Title:
Verbindungsvorrichtung und Verfahren zum Herstellen eines Kabelverbundstranges
Kind Code:
B4


Abstract:

Verbindungsvorrichtung (100) zum Herstellen eines Kabelverbundstranges (110) umfassend wenigstens zwei strangartige Elemente (120) unter Verwendung wenigstens eines Verbindungselementes (130), wobei wenigstens zwei Elemente (120) von dem Verbindungselement (130) in Umfangsrichtung umwickelt sind, wobei zwischen den Elementen (120) und dem Verbindungselement (130) eine hülsenartige Struktur (140) mit einem ersten Bereich (142), einem zweiten Bereich (144) und einem dritten Bereich (146) angeordnet ist, wobei der erste Bereich (144) derart beidseitig an seinen Randbereichen durch den zweiten Bereich (144) und den dritten Bereich (146) begrenzt wird, dass der erste Bereich (142) eine Art Umfangsnut zur Aufnahme des Verbindungselementes (130) ausbildet, wodurch eine axiale Verschiebung des Verbindungselementes (130) verhindert wird dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (144) und der dritte Bereich (146) ein anderes Material aufweisen als der erste Bereich (142).




Inventors:
Westhoff, Martin, Dipl.-Ing. (FH) (52146, Würselen, DE)
Application Number:
DE102014100516A
Publication Date:
07/23/2015
Filing Date:
01/17/2014
Assignee:
S-Y Systems Technologies Europe GmbH, 93059 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE69919358T2N/A2005-09-08



Foreign References:
200301734702003-09-18
201000965112010-04-22
EP17440892007-01-17
Attorney, Agent or Firm:
Wilhelm & Beck, 80639, München, DE
Claims:
1. Verbindungsvorrichtung (100) zum Herstellen eines Kabelverbundstranges (110) umfassend wenigstens zwei strangartige Elemente (120) unter Verwendung wenigstens eines Verbindungselementes (130), wobei wenigstens zwei Elemente (120) von dem Verbindungselement (130) in Umfangsrichtung umwickelt sind, wobei zwischen den Elementen (120) und dem Verbindungselement (130) eine hülsenartige Struktur (140) mit einem ersten Bereich (142), einem zweiten Bereich (144) und einem dritten Bereich (146) angeordnet ist, wobei der erste Bereich (144) derart beidseitig an seinen Randbereichen durch den zweiten Bereich (144) und den dritten Bereich (146) begrenzt wird, dass der erste Bereich (142) eine Art Umfangsnut zur Aufnahme des Verbindungselementes (130) ausbildet, wodurch eine axiale Verschiebung des Verbindungselementes (130) verhindert wird dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (144) und der dritte Bereich (146) ein anderes Material aufweisen als der erste Bereich (142).

2. Verbindungsvorrichtung (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (130) ein Kabelbinder ist.

3. Verbindungsvorrichtung (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (144) den Randbereich des ersten Bereiches (142) an einer ersten Seite (150) und der dritte Bereich (146) den Randbereich des ersten Bereiches (142) an einer zweiten Seite (152) überlappt.

4. Verbindungsvorrichtung (100) einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (142) eine derart glatte Oberflächenbeschaffenheit aufweist, dass das Verbindungselement (130) in Umfangsrichtung um die Elemente (120) herum drehbar ist.

5. Verbindungsvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (144) und der dritte Bereich (146) eine rauere Oberflächenbeschaffenheit aufweisen als der erste Bereich (142)

6. Verbindungsvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (144) und der dritte Bereich (146) dicker sind als der erste Bereich (142).

7. Verbindungsvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (144) und der dritte Bereich (146) als Wicklungen ausgeführt sind, wobei die Wicklungen die Elemente (120) in Umfangsrichtung jeweils wenigstens einfach umhüllen.

8. Verbindungsvorrichtung (100) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen des zweiten Bereiches (144) und des dritten Bereich (146) die Elemente (120) in Umfangsrichtung mehrfach umhüllen.

9. Verbindungsvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (144) und der dritte Bereich (146) eine selbstklebende Unterseite aufweisen, wodurch sowohl der erste Bereich (142) als auch der zweite Bereich (144) und der dritte Bereich (146) an den Elementen (120) fixiert werden.

10. Verbindungsvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (142) als Wicklung ausgeführt ist, wobei die Wicklung die Elemente (120) in Umfangsrichtung wenigstens einfach umhüllt.

11. Verbindungsvorrichtung (100) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung des ersten Bereiches (142) mehrfach ausgeführt ist.

12. Verbindungsvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (142) als Hülse ausgeführt ist, wobei die Hülse mittels des zweiten Bereiches (144) und des dritten Bereiches (146) an den Elementen (120) fixiert wird.

13. Verbindungsvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (142) eine selbstklebende Unterseite aufweist wodurch der erste Bereich (142) an den Elementen (120) fixiert wird.

14. Verfahren zur Herstellung eines Kabelverbundstranges (110) mit einer Verbindungsvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung zum Herstellen eines Kabelverbundstranges gemäß Patentanspruch 1 und ein Verfahren zur Herstellung eines Kabelverbundstranges gemäß Anspruch 14.

Ein Kabelverbundstrang, bzw. ein Kabelbaum ist eine Bündelung von einzelnen Kabel, bzw. Leitungen, die Signale oder Arbeitsströme übertragen. Die Kabel werden dabei in einem Kabelverbundstrang je nach Anwendungsgebiet konfektioniert, so werden beispielsweise Kabelverbundstränge, bzw. Kabelbäume in Kraftfahrzeugen eingesetzt, wobei die Kabelbäume in der Regel nach den geometrischen und elektrischen Anforderungen kombiniert, miteinander verbunden und anschließend transportiert und eingebaut werden.

Beispielsweise offenbart die US2003/0173470 A1 offenbart eine Abstandshalterungen zur Trennung und Befestigung von Leitungen oder andere gebündelte längliche Gegenstände. Ferner ist die Abstandhalterung derart ausgeformt, dass ein verwendeter Kabelbinder in seiner relativen Position gesichert werden kann.

Die DE69919358 T2 eine Dichtung für das Abdichten einer Öffnung in einem Gegenstand, durch den sich ein oder mehrere längliche Artikel erstrecken, wobei ebenfalls längliche Artikel, wie beispielsweise Faseroptikkabel, innerhalb von in Längsrichtung erstreckenden Kanäle aufgenommen werden können, um so im Wesentlichen parallel zueinander zu liegen. Zur Sicherung werden Kabelbinder, axiale Zugstreifen und/oder Dichtungsmaterial in Form eines Gelbandes um die Kabel gewickelt werden.

Ferner offenbart die US2010/0096511 A1 ein Befestigungssystems für ein längliches Element wie ein Kabel, Rohr oder Draht, oder eine Anordnung aus mehreren Kabeln, Rohren und/oder Leitungen. Das Befestigungssystem umfasst einen Bereich zur Befestigung an einer Tragstruktur, und einen Bereich zur Aufnahme der länglichen Teil. Ebenfalls enthalten ist eine Einrichtung zur Aufnahme eines Kopplungselements, wie eines Kabelbinders.

Ferner ist aus der EP1744089 A1 ein Kabelhalter bzw. eine Verbindungsvorrichtung mit Halteelementen für eine Mehrzahl von Kabeln bekannt, wobei der Kabelhalter Öffnungen zur Aufnahme der Kabel und eine Art Befestigungsflansch zur Aufnahme eines Kabelbinders aufweist, wobei der Kabelbinder an der Verbindungsvorrichtung fixiert wird.

Entsprechend ist die Verwendung von Verbindungselemente für derartige Kabelverbundstränge in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Man kennt Schellen, Kabelbinder, Bindegarn, Schlauchbinder, Seilbinder oder dergleichen in den vielfältigsten Formen. In der Praxis hat sich zum Verbinden eines Kabelverbundstranges, bzw. eines Kabelbaumes der Kabelbinder durchgesetzt, wobei die Kabelbinder in der Regel so ausgeführt sind, dass sie um das zu bündelnde Kabel geschlungen und durch einen Rastmechanismus mit einer definierten Anzugskraft festgezogen werden, wobei die Kabelbinder oft derart angezogen werden, dass entweder eine für den Gebrauch notwendige Verdrehung des Kabelbinders in Umfangsrichtung des Kabelverbundstranges nicht mehr möglich ist oder eine unfreiwillige axiale Verschiebung des Kabelbinders, bzw. der Befestigungspunkte beispielsweise während eines Transportes nicht ausgeschlossen werden kann.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine verbesserte Verbindungsvorrichtung zum Herstellen eines Kabelverbundstranges bereitzustellen, die eine in Umfangsrichtung drehbare, aber axial nicht verschiebbare Verbindung zwischen dem Verbindungselement und strangartigen Elementen gewährleistet und dabei einfach, kostengünstig und flexibel in der Anwendung ist.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch eine Verbindungsvorrichtung zum Herstellen eines Kabelverbundstranges gemäß Patentanspruch 1 und einem Verfahren zur Herstellung eines Kabelverbundstranges gemäß Anspruch 14 gelöst.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegebenen.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Verbindungsvorrichtung zum Herstellen eines Kabelverbundstranges, wobei wenigstens zwei strangartige Elemente, insbesondere Kabel, Schläuche, oder dergleichen, unter Verwendung wenigstens eines Verbindungselementes vorgeschlagen, wobei wenigstens zwei Elemente von dem Verbindungselement in Umfangsrichtung umwickelt sind. Zwischen den Elementen und dem Verbindungselement ist eine hülsenartige Struktur mit einem ersten Bereich, einem zweiten Bereich und einem dritten Bereich angeordnet, wobei der erste Bereich derart beidseitig an seinen Randbereichen durch den zweiten Bereich und den dritten Bereich begrenzt wird, dass der erste Bereich eine Art Umfangsnut zur Aufnahme des Verbindungselementes ausbildet. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der zweite Bereich und der dritte Bereich ein anderes Material aufweisen als der erste Bereich, wodurch eine axiale Verschiebung des Verbindungselementes verhindert wird.

Ein Vorteil dieser erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung besteht darin, dass eine einfache und sichere Verbindung zwischen dem Verbindungselement und dem Kabelverbundstrang gewährleistet werden kann, wobei sicher gestellt ist, dass das Verbindungselement auf dem ersten Bereich der hülsenartigen Struktur in Umfangsrichtung verdreht werden kann, wobei dieser erste Bereich durch den zweiten Bereich und den dritten Bereich derart begrenzt wird, dass sich das Verbindungselement beispielsweise während eines Transportes axial nicht verschieben kann.

In einer weiteren Ausführungsform ist das Verbindungselement ein Kabelbinder, wodurch die Verbindungsvorrichtung einfach, kostengünstig und flexibel in der Anwendung ist.

In einer weiteren Ausführungsform überlappt der zweite Bereich den Randbereich des ersten Bereiches an einer ersten Seite und der dritte Bereich den Randbereich des ersten Bereiches an einer zweiten Seite. Auf diese Weise kann einerseits der erst Bereich der hülsenartigen Struktur durch den zweiten und den dritten Bereich der Struktur an den Elementen fixiert und andererseits die Begrenzung des ersten Bereiches durch den zweiten und dritten Bereich gewährleistet werden.

In einer weiteren Ausführungsform weist der erste Bereich eine derart glatte Oberflächenbeschaffenheit auf, dass das Verbindungselement in Umfangsrichtung um die Elemente herum drehbar ist, wobei eine beidseitige Begrenzung und damit die Bereitstellung der Umfangsnut insbesondere dadurch erreicht werden kann, dass der zweite Bereich und der dritte Bereich eine rauere Oberflächenbeschaffenheit aufweisen als der erste Bereich und/oder dicker sind als der erste Bereich.

In einer weiteren Ausführungsform sind der zweite Bereich und der dritte Bereich als Wicklungen ausgeführt, wobei die Wicklungen die Elemente in Umfangsrichtung jeweils wenigstens einfach umhüllen. Alternativ ist es möglich, dass die Wicklungen des zweiten Bereiches und des dritten Bereich die Elemente in Umfangsrichtung mehrfach umhüllen, wodurch der zweite Bereich und der dritte Bereich allein durch die Anzahl der Wicklungen den ersten Bereich beidseitig begrenzen und dadurch die Umfangsnut für das Verbindungselement ausbilden.

In einer weiteren Ausführungsform weisen der zweite Bereich und der dritte Bereich eine selbstklebende Unterseite auf, wodurch der erste Bereich mittels dem selbstklebenden zweiten und dritten Bereich an den Elementen fixiert wird. Ferner fixieren sich auf diesem Wege der zweite und dritte Bereich selber an den Elementen, so dass eine axiale oder radiale Verschiebung der hülsenartigen Struktur nicht möglich ist.

In einer weiteren Ausführungsform ist der erste Bereich als Wicklung ausgeführt, wobei auch diese Wicklung die Elemente in Umfangsrichtung wenigstens einfach, alternativ auch mehrfach umwickeln, wobei unabhängig von der Anzahl der Wicklungen immer sichergestellt sein muss, dass der zweite Bereich und der dritte Bereich den ersten Bereich derart begrenzen, dass eine axiale Verschiebung des Verbindungselementes verhindert werden kann.

In einer weiteren Ausführungsform ist der erste Bereich als Hülse ausgeführt, wobei die Hülse mittels des zweiten Bereiches und des dritten Bereiches an den Elementen fixiert wird. Eine Hülse hat den Vorteil, dass sie unabhängig von ihrem Untergrund eine glatte Oberflächenstruktur ohne Unebenheiten aufweist, wodurch eine sehr gute in Umfangsrichtung drehbare Verbindung zwischen dem Verbindungselement und den strangartigen Elementen gewährleistet werden kann.

In einer weiteren Ausführungsform weist der erste Bereich eine selbstklebende Unterseite auf wodurch der erste Bereich unabhängig vom zweiten und dritten Bereich an den Elementen fixiert wird und dadurch der erste Bereich weder axiale noch in Umfangsrichtung verschoben werden kann.

Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird eine einfache und sichere Herstellung eins Kabelverbundstranges bereitgestellt.

Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Erfindung, welche in den Figuren dargestellt sind. Dabei ist zu beachten, dass die in den Figuren beschriebenen oder dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in der Beschreibung bzw. in den Figuren nur einen beschreibenden Charakter haben und nicht dazu gedacht sind, die Erfindung in irgendeiner Form einzuschränken.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen

1 eine schematisch Schnittdarstellung eines Kabelverbundstranges mit einer einfach gewickelten Verbindungsvorrichtung; und

2 eine schematisch Schnittdarstellung eines Kabelverbundstranges mit einer mehrfach gewickelten Verbindungsvorrichtung.

Die 1 und 2 zeigen in einer schematischen Schnittdarstellung einen Kabelverbundstrang 110 mit einer Verbindungsvorrichtung 100, wobei der Kabelverbundstrang 110 im dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere strangartige Elemente 120 umfasst. Als strangartige Elemente 120 kommen insbesondere Kabel, Schläuche, Leitungen oder dergleichen in Frage. Diese Elemente 120 sind mittels eines Verbindungselementes 130 in Umfangsrichtung verbunden, wobei als Verbindungselement 130 ein Kabelbinder dient. Alternativ kann als Verbindungselemente 130 auch ein anderes Verbindungselement 130 wie beispielsweise Schellen, Bindegarn, Schlauchbinder, Seilbinder oder dergleichen verwendet werden, wobei die Verwendung eines Kabelbinders die Verbindungsvorrichtung 100 zum Herstellen eines Kabelverbundstranges 110 einfach, kostengünstig und flexibel in der Anwendung ist.

Zwischen den Elementen 120 und dem Verbindungselement 130 ist eine hülsenartige Struktur 140 angeordnet, wobei die Struktur 140 einen mittigen ersten Bereich 142 aufweist, der von einem zweiten Bereich 144 und einem dritten Bereich 146 umgeben ist. Sowohl der erste Bereich 142, als auch der zweite Bereich 144 und der dritte Bereich 146 können jeweils Wicklungen ausbilden, wobei die strangartigen Elemente 120 von den Wicklungen in dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel einfach umwickelt sind.

In den Figuren wird deutlich dargestellt, dass der erste Bereich 142 derart an seinen Randbereichen durch den zweiten Bereich 144 und den dritten Bereich 146 begrenzt wird, dass der erste Bereich 142 eine Art Umfangsnut zur Aufnahme des Verbindungselementes 130 ausbildet. Um diesen Zustand zu erreichen überlappt der zweite Bereich 144 den Randbereich des ersten Bereiches 142 an einer ersten Seite 150 und der dritte Bereich 146 den Randbereich des ersten Bereiches 142 an einer zweiten Seite 152. Auf diese Weise kann einerseits der erst Bereich 142 der hülsenartigen Struktur 140 durch den zweiten Bereich 144 und den dritten Bereich 146 der hülsenartigen Struktur 140 an den Elementen 130 fixiert und andererseits die Ausbildung der Umfangsnut im ersten Bereich 142 durch die beidseitige Begrenzung des zweiten Bereiches 144 und des dritten Bereiches 146 gewährleistet werden, vorteilhafterweise die axiale Verschiebung des Verbindungselementes 130 verhindert wird.

Der erste Bereich 142 weist eine derart glatte Oberflächenbeschaffenheit auf, dass das Verbindungselement 130 in Umfangsrichtung um die strangartigen Elemente 120 herum verdreht werden kann, wodurch gewährleistet werden kann, dass das Verbindungselement 130 während der Montage des Kabelverbundstranges 110 noch flexibel an die jeweilige Einbausituation angepasst werden kann. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der zweite Bereich 144 und der dritte Bereich 146 ein anderes Material, bzw. eine andere Oberflächenbeschaffenheit aufweisen als der erste Bereich 142. Auf diese Weise kann das Material des zweiten Bereiches 144 und des dritten Bereiches 146 beispielsweise dicker und/oder weicher sein als das Material des ersten Bereiches 142. Möglich wäre auch eine rauere Oberflächenbeschaffenheit, wobei ein derartig ausgebildeter zweiter Bereich 144 und dritter Bereich 146 die beidseitige Begrenzung und damit die Bereitstellung der Umfangsnut noch unterstützen.

Der zweite Bereich 144 und der dritte Bereich 146 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel als Wicklungen ausgeführt, wobei die Wicklungen, wie in 1 dargestellt, die Elemente 120 in Umfangsrichtung jeweils einfach umhüllen. Alternativ ist es möglich, dass die Wicklungen des zweiten Bereiches 144 und des dritten Bereich 146, wie in der 2 dargestellt, die Elemente 120 in Umfangsrichtung mehrfach umhüllen. Eine Mehrfachwicklung in Kombination mit einer raueren Oberflächenbeschaffenheit, bzw. einem dickeren Material unterstützt die beidseitige Begrenzung des ersten Bereiches 142 und somit die Ausbildung einer Umfangsnut.

Der zweite Bereich 144 und der dritte Bereich 146 können eine selbstklebende Unterseite aufweisen, wodurch die Anbringung der hülsenartigen Struktur 140 an den Elementen 120 vereinfacht wird. Sowohl der zweite Bereich 144 als auch der dritte Bereich 146 werden mittels der selbstklebenden Unterseite während der Montage unmittelbar auf den strangartigen Elementen 120 fixiert. Ferner wird auf diesem Wege und durch die Überlappung des zweiten Bereiches 142 und des dritten Bereiche 146 an den Randbereichen des ersten Bereiches 142 auch der erste Bereich 142 an den Elementen fixiert, so dass eine axiale oder radiale Verschiebung der gesamten hülsenartigen Struktur 140 nicht möglich ist.

Auch der erste Bereich 142 kann als Wicklung ausgeführt sein. Wobei diese Wicklung des ersten Bereiches 142 die strangarteigen Elemente 120 in Umfangsrichtung wenigstens einfach, alternativ auch mehrfach umwickelt. Dabei muss unabhängig von der Anzahl der Wicklungen des ersten Bereiches 142 immer sichergestellt sein muss, dass der zweite Bereich 144 und der dritte Bereich 146 den ersten Bereich 142 derart begrenzen, dass eine axiale Verschiebung des Verbindungselementes 130 verhindert werden kann.

In einer alternativen Ausführungsform kann der erste Bereich 142 als eine Hülse ausgeführt sein. Eine Hülse hat den Vorteil, dass sie unabhängig von ihrem Untergrund eine glatte Oberflächenstruktur ohne Unebenheiten aufweist, wodurch eine sehr gute in Umfangsrichtung drehbare, Verbindung zwischen dem Verbindungselement 130 und den strangartigen Elementen 120 gewährleistet werden kann. Dabei überlappte der zweite Bereich 144 und de dritte Bereich 146 die Hülse an den Randbereichen, wodurch die Hülse und damit der erste Bereich 142 zum einen beidseitig begrenzt und zum anderen an den Elementen 120 fixiert wird. Wobei auch der erste Bereich 142 eine selbstklebende Unterseite aufweisen kann. Dies hat den Vorteil, dass der erste Bereich unabhängig von dem zweiten Bereich 144 und dem dritten Bereich 146 an den Elementen 120 fixiert wird, wodurch die Anbringung der hülsenartigen Struktur 140 an den strangartigen Elementen 120 langlebiger und stabiler wird.

In der in 2 dargestellten möglichen Ausführungsform umwickeln die Wicklungen des ersten Bereiches 142, des zweiten Bereiches 144 und des dritten Bereiches 146 die strangartigen Elemente 120 dreifach, wobei grundsätzlich die Anzahl der Wicklungen variabel ist und an die jeweilige Situation angepasst werden kann. So kann beispielsweise der erste Bereich 142 lediglich eine einfache Wicklung aufweisen, wohingegen die Wicklungen des zweiten Bereiches 144 und des dritten Bereiches 146 mehrfach gewickelt sind, wodurch der zweite Bereich 144 und der dritte Bereich 146 jeweils wesentlich dicker ausfallen würde als der erste Bereich 142 (nicht dargestellt). Auf diese Weise könnten der erste Bereich 142, der zweite Bereich 144 und der dritte Bereich 146 beispielsweise die gleichen Materialien mit einer ähnlichen oder gar gleichen Oberflächenbeschaffenheit aufweisen und dennoch würde der erste Bereich 142 durch den zweiten Bereich 144 und den dritten Bereich 146 derart beidseitig begrenzt werden, dass eine Umfangsnut ausgebildet werden würde, die eine axiale Verschiebung des Verbindungselementes verhindert.

Neben den beschriebenen und abgebildeten Ausführungsformen sind weitere Ausführungsformen vorstellbar, welche weitere Abwandlungen sowie Kombinationen von Merkmalen umfassen können.

Bezugszeichenliste

100
Verbindungsvorrichtung
110
Kabelverbundstrang
120
strangartigen Elemente
130
Verbindungselement
140
hülsenartige Struktur
142
erster Bereich
144
zweiter Bereich
146
dritter Bereich
150
erste Seite
152
zweite Seite