Title:
Bandaufnahmeelement für metallische Hohlzargen
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Bandaufnahmeelement für Hohlzargen zur Aufnahme eines Türbandes, mit einer Grundplatte (1) und einer Deckplatte (2), wobei, zwischen der Grundplatte (1) und der Deckplatte (2) ein mittels Verstellspindeln (6, 7) verstellbarer Klemmblock mit einer Trägerplatte (4) und zumindest einer Klemmplatte (5) zur Aufnahme des Türbandes (3) angeordnet ist, wobei die Deckplatte (2) an ihrer zur Hohlzarge hin orientierten Oberseite mehrere Senkbohrungen aufweist, in denen korrespondierende in die Zarge eingeprägte Senkungen der Zarge (12) eingreifen. Ferner betrifft die Erfindung eine Anordnung zumindest eines, insbesondere zweier, dreier oder vierer oder mehr solcher Bandaufnahmeelemente und einer Hohlzarge (2), insbesondere einer Stahlzarge oder einer Aluminiumzarge.




Inventors:
Nofen, Dirk, Dr. (42579, Heiligenhaus, DE)
Application Number:
DE102015003043A
Publication Date:
09/15/2016
Filing Date:
03/11/2015
Assignee:
GUSTAV KAULS GmbH & Co. KG, 42579 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202012100994U1N/A2013-07-01
DE102004037762B3N/A2006-02-02



Attorney, Agent or Firm:
Methling, Frank-Oliver, Dipl.-Ing. Dr.-Ing., 45136, Essen, DE
Claims:
1. Bandaufnahmeelement für Hohlzargen zur Aufnahme eines Türbandes, mit einer Grundplatte (1) und einer Deckplatte (2), wobei, zwischen der Grundplatte (1) und der Deckplatte (2) ein mittels Verstellspindeln (6, 7) verstellbarer Klemmblock mit einer Trägerplatte (4) und zumindest einer Klemmplatte (5) zur Aufnahme des Türbandes (3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatte (2) an ihrer zur Hohlzarge hin orientierten Oberseite mehrere Senkbohrungen aufweist, in denen korrespondierende in die Zarge eingeprägte Senkungen der Zarge (12) eingreifen.

2. Bandaufnahmeelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Setzmuttern auf der der Hohlzarge abgewandten Seite der Deckplatte (2) in die Senkbohrungen eingepresst und/oder eingeschweißt und/oder auf- bzw. eingeklebt sind, wobei das Bandaufnahmeelement mittels die Zarge (12) und die Deckplatte (2) durchgreifender Senkkopfschrauben (14) fixiert wird, die in die Setzmuttern eingreifen.

3. Bandaufnahmeelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandaufnahmeelement eine oder mehrere Adapterplatte/n (13, 13', 13'') aufweist, die an der von der Zarge (12) abgewandten Unterseite der Deckplatte (2) anliegen und die mehrere Senkbohrungen und/oder zylindrische Durchgangslöcher aufweisen, in welchen die Senkungen der Zarge (12) eingreifen, wobei das Bandaufnahmeelement mittels die Zarge (12) und die Deckplatte (2) durchgreifender Senkkopfschrauben (14) fixiert wird, die in Gewinde der Adapterplatte/n (13, 13'') und/oder in Gewinde von Pressmuttern eingreifen, die entsprechende Durchgangslöcher in der Adapterplatte eingesetzt sind.

4. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Senkungen der Zarge (12) formschlüssig in den Senkbohrungen der Deckplatte (2) und/oder der Adapterplatte/n (13, 13', 13'') einliegen.

5. Bandaufnahmeelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Formschluss zwischen den Senkungen der Zarge (12) und den Senkbohrungen in der Deckplatte (2) und/oder der/den Adapterplatte/n (13, 13', 13'') unter Spannung der angezogenen Senkkopfschrauben (14), insbesondere durch plastisches Verformen des Materials der Zarge (12) erzeugt wird.

6. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandaufnahmeelement eine oder mehrere einteilig oder mehrteilig ausgeführte Adapterplatte/n (13, 13', 13'') aufweist.

7. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paket von mindestens zwei übereinander angeordneten Adapterplatten (13', 13'') angeordnet ist.

8. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Adapterplatten (13', 13'') übereinander angeordnet sind, wobei eine erste, oberste Adapterplatte (13') mehrere Senkbohrungen und/oder zylindrische Durchgangsbohrungen aufweist, in die Senkungen der Zarge (12) greifen, und zumindest eine weitere, unterste Adapterplatte (13'') mehrere Durchgangsgewinde und/oder in Durchgangslöcher eingesetzte Pressmuttern aufweist, in welche die Zarge (12) und die Deckplatte (2) und die erste Adapterplatte (13') durchgreifende Senkkopfschrauben (14) eingeschraubt sind.

9. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Adapterplatte/n (13, 13', 13'') an der Deckplatte (2) vormontiert ist/sind.

10. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandaufnahmeelement eine oder mehrere Spannschrauben (8, 9) aufweist, mittels derer der Klemmblock gegen die Deckplatte (2) und/oder die Deckplatte (2) gegen die Grundplatte (1) und/oder der Klemmblock gegen die Grundplatte (1) verspannt werden kann, insbesondere dass die Spannschraube/n entsprechende gesenkte, insbesondere zerspanend hergestellte oder eingeprägte Senkungen der Zarge (2) durchgreifen.

11. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Deckplatte (2) und der Adapterplatte (13, 13') und/oder zwischen einer ersten Adapterplatte (13') und einer zweiten Adapterplatte (13'') ein oder mehrere Abstandhalter angeordnet sind.

12. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandaufnahmeelement einen symmetrischen Aufbau aufweist und jeweils eine oder mehrere Adapterplatten (13, 13', 13'') auf beiden Seiten des Klemmblocks angeordnet sind.

13. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandaufnahmeelement zumindest eine einstückig ausgeführte Adapterplatte aufweist, welche unterseitig an der Deckplatte (2) anliegt und Verbindungsbolzen, mittels denen die Deckplatte (2) und die Grundplatte (1) des Bandaufnahmeelementes verbunden sind, umgreifen, insbesondere formschlüssig umgreifen.

14. Anordnung zumindest eines, insbesondere zweier, dreier oder vierer oder mehr Bandaufnahmeelemente nach einem der vorherigen Ansprüche und einer Hohlzarge (2), insbesondere einer Stahlzarge oder einer Aluminiumzarge.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Bandaufnahmeelement für Hohlzargen zur Aufnahme eines Türbandes, mit einer Grundplatte und einer Deckplatte, wobei zwischen der Grundplatte und der Deckplatte ein mittels Verstellspindeln verstellbarer Klemmblock mit einer Trägerplatte und zumindest einer Klemmplatte zur Aufnahme des Türbandes angeordnet ist.

Derartige Bandaufnahmeelemente werden eingesetzt, um eine dreidimensionale Einstellung der darin über ein Türband montierten Tür zu ermöglichen. Dabei können die mittels solcher Bandaufnahmeelemente montierten Türen erhebliche Massen aufweisen.

Problematisch bei den bekannten Bandaufnahmeelementen für Hohlzargen ist es, die erforderliche Festigkeit der Gesamtkonstruktion aus Zarge und den Bandaufnahmeelementen für Hohlzargen zu garantieren.

Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bandaufnahmeelement der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass nach der Montage des Bandaufnahmeelementes in der Hohlzarge ein sicherer Halt einer montierten Tür und eine hohe Belastbarkeit der Gesamtanordnung gewährleistet ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Bandaufnahmeelement gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Besonders vorteilhaft bei dem Bandaufnahmeelement für Hohlzargen zur Aufnahme eines Türbandes, mit einer Grundplatte und einer Deckplatte, wobei zwischen der Grundplatte und der Deckplatte ein mittels Verstellspindeln verstellbarer Klemmblock mit einer Trägerplatte und zumindest einer Klemmplatte zur Aufnahme des Türbandes angeordnet ist, ist es, dass die Deckplatte an ihrer zur Hohlzarge hin orientierten Oberseite mehrere Senkbohrungen aufweist, in denen korrespondierende in die Zarge eingeprägte Senkungen der Zarge eingreifen.

Die Senkungen der Hohlzarge sind dabei so angeordnet, dass sie in die Senkbohrungen der Deckplatte eingreifen und können insbesondere tiefgezogen werden. Zunächst werden die Senkbohrungen der Deckplatte auf die Senkungen der Zarge ausgerichtet. Auf diese Weise ragen die Zargensenkungen in die korrespondierenden Senkungen in der Deckplatte und vergrößern hierdurch die Auflagefläche der Zarge an der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes. Ferner wird durch die in die Senkbohrungen der Deckplatte hineinragenden Senkungen der Zarge ein seitliches Verrutschen des Bandaufnahmeelementes in der Hohlzarge senkrecht zur Eingriffrichtung der Senkungen verhindert. Insgesamt ist die Stabilität der Gesamtanordnung durch die Vergrößerung der Auflagefläche und Kontaktfläche deutlich verbessert.

Dabei können Gewinde zur Aufnahme von Befestigungsschrauben durch in die Deckplatte des Bandaufnahmeelementes eingepresste und/oder aufgeschweißte und/oder auf- bzw. eingeklebte Setzmuttern gebildet sein. In diesem Fall sind Setzmuttern auf der der Hohlzarge abgewandten Seite der Deckplatte, auf der das Bandaufnahmeelement aufliegt, in die Senkbohrungen eingepresst und/oder eingeschweißt und/oder auf- bzw. eingeklebt sind, wobei das Bandaufnahmeelement mittels die Zarge und die Deckplatte durchgreifender Senkkopfschrauben fixiert wird, die in die Setzmuttern eingreifen.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Bandaufnahmeelement eine oder mehrere Adapterplatte/n auf, die an der von der Zarge abgewandten Unterseite der Deckplatte anliegen und die mehrere Senkbohrungen und/oder zylindrische Durchgangslöcher aufweisen, in welchen die Senkungen der Zarge eingreifen, wobei das Bandaufnahmeelement mittels die Zarge und die Deckplatte durchgreifender Senkkopfschrauben fixiert wird, die in Gewinde der Adapterplatte/n eingreifen.

Die Senkungen der Hohlzarge sind dabei in diesem Fall so angeordnet, dass sie in die Senkbohrungen der Deckplatte sowie in die Senkbohrungen und/oder zylindrischen Durchgangslöcher der Adapterplatte eingreifen und können insbesondere tiefgezogen werden. Zunächst werden die Senkbohrungen der Deckplatte auf die Senkungen der Zarge ausgerichtet, wonach anschließend die Senkbohrungen der Adapterplatte auf die Senkprofile ausgerichtet werden, wobei sich ein Teil der Senkprofile über die Deckplattensenkbohrungen hinaus in die Adapterplattensenkbohrungen und/oder zylindrischen Adapterplattendurchgangslöcher erstrecken. Auf diese Weise durchragen die Zargensenkungen die Deckplatte und liegen in den Senkungen und/oder zylindrischen Durchgangslöchern der Adapterplatte ein. Nach erfolgter Ausrichtung werden Senkkopfschrauben durch die Zarge sowie durch die Deckplattensenkbohrungen und die Adapterplattensenkbohrungen in die in der Adapterplatte angeordneten Gewinde eingeschraubt. Bei den Gewinden in der Adapterplatte kann es sich um Durchgangsgewinde handeln. Alternativ können auch Gewindesacklöcher in der Adapterplatte angeordnet sein. Die Gewinde sind fluchtend mit den Senkbohrungen und/oder zylindrischen Durchgangslöchern.

Ferner können die Gewinde durch in die Adapterplatte eingepresste und/oder aufgeschweißte und/oder auf- bzw. eingeklebte Setzmuttern gebildet sein.

Weist/weisen die Adapterplatte/n Senkungen auf, so sind diese Senkungen vorzugsweise so auszuführen, dass die Kegelflächen der Senkungen in der Deckplatte ohne Versatz oder Rücksprung in die jeweils korrespondierenden Senkungen in der Adapterplatte übergehen. Fertigungstechnisch kann dies beispielsweise dadurch erzielt werden, dass Deckplatte und Adapterplatte als Einheit gesenkt werden, das heißt, dass in ein und demselben Senkvorgang die jeweils korrespondierenden Senkungen in Deck- und Adapterplatte mit einem einzigen Werkzeug eingebracht werden.

Weist die Adapterplatte zylindrische Durchgangsbohrungen auf, entspricht der jeweilige Durchmesser dieser zylindrischen Durchgangsbohrungen vorzugsweise dem Durchmesser des jeweils korrespondierenden Durchgangslochs der Senkbohrung, das heißt die Kegelfläche der Senkung in der Deckplatte geht ohne Versatz oder ähnliches in die zylindrische Durchgangsbohrung in der Adapterplatte über.

Es versteht sich von selbst, dass sämtliche in einem Bauteil eingebrachte Senkungen und/oder zylindrische Durchgangslöcher mit den jeweils korrespondierenden Senkungen und/oder zylindrischen Durchgangslöchern in einem anderen Bauteil zueinander fluchtend angeordnet sind.

Statt ein oder mehrere Adapterplatten zu verwenden, ist es auch möglich, Pressmuttern direkt auf der der Hohlzarge abgewandten Seite der Deckplatte, auf der das Bandaufnahmeelement aufliegt, also rückseitig in die entsprechenden Senklöcher einzupressen, einzuschweißen und/oder auf- bzw. einzukleben. In diesem Fall werden nach erfolgter Ausrichtung des Bandaufnahmeelements zur Zarge die Senkkopfschrauben durch die Zarge sowie durch die Deckplattensenkbohrungen in die Gewinde der an der Deckplatte angeordneten Pressmuttern eingeschraubt.

Durch die Verschraubung werden die Zarge, die Deckplatte des Bandaufnahmeelementes und bei Vorhandensein die Adapterplatte kraftschlüssig verbunden und fixiert, was größere Beanspruchungen durch die danach zu montierende Tür ohne ein Verrutschen des Bandaufnahmeelements ermöglicht. Durch die zusätzliche/n Adapterplatte/n wird die gesamte Zarge versteift, wodurch sich insgesamt eine erhöhte Tragfähigkeit der Gesamtanordnung ergibt. Bei der metallischen Hohlzarge kann es sich um eine Stahlzarge oder eine Aluminiumzarge handeln oder um einen anderen metallischen Werkstoff.

Es ist auch möglich, dass die Zarge, die Deckplatte des Bandaufnahmeelements und bei Vorhandensein die Adapterplatte nicht nur kraft-, sondern auch formschlüssig verbunden und fixiert sind. Hierzu liegen die Zargensenkungen sowohl in der Deck- als auch bei Vorhandensein in der Adapterplatte formschlüssig ein. Alternativ ist es auch möglich, dass die Zargensenkungen nur in der Deck- oder nur in der Adapterplatte formschlüssig einliegen.

Es versteht sich von selbst, dass die Zargensenkungen in der Adapterplatte nur in den korrespondierenden Senkbohrungen und nicht in den zylindrisch eingebrachten Durchgangslöchern formschlüssig einliegen können.

Besonders bevorzugt wird der Formschluss zwischen den Senkungen der Zarge und den Senkbohrungen in der Deckplatte und/oder bei Vorhandensein der/den Adapterplatte/n unter Spannung der angezogenen Senkkopfschrauben, insbesondere durch plastisches Verformen des Materials der Zarge erzeugt.

Das bedeutet, dass bei der Montage zunächst die Zargeninnenseite und die Oberseite der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes aneinander anliegen, um einen sicheren und festen Sitz des Bandaufnahmeelementes in der Zarge zu gewährleisten. Dabei wird das Bandaufnahmeelement derart ausgerichtet, dass die Senkungen der Zarge in die entsprechenden Senkbohrungen in der Deckplatte und gegebenenfalls angeordneter Senkbohrungen in gegebenenfalls angeordneten Adapterplatten eingreifen. Bei dem Anziehen der Senkkopfschrauben zur Fixierung des Bandaufnahmeelementes in der Zarge wird dann die Zarge im Bereich der Senkungen unter der Last der Schraube soweit verformt, dass ein Formschluss der Zargensenkung mit der Senkbohrung in der Deckplatte und/oder bei Vorhandensein der/den Adapterplatte/n erzeugt wird. Wichtig ist bei der Dimensionierung in diesem Fall, dass bei der Montage zunächst die Zargeninnenseite an der Oberseite der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes zur Anlage kommt, bevor der Formschluss in den Senkungen erzeugt wird, um zu gewährleisten, dass das Bandaufnahmeelement in der Zarge fixiert werden kann, ohne dass ein Spalt zwischen Zargeninnenseite und der Oberseite der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes auftreten kann.

Bei solchen Anordnungen eines Bandaufnahmeelementes in Hohlzargen aus metallischen Materialien ist das Bandaufnahmeelement zur Montage des Türbandes dementsprechend in dem Hohlraum einer solchen Metallzarge angeordnet.

Durch die Anordnung zusätzlicher Adapterplatten wird die Zarge versteift und erhält hierdurch eine erhöhte Stabilität. Dies gewährleistet es auch bei großen Lasten, dass sich die metallische Hohlzarge nicht verwindet.

Dabei kann die Adapterplatte das Bandaufnahmeelement in Richtung der senkrechten Erstreckung der Zarge in der Einbausituation überragen. Hierdurch erfolgt eine Versteifung der Zarge nicht nur in jenem Bereich, in welchem das Bandaufnahmeelement angeordnet ist, sondern darüber hinaus oberhalb und/oder unterhalb des Bandaufnahmeelementes durch die Adapterplatte/n. Die Adapterplatten können ferner einen Absatz aufweisen, der so ausgestaltet ist, dass vor dem Absatz an der der Zarge zugewandten Seite der Adapterplatte die Deckplatte des Bandaufnahmeelementes zwischen Zarge und Adapterplatte einliegt, und der Absatz eine Höhe aufweist, die der Dicke der Deckplatte entspricht, sodass jener Bereich der Adapterplatte, welcher die Deckplatte des Bandaufnahmeelementes überragt, flach an der Zarge anliegt und diese zusätzlich aussteift. Der Absatz kann einteilig an die Adapterplatte angeformt sein.

In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die eigentliche Adapterplatte und der Absatz zweiteilig ausgeprägt. Der Absatz kann lose auf der Adapterplatte aufliegen oder mit dieser verschraubt und/oder verschweißt und/oder verklebt sein.

Besonders bevorzugt weist die Dicke des Absatzes ein geringfügiges Untermaß gegenüber der Dicke der Deckplatte auf.

Hierdurch ergibt sich eine insgesamt sehr tragfähige Gesamtanordnung. Dabei ist es nicht erforderlich, die Materialstärke der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes zu erhöhen. Vielmehr kann die Materialstärke der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes von beispielsweise 3 mm oder 4 mm beibehalten werden. Hierdurch wird eine maximale Verstellbarkeit des Klemmblockes in dem Bandaufnahmeelement in Richtung auf die Zarge ermöglicht, sodass Standardbänder eingesetzt werden können. Die Ursache liegt darin, dass der Aufnahmeschlitz zur Aufnahme des Bandes möglichst nah an jene Seite der Zarge heranfahrbar sein sollte, durch welche die Einstellwerkzeuge geführt werden, um eben die genannten Standardbänder verwenden zu können.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Dimensionierung der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes sowie der weiteren Adapterplatten dergestalt erfolgt, dass der Hohlraum innerhalb der Zarge durch die Adapterplatten ausgefüllt wird, so dass das Bandaufnahmeelement und die Adapterplatten sich in einer Richtung senkrecht zur Einschraubrichtung der Senkkopfschrauben zur Montage des Bandaufnahmeelementes innerhalb der Zarge an der Zarge das heißt an dem Holprofil an der Innenseite abstützen und hierdurch die Zarge zusätzlich versteifen.

Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die Deckplatte und/oder die Adapterplatte derart dimensioniert sind, dass der Hohlraum innerhalb der Zarge durch die Deckplatte und/oder Adapterplatte nicht komplett ausgefüllt wird und sich somit die Deckplatte und/oder Adapterplatte innerhalb der Zarge an der Zarge, das heißt an dem Hohlprofil an der Innenseite nur einseitig oder gar nicht abstützt.

Dabei kann die Deckplatte des Bandaufnahmeelementes dergestalt ausgeführt sein, dass dieses bei Draufsicht auf das Bandaufnahmeelement etwas schmaler ausgeführt ist, als die darunterliegende Adapterplatte, um es zu ermöglichen, dass die Zarge einen entsprechenden Radius aufweisen kann und dieser Radius in dem Rücksprung der Deckplatte einliegen kann. Alternativ oder kumulativ kann die Deckplatte des Bandaufnahmeelementes eine Fase oder Abrundung an den Kanten der Oberseite aufweisen.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Adapterplatte mehrteilig ausgeführt. Insbesondere kann ein Paket von mindestens zwei übereinander angeordneten Adapterplatten angeordnet sein.

Durch die Anordnung mehrerer Adapterplatten, deren Breite bevorzugt ein geringes Untermaß gegenüber der inneren lichten Weite des Hohlprofils der Zarge aufweist, wird somit ein massives Paket aus Deckplatte des Bandaufnahmeelementes sowie Adapterplatten geschaffen, welche den Hohlraum der Zarge auszufüllen vermögen und hierdurch die Zarge in dem Bereich, in welchem das Bandaufnahmeelement montiert ist, versteifen und insgesamt zu einer erhöhten Stabilität der Gesamtanordnung führen. Ferner führen die Adapterplatten dazu, das Bandaufnahmeelement auch senkrecht zur Richtung der Befestigungsschrauben innerhalb der Hohlzarge zu fixieren, indem das Paket von Adapterplatten sich aufgrund seiner Dimensionierung seitlich an den Innenseiten der Hohlzarge abstützt.

Selbstverständlich kann das Paket von Adapterplatten auch so dimensioniert sein, dass sich diese nur einseitig oder gar nicht gegen die Innenseiten der Hohlzarge abstützt.

Zur Montage innerhalb der Zarge weist die Hohlzarge dementsprechend mehrere eingeprägte Senkungen auf. Diese Senkungen der Hohlzarge greifen in entsprechende korrespondierende Senkungen in der Deckplatte sowie in entsprechende korrespondierende Senkungen und/oder zylindrische Durchgangslöcher in der Adapterplatte respektive bei Anordnung eines Paketes von Adapterplatten in zumindest die oberste Adapterplatte unmittelbar unterhalb der Deckplatte ein, wodurch sich eine Vergrößerung der Abstützfläche des Zargenblechs gegenüber dem Bandaufnahmeelement ergibt. Ferner kann sich dadurch, dass die Senkungen der Zarge in entsprechende Senkungen der Deckplatte und in entsprechende Senkungen und/oder zylindrische Durchgangslöcher der zumindest obersten Adapterplatte eingreifen, ein Formschluss zwischen der Zarge der Deckplatte und zumindest der obersten Adapterplatte ergeben. Hierdurch ergibt sich insgesamt eine deutlich erhöhte Stabilität der Gesamtanordnung.

Die Schrauben zur Montage des Bandaufnahmeelementes greifen dementsprechend von außen durch die Zarge und die Deckplatte des Bandaufnahmeelementes hindurch in die Adapterplatte/n ein. Bei Anordnung mehrerer Adapterplatten, das heißt bei Anordnung eines Paketes von Adapterplatten, durchgreifen die Montageschrauben neben der Zarge und der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes ferner die darunterliegenden Adapterplatten und sind jeweils in die in der untersten Adapterplatte angeordneten Gewinde eingeschraubt. Bei diesen Gewinden kann es sich um Gewindesacklöcher handeln. Vorzugsweise handelt es sich jedoch um Durchgangsgewinde, da hierdurch zum einen die Fertigung des Gewindes als auch das Einschrauben der Senkkopfschrauben vereinfacht wird, da die Länge der Senkkopfschraube in diesem Fall der Dicke des Gesamtpaketes aus Zarge, Deckplatte des Bandaufnahmeelementes sowie Adapterplattenpaket entsprechen kann. Es ist in diesem Fall auch möglich, dass die Schrauben kürzer oder länger als die Dicke des genannten Gesamtpakets sind. Selbstverständlich können anstatt die Gewinde in der untersten Adapterplatte vorzusehen auch in die unterste Adapterplatte eingepresste, angeschweißte und/oder auf- bzw. eingeklebte Pressmuttern Verwendung finden, in die die Montageschrauben eingeschraubt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform sind dementsprechend mehrere Adapterplatten übereinander angeordnet, wobei eine erste, oberste Adapterplatte mehrere Senkbohrungen und/oder zylindrische Durchgangslöcher aufweist, in die die Senkungen der Zarge eingreifen, und wobei zumindest eine weitere, unterste Adapterplatte mehrere Durchgangsgewinde aufweist, in welche die Zarge und die Deckplatte und die erste Adapterplatte durchgreifende Senkkopfschrauben eingeschraubt sind.

Es können jedoch auch mehr als eine erste oberste und eine zweite unterste Adapterplatte vorgesehen sein. Dementsprechend kann ein Paket aus Adapterplatten zusammengestellt werden, um das Bandaufnahmeelement auf den in der Hohlzarge vorhandenen Einbauraum anzupassen und diesen auszufüllen, so dass die Hohlzarge durch das Adapterplattenpaket und das Bandaufnahmeelement räumlich ausgefüllt und hierdurch versteift wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind eine oder mehrere Adapterplatten an der Deckplatte vormontiert. Alternativ können eine oder mehrere Adapterplatten als getrennte Bauteile vorgesehen sein. Insbesondere können eine oder mehrere Adapterplatten an der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes angeschweißt und/oder mit dieser verschraubt und/oder untereinander verschweißt und/oder untereinander verschraubt und/oder untereinander verklebt sein.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Bandaufnahmeelement eine oder mehrere Spannschrauben auf, mittels derer der Klemmblock gegen die Deckplatte und/oder die Deckplatte gegen die Grundplatte und/oder der Klemmblock gegen die Grundplatte verspannt werden kann. Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass die Spannschrauben entsprechende gesenkte, das heißt zerspanend hergestellte oder eingeprägte Senkungen der Zarge durchgreifen. Durch derartige Senkungen liegen die Köpfe der montierten Spannschrauben flächenbündig ein.

Mittels derartiger Spannschrauben ist es möglich, das Spiel der Gewinde der Verstellspindeln nach Ausrichtung des Klemmblocks und insbesondere nach der Montage des Türbandes auszugleichen. Naturgemäß weisen die Verstellspindeln um ihre Gangbarkeit zu gewährleisten ein geringes Gewindespiel auf. Dieses Gewindespiel kann mittels derartiger Spannschrauben nach der Montage ausgeglichen werden, um die Tür in der gewünschten Position zu fixieren und festzulegen und das Gewindespiel der Verstellspindeln auszugleichen.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind zwischen der Deckplatte und der Adapterplatte und/oder zwischen einer ersten Adapterplatte und einer zweiten Adapterplatte ein oder mehrere Abstandhalter angeordnet. Durch derartige Abstandhalter können beliebig dicke Pakete und dementsprechende Anpassungen an den vorhandenen Einbauraum innerhalb einer Hohlzarge erzeugt werden.

Besonders bevorzugt weist das Bandaufnahmeelement einen symmetrischen Aufbau auf, wobei jeweils eine oder mehrere Adapterplatten auf beiden Seiten des Klemmblocks angeordnet sind. Mit dem Begriff zu beiden Seiten ist dabei die Frontansicht auf das Bandaufnahmeelement gemeint, wobei klar ist, dass das Bandaufnahmeelement in der Endmontageposition in einer Zarge senkrecht angeordnet ist. Dementsprechend ist bei senkrechter Anordnung des Bandaufnahmeelementes in der Montageposition innerhalb einer Zarge damit gemeint, dass sowohl oberhalb als auch unterhalb des Klemmblockes entsprechende Adapterplatten und oder Pakete von Adapterplatten angeordnet sind, so dass auf einer entsprechenden Höhe die Metallzarge versteift wird. Hierdurch wird insbesondere die Verwindungssteifigkeit der gesamten Anordnung und der Hohlzarge deutlich erhöht.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Bandaufnahmeelement zumindest eine einstückig ausgeführte Adapterplatte auf, welche unterseitig an der Deckplatte anliegt und Verbindungsbolzen, mittels denen die Deckplatte und die Grundplatte des Bandaufnahmeelementes verbunden sind umgreifen, insbesondere formschlüssig umgreifen.

Im Zwischenraum zwischen den Verbindungsbolzen sind die Verstellspindeln und der mittels der Verstellspindeln verfahrbare Klemmblock angeordnet.

Es ist somit auch möglich, dass die in der Einbausituation in der Zarge oberhalb und unterhalb des Klemmblocks angeordneten jeweils korrespondierenden Adapterplatten einteilig ausgebildet sind. In diesem Fall umgreift also eine Adapterplatte die Aufnahmeeinheit des Bandaufnahmeelements. Handelt es sich um ein Paket von Adapterplatten umgreift dieses Paket die Aufnahmeeinheit. Der Begriff der Aufnahmeeinheit wird bei der Beschreibung des Beispiels näher erläutert.

Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Adapterplatte bzw. das Paket von Adapterplatten die Aufnahmeeinheit konturgenau umgreift.

Die Aufnahmeeinheit kann also formschlüssig von der entsprechenden Aussparung der Adapterplatte bzw. des Pakets von Adapterplatten umgriffen werden. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die Aufnahmeeinheit mit einem geringen Untermaß, also nicht formschlüssig von der entsprechenden Aussparung der Adapterplatte bzw. des Pakets von Adapterplatten umgriffen wird.

Da die Aufnahmeeinheit mit Klemmblock möglichst bündig auf der Innenseite der Hohlzarge aufliegen sollte, in der der Aufnahmeschlitz für das Band vorgesehen ist, ist klar, dass die Adapterplatte bzw. das Paket von Adapterplatten die Aufnahmeeinheit mit Klemmblock vorzugsweise nur höchstens in dem Bereich umgreift, in dem die Aufnahmeeinheit nicht an der Innenseite der Hohlzarge anliegt.

Es ist auch möglich, dass die Deckplatte an die Zarge angeschweißt wird. Dies kann an ihren Außenkanten erfolgen und/oder im Bereich von Durchbrüchen in der Deckplatte. Um diese Durchbrüche mit einem Schweißgerät erreichen zu können, sind entsprechende mit dem Durchbruch in der Deckplatte fluchtende Durchbrüche in der Adapterplatte bzw. in den zu einem Paket zusammengestellten Adapterplatten vorzusehen. Die zu den Durchbrüchen in der Deckplatte fluchtenden Durchbrüche in der Adapterplatte bzw. in den Adapterplatten können dabei kleiner, gleich groß oder größer im Vergleich zu den korrespondierenden Durchbrüchen in der Deckplatte sein. Selbstverständlich können im Bereich der Durchbrüche die Adapterplatten auch untereinander verschweißt werden.

Sämtliche Bauteile oder ein Teil der Bauteile können vollständig oder teilweise mit Gleitlacken und/oder Gleitfilmen und/oder Schmiermitteln beschichtet und/oder galvanisch oberflächenveredelt sein.

Immer wenn eine Pressmutter eingesetzt wird, verfügt das entsprechende Bauteil über ein entsprechendes Durchgangsloch, in das die Pressmutter fluchtend eingesetzt wird.

Weiter betrifft die Erfindung eine Anordnung zumindest eines, insbesondere zweier, dreier oder vierer oder mehr Bandaufnahmeelemente nach der Erfindung und einer Hohlzarge, insbesondere einer Stahlzarge oder einer Aluminiumzarge. Dabei ist die Anordnung beliebig vieler Bandaufnahmeelemente möglich, so dass diese nicht auf die Anordnung eines, zweier, dreier oder vierer Bandaufnahmeelemente beschränkt ist.

Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt und werden nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht eines Bandaufnahmeelementes;

2 eine vergrößerte Darstellung des Details A nach 1 vor dem Anziehen der Befestigungsschraube;

3 den Schnitt B-B nach 2;

4 eine Darstellung des Details analog zu 2 nach dem Anziehen der Befestigungsschraube;

5 den Schnitt C-C nach 4;

6 eine Detailvergrößerung einer zweiten Ausführungsform ähnlich der Darstellung gemäß 2 vor dem Anziehen der Befestigungsschraube;

7 eine Darstellung des Details der zweiten Ausführungsform nach 6 nach dem Anziehen der Befestigungsschraube.

Dabei sind die Schnittdarstellungen gemäß den 2 bis 7 im Bezug auf 1 nicht maßstabsgerecht.

1 zeigt die Seitenansicht eines Bandaufnahmeelementes zur Aufnahme eines Türbandes mit einer Grundplatte 1 und einer Deckplatte 2. Zwischen der Grundplatte 1 und der Deckplatte 2 ist ein über die Verstellspindeln 6, 7 senkrecht verstellbarer Klemmblock angeordnet, der zur Aufnahme und Festlegung eine Bandlappens eines Türbandes 3 vorgesehen ist. Hierzu weist der Klemmblock eine Trägerplatte 4 sowie eine Klemmplatte 5 auf. Das Türband 3 wird zwischen der Trägerplatte 4 und der Klemmplatte 5 durch nicht dargestellte Klemmschrauben fixiert, welche die Klemmplatte 5 sowie das Türband 3 durchgreifen und in die Trägerplatte 4 eingeschraubt werden. Zur Fixierung der nicht dargestellten Klemmschrauben sind in der Deckplatte 2 entsprechende fluchtende Bohrungen vorgesehen, durch die mittels eines Werkzeuges hindurch gegriffen werden kann, um die Klemmschrauben zu fixieren und hierdurch das Türband 3 in den Klemmblock zwischen der Trägerplatte 4 und der Klemmplatte 5 festzulegen.

In einer nicht dargestellten Variante ist die Deckplatte zweiteilig ausgebildet, d. h. die Deckplatte besteht aus zwei aufeinander liegenden Platten, die in Bezug auf Ihre Dimensionierung und Lochanordnung und Lochdurchmesser gleich sind. Die Platten sind also so angeordnet, dass die korrespondierenden Löcher in beiden Platten jeweils in einer Flucht liegen. Sind in der dem Klemmblock abgewandten ersten Platte auf der dem Klemmblock abgewandten Seite Senkungen vorgesehen, so werden diese Senkungen in der dem Klemmblock zugewandten zweiten Platte weiter geführt.

Sofern die erste Platte deutlich dicker ist als die zweite Platte, kann auch der Fall vorliegen, dass die mit den Senklöchern der ersten Platte korrespondierenden Löcher in der zweiten Platte einen größeren Lochdurchmesser aufweisen als die korrespondierenden Senklöcher in der ersten Platte. In diesem Fall verfügen die entsprechenden Löcher in der zweiten Platte über keine Senkungen.

Das Bandaufnahmeelement weist einen symmetrischen Aufbau auf. Dementsprechend sind die Grundplatte 1 und die Deckplatte 2 mittels Verbindungsbolzen 10, 11 miteinander mittels Schraubverbindungen verbunden. Alternativ zu Schraubverbindungen können auch andere Verbindungsarten wie Schweißen, Nieten oder dergleichen verwendet werden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Grundplatte 1 und die Deckplatte 2 mittels Schraubverbindungen über die Verbindungsbolzen 10, 11 miteinander verbunden. Dementsprechend sind in der Figur nicht dargestellte Schrauben von unten durch die Grundplatte 1 hindurch in die Verbindungsbolzen 10, 11 eingeschraubt. Ferner sind von oben durch die Deckplatte 2 hindurch nicht dargestellte Schrauben in die Verbindungsbolzen 10, 11 eingeschraubt. Die Schrauben können flächenbündig oder vorspringend oder zurückspringend in den entsprechenden Senkungen in Deck- und Grundplatte einliegen.

In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Verbindungsbolzen 10, 11 einen halbkreissegmentförmigen Querschnitt auf. Dabei sind diese Verbindungsbolzen 10, 11 mit halbkreissegmentförmigen Querschnitt so auf der Grundplatte 1 angeordnet, dass ihre jeweils flache Seite parallel mit der entsprechenden stirnseitigen Kante der rechteckförmigen Trägerplatte 4 ist, wobei sich Trägerplatte 4 und Verbindungsbolzen 10, 11 nicht berühren.

Die halbkreisförmigen Außenseiten der Verbindungsbolzen 10, 11 sind bündig zur entsprechenden Außenkontur der Grundplatte 1. Die Grundplatte 1 hat dabei eine Außenkontur derart, dass an einen rechteckförmigen Teil einstückig an die beiden kürzeren Außenseiten jeweils ein Teil mit einer halbkreisförmigen Kontur angeformt ist. Dabei entsprechen die Halbreisdurchmesser der halbkreissegmentförmigen Teile der Breite des rechteckförmigen Teils, wobei die Breite des rechteckförmigen Teils selbstverständlich die kürzere Seite des Rechtecks meint. Die halbkreisförmigen Teile sind dabei so an den rechteckförmigen Teil angeformt, dass die Längsseiten des rechteckigen Teils nahtlos, also ohne Versatz oder Ähnliches jeweils in die halbkreisförmige Kontur übergehen.

Die außenseitig mit der Grundplatte 1 montierten Verbindungsbolzen 10, 11 bilden die Aufnahmeeinheit des Bandaufnahmeelements. Innerhalb des so gebildeten U-förmigen Bauteils liegt der Klemmblock ein, wobei die Gewindespindeln 6, 7 des Klemmblocks endseitig über Vorsprünge verfügen, die in entsprechenden Bohrungen in der Grundplatte 1 drehbar gelagert sind. Der Klemmblock ist symmetrisch innerhalb des U-förmigen Aufbaus angeordnet und überragt die Grundplatte 1 in ihrer Breite nicht.

Die Gewindespindeln 6, 7 verfügen beidseitig über Vorsprünge, wobei die jeweils eine Seite, wie beschrieben in entsprechenden Durchgangslöchern in der Grundplatte 1 einliegt. Die jeweils andere Seite liegt drehbar in korrespondierenden Durchgangslöchern in der Deckplatte 2 ein. In den Absätzen, die in der Deckplatte 2 einliegen, sind Werkzeugaufnahmen vorgesehen. Diese Werkzeugaufnahmen diesen dazu, die Spindeln 6, 7 von außen betätigen und damit die Tür in der Breite einstellen zu können.

Ferner sind Spannschrauben 8, 9 vorgesehen, mittels derer die Trägerplatte 4 gegen die Deckplatte 2 verspannt werden kann. Dieses Verspannen dient dem Aufheben des Gewindespiels der Verstellspindeln 6, 7 nach der erfolgten Ausrichtung des Klemmblockes in der gewünschten Position. Hierzu durchgreifen die Spannschrauben 8, 9 entsprechende Durchgangsgewinde in der Trägerplatte 4 und greifen in fluchtende Durchgangsbohrungen in der Grundplatte 1 ein. Die Köpfe der als Senkschrauben ausgebildeten Spannschrauben 8, 9 liegen in entsprechenden Senkungen in der Deckplatte 2 ein, sodass die Schraubenköpfe der Spannschrauben 8, 9 flächenbündig mit der Oberseite der Deckplatte 2 abschließen. Die Begriffe Gewindespindel und Verstellspindel werden im Sinne der Erfindung synonym benutzt.

Wie 1 zu entnehmen ist, ist die Trägerplatte 4 im Bereich der Verstellspindeln 6, 7 sowie im Bereich der die Spannschrauben 8, 9 aufnehmenden Durchgangsgewinde mittels einer jeweiligen Aufdickung auf beiden Seiten versehen, um die Stabilität und Tragfähigkeit der Trägerplatte 4 zu erhöhen. Diese Aufdickungen sind im dargestellten Ausführungsbeispiel einteilig an die eigentliche Trägerplatte 4 angeformt.

Alternativ besteht die Möglichkeit, dass die Aufdickungen nicht einteilig an die eigentliche Trägerplatte angeformt sind, sondern dass die Aufdickungen separate Bauteile darstellen, die auf die Trägerplatte beispielsweise durch Anschweißen oder Verschrauben befestigt werden.

Wie durch die Strichpunktlinien angedeutet, weist die Deckplatte 2 mehrere Bohrungen zu beiden Seiten des Bandaufnahmeelementes zur Aufnahme entsprechender Befestigungsschrauben zur Festlegung des Bandaufnahmeelementes an einer Zarge 12 auf. Anhand der vergrößerten Darstellung gemäß 2 des Details A nach 1 wird die Befestigung des Bandaufnahmeelementes an der Zarge 12 erläutert.

Die Zarge 12 weist eingeprägte Senkungen auf, die in entsprechenden Senklöchern der Deckplatte 2 des Bandaufnahmeelementes eingreifen und die derart ausgeführt sind, dass die Senkungen der Zarge 12 die Senklöcher in der Deckplatte 2 durchgreifen und diese hinsichtlich der Materialstärke der Deckplatte 2 überragen. Unter der Deckplatte 2 ist eine Adapterplatte 13 angeordnet, die ihrerseits in der Flucht der Senkungen der Zarge 12 und der Deckplatte 2 eine Senkbohrung und ein Durchgangsgewinde aufweist. Die Senkung in der Zarge 12 ist soweit ausgeführt, dass diese nicht nur in die entsprechende Senkung in der Deckplatte 2 des Bandaufnahmeelementes eingreift sondern darüber hinaus ebenfalls in dem gesenkten Bereich der Adapterplatte 13 eingreift. Ferner durchgreift die Senkkopfschraube 14 die Zarge 12 und die Deckplatte 2 und greift in ein Durchgangsgewinde in der Adapterplatte 13 ein. Durch die Anordnung einer Mehrzahl derartiger Senkkopfschrauben wird das Bandaufnahmeelement dementsprechend in der Hohlzarge festgelegt.

In der seitlichen Erstreckung von Deckplatte 2 und Adapterplatte 13 senkrecht zu der Darstellung gemäß 2 entsprechend dem Schnitt B-B entspricht die Breite der Adapterplatte 13 dabei mit einem kleinen Untermaß der lichten Weite innerhalb der Zarge 12, so dass die Zarge 12 durch die Adapterplatte 13 versteift wird in dem sich die Gesamtkonstruktion innerhalb der Zarge beidseitig abstützt. Dies ist deutlich erkennbar in 3, welche den Schnitt B-B nach 2 zeigt. Der Schnitt B-B gemäß 3 entspricht somit der Sicht in senkrechter Richtung in der Einbausituation von Zarge 12 und Bandaufnahmeelement. Deutliche erkennbar ist die Aussteifung der Hohlzarge 12 durch die innenseitig anliegende Adapterplatte 13.

In den 2 und 3 ist die Montagesituation vor dem Anziehen der Befestigungsschraube 14 dargestellt. Es ist deutlich erkennbar, dass zur Vermeidung eines Spaltes zwischen Zarge 12 und Deckplatte 2 die Gesamtanordnung derart dimenensioniert ist, dass Zarge 12 und Deckplatte 2 flach aneinander liegen, während im Bereich der Zargensenkung, welche in die korrespondierende Senkung in der Deckplatte 2 und der Adapterplatte 13 eingreift, noch ein schmaler Spalt erkennbar ist.

Die Montagesituation nach dem Anziehen der Befestigungsschraube 14 ist in den 4 und 5 dargestellt. 4 zeigt eine Darstellung des Details analog zu 2 nach dem Anziehen der Befestigungsschraube 14, während 5 den Schnitt C-C nach 4 zeigt.

Deutlich erkennbar in den Darstellungen gemäß den 4 und 5 ist der durch das Anziehen der Schraube 14 erzeugte Formschluss zwischen der Zarge 12 und der Deckplatte 2 sowie der Adapterplatte 13 im Bereich der Senkung. Hierdurch wird die Auflagefläche der Zarge 12 vergrößert und die Gesamtanordnung deutlich versteift.

Der Formschluss zwischen der Zarge 12 und der Deckplatte 2 sowie der Adapterplatte 13 im Bereich der Senkung, wie er in den 4 und 5 erkennbar ist, wird dabei wie erläutert durch das Anziehen der Befestigungsschraube 14 durch eine Verformung der Zarge 12 im Bereich der Senkung herbeigeführt. Hierduch ist es gewährleistet, dass vor der Schaffung des Formschlusses im Bereich der Senkung es zunächst zu einer flachen Anlage der Deckplatte 2 an der Innenseite der Zarge 12 kommt. Dies führt wiederum zu einer stabilen Befestigung des Bandaufnahmeelementes in der Zarge 12.

In 6 ist eine alternative Ausgestaltung der Befestigung des Bandaufnahmeelementes in der Zarge 12 dargestellt. Die Darstellung ist ähnlich der Detailvergrößerung nach 2, wobei bei dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß 6 unterhalb der Deckplatte 2 des Bandaufnahmeelementes ein Paket aus zwei Adapterplatten 13', 13'' vorgesehen ist. Dabei weist die unterhalb der Deckplatte 2 angeordnete erste Adapterplatte 13' eine gesenkte Durchgangsbohrung auf, die von der Senkkopfschraube 14 durchgriffen wird und in die die Senkung der Zarge 12 formschlüssig ebenso eingreift wie in die Senkung in der Deckplatte 2. Unterhalb der ersten Adapterplatte 13' ist eine zweite Adapterplatte 13'' angeordnet, die entsprechend positionierte Durchgangsgewinde aufweist. In die Durchgangsgewinde der zweiten Adapterplatte 13'' ist die Senkkopfschraube 14 eingeschraubt wodurch das gesamte Paket aus Zarge 12, Deckplatte 2, erste Adapterplatte 13' und zweiter Adapterplatte 13'' miteinander verbunden wird. Dabei sind selbstverständlich zu beiden Seiten des Klemmblocks jeweils eine Mehrzahl von Senkkopfschrauben 14 zur Befestigung des Bandaufnahmeelementes in der Zarge 12 angeordnet.

In der Projektion senkrecht zur Ansicht gemäß 4 weist das Paket aus Adapterplatten 13', 13'' eine Breite auf, die ein geringes Untermaß gegenüber der lichten Weite innerhalb der Zarge 12 aufweist, so dass der Hohlraum innerhalb der Zarge 12 durch das Paket aus Adapterplatten 13', 13'' nahezu ausgefüllt wird und sich die Gesamtanordnung innerhalb der Zarge 12 zu beiden Seiten abstützt und die Zarge 12 hierdurch versteift.

In 6 ist dabei wiederum die Situation der Anordnung vor dem Anziehen der Befestigungsschraube 14 dargestellt, während 7 die Einbausituation nach dem Anziehen der Schraube 14 zeigt. Es ist wiederum deutlich erkennbar, dass die Bauteile derart gestaltet sind, dass es vor dem Anziehen der Schraube 14 zu einer flachen Anlage zwischen der Zarge 12 und der Deckplatte 2 des Bandaufnahmeelementes kommt. Erst durch das Anziehen der Schraube 14 wird das Material der Zarge 12 im Bereich der Senkung verformt und hierdurch das formschlüssige Einliegen der Zarge 12 in den Senkbohrungen in der Deckplatte 2 und der ersten Adapterplatte 13' herbeigeführt.

In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Bauteile derart zueinander dimensioniert, dass sich nach dem Anziehen der Befestigungsschrauben ein Formschluss im Bereich der Senkungen durch eine Verformung und gegebenenfalls ein Fließen des Materials der Zarge ergibt.

Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, dass sich ein Formschluss zwischen Zargensenkung, Senkung in der Deckplatte und Senkung in Adapterplatte ergibt. Es kann auch der vorgesehen sein, dass sich der Formschluss nur zwischen einem Teil dieser Bauteile ergibt. Auch ist es möglich, dass sich kein Formschluss zwischen den Bauteilen einstellt. Bereits dadurch, dass die Deckplatte 2 erfindungsgemäß an ihrer zur Hohlzarge 12 hin orientierten Oberseite mehrere Senkbohrungen aufweist, in denen korrespondierende in die Zarge eingeprägte Senkungen der Zarge 12 eingreifen, ergibt sich eine Versteifung der Gesamtanordnung.

Um das Bandaufnahmeelement gegen den Hohlraum in der Zarge vor Schutzeintrag oder Ähnliches zu schützen, kann ein sogenannter Mauerschutzkasten, ein Blech oder ähnliches vorgesehen sein. Dieses Bauteil kann lose an dem Bandaufnahmeelement anliegen oder fest mit diesem verbunden sein. Es kann also an einem oder mehreren Bauteilen des Bandaufnahmeelements angeschraubt, angeklebt und/oder angeschweißt sein.

Selbstverständlich sind in der Zarge an den Stellen Durchgangsbohrungen vorgesehen, an denen das Bandaufnahmeelement über Schrauben und Verstellspindeln mit Werkzeugaufnahmen verfügt, die von außen zugänglich sein müssen.

Bezugszeichenliste

1
Grundplatte
2
Deckplatte
3
Türband
4
Trägerplatte des Klemmblockes
5
Klemmplatte des Klemmblockes
6, 7
Verstellspindel
8, 9
Spannschrauben
10, 11
Verbindungsbolzen
12
Zarge
13, 13', 13''
Adapterplatten
14
Senkkopfschrauben