Title:
KAMERA
Kind Code:
B4


Abstract:

Kamera mit:
einer Spiegelhalteeinrichtung (504), die dazu angeordnet ist, einen Spiegel zu halten, und die zwischen einer oberen Spiegelposition und einer unteren Spiegelposition drehbar ist;
einem Spiegelkasten (500);
einem Einstellbauteil (511), das dazu angeordnet ist, die untere Spiegelposition der Spiegelhalteeinrichtung (504) mit der Drehung des Einstellbauteils (511) relativ zu dem Spiegelkasten (500) einzustellen;
einem Drehbauteil (512), das drehbar an dem Einstellbauteil (511) montiert ist; und
einem Vorspannbauteil (510), das dazu angeordnet ist, das Drehbauteil (512) in einer Richtung zu drängen,
wobei die Spiegelhalteeinrichtung (504) einen Nockenabschnitt (504b) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
das Drehbauteil (512) einen Mitnehmerabschnitt (512c) hat, der so angeordnet ist, dass er dem Nockenabschnitt (504b) folgen kann,
wobei in einem Fall, dass sich die Spiegelhalteeinrichtung (504) an der unteren Spiegelposition befindet, der Mitnehmerabschnitt (512c) einem ersten Bereich des Nockenabschnitts (504b) folgt, um die Spiegelhalteeinrichtung (504) in Richtung zu der unteren Spiegelposition durch eine Vorspannkraft des Vorspannbauteils (510) zu drängen, und
wobei in einem Fall, dass sich die Spiegelhalteeinrichtung (504) an der oberen Spiegelposition befindet, der Mitnehmerabschnitt (512c) einem zweiten Bereich des Nockenabschnitts (504b) folgt, um die Spiegelhalteeinrichtung (504) in Richtung zu der oberen Spiegelposition durch die Vorspannkraft des Vorspannbauteils (510) zu drängen.




Inventors:
Yamana, Kazuaki (Tokyo, Ohta-ku, JP)
Application Number:
DE102013201680A
Publication Date:
08/08/2013
Filing Date:
02/01/2013
Assignee:
CANON KABUSHIKI KAISHA (Tokyo, JP)
International Classes:



Foreign References:
JPH9203973A
JPH09203973A1997-08-05
Attorney, Agent or Firm:
TBK, 80336, München, DE
Claims:
1. Kamera mit:
einer Spiegelhalteeinrichtung (504), die dazu angeordnet ist, einen Spiegel zu halten, und die zwischen einer oberen Spiegelposition und einer unteren Spiegelposition drehbar ist;
einem Spiegelkasten (500);
einem Einstellbauteil (511), das dazu angeordnet ist, die untere Spiegelposition der Spiegelhalteeinrichtung (504) mit der Drehung des Einstellbauteils (511) relativ zu dem Spiegelkasten (500) einzustellen;
einem Drehbauteil (512), das drehbar an dem Einstellbauteil (511) montiert ist; und
einem Vorspannbauteil (510), das dazu angeordnet ist, das Drehbauteil (512) in einer Richtung zu drängen,
wobei die Spiegelhalteeinrichtung (504) einen Nockenabschnitt (504b) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
das Drehbauteil (512) einen Mitnehmerabschnitt (512c) hat, der so angeordnet ist, dass er dem Nockenabschnitt (504b) folgen kann,
wobei in einem Fall, dass sich die Spiegelhalteeinrichtung (504) an der unteren Spiegelposition befindet, der Mitnehmerabschnitt (512c) einem ersten Bereich des Nockenabschnitts (504b) folgt, um die Spiegelhalteeinrichtung (504) in Richtung zu der unteren Spiegelposition durch eine Vorspannkraft des Vorspannbauteils (510) zu drängen, und
wobei in einem Fall, dass sich die Spiegelhalteeinrichtung (504) an der oberen Spiegelposition befindet, der Mitnehmerabschnitt (512c) einem zweiten Bereich des Nockenabschnitts (504b) folgt, um die Spiegelhalteeinrichtung (504) in Richtung zu der oberen Spiegelposition durch die Vorspannkraft des Vorspannbauteils (510) zu drängen.

2. Kamera gemäß Anspruch 1, wobei in einem Fall, dass sich die Spiegelhalteeinrichtung (504) an einer Zwischenposition zwischen der unteren Spiegelposition und der oberen Spiegelposition befindet, der Mitnehmerabschnitt (512c) einem dritten Bereich des Nockenabschnitts folgt und die Spiegelhalteeinrichtung (504) weder in Richtung zu der unteren Spiegelposition noch in Richtung zu der oberen Spiegelposition gedrängt wird.

3. Kamera gemäß Anspruch 1 oder 2,
wobei das Einstellbauteil (511) einen Beschränkungsabschnitt (511d) hat, der dazu angeordnet ist, einen drehbaren Bereich des Drehbauteils (512) zu beschränken,
wobei in einem Fall, dass sich die Spiegelhalteeinrichtung (504) an der unteren Spiegelposition oder der oberen Spiegelposition befindet, das Drehbauteil (512) an einer Position befindet, an der die Drehung des Drehbauteils (512) durch den Beschränkungsabschnitt (511d) nicht beschränkt ist, und
wobei sich in einem Fall, dass die Spiegelhalteeinrichtung (504) in der Nähe der unteren Spiegelposition oder in der Nähe der oberen Spiegelposition anprallt, das Drehbauteil (512) an einer Position befindet, an der die Drehung des Drehbauteils durch den Beschränkungsabschnitt beschränkt ist.

4. Kamera gemäß Anspruch 3, wobei sich in einem Fall, wenn sich die Spiegelhalteeinrichtung (504) an einer Zwischenposition zwischen der unteren Spiegelposition und der oberen Spiegelposition befindet, das Drehbauteil (512) an einer Position befindet, an der die Drehung des Drehbauteils (512) durch den Beschränkungsabschnitt (511d) beschränkt ist.

5. Kamera gemäß Anspruch 3,
wobei der Beschränkungsabschnitt (511d) einen Drehbereich des Drehbauteils (512) beschränkt, nachdem das Drehbauteil (512) mit dem Einstellbauteil (511) in Kontakt gekommen ist,
wobei in einem Fall, dass sich die Spiegelhalteeinrichtung (504) an der unteren Spiegelposition oder der oberen Spiegelposition befindet, das Drehbauteil (512) nicht mit dem Einstellbauteil (511) in Kontakt ist, und
wobei in einem Fall, dass die Spiegelhalteeinrichtung (504) in der Nähe der unteren Spiegelposition oder in der Nähe der oberen Spiegelposition anprallt, das Drehbauteil (512) mit dem Einstellbauteil (511) in Kontakt ist.

6. Kamera gemäß Anspruch 5, wobei in einem Fall, dass die Spiegelhalteeinrichtung (504) sich an einer Zwischenposition zwischen der unteren Spiegelposition und der oberen Spiegelposition befindet, das Drehbauteil (512) mit dem Einstellbauteil (511) in Kontakt ist.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kamera, etwa eine digitale Spiegelreflexkamera.

Beschreibung des zugehörigen Stands der Technik

Eine Spiegelreflexkamera hat einen Hauptspiegel und einen Nebenspiegel, die (in einer oberen Spiegelposition) beide zwischen einer Bildgebungslinse und einer Bildaufnahmeeinheit gehalten sind. Zu Beginn der Belichtung werden der Hauptspiegel und der Nebenspiegel von der unteren Spiegelposition zwischen der Bildgebungslinse und der Bildaufnahmeeinheit (in eine obere Spiegelposition) eingeklappt werden. Nach dem Ende der Belichtung werden der Hauptspiegel und der Nebenspiegel wieder auf die untere Spiegelposition zurückgebracht.

Bei einer solchen Spiegelreflexkamera ist es bekannt, den Nebenspiegel durch Verwenden einer Kippfeder zwischen der oberen Spiegelposition und der unteren Spiegelposition anzutreiben (siehe Japanische Patentoffenlegungsschrift JP 2011-085762 A). Wenn der Nebenspiegel durch Verwenden der Kippfeder zwischen der unteren Spiegelposition und der oberen Spiegelposition angetrieben wird, dann ist die Kippfeder derart angeordnet, dass der Nebenspiegel an der unteren Spiegelposition in eine Spiegelabwärtsrichtung gedrängt werden kann und an der oberen Spiegelposition in eine Spiegelaufwärtsrichtung gedrängt werden kann.

Wenn jedoch der Nebenspiegel durch Verwenden der Kippfeder zwischen der unteren Spiegelposition und der oberen Spiegelposition angetrieben wird, dann ist ein großes Drehmoment erforderlich, um eine Vorspannrichtung der Kippfeder umzukehren. Dementsprechend ist der vorstehend erwähnte Mechanismus von Nachteil, wenn der Spiegel mit einer hohen Geschwindigkeit angetrieben werden muss.

Ferner ist eine Kamera gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 aus JP H09-203 973 A bekannt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Kamera bereitzustellen, mit der die genannten Nachteile überwunden werden.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Kamera mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.

Die vorliegende Erfindung stellt eine Kamera bereit, die eine Spiegelhalteeinrichtung, die zum Halten eines Spiegels angeordnet ist und zwischen einer oberen Spiegelposition und einer unteren Spiegelposition drehbar ist, einen Spiegelkasten, ein Einstellbauteil, das zum Einstellen der unteren Spiegelposition der Spiegelhalteeinrichtung mittels Drehung des Einstellbauteils relativ zu dem Spiegelkasten angeordnet ist, ein drehbar an dem Einstellbauteil montiertes Drehbauteil und ein Vorspannbauteil aufweist, das angeordnet ist, um das Drehbauteil in einer Richtung zu drängen. Die Spiegelhalteeinrichtung hat einen Nockenabschnitt und das Drehbauteil hat einen Mitnehmerabschnitt, der so angeordnet ist, dass er dem Nockenabschnitt folgen kann. Wenn sich die Spiegelhalteeinrichtung an der unteren Spiegelposition befindet, dann folgt der Mitnehmerabschnitt einem ersten Bereich des Nockenabschnitts, um die Spiegelhalteeinrichtung durch eine Vorspannkraft des Vorspannbauteils in Richtung zu der unteren Spiegelposition zu drängen, und wenn sich die Spiegelhalteeinrichtung an der oberen Spiegelposition befindet, dann folgt der Mitnehmerabschnitt einem zweiten Bereich des Nockenabschnitts, um die Spiegelhalteeinrichtung durch die Vorspannkraft des Vorspannbauteils in Richtung zu der oberen Spiegelposition zu drängen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Spiegel an der unteren Spiegelposition in eine Spiegelabwärtsrichtung gedrängt werden und kann an der oberen Spiegelposition in einer Spiegelaufwärtsrichtung gedrängt werden, ohne dass beim Umkehren der Vorspannrichtung ein großes Drehmoment erforderlich ist.

Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen ersichtlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1A und 1B sind erläuternde Ansichten einer digitalen Spiegelreflexkamera.

2 ist eine perspektivische Explosionsansicht zum Erläutern des Aufbaus einer Spiegeleinheit.

3 ist eine Erläuterungsansicht zum ausführlichen Erläutern eines Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils, eines Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils und einer Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder, die alle an der linken Seite eines Spiegelkastens angeordnet sind.

4A, 4B und 4C sind drei Seitenansichten der Spiegeleinheit; genauer gesagt ist 4A eine linke Seitenansicht der Spiegeleinheit, 4B ist eine Frontansicht der Spiegeleinheit und 4C ist eine rechte Seitenansicht der Spiegeleinheit.

5A und 5B zeigen die Spiegeleinheit unter Auslassung einiger Teile, die die Spiegeleinheit bilden.

6 ist eine Darstellung gesehen in einer durch einen Pfeil A in 5A angegebenen Richtung, wenn sich eine Nebenspiegelhalteeinrichtung in einer unteren Spiegelposition befindet.

7A und 7B sind Schnittansichten entlang eines Schnitts VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA-VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA in 5B, wenn sich die Nebenspiegelhalteeinrichtung an der unteren Spiegelposition befindet.

8 ist eine Darstellung gesehen in der Richtung, die in 5A durch den Pfeil A angegeben ist, wenn sich die Nebenspiegelhalteeinrichtung an einer Zwischenposition zwischen der unteren Spiegelposition und einer oberen Spiegelposition befindet.

9A und 9B sind Schnittansichten entlang des Schnitts VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA-VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA in 5B, wenn sich die Nebenspiegelhalteeinrichtung an der Zwischenposition zwischen der unteren Spiegelposition und der oberen Spiegelposition befindet.

10 ist eine Darstellung gesehen in der Richtung, die in 5A durch den Pfeil A angegeben ist, wenn sich die Nebenspiegelhalteeinrichtung an der oberen Spiegelposition befindet.

11A und 11B sind Schnittansichten entlang des Schnitts VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA-VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA in 5B, wenn sich die Nebenspiegelhalteeinrichtung an der oberen Spiegelposition befindet.

12A und 12B sind Schnittansichten entlang des Schnitts VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA-VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA in 5B, wenn die Nebenspiegelhalteeinrichtung in der Nähe der oberen Spiegelposition anprallt.

13A und 13B sind Schnittansichten entlang des Schnitts VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA-VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA in 5B, wenn die Nebenspiegelhalteeinrichtung in der Nähe der unteren Spiegelposition anprallt.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben.

1A und 1B sind Erläuterungsansichten einer digitalen Spiegelreflexkamera, die ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist.

In 1A ist ein Wechselobjektiv 2 an einem Kameragehäuse 1 montiert. Das Kameragehäuse 1 hat eine Brennpunkterfassungseinheit 3, eine optische Sucheinheit 4, eine Spiegeleinheit 5 und einen Bildaufnahmesensor 6. Die Spiegeleinheit 5 hat eine Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 zum Halten eines Hauptspiegels 501 und eine Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 zum Halten eines Nebenspiegels 503.

In einem in 1A dargestellten Zustand wird ein Lichtstrahl, der das Wechselobjektiv 2 passiert hat, durch den Hauptspiegel 501 aufgeteilt. Der durch den Hauptspiegel 501 reflektierte Lichtstrahl wird in ein Penta-Prisma 41 der optischen Sucheinheit 4 eingebracht. Andererseits wird der Lichtstrahl, der den Hauptspiegel 501 passiert hat, durch den Nebenspiegel 503 reflektiert und in die Brennpunkterfassungseinheit 3 eingebracht. Dementsprechend wird in dem Zustand von 1A der Lichtstrahl, der das Wechselobjektiv 2 passiert hat, nicht in den Bildaufnahmesensor 6 eingebracht. Wenn der Zustand von 1A hergestellt ist, dann befinden sich die Hauptspiegelhalteeinheit 502 und die Nebenspiegelhalteeinheit 504 in der unteren Spiegelposition.

In einem in 1B dargestellten Zustand ist die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 von dem in 1A gezeigten Zustand auf einen oberen Bereich der Spiegeleinheit 5 eingeklappt. Zu diesem Zeitpunkt ist auch die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in dem oberen Bereich der Spiegeleinheit 5 in einem Zustand eingeklappt, in dem sie die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 überlagert. In dem Zustand von 1B wird der Lichtstrahl, der das Wechselobjektiv 2 passiert hat, in den Bildaufnahmesensor 6 eingebracht, ohne in die optische Suchereinheit 4 und die Brennpunkterfassungseinheit 3 eingebracht zu werden. Wenn der Zustand von 1B aufgestellt ist, dann befinden sich die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 und die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 an der oberen Spiegelposition.

Wie dies in 1A und 1B dargestellt ist, sind die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 und die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 zwischen der unteren Spiegelposition und der oberen Spiegelposition bewegbar.

2 ist eine perspektivische Explosionsansicht zum Erläutern des Aufbaus der Spiegeleinheit 5.

3 ist eine Erläuterungsansicht zum ausführlichen Erläutern eines Positionierungsbauteils in der Form beispielsweise eines Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils 511, eines Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 und einer Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510, die alle an der linken Seite eines Spiegelkastens 500 angeordnet sind.

4A, 4B und 4C sind drei Seitenansichten der Spiegeleinheit 5; genauer gesagt ist 4A eine linke Seitenansicht der Spiegeleinheit 5, 4B ist eine Frontansicht der Spiegeleinheit 5 und 4C ist eine rechte Seitenansicht der Spiegeleinheit 5.

Wie dies in 2 dargestellt ist, wird der Hauptspiegel 501 durch die Hauptspiegelhalteeinheit 502 gehalten. Die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 hat Wellen 502a und 502c.

Wie dies in 4A und 4C dargestellt ist, ist die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 an den Wellen 502a von dem Spiegelkasten 500 verschwenkbar gestützt. Die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 ist um die Wellen 502a als Schwenkmitte drehbar, sodass sie zwischen der unteren Spiegelposition und der oberen Spiegelposition gedreht wird.

Wie dies in 4C dargestellt ist, ist die Welle 502c in einem Zustand, in dem die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 von dem Spiegelkasten 500 an den Wellen 502a verschwenkbar gestützt ist, so positioniert, dass sie durch ein in dem Spiegelkasten 500 ausgebildetes Langloch frei liegt. Ein Ende einer Spiegelabwärtsfeder 506, die an der rechten Seite des Spiegelkastens 500 angebracht ist, ist an der Welle 502c, die durch das Langloch des Spiegelkastens 500 frei liegt, eingehakt. Das andere Ende der Spiegelabwärtsfeder 506 ist an dem Spiegelkasten 500 eingehakt. Daher wird die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 durch eine Vorspannkraft der Spiegelabwärtsfeder 506 in Richtung zu der unteren Spiegelposition vorgespannt bzw. gedrängt.

Wie dies in 2 gezeigt ist, ist der Nebenspiegel 503 an der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 gehalten. Löcher 504a und ein Nockenabschnitt 504b sind in der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 ausgebildet. Die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 wird durch die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 in einem solchen Zustand, in dem die an der Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 ausgebildeten Wellen in die Löcher 504a eingesetzt sind, verschwenkbar gestützt.

Wie dies in 4A und 4C gezeigt ist, wird dann, wenn die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 in die untere Spiegelposition gedreht wird, auch die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in die untere Spiegelposition gedreht, in der der Nebenspiegel 503 den Lichtstrahl, der den Hauptspiegel 501 passiert hat, so reflektiert, dass er in die Brennpunkterfassungseinheit 3 eingebracht wird.

Ein unterer Spiegelanschlag 500b (siehe 10) ist an einem vorderen, unteren Ende des Spiegelkastens 500 ausgebildet. Wenn die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 in die untere Spiegelposition gedreht wird, dann kommt ein Kontaktabschnitt 502b (siehe 10) der Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 mit dem unteren Spiegelanschlag 500b in Kontakt.

Wie dies in 2 und 4B dargestellt ist, ist ein Spiegelanschlag 505 an einem vorderen, oberen Ende des Spiegelkastens 500 angebracht. Ein Kontaktabschnitt 505a ist in dem Spiegelanschlag 505 ausgebildet. Wenn die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 in die obere Spiegelposition gedreht wird, dann kommt ein Kontaktabschnitt 502d (siehe 10) der Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 mit dem Kontaktabschnitt 505a des Spiegelanschlags 505 in Kontakt.

Wie dies in 2 und 4C dargestellt ist, ist ein Hauptspiegelantriebsmechanismus zum Antreiben der Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 an der rechten Seite des Spiegelkastens 500 angeordnet.

Wie dies in 2 und 4C gezeigt ist, hat ein Spiegelantriebshebel 507 einen rohrförmigen Abschnitt 507a, einen Kontaktabschnitt 507b und einen Mitnehmerabschnitt 507c. Der Spiegelantriebshebel 507 ist in einem solchen Zustand drehbar an dem Spiegelkasten 500 montiert, dass eine an der rechten Seite des Spiegelkastens 500 ausgebildete Welle 500d in den rohrförmigen Abschnitt 507a eingesetzt ist. Wenn der Spiegelantriebshebel 507 gedreht wird, dann kommt der Kontaktabschnitt 507b mit der Welle 502c der Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 in Kontakt. Wenn der Kontaktabschnitt 507b des Spiegelantriebshebels 507 die Welle 502c der Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 gegen die Vorspannkraft der Spiegelabwärtsfeder 506 auf drehende Art hoch drückt, dann wird die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 in die obere Spiegelposition gebracht.

Wie dies in 2 und 4C dargestellt ist, ist eine Spiegelaufwärtsfeder 508 derart angeordnet, dass der rohrförmige Abschnitt 507a in einen Wicklungsabschnitt der Spiegelaufwärtsfeder 508 eingesetzt ist. Ein Ende der Spiegelaufwärtsfeder 508 ist an dem Spiegelantriebshebel 507 eingehakt und das andere Ende der Spiegelaufwärtsfeder 508 ist an dem Spiegelkasten 500 eingehakt. Wenn der Spiegelantriebshebel 507 durch eine Vorspannkraft der Spiegelaufwärtsfeder 508 gedreht wird, dann kann die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 gegen die Vorspannkraft der Spiegelabwärtsfeder 506 in Richtung zu der oberen Spiegelposition bewegt werden.

Wie dies in 2 dargestellt ist, ist ein Nockenzahnrad 509 an der rechten Seite des Spiegelkastens 500 so montiert, dass es um eine Drehmitte 509a drehbar ist. Das Nockenzahnrad 509 hat einen Nockenabschnitt 509b und einen Zahnradabschnitt 509d. Der Zahnradabschnitt 509d ist mit einem Zahnrad eines Antriebsmotors 7, der an dem Kameragehäuse 1 angeordnet ist, in kämmendem Eingriff.

Wie dies in 4C dargestellt ist, ist der Nockenabschnitt 509b mit dem Mitnehmerabschnitt 507c des Spiegelantriebshebels 507 in Kontakt. Es ist anzumerken, dass in 4C der Zahnradabschnitt 509d ausgelassen ist. Wenn der Antriebsmotor 7 angetrieben wird, dann wird das Nockenzahnrad 509 gedreht. Die Drehung des Nockenzahnrads 509 lässt den Mitnehmerabschnitt 507c des Spiegelantriebshebels 507 dem Nockenabschnitt 509b folgen, wodurch der Spiegelantriebshebel 507 gedreht wird. Mit der Drehung des Spiegelantriebshebels 507 wird die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 zwischen der unteren Spiegelposition und der oberen Spiegelposition bewegt.

Wie dies in 2 und 4A dargestellt ist, ist ein Positionierungs- und Anprallunterdrückungsmechanismus für die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 an der linken Seite des Spiegelkastens 500 angeordnet. Genauer gesagt sind das Nebenspiegelwinkeleinstellbauteil 511, an dem das Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteil 512 verschwenkbar gestützt ist, und die Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 an der linken Seite des Spiegelkastens 500 montiert.

Wie dies in 3 dargestellt ist, hat das Nebenspiegelwinkeleinstellbauteil 511 einen Kontaktabschnitt 511b, ein Loch 511c und einen Drehungsbeschränkungsabschnitt 511d.

Wenn, wie dies in 4A dargestellt ist, die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in die untere Spiegelposition gedreht wird, dann kommt die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 mit dem Kontaktabschnitt 511b in Kontakt, wodurch die untere Spiegelposition der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 bestimmt wird. Durch Drehen des Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils 511 um eine Drehmitte 511a wird die Position des Kontaktabschnitts 511b geändert und die untere Spiegelposition der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 wird ebenso geändert. Dementsprechend funktioniert das Nebenspiegelwinkeleinstellbauteil 511 als ein Positionierungsbauteil zum Bestimmen der unteren Spiegelposition der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504.

Wie dies in 3 dargestellt ist, hat das Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteil 512 eine Drehwelle 512a, einen Federeinhakabschnitt 512b, einen Mitnehmerabschnitt 512c und einen Eingriffsabschnitt 512d. Wie in 2 dargestellt ist, ist ein Kontaktabschnitt 512f an dem Fuß des Mitnehmerabschnitts 512 ausgebildet. Die Drehwelle 512a des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 ist in das Loch 511c des Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils 511 eingesetzt. Zusätzlich zu dem Einsetzen der Drehwelle 512a ist der Eingriffsabschnitt 512d des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 in den Drehbeschränkungsabschnitt 511d des Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils 511 eingesetzt. Dementsprechend ist das Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteil 512 so an dem Nebenspiegelwinkeleinstellbauteil 511 montiert, dass es in einem bestimmten Bereich drehbar ist. Das Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteil 512 funktioniert als ein Drehbauteil. Der drehbare Bereich des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 ist auf einen Bewegungsbereich des Eingriffsabschnitts 512d innerhalb des Drehbeschränkungsabschnitts 511d beschränkt. Der Mitnehmerabschnitt 512c und der Kontaktabschnitt 512f des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 sind in ein Loch eingesetzt, das in der linken Seite des Spiegelkastens 500 ausgebildet ist. Der Mitnehmerabschnitt 512c folgt dem Nockenabschnitt 504b der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504.

Wie dies in 4A dargestellt ist, ist ein Ende der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 an dem Federeinhakabschnitt 512b des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 eingehakt. Das andere Ende der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 ist an dem Spiegelkasten 500 eingehakt. Die Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 bringt eine Vorspannkraft auf, die so wirkt, dass das Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteil 512 in der Gegenuhrzeigersinnrichtung gedreht wird. Somit funktioniert die Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 als ein Vorspannbauteil zum Vorspannen des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 in einer Richtung.

5A und 5B zeigen die Spiegeleinheit 5 unter Auslassung einiger die Spiegeleinheit 5 bildenden Teile zum Zwecke des einfacheren Verständnisses der Erläuterung.

5A entspricht 4B, wobei der Spiegelkasten 500 ausgelassen ist und lediglich der Kontaktabschnitt 505a des Spiegelanschlags 505 in 5A dargestellt ist. 5B ist weiter vereinfacht, indem von 5A der Hauptspiegel 501, die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 und der Hauptspiegelantriebsmechanismus, die an der rechten Seite des Spiegelkastens 500 angeordnet sind, ausgelassen sind.

6 zeigt den Zustand von 5A gesehen in einer durch einen Pfeil A in 5A angegebenen Richtung. Genauer gesagt ist 6 eine Darstellung gesehen in der durch den Pfeil A in 5A angegebenen Richtung, wenn sich die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 und die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in der unteren Spiegelposition befinden.

In den Zustand von 6 bringt die Spiegelaufwärtsfeder 508 eine Vorspannkraft auf, um den Spiegelantriebshebel 507 in der Gegenuhrzeigersinnrichtung zu drehen. Da der Mitnehmerabschnitt 507c des Spiegelantriebshebels 507 mit dem Nockenabschnitt 509b des Nockenzahnrads 509 in Kontakt ist, wird jedoch der Spiegelantriebshebel 507 nicht in der Gegenuhrzeigersinnrichtung gedreht, sondern wird stehend gehalten. Außerdem ist in dem Zustand von 6 der Kontaktabschnitt 507b des Spiegelantriebshebels 507 nicht mit der Welle 502c der Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 in Kontakt. Dementsprechend wird die Welle 502c der Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 durch die Vorspannkraft der Spiegelabwärtsfeder 506 in der Spiegelabwärtsrichtung gedrängt.

Wenn sich die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 an der unteren Spiegelposition befindet, dann befindet sich die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 ebenso an der unteren Spiegelposition, an der sie mit dem Kontaktabschnitt 511b des Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils 511 in Kontakt ist.

7A ist eine Schnittansicht entlang eines Schnitts VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA-VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA in 5B. Genauer gesagt ist 7A eine Schnittansicht, die 6 entspricht, entlang dem Schnitt VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA-VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA in 5B, wenn sich die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 an der unteren Spiegelposition befindet. 7B ist eine vergrößerte Ansicht eines Bereichs, der in 7A von einer Strichpunktlinie umgeben ist.

Da in einem Zustand von 7A das eine Ende der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 an dem Federeinhakabschnitt 512b des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 eingehakt ist, wird das Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteil 512 um die Drehmitte (Welle) 512a in Uhrzeigersinnrichtung gedrängt.

Zu diesem Zeitpunkt ist der Mitnehmerabschnitt 512c des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 mit einem ersten Bereich 504b-1 des Nockenabschnitts 504b der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in Kontakt. Eine Position, in der der Mitnehmerabschnitt 512c mit dem ersten Bereich 504b-1 des Nockenabschnitts 504b in Kontakt ist, befindet sich unterhalb der Drehmitte 512a des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 und oberhalb der Drehmitte (des Lochs) 504a der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504. Der erste Bereich 504b-1 des Nockenabschnitts 504b hat eine solche Form, dass dann, wenn der Mitnehmerabschnitt 512c mit dem ersten Bereich 504b-1 des Nockenabschnitts 504b in Kontakt ist, die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 durch die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 in Gegenuhrzeigersinnrichtung gedrängt wird. Daher wird die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 durch die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 in Gegenuhrzeigersinnrichtung gedrängt. Als ein Ergebnis wird die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 durch die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 in Richtung der unteren Spiegelposition gedrängt.

In dem in 7B dargestellten Zustand ist der Eingriffsabschnitt 512d mit keinem der Kanten des Drehbeschränkungsabschnitts 511d des Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils 511 in Kontakt.

Wie außerdem in 7B dargestellt ist, sind der erste Bereich 504b-1, ein zweiter Bereich 504b-2 und ein dritter Bereich 504b-3 in dem Nockenabschnitt 504b ausgebildet. Wie dies zuvor beschrieben ist, kommt der Mitnehmerabschnitt 512c des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 dann mit dem ersten Bereich 504b-1 des Nockenabschnitts 504b der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in Kontakt, wenn sich die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 an der unteren Spiegelposition befindet. Folglich wird die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 durch die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 in Richtung der unteren Spiegelposition gedrängt.

8 ist eine Darstellung gesehen in der Richtung, die in 5A durch den Pfeil A angegeben ist, wenn sich die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 und die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 an einer Zwischenposition zwischen der unteren Spiegelposition und der oberen Spiegelposition befinden.

Genauer gesagt zeigt 8 einen Zustand, in dem das Nockenzahnrad 509 von dem Zustand von 6 zu einem solchen Ausmaß in der Gegenuhrzeigersinnrichtung gedreht wird, dass der Kontakt zwischen dem Mitnehmerabschnitt 507c des Spiegelantriebshebels 507 und dem Nockenabschnitt 509b des Nockenzahnrads 509 gelöst wird. In einem solchen Zustand wird der Spiegelantriebshebel 507 in Gegenuhrzeigersinnrichtung durch die Vorspannkraft der Spiegelaufwärtsfeder 507 gedreht. Der Kontaktabschnitt 507b des Spiegelantriebshebels 507 ist mit der Welle 502c der Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 in Kontakt, wodurch die Welle 502c der Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 gegen die Vorspannkraft der Spiegelabwärtsfeder 506 drehend hoch gedrückt wird.

9A ist eine Schnittansicht, die 8 entspricht, entlang des Schnitts VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA-VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA in 5B, wenn sich die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 an der Zwischenposition zwischen der unteren Spiegelposition und der oberen Spiegelposition befindet. 9B ist eine vergrößerte Ansicht eines Bereichs, der in 9A von einer Strichpunktlinie umgeben ist.

In einem Zustand von 9A ist die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 von dem in 7A gezeigten Zustand in Uhrzeigersinnrichtung gedreht. Daher ist der Kontakt zwischen dem Mitnehmerabschnitt 512c des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 und dem ersten Bereich 504b-1 des Nockenabschnitts 504b der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 gelöst.

Wie in 9B gezeigt ist, wird bei dieser Gelegenheit das Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteil 512 in Uhrzeigersinnrichtung um die Drehmitte 512a gedreht und dessen Eingriffsabschnitt 512d kommt mit der Kante des Drehbeschränkungsabschnitts 511d des Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils 511 in Kontakt. Zur gleichen Zeit kommt der Mitnehmerabschnitt 512c des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 mit dem dritten Bereich 504b-3 des Nockenabschnitts 504b der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in Kontakt. Der dritte Bereich 504b-3 hat eine solche Form, dass dann, wenn der Mitnehmerabschnitt 512c mit dem dritten Bereich 504b-3 des Nockenabschnitts 504b in Kontakt kommt, die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 weder in Uhrzeigersinnrichtung noch in Gegenuhrzeigersinnrichtung durch die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 gedrängt wird. Außerdem ist in dem in 9A und 9B gezeigten Zustand eine Position der Drehmitte 504a der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in der Höhenrichtung im Wesentlichen bei dem gleichen Niveau, wie jenes des Mitnehmerabschnitts 512c des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 in der Höhenrichtung. Mit einer solchen Positionsbeziehung ist es selbst dann, wenn der dritte Bereich 504b-3 in irgendeiner Form ausgebildet ist, schwierig, die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 durch die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 zu drängen. Dementsprechend wird an der Position, an der der Mitnehmerabschnitt 512c mit dem dritten Bereich 504b-3 des Nockenabschnitts 504b in Kontakt ist, die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 nicht in Richtung der unteren Spiegelposition und in Richtung der oberen Spiegelposition gedrängt.

10 ist eine Darstellung gesehen in der Richtung, die in 5A durch den Pfeil A angegeben ist, wenn die Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 und die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 sich an der oberen Spiegelposition befinden.

10 zeigt einen Zustand, in dem der Spiegelantriebshebel 507 durch die Vorspannkraft der Spiegelaufwärtsfeder 508 von dem in 8 gezeigten Zustand weiter in Gegenuhrzeigersinnrichtung gedreht ist. Genauer gesagt drückt der Kontaktabschnitt 507b des Spiegelantriebshebels 507 die Welle 502c der Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 gegen die Vorspannkraft der Spiegelabwärtsfeder 506 drehend weiter nach oben. Der Kontaktabschnitt 502d der Hauptspiegelhalteeinrichtung 502 kommt dadurch mit dem Kontaktabschnitt 505a des Spiegelanschlags 505 in Kontakt.

11A ist eine Schnittansicht, die 10 entspricht, gesehen entlang des Schnitts VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA-VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA in 5B, wenn sich die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 an der oberen Spiegelposition befindet. 11B ist eine vergrößerte Ansicht eines Bereichs, der in 11A von einer Strichpunktlinie umgeben ist.

In einem Zustand von 11A wird das Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteil 512 in Uhrzeigersinnrichtung um die Drehmitte 512a gedrängt.

Zu diesem Zeitpunkt kommt der Mitnehmerabschnitt 512c des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 mit dem zweiten Bereich 504b-2 des Nockenabschnitts 504b der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in Kontakt. Eine Position, an der der Mitnehmerabschnitt 512c mit dem zweiten Bereich 504b-2 des Nockenabschnitts 504b in Kontakt kommt, befindet sich sowohl unter der Drehmitte 512a des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512 als auch unter der Drehmitte 504a der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504. Der zweite Bereich 504b-2 des Nockenabschnitts 504b hat eine solche Form, dass dann, wenn der Mitnehmerabschnitt 512c mit dem zweiten Bereich 504b-2 des Nockenabschnitts 504b in Kontakt kommt, die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 durch die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 in Uhrzeigersinnrichtung gedrängt wird. Dadurch wird die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 durch die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 in Uhrzeigersinnrichtung gedrängt. Als ein Ergebnis wird die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 durch die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 auf die obere Spiegelposition gedrängt.

In dem in 11B dargestellten Zustand ist der Eingriffsabschnitt 512d mit keiner der Kanten des Drehbeschränkungsabschnitts 511d des Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils 511 in Kontakt.

12A ist eine Schnittansicht entlang des Schnitts VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA-VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA in 5B, wenn die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in der Nähe der oberen Spiegelposition anprallt. 12 ist eine vergrößerte Ansicht eines Bereichs, der in 12A von einer Strichpunktlinie umgeben ist.

Wenn die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in der Nähe der oberen Spiegelposition anprallt, dann drückt der zweite Bereich 504b-2 des Nockenabschnitts 504b der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 den Mitnehmerabschnitt 512c des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512. Das Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteil 512 wird gegen die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 in der Gegenuhrzeigersinnrichtung gedreht und der Eingriffsabschnitt 512d kommt mit der rechten Kante des Drehbeschränkungsabschnitts 511d des Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils 511 in Kontakt. Selbst wenn die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in der Nähe der oberen Spiegelposition anprallt, wird dementsprechend die Anprallenergie verzehrt, indem das Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteil 512 dazu gebracht wird, sich gegen die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 zu bewegen. Da außerdem der Eingriffsabschnitt 512d mit der rechten Kante des Drehbeschränkungsabschnitts 511d des Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils 511 in Kontakt kommt, ist ein Anprallbetrag der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 beschränkt.

13A ist eine Schnittansicht entlang des Schnitts VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA-VIIA, IXA, XIA, XIIA, XIIIA in 5B, wenn die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in der Nähe der oberen Spiegelposition anprallt. 13B ist eine vergrößerte Ansicht eines Bereichs, der in 13A von einer Strichpunktlinie umgeben ist.

Wenn die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in der Nähe der unteren Spiegelposition anprallt, dann drückt der erste Bereich 504b-1 des Nockenabschnitts 504b der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 den Mitnehmerabschnitt 512c des Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteils 512. Das Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteil 512 wird gegen die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 in Gegenuhrzeigersinnrichtung gedreht und der Eingriffsabschnitt 512d kommt mit der rechten Kante des Drehbeschränkungsabschnitts 511d des Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils 511 in Kontakt. Selbst wenn die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in der Nähe der unteren Spiegelposition anprallt, wird daher die Anprallenergie verzehrt, indem das Nebenspiegelanprallunterdrückungsbauteil 512 dazu gebracht wird, sich gegen die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 zu bewegen. Da außerdem der Eingriffsabschnitt 512d mit der rechten Kante des Drehbeschränkungsabschnitts 511d des Nebenspiegelwinkeleinstellbauteils 511 in Kontakt kommt, wird ein Anprallbetrag der Nebenspiegelhalteinrichtung 504 beschränkt.

Wenn gemäß dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 sich an der unteren Spiegelposition befindet, dann kann die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 durch die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 in Richtung zu der unteren Spiegelposition gedrängt werden. Wenn sich die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 an der oberen Spiegelposition befindet, dann kann die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 durch die Vorspannkraft der Nebenspiegelanprallunterdrückungsfeder 510 in Richtung zu der oberen Spiegelposition gedrängt werden. Somit ist ein Umkehrdrehmoment, wie es durch eine Kippfeder erzeugt wird, nicht mehr erforderlich, wenn die Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 sich an der Zwischenposition zwischen der unteren Spiegelposition und der oberen Spiegelposition befindet. Außerdem können das Anprallen der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in der Nähe der unteren Spiegelposition und das Anprallen der Nebenspiegelhalteeinrichtung 504 in der Nähe der oberen Spiegelposition beide mit dem einfachen Aufbau unterdrückt werden.

Während die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist dies so zu verstehen, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele beschränkt ist.