Title:
Arbeitslicht
Kind Code:
A1
Abstract:

Die Erfindung geht aus von einem Arbeitslicht mit zumindest einer Leuchtvorrichtung (12), mit einem mit der Leuchtvorrichtung (12) schwenkbar verbundenen Standmittel (14) und mit einer Handwerkzeugakkuschnittstelle (16), die dazu vorgesehen ist, einen Handwerkzeugakku (18) von einem Bediener lösbar zu koppeln.
Es wird vorgeschlagen, dass das Standmittel (14) eine Standfläche (96) ausbildet, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Hauptleuchtrichtung (24) der Leuchtvorrichtung (12) ausgerichtet ist.



Inventors:
Schaal, Thorsten (70180, Stuttgart, DE)
Luginsland, Juergen (71111, Waldenbuch, DE)
Roehm, Heiko (70176, Stuttgart, DE)
Application Number:
DE102014204971A
Publication Date:
11/20/2014
Filing Date:
03/18/2014
Assignee:
Robert Bosch GmbH, 70469 (DE)
International Classes:
Claims:
1. Arbeitslicht mit zumindest einer Leuchtvorrichtung (12), mit einem mit der Leuchtvorrichtung (12) schwenkbar verbundenen Standmittel (14) und mit einer Handwerkzeugakkuschnittstelle (16), die dazu vorgesehen ist, einen Handwerkzeugakku (18) von einem Bediener lösbar zu koppeln, dadurch gekennzeichnet, dass das Standmittel (14) eine Standfläche (96) ausbildet, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Hauptleuchtrichtung (24) der Leuchtvorrichtung (12) ausgerichtet ist.

2. Arbeitslicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Standmittel (14) zumindest einen zur hängenden Befestigung vorgesehenen Haken (32) aufweist.

3. Arbeitslicht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (32) eine Klinke (34) aufweist, die dazu vorgesehen ist, eine Hakenöffnung (36) des Hakens (32) zu verschließen.

4. Arbeitslicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Leuchtvorrichtungsgehäuse (38), wobei das Standmittel (14) zumindest in einer Richtung eine zumindest im Wesentlichen gleiche Erstreckung (40, 42) aufweist wie das Leuchtvorrichtungsgehäuse (38).

5. Arbeitslicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Handwerkzeugakkuschnittstelle (16) den Handwerkzeugakku (18) in einem betriebsbereiten Zustand relativ zu der Leuchtvorrichtung (12) unbeweglich befestigt.

6. Arbeitslicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Handwerkzeugakkuschnittstelle (16) einen Akkuaufnahmebereich (20) aufweist, der zumindest teilweise hinter der Leuchtvorrichtung (12) angeordnet ist.

7. Arbeitslicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Handwerkzeugakkuschnittstelle (16) eine Koppelrichtung (22) aufweist, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Hauptleuchtrichtung (24) der Leuchtvorrichtung (12) ausgerichtet ist.

8. Arbeitslicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Handwerkzeugakkuschnittstelle (16) zumindest im Wesentlichen parallel zu der Hauptleuchtrichtung (24) der Leuchtvorrichtung (12) ausgerichtet ist.

9. Arbeitslicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtvorrichtung (12) als ein Flächenstrahler ausgebildet ist.

10. Arbeitslicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtvorrichtung (12) zumindest drei Leuchtmittel (26) aufweist.

11. Arbeitslicht nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtvorrichtung (12) pro Leuchtmittel (26) eine Optik (28) aufweist.

12. Arbeitslicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Schwenkvorrichtung (44), die dazu vorgesehen ist, die Leuchtvorrichtung (12) relativ zu dem Standmittel (14) in zumindest zwei verschiedenen Stellungen zu verrasten.

Description:
Stand der Technik

Es ist bereits ein Arbeitslicht mit zumindest einer Leuchtvorrichtung, mit einem mit der Leuchtvorrichtung schwenkbar verbundenen Standmittel und mit einer an dem Standmittel angeordneten Handwerkzeugakkuschnittstelle, die dazu vorgesehen ist, einen Handwerkzeugakku von einem Bediener lösbar zu koppeln, vorgeschlagen worden.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einem Arbeitslicht mit zumindest einer Leuchtvorrichtung, mit einem mit der Leuchtvorrichtung schwenkbar verbundenen Standmittel und mit einer Handwerkzeugakkuschnittstelle, die dazu vorgesehen ist, einen Handwerkzeugakku von einem Bediener vorteilhaft werkzeuglos lösbar zu koppeln.

Es wird vorgeschlagen, dass das Standmittel zumindest einen zur hängenden Befestigung vorgesehenen Haken aufweist. Unter einer „Leuchtvorrichtung“ soll insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, ein für einen Bediener sichtbares Licht in einen Bereich auszustrahlen. Vorzugsweise ist die Leuchtvorrichtung dazu vorgesehen, einen Lichtstrom mit mehr als 25 Lumen, besonders bevorzugt mit mehr als 100 Lumen, auszustrahlen. Vorzugsweise ist die Leuchtvorrichtung gegen das Eindringen von Schmutz und Wasser, insbesondere zumindest nach der Schutzklasse IP33, vorteilhaft IP54, besonders vorteilhaft IP56, geschützt. Unter der Wendung „schwenkbar verbunden“ soll insbesondere verstanden werden, dass das Arbeitslicht eine Schwenkvorrichtung aufweist, die dazu vorgesehen ist, das Standmittel um eine Schwenkachse bewegbar an der Leuchtvorrichtung zu befestigen. Insbesondere soll unter einem „Standmittel“ ein Mittel verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, eine Standfläche aufzuspannen, die dazu geeignet ist, einen sicheren Stand zumindest auf einer ebenen Fläche bei unterschiedlichen Ausrichtungen der Leuchtvorrichtung, die vorzugsweise um zumindest 90 Grad um die Schwenkachse verschieden sind, zu gewährleisten. Insbesondere sind das Standmittel und die Leuchtvorrichtung fest miteinander verbunden. Vorteilhaft ist zur Trennung des Standmittels und der Leuchtvorrichtung zumindest ein Werkzeug notwendig. Unter einer „Handwerkzeugakkuschnittstelle“ soll insbesondere eine Schnittstelle verstanden werden, die in einem betriebsbereiten Zustand den Handwerkzeugakku elektrisch kontaktiert und vorzugsweise mechanisch befestigt. Unter „vorgesehen“ soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt. Insbesondere soll unter einem „Handwerkzeugakku“ ein Akkupack verstanden werden, der dazu geeignet ist, eine Handwerkzeugmaschine, beispielsweise einen Schrauber, eine Säge oder eine Bohrmaschine, mit elektrischer Energie zu versorgen. Vorzugsweise weist der Handwerkzeugakku eine Kapazität größer als 4 Wattstunden, vorteilhaft 8 Wattstunden, auf. Insbesondere umfasst der Handwerkzeugakku mehrere Akkuzellen. Vorzugsweise ist der Handwerkzeugakku als ein lithiumbasierter Akku ausgebildet. Vorzugsweise bezieht die die Leuchtvorrichtung bei einem Betrieb eine Energie ausschließlich aus dem Handwerkzeugakku. Insbesondere weist das Arbeitslicht keinen Energiespeicher zur Speicherung einer Betriebsenergie für längere Zeit auf. Unter dem Begriff „lösbar“ soll insbesondere verstanden werden, dass der Handwerkzeugakku von einem Bediener zerstörungsfrei und vorteilhaft werkzeuglos entnehmbar ist. Insbesondere soll unter einer „hängenden Befestigung“ eine Befestigung verstanden werden, bei der ein Schwerpunkt des Arbeitslichts zumindest im Wesentlichen senkrecht unter einem Befestigungspunkt angeordnet ist. Unter einem „Haken“ soll insbesondere ein Mittel verstanden werden, das einen Bügel aufweist, der einen Befestigungsbereich zumindest auf einer dem Schwerpunkt des Arbeitslichts abgewandten Seite umschließt. Vorzugsweise weist der Haken eine Hakenöffnung auf, durch die ein Mittel, an dem das Arbeitslicht aufgehängt werden soll, in den Befestigungsbereich des Hakens eingeführt werden kann. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Arbeitslichts ist konstruktiv einfach eine vorteilhafte Befestigung möglich.

In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass der Haken eine Klinke aufweist, die dazu vorgesehen ist, eine Hakenöffnung des Hakens zu verschließen, wodurch eine besonders absturzsichere hängende Befestigung erreicht werden kann. Vorzugsweise umschließen der Bügel und die Klinke den Befestigungsbereich in zumindest einem Betriebszustand vollständig. Vorteilhaft ist die Klinke mit dem Bügel schwenkbar verbunden. Der Haken weist vorteilhaft ein Federmittel auf, das auf die Klinke wirkt.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Arbeitslicht ein Leuchtvorrichtungsgehäuse umfasst, wobei das Standmittel zumindest in einer Richtung eine zumindest im Wesentlichen gleiche Erstreckung aufweist wie das Leuchtvorrichtungsgehäuse, wodurch eine kleine Baugröße bei einer vorteilhaften Größe des Standmittels erreicht werden kann. Insbesondere soll unter der Wendung „zumindest in einer Richtung eine gleiche Erstreckung aufweisen“ in diesem Zusammenhang verstanden werden, dass das Leuchtvorrichtungsgehäuse und das Standmittel auf zwei bei angelegtem Standmittel parallelen Geraden eine im Wesentlichen gleiche maximale Ausdehnung aufweisen. Unter einer „zumindest im Wesentlichen gleichen Erstreckung“ soll insbesondere verstanden werden, dass die Erstreckungen einen Unterschied von weniger als 25 %, vorteilhaft von weniger als 10 %, aufweisen.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Handwerkzeugakkuschnittstelle den Handwerkzeugakku in einem betriebsbereiten Zustand relativ zu der Leuchtvorrichtung unbeweglich befestigt, wodurch eine konstruktiv aufwendige und fehleranfällige Energieübertragung von dem Standmittel zu der Leuchtvorrichtung vermieden werden kann. Insbesondere soll unter der Wendung „relativ zu der Leuchtvorrichtung unbeweglich befestigen“ verstanden werden, dass der Handwerkzeugakku in einem betriebsbereiten Zustand fest mit der Leuchtvorrichtung verbunden ist. Insbesondere ist das Standmittel relativ zu dem Handwerkzeugakku in einem betriebsbereiten Zustand schwenkbar befestigt. Vorzugsweise ist die Handwerkzeugakkuschnittstelle nicht an dem Standmittel angeordnet.

In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass die Handwerkzeugakkuschnittstelle einen Akkuaufnahmebereich aufweist, der zumindest teilweise hinter der Leuchtvorrichtung angeordnet ist, wodurch eine kompakte Ausgestaltung erreicht werden kann. Unter einem „Akkuaufnahmebereich“ soll insbesondere ein von der Handwerkzeugakkuschnittstelle definierter Bereich verstanden werden, den der Handwerkzeugakku in einem betriebsbereiten Zustand einnimmt. Vorzugsweise begrenzt die Handwerkzeugakkuschnittstelle den Akkuaufnahmebereich auf zumindest einer Seite.

Unter der Wendung „zumindest teilweise hinter der Leuchtvorrichtung angeordnet“ soll insbesondere verstanden werden, dass der Akkuaufnahmebereich auf zumindest einer parallel zu einer Hauptleuchtrichtung der Leuchtvorrichtung ausgerichteten, die Leuchtvorrichtung schneidenden Geraden in Hauptleuchtrichtung gesehen vor der Leuchtvorrichtung angeordnet ist. Vorzugsweise sind wenigstens 50 % eines Volumens des Akkuaufnahmebereichs hinter der Leuchtvorrichtung angeordnet.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Handwerkzeugakkuschnittstelle eine Koppelrichtung aufweist, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Hauptleuchtrichtung der Leuchtvorrichtung ausgerichtet ist, wodurch der Handwerkzeugakku von einem Bediener einfach eingesetzt werden kann und eine platzsparende Konstruktion möglich ist. Unter einer „Koppelrichtung“ soll insbesondere eine von der Handwerkzeugakkuschnittstelle definierte Richtung verstanden werden, in die der Handwerkzeugakku zur Kopplung mit der Handwerkzeugakkuschnittstelle bewegt werden muss. Unter „zumindest im Wesentlichen“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass die Koppelrichtung von einer Senkrechten der Hauptleuchtrichtung um weniger als 30 Grad, vorteilhaft um weniger als 15 Grad, abweicht. Insbesondere soll unter einer „Hauptleuchtrichtung“ eine Richtung verstanden werden, in die die Leuchtvorrichtung eine maximale Helligkeit abstrahlt.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Leuchtvorrichtung als ein Flächenstrahler ausgebildet ist, wodurch eine geringe Blendwirkung erreicht werden kann. Insbesondere soll unter einem „Flächenstrahler“ ein Strahler verstanden werden, der eine Lichtaustrittsfläche größer als 10 cm2, vorteilhaft größer als 20 cm2, aufweist. Vorzugsweise bedeckt die Lichtaustrittsfläche der Leuchtvorrichtung mehr als 50 % einer Projektionsfläche des Arbeitslichts.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Leuchtvorrichtung zumindest drei Leuchtmittel aufweist, wodurch die geringe Blendwirkung konstruktiv einfach erreicht werden kann. Insbesondere soll unter einem „Leuchtmittel“ ein, dem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Bauteil, vorteilhaft jedoch eine Glühbirne, eine Energiesparlampe, eine Leuchtstoffröhre und/oder besonders vorteilhaft eine Leuchtdiode, verstanden werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Leuchtvorrichtung pro Leuchtmittel eine Optik aufweist, wodurch eine vorteilhafte Lichtausbreitung und eine geringe Blendwirkung konstruktiv einfach erreicht werden kann. Unter einer „Optik“ soll insbesondere ein Mittel verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, ein Licht der Leuchtmittel insbesondere verlustarm und streuungsarm zu brechen und/oder zu reflektieren. Bevorzugt ist die Optik dazu vorgesehen, einen Lichtstrom des Leuchtmittels zu bündeln. Vorzugsweise weist die Optik zumindest einen Reflektor auf. Alternativ oder zusätzlich könnte die Optik zumindest eine Linse aufweisen. Vorteilhaft ist die Optik von einer Schutzscheibe der Leuchtvorrichtung getrennt ausgebildet. Alternativ könnten die Leuchtvorrichtung und zumindest Teile der Optik einstückig ausgebildet sein.

Ferner wird vorgeschlagen, dass das Arbeitslicht eine Schwenkvorrichtung umfasst, die dazu vorgesehen ist, die Leuchtvorrichtung relativ zu dem Standmittel in zumindest zwei verschiedenen Stellungen zu verrasten, wodurch eine Ausrichtung der Leuchtvorrichtung besonders komfortabel möglich ist. Insbesondere soll unter „in zwei verschiedenen Stellungen verrasten“ verstanden werden, dass die Schwenkvorrichtung dazu vorgesehen ist, in zumindest zwei Stellungen eine Kraft auf das Standmittel zu bewirken, die einer Bewegung des Standmittels entgegenwirkt und die größer ist als eine Kraft in zumindest einer dritten Stellung des Standmittels.

Das erfindungsgemäße Arbeitslicht soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann das erfindungsgemäße Arbeitslicht zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.

Zeichnung

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

1 ein erfindungsgemäßes Arbeitslicht mit einer Leuchtvorrichtung und einem Standmittel in einer perspektivischen Ansicht, wobei das Standmittel ausgeklappt ist,

2 das Arbeitslicht aus 1 in einer Seitenansicht, wobei das Standmittel eingeklappt ist,

3 das Arbeitslicht aus 1, wobei die Leuchtvorrichtung als Explosionsdarstellung gezeigt ist,

4 eine Schwenkvorrichtung des Arbeitslichts aus 1 in einer perspektivischen Schnitt- und Explosionsdarstellung und

5 die Schwenkvorrichtung des Arbeitslichts aus 1 in einer perspektivischen Schnittdarstellung.

Beschreibung des Ausführungsbeispiels

1 und 2 zeigen ein Arbeitslicht 10 mit einer Leuchtvorrichtung 12, einem Standmittel 14, einer Handwerkzeugakkuschnittstelle 16, einem Leuchtvorrichtungsgehäuse 38 und einer Schwenkvorrichtung 44. Die Schwenkvorrichtung 44 verbindet die Leuchtvorrichtung 12 und das Leuchtvorrichtungsgehäuse 38 schwenkbar mit dem Standmittel 14. Die Leuchtvorrichtung 12 sendet in einem Betrieb einen Lichtstrom aus.

Die Handwerkzeugakkuschnittstelle 16 ist dazu vorgesehen, einen Handwerkzeugakku 18 in einem Akkuaufnahmebereich 20 der Handwerkzeugakkuschnittstelle 16 von einem Bediener lösbar an dem Leuchtvorrichtungsgehäuse 38 zu koppeln. Die Handwerkzeugakkuschnittstelle 16 ist teilweise einstückig mit dem Leuchtvorrichtungsgehäuse 38 ausgebildet. Die Handwerkzeugakkuschnittstelle 16 befestigt den Handwerkzeugakku 18 in einem betriebsbereiten Zustand mechanisch. Die Handwerkzeugakkuschnittstelle 16 befestigt den Handwerkzeugakku 18 in einem betriebsbereiten Zustand relativ zu dem Leuchtvorrichtungsgehäuse 38 und der Leuchtvorrichtung 12 unbeweglich. Zudem kontaktiert die Handwerkzeugakkuschnittstelle 16 den Handwerkzeugakku 18 in einem betriebsbereiten Zustand elektrisch. Der Handwerkzeugakku 18 versorgt bei einem Betrieb die Leuchtvorrichtung 12 mit einer elektrischen Energie.

Der Akkuaufnahmebereich 20 der Handwerkzeugakkuschnittstelle 16 ist teilweise hinter der Leuchtvorrichtung 12 angeordnet. Die Handwerkzeugakkuschnittstelle 16 weist eine Koppelrichtung 22 auf, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Hauptleuchtrichtung 24 der Leuchtvorrichtung 12 ausgerichtet ist. Die Handwerkzeugakkuschnittstelle 16 ist dazu vorgesehen, mit dem Handwerkzeugakku 18 zu verrasten. Der Handwerkzeugakku 18 weist ein nicht näher dargestelltes Bedienmittel auf, dessen Betätigung eine Rastverbindung zu der Handwerkzeugakkuschnittstelle 16 löst. Alternativ oder zusätzlich könnte die Handwerkzeugakkuschnittstelle 16 ein die Rastverbindung lösendes Bedienmittel aufweisen.

Wie 3 zeigt, ist die Leuchtvorrichtung 12 als ein Flächenstrahler ausgebildet. Dazu weist die Leuchtvorrichtung 12 mehr als drei Leuchtmittel 26 auf. Die gezeigte Leuchtvorrichtung 12 weist zehn Leuchtmittel 26 auf. Die Leuchtmittel 26 sind jeweils als eine Leuchtdiode ausgebildet. Die Leuchtvorrichtung 12 weist eine Leiterplatte 46 auf, die die Leuchtmittel 26 befestigt und kontaktiert. Die Leuchtvorrichtung 12 weist eine weitere nicht näher dargestellt Leiterplatte mit einer Elektronik auf, die dazu vorgesehen ist, die Leuchtmittel 26 mit einer geeigneten elektrischen Energie zu versorgen. Alternativ oder zusätzlich könnte die Elektronik auf einer gleichen Leiterplatte angeordnet sein, wie die Leuchtmittel 26. Die Leuchtvorrichtung 12 weist pro Leuchtmittel 26 eine Optik 28 auf. Die Optiken 28 sind einstückig ausgebildet. Zusammen bilden die Optiken 28 ein tafelförmiges Bauteil. Eine Ausgestaltung der Optiken 28 und der Leuchtmittel 26 definiert die Hauptleuchtrichtung 24. Hier weisen die Optiken 28 eine kegelförmige Reflektionsfläche auf.

Die Leuchtvorrichtung 12 weist eine Schutzscheibe 48 auf, die die Optiken 28 auf einer den Leuchtmitteln 26 abgewandten Seite abdeckt. Zumindest ein Teil einer Außenseite der Schutzscheibe 48 bildet eine Lichtaustrittsfläche der Leuchtvorrichtung 12. Die Hauptleuchtrichtung 24 ist senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene der Schutzscheibe 48 ausgerichtet. Die Leuchtvorrichtung 12 weist ein Befestigungsmittel 50 auf, das dazu vorgesehen ist, die Leiterplatte 46, die Optik 28 und die Schutzscheibe 48 an dem Leuchtvorrichtungsgehäuse 38 zu befestigen. Zwischen der Schutzscheibe 48 und dem Befestigungsmittel 50 ist eine Dichtung 52 angeordnet. Ein Abstand 54 zwischen zumindest zwei der Leuchtmittel 26 und einer Kante 56 der Leuchtvorrichtung 12, insbesondere einer Kante 56 des Befestigungsmittels 50 der Leuchtvorrichtung 12, beträgt weniger als 15 mm. Hier beträgt der Abstand 54 zu der Kante 56 des Befestigungsmittels 50 bei allen der Leuchtmittel 26 weniger als 15 mm, und zwar 14,5 mm.

Das Befestigungsmittel 50 ist dazu vorgesehen, eine von den Leuchtmitteln 26 erzeugte Wärmeenergie an eine Umgebung abzugeben. Die Leiterplatte 46 leitet die von den Leuchtmitteln 26 erzeugte Wärmeenergie zu dem Befestigungsmittel 50. Alternativ könnte die Leiterplatte 46 die von den Leuchtmitteln 26 erzeugte Wärmeenergie an einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Kühlkörper weiterleiten. Die Leiterplatte 46 weist einen Metallkern auf, der die Wärmeenergie besonders effizient weiterleitet. Alternativ könnte zwischen der Leiterplatte 46 und der Optik 28 und/oder zwischen der Leiterplatte 46 und dem Leuchtvorrichtungsgehäuse 38 ein Wärmeleitmittel, beispielsweise ein Blech, eine Heatpipe, Aluminiumelemente und/oder andere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Wärmeleitmittel angeordnet sein. Das Befestigungsmittel 50 weist ein gut wärmeleitendes Material auf, beispielsweise Aluminium. Das Befestigungsmittel 50 ist an zumindest einer Außenseite gestuft ausgebildet. Das Leuchtvorrichtungsgehäuse 38 weist zwei Halbschalen 60, 62 auf. Die Halbschalen 60, 62 des Leuchtvorrichtungsgehäuses 38 sind auf einer Ebene im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene des Befestigungsmittels 50 voneinander getrennt. Das Befestigungsmittel 50 befestigt die Halbschalen 60, 62 des Leuchtvorrichtungsgehäuses 38 aneinander. Dazu weist das Arbeitslicht 10 Schrauben 64 auf, die die beiden Halbschalen 60, 62 mit dem Befestigungsmittel 50 verbinden. Auf einer dem Befestigungsmittel 50 abgewandten Seite der Halbschalen 60, 62 sind die beiden Halbschalen 60, 62 formschlüssig miteinander verbunden.

Das Arbeitslicht 10 weist ein Verbindungsmittel 66 auf, das dazu vorgesehen ist, mit einem Stativ verbunden zu werden. Das Verbindungsmittel 66 ist als eine Mutter ausgebildet, die zwischen die beiden Halbschalen 60, 62 des Leuchtvorrichtungsgehäuses 38 eingelegt ist. Das Verbindungsmittel 66 ist als ein Gewinde ausgebildet. Hier ist das Verbindungsmittel 66 als ein 1/4 Zoll-Innengewinde ausgebildet. Das Verbindungsmittel 66 ist an einer Seitenwand des Leuchtvorrichtungsgehäuses 38 angeordnet. Eine Senkrechte einer von der Seitenwand aufgespannten Ebene weist einen Winkel von im Wesentlichen 120 Grad zu der der Hauptleuchtrichtung 24 der Leuchtvorrichtung 12 auf. Das Verbindungsmittel 66 ist an einer Seite des Arbeitslichts 10 angeordnet, an der auch die Schwenkvorrichtung 44 angeordnet ist.

Wie die 4 und 5 zeigen, ist die Schwenkvorrichtung 44 dazu vorgesehen, die Leuchtvorrichtung 12 und das Standmittel 14 um eine Schwenkachse 68 relativ zueinander in zumindest zwei verschiedenen Stellungen zu verrasten. Die Schwenkvorrichtung 44 weist ein Schwenkmittel 70, zwei Federelemente 72, 74 und vier Rastgeometrien 76, 78 auf. Alternativ könnte die Schwenkvorrichtung 44 nur ein solches Federelement oder mehr als zwei Federelemente aufweisen.

Das Schwenkmittel 70 ist drehfest mit dem Standmittel 14 verbunden. Dazu weisen das Standmittel 14 und das Schwenkmittel 70 jeweils Formschlusselemente 80, 82 auf, die nicht alle dargestellt sind. Das Schwenkmittel 70 ist als eine Achse ausgebildet. Das Schwenkmittel 70 ist zweistückig ausgebildet und durch eine Schraube 84 mit einander verbunden. Das Schwenkmittel 70 weist eine Lagerfläche 86 zur schwenkbaren Befestigung der Leuchtvorrichtung 12 auf. Alternativ könnte das Schwenkmittel 70 drehfest mit der Leuchtvorrichtung 12 verbunden sein und eine Lagerfläche zur schwenkbaren Befestigung des Standmittels 14 aufweisen.

Zwei der Rastgeometrien 76 sind einstückig mit dem Schwenkmittel 70 ausgebildet. Zwei der Rastgeometrien 78 sind einstückig mit dem Leuchtvorrichtungsgehäuse 38 ausgebildet. Die Rastgeometrien 76, 78 sind als Verzahnungen ausgebildet, deren Zähne sich parallel zur Schwenkachse 68 erstrecken. Die Federelemente 72, 74 sind jeweils zwischen einer der Rastgeometrien 78 des Leuchtvorrichtungsgehäuses 38 und einer der Rastgeometrien 76 des Schwenkmittels 70 angeordnet.

Die Federelemente 72, 74 sind ringscheibenförmig ausgebildet. Die Federelemente 72, 74 weisen jeweils zwei erste Rastmittel 88 auf, die dazu vorgesehen sind, in die Rastgeometrien 76 des Schwenkmittels 70 zu verrasten. Die ersten Rastmittel 88 sind um 180 Grad um einen Mittelpunkt der Federelemente 72, 74 versetzt angeordnet. Die Federelemente 72, 74 weisen jeweils zwei zweite Rastmittel 90 auf, die dazu vorgesehen sind, in die Rastgeometrien 78 des Leuchtvorrichtungsgehäuses 38 zu verrasten. Diese zweiten Rastmittel 90 sind um 90 Grad um den Mittelpunkt der Federelemente 72, 74 versetzt zu den ersten Rastmitteln 88 angeordnet. Die Rastmittel 88, 90 erstrecken sich jeweils parallel zu der Schwenkachse 68 und sind durch federnde Bereiche der Federelemente 72, 74 verbunden. Durch diese Ausgestaltung können die Federelemente 72, 74 in mehreren unterschiedlichen Ausrichtung relativ zur Schwenkachse 68 verbaut werden. Je nach Ausrichtung der Federelemente 72, 74 können die Rastmittel 88, 90 der Federelemente als erste Rastmittel 88 auf die Rastgeometrien 76 des Schwenkmittels 70 oder als zweite Rastmittel 90 auf die die Rastgeometrien 78 des Leuchtvorrichtungsgehäuses 38 wirken. Die Federelemente 72, 74 sind achsensymmetrisch ausgebildet.

Das Standmittel 14 besteht zumindest im Wesentlichen aus einem Metall, wodurch ein vorteilhafter Schwerpunkt erreicht werden kann. Das Standmittel 14 weist einen Haken 32, einen Magnet 92 und eine Befestigungsöffnung 94 auf. Die Befestigungsöffnung 94 ist auf einer der Schwenkvorrichtung 44 zugewandten Seite des Standmittels 14 angeordnet. Die Befestigungsöffnung 94 ist dazu vorgesehen, an einem in einer Wand eingeschlagenen Nagel, einer Schraube und/oder einem Haken zu befestigen. Dazu weist die Befestigungsöffnung 94 eine Kante auf, die einen spitzen Winkel bildet und die an einer Standfläche 96 des Standmittels 14 auf einer dem Schwerpunkt des Arbeitslichts 10 abgewandten Seite der Befestigungsöffnung 94 angeordnet ist. Der Magnet 92 ist an der Standfläche 96 des Standmittels 14 angeordnet. Er ist dazu vorgesehen, das Standmittel 14 an einer magnetisierbaren Fläche zu befestigen. Die Standfläche 96 ist an einer der Leuchtvorrichtung 12, wenn das Standmittel 14 eingeklappt ist, abgewandten Seite des Standmittels 14 angeordnet.

Wenn das Standmittel 14 mit der Standfläche 96 auf einer Fläche steht, berührt nur das Standmittel 14 diese Fläche, und zwar von einer Ausrichtung des Standmittels 14 relativ zur Leuchtvorrichtung 12 unabhängig. Das Leuchtvorrichtungsgehäuse 38 ist dann von dieser Fläche beabstandet angeordnet.

Der Haken 32 ist dazu vorgesehen, das Arbeitslicht 10 hängend zu befestigen. Der Haken 32 umfasst einen Bügel 98 und eine Klinke 34. Die Klinke 34 ist dazu vorgesehen, eine Hakenöffnung 36 des Bügels 98 zu verschließen. Der Haken 32 weist ein nicht näher dargestelltes Federmittel auf, das dazu vorgesehen ist, mittels der Klinke 34 die Hakenöffnung 36 selbsttätig zu verschließen.

Das Standmittel 14 spannt parallel zu der Standfläche 96 eine Fläche auf, die im Wesentlichen einer Fläche entspricht, die die Leuchtvorrichtung 12 senkrecht zu der Hauptleuchtrichtung 24 aufspannt. Diese Flächen weisen bei eingeklapptem Standmittel 14 in zwei senkrecht zueinander ausgerichteten Richtungen eine zumindest im Wesentlichen gleiche Erstreckung 40, 42 auf.