Title:
Fliesenschneider mit einem einen Basisholm aufweisenden Auflagegestell
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft einen Fliesenschneider mit mindestens einem von einem Standfüße (12) aufweisenden Auflagegestell (1) getragenen Auflagekörper (2) zur Auflage einer zu zerteilenden Fliese, mit einer mittels Tragelementen (4) am Auflagegestell (1) befestigten Führungsschienen-Anordnung (8), einem entlang der Führungsschienen-Anordnung (8) verlagerbaren, ein Schneidelement (2) und ein Brechorgan (23) aufweisenden Schlitten (20) und mit einer am Auflagegestell (1) unterhalb der Führungsschienen-Anordnung (8) befestigten Brechstütze (13). Zur gebrauchsvorteilhaften Weiterbildung und um insbesondere das Auflagegestell hinsichtlich seiner Stabilität und Steifigkeit zu verbessern, wird vorgeschlagen, dass die Brechstütze (13) von einem unterhalb der Führungsschienen-Anordnung (8) und parallel dazu angeordneten Basisholm (3) getragen wird, der mit jedem seiner beiden Enden je an einem der beiden Tragelemente (4) befestigt ist, die wiederum von den Standfüßen (12) getragen sind.




Inventors:
Moog, Christopher (56422, Wirges, DE)
Application Number:
DE102014102965A
Publication Date:
09/10/2015
Filing Date:
03/06/2014
Assignee:
wolfcraft GmbH, 56746 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE69426286T2N/A2001-04-12
DE19534610A1N/A1996-03-21
DE2834232A1N/A1979-02-22



Foreign References:
AT13129U12013-06-15
AT52960T1990-06-15
EP05010531992-09-02
EP01360321985-04-03
ES2028701A61992-07-01
Attorney, Agent or Firm:
RIEDER & PARTNER Patentanwälte - Rechtsanwalt, 42329, Wuppertal, DE
Claims:
1. Fliesenschneider mit mindestens einem von einem Standfüße (12) aufweisenden Auflagegestell (1) getragenen Auflagekörper (2) zur Auflage einer zu zerteilenden Fliese, mit einer mittels Tragelementen (4) am Auflagegestell (1) befestigten Führungsschienen-Anordnung (8), einem entlang der Führungsschienen-Anordnung (8) verlagerbaren, ein Schneidelement (2) und ein Brechorgan (23) aufweisenden Schlitten (20) und mit einer am Auflagegestell (1) unterhalb der Führungsschienen-Anordnung (8) befestigten Brechstütze (13), dadurch gekennzeichnet, dass die Brechstütze (13) von einem unterhalb der Führungsschienen-Anordnung (8) und parallel dazu angeordneten Basisholm (3) getragen wird, der mit jedem seiner beiden Enden je an einem der beiden Tragelemente (4) befestigt ist, die wiederum von den Standfüßen (12) getragen sind.

2. Fliesenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfüße (12) an quer zur Erstreckungsrichtung des Basisholms (3) von den Tragelementen (4) abragenden Flügeln (5) sitzen und die Tragelemente (4) im Basisholm (3) frei schwebend über der Aufstellebene der Standfüße (12) halten.

3. Fliesenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brechstütze (13) in einen Schlitz (18) zwischen zwei von Federelementen (10) getragenen plattenförmigen Auflagekörpern (2) verläuft, wobei eine von der Brechstütze (13) ausgebildete Rippe (14) unterhalb der Auflagefläche der Auflagekörper (2) angeordnet ist und die Auflagekörper (2) durch Absenken des Brechorgans (23) gegen die Rückstellkraft der Federelemente (10) unter das Höhenniveau der Rippe (14) absenkbar sind.

4. Fliesenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brechstütze (13) von einem länglichen Steg ausgebildet ist und auf der nach oben weisenden Wand des Basisholms (3) befestigt ist.

5. Fliesenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisholm (3) von einem Vierkantrohr ausgebildet ist.

6. Fliesenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (10) an von einer Seitenwand des Basisholms (3) abragenden Armen (9) getragen werden, wobei die Arme (9) frei über der Standfläche der Standfüße (12) schweben.

7. Fliesenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen-Anordnung (8), der Basisholm (3) und die Tragelemente (4) einen stabilen rechteckigen Rahmen ausbilden.

8. Fliesenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen-Anordnung (8) zwei parallel zueinander verlaufende Führungsschienen aufweist, zwischen denen der Schlitten (20) geführt ist, wobei der Schlitten (20) insbesondere einen Griffarm (21) aufweist, der durch eine Griff-Schwenkbetätigung das insbesondere von einem Schneidrad (22) gebildete Schneidelement und/oder das von einem V-förmigen Stempel ausgebildete Brechorgan (23) abwärts verlagert.

9. Fliesenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brechstütze (13) mittels eines Schiebers (31), der in zwei verschiedenen Höhenlagen angeordnete Abstützflächen (28, 29) aufweist, quer zur Erstreckungsrichtung des Basisholms (3) verlagerbar ist.

10. Fliesenschneider, gekennzeichnet durch eines oder mehrere der kennzeichnenden Merkmale eines der vorhergehenden Ansprüche.

Description:

Die Erfindung betrifft einen Fliesenschneider mit mindestens einem von einem Standfüße aufweisenden Auflagegestell getragenen Auflagekörper zur Auflage einer zu zerteilenden Fliese, mit einer mittels Tragelementen am Auflagegestell befestigten Führungsschienen-Anordnung, einem entlang der Führungsschienen-Anordnung verlagerbaren, ein Schneidelement und ein Brechorgan aufweisenden Schlitten und mit einer am Auflagegestell unterhalb der Führungsschienen-Anordnung befestigten Brechstütze.

Ein gattungsgemäßer Fliesenschneider ist mit Hilfe von Standfüßen auf einer Standfläche aufstellbar. Die Standfüße tragen ein Auflagegestell, welches wiederum einen Auflagekörper trägt. Der Auflagekörper bildet eine ebene Auflagefläche zur Auflage einer zu zerteilenden Fliese. Am Auflagegestell sind Tragelemente befestigt, die eine Führungsschienen-Anordnung tragen. Die Führungsschienen-Anordnung erstreckt sich vertikal oberhalb des Auflagekörpers und ist in der Lage, einen Schlitten in Horizontalrichtung zu führen, der ein Schneidelement und ein Brechorgan trägt. Mit dem Schneidelement wird in die nach oben weisende Oberfläche der Fliese eine Kerbe eingeritzt. Am Auflagegestell ist unterhalb der Führungsschienen-Anordnung eine Brechstütze befestigt, gegen die die Unterseite der Fliese durch eine Abwärtsbewegung des Brechorgans gedrückt wird. Das dabei erzeugte Drehmoment führt zu einem Bruch der Fliese entlang der Bruchkerbe. Fliesenschneider sind insbesondere bekannt aus den AT 13 129 U1, AT 52 960 E, DE 28 34 232 A1, DE 195 34 610 A1, DE 69 426 286 T2, EP 0 501 053 A1, EP 0 136 032 A1 und ES 20 28 701 A6.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen eingangs genannten Fliesenschneider gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden und insbesondere das Auflagegestell hinsichtlich seiner Stabilität und Steifigkeit zu verbessern.

Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung.

Zunächst und im Wesentlichen wird vorgeschlagen, dass die Brechstütze von einem unterhalb der Führungsschienen-Anordnung angeordneten Basisholm getragen wird. Der Basisholm ist mit jedem seiner beiden Enden über je eines der beiden Tragelemente mit der Führungsschienen-Anordnung befestigt. Der Basisholm verläuft parallel zu der Führungsschienen-Anordnung, so dass die Führungsschienen-Anordnung, der Basisholm und die beiden Tragelemente einen im Wesentlichen langgestreckten rechteckigen Rahmen ausbilden. Der Basisholm kann von einem Vierkantrohr ausgebildet sein, welches sich über die gesamte Längserstreckung des mindestens einen Auflagekörpers erstreckt. Die Tragelemente werden wiederum von Standfüßen getragen, so dass sich der Basisholm mit einem vertikalen Abstand oberhalb der Standfläche erstreckt, die von den freien Enden der Standfüße definiert ist. Zur Befestigung des mindestens einen Auflagekörpers am Basisholm sind Arme vorgesehen, die seitlich vom Basisholm abragen. Diese Arme erstrecken sich ebenfalls mit vertikalem Abstand oberhalb der Standfläche und haben einen U-förmigen Querschnitt. Die Brechstütze kann als länglicher Steg ausgebildet sein. Sie ist auf einer nach oben weisenden Wandung des Basisholms befestigt. Dies kann durch Schrauben erfolgen. Zum Festziehen der Schrauben besitzt die der Oberseite gegenüberliegende Unterseite des Basisholms eine Öffnung, durch die ein Schraubwerkzeug in die Höhlung des den Basisholm ausbildenden Vierkantrohres eingebracht werden kann. Der von der Brechstütze ausgebildete Brechsteg kann sich über die gesamte Länge des mindestens einen Auflagekörpers erstrecken.

Der Auflagekörper ist bevorzugt federnd gelagert. Hierzu stützt sich der Auflagekörper auf Federelementen ab, die von den seitlich vom Basisholm abragenden Armen getragen werden. Die Arme verlaufen quer zur Erstreckungsrichtung des Basisholms und im Wesentlichen in Horizontalrichtung. Die Federelemente werden von Druckfedern ausgebildet. In ihnen erstrecken sich Haltestifte, mit denen bevorzugt zwei Auflagekörper an den Armen fixiert sind. Zwischen den beiden Auflagekörpern verläuft ein Längsschlitz, dessen Breite der Breite des Brechsteges entspricht, so dass der Brechsteg durch den Schlitz hindurchtauchen kann, wenn die beiden plattenförmigen Auflagekörper abwärtsverlagert werden. Die Führungsschienen-Anordnung weist vorzugsweise zwei Führungsschienen auf, die parallel zueinander verlaufen. Die beiden Führungsschienen sind mit einer Schienenbefestigung an einem Arm des Tragelementes befestigt. Die Schienenbefestigung erstreckt sich parallel zu den Flügeln, die an ihren Enden jeweils einen Standfuß tragen und die ebenfalls quer zur Erstreckungsrichtung der Führungsschienen vom Tragelement in Horizontalrichtung abragen. Ein zwischen den beiden Führungsschienen geführter Schlitten trägt ein vertikal abwärts verlagerbares Schneidrad und einen V-förmigen Brechstempel, der das Brechorgan ausbildet. Die vom Brechsteg ausgebildete Rippe verläuft unterhalb der Bewegungsbahn des Schneidrades. Im Grundzustand liegt die Scheitellinie der Rippe in der Auflageebene, die von der Oberseite der beiden Auflagekörper definiert ist. Auf dieser Rippe stützt sich die Unterseite einer zu zerteilenden Fliese ab, wenn mit dem Schneidrad eine Bruchkerbe in die Oberseite der Fliese eingebracht wird. Durch Absenken des Brechorgans wird auf die diesseits und jenseits der Bruchkerbe liegenden Flächenabschnitte der Fliese ein Druck nach unten ausgeübt, der zu einem Drehmoment führt, das wiederum zu einem Bruch der Fliese entlang der Bruchkerbe führt. Während dieser Brechbetätigung weichen die federnd gelagerten Auflagekörper gegen die Rückstellkraft der Federelemente nach unten aus.

Ein Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen erläutert. Es zeigen:

1 in einer perspektivischen Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel eines Fliesenschneiders,

2 das erste Ausführungsbeispiel in der Seitenansicht,

3 das Ausführungsbeispiel in der Draufsicht,

4 das Ausführungsbeispiel in der Unteransicht,

5 einen Schnitt gemäß der Linie V-V in 3 mit in Außerwirkstellung gebrachtem Brechorgan 23,

6 den Schnitt gemäß der Linie VI-VI in 5,

7 den Schnitt gemäß der Linie VII-VII in 6,

8 vergrößert die Darstellung gemäß 5, jedoch mit abgesenktem Brechorgan 23,

9 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Darstellung gemäß 6,

10 eine Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels in 7 in einer ersten Funktionsstellung eines Schiebers 31 und

11 die Darstellung gemäß 10 in einer zweiten Funktionsstellung des Schiebers 31.

Der in den Zeichnungen 1 bis 8 dargestellte Fliesenschneider besitzt ein Auflagegestell 1, welches vier Standfüße 12 aufweist. Jeder der vier Standfüße 12 ist am Ende eines Flügels 5 befestigt, der in Horizontalrichtung von einem Tragelement 4 abragt.

Es sind insgesamt zwei Tragelemente 4 vorgesehen, die jeweils an den Schmalseiten des einen im Wesentlichen rechteckigen Grundriss aufweisenden Fliesenschneiders befestigt sind. Die Tragelemente 4 sind jeweils mit dem Ende eines von einem Vierkantrohr ausgebildeten Basisholm 3 verbunden. Sie halten den Basisholm 3 in einer vertikalen Abstandslage zur Standfläche, so dass der Basisholm 3 über der Standfläche schwebt.

Jedes der beiden Tragelemente 4 trägt einen vertikal nach oben weisenden, im Querschnitt U-förmigen Arm 6. Am Ende des Armes 6 sitzt eine ebenfalls U-förmig gestaltete Schienenbefestigung 7, mit der zwei Führungsschienen 8, die parallel zueinander verlaufen, in einer vertikalen Abstandslage gegenüber dem Basisholm 3 gehalten werden. Die Schienenanordnung 8, die Arme 6 und der Basisholm 3 bilden die vier Schenkel eines länglichen Rechteckrahmens, der die beim Zerteilen einer Fliese entstehenden Kräfte aufnimmt. Über die seitlich vom Tragelement 4 abragenden, im Querschnitt U-förmigen Flügel 5 werden die Kräfte in die Standfüße 12 eingeleitet.

Auf der zu den Führungsschienen 8 weisenden Oberseite des Vierkantrohres 3 befindet sich eine Brechstütze 13 in Form eines eine Rippe 14 aufweisenden Brechstegs, der mit Hilfe von Befestigungsschrauben 15 am Vierkantrohr 3 befestigt ist. Die Befestigung erfolgt von der Vierkanthöhlung her mit einem Schraubwerkzeug, das durch eine Schraubwerkzeug-Durchtrittsöffnung 16 in die Höhlung eingesteckt werden kann. Die Brechstütze 13 ist mehrteilig ausgebildet. Sie besitzt an ihrem einen Kopfanschlag 35 zur Anlage einer Randkante einer Fliese benachbarten Ende einen Brechblock 13'. Der Brechblock 13' ist ein zylinderförmiger Körper mit einer Brechrippe. In ein Innengewinde greift die Befestigungsschraube 15. Die entlang sich einer Kreiszylindermantelwand erstreckende Umfangsfläche besitzt eine Öffnung, in der ein Verbindungsstift 33 steckt, der den Brechblock 13' drehfest mit einem langgestreckten Abschnitt 13'' der Brechstütze 13 verbindet.

Die Scheitellinie der Rippe 14 verläuft vertikal unterhalb eines Schneidrades 22, welches an einem Schlitten 20 befestigt ist, der mittels Rollen 24 in den im Profil C-förmigen Führungsschienen 8 geführt ist. Über ein Federelement 25 wird das Ende eines Griffarms 21 in einer Neutralstellung gehalten. Durch ein nach unten Schwenken des Griffarms 21 wird das Schneidrad 22 in eine Funktionsstellung gebracht, in der es eine Bruchkerbe erzeugend über die Oberseite einer vom Auflagegestell 1 getragenen Fliese verlagert wird. Die Unterseite der Fliese stützt sich dabei auf der Rippe 14 ab.

Die Brechstütze 13 ist in einem Schlitz 18 zwischen zwei einzelnen, plattenförmigen Auflagekörpern 2 angeordnet. Die Auflagekörper 2 werden von Druckfedern 10 getragen. Die Druckfedern 10 stützen sich einerseits an der Unterseite der Auflagekörper 2 und andererseits an einem Arm 9 ab, der an einer Seitenwand des Vierkantrohres 3 mittels Schrauben befestigt ist. Die einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden Arme 9 verjüngen sich zu ihren freien Enden hin und ragen frei vom Vierkantrohr 3 ab. Es sind insgesamt drei Armpaare 9 vorgesehen zur Halterung der beiden sich parallel zueinander erstreckenden Auflagekörper 2.

Die Druckfedern 10 sind wendelgangförmig um einen Haltestift 11 angeordnet. Der Haltestift 11 ist zweiteilig und besitzt ein Außengewindeteil in Form einer Schraube, das in ein Innengewindeteil in Form einer einen Kopf aufweisenden Hülse eingeschraubt ist. Das Innengewindeteil stützt sich an der Unterseite des Auflagekörpers 2 ab.

Eine Lagefixierung der Auflagekörper 2 zu den Armen 9 erfolgt mittels der Haltestiften 11, die durch die Höhlungen der Druckfeder hindurchragen. Die Haltestifte 11 sind mit den Auflagekörpern 2 fest verbunden und durchragen jeweils eine Öffnung 17 eines U-Stegs des Tragarmes 9. Ein Kopf 11' stützt sich auf der nach unten weisenden Seite des U-Steges ab, so dass sich der Kopf 11' von der Unterseite des U-Stegs entfernen kann, wenn der Auflagekörper 2 abwärts verlagert wird.

In der Grundstellung liegt die Scheitellinie der Rippe 14 etwa auf dem Niveau einer Auflagefläche, die von der Oberseite der beiden Auflagekörper 2 ausgebildet ist. Es handelt sich dabei um eine Ebene, die die zu zerteilende Fliese trägt.

Um die Fliese entlang der Bruchkerbe in zwei Teile zu zerbrechen, wird das Brechorgan 23 durch Abwärtsverschwenken des Griffarmes 21 abwärts verlagert. Das Brechorgan 23 ist schwenkverlagerbar mit dem Griffarm 21 verbunden, so dass es zum Erzeugen der Bruchkerbe mit dem Schneidrad 22 in eine Verschwenkstellung bringbar ist.

Durch das Abwärtsverlagern des Brechorgans 23 können die Auflagekörper 2 nach unten gegen die Rückstellkraft der Druckfeder 10 ausweichen, so dass die von ihrer Oberseite gebildete Ebene unterhalb der Scheitellinie der Rippe 14 des Brechsteges 13 liegt.

Die 7 zeigt die Auflagefläche der Auflagekörper 2 in einer Ebene mit dem Scheitel der Rippe 14.

Die 8 zeigt eine Fliese 32, die auf der Scheitellinie der Rippe 14 aufliegt und die durch eine Abwärtsverlagerung des Brechorgans 23 entlang einer Bruchkerbe gebrochen worden ist. Die nicht sichtbaren Randkanten der Fliese 32 liegen auf den nach unten verlagerten Auflagekörpern 2 auf.

Die nach oben weisende Auflagefläche des Auflagekörpers 2 besitzt ein Vielzahl von nebeneinander und parallel zu den Führungsschienen 8 verlaufende Rippen 34. Die Rippen 34 haben nur eine geringe Rippenhöhe und dienen der Fixierung der Fliese auf der Auflagefläche. Sie haben die Funktion, die ansonsten Moosgummiauflagen auf einer Auflagefläche haben.

Die 9 bis 11 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Brechkörper 13 nicht unmittelbar auf der nach oben weisenden Breitseite des Basisholms 3 aufliegt. Bei dem ansonsten dem zuvor beschriebenen Fliesenschneider gleich gestalteten Fliesenschneider liegt auf der nach oben weisenden Oberseite des Vierkantrohres 3 ein quer zur Erstreckungsrichtung des Vierkantrohres 3 verlagerbarer Schieber 31 auf. Dieser Schieber 31 besitzt zwei über eine Schrägfläche 30 miteinander verbundene Abstützflächen 28, 29. Die Abstützflächen 28, 29 befinden sich auf verschiedenen Höhenniveaus, so dass durch eine Verschiebung des Schiebers 31 über die Oberseite des Vierkantrohres 3 in einer Öffnung eines aus Holz bestehenden Auflagekörpers 2 wahlweise die eine Abstützfläche 28 oder die andere Abstützfläche 29 unter die eine Zylinderform aufweisende Brechstütze 13 gebracht werden kann.

Anders als beim ersten Ausführungsbeispiel sind hier keine vertikal verlagerbaren Auflagekörper 2 vorgesehen. Es handelt sich vielmehr um einen insbesondere aus Holz bestehenden fest mit dem Basisholm 3 verbundenen Auflagekörper 2. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann jedoch die Brechstütze 13 von der in 10 dargestellten Verstecktlage, in der die Rippe 14 unterhalb der Auflagefläche für die Fliese 32 liegt, in die in 11 dargestellte Stellung angehoben werden, in der die Rippe 14 über die Auflagefläche des Auflagekörpers 2 ragt.

Die Brechstütze 13 hat einen kreisförmigen Grundriss und steckt in einer kreisförmigen Bohrung 27 drehgesichert ein. Mit einer Feder wird die Brechstütze 13 nach unten beaufschlagt.

Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen jeweils eigenständig weiterbilden, nämlich:
Ein Fliesenschneider, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Brechstütze 13 von einem unterhalb der Führungsschienen-Anordnung 8 und parallel dazu angeordneten Basisholm 3 getragen wird, der mit jedem seiner beiden Enden je an einem der beiden Tragelemente 4 befestigt ist, die wiederum von den Standfüßen 12 getragen sind.

Ein Fliesenschneider, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Standfüße 12 an quer zur Erstreckungsrichtung des Basisholms 3 von den Tragelementen 4 abragenden Flügeln 5 sitzen und die Tragelemente 4 im Basisholm 3 frei schwebend über der Aufstellebene der Standfüße 12 halten.

Ein Fliesenschneider, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Brechstütze 13 in einen Schlitz 18 zwischen zwei von Federelementen 10 getragenen plattenförmigen Auflagekörpern 2 verläuft, wobei eine von der Brechstütze 13 ausgebildete Rippe 14 unterhalb der Auflagefläche der Auflagekörper 2 angeordnet ist und die Auflagekörper 2 durch Absenken des Brechorgans 23 gegen die Rückstellkraft der Federelemente 10 unter das Höhenniveau der Rippe 14 absenkbar sind.

Ein Fliesenschneider, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Brechstütze 13 von einem länglichen Steg ausgebildet ist und auf der nach oben weisenden Wand des Basisholms 3 befestigt ist.

Ein Fliesenschneider, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Basisholm 3 von einem Vierkantrohr ausgebildet ist.

Ein Fliesenschneider, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Federelemente 10 an von einer Seitenwand des Basisholms 3 abragenden Armen 9 getragen werden, wobei die Arme 9 frei über der Standfläche der Standfüße 12 schweben.

Ein Fliesenschneider, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Führungsschienen-Anordnung 8, der Basisholm 3 und die Tragelemente 4 einen stabilen rechteckigen Rahmen ausbilden.

Ein Fliesenschneider, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Führungsschienen-Anordnung 8 zwei parallel zueinander verlaufende Führungsschienen aufweist, zwischen denen der Schlitten 20 geführt ist, wobei der Schlitten 20 insbesondere einen Griffarm 21 aufweist, der durch eine Griff-Schwenkbetätigung das insbesondere von einem Schneidrad 22 gebildete Schneidelement und/oder das von einem V-förmigen Stempel ausgebildete Brechorgan 23 abwärts verlagert.

Ein Fliesenschneider, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Brechstütze 13 mittels eines Schiebers 31, der in zwei verschiedenen Höhenlagen angeordnete Abstützflächen 28, 29 aufweist, quer zur Erstreckungsrichtung des Basisholms 3 verlagerbar ist.

Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren mit ihren Merkmalen eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der Technik, insbesondere um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen.

Bezugszeichenliste

1
Auflagegestell
2
Auflagekörper
3
Basisholm, Vierkantrohr
4
Tragelement
5
Flügel
6
Arm
7
Schienenbefestigung
8
Schienenanordnung, Führungsschienen
9
Arm
10
Druckfeder
11
Haltestift
11'
Kopf
12
Standfuß
13
Brechstütze
13'
Brechblock
13''
Abschnitt
14
Rippe
15
Befestigungsschraube
16
Schraubwerkzeug-Durchtrittsöffnung
17
Öffnung
18
Schlitz
19
Befestigungsschraube
20
Schlitten
21
Griffarm
22
Schneidrad
23
Brechorgan
24
Rolle
25
Federelement
26
Höhlung
27
Bohrung
28
Abstützfläche
29
Abstützfläche
30
Schräge
31
Schieber
32
Fliese
33
Verbindungsstift
34
Rippe
35
Kopfanschlag

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • AT 13129 U1 [0002]
  • AT 52960 E [0002]
  • DE 2834232 A1 [0002]
  • DE 19534610 A1 [0002]
  • DE 69426286 T2 [0002]
  • EP 0501053 A1 [0002]
  • EP 0136032 A1 [0002]
  • ES 2028701 A6 [0002]