Title:
Handlampe sowie deren Verwendung
Kind Code:
A1
Abstract:

Es wird eine Handlampe für die optische Überprüfung der Oberflächen von Bauteilen, insbesondere für die optische Überprüfung der Oberflächen von Fahrzeugkarosserien oder Fahrzeugkarosserieteilen, beschrieben, die mit einem Gehäuse, einem innerhalb des Gehäuses angeordneten Beleuchtungsmittel, einem am Gehäuse vorgesehenen Handgriff, einer Stromversorgung sowie mit einer Lichtaustrittsöffnung versehen ist. Der Lichtaustrittsöffnung ist eine Gehäuseabdeckung zugeordnet, die derart ausgebildet ist, daß sie auf der Oberfläche des zu überprüfenden Bauteiles ein streifenförmiges Muster erzeugt, das abwechselnd helle und dunkle Flächen aufweist.



Inventors:
Küpers, Lars (48624, Schöppingen, DE)
Elsing, Jens (48683, Ahaus, DE)
Application Number:
DE102014005512A
Publication Date:
10/15/2015
Filing Date:
04/15/2014
Assignee:
Wenker GmbH & Co. KG, 48683 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102012018981A1N/A2014-05-28
Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte Dr. Ulrich Beines & Philipp Lau-Loskill, 41189, Mönchengladbach, DE
Claims:
1. Handlampe (1) f?r die optische ?berpr?fung der Oberfl?chen von Bauteilen, insbesondere f?r die optische ?berpr?fung der Oberfl?chen von Fahrzeugkarosserien oder Fahrzeugkarosserieteilen, mit einem Geh?use (2), einem innerhalb des Geh?uses angeordneten Beleuchtungsmittel (3), einem am Geh?use (2) vorgesehenen Handgriff (4), einer Stromversorgung (5) sowie mit einer Lichtaustritts?ffnung, dadurch gekennzeichnet, da? der Lichtaustritts?ffnung eine Geh?useabdeckung (8) zugeordnet ist, die derart ausgebildet ist, da? sie auf der Oberfl?che des zu ?berpr?fenden Bauteiles ein streifenf?rmiges Muster (21) erzeugt, das abwechselnd helle (21a) und dunkle Fl?chen (21b) aufweist.

2. Handlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da? die Lichtaustritts?ffnung vollst?ndig von der Geh?useabdeckung (8) abgedeckt ist.

3. Handlampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da? die Geh?useabdeckung (8) derart ausgebildet ist, da? die abwechselnd auf der Oberfl?che des Bauteiles erzeugten hellen (21a) und dunklen Fl?chen (21b) als nahezu rechteckige Fl?chen ausgebildet sind, wobei bei jeder Fl?che die L?nge der k?rzen Rechteckkante relativ zur L?nge der l?ngeren Rechteckkante im Verh?ltnis von 1:5 bis 1:100 variiert.

4. Handlampe nach einem der vorangehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, da? das Beleuchtungsmittel (3) mindestens eine Leuchtdiode (a?f) umfa?t.

5. Handlampe nach einem der vorangehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, da? das Beleuchtungsmittel (3) zwischen 4 und 36 Leuchtdioden (a?f) aufweist.

6. Handlampe nach einem der vorangehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, da? die Leuchtdioden (a?f) paarweise nebeneinander und/oder untereinander angeordnet sind.

7. Handlampe nach einem der Anspr?che 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da? die Leuchtdioden (a?f) auf mindestens einer Platine (7) angeordnet und gehaltert sind.

8. Handlampe nach einem der vorangehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, da? das Geh?use (2) einen planaren Geh?useboden (9) und eine hiermit l?sbar verbundene Geh?useabdeckung (8) aufweist, wobei die Geh?useabdeckung (8) als lineare Prismenoptik ausgebildet ist.

9. Handlampe nach einem der vorangehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, da? die Geh?useabdeckung (8) im Querschnitt gesehen gew?lbt, insbesondere halbkreisf?rmig gew?lbt, ausgebildet ist.

10. Handlampe nach einem der vorangehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, da? dem Geh?use (2) mindestens ein Element zur Abf?hrung der W?rme aus dem Geh?useinneren zugeordnet ist.

11. Handlampe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, da? das Element zur Abf?hrung der W?rme im Bereich des Beleuchtungsmittels (3) innerhalb des Geh?uses (2) und insbesondere unterhalb der mit den Leuchtdioden versehene Platine (7) vorgesehen ist.

12. Handlampe nach einem der vorangehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, da? der Handgriff (4) als stab- oder b?gelf?rmiger Handgriff ausgebildet ist, der vorzugsweise dreh- oder schwenkbar relativ zum Geh?use am Geh?use (2) vorgesehen ist.

13. Handlampe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, da? dem Handgriff (4) ein Stromanschlu?kabel (6) zugeordnet ist, das vorzugsweise innerhalb des Handgriffes (4) verl?uft.

14. Handlampe nach einem der vorangehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, da? dem Geh?use als Stromversorgung mindestens ein Akkumulator zugeordnet ist.

15. Handlampe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, da? der mindestens eine Akkumulator innerhalb des Handgriffes angeordnet ist.

16. Handlampe nach einem der vorangehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, da? dem Geh?use und/oder dem Handgriff eine USB-Schnittstelle zugeordnet ist.

17. Handlampe nach einem der vorangehenden Anspr?che, dadurch gekennzeichnet, da? der Geh?useabdeckung mindestens ein Schutzelement zur Verhinderung einer mechanischen Besch?digung zugeordnet ist.

18. Verwendung einer Handlampe nach einem der Anspr?che 1 bis 17 zur optischen ?berpr?fung der Oberfl?che von Fahrzeugkarosserien und Fahrzeugkarosserieteilen zur Feststellung von Fehlern insbesondere an innenliegenden oder von au?en schwer zug?nglichen Karosseriebereichen.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Handlampe mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 sowie ihre Verwendung gem?? Patentanspruch 18.

Um Oberfl?chen von Bauteilen zu ?berpr?fen, ist es bekannt, die zu pr?fenden Bauteile mit geeigneten Beleuchtungseinrichtungen anzustrahlen und visuell und somit optisch diese Bauteile auf Fehler oder unerw?nschten Oberfl?chenver?nderungen zu untersuchen und insbesondere Kratzer, Risse, Aufrauhungen, Verformungen, vorzugsweise Beulen oder Erhebungen, Fremdeinschl?sse in der Oberfl?che, Fremdpartikel auf oder in der Oberfl?che, sonstige Besch?digungen oder Lackierfehler, so beispielsweise Farbabweichungen oder Wolkigkeit, zu erfassen. Diese visuelle Kontrolle wird nicht nur bei metallischen und nicht metallischen Ausgangsmaterialien sondern ebenfalls bei Halbfertigerzeugnissen, nicht lackierten Rohteilen sondern auch bei lackierten Fertigteilen durchgef?hrt. Insbesondere im Bereich der Herstellung von Automobilen wird diese optische Kontrolle sowohl w?hrend der Herstellung der Karosserien und Anbauteile als auch im Rahmen der Zwischen- und Endkontrolle durchgef?hrt.

So beschreibt die auf die Anmelderin der vorliegenden Anmeldung zur?ckgehende deutsche Patentanmeldung 10 2012 018 981 A unter anderem eine Einrichtung, mit der es m?glich ist, auf der Oberfl?che der zu ?berpr?fenden Bauteile ein Muster zu erzeugen, wobei es sich hierbei um ein relativ gro?fl?chiges Muster handelt. Um dieses Muster zu erzeugen, weist die bekannte Einrichtung eine Lichtquelle, einen ersten Reflektor, einen zweiten Reflektor und einen dritten Reflektor auf, die eine optische Inspektion insbesondere von gro?fl?chigen Karosserieteilen und ganzen Karosserien erm?glicht. Hierbei werden, abh?ngig von der Ausrichtung der Lichtquelle relativ zu den zuvor angesprochenen Reflektoren senkrecht verlaufende Fahrzeugteile, beispielsweise Seitenteile von T?ren und Kotfl?gel, sowie ?berwiegend waagerecht angeordnete Fahrzeugteile, wie z. B. Dach- und Kofferraumteile sowie Motorhauben unter standardisierten Beleuchtungsbedingungen inspiziert. Eine kleinfl?chige ?berpr?fung von ins Fahrzeuginnere ragende Bauteile, so zum Beispiel die Auskleidungen von T?reinstiegen, Kofferraum- oder Motorraumr?ckspr?ngen oder sonstigen Hinterschneidungen ist mit den bekannten Einrichtungen, die im Kraftfahrzeugbereich auch als Lichttunnel bezeichnet werden, wirtschaftlich nicht m?glich. Von daher wird in der Praxis auf eine unbefriedigende Inspektionsm?glichkeit zur?ckgegriffen, bei dem die zuvor angesprochene kleinfl?chige ?berpr?fung mit Hilfe einer Handlampe, die den ?berpr?fungsbereich gro?fl?chig bestrahlt, zur?ckgegriffen, so da? bei dieser ?berpr?fung nur gravierende Fehler der eingangs genannten Art erfa?t werden k?nnen.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Handlampe f?r die optische ?berpr?fung der Oberfl?chen von Bauteilen, insbesondere f?r die optische ?berpr?fung der Oberfl?chen von Fahrzeugkarosserien oder Fahrzeugkarosserieteilen, zur Verf?gung zu stellen, die eine optimale Erfassung der in der Oberfl?che der Bauteile vorhandenen und vorstehend beispielshaft aufgef?hrten Fehler erm?glicht.

Diese Aufgabe wird erfindungsgem?? mit einer Handlampe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gel?st.

Die erfindungsgem??e Handlampe f?r die optische ?berpr?fung der Oberfl?chen von Bauteilen, insbesondere f?r die optische ?berpr?fung der Oberfl?chen von Fahrzeugkarosserien oder Fahrzeugkarosserieteilen weist ein Geh?use, ein innerhalb des Geh?uses angeordnetes Beleuchtungsmittel, ein am Geh?use vorgesehener Handgriff, eine Stromversorgung sowie eine Lichtaustritts?ffnung auf, wobei der Lichtaustritts?ffnung eine Geh?useabdeckung zugeordnet ist, die derart ausgebildet ist, da? auf der Oberfl?che des zu ?berpr?fenden Bauteiles ein streifenf?rmiges Muster erzeugt wird, das abwechselnd helle und dunkle Fl?chen aufweist.

Mit anderen Worten wird im Gegensatz zu der zuvor beschriebenen, bisher im Automobilbereich praktizierten Technik eine Handlampe f?r die optische kleinfl?chige ?berpr?fung von ins Fahrzeuginnere ragende Bauteile, so zum Beispiel die Auskleidungen von T?reinstiegen, Kofferraum- oder Motorraumr?ckspr?ngen oder sonstigen Hinterschneidungen, die erfindungsgem??e Handlampe eingesetzt, die sich von einer konventionellen Handlampe dadurch unterscheidet, da? die die Lichtaustritts?ffnung vorzugsweise vollfl?chig abdeckende Geh?useabdeckung derart ausgebildet ist, da? auf der Oberfl?che des zu ?berpr?fenden Bauteiles ein streifenf?rmiges Muster erzeugt wird, das abwechselnd helle und dunkle Fl?chen aufweist. Insbesondere an jeder Schnittlinie zwischen der hellen Fl?che und der dunklen Fl?che lassen sich mit Hilfe der erfindungsgem??en Handlampe schnell und augenschonend die zuvor angesprochenen, ins Fahrzeuginnere ragende Bauteile sicher insbesondere auf die eingangs genannten Fehler ?berpr?fen, wobei sich die Verwendung der erfindungsgem??en Handlampe nicht nur im Bereich der Automobilindustrie bew?hrt hat. Hinterschneidungen, insbesondere kleinfl?chige Hinterschneidungen, und nach innen ragende Bauteile, wie sie beispielsweise bei M?beln, Booten oder Wohnwagen auftreten, k?nnen mit der erfindungsgem??en Handlampe einwandfrei und reproduzierbar kontrolliert werden.

Die erfindungsgem??e Handlampe weist dar?ber hinaus noch weitere Vorteile auf. Bedingt dadurch, da? die Handlampe ein erm?dungsverringertes, blendfreies, augenschonendes und sicheres ?berpr?fen und Inspizieren von Oberfl?chen durch das menschliche Auge erm?glicht, besitzt die erfindungsgem??e Handlampe ein hohes ergonomisches Potential, da im Gegensatz zu einer konventionellen Handlampe der Benutzer nicht durch von dem ?berpr?ften Oberfl?chenbereich reflektiertem Licht geblendet oder in sonstiger Weise beeintr?chtigt wird, so da? die zuvor angesprochene erm?dungsfreie visuelle ?berpr?fung erkl?rlich wird.

Vorzugsweise ist, wie bereits zuvor ausgef?hrt, die Lichtaustritts?ffnung vollst?ndig von der Geh?useabdeckung abgedeckt. Eine Weiterbildung der erfindungsgem??en Handlampe sieht vor, da? hierbei die Geh?useabdeckung zwei Bereiche aufweist, einerseits den zuvor beschriebenen Bereich, der auf der Oberfl?che des zu ?berpr?fenden Bauteiles das streifenf?rmige Muster erzeugt, das abwechselnd helle und dunkle Fl?chen aufweist, und andererseits einen zweiten Bereich, der eine vollfl?chige Ausleuchtung eines weiteren Bereiches des zu pr?fenden Bauteils erm?glicht.

Insbesondere sieht eine Ausgestaltung der erfindungsgem??en Handlampe vor, da? dem ersten Bereich der Geh?useabdeckung zugeordnete Beleuchtungsmittel oder dem zweiten Bereich der Geh?useabdeckung zugeordnete Beleuchtungsmittel wahlweise aktiviert wird, so da? der Benutzer der erfindungsgem??en Handlampe auch andere als die zu inspizierenden Bereiche ausleuchten kann, sofern dies erforderlich oder erw?nscht ist.

Insbesondere dann, wenn die Geh?useabdeckung derart ausgebildet ist, da? die abwechselnd auf der Oberfl?che des Bauteiles erzeugten hellen und dunklen Fl?chen als nahezu rechteckige Fl?chen ausgebildet sind, wobei bei jeder Fl?che die L?nge der k?rzen Rechteckkante relativ zur L?nge der l?ngeren Rechteckkante im Verh?ltnis von 1:5 bis 1:100 variiert, lassen sich mit einer derartig ausgestalteten Handlampe besonders gut, insbesondere entlang der Grenzlinie zwischen heller Fl?che und dunkler Fl?che, selbst kleinste Fehler erkennen.

Insbesondere weist die erfindungsgem??e Handlampe als Beleuchtungsmittel mindestens eine Leuchtdiode, vorzugsweise jedoch zwischen 4 und 36 Leuchtdioden auf, wobei die Anzahl der erforderlichen Leuchtdioden von der Dimensionierung der Handlampe und insbesondere von der Dimensionierung der Lichtaustritts?ffnung und damit der Geh?useabdeckung abh?ngig ist. Kleinere Handlampen, die etwa eine Breite zwischen 6 cm und 10 cm und eine L?nge zwischen 15 cm und 20 cm aufweisen, enthalten als Beleuchtungsmittel vorzugsweise zwischen 4 und 12 Leuchtdioden, w?hrend gr??ere Handlampen, die eine Breite zwischen etwa 8 und 20 cm und eine L?nge zwischen 20 und 40 cm besitzen, weisen in der Regel zwischen 18 und 36 Leuchtdioden auf.

Insbesondere sind bei der erfindungsgem??en Handlampe die als Beleuchtungsmittel vorgesehenen Leuchtdioden paarweise nebeneinander und/oder paarweise untereinander angeordnet, so da? hierdurch sichergestellt wird, da? die Leuchtdichten innerhalb der hellen Fl?chen und innerhalb der dunklen Fl?chen gleich oder nahezu gleich sind, was zudem durch Variation des Abstandes zwischen den Leuchtdiodenpaaren beeinflu?t werden kann.

Um eine ordnungsgem??e Anordnung und Halterung der Leuchtdioden sicherzustellen, werden vorzugsweise bei einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgem??en Handlampe die Leuchtdioden auf mindestens einer Platine angeordnet. Hierdurch wird zudem sichergestellt, da? bei einem Defekt einer Leuchtdiode ohne zus?tzliche Justierung die Leuchtdiode oder die Platine, die die Leuchtdioden haltert, ausgetauscht werden kann.

Bez?glich der Ausgestaltung der Geh?useabdeckung ist festzuhalten, da? die erfindungsgem??e Handlampe grunds?tzlich eine solche Geh?useabdeckung aufzuweisen hat, die das zuvor beschriebene streifenf?rmige Muster m?glichst gleichm??ig auf der Oberfl?che des zu ?berpr?fenden Bauteils ausbildet. Besonders geeignet hierf?r haben sich Geh?useabdeckungen bew?hrt, die in der Technik als lineare Prismenoptiken bezeichnet werden und die zur Erzeugung der hellen Fl?chen eine Konzentration des Lichtes auf diese hellen Fl?chen bewirken, w?hrend benachbarte dunkle Fl?chen durch die entsprechenden Geh?useabdeckungsbereiche so weit abgedunkelt werden, da? dementsprechend nur noch gering oder gar nicht beleuchtete Bereiche entstehen, die im vorliegenden Text auch als dunkle Fl?chen bezeichnet werden.

Insbesondere weist die erfindungsgem??e Handlampe ein Geh?use auf, das einen planaren Geh?useboden und eine hiermit l?sbar verbundene Geh?useabdeckung aufweist, wobei vorzugsweise diese Geh?useabdeckung aus den zuvor beschriebenen linearen Prismenoptiken oder den nachstehend beschriebenen Lichtlenkfolien ausgebildet ist. Der planare Geh?useboden ist insbesondere aus Kunststoff oder aus einem Metallblech, vorzugsweise einem Aluminiumblech, angefertigt und weist, falls erforderlich oder erw?nscht, einen rundumlaufenden Rand zur l?sbaren Halterung und Anbringung der Geh?useabdeckung auf.

Insbesondere dann, wenn die Geh?useabdeckung aus Lichtlenkfolien ausgebildet werden, l??t sich eine besonders leichte Ausf?hrungsform der erfindungsgem??en Handlampe bauen, die einerseits auf der Oberfl?che des zu ?berpr?fenden Bauteils ein exaktes Muster, bestehend aus abwechselnden hellen und dunklen Fl?chen, ausbildet und andererseits eine hohe Best?ndigkeit gegen?ber mechanischer Besch?digung, so beispielsweise der Ausbildung von Kratzern oder hartn?ckigen Verschmutzungen, aufweist. Hierbei bestehen derartige Lichtlenkfolien ?blicherweise aus Polyethylenfolien oder Polycarbonatfolien mit einer Dicke zwischen 0,15 mm und 0,9 mm.

Um bei der erfindungsgem??en Handlampe bei gleicher Gr??e der Lichtaustritts?ffnung die Gr??e der zu untersuchenden Oberfl?che zu optimieren, sieht eine besonders geeignete Ausgestaltung der erfindungsgem??en Handlampe vor, da? hierbei die Geh?useabdeckung im Querschnitt gesehen gew?lbt, insbesondere halbkreisf?rmig gew?lbt, ausgebildet ist. Dadurch wird erreicht, da? die L?nge des auf der Oberfl?che des zu ?berpr?fenden Bauteils erzeugten streifenf?rmigen Musters quer zur Axialrichtung der Handlampe gesehen eine maximale L?nge aufweist und somit der hierdurch zu inspizierende Bereich der Oberfl?che des zu ?berpr?fenden Bauteils entsprechend vergr??ert ist, was einerseits einen positiven Einflu? auf die Genauigkeit der Erfassung von Fehlern und andererseits eine Verk?rzung der Gesamt?berpr?fungszeit mit sich bringt.

Insbesondere bei gr??eren Ausf?hrungsformen der erfindungsgem??en Handlampe k?nnen abh?ngig von der Art des Beleuchtungsmittels und insbesondere von der Anzahl der Leuchtdioden unerw?nschte Erw?rmungen des Innenraum der Handlampe auftreten, so da? es hierbei sachdienlich ist, dem Geh?use mindestens ein Element zur Abf?hrung der W?rme aus dem Geh?useinneren zuzuordnen. Diese Elemente k?nnen im einfachsten Fall Bel?ftungsbohrungen sein oder aber die erfindungsgem??e Handlampe wird innerhalb des Geh?uses mit solchen Elementen versehen, die aus einem gut w?rmeleitenden Material bestehen und die mit einem Au?enbereich des Geh?uses in Kontakt stehen. Insbesondere bietet sich diese Variante zur W?rmeableitung an, wenn die erfindungsgem??e Handlampe eine Vielzahl von auf Platinen angeordnete Leuchtdioden als Beleuchtungsmittel aufweist, wobei in diesem Fall das zuvor angesprochene gut w?rmeleitende Material unterhalb der Platine vorgesehen ist und bis zur Geh?usewandung oder hier?ber hinaus noch reicht.

Um die erfindungsgem??e Handlampe ergonomisch gut benutzen zu k?nnen, weist eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgem??en Handlampe einen stab- oder b?gelf?rmigen Handgriff auf, der vorzugsweise dreh- oder schwenkbar relativ zum Geh?use am Geh?use vorgesehen ist.

Zur Sicherstellung der erforderlichen Stromversorgung des Beleuchtungsmittels ist dem Handgriff ein Stromanschlu?kabel zugeordnet, das vorzugsweise innerhalb des Handgriffes verl?uft.

Eine besonders geeignete Weiterbildung der zuvor beschriebenen Ausf?hrungsform der erfindungsgem??en Handlampe sieht vor, da? dem Geh?use als Stromversorgung zus?tzlich zu dem zuvor beschriebenen Stromanschlu?kabel oder alternativ dazu mindestens ein Akkumulator zugeordnet ist, wobei der mindestens eine Akkumulator insbesondere innerhalb des Handgriffes vorgesehen ist. Verzichtet man bei dieser Ausgestaltung auf die Stromversorgung mittels eines Stromanschlu?kabels, weist diese Ausf?hrungsform den weiteren Vorteil auf, das seine Benutzbarkeit entsprechend vereinfacht wird. Eine Aufladung des mindestens einen Akkumulators findet dann in einer nahe des Anwendungsplatzes vorgesehenen Aufladestation statt, derart, da? vorzugsweise der Handgriff in der Aufladestation positioniert wird, wodurch der Aufladevorgang ausgel?st wird.

Ebenso besteht die M?glichkeit, den Handgriff oder das Geh?use mit einer USB-Schnittstelle zu versehen, um hierdurch die Stromversorgung der erfindungsgem??en Handlampe sicherzustellen.

Um eine unerw?nschte Besch?digung der erfindungsgem??en Handlampe und insbesondere der Geh?useabdeckung, zu verhindern, sieht eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgem??en Handlampe vor, da? hierbei der Geh?useabdeckung mindestens ein Schutzelement zur Verhinderung der mechanischen Besch?digung zugeordnet ist. Dieses Schutzelement wird vorzugsweise bei solchen Ausgestaltungen der erfindungsgem??en Handlampe, bei denen die Geh?useabdeckung im Querschnitt gesehen gew?lbt, insbesondere halbkreisf?rmig, ausgebildet ist, dadurch ausgebildet werden, da? endseitig jeweils ein Schutzelement, beispielsweise aus schlagfesten Kunststoff oder Metallblech, insbesondere Aluminiumblech, angeordnet wird.

Wie bereits vorstehend wiederholt herausgestellt, wird die erfindungsgem??e Handlampe insbesondere zur optischen ?berpr?fung der Oberfl?che von Fahrzeugkarosserien und Fahrzeugkarosserieteilen zur Feststellung von Fehlern insbesondere an innenliegenden oder von au?en schwer zug?nglichen Karosseriebereichen verwendet. Beispiele f?r derartige schwer zug?ngliche Karosseriebereiche sind die T?reinstiege, die nach innen ragenden Bereiche der mit der Motorhaube zur Verkleidung des Motorraumes zusammenwirkenden Karosserieteilen oder die nach innen ragenden Bereiche der mit dem Kofferraumdeckel oder der Heckklappe zusammenwirkenden Karosserieteilen.

Es ist festzuhalten, da? alle in der vorliegenden Beschreibung im Singular verwendeten Begriffe auch den Plural dieser Begriffe abdecken soll, ebenso wie die im Plural verwendeten Begriffe den Singular abdecken.

Die Verwendung des Begriffes ?und/oder? bedeutet nicht nur die additive sondern auch die kumulative Aufz?hlung.

Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgem??en Handlampe sind in den Unteranspr?chen angegeben.

Die erfindungsgem??e Handlampe wird nachfolgend anhand eines Ausf?hrungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung n?her beschrieben. Es zeigen:

eine schematische Schnittansicht der Ausf?hrungsform;

einen Querschnitt der in 1 gezeigten Ausf?hrungsform entlang der Linie A-B;

einen Querschnitt der in 1 gezeigten Ausf?hrungsform l?ngs der Linie C-D; und

ein Foto eines mit der erfindungsgem??en Handlampe auf einem Fahrzeugkarosserieteil erzeugten streifenf?rmigen Musters.

Die insgesamt mit 1 bezeichnete Ausf?hrungsform der Handlampe zur optischen ?berpr?fung der Oberfl?che von Bauteilen weist ein Geh?use 2, ein innerhalb des Geh?uses 2 angeordnetes Beleuchtungsmittel 3, einen am Geh?use 2 vorgesehenen Handgriff 4 und eine Stromversorgung 5 auf, die als Stromanschlu?kabel 6 ausgebildet ist. Hierbei verl?uft das Stromanschlu?kabel 6 innerhalb des Handgriffes 4, wie dies der zu entnehmen ist. Das Beleuchtungsmittel 3 umfa?t 6 Leuchtdiodenpaare a bis f, die auf einer Platine 7 () paarweise mit Abstand voneinander angeordnet sind. Das insgesamt mit 3 bezeichnete Beleuchtungsmittel, d. h. die Leuchtdiodenpaare a bis f, ist bzw. sind von einer im Querschnitt halbkreisf?rmig gew?lbten Geh?useabdeckung 8 abgedeckt, wobei die Geh?useabdeckung 8 zusammen mit einem Geh?useboden 9 ( und ) das Geh?use 2 ausbildet. Einst?ckig mit dem Geh?useboden 9 ist ein am Geh?useboden rundumlaufender Rand 10 vorgesehen, wobei der Geh?useboden 9 und der Rand 10 die Lichtaustritts?ffnung ausbildet, die wiederum von der halbkreisf?rmigen Geh?useabdeckung 8 abgedeckt wird. Wie in zu erkennen ist, ist unterhalb des Geh?usebodens 9 ein sich ?ber die axiale L?nge der Handlampe 1 nur teilweise erstreckender Verst?rkungsbereich 11 vorgesehen, der einerseits zur Anbringung des Handgriffes 4 und andererseits f?r die Leitungsf?hrung des Anschlu?kabels 6 zu der Platine 7 dient.

Jede Leuchtdiode des Leuchtdiodenpaares weist eine Dimension von 3 mm ? 3 mm auf. Die Geh?useabdeckung 8 besteht bei der gezeigten Ausf?hrungsform aus einer k?uflich zu erwerbenden Polyethylen-Lentikularfolie, die eine Dicke von 0,83 mm besitzt und die ?blicherweise als Lichtlenkfolie bezeichnet wird.

Wie aus der zu erkennen ist, sind auf der Oberfl?che dieser im Querschnitt gesehen halbkreisf?rmig gew?lbten Lichtlenkfolie radial nach au?en vorspringende etwa 2 bis 3 mm breite lineare Prismen 22 mit Abstand voneinander angeordnet, die eine hohe Lichttransmission erlauben, w?hrend die dazwischen angeordneten wesentlich breiteren Bereiche 23 nur eine diffuse Lichttransmission erm?glichen.

Die zeigt desweiteren das von der Handlampe 1 auf der Oberfl?che eines T?rschwellers 20 eines Kraftfahrzeuges erzeugte, insgesamt mit 21 bezeichnete streifenf?rmige Muster, wobei das streifenf?rmige Muster 21 eine Vielzahl von abwechselnd angeordneten hellen Fl?chen 21a und dunklen Fl?chen 21b aufweist. Die Form und Gr??e der hellen bzw. dunklen Fl?chen 21a und 21b l??t sich durch Abstand der Handlampe 1 von der zu ?berpr?fenden Oberfl?che variieren.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 102012018981 A [0003]