Title:
Leuchtenanordnung und Verfahren zu deren Betreiben
Kind Code:
A1
Abstract:

Leuchtenanordnung (10), insbesondere zur Beleuchtung in oder bei Gebäuden (40), wobei die Leuchtenanordnung einen oder mehrere der folgenden Bestandteile enthält: wenigstens eine tragbare Leuchte (12), die einen Korpus (16) und eine Leuchtmittelanordnung (14) aufweist, wenigstens einen mit der Leuchte (12) verbundenen und aufladbaren Energiespeicher (20), der dazu ausgebildet ist, die Leuchtmittelanordnung (14) der Leuchte (12) mit elektrischem Strom zu versorgen, und wenigstens eine Ladeeinrichtung (22), die zum Aufladen des Energiespeichers (20) ausgebildet ist, wobei der Energiespeicher (20) mittels einer Schnittstellenanordnung (26) an die Ladeeinrichtung (22) anschließbar ist, um den Energiespeicher (20) aufzuladen und/oder um die Leuchtmittelanordnung (14) mit Strom zu versorgen, und von der Ladeeinrichtung (22) trennbar ist, um die Leuchte (12) bedarfsweise an einen beliebigen zu beleuchtenden Ort (BP) zu tragen



Inventors:
Brennenstuhl, Dietrich (70193, Stuttgart, DE)
Application Number:
DE102015113065A
Publication Date:
02/09/2017
Filing Date:
08/07/2015
Assignee:
Nimbus Group GmbH, 70469 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202013012047U1N/A2015-02-23
DE102013001741A1N/A2014-08-07
DE19647171A1N/A1998-08-13
Foreign References:
200500021862005-01-06
200602625252006-11-23
201202751412012-11-01
201501897042015-07-02
40965531978-06-20
EP24077082012-01-18
Other References:
www.nimbus-lighting.com
Attorney, Agent or Firm:
WITTE, WELLER & PARTNER Patentanwälte mbB, 70173, Stuttgart, DE
Claims:
1. Leuchtenanordnung (10), insbesondere zur Beleuchtung in oder bei Gebäuden (40), wobei die Leuchtenanordnung einen oder mehrere der folgenden Bestandteile enthält:
– wenigstens eine tragbare Leuchte (12), die einen Korpus (16) und eine Leuchtmittelanordnung (14) aufweist,
– wenigstens einen mit der Leuchte (12) verbundenen und aufladbaren Energiespeicher (20), der dazu ausgebildet ist, die Leuchtmittelanordnung (14) der Leuchte (12) mit elektrischem Strom zu versorgen, und
– wenigstens eine Ladeeinrichtung (22), die zum Aufladen des Energiespeichers (20) ausgebildet ist,
wobei der Energiespeicher (20) mittels einer Schnittstellenanordnung (26) an die Ladeeinrichtung (22) anschliessbar ist, um den Energiespeicher (20) aufzuladen und/oder um die Leuchtmittelanordnung (14) mit Strom zu versorgen, und von der Ladeeinrichtung (22) trennbar ist, um die Leuchte (12) bedarfsweise an einen beliebigen zu beleuchtenden Ort (BP) zu tragen.

2. Leuchtenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladeeinrichtung (22) und der Energiespeicher (20) mittels einer induktiven Schnittstellenanordnung (26F) koppelbar sind, so, dass der Energiespeicher induktiv ladbar ist.

3. Leuchtenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstellenanordnung (26) eine elektrische Verbindungsanordnung (82) aufweist, wobei die Verbindungsanordnung (82) magnetisch in einer Verbindungsposition gehalten wird, so dass ein Trennen der Verbindungsanordnung erleichtert ist.

4. Leuchtenanordnung nach einem der Ansprüche 1–3, mit einer Mehrzahl von tragbaren Leuchten (12), die jeweils eine Steueranordnung (18) aufweisen, wobei die Steueranordnungen (18) jeweils eine drahtlose Kommunikationseinrichtung (36) aufweisen, die so miteinander kommunizieren können, dass die Leuchten (12) gemeinsam geschaltet werden können.

5. Leuchte (12) einer Leuchtenanordnung (10) nach einem der Ansprüche 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (12) einen Griff (78) aufweist, der vorzugsweise so an der Leuchte (12) angebracht und/oder geformt ist, dass die Leuchte (12) im ergriffenen Zustand eine Gleichgewichtslage einnimmt, die gegenüber einer betrieblichen Normallage um nicht mehr als ±30° abweicht.

6. Leuchte einer Leuchtenanordnung (10) nach einem der Ansprüche 1–4 oder Leuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (12) einen Fuß (48) aufweist, von dem sich ein stützenartiger Grundkörper (52) nach oben erstreckt, wobei an dem Grundkörper (52) ein Leuchtenkopf (54) gelagert ist und wobei an dem Grundkörper (52) ein Griff (78) zum Tragen der Leuchte (12) angebracht ist.

7. Leuchte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (52) eine Längsachse aufweist, die unter einem Winkel (α) im Bereich zwischen 45° und 80° in Bezug auf eine Horizontale ausgerichtet ist.

8. Leuchte einer Leuchtenanordnung nach einem der Ansprüche 1–4 oder Leuchte nach einem der Ansprüche 5–7, dadurch gekennzeichnet, dass eine an dem Korpus (16) angeordnete Steueranordnung (18) eine Schaltanordnung (30) aufweist, die eine erste Schalteinrichtung (102) zum Schalten der Leuchtmittelanordnung (14) und eine zweite Schalteinrichtung (112) aufweist, wobei die erste Schalteinrichtung (102) vorzugsweise berührungslos und/oder dimmbar ausgebildet ist und wobei die zweite Schalteinrichtung (112) vorzugsweise seriell mit der ersten Schalteinrichtung (102) verbunden ist und/oder kapazitiv ausgebildet ist.

9. Leuchte einer Leuchtenanordnung nach einem der Ansprüche 1–4 oder Leuchte nach einem der Ansprüche 5–8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Korpus (16) die Leuchtmittelanordnung (14) und der Energiespeicher (20) festgelegt sind, wobei der Korpus (16) mit Haltemitteln (34) ausgestattet ist, um den Korpus (16) an dem zu beleuchtenden Ort (BP) temporär zu halten.

10. Ladeeinrichtung (22) einer Leuchtenanordnung (10) nach einem der Ansprüche 1–4 und/oder für eine Leuchte (12) nach einem der Ansprüche 5–9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladeeinrichtung (22) ein flaches Gehäuse (83) aufweist, das eine auf einen Boden (42) aufsetzbare Unterseite (90), eine Oberseite (88) und eine die Unterseite (90) und die Oberseite (88) verbindende Seitenfläche (92) aufweist, wobei an der Oberseite (88) eine Fußstellfläche ausgebildet ist und/oder wobei an der Seitenfläche (92) eine Schnittstelle (86) zur Verbindung mit einem aufladbaren Energiespeicher (20) angeordnet ist.

11. Verfahren zum Betreiben einer Leuchtenanordnung (10), die eine tragbare Leuchte (12) mit einer Leuchtmittelanordnung (14), einen Energiespeicher (20) und eine Ladeeinrichtung (22) aufweist, die mit dem Energiespeicher (20) koppelbar ist, um den Energiespeicher (20) zu laden, insbesondere einer Leuchtenanordnung (10) nach einem der Ansprüche 1–4, gekennzeichnet durch die Schritte:
– Aufladen des Energiespeichers (20) mittels der Ladeeinrichtung (22), während die Ladeeinrichtung (22) mit dem Energiespeicher (20) gekoppelt ist; Erfassen, ob der Energiespeicher (20) mit der Ladeeinrichtung (22) gekoppelt ist, und
– falls der Energiespeicher (20) von der Ladeeinrichtung (22) entkoppelt wird, Ansteuern der Leuchte (12) derart, dass die Leuchtmittelanordnung (14) mit Energie versorgt wird.

12. Verfahren nach Anspruch 11 oder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 11, mit den Schritten:
– Erfassen des Ladezustandes des Energiespeichers und Reduzieren der Lichtleistung der Leuchtmittelanordnung, wenn der Ladezustand einen vorbestimmten Schwellenwert unterschreitet, so dass ein Stromsparmodus eingerichtet wird; und/oder
– Erfassen des Ladezustandes des Energiespeichers und allmähliches Reduzieren der Lichtleistung, wenn der Ladezustand einen vorbestimmten Schwellenwert unterschreitet, so dass einem Benutzer das nahende Ende der Energiespeicherladung angezeigt wird; und/oder
– Bereitstellen eines Boost-Modus, mittels dessen kurzfristig die Lichtmenge auf ca. 101% bis 150% einer Nennleistung erhöht werden kann, wobei der Boost-Modus selbsttätig auf eine vorbestimmte Betriebsdauer beschränkt ist, die vorzugsweise kleiner ist als 8 Minuten.

Description:

Die vorgenannte Erfindung betrifft eine Leuchtenanordnung, insbesondere zur Beleuchtung in oder bei Gebäuden, wobei die Leuchtenanordnung eine Leuchte aufweist, die einen Korpus und eine Leuchtmittelanordnung beinhaltet.

Die Leuchtmittelanordnung beinhaltet vorzugsweise ein oder mehrere Leuchtmittel mit geringem Energieverbrauch, wie beispielsweise eine LED-Leuchtmittelanordnung. Die Leuchtmittelanordnung kann insbesondere in Form eines Arrays derartiger Leuchtmittel aufgebaut sein. Ferner beinhaltet die Leuchte einen Korpus, an dem die Leuchtmittelanordnung festgelegt ist.

Derartige Leuchtenanordnungen sind als Wand-, als Tisch-, als Decken- oder auch als Standleuchten bekannt, um einige Beispiele zu nennen. Die Leuchtmittelanordnung wird in der Regel elektrisch betrieben. Dabei ist es bekannt, die Leuchtmittelanordnung mit einem Stromnetz oder einer sonstigen Energiequelle zu verbinden. Hierzu können in dem Korpus geeignete elektrische Leitungen verlegt sein. Es ist jedoch auch bekannt, derartige Leuchtmittelanordnungen mit aufladbaren Akkumulatoren oder mit Batterien zu betreiben.

Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Leuchtenanordnung, eine verbesserte Leuchte, eine verbesserte Ladeeinrichtung sowie ein verbessertes Verfahren zum Betreiben einer solchen Leuchtenanordnung anzugeben.

Die obige Aufgabe wird zum einen gelöst durch eine Leuchtenanordnung, insbesondere zur Beleuchtung in oder bei Gebäuden, wobei die Leuchtenanordnung einen oder mehrere der folgenden Bestandteile enthält:

  • – wenigstens eine tragbare Leuchte, die einen Korpus und eine Leuchtmittelanordnung aufweist,
  • – wenigstens einen mit der Leuchte verbundenen und aufladbaren Energiespeicher, der dazu ausgebildet ist, die Leuchtmittelanordnung der Leuchte mit elektrischem Strom zu versorgen, und
  • – wenigstens eine Ladeeinrichtung, die zum Aufladen des Energiespeichers ausgebildet ist,
wobei der Energiespeicher mittels einer Schnittstellenanordnung an die Ladeeinrichtung anschließbar ist, um den Energiespeicher aufzuladen und/oder um die Leuchtmittelanordnung mit Strom zu versorgen, und von der Ladeeinrichtung trennbar ist, um die Leuchte bedarfsweise an einen beliebigen zu beleuchtenden Zielort zu tragen.

Mit der erfindungsgemäßen Leuchtenanordnung wird ein völlig neuartiges Beleuchtungskonzept realisiert. Der Grundgedanke besteht darin, eine Leuchte tragbar auszugestalten und die Leuchte entweder an eine Ladeeinrichtung anzuschließen, um einen mit der Leuchte verbundenen Energiespeicher aufzuladen, oder die Leuchte von der Ladeeinrichtung zu trennen, um die Leuchte bedarfsweise an einen beliebigen zu beleuchtenden Ort zu tragen.

Demzufolge kann mittels der tragbaren Leuchte eine Beleuchtung mobil dort realisiert werden, wo sie aktuell benötigt wird, beispielsweise zum Lesen, zum Spielen, zum Basteln, zum Durchführen von Handwerkerarbeiten etc.

Die tragbare Leuchte kann dabei insbesondere eine Stehleuchte sein, kann jedoch auch eine Wandleuchte, eine Tischleuchte oder eine Deckenleuchte sein, um einige Beispiele zu nennen. An dem zu beleuchtenden Ort kann die tragbare Leuchte eine betriebliche Normallage bzw. Betriebsposition annehmen, die beispielsweise eine stehende Position ist, eine angelehnte, eine eingesteckte oder eine hängende Position ist.

Die tragbare Leuchte kann zum Laden in einem Innenraum angeordnet werden, und kann zum Beleuchten eines Ortes nach außen getragen werden, beispielsweise in einen Garten.

Die Leuchtmittelanordnung weist vorzugsweise eine Leistungsaufnahme auf, die kleiner ist als 15 Watt, insbesondere kleiner als 10 Watt. Ferner ist die Leuchtmittelanordnung vorzugsweise dazu ausgebildet, einen Lichtstrom in einem Bereich von 200 lm bis 2.000 lm zu erzeugen.

Der aufladbare Energiespeicher hat vorzugsweise eine Kapazität in einem Bereich von 2.000 mAh bis 20.000 mAh.

Die Ladeeinrichtung kann vorzugsweise an ein Stromnetz, wie ein 220 Volt-Netz angeschlossen werden, kann jedoch auch mit einer Fotovoltaikanordnung als Energiequelle verbunden sein.

Die tragbare Leuchte weist vorzugsweise ein Gewicht in einem Bereich von 500 g bis 8.000 g auf, insbesondere in einem Bereich von 1.000 g bis 5.000 g. Ferner weist die Leuchte vorzugsweise Abmessungen wie herkömmliche Möbelleuchten auf.

Die Leuchte weist insbesondere solche Abmessungen auf, dass sie nicht in eine Bekleidungsstücktasche einsteckbar ist.

Der Korpus der tragbaren Leuchte kann ein Gehäuse sein, dessen Wandungen zumindest teilweise lichtdurchlässig sein können. Der Korpus kann ein einteiliges starres Gehäuse sein, kann jedoch auch ein mehrteiliges Gehäuse sein. Insbesondere kann der Korpus einen Fuß beinhalten, der mit einem Grundkörper wie einem Arm oder dergleichen verbunden ist. Ferner kann der Korpus einen Kopf aufweisen, der beispielsweise mit einem Arm oder einer Stütze verbunden ist. Von besonderem Vorzug ist es, wenn ein Arm oder eine Stütze einer Stehleuchte starr mit einem Fuß verbunden ist, wobei an dem Arm oder der Stütze ein Kopf gelenkig angebracht sein kann, an dem die Leuchtmittelanordnung festgelegt ist.

An dem Korpus ist vorzugsweise ferner eine Schnittstelle der Schnittstellenanordnung vorgesehen. Ferner ist an dem Korpus vorzugsweise eine Schaltanordnung vorgesehen, mittels dessen die Leuchtmittelanordnung ein- und ausschaltbar ist. Vorzugsweise beinhaltet die Schaltanordnung eine Dimmeinrichtung, um die Leistungsaufnahme nach Bedarf einstellen zu können. Die Schaltanordnung kann einen berührungslosen Schalter mit oder ohne Dimmer beinhalten.

Die Leuchtenanordnung kann eine einzelne tragbare Leuchte beinhalten, kann jedoch auch eine Mehrzahl von tragbaren Leuchten beinhalten.

Die obige Aufgabe wird ferner gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben einer Leuchtenanordnung, die eine tragbare Leuchte mit einer Leuchtmittelanordnung, einen Energiespeicher und eine Ladeeinrichtung aufweist, die mit dem Energiespeicher verbindbar ist, um den Energiespeicher zu laden, insbesondere zum Betreiben einer Leuchtenanordnung der erfindungsgemäßen Art, mit den Schritten: Aufladen des Energiespeichers mittels der Ladeeinrichtung, während die Ladeeinrichtung mit dem Energiespeicher gekoppelt ist; Erfassen, ob der Energiespeicher mit der Ladeeinrichtung gekoppelt ist; und, falls der Energiespeicher von der Ladeeinrichtung entkoppelt wird, Ansteuern der Leuchte derart, dass die Leuchtmittelanordnung mit Energie versorgt wird.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird folglich erfasst, ob die tragbare Leuchte mit der Ladeeinrichtung verbunden ist. Sobald die Leuchte von der Ladeeinrichtung entkoppelt ist, wird die Leuchtmittelanordnung mit Energie versorgt, so dass die Leuchtmittelanordnung zur Beleuchtung verwendbar ist. Folglich kann die Leuchte bereits auf dem Weg zu einem zu beleuchtenden Ort leuchten und folglich beispielsweise den Weg für den Träger beleuchten.

Das Einschalten der Leuchte nach der Entkopplung von der Ladeeinrichtung erfolgt dabei vorzugsweise automatisch, so dass es nicht notwendig ist, zum Einschalten der Leuchte einen Schalter einer Schaltanordnung oder dergleichen zu betätigen.

Vorzugsweise wird die Leuchtmittelanordnung abgeschaltet, wenn die Leuchte erneut mit der Ladeeinrichtung gekoppelt wird. Zum anderen ist es während eines Ladevorganges bevorzugt, wenn es möglich ist, während eines solchen Ladevorganges (oder mit Abschluss eines solchen Ladevorganges jedoch noch angeschlossen an die Ladeeinrichtung) die Leuchte mittels einer Schaltanordnung ein- oder auszuschalten.

Ferner ist es denkbar, dass die Leuchte während eines Ladevorganges immer gering mit Energie versorgt wird, um auf diese Weise anzuzeigen, dass ein Ladevorgang erfolgt. Erst wenn der Energiespeicher voll aufgeladen ist, kann in diesem Fall die Energieversorgung zu der Leuchtmittelanordnung unterbrochen werden. Generell ist es jedoch möglich, die Leuchte auch schon vor einem vollständigen Aufladen von der Energieversorgung zu trennen. In einer alternativen Ausgestaltung ist es möglich, in den Korpus der Leuchte eine Ladeanzeige zu integrieren, beispielsweise auf der Oberseite eines Fußes des Leuchtenkorpus, und/oder an einem Kopf des Korpus.

Sofern eine derartige Ladestandanzeige integriert ist, können ferner folgende Funktionen zusätzlich vorgesehen werden. Beispielsweise kann die Ladestands- bzw. Akkuzustandsanzeige für einen vorbestimmten Zeitraum (Bereich beispielsweise von 2 Sekunden bis 30 Sekunden) aktiviert werden, sobald ein Benutzer die Leuchte einschaltet. Hierdurch kann dem Benutzer unmittelbar angezeigt werden, wie der Ladezustand ist. Ferner kann vorgesehen sein, dass die Ladestandsanzeige immer erscheint, wenn der Energiespeicher mit der Ladeeinrichtung verbunden ist, so dass die Ladestandsanzeige während des gesamten Ladevorgangs aktiviert ist. Die Ladestandsanzeige kann beispielsweise mehrere einzelne Leuchtdioden in unterschiedlichen Farben beinhalten, die den jeweiligen Ladezustand angeben, und zwar vorzugsweise wenigstens drei LEDs zum Anzeigen eines vollen Energiespeichers, eines nahezu entladenen Energiespeichers und eines noch hinreichend geladenen Energiespeichers.

Ferner wird die obige Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben einer Leuchtenanordnung, die eine tragbare Leuchte mit einer Leuchtmittelanordnung, einen Energiespeicher und eine Ladeeinrichtung aufweist, die mit dem Energiespeicher koppelbar ist, um den Energiespeicher zu laden, insbesondere einer Leuchtenanordnung der erfindungsgemäßen Art, mit den Schritten: Erfassen des Ladezustandes des Energiespeichers und Reduzieren der Lichtleistung der Leuchtmittelanordnung, wenn der Ladezustand einen vorbestimmten Schwellenwert (z. B. 15% bis 40% einer vollen Ladung) unterschreitet, so dass ein Stromsparmodus eingerichtet wird; und/oder Erfassen des Ladezustandes des Energiespeichers und allmähliches Reduzieren der Lichtleistung, wenn der Ladezustand einen vorbestimmten Schwellenwert (z. B. 5% bis 15% einer vollen Ladung) unterschreitet, so dass einem Benutzer das nahende Ende der Energiespeicherladung angezeigt wird; und/oder Bereitstellen eines Boost-Modus, mittels dessen kurzfristig die Lichtmenge auf ca. 101% bis 150%, insbesondere 120% bis 150% einer Nennleistung erhöht werden kann, wobei der Boost-Modus selbsttätig auf eine vorbestimmte Betriebsdauer beschränkt ist, die vorzugsweise kleiner ist als 8 Minuten.

Bei der erfindungsgemäßen Leuchte ist es möglich, an dem Korpus eine Ladeschnittstelle zum Laden eines anderen Mobilgerätes bereitzustellen, beispielsweise eines Smartphones oder eines sonstigen USB-Gerätes. Hierdurch kann eine Kapazität des Energiespeichers der Leuchte dazu verwendet werden, ein anderes elektronisches Gerät aufzuladen. Sofern der Ladezustand einen bestimmten Schwellenwert unterschreitet, kann diese Funktion vorzugsweise aus Eigenschutzgründen des Energiespeichers abgeschaltet werden.

Insgesamt wird folglich ein neuartiges Leuchtenkonzept bereitgestellt, bei dem es möglich ist, eine Leuchte, die im Bereich einer Ladeeinrichtung bereitsteht und in der Regel voll aufgeladen ist, bedarfsweise zu ergreifen, dabei von der Ladeeinrichtung zu trennen, und anschließend zu einem beliebigen Ort zu tragen, an dem eine Beleuchtung gewünscht wird. Dies ermöglicht zum einen eine unbegrenzte Flexibilität hinsichtlich der Beleuchtung an unterschiedlichsten Orten. Zum anderen kann eine Lichtplanung von vornherein so ausgeführt werden, dass nicht überall Steckdosen für Leuchten vorgesehen werden müssen. Andererseits kann es in Räumlichkeiten bzw. Orten, bei denen keine Steckdosen vorhanden sind, dennoch möglich sein, für eine Beleuchtung zu sorgen.

Bei den oben beschriebenen elektrischen Parametern von Kapazität für den Energiespeicher und Energieverbrauch der Leuchtmittelanordnung ist es möglich, ohne nachzuladen mehrere Stunden für eine hinreichende Beleuchtung für die unterschiedlichsten Tätigkeiten zu sorgen. Die Leuchtdauer bei voller Lichtleistung liegt vorzugsweise in einem Bereich von einer halben Stunde bis zu einer Woche, insbesondere in einem Bereich von zwei Stunden bis zehn Stunden. Der Energiespeicher basiert vorzugsweise auf verfügbaren Akkumulatortechnologien wie Lithium-Ionen-Akkumulatoren oder dergleichen. Eine tragbare Leuchte kann beispielsweise einen oder mehrere Akkumulatoren verwenden, wie sie auch in modernen Mobiltelefonen oder dergleichen verwendet werden. In einer Variante ist der Energiespeicher fest in den Korpus der Leuchte integriert. In einer alternativen bevorzugten Ausgestaltung ist ein von einem Benutzer zu öffnendes Fach vorgesehen, innerhalb dessen der oder die Energiespeicher aufgenommen sind, so dass ein Benutzer den Energiespeicher selbstständig austauschen kann. Der Energiespeicher kann beispielsweise ein LiPO-Akku sein, der vorzugsweise mit Schutzschaltung und Gehäuse versehen ist. Das Fach zur Aufnahme des Energiespeichers kann vorzugsweise an der Unterseite eines Fußes der Leuchte vorgesehen sein.

An dem Korpus der Leuchte kann beispielsweise eine USB- oder ein USB-Mikro-Buchse ausgebildet sein, die mit dem Energiespeicher verbunden ist, um diesen aufzuladen. Alternativ oder zusätzlich kann eine Ladestation vorgesehen sein, die einen Adapter von USB oder Mini-USB auf eine Magnetkontaktanordnung beinhaltet. Eine solche Ladestation kann beispielsweise eine USB-Buchse oder eine Mini-USB-Buchse beinhalten, in die ein herkömmliches USB- bzw. Mini-USB-Kabel eingesteckt wird. Der Magnetkontakt kann beispielsweise eine selbstständige Verbindung mit entsprechenden Kontakten an einem Fuß der Leuchte herstellen, wenn die Ladestation sich dem Leuchtenfuß nähert (oder umgekehrt). Die Magnetverbindung soll dabei so ausreichend stark sein, dass die Leuchte positioniert werden kann, ohne dass eine Trennung erfolgt (innerhalb der Kabellänge des angeschlossenen USB-Kabels). Zum Lösen der Verbindung kann der Nutzer mit seinem Fuß auf das überstehende Ende der Ladestation treten, um diese am Boden zu fixieren, während er die Leuchte aus der Magnetkopplung löst.

Die eingangs gestellte Aufgabe wird insgesamt vollkommen gelöst.

Generell ist es denkbar, die Schnittstellenanordnung zwischen dem Energiespeicher und der Ladeeinrichtung als herkömmliche elektrische Steckverbindung zu realisieren.

Von besonderem Vorzug ist es jedoch, wenn die Ladeeinrichtung und der Energiespeicher mittels einer induktiven Schnittstellenanordnung koppelbar sind, derart, dass der Energiespeicher induktiv ladbar ist.

Bei dieser Ausführungsform kann eine Kopplung und eine Entkopplung zwischen Ladeeinrichtung und Energiespeicher bzw. Lampe erfolgen, ohne dass es notwendig ist, mechanische Steckverbindungen einzurichten oder zu lösen.

Beispielsweise kann eine induktive Ladestation als flache Baugruppe ausgebildet werden, die auf einem Fußboden angeordnet wird. Eine derartige flache induktive Ladeeinrichtung kann beispielsweise auch in einen Fußboden integriert werden, beispielsweise anstelle einer Fliese oder dergleichen, oder kann unterhalb eines nicht leitenden Fußbodens wie eines Holzfußbodens oder dergleichen angeordnet werden.

Von besonderem Vorzug ist es hierbei, wenn die induktive Ladeeinrichtung eine Spule aufweist, die flach ausgebildet ist und die innerhalb eines Ladeeinrichtungsgehäuses im Wesentlichen parallel zu einer Horizontalen ausgerichtet ist. In entsprechender Weise kann an dem Korpus der Leuchte, beispielsweise im Bereich eines Fußes oder dergleichen, eine entsprechende induktive Ladespule angeordnet sein, die vorzugsweise in einer Ladeposition der Leuchte ebenfalls horizontal ausgerichtet ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform beinhaltet die Schnittstellenanordnung – alternativ oder zusätzlich – eine elektrische Verbindungsanordnung, wobei die Verbindungsanordnung magnetisch in einer Verbindungsposition gehalten wird, so dass ein Trennen der Verbindungsanordnung erleichtert ist.

Bei dieser Ausführungsform kann die elektrische Verbindung zwischen Ladeeinrichtung und Leuchte so realisiert werden, dass die elektrische Kontaktierung dadurch erfolgt, dass die Schnittstellenelemente von Ladeeinrichtung einerseits und Leuchte andererseits magnetisch angezogen werden. Falls die Leuchte und die Ladeeinrichtung gewaltsam voneinander getrennt werden, erfolgt dies auf erleichterte Art und Weise, indem die magnetische Anziehungskraft überwunden wird. Schäden im Bereich der Schnittstellenanordnung aufgrund eines solchen gewaltsamen Trennens, wie sie beispielsweise bei mechanischen Steckverbindungen auftreten könnten, werden hierdurch vermieden.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform beinhaltet die Leuchtenanordnung eine Mehrzahl von tragbaren Leuchten, die jeweils eine Steueranordnung aufweisen, wobei die Steueranordnungen jeweils eine drahtlose Kommunikationseinrichtung beinhalten, wobei die Kommunikationseinrichtungen von wenigstens zwei Leuchten so miteinander kommunizieren können, dass die Leuchten gemeinsam geschaltet werden können.

Mit anderen Worten können bei dieser Ausführungsform eine Mehrzahl von derartigen Leuchten synchron miteinander geschaltet werden. Der Begriff des Schaltens soll vorliegend insbesondere ein Ein- und Ausschalten beinhalten, kann jedoch auch ein Dimmen beinhalten.

Hierbei kann es vorteilhaft sein, wenn eine Bedienung an einer der Leuchten erfolgt, wobei die anderen Leuchten dann synchron hierzu geschaltet werden. Alternativ ist es auch denkbar, mehrere Leuchten mittels einer Steueranordnung zu schalten, wie beispielsweise eine Fernbedienung, ein Mobiltelefon, ein Tablet-Computer oder dergleichen. Hierbei ist es denkbar, dass eine Verbindung zwischen einer derartigen Steueranordnung und einer der tragbaren Leuchten eingerichtet wird, um dann eine Mehrzahl von Leuchten synchron zu schalten.

Die drahtlose Kommunikationseinrichtung kann ein Infrarot- oder ein Funknetzwerk sein. Der Übertragungsstandard kann beispielsweise ein LAN-Standard sein, ein Bluetooth-Standard, Zigbee, NFC oder dergleichen.

Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine Leuchte einer erfindungsgemäßen Leuchtenanordnung, die unabhängig von der Ladeeinrichtung unter Schutz gestellt werden soll. Dabei weist die Leuchte vorzugsweise einen Griff auf, der so an der Leuchte angebracht und/oder geformt ist, dass die Leuchte im ergriffenen Zustand eine Gleichgewichtslage einnimmt, die gegenüber einen betrieblichen Normallage um nicht mehr als ±30° abweicht.

Der Griff ist vorzugsweise so geformt, dass er von einer Hand ergriffen werden kann. Im ergriffenen Zustand soll vorliegend bedeuten, dass beispielsweise ein Finger mittig unter den Griff gehalten wird, so dass die Leuchte sich in Bezug auf diese Aufhängungsposition frei einpendeln kann. Gegenüber eine betrieblichen Normallage, bei der die Leuchte beispielsweise auf einen Boden gestellt wird, ergibt sich hierbei eine Gleichgewichtslage, die gegenüber der betrieblichen Normallage um nicht mehr als ±30° abweicht. Hierdurch können eine hohe Ergonomie und eine hohe Sicherheit beim Tragen der Leuchte realisiert werden.

Der Griff ist wie gesagt vorzugsweise ein Handgriff mit einer Länge im Bereich von 5 cm bis 20 cm und einem Durchmesser im Bereich von 1 cm bis 7 cm. Der Griff erstreckt sich bei einer betrieblichen Normallage der Leuchte vorzugsweise etwa in horizontaler Richtung, kann jedoch auch senkrecht hierzu ausgerichtet sein.

In jedem Fall ist ein Schwerpunkt des Griffes vorzugsweise vertikal mit einem Schwerpunkt der Leuchte und/oder einem Schwerpunkt eines Fußes der Leuchte ausgerichtet, derart, dass der Schwerpunkt des Griffes in einer vertikalen Projektion um nicht mehr als 10 cm, insbesondere um nicht mehr als 5 cm von dem Schwerpunkt der Leuchte bzw. des Fußes beabstandet ist.

Eine weitere Ausführungsform einer solchen Leuchte, die unabhängig unter Schutz gestellt werden soll, beinhaltet einen Fuß, von dem sich ein stützenartiger Grundkörper nach oben erstreckt, wobei an dem Grundkörper ein Leuchtenkopf gelagert ist und wobei an dem Grundkörper ein Griff zum Tragen der Leuchte angebracht ist.

Bei dieser Leuchte ist der stützenartige Grundkörper vorzugsweise starr mit dem Fuß verbunden. Der Griff ist vorzugsweise horizontal ausgerichtet und/oder erstreckt sich quer zu einer Längsachse des stützenartigen Grundkörpers. Insbesondere ist es bevorzugt, wenn sich ein Griff nach der Art eines Kragarmes von dem stützenartigen Grundkörper erstreckt, derart, dass der Griff beispielsweise von oben ergriffen werden kann, um die Leuchte zu tragen.

Es ist von besonderem Vorzug, wenn der Grundkörper eine Längsachse aufweist, die unter einem Winkel im Bereich zwischen 45° und 80° in Bezug auf eine Horizontale ausgerichtet ist.

Der Grundkörper ist dabei vorzugsweise im Bereich eines horizontalen Endes eines Fußes mit dem Fuß verbunden und so geneigt, dass er sich über den Fuß erstreckt. Der Griff erstreckt sich vorzugsweise in einer so definierten Projektionsebene und/oder erstreckt sich von dem Grundkörper auf einer dem Fuß abgewandten Rückenseite des Grundkörpers. Der Griff ist in vertikaler Projektion vorzugsweise innerhalb einer Umfangslinie des Fußes angeordnet.

Eine weitere Ausführungsform einer solchen Leuchte, die unabhängig unter Schutz gestellt werden soll, weist eine an dem Korpus angeordnete Steueranordnung mit einer Schaltanordnung auf, die eine erste Schalteinrichtung zum Schalten der Leuchtmittelanordnung und eine zweite Schalteinrichtung aufweist, wobei die erste Schaltanordnung vorzugsweise berührungslos und/oder dimmbar ausgebildet ist und/oder wobei die zweite Schalteinrichtung vorzugsweise seriell mit der ersten Schalteinrichtung verbunden ist und/oder kapazitiv ausgebildet ist.

Die Leuchtmittelanordnung lässt sich bei dieser Ausführungsform vorzugsweise über zwei Steuereinrichtungen schalten. Die zweite Steuereinrichtung ist vorzugsweise im Betrieb geschlossen. Beispielsweise kann die zweite Schalteinrichtung geschlossen werden, wenn die Leuchte von einer Ladeeinrichtung entkoppelt wird.

Die zweite Schalteinrichtung ist vorzugsweise seriell mit der ersten Schalteinrichtung verbunden, wobei die erste Schalteinrichtung vorzugsweise berührungslos schaltbar und/oder dimmbar ist. Hierzu wird ein berührungsloser Sensor wie eine Reflex-Lichtschranke verwendet, die beispielsweise ein von einem Bedienorgan (zum Beispiel Finger) zurückreflektiertes Licht empfangen kann. Vorzugsweise ist der berührungslose Sensor ein berührungsloser IR-Sensor, der beispielsweise zurückreflektiertes IR-Licht empfangen kann.

Eine derartige Reflex-Lichtschranke wird dabei im Betrieb ständig mit Strom versorgt, um einen Lichtstahl abzusenden und etwaige Reflektionen hiervon zu erfassen. Auch wenn der Verbrauch sehr gering ist, so ist es bei einer tragbaren und von einer Ladeeinrichtung trennbaren Leuchte dennoch bevorzugt, wenn diese Art von Stromverbrauch nicht dauerhaft ist. Demzufolge ist es bevorzugt, wenn die zweite Schalteinrichtung, die vorzugsweise seriell mit der ersten Schalteinrichtung verbunden ist, nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer öffnet, beispielsweise nach einer Zeitdauer im Bereich von einer Minute bis zehn Minuten. Ein erneutes Schließen der zweiten Schalteinrichtung ist dann beispielsweise nur über einen mechanischen Schalter möglich, der die zweite Schalteinrichtung bedient. Von besonderem Vorzug ist es jedoch, wenn die zweite Schalteinrichtung kapazitiv ausgebildet ist, derart, dass beispielsweise ein Gehäuse oder Korpus der Leuchte berührt werden muss, um die zweite Schalteinrichtung nach einem solchen Schlafmodus erneut zu schließen und die Leuchte folglich aus dem Schlafmodus zu wecken. Anschließend kann dann die erste Schalteinrichtung wieder aktiviert werden, bei der ein Lichtstrahl einer Reflex-Lichtschranke abgestrahlt wird.

Eine kapazitive Ausbildung der zweiten Schalteinrichtung bedeutet in der Regel, dass ein Korpus der Leuchte zumindest in einem zu berührenden Bereich elektrisch leitend ausgebildet ist, oder aber dass hinter einem Gehäuseabschnitt ein elektrisch leitender kapazitiver Sensorabschnitt ausgebildet ist, ähnlich wie bei einer kapazitiv zu bedienenden Herdplatte.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform einer solchen Leuchte, die unabhängig unter Schutz gestellt werden soll, sind an dem Korpus die Leuchtmittelanordnung und der Energiespeicher festgelegt, wobei der Korpus mit Halte- oder Lagermitteln ausgestattet ist, um den Korpus an dem zu beleuchtenden Ort temporär zu halten bzw. zu lagern.

Die Haltemittel können mechanische Halte- oder Lagermittel sein, beispielsweise ein Haken zum Aufhängen der Leuchte. Die Haltemittel können jedoch im einfachsten Fall auch ein Fuß sein, mit dem die Leuchte auf einem Boden abgestellt werden kann.

Von besonderem Vorzug ist es, wenn die Haltemittel als magnetische Haltemittel ausgebildet sind. In diesem Fall ist es beispielsweise möglich, die Leuchte magnetisch an einem zu beleuchtenden Ort zu halten. Die magnetischen Haltemittel können darin bestehen, dass die Leuchte einen ferromagnetischen Abschnitt aufweist, der magnetisierbar ist. Alternativ hierzu kann die Leuchte einen Magneten aufweisen, mittels dessen die Leuchte an einem anderen Magneten oder an einem ferromagnetischen Material temporär festlegbar ist.

Beispielsweise kann ein magnetisches Gegenstück an einer Wand befestigt werden, um eine Leuchte auf einfache Weise an einer Wand zu befestigen, auch wenn dort kein Stromanschluss vorhanden ist.

Auch eine Befestigung an einer Decke ist über solche magnetische Haltemittel möglich.

In einer besonders bevorzugten Variante kann die Leuchte einen Korpus aufweisen, der einen Fuß und ein über ein Drehgelenk damit verbundenen Kopf aufweist. An dem Kopf kann die Leuchtmittelanordnung ausgebildet sein. Diese kann über ein Kabel in dem Drehgelenk mit einem Energiespeicher in dem Fuß verbunden sein. Der Energiespeicher kann beispielsweise ein Lithiumionen-Akku sein, wie er auch in Mobilfunkgeräten verwendet wird. In den Fuß, insbesondere an dessen Unterseite, kann ein Ein/Ausschalter integriert sein. Ferner ist es bevorzugt, wenn in den Fuß magnetische Haltemittel integriert sind, insbesondere einer oder mehrere Magnete. In diesem Fall ist es bevorzugt, wenn eine Unterseite des Fußes aus einem Kunststoffmaterial hergestellt ist. Besonders bevorzugt ist es, wenn der Fuß eine Oberschale und eine Unterschale aufweist, wobei die Oberschale vorzugsweise aus Metall, insbesondere einer Aluminiumlegierung hergestellt ist, und wobei die Unterschale vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt ist. In diesem Fall ist die Wirkung der Magnete verbessert, wenn eine derartige Leuchte an einem magnetischen Gegenmittel befestigt wird, beispielsweise an einem ferromagnetischen Abschnitt wie einer Kühlschranktür, einer Blechtafel, einer Fahrzeugkarosserie etc.

Ferner betrifft die vorliegende Erfindung eine Ladeeinrichtung für eine Leuchtenanordnung der erfindungsgemäßen Art und/oder für eine Leuchte der erfindungsgemäßen Art, wobei die Ladeeinrichtung ein flaches Gehäuse aufweist, das eine auf einen Boden aufsetzbare Unterseite, eine Oberseite und eine die Unterseite und die Oberseite verbindende Seitenfläche aufweist, wobei an der Oberseite eine Fußstellfläche ausgebildet ist und/oder wobei an der Seitenfläche eine Schnittstelle zur Verbindung mit einem aufladbaren Energiespeicher angeordnet ist.

Bei dieser Ausführungsform kann das Gehäuse beispielsweise mittels eines Fußes fixiert werden, und die Leuchte kann anschließend von der Schnittstelle an der Seitenfläche des Ladeeinrichtungsgehäuses getrennt werden. Hierbei ist es von besonderem Vorzug, wenn die Kopplung zwischen Ladeeinrichtung und Leuchte Magnetmittel aufweist, die ein Trennen der Schnittstelle bzw. der Verbindung erleichtert.

Das flache Gehäuse der Ladeinrichtung kann dabei eine Ladeelektronik beinhalten, so dass das Gehäuse mit einem Netzstecker verbunden ist. Die Ladeelektronik kann dabei beispielsweise eine Netzspannung von 220 Volt in eine geeignete Ladespannung bzw. einen Ladestrom in Form eines Gleichstromes umsetzen.

In einer besonders bevorzugten Variante ist jedoch eine Ladeelektronik in einem separaten Gehäuse vorgesehen, das beispielsweise Teil eines Ladestecker sein kann, der in eine Steckdose einsteckbar ist. Ein mit einem solchen Ladestecker verbundenes Kabel, über das bereits die Ladegleichspannung oder der Ladegleichstrom bereitgestellt wird, kann dann beispielsweise ein USB-Kabel oder ein Mini-USB-Kabel sein, wie es von Smartphones und anderen derartigen Geräten bekannt ist. Das flache Gehäuse der Ladeeinrichtung kann in diesem Fall einen passiven Adapter beinhalten, der einen USB- oder einen Mini-USB-Anschluss mit geeigneten Kontakten verbindet, die beispielsweise mit einer Magnetkopplung zwischen dem Gehäuse und der Leuchte zusammen wirkt. In diesem Fall enthält das flache Gehäuse vorzugsweise keinerlei aktive Elektronik, sondern beinhaltet lediglich eine Buchse für den Anschluss eines Gleichspannung bereitstellenden Kabels wie eines USB-Kabels, sowie Kontaktmittel zur Herstellung eines elektrischen Kontaktes mit der Leuchte, um auf diese Weise den Energiespeicher in der Leuchte mit Energie zum Laden zu versorgen.

Zum Laden kann jedoch auch ein herkömmliches USB-Ladegerät verwendet werden, wozu in diesem Fall an dem Korpus der Leuchte vorzugsweise eine USB-Mini- bzw. USB-Mikrobuchse vorgesehen ist.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Leuchtenanordnung;

2 schematische Darstellungen weiterer Leuchtenanordnungen in einem Gebäude;

3 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchtenanordnung in einer Ladeposition und in einer Beleuchtungsposition;

4 eine der 3 vergleichbare Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte;

5 eine Detailansicht der Leuchte der 4;

6 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchtenanordnung;

7 eine Draufsicht auf eine Ladeeinrichtung der Leuchtenanordnung der 6;

8 eine schematische Darstellung einer Steueranordnung einer erfindungsgemäßen Leuchte;

9 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte; und

10 eine perspektivische Darstellung der Leuchte der 9 von unten.

In 1 ist eine Leuchtenanordnung schematisch dargestellt und generell mit 10 bezeichnet. Die Leuchtenanordnung 10 beinhaltet eine Leuchte 12. Die Leuchte 12 weist eine Leuchtmittelanordnung 14 auf, die Glühlampen-basiert oder Halogen-basiert sein kann, jedoch insbesondere als LED-Leuchtmittelanordnung ausgebildet ist, insbesondere in Form eines Arrays aus mehreren einzelnen LEDs.

Ferner weist die Leuchte 12 einen Korpus 16 auf, der einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein kann. Der Korpus 16 kann ein Gehäuse sein, kann eine Anordnung aus Fuß, Stütze und Kopf sein, kann jedoch auch eine lichtdurchlässige, opaque oder sonst wie streuende Oberfläche beinhalten. In manchen Fällen kann der Korpus eine geschlossene Hülle aus einem lichtdurchlässigen oder lichtstreuenden Material sein. In anderen Varianten kann der Korpus ein nicht lichtdurchlässiges Gehäuse sein, das beispielsweise einen Schlitz oder eine sonstige Öffnung zum Austritt von Licht der Leuchtmittelanordnung 14 beinhaltet. In vielen Fällen kann die Leuchtmittelanordnung 14 ein flaches Element aus einem lichtstreuenden Kunststoffmaterial beinhalten, das mit Löchern, beispielsweise mit Kegelsenkung, für jede LED eines LED-Arrays ausgestattet ist. Die Rückseite einer derartigen Kunststoff- oder Glasanordnung kann durch ein Gehäuse abgedeckt sein, das die Rückseite der LED-Array-Anordnung abdeckt und gegebenenfalls eine dieser Anordnung zugeordnete Steuerelektronik.

Beispiele für derartige Leuchten finden sich auf der Website www.nimbus-lighting.com, auf deren Inhalt vollumfänglich Bezug genommen wird.

Die Leuchte 12 beinhaltet ferner eine Steueranordnung 18, die dazu ausgebildet ist, die Leuchtmittelanordnung 14 anzusteuern. Ferner weist die Leuchte 12 einen elektrischen Energiespeicher 20 auf, der fest mit dem Korpus 16 verbunden ist, insbesondere in einem Gehäuseabschnitt des Korpus aufgenommen ist. Von besonderem Vorzug ist es, wenn der elektrische Energiespeicher 20, der beispielsweise als Akkumulator ausgebildet sein kann und folglich aufladbar sein kann, in einem Fuß der Leuchte 12 aufgenommen ist.

Die Leuchtenanordnung 10 weist ferner eine Ladeeinrichtung 22 auf, die Energie von einer Energiequelle 24, beispielsweise ein Stromnetz 24, in eine geeignete Gleichspannung zum Laden des elektrischen Energiespeichers 20 und/oder zum Versorgen der Leuchtmittelanordnung 14 mit Strom umwandelt.

Zur Verbindung der Ladeeinrichtung 22 mit der Leuchte 12 dient eine Schnittstellenanordnung 26. Die Schnittstellenanordnung 26 kann eine elektrische Verbindungseinrichtung beinhalten, beispielsweise eine mechanische Steckverbindereinrichtung. Die Schnittstellenanordnung 26 kann jedoch auch eine induktive Schnittstellenanordnung sein. Ferner kann der Schnittstellenanordnung 26 eine Magnetanordnung 28 zugeordnet sein, die dazu dient, Schnittstellenelemente der Leuchte 12 bzw. der Ladeeinrichtung 22 elektrisch aufgrund magnetischer Anziehung miteinander zu kontaktieren, so dass ein Lösen der Schnittstellenanordnung 26 bzw. Auftrennen der Schnittstellenanordnung 26 erleichtert sein kann.

Die Steueranordnung 18 weist eine Schaltanordnung 30 auf, die vorzugsweise mittels eines Bedienobjektes 32 wie eines Fingers bedienbar ist. Die Schaltanordnung 30 kann eine mechanische Schalteinrichtung sein, kann jedoch auch eine kapazitive Schalteinrichtung sein, eine berührungslose Schalteinrichtung mit Reflex-Lichtschranke oder dergleichen. Die Schaltanordnung 30 kann beispielsweise in einen Kopf des Korpus 16 der Leuchte 12 integriert sein.

Die Leuchte 12 beinhaltet ferner einen Lager- bzw. Halteabschnitt 34, mittels dessen die Leuchte 12 an einem zu beleuchtenden Ort gelagert bzw. gehalten werden kann. Im einfachsten Fall kann der Lager- bzw. Halteabschnitt 34 ein Fuß sein, mittels dessen die Leuchte 12 auf einen Boden gestellt wird. Der Lager-/Halteabschnitt 34 kann jedoch auch ein Magnetabschnitt sein, ein Haken oder dergleichen.

In manchen Ausführungsformen beinhaltet die Steueranordnung 18 eine Kommunikationseinrichtung 36, mittels der die Leuchte 12 mit einer anderen Leuchte 12 in Kommunikationsverbindung treten kann, um die Leuchten synchronisiert zu schalten. Die Kommunikationseinrichtung 36 kann jedoch auch dazu ausgelegt sein, mit einem Bediengerät verbunden zu werden, beispielsweise einer Fernbedienung, einem Mobiltelefon, einem Tablet-Computer, etc. Die Kommunikationseinrichtung 36 ist vorzugsweise eine drahtlose Kommunikationseinrichtung, basierend beispielsweise auf einem der Standards WLAN, Bluetooth, Zigbee, NFC, etc.

Schließlich kann die Leuchte 12 einen Griff 38 beinhalten, mittels dessen die Leuchte 12 getragen werden kann, und zwar zu einem zu beleuchtenden Ort, wobei die Leuchte 12 zu diesem Zweck vorzugsweise vorab von der Ladeeinrichtung 22 getrennt wird, derart, dass die Leuchtmittelanordnung 14 ausschließlich aus dem elektrischen Energiespeicher 20 mit Energie versorgt wird.

In 2 sind unterschiedliche Arten von Leuchten bzw. Leuchtenanordnungen dargestellt, und zwar in Bezug auf ein Gebäude 40, das einen Boden 42, eine Decke 44 sowie wenigstens eine senkrecht stehende Wand 46 beinhaltet.

So zeigt 2 eine Wandleuchte 12A mit einem Lager-/Halteabschnitt 34A, mittels dessen die Leuchte 12A mit einer Schnittstellenanordnung 26A in einem Bereich der Wand 46 verbunden werden kann, wobei in die Wand eine Ladeeinrichtung 22 integriert sein kann, die mit einer Energiequelle 24 wie einem Stromnetz verbunden ist. In diesem Fall kann die Wandleuchte 12A beispielsweise an einem senkrecht stehenden Teil eines Korpus ergriffen und von der Schnittstellenanordnung 30 getrennt werden, um dann beispielsweise mittels eines Fußes 48 auf einen Tisch gesetzt zu werden, um im Bereich des Tisches eine Beleuchtungsfunktion unabhängig vom Stromnetz durchführen zu können.

Eine alternative Ausführungsform einer Leuchte 12B weist beispielsweise einen lichtdurchlässigen oder lichtstreuenden Korpus auf sowie einen Haken 50, der einen Lager- bzw. Halteabschnitt bildet und beispielsweise mit einer Hakenöse verbindbar ist, die von einer Decke 44 hängt. Mit einem solchen Haken 50 kann die Leuchte 12B, die in diesem Fall als Deckenleuchte ausgebildet ist, auch an anderen Orten aufgehängt werden, beispielsweise auch im Garten, auf einer Terrasse oder Ähnliches. Im Bereich der Hakenöse kann hierbei ebenfalls eine Ladeeinrichtung 22 vorgesehen sein, mittels der ein in der Leuchte 12B enthaltener Energiespeicher geladen werden kann.

Bei 12C ist eine weitere Leuchte in Form einer Stehleuchte gezeigt. Die Stehleuchte 12C weist einen Fuß 48 auf, von dem ein stab- bzw. stützenförmiger Grundkörper 52 nach oben vorsteht. Der Grundkörper 52 kann geneigt zu einer Horizontalen ausgerichtet sein, wie es in 2 schematisch dargestellt ist. An einem freien Ende des Grundkörpers 52 kann ein Kopf 54 gelagert sein, und zwar beispielsweise über ein Gelenk 56, das als einfaches Gelenk, oder als Mehrfachgelenk ausgebildet sein kann. Eine Leuchtmittelanordnung 14 kann in diesem Fall in den Kopf 54 integriert sein, wie es in 2 schematisch dargestellt ist.

Es ist zu erkennen, dass im Bereich des Fußes eine Schnittstellenanordnung 26C ausgebildet ist, um die Leuchte 12C mit einer Ladeeinrichtung 22 zu verbinden, die beispielsweise ein flaches Gehäuse aufweist und auf dem Boden 42 abgelegt ist. Die Ladeeinrichtung 22 kann über ein nicht näher dargestelltes Kabel mit einer Steckdose 58 einer Energiequelle 24 verbunden sein.

Bei 12D ist eine Deckenleuchte gezeigt, die eine flächige Leuchtmittelanordnung 14 beinhaltet, an deren Rückseite ein Korpus 16 ausgebildet ist. Der Korpus 16 kann in diesem Fall mit einem Magneten 60 zusammenwirken, der an der Decke 44 befestigt ist. Demzufolge kann die Deckenleuchte 12D nach einem Ladevorgang an einer nicht dargestellten Ladestation beispielsweise oben an der Decke 44 befestigt werden, und zwar mittels des Magneten 60, der in diesem Fall als Lager- bzw. Halteabschnitt dient.

Ein ähnliches Konzept ist für eine Bodenaufhellungsleuchte 12E1 gezeigt, die mittels eines Magneten 60 in einem dem Boden 42 nahen Bereich einer Wand 46 mittels eines Magneten 60 befestigbar ist.

In 2 ist neben der Leuchte 12E1 eine weitere Leuchte 12E2 an einer weiteren Wand dargestellt, wobei die Leuchten 12E1 und 12E2 vorzugsweise identisch aufgebaut sind. Die Leuchten 12E1, 12E2 können jeweils zur Bodenaufhellung dienen, beispielsweise im Bereich von Treppen oder dergleichen. In einer bevorzugten Variante können die Leuchten 12E1, 12E2 über nicht näher bezeichnete Kommunikationseinrichtungen drahtlos miteinander kommunizieren, wie es in 2 schematisch bei 62 gezeigt ist. Hierdurch können die Leuchten 12E1, 12E2 jeweils synchron geschaltet werden, beispielsweise ein- und ausgeschaltet werden oder gedimmt werden.

Bei 66 ist ein Bediengerät gezeigt, das als Fernbedienung, als Mobiltelefon, als Tablet-Computer etc. ausgebildet sein kann. Eine Kommunikation zwischen dem Bediengerät 66 und wenigstens einer Leuchten 12E1, 12E2 ist bei 64 dargestellt. Das Bediengerät 66 kann jedoch auch dazu ausgebildet sein, sämtliche Leuchten 12E1, 12E2 parallel anzusteuern und parallel zu schalten.

Das Konzept der Kommunikation zwischen Leuchten ist auch für andere der oben beschriebenen Leuchtentypen denkbar, wie es beispielsweise bei 62 schematisch zwischen den Leuchten 12A und 12C gezeigt ist. Ferner ist das Bediengerät 66 gegebenenfalls dazu ausgebildet, auch andere Leuchten zu schalten, beispielsweise die Leuchte 12B, wie es in 2 ebenfalls durch einen Pfeil 64 angedeutet ist.

In 3 ist eine weitere Ausführungsform einer Leuchte 12F gezeigt, die hinsichtlich Aufbau und Funktionsweise der Leuchte 12C der 2 entspricht. Gleiche Elemente sind daher durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet.

Die Leuchte 12F beinhaltet einen Korpus mit einem stützenartigen Grundkörper 52, an dessen Ende ein Kopf 54 über ein Gelenk 56 gelagert ist. Das Gelenk 56 kann ein um drei Achsen bewegliches Gelenk sein. An einer Oberseite des Kopfes 54 ist eine Schaltanordnung 30 vorgesehen, mittels der sich eine an der Unterseite des Kopfes 54 angeordnete Leuchtmittelanordnung 14 schalten lässt.

Der Fuß 48 ist so ausgebildet, dass er den Energiespeicher 20 aufnimmt. Ferner kann zwischen dem Fuß 48 und einer in den Boden 42 integrierten Ladeeinrichtung 22 ein induktiver Ladevorgang erfolgen. Zu diesem Zweck kann die Ladeeinrichtung 22 beispielsweise anstelle einer Fliese 70 eines fliesenbelegten Bodens in diesen integriert sein. Bei 72 sind schematisch Fugen derartigen Fliesen 70 dargestellt. Mit anderen Worten kann eine Oberseite der Ladeeinrichtung 22 bündig mit dem Boden 42 ausgerichtet sein, so dass die Leuchte 12F auf die Ladeeinrichtung 22 gestellt werden kann, um einen induktiven Ladevorgang durchzuführen. Zu diesem Zweck beinhaltet die Ladeeinrichtung 22 eine schematisch dargestellte Spule 74, und in den Fuß 48 ist eine weitere Spule 76 integriert. Die Spulen 74, 76 treten bei dem induktiven Ladevorgang magnetisch in Wechselwirkung, wie es an sich dem Grunde nach bekannt ist. Es versteht sich, dass in den Fuß 48 vorzugsweise noch ein weiterer Teil der Steueranordnung 18 integriert sein kann, um die über die Schnittstellenanordnung 26F aufgenommene Energie zu dem Energiespeicher 20 zu leiten und/oder zu der Leuchtmittelanordnung 14.

Wie es in 3 ferner auf der linken Seite dargestellt ist, weist die Leuchte 12F einen Griff 78 auf. Der Griff 78 erstreckt sich kragarmartig von dem stützenartigen Grundkörper 52. Der Grundkörper 52 ist starr an einem seitlichen Ende des Fußes 48 mit diesem verbunden und erstreckt sich unter einem Winkel α in Bezug auf die Horizontale, und zwar so, dass der Grundkörper 52 sich in vertikaler Projektion quer über den Fuß 48 erstreckt. Der Winkel α kann in einem Bereich von 45° bis 80° liegen, insbesondere in einem Bereich von 60° bis 80°. Der Griff 78 ist an dem Grundkörper 52 vorzugsweise auf einer dem Fuß 48 abgewandten Seite festgelegt. Der Griff 78 weist, wie es in 3 dargestellt ist, eine Länge LG auf und einen Durchmesser D. Die Länge LG kann beispielsweise im Bereich von 5 cm bis 20 cm liegen. Der Durchmesser D kann beispielsweise im Bereich von 1 cm bis 7 cm liegen.

Der Griff 78 kann auf einfache Weise von oben erfasst werden, um die Leuchte zu tragen. Der Griff 78 kann in einem Bereich einer oberen Hälfte des Grundkörpers 52 festgelegt sein und kann sich im Wesentlichen in horizontaler Richtung erstrecken.

Eine axiale Mitte des Griffes 78 ist vorzugsweise über einem Schwerpunkt der Leuchte 12F oder des Fußes 48 angeordnet, wie es durch eine senkrechte gestrichelte Linie in 3 dargestellt ist. Wenn folglich der Griff von unten mittels eines Bedienorgans wie eines Fingers 32 ergriffen wird, nimmt die Leuchte 12F eine Gleichgewichtsposition ein, die gegenüber der in 3 links gezeigten betrieblichen Normallage um nicht mehr als ±30° abweicht, vorzugsweise um nicht mehr als ±15°.

In 3 ist ferner gezeigt, dass die Leuchte mittels des Griffes 78 von dem Ort LP der Ladeeinrichtung 22 entfernt werden kann, und zwar hin zu einem zu beleuchtenden Ort BP, der in 3 schematisch durch ein Sofa 80 angedeutet ist, so dass die Leuchte 12F als Leseleuchte dienen kann. Eine axiale Länge LS des Grundkörpers 52 kann beispielsweise im Bereich von 35 cm bis 150 cm liegen.

Obgleich in 3 eine induktive Ladeeinrichtung 22 gezeigt ist, versteht sich, dass die Leuchte 12F auch so ausgebildet sein kann, dass eine elektrische Schnittstelleneinrichtung an einer Seite des Fußes 48 ausgebildet ist, ähnlich wie es bei 26C in 2 dargestellt ist.

In 4 ist eine weitere Leuchte 12F' gezeigt, die eine Abwandlung der in 3 gezeigten Leuchte darstellt. Die Leuchte 12F' entspricht hinsichtlich Aufbau und Funktionsweise generell der Leuchte 12F der 3, so dass gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.

Die Leuchte 12F' weist einen Grundkörper 52 mit einer kürzeren Länge LS' auf als die Leuchte 12F. Die Länge LS' kann beispielsweise in einem Bereich von 15 cm bis 50 cm liegen. In diesem Fall kann der Griff 78 im Bereich des dem Fuß 48 abgewandten freien Endes des Grundkörpers 52 angeordnet sein. In diesem Fall kann eine über dem Schwerpunkt liegende Position des Griffes 78 beispielsweise näher an dem Grundkörper 52 liegen, wie es in 4 schematisch dargestellt ist.

5 zeigt die in 3 gezeigte Leuchte 12F im Bereich ihres Kopfes 14. Es ist zu sehen, dass der Kopf 54 in der Draufsicht rechteckig ist und in beiden Seitenlängen eine größere Erstreckung aufweist als in der Höhe. An der Unterseite des Kopfes 54 ist die Leuchtmittelanordnung 14 vorgesehen. An der Oberseite des Kopfes 54 kann eine Schaltanordnung 30F ausgebildet sein, die beispielsweise berührungslos nach der Art einer Gestensteuerung arbeitet, wobei die Schaltanordnung 30F eine Reflex-Lichtschranke beinhalten kann.

In 5 ist ferner zu erkennen, dass das Gelenk 56 um drei voneinander unabhängige Achsen verdrehbar ist, so dass eine nahezu beliebige Einstellung des Kopfes 54 in Bezug auf den Grundkörper 52 möglich ist.

In 6 ist eine weitere Variante einer Leuchte 12F in Kombination mit einer Ladeeinrichtung 22 gezeigt. Die Ladeeinrichtung 22 und die Leuchte sind über eine elektrische Verbindungsanordnung 82 miteinander verbindbar. Die Ladeeinrichtung 22 weist ein Gehäuse 83 auf, das als flaches Gehäuse ausgebildet ist und an dem ein Stecker 84 der elektrischen Verbindungsanordnung 82 vorgesehen ist. In entsprechender Weise ist an dem Fuß 48 der Leuchte 12F eine elektrische Buchse 86 vorgesehen, in die der Stecker 84 gesteckt werden kann, um die Leuchte 12F mit der Ladeeinrichtung 22 zu koppeln.

Es ist zu erkennen, dass der Fuß 48 und/oder das Gehäuse 83 eine Magnetanordnung 28 aufweisen kann, um zu erreichen, dass die elektrische Verbindungsanordnung 82 im Wesentlichen aufgrund magnetischer Kräfte in elektrischem Kontakt gehalten wird. Auf diese Weise kann die elektrische Verbindungsanordnung 82 leicht gelöst werden, und zwar gegen die magnetische Anziehungskraft der Magnetanordnung 28.

Das Gehäuse 83 weist eine Oberseite 88 und eine Unterseite 90 auf. Die Unterseite 90 kann auf den Boden 42 aufgestellt werden. Der Stecker 84 ist im Bereich einer die Oberseite 88 und die Unterseite 90 verbindenden Seitenfläche 92 ausgebildet.

Wenn die Leuchte 12F an die Ladeeinrichtung 22 angenähert wird, führt eine magnetische Anziehungskraft 94 dazu, dass die elektrische Verbindungsanordnung 82 mit dem Stecker 84 und der Buchse 86 geschlossen wird. Der Stecker 84 und die Buchse 86 sind in 6 übertrieben dargestellt. Es kann sich auch in beiden Fällen um deutlich kürzere Elemente handeln, so dass auch ein schräges Trennen keine mechanischen Beschädigungen hervorrufen wird.

Die Oberseite 88 des Gehäuses 83 ist als Fußstellfläche ausgebildet. Folglich kann ein Fuß 96 darauf gestellt werden, um die Position der Ladeeinrichtung 22 mittels einer senkrechten Fixierkraft 98 zu fixieren. Hierdurch kann die Leuchte 12F auf einfache Weise gegen die Anziehungskraft 94 der Magnetanordnung 28 von der Ladeeinrichtung 22 gelöst und zu einem zu beleuchtenden Ort gebracht werden.

7 zeigt die Ladeeinrichtung 22 von oben, mit der Oberseite 88 des Gehäuses 83 und einem oder mehreren Steckern 84 an einer Seitenfläche 92.

8 zeigt in schematischer beispielhafter Form eine Steueranordnung 18 einer Leuchte 12. Die Steueranordnung 18 beinhaltet eine Schaltanordnung 30, die an einem Korpus 16 vorgesehen sein kann, beispielsweise im Bereich eines Kopfes 54.

Die Schaltanordnung 30 beinhaltet eine erste Schalteinrichtung 102. Die erste Schalteinrichtung 102 beinhaltet einen berührungslosen Sensor 104, der einen Sender 106 für Licht und einen Empfänger 108 aufweist, wobei der berührungslose Sensor 104 als Reflex-Lichtschranke ausgebildet sein kann. Der Sender 106 und der Empfänger 108 können in einem Wandbereich des Korpus 16 bzw. des Kopfes 54 ausgebildet sein, so dass durch Annäherung eines Bedienorgans wie eines Fingers 32 eine Betätigung der ersten Schalteinrichtung 102 möglich ist.

Die erste Schalteinrichtung 102 kann hierbei mit einer Dimmeinrichtung 110 verbunden sein, die den Energiespeicher 20 mit der Leuchtmittelanordnung 14 verbindet.

Die Schaltanordnung 30 beinhaltet ferner eine zweite Schalteinrichtung 112. Die zweite Schalteinrichtung 112 weist einen Kontaktsensor 114 auf, der beispielsweise als kapazitiver Sensor ausgebildet sein kann und durch Berührung mit einem Bedienorgan 32 wie einem Finger ausgelöst werden kann. Die zweite Schalteinrichtung 112 beinhaltet ferner eine Schlafsteuerung 116, die mit dem Kontaktsensor 114 verbunden ist. Die Schlafsteuerung 116 ist ferner mit einem Zeitverzögerungsglied 118 verbunden, das mit der ersten Schalteinrichtung 102 verbunden ist. Die Schlafsteuerung 116 dient dazu, einen Schalter 120 der zweiten Schalteinrichtung 112 zu betätigen, der seriell mit der ersten Schalteinrichtung 102 verbunden ist.

Da die erste Schalteinrichtung 102 aufgrund des Senders 106 im Betrieb Energie verbraucht, wird der Schalter 120 über das Zeitverzögerungsglied 118 eine Zeitspanne nach der letzten Erfassung eines Schaltvorganges geöffnet, um die Leuchte bzw. die Steueranordnung 18 in einen Schlafmodus zu versetzen. Bei Erfassung eines Kontaktes an dem Kontaktsensor 114 wird die Schlafsteuerung 116 dazu initiiert, den Schlafmodus aufzuheben, indem der Schalter 120 geschlossen wird. Nun leuchtet die Leuchtmittelanordnung wieder, und der berührungslose Sensor 104 wird wieder mit Energie versorgt, so dass die Leuchte erneut gedimmt werden kann.

Das Zeitverzögerungsglied 118 kann dazu eingestellt sein, um die Leuchte automatisiert nach einer bestimmten Zeit abzuschalten.

In einer in 8 gestrichelt dargestellten Ausgestaltung kann die Schlafsteuerung 116 auch dazu ausgebildet sein, einen Schalter 122 zu öffnen bzw. zu schließen, der den berührungslosen Sensor 104 mit Energie versorgt. Beispielsweise kann nach der letzten Betätigung des berührungslosen Sensors 104 nach einer vorbestimmten Zeitspanne von beispielsweise einer Minute (bevorzugter Bereich 30 Sekunden bis 5 Minuten) der Schalter 112 geöffnet werden, so dass der berührungslose Sensor 104 nicht mehr mit Energie versorgt wird. Der Schalter 120 kann bei dieser Variante geschlossen bleiben, so dass die Leuchtmittelanordnung 14 weiter mit Energie versorgt wird, und zwar mit der durch die Dimmeinrichtung 110 eingestellten Leistung.

Wenn eine Bedienperson dann die Lampe ausschalten möchte oder aber die Leistung ändern möchte, so hat er zunächst über den Kontaktsensor 114 den Schlafmodus aufzuheben, wodurch der Schalter 122 geschlossen wird, so dass erneut ein berührungsloses Dimmen der Leuchtmittelanordnung möglich ist, und/oder ein Ausschalten derselben.

Die beiden Varianten können auch miteinander kombiniert werden, so dass die Schlafsteuerung 116 sowohl zum Langzeit-Ausschalten der Leuchtmittelanordnung 14 als auch zum Kurzzeit-Deaktivieren des berührungslosen Sensors 104 verwendbar ist.

In den 9 und 10 ist eine weitere Ausführungsform einer Leuchte 12G gezeigt. Die Leuchte 12G weist einen Korpus 16 mit einem Fuß 48 und einem Kopf 54 auf, wobei der Kopf 54 über ein Gelenk 56 mit dem Fuß 48 verbunden ist. Der Kopf 54 kann identisch aufgebaut sein wie bei der Leuchte 12F der 3 bis 5. Das Drehgelenk 56 kann ebenfalls in identischer Weise ausgebildet sein. Der Fuß 48 weist vorzugsweise ähnliche Abmessungen auf wie der Kopf. Der Fuß 48 und der Kopf 54 können über das Drehgelenk 56 in einer Ebene ausgerichtet werden, so dass die Leuchte 12G flach in eine Tasche gesteckt werden kann.

Der Fuß 48 stellt einen Lager-/Halteabschnitt 34 dar, da die Leuchte 12G mit dem Fuß 48 auf eine beliebige Oberfläche gestellt werden kann. An dem Fuß 48 kann ferner eine Schnittstellenanordnung 26G ausgebildet sein, um einen in dem Fuß 48 aufgenommenen Energiespeicher 20 zu laden. Die Schnittstellenanordnung 26G kann beispielsweise eine Mikro-USB-Schnittstelle sein.

Der Kopf 54 weist eine Oberseite auf, an der die Schaltanordnung 30 ausgebildet ist. Die Oberseite ist vorzugsweise aus Metall ausgebildet, insbesondere aus einer Aluminiumlegierung. Die Leuchtmittelanordnung 40 kann eine OPAK-Platte beinhalten, die mit Löchern ausgebildet ist, durch die hindurch ein Array von LEDs leuchtet.

Der Fuß 48 weist eine Oberschale 130 auf, die ebenfalls vorzugsweise aus einem Metall hergestellt ist, insbesondere aus der gleichen Art von Metall wie das Oberteil des Kopfes 54. Ferner weist der Fuß 48 eine Unterschale 132 auf, die vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt ist. Die Oberschale 130 und die Unterschale 132 weisen vorzugsweise eine identische Grundform auf und umschließen ein Volumen, innerhalb dessen der Energiespeicher aufgenommen ist. Innerhalb dieses Volumens können ferner ein oder mehrere Magnete aufgenommen sein, um den Fuß nicht nur auf einer waagerechten Oberfläche abstellen zu können, sondern auch an einem magnetisierbaren oder magnetischen Gegenmittel befestigen zu können.

Ferner kann an der Unterschale 132 ein Ein-/Ausschalter 134 ausgebildet sein, der die Energieversorgung zwischen der Leuchtmittelanordnung 14 und dem Energiespeicher 20 unterbricht. Der Ein-/Ausschalter 134 ist vorliegend als mechanischer Schalter ausgebildet, könnte jedoch auch als Kontaktsensor 114 ausgebildet sein, ähnlich, wie es in 8 dargestellt ist.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • www.nimbus-lighting.com [0079]