublösung“ ermöglicht eine Handmontage und ist deshalb sehr flexibel. Eine Bereitstellung und eine Einrichtung von Montagehilfsmitteln ist weitgehend nicht erforderlich, ist aber dennoch möglich.

Weiterhin ist es bevorzugt, wenn zwischen dem zweiten Tubusende und dem Befestigungsflansch eine kraftschlüssige Verbindung durch einen axialen Pressvorgang hergestellt wird und dass hierbei der Tubus unter Überwachung der Presskraft axial mit dem Befestigungsflansch verpresst wird, bis eine vorbestimmte Presskraft erreicht wird, oder der Tubus unter Überwachung des Pressweges axial mit dem Befestigungsflansch verpresst wird, bis ein vorbestimmter Pressweg erreicht wird. Bei dieser Verfahrensfortbildung wird der Pressvorgang in einer qualitätsgesicherten Weise durchgeführt. So kann bei der ersten Variante der Anschlag zwischen Distanzring und Tubus bzw. Befestigungsflansch oder zwischen einer Montagelehre und den Pressflächen der für den Pressvorgang benutzten Pressvorrichtung durch einen Kraftanstieg detektiert werden und so eine vollständige Anlage am Distanzring und das gewünschte Auflagemaß sichergestellt werden. Bei der zweiten Variante kann durch eine weggesteuerte Verpressung das gewünschte Auflagemaß als direkt gesteuerte oder geregelte Größe eingestellt werden, ohne dass eine Montagelehre oder ein Distanzring als Anschlag notwendig wäre.

In einem weiteren bevorzugten Verfahren ist am zweiten Tubusende eine Innen- oder Außenverzahnung ausgebildet, die in eine Außen- beziehungsweise Innenverzahnung am Befestigungsflansch kraftschlüssig eingepresst ist. Bei diesem Verfahren einer „Einpresslösung“, insbesondere bei der bevorzugten Ausführung mit einer parallel zur optischen Achse verlaufenden Verzahnung, ist der Einsatz von Montagehilfsmitteln empfehlenswert, damit die Symmetrieachse des Aufnahmetubus mit einer ausreichenden Genauigkeit senkrecht zur Durchlassöffnung montiert wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsvariante wird die Verzahnung so gewählt, dass sich die Bauteile gut zueinander Zentrieren und dass das bei einem Wechsel des Objektivs auftretende Drehmoment sicher abgefangen wird. In einer bevorzugten Ausführung des Verfahrens wird die Einpresstiefe zwischen dem Befestigungsflansch und dem Aufnahmetubus nicht durch Bauteile der Kamera begrenzt. Dadurch können der Aufnahmetubus und der Befestigungsflansch einfacher gestaltet werden und sind preiswerter herzustellen, weil zum Beispiel die Anlageflächen entfallen. In einer bevorzugten Ausführung wird ein Distanzring zwischen Anschlägen an der Presse eingelegt, um den Weg zu begrenzen, den die Presse beim Einpressen der Bauteile zurücklegt.

In den folgenden Figuren sind Ausführungsbeispiele für vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung dargestellt. Hierbei ist anzumerken, dass es sich nur um eine Auswahl der möglichen Kombinationen handelt. Es zeigen:

1 eine längsgeschnittene Teilseitenansicht eines erfindungsgemäßen Kameragehäuses mit einem Objektiv komplettiert, in einer ersten bevorzugten Ausgestaltung.

2 eine längsgeschnittene Teilseitenansicht eines erfindungsgemäßen Kameragehäuses in einer zweiten bevorzugten Ausgestaltung.

3 eine längsgeschnittene Teilseitenansicht eines erfindungsgemäßen Kameragehäuses, in einer dritten bevorzugten Ausgestaltung.

4 eine längsgeschnittene Teilseitenansicht eines erfindungsgemäßen Kameragehäuses, in einer vierten bevorzugten Ausgestaltung.

5 eine längsgeschnittene Teilseitenansicht eines erfindungsgemäßen Kameragehäuses in einer fünften bevorzugten Ausgestaltung.

6 eine längsgeschnittene Teilseitenansicht eines erfindungsgemäßen Kameragehäuses in einer sechsten bevorzugten Ausgestaltung.

7 eine längsgeschnittene Ansicht einer siebten Ausführungsform,

8 eine perspektivische Seitenansicht eines Details der erfindungsgemäßen Aufnahmeeinrichtung in einer achten bevorzugten Ausgestaltung,

9 eine schematische Seitenansicht einer neunten bevorzugten Ausführungsform, und

10 eine schematische Frontalansicht der Ausführungsform der 8.

1 zeigt den grundsätzlichen Aufbau einer Prozesskamera mit einem Kameragehäuse 1 und einem daran integral ausgeführten Befestigungsflansch 9. Ein Aufnahmetubus 6 ist mit einem daran ausgebildeten Außengewinde 25a in ein Innengewinde 25b am Befestigungsflansch eingeschraubt.. In dem Befestigungsflansch 9 wird die Einschraubtiefe durch einen Distanzring 8 begrenzt, der zwischen der Stirnseite des Aufnahmetubus 6 und einem Absatz am Befestigungsflansch 9 eingelegt ist. Am Distanzring 8 ist zudem einen Filter oder ein Abschlussglas 10 und eine Blende mit einem rechteckigen Durchlass 18 im Strahlengang befestigt.

Der Aufnahmetubus ist an seinem vom Gehäusekörper 7 wegweisenden Ende mittels eines genormten CS-Mount-Gewindes () lösbar mit einem Objektiv 5 verbunden. Das Objektiv 5 ist als Wechselobjektiv ausgeführt, und weist eine oder mehrere Linsen auf.

Im Gehäusekörper 7 ist eine Befestigungsplatine 12 montiert. An der Befestigungsplatine 12 ist auf der zum Aufnahmetubus weisenden Seite ein Bildsensor 2 befestigt und in seiner Position hierdurch definiert. Der Bildsensor 2 weist eine senkrecht zu einer Abbildungsachse 4 ausgerichtete Lichteintrittsfläche 3 auf, die in einem definierten Abstand zur Bildsensorebenefläche 3a innerhalb des Sensors liegt, Eintrittsebene 3 und Bildsensorebene sind senkrecht zur Längsachse des Aufnahmetubus ausgerichtet und weisen zum Aufnahmetubus..

Vom Distanzring 8 erstreckt sich in Richtung der Trägerplatine 12 eine Staubdichtung 11, die auf der einen Seite am Distanzring und auf der anderen Seite an der Trägerplatine oder am Bildsensor befestigt ist, vorzugsweise abgedichtet befestigt ist (Die Staubdichtung ist als gummielastischer Schlauch oder Faltenbalg ausgeführt und bildet in der Kombination mit dem Filter und/oder Abschlussglas 10 und der Trägerplatine 12 eine Kapselung der Lichteintrittsfläche 3 gegen Staubablagerungen. Diese Kapselung schützt den Bildsensor 2 mit seiner Bildsensorebene 3a als Barriere vor Umwelteinflüssen

Ein Auflagemaß 16 definiert den Abstand zwischen der Bildsensorebene 3a und der ersten Anlagefläche am Aufnahmetubus 13 entlang der Abbildungsachse 4. In der dargestellten Ausgestaltung verfügt das Objektiv 5 über ein Außengewinde, welches in ein Innengewinde 15 im Aufnahmetubus eingeschraubt ist. Die Einschraubtiefe des Objektivs 5 wird durch die erste Anlagefläche am Aufnahmetubus 13 begrenzt.

2 zeigt eine zweite bevorzugte Ausgestaltung mit einem Kameragehäuse 101, mit einem einteiligen Befestigungsflansch 109 und einem außenliegenden Distanzring 108. Ein Bildsensor 102 mit einer Lichteintrittsfläche 103 und einer Bildsensorebene 103a ist an dem Kameragehäuse 101 befestigt. Ein Aufnahmetubus 106 weist ein Innengewinde 115b auf und ist mittels dieses Innengewindes 115b auf einem Außengewinde 115a am Befestigungsflansch befestigt. Ein Distanzring 108 begrenzt dabei die Tiefe, bis zu der der Aufnahmetubus 106 auf den Befestigungsflansch 109 aufgeschraubt werden kann. Der Distanzring 108 ist zwischen der zum Gehäusekörper weisenden Stirnseite des Aufnahmetubus 106 und einem umlaufenden Absatz am Befestigungsflansch 109 angeordnet. Der Befestigungsflansch 109 ist integraler Bestandteil eines Gehäusekörpers 107. Das Innengewinde ist als standardisiertes C-Mount-Gewinde ausgeführt und erstreckt sich über die gesamte Länge des Aufnahmetubus 106. Am objektivseitigen Ende 113 kann dadurch ein Objektiv (nicht abgebildet) an dem Aufnahmetubus in das Innengewinde 115b eingeschraubt werden und kommt hierdurch in einem durch den Distanzring vordefinierten Auflagemaß zur Anlage an das stirnseitige Ende des Aufnahmetubus.

3 zeigt eine dritte bevorzugte Ausgestaltung mit einem Befestigungsflansch 209, der eine innere, zylindrische Fügefläche 209a aufweist. Ein Aufnahmetubus 206 weist eine äußere, zylindrische Fügefläche 214 auf, deren Durchmesser geringfügig größer ist als der Durchmesser der Fügefläche 209a. Hierdurch ergibt sich eine Presspassung zwischen dem Aufnahmetubus 206 und dem Befestigungsflansch 209 im Bereich der Fügeflächen 209a, 214. Anstelle der durch die Presspassung erzielten kraftschlüssigen Verbindung von Aufnahmetubus und Befestigungsflansch kann auch eine Variante mit Gewinde ausgeführt sein. Ein zu den Fügeflächen 209a, 214 außenliegender Distanzring 208 weist eine vorbestimmte axiale Länge in Richtung der Abbildungsachse 204 auf und begrenzt hierdurch eine vordefinierte maximale Einpresstiefe des Aufnahmetubus 206 in den Befestigungsflansch.

Der Distanzring 208 ist zwischen einem Absatz 206a am Aufnahmetubus 206 und einem Gehäusekörper 207 angeordnet. Der Bereich um den Bildsensor ist durch einen Sensorgehäusering 211 geschützt, welcher an dem Befestigungsflansch 209 und an der Trägerplatine 212 vorzugsweise dichtend befestigt ist und den Abstand zwischen einer Bildsensorebene 203a und der Stirnseite des Befestigungsflansches 209 bestimmt. Der Sensorgehäusering könnte in alternativen Ausführungsformen auch entfallen, indem der Bildsensor beziehungsweise eine den Bildsensor tragende Platine direkt am Gehäusekörper befestigt wird. Ein im Befestigungsflansch eingesetztes Abschlussglas 210 bildet mit einer den Bildsensor 202 mit Bildsensorebene 203a und Lichteintrittsfläche 203 tragenden Trägerplatine 212 eine dichtende Kapselung um den Bildsensor, die die schützende Funktion eines Kameragehäuses ausbildet. Der hier nur teilweise dargestellte Gehäusekörper 207 ist in dieser Ausführung zwischen Distanzring 208 und Befestigungsflansch 209 angeordnet

4 zeigt eine vierte bevorzugte Ausgestaltung mit einem Befestigungsflansch 309, an dem eine zylindrische innere Fügefläche 309a ausgebildet ist. Eine Aufnahmetubus 306 ist an seinem gehäuseseitigen Ende mit einer äußeren, zylindrischen Fügefläche 314 versehen, die eine Presspassung zur Fügefläche 309a ausbildet. Ein zu den Fügeflächen 309a, 314 innenliegender Distanzring 308 ist innerhalb des Befestigungsflansch angeordnet und weist eine vorbestimmte axiale Länge in Richtung der Abbildungsachse 304 auf. In dem Befestigungsflansch 309, der in diesem Falle integraler Bestandteil des Gehäusekörpers 307 ist, ist der Aufnahmetubus 306 bis zum Anschlag am Distanzring 308 eingepresst. Die Einpresstiefe wird durch den Distanzring 308 begrenzt, der zwischen der gehäuseseitigen Stirnseite des Aufnahmetubus 306 und einem Absatz im Befestigungsflansch eingelegt ist.

Am Distanzring 308 ist eine Staubdichtung 311 befestigt, welche auf dem Rand eines Bildsensors 302 sitzt, und somit keinen Bauraum auf einer Trägerplatine 312, die den Bildsensor 302 trägt, beansprucht. Die Trägerplatine ist am Gehäuse 307 befestigt und trägt den Bildsensor 302 mit einer senkrecht zur Abbildungsachse 304 liegenden Bildsensorebene 303a. Das Auflagemaß zwischen der Bildsensorebene 303a und dem gehäuseabgewandeten Stirnanschlagsfläche 313 des Aufnahmetubus wird durch die Länge des Aufnahmetubus, den Distanzring, die Bauhöhe des Bildsensors und dessen Positionierung innerhalb des Kameragehäuses 307 bestimmt und kann durch unterschiedliche Distanzringe eingestellt werden. An der gehäuseabgewandeten Stirnanschlagsfläche 313 kann mittels eines CS-Mount-Innengewindes im Aufnahmetubus ein Objektiv befestigt werden und kommt in eine axiale Anlage an der Stirnanschlagsfläche 313 in definierter Position entlang der Abbildungsachse.

Innerhalb des Distanzringes 308 befindet sich ein optisches Filter oder ein Abschlussglas 310 welches gemeinsam mit der Trägerplatine und der Staubdichtung den Raum um den Bildsensor von Umwelteinflüssen abschirmt.

5 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführungsform mit einem Kameragehäuse 407, an dem eine Befestigungsplatine 412 mit einem darauf montierten Bildsensor 402 befestigt ist. Der Bildsensor 402 weist eine Bildsensorebene 403a auf, die senkrecht zu der Abbildungsachse liegt. Auf einem Befestigungsflansch 409, der integral mit dem Gehäusekörper 407 ist, ist ein Aufnahmetubus 406 aufgepresst. Dies wird durch zwei zylindrische Flächen in Presspassung zueinander bewirkt, wobei eine Innenfläche am Aufnahmetubus 406 in Untermaß zu einer Außenfläche 414 am Befestigungsflansch 409 ist. Im Strahlengang des Aufnahmetubus 406 befindet sich ein optisch wirksames Element 410 zur Aufbereitung des durch den Aufnahmetubus hindurch tretenden Lichts. Das optische Element 410 könnte alternativ auch in den Befestigungsflansch 409 eingesetzt sein. Die in 5 gezeigte Ausführungsform ist ohne einen das Abstandsmaß definierenden Distanzring am oder im Kameragehäuse ausgeführt. Stattdessen wird bei dieser Ausführungsform das Abstandsmaß durch die Einpresstiefe des Aufnahmetubus auf den Befestigungsflansch bestimmt. Diese Einpresstiefe kann durch einen Montagedistanzring 408, der beim Einpressen als Montagehilfsmittel zwischen die Anlagefläche 420a und den Stempel 420b einer Presseinrichtung gelegt wird, vorbestimmt werden. In diesem Fall kann eine automatisierte und qualitätsgesicherte Verpressung mit einer Kraftsteuerung des Pressvorgang erfolgen. Alternativ kann ohne den Montagedistanzring eine Verpressung mit einer Wegsteuerung in automatisierter und qualitätsgesicherter Weise durchgeführt werden.

6 zeigt eine Ausführungsform mit einem Kameragehäuse 501 in einer bevorzugten Ausgestaltung ohne einen Distanzring im Kameragehäuse. Ähnlich zur Ausführungsform gemäß 5 ist eine Befestigungsplatine 512 mit einem darauf montierten Bildsensor 502 mit Bildsensorebene 503a am Kameragehäuse 507 befestigt. In einem integral am Kameragehäuse ausgebildeten Befestigungsflansch 509 ist ein Aufnahmetubus 506 eingepresst. Diese Pressverbindung wird durch eine zylindrische Außenfläche 514 am Aufnahmetubus und einer im Untermaß zu dieser gefertigten zylindrischen Innenfläche am Befestigungsflansch ausgebildet. Die Montage des Aufnahmetubus 506 in den Befestigungsflansch 509 erfolgt mit einem vorbestimmten Auflagemaß zwischen Bildsensorebene 503a und Objektivanschlagfläche 513 wiederum in einer Pressvorrichtung 520a, b. Diese ist mit einer schematisch dargestellten Wegmessvorrichtung 508 ausgerüstet und kann den Pressvorgang daher auf Maß weggesteuert ausführen.

7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher ein Aufnahmetubus 606 mittels eines Gewindes an einem Befestigungsflansch 609a, b befestigt ist. Der Befestigungsflansch 609a, b ist bei dieser Ausführungsform zweiteilig ausgeführt. Ein integral am Kameragehäuse 601 ausgebildeter erster Teil 609a des Befestigungsflanschs ist als ringförmige Struktur um eine optische Durchtrittsöffnung ausgebildet. Ein zweiter Teil des Befestigungsflanschs ist als Befestigungshülse 609b ausgeführt. Die Befestigungshülse 609b weist auf ihrer zu einem im Kameragehäuse 601 montierten Bildsensor 602 weisenden Seite einen Kragen auf, der sich innenseitig am ersten Teil des Befestigungsflanschs axial abstützt. In diesen Kragen ist ein Filterglas 610 eingesetzt und kapselt den Gehäuseinnenraum des Kameragehäuses 601 von dem Aufnahmetubus ab. Die Befestigungshülse 609b erstreckt sich ausgehend von diesem innerhalb des Kameragehäuses 601 liegenden Kragen in axialer Richtung entlang der optischen Achse aus dem Kameragehäuse 601 heraus. An einem außenliegenden Ende der Befestigungshülse ist ein Außengewinde 615a ausgebildet. Auf dieses Außengewinde 615a wird ein Aufnahmetubus 606 mit einem entsprechend ausgebildeten Innengewinde 615b aufgeschraubt. Dieser Aufnahmetubus 606 weist eine zylindrische Kontur auf mit einer inneren zylindrischen Durchgangsöffnung. In die Innenfläche dieser zylindrischen Durchgangsöffnung ist ein durchgehendes Innengewinde 615b geschnitten.

Der Aufnahmetubus 606 wird auf die Befestigungshülse 609b mittels dieses Innengewindes aufgeschraubt bis ein Distanzring 608 diesen Schraubvorgang begrenzt. Der Distanzring 608 ist zwischen dem Kameragehäuse 601 und dem Aufnahmetubus 606 angeordnet und stützt sich mit axialen Anschlagflächen einer Stirnseite des Aufnahmetubus und einer ringförmigen Anlagefläche der ersten Teils 609a des Befestigungsflanschs 609a ab. Durch die axiale Länge des Distanzrings wird daher die Lage des Aufnahmetubus und folglich auch die Lage der dem Distanzring gegenüberliegenden an axialen Stirnfläche des Aufnahmetubus in Bezug auf die Lage des Bildsensors definiert. Der Distanzring definiert daher das Auflagemaß.

Durch Aufschrauben des Aufnahmetubus 606 auf die Befestigungshülse 609b wird die Befestigungshülse 609b mit ihrem Kragen gegen die Innenseite des ersten Teils des Befestigungsflanschs 609a gezogen und liegt hieran fest an. Die Befestigungshülse 609b ist verdrehsicher in dem zweiten Teil 609a des Befestigungsflanschs befestigt. Diese verdrehgesicherte Befestigung kann durch einen Formschluss zwischen Befestigungshülse 609b und dem ersten Teil des Befestigungsflansches 609a erfolgen oder durch ein Kleben der Befestigungshülse 609b in den zweiten Teil des Befestigungsflanschs 609a.

An dem Distanzring 608 gegenüberliegenden Ende des Aufnahmetubus 606 ist ein Objektiv 605 befestigt. Das Objektiv 605 weist hierzu ein Außengewinde auf, das in das Innengewinde 615b des Aufnahmetubus 606 eingeschraubt werden kann. Der Einschraubvorgang des Objektivs wird durch Anschlag einer Anschlagfläche am Objektiv an der stirnseitigen Endfläche des Aufnahmetubus 606 begrenzt. Das Objektiv kommt hierdurch in einer definierten axialen Position entlang der optischen Abbildungsachse 604 zu liegen und gewährleistet daher eine präzise Einhaltung der optischen Werte und der hierfür erforderlichen Beabstandung des Objektivs von Bildsensor.

8 zeigt eine alternative Ausgestaltung der Pressverbindung zwischen einem Aufnahmetubus 706 und einem Befestigungsflansch 709. Am Aufnahmetubus 706 ist eine umlaufende Außenverzahnung nach Art einer Geradverzahnung ausgebildet. In dem Befestigungsflansch 709, der integraler Bestandteil eines Gehäusekörpers sein kann, ist eine hierzu passende Innenverzahnung 709a ausgebildet. Die Verbindung zwischen der Außenverzahnung 706a und der Innenverzahnung 709a ist nach Art einer Passverzahnung mit einem Evolventenzahnprofil ausgeführt. Hierbei stehen die Zahnflankenflächen im Kontakt zueinander und übertragen die Verbindungskräfte, wohingegen die Zahnspitzen und der Zahngrund Spiel zueinander haben. Die Zahnflankenflächen der Außenverzahnung 706a sind im Übermaß zu den Zahnflankenflächen der Innenverzahnung 706a gefertigt, wodurch sich eine Pressverbindung ergibt. Der Aufnahmetubus wird daher in den Befestigungsflansch eingepresst. Das gewünschte Auflagemaß kann hierbei durch einen kameraseitigen Distanzring (nicht gezeigt) definiert werden, ähnlich zu der Ausgestaltung in 4, oder kann durch eine passgerechte Montage (mit einem Montagedistanzring oder per Wegsteuerung/-regelung) definiert werden, ähnlich wie in 6.

In den 9 und 10 ist eine neunte Ausführungsform dargestellt. Diese Ausführungsform weist ebenfalls einen Aufnahmetubus 806 auf, der an einem Befestigungsflansch 809a–d befestigt ist. Diese Befestigung kann durch Verschraubung eines Innengewindes am Aufnahmetubus 806 auf einem Außengewinde am Befestigungsflansch 809a–d erfolgen. Der Befestigungsflansch 809a–d ist wiederum integraler Bestandteil des Gehäusekörpers, das den Bildsensor umschließt, könnte aber auch als separates Bauteil vorgesehen sein.

Der Aufnahmetubus ist auf dem Befestigungsflansch bis zum Anschlag an einen Distanzring 808 geschraubt, der zwischen Aufnahmetubus und Gehäusekörper 807 liegt.

Die in den 9 und 10 gezeigte Ausführungsform weist die Besonderheit auf, dass der Befestigungsflansch durch mehrere Segmente ausgebildet ist. Dargestellt ist ein Befestigungsflansch mit insgesamt vier Segmenten, es könnten aber auch Befestigungsflansche mit beispielsweise zwei Segmenten oder einer anderen Anzahl von Segmenten ausgeführt werden. Die Segmente bilden jeweils für sich äußere Umfangsflächen aus, die zur Befestigung des Aufnahmetubus dienen, auf diesen äußeren Umfangsflächen kann eine Pressfläche oder ein Außengewinde ausgebildet sein, für die Verbindung mit dem Aufnahmetubus. Die Segmente sind über dem Umfang verteilt, zwischen den Segmenten sind jeweils Lücken angeordnet, beispielsweise bei der Ausführungsform gemäß 9, 10 vier sich in Längsrichtung erstreckende Spalten zwischen den einzelnen Segmenten des Befestigungsflansches 809a–d. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, dass auch größere Bildsensoren 802 bis in die Ecken belichtet werden können und eine Verschattung durch den Aufnahmetubus in den Ecken vermieden wird.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 8629399 U1 [0007]

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • DIN ISO 13-1 [0011]
  • DIN ISO 13-2 [0011]