Title:
Plastic pipe for use in engine compartment, has end-side hollow cylindrical connection element adhesively connected with pipe, and another end-side hollow cylindrical connection element arranged and fixed on pipe
Kind Code:
A1


Abstract:
The pipe (1) has end-side hollow cylindrical connecting elements (3a, 3b) made from plastic and connected to corresponding terminals for manufacturing a hydraulic or pneumatic connection unit. One of the connection elements is adhesively connected with the pipe, and the other connection element is arranged and fixed on the pipe and includes a projection in form of a fixing collar (3b1) adjacent to a collar in axial direction. The fixing collar and a base body of the latter connection element are formed in a single piece. An independent claim is also included for a method for manufacturing a plastic pipe.



Inventors:
Lecointre, Jean-Michel (Donnery, FR)
Tamaazousti, Ahmed (Orleans, FR)
Application Number:
DE102011081620A
Publication Date:
04/12/2012
Filing Date:
08/26/2011
Assignee:
Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG, 91074 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102006034697A1N/A2007-02-22
DE19927431A1N/A2000-12-21



Claims:
1. Kunststoffleitung (1) mit endseitigen hohlzylindrischen Verbindungselementen (3a, 3b) aus Kunststoff zum Anschluss an entsprechende Aufnahmen zur Herstellung einer vorzugsweise hydraulischen oder pneumatischen Verbindung, wobei das erste Verbindungselement (3a) stoffschlüssig mit einer Kunststoffleitung (2) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verbindungselement (3b) über dessen Länge auf der Kunststoffleitung (2) angeordnet und auf dieser fixiert ist.

2. Kunststoffleitung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (3b) eine sich in axialer Richtung an seinen Bund (3b2) anschließende Verlängerung in Form eines Fixierbundes (3b1) aufweist.

3. Kunststoffleitung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixierbund (3b1) und der Grundkörper des Verbindungselements (3b) einteilig hergestellt sind.

4. Kunststoffleitung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixierbund (3b1) zur Erhöhung seiner Elastizität mit mehreren über seinen Umfang verteilt in axialer Richtung verlaufender Aussparungen (8) versehen ist, sodass zueinander beabstandete Rastelemente (7) entstehen.

5. Kunststoffleitung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Rastelement (7) über mindestens eine sich in Umfangsrichtung über seine Innenfläche erstreckende Rastlippe (3b3) verfügt.

6. Kunststoffleitung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Rastlippe (3b3) bei allen Rastelementen (7) auf dem gleichen Durchmeser angeordnet ist.

7. Kunststoffleitung (1) nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (7) von einem Haltelement (5) umhüllt werden.

8. Kunststoffleitung 1 nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) als Halteklammer ausgeführt ist und aus einem metallischen Werkstoff besteht.

9. Kunststoffleitung (1) nach Anspruch 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) axial zwischen dem Bund (3b2) des Verbindungselements (3b) und einer an den Rastelementen (7) vorgesehenen endseitigen, radial nach außen weisenden umlaufen Wulst (3b4) fixiert wird.

10. Verfahren zur Herstellung einer Kunststoffleitung (1) mit den Merkmalen der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch folgende Schritte: –
Herstellung einer stoffschlüssigen Verbindung an dem einen Ende einer Kunststoffleitung (2) mit einem ersten Verbindungselement (3a),
– Aufstecken des zweiten Verbindungselements (3b) auf die Kunststoffleitung (2), wobei diese den Grundkörper des Verbindungselements (3b) durchdringt,
– Fixierung dieses Verbindungselements (3b) an der gewünschten Stelle der Kunststoffleitung (2) mit Hilfe des den Fixierbund (3b1) umhüllenden Halteelements (5),
– Abtrennung des über die Stirnfläche des Verbindungselements (3b) überstehenden Leitungsüberstandes (2a) von der übrigen Kunststoffleitung (2).

Description:

Die Erfindung betrifft eine Kunststoffleitung mit endseitigen hohlzylindrischen Verbindungselementen aus Kunststoff zum Anschluss an entsprechende Aufnahmen zur Herstellung einer vorzugsweise hydraulischen oder pneumatischen Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zu deren Herstellung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 10.

Es ist bekannt, Verbindungselemente an Kunststoffleitungen anzuspritzen, wie dies aus der DE 199 27 431 A1 bekannt ist, bei der einfache Stecker an eine Kunststoffleitung angespritzt werden. Allerdings sind die Hersteller von Kunststoffleitungen oft nicht in der Lage komplizierte Spritzgießteile an die Enden der Kunststoffleitungen anzuspritzen.

Weiter ist aus der DE 10 2006 034 697 A1 eine Lösung für eine Kunststoffleitung, insbesondere für eine Kunststoffkupplungsleitung bekannt, an die ohne zusätzliche Verbindungselemente kostengünstig ein Kunststoffgehäuse mittels Laserschweißen angeschweißt ist.

Diese Lösungen haben jedoch den Nachteil, dass die Kunststoffleitung bereits vor der Anbindung an entsprechende Verbindungselemente oder an ein Kunststoffgehäuse auf die entsprechende Länge zugeschnitten werden muss und somit die Gesamtlänge mit endseitigen Verbindungselementen bereits vor deren Montage vorliegen muss.

Allerdings wäre es auch wünschenswert, eine Kunststoffleitung mit endseitigen Verbindungselementen anfertigen zu können, deren Länge je nach Bedarf vor Ort, wie beispielsweise im Motorraum, zuschneiden zu können.

Daher besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Kunststoffleitung herzustellen, die nach der Montage mit endseitigen hydraulischen Verbindungselementen vor Ort auf eine bedarfsgerechte Länge anpassbar ist.

Diese Aufgabe wird mit einer Kunststoffleitung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen dieser Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Weiter wird die Aufgabe mit einem Verfahren zur Herstellung einer Kunststoffleitung mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst.

Danach wird die Kunststoffleitung zum Anschluss an entsprechende Aufnahmen zur Herstellung einer vorzugsweise hydraulischen oder pneumatischen Verbindung aus dieser und endseitig angebundenen hohlzylindrischen Verbindungselemente gebildet, die ebenfalls aus Kunststoff hergestellt sind, wobei das erste Verbindungselement stoffschlüssig mit der Kunststoffleitung verbundnen ist. Erfindungsgemäß ist das zweite Verbindungselement über dessen Länge auf der Kunststoffleitung angeordnet und wird auf dieser fixiert. Somit kann das zweite Verbindungselement je nach Bedarf vor Ort, beispielsweise im Motorraum, variabel auf der Kunststoffleitung angeordnet werden.

Zur Fixierung der Kunststoffleitung weist das Verbindungselement in vorteilhafterweise eine sich in axialer Richtung an seinen Bund anschließende Verlängerung in Form eines Fixierbundes auf, der kostengünstig einteilig mit den Verbindungselement, beispielsweise im Spritzgießverfahren, herstellbar ist.

Zur Erhöhung seiner Elastizität ist der Fixierbund vorteilhaft im Bereich der Aufnahme der Kunststoffleitung mit mehreren über seinen Umfang verteilt in axialer Richtung verlaufende Aussparungen versehen, sodass zueinander beabstandete Rastelemente entstehen.

In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung verfügt jedes Rastelement über mindestens eine sich in Umfangsrichtung über seine Innenfläche erstreckende Rastlippe.

Dabei ist es besonders für die Kraftverteilung vorteilhaft, dass die mindestens eine Rastlippe bei allen Rastelementen auf dem gleichen Durchmesser angeordnet ist.

Nachdem die Lage des Verbindungselements auf der Kunststoffleitung festgelegt ist, wird diese in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung von einem den Fixierbund des Verbindungselements umhüllenden Halteelements in Form einer Halteklammer, die vorteilhafterweise aus metallischem Werkstoff besteht, fixiert, indem diese axial zwischen dem Bund des Verbindungselements und einer an den Rastelementen endseitig vorgesehenen radial nach außen weisenden, umlaufenden Wulst fixiert wird.

Zur Herstellung der Gesamtlänge dieser Kunststoffleitung wird zunächst das erste Verbindungselement stoffschlüssig mit dem Ende der Kunststoffleitung verbunden. Danach wird das zweite Verbindungselement auf die Kunststoffleitung aufgesteckt, wobei diese den Grundkörper des Verbindungselements dabei durchdringt. Anschließend wird das Verbindungselement an der gewünschten Stelle der Kunststoffleitung mit Hilfe des den Fixierbund umhüllenden Halteelements fixiert. Abschließend wird der über die Stirnfläche des Verbindungselements hinaus ragende Leitungsüberstand von der übrigen Kunststoffleitung abgetrennt.

Durch diese konstruktive Ausgestaltung des zweiten Verbindungselements ist es möglich, Kunststoffleitungen nach Bedarf vor Ort auf die gewünschte Länge anzupassen.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

1 eine Kunststoffleitung mit endseitigen Verbindungselementen;

2 den in 1 gekennzeichneten Ausschnitt in einer vergrößerten Schnittdarstellung;

3 eine Vergrößerung des in 2 gekennzeichneten Ausschnitts;

4 ein Verbindungselement ohne Kunststoffleitung in einer vergrößerten perspektivischen Darstellung;

4a eine Vergrößerung des in 4 gekennzeichneten Ausschnitts.

Aus 1 ist eine komplette Kunststoffleitung 2 ersichtlich, die aus einer Kunststoffleitung 1 besteht, die endseitig mit ebenfalls aus Kunststoff bestehenden Verbindungselementen 3a, 3b entsprechend verbunden wurden. Dabei kann das Verbindungselement 3a mittels Reib- oder Laserschweißen an das Ende der Kunststoffleitung angebracht werden, wie dies beispielsweise in der DE 102006 034 697 A1 beschreiben wird. Auf diese Weise ist das eine Ende der Kunststoffleitung 2 mit dem Verbindungselement 3a fest verbunden. Das zweite Ende der Kunststoffleitung 2 ist jedoch mit einem Verbindungselement 3b verbunden, das sich vom Verbindungselement 3a dadurch unterscheidet, dass es anschließend an einen Bund 3b1 an seinem Grundkörper eine axiale Verlängerung in Form eines Fixierbundes 3b2 aufweist, der einteilig mit dem Grundkörper des Verbindungselements 3b ausgeführt ist. Wie aus der Figur ersichtlich, verfügt dieses als Stecker ausgeführte Verbindungselement 3b außer über ein endseitig auf deren Mantelfläche aufgebrachtes Dichtelement 4 noch über ein Dichtelement 6, das den Raum zwischen dem Fixierbund 3b1 und dem Grundkörper des Steckers 3b angeordnet ist und somit diesen Zwischenraum abdichtet.

Nach der Herstellung der ersten endseitigen Verbindung des Steckers 3a mit der Kunststoffleitung 2 wird auf deren zweites Ende der Stecker 3b aufgesteckt bzw. die Kunststoffleitung 2 durch dessen hohlzylindrischen Grundkörper soweit hindurch geführt, bis das Ende der Kunststoffleitung 2 aus dem Grundkörper des Steckers 3b heraustritt, was aus dem mit A bezeichneten Ausschnitt des im Schnitt dargestellten Steckers 3b hervorgeht. Danach wird die Kunststoffleitung 2 ohne Stecker 3b an die erforderliche Länge angepasst, indem der Fixierbund 3b1 an gewünschter Stelle mit Hilfe des auf die Mantelfläche der Kunststoffleitung 2 aufgebrachten Haltelements 5 in radialer Richtung zusammengedrückt wird. Durch dieses den Fixierbund 3b1 umschließende Haltelement 5 wird verhindert, dass sich der Fixierbund 3b1 wieder in radialer Richtung nach außen öffnen kann. Auf diese Weise ist auch der Stecker 3b auf der Kunststoffleitung 2 axial und radial fixiert, wobei gleichzeitig deren Länge definiert ist. Das über die Stirnfläche des Steckers 3b überstehende Ende 2a der Kunststoffleitung 2 kann nunmehr, wie in der Figur durch ein Scherensymbol angedeutet, abgeschnitten werden. Die gewünschte Gesamtlänge der Kunststoffleitung 1 ergibt sich somit aus der Länge der Kunststoffleitung 2 und der Länge der an den Enden angebrachten Stecker 3a, 3b.

2 zeigt den in 1 markierten Ausschnitt A des Schnittes durch den Stecker 3b in einer Vergrößerung, wobei das überstehende Ende der Kunststoffleitung 2 bereits abgetrennt ist. Hieraus ist somit die durch den Hohlzylinder des Steckers 3b hindurch gehende Kunststoffleitung 2 ersichtlich, die im Bereich des Bundes 3b2 des Steckers 3b gegenüber diesem durch ein Dichtelement, in Form vorzugsweise eines O-Ringes 6, abgedichtet ist. Weiter ist der Fixierbund 3b1 erkennbar. Nach der Lagefixierung des Steckers 3b wird dieser mit Hilfe der Halteklammer 5 am Öffnen in radialer Richtung gehindert. Dazu weist der Fixierbund 3b1 eine entsprechende Länge auf und ist endseitig mit einer umlaufenden Wulst 3b4 versehen, sodass der Fixierbund 3b1 in radialer Richtung erweitert ist. Zwischen dieser Wulst 3b4 und der Stirnfläche des Bundes 3b2 ist in vorteilhafterweise die aus Metall bestehende Halteklammer 5 angeordnet.

3 zeigt in einer Vergrößerung den markierten Bereich B des Fixierbundes 3b1 aus 2, aus dem die Querschnittsform einer Rastlippe 3b3 ersichtlich ist. Mittels mehrerer über den Innenumfang des elastisch aufgeführten Fixierbundes 3b1 verteilt angeordneter Rastlippen 3b3 werden mittels der in den 1 und 2 dargestellten Halteklammer 5 in radialer Richtung Kräfte auf die Mantelfläche der Kunststoffleitung 2 erzeugt, die die Reibung zwischen Fixierbund 3b1 und Kunststoffleitung 2 erhöhen, damit die Lagefixierung des Steckers 3b gesichert ist.

Aus 4 ist der Stecker 3b ohne Kunststoffleitung in perspektivischer Darstellung erkennbar. Hierbei ist der sich an die Stirnfläche des Bundes 3b2 anschließende Fixierbund 3b1 mit seiner umlaufenden Wulst 3b4 deutlich sichtbar, der zur Erhöhung seiner Elastizität gegenüber dem restlichen Grundkörper des Steckers 3b über über den Umfang verteilt angeordneter mehrerer Aussparungen 8 in axialer Richtung verfügt, sodass durch diese Unterteilung des Fixierbundes 3b1 zueinander beabstandete Rastelemente 7 gebildet werden.

In 4a ist der in 4 mit C gekennzeichnete Ausschnitt in einer Vergrößerung dargestellt. Hieraus sind die sich an den Bund 3b2 des Steckers 3b axial anschließenden Rastelemente 7 erkennbar, die durch die Aussparungen 8 zueinander beabstandet sind. Weiter sind aus dieser Darstellung die Rastlippen 3b3 erkennbar, die sich jeweils auf gleichem Radius befinden und sich über die Breite der Innenfläche eines Rastelements 7 erstrecken und in den Innendurchmesser des Fixierbundes 3b1 hinein ragen, wie in 3 dargestellt.

Bezugszeichenliste

1
Kunststoffleitung mit endseitigen Verbindungselementen
2
Kunststoffleitung ohne Verbindungselemente
2a
Leitungsüberstand
3a
Verbindungselement/Stecker
3b
Verbindungselement/Stecker
3b1
Fixierbund
3b2
Bund
3b3
Rastlippe
3b4
Wulst
4
Dichtelement/O-Ring
5
Halteelement/Halteklammer
6
Dichtelement/O-Ring
7
Rastelement
8
Aussparung

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 19927431 A1 [0002]
  • DE 102006034697 A1 [0003, 0024]