Title:
Mobile strobe light for illuminating e.g. accident location in public traffic space, has outer main switch enabling basic function of strobe light to provide warning function for person between motor car and setting location of strobe light
Kind Code:
B3
Abstract:
The light has a hinge for electrical interconnection of a circular or quadratic lens with a base utilized for accommodating a battery or an electronic part, and a 230 V or 12 V charging adapter for charging the battery. A controller prevents overloading or over-discharging of the battery during charging of the battery. An outer main switch enables a basic function of the strobe light to provide a warning function for a person between a motor car and a setting location of the strobe light. An analog or digital indicating instrument or LEDs indicate a state of charge of the battery.


Inventors:
gleich Patentinhaber
Application Number:
DE102012013172A
Publication Date:
11/14/2013
Filing Date:
06/28/2012
Assignee:
Geprägs, Klaus, 89604 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202004017696U1N/A2005-02-03
DE29923151U1N/A2000-05-11
DE7932085U1N/A1980-02-21
Foreign References:
200200597422002-05-23
42988691981-11-03
Claims:
1. Mobile Blitzleuchte mit einer Lichtaustrittsfläche zur Absicherung von Gefahrenstellen im öffentlichen Verkehrsraum, bestehend aus
– einer Basis zur Unterbringung von Akkumulatoren und elektronischer Bauteile sowie einer Steuerelektronik und einer Bedieneinheit und
– einer mittels Scharnier mit der Basis verbundenen kreisrunden oder quadratischen Lichtscheibe mit einem äußeren Bereich, in dem LEDs angeordnet sind, die ein Blink- bzw. Blitzlicht abgeben,
wobei die Blitzleuchte weiterhin ein inneres Teil aufweist, bestehend
– entweder aus einem Display zur Darstellung von Schriftzeichen, Zahlen und Symbolen oder von Laufschrift, wobei die verbleibende Fläche des inneren Bereichs der Lichtscheibe zur Blink- bzw. Blitzfunktion genutzt wird,
– oder aus einem Vollmatrix-Display zur Anzeige von Verkehrszeichen in den Farben rot, weiß und schwarz, letztere entsprechend dem nicht beleuchteten Hintergrund, gemäß den Vorschriften für beleuchtete Verkehrszeichen,
wobei die Bedieneinheit für die Steuerung des äußeren Blitzringes und für das Display oder die Vollmatrix auf der Rückseite der Lichtscheibe oder der Oberseite der Basis angebracht und mit zusätzlichen Schaltfunktionen belegbar ist, wie z. B. die Integration des Ein-/Ausschaltens eines Funkwarnsystems, eines Systems zur Fernsteuerung oder zur Fernüberwachung, oder eines GPS-Moduls zur Einbindung in Telematik-Systeme,
dadurch gekennzeichnet, dass
– die Basis durch die Formgebung des Bodens in Verbindung mit einem integrierten klappbaren Bügel das Einhängen und Fixieren auf einen Leitpfosten ermöglicht und in den, dem Scharnier gegenüberliegenden Ecken, Aussparungen in der Art von Griffschalen oder Griffen integriert sind,
– auf einer rechten und linken Seite der Basis jeweils zwei Metallbügel integriert sind, die in das Gehäuse eingelassen sind und mittels einer Federspannung gehalten werden, wobei in den Boden der Basis pro Seite weitere zwei Metallwinkel paarweise integriert sind,
– die Lichtscheibe alle LED der Lichtaustrittsfläche sowie deren Gehäuse, einen äußeren Rahmen, eine transparente Abdeckung und elektronische Bausteine enthält,
– die Lichtscheibe in einem sie umfassenden Rahmen gelagert ist, in dem sie von einer Grundposition aus nach rechts und links um 90 Grad gedreht werden kann,
– der äußere Bereich der Lichtscheibe unabhängig von der Funktion im inneren Bereich gesteuert wird, so dass bei Ausfall eines Systems das andere noch eine Warnfunktion aufrechterhalten kann,
– die Lichtscheibe mit der Basis durch ein Scharnier mit fixen Rastpunkten verbunden ist, wobei ein Rastpunkt einen geschlossenen Zustand bei 0 Grad Neigung definiert und ein weiterer Rastpunkt bei 80 Grad Neigung liegt,
– durch das Scharnier eine elektrische Verbindung der Basis und der Lichtscheibe geführt wird,
– durch beidseitig an der Basis angebrachte Kontakte eine elektrische Verbindung zu einer Ladeschale hergestellt wird, die sich in einem Ordnungsystem befindet,
– die Blitzleuchte über das Bordnetz eines Fahrzeuges geladen wird,
– die Blitzleuchte mittels eines 230 V oder eines 12 V Ladeadapters geladen wird,
– während der Ladung der Akkumulatoren eine Überladung oder eine Tiefentladung der Akkumulatoren durch eine Steuerung vermieden wird,
– durch einen außenliegenden Hauptschalter auch im geschlossenen Zustand der Blitzleuchte eine Grundfunktion eingeschaltet werden kann, um dem Anwender zwischen Kraftfahrzeug und Aufstellort der Blitzleuchte eine Warnfunktion zur Verfügung zu stellen,
– nahe beim Hauptschalter über ein analoges oder digitales Anzeigeinstrument oder über LEDs der Ladezustand der Akkus angezeigt wird.

2. Blitzleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionen des äußeren Blitzringes in Farbe und Blitzfolge variabel sind, wobei neben einem Standardblitz mit 60 Hz verschiedene Blitzfolgen mit und ohne Grundbeleuchtung auch in Kombination mit flächiger Blitzfunktion im inneren Teil der Lichtscheibe einstellbar sind.

3. Blitzleuchte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Bedieneinheit mittels Tastendruck eines der Worte oder Sonderzeichen zur Anzeige auf dem Display ausgewählt werden kann, wobei die wählbaren Worte oder Sonderzeichen aus praktischen Gründen auf 5 bis 8 Möglichkeiten beschränkt sind.

Description:

Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren einer Blitzleuchte für Einsatz- und Rettungskräfte der Polizei, Feuerwehr, THW und Sanitätsdienste, für Betriebspersonal von Autobahn- und Straßenmeistereien und deren beauftragte Wirtschaftsunternehmen und Personal von Pannenhilfs- und Notdiensten an Unfall-, Arbeits- und Pannenstellen (im folgenden „Einsatzstellen) im öffentlichen Verkehrsraum, wo der Aufenthaltsbereich des o. a. Personenkreises und den betroffenen Verkehrsteilnehmern im fließenden Verkehr abgesichert werden muss.

Bislang werden diese Einsatzstellen überwiegend durch optische Sicherungsmittel wie Warndreieck, Blitz- und Blinkleuchten, bei länger bestehenden Einsatzstellen durch Warnbaken, Signaltafeln und Signalanlagen auf Fahrzeugen (Blaulicht/Gelblicht) oder gar besonderen Sicherungsanhängern abgesichert, um den fließenden Verkehr vor diesen Gefahrenstellen zu warnen. Insbesondere im schnellen Verkehr auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen und mehrspurigen Schnellstraßen kommt es für die Sicherheit der Einsatzkräfte, die zuerst an den Einsatzstellen sind, auf eine schnelle, entsprechend weiträumige und qualifizierte Absicherung mit geeignetem Sicherungsgerät an. Nach allgemeiner Erfahrung steht für die Ersteingreifkräfte kein Großgerät zur Verfügung, in aller Regel aber ständig mitgeführte Blitzleuchten, die wegen ihrer Form viel Platz im Fahrzeug benötigen und deren Lichtaustrittsflächen im Vergleich zur Größe meist 50% nicht übertreffen.

Als Stand der Technik wird das Gebrauchsmuster DE 20 2004 017 696 U1 genannt, aus dem der Oberbegriff des Anspruchs 1 hervorgeht.

Die Neuerung weist eine völlig andere äußere Form auf, die im Verhältnis der Größe zur Lichtaustrittsfläche auf mehr als 90% effektive Nutzfläche kommt und dabei weit weniger Platz beansprucht und in Ihren Anwendungsmöglichkeiten wesentlich vielfältiger ist, da die Größe der Lichtaustrittsfläche nicht nur zur reinen Blitzfunktion genutzt wird, sondern über ein integriertes Display die Einblendung von Zusatzinformationen wie Schrift- und Verkehrszeichen zulässt und da sie mit integrierten Halterungen ohne weiteres Zubehör auf Leitpfosten gestülpt, an Leitplanken verschiedener Art und Geländern eingehängt werden kann und in dieser „erhobenen” Position eine bessere Erkennbarkeit gewährleistet.

Der grundsätzliche Aufbau der Blitzleuchte besteht aus der Lichtscheibe mit Rahmen und der Basis. Beide Teile sind mit einem Scharnier, mit Anschlag im geschlossenen Zustand und bei ca. 80 Grad verbunden, so dass die Lichtscheibe in dieser Position fixiert wird. In der Grundanwendung (1), also beim Abstellen auf der Fahrbahn, soll durch diese leichte Neigung aus der jeweiligen „Ebene” eine optimale Abstrahlung in Richtung der Fahrzeuglenker erreicht werden. Derselbe Effekt stellt sich auch bei der seitlich hängenden Anwendung ein, die Lichtscheibe strahlt nicht parallel zur Aufhängung und Fahrbahn sondern in Richtung des Sichtfeldes der Fahrzeuglenker ab.

Weiteres wesentliches Merkmal der Neuerung ist die möglichst flache Bauweise des Gehäuses, im Folgenden Basis genannt, die der Aufnahme der Akkus und elektronischer Bausteine und des Sockels mit diversen Halterungen und den Füßen dient. Diese Basis dient gleichzeitig als stabilisierender Sockel zum Abstellen und ist mittels Scharnier mit der darüber liegenden und klappbaren Lichtscheibe verbunden.

Wesentliches Merkmal der Neuerung ist die Lichtscheibe, die unter Verwendung von LED für die Blitz- und Displayfunktionen aufgebaut ist und die beidseitig um 90 Grad aus der Grundstellung heraus drehbar ist (2 in der Draufsicht) und so immer eine horizontal verlaufende und damit gut lesbare und erkennbare Displayanzeige ermöglicht. Neben diesen Neuerungen soll die Blitzleuchte alle bisher nach dem Stand der Technik angewandten Verfahren wie die automatische Synchronisation eines Lauflichtes mehrerer Blitzleuchten im Verbund, das Laden der Akku's durch 230 V und 12 V bei Fahrzeugaufladung mit integriertem Überladungsschutz und Tiefentladeschutz und die Integration weiterer elektronischer Bausteine wie z. B. den Heulmax-Client ermöglichen.

Basis und Lichtscheibe bilden so eine nahezu deckungsgleiche Einheit (2) auf einer annähernd quadratischen Grundfläche, die sich wegen der Unterbringung in speziellen Ordnungssystemen/Geräteträgern an bereits vorhandenem Verkehrssicherungsgerät wie z. B. den „Faltleitkegeln Pro 75” orientiert und eine Seitenlänge von ca. 40 cm hat. Natürlich ist auch jede kleinere oder größere Bauweise möglich. Die Handhabung durch den Anwender, die Unterbringungsmöglichkeiten im Fahrzeug, die möglichst große Lichtaustrittsfläche und damit auch möglichst gute Erkennbarkeit, das Gewicht und die „Standfestigkeit” in allen Anwendungsformen führen im optimierten Ergebnis zu der o. a. Größe. Die Lichtscheibe in Kreisform wird in einem sie umfassenden Rahmen gelagert, in dem sie von der Grundposition aus nach rechts und links um ca. 90 Grad gedreht werden kann.

Durch Nutzung der LED-Technik wird die Lichtscheibe in verschiedenster Form genutzt. Auch kommen verschiedene Lichtfarben zum Einsatz, die den gängigen Vorschriften für Warn- und Blitzleuchten und beleuchtete Verkehrszeichen entsprechen. Es finden in den verschiedenen Anwendungsmodi die Farben rot, weiß und gelb auf schwarzem Grund Verwendung.

Die Lichtaustrittsfläche wird mit LED beschaltet und vorzugsweise in Segmente aufgeteilt. Zur Anwendung kommen LED mit weitwinkliger Abstrahlung oder entsprechend ergänzt durch weitwinklige Streulinsen. Dadurch soll die Erkennbarkeit gewährleistet und deren Zeitfaktor für heranfahrende und passierende Fahrzeuglenker möglichst hoch sein. Der Kreis wird für die Lichtscheibe die gängige Grundform sein, aber auch andere geometrischen Grundformen wie z. B. ein Quadrat, ein Sechseck, ein Achteck, usw. sind denkbar. Die Lichtscheibe (s. 1 und 2) besteht aus einem äußeren Bereich mit einem etwa 2 cm breiten Kranz und dem inneren Bereich.

Am Beispiel der kreisrunden Lichtscheibe werden die weiteren Eigenschaften beschrieben. Der äußere Kreis der Lichtscheibe wird elektronisch geregelt die Aufgaben einer gewöhnlichen Blitzleuchte übernehmen, indem sie mit gelbem (auch weißem, blauem) Blitzlicht, auch in Kombination mit einer in der Leuchtkraft verminderten Dauerbeleuchtung, in der geforderten Frequenz Blink- bzw. Blitzlicht abgibt. Der äußere Kreisrand wird mit entsprechend leistungsstarken LED ständig diese Funktion aufrecht erhalten und unabhängig von der Funktion im inneren Kreis gesteuert, so dass bei Ausfall eines Systems das andere noch eine Warnfunktion aufrecht erhalten kann (Redundanz).

In einer weiteren Funktion ist im inneren Kreis der Lichtscheibe ein LED-Display integriert (2), das die Darstellung von Schriftzeichen, Zahlen und Symbolen wie Pfeile oder „>” erlaubt. Die verbleibende Fläche wird zur Blink- bzw. Blitzfunktion genutzt. Mittels diesem Teildisplay können dem Verkehrsteilnehmer Zusatzinformationen wie z. B. „Unfall”, „Stau”, „Ölspur”, „Panne” oder allgemein „Gefahr” signalisiert werden. Dies kann im Wechsel auch mehrsprachig erfolgen, zweckmäßig sicherlich auf Fernstraßen mit internationalem Verkehr.

Damit die Blitzleuchte beidseitig zum Einhängen in die Leitplanke oder in Geländern verwendet werden kann und die Displaydarstellung gut lesbar oder bei Pfeildarstellung eindeutig richtungsweisend erkennbar bleibt, wird in einer vorzugsweisen Ausführung die Lichtscheibe drehbar in einem äußeren Rahmen geführt. Die Displaydarstellung kann so immer horizontal verlaufen und mittels beschriebener mechanischer Regelung rechts- oder linksweisende Darstellung ermöglichen.

In einer weiteren vorzugsweisen Ausführung wird der innere Kreis der Lichtscheibe mit einem Vollmatrixdisplay ausgerüstet (1). Bei der Blitzleuchte mit Vollmatrix ist im Wechsel mit der Blink- und Blitzfunktion und der Darstellung der erwähnten Zusatzinformationen auch die Darstellung von Verkehrszeichen möglich. Alternativ zur drehbaren Lagerung der Lichtscheibe könnte bei der Ausführung mit Vollmatrix-Display die gesamte Darstellung über einen Lagesensor elektronisch geregelt werden.

Die Steuerelektronik der Blitzleuchte und die Bedieneinheit kann auf der Rückseite der Lichtscheibe oder der Oberseite der Basis positioniert werden. Die Basis enthält die Schächte für die Akku und die Elemente zur Befestigung an der Leitplanke oder an einem Geländer für beidseitige Anwendung, bei Notwendigkeit eine Gasdruckfeder oder ein sonstiges Stützelement für die Lichtscheibe, die Standfüße und entsprechende Aussparungen und die Sicherungsbügel für die Anbringung an einem Leitpfosten.

Die Größe vom Gehäuse der Basis wird vorzugsweise bei 39,6 cm × 39,6 cm liegen und damit der Größe eines „Faltleitkegel pro” mit 75 cm Höhe entsprechen. Damit lässt sich die Blitzleuchte (3 -Querschnitt-) in ähnlichen Ordnungssystemen unterbringen wie der Faltleitkegel. Der einzige Unterschied liegt in der Höhe der Blitzleuchte, die sich nach der Größe der verwendeten Akkumulatoren richtet. Akkumulatoren mit einer Leistung von 6 V und 7 Ah haben eine Höhe von 35 mm, solche mit einer Leistung von 10 Ah eine Höhe von 50 mm. Die Basis wird also eine Mindesthöhe von 45 mm oder 60 mm haben, woraus sich für die Blitzleuchte eine Gesamthöhe von 65 bis 80 mm ergeben dürfte. Hieraus ergibt sich für diese vorzugsweise Ausführung eine kreisförmige Lichtaustrittsfläche mit einem Durchmesser von ca. 36 cm.

Im Boden der Basis (4) wird eine Aussparung in der Form eines Leitpfostens integriert, durch die der Winkel zur Fahrbahn reduziert und die Abstrahlfläche in Richtung der Fahrzeuglenker optimiert wird (7). Die Aussparung wird mit einem klappbaren Haltebügel ergänzt, durch den die Blitzleuchte im Kopfbereich des Leitpfostens sicher gehalten wird. Die Lichtscheibe wird bei dieser Art der Anwendung nicht aufgeklappt, sondern verbleibt auf der Basis in Nullstellung. Auf der rechten und linken Seite der Basis werden seitlich jeweils zwei Metallbügel integriert, die in das Gehäuse eingelassen sind und durch Federspannung gehalten werden (3). Soll nun die Blitzleuchte seitlich an eine Leitplanke gehängt werden, werden diese Bügel herausgezogen, um 180 Grad gedreht und über die Leitplanke (Typ A) oder das Geländer gehängt. Die Basis liegt nun mit der Bodenseite an der Leitplanke an und stützt sich so ab, die Lichtscheibe muss aufgeklappt werden (6 für Leitplanke Typ A).

In den Boden der Basis werden pro Seite weitere zwei Metallbügel paarweise integriert, die ihrer Form und Größe nach für unterschiedliche Geländertypen (5 und 9), für das Leitplankensystem „Super Rail” (8) und für die Leitplanke nach Typ B (5) angepasst sind. Mittig im Boden, parallel zum Scharnier, wird ein in einer Nut geführter Stab integriert, der auf Bedarf nach beiden Seiten ausgezogen werden kann und dadurch die eingehängte Blitzleuchte in einer bestimmten Position fixieren kann. In der Grundposition überdeckt dieser Stab die o. a. Bügel und sichert diese gleichzeitig (4).

Die Basis enthält an der Oberseite (dem Scharnier gegenüberliegende Seite) zwei ovale Aussparungen diagonal über den Eckbereich, die gleichzeitig auf eine Höhe von 25–30 mm verjüngt werden. Über diesen Handgriff wird das Handling der Blitzleuchte ergonomisch optimiert. Besonders Vorteilhaft zeigt sich dies bei der Unterbringung in einem Fahrzeugordnungssystem/Geräteträger.

Diesem Fahrzeugordnungssystem angepasst sind auch die beidseitig an der Basis angebrachten Kontakte, durch die beim Einstellen in das Ordnungssystem eine elektrische Verbindung zu einer Ladeschale hergestellt wird und die Blitzleuchte über das Bordnetz des Fahrzeugs geladen wird (Fahrzeugaufladung).

Im Bereich dieser Griffe befindet sich ein Schalter für die Standard-Blitzfunktion, um schon beim Greifen der Blitzleuchte ein schnelles Einschalten der Blitzfunktion zu ermöglichen. Damit soll der Anwender schon beim Aufstellen des Blitzes die Möglichkeit haben, sich besser erkennbar zu machen und dadurch zu schützen.

Die Blitzfunktion wird neben den vorgeschriebenen Funktionen weitere Möglichkeiten bieten, die eine höhere Aufmerksamkeitssteigerung bei den Fahrzeuglenkern bewirkt. Gedacht ist hier insbesondere an pulsierende Blitzimpulse von innen nach außen oder umgekehrt, gefolgt von einem oder mehreren Blitzimpulsen im Außenring oder ein Lauflicht im Außenring gefolgt von einem oder mehreren Blitzimpulsen. Die Programmierung soll offen bleiben und eine Anpassung an die jeweiligen Vorschriften der Staaten zulassen. Auf Wunsch wird auch eine Synchronisation der Blitzleuchten zur Gestaltung eines „Lauflichtes” nach dem Stand der Technik integriert. Dies kann eine Einschaltautomatik mit automatischer Synchronisation oder auch nur eine dieser Anwendungen sein.

Die Lichtstärke der Blitzleuchte wird automatisch an die Erfordernisse der Umgebung angepasst. Bei Tageslicht und Sonnenschein wird mit optimaler Leuchtkraft signalisiert, hingegen kann bei Dunkelheit zugunsten des Energiebedarfes reduziert werden.

Standardmäßig wird die Blitzleuchte mittels eines 230 V oder 12 V Ladeadapters geladen. Hierfür ist die Basis mit einer entsprechenden Buchse ausgestattet. Jegliche Ladung der Akkumulatoren, auch bei Fahrzeugaufladung, wird intern überwacht und gesteuert. Insbesondere soll eine Überladung und eine Tiefentladung der Akkumulatoren vermieden werden, um eine möglichst lange Haltbarkeit und hohe Effektivität zu erreichen. Der Ladezustand der Akkumulatoren soll dem Anwender über ein analoges oder digitales Display oder über LED angezeigt werden. Moderne Kraftfahrzeuge verfügen intern schon über einen Tiefentladeschutz, so dass die Stromabnahme bei Fahrzeugaufladung nicht zu einem Ausfall des Kraftfahrzeugs führen dürfte.

Die Steuerplatine wird mit zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten versehen, die direkt beim Einschalten der Blitzleuchte mit geschaltet werden oder über weitere Schalter oder das Bedienpaneel zusätzlich geschaltet werden. Insbesondere ist hier an die Integration weiterer elektronischer Bauteile wie z. B. den Client des Funkwarnsystems „Heulmax” gedacht. Auch an die Möglichkeit einer Fernüberwachung oder Fernsteuerung oder die Integration eines GPS-Moduls zur Einbindung in Telematik-Systeme ist gedacht.