Title:
Umkleidungseinrichtung und ein Verfahren zum Umkleiden
Kind Code:
A1


Abstract:

Umkleidungseinrichtung einer Langeinrichtung, insbesondere eines Kabels, insbesondere mit ein oder zwei Endelementen an Enden der Langeinrichtung, insbesondere umfassend mindestens zwei Spiralelemente in einer im Wesentlichen übereinstimmenden Form und Durchmesser, die ineinander, axial versetzbar, angeordnet sind, wodurch die Langeinrichtung, insbesondere nach Anbringung der Endelemente, zu umgeben ist, insbesondere in Teilbereichen im Wesentlichen nahezu vollständig.




Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102015005090A
Publication Date:
10/27/2016
Filing Date:
04/22/2015
Assignee:
Eßer, Irina, 63322 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Nitz, Astrid, Dr., 63739, Aschaffenburg, DE
Claims:
1. Umkleidungseinrichtung (1) einer Langeinrichtung (17), insbesondere eines Kabels, insbesondere mit ein oder zwei Endelementen (9) an Enden (8) der Langeinrichtung, insbesondere umfassend mindestens zwei Spiralelemente (3) in einer im Wesentlichen übereinstimmenden Form und Durchmesser (4), die ineinander, axial versetzbar, angeordnet sind, wodurch die Langeinrichtung (17), insbesondere nach Anbringung der Endelemente (9), zu umgeben ist, insbesondere in Teilbereichen im Wesentlichen nahezu vollständig.

2. Umkleidungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralelemente (3) mindestens zwei oder mehrere spiralförmig gewundene Flachbänder (5) umfassen.

3. Umkleidungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralelemente (3) ineinander greifende, insbesondere mit rechts- und/oder links herum verlaufenden Drehrichtungen (15) eingedrehte Spiralen von Flachband (5) umfassen, die insbesondere mit entgegengesetzt verlaufenden Einsetzrichtungen (16) ineinander gesetzt sind.

4. Umkleidungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Materialstärke und/oder Steigungswinkel (7) des Spiralelementes (3) auf seinen Durchmesser (4) abgestimmt ist.

5. Umkleidungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralelemente (3) ein Material umfassen, das elastisch und/oder plastisch verformbar ist.

6. Umkleidungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralelemente (3) Metall und/oder Metalllegierungen, insbesondere Edelmetall und/oder Edelmetalllegierung, umfassend aufgebaut sind.

7. Umkleidungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zueinander eingedrehte Spiralelemente (3) zwei unterschiedliche Materialien umfassen, insbesondere eine erste ein Metall und/oder Metalllegierung und eine zweite ein anderes Metall und/oder andere Metalllegierung und/oder einen Kunststoff.

8. Umkleidungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Langeinrichtung (17) ein Hörgerätkabel umfasst, mit an Enden (8) des Hörgerätekabels angeordneten Endelementen (9), die insbesondere einen Innenohrlautsprecher (10) und/oder ein Hinterohrgerät (11) umfassen.

9. Verfahren zum Umkleiden mit einer Umkleidungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei zwei oder mehrere ineinander angeordnete Spiralelemente (3) um eine Längsanordnung (17), insbesondere mit ein oder zwei Endelementen (9) an Enden (8) der Längsanordnung (17), insbesondere ein Kabel, angeordnet werden, insbesondere zunächst um die Längseinrichtung (17) radial aufgeschoben und/oder gelegt werden und anschließend ineinander axial eingebracht und/oder eingedreht werden, so dass sich zumindest in Teilbereichen eine im Wesentlichen geschlossene Oberfläche (13) bildet.

10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hörgerätekabel mit Endelementen, die insbesondere einen Innenohrlautsprecher (10) und/oder ein Hinterohrgerät (11) umfassen, mit Spiralelementen (3) umgeben wird, wobei insbesondere zunächst ein erstes Spiralelement seitlich radial aufgesetzt wird, das in nicht-komprimiertem Zustand das Hörgerätekabel in seiner Gesamtlänge als Spiralelement (3) umgibt, und anschießend ein zweites Spiralelement (3) in das erste Spiralelement (3) so lange eingedreht wird, bis beide Spiralelemente (3) zusammen eine Umhüllung des Hörgerätekabels in entspanntem oder lediglich in vorbestimmtem Maß unter Spannung stehendem Zustand bilden, wobei das erste Spiralelement (3) vor dem Eindrehen des zweiten Spiralelements (3) insbesondere in einem vorgegebenen Ausmaß zusammengedrückt wird, so dass ein Bearbeitungsabstand zu einem Kabelende entsteht.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Umkleidungseinrichtung einer Langeinrichtung, insbesondere eines Kabels nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 und ein Verfahren zum Umkleiden mit einer Umkleidungseinrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 9.

Bekannt ist es, dass Kabel mit festen Gummiummantelungen versehen werden, die eng anliegend ausgebildet sind. Bei einem großen Dimensionsunterschied zwischen Kabel und daran angeschlossenen Elementen kann ein störender Zugwiderstand entstehen und eine Zerstörung der Einrichtung bewirken oder ein ungewolltes Verschieben.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfache und sichere Umkleidungseinrichtung bereitzustellen, die die Nachteile des Stands der Technik vermeidet.

Die Aufgabe wird gelöst durch eine Umkleidungseinrichtung einer Langeinrichtung, insbesondere eines Kabels, insbesondere mit ein oder zwei Endelementen an Enden der Langeinrichtung, insbesondere umfassend mindestens zwei Spiralelemente in einer im Wesentlichen übereinstimmenden Form und Durchmesser, die ineinander, axial versetzbar, angeordnet sind, wodurch die Langeinrichtung, insbesondere nach Anbringung der Endelemente, zu umgeben ist, insbesondere in Teilbereichen im Wesentlichen nahezu vollständig.

Die ineinander angeordneten Flachbandspiralen bilden eine Art flexibles Spiralscharnier. Das Scharnier ist in jede Richtung biegsam. Vorteilhaft ist es, identische Flachdrahtspiralen einzusetzen, die ineinander eingedreht werden können, so dass sich eine nahezu geschlossene Oberfläche bildet. Die Materialstärken und die Steigungswinkel sind vorteilhaft an den Durchmesser angepasst.

Vorteilhaft ist es, wenn die Spiralelemente mindestens zwei oder mehrere spiralförmig gewundene Flachbänder umfassen.

Vorteilhaft ist es, wenn die Spiralelemente ineinander greifende, insbesondere mit rechts- und/oder links herum verlaufenden Drehrichtungen eingedrehte Spiralen von Flachband umfassen, die insbesondere mit entgegengesetzt verlaufenden Einsetzrichtungen ineinander gesetzt sind.

Vorteilhaft ist es, wenn Materialstärke und/oder Steigungswinkel des Spiralelementes auf seinen Durchmesser abgestimmt ist.

Vorteilhaft ist es, wenn die Spiralelemente ein Material umfassen, das elastisch und/oder plastisch verformbar ist.

Vorteilhaft ist es, wenn die Spiralelemente Metall und/oder Metalllegierungen, insbesondere Edelmetall und/oder Edelmetalllegierung, umfassend aufgebaut sind.

Vorteilhaft ist es, wenn zwei zueinander eingedrehte Spiralelemente zwei unterschiedliche Materialien umfassen, insbesondere eine erste ein Metall und/oder Metalllegierung und eine zweite ein anderes Metall und/oder andere Metalllegierung und/oder einen Kunststoff.

Vorteilhaft ist es, wenn die Langeinrichtung ein Hörgerätkabel umfasst, mit an Enden des Hörgerätekabels angeordneten Endelementen, die insbesondere einen Innenohrlautsprecher und/oder ein Hinterohrgerät umfassen.

Bei einem Hörgerät ist die Kabelverbindung regelmäßig schmaler als der Innenohrlautsprecher und das Hinterohrgerät. Das Kabel verbindet die beiden Elemente. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht ein Anbringen ohne eine Demontage der beiden Endstücke. Zugleich erfolgt ein Schutz vor Beschädigungen und eine Stabilisierung des Kabels. Zusammen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können die beiden Elemente besser und sicherer vom Ohr abgenommen werden. Es kann eine einfache Anpassung an alle Grundformen, insbesondere des menschlichen Ohrs, erfolgen.

Die Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch ein Verfahren zum Umkleiden mit einer Umkleidungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei zwei oder mehrere ineinander angeordnete Spiralelemente um eine Längsanordnung, insbesondere mit ein oder zwei Endelementen an Enden der Längsanordnung, insbesondere ein Kabel, angeordnet werden, insbesondere zunächst um die Längseinrichtung radial aufgeschoben und/oder gelegt werden und anschließend ineinander axial eingebracht und/oder eingedreht werden, so dass sich zumindest in Teilbereichen eine im Wesentlichen geschlossene Oberfläche bildet.

Vorteilhaft ist es, wenn ein Hörgerätekabel mit Endelementen, die insbesondere einen Innenohrlautsprecher und/oder ein Hinterohrgerät umfassen, mit Spiralelementen umgeben wird, wobei insbesondere zunächst ein erstes Spiralelement seitlich radial aufgesetzt wird, das in nicht-komprimiertem Zustand das Hörgerätekabel in seiner Gesamtlänge als Spiralelement 3 umgibt, und anschießend ein zweites Spiralelement 3 in das erste Spiralelement 3 so lange eingedreht wird, bis beide Spiralelemente 3 zusammen eine Umhüllung des Hörgerätekabels in entspanntem oder lediglich in vorbestimmtem Maß unter Spannung stehendem Zustand bilden, wobei das erste Spiralelement 3 vor dem Eindrehen des zweiten Spiralelements 3 insbesondere in einem vorgegebenen Ausmaß zusammengedrückt wird, so dass ein Bearbeitungsabstand zu einem Kabelende entsteht.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachstehenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert sind.

Es zeigen:

1 eine erfindungsgemäße Umkleidungseinrichtung,

2 eine Umkleidungseinrichtung an einem Ohr,

3 eine Umkleidungseinrichtung an einem Ohr und

4 eine Umkleidungseinrichtung an einem Ohr.

1 zeigt eine erfindungsgemäße Umkleidungseinrichtung 1. Die ineinander angeordneten Spiralelemente 3 in Form von Flachdrahtspiralen in Form von Flachbändern 5 bilden eine Art flexibles Spiralscharnier. Das Scharnier ist in jede Richtung biegsam. Vorteilhaft ist es, identische Flachdrahtspiralen einzusetzen, die ineinander eingedreht werden können, so dass sich eine nahezu geschlossene Oberfläche bildet. Die Materialstärken und die Steigungswinkel sind an den Innendurchmesser angepasst.

2 zeigt eine Umkleidungseinrichtung 1 an einem Ohr 14. Die Umkleidungseinrichtung 1 umkleidet eine Langeinrichtung 17, insbesondere ein Kabel, insbesondere mit ein oder zwei Endelementen 9 an Enden 8 der Langeinrichtung, insbesondere umfassend mindestens zwei Spiralelemente 3 in einer im Wesentlichen übereinstimmenden Form und Durchmesser 4, die ineinander, axial versetzbar, angeordnet sind, wodurch die Langeinrichtung 17, insbesondere nach Anbringung der Endelemente 9, zu umgeben ist, insbesondere in Teilbereichen im Wesentlichen nahezu vollständig. Bei einem Hörgerät, wie dargestellt, ist eine entsprechende, nicht dargestellte Kabelverbindung regelmäßig schmaler als ein Innenohrlautsprecher 10 und ein Hinterohrgerät 11. Das Kabel verbindet die beiden Endelemente 9. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 ermöglicht ein Anbringen ohne eine Demontage der beiden Endelemente 9. Zugleich erfolgt ein Schutz vor Beschädigungen und eine Stabilisierung des Kabels. Zusammen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können die beiden Endelemente 9 besser und sicherer vom Ohr abgenommen werden. Es kann eine einfache Anpassung an verschiedene Einsatzgebiete, insbesondere des menschlichen Ohrs 14, erfolgen.

3 zeigt eine Umkleidungseinrichtung 1 an einem Ohr 14 in einer Hinteransicht mit einem Hinterohrgerät 11, das als Endelement 9 an einem Ende 8 eines Kabels angebracht ist, das von zwei erfindungsgemäß ineinander gedrehten Spiralelementen 3 mit einer Oberfläche 13 stabil und gesichert umgeben ist.

4 zeigt eine Umkleidungseinrichtung 1 an einem Ohr 14.

Bezugszeichenliste

1
Umkleidungseinrichtung
3
Spiralelement
4
Durchmesser
5
Flachband
7
Steigungswinkel
8
Ende
9
Endelement
10
Innenohrlautsprecher
11
Hinterohrgerät
12
Durchmesser
13
Oberfläche
14
Ohr
15
Drehrichtung
16
Einsetzrichtung
17
Langeinrichtung