Title:
Wohnfahrzeugvorrichtung
Kind Code:
A1


Abstract:

Erfindungsgemäß wird eine Wohnfahrzeugvorrichtung (10a; 10b), insbesondere eine Wohnwagenvorrichtung oder eine Wohnmobilvorrichtung, für ein zum Verschließen einer Öffnung (11a) vorgesehenes Schiebeelement (12a; 12b), die zumindest ein beweglich anordenbares Aufnahmeelement (13a, 14a; 13b) aufweist, das dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Schiebeelement (12a; 12b) verschieblich aufzunehmen, vorgeschlagen.
Ferner wird ein Wohnfahrzeugsystem (28a; 28b) mit zumindest einem Schiebeelement (12a; 12b) und einer erfindungsgemäßen Wohnfahrzeugvorrichtung (10a; 10b) sowie ein Wohnfahrzeug (29b) mit einem erfindungsgemäßen Wohnfahrzeugsystem (28a; 28b) vorgeschlagen.




Inventors:
Schatz, Harald (88356, Ostrach, DE)
Müller, Peter (88630, Pfullendorf, DE)
Application Number:
DE102014118823A
Publication Date:
06/23/2016
Filing Date:
12/17/2014
Assignee:
tegos GmbH & Co. KG, 88356 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102004016091A1N/A2005-03-03
DE816553CN/A1951-10-11



Attorney, Agent or Firm:
Daub, Thomas, Dipl.-Ing., 88662, Überlingen, DE
Claims:
1. Wohnfahrzeugvorrichtung, insbesondere eine Wohnwagenvorrichtung oder eine Wohnmobilvorrichtung, für ein zum Verschließen einer Öffnung (11a) vorgesehenes Schiebeelement (12a; 12b), die zumindest ein beweglich anordenbares Aufnahmeelement (13a, 14a; 13b) aufweist, das dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Schiebeelement (12a; 12b) verschieblich aufzunehmen.

2. Wohnfahrzeugvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zur Lagerung des zumindest einen Aufnahmeelements (13a, 14a) vorgesehene Lagereinheit (15a), die einen Hebe- und/oder Schiebemechanismus ausbildet.

3. Wohnfahrzeugvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine zur Lagerung des zumindest einen Aufnahmeelements (13a, 14a; 13b) vorgesehene Lagereinheit (15a; 15b), die dazu vorgesehen ist, an einem Fahrzeugboden (16a) und an einem Fahrzeugdach (17a) befestigt zu werden.

4. Wohnfahrzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Lagereinheit (15a; 15b), die dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Aufnahmeelement (13a, 14a; 13b) wenigstens um eine und/oder entlang einer, in einem montierten Zustand zumindest im Wesentlichen parallel zu einem Untergrund (18a) orientierten Bewegungsachse (19a, 20a; 19b) beweglich anzuordnen.

5. Wohnfahrzeugvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsachse (19a, 20a) als eine Schwenkachse ausgebildet ist, die zumindest im Wesentlichen parallel zu einer durch das zumindest eine Aufnahmeelement (13a, 14a) definierten Verschiebeachse orientiert ist.

6. Wohnfahrzeugvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsachse (19a) als eine Linearachse ausgebildet ist, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer durch das zumindest eine Aufnahmeelement (13b) definierten Verschiebeachse orientiert ist.

7. Wohnfahrzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zur Lagerung des zumindest einen Aufnahmeelements (13a, 14a; 13b) vorgesehene Lagereinheit (15a; 15b), die zumindest ein ortsfestes Lagerelement (21a; 21b) aufweist, zudem das zumindest eine Aufnahmeelement (13a, 14a; 13b) beweglich gelagert ist.

8. Wohnfahrzeugvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagereinheit (15a; 15b) zumindest ein relativ zum ortsfesten Lagerelement (21a; 21b) beweglich angeordnetes Lagerelement (22a; 22b) aufweist, an dem das zumindest eine Aufnahmeelement (13a, 14a; 13b) fest angebunden ist.

9. Wohnfahrzeugvorrichtung nach den Ansprüchen 7 und/oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine ortsfeste Lagerelement (21a; 21b) und/oder das zumindest eine beweglich angeordnete Lagerelement (22a; 22b) stangenförmig ausgebildet sind.

10. Wohnfahrzeugvorrichtung zumindest nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagereinheit (15a; 15b) zumindest ein das zumindest eine ortsfeste Lagerelement (21a; 21b) und das zumindest eine beweglich angeordnete Lagerelement (22a; 22b) miteinander verbindendes Verbindungselement (23a, 24a; 23b) aufweist, das dazu vorgesehen ist, einen Abstand zwischen dem zumindest einem ortsfesten Lagerelement (21a; 21b) und dem zumindest einem beweglich angeordneten Lagerelement (22a; 22b) zu verändern.

11. Wohnfahrzeugvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verbindungselement (23a, 24a) mit einem Ende um eine zumindest im Wesentlichen parallel zu einer durch das zumindest eine Aufnahmeelement (13a, 14a) definierten Verschiebeachse orientierte Drehachse (39a, 40a) drehbar mit dem zumindest einem ortsfesten Lagerelement (21a) und mit einem Ende um eine zumindest im Wesentlichen parallel zur Verschiebeachse orientierte Drehachse (41a, 42a) drehbar mit dem zumindest einem beweglich angeordneten Lagerelement (22a) verbunden ist.

12. Wohnfahrzeugvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verbindungselement (23b) bewegbar mit dem zumindest einem ortsfesten Lagerelement (21b) und fest mit dem zumindest einem beweglich angeordneten Lagerelement (22b) verbunden ist.

13. Wohnfahrzeugvorrichtung zumindest nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verbindungselement (23a, 24a; 23b) gerade ausgebildet ist.

14. Wohnfahrzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest ein weiteres beweglich anordenbares Aufnahmeelement (13a, 14a; 13b), das dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Schiebeelement (12a; 12b) verschieblich aufzunehmen, wobei die zumindest zwei Aufnahmeelemente (13a, 14a; 13b) entlang einer senkrecht zu einer durch die Aufnahmeelemente (13a, 14a; 13b) definierten Verschiebeachse orientierten Richtung einen Abstand zueinander aufweisen, der mindestens zehn Zentimeter beträgt.

15. Wohnfahrzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest einen Linearantrieb (25a; 25b), der dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Aufnahmeelement (13a, 14a; 13b) motorisch zu bewegen.

16. Wohnfahrzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zum motorischen Verschieben des Schiebeelements (12a; 12b) vorgesehene Antriebseinheit (26a; 26b), die eine Ausgangswelle (27a; 27b) aufweist, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer durch das zumindest eine Aufnahmeelement (13a, 14a; 13b) definierten Verschiebeachse angeordnet ist.

17. Wohnfahrzeugsystem, insbesondere Wohnwagensystem oder Wohnmobilsystem, mit zumindest einem Schiebeelement (12a; 12b), das dazu vorgesehen ist, eine Öffnung (11a) wahlweise zu verschließen und zu öffnen, und mit einer an einer Innenseite (34a; 34b) des Schiebeelements (12a; 12b) angebundenen Wohnfahrzeugvorrichtung (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

18. Wohnfahrzeug, insbesondere Wohnwagen oder Wohnmobil, mit einem Wohnfahrzeugsystem (28a; 28b) nach Anspruch 17.

19. Wohnfahrzeug nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Wohnfahrzeugvorrichtung (10a; 10b) dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Schiebeelement (12a; 12b) zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Öffnungsebene der Öffnung (11a) entlang einer Fahrzeugbreite (30a) und/oder entlang einer Fahrzeughochachse (31a) zu bewegen sowie entlang einer Fahrzeuglänge (32a) zu verschieben.

Description:
Stand der Technik

Die Erfindung betrifft eine Wohnfahrzeugvorrichtung nach dem Anspruch 1, ein Wohnfahrzeugsystem nach dem Anspruch 17 und ein Wohnfahrzeug nach dem Anspruch 18.

Es sind bereits Wohnfahrzeugvorrichtungen für ein zum Verschließen einer Öffnung vorgesehenes Schiebeelement vorgeschlagen worden.

Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, Wohnfahrzeuge mit solchen Schiebeelementen zu verbessern. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Wohnfahrzeugvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1, durch ein Wohnfahrzeugsystem mit den Merkmalen des Anspruchs 17 und durch ein Wohnfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 18 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.

Vorteile der Erfindung

Erfindungsgemäß wird eine Wohnfahrzeugvorrichtung, insbesondere eine Wohnwagenvorrichtung oder eine Wohnmobilvorrichtung, für ein zum Verschließen einer Öffnung vorgesehenes Schiebeelement, vorgeschlagen, die zumindest ein beweglich anordenbares Aufnahmeelement aufweist, das dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Schiebeelement verschieblich aufzunehmen. Dadurch kann besonders kompakt ein Schiebeelement eines Wohnfahrzeugs realisiert werden, das aufgrund der verschieblichen Aufnahme durch das zumindest eine Aufnahmeelement entlang einer Verschiebeachse sowie aufgrund der beweglichen Anordnung des zumindest einen Aufnahmeelements um und/oder entlang einer von der Verschiebeachse verschiedenen Bewegungsachse bewegbar ist. Dadurch können besonders vorteilhafte Bewegungsabläufe des Schiebeelements in einem Öffnungs- und Schließvorgang realisiert werden, durch die der Öffnungs- und/oder Schließvorgang insbesondere hinsichtlich eines Kraftaufwands und eines Bedienkomforts verbessert werden kann. Weiterhin kann das Schiebeelement besonders nah an einer Außenwandung des Wohnfahrzeugs bewegt werden, wodurch ein Platzbedarf in einer Umgebung für das Schiebeelement während dem Öffnungs- und Schließvorgang besonders gering gehalten werden kann. Durch den geringen Platzbedarf kann das Schiebeelement beispielsweise in besonders engen Parklücken zwischen seinem geöffneten Zustand und seinem geschlossenen Zustand bewegt werden, wodurch ein Zugang in das Wohnfahrzeug und ein Ausgang aus dem Wohnfahrzeug auch in engen Parklücken sichergestellt werden kann. Ferner können Führungselemente, die dazu vorgesehen sind, mit dem zumindest einem Aufnahmeelement verschieblich zusammenzuwirken, an einer Innenseite des Schiebeelements angebunden werden, wodurch die Führungselemente vor Verschmutzung, Korrosion und Beschädigung geschützt werden können. Dadurch kann eine Funktionalität der Wohnfahrzeugvorrichtung zuverlässiger gestaltet und eine Lebensdauer der Wohnfahrzeugvorrichtung erhöht werden. Durch die Anbindung der Führungselemente an der Innenseite des Schiebeelements kann insbesondere auf außerhalb des Schiebeelements angeordnete und an der Außenwandung angebrachte Führungselemente verzichtet werden. Das Schiebeelement kann insbesondere selbsttragend ausgeführt werden. Ferner können besonders groß, insbesondere besonders hoch dimensionierte Schiebeelemente verwendet werden, wodurch die Öffnung und damit der Zu- und Ausgang besonders groß, insbesondere besonders hoch dimensioniert werden, wodurch der Zu- und Ausgang besonders komfortabel ausgebildet werden kann. Durch die besonders große Dimensionierung des Zu- und Ausgangs können Wohnfahrzeuge bereitgestellt werden, die den Anforderungen körperlich behinderter und/oder in ihrer Bewegung eingeschränkte Menschen gerecht werden. Weiterhin können besonders schwere und/oder damit stabile Schiebeelemente verwendet werden, wodurch eine Einbruchs- und Diebstahlsicherheit erhöht werden kann. Durch eine erfindungsgemäße Wohnfahrzeugvorrichtung kann ein Wohnfahrzeug, insbesondere ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil, mit zumindest einem Schiebeelement verbessert werden.

Das Schiebeelement ist vorzugsweise als ein Verschlusselement, wie beispielsweise eine Tür, eine Klappe, ein Fenster oder dergleichen ausgebildet. Unter einem „Schiebeelement“ soll insbesondere ein Verschlusselement verstanden werden, dass zum Öffnen und Schließen der Öffnung, vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Öffnungsebene, entlang einer Linearachse verschoben werden muss. Vorzugsweise ist die Wohnfahrzeugvorrichtung dazu vorgesehen, das zumindest eine Schiebeelement entlang einer gesamten Öffnungs- und Schließbewegung zumindest im Wesentlichen parallel zur Öffnungsebene zu bewegen. Unter einer „zur Öffnungsebene parallelen Bewegung des Schiebeelements“ soll insbesondere eine Bewegung verstanden werden, während der eine Innen- und/oder Außenfläche des Schiebeelements parallel zur Öffnungsebene und/oder parallel zu einem Rahmenelement, vorzugsweise einer die Öffnung begrenzenden Wandung des Wohnfahrzeugs orientiert ist. Unter „zumindest im Wesentlichen parallel“ soll insbesondere eine Abweichung von einer parallelen Orientierung und/oder Anordnung verstanden werden, die maximal 30 Grad, vorteilhaft maximal 15 Grad, besonders vorteilhaft maximal 5 Grad und ganz besonders vorteilhaft maximal 2 Grad beträgt. Insbesondere fehlt entlang der gesamten Öffnungs- und Schließbewegung eine Schrägstellung, eine Kippbewegung und/oder eine Schwenkbewegung des zumindest einen Schiebeelements. Die Öffnung ist vorzugsweise durch zumindest ein Rahmenelement begrenzt und/oder umgeben. Unter einem „Rahmenelement“ soll insbesondere ein einen Rahmen bildendes oder einen Rahmen aufweisendes Element verstanden werden. Das Rahmenelement ist vorzugsweise als eine Wand, insbesondere eine Seitenwand, ein Boden, eine Decke oder dergleichen ausgebildet. Alternativ kann das Rahmenelement vorteilhaft separat von der Wand, insbesondere der Seitenwand, dem Boden, der Decke oder dergleichen gebildet sein, wobei das Rahmenelement vorzugsweise fest mit der Wand, insbesondere der Seitenwand, dem Boden, der Decke oder dergleichen verbunden ist.

In einem vollständig geschlossenen Zustand des Schiebeelements sind das Schiebeelement und das zumindest eine Rahmenelement vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel und zumindest im Wesentlichen bündig zueinander angeordnet. Vorzugsweise umgibt das zumindest eine Rahmenelement das Schiebeelement in dem vollständig geschlossenen Zustand, wodurch eine Schiebebewegung des Schiebeelements gegenüber dem zumindest einem Aufnahmeelement formschlüssig verhindert ist und eine Freigabe dieser Schiebebewegung fehlt. In einem teilweise geöffneten Zustand des Schiebeelements sind das Schiebeelement und das zumindest eine Rahmenelement vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel und beabstandet zueinander angeordnet. Vorzugsweise verdeckt das Schiebeelement in dem teilweise geöffneten Zustand zumindest im Wesentlichen die Öffnung. In dem teilweise geöffneten Zustand ist das Schiebeelement vorzugsweise außerhalb des zumindest einen Rahmenelements angeordnet, wodurch die Schiebebewegung des Schiebeelements gegenüber dem zumindest einem Aufnahmeelement freigegeben ist. In einem vollständig geöffneten Zustand des Schiebeelements sind das Schiebeelement und das zumindest eine Rahmenelement vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel und beabstandet zueinander angeordnet. Vorzugsweise fehlt in dem vollständig geöffneten Zustand zumindest im Wesentlichen eine Verdeckung der Öffnung durch das Schiebeelement. Ein Abstand zwischen dem Schiebeelement und dem zumindest einem Rahmenelement in dem teilweise geöffneten Zustand und ein Abstand zwischen dem Schiebeelement und dem zumindest einem Rahmenelement in dem vollständig geöffneten Zustand ist vorzugsweise zumindest im Wesentlichen gleich. Vorzugsweise erfolgt ein Wechsel zwischen dem teilweise geöffneten Zustand und dem vollständig geöffneten Zustand lediglich durch eine Verschiebung des Schiebeelements gegenüber dem zumindest einem Aufnahmeelement. Die Öffnungsebene und das Schiebeelement sind vorteilhaft stets parallel zueinander angeordnet. Unter einer „Öffnungsebene“ soll insbesondere eine Ebene verstanden werden, in der die Öffnung angeordnet ist. Unter „verschieblich aufnehmen“ soll insbesondere gegenüber dem Aufnahmeelement verschieblich angeordnet verstanden werden. Unter „vorgesehen“ soll insbesondere speziell ausgebildet, ausgelegt, ausgestattet, gelagert und/oder angeordnet verstanden werden.

Um das Schiebeelement mit einem geringen Platzbedarf bewegen zu können, wird weiter vorgeschlagen, dass die Wohnfahrzeugvorrichtung eine zur Lagerung des zumindest einen Aufnahmeelements vorgesehene Lagereinheit aufweist, die einen Hebe- und/oder Schiebemechanismus ausbildet. Dadurch kann das Schiebeelement mit einem besonders geringen Platzbedarf aus der Öffnung und/oder aus dem Rahmenelement bewegt und das Schiebeelement relativ zu dem zumindest einem Aufnahmeelement besonders nah an der Außenwandung verschoben werden. Unter einem „Hebemechanismus“ soll insbesondere ein Mechanismus verstanden werden, der dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Aufnahmeelement und ferner das Schiebeelement entgegen einer Lotrichtung anzuheben und entlang der Lotrichtung abzusenken. Unter einem „Schiebemechanismus“ soll insbesondere ein Mechanismus verstanden werden, der dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Aufnahmeelement und ferner das Schiebeelement in oder aus der Öffnung und/oder in oder aus dem Rahmenelement zu bewegen.

Für eine sichere und zuverlässige Aufnahme des Schiebeelements wird vorgeschlagen, dass die zur Lagerung des zumindest einen Aufnahmeelements vorgesehene Lagereinheit dazu vorgesehen ist, an einem Fahrzeugboden und an einem Fahrzeugdach befestigt zu werden. Dadurch können die besonders groß dimensionierten und/oder die besonders schweren Schiebeelemente zuverlässig angeordnet werden.

Zur kompakten Ausbildung ist es insbesondere vorteilhaft, wenn die Lagereinheit dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Aufnahmeelement wenigstens um eine und/oder entlang einer, in einem montierten Zustand zumindest im Wesentlichen parallel zu einem Untergrund orientierten Bewegungsachse beweglich anzuordnen. Dadurch kann die Wohnfahrzeugvorrichtung besonders vorteilhaft, insbesondere besonders unauffällig in dem Wohnfahrzeug angeordnet werden. Unter einem „Untergrund“ soll insbesondere ein Untergrund verstanden werden, auf dem das Wohnfahrzeug mit seinen Fahrzeugrädern, insbesondere fahrbereit steht. Vorzugsweise ist die zumindest im Wesentlichen parallel zum Untergrund orientierte Bewegungsachse in dem im Wohnfahrzeug montierten Zustand zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Fahrzeughochachse des Wohnfahrzeugs orientiert. Unter „zumindest im Wesentlichen parallel zum Untergrund“ soll insbesondere eine Abweichung von einer parallelen Orientierung und/oder Anordnung verstanden werden, die maximal 50 Grad, vorteilhaft maximal 30 Grad, besonders vorteilhaft maximal 15 Grad und ganz besonders vorteilhaft maximal 5 Grad beträgt. Unter „zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Fahrzeughochachse“ soll insbesondere eine Abweichung von einer senkrechten Orientierung und/oder Anordnung verstanden werden, die maximal 50 Grad, vorteilhaft maximal 30 Grad, besonders vorteilhaft maximal 15 Grad und ganz besonders vorteilhaft maximal 5 Grad beträgt.

Zum Anheben und Absenken des Schiebeelements ist es vorteilhaft, wenn die Bewegungsachse als eine Schwenkachse ausgebildet ist, die zumindest im Wesentlichen parallel zu einer durch das zumindest eine Aufnahmeelement definierten Verschiebeachse orientiert ist, wodurch der Hebemechanismus zur Bewegung des zumindest einen Aufnahmeelements besonders einfach realisiert werden kann. Unter einer „Verschiebeachse“ soll insbesondere eine Linearachse verstanden werden, entlang der das Schiebeelement in einem montierten Zustand gegenüber dem zumindest einem Aufnahmeelement verschiebbar ist. Unter „zumindest im Wesentlichen parallel zur Verschiebeachse“ soll insbesondere eine Abweichung von einer parallelen Orientierung und/oder Anordnung verstanden werden, die maximal 50 Grad, vorteilhaft maximal 30 Grad, besonders vorteilhaft maximal 15 Grad und ganz besonders vorteilhaft maximal 5 Grad beträgt.

Alternativ ist es vorteilhaft, wenn die Bewegungsachse als eine Linearachse ausgebildet ist, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer durch das zumindest eine Aufnahmeelement definierten Verschiebeachse orientiert ist, wodurch ein reiner Schiebemechanismus zur Bewegung des Schiebeelements in und aus der Öffnung realisiert werden kann. Unter „zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Verschiebeachse“ soll insbesondere eine Abweichung von einer senkrechten Orientierung und/oder Anordnung verstanden werden, die maximal 50 Grad, vorteilhaft maximal 30 Grad, besonders vorteilhaft maximal 15 Grad und ganz besonders vorteilhaft maximal 5 Grad beträgt.

Um das zumindest eine Aufnahmeelement gegenüber einer Fahrzeugkarosserie des Wohnfahrzeugs beweglich anzuordnen ist es weiter vorteilhaft, wenn die zur Lagerung des zumindest einen Aufnahmeelements vorgesehene Lagereinheit zumindest ein ortsfestes Lagerelement aufweist, zudem das zumindest eine Aufnahmeelement beweglich gelagert ist. Dadurch kann das zumindest eine Aufnahmeelement in dem Wohnfahrzeug vorteilhaft gelagert werden. Unter „ortsfest“ soll insbesondere ortsfest gegenüber der Fahrzeugkarosserie des Wohnfahrzeugs verstanden werden.

Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Lagereinheit zumindest ein relativ zum ortsfesten Lagerelement beweglich angeordnetes Lagerelement aufweist, an dem das zumindest eine Aufnahmeelement fest angebunden ist, wodurch die Wohnfahrzeugvorrichtung zur beweglichen Anordnung des zumindest einen Aufnahmeelements besonders einfach ausgebildet werden kann. Ferner können mehrere Aufnahmeelemente mit dem beweglich angeordneten Lagerelement verbunden werden, wodurch die Aufnahmeelemente bewegungstechnisch miteinander gekoppelt und gemeinsam an das ortsfeste Lagerelement angebunden werden können. Ferner können dadurch die besonders groß dimensionierten und/oder die besonders schweren Schiebeelemente zuverlässig und sicher aufgenommen werden.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung sind das zumindest eine ortsfeste Lagerelement und/oder das zumindest eine beweglich angeordnete Lagerelement stangenförmig ausgebildet, wodurch besonders hohe Schiebeelemente zuverlässig und sicher aufgenommen werden können. Unter einem „stangenförmigen Lagerelement“ soll insbesondere ein längliches, gerades Lagerelement verstanden werden, das eine Haupterstreckung aufweist, die vorzugsweise wesentlich größer ist als zur Haupterstreckung senkrecht orientierte Erstreckungen des Lagerelements. Unter „wesentlich“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass die Haupterstreckung mindestens 10 mal, vorteilhaft mindestens 20 mal und besonders vorteilhaft mindestens 30 mal größer ist als die senkrecht orientierte Erstreckungen.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Lagereinheit zumindest ein das zumindest eine ortsfeste Lagerelement und das zumindest eine beweglich angeordnete Lagerelement miteinander verbindendes Verbindungselement aufweist, das dazu vorgesehen ist, einen Abstand zwischen dem zumindest einem ortsfesten Lagerelement und dem zumindest einem beweglich angeordneten Lagerelement zu verändern. Dadurch kann das zumindest eine Aufnahmeelement und ferner das Schiebeelement zur Einstellung des teilweise geöffneten und des vollständig geschlossenen Zustands besonders platzsparend aus und in die Öffnung bewegt werden. Das zumindest eine ortsfeste Lagerelement und das zumindest eine beweglich angeordnete Lagerelement weisen in dem vollständig geschlossenen Zustand einen Abstand zueinander auf, der sich von einem Abstand zueinander in dem teilweise geöffneten Zustand vorzugsweise unterscheidet. Der Abstand zwischen dem zumindest einem ortsfesten Lagerelement und dem zumindest einem beweglich angeordneten Lagerelement ist in dem teilweise geöffneten Zustand vorzugsweise größer als der Abstand in dem vollständig geschlossenen Zustand. Der Abstand zwischen dem zumindest einem ortsfesten Lagerelement und dem zumindest einem beweglich angeordneten Lagerelement ist in dem teilweise geöffneten Zustand und in dem vollständig geöffneten Zustand vorzugsweise gleich. Vorzugsweise ist das zumindest eine Verbindungselement als ein Abstandseinstellelement ausgebildet.

Zur Realisierung des Hebe- und Schiebemechanismus, durch den das Schiebeelement beim Anheben oder Absenken aus oder in die Öffnung bewegt werden kann, ist es insbesondere vorteilhaft, wenn das zumindest eine Verbindungselement mit einem Ende um eine zumindest im Wesentlichen parallel zu einer durch das zumindest eine Aufnahmeelement definierten Verschiebeachse orientierte Drehachse drehbar mit dem zumindest einem ortsfesten Lagerelement und mit einem Ende um eine zumindest im Wesentlichen parallel zur Verschiebeachse orientierte Drehachse drehbar mit dem zumindest einem beweglich angeordneten Lagerelement verbunden ist. Dadurch kann die Bewegungsachse, um die das zumindest eine Aufnahmeelement bewegbar ist, konstruktiv einfach bereitgestellt werden.

Zur Realisierung des reinen Schiebemechanismus zur Bewegung des zumindest einen Aufnahmeelements ist es vorteilhaft, wenn das zumindest eine Verbindungselement bewegbar mit dem zumindest einem ortsfesten Lagerelement und fest mit dem zumindest einem beweglich angeordneten Lagerelement verbunden ist. Dadurch kann das zumindest eine Schiebeelement parallel zur Öffnungsebene aus der Öffnung herausgeschoben und in die Öffnung hineingeschoben werden.

Zur Reduzierung der Kosten wird des Weiteren vorgeschlagen, dass das zumindest eine Verbindungselement gerade ausgebildet ist, wodurch das zumindest eine Verbindungselement besonders einfach und kostengünstig hergestellt werden kann.

In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass die Wohnfahrzeugvorrichtung zumindest ein weiteres beweglich anordenbares Aufnahmeelement aufweist, das dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Schiebeelement verschieblich aufzunehmen, wobei die zumindest zwei Aufnahmeelemente entlang einer senkrecht zu einer durch die Aufnahmeelemente definierten Verschiebeachse orientierten Richtung einen Abstand zueinander aufweisen, der mindestens zehn Zentimeter beträgt, wodurch ein besonders hoch dimensioniertes Schiebeelement zuverlässig und sicher aufgenommen werden kann. Vorteilhaft beträgt der Abstand mindestens 20 Zentimeter, besonders vorteilhaft mindestens 50 Zentimeter und ganz besonders vorteilhaft mindestens 100 Zentimeter.

Zur vollautomatischen Durchführung des Öffnungs- und Schließvorgangs ist es besonders vorteilhaft, wenn die Wohnfahrzeugvorrichtung zumindest einen Linearantrieb aufweist, der dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Aufnahmeelement motorisch zu bewegen. Dadurch kann ein motorisches Bewegen des zumindest einen Aufnahmeelements und ferner eine motorische Bewegung des Schiebeelements zwischen seinem vollständig geschlossenen Zustand und seinem teilweise geöffneten Zustand konstruktiv einfach und kostengünstig realisiert werden. Durch die vollautomatische Durchführung des Öffnungs- und Schließvorgangs kann der Bedienkomfort weiter verbessert werden.

Zur vollautomatischen Durchführung des Öffnungs- und Schließvorgangs ist es ferner vorteilhaft, wenn die Wohnfahrzeugvorrichtung eine zum motorischen Verschieben des Schiebeelements vorgesehene Antriebseinheit umfasst, die eine Ausgangswelle aufweist, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer durch das zumindest eine Aufnahmeelement definierten Verschiebeachse angeordnet ist. Dadurch kann die Antriebseinheit zum motorischen Bewegen des Schiebeelements relativ zu dem zumindest einem Aufnahmeelement besonders kompakt angeordnet werden.

Weiter wird ein Wohnfahrzeugsystem, insbesondere ein Wohnwagensystem oder ein Wohnmobilsystem, mit zumindest einem Schiebeelement, das dazu vorgesehen ist, eine Öffnung wahlweise zu verschließen und zu öffnen, und mit einer erfindungsgemäßen an einer Innenseite des Schiebeelements angebundenen Wohnfahrzeugvorrichtung, vorgeschlagen. Dadurch kann ein Wohnfahrzeug mit zumindest einem Schiebeelement ausgestattet werden, das sich besonders komfortabel öffnen und schließen lässt.

Ferner wird ein Wohnfahrzeug, insbesondere ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil, mit einem erfindungsgemäßen Wohnfahrzeugsystem vorgeschlagen, wodurch ein Wohnfahrzeug mit einem besonders vorteilhaften Schiebeelement bereitgestellt werden kann.

Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn die Wohnfahrzeugvorrichtung dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Schiebeelement zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Öffnungsebene der Öffnung entlang einer Fahrzeugbreite und/oder entlang einer Fahrzeughochachse zu bewegen sowie entlang einer Fahrzeuglänge zu verschieben, wodurch das Schiebeelement mit einem geringen Platzbedarf geöffnet und geschlossen werden kann.

Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. In den Figuren sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Figuren, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

1 ein Wohnfahrzeug mit einem Schiebeelement und einer an einer Innenseite des Schiebeelements angebundenen Wohnfahrzeugvorrichtung zum Bewegen des Schiebeelements,

2 die Wohnfahrzeugvorrichtung in einem vollständig geschlossenen Zustand des Schiebeelements,

3 die Wohnfahrzeugvorrichtung in einem teilweise geöffneten Zustand des Schiebeelements,

4 die Wohnfahrzeugvorrichtung während eines Schiebevorgangs, in dem das Schiebeelement von dem teilweise geöffneten Zustand in einen vollständig geöffneten Zustand verschoben wird,

5 einen Ausschnitt der Wohnfahrzeugvorrichtung vergrößert dargestellt,

6 eine Seitenansicht der Wohnfahrzeugvorrichtung schematisiert dargestellt,

7 eine alternativ ausgebildete Wohnfahrzeugvorrichtung in einem vollständig geschlossenen Zustand eines Schiebeelements und

8 die alternativ ausgebildete Wohnfahrzeugvorrichtung während eines Schiebevorgangs, in dem das Schiebeelement von dem teilweise geöffneten Zustand in einen vollständig geöffneten Zustand verschoben wird.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

1 bis 6 zeigen ein Wohnfahrzeug 29a mit einem Fahrzeuginnenraum 33a und einer Öffnung 11a als Ein- und Ausgang des Fahrzeuginnenraums 33a. Das Wohnfahrzeug 29a weist weiter ein Rahmenelement 36a auf, das die Öffnung 11a begrenzt und umgibt. Das Rahmenelement 36a ist als eine Seitenfahrzeugwand ausgebildet. Das Rahmenelement 36a ist als eine Wohnfahrzeugwand ausgebildet. Das Wohnfahrzeug 29a ist als ein nicht spurgeführtes Landfahrzeug ausgebildet. Es ist als ein Kraftfahrzeug ausgebildet und weist zum Antrieb zumindest einen Antriebsmotor auf. Das Wohnfahrzeug 29a ist als ein Wohnmobil ausgebildet. Das Wohnfahrzeug 29a ist als ein zu einem Wohnmobil umfunktioniertes Kraftfahrzeug ausgebildet. Grundsätzlich kann das Wohnfahrzeug 29a auch als ein Wohnwagen ausgebildet sein, welches an ein Kraftfahrzeug koppelbar ist.

Ferner ist es grundsätzlich denkbar, dass das Wohnfahrzeug 29a als ein Kastenwagen ausgebildet ist.

Um den Fahrzeuginnenraum 33a wahlweise zu versperren und freizugeben umfasst das Wohnfahrzeug 29a ein Wohnfahrzeugsystem 28a. Das Wohnfahrzeugsystem 28a umfasst ein zum wahlweisen Verschließen und Öffnen der Öffnung 11a vorgesehenes Schiebeelement 12a und eine Wohnfahrzeugvorrichtung 10a für das Schiebeelement 12a auf. Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a ist zum Bewegen des Schiebeelements 12a vorgesehen. Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a ist an eine Innenseite 34a des Schiebeelements 12a angebunden. Die Innenseite 34a ist dem Fahrzeuginnenraum 33a zugewandt. In einem vollständig geöffneten Zustand des Schiebeelements 12a ist die Öffnung 11a und damit der Ein- und Ausgang in den bzw. aus dem Fahrzeuginnenraum 33a freigegeben. Der vollständig geöffnete Zustand ist in der 1 dargestellt. In einem vollständig geschlossenen Zustand des Schiebeelements 12a ist die Öffnung 11a und damit der Ein- und Ausgang in den bzw. aus dem Fahrzeuginnenraum 33a versperrt. Der vollständig geschlossene Zustand ist in der 2 dargestellt. In einem teilweise geöffneten Zustand des Schiebeelements 12a ist die ist die Öffnung 11a und damit der Ein- und Ausgang in den bzw. aus dem Fahrzeuginnenraum 33a versperrt, wobei eine Verschiebung des Schiebeelements 12a in den vollständig geöffneten Zustand freigegeben ist. Der teilweise geöffnete Zustand ist in der 3 und in der 6 dargestellt. In der 4 und in der 5 ist jeweils eine Momentaufnahme während einer Verschiebung des Schiebeelements 12a von seinem teilweise geöffneten Zustand in seinen vollständig geöffneten Zustand während eines Öffnungsvorgangs oder von seinem vollständig geöffneten Zustand in seinen teilweise geöffneten Zustand während eines Schließvorgangs dargestellt. In dem Öffnungsvorgang wird ausgehend von dem vollständig geschlossenen Zustand der teilweise geöffnete Zustand und anschließend, ausgehend von dem teilweise geöffneten Zustand der vollständig geöffnete Zustand eingestellt. In dem Schließvorgang wird ausgehend von dem vollständig geöffneten Zustand der teilweise geöffnete Zustand und anschließend, ausgehend von dem teilweise geöffneten Zustand der vollständig geschlossene Zustand eingestellt.

Der Fahrzeuginnenraum 33a ist als ein Wohnraum ausgebildet. Die Öffnung 11a ist an eine Körpergröße eines Menschen dimensioniert, sodass dieser den Fahrzeuginnenraum 33a zumindest im Wesentlichen aufrecht betreten kann. Die Öffnung 11a ist seitlich an dem Wohnfahrzeug 29a angeordnet. Das Schiebeelement 12a ist als eine Wohnfahrzeugschiebetür ausgebildet. Grundsätzlich kann das Schiebeelement 12a auch als eine Wohnfahrzeugklappe, Wohnfahrzeugfenster oder der Gleichen ausgebildet sein. Weiter ist es denkbar, dass der Fahrzeuginnenraum 33a als Stauraum, Garage und/oder Kofferraum ausgebildet ist. Ferner ist es denkbar, dass das Wohnfahrzeug 29a mehrere Schiebeelemente 12a aufweist.

Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a ist als eine Wohnmobilvorrichtung ausgebildet. Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a ist in Leichtbauweise ausgeführt. Grundsätzlich kann die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a auch als eine Wohnwagenvorrichtung ausgebildet sein. Ferner ist das Wohnfahrzeugsystem 28a als ein Wohnmobilsystem ausgebildet. Grundsätzlich kann das Wohnfahrzeugsystem 28a auch als ein Wohnwagensystem ausgebildet sein.

Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a ist dazu vorgesehen, das Schiebeelement 12a parallel zu einer Öffnungsebene der Öffnung 11a entlang einer Fahrzeugbreite 30a des Wohnfahrzeugs 29a und entlang einer Fahrzeughochachse 31a des Wohnfahrzeugs 29a zu bewegen sowie entlang einer Fahrzeuglänge 32a des Wohnfahrzeugs 29a zu verschieben. Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a ist dazu vorgesehen, das Schiebeelement 12a in dem Öffnungsvorgang parallel zur Öffnungsebene der Öffnung 11a aus der Öffnung 11a weg von dem Fahrzeuginnenraum 33a zu bewegen und anschließend parallel zur Öffnungsebene zu verschieben. Dabei ist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a dazu vorgesehen, zum Bewegen des Schiebeelements 12a aus der Öffnung 11a das Schiebeelement 12a entgegen einer Lotrichtung 35a anzuheben. In einem Schließvorgang ist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a dazu vorgesehen, das Schiebeelement 12a parallel zur Öffnungsebene zu verschieben und anschließend parallel zur Öffnungsebene in die Öffnung 11a hin zum Fahrzeuginnenraum 33a zu bewegen. Dabei ist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a dazu vorgesehen, zum Bewegen des Schiebeelements 12a in die Öffnung 11a das Schiebeelement 12a entlang der Lotrichtung 35a abzusenken. Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a ist dazu vorgesehen, das Schiebeelement 12a zu bewegen, ohne dieses zu verkippen und zu schwenken.

Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a weist zwei Aufnahmeelemente 13a, 14a auf, die entlang einer Fahrzeughochachse 31a des Wohnfahrzeugs 29a beabstandet zueinander angeordnet sind. Das untere Aufnahmeelement 13a ist im Vergleich zu dem oberen Aufnahmeelement 14a näher zu einem Fahrzeugboden 16a des Wohnfahrzeugs 29a angeordnet. Das obere Aufnahmeelement 14a ist im Vergleich zu dem unteren Aufnahmeelement 13a näher zu einem Fahrzeugdach 17a des Wohnfahrzeugs 29a angeordnet. Die Aufnahmeelemente 13a, 14a sind beweglich angeordnet. Die Aufnahmeelemente 13a, 14a nehmen das Schiebeelement 12a verschieblich auf. Das Schiebeelement 12a ist längsverschlieblich in den Aufnahmeelementen 13a, 14a geführt. Die Aufnahmeelemente 13a, 14a definieren eine Verschiebeachse entlang der das Schiebeelement 12a verschieblich aufgenommen ist. Die Verschiebeachse ist parallel zu einer Fahrzeuglänge 32a des Wohnfahrzeugs 29a orientiert. Sie ist zumindest im Wesentlichen parallel zu einem Untergrund 18a, auf dem das Wohnfahrzeug 29a mit seinen Fahrzeugrädern 44a, 45a steht, orientiert. Die Aufnahmeelemente 13a, 14a weisen entlang einer senkrecht zu den durch die Aufnahmeelemente 13a, 14a definierten Verschiebeachsen orientierten Richtung einen Abstand zueinander auf, der mindestens zehn Zentimeter beträgt. In diesem Ausführungsbeispiel beträgt der Abstand zwischen den Aufnahmeelementen 13a, 14a entlang der senkrecht zu den durch die Aufnahmeelemente 13a, 14a definierten Verschiebeachsen orientierten Richtung mindestens 30 Zentimeter. Vorteilhaft beträgt der Abstand mindestens 50 Zentimeter. In diesem Ausführungsbeispiel beträgt der Abstand mindestens 100 Zentimeter. Die entlang der senkrecht zu den Verschiebeachsen orientierte Richtung ist parallel zur Fahrzeughochachse 31a orientiert. Die Aufnahmeelemente 13a, 14a weisen einen Abstand entlang der Fahrzeughochachse 31a zueinander auf, der mindestens zehn Zentimeter beträgt.

Zur verschieblichen Anordnung des Schiebeelements 12a weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a zwei Führungselemente 37a, 38a auf, die verschieblich mit jeweils einem Aufnahmeelement 13a, 14a verbunden sind. Das untere Führungselement 38a ist verschieblich mit dem unteren Aufnahmeelement 13a und das obere Führungselement 38a verschieblich mit dem oberen Aufnahmeelement 14a verbunden. Die Führungselemente 37a, 38a greifen verschieblich in jeweils ein Aufnahmeelement 13a, 14a. Die Führungselemente 37a, 38a weisen eine Haupterstreckung auf, die parallel zur Fahrzeuglänge 32a orientiert ist. Das Schiebeelement 12a ist entlang der Haupterstreckung der Führungselemente 37a, 38a verschieblich aufgenommen. Die von den Aufnahmeelementen 13a, 14a definierten Verschiebeachsen und die Haupterstreckung der Führungselemente 37a, 38a sind parallel zueinander angeordnet.

Die Führungselemente 37a, 38a sind parallel zueinander angeordnet. Die Führungselemente 37a, 38a sind fest an der Innenseite 34a des Schiebeelements 12a angeordnet. Sie sind an der Innenseite 34a des Schiebeelements 12a befestigt. Die Führungselemente 37a, 38a sind an der Innenseite 34a mit dem Schiebeelement 12a verschraubt. Die Führungselemente 37a, 38a sind jeweils quaderförmig ausgebildet. Sie weisen einen rechteckförmigen Querschnitt auf. Die Führungselemente 37a, 38a sind in dem entsprechenden Aufnahmeelement 13a, 14a gleitgelagert. Dazu weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a zwei Gleitlager auf. Grundsätzlich können die Führungselemente 37a, 38a in dem entsprechenden Aufnahmeelement 13a, 14a auch wälzgelagert sein. Dazu würde die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a zwei Wälzlager aufweisen. Weiter ist es grundsätzlich denkbar, dass die Führungselemente 37a, 38a über zumindest ein Zwischenelement an der Innenseite 34a des Schiebeelements 12a angebunden sind, wie beispielsweise über einen Montagerahmen.

Die Führungselemente 37a, 38a weisen entlang der senkrecht zu den Verschiebeachsen orientierten Richtung einen Abstand zueinander auf, der mindestens ein Fünftel ihrer Haupterstreckung beträgt. Vorteilhaft beträgt der Abstand zwischen den Führungselementen 37a, 38a entlang der senkrecht zu den durch die Aufnahmeelemente 13a, 14a definierten Verschiebeachsen orientierten Richtung mindestens ein Drittel und besonders vorteilhaft mindestens eine Hälfte ihrer Haupterstreckung. In diesem Ausführungsbeispiel beträgt der Abstand mindestens einmal ihre Haupterstreckung. Die Führungselemente 37a, 38a weisen einen Abstand entlang der Fahrzeughochachse 31a zueinander auf, der mindestens ein Fünftel ihrer Haupterstreckung beträgt. Die Führungselemente 37a, 38a sind jeweils als eine Führungsschiene ausgebildet.

Grundsätzlich kann die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a auch eine andere Anzahl an Aufnahmeelementen 13a, 14a und Führungselementen 37a, 38a aufweisen. Weiter ist es grundsätzlich denkbar, dass die Aufnahmeelemente 13a, 14a jeweils verschieblich in ein Führungselement 37a, 38a greifen. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Führungselemente 37a, 38a separat zu dem Schiebeelement 12a ausgebildet. Die Führungselemente 37a, 38a können grundsätzlich aber auch einteilig mit dem Schiebeelement 12a ausgeführt und/oder in das Schiebeelement 12a integriert sein.

Die Aufnahmeelemente 13a, 14a sind bewegungstechnisch miteinander gekoppelt. Die Aufnahmeelemente 13a, 14a sind jeweils um eine zumindest im Wesentlichen parallel zu dem Untergrund 18a orientierte Bewegungsachse 19a, 20a beweglich angeordnet. Die Bewegungsachsen 19a, 20a sind parallel zueinander angeordnet. Sie sind parallel zur Fahrzeuglänge 32a angeordnet. Die Bewegungsachsen 19a, 20a und die Verschiebeachsen sind parallel zueinander angeordnet. Die Aufnahmeelemente 13a, 14a sind relativ zu einer Fahrzeugkarosserie des Wohnfahrzeugs 29a beweglich gelagert. Das Schiebeelement 12a ist durch eine Bewegung der Aufnahmeelemente 13a, 14a um die Bewegungsachsen 19a, 20a und durch eine Verschiebung entlang der Verschiebeachsen relativ zu den Aufnahmeelementen 13a, 14a beweglich. Die Bewegungsachsen 19a, 20a sind jeweils als eine Schwenkachse ausgebildet.

Zur Lagerung der Aufnahmeelemente 13a, 14a weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a eine Lagereinheit 15a auf, die die Aufnahmeelemente 13a, 14a um die entsprechende Bewegungsachse 19a, 20a beweglich anordnet. Die Lagereinheit 15a bildet einen Hebe- und Schiebemechanismus aus. Durch die Lagereinheit 15a sind die Aufnahmeelemente 13a, 14a entlang der Fahrzeughochachse 31a und entlang der Fahrzeugbreite 30a bewegbar. Aufgrund des durch die Lagereinheit 15a ausgebildeten Hebe- und Schiebemechanismus bewegen sich die Aufnahmeelemente 13a, 14a durch das Bewegen um die Bewegungsachsen 19a, 20a entlang der Fahrzeughochachse 31a und entlang der Fahrzeugbreite 30a, wodurch das Schiebeelement 12a in dem Öffnungsvorgang angehoben und aus der Öffnung 11a geschoben wird. Durch den Hebe- und Schiebemechanismus und die bewegungstechnische Kopplung der Aufnahmeelemente 13a, 14a weisen die Aufnahmeelemente 13a, 14a eine gemeinsame, virtuelle Schwenkachse auf, um die die Aufnahmeelemente 13a, 14a gemeinsam bewegbar sind.

Die Lagereinheit 15a trägt das Schiebeelement 12a. Die Lagereinheit 15a nimmt die von dem Schiebeelement 12a erzeugten Kräfte, insbesondere Gewichtkräfte, über einen gesamten Verschiebeweg entlang der Verschiebeachsen auf. Diese Kräfte leitet die Lagereinheit 15a in die Fahrzeugkarosserie weiter. Die Lagereinheit 15a ist an dem Fahrzeugboden 16a und an dem Fahrzeugdach 17a befestigt.

Die Lagereinheit 15a weist ein zur Fahrzeugkarosserie ortsfestes Lagerelement 21a auf, zudem die Aufnahmeelemente 13a, 14a um die entsprechende Bewegungsachse 19a, 20a beweglich gelagert sind. Das ortsfeste Lagerelement 21a ist mit einem Ende an dem Fahrzeugboden 16a und mit einem anderen Ende an dem Fahrzeugdach 17a befestigt.

Das ortsfeste Lagerelement 21a ist stangenförmig ausgebildet. Es ist quaderförmig ausgebildet. Das ortsfeste Lagerelement 21a weist einen rechteckförmigen Querschnitt auf. Das ortsfeste Lagerelement 21a weist eine Haupterstreckung auf, die zumindest im Wesentlichen parallel zur Fahrzeughochachse 31a orientiert ist. Die Haupterstreckung des ortsfesten Lagerelements 21a ist senkrecht zu der Haupterstreckung der Führungselemente 37a, 38a orientiert. Sie ist senkrecht zu den Bewegungsachsen 19a, 20a orientiert. Das ortsfeste Lagerelement 21a besteht aus Aluminium. Es ist hohlförmig.

Die Lagereinheit 15a weist weiter ein relativ zum ortsfesten Lagerelement 21a beweglich angeordnetes Lagerelement 22a auf, an dem die Aufnahmeelemente 13a, 14a beabstandet zueinander fest angebunden sind. Das beweglich angeordnete Lagerelement 22a weist zwei Aufnahmen für die Aufnahmeelemente 13a, 14a auf. Die Aufnahmeelemente 13a, 14a sind in jeweils einer der Aufnahmen des beweglich angeordneten Lagerelements 22a fest angeordnet. Das Schiebeelement 12a ist an dem relativ zum ortsfesten Lagerelement 21a beweglich angeordneten Lagerelement 22a verschieblich geführt angeordnet. Das beweglich angeordnete Lagerelement 22a ist stangenförmig ausgebildet. Es ist quaderförmig ausgebildet. Das beweglich angeordnete Lagerelement 22a weist einen rechteckförmigen Querschnitt auf. Das beweglich angeordnete Lagerelement 22a weist eine Haupterstreckung auf, die zumindest im Wesentlichen parallel zur Fahrzeughochachse 31a orientiert ist. Das ortsfeste Lagerelement 21a und das beweglich angeordnete Lagerelement 22a sind parallel zueinander angeordnet. Die Haupterstreckung des ortsfesten Lagerelements 21a und die Haupterstreckung des beweglich angeordneten Lagerelements 22a sind parallel zueinander orientiert. Die Haupterstreckung des ortsfesten Lagerelements 21a ist größer als die Haupterstreckung des beweglich angeordneten Lagerelements 22a. Das beweglich angeordnete Lagerelement 22a ist beweglich an dem ortsfesten Lagerelement 21a angebunden. Das beweglich angeordnete Lagerelement 22a besteht aus Aluminium. Es ist hohlförmig.

Um das beweglich angeordnete Lagerelement 22a beweglich an das ortsfeste Lagerelement 21a anzubinden, weist die Lagereinheit 15a zwei Verbindungselemente 23a, 24a auf, die das ortsfeste Lagerelement 21a und das beweglich angeordnete Lagerelement 22a beweglich miteinander verbinden. Die Verbindungselemente 23a, 24a sind dazu vorgesehen, einen senkrecht zu den Bewegungsachsen 19a, 20a orientierten Abstand zwischen dem ortsfesten Lagerelement 21a und dem beweglich angeordneten Lagerelement 22a zu verändern. Das ortsfeste Lagerelement 21a und das beweglich angeordnete Lagerelement 22a weisen einen senkrecht zu den Bewegungsachsen 19a, 20a orientierten Abstand zueinander auf, der durch eine Bewegung der Verbindungselemente 23a, 24a um die entsprechende Bewegungsachse 19a, 20a veränderbar ist. Der Abstand der Lagerelemente 21a, 22a zueinander ist zumindest im Wesentlichen parallel zur Fahrzeugbreite 30a orientiert. In dem vollständig geschlossenen Zustand des Schiebeelements 12a ist der Abstand der Lagerelemente 21a, 22a zueinander kleiner als in dem teilweise geöffneten Zustand und kleiner als in dem vollständig geöffneten Zustand. In dem teilweise geöffneten Zustand und in dem vollständig geöffneten Zustand ist der Abstand der Lagerelemente 21a, 22a zueinander identisch. Die Verbindungselemente 23a, 24a sind in dem Öffnungsvorgang dazu vorgesehen, das beweglich angeordnete Lagerelement 22a und damit die Aufnahmeelemente 13a, 14a parallel zur Haupterstreckung des ortsfesten Lagerelements 21a und senkrecht zur Haupterstreckung des ortsfesten Lagerelements 21a weg von dem ortsfesten Lagerelement 21a zu bewegen. Die Verbindungselemente 23a, 24a sind gerade ausgebildet. Sie sind jeweils als ein Hebel ausgebildet.

Die Verbindungselemente 23a, 24a sind jeweils mit einem Ende um eine parallel zu den Verschiebeachsen orientierten Drehachse 39a, 40a drehbar mit dem ortsfesten Lagerelement 21a und mit einem anderen Ende um eine parallel zu den Verschiebeachsen orientierten Drehachse 41a, 42a drehbar mit dem beweglich angeordneten Lagerelement 22a verbunden. Zur drehbaren Verbindung der Verbindungselemente 23a, 24a weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a vier Drehgelenke auf, die jeweils eine der Drehachsen 39a, 40a, 41a, 42a bereitstellen. Das die Drehachse 39a bereitstellende Drehgelenk verbindet das Verbindungselement 23a drehbar mit dem ortsfesten Lagerelement 21a. Das die Drehachse 41a bereitstellende Drehgelenk verbindet das Verbindungselement 23a drehbar mit dem beweglich angeordneten Lagerelement 22a. Das die Drehachse 40a bereitstellende Drehgelenk verbindet das Verbindungselement 24a drehbar mit dem ortsfesten Lagerelement 21a. Das die Drehachse 42a bereitstellende Drehgelenk verbindet das Verbindungselement 24a drehbar mit dem beweglich angeordneten Lagerelement 22a. Die Drehachsen 39a, 40a, 41a, 42a sind parallel zueinander angeordnet. Die Drehachsen 39a, 40a, 41a, 42a sind parallel zu den Verschiebeachsen orientiert. Die Drehachsen 41a, 42a sind um die Drehachsen 39a, 40a beweglich angeordnet. Die Verbindungselemente 23a, 24a sind dazu vorgesehen, eine Hubbewegung in eine Bewegung der Aufnahmeelemente 13a, 14a um die entsprechende Bewegungsachse 19a, 20a umzusetzen. Die Verbindungselemente 23a, 24a sind jeweils als ein Schwenkscharnier ausgebildet.

Um das Schiebeelement 12a motorisch in seinen vollständig geschlossenen Zustand, in seinen teilweise geöffneten Zustand und in seinen vollständig geöffneten Zustand zu bewegen, weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a eine Antriebsvorrichtung auf, die dazu vorgesehen ist, motorgetrieben die Aufnahmeelemente 13a, 14a um die Bewegungsachsen 19a, 20a zu bewegen und motorgetrieben das Schiebeelement 12a entlang der Verschiebeachsen zu verschieben.

Zum motorischen Bewegen der Aufnahmeelemente 13a, 14a weist die Antriebsvorrichtung eine Antriebseinheit 43a auf, die dazu vorgesehen ist, mit einer translatorischen Kraft auf eines der Verbindungselemente 23a, 24a und/oder auf das beweglich angeordnete Lagerelement 22a und/oder auf eines der die Verbindungselemente 23a, 24a mit dem beweglich angeordneten Lagerelement 22a verbindenden Drehgelenke einzuwirken. Die Antriebseinheit 43a weist einen Linearantrieb 25a auf, der dazu vorgesehen ist, die Aufnahmeelemente 13a, 14a motorisch zu bewegen. Der Linearantrieb 25a ist dazu vorgesehen, das Schiebeelement 12a in dem Öffnungsvorgang von seinem vollständig geschlossenen Zustand in seinen teilweise geöffneten Zustand und in dem Schließvorgang von seinen teilweise geöffneten Zustand in seinen vollständig geschlossenen Zustand zu bewegen. Der Linearantrieb 25a ist dazu vorgesehen, die Verbindungselemente 23a, 24a jeweils um die entsprechende Bewegungsachse 19a, 20a um 90° zu verschwenken.

Der Linearantrieb 25a stellt die Hubbewegung bereit, die die Verbindungselemente 23a, 24a in die Bewegung der Aufnahmeelemente 13a, 14a um die entsprechende Bewegungsachse 19a, 20a umsetzen. Der Linearantrieb 25a ist dazu vorgesehen, das beweglich angeordnete Lagerelement 22a gegenüber dem ortsfesten Lagerelement 21a entgegen der Lotrichtung 35a anzuheben. Der Linearantrieb 25a ist nah am Fahrzeugboden 16a an dem ortsfesten Lagerelement 21a angebunden. Der Linearantrieb 25a greift ferner an dem Ende des Verbindungselements 23a an, mit dem das Verbindungselement 23a mit dem beweglich angeordneten Lagerelement 22a verbunden ist, und/oder an einem unteren Ende des beweglich angeordneten Lagerelements 22a und/oder an dem die Drehachse 41a bereitstellenden Drehgelenk an.

Der Linearantrieb 25a umfasst ein Hubelement und einen das Hubelement verschiebbar aufnehmendes Aufnahmeelement auf. Das Aufnahmeelement ist drehbar an dem ortsfesten Lagerelement 21a angebunden. Das Hubelement ist an dem Ende des Verbindungselements 23a, mit dem das Verbindungselement 23a mit dem beweglich angeordneten Lagerelement 22a verbunden ist, und/oder an dem unteren Ende des beweglich angeordneten Lagerelements 22a und/oder an dem die Drehachse 41a bereitstellenden Drehgelenk drehbar angebunden. Das Hubelement des Linearantriebs 25a ist an dem die Drehachse 41a bereitstellenden Drehgelenk angebunden. Der Linearantrieb 25a ist in zwei zueinander entgegengesetzte, lineare Richtungen ansteuerbar. Das Hubelement ist gegenüber dem Aufnahmeelement in zwei zueinander entgegengesetzte, lineare Richtungen verschiebbar. Das Hubelement ist hydraulisch oder pneumatisch verschiebbar. Das Hubelement ist als eine Schubstange oder als ein Kolben ausgebildet. Das Aufnahmeelement ist als ein Zylinder ausgebildet. Der Zylinder kann als ein Hydraulikzylinder oder als ein Pneumatikzylinder ausgebildet sein. Grundsätzlich kann das Hubelement elektromechanisch verschiebbar sein. Der Linearantrieb 25a kann grundsätzlich ein Kugelgewindetrieb, ein Rollengewindetriebe, einen Linearmotor und/oder der Gleichen aufweisen. Ferner kann der Linearantrieb 25a grundsätzlich eine Gewindespindel, eine Gewindemutter oder der Gleichen aufweisen. Grundsätzlich kann die Antriebseinheit 43a auch mehrere Linearantriebe 25a aufweisen, die vorzugsweise zu einer Vergrößerung eines Stellwegs in Reihe geschaltet sind.

Zum motorischen Verschieben des Schiebeelements 12a weist die Antriebsvorrichtung eine Antriebseinheit 26a auf, die durch eine kämmende Verbindung mit dem Schiebeelement 12a zusammenwirkt. Die Antriebseinheit 26a ist dazu vorgesehen, das Schiebeelement 12a in dem Öffnungsvorgang von seinem teilweise geöffneten Zustand in seinen vollständig geöffneten Zustand und in dem Schließvorgang von seinem vollständig geöffneten Zustand in seinen teilweise geöffneten Zustand zu verschieben.

Die Antriebseinheit 26a weist einen Motor 46a auf, der dazu vorgesehen ist, ein Drehmoment bereitzustellen. Der Motor 46a ist fest an dem beweglich angeordneten Lagerelement 22a angebunden. Das beweglich angeordnete Lagerelement 22a weist eine Motoraufnahme auf, in der der Motor 46a angeordnet ist. Der Motor 46a ist entlang der Haupterstreckung des beweglich angeordneten Lagerelements 22a betrachtet zwischen den Aufnahmeelementen 13a, 14a angeordnet. Durch das beweglich angeordnete Lagerelement 22a ist der Motor 46a bewegungstechnisch mit den Aufnahmeelementen 13a, 14a gekoppelt. Die Antriebseinheit 26a weist eine von dem Motor 46a angetriebene Ausgangswelle 27a auf, die senkrecht zu den Verschiebeachsen angeordnet ist. Die Ausgangswelle 27a ist parallel zu der Fahrzeughochachse 31a angeordnet. Sie ist senkrecht zu den Bewegungsachsen 19a, 20a angeordnet. Der Motor 46a ist als ein Elektromotor ausgebildet. Der Motor 46a kann auch als ein Getriebemotor ausgebildet sein.

Die Antriebseinheit 26a weist einen Zahnstangenantrieb auf. Die Antriebseinheit 26a umfasst ein Abtriebszahnrad 47a, das antriebstechnisch mit der Ausgangswelle 27a verbunden ist, und ein Zahnelement 48a, das fest mit dem Schiebeelement 12a verbunden ist. Das Zahnelement 48a ist an der Innenseite 34a des Schiebeelements 12a befestigt. Das Zahnelement 48a weist eine Verzahnung auf, die mit einer Verzahnung des Abtriebszahnrads 47a korrespondiert. Das Abtriebszahnrad 47a und das Zahnelement 48a sind kämmend miteinander verbunden. Das Zahnelement 48a weist eine Haupterstreckung auf, die parallel zu den Bewegungsachsen 19a, 20a orientiert ist. Das Zahnelement 48a ist entlang der Fahrzeughochachse 31a betrachtet zwischen den Führungselementen 37a, 38a angeordnet. Das Zahnelement 48a ist als eine Zahnschiene ausgebildet. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Zahnelement 48a separat zu dem Schiebeelement 12a ausgebildet. Grundsätzlich ist es aber auch denkbar, dass das Zahnelement 48a einteilig mit dem Schiebeelement 12a ausgeführt und/oder in das Schiebeelement 12a integriert ist.

Zur Ansteuerung des Linearantriebs 25a und des Motors 46a weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a eine nicht näher dargestellte Steuer- und Regeleinheit auf, die zur vollautomatischen Durchführung des Öffnungs- und Schließvorgangs vorgesehen ist. Die Steuer- und Regeleinheit ist steuerungstechnisch an den Linearantrieb 25a und den Motor 46a angebunden. Um den automatischen Öffnungs- und Schließvorgangs auszulösen oder anzufordern, weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a ein Betätigungselement 49a auf, das mit der Steuer- und Regeleinheit kommunizierend verbunden ist. Das Betätigungselement 49a ist an dem Schiebeelement 12a angebunden. Es ist an einer Außenseite 50a des Schiebeelements 12a angeordnet. Das Betätigungselement 49a ist von einem Bediener betätigbar. Durch eine von einer Betätigungsrichtung abhängigen Betätigung des Betätigungselements 49a löst die Steuer- und Regeleinheit den Öffnungsvorgang oder den Schließvorgang aus. Das Betätigungselement 49a kann als ein Knopf, ein Knauf, ein Hebel oder der Gleichen ausgebildet sein.

Um den Öffnungs- und Schließvorgang von Innen auszulösen oder anzufordern, weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a ein weiteres, nicht dargestelltes Betätigungselement auf, das in dem Fahrzeuginnenraum 33a angeordnet und kommunizierend mit der Steuer- und Regeleinheit verbunden ist. Grundsätzlich ist es denkbar, dass das Wohnfahrzeug 29a zumindest ein zusätzliches oder alternatives Betätigungselement zum Auslösen oder Anfordern des Öffnungs- und Schließvorgangs aufweist, das beispielsweise in einer Fahrkabine 51a des Wohnfahrzeugs 29a angeordnet ist. Ferner ist es grundsätzlich denkbar, dass die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a zusätzlich oder alternativ eine drahtlos mit der Steuer- und Regeleinheit kommunizierende Fernbedienung aufweist, durch die der Öffnungs- und Schließvorgang ferngesteuert ausgelöst oder angefordert werden kann.

Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a weist des Weiteren ein nicht dargestelltes Schloss auf, das dazu vorgesehen ist, das Schiebeelement 12a in dem vollständig geschlossenen Zustand zu verriegeln. Ferner weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10a eine nicht dargestellte Abdeckung auf, die zumindest einen Teil der Lagereinheit 15a, der Aufnahmeelemente 13a, 14a, der Führungselemente 37a, 38a und der Antriebsvorrichtung in Richtung des Fahrzeuginnenraums 33a verdeckt. Die Abdeckung dient insbesondere als Sicht- und Kontaktschutz, wodurch eine Optik verbessert und Verletzungen vermieden werden können. Auf die Abdeckung kann aber grundsätzlich auch verzichtet werden.

In den 7 und 8 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen insbesondere auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels der1 bis 6 verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen des ersten Ausführungsbeispiels der 1 bis 6 durch den Buchstaben b in den Bezugszeichen des zweiten Ausführungsbeispiels der 7 und 8 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels der 1 bis 6 verwiesen werden.

7 und 8 zeigen einen Teil eines Wohnfahrzeugs mit einem Wohnfahrzeugsystem 28b, das ein Schiebeelement 12b und eine alternativ ausgebildete Wohnfahrzeugvorrichtung 10b, die an eine Innenseite 34b des Schiebeelements 12b angebunden ist, aufweist. Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b weist zwei beweglich angeordnete Aufnahmeelemente auf, die das Schiebeelement 12b verschieblich aufnehmen, wobei in den 7 und 8 lediglich das Aufnahmeelement 13b dargestellt ist. Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b weist weiter zwei Führungselemente auf, wobei in den 7 und 8 lediglich das dem dargestellten Aufnahmeelement 13b zugeordnete Führungselement 37b dargestellt ist. Zur Lagerung der Aufnahmeelemente 13b weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b eine Lagereinheit 15b auf, die ein ortsfestes Lagerelement 21b und ein beweglich angeordnetes Lagerelement 22b umfasst. Um das beweglich angeordnete Lagerelement 22b mit dem ortsfesten Lagerelement 21b beweglich zu verbinden, weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b zwei Verbindungselemente auf, wobei in den 7 und 8 lediglich das Verbindungselement 23b dargestellt ist. Zum motorischen Verschieben des Schiebeelements 12b weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b eine Antriebseinheit 26b auf, die einen Motor 46b, eine Ausgangswelle 27b, ein Abtriebszahnrad 47b und ein Zahnelement 48b umfasst. Um die Aufnahmeelemente 13b motorisch zu bewegen weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b einen Linearantrieb 25b auf. Das Schiebeelement 12b ist in der 7 in seinem vollständig geschlossenen Zustand dargestellt. In der 8 ist eine Momentaufnahme während einer Verschiebung des Schiebeelements 12b von seinem teilweise geöffneten Zustand in seinen vollständig geöffneten Zustand während eines Öffnungsvorgangs oder von seinem vollständig geöffneten Zustand in seinen teilweise geöffneten Zustand während eines Schließvorgangs dargestellt.

Im Unterschied zum vorherigen Ausführungsbeispiel sind die Aufnahmeelemente 13b entlang jeweils einer Bewegungsachse beweglich angeordnet, wobei lediglich die Bewegungsachse 19b, entlang der das dargestellte Aufnahmeelement 13b beweglich ist, dargestellt ist. Die Lagereinheit 15b ordnet die Aufnahmeelemente 13b entlang der entsprechenden Bewegungsachse 19b beweglich an. Die Bewegungsachsen 19b sind jeweils parallel zu einem Untergrund, auf dem das Wohnfahrzeug mit seinen Fahrzeugrädern steht, orientiert. Die Aufnahmeelemente 13b sind entlang der entsprechenden Bewegungsachse 19b beweglich gelagert. Die Bewegungsachsen 19b sind parallel zueinander angeordnet. Die Bewegungsachsen 19b sind senkrecht zu einer Fahrzeuglänge des Wohnfahrzeugs und senkrecht zu einer Fahrzeughochachse des Wohnfahrzeugs angeordnet. Sie sind parallel zu einer Fahrzeugbreite des Wohnfahrzeugs angeordnet. Die Bewegungsachsen 19b sind senkrecht zu Verschiebeachsen, die durch die Aufnahmeelemente 13b definiert sind, orientiert. Das Schiebeelement 12b ist durch eine translatorische Bewegung der Aufnahmeelemente 13b entlang der Bewegungsachsen 19b und durch eine translatorische Verschiebung entlang der Verschiebeachsen relativ zu den Aufnahmeelementen 13b bewegbar. Die Bewegungsachsen 19b sind jeweils als eine Linearachse ausgebildet.

Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b ist dazu vorgesehen, das Schiebeelement 12b parallel zu einer Öffnungsebene einer Öffnung des Wohnfahrzeugs entlang der Fahrzeugbreite zu bewegen sowie entlang der Fahrzeuglänge zu verschieben. Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b ist dazu vorgesehen, das Schiebeelement 12b in einem Öffnungsvorgang parallel zur Öffnungsebene der Öffnung aus der Öffnung weg von einem Fahrzeuginnenraum 33b des Wohnfahrzeugs zu bewegen und anschließend parallel zur Öffnungsebene zu verschieben. Im Unterschied zum vorherigen Ausführungsbeispiel fehlt in dem Öffnungsvorgang ein Anheben des Schiebeelements 12b entgegen einer Lotrichtung 35b. In einem Schließvorgang ist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b dazu vorgesehen, das Schiebeelement 12b parallel zur Öffnungsebene zu verschieben und anschließend parallel zur Öffnungsebene in die Öffnung hin zum Fahrzeuginnenraum 33b zu bewegen. Im Unterschied zum vorherigen Ausführungsbeispiel fehlt in dem Schließvorgang ein Absenken des Schiebeelements 12b entlang der Lotrichtung. Die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b ist dazu vorgesehen, das Schiebeelement 12b zu bewegen, ohne dieses zu verkippen und zu schwenken. Die Verbindungselemente 23b sind in dem Öffnungsvorgang dazu vorgesehen, das beweglich angeordnete Lagerelement 22b lediglich senkrecht zu einer Haupterstreckung des ortsfesten Lagerelements 21b weg von dem ortsfesten Lagerelement 21b zu bewegen. Sie sind dazu vorgesehen, das beweglich angeordnete Lagerelement 22b und damit die Aufnahmeelemente 13b lediglich entlang der Fahrzeugbreite zu bewegen. Zur Einstellung des teilweise geöffneten Zustands ausgehend von dem vollständig geschlossenen Zustand und zur Einstellung des vollständig geschlossenen Zustands ausgehend von dem teilweise geöffneten Zustand wird das Schiebeelement 12b lediglich entlang der Fahrzeugbreite bewegt.

Die Verbindungselemente 23b verbinden das beweglich angeordnete Lagerelement 22b entlang den Bewegungsachsen 19b beweglich mit dem ortsfesten Lagerelement 21b. Die Verbindungselemente 23b sind jeweils bewegbar mit dem ortsfesten Lagerelement 21b und fest mit dem beweglich angeordneten Lagerelement 22b verbunden. Die Verbindungselemente 23b sind jeweils entlang der jeweiligen Bewegungsachse 19b verschieblich in dem ortsfesten Lagerelement 21b gelagert. Das ortsfeste Lagerelement 21b weist zwei Aufnahmen für die Verbindungselemente 23b auf. Die Verbindungselemente 23b sind in jeweils einer der Aufnahme des ortsfesten Lagerelements 21b translatorisch beweglich angeordnet. Die Verbindungselemente 23b sind jeweils in dem ortsfesten Lagerelement 21b gleitgelagert. Dazu weist die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b zwei Gleitlager auf. Grundsätzlich können die Verbindungselemente 23b jeweils in dem ortsfesten Lagerelement 21b auch wälzgelagert sein. Dazu würde die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b zwei Wälzlager aufweisen.

Die Verbindungselemente 23b sind dazu vorgesehen, das beweglich angeordnete Lagerelement 21b und damit die Aufnahmeelemente 13b entlang der Bewegungsachse 19b linear zu verschieben. Die Verbindungselemente 23b sind jeweils als ein Hubelement ausgebildet. Die Verbindungselemente 23b können grundsätzlich jeweils als eine Schubstange, ein Kolben, eine Gewindespindel, eine Gewindemutter oder der Gleichen ausgebildet oder fest mit diesen verbunden sein. Zumindest eines der Verbindungselemente 23b kann grundsätzlich einen Teil des Linearantriebs 25b bilden.

Der Linearantrieb 25b ist dazu vorgesehen, motorgetrieben das beweglich angeordnete Lagerelement 22b und damit die Aufnahmeelemente 13b entlang der Bewegungsachse 19b linear zu bewegen. Der Linearantrieb 25b ist dazu vorgesehen, die Verbindungselemente 23b jeweils entlang der entsprechenden Bewegungsachse 19b linear zu verschieben. Alternativ zum Linearantrieb 25b ist es grundsätzlich denkbar, dass die Wohnfahrzeugvorrichtung 10b eine zum linearen Bewegen des beweglich angeordneten Lagerelements 22b vorgesehene Antriebseinheit aufweist, die zumindest einen ein Drehmoment bereitstellenden Motor umfasst. Dabei könnte die Antriebseinheit zum linearen Bewegen der Verbindungselemente 23b grundsätzlich einen Zahnstangenantrieb aufweisen.

Bezugszeichenliste

10
Wohnfahrzeugvorrichtung
11
Öffnung
12
Schiebeelement
13
Aufnahmeelement
14
Aufnahmeelement
15
Lagereinheit
16
Fahrzeugboden
17
Fahrzeugdach
18
Untergrund
19
Bewegungsachse
20
Bewegungsachse
21
Lagerelement
22
Lagerelement
23
Verbindungselement
24
Verbindungselement
25
Linearantrieb
26
Antriebseinheit
27
Ausgangswelle
28
Wohnfahrzeugsystem
29
Wohnfahrzeug
30
Fahrzeugbreite
31
Fahrzeughochachse
32
Fahrzeuglänge
33
Fahrzeuginnenraum
34
Innenseite
35
Lotrichtung
36
Rahmenelement
37
Führungselement
38
Führungselement
39
Drehachse
40
Drehachse
41
Drehachse
42
Drehachse
43
Antriebseinheit
44
Fahrzeugrad
45
Fahrzeugrad
46
Motor
47
Abtriebszahnrad
48
Zahnelement
49
Betätigungselement
50
Außenseite
51
Fahrkabine