Title:
Vorrichtung und Verfahren zur Bearbeitung verschweißter Kunststoffprofile
Kind Code:
A1


Abstract:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung einer Schweißnaht von miteinander verschweißten Kunststoffprofilen, mit einer Auflage- und Fixiereinheit für die Kunststoffprofile und wenigstens einem Mittel zur Farbkorrektur an der verputzten Schweißnaht sowie Verfahren zum Bearbeiten einer Schweißnaht von miteinander verschweißten Kunststoffprofilen, bei dem die verschweißten Kunststoffprofile auf eine Auflage aufgelegt und dort zumindest teilweise fixiert werden und an der verputzten Schweißnaht eine Farbkorrektur vorgenommen wird. Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung der genannten Gattung und ein entsprechendes Verfahren zur Verfügung zu stellen, mit welchen eine schnelle Farbkorrektur der verputzten Schweißnaht vorgenommen werden kann, welche zu einem optisch ansprechenden und reproduzierbaren Ergebnis führt. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Mittel zur Farbkorrektur wenigstens eine pneumatisch steuerbare Düseneinrichtung aufweist, die mit wenigstens einem Farbvorratsbehälter oder wenigstens einer Farbkartusche verbunden oder verbindbar ist und die an einer gesteuert und automatisch verfahrbaren Haltevorrichtung vorgesehen ist. Die Aufgabe wird ferner durch das an dieser Vorrichtung ausführbare Farbauftragsverfahren gelöst.




Inventors:
KARBSTEIN ANDRÉ (DE)
Application Number:
DE102013108230A
Publication Date:
02/05/2015
Filing Date:
07/31/2013
Assignee:
KMW ENGINEERING GMBH (DE)
Domestic Patent References:
DE19838805A1N/A2000-03-09
DE19731829A1N/A1999-01-28
DE19632325A1N/A1998-02-12
DE29614871U1N/A1996-12-05
DE3001370C2N/A1991-08-01
DE3641733A1N/A1988-06-16
DE3317632A1N/A1984-11-15
DE2616518A1N/A1977-10-27
DE2312362A1N/A1974-10-03



Attorney, Agent or Firm:
Steiniger, Carmen, Dipl.-Ing. Dr.-Ing., 09116, Chemnitz, DE
Claims:
1. Vorrichtung (1, 1‘) zur Bearbeitung einer Schweißnaht (2) von miteinander verschweißten Kunststoffprofilen (3a, 3b), mit einer Auflage- und Fixiereinheit (4) für die Kunststoffprofile (3a, 3b) und wenigstens einem Mittel zur Farbkorrektur an der verputzten Schweißnaht (2), dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur Farbkorrektur wenigstens eine pneumatisch steuerbare Düseneinrichtung (5) aufweist, die mit wenigstens einem Farbvorratsbehälter (10) oder wenigstens einer Farbkartusche (6) verbunden oder verbindbar ist und die an einer gesteuert und automatisch verfahrbaren Haltevorrichtung (8) vorgesehen ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wechseleinheit (17) mit wenigstens einem Farbvorratsbehälter (10) und wenigstens einem Reinigungsmittelbehälter (16) vorgesehen ist, wobei der wenigstens eine Farbvorratsbehälter (10) und der wenigstens eine Reinigungsmittelbehälter (16) über Führungselemente (11‘) mit einem Wechselventil (13) verbunden sind, das über Leitelement (11) mit der Düseneinrichtung (5) verbunden ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechseleinheit (17) wenigstens zwei Farbvorratsbehälter (10) aufweist, in welchen unterschiedliche Farben vorgesehen sind.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbkartusche (6) eine Schraub- oder Steckverbindung für einen Anschluss an die Düseneinrichtung (5) und einen bei noch unbenutzter Farbkartusche (6) geschlossenen Farbauslass (18) aufweist, der sich beim Anschluss der Farbkartusche (6) an die Düseneinrichtung (5) öffnet.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbkartusche (6) ein von einem beweglichen, dem Farbauslass (18) gegenüber befindlichen Kolben (19) abgeschlossenes Farbreservoir (20) und wenigstens einen an dem Kolben (19) anliegenden Druckluftkanal (24) aufweist, wobei der Druckluftkanal (24) durch ein Druckluftversorgungsaggregat (7) mit Druckluft versorgbar ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckluftversorgungsaggregat (7) an die Düseneinrichtung (5) gekoppelt ist und der Druckluftkanal (24) mit wenigstens einem an der Düseneinrichtung (5) anliegenden Druckluftanschluss (71) des Druckluftversorgungsaggregates (7) verbunden ist.

7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckluftkanal (24) bei noch unbenutzter Farbkartusche (6) geschlossen ist und sich beim Anschluss der Farbkartusche (6) an die Düseneinrichtung (5) öffnet.

8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düseneinrichtung (5) und die Farbkartusche (6) als eine jeweils im Ganzen auswechselbare Farbdüseneinheit (25) vorgesehen sind.

9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Haltevorrichtung (8) ein Halteflansch (27) für die Düseneinrichtung (5) oder die Farbdüseneinheit (25) vorgesehen ist, wobei in den Halteflansch (27) wenigstens eine Druckluftzuleitung (71, 73) eines Druckluftversorgungsaggregates (7) mündet, an dem Halteflansch (27) wenigstens ein Anschluss (29, 30) für eine Druckluftversorgung der Düseneinrichtung (5) oder der Farbdüseneinheit (25) vorgesehen ist und der Halteflansch (27) wenigstens eine Arretiereinrichtung (28) für die Düseneinrichtung (5) oder die Farbdüseneinheit (25) aufweist.

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Farbdüseneinheiten (25) mit unterschiedliche Farben enthaltenden Farbkartuschen (6) oder wenigstens zwei unterschiedliche Farben enthaltende Farbkartuschen (6) in einem beweg- und/oder schwenkbaren Speichermodul (26) vorgesehen sind.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Aufnahmevorrichtung (28) aufweist, mit der eine Farbdüseneinheit (25) oder eine Farbkartusche (6) aus dem Speichermodul (26) in die Haltevorrichtung (8) und/oder aus der Haltevorrichtung (8) in das Speichermodul (26) bringbar ist.

12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düseneinrichtung (5) um wenigstens eine horizontale Rotationsachse (A) verschwenkbar ist.

13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1, 1‘) eine Eckenputzvorrichtung für Kunststofffenster ist, welche eine Steuerung (9) zum aneinander angepassten Steuern der Bewegungsabläufe eines Putzwerkzeuges und der Düseneinrichtung (5) aufweist.

14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1, 1‘) eine Gebläseeinheit (12) zum Abblasen von Putzrückständen aufweist.

15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffprofile (3a, 3b) mit einer im Vergleich zur Profilfarbe andersfarbigen Beschichtung versehen sind.

16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1, 1‘) eine Wendegreifeinrichtung zum wechselnden Positionieren verschiedener Schweißnähte (2) an dem Mittel zur Farbkorrektur aufweist.

17. Verfahren zum Bearbeiten einer Schweißnaht (2) von miteinander verschweißten Kunststoffprofilen (3a, 3b), bei dem die verschweißten Kunststoffprofile (3a, 3b) auf eine Auflage- und Fixiereinheit (4) aufgelegt und dort zumindest teilweise fixiert werden und an der verputzten Schweißnaht (2) eine Farbkorrektur vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass mit wenigstens einer Düseneinrichtung (5) ein Farbauftrag auf die verputzte Schweißnaht (2) erfolgt, wobei die Düseneinrichtung (5) über wenigstens einen Farbvorratsbehälter (10) oder wenigstens eine Farbkartusche (6) mit Farbe versorgt wird, die Düseneinrichtung (5) gesteuert mit Druckluft betrieben wird, die Düseneinrichtung (5) während des Farbauftrages an oder über der verputzten Schweißnaht (2) entlang bewegt wird und diese Bewegung automatisiert und gesteuert vorgenommen wird.

18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass Farbe über wenigstens ein Leitelement (11) von dem wenigstens einen Farbvorratsbehälter (10) zu der Düseneinrichtung (5) geleitet wird, wobei die Farbzufuhr über wenigstens ein Ventil gesteuert wird.

19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Farbvorratsbehälter (10) und wenigstens ein Reinigungsmittelbehälter (16) in einer Wechseleinheit (17) vorgesehen werden, wobei Farbe aus einem der Farbvorratsbehälter (10) oder Reinigungsmittel aus einem der Reinigungsmittelbehälter (16) über ein Wechselventil (13) der Düseneinrichtung (5) zugeführt wird.

20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbkartusche (6) auf die Düseneinrichtung (5) geschraubt oder gesteckt wird, wobei sich ein an der Düseneinrichtung (5) vorgesehener Farbauslass (18) der Farbkartusche (6) öffnet.

21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass in die Farbkartusche (6) Druckluft geleitet wird, durch welche ein dem Farbauslass (18) gegenüber befindlicher Kolben (19) auf ein innerhalb der Farbkartusche (6) befindliches Farbreservoir (20) gedrückt wird und Farbe aus dem Farbreservoir (20) in die Düseneinrichtung (5) gedrückt wird.

22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluft durch ein Druckluftversorgungsaggregat (7) bereitgestellt wird, das an die Düseneinrichtung (5) gekoppelt wird, wobei ein in die Farbkartusche (6) führender Druckluftkanal (24) mit wenigstens einem an der Düseneinrichtung (5) anliegenden Druckluftanschluss (71) des Druckluftversorgungsaggregates (7) verbunden wird.

23. Verfahren nach den Ansprüchen 20 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Aufschrauben oder Aufstecken der Farbkartusche (6) auf die Düseneinrichtung (5) der Druckluftkanal (24) geöffnet wird.

24. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Düseneinrichtung (5) oder eine aus der Düseneinrichtung (5) und der Farbkartusche (6) zusammengesetzte Farbdüseneinheit (25) an einem an der Haltevorrichtung (8) vorgesehenen und mit einem Druckluftversorgungsaggregat (7) verbundenen Halteflansch (27) befestigt wird, wobei wenigstens ein Druckluftkanal der Düseneinrichtung (5) oder der Farbdüseneinheit (25) mit wenigstens einem an dem Halteflansch (27) vorgesehenen Anschluss (29, 30) für eine Druckluftversorgung der Düseneinrichtung (5) oder der Farbdüseneinheit (25) gekoppelt wird.

25. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei, verschiedene Farben enthaltende Farbkartuschen (6) oder wenigstens zwei, jeweils aus einer Düseneinrichtung (5) und einer Farbkartusche (6) zusammengesetzte Farbdüseneinheiten (25) in einem Speichermodul (26) gelagert und bei Bedarf durch eine Aufnahmevorrichtung (28) aus dem Speichermodul (26) entnommen und in die Haltevorrichtung (8) gebracht werden und/oder aus der Haltevorrichtung (8) in das Speichermodul (26) gebracht werden.

26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Speichermodul (26) während der Lagerung der Farbkartuschen (6) oder der Farbdüseneinheiten (25) bewegt oder geschwenkt wird.

27. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Düseneinrichtung (5) entsprechend der Kontur (21) der verputzten Schweißnaht (2) bewegt wird, wobei die Bewegung neben wenigstens einer linearen auch wenigstens eine Schwenkbewegung umfasst.

28. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren an einer Eckenputzvorrichtung für Kunststofffenster ausgeführt wird, wobei das Verputzen der Schweißnaht (2) und die Farbkorrektur an der gleichen Position der Vorrichtung (1, 1‘) nacheinander durchgeführt werden.

29. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils zu bearbeitende Schweißnaht (2) durch wenigstens eine Wendegreifeinrichtung in eine Bearbeitungsposition an der Düseneinrichtung (5) gebracht wird.

30. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Farbkorrektur durch eine Gebläseeinrichtung (12) die bei dem Verputzen der Schweißnaht (2) der verschweißten Kunststoffteile (3a, 3b) entstehenden Verputzrückstände von der Oberfläche der Schweißnaht (2) abgeblasen werden.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung einer Schweißnaht von miteinander verschweißten Kunststoffprofilen, mit einer Auflage- und Fixiereinheit für die Kunststoffprofile und wenigstens einem Mittel zur Farbkorrektur an der verputzten Schweißnaht. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Bearbeiten einer Schweißnaht von miteinander verschweißten Kunststoffprofilen, bei dem die verschweißten Kunststoffprofile auf eine Auflage- und Fixiereinheit aufgelegt und dort zumindest teilweise fixiert werden und an der verputzten Schweißnaht eine Farbkorrektur vorgenommen wird.

Bei der Herstellung von Kunststofffenstern werden typischerweise die auf Gehrung geschnittenen Enden sich längs erstreckender Kunststoffprofile aneinander geschweißt, wobei an der Verbindungsstelle zwischen den einzelnen Kunststoffprofilen eine Schweißnaht entsteht. Überstehende Schweißnahtwülste bzw. Schweißraupen werden durch ein Verputzverfahren meist mechanisch entfernt, sodass eine weitgehend begradigte Oberfläche an der Schweißnaht entsteht. Bei dem Verputzen wird die Schweißraupe jedoch meist derart abgestochen oder abgefräst, dass nach dem Verputzen eine geringe Nut zwischen den verschweißten Kunststoffprofilen entsteht. Durch die beim Verschweißen im Verbindungsbereich zwischen den Kunststoffprofilen entstehende Materialveränderung an der Schweißnaht, aber auch durch die Entfernung der Schweißnahtwulst beim Verputzen ist es nahezu unvermeidbar, dass der Verbindungsbereich eine optische Beeinträchtigung im Vergleich zu den Sichtflächen der Kunststoffprofile aufweist.

Es gibt daher im Stand der Technik einige Ansätze, diese optische Beeinträchtigung zu beseitigen oder zumindest zu verringern.

In der Druckschrift DE 30 01 370 C2 erfolgt ein Farbangleich einer verputzten Schweißnaht dadurch, dass während des Abstechens überstehender Schweißraupen und/oder während der Rücklaufbewegung des Abstechmessers eine Wärmebehandlung mit einer auf die Schweißraupe bzw. die Sichtfläche gerichteten Heizdüse vorgenommen wird. Gemäß der Druckschrift DE 36 41 733 A kann zur Wärmebehandlung auch ein Heißluftfön eingesetzt werden. Die eingetretene Entfärbung der verputzten Schweißnaht wird dabei sofort, ohne zusätzlichen Arbeitsgang farblich korrigiert. Durch diese thermische Nachbehandlung kann ein Stabilitätsverlust an der Verbindungsstelle infolge einer durch partielle Veränderung der Schweißnaht hervorgerufenen irreversiblen Schädigung des Verschweißungsmateriales auftreten, was aufgrund der Rissneigung der Schweißnaht eine Beeinträchtigung der vollständigen Wasserabweisung zu Folge hat bzw. zu einem Eindringen von Wasser in die Schwachstelle führen kann.

In der Druckschrift DE 33 17 632 A1 ist eine Vorrichtung für Schweißraupenverputzmaschinen für Kunststoffteile offenbart, bei der die Farbangleichung einer verputzten Schweißnaht durch Verwendung eines glättenden Druckstückes erfolgt, das auf der beim Verputzen erzeugten Nut, also auf der Schnittfläche, entlang geführt wird. Die durch die Druckbehandlung entstehende Reibungswärme an der Schnittfläche ist wesentlich geringer als die thermische Belastung eines Heiz- oder Heißluftgerätes, sodass hier keine Verschlechterung der Haltbarkeit der Schweißnaht zu befürchten ist. Durch die Druckeinwirkung wird zwar eine Glättung der Oberfläche der Schnittfläche erreicht, es verbleiben jedoch Farbabweichungen.

Sowohl die Wärmebehandlung gemäß den Druckschriften DE 30 01 370 C2 und DE 36 41 733 A als auch die Druckbehandlung entsprechend der Druckschrift DE 33 17 632 A1 eignen sich nicht zur Farbkorrektur der Schweißstelle von mit farbiger Folie beklebten oder mit einer Farbdeckschicht versehenen, verschweißten Kunststoffprofilen. Die Farbfolie bzw. die Farbdeckschicht wird regelmäßig durch das Schweißen an der Schweißnaht zerstört, sodass hier nach dem Schweißen und Verputzen das unter der Folie bzw. der Farbdeckschicht liegende, meist weiße Kunststoffmaterial sichtbar ist, dessen Farbe sich weder durch Wärme noch durch Druck an die Farbe der Folienbeschichtung bzw. der Farbdeckschicht angleichen lässt.

In der Druckschrift DE 23 12 362 A wird versucht, dem Problem des nötigen Farbangleiches an der Schweißnaht nach dem Verschweißen mehrschichtiger Profile aus thermoplastischen Kunststoffen, bei welchen auf einem Grundprofil eine dünne, farblich kontrastierende Deckschicht vorgesehen ist, durch Unterdrückung der Schweißwulstausbildung entgegen zu wirken. Es wird davon ausgegangen, dass das Grundmaterial im Schweißnahtbereich nicht an die Oberfläche dringt und somit eine farblich einwandfreie Schweißnaht erzielt wird. Die Ausbildung einer Schweißwulst beim Verschweißen von Kunststoffprofilen ist zwar örtlich begrenzbar, aber keineswegs vermeidbar, sodass auch bei der in der Druckschrift DE 23 12 362 A vorgeschlagenen Vorgehensweise eine Farbbeeinträchtigung an der Verbindungsstelle vorliegt.

In der Druckschrift DE 2616518 A1 wird empfohlen, die Farbbeschichtung von verschweißten Profilen im Bereich der Schweißnaht beim Entgraten von Schweißnähten bzw. beim Entfernen von Schweißraupen unzerstört zu lassen bzw. wieder herzustellen, um störende Farbunterschiede an der Schweißnaht zu vermeiden. Dies lässt sich allerdings nur in den wenigsten Fällen tatsächlich verwirklichen.

Wie oben erwähnt, ist es in der Praxis nämlich nahezu unmöglich, optische Veränderungen an der Schweißnaht, insbesondere bei verschweißten farb- oder foliebeschichteten Kunststoffprofilen völlig auszuschließen. Es hat sich daher ein Verfahren zur Farbnachbehandlung verputzter Schweißnähte an verschweißten Kunststoffprofilen durchgesetzt, bei dem ein der Sichtflächenfarbe der Kunststoffprofile entsprechender Farbstift eingesetzt wird, welcher manuell entlang der Verbindungsnut geführt wird, um diese oberflächlich nachzumalen. Um zu erreichen, dass der Stift einsatzbereit ist, muss dieser vorher geschüttelt bzw. gepumpt werden. Dieses Verfahren ist rein manuell und damit nicht nur zeitaufwändig, sondern auch ungenau und ungleichmäßig. Zudem besteht stets das Problem eines Austrocknens des Farbstiftes.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der oben genannten Gattung und ein Verfahren zum Betreiben dieser Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, mit welchen eine schnelle Farbkorrektur der verputzten Schweißnaht vorgenommen werden kann, welche zu einem optisch ansprechenden und reproduzierbaren Ergebnis führt.

Die Aufgabe wird zum einen durch eine Vorrichtung der oben genannten Gattung gelöst, bei welcher das Mittel zur Farbkorrektur wenigstens eine pneumatisch steuerbare Düseneinrichtung aufweist, die mit wenigstens einem Farbvorratsbehälter oder wenigstens einer Farbkartusche verbunden oder verbindbar ist und die an einer gesteuert und automatisch verfahrbaren Haltevorrichtung vorgesehen ist.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann an bereits bekannten Vorrichtungen zum Verschweißen und/oder Verputzen von Kunststoffprofilen, wie beispielsweise Fensterprofilen, wie sie im Stand der Technik in vielfältigen Ausführungsformen bereits zum Einsatz kommen, verwendet werden. Solche bereits vorhandenen Schweiß- und Putzvorrichtungen können bei der praktischen Umsetzung der vorliegenden Erfindung genutzt werden, indem die jeweilige Vorrichtung um das erfindungsgemäß vorgesehene Mittel zur Farbkorrektur auf einfache Weise ergänzt wird.

Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist das verwendete Mittel zur Farbkorrektur wenigstens eine Düseneinrichtung auf, welche pneumatisch steuerbar ist. Mit dieser Düseneinrichtung ist ein quantitativ korrekter und qualitativ anspruchsvoller Farbauftrag gewährleistet. Durch die Steuerbarkeit der Düseneinrichtung ist der Farbauftrag auf die Schweißnaht hinsichtlich der ausgebrachten Farbmenge pro Zeit und damit hinsichtlich der herzustellenden Farbschichtdicke und Dickenhomogenität optimal beeinflussbar. Die pneumatische Steuerung kann einfach und hochgenau über den an die Düseneinrichtung angelegten Druck einer mit der Düseneinrichtung verbundenen Druckluftzuführung realisiert werden.

Bei der vorliegenden Erfindung ist die Düseneinrichtung gemäß einer ersten Option entweder mit wenigstens einem Farbvorratsbehälter verbunden oder mit diesem verbindbar. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung wird die Farbe aus dem wenigstens einen Farbvorratsbehälter in die Düseneinrichtung geleitet, verläuft durch die Düseneinrichtung und wird durch die Düseneinrichtung unter Verwendung von Druckluft auf die zu behandelnde verputzte Schweißnaht gespritzt. Durch den Farbvorratsbehälter kann ein ausreichender Farbvorrat sicher gestellt werden. Ferner können mehrere, unterschiedliche Farben beinhaltende Farbvorratsbehälter zur Verfügung gestellt werden, die auf einfache Weise an die Düseneinrichtung angekoppelt werden können. Die Farbvorratsbehälter können separat von den weiteren Elementen der erfindungsgemäßen Vorrichtung positioniert und/oder bevorratet werden und sind dadurch auf eine einfache Weise extern auswechselbar, befüllbar und zu reinigen.

In einer zweiten Option der vorliegenden Erfindung ist die Düseneinrichtung mit einer Farbkartusche verbunden oder verbindbar. In diesem Fall wird die in der Farbkartusche enthaltene Farbe mittels Druckluft aus der Farbkartusche in die Düseneinrichtung gedrückt und von dieser, ebenfalls durch Druckluft, auf die farblich zu korrigierende, verputzte Schweißnaht gesprüht. Diese Variante besitzt den Vorteil, dass hier keine Zuleitungen, wie Schläuche oder dergleichen, erforderlich sind und ein schneller Farbwechsel durch einen einfachen Kartuschenwechsel möglich ist.

Da in der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Düseneinrichtung an einer gesteuert und automatisch verfahrbaren Haltevorrichtung vorgesehen ist, wird durch die Haltevorrichtung nicht nur eine Fixierung der Düseneinrichtung, sondern auch eine exakte Positionierbarkeit der Düseneinrichtung bezüglich der farblich zu korrigierenden, verputzten Schweißnaht realisiert.

Bei der vorliegenden Erfindung werden die verschweißten Kunststoffprofile mittels der verwendeten Auflage- und Fixiereinheit während des Farbauftrages in einer festen Position gehalten. In dieser Position liegen die örtlich zu behandelnden, verschweißten Kunststoffprofile auf ihrer der Sichtfläche gegenüber liegenden Unterseite flächig auf der Auflage- und Fixiereinheit auf, wobei die zu behandelnde verputzte Schweißnaht von oben und/oder seitlich zugänglich ist.

Die gesteuert und automatisch verfahrbare Haltevorrichtung, an welcher das Mittel zur Farbkorrektur erfindungsgemäß vorgesehen ist, besitzt eine geeignete Aufnahme für die Düseneinrichtung.

Bei der vorliegenden Erfindung führt die Düseneinrichtung bzw. wenigstens eine Düse der Düseneinrichtung eine Relativbewegung zu der Schweißnaht der verschweißten Kunststoffprofile aus. Die Düse der Düseneinrichtung wird dabei vorzugsweise zunächst nahe an die Schweißnaht heran und dann über die Schweißnaht hinweg bzw. an der Schweißnaht entlang geführt. Die Bewegung der Düseneinrichtung ist durch die Steuerbarkeit der verfahrbaren Haltevorrichtung, an welcher die Düseneinrichtung vorgesehen ist, auf einfache Weise an die Schweißnahtkontur und die Länge der Schweißnaht anpassbar.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Düseneinrichtung über wenigstens einen Schlauch mit dem wenigstens einen Farbvorratsbehälter verbunden. Dadurch wird erreicht, dass der Farbvorratsbehälter an einer geeigneten, vorzugsweise für die Bewegung der Düseneinrichtung nicht störenden und/oder einfach zugänglichen Stelle für einen einfachen Austausch oder eine einfache Neubefüllung des Farbvorratsbehälters positioniert werden kann.

In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine Wechseleinheit mit wenigstens einem Farbvorratsbehälter und wenigstens einem Reinigungsmittelbehälter vorgesehen, wobei der wenigstens eine Farbvorratsbehälter und der wenigstens eine Reinigungsmittelbehälter über Führungselemente, wie Rohre oder Schläuche mit einem Wechselventil verbunden sind, das über ein Leitelement, das ebenfalls ein Rohr oder ein Schlauch sein kann, mit der Düseneinrichtung verbunden ist. Bei dieser Variante der Erfindung kann, je nach Bedarf, über die Wechseleinheit entweder eine ausgewählte Farbe oder ein Reinigungsmittel zu der Düseneinrichtung geleitet werden. Auf diese Weise ist direkt nach einer Verwendung einer Farbe an der Düseneinrichtung eine Reinigung möglich, wobei sofort nach der Reinigung eine neue Farbe zum Einsatz kommen kann.

Dabei ist es besonders praktisch, wenn die Wechseleinheit wenigstens zwei, vorzugsweise eine Mehrzahl von Farbvorratsbehältern aufweist, in welchen unterschiedliche Farben vorgesehen sind, sodass verschiedene Farben anwendungsbereit zur Bearbeitung der Schweißnähte verschiedener verschweißter Kunststoffprofile zur Verfügung stehen. Dadurch ist es grundsätzlich auch möglich, dass in einem Bearbeitungsschritt oder in nacheinander vorzunehmenden Bearbeitungsschritten an den gleichen verschweißten Kunststoffprofilen ein Farbauftrag mit verschiedenen Farbmitteln erfolgen kann. Es ist auch möglich, dass nacheinander eine Vorgrundierung und eine Lackbeschichtung oder sogar ein Farbauftrag einer Mischfarbe erfolgt, welche aufgrund einer Verwendung gesteuerter Ventile in der Farbzuführung zu der Düseneinrichtung in ihrer Farbschichtdicke exakt dimensioniert werden können.

Werden bei der vorliegenden Erfindung zur Farbbereitstellung Kartuschen verwendet, ist es günstig, wenn die jeweilige Farbkartusche eine Schraub- oder Steckverbindung für einen Anschluss an die Düseneinrichtung und einen bei noch unbenutzter Farbkartusche geschlossenen Farbauslass aufweist, der sich beim Anschluss der Farbkartusche an die Düseneinrichtung öffnet. So können die noch unbenutzten Farbkartuschen, da sie sachgemäß verschlossen sind, gut über längere Zeit gelagert werden. Außerdem ist diese Ausführungsform leicht und sauber handhabbar, da sich die Farbkartusche erst beim Aufschrauben bzw. Aufstecken auf die Düseneinrichtung selbst öffnet.

In einer bevorzugten Variante der vorliegenden Erfindung weist die Farbkartusche ein von einem beweglichen, dem Farbauslass gegenüber befindlichen Kolben abgeschlossenes Farbreservoir und wenigstens einen an dem Kolben anliegenden Druckluftkanal auf, wobei der Druckluftkanal durch ein Druckluftversorgungsaggregat mit Druckluft versorgbar ist. Mit diesem zweiteiligen bzw. doppelwandigen Aufbau kann die Druckluft gezielt und mit einstellbarem Druck auf den Kolben geleitet werden, wobei durch den Kolben eine gleichmäßige und zuverlässige Entleerung des Farbreservoirs der Farbkartusche erreicht wird.

Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn das Druckluftversorgungsaggregat an die Düseneinrichtung gekoppelt ist und der Druckluftkanal mit wenigstens einem an der Düseneinrichtung anliegenden Druckluftanschluss des Druckluftversorgungsaggregates verbunden ist. Bei dieser konstruktiven Gestaltung wird die von dem Druckluftversorgungsaggregat zur Verfügung gestellte Sprühluft von der Düseneinrichtung in die an die Düseneinrichtung angekoppelte Farbkartusche geleitet. In der Farbkartusche wird die Sprühluft in dem seitlich des Farbreservoirs oder um das Farbreservoir verlaufenden Druckluftkanal nach oben geleitet und drückt dort auf den oberhalb des Farbreservoirs vorgesehenen Kolben. Die Sprühluft sorgt somit dafür, dass die in dem Farbreservoir befindliche Farbe mit konstantem, einstellbaren Druck aus der Farbkartusche in die Düseneinrichtung und von dieser auf die zu behandelnde Schweißnaht gesprüht wird.

Wird bei der obigen Variante der Erfindung eine auf die Düseneinrichtung aufschraubbare oder aufsteckbare Farbkartusche verwendet, ist es im Hinblick auf eine zuverlässige Lagerbarkeit der Farbkartuschen und deren einfache Handhabbarkeit bei Benutzung von Vorteil, wenn die Farbkartusche so aufgebaut ist, dass der Druckluftkanal bei noch unbenutzter Farbkartusche geschlossen ist und sich erst beim Anschluss der Farbkartusche an die Düseneinrichtung öffnet.

Wird bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine festinstallierte Düseneinrichtung verwendet, auf welche, je nach Bedarf, verschiedenfarbige Farbkartuschen aufgesetzt werden, ist es empfehlenswert, die Düseneinrichtung vor jedem Farbwechsel zu reinigen. Hierfür kann die Düseneinrichtung mit einer Spülvorrichtung verbindbar oder verbunden sein, mit Hilfe welcher die Düseneinrichtung beispielsweise mit einer Reinigungslösung durchspült werden kann. Mit einer solchen Spülvorrichtung kann eine optimale Säuberung von Farbresten der Farbkanäle oder der Düse der Düseneinrichtung und/oder der Schläuche, welche die Farbvorratsbehälter mit der Düseneinrichtung koppeln, und/oder der Kanäle des Wechselventils gewährleistet werden. Dies führt wiederum zu einer optimalen Farbreinheit des Farbauftrages und einem kontinuierlichen Arbeitsablauf, da hierdurch Verstopfungen der Düseneinrichtung und/oder der Schläuche und/oder des Wechselventils vermieden werden können.

Einfacher ist es jedoch, wenn, wie es in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist, die Düseneinrichtung und die Farbkartusche als eine jeweils im Ganzen auswechselbare Farbdüseneinheit vorgesehen sind. In diesem Fall ist es nicht notwendig, die Düseneinrichtung bei einem Farbwechsel zu reinigen, da dann, wenn eine neue Farbe benötigt wird, die gesamte, aus Farbkartusche und Düseneinrichtung zusammengesetzte Farbdüseneinheit ausgewechselt wird.

Um die Düseneinrichtung oder die Farbdüseneinheit einfach und sicher an die Druckluftversorgung ankoppeln zu können, ist es in einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass an der Haltevorrichtung ein Halteflansch für die Düseneinrichtung oder die Farbdüseneinheit vorgesehen ist, wobei in den Halteflansch wenigstens eine Druckluftzuleitung eines Druckluftversorgungsaggregates mündet, an dem Halteflansch wenigstens ein Anschluss für eine Druckluftversorgung der Düseneinrichtung oder der Farbdüseneinheit vorgesehen ist und der Halteflansch wenigstens eine Arretiereinrichtung für die Düseneinrichtung oder die Farbdüseneinheit aufweist.

Die verwendeten Farbkartuschen weisen typischerweise in ihrem Farbreservoir wenigstens eine Kugel auf, die dafür sorgt, dass sich die Farbe in dem Farbreservoir bei einer Bewegung der Farbkartusche durchmischt, sodass die Farbe die richtige Zusammensetzung besitzt. Um auch bei einer zwischenzeitlichen Lagerung der verwendeten unterschiedlichen Farbkartuschen oder Farbdüseneinheiten eine gute Farbdurchmischung innerhalb des jeweiligen Farbkartusche gewährleisten zu können, weist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein beweg- und/oder schwenkbares Speichermodul auf, in dem wenigstens zwei Farbdüseneinheiten mit unterschiedliche Farben enthaltenden Farbkartuschen oder wenigstens zwei unterschiedliche Farben enthaltende Farbkartuschen aufbewahrbar sind. In dem Speichermodul kann beispielsweise ein ganzes Set mit verschiedene Farben enthaltenden Farbkartuschen, die jeweils einzeln auf die Düseneinrichtung aufsetzbar sind, oder entsprechenden Farbdüseneinheiten, vorgesehen sein. Eine Bewegung bzw. ein Verschwenken des Speichermoduls bewirkt gleichzeitig eine Bewegung bzw. ein Verschwenken und damit ein Durchmischen der Farbe in den Farbkartuschen. Die Bewegung bzw. das Verschwenken des Speichermoduls kann sowohl manuell mit einer an dem Speichermodul vorgesehenen Handhabe als auch automatisch erfolgen.

Das Speichermodul ist vorteilhafterweise mit geeignetem Abstand neben dem Mittel zur Farbkorrektur anzuordnen. Um einen schnellen Farbwechsel zu ermöglichen, weist daher in einer Variante der Erfindung die Vorrichtung eine Aufnahmevorrichtung auf, mit der eine Farbdüseneinheit oder eine Farbkartusche aus dem Speichermodul in die Haltevorrichtung und/oder aus der Haltevorrichtung in das Speichermodul bringbar ist.

Günstigerweise ist die Düseneinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung um wenigstens eine horizontale Rotationsachse verschwenkbar. Dadurch kann die Düseneinrichtung so bewegt werden, dass ein Farbauftrag auf die gesamte verputzte Schweißnaht, einschließlich aller Schweißnahtkonturen, erfolgen kann. Ferner ist es hiermit möglich, einen optimalen Farbauftragswinkel einzustellen. Außerdem ergibt sich daraus die Möglichkeit, einen oder mehrere vorjustierte Farbauftragswinkel, wie beispielsweise 30°, 60° oder 90° zur Werkzeugtischoberfläche bzw. zur S ichtfläche der verschweißten Kunststoffprofile, einzustellen, um charakteristische Konturen, wie beispielsweise abgeschrägte Kanten, schnell und einfach mit der Düseneinrichtung abfahren und mit Farbe versehen zu können.

Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Eckenputzvorrichtung für Kunststofffenster ist, welche eine Steuerung aufweist, die aneinander angepasste Bewegungsabläufe eines Putzwerkzeuges und der Düseneinrichtung steuert. Hier übernimmt eine gemeinsame Steuereinheit die Steuerung der Positionierung sowohl des Putzwerkzeuges als auch wenigstens einer Düse der Düseneinrichtung, wobei die jeweiligen Bewegungsabläufe speicherbar und dadurch reproduzierbar sind und eine enorme Steigerung der Effektivität der Bearbeitungsschritte erreicht wird.

Grundsätzlich kann die erfindungsgemäße Vorrichtung jedoch auch eine von anderen Arbeitsgängen unabhängige Vorrichtung, also eine Einzel- bzw. Solomaschine zur Farbkorrektur an verputzten Schweißnähten sein.

Bei diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann somit an der gleichen Vorrichtung zunächst ein Verputzen der Schweißnaht und nachfolgend eine Farbkorrektur der verputzten Schweißnaht durchgeführt werden. Dabei ist es möglich, sowohl das Putzwerkzeug als auch das Mittel zur Farbkorrektur in ein und derselben Vorrichtung unterzubringen. Es ist auch möglich, zunächst das Putzwerkzeug und danach die Düseneinrichtung in der gesteuert und automatisch verfahrbaren Haltevorrichtung aufzunehmen.

Dabei werden das Putzwerkzeug und die Düseneinrichtung in eine jeweils optimale Bearbeitungsposition gebracht, um eine stetig analoge Qualität sowohl des Verputzens als auch der Farbkorrektur der verputzten Schweißnaht zu erreichen. Es lassen sich Einstellungen bezüglich der Bearbeitungsgeschwindigkeit sowie des Sprühwinkels bei der Farbkorrektur steuern.

In einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Gebläseeinheit auf, mit welcher Rückstände, welche durch das Verputzen der Schweißnaht entstehen, weggeblasen werden können. Dadurch wird die Oberfläche der verputzten Schweißnaht effizient gesäubert. Hierdurch wird die Oberfläche der verputzten Schweißnaht optimal für die nachfolgende Farbkorrektur vorbereitet, sodass ein hochqualitatives Korrekturergebnis erzielt werden kann.

Die erfindungsgemäß verwendete Vorrichtung eignet sich insbesondere für Farbkorrekturen an allen, in irgendeiner Form farblich beschichteten Kunststoffprofilen, wie zum Beispiel mit farbiger Folie oder mit Acryl versehenen oder koextrudierten, vom Grundmaterial typischerweise weißen Kunststoffprofilen. Gerade bei dunklen Folien oder Farbbeschichtungen entsteht nach dem Verputzen der Schweißnaht eine sehr deutliche Aufhellung der Verbindungsnaht gegenüber der angrenzenden Deck- oder Folienfarbe. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine besonders effektive und optisch ansprechende Möglichkeit der Farbkorrektur der aufgehellten Verbindungsnaht gegeben.

Gemäß einer optionalen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist diese eine Wendegreifeinrichtung zum wechselnden Positionieren verschiedener Schweißnähte an dem Mittel zur Farbkorrektur auf. Mit der Wendegreifeinrichtung werden die verschweißten Kunststoffprofile in eine entsprechende Bearbeitungsposition zur Farbkorrektur der Schweißnaht gebracht. Durch die automatisierte Positionierung der zu bearbeitenden Schweißnaht an der Bearbeitungsposition wird die Effektivität und Präzision sowie der Qualität der Bearbeitung gegenüber einer manuellen Tätigkeit wesentlich erhöht.

Die erfindungsgemäße Aufgabe wird ferner durch ein Verfahren der oben genannten Gattung gelöst, bei dem mit wenigstens einer Düseneinrichtung ein Farbauftrag auf die verputzte Schweißnaht erfolgt, wobei die Düseneinrichtung über wenigstens einen Farbvorratsbehälter oder wenigstens eine Farbkartusche mit Farbe versorgt wird, die Düseneinrichtung gesteuert mit Druckluft betrieben wird, die Düseneinrichtung während des Farbauftrages an oder über der verputzten Schweißnaht entlang bewegt wird und diese Bewegung automatisiert und gesteuert vorgenommen wird.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren liegen die miteinander verschweißten und an der Schweißnaht verputzten Kunststoffprofile auf der Auflage- und Fixiereinheit auf und sind in einer Bearbeitungsposition fixiert. Die Bearbeitungsposition befindet sich typischerweise direkt unter bzw. an dem Mittel zur Farbkorrektur. Indem die verschweißten Kunststoffprofile in der Bearbeitungsposition zumindest während der Bearbeitung fixiert sind, wird ein Verrutschen der verschweißten Kunststoffprofile auf der Auflage- und Fixiereinheit während des Farbauftrages verhindert, wodurch wiederum das Mittel zur Farbkorrektur hochgenau an bzw. über der Schweißnaht bei der Schweißnahtbearbeitung geführt werden kann. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die verputzte Schweißnaht derart farblich nachbehandelt, dass keine optische Beeinträchtigung an der Verbindungsstelle zwischen den Kunststoffprofilen mehr vorliegt.

Hierzu wird in dem erfindungsgemäßen Verfahren mit Hilfe der Düseneinrichtung Farbe auf die verputzte Schweißnaht aufgetragen. In einer ersten Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens wird Farbe aus wenigstens einem Farbvorratsbehälter der Düseneinrichtung zugeführt und von dieser unter Verwendung von Druckluft auf die zu behandelnde, verputzte Schweißnaht gesprüht oder gespritzt.

Es ist in einer anderen Variante der Erfindung vorgesehen, dass auf wenigstens eine Düse der Düseneinrichtung eine Farbkartusche aufgesetzt wird und Druckluft genutzt wird, um die in der Farbkartusche befindliche Farbe auf die zu behandelnde, verputzte Schweißnaht aufzutragen. Dieser Vorgang läuft im Fertigungsprozess vorzugsweise automatisiert ab.

Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sind wesentlich gleichmäßigere, optisch ansprechendende Farbschichten realisieren, als es durch das manuelle Auftragen einer Farbschicht mit einem Farbstift möglich ist.

Für den Farbauftrag kann die Düseneinrichtung gemäß der ersten Verfahrensoption über wenigstens einen Farbvorratsbehälter gesteuert mit Farbe versorgt werden, über welchen eine ausreichende und definierte Farbmittelzufuhr gesichert werden kann. Der Farbvorratsbehälter lässt sich auf einfache Weise mit Farbe befüllen bzw. erforderlichenfalls komplett auswechseln.

Wird gemäß der zweiten Verfahrensoption auf die Düseneinrichtung eine Farbkartusche aufgesetzt, können Farbzuleitungen zu der Düseneinrichtung entfallen. Je nachdem, welche Farbe auf die Schweißnaht aufgetragen werden soll, kann eine entsprechend mit Farbe gefüllte Farbkartusche auf die Düseneinrichtung aufgebracht werden. Die Farbkartusche kann beispielsweise auf die Düseneinrichtung aufgesteckt oder aufgeschraubt werden. Somit kann die Farbkartusche auf einfache Weise ausgewechselt werden.

Während des Farbauftrages wird die Düseneinrichtung entlang der verputzten Schweißnaht bewegt, wobei diese Bewegung automatisiert und gesteuert vorgenommen wird. Durch diese gesteuerte und automatisierte Bewegung der Düseneinrichtung ist es möglich, den Farbauftrag entsprechend der Kontur der verschweißten Kunststoffprofile vorzunehmen, diese Bewegung reproduzierbar zu speichern und beliebig oft in exakter Weise zu wiederholen.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird Farbe über wenigstens einen Schlauch von dem wenigstens einen Farbvorratsbehälter zu der Düseneinrichtung geleitet. Dabei wird die Farbzufuhr über wenigstens ein Ventil gesteuert. Bei dieser Vorgehensweise kann der Farbvorratsbehälter in einem gewissen Abstand zu der sich bewegenden Düseneinrichtung befestigt werden, ohne dass das Gewicht oder die Position des Farbvorratsbehälters einen negativen Einfluss auf die Beweglichkeit der Düseneinrichtung hat. Zudem ist durch eine externe Lage eine erleichterte Befüllung bzw. Auswechselung des Farbvorratsbehälters gegeben, ohne dass der Bearbeitungsablauf der Düseneinrichtung gestört werden muss.

Die Schlauchlänge und/oder die Schlauchgröße kann wahlweise an den vorzunehmenden Farbauftrag angepasst werden. Zudem können bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens mehrere Schläuche an der Düseneinrichtung montiert sein, die zu unterschiedlichen Farbvorratsbehältern führen. Mit Hilfe wenigstens eines Ventils kann daraufhin die jeweils angeforderte Farbe der Düseneinrichtung gesteuert zugeführt werden. Durch die Verwendung des wenigstens einen Ventils zur Steuerung der Farbzufuhr zur Düseneinrichtung wird außerdem sichergestellt, dass wenigstens eine Düse der Düseneinrichtung mit einer konstanten, ausreichenden Farbmenge versorgt wird, sodass ein gleichmäßiger Farbauftrag auf die verputzte Schweißnaht erfolgen kann.

Besonders von Vorteil ist jedoch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei dem wenigstens ein Farbvorratsbehälter und wenigstens ein Reinigungsmittelbehälter in einer Wechseleinheit vorgesehen werden, wobei Farbe aus einem der Farbvorratsbehälter oder Reinigungsmittel aus einem der Reinigungsmittelbehälter über ein Wechselventil der Düseneinrichtung zugeführt wird. Bei dieser Ausführungsform wird über eine Steuerung des Wechselventils die jeweils gewünschte Farbe oder das Reinigungsmittel der Düseneinrichtung zugeführt. Zwischen der Verwendung unterschiedlicher Farben kann damit auf einfache Weise eine Zwischenreinigung realisiert werden. Es wird bei dieser Form des erfindungsgemäßen Verfahrens nur eine Zuführung, wie beispielsweise ein Schlauch, vom Wechselventil zu der Düseneinrichtung benötigt. Die Zuführungen von den einzelnen Behältern zu dem Wechselventil können zudem relativ kurz gehalten werden. Auf diese Weise ergibt sich ein übersichtliches Farbversorgungssystem.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass Farbe abwechselnd oder gleichzeitig von wenigstens zwei Farbvorratsbehältern zu der Düseneinrichtung geleitet wird. Dabei kann die Farbmenge pneumatisch über wenigstens ein Ventil gesteuert werden. Dadurch, dass Farbe aus wenigstens zwei Farbvorratsbehältern zugeführt werden kann, ist ein Farbschichtauftrag bestehend aus unterschiedlichen Farbarten mit einer über das wenigstens eine Ventil steuerbaren Farbmenge möglich. Zudem lässt sich eine Farbgrundierung und/oder eine Versiegelung der Farbschicht realisieren.

In einer günstigen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Düseneinrichtung von verbleibenden Farbrückständen mit Hilfe einer Spülvorrichtung gereinigt, wobei die Zufuhr des Spülmittels über wenigstens ein Ventil gesteuert wird. Auf diese Weise werden Verstopfungen der Düseneinrichtung durch Farbrückstände, eine Ablenkung des Farbsprühstrahles durch eine verstopfte Düse und/oder ein Vermischen von Farbresten mit einer neu aufzutragenden Farbe vermieden, wodurch eine hohe Reinheit und Exaktheit des Farbauftrages bei dem erfindungsgemäßen Verfahren gewährleistet wird.

Durch die gesteuerte Zufuhr des Spülmittels kann einem unterschiedlich vorhandenen Farbverschmutzungsgrad der Düseneinrichtung entsprochen werden und einer unnötigen Verschwendung umweltbelastender Spülmittel entgegen gewirkt werden. Zudem ist durch einen einstellbaren Druck des eingeleiteten Spülmittels eine gründliche Säuberung der Düseneinrichtung von Farbrückständen realisierbar.

Wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eine Farbversorgung durch wenigstens eine Farbkartusche verwendet, kann die Farbkartusche gemäß einer erfindungsgemäßen Option auf die Düseneinrichtung geschraubt oder gesteckt werden, wobei sich durch das Aufschrauben oder Aufstecken ein an der Düseneinrichtung vorgesehener Farbauslass der Farbkartusche öffnet. Ein vorheriges Öffnen der Farbkartusche ist hier daher nicht notwendig, was die Handhabbarkeit beim Farbkartuschenwechsel erleichtert. Außerdem sind hier die Farbkartuschen vor ihrem Gebrauch zuverlässig verschlossen werden, wodurch sie über längere Zeit haltbar sind.

Die Farbe lässt sich besonders gleichmäßig und zuverlässig aus der Farbkartusche herausdrücken, wenn gemäß einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens die Druckluft durch ein Druckluftversorgungsaggregat bereitgestellt wird, das an die Düseneinrichtung gekoppelt wird, wobei ein in die Farbkartusche führender Druckluftkanal mit wenigstens einem an der Düseneinrichtung anliegenden Druckluftanschluss des Druckluftversorgungsaggregates verbunden wird.

In diesem Fall ist es dann, wenn eine auf die Düseneinrichtung aufschraubbare oder aufsteckbare Farbkartusche verwendet wird, sinnvoll, wenn sich neben dem Farbauslass auch der Druckluftkanal der Farbkartusche beim Aufschrauben oder Aufstecken der Farbkartusche auf die Düseneinrichtung öffnet.

Um die Düseneinrichtung oder eine aus einer Düseneinrichtung und einer Farbkartusche zusammengesetzte Farbdüseneinheit leicht und dennoch sicher an der Haltevorrichtung zu installieren und dabei gleichzeitig mit der Druckluftversorgung zu verbinden, ist es in einem Beispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen, dass die Düseneinrichtung oder die Farbdüseneinheit an einem an der Haltevorrichtung vorgesehenen und mit einem Druckluftversorgungsaggregat verbundenen Halteflansch befestigt wird, wobei wenigstens ein Druckluftkanal der Düseneinrichtung oder der Farbdüseneinheit mit wenigstens einem an dem Halteflansch vorgesehenen Anschluss für eine Druckluftversorgung der Düseneinrichtung oder der Farbdüseneinheit gekoppelt wird.

In einer weiteren Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens werden wenigstens zwei verschiedene Farben enthaltende Farbkartuschen oder wenigstens zwei, jeweils aus einer Düseneinrichtung und einer Farbkartusche zusammengesetzte Farbdüseneinheiten in einem Speichermodul gelagert und bei Bedarf durch eine Aufnahmevorrichtung aus dem Speichermodul entnommen und in die Haltevorrichtung gebracht werden und/oder aus der Haltevorrichtung in das Speichermodul gebracht. Mit dem Speichermodul können alle notwendigen Farben bereitgestellt werden, wobei durch die Aufnahmevorrichtung ein automatisierter Farbwechsel möglich ist.

Um die Farben in den im Speichermodul gelagerten Farbkartuschen trotz Lagerung gut durchmischt zu halten, sieht eine nächste Erfindungsvariante vor, dass das Speichermodul während der Lagerung der Farbkartuschen oder der Farbdüseneinheiten bewegt oder geschwenkt wird.

Vorzugsweise wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die Düseneinrichtung entsprechend der Kontur der verputzten Schweißnaht bewegt, wobei die Bewegung neben wenigstens einer linearen auch wenigstens eine Schwenkbewegung umfasst. Durch die lineare und/oder die Schwenkbewegung der Düse ist es möglich, den Spritzwinkel der Düseneinrichtung beispielsweise bezüglich einer winkligen Eckenprofilstruktur so einzustellen, dass der Farbauftrag zum einen in einem einstellbaren Winkel und Abstand bezüglich der verputzten Schweißnaht und zum anderen in einer definierbaren Breite und Dicke vollständig entlang der Schweißnaht erfolgt.

Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn das erfindungsgemäße Verfahren an einer Eckenputzvorrichtung für Kunststofffenster ausgeführt wird. Somit können die technischen Gegebenheiten einer bereits vorhandenen, im Stand der Technik bewährten Eckenputzvorrichtung, wie beispielsweise eine vorhandende Auflage- und Fixiereinheit und/oder ein Bearbeitungsroboter, für das erfindungsgemäße Verfahren genutzt werden.

Zudem ist es hierdurch möglich, direkt nach dem Verputzen der Schweißnaht die Farbkorrektur an der verputzten Scheißnaht an der gleichen Vorrichtung und in der gleichen Position und Ausrichtung der verschweißten Kunststoffprofile auszuführen. Eine Neujustierung der verschweißten Kunststoffprofile ist dabei nach dem Verputzen nicht erforderlich, was die Effektivität der Bearbeitung erhöht.

In einer besonders geeigneten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die jeweils zu bearbeitende Schweißnaht durch ein Ergreifen und Drehen der verschweißten Kunststoffprofile durch wenigstens eine Wendegreifeinrichtung in eine entsprechende Bearbeitungsposition bezüglich der Düseneinrichtung gebracht. Durch die steuerbare Wendegreifeinrichtung kann eine exakte, mit einem geringen Zeitaufwand verbundene Positionierung der zu bearbeitenden Schweißnaht an und/oder unter der Düseneinrichtung vorgenommen werden.

Sinnvoll ist es auch, wenn durch eine Gebläseeinrichtung vor der Farbkorrektur die bei dem Verputzen der Schweißnaht entstehenden Verputzrückstände von der Oberfläche der Schweißnaht abgeblasen werden. Verputzrückstände können bei dieser Verfahrensvariante sauber entfernt werden, sodass daraufhin eine von Rückständen unbeeinträchtigte Farbkorrektur vorgenommen werden kann.

Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, deren Aufbau, Funktion und Vorteile werden im Folgenden anhand von Figuren näher erläutert, wobei

1 schematisch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Bearbeitung einer Schweißnaht mit einer auf eine Düseneinrichtung der Vorrichtung aufgesetzten Farbkartusche in einer perspektivischen Draufsicht auf die zu bearbeitende, verputzte Schweißnaht zeigt;

2 schematisch eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Bearbeitung einer Schweißnaht mit einer an eine Düseneinrichtung der Vorrichtung angeschlossenen, mehrere Farbvorratsbehälter und einen Reinigungsmittelbehälter aufweisenden Wechseleinheit in einer perspektivischen Draufsicht auf die zu bearbeitende, verputzte Schweißnaht zeigt;

3 schematisch eine Seitenansicht einer auf eine Düseneinrichtung aufgesetzten Farbkartusche zeigt; und

4 schematisch eine Seitenansicht einer an einem mit einer Druckluftversorgung verbundenen Halteflansch befestigten Farbdüseneinheit zeigt.

1 zeigt schematisch eine Vorrichtung 1 zur Bearbeitung einer Schweißnaht 2 von miteinander verschweißten Kunststoffprofilen 3a, 3b gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die verschweißten Kunststoffprofile 3a, 3b liegen auf einer Auflage- und Fixiereinheit 4 auf. Die Auflage- und Fixiereinheit 4 ist beispielsweise ein Bearbeitungstisch mit entsprechenden Anschlagelementen 41 für ein ausgerichtetes Auflegen der verschweißten Kunststoffprofile 3a, 3b, wobei die verschweißten Kunststoffprofile 3a, 3b in der ausgerichteten Position durch in 1 nicht gezeigte Fixierelemente fixierbar sind.

Die in 1 dargestellten, verschweißten Kunststoffprofile 3a, 3b sind Profile von Kunststofffenstern, die an ihren auf Gehrung geschnittenen Enden unter Ausbildung einer Fensterrahmenecke und unter Ausbildung der Schweißnaht 2 an der Verbindungsstelle miteinander verschweißt sind. Wie es in 1 schematisch dargestellt ist, weist die Eckverbindung zwischen den Kunststoffprofilen 3a, 3b eine spezielle Kontur 21 auf, sodass sich die Schweißnaht 2 nicht nur oberflächlich über die Eckverbindung, sondern auch winklig über den Eckeninnenbereich erstreckt. Grundsätzlich kann die vorliegende Erfindung jedoch auch bei anderen, miteinander verschweißten Kunststoffprofilen zum Einsatz kommen.

In dem Beispiel von 1 ist die Schweißnaht 2 bereits verputzt. Das heißt, die ursprünglich beim Verschweißen der Kunststoffprofile 3a, 3b entstehende Schweißwulst bzw. Schweißraupe wurde in einem vorhergehenden Arbeitsgang oberflächlich entfernt. Dabei kann an der Stelle der verputzten Schweißnaht 2 eine geringe Nut infolge des Verputzens der Schweißnaht 2 zwischen den verschweißten Kunststoffprofilen 3a, 3b ausgebildet sein. In anderen, nicht gezeigten Varianten der Erfindung kann die Vorrichtung 1 zusätzlich ein Putzwerkzeug aufweisen, sodass die Schweißnaht 2 an der gleichen Vorrichtung 1 verputzt und farbbehandelt werden kann.

In dem Ausführungsbeispiel von 1 weist der Bereich der Schweißnaht 2 eine andere Farbe als die in der Draufsicht sichtbaren Sichtflächen 31a, 31b der Kunststoffprofile 3a, 3b auf. Dieser Farbunterschied kann beispielsweise daraus resultieren, dass auf den Sichtflächen 31a, 31b der Kunststoffprofile 3a, 3b eine farbige Folienbeschichtung vorgesehen ist oder die Sichtflächen der Kunststoffprofile 3a, 3b eine Acrylbeschichtung aufweisen. Bedingt durch das Verschweißen und nachfolgende Verputzen ist an der Schweißnaht 2 die Farbfolie oder Acrylbeschichtung der Kunststoffprofile 3a, 3b nicht mehr vorhanden oder stark beeinträchtigt.

In dem Ausführungsbeispiel von 1 liegt die zu bearbeitende Schweißnaht 2 direkt unterhalb eines Mittels zur Farbkorrektur. Das Mittel zur Farbkorrektur ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine Düseneinrichtung 5 bzw. eine Pistole, wobei auf die Düseneinrichtung 5 eine Farbkartusche 6 aufgebracht ist. Die in der Farbkartusche 6 befindliche Farbe entspricht vorzugsweise der Farbe der Sichtflächen 31a, 31b der Kunststoffprofile 3a, 3b.

Die Düseneinrichtung 5 ist über eine Druckluftzuführung 71 mit einem Druckluftversorgungsaggregat 7 gekoppelt. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird durch das Druckluftversorgungsaggregat 7 mit der Druckluftleitung 71 Sprühluft und mit der Druckluftleitung 73 Stützluft bereitgestellt. In den Druckluftleitungen 71, 73 sind jeweils Ventile 72, 74 für eine gesteuerte Zuführung von Druckluft zu der Düseneinrichtung 5 vorgesehen.

Die Düseneinrichtung 5 ist ferner in einer gesteuert und automatisch verfahrbaren Haltevorrichtung 8 vorgesehen. Mit Hilfe der Haltevorrichtung 8, die beispielsweise in drei linearen Richtungen (x, y, z) und zwei Rotationsrichtungen bewegbar ist, ist die Düseneinrichtung 5 oder wenigstens eine Düse 51 der Düseneinrichtung 5 an und/oder über der zu bearbeitenden Schweißnaht 2 entlang bewegbar. Insbesondere ist die in 1 gezeigte Düseneinrichtung 5 um eine horizontale Achse A schwenkbar, wodurch die Düseneinrichtung 5 auch entlang einer winkligen Eckkontur an der Schweißnaht 2 entlang bewegt werden kann. Dadurch ist bei der vorliegenden Erfindung eine Lackierung bzw. Farbbeschichtung der verputzten Schweißnaht 2 von oben und/oder von der Seite und/oder grundsätzlich auch von unten möglich. Generell ist es bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 auch möglich, die Düseneinrichtung 5 seitlich zu verschieben. Die Bewegung der Düseneinrichtung 5 oder wenigstens einer Düse 51 der Düseneinrichtung 5 an der Haltevorrichtung 8 wird durch eine Steuerung 9 in Abhängigkeit von der zu bearbeitenden Kontur 21 der Schweißnaht 2 gesteuert.

In der Ausführungsform von 1 sind die Düseneinrichtung 5 und die Farbkartusche 6 als eine Farbdüseneinheit 25 ausgebildet, wobei mehrere unterschiedliche Farbdüseneinheiten 25, welche jeweils Farbkartuschen 6 mit unterschiedlichen Farben aufweisen, in einem Speichermodul 26 vorgesehen sind. Das Speichermodul 26 befindet sich in 1 in der Nähe des Mittels zur Farbkorrektur, wobei eine Aufnahmevorrichtung 28 vorgesehen ist, mit welcher jeweils eine Farbdüseneinheit 25 aus dem Speichermodul 26 entnommen und zu der Haltevorrichtung 8 gebracht werden kann bzw. umgekehrt eine aktuell nicht mehr benötigte Farbdüseneinheit 25 von der Haltevorrichtung 8 zu dem Speichermodul 26 transportiert werden kann. Das gleiche Prinzip ist auch dann anwendbar, wenn in dem Speichermodul 26 nur Farbkartuschen 6 für einen Farbwechsel gelagert werden.

In der in 1 dargestellten Ausführungsform ist an dem Speichermodul 26 eine Handhabe 32 zum Bewegen bzw. Verschwenken des Speichermoduls 26 und damit der darin aufgenommenen Farbdüseneinheiten 25 vorgesehen. Beispielsweise kann das Speichermodul 26 jeweils um 180° hin und her versch wenkt werden. Grundsätzlich kann auch eine andere Handhabe eingesetzt werden, mit welcher beispielsweise eine lineare und/oder eine Schüttelbewegung an dem Speichermodul 26 ausgeführt werden kann. Durch das Verschwenken bzw. anderweitige Bewegen des Speichermoduls 26 bzw. der darin aufbewahrten Farbkartuschen 6 wird die in den Farbkartuschen 6 befindliche Farbe durchmischt, sodass auch bei einer Lagerung der Farbkartuschen 6 eine gute Farbqualität innerhalb der Farbkartuschen 6 vorliegt und diese kurzfristig für einen Farbwechsel einsatzbereit sind.

2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1‘ zur Bearbeitung einer Schweißnaht 2 von miteinander verschweißten Kunststoffprofilen 3a, 3b. Dabei verweisen in 2 gleiche Bezugszeichen wie in 1 auf gleiche Elemente, weshalb an dieser Stelle auf die oben bereits erfolgte Beschreibung dieser Elemente verwiesen wird.

Im Unterschied zu der Vorrichtung 1 aus 1 ist die Düseneinrichtung 5 der Vorrichtung 1‘ mit einer Wechseleinheit 17 gekoppelt, welche in dem gezeigten Ausführungsbeispiel mehrere Farbvorratsbehälter 10 und einen Reinigungsmittelbehälter 16 aufweist. Dabei ist die gezeigte Anzahl der Farbvorratsbehälter 10 und des Reinigungsmittelbehälters 16 in 2 rein exemplarisch, das heißt, grundsätzlich frei wählbar.

Die Farbvorratsbehälter 10 und der Reinigungsmittelbehälter 16 sind jeweils über Führungselemente 11‘ mit einem Wechselventil 13 verbunden. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel werden als Führungselemente 11‘ Schläuche verwendet. Anstelle der Schläuche können grundsätzlich auch andere Führungselemente 11‘, wie beispielsweise Rohrleitungen oder Kanäle, eingesetzt werden.

Das Wechselventil 13 ist über eine Steuerung 9 steuerbar, sodass aus der Wechseleinheit 17 ein Farbvorratsbehälter 10 oder der Reinigungsmittelbehälter 16 ausgewählt und mit einem Ausgang des Wechselventils 13 verbunden werden kann. Der Ausgang des Wechselventils 13 ist über ein Leitelement 11, das in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein Schlauch ist, mit der Düseneinrichtung 5 verbunden.

In den Farbvorratsbehältern 10 sind jeweils unterschiedliche Farben vorgesehen. In dem Reinigungsmittelbehälter 16 befindet sich ein Reinigungsmittel, welches insbesondere zur Reinigung der Kanäle der Düseneinrichtung 5 und/oder der Kanäle des Wechselventils 13 und/oder des Leitelementes 11 geeignet ist. Die Farbvorratsbehälter 10 und der Reinigungsmittelbehälter 16 sind beispielsweise für eine Reinigung von der Wechseleinheit 17 abkoppelbar, gegen andere Behälter austauschbar und/oder wiederbefüllbar.

Über den jeweils ausgewählten Farbvorratsbehälter 10, der eine an die Farbe der Sichtflächen 31a, 31b der verschweißten Kunststoffprofile 3a, 3b angepasste Farbe enthält, wird diese Farbe der Düseneinrichtung 5 zugeführt, wobei über wenigstens eine Düse 51 der Düseneinrichtung 5 die Farbe auf die zu behandelnde Schweißnaht 2 gesprüht oder gespritzt wird. Dabei kann bei der vorliegenden Erfindung eine elementspezifische Farbzuordnung programmtechnisch in einer Steuerung der Vorrichtung 1 hinterlegt werden.

3 zeigt schematisch eine Seitenansicht einer beispielsweise in der Ausführungsform von 1 verwendeten Farbdüseneinheit 25. Die Farbdüseneinheit 25 setzt sich aus einer Düseneinrichtung 5 und einer auf die Düseneinrichtung 5 aufgeschraubten oder aufgesteckten Farbkartusche 6 zusammen. Obgleich die Farbkartusche 6 in der Ausführungsform von 3 auf der Düseneinrichtung 5 vorgesehen ist, kann sie grundsätzlich auch beispielsweise seitlich der Düseneinrichtung 5 an dieser vorgesehen sein.

Durch das Aufschrauben oder Aufstecken der Farbkartusche 6 auf die Düseneinrichtung 5 öffnet sich ein Farbauslass 18 an einem Boden der Farbkartusche 6, sodass Farbe aus der Farbkartusche 6 in die Düseneinrichtung 5 gedrückt werden kann.

Im Inneren der Farbkartusche 6 ist ein Farbreservoir 20 mit einer darin befindlichen Farbe vorgesehen. In dem Farbreservoir 20 befindet sich eine Kugel 33, die bei einer Bewegung der Farbkartusche 6, die beispielsweise durch eine Bewegung der automatisch verfahrbaren Haltevorrichtung 8 der Vorrichtung 1 entlang der zu behandelnden Schweißnaht 2 oder durch eine Bewegung des in 1 gezeigten Speichermoduls 26 hervorgerufen wird, eine Eigenbewegung ausführt, was zu einer Durchmischung der Farbbestandteile in dem Farbreservoir 20 führt. Das Farbreservoir 20 ist nach oben hin durch einen beweglichen Kolben 19 abgeschlossen.

Ferner öffnet sich durch das Aufschrauben oder Aufstecken der Farbkartusche 6 auf die Düseneinrichtung 5 ein um das bzw. neben dem Farbreservoir 20 ausgebildeter Druckluftkanal 24 innerhalb der Farbkartusche 6 hin zu der Düseneinrichtung 5, sodass eine Verbindung zwischen dem Druckluftkanal 24 und einer Druckluftleitung 71 hergestellt wird. Die Druckluft bzw. die Sprühluft aus der Druckluftleitung 71 fließt hierdurch, wie es durch die Pfeile in 3 angedeutet ist, in den Druckluftkanal 24 und drückt auf den Kolben 19. Dadurch wird der Kolben 19 nach unten gedrückt, sodass Farbe aus der Farbkartusche 6 in die darunter befindliche Düseneinrichtung 5 gedrückt wird. Die Farbe wird daraufhin durch die Düse 51 der Düseneinrichtung 5 auf die beispielsweise ein 1 dargestellte, zu behandelnde Schweißnaht 2 gesprüht, wie es schematisch in 3 durch die aus der Düse 51 austretenden Linien dargestellt ist.

Die in 3 gezeigte Farbdüseneinheit 25 bildet ein in sich geschlossenes System, in welchem die Farbe nicht bzw. über lange Zeit nicht austrocknet. Bei leerer Farbkartusche 6 kann diese ohne Weiteres wieder von der Düseneinrichtung 5 entfernt werden, sodass die Düseneinrichtung 5 daraufhin weiter verwendbar ist. Dafür kann die Farbkartusche 6 oder die Düseneinrichtung 5 mit einer Farbfüllstandsanzeige oder einem Farbfüllstandsmesser ausgerüstet sein. Von dem Farbfüllstandsmesser kann in einer Variante der Erfindung eine Warnmeldung bei Erreichen eines geringen Farbfüllstandes ausgegeben werden. Ferner kann an der Düseneinrichtung 5 ein Abfragemodul zum Abfragen des Farbfüllstandes der Farbkartusche 6 vorgesehen sein. Die Düseneinrichtung 5 kann dabei außerhalb der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 gereinigt werden. Solange die Farbkartusche 6 und die Düseneinrichtung 5 die Farbdüseneinheit 25 bilden, ist eine Reinigung nicht notwendig, da, wie es in 1 dargestellt ist, die Farbdüseneinheit 25 im Ganzen austauschbar ist.

Durch die in 3 dargestellte Form der Druckluftzuführung zu der Farbkartusche 6 lässt sich die Farbkartusche 6 besonders leicht auswechseln. In anderen, nicht gezeigten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist es generell auch möglich, der Farbkartusche 6 die Druckluft nicht über die Düseneinrichtung 5, sondern beispielsweise von oben zuzuführen.

4 zeigt schematisch in einer Seitenansicht eine an einem Halteflansch 27 einer Haltevorrichtung 8 befestigte Farbdüseneinheit 25. In den Halteflansch 27 münden die Druckluftzuleitungen 71, 73 eines beispielsweise in 1 dargestellten Druckluftversorgungsaggregates 7. Die Druckluftzuleitungen 71, 73 enden dabei an Anschlüssen 29, 30 für eine Druckluftversorgung der Düseneinrichtung 5 der Farbdüseneinheit 25. Die entsprechenden Druckluftanschlüsse der Düseneinrichtung 5 sind exakt zu den Anschlüssen 29, 30 ausgerichtet, sodass ausgehend von diesen Anschlüssen 29, 30 sowohl die Sprühluftversorgung als auch die Stützluftversorgung der Farbdüseneinheit 25 gewährleistet ist.

Um die Farbdüseneinheit 25 in der in 4 gezeigten Position zu fixieren, ist die Farbdüseneinheit 25 mit einer Arretiereinrichtung 14, wie beispielsweise einem Bügel oder einer Klemme, an dem Halteflansch 27 arretiert.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 3001370 C2 [0004, 0006]
  • DE 3641733 A [0004, 0006]
  • DE 3317632 A1 [0005, 0006]
  • DE 2312362 A [0007, 0007]
  • DE 2616518 A1 [0008]