Title:
Scharniervorrichtung
Kind Code:
B4
Abstract:

[Zu lösendes Problem]
Eine Aufgabe ist die Schaffung einer Scharniervorrichtung eines Fahrzeugtürscharniers oder dergleichen, in der die Steifheit sichergestellt ist, ohne die Plattendicke eines türseitigen Scharnierglieds 1 zu erhöhen, und die weniger wahrscheinlich rostet.
[Lösung]
Das türseitige Scharnierglied 1 ist durch Pressen einer Stahlplatte gebildet und weist eine Struktur auf, in der ein erster Schenkelabschnitt 11 und ein zweiter Schenkelabschnitt 12 bei einem Verbindungsabschnitt 13 miteinander verbunden sind. An Kopplungsabschnitten 21, 22 eines karosserieseitigen Scharnierglieds 2 sind Kopplungsabschnitte 11a, 12a angebracht und mit einem Schaftbolzen 3 schwenkbar aneinander befestigt. Gebogene Abschnitte 11c, 11c sind in der Weise gebildet, dass die Endabschnitte des türseitigen Scharnierglieds 1 in Richtung eines durch den Kopplungsabschnitt 11a und durch einen Befestigungssitzabschnitt 11b definierten Raums (11A) gebogen und angehoben sind. Die gebogenen Abschnitte 12c, 12c sind in der Weise gebildet, dass die Endabschnitte des türseitigen Scharnierglieds 1 in Richtung eines durch den Kopplungsabschnitt 12a und durch einen Befestigungssitzabschnitt 12b definierten Raums (12A) gebogen und angehoben sind. Durch die durch die gebogenen Abschnitte 12c, 12c gebildeten geneigten Oberflächen wird veranlasst, dass in dem zweiten Schenkelabschnitt 12 Regenwasser und dergleichen nach unten laufen.



Inventors:
Fujii, Takayuki (Shizuoka-ken, Hamamatsu-shi, JP)
Application Number:
DE102013106385A
Publication Date:
02/13/2014
Filing Date:
06/19/2013
Assignee:
SUZUKI MOTOR CORPORATION (Shizuoka-ken, Hamamatsu-shi, JP)
International Classes:
Foreign References:
EP03821701990-08-16
WO2010064529A12010-06-10
JP5286260B22013-09-11
JPH8197952A
JPH08197952A1996-08-06
Attorney, Agent or Firm:
Betten & Resch Patent- und Rechtsanwälte PartGmbB, 80333, München, DE
Claims:
1. Scharniervorrichtung, die zwei Scharnierglieder (1, 2) umfasst, die mit einem Schaftbolzen (3) in Kopplungsabschnitten (11a, 12a, 21, 22) der jeweiligen Scharnierglieder (1, 2) schwenkbar aneinander befestigt sind, wobei
wenigstens eines (1) der zwei Scharnierglieder (1, 2) eine Struktur aufweist, in der der plattenförmige Kopplungsabschnitt (11a, 12a), ein plattenförmiger Befestigungssitzabschnitt (11b, 12b) und plattenförmige, gebogene Abschnitte (11c, 12c) durch Pressen einer Stahlplatte integral gebildet sind und der Befestigungssitzabschnitt (11b, 12b) im Wesentlichen senkrecht mit dem Kopplungsabschnitt (11a, 12a) verbunden ist, und
die gebogenen Abschnitte (11c, 12c) des Scharnierglieds (1) in einem Verbindungsabschnitt zwischen dem Kopplungsabschnitt (11a, 12a) und dem Befestigungssitzabschnitt (11b, 12b) in der Weise gebildet sind, dass beide seitlichen Endabschnitte des Verbindungsabschnitts zwischen dem Kopplungsabschnitt (11a, 12a) und dem Befestigungssitzabschnitt (11b, 12b) des Scharnierglieds (1) hin zu einem durch den Kopplungsabschnitt (11a, 12a) und durch den Befestigungssitzabschnitt (11b, 12b) definierten Raum (11A, 12A) in eine derartige Richtung gebogen und angehoben sind, dass sie nahe beieinander sind.

2. Scharniervorrichtung nach Anspruch 1, wobei
in dem Befestigungssitzabschnitt (11b, 12b) eine Befestigungsbohrung (11b1, 12b1) gebildet ist, durch die ein Bolzen (7) zum Befestigen des Scharnierglieds (1) an einer Befestigungsfläche eingeführt ist, und
wobei sich eine Linie, die die Endbereiche (14a) einer Grenze (14) zwischen dem Befestigungssitzabschnitt (11b, 12b) und dem gebogenen Abschnitt (11c, 12c) in jedem der Endabschnitte des Scharnierglieds (1) verbindet, näher zu einem Ende des Befestigungssitzabschnitts (11b, 12b) als eine Endstelle (71a) auf der Seite des Kopplungsabschnitts (11a, 12a) eines Kopfsitzabschnitts (71) des in die Befestigungsbohrung (11b1, 12b1) eingeführten Bolzens (7) befindet.

3. Scharniervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, die umfasst:
einen ersten Schenkelabschnitt (11), der einen ersten Kopplungsabschnitt (11a), einen ersten Befestigungssitzabschnitt (11b) und erste gebogene Abschnitte (11c) enthält; und
einen zweiten Schenkelabschnitt (12), der einen zweiten Kopplungsabschnitt (12a), einen zweiten Befestigungssitzabschnitt (12b) und zweite gebogene Abschnitte (12c) enthält, wobei
der erste Schenkelabschnitt (11) und der zweite Schenkelabschnitt (12) in der Weise angeordnet sind, dass sich der durch den Kopplungsabschnitt (11a, 12a) und durch den Befestigungssitzabschnitt (11b, 12b) in jedem der Schenkelabschnitte (11, 12) definierte Raum (11A, 12A) auf einer Außenseite befindet und die Kopplungsabschnitte (11a, 12a) des ersten Schenkelabschnitts bzw. des zweiten Schenkelabschnitts (11, 12) einander gegenüberliegen, und
der erste Schenkelabschnitt (11) und der zweite Schenkelabschnitt (12) integral in der Weise gebildet sind, dass die Endabschnitte der jeweiligen Kopplungsabschnitte (11a, 12a) miteinander verbunden sind.

Description:

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Scharniervorrichtung, die z. B. für ein Fahrzeugtürscharnier, das zum Befestigen einer Fahrzeugtür an einer Fahrzeugkarosserie verwendet wird, geeignet ist.

Dieser Typ eines herkömmlichen Fahrzeugtürscharniers enthält solche, die z. B. in der JP H 08 197 952 A und in der JP 5 286 260 B2 offenbart sind. Viele dieser Fahrzeugtürscharniere weisen eine Struktur auf, in der ein türseitiges Scharnierglied wegen Beschränkung der Dicke der Tür an einer Kante der Tür befestigt ist. Somit weist das türseitige Scharnierglied eine Struktur auf, in der plattenförmige Kopplungsabschnitte und plattenförmige Befestigungssitzabschnitte einteilig durch Pressen gebildet sind, wobei die Kopplungsabschnitte an Kopplungsabschnitten eines karosserieseitigen Scharnierglieds schwenkbar befestigt sind und wobei die Befestigungssitzabschnitte mit den Kopplungsabschnitten senkrecht verbunden sind und an einer Befestigungsfläche (an einer Kante) der Tür befestigt sind.

5 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines herkömmlichen Fahrzeugtürscharniers zeigt. Bei diesem Türscharnier weist ein türseitiges Scharnierglied ebenfalls eine Struktur auf, in der plattenförmige Kopplungsabschnitte und plattenförmige Befestigungssitzabschnitte durch Pressen einteilig gebildet sind. Im Folgenden ist eine Beschreibung des in 5 gezeigten Beispiels gegeben. Die Scharniervorrichtung enthält: ein türseitiges Scharnierglied 10, das an einem Türplattenelement 40 eines Fahrzeugs befestigt ist und das durch Pressen gebildet ist; ein karosserieseitiges Scharnierglied 20, das an einer Karosserie 50 befestigt ist und das ebenfalls durch Pressen gebildet ist; und einen Schaftbolzen 30, der ein Schaft bzw. Welle ist.

In dem türseitigen Scharnierglied 10 sind plattenförmige Kopplungsabschnitte 10a, 10b, die parallel zueinander sind, und Befestigungssitzabschnitte 10c, 10d, die senkrecht zu den Kopplungsabschnitten 10a bzw. 10b sind, einteilig gebildet. In dem karosserieseitigen Scharnierglied 20 sind plattenförmige Kopplungsabschnitte 20a, 20b, die parallel zueinander sind, und ein Befestigungssitzabschnitt 20c einteilig gebildet. Darüber hinaus sind die Kopplungsabschnitte 10a, 10b des türseitigen Scharnierglieds 10 zwischen den Kopplungsabschnitten 20a, 20b des karosserieseitigen Scharnierglieds 20 angebracht und mit dem Schaftbolzen 30 gekoppelt und schwenkbar daran angebracht. Darüber hinaus ist das türseitige Scharnierglied 10 mit Schrauben bzw. Bolzen und dergleichen, die nicht dargestellt sind, bei den Befestigungssitzabschnitten 10c, 10d an dem Türplattenelement 40 befestigt, während das karosserieseitige Scharnierglied 20 mit Schrauben und dergleichen, die nicht dargestellt sind, bei dem Befestigungssitzabschnitt 20c an der Karosserie 50 befestigt ist.

Aus der EP 0 382 170 A1 ist darüber hinaus eine Scharniervorrichtung mit zwei Scharniergliedern bekannt, die mit einem Schaftbolzen schwenkbar verbunden sind. Eine ähnliche Scharniervorrichtung ist aus der WO 2010/064 529 A1 bekannt.

Die herkömmliche Scharniervorrichtung verformt sich beim Aufnehmen einer durch das Gewicht der Tür und dergleichen verursachten Last. Falls der Grad der Verformung in diesem Fall groß ist, hat der Nutzer das Gefühl, dass die Tür durchhängt, was sich nachteilig auf die Verwendungserfahrung auswirkt. Um die Verformung des türseitigen Scharnierglieds zu verhindern, ist es herkömmlich notwendig, die Plattendicke des türseitigen Scharnierglieds zu erhöhen. Allerdings verursacht die Erhöhung der Plattendicke Probleme wie etwa eine Zunahme des Gewichts und eine Zunahme der Kosten der Teile.

Es wird nun das türseitige Scharnierglied 10 betrachtet. Falls das türseitige Scharnierglied 10 eine durch das Gewicht der Tür und dergleichen verursachte Last aufnimmt, verformen sich, wie in Teil (A) aus 6 gezeigt ist, ein Eckabschnitt X1 zwischen dem Kopplungsabschnitt 10a und dem Befestigungssitzabschnitt 10c und ein Eckabschnitt X1 zwischen dem Kopplungsabschnitt 10b und dem Befestigungssitzabschnitt 10d. Um die Steifheit dieses türseitigen Scharnierglieds 10 zu erhöhen müssen die Eckabschnitte X1 verstärkt werden. Da das türseitige Scharnierglied 10 durch Pressen aus einer flachen Platte gebildet ist, kann jedoch die Plattendicke des türseitigen Scharnierglieds 10 allein in den Eckabschnitten X1 nicht erhöht werden. Dementsprechend muss in der herkömmlichen Struktur die Plattendicke des gesamten türseitigen Scharnierglieds 10 erhöht werden, was Probleme wie etwa eine Zunahme des Gewichts und eine Zunahme der Materialkosten verursacht. Andererseits kann die Plattendicke dann, wenn das türseitige Scharnierglied 10 durch Gießen oder dergleichen gebildet wird, teilweise geändert werden. Obgleich dadurch eine Gewichtsverringerung erzielt werden kann, sind die Verarbeitungskosten eines Herstellungsverfahrens wie etwa des Gießens allgemein höher als die des Pressens. Dementsprechend kann das Problem einer Erhöhung der Kosten nicht gelöst werden.

Darüber hinaus weist die herkömmliche Scharniervorrichtung ein weiteres Problem auf. Im Allgemeinen werden Fahrzeuge lackiert, während das Türplattenelement an der Karosserie angebracht ist, sodass kein Lack auf die Befestigungsfläche zwischen der Scharniervorrichtung und der Tür aufgetragen wird. Dementsprechend wird eine unlackierte Oberfläche, die in Teil (C) aus 6 durch Gitterlinien gezeigt ist, freigelegt, wenn das Türplattenelement aus Herstellungsgründen oder zur Reparatur entnommen wird, wobei wegen dieser Entnahme Rost auftreten kann. Wie in den Teilen (B) und (C) aus 6B gezeigt ist, ist darüber hinaus in der herkömmlichen Struktur in der Befestigungsfläche zwischen dem Befestigungssitzabschnitt 10d des türseitigen Scharnierglieds 10 und dem Türplattenelement 40 ein Abschnitt X2 eines im Wesentlichen horizontalen Tals gebildet, wobei sich in dem Eckabschnitt X2 Regenwasser und dergleichen ansammeln kann. Dies verursacht in einigen Fällen Rost.

Als eine Möglichkeit zur Erhöhung der Steifheit ist die Hinzufügung von Rippenabschnitten 10e, wie in 7 gezeigt ist, denkbar. Allerdings können nur kleine und niedrige Rippenabschnitte 10e vorgesehen sein, die die Flansche der Schrauben und die Kopplungsabschnitte 20a, 20b nicht erreichen, da die Rippenabschnitte 10e an einer Stelle bereitgestellt werden müssen, an der sie die Befestigungsschrauben und die Schwenktrajektorie der Kopplungsabschnitte 20a, 20b des karosserieseitigen Scharnierglieds 20 nicht stören. Dementsprechend ist keine ausreichende Zunahme der Steifheit zu erwarten. Falls die Rippenabschnitte 10e hinzugefügt worden sind, sammelt sich darüber hinaus in einem hinteren Abschnitt X3 eines der Rippenabschnitte 10e, wie in Teil B von 7 gezeigt ist, eine große Menge Wasser an, was Rost verursachen kann.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Scharniervorrich- tung mit einer erhöhten Stabilität. Hier gehört die Schaffung einer Scharniervorrichtung, die ein durch Pressen gebilde- tes Scharnierglied enthält, in dem die Steifheit sichergestellt ist, ohne die Plattendicke des Scharnierglieds zu erhöhen sowie die Verringerung einer Fläche einer Kontaktfläche des Scharnierglieds mit einer Befestigungsfläche eines Türplattenelements oder dergleichen und außerdem ist zu verhindern, dass sich Wassertropfen und dergleichen in der Nähe der Befestigungsfläche ansammeln, sodass erreicht werden kann, dass die Kontaktoberfläche selbst dann weniger wahrscheinlich rostet, wenn die Kontaktfläche eine unlackierte Oberfläche ist.

Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Scharniervorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den Ansprüchen 2 und 3 definiert.

Eine erfindungsgemäße Scharniervorrichtung umfasst zwei Scharnierglieder, die mit einem Schaftbolzen in Kopplungsabschnitten der jeweiligen Scharnierglieder schwenkbar aneinander befestigt sind. In der Scharniervorrichtung weist wenigstens eines der zwei Scharnierglieder eine Struktur auf, in der der plattenförmige Kopplungsabschnitt, ein plattenförmiger Befestigungssitzabschnitt und plattenförmige gebogene Abschnitte durch Pressen einer Stahlplatte einteilig bzw. integral gebildet sind und der Befestigungssitzabschnitt im Wesentlichen senkrecht mit dem Kopplungsabschnitt verbunden ist, und in der die gebogenen Abschnitte des Scharnierglieds in einem Verbindungsabschnitt zwischen dem Kopplungsabschnitt und dem Befestigungssitzabschnitt in der Weise gebildet sind, dass beide seitlichen Endabschnitte des Verbindungsabschnitts zwischen dem Kopplungsabschnitt und dem Befestigungssitzabschnitt des Scharnierglieds hin zu einem durch den Kopplungsabschnitt und durch den Befestigungssitzabschnitt definierten Raum in eine derartige Richtung gebogen und angehoben sind, dass sie nahe beieinander sind.

In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Scharniervorrichist in dem Befestigungssitzabschnitt eine Befestigungsbohrung gebildet, durch die ein Bolzen bzw. Schraube zum Befestigen des Scharnierglieds an einer Befestigungsfläche eingeführt ist und sich eine Linie, die die Endbereiche einer Grenze zwischen dem Befestigungssitzabschnitt und dem gebogenen Abschnitt in jedem der Endabschnitte des Scharnierglieds verbindet, näher zu einem Ende des Befestigungssitzabschnitts als eine Endstelle auf der Seite des Kopplungsabschnitts eines Kopfsitzabschnitts des in die Befestigungsbohrung eingeführten Bolzen befindet.

Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Scharniervorrichtung umfasst; einen ersten Schenkelabschnitt, der einen ersten Kopplungsabschnitt, einen ersten Befestigungssitzabschnitt, und erste gebogene Abschnitte, enthält; und einen zweiten Schenkelabschnitt, der einen zweiten Kopplungsabschnitt, einen zweiten Befestigungssitzabschnitt, und zweite gebogene Abschnitte, enthält. In der Scharniervorrichtung sind der erste Schenkelabschnitt und der zweite Schenkelabschnitt in der Weise angeordnet, dass sich der durch den Kopplungsabschnitt und durch den Befestigungssitzabschnitt in jedem der Schenkelabschnitte definierte Raum auf einer Außenseite befindet und dass die Kopplungsabschnitte des ersten Schenkelabschnitts bzw. des zweiten Schenkelabschnitts einander gegenüberliegen, und sind der erste Schenkelabschnitt und der zweite Schenkelabschnitt einteilig bzw. integral in der Weise gebildet, dass die Endabschnitte der jeweiligen Kopplungsabschnitte miteinander verbunden sind.

Da die erfindungsgemäße Scharniervorrichtung in gebogene Abschnitte enthält, die durch Biegen und Anheben der beiden Endabschnitte des Scharnierglieds in Richtung des durch den plattenförmigen Kopplungsabschnitt und durch den plattenförmigen Befestigungssitzabschnitt des Scharnierglieds definierten Raums gebildet sind, ist das axiale Flächenmoment in einem Teil, der die gebogenen Abschnitte enthält, erhöht. Dementsprechend ist der aus dem Kopplungsabschnitt, aus dem Befestigungssitzabschnitt und aus den gebogenen Abschnitten gebildete Schenkelabschnitt starrer hergestellt und kann die Steifheit sichergestellt werden, ohne die Plattendicke des Scharnierglieds zu erhöhen. Darüber hinaus weisen die gebogenen Abschnitte eine Struktur auf, in der beide Endabschnitte des Scharnierglieds gebogen sind. Dementsprechend ist die Fläche einer Kontaktfläche des Befestigungssitzabschnitts verringert und kann erreicht werden, dass Rost weniger wahrscheinlich auftritt.

Da die Befestigungsbohrung, durch die die Schraube eingeführt wird, in dem Befestigungssitzabschnitt gebildet ist und da sich die Stelle der Grenze zwischen dem Befestigungssitzabschnitt und dem gebogenen Abschnitt in jedem der Endabschnitte des Scharnierglieds näher zu dem Ende des Befestigungssitzabschnitts als die Endstelle auf der Seite des Kopplungsabschnitts des Kopfsitzabschnitts der in die Befestigungsbohrung eingeführten Schraube befindet, wobei das Ende des Befestigungssitzabschnitts das Ende ist, das sich auf der Befestigungsbohrungsseite der Endstelle befindet, weist die Scharniervorrichtung eine Struktur auf, in der die gebogenen Abschnitte in der Nähe beider Seiten der Schraube angeordnet sind. Dementsprechend kann der Befestigungssitzabschnitt an einer Stelle zwischen den gebogenen Abschnitten mit der Schraube befestigt werden. Dies ermöglicht, den Befestigungssitzabschnitt starrer zu befestigen.

Wenn der erste Schenkelabschnitt und der zweite Schenkelabschnitt übereinander angeordnet sind, bilden die gebogenen Abschnitte geneigte Oberflächen, die von beiden Seiten des Kopplungsabschnitts in einem der auf der Unterseite angeordneten Schenkelabschnitte nach unten geneigt sind. Dementsprechend sammeln sich Wassertropfen und dergleichen in einem durch den Kopplungsabschnitt und durch den Befestigungssitzabschnitt definierten Raum nicht an und kann erreicht werden, dass Rost weniger wahrscheinlich auftritt.

Nachfolgend wird anhand der Zeichnungen eine Ausführungsform einer Scharniervorrichtung der vorliegenden Erfindung beschrieben.

1 ist eine perspektivische Ansicht einer Scharniervorrichtung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine perspektivische Ansicht eines türseitigen Scharnierglieds, eines Schaftbolzens und einer Buchse der Scharniervorrichtung der Ausführungsform.

3 ist eine Dreiseitendarstellung des türseitigen Scharnierglieds der Scharniervorrichtung der Ausführungsform.

4 ist eine schematische Ansicht zur Erläuterung einer Operation der Scharniervorrichtung der Ausführungsform.

5 ist eine perspektivische Ansicht, die ein Beispiel einer herkömmlichen Scharniervorrichtung zeigt.

6 ist eine Ansicht zur Erläuterung von Problemen der herkömmlichen Scharniervorrichtung.

7 ist eine Ansicht zur Erläuterung von Problemen in einem Fall, in dem in der herkömmlichen Scharniervorrichtung Rippenabschnitte vorgesehen sind.

Die Scharniervorrichtung der Ausführungsform ist ein Beispiel eines Fahrzeugtürscharniers und enthält: ein türseitiges Scharnierglied 1, das ”eines der Scharnierglieder” ist, die an einem Türplattenelement 5 eines Fahrzeugs befestigt sind; ein karosserieseitiges Scharnierglied 2, das an einer Karosserie 6 des Fahrzeugs befestigt ist; einen Schaftbolzen 3; und Buchsen 4. Das türseitige Scharnierglied 1 und das karosserieseitige Scharnierglied 2 sind jeweils durch Pressen einer Stahlplatte gebildet worden.

Das türseitige Scharnierglied 1 enthält einen ersten Schenkelabschnitt 11 und einen zweiten Schenkelabschnitt 12. Der erste Schenkelabschnitt 11 enthält einen plattenförmigen ersten Kopplungsabschnitt 11a, einen plattenförmigen ersten Befestigungssitzabschnitt 11b und plattenförmige erste gebogene Abschnitte 11c. Diese Abschnitte sind durch Pressen einteilig gebildet. Darüber hinaus ist der erste Befestigungssitzabschnitt 11b durch dieses Pressen rechtwinklig mit dem ersten Kopplungsabschnitt 11a verbunden worden. Außerdem sind die ersten gebogenen Abschnitte 11c in einem Verbindungsabschnitt zwischen dem ersten Kopplungsabschnitt 11a und dem ersten Befestigungssitzabschnitt 11b in der Weise gebildet, dass Abschnitte zwischen dem ersten Kopplungsabschnitt 11a und dem ersten Befestigungssitzabschnitt 11b des türseitigen Scharnierglieds 1 in Richtung eines durch den ersten Kopplungsabschnitt 11a und durch den ersten Befestigungssitzabschnitt 11b definierten Raums 11A gebogen und angehoben sind.

Ähnlich enthält der zweite Schenkelabschnitt 12 einen plattenförmigen zweiten Kopplungsabschnitt 12a, einen plattenförmigen zweiten Befestigungssitzabschnitt 12b und plattenförmige zweite gebogene Abschnitte 12c. Diese Abschnitte sind durch Pressen einteilig gebildet. Darüber hinaus ist der zweite Befestigungssitzabschnitt 12b durch das Pressen rechtwinklig mit dem zweiten Kopplungsabschnitt 12a verbunden worden. Außerdem sind die zweiten gebogenen Abschnitte 12c in einem Verbindungsabschnitt zwischen dem zweiten Kopplungsabschnitt 12a und dem zweiten Befestigungssitzabschnitt 12b in der Weise gebildet worden, dass Abschnitte zwischen dem zweiten Kopplungsabschnitt 12a und dem zweiten Befestigungssitzabschnitt 12b des türseitigen Scharnierglieds 1 in Richtung eines durch den zweiten Kopplungsabschnitt 12a und durch den zweiten Befestigungssitzabschnitt 12b definierten Raums 12A gebogen und angehoben sind.

Der erste Schenkelabschnitt 11 und der zweite Schenkelabschnitt 12 sind in der Weise angeordnet, dass sich die durch die Kopplungsabschnitte 11a, 12a und durch die Befestigungssitzabschnitte 11b, 12b definierten Räume 11A, 12A auf der Außenseite befinden und dass die Kopplungsabschnitte 11a, 12a einander gegenüberliegen. Darüber hinaus sind die Endabschnitte der Kopplungsabschnitte 11a, 12a durch einen Verbindungsabschnitt 13 miteinander verbunden.

In dem ersten Kopplungsabschnitt 11a und in dem zweiten Kopplungsabschnitt 12a sind Schaftbohrungen 11a1 bzw. 12a1 gebildet. Darüber hinaus sind in dem ersten Befestigungssitzabschnitt 11b bzw. in dem zweiten Befestigungssitzabschnitt 12b Befestigungsbohrungen 11b1, 12b1 gebildet, durch die Schrauben zum Befestigen des türseitigen Scharnierglieds 1 an einer Befestigungsfläche des Türplattenelements 5 eingeführt sind.

Wie in 1 gezeigt ist, enthält das karosserieseitige Scharnierglied 2 einen plattenförmigen ersten Kopplungsabschnitt 21, einen plattenförmigen zweiten Kopplungsabschnitt 22 und einen Befestigungssitzabschnitt 23. Der erste Kopplungsabschnitt 21 und der zweite Kopplungsabschnitt 22 liegen einander parallel gegenüber und in ihnen sind die Schaftbohrungen 21a bzw. 22a gebildet.

Wie in Teil (B) von 2 gezeigt ist, ist der Schaftbolzen 3 ein säulenförmiges stabförmiges Glied, das aus Metall hergestellt ist und in einem Außenumfang an einem Ende einen gerändelten Abschnitt 31 enthält, in dem Vorsprünge etwas über den Außendurchmesser des Schaftbolzens 3 hinaus vorstehen. Wie in Teil (C) von 2 gezeigt ist, ist darüber hinaus jede der Buchsen 4 ein im Wesentlichen zylindrisches Glied, das einen Abschnitt 41 mit kleinem Durchmesser und einen Abschnitt 42 mit großem Durchmesser aufweist. In einem Mittelabschnitt der Buchse 4 ist eine Schaftbohrung 43 gebildet, durch die der Schaftbolzen 3 eingeführt ist.

Die Dimensionen der Durchmesser der Schaftbohrungen 11a1, 12a1 des ersten und des zweiten Kopplungsabschnitts 11a, 12a des türseitigen Scharnierglieds 1 passen zu den Außendurchmessern der Abschnitte 41 mit kleinem Durchmesser der Buchsen 4. Darüber hinaus passen die Dimensionen der Durchmesser der Schaftbohrungen 21a, 22a des ersten und des zweiten Kopplungsabschnitts 21, 22 des karosserieseitigen Scharnierglieds 2 zu dem Außendurchmesser des Schaftbolzens 3.

Das türseitige Scharnierglied 1 und das karosserieseitige Scharnierglied 2, die wie oben beschrieben konfiguriert sind, werden wie im Folgenden beschrieben angebracht. Der erste und der zweite Kopplungsabschnitt 21, 22 des karosserieseitigen Scharnierglieds 2 werden dadurch angebracht, dass sie an den Außenseiten des ersten und des zweiten Kopplungsabschnitts 11a, 12a des türseitigen Scharnierglieds 1 eingebaut werden, woraufhin die Abschnitte 41 mit kleinem Durchmesser der zwei Buchsen 4 (wobei in der Zeichnung nur eine veranschaulicht ist) von den Innenoberflächenseiten des ersten bzw. des zweiten Kopplungsabschnitts 11a, 12a des türseitigen Scharnierglieds 1, die einander gegenüberliegen, aus in die Schaftbohrungen 11a1, 12a1 eingeführt werden. Nachfolgend wird in dieser Reihenfolge der Schaftbolzen 3 in die Schaftbohrung 21a des ersten Kopplungsabschnitts 21 des karosserieseitigen Scharnierglieds 2 eingeführt, in die Schaftbohrung 43 der Buchse 4 in dem ersten Kopplungsabschnitt 11a des türseitigen Scharnierglieds 1 eingeführt, in die Schaftbohrung 43 der Buchse 4 in dem zweiten Kopplungsabschnitt 12a eingeführt und in die Schaftbohrung 22a des zweiten Kopplungsabschnitts 22 des karosserieseitigen Scharnierglieds 2 eingeführt. Zu dieser Zeit wird der gerändelte Abschnitt 31 des Schaftbolzens 3 in die Schaftbohrung 21a des ersten Kopplungsabschnitts 21 des karosserieseitigen Scharnierglieds 2 eingepresst. Daraufhin wird der Endabschnitt des Schaftbolzens 3 in einen Abschnitt der Schaftbohrung 22a des zweiten Kopplungsabschnitts 22 des karosserieseitigen Scharnierglieds 2 genietet.

Somit sind das türseitige Scharnierglied 1 und das karosserieseitige Scharnierglied 2 mit dem Schaftbolzen 3 in dem ersten und in dem zweiten Kopplungsabschnitt 11a, 12a des türseitigen Scharnierglieds 1 und in den Kopplungsabschnitten 21, 22 des karosserieseitigen Scharnierglieds 2 schwenkbar aneinander befestigt.

In dem türseitigen Scharnierglied 1 sind die gebogenen Abschnitte 11c des ersten Schenkelabschnitts 11 in Richtung des durch den ersten Kopplungsabschnitt 11a und durch den ersten Befestigungssitzabschnitt 11b definierten Raums 11A gebogen und angehoben gebildet. Dementsprechend ist das axiale Flächenmoment des Schenkelabschnitts 11 in einem Teil, der die gebogenen Abschnitte 11c enthält, erhöht und ist der erste Schenkelabschnitt 11 starrer als in der herkömmlichen Scharniervorrichtung hergestellt. Ähnlich ist das axiale Flächenmoment des zweiten Schenkelabschnitts 12 in einem Teil, der die gebogenen Abschnitte 12c enthält, erhöht und ist der zweite Schenkelabschnitt 12 starrer als in der herkömmlichen Scharniervorrichtung hergestellt.

Nachfolgend werden anhand von 4 unter Verwendung des zweiten Schenkelabschnitts 12 als ein Beispiel weitere Operationen beschrieben. Teil (B) von 4 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in Teil A von 4. In dem Befestigungssitzabschnitt 12b ist die Befestigungsbohrung 12b1 gebildet und in die Befestigungsbohrung 12b1 ist eine Schraube 7 zum Befestigen des Scharnierglieds 1 an der Befestigungsfläche des Türplattenelements 5 eingeführt. Obgleich die Schraube 7 in der Ausführungsform einteilig einen Flanschabschnitt 71 als ”Kopfsitzabschnitt” enthält, kann der ”Kopfsitzabschnitt” eine Unterlegscheibe oder dergleichen sein, die von der Schraube getrennt ist. Die Linie, die die Endbereiche (14a) einer Grenze 14 zwischen dem Befestigungssitzabschnitt 12b und dem gebogenen Abschnitt 12c in jedem der Endabschnitte des Scharnierglieds 1 verbindet, befindet sich näher zu einem Ende des Befestigungssitzabschnitts 12b als eine Endstelle 71a des Flanschabschnitts 71 (Kopfsitzabschnitts) der Schraube 7 auf der Seite des Kopplungsabschnitts 12a, wobei das Ende des Befestigungssitzabschnitts 12b ein Ende ist, das sich auf der Seite der Befestigungsbohrung 12b1 der Endstelle 71a befindet. Somit weist der zweite Schenkelabschnitt 12 eine Struktur auf, in der die gebogenen Abschnitte 12c in der Nähe der beiden Seiten der Schraube 7 angeordnet sind. Dementsprechend kann der Befestigungssitzabschnitt 12b an einer Stelle zwischen den gebogenen Abschnitten 12c, 12c mit der Schraube/Bolzen 7 an dem Türplattenelement 5 befestigt sein. Dies ermöglicht, dass der Befestigungssitzabschnitt 12b starr befestigt ist. Dasselbe betrifft die Stelle der Grenze 14 zwischen dem Befestigungssitzabschnitt 11b und jedem der gebogenen Abschnitte 11c in dem ersten Schenkelabschnitt 11, wodurch der Befestigungssitzabschnitt 11b mit der Schraube/Bolzen 7 starr befestigt sein kann.

Darüber hinaus weisen die gebogenen Abschnitte 12c Formen auf, die durch Biegen der Abschnitte zwischen dem zweiten Kopplungsabschnitt 12a und dem zweiten Befestigungssitzabschnitt 12b des Scharnierglieds 1 auf die dem Türplattenelement 5 gegenüberliegende Seite gebildet sind. Wie durch die Gitterlinien aus 4C gezeigt ist, ist die Fläche einer Oberfläche des Befestigungssitzabschnitts 12b in Kontakt mit dem Türplattenelement 5 kleiner als in der in Teil (C) aus 6 und in Teil (C) in 7 gezeigten herkömmlichen Scharniervorrichtung. Selbst wenn diese Kontaktfläche als eine unlackierte Oberfläche freiliegt, kann wegen ihrer kleineren Fläche Rost weniger wahrscheinlich auftreten.

Darüber hinaus ist das Scharnierglied 1 mit dem ersten Schenkelabschnitt 11 an der Oberseite und mit dem zweiten Schenkelabschnitt 12 an der Unterseite an dem Türplattenelement 5 befestigt. Wie in 4 gezeigt ist, bilden die gebogenen Abschnitte 12c gebogene Oberflächen, die von beiden Seiten des Kopplungsabschnitts 12a in dem zweiten Schenkelabschnitt 12 auf der Unterseite nach unten geneigt sind. Dementsprechend laufen selbst dann, wenn Regenwasser oder dergleichen auf den zweiten Schenkelabschnitt 12 fällt, Wassertropfen von Regenwasser entlang der geneigten Oberflächen und sammeln sich nicht in einem durch den Kopplungsabschnitt 12a, durch den Befestigungssitzabschnitt 12b und durch das Türplattenelement 5 definierten Raum an. Dementsprechend tritt Rost weniger wahrscheinlich auf.

In der oben beschriebenen Ausführungsform ist eine Beschreibung eines Beispiels gegeben worden, in dem die gebogenen Abschnitte 11c, 12c flache Formen aufweisen. Allerdings können die gebogenen Abschnitte 11c, 12c etwas gekrümmt sein.

Darüber hinaus ist eine Beschreibung des Beispiels gegeben worden, in dem der erste Schenkelabschnitt 11 und der zweite Schenkelabschnitt 12 die Kopplungsabschnitte 11a, 12a und die Befestigungssitzabschnitte 11b, 12b aufweisen. Allerdings ist der zweite Schenkelabschnitt, falls der Zweck nur die Sicherstellung der Steifheit des Scharnierglieds gegen die Last des Türplattenelements ist, nicht auf die Konfiguration der Ausführungsform beschränkt.

Darüber hinaus ist in der Ausführungsform eine Beschreibung des Beispiels gegeben worden, in dem der Kopplungsabschnitt 11a des ersten Schenkelabschnitts 11 und der Kopplungsabschnitt 12a des zweiten Schenkelabschnitts 12 zusammen mit dem Verbindungsabschnitt 13 einen quadratisch-U-förmigen Querschnitt bilden. Allerdings kann das Scharnierglied eine Struktur aufweisen, in der der Verbindungsabschnitt 13, wie z. B. in 4 und 5 des Patentdokuments 2 gezeigt ist, weggelassen ist und die Kopplungsabschnitte 11a, 12a in Oberflächenkontakt miteinander gebracht worden sind.

Die Scharniervorrichtung der vorliegenden Erfindung ist eine Scharniervorrichtung, die ein durch Pressen gebildetes Scharnierglied enthält, in dem die Steifheit des Scharnierglieds sichergestellt werden kann, ohne seine Plattendicke zu erhöhen. Darüber hinaus ist die Kontaktfläche der Scharniervorrichtung mit der Befestigungsfläche klein und wird verhindert, dass sich Wassertropfen und dergleichen in der Nähe der Befestigungsfläche ansammeln. Dementsprechend weist die Scharniervorrichtung eine Struktur auf, die weniger wahrscheinlich rostet. Dadurch kann die Scharniervorrichtung geeignet für ein Fahrzeugtürscharnier verwendet werden.

Zusammengefasst kann eine Ausführungsform wie folgt beschrieben werden:
Das türseitige Scharnierglied 1 ist durch Pressen einer Stahlplatte gebildet und weist eine Struktur auf, in der ein erster Schenkelabschnitt 11 und ein zweiter Schenkelabschnitt 12 bei einem Verbindungsabschnitt 13 miteinander verbunden sind. An Kopplungsabschnitten 21, 22 eines karosserieseitigen Scharnierglieds 2 sind Kopplungsabschnitte 11a, 12a angebracht und mit einem Schaftbolzen 3 schwenkbar aneinander befestigt. Gebogene Abschnitte 11c, 11c sind in der Weise gebildet, dass die Abschnitte zwischen dem ersten Koppplungsabschnitt 11a und dem ersten Befestigungssitzabschnitt 11b des türseitigen Scharnierglieds 1 in Richtung eines durch den Kopplungsabschnitt 11a und durch einen Befestigungssitzabschnitt 11b definierten Raums 11A gebogen und angehoben sind. Die gebogenen Abschnitte 12c, 12c sind in der Weise gebildet, dass die Abschnitte zwischen dem zweiten Kopplungsabschnitt 12a und dem zweiten Befestigungssitzabschnitt 12b des türseitigen Scharnierglieds 1 in Richtung eines durch den Kopplungsabschnitt 12a und durch einen Befestigungssitzabschnitt 12b definierten Raums 12A gebogen und angehoben sind. Durch die durch die gebogenen Abschnitte 12c, 12c gebildeten geneigten Oberflächen wird veranlasst, dass in dem zweiten Schenkelabschnitt 12 Regenwasser und dergleichen nach unten laufen.

Bezugszeichenliste

1
türseitiges Scharnierglied
11
erster Schenkelabschnitt
11a
erster Kopplungsabschnitt
11a1
Schaftbohrung
11b
erster Befestigungssitzabschnitt
11b1
Befestigungsbohrung
11c
erster gebogener Abschnitt
11A
definierter Raum
12
zweiter Schenkelabschnitt
12a
zweiter Kopplungsabschnitt
12a1
Schaftbohrung
12b
zweiter Befestigungssitzabschnitt
12b1
Befestigungsbohrung
12c
zweiter gebogener Abschnitt
12A
definierter Raum
13
Verbindungsabschnitt