Title:
Anrufveranlassung einer entfernten Kommunikationseinrichtung unter Verwendung eines Datenkanalkommunikationspfads
Kind Code:
B4
Abstract:

Verfahren zum Ausführen von Kommunikationen unter Verwendung einer entfernten Kommunikationseinrichtung, das die Schritte umfasst, dass:
(a) ein Übertragungsidentifikator von einer entfernten Kommunikationseinrichtung (RCD) unter Verwendung eines Datenkanalkommunikationspfads gesendet wird;
(b) danach an der RCD eine Telematikdienstanbieter-Telefonnummer (TSP-Telefonnummer), die mit dem Übertragungsidentifikator in Beziehung steht, und zusätzlich eine eindeutige Nummer empfangen wird; und
(c) ein Anruf von der RCD unter Verwendung der Telefonnummer mit dem TSP hergestellt wird, wobei die RCD auch die eindeutige Nummer unter Verwendung eines Frequenzwahlverfahrens an den TSP sendet und wobei die eindeutige Nummer identifiziert, dass der Anruf von der korrekten Einrichtung kommt.



Inventors:
Das, Swapan, Mich. (Canton, US)
Application Number:
DE102013208111A
Publication Date:
11/07/2013
Filing Date:
05/03/2013
Assignee:
General Motors LLC (Mich., Detroit, US)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE19581853B4N/A2009-10-22
Foreign References:
66544572003-11-25
61309332000-10-10
EP08434541998-05-20
WO1998027782A21998-06-25
Attorney, Agent or Firm:
Manitz Finsterwald Patentanwälte PartmbB, 80336, München, DE
Claims:
1. Verfahren zum Ausführen von Kommunikationen unter Verwendung einer entfernten Kommunikationseinrichtung, das die Schritte umfasst, dass:
(a) ein Übertragungsidentifikator von einer entfernten Kommunikationseinrichtung (RCD) unter Verwendung eines Datenkanalkommunikationspfads gesendet wird;
(b) danach an der RCD eine Telematikdienstanbieter-Telefonnummer (TSP-Telefonnummer), die mit dem Übertragungsidentifikator in Beziehung steht, und zusätzlich eine eindeutige Nummer empfangen wird; und
(c) ein Anruf von der RCD unter Verwendung der Telefonnummer mit dem TSP hergestellt wird, wobei die RCD auch die eindeutige Nummer unter Verwendung eines Frequenzwahlverfahrens an den TSP sendet und wobei die eindeutige Nummer identifiziert, dass der Anruf von der korrekten Einrichtung kommt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Übertragungsidentifikator einen Identifikator einer entfernten Einrichtung, einen Benutzeridentifikator, einen situationsabhängigen Identifikator oder eine beliebige Kombination hiervon umfasst.

3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei Schritt (a) ferner umfasst, dass über den Datenkanalkommunikationspfad eine Anrufanforderung gesendet wird, die den Übertragungsidentifikator und ein oder mehrere zusätzliche Datenelemente umfasst.

4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die RCD eine mobile Kommunikationseinrichtung (MCD) umfasst und wobei die MCD einen Prozessor, einen Speicher, auf den durch den Prozessor zugegriffen werden kann, und an dem Speicher gespeicherte Programmanweisungen umfasst, die bei einer Ausführung durch den Prozessor bewirken, dass die MCD die Schritte (a) bis (c) ausführt.

5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die MCD eine Telematikeinheit umfasst, die mit einem Fahrzeugsystemmodul an dem Fahrzeug kommuniziert, und wobei das durch den Prozessor ausgeführte Verfahren beim Ausführen der Programmanweisungen ferner in Schritt (a) die Schritte umfasst, dass eine Information von dem Fahrzeugsystemmodul empfangen wird und die Information über den Datenkanalkommunikationspfad gesendet wird.

6. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die MCD eine Telematikeinheit umfasst, die mit einem Fahrzeugsystemmodul an dem Fahrzeug kommuniziert, und wobei das durch den Prozessor ausgeführte Verfahren beim Ausführen der Programmanweisungen ferner nach Schritt (c) die Schritte umfasst, dass eine Information von dem Fahrzeugsystemmodul empfangen wird und die Information über eine nach Schritt (b) hergestellte Datenverbindung gesendet wird.

7. Verfahren nach Anspruch 1, das ferner umfasst, dass vor Schritt (b) der folgende Schritt an einer zentralen Einrichtung durchgeführt wird: Erhalten der Telefonnummer aus einem Pool von Telefonnummern, die für den TSP zur Verfügung stehen.

8. Verfahren nach Anspruch 1, das ferner umfasst, dass vor Schritt (b) die folgenden Schritte unter Verwendung einer oder mehrerer zentraler Einrichtungen durchgeführt werden: Zugreifen auf eine Information von einem Teilnehmerkonto, das durch den TSP geführt wird und dem Übertragungsidentifikator zugehörig ist, Verbinden des hergestellten Anrufs mit einem Berater und Bereitstellen der Information für den Berater.

9. Mobile Kommunikationseinrichtung, umfassend: einen Prozessor und einen Speicher, auf den durch den Prozessor zugegriffen werden kann, und einen Zellularkommunikationsschaltkreis, wobei der Speicher Programmanweisungen umfasst, auf die durch den Prozessor zugegriffen werden kann und die durch diesen ausgeführt werden können, um zu bewirken, dass die Kommunikationseinrichtung das Verfahren nach Anspruch 1 ausführt.

10. Von einem Computer lesbarer Speicher, der eine nichtflüchtige Datenspeichereinrichtung mit daran gespeicherten ausführbaren Programmanweisungen umfasst, die bei einer Ausführung durch einen Prozessor einer entfernten Kommunikationseinrichtung bewirken, dass der Prozessor dazu dient, das Verfahren nach Anspruch 1 auszuführen.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf von einer mobilen und einer anderen entfernten Einrichtung veranlasste drahtlose Telekommunikationen und insbesondere auf die Verwendung solcher Telekommunikationen, um Benutzern einer entfernten Kommunikationseinrichtung Dienste bereitzustellen.

HINTERGRUND

Telematikdienstanbieter (TSPs) liefern Kunden Dienste über ein oder mehrere drahtlose und/oder drahtgebundene Kommunikationssysteme, wie beispielsweise zellulare Netze oder Fernsprechwählnetze (PSTN). Fahrzeugtelematikdienstanbieter sind ein solches Beispiel für einen TSP. Die Bereitstellung solcher Dienste umfasst oftmals eine Kommunikation mit einer mobilen oder anderen entfernten Kommunikationseinrichtung (RCD), wie beispielsweise Mobiltelefonen, Fahrzeugtelematikeinheiten, medizinischen Geräten und anderen festen oder mobilen entfernt angeordneten Kommunikationsgeräten, von denen viele verschiedene Kommunikationstechnologien oder Generationen von Technologien (z. B. drahtloses 2G, 3G, 4G, etc.) verwenden können. Das Liefern von Telematikdiensten an eine Teilnehmerbasis bedeutet, dass ein TSP entweder seine Teilnehmerbasis auf eine Teilmenge aller potentiellen Kunden beschränken muss oder dass der TSP die vielen verschiedenen und manchmal konkurrierenden Technologien unterstützt.

Die DE 195 81 853 B4 offenbart ein Verfahren zur Umleitung von Notrufen, wobei die Umleitung anhand der Position eines Anrufers festgelegt wird. Aus der US 6,130,933 A ist eine Kombination von Telefonverbindungen und Datenverbindungen bekannt. Die Kombination ermöglicht es, mittels eines Browsers eine Telefonverbindung zu einem Call-Center herzustellen. Auch aus der EP 0 843 454 A2 ist es bekannt, Kunden eine Telefonnummer eines Call-Centers über eine Internetverbindung zur Verfügung zu stellen. Weiterhin beschreibt die WO 98/27782 A2, einen Telefondienst anhand des Standorts eines Benutzers auszuwählen. Ferner beschreibt die US 6,654,457 B1 die Verteilung von Anrufen innerhalb eines Call-Centers.

Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine möglichst einfache und sichere Kommunikation eines Kunden mit einem Dienstanbieter zu ermöglichen.

Die Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst.

ZUSAMMENFASSUNG

Ein Ziel der hierin offenbarten Ausführungsformen ist, beim Überwinden der Schwierigkeit des Unterbringens verschiedener Technologien bei der Bereitstellung von Diensten für Teilnehmer und andere Benutzer der Dienste zu helfen. Ein anderes Ziel ist, ein Verfahren und eine Vorrichtung bereitzustellen, die dabei helfen, die Lieferung solcher Dienste zu beschleunigen und die Kundenerfahrung beim anfordern solcher Dienste verbessern.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren dient zum Ausführen von Kommunikationen unter Verwendung einer entfernten Kommunikationseinrichtung und umfasst die Schritte, dass: (a) ein Übertragungsidentifikator von einer entfernten Kommunikationseinrichtung (RCD) unter Verwendung eines Datenkanalkommunikationspfads gesendet wird; (b) danach an der RCD eine Telematikdienstanbieter-Telefonnummer (TSP-Telefonnummer), die mit dem Übertragungsidentifikator in Beziehung steht, und zusätzlich eine eindeutige Nummer empfangen wird; und (c) ein Anruf von der RCD unter Verwendung der Telefonnummer mit dem TSP hergestellt wird, wobei die RCD auch die eindeutige Nummer unter Verwendung eines Frequenzwahlverfahrens an den TSP sendet und wobei die eindeutige Nummer identifiziert, dass der Anruf von der korrekten Einrichtung kommt.

Eine erfindungsgemäße mobile Kommunikationseinrichtung umfasst einen Prozessor und einen Speicher, auf den durch den Prozessor zugegriffen werden kann, und einen Zellularkommunikationsschaltkreis, wobei der Speicher Programmanweisungen umfasst, auf die durch den Prozessor zugegriffen werden kann und die durch diesen ausgeführt werden können, um zu bewirken, dass die Kommunikationseinrichtung das erfindungsgemäße Verfahren ausführt.

Ein erfindungsgemäßer, von einem Computer lesbarer Speicher umfasst eine nichtflüchtige Datenspeichereinrichtung mit daran gespeicherten ausführbaren Programmanweisungen, die bei einer Ausführung durch einen Prozessor einer entfernten Kommunikationseinrichtung bewirken, dass der Prozessor dazu dient, das erfindungsgemäße Verfahren auszuführen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Hierin nachfolgend werden eine oder mehrere Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen, und wobei:

1 ein Blockdiagramm ist, das eine Ausführungsform eines Kommunikationssystems zeigt, das das hierin offenbarte Verfahren verwenden kann;

2 ein Blockdiagramm ist, das zusätzliche Details von Abschnitten eines Kommunikationssystems wie das von 1 zeigt oder das bei anderen Ausführungsformen verwendet werden kann; und

35 beispielhafte Ausführungsformen unter Verwendung von Anrufflüssen zeigen, um Verfahren zum Ausführen von Kommunikationen unter Verwendung einer entfernten Kommunikationseinrichtung zu zeigen.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER DARGESTELLTEN AUSFÜHRUNGSFORM(EN)

Die folgenden Begriffe haben die angegebenen Bedeutungen: Eine mobile Kommunikationseinrichtung (MCD) ist eine tragbare drahtlose elektronische Einrichtung, die eine Sprach- und Datenkommunikation unterstützt. MCDs umfassen Fahrzeugtelematikeinheiten, in der Hand gehaltene Einrichtungen, wie beispielsweise tragbare Mobiltelefone, und andere drahtlose Kommunikationseinrichtungen, wie beispielsweise entfernte Überwachungs-, Diagnose- oder Steuereinrichtungen.

Eine entfernte Kommunikationseinrichtung (RCD) ist eine drahtlose oder drahtgebundene elektronische Einrichtung, die eine Sprach- und Datenkommunikation unterstützt und die sich geographisch entfernt (d. h. an einem anderen Ort) von einem Telematikdienstanbieter (TSP) befindet, der einem Benutzer der RCD Dienste bereitstellt. RCDs umfassen MCDs sowie feste oder entfernte elektronische Einrichtungen, die einen drahtgebundenen Zugang zu einem Fernsprechwählnetz (PSTN) oder einem anderen Netz (z. B. Internet) besitzen, der ihnen ermöglicht, mit einem TSP zu kommunizieren.

Ein Telematikdienstanbieter (TSP) umfasst eine Organisation, oder eine Mehrzahl von Organisationen, die Daten, Informationen, eine Steuerung und/oder andere Dienste (zusammen als Telematikdienste bezeichnet) für Benutzer einer MCD oder einer anderen RCD bereitstellt. TSPs umfassen: (1) Anbieter drahtloser Dienste, die Benutzern mit RCDs drahtlos Telematikdienste liefern; (2) Anbieter drahtgebundener Dienste, die Telematikdienste über PTSN, Internet und/oder andere drahtgebundene Verbindungen liefern; und (3) Dienstanbieter, die Telematikdienste unter Verwendung einer Kombination von drahtlosen und drahtgebundenen Kommunikationspfaden liefern. Die Benutzer können Teilnehmer sein, wie beispielsweise in dem Fall von Fahrzeugtelematikdienstanbietern oder anderen Unternehmen, die Informationen, Unterhaltung oder andere Bezahldienstabonnements bereitstellen. Die Benutzer können andere Konsumenten der Dienste (wie beispielsweise Patienten einer Firma für häusliche Gesundheitsdienste oder eines Krankenhaussystems oder Teilnehmer einer Wohngebäude- oder kommerziellen Alarmüberwachung oder anderer Sicherheitsdienste) oder Mitglieder der Öffentlichkeit, die im Allgemeinen staatliche oder andere organisatorische Dienste benötigen, wie beispielsweise Notrufdienste, die von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr über eine Leitstelle (PSAP) bereitgestellt werden, sein. Der Benutzer kann selbst der TSP sein, wie beispielsweise, wenn die Angestellten eines Unternehmens im Außendienst arbeiten, oder wenn das Unternehmen entfernt angeordnete Geräte verwendet.

Ein Übertragungsidentifikator ist ein durch die RCD gesendeter Identifikator. Er kann umfassen:

  • 1. einen Identifikator einer entfernten Einrichtung, der die Einrichtung eindeutig von anderen identifizieren kann, jedoch nicht muss. Beispiele umfassen eine Serien-# der Einrichtung oder einer zugehörigen Einrichtung (wie beispielsweise die Fahrgestellnummer eines Fahrzeugs, in dem die Einrichtung eingebaut ist, oder eine physikalische oder logische Adresse, an der sich die Einrichtung befindet), oder eine Angabe einer unterstützten drahtlosen Technologie (z. B. 2G im Vergleich zu 4G);
  • 2. einen Benutzeridentifikator (Name eines Benutzers, Kontonummer oder andere ID); oder
  • 3. einen situationsabhängigen Identifikator (z. B. einen Anrufcode, der ein Attribut des Anrufs angibt – Zweck, Priorität, gewünschter Dienst, etc.)

Ein Datenkanalkommunikationspfad ist eine Einweg- oder Zweiwege-Datenverbindung, die durch die RCD verwendet wird und nicht auf der Verwendung eines leitungsvermittelten Sprachkanals durch die RCD für ein Datenmodem oder einem Frequenzwahlverfahren beruht. Beispiele für einen Datenkanalkommunikationspfad umfassen paketvermittelte Datenverbindungen und SMS unter Verwendung von Technologien wie beispielsweise LTE, HSPA+, EDGE, UMTS, WiFi, WiMAX, EV-DO, SMPP, etc.

Die nachstehend beschriebenen Verfahren und Vorrichtungen ermöglichen einem Benutzer der RCD, eine Anforderung eines von einer RCD veranlassten Anrufs hinsichtlich Telematikdiensten von einem Telematikdienstanbieter (TSP) auf eine Weise zu tätigen, die größtenteils von der bestimmten verwendeten Daten- und Sprachkommunikationstechnologie unabhängig sein kann. Die nachstehend offenbarten Ausführungsformen zeigen, wie solch eine Kommunikation unter Verwendung von zellularen Netzen beeinflusst werden kann; Fachleute werden jedoch erkennen, dass gemäß den hierin offenbarten Verfahren und Techniken andere drahtlose und drahtgebundene Kommunikationstechnologien verwendet werden könnten. Ferner können die offenbarten Verfahren und Vorrichtungen bei zumindest einigen Ausführungsformen verwendet werden, um eine verbesserte Lieferung von Diensten an Teilnehmer und andere Benutzer bereitzustellen.

Wie es nachstehend ausführlicher beschrieben wird, umfassen die Ausführungsformen Techniken, die durch die RCD und den TSP (unter Verwendung eines Call Centers und eines Daten-Centers) verwendet werden, um einen gesamten Prozess auszuführen, der eine Anrufanforderung, die von der RCD veranlasst wird, über einen Datenkanalkommunikationspfad umfasst, wobei diese Anrufanforderung verwendet wird, um einen nachfolgenden Sprachanruf zwischen der RCD und dem TSP zu initiieren. Bei einigen Ausführungsformen wird eine Call Center-Telefonnummer in Ansprechen auf die Anrufanforderung erhalten und der RCD über den gleichen oder einen anderen Datenkanalkommunikationspfad geliefert, worauf die RCD unter Verwendung der ihr gegebenen Telefonnummer einen Sprachanruf an das Call Center tätigt. Dieser Sprachanruf kann dann für eine Lieferung der Telematikdienste, die durch den Benutzer angefordert werden, an einen Berater an dem Call Center weitergeleitet (mit diesem verbunden) werden. Die Telefonnummer kann basierend auf einem beliebigen oder mehreren einer Anzahl von Faktoren ausgewählt oder auf andere Weise erhalten werden, welche umfassen: die drahtlose oder andere Kommunikationstechnologie, die durch die RCD unterstützt wird; einen Anrufcode oder einen anderen situationsabhängigen Identifikator, der sich auf den Zweck oder die Priorität des Anrufs bezieht; oder ein Attribut eines Benutzers der RCD, wie beispielsweise die Muttersprache oder eine gewünschte Sprache, die von dem Benutzer gesprochen wird. Durch Verwenden eines Identifikators einer entfernten Einrichtung, der als Teil der Datenkanalkommunikationspfadanrufanforderung gesendet wird, kann auch eine Teilnehmerinformation, die dem Anrufer oder der anrufenden RCD zugehörig ist (z. B. Teilnehmername, Kontoinformation etc.) erhalten und dem Berater zur Verfügung gestellt werden, so dass der Sprachanruf mit einer Teilnehmerinformation eingeleitet werden kann, die bereits angezeigt oder den Berater auf andere Weise zur Verfügung gestellt wird. Bei anderen Ausführungsformen kann die Anrufanforderung die RCD-Telefonnummer umfassen, die dann durch den TSP verwendet wird, um den Sprachanruf an die RCD zu tätigen. Diese und andere Merkmale und Vorteile werden aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich.

Die folgende(n) beschriebene(n) Ausführungsformen) richtet/richten sich auf ein Fahrzeugtelematiksystem, bei dem eine mobile Kommunikationseinrichtung (MCD) in Form einer Fahrzeugtelematikeinheit in Verbindung mit der Bereitstellung von Telematikdiensten basierend auf einer drahtlosen Kommunikation zwischen der Telematikeinheit und dem TSP verwendet wird. Fachleute werden erkennen, dass gemäß den nachstehenden Lehren andere mobile und feste RCD-Realisierungen realisiert werden können.

Kommunikationssystem –

Bezug nehmend auf 1 ist eine Betriebsumgebung gezeigt, die ein Mobilfahrzeugkommunikationssystem 10 umfasst und die verwendet werden kann, um die hierin offenbarten Verfahren zu realisieren. Das Kommunikationssystem 10 umfasst allgemein ein Fahrzeug 12, ein oder mehrere drahtlose Trägersysteme 14, ein Bodenkommunikationsnetz 16, einen Computer 18 und TSP-Einrichtungen 20. Es ist zu verstehen, dass das offenbarte Verfahren mit jeder Anzahl von verschiedenen Systemen verwendet werden kann und nicht speziell auf die hier gezeigte Betriebsumgebung beschränkt ist. Auch sind die Architektur, die Konstruktion, der Aufbau und der Betrieb der vielen Teile des Systems 10 sowie seine einzelnen Komponenten in der Technik allgemein bekannt. Somit liefern die folgenden Absätze lediglich einen kurzen Überblick über solch ein Kommunikationssystem 10; andere Systeme, die hier nicht gezeigt sind, könnten jedoch auch das offenbarte Verfahren einsetzen.

Das Fahrzeug 12 ist bei der dargestellten Ausführungsform als ein Personenkraftwagen gezeigt, es sei jedoch angemerkt, dass auch jedes andere Fahrzeug verwendet werden kann, das Motorräder, Lastwagen, Geländewagen (SUVs), Wohnmobile (RVs), Schiffe, Luftfahrzeuge etc. umfasst. Ein Teil der Fahrzeugelektronik 28 ist in 1 allgemein gezeigt und umfasst eine Telematikeinheit 30, ein Mikrofon 32, einen oder mehrere Druckknöpfe oder andere Steuereingabeeinrichtungen 34, ein Audiosystem 36, eine visuelle Anzeige 38 und ein GPS-Modul 40 sowie eine Anzahl von Fahrzeugsystemmodulen (VSMs) 42. Einige dieser Einrichtungen können direkt mit der Telematikeinheit verbunden sein, wie beispielsweise das Mikrofon 32 und der Druckknopf/die Druckknöpfe 34, wohingegen andere indirekt unter Verwendung einer oder mehrerer Netzverbindungen, wie beispielsweise eines Kommunikationsbusses 44 oder eines Unterhaltungsbusses 46, verbunden sind. Beispiele geeigneter Netzverbindungen umfassen ein Controller Area Network (CAN), einen Media Oriented System Transfer (MOST), ein Local Interconnection Network (LIN), ein Local Area Network (LAN) und andere geeignete Verbindungen, wie beispielsweise Ethernet oder andere, die den bekannten ISO-, SAE- und IEEE-Standards und -Spezifikationen entsprechen, nur um einige zu nennen.

Die Telematikeinheit 30 kann eine OEM-Einrichtung (eingebettet) oder eine Nachrüsteinrichtung sein, die in dem Fahrzeug eingebaut ist und die eine drahtlose Sprach- und/oder Datenkommunikation über das drahtlose Trägersystem 14 und über einen drahtlosen Netzbetrieb ermöglicht. Dies ermöglicht dem Fahrzeug, mit TSP-Einrichtungen 20, anderen telematikfähigen Fahrzeugen oder einer anderen Entität oder Einrichtung zu kommunizieren. Die Telematikeinheit verwendet vorzugsweise Funkübertragungen, um einen oder mehrere Kommunikationskanäle mit dem drahtlosen Trägersystem 14 herzustellen, sodass Sprach- und Datenübertragungen über den Kanal/die Kanäle gesendet und empfangen werden können. Durch Bereitstellen von sowohl einer Sprach- als auch einer Datenkommunikation ermöglicht die Telematikeinheit 30 dem Fahrzeug, eine Anzahl von verschiedenen drahtlosen Diensten anzubieten, die jene umfassen, die mit Navigation, Telefonie, Notfallunterstützung, Diagnose, Infotainment etc. in Beziehung stehen. Die Daten können über einen Datenkanalkommunikationspfad, wie beispielsweise über eine Paketdatenübertragung über einen Datenkanal, gesendet werden. Bei einigen Ausführungsformen kann eine Datenkommunikation auch über einen Sprachkanal unter Verwendung eines Inband-Datenmodems zur Verfügung stehen, das einen Modulationsansatz verwendet, der für das verwendete Gerät eines drahtlosen Trägernetzes geeignet ist. Für kombinierte drahtlose Dienste, die sowohl eine Sprachkommunikation (z. B. mit einem menschlichen Berater oder einer Sprachausgabeeinheit an den TSP-Einrichtungen 20) als auch eine Datenkommunikation (z. B. um GPS-Ortsdaten oder Fahrzeugdiagnosedaten für die TSP-Einrichtungen 20 bereitzustellen) umfassen, kann das System einen Sprachkanal für Sprache und einen Datenkanalkommunikationspfad für Daten verwenden oder kann es eine Technologie der neueren Generation, wie beispielsweise LTE, verwenden, die gleichzeitig Sprache und Daten miteinander unterstützt.

Gemäß einer Ausführungsform verwendet die Telematikeinheit 30 eine Zellularkommunikation gemäß einem Zellularkommunikationsstandard (GSM, CDMA etc.) und umfasst sie somit einen standardisierten zellularen Chipsatz 50 für Sprach- und Datenkommunikationen (wie Freisprechanrufe und einen Software-/Datentransfer zu und von der Telematikeinheit), eine elektronische Verarbeitungseinrichtung 52, eine oder mehrere digitale Speichereinrichtungen 54 und eine Dualantenne 56. Eine Datenübertragung kann unter Verwendung jeder Anzahl von verschiedenen Standards oder Protokollen arbeiten, wie beispielsweise LTE, EVDO, CDMA, GPRS, EDGE, SMS. Ein drahtloser Netzbetrieb zwischen dem Fahrzeug und anderen vernetzten Einrichtungen kann auch unter Verwendung der Telematikeinheit 30 ausgeführt werden. Zu diesem Zweck kann die Telematikeinheit 30 ausgestaltet sein, um gemäß einem oder mehreren drahtlosen Protokollen, wie beispielsweise einem beliebigen der IEEE 802.11-Protokolle, WiMAX oder Bluetooth, drahtlos zu kommunizieren. Bei einer Verwendung für eine paketvermittelte Datenkommunikation, wie beispielsweise TCP/IP, kann die Telematikeinheit mit einer statischen IP-Adresse konfiguriert sein oder kann sie aufgebaut sein, um automatisch eine zugeordnete IP-Adresse von einer anderen Einrichtung an dem Netz, wie beispielsweise einem Router, oder von einem Netzadressenserver zu empfangen.

Der Prozessor 52 kann jeder Typ von Einrichtung sein, der elektronische Anweisungen verarbeiten kann, und kann Mikroprozessoren, Mikrocontroller, Host-Prozessoren, Controller, Fahrzeugkommunikationsprozessoren und anwendungsspezifische integrierte Schaltkreise (ASICs) umfassen. Er kann ein dedizierter Prozessor sein, der nur für die Telematikeinheit 30 verwendet wird, oder er kann von anderen Fahrzeugsystemen gemeinsam genutzt werden. Der Prozessor 52 führt verschiedene Typen von digital gespeicherten Anweisungen aus, wie beispielsweise Software- oder Firmware-Programme, die in dem Speicher 54 gespeichert sind und der Telematikeinheit ermöglichen, eine große Vielzahl von Diensten bereitzustellen. Beispielsweise kann der Prozessor 52 Programme ausführen oder Daten verarbeiten, um mindestens einen Teil des hierin erläuterten Verfahrens auszuführen.

Die Telematikeinheit 30 kann verwendet werden, um einen vielseitigen Bereich von drahtlosen Diensten bereitzustellen, die eine drahtlose Kommunikation zwischen dem Fahrzeug und dem TSP 20 umfassen. Solche Dienste umfassen: Turn-by-Turn-Anweisungen und andere navigationsbezogene Dienste, die in Verbindung mit dem GPS-basierten Fahrzeugnavigationsmodul 40 bereitgestellt werden; eine Airbag-Einsatzbenachrichtigung und andere Notfall- oder Pannenhilfedienste, die in Verbindung mit einem oder mehreren Kollisionssensorschnittstellenmodulen bereitgestellt werden, wie beispielsweise einem Karosseriesteuermodul (nicht gezeigt); eine Diagnoseberichterstattung unter Verwendung eines oder mehrerer Diagnosemodule; und Infotainment-bezogene Dienste, bei denen Musik, Webseiten, Filme, Fernsehprogramme, Videospiele und/oder andere Informationen durch ein Infotainment-Modul (nicht gezeigt) heruntergeladen werden und für eine sofortige oder spätere Wiedergabe gespeichert werden. Es können auch drahtlose Dienste bereitgestellt werden, die keine Operation oder Funktion des Fahrzeugs selbst umfassen; wie beispielsweise ein Steuern des Betriebs eines Sicherheitssystems für Heimanwendungen oder eines Automatiksystems für Heimanwendungen aus der Ferne. Die oben aufgelisteten Dienste sind keineswegs eine vollständige Liste aller Fähigkeiten der Telematikeinheit 30, sondern sind lediglich eine Aufzählung einiger der Dienste, die der TSP über die Telematikeinheit anbieten kann. Ferner sei angemerkt, dass mindestens einige der zuvor genannten Module in Form von Softwareanweisungen realisiert sein könnten, die innerhalb oder außerhalb der Telematikeinheit 30 gespeichert sind, dass sie Hardwarekomponenten sein könnten, die sich innerhalb oder außerhalb der Telematikeinheit 30 befinden, oder dass sie miteinander oder mit anderen Systemen, die sich in dem Fahrzeug befinden, integriert sein könnten und/oder von diesen gemeinsam genutzt werden könnten, nur um einige Möglichkeiten zu nennen. In dem Fall, dass die Module als VSMs 42 realisiert sind, die außerhalb der Telematikeinheit 30 angeordnet sind, könnten sie den Fahrzeugbus 44 verwenden, um Daten und Befehle mit der Telematikeinheit auszutauschen.

Das GPS-Modul 40 empfängt Funksignale von einer Konstellation 60 von GPS-Satelliten. Aus diesen Signalen kann das Modul 40 die Fahrzeugposition ermitteln, die verwendet wird, um dem Fahrer des Fahrzeugs Navigations- und andere positionsbezogene Dienste bereitzustellen. Eine Navigationsinformation kann an der Anzeige 38 (oder an einer anderen Anzeige innerhalb des Fahrzeugs) dargestellt werden oder kann verbal dargestellt werden, wie es bei einem Bereitstellen einer Turn-by-Turn-Navigation der Fall ist. Die Navigationsdienste können unter Verwendung eines dedizierten fahrzeuginternen Navigationsmoduls (das Teil des GPS-Moduls 40 sein kann) bereitgestellt werden, oder es können einige oder alle Navigationsdienste über die Telematikeinheit 30 ausgeführt werden, wobei die Positionsinformation zu Zwecken des Bereitstellens von Navigationskarten, Kartenanmerkungen (Punkte von Interesse, Restaurants etc.), Routenberechnungen und dergleichen für das Fahrzeug an einen entfernten Ort gesendet wird. Die Positionsinformation kann den TSP-Einrichtungen 20 oder einem anderen entfernten Computersystem, wie beispielsweise einem Computer 18, zu anderen Zwecken, wie beispielsweise einer Flottenverwaltung, bereitgestellt werden. Es können auch neue oder aktualisierte Kartendaten von den TSP-Einrichtungen 20 über die Telematikeinheit 30 auf das GPS-Modul 40 heruntergeladen werden.

Abgesehen von dem Audiosystem 36 und dem GPS-Modul 40 kann das Fahrzeug 12 andere Fahrzeugsystemmodule (VSMs) 42 in Form von elektronischen Hardwarekomponenten umfassen, die an dem Fahrzeug angeordnet sind und typischerweise einen Eingang von einem oder mehreren Sensoren empfangen und den erfassten Eingang verwenden, um Diagnose-, Überwachungs-, Steuerungs-, Berichterstattungs- und/oder andere Funktionen durchzuführen. Jedes der VSMs 42 ist vorzugsweise durch den Kommunikationsbus 44 mit den anderen VSMs sowie mit der Telematikeinheit 30 verbunden und kann programmiert sein, um Fahrzeugsystem- und -teilsystemdiagnosetests auszuführen. Beispielsweise kann ein VSM 42 ein Motorsteuermodul (ECM) sein, das verschiedene Aspekte des Motorbetriebs steuert, wie beispielsweise Kraftstoffzündung und Zündzeitpunkt, kann ein anderes VSM 42 ein Antriebsstrangsteuermodul sein, das den Betrieb einer oder mehrerer Komponenten des Fahrzeugantriebsstrangs reguliert, und kann ein anderes VSM 42 ein Karosseriesteuermodul sein, das verschiedene elektrische Komponenten überwacht, die sich an dem Fahrzeug befinden, wie beispielsweise die Zentralverriegelung und die Scheinwerfer des Fahrzeugs. Gemäß einer Ausführungsform ist das Motorsteuermodul mit fahrzeugeigenen Diagnosemerkmalen (OBD-Merkmalen) ausgestattet, die eine Vielzahl von Echtzeitdaten bereitstellen, wie beispielsweise die, die von verschiedenen Sensoren einschließlich Fahrzeugemissionssensoren empfangen werden und eine standardisierte Reihe von Diagnosefehlercodes (DTCs) bereitstellen, die einem Ingenieur ermöglichen, Fehlfunktionen in dem Fahrzeug schnell zu identifizieren und zu beheben. Fachleute werden erkennen, dass die oben erwähnten VSMs nur Beispiele einiger der Module sind, die in dem Fahrzeug 12 verwendet werden können, da auch zahlreiche andere möglich sind.

Die Fahrzeugelektronik 28 umfasst auch eine Anzahl von Fahrzeugbenutzerschnittstellen, die Fahrzeuginsassen ein Mittel zum Bereitstellen und/oder Empfangen einer Information bereitstellen und das Mikrofon 32, den Druckknopf/die Druckknöpfe 34, das Audiosystem 36 und die visuelle Anzeige 38 umfassen. Wie hierin verwendet umfasst der Begriff ”Fahrzeugbenutzerschnittstelle” breit jede geeignete Form von elektronischer Einrichtung, die sowohl Hardware- als auch Softwarekomponenten umfasst und sich an dem Fahrzeug befindet und einem Fahrzeugbenutzer ermöglicht, mit einer oder über eine Komponente des Fahrzeugs zu kommunizieren. Das Mikrofon 32 stellt einen Audioeingang für die Telematikeinheit bereit, um dem Fahrer oder einem anderen Insassen zu ermöglichen, Sprachbefehle bereitzustellen und über das drahtlose Trägersystem 14 Freisprechanrufe auszuführen. Zu diesem Zweck kann es mit einer fahrzeugeigenen automatisierten Sprachverarbeitungseinheit verbunden sein, die eine in der Technik bekannte Mensch-Maschine-Schnittstellentechnologie (HMI-Technologie) verwendet. Der Druckknopf/die Druckknöpfe 34 ermöglicht/ermöglichen eine manuelle Benutzereingabe in die Telematikeinheit 30, um drahtlose Telefonanrufe zu initiieren und andere Daten, eine Antwort oder einen Steuereingang bereitzustellen. Es können separate Druckknöpfe verwendet werden, um im Gegensatz zu regulären Dienstunterstützungsanrufen an die TSP-Einrichtungen 20 Notrufe zu initiieren. Das Audiosystem 36 stellt einen Audioausgang für einen Fahrzeuginsassen bereit und kann ein dediziertes, unabhängiges System oder ein Teil des primären Fahrzeugaudiosystems sein. Gemäß der bestimmten hier gezeigten Ausführungsform ist das Audiosystem 36 funktional mit sowohl dem Fahrzeugbus 44 als auch dem Unterhaltungsbus 46 gekoppelt und kann es eine AM-, FM- und Satellitenradio-, CD-, DVD- und eine andere Multimediafunktionalität bereitstellen. Diese Funktionalität kann in Verbindung mit oder unabhängig von dem oben beschriebenen Infotainment-Modul bereitgestellt werden. Die visuelle Anzeige 38 ist vorzugsweise eine Graphikanzeige, wie beispielsweise ein berührungsempfindlicher Bildschirm an dem Armaturenbrett, oder eine Head-Up-Anzeige, die an der Windschutzscheibe reflektiert wird, und kann verwendet werden, um eine Vielzahl von Eingabe- und Ausgabefunktionen bereitzustellen. Es können auch verschiedene andere Fahrzeugbenutzerschnittstellen verwendet werden, da die Schnittstellen von 1 nur ein Beispiel einer bestimmten Realisierung sind.

Das drahtlose Trägersystem 14 ist ein drahtloses Netz, wie beispielsweise ein Mobiltelefonsystem, das mehrere Mobilfunktürme 70 (nur einer gezeigt), eine oder mehrere Mobilfunkvermittlungsstellen (MSCs) 72 sowie beliebige andere Netzkomponenten umfasst, die erforderlich sind, um das drahtlose Trägersystem 14 mit dem Bodennetz 16 zu verbinden. Jeder Mobilfunkturm 70 umfasst sendende und empfangende Antennen und eine Basisstation, wobei die Basisstationen von unterschiedlichen Mobilfunktürmen entweder direkt oder über ein Zwischengerät, wie beispielsweise einen Basisstations-Controller, mit der MSC 72 verbunden sind. Das Zellularsystem 14 kann jede geeignete Kommunikationstechnologie realisieren, die beispielsweise analoge Technologien, wie beispielsweise AMPS, oder die neueren digitalen Technologien, wie beispielsweise CDMA (z. B. CDMA2000) oder GSM/GPRS, umfasst. Fachleute werden erkennen, dass verschiedene Mobilfunkturm/Basisstation/MSC-Anordnungen möglich sind und mit dem drahtlosen System 14 verwendet werden könnten. Beispielsweise könnten die Basisstation und der Mobilfunkturm zusammen an dem gleichen Ort angeordnet sein, oder sie könnten entfernt voneinander angeordnet sein, könnte jede Basisstation für einen einzelnen Mobilfunkturm verantwortlich sein oder könnte eine einzelne Basisstation verschiedene Mobilfunktürme bedienen und könnten verschiedene Basisstationen mit einer einzelnen MSC gekoppelt sein, nur um einige der möglichen Anordnungen zu nennen.

Abgesehen von einem Verwenden des drahtlosen Trägersystems 14 kann ein anderes drahtloses Trägersystem in Form einer Satellitenkommunikation verwendet werden, um eine unidirektionale oder bidirektionale Kommunikation mit dem Fahrzeug bereitzustellen. Dies kann unter Verwendung eines oder mehrerer Kommunikationssatelliten 62 und einer Uplink-Übertragungsstation 64 erfolgen. Eine unidirektionale Kommunikation kann beispielsweise Satellitenfunkdienste umfassen, bei denen Programminhalt (Nachrichten, Musik, etc.) durch die Übertragungsstation 64 empfangen wird, für ein Hochladen verpackt wird und dann an den Satelliten 62 gesendet wird, der die Programme an Teilnehmer ausstrahlt. Eine bidirektionale Kommunikation kann beispielsweise Satellitentelefoniedienste umfassen, die den Satelliten 62 verwenden, um Telefonverkehr zwischen dem Fahrzeug 12 und der Station 64 weiterzuleiten. Bei einer Verwendung kann diese Satellitentelefonie entweder zusätzlich zu dem drahtlosen Trägersystem 14 oder anstatt diesem verwendet werden.

Das Bodennetz 16 kann ein herkömmliches drahtgebundenes Netz wie beispielsweise ein bodenbasiertes Telekommunikationsnetz sein, das mit einem oder mehreren Festnetztelefonen verbunden ist und das drahtlose Trägersystem 14 mit den TSP-Einrichtungen 20 verbindet. Beispielsweise kann das Bodennetz 16 ein Fernsprechnetz (PSTN) umfassen, wie beispielsweise jenes, das verwendet wird, um eine Festnetztelefonie, paketvermittelte Datenkommunikationen und die Internet-Infrastruktur bereitzustellen. Ein oder mehrere Segmente des Bodennetzes 16 könnten durch die Verwendung eines standardisierten drahtgebundenen Netzes, eines Faser- oder anderen optischen Netzes, eines Kabelnetzes, von Hochspannungsleitungen, anderen drahtlosen Netzen, wie beispielsweise Wireless Local Area Networks (WLANs), oder Netzen, die einen drahtlosen Breitbandzugriff (BWA) bereitstellen, oder jeder Kombination hiervon realisiert sein. Ferner müssen die TSP-Einrichtungen 20 nicht über das Bodennetz 16 verbunden sein, sondern könnten sie ein Drahtlostelefoniegerät umfassen, sodass sie direkt mit einem drahtlosen Netz, wie beispielsweise dem drahtlosen Trägersystem 14, kommunizieren können.

Der Computer 18 kann einer einer Anzahl von Computern sein, auf die über ein privates oder öffentliches Netz, wie beispielsweise das Internet, zugegriffen werden kann. Jeder solche Computer 18 kann für einen oder mehrere Zwecke, wie beispielsweise einen Web-Server, verwendet werden, auf den durch das Fahrzeug über die Telematikeinheit 30 und den drahtlosen Träger 14 zugegriffen werden kann. Andere solche Computer 18, auf die zugegriffen werden kann, können beispielsweise umfassen: einen Computer einer Dienstzentrale, an dem Diagnoseinformationen und andere Fahrzeugdaten von dem Fahrzeug über die Telematikeinheit 30 hochgeladen werden können; einen Client-Computer, der durch den Fahrzeughalter oder einen anderen Teilnehmer zu Zwecken wie beispielsweise Zugreifen auf oder Empfangen von Fahrzeugdaten oder Einstellen oder Konfigurieren von Teilnehmervorlieben oder Steuern von Fahrzeugfunktionen verwendet wird; oder einen dritten Speicher, für den oder von dem Fahrzeugdaten oder andere Informationen geliefert werden, entweder durch Kommunizieren mit dem Fahrzeug 12 oder den TSP-Einrichtungen 20 oder beiden. Ein Computer 18 kann auch zum Bereitstellen einer Internet-Konnektivität, wie beispielsweise von DNS-Diensten, oder als ein Netzadressenserver, der DHCP oder ein anderes geeignetes Protokoll verwendet, um dem Fahrzeug 12 eine IP-Adresse zuzuordnen, verwendet werden.

Bei einer Ausführungsform kann der Computer 18 eine RCD sein, die in Verbindung mit drahtgebundenen Telematikdiensten verwendet werden könnte, die durch den TSP 20 oder einen anderen TSP bereitgestellt werden; beispielsweise entweder in Verbindung mit der Bereitstellung von Telematikdiensten oder für andere Anwendungen, wie beispielsweise bei Diensten häuslicher Gesundheitspflege, Sicherheit für Heimanwendungen etc. Eine Daten- und Sprachkommunikation über den Computer kann unter Verwendung einer Internet-Verbindung über beispielsweise TCP/IP und VoIP ausgeführt werden.

Die TSP-Einrichtungen 20 sind entworfen, um der Fahrzeugelektronik 28 eine Anzahl von verschiedenen System-Backend-Funktionen und andere drahtlose Dienste bereitzustellen und umfassen gemäß der hier gezeigten beispielhaften Ausführungsform im Allgemeinen ein Daten-Gateway 79, optionale Schalter 80, Server 82, Datenbanken 84, menschliche Berater 86 sowie ein automatisiertes Sprachausgabesystem (VRS) 88, die alle in der Technik bekannt sind. Diese verschiedenen TSP-Einrichtungskomponenten sind vorzugsweise über ein drahtgebundenes oder drahtloses lokales Netz 90 miteinander gekoppelt. Die Datenbank 84 kann eine Teilnehmerkontoinformation, wie beispielsweise einen Teilnehmernamen und eine andere Kontaktinformation, eine Teilnehmerauthentifizierungsinformation, Fahrzeugidentifikatoren, Profildatensätze, eine gesprochene Sprache/gesprochene Sprachen, Verhaltensmuster und andere entsprechende Teilnehmerinformationen speichern. Datenübertragungen können auch durch drahtlose Systeme, wie beispielsweise 802.11x, GPRS und dergleichen, ausgeführt werden. Obwohl die gezeigte Ausführungsform als in Verbindung mit mit Personal besetzten TSP-Einrichtungen 20 unter Verwendung des menschlichen Beraters 86 verwendet beschrieben wurde, sei angemerkt, dass die TSP-Einrichtungen stattdessen das VRS 88 als einen automatisierten Berater verwenden können oder eine Kombination aus dem VRS 88 und dem menschlichen Berater 86 verwendet werden kann.

Der Schalter 80, der ein Telekommunikationsanlagenschalter (PBX-Schalter) sein kann, leitet eingehende Signale derart weiter, dass Sprachübertragungen für gewöhnlich entweder durch ein normales Telefon an den menschlichen Berater 86 oder unter Verwendung von VoIP an das automatisierte Sprachausgabesystem 88 gesendet werden. Das Telefon des menschlichen Beraters kann auch VoIP verwenden, wie es durch die gestrichelte Linie in 1 gezeigt ist. VoIP und andere Datenkommunikationen werden über das Daten-Gateway 79 und das Netz 90 ausgeführt. Andere Datenkommunikationen können mit dem TSP 20 über den Schalter 80 ausgeführt werden und können über ein Modem (nicht gezeigt) oder Frequenzwahlverfahren, wie in der Technik bekannt, realisiert werden. Wie es nachstehend erläutert ist, können jedoch gemäß den offenbarten Verfahren verschiedene Ausführungsformen verwendet werden, um Datenverbindungen herzustellen, die überhaupt nicht auf dem Frequenzwahlverfahren oder modembasierten Sprachkanalübertragungen beruhen, wodurch eine gänzliche Beseitigung des PBX-Schalters 80 ermöglicht wird und Daten durch SMS, einen paketvermittelten oder anderen Datenkanalkommunikationspfad über das Daten-Gateway 79 in die TSP-Einrichtungen eingehen und Sprache über eine leitungsvermittelte Verbindung mit dem Bodennetz 16 in die TSP-Einrichtungen eingeht.

Bei der Ausführungsform von 1 umfassen die TSP-Einrichtungen 20 sowohl ein Daten-Center (das das Gateway 79, den/die Server 82, die Datenbank(en) 84 und das Netz 90 umfasst) als auch ein Call Center (das die Berater 86 und deren dargestellte Telefone und Computerendgeräte umfasst, die mit dem Daten-Center, dem VRS 88 und teilen des Netzes 90 verbunden sind). Bei einigen Ausführungsformen können die TSP-Einrichtungen durch eine oder mehrere zentrale Einrichtungen realisiert sein, wobei zumindest in einigen von diesen ein Daten-Center und ein Call Center integriert sind, wie es gezeigt ist. Bei anderen Ausführungsformen können die Operationen des Daten-Centers und die Operationen des Call Centers gabelförmig aufgeteilt sein und jeweils unter Verwendung einer oder mehrerer geographisch separater Einrichtungen mit geeigneten Kommunikationsverbindungen zwischen den verschiedenen Einrichtungen, wie es erforderlich ist, ausgeführt werden. Eine beispielhafte Verwendung dieser Trennung von Einrichtungen umfasst, dass Call Center-Operationen aus einem oder mehreren Gründen, wie beispielsweise Arbeits- und/oder Kommunikationskosten, oder für eine Verfügbarkeit von muttersprachlichen Beratern, um die Sprachanforderungen verschiedener Teilnehmer zu unterstützen, in verschiedenen Ländern eingerichtet sind.

Nun auf 2 Bezug nehmend ist ferner ein Detail der Infrastruktur gezeigt, das als Teil des Systems 10 von 1 verwendet werden kann oder als Teil einer separaten Ausführungsform verwendet werden kann. Und es sei angemerkt, dass, während 1 eine Ausführungsform zeigt, die geeignet ist, um einem Fahrzeugbenutzer drahtlose Telematikdienste bereitzustellen, das Fahrzeug 12 nur einer einer Anzahl von verschiedenen Typen von MCDs ist und dass das System von 1 stattdessen verwendet werden könnte, um einem Benutzer eines in der Hand gehaltenen Mobiltelefons drahtlose Dienste bereitzustellen, oder für andere entfernte Einrichtungen, wie sie bei Sicherheitssystemen für Heimanwendungen verwendet werden, für eine Überwachung aus der Ferne, die bei Gesundheitsdiensten, Ersthelferdiensten etc. verwendet wird, verwendet werden könnte. 2 zeigt in der Hinsicht eine allgemeinere Ausführungsform 100, dass sie nicht eindeutig zur Verwendung mit einer Fahrzeugtelematikeinheit entworfen ist, sondern für eine große Vielzahl von anderen Typen von drahtlosen Diensten verwendet werden kann, die durch einen TSP unter Verwendung von mobilen Einrichtungen, die durch einen Teilnehmer oder einen anderen Benutzer verwendet werden, geliefert werden.

Wie bei der Ausführungsform von 1 umfasst das drahtlose Kommunikationssystem 100 von 2 ein oder mehrere drahtlose Trägersysteme 14, ein Bodenkommunikationsnetz 16 und einen TSP 20. Es verwendet MCDs, wie beispielsweise 11, 13 und 15, die aus Beispielgründen gezeigt sind, um einige der verschiedenen zellularen Technologien anzugeben, über die die nachstehend beschriebenen Kommunikationsverfahren verwendet werden können.

Die TSP-Einrichtungen 20 umfassen ein Daten-Center 120 und ein Call Center 122. Wie oben erwähnt und in 2 gezeigt können diese beiden Center 120 und 122 bei einigen Ausführungsformen als separate Einrichtungen realisiert sein (z. B. geographisch getrennt oder verteilt). Bei anderen Ausführungsformen können sie miteinander in der gleichen zentralen Einrichtung kombiniert sein. Und jedes der Center 120, 122 kann selbst durch eine oder mehrere geographisch getrennte Einrichtungen realisiert sein. Das Daten-Center 120 stellt eine Datenkommunikation und Telematikanwendungen unter Verwendung der folgenden Komponenten bereit: einer Firewall 130, die eine auf dem Markt erhältliche Standard-Firewall (COTS-Firewall) sein kann und verwendet wird, um den TSP vor externen Netzen zu schützen, eines Daten-Gateways 79, das ein Paketdaten-Gateway 140 und ein SMS-Gateway 150 umfassen kann. Das Paketdaten-Gateway kann mit einer paketvermittelten Verbindung mit dem Bodennetz 16 (z. B. dem Internet) verwendet werden, um eine Paketdatenverbindung mit einer beliebigen der MCDs 11, 13, 15 herzustellen, so dass Daten unter Verwendung eines Standard-HTTP oder eines proprietären Protokolls über TCP/IP oder UDP/IP, um zwei Beispiele aufzulisten, über die Paketdatenverbindung gesendet und empfangen werden können. Das SMS-Gateway 150 kann verwendet werden, um eine SMS zu/von den MCDs zu senden und/oder zu empfangen, wobei beispielsweise ein SMPP-Protokoll verwendet wird. Das Daten-Center 120 umfasst auch einen separaten Kommunikationsdienst 160, der Kommunikationsdienste über Paketdaten, SMS oder eine Leitungsvermittlung (nicht gezeigt) bereitstellen kann, wobei beispielsweise ein Luftschnittstellenspezifikationsprotokoll verwendet wird. Ferner umfasst das Daten-Center 120 Anwendungen 170 drahtloser Dienste, die Anwendungen sind, um drahtlose Dienste entweder für den Benutzer über seine MCD oder über den TSP oder andere dritte Dienstanbieter bereitzustellen. Diese können umfassen: Gesundheitsdienste unter Verwendung von beispielsweise einem Fernüberwachungs- und/oder Diagnosegerät, wie es beispielsweise zur häuslichen Patientenpflege verwendet werden kann; Dienste für Verbraucher, die Personal oder Geräte umfassen, die den Verbrauchern Dienste vor Ort bereitstellen (z. B. Paketdienste oder häusliche mechanische oder Wartungsdienste, wie beispielsweise Reparatur von Geräten); Versorgerdienste (Gas-, Elektroinstallation, Wartung und Reparatur); und Ersthelferdienste (Rettungsdienst oder anderes medizinisches Personal, Polizei, Feuerwehr), nur um einige zu nennen. Viele, aber nicht alle, dieser Dienste können unter Verwendung von Diensten einer drahtlosen Kommunikation bereitgestellt werden; bei anderen Ausführungsformen können sie jedoch über drahtgebundene Kommunikationen oder eine Kombination aus drahtlosen und drahtgebundenen Diensten bereitgestellt werden.

Bei Fahrzeugtelematikdiensten können die Anwendungen 170, die durch oder über den TSP bereitgestellt werden, eine Verfolgung und ein Auffinden gestohlener Fahrzeuge, Diebstahlmitteilungen, eine Unfallalarmmitteilung, einen Notruf, eine Unterstützung am Straßenrand, ein entferntes Verriegeln/Aufsperren der Tür, Navigationsdienste, eine Fahrzeugdiagnose und beliebige andere Dienste umfassen.

Das Call Center 122 stellt eine Sprachkommunikation und Call Center-Anwendungen unter Verwendung der folgenden Komponenten bereit: des PBX/ACD-Schalters 80, des Servers/der Server 82 (einschließlich Datenbank(en) 84; siehe 1), des Beraters 86 und der Call Center-Anwendungen 180, die einen Pool mit Telefonnummern für einen eingehenden Anruf führen können und einen Anruf an einen geeigneten Berater 86 weiterleiten können, wie es nachstehend ausführlicher beschrieben wird. Der Berater 86 kann eine Sprachkommunikation mit dem Benutzer der MCD handhaben und unter Verwendung der Anwendungen 170 auf die Dienste zugreifen oder diese initiieren. Die Verwendung des Schalters 80, des Servers/der Server 82, der Datenbank(en) 84 und des Beraters 86 sind oben beschrieben.

Verfahren –

Nun auf 35 Bezug nehmend sind verschiedene Verfahren zum Ausführen von Kommunikationen unter Verwendung einer MCD, wie beispielsweise des Fahrzeugs 12, oder der oben erwähnten allgemeineren MCDs 11, 13, 15 gezeigt. Diese Verfahren stellen lediglich eine Ausführungsform dar, und viele andere werden für Fachleute ersichtlich werden. Ferner sei angemerkt, dass, obwohl diese Verfahren derart beschrieben sind, dass sie über ein drahtloses Netz ausgeführt werden können, wie es in 1 und 2 gezeigt ist, sie auch auf eine drahtgebundene Kommunikation anwendbar sind. Jedes Verfahren ist als Anruffluss gezeigt, der die Kommunikation zwischen der MCD und dem Daten-Center/Call Center des TSP zeigt. Jeder der gezeigten Flüsse kann einen oder mehrere Schritte umfassen, die zwischen den in jede Richtung gesendeten Kommunikationen stattfinden, wie es nachstehend erläutert wird und von Fachleuten verstanden werden wird. Das Verfahren beginnt in Schritt 202 und beginnt, indem eine Anrufanforderung von der MCD an den TSP unter Verwendung eines Datenkanalkommunikationspfads, in diesem Fall eine paketvermittelte Datenverbindung, gesendet wird. Diese Anrufanforderung kann durch den MCD-Benutzer initiiert werden, beispielsweise durch Initiieren eines TSP-Dienstanrufs von der MCD, beispielsweise über eine App (Anwendung) im Falle einer MCD eines zellularen Handapparats oder über einen Druck des Knopfs 34 oder einen Sprachbefehl über das Mikrofon 32 im Falle einer Fahrzeugtelematik-MCD wie in 1 gezeigt. Die Anrufanforderung kann auch automatisch durch die MCD oder eine zugehörige Einrichtung initiiert werden, beispielsweise durch Initiieren eines Anrufs in Ansprechen auf einen Aufprallsensor an dem Fahrzeug 12, der das Auftreten einer Kollision angibt.

In der Anrufanforderung sind ein oder mehrere Übertragungsidentifikatoren umfasst, die verwendet werden können, um den Anrufer, die anrufende MCD oder den Zweck oder die Priorität des Anrufs zu identifizieren. Bei dem gezeigten Beispiel umfasst die Anrufanforderung drei Identifikatoren einer mobilen Einrichtung – eine MCD-SN (Seriennummer), die MCD-Telefonnummer und Daten, die die drahtlose Technologie (z. B. CDMA oder 4G) angeben, die durch die MCD verwendet wird. Die Anrufanforderung kann auch zusätzliche Daten umfassen, die in diesem Fall den MCD-Ort umfassen, der unter Verwendung eines GPS-Empfängers an der MCD oder auf andere Weise erhalten werden kann. Für eine Fahrzeugtelematikanwendung wie in 1 gezeigt kann die MCD-SN die Fahrgestellnummer des Fahrzeugs (d. h. ein Identifikator, der dem Fahrzeug 12 zugeordnet ist, an dem die Telematikeinheit 30 eingebaut ist), oder eine Telematikeinheitsseriennummer (z. B. eine ESN) sein, kann die MCD-Telefonnummer die Telematikeinheitstelefonnummer sein, würden die Daten der drahtlosen Technologie den Typ von Zellularkommunikationsschaltkreis 50 angeben und würde der Ort den Fahrzeugort wie durch den GPS-Empfänger 40 ermittelt umfassen. Für andere Anwendungen könnten ähnliche Identifikatoren bereitgestellt werden oder verschiedene oder zusätzliche Übertragungsidentifikatoren sowie andere Daten verwendet werden, die durch den TSP beim Bereitstellen des anfänglichen Anrufaufbaus oder anderer Dienste nutzbar oder möglicherweise nutzbar sind. Beispielsweise umfassen bei einem in der Hand gehaltenen Mobiltelefon mögliche Mobileinrichtungsidentifikatoren die Nummer des Mobiltelefons, die Hardwareadresse des Mobiltelefons, die Seriennummer, das Datenzertifikat, den zugeordneten Einrichtungsnamen oder die drahtlose Technologie, die für die mobile Einheit verwendet wird (z. B. Sprachfähigkeit, Datenfähigkeit, Sprach- und Datenfähigkeit), etc.

Andere Übertragungsidentifikatoren umfassen Benutzeridentifikatoren und situationsabhängige Identifikatoren. Geeignete Benutzeridentifikatoren umfassen einen Benutzernamen, ein Geburtsdatum, eine SSN oder andere eindeutig identifizierende Daten oder eine Kombination dieser oder eine Teilnehmerkontonummer oder andere Informationen, aus denen ein Datenbankdatensatz, der dem Benutzer oder der MCD des Benutzers zugehörig ist, ermittelt werden kann. Situationsabhängige Identifikatoren können einen Anrufcode, der den Zweck oder die Priorität des Anrufs angibt, oder eine andere Information umfassen, die die MCD oder die Situation des Benutzers oder gewünschte Dienste, die angefordert werden, angibt. Wie nachstehend beschrieben kann der bestimmte gesendete Übertragungsidentifikator/können die bestimmten gesendeten Übertragungsidentifikatoren durch den TSP für verschiedene Zwecke verwendet werden, die das Zugreifen auf eine Benutzer- oder Teilnehmerkontoinformation sowie eine korrekte Anrufzuordnung zu einem geeigneten Berater für den bestimmten Anrufer oder angeforderten Dienst umfassen.

In Schritt 204 wird eine Call Center-Telefonnummer erhalten, die dem Übertragungsidentifikator/den Übertragungsidentifikatoren zugehörig ist, und an die MCD gesendet. Diese Call Center-Telefonnummer wird dann durch die MCD verwendet, um einen Sprachanruf an das Call Center zu tätigen, wie es nachstehend in Verbindung mit Schritt 206 beschrieben ist. Die Call Center-Telefonnummer kann eine Telefonnummer einer einzelnen Sitzung sein, die temporär für den Sprachanruf von der MCD zugeordnet wird. Indem dieser bestimmten Anrufanforderung eine bestimmte Telefonnummer zugeordnet wird, kann das Call Center 122 ermitteln, wer oder welche MCD anruft, wenn der Anruf empfangen wird. Dies ist vorteilhaft, da die für die Anrufsitzung ausgewählte und zugeordnete bestimmte Telefonnummer zumindest teilweise auf der Grundlage des Übertragungsidentifikators/der Übertragungsidentifikatoren und/oder einer anderen Information, die in der Anrufanforderung empfangen wird, erhalten werden kann. Wenn beispielsweise die Anrufanforderung einen Anrufcode umfasst, der angibt, dass Ersthelferdienste erforderlich sein können, kann dieser Anrufcode verwendet werden, um eine Telefonnummer auszuwählen, die einer Gruppe von Beratern zugehörig ist, die speziell trainiert wurden, um solche Notfallsituationen hand zu haben. Oder es kann ein Anrufcode, der eine Anforderung hinsichtlich Konto- oder Abonnementdiensten, wie beispielsweise hinsichtlich einer Abrechnung, oder um zusätzliche Minuten zu einem Tarif hinzuzufügen, angibt, verwendet werden, um eine Call Center-Telefonnummer auszuwählen, die einem Berater zugehörig ist, der geeignet ist, um jene Anforderungen handzuhaben.

Bei einem anderen Beispiel, bei dem ein Mobileinrichtungsidentifikator oder Benutzeridentifikator in der Anrufanforderung umfasst ist, der das Zugreifen auf einen Datenbankdatensatz für diesen Benutzer ermöglicht, kann die Benutzerinformation, auf die aus der Datenbank zugegriffen wird, beim Auswählen einer Call Center-Telefonnummer verwendet werden. Beispielsweise kann auf eine bestimmte Sprachanforderung eines Benutzers (z. B. Spanisch sprechend), die in dem Benutzerdatensatz in der Datenbank gespeichert ist, zugegriffen werden und kann sie verwendet werden, um eine Call Center-Telefonnummer auszuwählen, die einem Berater zugehörig ist, der diese Sprachanforderung erfüllt (z. B. der ebenfalls Spanisch spricht). Dies könnte eine Zuordnung einer Telefonnummer für ein Call Center ermöglichen, das mit Personal aus einem Land besetzt ist, in dem die identifizierte Sprache gesprochen wird, oder sich geographisch in diesem befindet. Als weiteres Beispiel kann ein Teilnehmerkontostatus (z. B. abgelaufen im Gegensatz zu ausgeglichen) überprüft werden und kann eine Call Center-Telefonnummer zugeordnet werden, die zumindest teilweise auf dem Kontostatus basiert.

Abgesehen von dem Verwenden des Übertragungsidentifikators oder anderer zusätzlicher Daten, die mit der Anrufanforderung gesendet werden, um eine temporäre Call Center-Telefonnummer auszuwählen, können der Übertragungsidentifikator und/oder zusätzliche Daten beim Empfang eines Sprachanrufs für die zugeordnete Nummer verwendet werden, um den Sprachanruf an einen geeigneten Berater weiterzuleiten (mit diesem zu verbinden). Somit kann bei der oben erwähnten Kontostatusüberprüfung ein Anruf, der durch ein Call Center einer zentralen Einrichtung empfangen wird, intern an eine Abonnementdienstabteilung weitergeleitet werden, wenn das Konto nicht ausgeglichen ist, im Gegensatz dazu, ihn zu einem Berater weiterzuleiten, der trainiert ist, um Teilnehmerdienste bereitzustellen. Oder die Sprachanforderung hinsichtlich eines Anrufers kann verwendet werden, um nicht eine bestimmte Call Center-Telefonnummer auszuwählen und zuzuordnen, sondern um den Sprachanruf, sobald er empfangen wurde, an einen Berater weiterzuleiten, der dieser Sprachanforderung entspricht. Dies kann beispielsweise nützlich sein, wenn ein Call Center verschiedene Berater innerhalb der Einrichtung einsetzt, die verschiedene Sprachen sprechen.

Eine Auswahl und Zuordnung der temporären Call Center-Telefonnummer kann auch auf anderen Faktoren, wie beispielsweise einem geographischen Ort der MCD, basieren, entweder über eine Ortsinformation, die durch die MCD gesendet wird, oder über eine Landesvorwahl oder Ortsvorwahl der MCD-Telefonnummer, oder durch geographisches Auflösen einer dynamischen der MCD zugeordneten IP-Adresse. Solch eine geographische Information kann beim Auswählen der zuzuordnenden Call Center-Telefonnummer zu Zwecken, wie beispielsweise des Minimierens der Anrufkosten etc., verwendet werden.

Die Ermittlung, ob einige oder alle der verfügbaren Anrufanforderungs- und Benutzer-/MCD-Daten verwendet werden, kann von den bestimmten Call Center-Operationen abhängen. Beispielsweise können, wenn Berater an unabhängigen Orten (z. B. außerhalb ihrer eigenen Häuser) arbeiten können, die verfügbaren Daten verwendet werden, um einen bestimmten Berater und somit die Telefonnummer für diesen Berater auszuwählen. Wenn dann die MCD den Sprachanruf an diese Nummer zurückstellt, gelangt er direkt zu diesem Berater in seinem Haus. Wenn jedoch ein Call Center eingesetzt wird, das mit vielen Beratern besetzt ist, die sich alle in der gleichen Einrichtung und an dem gleichen internen Telefonsystem befinden, kann die der MCD gesendete zugeordnete Telefonnummer verwendet werden, nicht um direkt auf einen bestimmten Berater zuzugreifen, sondern um dieses Call Center allgemein anzurufen und dann intern auf die zusätzliche verfügbare Information über den Benutzer oder die MCD des Benutzers zuzugreifen, wobei diese zusätzliche Information dann verwendet wird, um einen geeigneten Berater zu ermitteln und den Sprachanruf an diesen Berater weiterzuleiten.

Die zugeordnete Call Center-Nummer kann über einen Datenkanalkommunikationspfad zurückgesendet werden, der der gleiche Kommunikationspfad sein kann wie der, der verwendet wird, um die Anrufanforderung und dessen Übertragungsidentifikator zu senden, oder ein separater Kommunikationspfad sein kann. Es sei angemerkt, dass die zum Senden der Telefonnummer verwendete Technik von der verwendeten Technologie der mobilen Einheit abhängen kann, die CDMA, GSM, UMTS, VoLTE etc. umfasst. Bei diesem Schritt kann die mobile Einheit bei einer Ausführungsform eine Bestätigung, die den Empfang der Telefonnummer bestätigt, über eine Datenkanalkommunikationsnachricht senden.

Wie auch immer die Realisierung erfolgt, wird die temporär zugeordnete Telefonnummer in Schritt 206 durch die MCD verwendet, um einen Sprachanruf mit einem Berater an dem Call Center herzustellen. Dann kann der Berater die gewünschten oder notwendigen Dienste dem Anrufer (Benutzer) bereitstellen, was das Senden zusätzlicher Daten oder einer Programmierung zwischen der MCD und dem TSP umfassen kann. Dies ist durch die nachfolgenden Daten angegeben. Der bestimmte verwendete Datenkommunikationsansatz kann auf der Grundlage der unterstützten Technologie ausgewählt werden. Beispielsweise kann wie gezeigt bei einer MCD eine Paketdatenverbindung verwendet werden, die GSM, UMTS oder VoLTE einsetzt, wobei für jene Technologien oder für MCDs, die CDMA verwenden, eine SMS-Kommunikation verwendet werden kann.

Eine Auswahl der temporären (z. B. einzelne Sitzung) Call Center-Telefonnummer kann erfolgen, indem die Telefonnummer aus einem Pool von Telefonnummern erhalten wird. Dies kann an dem Daten-Center oder an dem Call Center ausgeführt werden, beispielsweise durch Verwenden der Call Center-Anwendungen 180, die in 2 gezeigt sind. Bei einer Ausführungsform wird eine Telefonnummer auf der Grundlage eines oder mehrerer Kriterien ausgewählt, die für eine bestimmte Sprachanforderung reservierte Telefonnummern, für einen Notfall reservierte Telefonnummern etc. umfassen. Bei einer anderen Ausführungsform wird eine Telefonnummer auf der Grundlage einer Verfügbarkeit ausgewählt. In jedem Fall wird, sobald eine Telefonnummer aus einem Pool von verfügbaren Telefonnummern ausgewählt ist, diese mit dem Übertragungsidentifikator in Verbindung gebracht, entweder direkt oder mittels einer Verbindung mit einem anderen Datenelement, das selbst dem Übertragungsidentifikator zugehörig ist. Wie oben erläutert ermöglicht diese Verbindung bei einigen Ausführungsformen das Verwenden einer Benutzer- oder MCD-Information beim Weiterleiten des empfangenen Sprachanrufs an einen geeigneten Berater, und ermöglicht sie, wie es nachstehend ausführlicher erläutert wird, dass eine Benutzer- oder MCD-Information (wie beispielsweise von der Datenbank 84) dem Berater geliefert wird, an den der Anruf weitergeleitet wird, so dass der Berater zu Beginn des Sprachanrufs unmittelbaren Zugriff auf diese Information hat. Dies kann dabei helfen, die Lieferung von Diensten an den Benutzer zu beschleunigen und die Benutzererfahrung mit dem TSP zu verbessern.

Sobald der Sprachanruf beendet ist, kann die temporär zugeordnete Call Center-Telefonnummer durch die MCD verworfen werden und wird sie an dem Call Center in den Pool mit verfügbaren Telefonnummern zurückgegeben.

Nun auf 4 Bezug nehmend ist ein zweites Verfahren zum Ausführen von Kommunikationen mit einer MCD gezeigt. Dieses Verfahren kann auf die gleiche Weise wie die in 3 gezeigte (oder auf eine andere) starten, wobei eine Anrufanforderung gesendet wird, die zumindest einen Übertragungsidentifikator und möglicherweise zusätzliche Daten enthält. Diese Anrufanforderung kann über einen Datenkanalkommunikationspfad, wie beispielsweise eine paketvermittelte Verbindung, gesendet werden. Bei dieser Ausführungsform wird die MCD-Telefonnummer als Teil der Anrufanforderung gesendet, wodurch dem TSP ermöglicht wird, die MCD unter Verwendung dieser Telefonnummer direkt zurückzurufen. Somit umfasst dieses Verfahren eine MCD-Anrufveranlassung, die tatsächlich umfasst, dass der Sprachanruf von dem Call Center veranlasst wird. Wenn es gewünscht ist, kann die Anrufanforderung spezifisch bestätigt werden; beispielsweise durch eine Rückgabedatennachricht, die angibt, dass das Call Center innerhalb der nächsten ”n” Sekunden anruft. Dies kann beim Bereitstellen eines kurzen Zeitfensters, in dem der Anruf des Call Centers zurückgeführt werden muss, als ein Weg des Helfens, den eingehenden Anruf für die MCD zu authentifizieren, nützlich sein. Der Sprachanruf kann durch den Berater oder automatisch durch das Call Center getätigt werden und dann mit einem geeigneten Berater verbunden werden. Wie bei dem obigen Verfahren 200 können der Übertragungsidentifikator und/oder zusätzliche Daten, die mit der Anrufanforderung empfangen werden, verwendet werden, um einen geeigneten Berater auszuwählen. Sobald der Sprachanruf mit der MCD hergestellt wurde, können die erforderlichen oder gewünschten Dienste dem Anrufer wie oben in Verbindung mit 3 erläutert geliefert werden und kann dann die Sitzung beendet werden.

Ein Vorteil des Ansatzes von 4 ist, dass er die MCD-Telefonnummer für den Sprachrückruf dynamisch empfängt und nicht auf einem Nachschlagen in einer Datenbank auf der Grundlage der MCD-Seriennummer oder eines anderen Identifikators beruht. Dies kann in Fällen nützlich sein, in denen sich die MCD-Telefonnummer geändert haben könnte, seit der Datenbankdatensatz für die Einrichtung zuletzt aktualisiert wurde.

Dies kann auch die Notwendigkeit beseitigen, dass der TSP in die Zuordnung von Telefonnummern zu der MCD einbezogen wird.

5 stellt eine andere ausführlichere Darstellung des Verfahrens von 3 bereit, wobei die TSP-Daten und die Sprachanrufflüsse gabelförmig in jene, die durch das Daten-Center 120 gehandhabt werden, und jene, die durch das Call Center 122 gehandhabt werden, aufgeteilt werden. Diese Ausführungsform ist ein Beispiel dafür, wie solche Anrufflüsse zwischen den beiden Operationen getrennt werden können, wobei jedoch andere Realisierungen möglich sind und für Fachleute ersichtlich werden. Bei der Ausführungsform von 5 greift das Daten-Center beim Empfangen der Anrufanforderung von der MCD auf eine Information zu, die dem Benutzer zugehörig ist (und eine Information über die MCD des Benutzers umfassen kann) und sendet diese an das Call Center zur Verwendung durch den Berater, der den Sprachanruf schließlich handhabt. Wie gezeigt werden diese Benutzerdaten zusammen mit dem ursprünglich in der Anrufanforderung umfassten Anrufcode an das Call Center gesendet. Sie können beim Auswählen der zugeordneten Telefonnummer, die an die MCD zurückgesendet wird, verwendet werden, können jedoch auch dem Berater zur Verwendung bei der Einleitung des Sprachanrufs bereitgestellt werden, so dass es eine sehr kleine oder keine Verzögerung zwischen dem Start des Sprachanrufs und dem Zugriff des Beraters auf die Benutzerinformation gibt. Dies hilft dabei, die Lieferung von Diensten an den Benutzer zu beschleunigen und die Kundenerfahrung zu verbessern. Einige der Benutzerinformationen, die beim Beginn des Sprachanrufs nützlich sein können, umfassen den Benutzernamen, eine Kontoteilnehmerinformation oder eine Information über die MCD oder eine, die dieser zugehörig ist. Somit kann bei einer Fahrzeugtelematikanwendung die Information, die dem Berater vor der oder bei der Einleitung des Sprachanrufs geliefert wird, den Teilnehmernamen und die Marke/das Modell/das Baujahr des Fahrzeugs umfassen, was dem Berater ermöglicht, die Unterhaltung in einer vertrauten und freundlichen Weise zu starten, wie beispielsweise ”Guten Tag, Herr Simon. Wie geht es Ihrem neuen Camaro?”

Wie oben erwähnt können beim Verwenden eines Datenkanalkommunikationspfads verschiedene Ausführungsformen realisiert werden, die einige, die einen PBX mit ACD/CTI (automatisierte Anrufverteilung/Computertelefonieintegration) verwenden, und einige, die dies nicht tun, umfassen. Beispielsweise könnte es, wenn eine PBX/CTI-Architektur verwendet wird, wenn ein Datenanruf in dem Daten-Center eingeht, nicht erforderlich sein, irgendeine der weitergeleiteten Informationen außer dem Übertragungsidentifikator zu extrahieren und/oder zu verwenden, sondern dieser Prozess kann bis nach dem Empfangen des Sprachanrufs von dem Fahrzeug verschoben werden (z. B. Verschieben eines Nachschlagens einer Benutzer- oder MCD-Information in einer Datenbank). Es wird nur eine Telefonnummer aus dem Pool für den empfangenen Datenanruf zugeordnet (z. B. über den empfangenen Übertragungsidentifikator), und diese Telefonnummer wird an das Fahrzeug zurückgesendet. Wenn der Telefonanruf eingeht, kann dann eine andere Information von dem Datenanruf (Anrufcode, Ort) verwendet werden oder kann ein Nachschlagen in einer Datenbank auf der Grundlage des Übertragungsidentifikators oder einer anderen Information von dem Datenanruf verwendet werden und kann dies verwendet werden, um den geeigneten Berater (z. B. basierend auf einer Sprachvorliebe) zu identifizieren und/oder die Daten, auf die zugegriffen wurde, an den Berater zu liefern, der den Anruf empfängt. Bei einer Verwendung, um einen Berater auszuwählen, kann der Anruf dann zu diesem Berater geschaltet werden, und können auch die Daten diesem Berater bereitgestellt werden.

Als anderes Beispiel können bei einem TSP, der keine PBX- und ACD/CTI-Architektur verwendet, wenn ein eingehender Datenanruf in das Daten-Center eingeht, der Übertragungsidentifikator und/oder andere Informationen von dem Datenanruf verwendet werden, um einen geeigneten Berater entweder aus der Information selbst oder auf der Grundlage eines Nachschlagens in einer Datenbank unter Verwendung der Information auszuwählen. Dann kann eine Telefonnummer für den Berater über einen Datenanruf an die MCD zurückgegeben werden. Die Information, auf die zugegriffen wird, wird dann an den geeigneten Berater übermittelt, und dies kann unmittelbar erfolgen oder nachdem die MCD die zugeordnete Telefonnummer verwendet hat, um den Sprachanruf zu tätigen. Somit steht bei einem Empfangen des Telefonanrufs dem Berater die gewünschte Information zu Beginn des Anrufs zur Verfügung. Wenn kein PBX/CTI notwendig ist, muss sich der Berater nicht physisch an der TSP-Einrichtung befinden, sondern kann er die Dienste von zu Hause oder einem anderen Ort, an dem der Berater die Sprach- und Datenkommunikationen von der MCD und dem Daten-Center empfangen kann, bereitstellen.

Obwohl die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, kann es passieren, dass das Call Center (oder der Berater bei der PBX-losen Architektur) nach dem Empfangen des anfänglichen Datenanrufs und dem Zuordnen einer Einzelsitzungstelefonnummer zur Verwendung durch die MCD, um den Sprachanruf zu tätigen, einen anderen Anruf (von einem anderen Anrufer) unter Verwendung dieser zugeordneten Telefonnummer, die für den Anruf von dem Fahrzeug reserviert war, empfängt. Um dieses Problem zu lösen, wird eine temporäre kleine eindeutige Nummer (beispielsweise 2 oder 3 Ziffern) zusätzlich zu der für den Sprachanruf für die Sitzung reservierten Telefonnummer über den Datenanruf an die MCD gesendet. Die Fahrzeug-MCD stellt unter Verwendung der dem Fahrzeug bereitgestellten Telefonnummer einen Telefonanruf zu dem Call Center her und sendet auch die eindeutige Nummer unter Verwendung des Frequenzwahlverfahrens. Diese eindeutige Nummer identifiziert, dass der Anruf von der korrekten Einrichtung kommt (da sie zusammen mit der Telefonnummer an das Fahrzeug gesendet wurde). Der Rest des Prozesses kann gleich bleiben. Sobald die eindeutige Nummer validiert wurde, kann sie in den Pool zurückgegeben werden. Die Anzahl an Ziffern der eindeutigen Nummer kann auf der Grundlage des durchschnittlichen Anrufvolumens des Call Centers ausgewählt werden. Wenn beispielsweise das durchschnittliche Anrufvolumen kleiner als 900 ist, können 3 Ziffern für die eindeutige Nummer ausreichen. Durch Kleinhalten der temporär zugeordneten eindeutigen Nummer kann die Zeitverzögerung aufgrund des Frequenzwahlverfahrens klein gehalten werden.

Fachleute werden erkennen, dass durch Verwenden des anfänglichen Datenanrufs von der RCD und der zugeordneten Telefonnummer, die von dem Daten-Center empfangen wird, ein bestimmter Umfang an Authentifizierung der anrufenden RCD und/oder des Benutzers automatisch realisiert werden kann. Für eine gesteigerte Validierung kann bei einigen Ausführungsformen das Frequenzwahlverfahren verwendet werden, wenn dies gewünscht oder erforderlich ist.

Jede der oben erläuterten Ausführungsformen kann auch verwendet werden, um eine Sprach- und Datenkommunikation über viele Generationen von Technologien einer drahtlosen Kommunikation (z. B. zellular) sowie über verschiedene konkurrierende Technologien zu ermöglichen. Und es sei angemerkt, dass das Verfahren eine Datenkommunikation mit dem TSP ermöglicht, ohne dass die Verwendung eines Datenmodems über eine Sprachkanalverbindung erforderlich ist, wodurch die Notwendigkeit einiger Technologien vermieden wird, über den Sprachanruf zwischen Daten- und Sprachmodi hin- und herzuschalten.

Wie Fachleute erkennen werden, können die Verfahren von 35 durch bestimmte Maschinen realisiert werden, die jeweils einen Prozessor, einen Speicher und Programmanweisungen verwenden, die an dem Speicher gespeichert sind und die bei einer Ausführung durch den Prozessor bewirken, dass die bestimmte Maschine zumindest einen Teil der oben offenbarten Verfahren ausführt. Beispielsweise können die RCDs, ungeachtet dessen, ob sie eine Fahrzeugtelematikeinheit, ein in der Hand gehaltenes Mobiltelefon oder eine andere drahtlose oder drahtgebundene Einrichtung sind, einen Prozessor, einen programmierten Speicher und eine drahtlose Kommunikationsschaltung umfassen, die die RCD für bestimmte Anwendungen der in dem Speicher programmierten Software spezifisch macht. Ähnlich umfassen die TSP-Einrichtungen 20 (einen) Server 82 für spezielle Zwecke, eine Datenbank/Datenbanken 84 und andere bestimmte Geräte, die deren Verwendung und Funktion für bestimmte drahtlose Dienste spezifisch machen. Der verwendete Speicher kann ein von einem Computer lesbarer Speicher sein, der eine nichtflüchtige Datenspeichereinrichtung umfasst, die keine konstante elektrische Leistung erfordert, um ihre Programmierung aufrecht zu erhalten; Beispiele umfassen einen Flash-Speicher und andere Typen von NVRAM (nichtflüchtiger Direktzugriffsspeicher), ROM (Nur-Lese-Speicher); Halbleiterspeicher, z. B. EPROM (löschbarer programmierbarer ROM), EEPROM (elektrisch löschbarer programmierbarer ROM), magnetische oder optische Platten oder Bänder; und/oder dergleichen.