Title:
Röhre
Kind Code:
A1


Abstract:

Röhre zur Durchleitung von Wasser, wässrigen Lösungen in Wasser, Wassergemischen und dieser Medien in dampfförmigem Aggregatzustand zur Behandlung und Aufbereitung dieser Medien, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandung einer Röhre (1, 3, 5, 7, 9, 11) in ihrem Querschnitt mit einer Anzahl von „n” Flächen (2, 4, 6, 8, 10, 12) gestaltet ist, wobei die Flächen ballig kreisbogenförmig konkav oder konvex ausgebildet sind und in Längsachse der Röhre einen Drall aufweisen.




Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102015010639A
Publication Date:
02/16/2017
Filing Date:
08/13/2015
Assignee:
Schöbbel, Sandy, 39128 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202012012741U1N/A2013-11-19
DE10333477A1N/A2005-02-24
DE9418641U1N/A1995-03-02
DE4118354A1N/A1992-01-02
DE946533CN/A1956-08-02



Foreign References:
AT134543B1933-08-25
33183351967-05-09
Other References:
Masaru Emoto, „Die Botschaft des Wassers”, KOHA-Verlag GmbH, Burgrain, Deutsche Ausgabe, Seite 119
Attorney, Agent or Firm:
Kagelmann, Manfred, Dipl.-Ing., 39130, Magdeburg, DE
Claims:
1. Röhre zur Durchleitung von Wasser, wässrigen Lösungen in Wasser, Wassergemischen und dieser Medien in dampfförmigem Aggregatzustand zur Behandlung und Aufbereitung dieser Medien, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandung einer Röhre (1, 3, 5, 7, 9, 11) in ihrem Querschnitt mit einer Anzahl von „n” Flächen (2, 4, 6, 8, 10, 12) gestaltet ist, wobei die Flächen ballig kreisbogenförmig konkav oder konvex ausgebildet sind und in Längsachse der Röhre einen Drall aufweisen.

2. Röhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl „n” dabei drei bis achtzehn beträgt.

3. Röhre nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drall eine Steigung von einer Windung auf 10 mm bis 1000 mm aufweist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Röhre zur Durchleitung von Wasser, wässrigen Lösungen in Wasser, Wassergemischen und dieser Medien in dampfförmigem Aggregatzustand. Sie ist anwendbar bei der Behandlung und Aufbereitung der vorgenannten Medien.

Bekannt sind Röhren mit reliefartiger innerer Wandgestaltung zur Begünstigung einer turbulenten Strömung von Wärmeträger- oder Kühlflüssigkeit im Innenwandbereich von Rohrleitungen, auch Ripplets genannt, welche insbesondere eine Verbesserung der Wärmeübertragung für Heiz- oder Kühlzwecke bewirken sollen (DE 20 2012 012 741.1).

Bekannt ist es auch ein Microclusterwasser mit besonders strukturierten Molekülen (Masaru Emoto, „Die Botschaft des Wassers”, KOHA-Verlag GmbH, Burgrain, Deutsche Ausgabe, Seite 119).

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Röhre zu schaffen,
deren Innenwandung so gestaltet ist, dass nicht nur an der Innenwandung derselben, eine turbulente Strömung vom durchfließenden Medium erzeugt wird, sondern vielmehr eine intensive Bewegung innerhalb des Mediums bis in den Kern des Mediums hinein realisiert wird.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe wie mit den Ansprüchen angegeben so gelöst, dass die Innenwandung einer Röhre in ihrem Querschnitt symmetrisch mit einer Anzahl von „n” Flächen gestaltet ist, wobei die Flächen ballig kreisbogenförmig konkav oder konvex ausgebildet sind und in Längsachse der Röhre eine Drall aufweisen. Die Anzahl „n” beträgt dabei drei bis achtzehn. Die Steigung des Dralls beträgt 10 mm bis 1000 mm pro Windung.

Beim Durchleiten von wässrigen Flüssigkeiten, zur Behandlung derselben, durch eine erfindungsgemäße Röhre, werden die Moleküle des Mediums infolge von intensiver Bewegung desselben an der Innenwandgestaltung der Röhre bis zur Mitte der Strömung derart in ihrer inneren Struktur verändert, dass ein so behandeltes wässriges Medium bessere gesundheitliche Eigenschaften aufweist als ein unbehandeltes Medium. Ein so aufbereitetes und behandeltes Wasser kann dadurch sogar eine gewisse Heilwirkung zur Anwendung bei speziellen Krankheiten erlangen. Auch bei der Tierhaltung und zur Bewässerung beim Anbau von Pflanzen wirkt sich ein mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung behandeltes Wasser positiv für Gesundheit und Ertrag aus.

Nachstehend wird die Erfindung an drei Ausführungsbeispielen erläutert. In der dazugehörigen Zeichnung sind mit

1 ein Röhrenabschnitt mit sechs konvexen inneren Anflächungen und mit

1.1 ein Röhrenabschnitt mit sechs konvexen inneren Anflächungen und mit zylindrischer Mantelfläche und mit

2 ein Röhrenabschnitt mit sechs konkaven inneren Anflächungen und mit

2.1 ein Röhrenabschnitt mit sechs konkaven inneren Anflächungen und mit zylindrischer Mantelfläche und mit

3 ein Röhrenabschnitt mit drei konvexen Anflächungen und mit

4 ein Röhrenabschnitt mit vier konvexen Anflächungen
schematisch dargestellt.

Ausführungsbeispiel 1 (Fig. 1)

Eine Trinkwasserleitung von 5 m Länge und einem Innendurchmesser von 30 mm ist als Röhre 1 an ihrer Innenwandung, im Querschnitt betrachtet, mit sechs symmetrisch zu einander angeordneten Flächen 2 nach Art eines Innensechskants gestaltet. Die längs zur Röhrenachse verlaufenden Flächen 2 sind dabei quer zur Längsachse der Röhre 1 ballig kreisbogenförmig mit einem Radius von 100 mm konvex ausgebildet. Diese Flächen 2 weisen einen Drall zur Längsachse der Röhre 1 auf, mit einer Steigung von einer Windung auf 300 mm Länge. Sobald das druckbeaufschlagte Medium Trinkwasser die Röhre 1 passiert, entstehen zunächst Verwirbelungen des Mediums im Randgebiet der Röhre 1 und setzen sich dann bis ins Innere des Medienstromes fort und erfassen so das gesamte Strömungsmedium.

Ausführungsbeispiel 2 (Fig. 4)

Eine Wasserleitung als Rohr 9 zur drucklosen Ableitung von Abwasser mit 30 m Länge und einem Innendurchmesser von 200 mm ist an ihrer Innenwandung, im Querschnitt betrachtet, mit vier symmetrisch zu einander angeordneten Flächen 10 nach Art eines Innenvierkants gestaltet. Die längs zur Röhrenachse verlaufenden Flächen 10 sind dabei quer zur Längsachse des Rohrs ballig kreisbogenförmig mit einem Radius von 500 mm konvex ausgebildet. Diese Flächen 10 weisen einen Drall zur Längsachse des Rohrs 9 auf mit einer Steigung von einer Windung auf einen Längenmeter. Sobald das Abwasser das Rohr 9 drucklos passiert, entstehen zunächst Verwirbelungen des Mediums im Randgebiet das Rohr 9 sowie auf dem Grund des Rohrs 9 und setzen sich dann bis ins Innere des Medienstromes fort und erfassen so das gesamte Strömungsmedium womit auch eine Sedimentation von Fest- und Schwebstoffen weitgehend reduziert wird.

Ausführungsbeispiel 3 (Fig. 2, Fig. 2.1)

Eine flexible Röhre 5 ist als Wasserschlauch von 20 m Länge und einen Innendurchmesser von 20 mm ausgebildet und an seiner Innenwandung, im Querschnitt betrachtet, mit sechs symmetrisch zu einander angeordneten Flächen 8 nach Art eines Innensechskants gestaltet. Die längs zur Röhrenachse verlaufenden Flächen 8 sind dabei quer zur Längsachse der Röhre 5 ballig kreisbogenförmig konkav ausgebildet, mit einem Radius von 10 mm. Diese Flächen 8 weisen einen Drall zur Längsachse der Röhre 5 auf. Die Steigung des Dralls beträgt eine Windung auf 100 mm Länge. Sobald druckbeaufschlagtes Wasser die Röhre 5 passiert, entstehen zunächst Verwirbelungen des Wassers im Randgebiet und setzen sich dann bis ins Innere der Strömung fort und erfassen so das gesamte Wasservolumen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 202012012741 [0002]

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • Masaru Emoto, „Die Botschaft des Wassers”, KOHA-Verlag GmbH, Burgrain, Deutsche Ausgabe, Seite 119 [0003]