Title:
Leuchte
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft eine Leuchte 1, insbesondere teleskopierbare Leuchte zum Ausleuchten von Bau- und Unfallstellen, Handwerks- und Fabrikationsstätten, Arbeitsplätzen, Sportveranstaltungen und Events sowie im Reise- und Freizeitbereich als Stand-, Handleuchte oder Taschenlampe. Die Leuchte 1 umfasst dabei zumindest ein Element, dessen Außenfläche leuchtend ausgebildet ist. Das Teleskopelement 2 beziehungsweise das Spiralelement 2' bildet die Leuchte 1 und leuchtet selbst über die komplette Außenfläche 6. Die Leuchte 1 kann damit mit alternativen Leuchtmitteln, wie LED's 9 oder einer elektrolumineszierenden Leuchtschicht 10' versehen werden. Die durch das Teleskopieren beziehungsweise das Auseinanderziehen der Elemente erzeugte große Fläche der Leuchte 1 erlaubt es, eine ausreichende Leuchtkraft zu erhalten, um Arbeiten, Rettungsmaßnahmen, sportliche Betätigungen und ähnliches durchzuführen.




Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102011108818A
Publication Date:
02/27/2014
Filing Date:
07/29/2011
Assignee:
Nölle, Jürgen, Dipl.-Ing., 47495 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202010005046U1N/A2010-06-24
DE19528962A1N/A1997-02-13



Foreign References:
GB1460025A1976-12-31
70898782006-08-15
200902510782009-10-08
37876751974-01-22
60897262000-07-18
WO2009007284A12009-01-15
Attorney, Agent or Firm:
Demski & Nobbe Patentanwälte, 47051, Duisburg, DE
Claims:
1. Leuchte (1), insbesondere teleskopierbare Leuchte, zum Ausleuchten von Bau-, und Unfallstellen, Handwerks- und Fabrikationsstätten, Arbeitsplätzen, Sportveranstaltungen und Events, sowie im Reise- und Freizeitbereich als Stand-, Handleuchte oder Taschenlampe, umfassend zumindest ein Element, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Außenfläche des wenigstens einen Elementes leuchtend ausgebildet ist.

2. Leuchte (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Element aus einem oder mehreren Teleskopelementen (2) besteht oder dass das Element als ausziehbares Spiralelement (2') ausgebildet ist.

3. Leuchte (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine leuchtende Element mehrschichtig ausgebildet ist, wobei ein Führungselement mit einer Leucht- (10, 10'), Kühl- (11), Fokussier- (33) und/oder Schutzschicht (12) ausgestattet ist und/oder dass zumindest die Leuchtschicht (10, 10') mit der Kühlschicht (11) in thermischem Kontakt steht.

4. Leuchte (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement zum Teleskopieren der Leuchte (1) zumindest ein Führungsmittel mit wenigstens einer Führungsfeder und einer Führungsnut umfasst und selbstzentrierend ausgebildet ist oder dass das Spiralelement (2') durch ein Befestigungsmittel in einer eingezogenen oder ausgezogenen Position arretierbar ist.

5. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtschicht (10, 10') des Teleskop- oder Spiralelementes (2, 2') elektrolumineszierend ausgebildet ist.

6. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtschicht (10, 10') über den gesamten Umfang des Teleskop- oder Spiralelements (2, 2') mit LED's (9), bevorzugt LED-Leuchten, Power-LED's, einer LED-Folie, Dauer-LED's und/oder LED-Chips, versehen ist.

7. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die LED's (9) über den gesamten Umfang des Elements verteilt und mit hoher Packungsdichte angeordnet sind.

8. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fokussierschicht (33) mit beabstandeten Fokussierelementen (34) versehen ist, wobei zwischen jeweils zwei Fokussierelementen (34) eine LED (9) auf der darunter liegenden Leuchtschicht (10, 10') angeordnet ist und zumindest die Fokussierschicht (33) gegenüber der Leuchtschicht (10, 10') drehbar ausgebildet ist und/oder dass die Fokussierschicht (33) und die Fokussierelemente (34) aus Glas oder glasähnlichem Kunststoff geformt sind.

9. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Teleskop- oder Spiralelemente (2, 2') zumindest teilweise mit einer Schutzschicht (12) versehen sind.

10. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das äußerste Teleskopelement (2) stets und die inneren Teleskopelemente (2) nur in teleskopierter Stellung nach dem Einschalten leuchten.

11. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einem Teleskopelement (2) oder dem Spiralelement (2') ein reversibler Reflektor (45) vorgesehen ist, welcher auf eine Rolle aufwickelbar gelagert ist.

12. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor einzelne Teleskopelemente (2) oder die gesamte Leuchte (1) oder das gesamte Spiralelement (2') über zumindest einen Teilumfang bedeckt und/oder dass der Reflektor (45) aus einer reflektierenden Schicht und einer Führungsvorrichtung besteht.

13. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Konvektionskühlung durch einen natürlichen Luftstrom oder eine Zwangskühlung unter Verwendung von Wasser oder Luft vorgesehen ist und/oder dass ein Fußelement (8) zur Aufnahme der Leuchte (1) oder ein Stellspalt (4) vorgesehen ist, damit eine Luftzirkulation innerhalb der Leuchte (1) stattfindet.

14. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlusselemente zur Versorgung der LED's (9) und/oder der elektrolumineszierenden Leuchtschicht (10') vorgesehen sind.

15. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Teleskopelement (2) einen dreieckigen, quadratischen, mehreckigen, ovalen oder im Wesentlichen runden Querschnitt aufweist.

16. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Teleskop- oder Spiralelement (2, 2') auf einem Stativ (21) anbringbar ist, wobei das Teleskop- oder Spiralelement (2, 2') mit dem größten Durchmesser am oberen Ende angeordnet ist und/oder dass an dem wenigstens einen Teleskop- oder Spiralelement (2, 2') ein Befestigungselement (20) vorgesehen ist, wobei dieses bei einer Standleuchte zum Anbringen an einem Stativ (21) und bei einer Handleuchte als Handgriff verwendbar ist.

17. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1) durch eine im Inneren der Leuchte (1) liegende Spiralfeder teleskopiert und/oder auseinandergezogen wird und/oder die Leuchte (1) in der Endstellung durch den Federdruck der Spiralfeder gehalten wird.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Leuchte, insbesondere teleskopierbare Leuchte, zum Ausleuchten von Bau- und Unfallstellen, Handwerks- und Fabrikationsstätten, Arbeitsplätzen, Sportveranstaltungen und Events, sowie im Reise- und Freizeitbereich als Stand-, Handleuchte oder Taschenlampe, umfassend zumindest ein Element.

Leuchten werden in unterschiedlichen Variationen zum Ausleuchten von großen Flächen im Innen- und Außenbereich sowie zum Beleuchten von kleineren Räumen verwendet. So wird beispielsweise zum Maximieren der ausgeleuchteten Fläche das Leuchtmittel möglichst hoch angebracht, beispielsweise im Innenbereich an der Decke oder im Außenbereich an einem Mast. Um dies auch mobil zu gestalten und eine möglichst hohe Anbringung des Leuchtmittels und der daraus resultierenden Vergrößerung der ausgeleuchteten Fläche zu ermöglichen, werden vorzugsweise Teleskopstative verwendet. Bei solchen Teleskopstativen sind mehre Teleskopelemente ineinander verschachtelt und werden über einen Führungsmechanismus entweder manuell oder über einen Antrieb relativ zueinander ausgefahren. Hierbei entsteht ein Mast, der aus den teleskopierbaren Elementen besteht und mitunter ein Mehrfaches der ursprünglichen Höhe des zusammengeschobenen Teleskopstativs aufweist.

Ein derartiges Teleskopstativ wird beispielsweise in der internationalen Anmeldung WO 2009/007284A1 beschrieben. Das Teleskopstativ umfasst hierbei mehrere rohrförmige Abschnitte, welche ineinander schiebbar sind. Weiterhin sind Mittel vorgesehen, die zum Ausziehen der inneren Teleskopsegmente aus den äußeren Teleskopsegmenten dienen. In dieser speziellen Ausgestaltungsform ist eine Kette vorgesehen, die an dem ersten Teleskopsegment angebracht ist und an den nachfolgenden Teleskopelemente befestigt ist, sodass beim Betätigen der Kette die einzelnen Elemente auseinander gezogen werden. Denkbar ist hierbei auch ein manueller Betrieb, bei dem die einzelnen Teleskopelemente von Hand angehoben werden und mit entsprechenden Arretiermitteln versehen sind, um eine stabile Säule zu bilden.

Weiterhin ist es bekannt, eine Teleskopiertechnik bei Leuchten zu verwenden, wie in der GB 1 460 025 A beschrieben. Hierbei ist eine Straßenlaterne dargestellt, welche aus im Wesentlichen zwei Teleskopelementen besteht, wobei das untere Teleskopelement als Schutzhülle bzw. als Fuß ausgebildet ist. Das obere Teleskopelement ist mit einem konventionellen Leuchtmittel, wie beispielsweise einer Glühbirne, ausgestattet. Das Teleskopelement wird dabei in der unteleskopierten Ausgangsstellung vollständig von dem Teleskopfuß umfasst. Dabei wird das Teleskopelement zusätzlich durch die Hülle des Teleskopfußes geschützt. Weiterhin erlaubt eine solche Vorrichtung, das Leuchtmittel einfach auszutauschen, da in der Ausgangsstellung das Leuchtmittel leicht von einer am Boden befindlichen Person erreicht werden kann, wobei dies in der teleskopierten Stellung nur mit zusätzlichen Hilfsmitteln, wie beispielsweise einer Leiter, möglich ist.

Weiterhin sind Leuchten bekannt, die aus mehreren Elementen bestehen, welche nicht teleskopierbar angeordnet sind, sondern vielmehr aus gestapelten Elementen bestehen. Die hierbei verwendeten Elemente umfassen jeweils ein Leuchtmittel. Die einzelnen Elemente werden dann bis zur gewünschten Höhe aufeinander gestapelt. Der dadurch entstehende Mast umfasst somit mehrere Leuchtmittel, die entlang der zentralen Achse des Mastes angeordnet sind. Solche Leuchten werden häufig im Außenbereich zu Dekorationszwecken eingesetzt. Derartige Leuchten sind sehr instabil und stellen somit eine Gefahr dar.

Ferner existieren Leuchten, die aus einem Leuchtkörper bestehen, der mit einer Leuchthülle bedeckt ist. Solche Leuchten können die unterschiedlichsten Formen aufweisen und werden für Werbe- und Dekorationszwecke im Außen- und Innenbereich eingesetzt, um die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zu ziehen. Aus diesem Grunde sind die Leuchten häufig mehrfarbig ausgebildet und bilden einen Schriftzug. Beispielsweise werden solche Leuchtkörper auf Hausdächern und Außenwänden verwendet, um auf den Sitz eines Unternehmens hinzuweisen.

Auf Hausflächen können ferner flächige Leuchten angebracht werden, die meist mit einer hohen Dichte von LED's auf der Außenfläche versehen sind. Die LED's besitzen gegenüber traditionellen Leuchtmitteln, wie Glühbirnen und Gasentladungsampeln, eine eher geringe Leuchtkraft und sind daher nur begrenzt einsetzbar.

In bereits vorhandenen Leuchten werden die konventionellen Leuchtmittel häufig durch neu entwickelte LED's ersetzt. Das Problem, das sich allerdings bei dieser Vorgehensweise stellt, ist, dass die konventionellen Leuchtmittel eine deutlich größere Leuchtkraft pro Fläche besitzen. Ersetzt man diese beispielsweise durch LED's, so verringert sich die Helligkeit der Leuchte dadurch wesentlich. Für viele Arten von Leuchten ist daher ein bloßer Austausch des Leuchtmittels und die Verwendung von LED's o. ä. bei gleicher Leuchtfläche nicht möglich. LED's oder sogenannte Power-LED's haben eine größere Leuchtkraft, als konventionelle LED's, müssen dafür allerdings mit großen Strömen beaufschlagt werden. Bei einer solchen Belastung erhöht sich nicht nur die Leuchtkraft, sondern auch die erzeugte Wärme. Dadurch entstehen sehr hohe Temperaturen an der Leuchtdiode, welche von normalen Fassungen nicht toleriert werden. Soweit die LED-Leuchte verklebt ist, besteht die Gefahr, dass der Klebstoff bei hohen Temperaturen schmilzt und die LED-Leuchte von der Halterung abfällt. Dadurch sind LED's in ihrer Leuchtkraft deutlich eingeschränkt und können nur mit kleineren Strömen belastet werden.

Das Problem der geringen Fläche ist besonders ausgeprägt bei Handleuchten. Bei Handleuchten ist das Leuchtmittel im Normalfall besonders klein ausgebildet. Im Gegenzug wird daher eine besonders hohe Lichtintensität von dem verwendeten Leuchtmittel gefordert. Konventionelle Leuchtmittel sind hier ebenfalls nur äußerst begrenzt durch LED's ersetzbar.

In den meisten Fällen reicht die Lichtintensität von LED's nur für Notbeleuchtungen, welche keine hohe Lichtintensität erfordern. Solche Leuchten finden sich beispielsweise in Fußleisten von Flugzeugteppichen, um im Bedarfsfall den Weg zum Notausgang anzuzeigen und somit Personen im Dunkeln eine Orientierungshilfe zu bieten.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Leuchte bereit zu stellen, die eine gleichmäßig großflächige Ausleuchtung bzw. Beleuchtung unter Verwendung von alternativen Leuchtmitteln ermöglicht.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass zumindest eine Außenfläche des wenigstens einen Elementes leuchtend ausgebildet ist. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die erfindungsgemäße Leuchte ist im Gegensatz zum Stand der Technik als Teleskop ausgebildet. Bisher waren Stative und Teleskopbefestigungen lediglich zum Anbringen von Lampen oder Leuchten vorgesehen. Die hier beschriebene Erfindung bildet ein Teleskop, dass selbstleuchtend ausgebildet ist.

Der große Vorteil der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik liegt darin, dass eine große Fläche der Leuchte mit einer Leuchtschicht versehen werden kann. Die Leuchtschicht kann hierbei aus einer elektrolumineszierenden Schicht oder einer mit LED's versehenen Schicht bestehen. Die Leuchte kann aus einer großen Anzahl von Teleskopelementen bestehen. Mit jedem weiteren Teleskopelement vergrößert sich die mit einem Leuchtmittel versehene Fläche. Die Fläche kann somit je nach Anwendung sehr groß gestaltet werden. Für beispielsweise Bau- und Unfallstellen wird besonders viel Licht benötigt, um etwaige Arbeiten bzw. Rettungsmaßnahmen durchzuführen. In diesem Fall können mehrere leuchtende Teleskopelemente verwendet werden.

Es ist von besonderer Bedeutung, dass die Leuchte zum Transport besonders kompakt zusammen geschoben werden kann und bei Unfällen etc. beispielsweise mit einem Kraftfahrzeug transportiert werden kann. Die teleskopierbare oder zusammenschiebbare Leuchte erlaubt es, diese äußerst kompakt auszubilden und dennoch eine ausreichende Leuchtkraft zu erzielen, um beispielsweise eine Unfallstelle derartig auszuleuchten, dass die notwendigen Rettungsmaßnahmen durchgeführt werden können. Zur Versorgung der LED's und/oder der elektrolumineszierenden Leuchtschicht sind hierbei elektrische Anschlusselemente vorgesehen. Hierbei ist ein Befestigungselement zum Anbringen der Leuchte auf einem Stativ vorgesehen. In einer bevorzugten Weise wird das Teleskopelement mit dem größten Durchmesser am oberen Ende des Stativs angebracht. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung teleskopiert die Leuchte automatisch beim Aufhängen an einem Stativ. Beispielsweise ist denkbar, dass die Teleskopelemente nur durch die Schwerkraft auseinander gezogen werden, oder dass das Spiralelement helixartig durch die Schwerkraft gestreckt wird.

In einer Ausgestaltung der Erfindung ist es denkbar, die Leuchte entweder von Hand zu teleskopieren oder bei besonders großen und mehreren Elementen einen Antrieb zum Teleskopieren der Leuchte vorzusehen.

Die Leuchte kann ebenso als Handleuchte oder Taschenlampe ausgebildet sein. Hierbei ermöglicht die Teleskopierbarkeit oder Zusammenschiebbarkeit ein kleines Staumaß, sodass die Leuchte leicht in einer Tasche aufbewahrt werden kann. Bei Bedarf wird die Leuchte auseinander gezogen, um eine größere Lichtintensität zur Beleuchtung zu gewährleisten. Eine solche Handleuchte könnte beispielsweise eine Stableuchte für Handwerker ersetzen. Bei begrenzten Räumlichkeiten und engen Einbauverhältnissen kann die teleskopierbare Leuchte nur zu einem Teil ausgezogen werden und an die entsprechenden Abmessungen angepasst werden. Ein Handwerker kann beispielsweise in kleinen Dachböden oder Kellern die Leuchte an einem Haken anbringen und entsprechend der notwendigen Intensität die Teleskopelemente auseinander ziehen. Beispielsweise ist dies von besonderem Vorteil beim Heizungsbau, bei Elektroinstallationen, in Reparaturwerkstätten von Fahrzeugen oder Flugzeugen und ähnlichen Anwendungen, bei denen der zur Verfügung stehende Raum besonders begrenzt ist. Das Befestigungselement kann hierbei als Handgriff verwendet werden.

Zum erfindungsgemäßen Auseinanderziehen der Leuchte ist es vorgesehen, dass wenigstens ein Spiralelement helixförmig streckbart ist. Hierbei bildet das Spiralelement in nicht ausgezogener Stellung ein gewickeltes Leuchtband. Wird die Leuchte ausgezogen, entsteht aus dem gewickelten Leuchtband eine dreidimensionale Helix. Die Eigenstabilität des Spiralelementes bildet hierbei die nötige Federkraft, um die Helixstruktur aufrecht zu erhalten.

Weiterhin ist es möglich, die teleskopierbare Leuchte aus mehreren ineinander teleskopierbaren Teleskopelementen auszubilden. Hierbei werden die kleineren Teleskopelemente in den nächst größeren Elementen verschachtelt aufgenommen.

In besonders vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass das Teleskopelement mehrschichtig ausgebildet ist, wobei zumindest ein Führungselement mit einer Leucht-, Kühl-, Fokussier- und/oder Schutzschicht vorgesehen ist. Die Schichten können entweder einzeln oder in beliebiger Kombination verwendet werden.

Von besonderer Bedeutung ist das Führungselement, welches zum Teleskopieren der Leuchte zumindest ein Führungsmittel aufweist, welches aus wenigstens einer Führungsfeder und einer Führungsnut besteht und selbstzentrierend ausgebildet ist. Die Führungsmittel sind wesentlich, um eine Teleskopierbarkeit der Leuchte zu ermöglichen. Hierbei können jeweils Führungsmittel korrespondierend an der Innen- und der Außenseite der inneren Teleskopelemente vorgesehen sein. So greifen die Führungsmittel jeweils ineinander und erlauben es, die Leuchte entlang der Führungsmittel zu teleskopieren. Beispielsweise kann die Führungsfeder in eine Führungsnut eingreifen, welche mit zusätzlichen Befestigungsmitteln versehen ist, um die Führungsfeder in der Führungsnut zu arretieren. Zusätzlich zu den Führungsmitteln können weitere Hilfsmittel zum Teleskopieren, wie beispielsweise ein in der Mitte der Teleskopelemente angebrachter Träger, eine Teleskopierkette oder ein Seil, vorgesehen sein. Ein solcher Träger kann beispielsweise mit einem Befestigungsmittel oder mit einem Fuß versehen werden, um die einzelnen Teleskopelemente miteinander und beispielsweise mit einem an einer Wand oder Decke befestigtem Haken zu verbinden. Ein als Fußelement ausgebildetes Teleskopelement ermöglicht es, die Teleskopleuchte sicher auf dem Untergrund aufzustellen und der Träger ermöglicht es, die Teleskopleuchte in der teleskopierten Stellung zu halten. Hierbei kann entweder eine Teleskopierkette oder ein Seil verwendet werden. Die Teleskopierkette oder das Seil kann am oberen Teleskopelement angebracht werden und wird zum unteren Ende geführt. Am unteren Ende wird das Seil entweder manuell oder über einen Antrieb dazu verwendet, die Leuchte und die einzelnen Elemente entlang der Führungsmittel auseinander zu ziehen. Hierbei können Befestigungsmittel an der Führungsfeder bzw. an der Führungsnut vorgesehen sein, um die einzelnen Elemente in verschiedenen Positionen zu arretieren. Diese können beispielsweise als Rastbolzen oder als korrespondierende Haken oder Verjüngung ausgebildet sein. Hierbei können die teleskopierenden Elemente beispielsweise sensorisch oder elektromechanisch, so geschaltet werden, dass jeweils nur die vollständig teleskopierten Teleskopelemente leuchten. Dies ermöglicht es, die Teleskopleuchte auch in einem nicht vollständig teleskopierten Zustand zu verwenden. Weiterhin können Andruckrollen auf der Außenfläche der Teleskopelemente anliegen und bei einem Rotationsantrieb die einzelnen Teleskopelemente nach oben auszufahren.

Alternativ kann die Leuchte durch eine im Inneren der Leuchte liegende Spiralfeder teleskopiert beziehungsweise auseinandergedrückt werden. In einer solchen Ausgestaltung kann die Spiralfeder beispielsweise leicht konisch im Inneren der Leuchte angebracht werden. Die Spiralfeder kann zum Transport der nicht teleskopierten beziehungsweise ausgefahrenen Leuchte über einen Spannmechanismus zusammengehalten beziehungsweise vorgespannt sein. Entfernt man diesen Spannmechanismus, wird die Spiralfeder entspannt und drückt die Leuchte in eine ausgefahrene Stellung, wobei diese Endstellung durch den Federdruck der Spiralfeder gehalten wird.

Die Leuchtschicht kann entweder elektrolumineszierend ausgebildet sein oder ausreichend dicht mit LED-Leuchten, Power-LED's, einer LED-Folie, Dauer-LED's und/oder mit LED-Chips versehen sein. Der große Vorteil der Verwendung von solch alternativen Leuchtmitteln gegenüber konventionellen Leuchtmitteln ist die hohe Effizienz der LED. Hierbei können bis zu 90% des Strombedarfs eingespart werden. Bei der Verwendung einer elektrolumineszierenden Schicht sind weitere Einsparungen möglich.

Gerade die Weiterentwicklungen der LED's ermöglicht es, die Oberfläche eines Leuchtkörpers mit einer elektrolumineszierenden Schicht zu versehen. Dadurch erhält man einen Leuchtkörper, der über seine gesamte Fläche und nicht nur punktuell wie bei LED's leuchtet. Bei solchen elektrolumineszierenden Schichten ergibt sich jedoch das Problem wie bei LED's, und zwar, dass die Leuchtkraft bei einer vorgegebenen Fläche zu gering ist, um eine großflächige Ausleuchtung zu ermöglichen. Um solche Leuchtschichten zur Aus- und Beleuchtung zu verwenden, müssen die Körper der Leuchten entsprechend groß ausgestattet sein. Diese Möglichkeit wird durch die teleskopierbare Leuchte geschaffen, sodass selbst eine Be- und Ausleuchtung von Bau- und Unfallstellen, Handwerks- und Fabrikationsstätten, Arbeitsplätzen, Sportveranstaltungen oder sonstigen Veranstaltungen möglich ist.

Um eine ausreichende Helligkeit der Leuchte zu gewährleisten, müssen die LED's oder die elektrolumineszierende Schicht mit entsprechenden Strömen betrieben werden. Hierbei entsteht Abwärme, die abgeführt werden muss. Dafür ist eine Kühlschicht vorgesehen, die in thermischem Kontakt zumindest mit der Leuchtschicht steht. Die Kühlschicht besteht beispielsweise aus einer Konvektionskühlung durch natürlichen Luftstrom oder Zwangskühlung unter Verwendung von Wasser oder Luft. Vorzugsweise ist diese Kühlschicht im Inneren der Elemente vorgesehen. Die Kühlschicht ist beispielsweise als Kühlblech, vorzugsweise aus Metall, geformt. So kann die Wärme entweder an die durch das Elemente strömende Außenluft oder über ein separates Wasserkühlsystem innerhalb der Teleskopelemente abgegeben werden. Eine solche Kühlschicht ist dann von besonderer Bedeutung, wenn bei hohen Strömen die Temperatur dramatisch ansteigen kann und u. U. eine Beschädigung der Leuchtschicht vermieden werden soll.

Weiterhin ist es auch möglich, durch die Vergrößerung der Fläche die fehlende Helligkeit pro Flächeneinheit durch eine vergrößerte Fläche auszugleichen. Dadurch vermindert sich gleichzeitig der benötigte Aufwand zur Kühlung der Leuchte.

Die Weiterentwicklung von LED's oder elektrolumineszierende Schichten verbessert hier auch die dargestellte teleskopierbare Leuchte und erhöht dessen Wirkungsgrad im Einsatzbereich.

Zur Konvektion innerhalb der Elemente kann beispielsweise ein Stellspalt am Fußende der Leuchte beitragen. Durch diesen Stellspalt entsteht eine Öffnung, durch welche die Luft von unten nach oben durch die gesamte Leuchte treten kann. Durch die durchströmende Luft wird die Leuchte gekühlt. Die in der Leuchtschicht entstehende Abwärme wird von dieser abgeleitet und die Leuchtschicht kann entsprechend mit höheren Strömen betrieben werden, was zu einer Erhöhung der Lichtintensität und einer besseren Beleuchtung führt.

Die Teleskopelemente können im Wesentlichen beliebige Formen annehmen. In besonders vorteilhafter Weise sind dreieckige, mehreckige und runde Querschnitte vorgesehen. Je nach Anwendungsbereich der teleskopierbaren Leuchte kann der Querschnitt angepasst werden. So ist beispielsweise für eine Handtaschenleuchte ein runder Querschnitt besonders geeignet.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann die Leuchte mit einer Fokussierschicht versehen sein, welche beabstandete Fokussierelemente umfasst, wobei zwischen jeweils zwei Fokussierelementen eine LED auf der darunter liegenden Leuchtschicht angeordnet ist. Hiermit kann die Leuchte als Diffusor- oder Flutlicht verwendet werden. So kann bei entsprechender Ausrichtung der Fokussierschicht auf der Leuchtschicht ein Streulicht erzeugt werden. Die Fokussierschicht mit den Fokussierelementen kann darüber hinaus drehbar gegenüber der Leuchtschicht gelagert sein. Damit wird es ermöglicht, dass die Fokussierelemente so gedreht werden, dass diese auf den LED's zur Deckung kommen. In dieser Stellung wird das Licht der LED's fokussiert und man erhält gerichtetes Licht. Dies kann beispielsweise dann von Bedeutung sein, wenn die Leuchten nicht zum großflächigen Ausleuchten, sondern zum punktuellen Beleuchten, wie beispielsweise bei einer Taschenlampe oder in einer größeren Ausgestaltung durch ein sogenanntes Spot-Licht, verwendet werden soll. Die Fokussierschicht bzw. die Fokussierelemente können dabei aus Glas oder glasähnlichem Kunststoff, wie beispielsweise Polycarbonat oder Acryl, ausgebildet sein. Im Allgemeinen ist jedes Material denkbar, welches auch bei der Fertigung von Linsen zum Einsatz kommt. Insbesondere bei der Verwendung einer solchen Fokussierschicht ist es vorteilhaft, wenn zusätzlich eine äußere Schutzschicht verwendet wird. Diese kann beispielsweise aus einem besonders gehärtetem Glas oder Kunststoff bestehen. Eine weitere Ausgestaltungsmöglichkeit besteht darin, die Fokussierelemente nach innen in Richtung der LED's anzubringen. Damit entsteht außen eine glatte Schicht, die weniger anfällig für Beschädigungen ist.

Eine Energiesparmöglichkeit besteht darin, die Leuchte derartig auszubilden, dass das äußerste Teleskopelement stets und die inneren Teleskopelemente nur in teleskopierte Stellung nach dem Einschalten leuchten. Dies ist besonders vorteilhaft, falls die Leuchte häufig in einer nicht oder nicht vollständig teleskopierten Stellung verwendet wird. Hierbei kann man die inneren Teleskopelemente von der Stromversorgung trennen und nur die nach außen hin sichtbaren Teleskopelemente beleuchten. Dies ist beispielsweise über die in der Führungsschicht vorgesehenen Befestigungsmittel möglich. Beim Arretieren dieser wird das entsprechende Teleskopelement bzw. die Leuchtschicht mit Spannung versorgt.

Die Anschlusselemente können beispielsweise als Schleifkontakt von Elementen zu Element ausgestaltet sein, wobei über einem Schalter eine Ein- und Ausschaltmöglichkeit besteht. Darüber hinaus ist es denkbar, dass die Anschlusselemente der einzelnen Teleskopelemente mit einer externen Stromversorgung oder einer in der Leuchte integrierten Batterie verbunden werden.

Weiterhin ist es denkbar, um einen gerichteten Lichtstrahl zu erzeugen, an der Außenfläche der teleskopierbaren Leuchte einen Reflektor vorzusehen, der entweder einzelne Teleskopelemente oder die gesamte Leuchte über zumindest einen Teilumfang bedeckt. Hierzu kann eine Rolle vorgesehen werden, um den Reflektor aufzuwickeln. Durch einen solchen Reflektor wird das Licht nicht über den gesamten Umfang abgestrahlt, sondern die gesamte Lichtintensität über die nicht vom Reflektor abgedeckte Fläche abgegeben. Somit kann im Bedarfsfall die Lichtintensität in einer vorgewählten Richtung erhöht werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Licht in eine bestimmte Richtung abzuschirmen. Dies könnte beispielsweise bei der Verwendung als Handleuchte dazu dienen, den Benutzer nicht zu blenden. Bei Leuchten zum Ausleuchten von Unfall- oder Baustellen könnte dies dazu dienen, die Fahrer von ankommenden PKWs nicht unnötig zu blenden.

Die Erfindung wird im Weiteren anhand der Figuren näher erläutert.

Es zeigt

1 in einer perspektivischen Ansicht eine vollständig teleskopierte Leuchte, bestehend aus mehreren Teleskopelementen,

2 eine Draufsicht einer teleskopierbaren Leuchte umfassend mehrere Teleskopelemente und einen Lüfter,

3 in einer perspektivischen Ansicht eine vollständig zusammengeschobene teleskopierbare Leuchte umfassend mehrere Teleskopelemente, einen Lüfter und eine Batterie,

4 in einer Draufsicht eine teleskopierbare Leuchte umfassend ein spiralförmiges Teleskopelement und einen Lüfter,

5 in einer perspektivischen Ansicht eine vollständig teleskopierte Leuchte, bestehend aus einem helixförmig gestrecktem Teleskopelement,

6 eine Draufsicht einer vollständig zusammengeschobenen teleskopierbaren Leuchte bestehend aus einem spiralförmig aufgewickeltem Teleskopelement,

7 in einer perspektivischen Ansicht eine teleskopierbare Leuchte mit einem Fußelement zur Konvektion,

8 eine vollständig teleskopierte Leuchte mit einer Detailansicht der Schichtstruktur mit LED's,

9 eine vollstandig teleskopierte Leuchte mit einer Detailansicht der Schichtstruktur mit einer elektrolumineszierenden Schicht,

10 eine vollständig teleskopierte Leuchte als Handleuchte,

11 eine vollstandig teleskopierte Leuchte als Beleuchtung auf einem Fahrzeug,

12 eine vollständig teleskopierte Leuchte auf einem Stativ,

13 eine vollständig teleskopierte Leuchte auf einer mobilen Einheit,

14 eine Leuchte mit einer Fokussierschicht bestehend aus Diffusor- und Fokussierelementen,

15 das Lichtfeld einer Leuchte mit Fokussierschicht in Diffusorstellung,

16 das Lichtfeld einer Leuchte mit Fokussierschicht in Fokussierstellung und

17 das Lichtfeld einer mit einem Reflektor versehenen Leuchte.

1 zeigt eine vollständig teleskopierte Leuchte 1, in einer skizzenhaften Darstellung bestehend aus fünf Teleskopelementen 2 und einem Lüfter 3. Die Teleskopelemente 2 sind jeweils mit Arretiermitteln versehen, welche die Teleskopelemente 2 in der teleskopierten Stellung halten. Die Arretiermittel sind dabei Teil der Führungselemente. Die Führungselemente weisen darüber hinaus auch Führungsmittel auf, welche insbesondere als Führungsnut und Führungsfeder ausgebildet sein können. Die Führungsnut und Führungsfeder sind dabei selbstzentrierend und korrespondierend an der Innen 5- und der Außenseite 6 der inneren Teleskopelemente 2 vorgesehen. Die Führungsmittel greifen dabei jeweils ineinander und ermöglichen es so, die Leuchte 1 entlang der Führungsmittel zu teleskopieren. Zusätzlich können als Hilfsmittel zum Teleskopieren beispielsweise ein Träger, eine Teleskopierkette oder ein Seil vorgesehen sein. Der Lüfter 3 dient zur Konvektionskühlung der Teleskopelemente 2. Der Lüfter 3 erzeugt dabei einen Luftzug innerhalb der Leuchte 1, durch den die Teleskopelemente 2 gekühlt werden, um die durch den Betrieb der Leuchte 1 erzeugte Wärme abzuführen. Der Lüfter 3 ist dabei als optional anzusehen, da eine natürliche Luftkonvektion bei der Verwendung der Leuchte 1 auftritt. Weiterhin kann der Lüfter 3 als störend empfunden werden, wenn die Leuchte 1 als Handleuchte oder Taschenlampe eingesetzt wird, sodass in diesem Fall auf den Lüfter 3 verzichtet werden kann, insbesondere da bei einer kleineren Ausführung der Leuchte 1 die entstehende Wärme relativ gering ist und keine zusätzliche Konvektionskühlung erfordert.

2 zeigt in einer Draufsicht die Leuchte 1 mit mehreren Teleskopelementen 2 und einem Lüfter 3. Der Lüfter 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel in dem kleinsten Teleskopelement 2 integriert. Die Teleskopelemente 2 sind dabei so ausgebildet, dass diese einfach ineinander gleiten, und zwar das kleinere in das nächst größere Teleskopelement 2. Die Arretiermittel in Verbindung mit der Führungsnut und der Führungsfeder ermöglichen es dabei, die Teleskopelemente 2 relativ zueinander zu teleskopieren und den Einsatz der Leuchte 1 zu ermöglichen. Die Teleskopelemente 2 sind hier beispielhaft zylindrisch ausgebildet und weisen einen runden Querschnitt auf. Es ist jedoch jeder beliebige Querschnitt denkbar, beispielsweise eine Drei- oder Mehreckform.

3 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine vollständig zusammengeschobene Leuchte 1, bestehend aus mehreren Teleskopelementen 2, einem Lüfter 3 und einer Batterie 7. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Lüfter 3 im kleinsten Teleskopelement 2 vorgesehen. Jedoch ist es auch durchaus denkbar, einen Lüfter 3 in dem größten Teleskopelement 2 am unteren Ende zu befestigen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Lüfter 3 eine flache Bauweise aufweist. Zum Betrieb der Leuchte 1 ist weiterhin möglich, eine Batterie 7 zu verwenden, welche die Leuchte 1 mit ausreichend Spannung versorgt. Dies ist insbesondere bei kleinen und extrem mobilen Leuchten 1 besonders vorteilhaft. Bei größeren Leuchten 1 ist es weiterhin durchaus denkbar, eine Batterie vorzusehen, jedoch wird diese mit zunehmender Leuchtfläche der Teleskopelemente 2 zu groß. Ab einer bestimmten Größe ist es sinnvoll, die Batterie 7 durch eine externe Stromversorgung zu ersetzen.

4 zeigt in einer Draufsicht eine alternative Leuchte 1, bestehend aus einem Spiralelement 2' und einem Lüfter 3. Das Spiralelement 2' ist in dieser Ausführungsform aufgewickelt und in 4 auseinander gezogen, verfügt dabei aber über genügend Eigenstabilität, um die Leuchte 1 in einer Helixform zu halten. Hierbei ist eine ausreichende Federspannung des Spiralelementes 2' notwendig. Diese kann zusätzlich durch eine Versteifung des Spiralelement 2' sichergestellt werden oder das Spiralelement 2' verfügt über eine ausreichende Vorspannung nach außen.

5 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die vollständig teleskopierte Leuchte 1 aus 4, bestehend aus einem helixförmig auseinander gezogenen Spiralelement 2'. Die Leuchte 1 mit einem helixförmig aufgewickeltem Spiralelement 2' besteht in der teleskopierten Stellung im Wesentlichen aus nur einem Element. Die Bauhöhe der helixförmigen Leuchte 1 ist durch die Gesamtlänge des Elements begrenzt.

6 zeigt eine perspektivischen Ansicht der spiralförmig komplett aufgewickelten Leuchte 1 mit einem Spiralelement 2'. Die Leuchte 1 ist hierbei durch die Aufwicklung der Spiralelement 2 mit besonders kleinen Abmessungen zu transportieren.

7 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine vollständig teleskopierte Leuchte 1 mit einem Fußelement 8. Die vollständig teleskopierte Leuchte 1 weist darüber hinaus einen Lüfter 3 und eine Batterie 7 auf. Diese sind jeweils, wie vorher bereits beschrieben, zur erzwungenen Konvektionskühlung und zum Betrieb der Leuchte 1 vorgesehen. Das Fußelement 8 ist am untersten Teleskopelement 2 befestigt. Das Fußelement 8 weist Stellspalte 4 auf, durch die Luft in das Innere der Leuchte 1 strömen kann. In Verbindung mit dem Lüfter 3 entsteht damit ein Sog durch die Leuchte 1, der zur Kühlung der Teleskopelemente 2 dient. Insbesondere bei einer ausreichenden Bauhöhe der Leuchte 1 ist ein Lüfter 3 nicht unbedingt notwendig, um einen ausreichenden Luftstrom innerhalb der Leuchte 1 zu erzeugen. Dieser kann auch durch die natürliche Konvektion die Leuchte 1 ausreichend kühlen.

8 zeigt eine vollständig teleskopierte Leuchte 1 mit einer Detailansicht der Schichtstruktur des Teleskopelementes 2. Die Teleskopelemente 2 sind aus mehreren Schichten aufgebaut, wobei die innerste Schicht 11 eine Kühlschicht darstellt, auf die eine Leuchtschicht 10, in dieser Ausführungsform mit LED's 9 versehen, und schließlich eine Schutzschicht 12 folgt. Die Kühlschicht 11 steht dabei in thermischem Kontakt mit der Leuchtschicht 10, um eine ausreichende Abfuhr der durch die LED's 9 erzeugten Wärme zu ermöglichen. Anstelle der Schutzschicht 12 kann eine Fokussierschicht vorgesehen werden. Die Fokussierschicht kann mit einzelnen Fokussierelementen ausgestattet sein, welche zwischen jeweils zwei LED's 9 der Leuchtschicht 10 angeordnet sind. Die Fokussierschicht ist dabei drehbar auf der Leuchtschicht 10 gelagert. Dreht man nun die Fokussierelemente über die LED's 9, so kann man die Leuchte 1 von einer Diffusorleuchte zu einem Flutlicht mit ausgerichtetem Lichtfeld transformieren.

9 zeigt eine vollständig teleskopierte Leuchte 1 mit einer Detailansicht der Schichtstruktur des Teleskopelementes 2, wobei eine elektrolumineszierende Leuchtschicht 10' verwendet wird. Der wesentliche Aufbau des Teleskopelements 2 ist hier ähnlich, wie bei der Verwendung von LED's 9 mit einer Kühlschicht 11. Die elektrolumineszierende Leuchtschicht 10' steht in thermischem Kontakt mit der Kühlschicht 11. Die Leuchtschicht 10' ist dabei komplett elektrolumineszierend ausgebildet und leuchtet nicht punktuell, sondern über die gesamte Fläche. Die Fokussierelemente können dabei linsenartig ausgebildet sein, um ein Flutlicht zu erzeugen.

10 zeigt die Verwendung der Leuchte 1 mit Teleskopelementen 2 als Handleuchte beziehungsweise Taschenlampe. Eine Person 18 kann dabei die Leuchte 1 komfortabel in der Hand halten und diese zum Ausleuchten von kleinen Räumen oder zum Beleuchten des Weges benutzen.

11 zeigt die Verwendung der Leuchte 1 mit Teleskopelementen 2 auf einem Fahrzeug 19. Dies ist insbesondere für Rettungsfahrzeuge besonders geeignet, da die teleskopierbare Leuchte 1 mit einem kleinen Stauvolumen mitgeführt werden kann und bei Bedarf vollständig teleskopiert werden kann. Eine vollständig teleskopierte Leuchte 1 erlaubt Rettungsmaßnahmen auch bei Einsetzen der Dunkelheit durchzuführen.

12 zeigt die vollständig teleskopierte Leuchte 1 unter Verwendung eines Stativs 21. Das Stativ 21 ist dabei mit einem Befestigungselement 20 versehen, um die teleskopierbare Leuchte 1 auf dem Stativ 21 aufzunehmen. Vorzugsweise ist hierbei die Leuchte 1 derartig auf dem Stativ angebracht, dass sich das Teleskopelement 2 mit dem größten Durchmesser am oberen Ende befindet. Dadurch wird das flächenmäßig größte und dadurch hellste Teleskopelement 2 mit der weitesten Reichweite versehen, wodurch die Leuchte 1 effektiv genutzt werden kann.

13 zeigt eine teleskopierbare Leuchte 1 auf einer mobilen Einheit 22. Durch die mobile Einheit 22 kann auch eine relativ große Leuchte 1 ohne Probleme mobil eingesetzt werden. Als mobile Einheit 22 ist beispielsweise ein Anhänger, der beispielsweise einen Generator oder eine Batterie zum Betrieb der Leuchte beinhaltet, zum Anbringen an Kraftfahrzeuge denkbar. Hierbei ist vorzugsweise, ähnlich wie bei dem Stativ 21 das größte Teleskopelement am oberen Ende der Leuchte angebracht, um die Leuchte 1 effektiv zu nutzen, um einen möglich großen Bereich auszuleuchten.

14 zeigt eine Leuchte 1, bestehend aus einer Leuchtschicht 10, versehen mit LED's 9, einer Kühlschicht 11 und einer Fokussierschicht 33, bestehend aus Fokussierelementen 34 und Diffusorelementen 35. Die Kühlschicht 11 dient, wie bereits beschrieben, zur Kühlung der Leuchte und zur Abfuhr der durch die LED's 9 erzeugten Wärme bei Betrieb der Leuchte 1. Die Fokussierschicht 33 dient dazu, die Leuchte 1 von einer Diffusorleuchte in eine Flutlichtleuchte mit gerichtetem Lichtfeld zu transformieren. Hierzu ist die Fokussierschicht 33 drehbar bezüglich der Leuchtschicht 10 auf der Leuchte 1 gelagert. Die Fokussierelemente 34 sind dabei derartig auf der Fokussierschicht 33 angebracht, dass sich jeweils eine LED 9 zwischen zwei Fokussierelementen 34 befindet. Zwischen den Diffusorelementen 35 ist jeweils ein Fokussierelement 34 vorgesehen. Die hier dargestellte Ausführung ist stark vereinfacht bezüglich der Anzahl der LED's 9, der Fokussierelemente 34 und der Diffusorelemente 35 zur besseren Darstellung. In der Anwendung ist eine deutlich höhere Dichte der LED's 9 nötig, um eine ausreichende Lichtintensität zu erhalten. Mit einer höheren Dichte der LED's 9 erhöht sich auch entsprechend die Dichte und Anzahl der Fokussierelemente 34 beziehungsweise der Diffusorelemente 35.

15 zeigt das Lichtfeld der in 14 gezeigten Leuchte 1. Die Leuchte 1 umfasst eine Kühlschicht 11, eine Leuchtschicht 10, LED's 9, eine Fokussierschicht 33, Fokussierelemente 34 und Diffusorelemente 35. In der in 15 dargestellten Stellung der Fokussierelemente 34, beziehungsweise der Diffusorelemente 35, ist die Leuchte 1 als Diffusorleuchte vorgesehen. Die Diffusorleuchte verfügt dabei über radial ausgebildete ISO-Luxlinien 40.

16 zeigt die in der 14 beschriebene Leuchte 1 mit einer Kühlschicht 11, eine Leuchtschicht 10 mit LED's 9, einer Fokussierschicht 33 mit Fokussierelementen 34 und Diffusorelementen 35. Die Leuchte 1 ist in der dargestellten Form in Fokussierstellung. In dieser Stellung sind die Fokussierelemente 34 direkt über den LED's 9. Durch die spezielle Ausgestaltung der Fokussierelemente 34 entsteht dabei Flutlicht mit einem gerichteten Lichtfeld. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel bildet sich durch die Ausgestaltung der Fokussierelemente 34 ein Lichtfeld mit ISO-Luxlinien 40, die im Wesentlichen ein mehrblättriges Blatt ausbilden. Dadurch entsteht ein gerichtetes Lichtfeld in vier Richtungen. Dies kann jedoch bei entsprechender Ausgestaltung der Fokussierelemente 34 in beliebig viele Richtungen erweitert werden.

17 zeigt die Leuchte 1 versehen mit einem Reflektor 45. Hierzu ist eine Drehachse 46 im Zentrum der Leuchte vorgesehen. Diese ist mit der Befestigung 47 mit dem Reflektor 45 verbunden. Der Reflektor kann hierbei in der gewünschten Weise radialsymmetrisch um die Leuchte 1 gedreht werden. Das Lichtfeld 50 der Leuchte 1 bildet sich entsprechend der Stellung des Reflektors 45 kegelförmig in eine bestimmte Richtung aus. Der Reflektor 45 kann dabei radialsymmetrisch, parabolisch oder planar ausgebildet sein. Der Reflektor 45 kann darüber hinaus noch in seiner Breite variiert werden und kann einen beliebig großen Teilumfang der Leuchte 1 abdecken. Dadurch erhält man ein gerichtetes Lichtfeld in einem mehr oder weniger begrenzten Bereich. Dies kann von 360° bei einem komplett zusammengefalteten oder -gerollten Reflektor 45 bis zu wenigen Grad bei einem komplett ausgefalteten oder -gerollten Reflektor 45 reichen.

Bezugszeichenliste

1
Leuchte
2
Teleskopelement
2'
Spiralelement
3
Lüfter
4
Stellspalt
5
Innenfläche
6
Außenfläche
7
Batterie
8
Fußelement
9
LED
10
Leuchtschicht
10'
elektrolumineszierende Leuchtschicht
11
Kühlschicht
12
Schutzschicht
18
Person
19
Fahrzeug
20
Befestigungselement
21
Stativ
22
mobile Einheit
33
Fokussierschicht
34
Fokussierelement
35
Diffusorelement
40
ISO-Luxlinien
45
Reflektor
46
Drehachse
47
Befestigung
50
Lichtfeld

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • WO 2009/007284 A1 [0003]
  • GB 1460025 A [0004]