Title:
Kühlanordnung für ein Motorfahrzeug
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Kühlanordnung für ein Motorfahrzeug ist mit einem flüssigkeitsgekühlten Verbrennungsmotor ausgestattet. Die Anordnung hat einen Kühler, der bestimmungsgemäß mit einem Fluss eines flüssigen Kühlmittels, das von dem Motor kommt, versorgt wird, einen Kondensator zur Verwendung in einem Klimaanlagensystem des Fahrzeugs, das dem Kühler zugewandt montiert ist, und eine Lüftungsanordnung. Die Lüftungsanordnung weist ein plattenförmiges Abdeckblech auf, das dem Kondensator zugewandt auf der Seite entfernt von dem Kühler montiert ist, und das einen motorangetriebenen Ventilator trägt, der fähig ist, einen Luftfluss durch den Kühler und den Kondensator zu erzeugen. Die Lüftungsanordnung ist direkt mit dem Kühler verbunden und der Kondensator ist direkt mit der Lüftungsanordnung und/oder dem Kühler so verbunden, dass er separat demontierbar und herausnehmbar und möglicherweise wieder montierbar ist, wobei die Lüftungsanordnung und der Kühler an Ort und Stelle gelassen werden.




Inventors:
GRASSO BRUNO (HK)
CANUTO CARLO (HK)
Application Number:
DE102011109131A
Publication Date:
02/02/2012
Filing Date:
08/01/2011
Assignee:
GATE SRL (IT)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Flügel Preissner Kastel Schober, 80335, München, DE
Claims:
1. Kühlanordnung (1) für ein Motorfahrzeug, das mit einem flüssigkeitsgekühlten Verbrennungsmotor ausgestattet ist, umfassend:
einen Kühler (2), der dazu bestimmt ist, mit einem Fluss eines flüssigen Kühlmittels, das von dem Motor kommt, versorgt zu werden,
einen Kondensator (3) zur Verwendung in einem Klimaanlagensystem des Fahrzeugs, der dem Kühler (2) zugewandt ist, und
eine Lüftungsanordnung (4), die ein plattenförmiges Abdeckblech (5) aufweist, das dem Kondensator (3) zugewandt auf der von dem Kühler (2) entfernten Seite montiert ist, und die einen motorangetriebenen Ventilator (7) trägt, der fähig ist, einen Luftfluss durch den Kühler (2) und den Kondensator (3) zu erzeugen;
dadurch gekennzeichnet, dass die Lüftungsanordnung (4) direkt mit dem Kühler (2) verbunden ist und dass der Kondensator (3) mit der Lüftungsanordnung (4) und/oder dem Kühler (2) so verbunden ist, dass dieser unter Verbleib der Lüftungsanordnung (4) und des Kühlers (2) an Ort und Stelle separat demontierbar und herausziehbar und möglicherweise wieder montierbar ist.

2. Kühlanordnung nach Anspruch 1, wobei der Kondensator (3) zwischen dem Kühler (2) und der Lüftungsanordnung (4) durch eine im Wesentlichen translatorische Verschiebung montierbar und demontierbar ist.

3. Kühlanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Lüftungsanordnung (4) eine Mehrzahl von Auflagern (5b) hat, in die/aus denen entsprechende Fortsätze (3a) des Kondensators (3) durch eine translatorische Verschiebung des Kondensators (3) in einem zwischen dem Kühler (2) und der Lüftungsanordnung (4) definierten Zwischenraum eingreifen können/herausgezogen werden können.

4. Kühlanordnung nach Anspruch 3, wobei der Fortsatz (3a) im Wesentlichen „L”-förmig ist, wobei dessen distales Ende in einem entsprechenden Auflager (5c) der Lüftungsanordnung (4) angeordnet ist.

5. Kühlanordnung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei der Kondensator (3) mindestens einen Befestigungswinkel (3b) hat, der transversal hervorsteht und der geeignet ist, an der Lüftungsanordnung (4) und/oder dem Kühler (2) demontierbar befestigt zu werden.

6. Kühlanordnung nach Anspruch 5, wobei der Befestigungswinkel (3b) an der Lüftungsanordnung (4) und/oder an dem Kühler (2) durch eine Schraube (11) befestigt ist, die durch ein an dem distales Ende des Befestigungswinkels (3b) gebildeten Loch hindurchgeht.

7. Kühlanordnung nach Anspruch 5 oder 6, wobei das distale Ende des Befestigungswinkels (3b) gebogen ist.

8. Kühlanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Abdeckblech (5) eine Mehrzahl von Fortsätzen (5a) mit jeweiligen Öffnungen umfasst, in die entsprechende Arretierungsglieder (2a) des Kühlers (2) eingreifen.

9. Kühlanordnung nach Anspruch 8, wobei die Arretierungsglieder (2a) im Wesentlichen L-förmig sind, wobei deren distales Ende an den Fortsätzen (5a) der Lüftungsanordnung (4) schnappbefestigt wird.

Description:
GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft eine Kühlanordnung für ein Motorfahrzeug, das mit einem flüssigkeitsgekühlten Verbrennungsmotor ausgestattet ist.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Genauer betrifft die Erfindung eine Kühlanordnung, die umfasst; einen Kühler, der dazu bestimmt ist, mit einem Fluss eines flüssigen Kühlmittels, das von dem Motor kommt, versorgt zu werden, einen Kondensator für ein Klimaanlagensystem des Fahrzeugs, der dem Kühler zugewandt montiert ist, und eine Lüftungsanordnung, die eine plattenförmige Struktur, die dem Kondensator zugewandt gegenüber dem Kühler mit Bezug dazu montiert ist, aufweist, und die einen motorangetriebenen Ventilator trägt, der fähig ist, einen Luftstrom durch den Kühler und den Kondensator zu erzeugen.

Solche Kühlanordnungen sind in einem vormontierten Zustand in dem Motorraum eines Motorfahrzeugs montiert und weisen das Problem auf, dass es, im Falle eines anschließenden Kundendienstes, insbesondere des Kondensators, notwendig ist, die gesamte Anordnung auseinanderzunehmen, was zu erhöhtem Aufwand an Zeit und Geld führt.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Deshalb besteht der Wunsch nach einer Kühlanordnung, die es möglich macht, dieses Problem zu lösen.

Dies wird bei der vorliegenden Erfindung durch Verwenden einer Kühlanordnung des oben definierten Typs erzielt, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Lüftungsanordnung direkt mit dem Kühler verbunden ist, und dass der Kondensator mit der Lüftungsanordnung und/oder dem Kühler so verbunden ist, dass der Kondensator separat demontierbar und herausnehmbar ist und möglicherweise wieder montierbar ist, wobei die Lüftungsanordnung und der Kühler an Ort und Stelle gelassen werden.

Dementsprechend schafft die vorliegende Erfindung, gemäß eines Aspekts davon, eine Kühlanordnung für ein Motorfahrzeug, das mit einem flüssigkeitsgekühlten Verbrennungsmotor ausgestattet ist, die umfasst: einen Kühler, der dazu bestimmt ist, mit einem Fluss eines flüssigen Kühlmittels, das von dem Motor kommt, versorgt zu werden, einen Kondensator zur Verwendung in einem Klimaanlagensystem des Fahrzeugs, der dem Kühler zugewandt montiert ist, und eine Lüftungsanordnung, die ein plattenförmiges Abdeckblech aufweist, das dem Kondensator zugewandt auf einer entfernt von dem Kühler liegenden Seite montiert ist, und die einen motorangetriebenen Ventilator trägt, der fähig ist, einen Luftfluss durch den Kühler und den Kondensator zu erzeugen, wobei die Lüftungsanordnung direkt mit dem Kühler verbunden ist, und der Kondensator mit der Lüftungsanordnung und/oder mit dem Kühler so verbunden ist, dass der Kondensator unter Verbleib der Lüftungsanordnung und des Kühlers an Ort und Stelle separat demontierbar und herausnehmbar ist und möglicherweise wieder montierbar ist.

Vorzugsweise ist der Kondensator zwischen dem Kühler und der Lüftungsanordnung durch eine im Wesentlichen translatorische Verschiebung montierbar und demontierbar.

Vorzugsweise hat die Lüftungsanordnung eine Mehrzahl von Auflagern, in die/aus denen entsprechende Fortsätze des Kondensators während einer translatorischen Verschiebung des Kondensators in einen Zwischenraum, der zwischen dem Kühler und der Lüftungsanordnung definiert ist, eingreifen können/herausgezogen werden können.

Vorzugsweise ist der Fortsatz im Wesentlichen „L”-förmig, wobei dessen distales Ende in einem entsprechenden Auflager der Lüftungsanordnung angeordnet ist.

Vorzugsweise hat der Kondensator mindestens einen Befestigungswinkel, der transversal hervorsteht und der geeignet ist, an der Lüftungsanordnung und/oder dem Kühler abnehmbar befestigt zu werden.

Vorzugsweise wird der Befestigungswinkel an der Lüftungsanordnung und/oder dem Kühler durch eine Schraube befestigt, die durch ein Loch geht, das an dem distalen Ende des Befestigungswinkels gebildet ist.

Vorzugsweise ist das distale Ende des Befestigungswinkels gebogen.

Vorzugsweise umfasst das Abdeckblech eine Mehrzahl von Fortsätzen mit jeweiligen Öffnungen, in die entsprechende Arretierungsglieder des Kühlers eingreifen.

Vorzugsweise sind die Arretierungsglieder im Wesentlichen L-förmig, wobei dessen distales Ende an den Fortsätzen der Lüftungsanordnung schnappbefestigt wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun nur lediglich beispielhaft mit Bezug auf die Figuren der begleitenden Zeichnungen beschrieben. In den Figuren werden identische Strukturen, Bauteile oder Teile, die in mehr als einer Figur erscheinen, im Allgemeinen mit demselben Bezugszeichen in allen Figuren, in denen sie erscheinen, benannt. Abmessungen der in den Figuren gezeigten Komponenten und Bauteile werden im Allgemeinen im Hinblick auf eine übersichtliche und klare Darstellung ausgewählt und sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu. Die Figuren sind unten aufgelistet.

1 ist eine Perspektivansicht einer Kühlanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung, die in einem zusammengebauten Zustand gezeigt wird;

2 ist eine perspektivische Teilansicht, die in Explosionsdarstellung einige Komponenten der in 1 gezeigten Kühlanordnung zeigt;

3 ist eine perspektivische Ansicht, die die Lüftungsanordnung montiert mit dem Kühler in der Ansicht des Einschubs und die Befestigung des Kondensators dort dazwischen zeigt; und

4 ist eine vergrößerte Ansicht eines in 1 gezeigten Details.

GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Bezugszeichen 1 in 1 bezeichnet allgemein eine Kühlanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung für ein Motorfahrzeug, das mit einem flüssigkeitsgekühlten Verbrennungsmotor und einem/einer Klimaanlagensystem oder -installation ausgestattet ist.

Die Kühlanordnung 1 umfasst einen Kühler 2 eines Typs, dessen Funktion per se bekannt ist, und der deutlicher in 2 gesehen werden kann. Dieser Kühler 2 wird bestimmungsgemäß mit einem Fluss eines flüssigen Kühlmittels, das von dem Motor (nicht dargestellt) des Motorfahrzeugs kommt, versorgt.

Die Kühlanordnung 1 umfasst auch einen Kondensator 3 zur Verwendung in dem Klimaanlagensystem des Motorfahrzeugs. Dieser Kondensator 3 ist ebenso von einem Typus, dessen Funktion per se bekannt ist und der dem Kühler 2 zugewandt montiert ist.

Bezugszeichen 4 in 1 bezeichnet allgemein eine Lüftungsanordnung, die einen plattenförmigen Aufbau 5, auch bekannt als eine „Haube” oder ein „Abdeckblech”, aufweist. Dieses Abdeckblech 5 ist dem Kondensator 3 zugewandt auf der von dem Kühler 2 entfernten Seite des Kondensators montiert.

In einer per se bekannten Art und Weise ist bei dem zentralen Teil des Abdeckblechs 5 ein Durchgang 6 vorhanden, in dem ein elektrischer Ventilator 7 montiert ist. Dieser elektrische Ventilator 7 umfasst in einer per se bekannten Art und Weise ein Gebläserad oder Ventilator 8, der so montiert ist, dass er sich in dem Durchgang 6 drehen kann und der während des Betriebs durch einen Elektromotor 9 gedreht wird, der an der Stützstruktur 10 befestigt ist, die zweckmäßigerweise in einem Stück mit dem Abdeckblech 5 realisiert ist. In einer per se bekannten Art und Weise kann der Ventilator oder das Gebläserad 8 eine Mehrzahl von gebogenen Flügeln 8a umfassen, wobei dessen sich auf der Außenseite befindliche Enden durch einen Ring 8b verbunden sein können.

Die Lüftungsanordnung 4, die in zweckmäßiger Weise vormontiert ist, ist direkt mit dem Kühler verbunden, wie es in 3 gesehen werden kann.

In der dargestellten exemplarischen Ausführungsform hat das Abdeckblech 5 der Lüftungsanordnung 4 eine Mehrzahl von Fortsätzen 5a, die sich in Richtung des Kühlers 2 erstrecken und die jeweils Öffnungen oder Auflager 5b (siehe im Besonderen 2 und 4) haben, in die entsprechende Arretierungsglieder 2a, die von dem Kühler 2 hervorstehen, eingreifen können (siehe im Besonderen 1).

In der anhand von Beispielen dargestellten Ausführungsform sind die Arretierungsglieder 2a des Kühlers 2 im Wesentlichen wie ein invertiertes L geformt und sie greifen mit dessen gebogenem distalen Ende, vorzugsweise mit Hilfe einer Schnappbefestigung, in die Auflager 5b der Fortsätze 5a des Abdeckblechs 5 der Lüftungsanordnung 4 ein.

Die Anordnung ist so, dass, wie es in 3 gesehen werden kann, ein Zwischenraum zwischen der Lüftungsanordnung 4 und dem Kühler 2 definiert ist, nachdem die beiden Letztgenannten verbunden wurden, in deren Zwischenraum der Kondensator 3 durch eine im Wesentlichen translatorische Verschiebung eingeführt werden kann.

Der Kondensator 3 in der dargestellten Ausführungsform ist mit einer Mehrzahl von Fortsätzen 3a ausgestattet, die nach oben hin vorstehen und die im Wesentlichen wie ein invertiertes L geformt sind. Diese Fortsätze können anhand deren distalen Enden in die entsprechenden Auflager 5c eingeführt werden, die im Voraus auf den Seiten des Abdeckblechs 5 der Lüftungsanordnung 4 angeordnet werden (siehe im Besonderen 4).

Außerdem ist der Kondensator 3 zweckmäßigerweise mit einem oder mehreren Befestigungswinkeln, wie diese, die in den 1 bis 3 mit 3b bezeichnet sind, ausgestattet, die nach oben hin vorstehen und deren distale Enden gebogen und an dem Abdeckblech 5 der Lüftungsanordnung 4 durch entsprechende Schrauben 11 oder Ähnliches (1) befestigt sind.

Die oben beschriebene Kühlanordnung 1 kann in dem Motorraum eines Motorfahrzeugs montiert sein.

Um mögliche anschließende Wartungsarbeiten oder Reparaturen des Kondensators 3 durchzuführen, kann Letzterer leicht separat von dem Kühler 2 und von der Lüftungsanordnung 4 demontiert und herausgenommen werden und kann dann wieder montiert werden, wobei der Kühler 2 und die Lüftungsanordnung 4 an Ort und Stelle gelassen werden. Zu diesem Zweck, um den Kondensator 3 herauszunehmen, genügt es, die Schrauben 11 aufzudrehen und dann den Kondensator mit einer translatorischen Verschiebung herauszuziehen, die dessen Fortsätze 3a aus dem entsprechendem Auflager 5c des Abdeckblechs 5 der Lüftungsanordnung 4 herauszieht.

Obwohl in der dargestellten exemplarischen Ausführungsform der Kondensator mit der Lüftungsanlage 4 verbunden und befestigt ist, ist es offensichtlich, dass der Kondensator mit einfachen Modifikationen zusätzlich oder alternativ mit dem Kühler 2 verbunden und möglicherweise an dem Kühler 2 befestigt sein kann.

Klarerweise können Ausführungsformen und Details des Aufbaus, ohne von dem Prinzip der Erfindung abzuweichen, deutlich von denjenigen, die rein anhand von nicht-restriktiven Beispielen beschrieben und dargestellt wurden, abweichen, ohne dabei vom Umfang der Erfindung, wie sie in den anhängenden Ansprüchen definiert ist, abzuweichen.

In der Beschreibung und den Ansprüchen der vorliegenden Erfindung wird jedes der Verben „umfassen”, „aufweisen”, „beinhalten” und „haben” und Variationen davon in einem inklusiven Sinne verwendet, um das Vorhandensein der genannten Bestandteile zu spezifizieren, allerdings nicht, um das Vorhandensein zusätzlicher Bestandteile auszuschließen.