Title:
Ringadapter für eine Zündkerze mit gehäuseintegralem Abspritzkanal
Kind Code:
A1


Abstract:

Erfindungsgemäß wird eine Zündkerze (1) vorgestellt die das Gehäuse (10) mit dem im Dichtkonus (12) endenden gehäuseintegralen Abspritzkanal (6) mit dem Kraftstoffaustritt (7), das Gewinde (2) und den Dichtkonus (12) aufweist, wobei der Kraftstoffaustritt (7) des Abspritzkanals (6) ein- oder mehrdüsig ausführbar ist und in einer Ebene mit dem brennraumseitigen Kerzengewinde (9) liegt oder auch nicht und in einer ersten Spritzrichtung konzentrisch oder auch davon abweichend austritt und dass der Ringkonus (11), der vom Führungszylinder (15) axialkonzentrisch zum Gehäuse (10) geführt wird, mit dem Ringkanal (13), der hermetisch dicht und unverlierbar mit der Mutter (3) auf dem Dichtkonus (12) fixierbar ist, den integralen Anschlussstutzen (5) aufweist, wobei der Ringkanal (13) alternativ auch im Dichtkonus (12) platzierbar ist, und die Masseelektrode/n (8n) zur Lage gegenüber der Mittelelektrode (14) frei wählbar ist/sind.




Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102014003558A
Publication Date:
10/01/2015
Filing Date:
03/11/2014
Assignee:
Ufermann, Rüdiger, 47443 (DE)
International Classes:



Claims:
1. Anordnung für eine Zündkerze oder eine Glühkerze, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) der Zündkerze (1) den im Dichtkonus (12) endenden gehäuseintegralen Abspritzkanal (6) mit dem Kraftstoffaustritt (7), das Gewinde (2) und den Dichtkonus (12) aufweist, wobei der Kraftstoffaustritt (7) des Abspritzkanals (6) ein- oder mehrdüsig ausführbar ist und in einer Ebene mit dem brennraumseitigen Kerzengewinde (9) liegt oder auch nicht und in einer ersten Spritzrichtung konzentrisch oder auch davon abweichend austritt und dass der Ringkonus (11), der vom Führungszylinder (15) axialkonzentrisch zum Gehäuse (10) geführt wird, mit dem Ringkanal (13), der hermetisch dicht und unverlierbar mit der Mutter (3) auf dem Dichtkonus (12) fixierbar ist, den integralen Anschlussstutzen (5) aufweist, wobei der Ringkanal (13) alternativ auch im Dichtkonus (12) platzierbar ist, und die Masseelektrode/n (8n) zur Lage gegenüber der Mittelelektrode (14) frei wählbar ist/sind.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Anordnung für eine Zündkerze nach der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.

Im Stand der Technik sind viele Zündkerzen für Brennkraftmaschinen in den unterschiedlichsten Technologien und Ausführungsformen beschrieben und im Einsatz.

Durch umweltbedingte Forderungen werden verstärkt Injektoren, Zündsysteme, Temperatur und Drucksensoren im Zylinderkopf eingesetzt. Der im Zylinderkopfdeckel zur Verfügung stehende begrenzte Bauraum ermöglicht es nicht mehr alle Elemente optimal zu platzieren, was sich nachteilig auf den Verbrennungsablauf, das Abgasverhalten und den Verbrauch auswirkt. Daher wird seitens der Industrie angestrebt mehrere Funktionen wie z. B. Zündung und Kraftstoffeinspritzung zu vereinen. Aus den zuvor genannten Gründen wird auch versucht vom Zündkerzenstandard M14 Zündkerzen auf M10 Zündkerzen umzustellen. Dieser Zündkerzentyp hat jedoch den Nachteil, dass er wegen der kleineren Dimensionen thermisch – und insbesondere auch wegen der Forderung nach immer höheren Zündspannungen – technisch nur sehr schwer zu beherrschen ist.

Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen eine im Grundsatz konventionelle Standard Zündkerze oder Glühkerze so zu modifizieren, dass auf einen gehäuseintegralen Abspritzkanal ein Ringkonnektor mit Ringkanal hermetisch dicht anbringbar ist.

In folgendem wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit einer Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:

1 einen vereinfachten Längsschnitt der Zündkerze (1).

Die Zündkerze (1) oder eine Glühkerze sind im Grundsatz konventionell aufgebaut. Das Gehäuse (10) weist den Dichtkonus (12) auf, der vom kongruenten dichtendem Ringkonus (11) mit dem Ringkanal (12) beaufschlagt wird. Der Ringkonus (11) weist den integralen Anschlussstutzen (5) mit der Kraftstoffzufuhr (4) auf und wird vom Führungszylinder (15) axialkonzentrisch zum Gehäuse (10) geführt. Die Wandung des Gehäuses (10) weist den gehäuseintegralen Abspritzkanal (6) auf. Der Ringkonus (11) wird mittels des kerzenintegralen Gewindes (2) über die Mutter (3) unverlierbar fixiert. Dies geschieht in freier Wahl des radialen Fixierwinkels. Der Kraftstoff gelangt über den Kraftstoffaustritt (7) in den Brennraum. Der Kraftstoffaustritt (7) kann bezogen auf den Kraftstoffaustritt (7) ein oder auch mehrdüsig ausgeführt werden. Der Kraftstoffaustritt (7) liegt in einer Ebene mit dem brennraumseitigen Ende des Kerzengewindes (9) oder auch darüber oder darunter platziert sein. Der vertikal geführte Abspritzkanal (6) kann vor dem brennraumseitigem Ende des Kerzengewindes (9) einen horizontal darin laufenden Torus förmigen Ringkanal bilden und an mehr als einer Stelle weitere Kraftstoffaustritte bzw. Abspritzkanäle aufweisen. Der Kraftstoff wird über eine Ringhochdruckleitung zugeführt, wobei allen Anschlussstutzen (5n) ein schnellschaltendes Ventil vorgeschaltet ist. Es ist aber auch denkbar jeden Anschlussstutzen (5) mit einem separaten Injektor zu beaufschlagen. Die Position der Masseelektrode (8) ist je nach Zündkerzenkonzept frei wählbar, wobei der Austrittswinkel bzw. die Austrittsrichtung des Kraftstoffaustritts (7) bzw. der Kraftstoffaustritte (7n) so ausgeführt wird, dass eine Kraftstoffbenetzung der Elektroden vermieden wird.

Bezugszeichenliste

1
Zündkerze
2
Gewinde
3
Mutter
4
Kraftstoffzufuhr
5
Anschlussstutzen
6
Abspritzkanal
7
Kraftstoffaustritt
8
Masseelektrode
9
Kerzengewinde
10
Gehäuse
11
Ringkonus
12
Dichtkonus
13
Ringkanal
14
Mittelelektrode
15
Führungszylinder