Title:
Leuchte
Kind Code:
A1


Abstract:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte umfassend zumindest eine Lichtquelle und zumindest eine Befestigungseinrichtung mittels der die Leuchte an zumindest einer Hand eines Benutzers befestigbar ist, wobei die Leuchte mittels der Befestigungseinrichtung an jeweils einem den jeweiligen proximalen Phalangen-Knochen umfassenden ersten Fingerglied zweier Finger der Gruppe umfassend den Zeigefinger, den Mittelfinger, den Ringfinger und/oder den kleinen Finger der Hand derart anordbar ist, dass Licht von der Lichtquelle in eine Richtung senkrecht zu dem ersten Fingerglied emittierbar ist.




Inventors:
Voeltz, Andreas (10247, Berlin, DE)
Application Number:
DE102012109648A
Publication Date:
04/10/2014
Filing Date:
10/10/2012
Assignee:
Hydronalin e.K., 10247 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202009010577U1N/A2010-12-09
DE4433623A1N/A1995-10-26
DE9410886U1N/A1994-09-15



Foreign References:
80695702011-12-06
200701421152007-06-21
49050011990-02-27
WO2012067659A12012-05-24
GB969770A1964-09-16
Attorney, Agent or Firm:
Holzwarth-Rochford, Andreas, Dipl.-Phys., 60313, Frankfurt, DE
Claims:
1. Leuchte (1, 1‘) umfassend zumindest eine Lichtquelle (15, 15‘, 17, 17‘) und zumindest eine Befestigungseinrichtung (25, 41‘) mittels der die Leuchte (1, 1‘) an zumindest einer Hand (3) eines Benutzers befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1, 1‘) mittels der Befestigungseinrichtung (25, 41‘) an jeweils einem den jeweiligen proximalen Phalangen-Knochen umfassenden ersten Fingerglied zweier Finger der Gruppe umfassend den Zeigefinger (5, 5‘), den Mittelfinger (7, 7‘), den Ringfinger (9, 9‘) und/oder den kleinen Finger (11, 11‘) der Hand (3) derart anordbar ist, dass Licht von der Lichtquelle (15, 15‘, 17, 17‘) in eine Richtung senkrecht zu dem ersten Fingerglied emittierbar ist.

2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung zumindest ein zumindest ein erstes Fingerglied zumindest bereichsweise umschließendes Klammerelement (25), vorzugsweise ein Paar von gegenüberliegenden Klammerelementen, zumindest eine Öffnung, vorzugsweise eine Vielzahl von Öffnungen, in die zumindest ein erstes Fingerglied einführbar ist, und/oder zumindest ein um zumindest einen Bereich eines ersten Fingergliedes, vorzugsweise mehrerer erster Fingerglieder, herumführbares Befestigungsband (41‘) umfasst.

3. Leuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (25, 41‘) zumindest bereichsweise verstellbar, elastisch, dehnbar und/oder halbflexibel ausgebildet ist, insbesondere eine Position, eine Form, eine geometrische Ausdehnung, wie eine Länge und/oder ein Radius, der Befestigungseinrichtung, insbesondere des Klammerelements (25), der Öffnung und/oder des Befestigungsbandes (41‘), veränderbar ist.

4. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein die Lichtquelle (15, 15‘, 17, 17‘) umfassendes erstes Gehäuseelement (13, 13‘) und zumindest ein zumindest eine Energiequelle umfassendes zweites Gehäuseelement (27, 27‘).

5. Leuchte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdehnung (h) des ersten Gehäuseelements (13, 13‘) und/oder des zweiten Gehäuseelements (27, 27‘) in eine erste Richtung, insbesondere eine Richtung parallel zur Längsrichtung des ersten Fingergliedes, gleich oder kleiner der Ausdehnung (b) in eine zweite Richtung senkrecht zu der ersten Richtung, insbesondere eine Richtung parallel einer Ebene in der zumindest zwei erste Fingerglieder angeordnet sind und/oder in eine Normalenrichtung dieser Ebene, ist und/oder die Ausdehnung (t) des ersten Gehäuseelements (13, 13‘) und/oder des zweiten Gehäuseelements (27, 27‘) in eine dritte Richtung senkrecht zu der ersten Richtung (h) und/oder der zweiten Richtung (b) kleiner oder gleich der Ausdehnung in die erste Richtung (h) und/oder die zweite Richtung (b) ist.

6. Leuchte, insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche, umfassend zumindest ein eine Lichtquelle (15, 15‘, 17, 17‘) umfassendes erstes Gehäuseelement (13, 13‘) und zumindest ein zumindest eine Energiequelle umfassendes zweites Gehäuseelement (27, 27‘), dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseelement (13, 13‘) und das zweite Gehäuseelement (27, 27‘) zumindest bereichsweise unter Ausbildung zumindest eines Kanals (31, 31‘) voneinander beabstandet sind.

7. Leuchte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseelement (13, 13‘) und das zweite Gehäuseelement, vorzugsweise im Wesentlichen, vollständig unter Ausbildung des Kanals (31, 31‘) voneinander beabstandet sind, das erste Gehäuseelement (13, 13‘) in thermischen Kontakt mit der Lichtquelle (15, 15‘, 17, 17‘) steht und/oder der Kanal (31, 31‘) mittels eines Kühlfluids durchströmbar ist.

8. Leuchte nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseelement (13, 13‘), insbesondere auf der dem zweiten Gehäuseelement (27, 27‘) zugewandten Oberfläche, eine Oberflächenstrukturierung, vorzugweise zur Erhöhung einer Kontaktfläche zwischen dem ersten Gehäuseelement (13, 13‘) und dem Kühlfluid und/oder in Form zumindest einer, insbesondere einer Vielzahl von Kühlrippen, ausweist.

9. Leuchte nach einem der Ansprüche 6 bis 8, gekennzeichnet durch zumindest ein, vorzugsweise lösbar mit der Leuchte (1‘), insbesondere dem ersten Gehäuseelement (13‘) und/oder dem zweiten Gehäuseelement (27‘) verbindbares Fluidleitelement (37‘), wobei mittels des Fluidleitelements (37‘) das Kühlfluid in den Kanal (31‘) hinein umlenkbar ist, vorzugsweise aus einer Richtung senkrecht zu einer Haupterstreckungsrichtung des Kanals (31‘).

10. Leuchte nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseelement (13, 13‘) und das zweite Gehäuseelement (27, 27‘) lösbar miteinander verbindbar sind, vorzugsweise eine Verbindung zwischen dem ersten Gehäuseelement (13, 13‘) und dem zweiten Gehäuseelement (27, 27‘) mittels zumindest einer Verbindungseinrichtung (33, 33‘) erfolgt.

11. Leuchte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (33, 33‘) zumindest ein Klips-, Steck-, Schraub-, Rast- und/oder Magnetverbindungselement (35), das vorzugsweise zumindest bereichsweise ein Kontaktelement zur Herstellung einer elektrischen Verbindung zwischen der Lichtquelle (15, 15‘, 17, 17‘) und der Energiequelle umfasst, insbesondere durch das Kontaktelement gebildet ist, umfasst.

12. Leuchte nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (33, 33‘) zumindest bereichsweise in dem Kanal (31, 31‘) angeordnet ist und/oder in thermischen Kontakt mit der Lichtquelle (15, 15‘, 17, 17‘) und/oder dem ersten Gehäuseelement (13, 13‘) steht.

13. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (15, 15‘, 17, 17‘) zumindest eine LED umfasst und/oder die Leuchte (1, 1‘) zumindest zwei Lichtquellen (15, 15‘, 17, 17‘) umfasst, vorzugsweise zumindest eine Flutlichtquelle (15, 15‘) und/oder zumindest eine Punktlichtquelle (17, 17‘), wobei die Lichtquellen insbesondere voneinander beabstandet in dem ersten Gehäuseelement (13, 13‘) angeordnet sind.

14. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiequelle zumindest eine Batterie und/oder zumindest einen Akkumulator umfasst, wobei der Akkumulator vorzugsweise mittels zumindest einer externen Ladeeinrichtung (29) ladbar ist, vorzugsweise mittels zumindest eines USB Anschlusses (29), mittels eines elektrischen Anschlusses, mittels elektromagnetischer Induktionsströme und/oder mittels zumindest eines Solarmoduls.

15. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche gekennzeichnet durch zumindest eine Schalteinrichtung (23), wobei vorzugsweise mittels der Schalteinrichtung (23) die Lichtquelle (15, 15‘, 17, 17‘) ein- und ausschaltbar ist, eine Lichtstärke der Lichtquelle (15, 15‘, 17, 17‘) veränderbar, insbesondere dimmbar ist und/oder eine Lichttemperatur und/oder Farbtemperatur der Leuchte (1, 1‘) und/oder der Lichtquelle veränderbar ist.

16. Leuchte nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (23) mittels des Daumens (21) der Hand, an der die Leuchte (1) befestigt ist, betätigbar ist und/oder die Schalteinrichtung zumindest einen Sensor, insbesondere zur automatischen und/oder halbautomatischen Ausführung eines Schaltvorganges, umfasst.

17. Leuchte nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor zumindest einen Dämmerungssensor und/oder zumindest einen Feuchtesensor umfasst.

18. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine, vorzugsweise mit der Schalteinrichtung (23) in Wirkverbindung stehende, von der Schalteinrichtung (23) zumindest teilweise umfasste und/oder die Schalteinrichtung (23) zumindest teilweise umfassende, Regel- und/oder Steuereinrichtung, wobei mittels der Regel- und/oder Steuereinrichtung vorzugweise die Lichtstärke bei unterschiedlichen Ladungszuständen der Energiequelle konstant haltbar ist, insbesondere mittels Frequenztaktung, und/oder die Lichtstärke an eine vorgegebene Restleuchtdauer der Leuchte (1, 1‘), insbesondere in Abhängigkeit von dem Ladungszustand der Energiequelle, anpassbar ist.

19. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine, insbesondere mit der Regel- und/oder Steuereinrichtung und/oder der Schalteinrichtung (23) in Wirkverbindung stehende Anzeigeeinrichtung, wobei mittels der Anzeigeeinrichtung vorzugsweise die Lichtstärke, die Lichttemperatur, die Farbtemperatur, eine Ladungszustand der Energiequelle und/oder eine Restleuchtzeit der Lichtquelle (15, 15‘, 17, 17‘) ist.

20. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1, 1‘) als Tauchleuchte, Unterwasserleuchte, Fahrradbeleuchtung und/oder Motorradbeleuchtung ausgebildet ist.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte umfassend zumindest eine Lichtquelle und zumindest eine Befestigungseinrichtung mittels der die Leuchte an zumindest einer Hand eines Benutzers befestigbar ist. Auch wird mit der Erfindung geliefert eine Leuchte umfassend zumindest ein eine Lichtquelle umfassendes erstes Gehäuseelement und zumindest ein zumindest eine Energiequelle umfassendes zweites Gehäuseelement.

Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von gattungsgemäßen Leuchten, insbesondere in Form von Tauchlampen bzw. Unterwasserlampen, bekannt.

Insbesondere Tauch- bzw. Unterwasserlampen unterliegen seit jeher einem Konflikt zwischen Reisegewicht und Lichtleistung. Ein Großteil der Tauchlampen weist eine Bauform auf, die als Stablampe, Kanisterlampe oder Tanklampensystem bezeichnet wird. Derartige Tauchlampen weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie ein vergleichsweise hohes Gewicht zwischen 1–3 kg, sowie in den meisten Fällen ein sehr großes Volumen aufweisen. Das bekannte Gewichts- / Volumenverhältnis führt zwar dazu, dass die Lampe relativ gewichtsneutral unter Wasser ist, die Lampe jedoch ein großes Volumen im Reisegebäck einnimmt, was insbesondere Flugreisen unerwünscht ist.

Um die zuvor beschriebenen Nachteile zu überwinden, wurden in jüngster Vergangenheit Lichtquellen in Form von lichtemittierenden Dioden (LEDs) eingesetzt, was zu einer Gewichts- und Volumenreduktion geführt hat. Durch den Einsatz der LEDs ist es möglich, das Gewicht der Leuchten deutlich zu reduzieren, beispielsweise auf ungefähr 300gr, ohne jedoch Einbußen bei Lichtleistung und Brenndauer hinnehmen zu müssen.

Beispielsweise die WO 2012/067659 A1 offenbart eine Tauchlampe, bei welcher eine Lichtquelle in Form von LEDs eingesetzt wird. LEDs weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie eine hohe Wärmeleistung erzeugen, wodurch der Einsatz zusätzlicher Kühlkörper notwendig wird. Die WO 2012/067659 A1 schlägt hierzu vor, dass eine Frontplatte, die ein Leuchtdiodenfeld trägt, in direktem Kontakt mit umgebendem Wasser gebracht wird, um eine ausreichende Kühlung zu erreichen. Durch diesen Aufbau wird zwar unter Wasser eine ausreichende Kühlung erreicht, jedoch ist die Lampe nicht dazu geeignet, über Wasser betrieben zu werden, da die durch die LEDs erzeugte Wärmeleistung zu groß ist, um über das beschriebene Kühlprinzip abgeführt zu werden.

Darüber hinaus weist die in der WO 2012/067659 A1 offenbarte Unterwasserlampe den Nachteil auf, dass sie unkomfortabel zu bedienen ist. Eine Einhandbedienung der Lampe ist nicht möglich, insbesondere wenn die Lampe mit der Hilfe eines Handriemens bzw. eines Handgriffes an einer Hand befestigt wird. Auch bei Befestigung der Lampe über einen Adapter an einem Unterwasserfoto- bzw. Videosystem muss ein Benutzer umgreifen, insbesondere eine Hand von dem Unterwasserfoto- bzw. Videosystem lösen, um die Lampe zu bedienen.

Darüber hinaus offenbart beispielsweise die GB 969770 eine Signallampeneinrichtung. Es wird vorgeschlagen, dass die Lampe mittels Bändern auf einem Handrücken angebracht werden kann. Diese Anbringung der Lampe weist jedoch ebenfalls den Nachteil auf, dass zur Beleuchtung eines entsprechenden Objektes die Hand in eine ungewohnte Position gebracht werden muss, beispielsweise der Handrücken so verkippt werden muss, dass die Handrücken in Richtung des zu beleuchtenden Objekts gerichtet ist. Auch diese Lampe ist daher ergonomisch unvorteilhaft. Darüber hinaus ist die Lichtleistung der Lampe aufgrund der begrenzten ableitbaren Wärmemenge beschränkt.

Darüber hinaus offenbart die DE 44 33 623 A1 einen signalgebenden Fingerring. Es wird vorgeschlagen, dass in einen Fingerring ein Energieversorgungsmodul und ein Glühbirnchen sowie ein Schaltersystem integriert wird. Mittels des Fingerrings können dann Lichtsignale abgegeben werden. Ein derartiger Fingerring weist jedoch den Nachteil auf, dass dieser nicht stabil an dem Finger gehalten ist, sondern um den Finger drehen kann, so dass eine Leuchtrichtung nicht beibehalten werden kann und der Fingerring immer wieder neu justiert werden muss.

Schließlich offenbart die DE 20 2009 010 577 U1 einen Lampensockel und eine Lampenfassung. Es wird vorgeschlagen, dass für einen bestmöglichen thermischen Kontakt zwischen dem Lampensockel und der Lampenfassung eine Verbindungskraft zwischen diesen Elementen mittels magnetischen Halteelementen erzeugt wird. Mittels der Halteelemente wird so ein mechanischer und damit thermischer Kontakt zwischen dem Lampensockel und der Lampenfassung sichergestellt und gleichzeitig sichergestellt, dass getrennt von den Halteelementen ausgebildete elektrische Kontaktelemente der Lampenfassung mit komplementären Kontaktelementen des Lampensockels verbunden sind. Hieraus ergibt sich jedoch ein komplizierter Aufbau des Verbindungssystems.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die aus dem Stand der Technik bekannten gattungsgemäßen Leuchten dahingehend weiterzuentwickeln, dass sie ergonomisch vorteilhafter ausgebildet sind und auch bei hoher Lichtleistung nicht nur als Unterwasser- oder Tauchlampe sondern auch als Lampe außerhalb des Wasser einsetzbar ist.

Im Hinblick auf die verbesserte ergonomische Ausbildung der Leuchte wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Leuchte mittels der Befestigungseinrichtung an jeweils einem den jeweiligen proximalen Phalangen-Knochen umfassenden ersten Fingerglied zweier Finger der Gruppe umfassend den Zeigefinger, den Mittelfinger, den Ringfinger und/oder den kleinen Finger der Hand derart anordbar ist, dass Licht von der Lichtquelle in eine Richtung senkrecht zu dem ersten Fingerglied emittierbar ist.

Dabei ist besonders bevorzugt, dass die Befestigungseinrichtung zumindest ein zumindest ein erstes Fingerglied zumindest bereichsweise umschließendes Klammerelement, vorzugsweise ein Paar von gegenüberliegenden Klammerelementen, zumindest eine Öffnung, vorzugsweise eine Vielzahl von Öffnungen, in die zumindest ein erstes Fingerglied einführbar ist, und/oder zumindest ein um zumindest einen Bereich eines ersten Fingergliedes, vorzugsweise mehrerer erster Fingerglieder, herumführbares Befestigungsband umfasst.

Mit der Erfindung wird auch vorgeschlagen, dass die Befestigungseinrichtung zumindest bereichsweise verstellbar, elastisch, dehnbar und/oder halbflexibel ausgebildet ist, insbesondere eine Position, eine Form, eine geometrische Ausdehnung, wie eine Länge und/oder ein Radius, der Befestigungseinrichtung, insbesondere des Klammerelements, der Öffnung und/oder des Befestigungsbandes, veränderbar ist.

Weiterhin kann eine erfindungsgemäße Leuchte gekennzeichnet sein durch ein die Lichtquelle umfassendes erstes Gehäuseelement und zumindest ein zumindest eine Energiequelle umfassendes zweites Gehäuseelement.

Bei der vorgenannten Ausführungsform ist besonders bevorzugt, dass die Ausdehnung des ersten Gehäuseelements und/oder des zweiten Gehäuseelements in eine erste Richtung, insbesondere eine Richtung parallel zur Längsrichtung des ersten Fingergliedes, gleich oder kleiner der Ausdehnung in eine zweite Richtung senkrecht zu der ersten Richtung, insbesondere eine Richtung parallel einer Ebene in der zumindest zwei erste Fingerglieder angeordnet sind und/oder in eine Normalenrichtung dieser Ebene, ist und/oder die Ausdehnung des ersten Gehäuseelements und/oder des zweiten Gehäuseelements in eine dritte Richtung senkrecht zu der ersten Richtung und/oder der zweiten Richtung kleiner oder gleich der Ausdehnung in die erste Richtung und/oder die zweite Richtung ist.

Weiterhin liefert die Erfindung eine Leuchte, umfassend zumindest ein eine Lichtquelle umfassendes erstes Gehäuseelement und zumindest ein zumindest eine Energiequelle umfassendes zweites Gehäuseelement, wobei das erste Gehäuseelement und das zweite Gehäuseelement zumindest bereichsweise unter Ausbildung zumindest eines Kanals voneinander beabstandet sind.

Durch diese Ausgestaltung der Leuchte, die in Verbindung mit der Befestigung an dem ersten Fingerglied realisiert sein kann, aber auch unabhängig von dieser Befestigung ausgeführt sein kann, wird es insbesondere ermöglicht, dass die Leuchte mit der gleichen Lichtleistung nicht nur als Unterwasserlampe, sondern auch als Lampe außerhalb des Wassers eingesetzt werden kann.

Mit der Erfindung wir dabei insbesondere vorgeschlagen, dass das erste Gehäuseelement und das zweite Gehäuseelement, vorzugsweise im Wesentlichen vollständig unter Ausbildung des Kanals voneinander beabstandet sind, das erste Gehäuseelement in thermischen Kontakt mit der Lichtquelle steht und/oder der Kanal mittels eines Kühlfluids durchströmbar ist.

Bei den vorgenannten Ausführungsformen ist besonders bevorzugt, dass das erste Gehäuseelement, insbesondere auf der dem zweiten Gehäuseelement zugewandten Oberfläche, eine Oberflächenstrukturierung, vorzugweise zur Erhöhung einer Kontaktfläche zwischen dem ersten Gehäuseelement und dem Kühlfluid und/oder in Form zumindest einer, insbesondere einer Vielzahl von Kühlrippen, ausweist.

Auch kann eine erfindungsgemäße Leuchte gekennzeichnet sein durch zumindest ein, vorzugsweise lösbar mit der Leuchte, insbesondere dem ersten Gehäuseelement und/oder dem zweiten Gehäuseelement verbindbares Fluidleitelement, wobei mittels des Fluidleitelements das Kühlfluid in den Kanal hinein umlenkbar ist, vorzugsweise aus einer Richtung senkrecht zu einer Haupterstreckungsrichtung des Kanals.

Weiterhin wird mit der Erfindung vorgeschlagen, dass das erste Gehäuseelement und das zweite Gehäuseelement lösbar miteinander verbindbar sind, vorzugsweise eine Verbindung zwischen dem ersten Gehäuseelement und dem zweiten Gehäuseelement mittels zumindest einer Verbindungseinrichtung erfolgt.

Die vorgenannte Leuchte kann auch dadurch gekennzeichnet sein, dass die Verbindungseinrichtung zumindest ein Klips-, Steck-, Schraub-, Rast- und/oder Magnetverbindungselement, das vorzugsweise zumindest bereichsweise ein Kontaktelement zur Herstellung einer elektrischen Verbindung zwischen der Lichtquelle und der Energiequelle umfasst, insbesondere durch das Kontaktelement gebildet ist, umfasst.

Weiterhin schlägt die Erfindung vor, dass die Verbindungseinrichtung zumindest bereichsweise in dem Kanal angeordnet ist und/oder in thermischen Kontakt mit der Lichtquelle und/oder dem ersten Gehäuseelement steht.

Besonders bevorzugt ist, dass die Lichtquelle zumindest eine LED umfasst und/oder die Leuchte zumindest zwei Lichtquellen umfasst, vorzugsweise zumindest eine Flutlichtquelle und/oder zumindest eine Punktlichtquelle, wobei die Lichtquellen insbesondere voneinander beabstandet in dem ersten Gehäuseelement angeordnet sind.

Weiterhin schlägt die Erfindung vor, dass die Energiequelle zumindest eine Batterie und/oder zumindest einen Akkumulator umfasst, wobei der Akkumulator vorzugsweise mittels zumindest einer externen Ladeeinrichtung ladbar ist, vorzugsweise mittels zumindest eines USB Anschlusses, mittels eines elektrischen Anschlusses, mittels elektromagnetischer Induktionsströme und/oder mittels zumindest eines Solarmoduls.

Eine erfindungsgemäße Leuchte kann auch gekennzeichnet sein durch zumindest eine Schalteinrichtung, wobei vorzugsweise mittels der Schalteinrichtung die Lichtquelle ein- und ausschaltbar ist, eine Lichtstärke der Lichtquelle veränderbar, insbesondere dimmbar ist und/oder eine Lichttemperatur und/oder Farbtemperatur der Leuchte und/oder der Lichtquelle veränderbar ist.

Bei der vorgenannten Ausführungsform ist besonders bevorzugt, dass die Schalteinrichtung mittels des Daumens der Hand, an der die Leuchte befestigt ist, betätigbar ist und/oder die Schalteinrichtung zumindest einen Sensor, insbesondere zur automatischen und/oder halbautomatischen Ausführung eines Schaltvorganges, umfasst.

Auch wird vorgeschlagen, dass der Sensor zumindest einen Dämmerungssensor und/oder zumindest einen Feuchtesensor umfasst.

Weiterhin kann eine erfindungsgemäße Leuchte aufweisen zumindest eine, vorzugsweise mit der Schalteinrichtung in Wirkverbindung stehende, von der Schalteinrichtung zumindest teilweise umfasste und/oder die Schalteinrichtung zumindest teilweise umfassende, Regel- und/oder Steuereinrichtung, wobei mittels der Regel- und/oder Steuereinrichtung vorzugweise die Lichtstärke bei unterschiedlichen Ladungszuständen der Energiequelle konstant haltbar ist, insbesondere mittels Frequenztaktung, und/oder die Lichtstärke an eine vorgegebene Restleuchtdauer der Leuchte, insbesondere in Abhängigkeit von dem Ladungszustand der Energiequelle, anpassbar ist.

Auch kann eine erfindungsgemäße Leuchte gekennzeichnet sein durch zumindest eine, insbesondere mit der Regel- und/oder Steuereinrichtung und/oder der Schalteinrichtung in Wirkverbindung stehende Anzeigeeinrichtung, wobei mittels der Anzeigeeinrichtung vorzugsweise die Lichtstärke, die Lichttemperatur, die Farbtemperatur, eine Ladungszustand der Energiequelle und/oder eine Restleuchtzeit der Lichtquelle anzeigbar ist.

Schließlich wird mit der Erfindung vorgeschlagen, dass die Leuchte als Tauchleuchte, Unterwasserleuchte, Fahrradbeleuchtung und/oder Motorradbeleuchtung ausgebildet ist.

Der Erfindung liegt somit die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass durch die Befestigung der Leuchte an den ersten Fingergliedern zumindest zweier Finger einer Hand, insbesondere zweier Finger der Gruppe umfassend Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger und kleiner Finger, eine ergonomisch überlegende Leuchte bereitgestellt werden kann.

Unter dem ersten Fingerglied im Sinne der Erfindung wird der Bereich des Fingers verstanden, der die Handfläche mit dem restlichen Teil des Fingers verbindet, insbesondere der Teil des Fingers, in welchem die proximalen Phalangen-Knochen angeordnet sind. Durch diese Befestigung wird eine Konvergenz und Simplifizierung erreicht, gleichzeitig ist das Produkt ergonomisch überlegen und mit nur einer Hand bedienbar. Insbesondere die Bedienbarkeit mit einer Hand ist gerade im Tauchsport bei Berufstauchern ein extrem sicherheitsrelevanter Vorteil.

Die Befestigung der Lampe in diesem Bereich der Hand bietet ferner den Vorteil, dass, wenn die Hand zu einer Faust geformt wird, insbesondere wenn ein Element wie der Griff eines Unterwasserfoto- bzw. Videosystems ergriffen wird, die Leuchte aufgrund der Lokalisierung automatisch in die richtige Richtung, insbesondere das Blickfeld des Benutzers, leuchtet. Besonders vorteilhaft ist hierbei, dass ohne zusätzliche Bauteile, wie Adapter oder dergleichen, in verschiedenen Anwendungen automatisch die bestmögliche Ausrichtung der Lampe sichergestellt ist. Weiterhin ergeben sich hieraus zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten, auch über Wasser. So kann die Leuchte auch als Beleuchtung von einem Fahrradfahrer eingesetzt werden. So befestigt der Fahrradfahrer die Leuchte in der erfindungsgemäßen Weise an den ersten Fingergliedern und dadurch ist sichergestellt, dass, wenn der Fahrer den Lenker umgreift, die Leuchte automatisch in die gewünschte Richtung nach vorne leuchtet.

Zur Befestigung kann die erfindungsgemäße Leuchte, insbesondere aufeinander zubewegbare Klemmelemente aufweisen, die beispielsweise einseitig geöffnet sind. So kann eines der Klemmelemente beispielsweise den Zeigefinger umgreifen, während das gegenüberliegende Klemmelement den kleinen Finger umgreift, um so die gewünschte Befestigung zu erreichen. Dabei sind auch Befestigungen nur am Zeige- und Mittelfinger oder Zeige- und Ringfinger möglich.

Die Befestigungseinrichtungen können auch in Form von Öffnungen oder ringförmigen Befestigungseinrichtungen ausgebildet sein, in die die jeweiligen Finger eingeführt werden. Auch kann die Befestigungseinrichtung ein Befestigungsband aufweisen, welches die jeweiligen Finger umspannt. Auch kann dieses Befestigungsband meanderförmig zwischen den jeweiligen Fingern hindurchgeführt werden, um die entsprechende Befestigung zu erreichen. Vorteilhaft kann das Befestigungsband dabei halbflexibel ausgebildet sein. Dies bedeutet, dass das Band in die gewünschte Form gebracht wird und in dieser Form im Wesentlichen formstabil ist. Dabei kann das Band in der zuvor beschrieben Weise meanderförmig geformt sein und an die jeweilige Anatomie des Benutzers angepasst werden. Bei einer nachfolgenden Benutzung ist die Befestigungseinrichtung damit auf den jeweiligen Benutzer abgestimmt.

Durch die Ausbildung der erfindungsgemäßen Leuchte in Quer- bzw. Stabform, wobei die Lichtquelle auf einer Längsseite des Stabes angeordnet ist, werden verschiedene Vorteile erreicht. So ergibt sich zunächst ein Bauformvorteil im Hinblick auf eine bessere Kühlung. So wird die gesamte Vorderseite der Leuchte bei einer Bewegung von dem Fluid, sei es Wasser oder Luft, angeströmt und somit die größtmögliche Fläche für eine Kühlung bereitgestellt. Im Gegensatz hierzu sind bei aus dem Stand der Technik bekannten Leuchten die Lichtquellen auf einer Stirnseite des Stabes angeordnet, wodurch nur eine geringe Oberfläche zur Kühlung bereitsteht.

Darüber hinaus bietet diese Bauform der Leuchte den Vorteil, dass, unabhängig davon, ob die Leuchte an einer rechten Hand oder einer linken Hand des Benutzers angeordnet wird, stets eine Einhandbedienung, insbesondere mittels eines Daumens, ermöglicht wird. So kann eine entsprechende Schalteinrichtung an einer Stirnseite der Leuchte angeordnet sein, die dann mittels des Daumens betätigbar ist. Ist die Befestigung an der anderen Hand gewünscht, so wird die Leuchte um 180 Grad gedreht und somit ist die Schalteinrichtung erneut wieder im Bewegungsbereich des Daumens angeordnet.

Zur Verbesserung der Kühlung, und damit indirekt zur Erhöhung der möglichen Lichtleistung der Leuchte, wird mit der Erfindung vorgeschlagen, dass zwischen einem Gehäuseelement, welches die Lichtquelle trägt, und einem zweiten Gehäuseelement, welches die Energiequelle trägt, ein Spalt bzw. Kanal ausgebildet wird. Die Ausbildung dieses Kanals kann sowohl in Verbindung mit der Befestigung an den ersten Fingergliedern zumindest zweier Finger realisiert sein aber auch unabhängig von dieser Befestigung realisiert sein. Der Spalt bzw. Kanal kann dabei als Kühlkanal eingesetzt werden, insbesondere von einem Kühlfluid, wie Wasser oder Fahrtluft, durchströmt werden. Besonderes bevorzugt ist an dem ersten Gehäuseelement im Bereich des Kanals eine Oberflächenstrukturierung in Form von Kühlrippen vorhanden, um einen bestmöglichen Wärmeaustausch zwischen dem ersten Gehäuseelement und dem Kühlfluid zu erreichen.

In bevorzugten Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass im Bereich der Kanalöffnung ein Fluidleitelement vorhanden ist. Mittels dieses Fluidelements ist es möglich, dass das auf das Gehäuseelement auftreffende Kühlfluid seitlich an dem ersten Gehäuseelement vorbeiströmt, jedoch durch das Fluidleitelement in den Kanal umgelenkt wird. Dadurch wird eine noch effizientere Kühlung der Lichtquelle ermöglicht.

Die zweigeteilte Ausbildung des Gehäuses der Leuchte bietet ferner den Vorteil, dass die Leuchte modular aufgebaut ist. So wird es ermöglicht, dass ein und dieselbe Energiequelle, insbesondere ein und dasselbe zweite Gehäuseelement, mit verschiedenen ersten Gehäuseelementen bzw. verschiedenen Lichtquellen verbunden werden kann. So kann die Lichtstärke oder auch die Licht- bzw. Farbtemperatur an die gewünschten Bedingungen angepasst werden, in denen ein erstes Gehäuseelement, welches eine Lichtquelle mit den gewünschten Eigenschaften aufweist, mit der Energiequelle verbunden werden kann.

Die Verbindung der beiden Gehäuseelemente erfolgt dabei bevorzugt derart, dass die Gehäuseelemente über eine magnetische Kraft aneinander gehalten werden. Dabei ist besonderes bevorzugt, dass die magnetischen Elemente im Bereich der elektrischen Kontakte zur Verbindung der Energiequelle mit der Lichtquelle angeordnet sind bzw. teilweise durch diese gebildet werden. Hieraus ergibt sich einerseits ein einfacher konstruktiver Aufbau und andererseits wird so eine bestmögliche elektrische Kontaktierung zwischen den Gehäuseelementen sichergestellt.

Diese magnetische Befestigung der Gehäuseelemente aneinander, insbesondere dass die elektrischen Kontakte bereichsweise die magnetische Verbindungseinrichtung bilden, kann sowohl in Kombination mit der Befestigung der Leuchte an ersten Fingerelementen bzw. der Ausbildung eines Kühlkanals realisiert sein aber auch unabhängig von diesen ausgeführt werden.

Darüber hinaus ermöglicht insbesondere der modulare Aufbau, dass die Leuchte mit unterschiedlichen Lichtquellen, die unterschiedliche Ausleuchtungen erzeugen, verbunden werden kann. So können erste Gehäuseelemente mit einer Einzellichtquelle oder andere erste Gehäuseelemente mit mehreren Lichtquellen vorgehalten werden. Dabei können die Lichtquellen unterschiedliche Abstrahlcharakteristiken aufweisen, insbesondere als Flutlichtquelle oder als Punktlichtquelle ausgestaltet sein.

Schließlich kann die Leuchte gemäß der Erfindung eine Regel- und/oder Steuereinrichtung umfassen. Mittels dieser Steuer- und/oder Regeleinrichtung kann erreicht werden, dass die Lichtstärke, die von der Leuchte abgegeben wird, über die gesamte Ladung der Energiequelle gleichmäßig abgegeben wird, insbesondere es nicht zu Schwankungen oder einer Abnahme der Leuchtstärke bei einer geringeren Ladung der Energiequelle kommt. Auch ermöglicht es die Regel- und/oder Steuereinrichtung, dass eine vorgegebene Lichtstärke eingestellt wird und so eine längstmögliche Brenndauer erzielt wird. Bevorzugt wird die entsprechende Lichtstärke bzw. Brenndauer oder Restbrenndauer auf einer Anzeigeeinrichtung der Leuchte, wie einem Display, angezeigt.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand von schematischen Zeichnungen erläutert sind.

Ferner zeigt:

1 eine Aufsicht auf die Vorderseite einer erfindungsgemäßen Leuchte gemäß einer ersten Ausführungsform;

2 eine Aufsicht auf die Lampe der 1 aus Richtung A;

3 eine weitere Aufsicht auf die Leuchte der 1 aus Richtung A; und

4 eine Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Leuchte gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.

In 1 ist eine Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Leuchte 1 dargestellt. Die Leuchte 1 ist mittels einer nachfolgend detaillierte beschriebenen Befestigungseinrichtung an einer Hand 3 eines Benutzers befestigt.

Dabei ist die Leuchte 1 im Bereich des ersten Fingergliedes des Zeigefingers 5, Mittelfingers 7, Ringfingers 9 und kleinen Fingers 11 angeordnet. Mittels der Befestigungseinrichtung kann die Lampe 1 an zwei dieser Finger 5, 7, 9, 11 befestigt sein, aber auch nur einem der Finger befestigt sein jedoch derart, dass sie im Bereich der ersten Fingerglieder der Finger 5, 7, 9, 11 angeordnet ist.

Wie der 1 weiter zu entnehmen ist, weist die Leuchte 1 ein erstes Gehäuseelement 13 auf. Das Gehäuseelement 13 umfasst eine erste Lichtquelle 15 in Form einer LED Gruppe, die als Flutstrahler ausgebildet ist, und eine zweite Lichtquelle 17, die ebenfalls als LED Gruppe ausgebildet ist, jedoch als Punktstrahler wirkt. Bei der in 1 dargestellten Ausführungsform der Leuchte 1 ist vorgesehen, dass auf der der Hand 3 abgewandten Oberfläche des ersten Gehäuseelementes 13 Kühlrippen 19 angeordnet sind. Bei einer Vorwärtsbewegung der Hand wird erreicht, dass eine bestmögliche Kühlung der Lichtquellen 15, 17 beziehungsweise des ersten Gehäuseelementes 13 erzielt wird.

Im Bereich eines Daumens 21 ist eine Schalteinrichtung 23 angeordnet. Durch diese Anordnung der Schalteinrichtung 23 wird eine Einhandbedienung der Leuchte 1 ermöglicht. So kann die Schalteinrichtung insbesondere so ausgeschaltet sein, dass mittels des Daumens 21 die jeweiligen Lichtquellen 15, 17 ein- beziehungsweise ausgeschaltet werden können jedoch auch in ihrer Lichtstärke gedimmt werden können. Hierbei wirkt sich insbesondere positiv aus, dass eine Ausdehnung der Leuchte 1 beziehungsweise des ersten Gehäuseelementes 13 in eine erste Richtung parallel zur Längsrichtung der ersten Fingerglieder des Zeigefingers 5, Mittelfingers 7, Ringfingers 9 und kleinen Fingers 11 in Form der Höhe h geringer als eine Ausdehnung in eine zweite Richtung senkrecht dazu in Form der Breite b ist. Wie insbesondere der 2 darüber hinaus zu entnehmen ist, ist eine Tiefe t in einer Normalenrichtung einer Ebene, in der die ersten Fingerglieder der Finger 5, 7, 9, 11 angeordnet sind, ebenfalls geringer als die Höhe h und Breite b.

Durch diesen querförmigen beziehungsweise stabförmigen Aufbau dieser Leuchte 1, wobei die Lichtquellen 15, 17 an der Längsseite des stabförmigen Quaders angeordnet sind, ergibt sich eine Rotationssymmetrie die es ermöglicht, dass die Leuchte 1 auch an der gegenüberliegenden Hand angeordnet werden kann indem die Leuchte 1 um 180° aus der in der 1 dargestellten Position gedreht wird. Dadurch wird erreicht, dass die Schalteinrichtung 23 wiederum im Bereich des Daumens der anderen Hand zu liegen kommt, so dass weiterhin eine Einhandbedienung möglich ist. Darüber hinaus wird eine effiziente Kühlung dadurch erreicht, dass bei einer Vorwärtsbewegung die Längsseite der Leuchte 1 von dem Kühlfluid, sei es Wasser bei Einsatz der Leuchte 1 als Unterwasserleuchte oder Luft bei Verbindung der Leuchte 1 als Fahrradleuchte, angeströmt wird.

Wie 2 zu entnehmen ist, ist eine Befestigungseinrichtung der Leuchte 1 in Form eines Klammerelementes 25 ausgebildet. Wie 2 darüber hinaus zu entnehmen ist, weist die Leuchte 1 neben dem ersten Gehäuseelement 13, welches die Lichtquellen 15, 17 trägt, ein zweites Gehäuseelement 27 auf. In dem zweiten Gehäuseelement 27 ist eine Energiequelle in Form eines Akkumulators angeordnet, die über eine externe Ladeeinrichtung in Form eines USB-Anschlusses 29 aufladbar ist. Wie 2 zu entnehmen ist, ist im Bereich zwischen dem ersten Gehäuseelement 13 und dem zweiten Gehäuseelement 27 ein Spalt beziehungsweise Kanal 31 ausgebildet. Dieser Kanal 31 dient dazu, von einem Kühlfluid, sei es Wasser oder Luft, durchströmt zu werden und so eine zusätzliche Kühlung der Lichtquellen 15, 17 beziehungsweise des ersten Gehäuseelements 13 bereitzustellen.

In nicht dargestellten Ausführungsformen ist besonders bevorzugt, dass auf der dem zweiten Gehäuseelement 27 zugewandten Oberfläche des ersten Gehäuseelements 13 eine Oberflächenstrukturierung, wie in Form zusätzlicher Kühlrippen angeordnet ist, um einen bestmöglichsten Wärmeaustausch zu erzielen.

Das erste Gehäuseelement 13 und das zweite Gehäuseelement 27 sind über Verbindungseinrichtungen 33 miteinander verbunden. Dabei sind die Verbindungseinrichtungen 33 in dem Kanal 31 angeordnet. Die Verbindungseinrichtungen 33 stehen in thermischen Kontakt mit dem ersten Gehäuseelement 13 und erhöhen somit die für einen Wärmeaustausch mit dem Kühlfluid, welches durch den Kanal 31 strömt zur Verfügung stehende Oberfläche.

Wie insbesondere in 3 dargestellt ist, weisen die Verbindungseinrichtungen 33 Permanentmagnet 35 auf. Mittels der Permanentmagneten 35 ist es möglich, eine Verbindung des ersten Gehäuseelements 13 mit dem zweiten Gehäuseelement 27 über nicht dargestellte elektrische Kontaktelemente herzustellen. Die elektrischen Kontaktelemente dienen dazu, die in dem zweiten Gehäuseelement 27 angeordnete Energiequelle mit den Lichtquellen 15, 17 elektrisch zu verbinden. Die Kontaktelemente bestehen dabei aus Materialien, die es ermöglichen, dass eine magnetische Anziehungskraft zu den Permanentmagneten 35 erreicht wird. Dadurch wir sichergestellt, dass eine bestmögliche elektrische Kontaktierung besteht und gleichzeitig eine bestmögliche mechanische Verbindung zwischen dem ersten Gehäuseelement 13 und dem zweiten Gehäuseelement 27.

In 4 ist schließlich eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte 1‘ dargestellt. Die Elemente der Leuchte 1‘, die derjenigen der Leuchte 1 entsprechen, tragen die gleichen Bezugszeichen, allerdings einfach gestrichen.

Im Gegensatz zu der Leuchte 1 weist die Leuchte 1‘ zusätzliche Fluidleitelemente 37‘ auf. Die Fluidleitelemente 37‘ bewirken, dass ein Fluidstrom gemäß den Pfeilen 39‘ in den Kanal 31‘ hinein umgelenkt wird, um so eine Verbesserung der Kühlleistung zu erreichen.

Darüber hinaus weist die Leuchte 1‘ eine abgewandelte Befestigungseinrichtung in Form eines halbflexiblen Befestigungsbands 41‘ auf. Wie 4 zu entnehmen ist, wird das Befestigungsband 41‘ meanderförmig um die Finger 5‘, 7‘, 9‘ und 11‘ herumgeführt, um so eine bestmögliche Befestigung der Leuchte 1‘ an den Fingern 5‘, 7‘, 9‘ und 11‘ zu erreichen. Das Befestigungsband 41‘ ist insofern halbflexibel ausgebildet, als dass es mit einem vergleichsweise geringen Kraftaufwand verformbar ist, um es in die in 4 dargestellte Form zu bringen. In dieser Form ist es jedoch im wesentlichen formstabil, so dass ein Benutzer nach Anpassung des Befestigungsbands 41‘ an seine Anatomie die Leuchte 1‘ an seiner Hand befestigen kann, indem er die Finger 5‘, 7‘, 9‘ und 11’ in die jeweiligen Ausnehmungen in dem Befestigungsband 41‘ einführt.

Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen als auch in den Ansprüchen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination wesentlich für die Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen sein.

Bezugszeichenliste

1, 1‘
Leuchte
3
Hand
5, 5‘
Zeigefinger
7, 7‘
Mittelfinger
9, 9‘
Ringfinger
11, 11‘
kleiner Finger
13, 13‘
Gehäuseelement
15, 15‘
Lichtquelle
17, 17‘
Lichtquelle
19
Kühlrippe
21
Daumen
23
Schalteinrichtung
25
Klammerelement
27, 27‘
Gehäuseelement
29
USB-Anschluss
31, 31‘
Kanal
33, 33‘
Verbindungseinrichtung
35
Permanentmagnet
37‘
Fluidleitelement
41‘
Befestigungsband
A
Richtung
h
Höhe
b
Breite
t
Tiefe

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • WO 2012/067659 A1 [0005, 0005, 0006]
  • GB 969770 [0007]
  • DE 4433623 A1 [0008]
  • DE 202009010577 U1 [0009]