Title:
Transportable Leuchtvorrichtung
Kind Code:
A1
Abstract:

Eine transportable Leuchtvorrichtung weist eine Leuchteinrichtung, eine die Leuchteinrichtung tragende, sich in einer Längsrichtung erstreckende Säuleneinrichtung, eine die Säuleneinrichtung tragende Stativeinrichtung mit Stativbeinen (7), und eine Beschwerungsplatte (20) auf, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Beschwerungsplatte (20) derart ausgebildet ist, dass sie an einem der Stativbeine (7) lösbar befestigbar ist, und dass die Beschwerungsplatte (20) sich im befestigten Zustand in einer zur Längsrichtung senkrechten Querrichtung erstreckt.



Inventors:
Antrag auf Teilnichtnennung
Hartkopf, Christian (85778, Haimhausen, DE)
Application Number:
DE102014006823A
Publication Date:
11/12/2015
Filing Date:
05/08/2014
Assignee:
Wacker Neuson Produktion GmbH & Co. KG, 80809 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102005012179A1N/A2006-09-28
DE20203178U1N/A2002-08-01
Foreign References:
71249912006-10-24
200702901042007-12-20
201100109742011-01-20
16849251928-09-18
EP21199602009-11-18
EP10594832000-12-13
Attorney, Agent or Firm:
Müller Hoffmann & Partner Patentanwälte mbB, 81541, München, DE
Claims:
1. Transportable Leuchtvorrichtung, mit
? einer Leuchteinrichtung (1),
? einer die Leuchteinrichtung (1) tragenden, sich in einer L?ngsrichtung erstreckenden S?uleneinrichtung (4),
? einer die S?uleneinrichtung (4) tragenden Stativeinrichtung (6) mit Stativbeinen (7), und mit
? einer Beschwerungsplatte (20, 40),
dadurch gekennzeichnet, dass
? die Beschwerungsplatte (20, 40) derart ausgebildet ist, dass sie an einem der Stativbeine (7) l?sbar befestigbar ist, und dass
? die Beschwerungsplatte (20, 40) sich im befestigten Zustand in einer zur L?ngsrichtung senkrechten Querrichtung erstreckt, wenn sie durch ein Gewicht von oben beschwert ist.

2. Transportable Leuchtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschwerungsplatte (20, 40) eine Grundplatte (22, 42) mit einer zumindest bereichsweise flachen Oberseite aufweist.

3. Transportable Leuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschwerungsplatte (20, 40) an einem L?ngsende ein Halteelement (24, 44) aufweist, um ein Verschieben eines auf der Beschwerungsplatte (20, 40) angeordneten Beschwerungselementes relativ zur Beschwerungsplatte zu verhindern.

4. Transportable Leuchtvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement eine an einem L?ngsende der Beschwerungsplatte (20, 40) vorgesehene, nach oben gebogene Lasche (24, 44) ist.

5. Transportable Leuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschwerungsplatte (40) an dem Stativbein (7) zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position verschwenkbar befestigbar ist.

6. Transportable Leuchtvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Position die Beschwerungsplatte (40) sich derart in der Querrichtung erstreckt, dass sie die Stativeinrichtung (6) nach au?en verl?ngert, und dass in der zweiten Position die Beschwerungsplatte (40) sich derart in der Querrichtung erstreckt, dass sie unterhalb des in einer bestimmungsgem??en Stellung stehenden Stativbeins (7) angeordnet ist und sich in Richtung der S?uleneinrichtung (4) erstreckt.

7. Transportable Leuchtvorrichtung nach den Anspr?chen 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschwerungsplatte (40) am ?u?eren Umfangsrand eine Anschlagseinrichtung (56) aufweist, die das Verschwenken der Beschwerungsplatte (40) von der ersten Position zur zweiten Position begrenzt.

8. Transportable Leuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschwerungsplatte (40) eine Befestigungseinrichtung (46) aufweist, zum Befestigen der Beschwerungsplatte (40) an dem Stativbein (7).

9. Transportable Leuchtvorrichtung nach einem der Anspr?che 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschwerungsplatte (20) eine Ausnehmung (28) aufweist, in die ein Stativbeinfu? (8) des Stativbeins (7) einschiebbar ist.

10. Transportable Leuchtvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass im befestigten Zustand der Beschwerungsplatte (20) an der Stativeinrichtung (6) der Stativbeinfu? (8) mit einem abgeflachten, hervorstehenden Ende (34) mindestens teilweise unterhalb der Befestigungsplatte (20) angeordnet ist.

11. Transportable Leuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, dass die S?uleneinrichtung (4) eine Teleskopeinrichtung ist, mit wenigstens zwei ineinander linear verschiebbaren Teleskopelementen (5a, 5b, 5c).

12. Transportable Leuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, dass die Stativeinrichtung (6) eine obere Halterung (9) umfasst, die an der S?uleneinrichtung (4) axial verschiebbar angeordnet ist und an der die Stativbeine (7) mit einem Ende verschwenkbar befestigt sind.

13. Transportable Leuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorschaltger?t (12) in der L?ngsrichtung an der S?uleneinrichtung (4) angeordnet ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine transportable Leuchtvorrichtung gem?? dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Transportable Leuchtvorrichtungen sind als Standleuchten bekannt und werden zum Beispiel zur zeitweiligen Ausleuchtung einer Baustelle, einer Unfallstelle oder eines Arbeitsbereichs eingesetzt.

Die EP 1 059 483 A2 zeigt eine derartige transportable Leuchtvorrichtung. Die Leuchtvorrichtung besteht im Wesentlichen aus einem Lichtballon mit einer Lichtquelle, zum Beispiel einer Metalldampfhalogen-Lampe, und einem Stativ mit ausfahrbarem Teleskop, mit dessen Hilfe die H?he des Lichtballons mit der Lichtquelle verstellt werden kann. So ist es m?glich, das Teleskop so weit auszufahren, dass die Lichtquelle in eine H?he von 4 bis 5 m gelangt, um eine gleichm??ige Ausleuchtung der Arbeitsstelle zu erreichen.

Weiterhin ist ?blicherweise ein Vorschaltger?t vorgesehen, das zum Bereitstellen eines elektrischen Stroms und damit zum Betrieb der Metalldampfhalogen-Lampe ben?tigt wird. Bei bekannten Leuchtvorrichtungen wird der Lichtballon mit der Leuchteinrichtung auf das Stativ gesteckt und an das Vorschaltger?t elektrisch angeschlossen. Der zum Beispiel aus einem Gewebe bestehende Lichtballon umschlie?t die Lichtquelle und bewirkt so eine gleichm??ige, blendfreie Lichtverteilung sowie eine geringere Leuchtdichte der Leuchte. Dadurch kann die Qualit?t der Ausleuchtung erheblich verbessert werden.

Die Komponenten sind hinsichtlich ihrer Abmessungen und ihres Gewichts derart gestaltet, dass sie problemlos von einer Person getragen werden k?nnen. Auf diese Weise kann die Leuchtvorrichtung bequem von einem zum anderen Ort verbracht werden.

Die Leuchtvorrichtung weist durch das zus?tzliche Gewicht des ebenfalls in erheblicher H?he die Lampe umschlie?enden Lichtballons einen relativ hohen Schwerpunkt auf. Die gro?e Windangriffsfl?che des Lichtballons in Verbindung mit der hohen Schwerpunktlage und der bei ausgefahrenen Teleskopelementen gro?en Hebelwirkung erfordert bei windigen Arbeitsverh?ltnissen zus?tzliche Sicherungsma?nahmen.

Eine M?glichkeit, die Stabilit?t zu erh?hen, besteht darin, das schwere Vorschaltger?t an das untere Ende des Teleskops anzubinden, so dass dessen Gesamtschwerpunkt weiter nach unten verschoben wird, was zu einer erh?hten Stabilit?t f?hrt. Allerdings k?nnen bei dieser L?sung bei besonders windigen Verh?ltnissen weitere Sicherungsma?nahmen notwendig sein.

Eine zus?tzliche bekannte Sicherungsma?nahme ist das Abspannen mit Seilen. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass das Stativ bzw. die komplette Leuchtvorrichtung leicht umfallen kann. Beim Abspannen der Leuchtvorrichtung mit Seilen erstrecken sich die Seile (zum Beispiel drei Seile) von der vertikalen Teleskops?ule und m?ssen am Boden mit Hilfe von Heringen befestigt werden. Dadurch wird zwar ein Umfallen der Leuchtvorrichtung unter Windeinfluss verhindert. Jedoch bilden die Seile Stolperschwellen und insoweit eine Unfallgefahr f?r Personen, die in der N?he der Leuchtvorrichtung arbeiten. Zudem ist es bei bestimmten B?den, zum Beispiel bei Asphalt oder Beton, nicht m?glich, ohne weiteres Heringe in den Boden einzuschlagen. Auch wird die effektiv nutzbare Arbeitsfl?che durch die Abspannseile verringert.

Eine weitere bekannte M?glichkeit zum Sichern einer Leuchtvorrichtung gegen Umfallen ist ein als Tank geformter Kunststoffbeh?lter, der eine Aussparung f?r ein Teleskopelement aufweist. Der Tank kann mit Wasser gef?llt werden und hat ein Fassungsvolumen von 250 l. Bei Verwendung von Au?entemperaturen von unter 0?C kann Salz oder Glykol beigemischt werden. Zus?tzlich weist der Tank eine Stellfl?che f?r ein kleines Stromerzeugungsaggregat auf, dessen Gewicht zus?tzlich stabilisierend wirkt. Diese L?sung ist aufwendig, da das Wasser zum Bef?llen des Tanks bereitgestellt werden muss. Wird dem Wasser ein Zusatzstoff wie Glykol zugemischt, muss dieses Gemisch zudem nach Gebrauch bei einem st?dtischen Abfallunternehmen entsorgt werden. Durch die ebene Stellfl?che des Tanks k?nnen zudem keine Bodenunebenheiten ausgeglichen werden.

Vor allem aus der Fotoindustrie sind sogenannte ?Stonebags? bekannt, die an Querstreben zwischen den Stativbeinen eingeh?ngt werden k?nnen und mit Steinen oder einer Fototasche beschwert werden k?nnen. Die ?Stonebags? sind allerdings nicht so gestaltet, dass sie eine schwere Last aushalten, so dass sie bei hohen Angriffskr?ften nicht ausreichend Schutz bieten.

Es ist ferner bekannt, statt der ?Stonebags? spezielle Sands?cke auf die Querstreben zwischen den Stativbeinen zu legen. Diese Sands?cke m?ssen jedoch wie die ?Stonebags? extra bereitgestellt werden. Au?erdem m?ssen die Querstreben so dimensioniert sein, dass Sands?cke aufgelegt werden k?nnen, so dass nicht unbedingt Standardstative benutzt werden k?nnen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Leuchtvorrichtung bereitzustellen, bei der auf einfache Weise eine erh?hte Standfestigkeit erreicht wird, ohne dass auf Vorteile bestehender L?sungen, wie die M?glichkeit, Bodenunebenheiten auszugleichen und unbehindertes Arbeiten zu erm?glichen, verzichtet werden muss.

Die Aufgabe wird erfindungsgem?? durch eine transportable Leuchtvorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 gel?st. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den abh?ngigen Anspr?chen angegeben.

Eine mobile bzw. transportable Leuchtvorrichtung weist eine Leuchteinrichtung, eine die Leuchteinrichtung tragende, sich in einer L?ngsrichtung erstreckende S?uleneinrichtung, eine die S?uleneinrichtung tragende Stativeinrichtung mit Stativbeinen, und eine Beschwerungsplatte auf. Die Beschwerungsplatte ist derart ausgebildet, dass sie an einem der Stativbeine l?sbar befestigbar ist, und dass sie sich im befestigten Zustand in einer zur L?ngsrichtung senkrechten Querrichtung erstreckt, wenn sie durch ein Gewicht von oben beschwert ist.

Bei der Leuchtvorrichtung mit der Beschwerungsplatte, die l?sbar an das Stativbein befestigbar ist, kann weiterhin ein Standardstativ benutzt werden. Bei Bedarf, also bei windigen Arbeitsverh?ltnissen, kann die Beschwerungsplatte nachtr?glich am Stativbein befestigt werden und mit einem als Gewicht dienenden Beschwerungselement beschwert werden. Die Befestigung kann z. B. durch Festschrauben, Einh?ngen oder Drehen und anschlie?endes Fixieren erfolgen. Die beleuchtete Arbeitsfl?che wird nicht wie bei der bekannten L?sung mit den Abspannseilen versperrt und es werden keine vom Stativ weit entfernte zus?tzliche Stolperschwellen geschaffen. Durch die Verwendung eines Standardstativs, das mindestens ein verstellbares Stativbein aufweist, k?nnen Bodenunebenheiten weiter ausgeglichen werden. Die nachtr?glich befestigbaren Beschwerungsplatten haben den Vorteil im Vergleich zu beispielsweise standardm??ig montierten Befestigungsplatten, dass sie die mobile Leuchtvorrichtung nicht von vornherein schwerer und unhandlicher machen.

Die Beschwerungsplatte sollte sich im betriebsf?higen Zustand im wesentlich senkrecht, also insbesondere horizontal zur L?ngsrichtung erstrecken. Mit betriebsf?higem Zustand (dem ?blichen Nutzungszustand) ist dabei ein Zustand gemeint, bei dem die Beschwerungsplatte durch ein Gewicht, insbesondere durch ein Beschwerungselement von oben beschwert ist, sich also senkrecht zur L?ngsrichtung erstreckt. So ist es auch m?glich, dass die Beschwerungsplatte im unbelasteten Zustand etwas schr?g nach oben zeigt und erst durch Auflegen des Gewichts elastisch in die Lage quer (senkrecht) zur L?ngsrichtung verformt wird.

Als Beschwerungselement eignen sich beispielsweise auf der Baustelle verf?gbare Bauzaunf??e oder Sicherheitsbarken. Diese Elemente, die als Fu?elemente f?r einen Bauzaun oder f?r Schilder dienen k?nnen, haben typischerweise ein Gewicht von ca. 25 kg, so dass sie noch von einer Person getragen werden k?nnen. Die Fu?elemente bestehen beispielsweise aus Beton oder Kunststoff oder aus einem Gemisch von beiden. Ein Bauzaunfu? hat typischerweise eine Abmessung von 50 cm bis 100 cm in der L?ngsrichtung. Die Bauzaunf??e und Bakenf??e eigen sich sehr gut aufgrund ihres Gewichts und ihrer Geometrie als zus?tzliche Beschwerung der Beschwerungsplatten. Durch die M?glichkeit der Beschwerung durch schon vorhandene Bauzaunf??e oder Barkenf??e besteht kein zus?tzlicher Beschaffungsaufwand und es ist keine aufw?ndige Entsorgung n?tig wie beispielsweise bei der bekannten L?sung mit dem speziell geformten Tank. Statt der Bauzaunf??e oder Barkenf??e kann aber auch jedes andere geeignete Beschwerungselement verwendet werden.

Bei der transportablen Leuchtvorrichtung kann die Beschwerungsplatte l?sbar durch Formschluss an dem Stativbeinfu? befestigt werden. Die Beschwerungsplatte kann zus?tzlich durch Auflegen geeigneter, schon vorhandener Beschwerungselemente beschwert werden.

Die Beschwerungsplatte kann eine Grundplatte mit einer zumindest bereichsweise flachen Oberseite aufweisen, so dass das Beschwerungselement stabil auf der Beschwerungsplatte aufliegen kann.

Die Beschwerungsplatte kann an einem L?ngsende ein Halteelement aufweisen, um ein Verschieben eines auf der Beschwerungsplatte angeordneten Beschwerungselementes relativ zur Beschwerungsplatte zu verhindern. Insbesondere kann das Halteelement eine an einem L?ngsende der Beschwerungsplatte vorgesehene, nach oben gebogene Lasche sein. Das Beschwerungselement kann dann entweder so auf die Beschwerungsplatte aufgelegt werden, dass eine Seite des Beschwerungselements b?ndig an der Lasche anliegt, oder so, dass die Lasche in eine entsprechende Ausnehmung des Beschwerungselements hineinragt. Dies hat den Vorteil, dass das Beschwerungselement bei Vibrationen oder Bewegungen des Stativs nicht von der Beschwerungsplatte rutschen kann. Sollte das Stativ trotz Beschwerung umfallen, kann sich das Beschwerungselement von der Lasche aushaken und von der Beschwerungsplatte rutschen. Dadurch wird das Stativ nicht durch das herabfallende Beschwerungselement besch?digt.

Gem?? einer Variante kann die Beschwerungsplatte an dem Stativbein zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position verschwenkbar befestigbar sein. Insbesondere erstreckt sich die Beschwerungsplatte in der ersten Position derart in der Querrichtung, dass sie die Stativeinrichtung nach au?en verl?ngert, und in der zweiten Position derart, dass die Beschwerungsplatte unterhalb des in einer bestimmungsgem??en Stellung stehenden Stativbeins angeordnet ist und sich in Richtung der S?uleneinrichtung erstreckt. Damit ist es m?glich, die Beschwerungsplatte nicht erst bei Bedarf am Stativ zu befestigen, sondern von vornherein, ohne dass dies zu Beeintr?chtigungen f?hren w?rde. Sind die Windverh?ltnisse so, dass die Leuchtvorrichtung nicht zus?tzlich stabilisiert werden muss, kann die Beschwerungsplatte in die zweite Position gebracht werden, in der sie unterhalb des Stativbeins in Richtung der S?uleneinrichtung angeordnet ist. In dieser Position f?hrt sie zu keinerlei Beeintr?chtigungen des Arbeitsbetriebs. Die zweite Position eignet sich auch als Transportstellung. Bei windigen Verh?ltnissen kann sie dann in die erste Position verschwenkt werden und mit einem Beschwerungselement beschwert werden.

Bei dieser Variante kann die Beschwerungsplatte am ?u?eren Umfangsrand eine Anschlagseinrichtung aufweist, die das Verschwenken der Beschwerungsplatte von der ersten Position zur zweiten Position begrenzt.

Die Beschwerungsplatte kann eine Befestigungseinrichtung aufweisen, zum Befestigen der Beschwerungsplatte an dem Stativbein. Die Schraubverbindung w?rde dann ein Verschwenken zwischen der ersten und zweiten Position durch ein leichtes L?sen der Schraubverbindung erm?glichen.

Gem?? einer weiteren Variante kann die Beschwerungsplatte eine Ausnehmung aufweisen, in die ein Stativbeinfu? des Stativbeins einschiebbar ist. Die Ausnehmung ist so ausgebildet, dass sie den Stativbeinfu? eines herk?mmlichen Stativs aufnehmen kann. Bei dieser Variante kann im befestigten Zustand der Beschwerungsplatte der Stativbeinfu? mit einem vorderen, hervorstehenden Ende mindestens teilweise unterhalb der Beschwerungsplatte angeordnet sein. Es entsteht eine formschl?ssige Verbindung. Durch die ?berlappung wird der Fu? durch die Platte niedergehalten. Durch ein Beschweren der Platte mit einem Beschwerungselement kann so die Leuchtvorrichtung stabilisiert werden.

Die S?uleneinrichtung kann eine Teleskopeinrichtung sein, mit wenigstens zwei ineinander linear verschiebbaren Teleskopelementen. In der Praxis hat es sich erwiesen, dass mit Hilfe von drei Teleskopelementen eine zufriedenstellende Leuchth?he erreicht werden kann. Durch das Ineinanderverschieben der Teleskopelemente kann die S?uleneinrichtung relativ kompakt aufgebaut sein und dadurch leicht transportiert werden. Die gew?nschte Arbeitsh?he der Leuchteinrichtung wird dann durch Ausfahren der Teleskopelemente erreicht.

Die Stativeinrichtung kann eine Halterung umfassen, die an der S?uleneinrichtung axial verschiebbar angeordnet ist und an der die Stativbeine mit einem Ende verschwenkbar befestigt sind. Durch diese Anordnung kann die Stativeinrichtung zusammengeklappt werden. Dadurch wird der Transport der Leuchtvorrichtung erleichtert.

Bei einer Variante ist ein Vorschaltger?t in der L?ngsrichtung an der S?uleneinrichtung angeordnet. Durch diese Anordnung mit dem Vorschaltger?t kann der Gesamtschwerpunkt der Leuchtvorrichtung nach unten verlagert Werden, wodurch die Stabilit?t der Leuchtvorrichtung gegen Umfallen erh?ht wird.

Diese und weitere Vorteile und Merkmale werden nachfolgend anhand von Beispielen unter Zuhilfenahme der begleitenden Figuren erl?utert. Es zeigen:

1 eine seitliche Perspektivansicht einer mobilen bzw. transportablen Leuchtvorrichtung;

2 eine Perspektivansicht einer Beschwerungsplatte einer transportablen Leuchtvorrichtung gem?? einer ersten Ausf?hrungsform und das untere Ende eines Stativbeins mit Stativbeinfu?, wobei die Beschwerungsplatte nicht am Stativbein befestigt ist;

3 eine Perspektivansicht der Beschwerungsplatte und des Stativbeins von 2 im befestigten Zustand;

4 eine Perspektivansicht einer Beschwerungsplatte einer transportablen Leuchtvorrichtung gem?? einer zweiten Ausf?hrungsform;

5 eine Perspektivansicht der Beschwerungsplatte von 4, die an einem Stativbein befestigt ist und sich in einer ausgeschwenkten Position relativ zum Stativbein befindet;

6 eine Perspektivansicht der Beschwerungsplatte von 4, die an einem Stativbein befestigt ist und sich in einer eingeschwenkten Position relativ zum Stativbein befindet.

1 zeigt eine transportable Leuchtvorrichtung im Betriebszustand, ohne die Beschwerungsplatte.

Die Leuchtvorrichtung kann von einem Benutzer ? gegebenenfalls zerlegt in einige wenige Komponenten ? bequem zum Einsatzort bzw. zu verschiedenen Standorten getragen werden.

Im oberen Bildteil ist eine als Lichtballon ausgef?hrte Leuchteinrichtung 1 dargestellt. Die Leuchteinrichtung weist in ihrem Inneren ein nicht dargestelltes Leuchtmittel auf, das fast vollst?ndig von einem Leuchtenschirm 2 umgeben ist.

Der Leuchtenschirm 2 wird durch ebenfalls nicht dargestellte Spannmittel in den in 1 gezeigten Spannungszustand aufgespannt, so dass er eine ellipsen?hnliche Au?enkontur einnimmt. Der Leuchtenschirm 2 weist eine obere H?lfte 3a aus einem reflektierenden Gewebe und eine untere H?lfte 3b aus einem lichtdurchl?ssigen Material auf.

Das im Inneren der Leuchteinrichtung 1 durch das Leuchtmittel bzw. die Lampe erzeugte Licht strahlt somit fast vollst?ndig nach unten ab und beleuchtet den unterhalb liegenden Arbeitsbereich.

Die Leuchteinrichtung 1 wird an ihrer Unterseite von einer S?uleneinrichtung 4 getragen. Die S?uleneinrichtung 4 kann als Teleskopeinrichtung ausgebildet sein und mehrere ineinander verschiebbare Teleskopelemente aufweisen. Bei dem gezeigten Beispiel sind drei Teleskopelemente 5a, 5b, 5c vorgesehen, die linear ineinander verschiebbar und in ihren jeweiligen Relativstellungen verriegelbar sind. Entsprechende Teleskopeinrichtungen sind bekannt, so dass sich an dieser Stelle eine n?here Beschreibung er?brigt.

Die S?uleneinrichtung 4 wird durch eine Stativeinrichtung 6 getragen und insbesondere am Umfallen gehindert.

Die Stativeinrichtung 6 weist drei Stativbeine 7 auf, die am Umfang um 120? versetzt angeordnet sind. Auf diese Weise st?tzt sich die Stativeinrichtung 6 mit drei an den Enden der Stativbeine 7 vorgesehenen Stativf??en 8 am Boden ab, was einen sicheren und definierten Stand im Sinne eines Dreibeins erm?glicht.

Die den Stativf??en 8 gegen?berliegenden Enden der Stativbeine 7 sind an einer oberen Halterung 9 verschwenkbar angeh?ngt. Etwa in der Mitte der Stativbeine 7 ist jeweils eine Strebe 10 mit ihrem einen Ende verschwenkbar angeh?ngt, deren anderes Ende sich zu einer unteren Halterung 11 erstreckt.

Mindestens ein Stativbein weist eine Vorrichtung 15 auf, mit der die L?nge des Stativbeins 7 variabel eingestellt werden kann. Auf diese Weise k?nnen Bodenunebenheiten ausgeglichen und die S?uleneinrichtung 4 vertikal eingestellt werden.

Durch das Zusammenwirken der oberen Halterung 9, der unteren Halterung 11, der Stativbeine 7 und der Streben 10 wird ein stabiles Tragwerk gebildet, das zuverl?ssig die senkrecht stehende S?uleneinrichtung 4 h?lt.

Die untere Halterung 11 ist am unteren Ende der S?uleneinrichtung 4 ortsfest befestigt, w?hrend die obere Halterung 9 die S?uleneinrichtung 4 umschlie?t und auf dieser axial in L?ngsrichtung der S?uleneinrichtung 4 hin und her bewegbar ist. Auf diese Weise kann die Stativeinrichtung 6 zwischen der in 1 gezeigten Betriebsstellung und einer Transportstellung, in der die Stativeinrichtung 6 zusammengelegt ist, ver?ndert werden. In der Transportstellung wird die obere Halterung 9 an der S?uleneinrichtung 4 nach oben verschoben, woraufhin die Stativbeine 7 durch die F?hrung der Streben 10 an die S?uleneinrichtung 4 angelegt werden.

Die Stativbeine 7 k?nnen als Vierkantrohr ausgebildet sein, w?hrend die Streben 10 in Form von U-Profilen ausgebildet sind. Dadurch ist es m?glich, dass im zusammengelegten Transportzustand die Stativbeine 7 zwischen die Schenkel des U-f?rmigen Profils der Streben 10 zu liegen kommen, wodurch der Aufbau im zusammengelegten Zustand noch kompakter sein kann.

Bei der in der 1 gezeigten Leuchteinrichtung ist an der unteren Halterung 11 ein Vorschaltger?t 12 angeh?ngt. Das Vorschaltger?t 12 dient als Transformator zum Bereitstellen eines entsprechenden Stroms f?r die Leuchteinrichtung 1.

Es wird mit dem Baustellennetz, einem ?ffentlichen Netz oder einem Stromgenerator verbunden und wandelt den Strom in geeigneter Weise. Zudem dient es zum Z?nden des Leuchtmittels in der Leuchteinrichtung 1.

Das Vorschaltger?t 12 weist ein erhebliches Gewicht auf. Dadurch, dass es am unteren Ende der S?uleneinrichtung 4 befestigt ist, wird der Gesamtschwerpunkt der Leuchtvorrichtung nach unten verschoben, wodurch die Standstabilit?t und damit zum Beispiel die Stabilit?t gegen Windeinfl?sse deutlich erh?ht wird.

Das Vorschaltger?t 12 weist einen als Griffeinrichtung dienenden Handgriff 13 auf, an dem das Vorschaltger?t 12 bequem getragen werden kann. Gleichzeitig dient der Handgriff 13 zur Befestigung des Vorschaltger?ts 12 an der S?uleneinrichtung 4, wie 1 zeigt.

2 zeigt eine Perspektivansicht einer Beschwerungsplatte 20 einer transportablen Leuchtvorrichtung gem?? einer ersten Ausf?hrungsform und das untere Ende eines Stativbeins 7 mit Stativbeinfu? 8 eines Stativs, wie es beispielsweise in der 1 gezeigt ist.

Die transportable Leuchtvorrichtung weist eine Leuchtvorrichtung auf, wie sie beispielsweise in der 1 gezeigt ist, und eine Beschwerungsplatte, die an einem der Stativbeine l?sbar befestigbar ist. Die transportable Leuchtvorrichtung mit Beschwerungsplatte kann jedoch auch ohne angebundenes Vorschaltger?t ausgestaltet sein, bei der das Vorschaltger?t beispielsweise neben das Stativ auf den Boden gestellt wird.

Der Stativbeinfu? 8 kann an dem Stativbein 7 z. B. angeschraubt oder vernietet sein, kann jedoch auch einst?ckig mit dem Stativbein 7 ausgebildet sein oder auf andere Weise an diesem befestigt sein.

Die Beschwerungsplatte 20 gem?? der ersten Ausf?hrungsform weist eine Grundplatte 22 mit rechteckiger Grundform und von geringer H?he auf. An einem L?ngsende der Grundplatte 22 ist eine nach oben gebogene Lasche 24 vorgesehen. Die Lasche 24 kann einst?ckig mit der Grundplatte 22 ausgebildet sein. An einem der Lasche 24 entgegengesetzten Endabschnitt 26 der Grundplatte 22 weist die Grundplatte 22 eine rechteckige Ausnehmung 28 auf. Zwischen der Lasche 24 und der rechteckigen Ausnehmung 28 ist eine weitere Ausnehmung 30 vorgesehen, die hier kreisf?rmig ist. Die rechteckige Ausnehmung 28 ist so dimensioniert, dass sie mit dem Stativbeinfu? 8 eines herk?mmlichen Stativs 6 zusammenwirken kann. Wie in der 2 gezeigt ist, weist der Stativbeinfu? 8 eine ebene Auflagefl?che 32 auf, auf der das Stativ 6 auf dem Boden abgest?tzt ist. Ferner weist der Stativbeinfu? 8 ein abgeflachtes, hervorstehendes Ende 34 mit einer Durchgangs?ffnung 36 auf.

Die Beschwerungsplatte 20 kann beispielsweise aus einem metallischen Material gebildet sein und z. B. aus Blech hergestellt werden. Die Beschwerungsplatte weist in der L?ngsrichtung typischerweise eine Abmessung gr??er als 10 cm, bevorzugter gr??er als 15 cm auf.

Bei der transportablen Leuchtvorrichtung kann jeder der Stativbeinf??e 8 mit einer Beschwerungsplatte 20 ausgestattet sein. Bei einer Variante ist es auch m?glich, dass nur ein Teil der Stativbeinf??e 8 mit einer Beschwerungsplatte 20 versehen ist.

3 zeigt die Beschwerungsplatte 20 der 2 im befestigten Zustand. Um die Beschwerungsplatte 20 an dem Stativbeinfu? 8 zu befestigen, wird das untere Ende des Stativbeinfu?es 8 mit seiner ebenen Auflagefl?che 32 so in die rechteckige Ausnehmung 28 der Beschwerungsplatte 20 eingeschoben, dass wenigstens ein Teil des abgeflachten, hervorstehenden Endes 34 unterhalb der Beschwerungsplatte 20 zu liegen kommt.

Um die transportable Leuchtvorrichtung gegen ein Umfallen zu stabilisieren, kann auf die Beschwerungsplatte 20 ein Beschwerungselement aufgelegt werden. Da sich der Stativbeinfu? 8 im befestigten Zustand der Beschwerungsplatte 20 unterhalb der Beschwerungsplatte 20 befindet und die Beschwerungsplatte 20 den Stativbeinfu? 8 auf diese Weise nach unten h?lt, kann so ein Umfallen des Stativs 6 bzw. der Leuchtvorrichtung 1 bei auf die Leuchtvorrichtung einwirkenden Kr?ften verhindert werden.

Der Zustand, in dem die Beschwerungsplatte 20 durch das Beschwerungselement von oben beschwert wird, wird auch als der ?bliche Nutzungszustand angesehen. Die Beschwerungsplatte 20 kann sich bereits im unbeschwerten Zustand senkrecht zur (vertikalen) L?ngsrichtung erstrecken. Ebenso ist es aber auch m?glich, dass sich die Beschwerungsplatte 20 im unbelasteten Zustand zun?chst noch schr?g nach oben erstreckt und erst durch Auflegen des Beschwerungselements elastisch verformt und in die Querrichtung senkrecht zur L?ngsrichtung erstreckt.

Als Beschwerungselemente k?nnen auf der Baustelle ?bliche Teile dienen. So sind auf der Baustelle sehr h?ufig Bauzaunf??e und Bakenf??e f?r das Aufstellen von Bauz?unen und Sicherheitsbaken verf?gbar. Diese Beschwerungselemente haben ein Gewicht von ca. 25 kg, so dass sie noch von einer Person getragen werden k?nnen. Sie bestehen aus Beton oder Kunststoff oder einem Gemisch von beiden.

Die Bauzaunf??e und Bakenf??e eignen sich aufgrund des Gewichts und der definierten Geometrie sehr gut f?r die zus?tzliche Beschwerung der Beschwerungsplatte 20 als Beschwerungselemente.

Das Beschwerungselement kann so auf die Beschwerungsplatte 20 aufgelegt werden, dass ein Ende des Beschwerungselements b?ndig an der nach oben gebogenen Lasche 24 anliegt. Alternativ kann das Beschwerungselement so auf die Beschwerungsplatte 20 aufgelegt werden, dass die hochgebogene Lasche 24 der Beschwerungsplatte 20 in eine daf?r geeignete Ausnehmung des Beschwerungselements hineinragt. Dadurch wird verhindert, dass das Beschwerungselement bei Vibrationen oder Bewegungen des Stativs 6 von der Beschwerungsplatte 20 rutscht. Sollte das Stativ 6 trotz Beschwerung umfallen, k?nnen sich die Beschwerungselemente von der Lasche aushaken und von der Beschwerungsplatte 20 rutschen. Dadurch wird das Stativ 6 nicht durch die herabfallenden oder -rutschende Beschwerungselemente besch?digt.

Aus den obigen Ausf?hrungsformen geht hervor, dass die Grundfl?che der Beschwerungsplatte 20 nicht unbedingt der des Beschwerungselements entsprechen muss.

In der 4 ist eine Beschwerungsplatte 40 einer weiteren Ausf?hrungsform einer transportablen Leuchtvorrichtung gezeigt. Die Beschwerungsplatte 40 weist wie die Beschwerungsplatte 20 der ersten Ausf?hrungsform eine Grundplatte 42 mit rechteckiger Grundform und von geringer H?he auf. Wie die Beschwerungsplatte 20 von 2 weist die Beschwerungsplatte 40 der 4 an einem L?ngsende eine hochgebogene Lasche 44 auf.

Zus?tzlich weist die Beschwerungsplatte 40 eine Befestigungseinrichtung 46 auf, mittels der die Beschwerungsplatte 40 an dem Stativbein 7 bzw. Stativbeinfu? 8 angeschraubt werden kann. Die Befestigungseinrichtung 46 ist an einem Endabschnitt 48 der Beschwerungsplatte 40 vorgesehen, der dem L?ngsende mit der hochgebogenen Lasche 44 gegen?berliegt. Die Befestigungseinrichtung 46 weist eine Klemmplatte 50 mit einer ?ffnung auf, die mit einer Ausnehmung 54 in der Grundplatte 42 der Beschwerungsplatte 40 zusammenwirkt. Eine Schraube ist durch die Ausnehmung 54 der Grundplatte 42 und durch die ?ffnung der Klemmplatte hindurchgef?hrt, hier von unten, und mit einer Mutter 53 befestigt.

Die Beschwerungsplatte 40 weist ferner eine Anschlagseinrichtung 56 auf, die hier durch zwei nach oben gebogene Nasen 58, d. h. Anschl?ge, gebildet ist. Die Anschlagseinrichtung 56 ist in dem gezeigten Beispiel an einem der L?ngsr?nder der Beschwerungsplatte 40, hier benachbart zu der Befestigungseinrichtung 46, vorgesehen. Die Lage benachbart zu der Befestigungseinrichtung 46 hat den Vorteil, dass die nach oben gebogenen Nasen 58 nicht den Bereich der Beschwerungsplatte 40 begrenzen, der die Auflagefl?che f?r das Beschwerungselement bildet. Die Auflagefl?che f?r das Beschwerungselement ist damit nicht durch die Anschlagseinrichtung 56 eingeschr?nkt.

5 zeigt die Beschwerungsplatte 40 der 4 im befestigten Zustand, und zwar in einer ersten Position, in der die Beschwerungsplatte 40 ausgeschwenkt ist. Im befestigten Zustand ist das abgeflachte, hervorstehende Ende 34 des Stativbeinfu?es 8 zwischen der Beschwerungsplatte 40 und der Klemmplatte 50 der Befestigungseinrichtung 56 so angeordnet, dass die ?ffnung der Klemmplatte 50, die ?ffnung 36 des Stativbeinfu?es 8 und die ?ffnung 54 der Beschwerungsplatte 40 ?bereinander zu liegen kommen. Die Schraube 53 ist von unten durch die ?ffnungen durchgef?hrt und mit der Mutter 53 oberhalb der Klemmplatte 50 befestigt.

In der 5 ist die Beschwerungsplatte 40 relativ zum Stativbein 7 in einer ausgeschwenkten Stellung gezeigt. In dieser Stellung kann durch das Auflegen eines Beschwerungselements auf den Teil der Beschwerungsplatte 40, der nicht von dem Stativbeinfu? 8 bedeckt ist, erreicht werden, dass die Leuchtvorrichtung 1 gegen angreifende Kr?fte stabilisiert ist.

6 zeigt die Beschwerungsplatte 40 gem?? der zweiten Ausf?hrungsform in einer eingeschwenkten Stellung. In der eingeschwenkten Stellung ist die Beschwerungsplatte 40 um ca. 180? verschwenkt zur ausgeschwenkten Stellung von 5 angeordnet. In der eingeschwenkten Stellung ist die Beschwerungsplatte 40 unterhalb des Stativbeinfu?es 8 angeordnet und kontaktiert die ebene Auflagefl?che 32 des Stativbeinfu?es 8. Ferner liegt die Anschlagseinrichtung 56 mit den beiden Anschl?gen 58 an einem Seitenrand des Stativbeinfu?es 8 an. In dieser Stellung kann kein Beschwerungselement auf die Beschwerungsplatte 40 gelegt werden, so dass die Leuchtvorrichtung nicht zus?tzlich stabilisiert werden kann.

Bei der Beschwerungsplatte 20 gem?? der ersten Ausf?hrungsform einer Leuchtvorrichtung kann die Beschwerungsplatte 20 nachtr?glich am Stativbeinfu? 8 befestigt werden, wenn die ?u?eren Verh?ltnisse eine zus?tzliche Stabilisierung der Leuchtvorrichtung 1 erfordern. Dazu wird der Stativbeinfu? 8 in die rechteckige Ausnehmung 28 der Beschwerungsplatte 20 eingeschoben und wenigstens ein Teil des hervorstehenden, abgeflachten Endes 34 des Stativbeinfu?es 8 unterhalb die Beschwerungsplatte 20 geschoben. Auf die Beschwerungsplatte 20 kann dann ein Beschwerungselement, wie beispielsweise ein Bauzaunfu? oder ein Bakenfu?, aufgelegt werden.

Da bei dieser L?sung weiterhin ein Standardstativ benutzt werden kann, bei dem durch das einstellbare Bein 7 alle Bodenunebenheiten ausgeglichen werden k?nnen, stellt dies eine unkomplizierte M?glichkeit dar, bei Bedarf die Stabilit?t der Leuchtvorrichtung zus?tzlich zu erh?hen, ohne dass dies zu Einschr?nkungen f?hren w?rde. Da die Beschwerungsplatte 20 nachtr?glich befestigbar ist, bringt diese L?sung keinerlei Nachteile wie z. B. Unhandlichkeit des Stativs mit sich, wenn die zus?tzliche Stabilisierung nicht ben?tigt wird.

Bei der zweiten Ausf?hrungsform, bei der die Beschwerungsplatte 40 an den Stativbeinfu? 8 angeschraubt werden kann, kann die Beschwerungsplatte 40 grunds?tzlich am Stativbeinfu? 8 befestigt werden und, wenn keine zus?tzliche Stabilisierung notwendig ist, in die eingeschwenkte Position gebracht werden. In der eingeschwenkten Position f?hrt die Beschwerungsplatte 40 zu keinerlei Einschr?nkungen w?hrend des Arbeitsbetriebs bzw. Baustellenbetriebs. Bei erh?htem Stabilit?tsbedarf der Leuchtvorrichtung kann dann die Beschwerungsplatte 40 in die erste Position ausgeschwenkt werden und mit einem Beschwerungselement beschwert werden.

Die Form der Beschwerungsplatte ist nicht beschr?nkt, sie kann jede geeignete Form aufweisen, die ein Beschweren durch Beschwerungselemente erm?glicht. Bei einer Ausf?hrungsform hat sie die in den Figuren gezeigte flache, parallelepipede Form.

Durch die Leuchtvorrichtung mit der Beschwerungsplatte 20, 40, die mit einem Beschwerungselement beschwert werden kann, wird die Gefahr durch Umkippen verringert. Die beleuchtete Arbeitsfl?che wird nicht wie bei den bekannten Abspannseilen versperrt und es werden keine Stolperschwellen gebildet. Auch stellt dies eine einfache L?sung dar, da es keiner besonderen Beschaffung bzw. Entsorgung eines Stabilisierungsmittels bedarf. Es kann weiterhin ein Standardstativ benutzt werden. Durch das einstellbare Bein des Standardstativs k?nnen weiterhin Bodenunebenheiten ausgeglichen werden.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • EP 1059483 A2 [0003]