Title:
Frequenzscannen drahtloser Netze
Kind Code:
B4


Abstract:

Verfahren (300) mit den folgenden Schritten:
– Speichern (302) einer Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze in einem physischen Speicher, wobei die in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verwendbar sind, um drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten; und
– Scannen (304) der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze nach einem Dienstverlustszenario in Verbindung mit einem drahtlosen Kommunikationsgerät;
– Verzögern (308) um einen vorbestimmten Zeitraum nach dem Schritt des Scannens; und
– Scannen (310) einer anderen Vielzahl von Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze nach dem Verzögern um den vorbestimmten Zeitraum, wobei die andere Vielzahl von Frequenzen mindestens einen Teil der gespeicherten und gescannten in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen umfasst.




Inventors:
Mucke, Christian (85238, Petershausen, DE)
Friedrich, Hans (90425, Nürnberg, DE)
Jeffery, Mark (81543, München, DE)
Kemmer, Bernd (82223, Eichenau, DE)
Stadelmann, Uwe (90765, Fürth, DE)
Application Number:
DE102011000463A
Publication Date:
10/04/2012
Filing Date:
02/02/2011
Assignee:
Infineon Technologies AG, 85579 (DE)
International Classes:



Foreign References:
WO2008077682A12008-07-03
WO2009063924A12009-05-22
Attorney, Agent or Firm:
Viering, Jentschura & Partner, 81675, München, DE
Claims:
1. Verfahren (300) mit den folgenden Schritten:
– Speichern (302) einer Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze in einem physischen Speicher, wobei die in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verwendbar sind, um drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten; und
– Scannen (304) der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze nach einem Dienstverlustszenario in Verbindung mit einem drahtlosen Kommunikationsgerät;
– Verzögern (308) um einen vorbestimmten Zeitraum nach dem Schritt des Scannens; und
– Scannen (310) einer anderen Vielzahl von Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze nach dem Verzögern um den vorbestimmten Zeitraum, wobei die andere Vielzahl von Frequenzen mindestens einen Teil der gespeicherten und gescannten in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen umfasst.

2. Verfahren (300) nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Speicherns (302) ein vorbestimmtes Maximum von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze in dem physischen Speicher speichert.

3. Verfahren (300) nach Anspruch 2, wobei der Schritt des Speicherns (302), sobald das vorbestimmte Maximum erreicht ist, das Beseitigen einer ältesten der gespeicherten in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze aufweist, wenn eine neue verfügbare Frequenz drahtloser Kommunikationsnetze detektiert wird.

4. Verfahren (300) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ferner mit dem Schritt des Auswählens (306) einer der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze, um einen drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten, wobei die ausgewählte der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze eine höchste Empfangssignalsstärke aufweist.

5. Verfahren (300) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ferner mit dem Schritt des Bestimmens, dass keine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verfügbar ist; und wobei der Schritt des Scannens die andere Vielzahl von Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze scannt, die eine oder mehrere Frequenzen der Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze oder eine Menge von Frequenzen, die auf ein einziges Frequenzband beschränkt ist, das mit einem letzten registrierten öffentlichen landgestützten Mobilnetz (PLMN) assoziiert ist, aufweist.

6. Verfahren (300) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ferner mit dem Schritt des Bestimmens, dass keine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verfügbar ist; und wobei der Schritt des Scannens die andere Vielzahl von Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze scannt, die eine Menge von Frequenzen aufweist, die auf ein oder mehrere Frequenzbänder beschränkt ist, die mit einem geschätzten geografischen Gebiet assoziiert sind.

7. Verfahren (300) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ferner mit dem Schritt des Bestimmens, dass keine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verfügbar ist; und wobei der Schritt des Scannens die andere Vielzahl von Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze scannt, die eine volle Länge von dem drahtlosen Kommunikationsgerät verfügbaren Frequenzen aufweist.

8. Verfahren mit den folgenden Schritten:
– Bestimmen, dass ein drahtloses Kommunikationsgerät einen drahtlosen Kommunikationsdienst verloren hat; und
– Scannen einer Vielzahl von Frequenzen, um einen drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten, wobei die Vielzahl von Frequenzen zwischen mindestens einer Vielzahl von Frequenzgruppen aufgeteilt ist, wobei ein Zeitintervall zum Starten des Scannens von mit einer zweiten der Vielzahl von Frequenzgruppen assoziierten Frequenzen nach dem Abschluss eines Scan einer ersten der Vielzahl der Frequenzgruppen fest ist.

9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei jede der Vielzahl von Frequenzgruppen eine Teilmenge von Frequenzen aufweist, die mit einer in dem drahtlosen Kommunikationsgerät gespeicherten umfassenden Frequenzliste assoziiert sind.

10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, wobei die erste der Vielzahl von Frequenzgruppen eine Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze aufweist, wobei die in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verwendbar sind, um drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten, und eine Teilmenge von mit einer umfassenden Frequenzliste assoziierten Frequenzen sind.

11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die zweite der Vielzahl von Frequenzgruppen mindestens eine Frequenz drahtloser Kommunikationsnetze der Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze aufweist, oder eine Vielzahl von Frequenzen, die mit einem einzigen Frequenzband assoziiert sind, und die eine Teilmenge der Frequenzen sind, die mit der in dem drahtlosen Kommunikationsgerät gespeicherten umfassenden Frequenzliste assoziiert sind.

12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, wobei die zweite der Vielzahl von Frequenzgruppen eine Vielzahl von Frequenzen aufweist, die mit mindestens einem Frequenzband einer einzigen Funkzugangstechnologie (RAT) assoziiert sind.

13. Vorrichtung (200), aufweisend:
– einen Speicher (224), der dafür ausgelegt ist, eine Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze zu speichern, wobei die in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verwendbar sind, um einen drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten; und
– einen mit dem Speicher (224) gekoppelten Prozessor (202), wobei der Prozessor (202) für Folgendes eingerichtet ist:
– Scannen der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze nach einem Dienstverlustszenario in Verbindung mit einem drahtlosen Kommunikationsgerät,
– Verzögern um einen vorbestimmten Zeitraum nach dem Scan, wobei der vorbestimmte Zeitraum zur Verwendung zwischen jedem Scan von Frequenzen dient und
– Bestimmen, dass keine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verfügbar ist, nach der Bestimmung die vorbestimmte Verzögerung einzuleiten und nach der vorbestimmten Verzögerung eine Menge von Frequenzen zu scannen.

14. Vorrichtung (200) nach Anspruch 13, wobei der Speicher (224) dafür eingerichtet ist, ein vorbestimmtes Maximum von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze zu speichern.

15. Vorrichtung (200) nach Anspruch 14, wobei der Prozessor (202) ferner dafür eingerichtet ist, eine älteste der gespeicherten in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze zu beseitigen, wenn eine neue verfügbare Frequenz drahtloser Kommunikationsnetze detektiert wird.

16. Vorrichtung (200) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei der Prozessor (202) ferner dafür eingerichtet ist, eine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze auszuwählen, um drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten, wobei die ausgewählte eine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze eine höchste Empfangssignalstärke aufweist.

17. Vorrichtung (200) nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei der Prozessor (202) ferner dafür eingerichtet ist, zu bestimmen, dass keine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verfügbar ist, und den Scan der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze nach der vorbestimmten Verzögerung zu wiederholen.

18. Vorrichtung (200) nach einem der Ansprüche 13 bis 17, wobei der Prozessor (202) ferner dafür eingerichtet ist, zu bestimmen, dass keine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verfügbar ist und nach der vorbestimmten Verzögerung eine volle Menge von dem drahtlosen Kommunikationsgerät verfügbaren Frequenzen zu scannen.

Description:

Es ist eine signifikante Anzahl von Frequenzen für Kommunikation in Mobilkommunikationssystemen verfügbar. Diese große Anzahl von Frequenzen hat die Zeitdauer vergrößert, die ein Benutzergerät (UE), wie zum Beispiel ein Mobiltelefon oder ein anderes entferntes Endgerät, benötigt, um während des Frequenzscannens zum Beispiel bei Herauffahr- und Dienstverlustszenarien ein geeignetes drahtloses Netz zu finden.

Mobilkommunikationssysteme weisen TDMA-Systeme (Time-Division Multiple Access) auf, wie zum Beispiel Zellularfunktelefonsysteme, die dem GSM-Telekommunikationsstandard (Global System for Mobile Communications) und seinen Erweiterungen wie GSM/EDGE genügen, und CDMA-Systeme (Code-Division Multiple Access), wie zum Beispiel Zellularfunktelefonsysteme, die den Telekommunikationsstandards IS-95, cdma2000 und WCDMA (Wideband CDMA) genügen. Digitale Kommunikationssysteme weisen außerdem kombinierte TDMA- und CDMA-Systeme auf, wie zum Beispiel Zellularfunktelefonsysteme, die dem UMTS-Standard (Universal Mobile Telecommunications System) genügen, der ein Mobilsystem der dritten Generation (3G) spezifiziert, das innerhalb des Rahmens IMT-2000 der International Telecommunication Union vom Europäischen Institut für Telekommunikationsstandards entwickelt wird. Das Partnerschaftsprojekt der dritten Generation (3GPP) verbreitet die Standards UMTS und WCDMA.

3G-Mobilkommunikationssysteme auf der Basis von WCDMA als Funkzugangstechnologie (RAT) werden in der ganzen Welt eingesetzt. HSDPA (High-Speed Downlink Packet Access) ist eine Weiterentwicklung von WCDMA, die durch Verwendung von Modulation höherer Ordnung, mehrerer Spreizcodes und von Abwärtsstreckenkanal-Rückkopplungsinformationen höhere Bitraten gewährleistet. Eine andere Weiterentwicklung von WCDMA ist EUL (Enhanced Uplink) oder HSUPA (High-Speed Uplink Packet Access), wodurch hochratige Paketdaten in der umgekehrten oder Aufwärtsstreckenrichtung gesendet werden können. Neue RATs werden für weiterentwickelte 3G- und Kommunikationssysteme der vierten Generation 4G betrachtet, obwohl die Struktur solcher Systeme und die darin ausgeführten Funktionen im Allgemeinen denen früherer Systeme ähnlich sein werden. Insbesondere wird Orthogonal-Frequenzmultiplexen für weiterentwickelte 3G- und 4G-Systeme in Betracht gezogen.

Derzeitige und zukünftige Kommunikationssysteme können von einem UE erfordern, nach seinem letzten registrierten öffentlichen landgestützten Mobilnetz (RPLMN) in jeder unterstützten Funkzugangstechnologie und damit assoziierten Frequenzbändern zu suchen, bevor versucht wird, sich in einem anderen PLMN zu registrieren. Das Obige ist in der Drahtlos-Industrie auch als Vollband-Scan bekannt. Heutzutage nimmt ein solcher voller Scan bereits in einer dichten oder komplexen Funkumgebung eine relativ lange Zeit in Anspruch, und zwar in zunehmendem Maße, wenn zusätzliche Frequenzbänder eingeführt und mehr Zugangstechnologien integriert werden.

In den meisten Szenarien kann ein Vollband-Scan zu einer ineffizienten Auslastung von Funkbetriebsmitteln führen. Genauer gesagt kann das Durchführen eines Vollband-Scans von mit einem letzten RPLMN assoziierten Frequenzen signifikante Verarbeitungsleistung und Batterieressourcen verbrauchen. Die Zeit zum Durchführen eines vollen Scans kann auch so lang sein, dass sich die Funkumgebung zwischen dem Zeitpunkt des Startens des Scan und dem Zeitpunkt, wenn sich das UE-Gerät entscheidet, eine mit einem neuen PLMN assoziierte Frequenz auszuwählen, signifikant geändert haben kann. Wenn das US sich schließlich entscheidet, eine mit einem neuen drahtlosen Netz assoziierte Frequenz auszuwählen, kann folglich eine mit einem drahtlosen Netz höherer Priorität assoziierte Frequenz wieder erschienen sein.

Die WO 2008/077682 A1 und die WO 2009/063924 A1 offenbaren Beispiele der oben beschrieben Mobilkommunikationsysteme.

In verschiedenen Ausführungsbeispielen wird ein Verfahren bereitgestellt mit den folgenden Schritten: Speichern einer Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze in einem physischen Speicher, wobei die in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verwendbar sind, um drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten; und Scannen der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze nach einem Dienstverlustszenario in Verbindung mit einem drahtlosen Kommunikationsgerät; Verzögern um einen vorbestimmten Zeitraum nach dem Schritt des Scannens; und Scannen einer anderen Vielzahl von Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze nach dem Verzögern um den vorbestimmten Zeitraum.

Gemäß einer Ausgestaltung kann der Schritt des Speicherns ein vorbestimmtes Maximum von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze in dem physischen Speicher speichern.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann der Schritt des Speicherns, sobald das vorbestimmte Maximum erreicht ist, das Beseitigen einer ältesten der gespeicherten in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze aufweisen, wenn eine neue verfügbare Frequenz drahtloser Kommunikationsnetze detektiert wird.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann das Verfahren ferner den Schritt des Auswählens einer der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze aufweisen, um einen drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten, wobei die ausgewählte der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze eine höchste Empfangssignalsstärke aufweist.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann das Verfahren ferner den Schritt aufweisen des Bestimmens, dass keine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verfügbar ist; und wobei der Schritt des Scannens die andere Vielzahl von Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze scannt, die eine oder mehrere Frequenzen der Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze oder eine Menge von Frequenzen, die auf ein einziges Frequenzband beschränkt ist, das mit einem letzten registrierten öffentlichen landgestützten Mobilnetz (PLMN) assoziiert ist, aufweist.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann das Verfahren ferner den Schritt aufweisen des Bestimmens, dass keine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verfügbar ist; und wobei der Schritt des Scannens die andere Vielzahl von Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze scannt, die eine Menge von Frequenzen aufweist, die auf ein oder mehrere Frequenzbänder beschränkt ist, die mit einem geschätzten geografischen Gebiet assoziiert sind.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann das Verfahren ferner den Schritt aufweisen des Bestimmens, dass keine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verfügbar ist; und wobei der Schritt des Scannens die andere Vielzahl von Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze scannt, die eine volle Länge von dem drahtlosen Kommunikationsgerät verfügbaren Frequenzen aufweist.

In verschiedenen Ausführungsbeispielen wird ein Verfahren bereitgestellt mit den folgenden Schritten: Bestimmen, dass ein drahtloses Kommunikationsgerät einen drahtlosen Kommunikationsdienst verloren hat; und Scannen einer Vielzahl von Frequenzen, um einen drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten, wobei die Vielzahl von Frequenzen zwischen mindestens einer Vielzahl von Frequenzgruppen aufgeteilt ist, wobei ein Zeitintervall zum Starten des Scannens von mit einer zweiten der Vielzahl von Frequenzgruppen assoziierten Frequenzen nach dem Abschluss eines Scan einer ersten der Vielzahl der Frequenzgruppen fest ist.

Gemäß einer Ausgestaltung kann jede der Vielzahl von Frequenzgruppen eine Teilmenge von Frequenzen aufweisen, die mit einer in dem drahtlosen Kommunikationsgerät gespeicherten umfassenden Frequenzliste assoziiert sind.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann die erste der Vielzahl von Frequenzgruppen eine Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze aufweisen, wobei die in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verwendbar sind, um drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten, und eine Teilmenge von mit einer umfassenden Frequenzliste assoziierten Frequenzen sind.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann die zweite der Vielzahl von Frequenzgruppen mindestens eine Frequenz drahtloser Kommunikationsnetze der Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze aufweisen, oder eine Vielzahl von Frequenzen, die mit einem einzigen Frequenzband assoziiert sind, und die eine Teilmenge der Frequenzen sind, die mit der in dem drahtlosen Kommunikationsgerät gespeicherten umfassenden Frequenzliste assoziiert sind.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann die zweite der Vielzahl von Frequenzgruppen eine Vielzahl von Frequenzen aufweisen, die mit mindestens einem Frequenzband einer einzigen Funkzugangstechnologie (RAT) assoziiert sind.

In verschiedenen Ausführungsbeispielen wird eine Vorrichtung bereitgestellt, aufweisend: einen Speicher, der dafür ausgelegt ist, eine Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze zu speichern, wobei die in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verwendbar sind, um drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten; und einen mit dem Speicher gekoppelten Prozessor, wobei der Prozessor für Folgendes ausgelegt ist: Scannen der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze nach einem Dienstverlustszenario in Verbindung mit einem drahtlosen Kommunikationsgerät und Verzögern um einen vorbestimmten Zeitraum nach dem Scan, wobei der vorbestimmte Zeitraum zur Verwendung zwischen jedem Scan von Frequenzen dient.

Gemäß einer Ausgestaltung kann der Speicher dafür eingerichtet sein, ein vorbestimmtes Maximum von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze zu speichern.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann der Prozessor ferner dafür eingerichtet sein, eine älteste der gespeicherten in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze zu beseitigen, wenn eine neue verfügbare Frequenz drahtloser Kommunikationsnetze detektiert wird.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann der Prozessor ferner dafür eingerichtet sein, eine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze auszuwählen, um drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten, wobei die ausgewählte eine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze eine höchste Empfangssignalstärke aufweist.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann der Prozessor ferner dafür eingerichtet sein, zu bestimmen, dass keine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verfügbar ist, nach der Bestimmung die vorbestimmte Verzögerung einzuleiten und nach der vorbestimmten Verzögerung eine Menge von Frequenzen zu scannen.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann der Prozessor ferner dafür eingerichtet sein, zu bestimmen, dass keine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verfügbar ist, und den Scan der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze nach der vorbestimmten Verzögerung zu wiederholen.

Gemäß noch einer Ausgestaltung kann der Prozessor ferner dafür eingerichtet sein, zu bestimmen, dass keine der gespeicherten Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze verfügbar ist und nach der vorbestimmten Verzögerung eine volle Menge von dem drahtlosen Kommunikationsgerät verfügbaren Frequenzen zu scannen.

In verschiedenen Ausführungsbeispielen wird ein Verfahren bereitgestellt mit den folgenden Schritten: Bestimmen, dass ein drahtloses Kommunikationsgerät einen drahtlosen Kommunikationsdienst verloren hat; und Scannen einer Vielzahl von Frequenzen, um einen drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten, wobei jede der Vielzahl von Frequenzen mit einem oder mehreren Frequenzmengen assoziiert ist; wobei der Schritt des Scannens einer Vielzahl von Frequenzen Folgendes aufweist: Scannen mindestens einer Vielzahl der einen oder mehreren Frequenzmengen, wobei eine vorbestimmte Verzögerung zwischen jeder gescannten Frequenzmenge der mindestens einen Vielzahl der einen oder mehreren Frequenzmengen eingefügt wird, und Scannen mindestens einer anderen Vielzahl der einen oder mehreren Frequenzmengen, wobei dieselbe vorbestimmte Verzögerung zwischen jeder gescannten Frequenzmenge der mindestens anderen Vielzahl der einen oder mehreren Frequenzmengen eingefügt wird.

Gemäß einer Ausgestaltung kann das Verfahren ferner den Schritt aufweisen des Verzögerns um die vorbestimmte Verzögerung nach dem Schritt des Scannens und des Scannens einer Frequenzmenge, die alle dem drahtlosen Kommunikationsgerät verfügbaren Frequenzen aufweist.

Die ausführliche Beschreibung erfolgt mit Bezug auf die beigefügten Figuren. In den Figuren identifiziert die erste Stelle(n) einer Bezugszahl die Figur, in der die Bezugszahl zuerst erscheint. Die Verwendung derselben Bezugszahl in verschiedenen Fällen in der Beschreibung und den Figuren kann ähnliche oder identische Elemente anzeigen.

1 ist ein Diagramm eines Kommunikationsnetzes, das sich in Kommunikation mit einem Benutzergerät (UE) befinden kann, das Frequenzscannen drahtloser Netze gemäß den hier beschriebenen Implementierungen implementiert.

2 ist ein Diagramm eines drahtlosen Geräts oder einer drahtlosen Vorrichtung, das bzw. die für einen Frequenzscan gemäß den hier beschriebenen Implementierungen ausgelegt sein kann.

3 ist ein Flussdiagramm einer Scan-Prozedur drahtloser Netze zum Auswählen einer mit einem Drahtlosnetzanbieter assoziierten Frequenz, um einen drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten.

Übersicht

Die folgende Beschreibung beschreibt Implementierungen in Bezug auf das Frequenzscannen drahtloser Netze in Assoziation mit einem Benutzergerät (UE) oder einem drahtlosen Gerät. Bei einer Implementierung durchsucht das UE nach einem Dienstverlustszenario eine Anzahl von gespeicherten Frequenzen, an die das UE vor kurzem angeschaltet war oder anderweitig die Gelegenheit hatte, sich auf sie zu registrieren, um Zugang zu einem assoziierten Drahtlosnetzanbieter und dem von ihm angebotenen drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten. Bei einer anderen Implementierung durchsucht das UE nach einem Dienstverlustszenario Frequenzen, die mit einer bestimmten Funkzugangstechnologie (RAT) assoziiert sind, um Zugang zu einem assoziierten Drahtlosnetzanbieter zu erhalten. Bei einer anderen Implementierung durchsucht das UE nach einem Dienstverlustszenario ein oder mehrere bestimmte Frequenzbänder auf der Basis einer Dauer des Dienstverlustes. Bei einer weiteren Implementierung verwendet das UE nach einem Dienstverlustszenario mehrere der obigen Frequenz-Scan-Techniken drahtloser Netze, bevor es einen vollen Frequenz-Scan ausführt. Bei einer weiteren Implementierung verwendet das UE nach einem Dienstverlustszenario beliebige der obigen Frequenz-Scan-Techniken drahtloser Netze mindestens mehrmals. Eine andere Implementierung kann die obigen wiederholten Frequenz-Scan-Techniken drahtloser Netze benutzen, indem eine Verzögerung oder ein festes Zeitintervall zwischen jedem Frequenz-Scan-Versuch drahtloser Netze eingeführt wird. Bei einer weiteren Implementierung verwendet das UE nach einem Dienstverlustszenario eine Vielzahl der obigen Frequenz-Scan-Techniken drahtloser Netze, bevor es einen vollen Frequenz-Scan ausführt.

Ein beispielhaftes Kommunikationsnetz

1 ist ein Diagramm eines Kommunikationsnetzes 100, das sich in Kommunikation mit einem UE 102 befinden kann, das Frequenzscannen drahtloser Netze gemäß den hier beschriebenen Implementierungen implementiert. Das Kommunikationsnetz 100 kann ein öffentliches Fernsprechwählnetz (PSTN) 104 aufweisen. Das PSTN 104 kann im Allgemeinen mehrere Sprachpfade 106 und ein Signalisierungsnetz 108 aufweisen, das eine Datenkommunikation abwickelt. Andere Komponenten, die bekannt sind, wie zum Beispiel Signaltransferpunkte, Tandemvermittlungssysteme, Ortsvermittlungssysteme, selektive Router und dergleichen, sind in dem Kommunikationsnetz 100 von 1 nicht dargestellt.

Eine Mobilvermittlungsstelle (MSC) 110 kann sowohl über die Sprachpfade 106 als auch das Signalisierungsnetz 108 mit dem PSTN 104 verbunden sein. Die MSC 110 kann Teil eines PLMN 112 sein. Der Einfachheit halber ist ein einziges PLMN 112 dargestellt. Es können in einem gegebenen geografischen Gebiet jedoch mehrere PLMNs 112 vorliegen, und beliebige der mehreren PLMNs 112 können von dem UE 102 benutzt werden. Das UE 102 und die PLMN 112 können im Allgemeinen in einer beliebigen Anzahl von drahtlosen Kommunikationssystemen benutzt werden, darunter, aber ohne Beschränkung darauf, TDMA-Systemen (Time-Division Multiple Access, wie zum Beispiel Zellularfunktelefonsystemen, die dem GSM-Telekommunikationsstandard (Global System for Mobile Communications) und seinen Erweiterungen wie GSM/EDGE genügen, und CDMA-Systeme (Code-Division Multiple Access, wie zum Beispiel Zellularfunktelefonsysteme, die den Telekommunikationsstandards IS-95, cdma2000 und WCDMA (Wideband CDMA) genügen und digitale Kommunikationssysteme schließen auch kombinierte TDMA- und CDMA-Systeme wie zellulare Funktelefonsysteme ein, die mit dem Universal Mobile Telecommunications System-Standard (UMTS) übereinstimmen, der ein Mobilsystem der dritten Generation (3G) angibt, das vom European Telecommunications Standards Institute im IMT-2000-Rahmen der International Telecommunication Union entwickelt wird. Solche drahtlosen Kommunikationssysteme können HSDPA (High-Speed Downlink Packet Access) implementieren, eine Weiterentwicklung von WCDMA, die durch Verwendung von Modulation höherer Ordnung, mehrerer Spreizcodes und von Abwärtsstreckenkanal-Rückkopplungsinformationen höhere Bitraten gewährleistet. Eine weitere Entwicklung von WCDMA ist Enhanced Uplink (EUL) oder High-Speed Uplink Packet Access (HSUPA), wodurch hochratige Paketdaten in der umgekehrten oder Uplink-Richtung gesendet werden können. Weiterhin können solche drahtlosen Kommunikationssysteme neue RAT aufweisen, die für weiterentwickelte 3G- und Kommunikationssysteme der vierten Generation (4G) in Betracht gezogen werden.

Die MSC 110 kann mit einer Vielzahl von Zellenstandorten verbunden sein, die hier als ein Zellenstandort 114 dargestellt sind, und zwar entweder direkt oder über (nicht dargestellte) Basisstationssteuerungen, die mit dem Zellenstandort 114 assoziiert sind. Jeder Zellenstandort 114 unterstützt Telefoniefunktionen für eine Vielzahl von Mobilkommunikationsgeräten, die durch das UE 102 dargestellt sind, das ein drahtloses Gerät oder eine drahtlose Vorrichtung implementiert, das bzw. die Frequenzscannen drahtloser Netze gemäß den hier beschriebenen Implementierungen implementieren kann. Genauer gesagt kann jeder Zellenstandort 114 eine oder mehrere Frequenzen ausstrahlen, mit denen sich ein drahtloses Gerät anschalten oder „eincampieren” kann, um drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten. Diese eine oder mehreren von jedem Zellenstandort 114 ausgestrahlten Frequenzen können mit einem bestimmten Frequenzband und einer bestimmten RAT assoziiert sein. Zum Beispiel sind die in Nordamerika vorherrschend verwendeten Frequenzbänder die Frequenzbänder von 850 MHz und 1900 MHz. Anderswo in der Welt, insbesondere in Europa, sind 900 MHz und 1800 MHz die zwei hauptsächlich in Verwendung befindlichen Bänder. Ein drahtloses Gerät kann dafür ausgelegt sein, mehrere Frequenzbänder zu unterstützen, darunter Bänder sowohl in dem europäischen als auch in dem nordamerikanischen Frequenzplan. Zum Beispiel kann ein drahtloses Gerät dafür ausgelegt sein, auf den Bändern von 900 MHz, 1800 MHz und 1900 MHz zu kommunizieren. Außerhalb von Nordamerika muss ein solches Gerät zwischen den Bändern 900 MHz und 1800 MHz wählen, während in Nordamerika das Gerät auf dem 1900-MHz-Band arbeitet. Beispielhafte 2G-RAT wären GSM, TDMA, PCD; beispielhafte 3G-RAT wären WCDMA und CDMA 2000; und beispielhafte 4G-RAT enthalten LTE Advanced.

Beispielhaftes drahtloses Gerät

2 ist ein Diagramm eines drahtlosen Geräts UE bzw. einer Vorrichtung 200, das bzw. die Frequenzscannen drahtloser Netze gemäß den hier beschriebenen Implementierungen implementieren kann. Das drahtlose Gerät bzw. die drahtlose Vorrichtung 200 kann ein Prozessormodul 202 aufweisen, das mit einer Vielzahl von drahtlosen Modulen gekoppelt ist, die es dem drahtlosen Gerät oder der drahtlosen Vorrichtung 200 ermöglichen, drahtlos zu kommunizieren. Die drahtlosen Module können ein zellulares Sprach-/Datenmodul 204, ein zusätzliches Datenmodul 206 (z. B. ein Bluetooth-Modul) und ein Positionsbestimmungsmodul 208 (z. B. ein GPS-Modul) aufweisen. Das drahtlose Gerät oder die drahtlose Vorrichtung 200 ist nicht auf die dargestellten drahtlosen Module beschränkt. Jedes der drahtlosen Module ist mit einer Antenne 210, 212 bzw. 214 gekoppelt. Obwohl die Antennen 210, 212 und 214 als separate Antennen gezeigt sind, kann auch eine einzige Einheitsantenne verwendet und mit den Modulen 204208 gekoppelt werden.

Das Prozessormodul 202 kann auch mit einem Lautsprecher-/Mikrophonmodul 216, einer integrierten Schaltungskarte (UICC) 218, in die ein Teilnehmeridentitätsmodul (SIM) oder ein universelles Teilnehmeridentitätsmodul (USIM) 218 geladen ist, einer Peripheriegeräteschnittstelle 220 und einem Anzeigemodul 222 gekoppelt sein. Ferner kann das Prozessormodul 202 mit einem Speichermodul 224 gekoppelt sein. Das Speichermodul 224 kann ein nichtflüchtiger Speicher oder flüchtiger Speicher sein. Die UICC 218 und/oder das Speichermodul 224 können eine umfassende Netznachweisliste aufweisen. Als Alternative oder zusätzlich kann das drahtlose Gerät bzw. kann die drahtlose Vorrichtung 200 eine umfassende Netznachweisliste in einem anderen damit assoziierten Speicher speichern. Jeder Netznachweis in der Liste kann mit einem drahtlosen Kommunikationsnetz assoziiert sein, das von dem drahtlosen Gerät oder der drahtlosen Vorrichtung 200 verwendet werden kann. Bei einer Implementierung ist jeder Netznachweis ein PLMN-Eintrag.

Das drahtlose Gerät bzw. die drahtlose Vorrichtung 200 kann dafür ausgelegt sein, Sprach- und Datenübermittlung über den Zellenstandort 112 zu und von der MSC 110 zu senden und zu empfangen. Solche Übermittlungen können Sprachkommunikation direkt von einem Benutzer und über das Lautsprecher-/Mikrofonmodul 216, von mit der Peripheriegeräteschnittstelle 220 gekoppelten Peripheriegeräten erzeugte und über das Anzeigeschirmmodul 222 empfangene Daten und Positionsbestimmungsinformationen von dem Positionsbestimmungsmodul 208 aufweisen.

Abhängig von der beabsichtigten Implementierung können das drahtlose Gerät oder die drahtlose Vorrichtung 200 oder Teile davon integraler Teil eines größeren Systems, wie etwa eines Fahrzeugs, sein. Als Alternative können das drahtlose Gerät bzw. die drahtlose Vorrichtung 200 oder Teile davon eine separate Komponente sein, die in einem Gerät enthalten ist, wie zum Beispiel einem tragbaren zellularen oder persönlichen Kommunikationssystem (PCS), einem Pager oder einem Handdatenverarbeitungsgerät, wie zum Beispiel einem PDA (Personal Digital Assistant).

Jedes der drahtlosen Module 204208 weist auf einen Sender zum Senden und Codieren von Sprach- und Datennachrichten unter Verwendung jeweils der Antennen 210214 über ein Funkprotokoll wie CDMA, WCDMA, GSM, TDMA oder dergleichen. Die drahtlosen Module 204208 können auch dafür eingerichtet sein, durch andere drahtlose Übermittlungen, wie zum Beispiel Satellitenübermittlung, zu senden. Jedes der drahtlosen Module 204208 weist außerdem einen Empfänger zum Empfangen und Decodieren von Sprach- und Datennachrichten von dem Zellenstandort 112 und der MSC 110 oder einer beliebigen anderen mit dem Kommunikationsnetz 100 assoziierten Komponente auf. Solche empfangenen Sprach- und Datennachrichten können über ein Funkprotokoll wie CDMA, WCDMA, GSM, TDMA oder dergleichen empfangen werden. Die drahtlosen Module 204208 können auch dafür eingerichtet sein, andere drahtlose Übermittlungen, wie zum Beispiel Satellitenübermittlungen, zu empfangen. Die Sender und Empfänger können integrierte Sender-/Empfängergeräte sein.

Jeder Netznachweis (z. B. PLMN) in der in der UICC 218 und/oder dem Speichermodul 224 gespeicherten Netznachweisliste kann von einer Vielzahl von Zellen oder Basisstationen unterstützt werden. Die mit einem gegebenen Netznachweis assoziierten Zellen können eine oder mehrere RAT und die mit dieser einen oder diesen mehreren RAT assoziierten Frequenzen unterstützen. Zum Beispiel kann eine Entität oder ein Drahtlosnetzanbieter, die bzw. der mit einem ersten Netznachweis assoziiert ist, mit WCDMA assoziierte Frequenzen unterstützen, während eine andere Entität oder ein anderer Drahtlosnetzanbieter, die bzw. der mit einem zweiten Netznachweis assoziiert ist, mit GSM assoziierte Frequenzen unterstützen kann. Obwohl im Obigen spezifisch WCDMA und GSM erwähnt werden, können die hier beschriebenen Implementierungen des Frequenzscannens drahtloser Netze in Verbindung mit Entitäten oder Drahtlosnetzanbietern verwendet werden, die andere RAT anbieten. Solche anderen RAT enthalten TDMA, CDMA, kombiniertes TDMA und CDMA und weiterentwickelte 3G- und 4G-Systeme.

Beispielhafte Prozeduren

3 ist ein Flussdiagramm einer Prozedur 300 zum Scannen drahtloser Netze zum Auswählen einer mit einem Drahtlosnetzanbieter assoziierten Frequenz, um drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten. Es wird auf 12 Bezug genommen, um die Besprechung der Prozedur des Scannens drahtloser Netze zu erleichtern. Die Prozedur des Scannens drahtloser Netze ist jedoch mit anderen drahtlosen Netzen und Geräten als den hier dargestellten und besprochenen kompatibel.

Im Folgenden werden Einzelheiten beispielhafter Prozeduren beschrieben. Es versteht sich jedoch, dass abhängig von den Umständen bestimmte Schritte nicht in der beschriebenen Reihenfolge ausgeführt werden müssen und modifiziert und/oder ganz weggelassen werden können. Die beschriebenen Schritte können darüber hinaus durch einen Computer, einen Prozessor oder ein anderes Datenverarbeitungsgerät, wie zum Beispiel ein drahtloses Gerät, auf der Basis von auf einem oder mehreren computerlesbaren Speichermedien gespeicherten Anweisungen implementiert und ausgeführt werden. Die computerlesbaren Speichermedien können beliebige verfügbare Medien sein, auf die ein Datenverarbeitungsgerät zugreifen kann, um die darauf gespeicherten Anweisungen zu implementieren.

Im Schritt 302 speichert ein drahtloses Gerät, wie zum Beispiel das UE 102, eine Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze in einem damit assoziierten physischen Speicher. Die in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze können Frequenzen sein, die das drahtlose Gerät verwendet hat, um während eines vorbestimmten Zeitrahmens einen drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten. Als Alternative oder zusätzlich können solche in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze Frequenzen aufweisen, die dem drahtlosen Gerät in demselben Zeitrahmen verfügbar waren, aber nicht von dem drahtlosen Gerät ausgewählt wurden, um einen drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten. Bei einer Implementierung wird die Anzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze, die in dem physischen Speicher gespeichert sind, auf eine vorbestimmte maximale Anzahl (z. B. zehn (10) in letzter Zeit verfügbare Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze) begrenzt. Nachdem die vorbestimmte Maximalzahl erreicht ist, kann ein Prozessor die älteste gespeicherte in letzter Zeit verfügbare Frequenz drahtloser Kommunikationsnetze beseitigen, sobald das drahtlose Gerät eine neue Frequenz verwendet, um einen drahtlosen Kommunikationsdienst zu erhalten, oder bestimmt, dass eine neue Frequenz dem drahtlosen Gerät verfügbar ist. Nachdem die älteste gespeicherte in letzter Zeit verfügbare Frequenz der drahtlosen Kommunikation beseitigt wurde, kann der Prozessor die Speicherung der neuen Frequenz freigeben. Bei einer anderen Implementierung wird die gespeicherte Vielzahl von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze auf geordnete Weise von der Frequenz an gespeichert, die eine höchste bestimmte Empfangssignalstärke aufweist, bis zu der Frequenz, die die niedrigste bestimmte Empfangssignalstärke aufweist.

Im Schritt 304 scannt das drahtlose Gerät die in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze nach der Wiederherstellung nach einem Dienstverlustszenario. Ein solches Dienstverlustszenario kann auftreten, wenn das drahtlose Gerät die Stromversorgung verliert, eine aktuelle Kommunikationssitzung abwirft (z. B. beim Durchgang durch ein Gebiet „ohne Dienst”) oder dergleichen. In Schritt 306 kann, wenn eine oder mehrere der in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze dem drahtlosen Gerät verfügbar sind, das Gerät den herkömmlichen Prozess des Herstellens einer Kommunikationssitzung auf einer gewählten Frequenz starten. Bei einer Implementierung kann das drahtlose Gerät die in letzter Zeit verfügbare Frequenz auswählen, die die höchste bestimmte Empfangssignalstärke aufweist. Wenn das drahtlose Gerät eine der gespeicherten in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze auswählt, endet der in 3 dargestellte Prozess im Schritt 306. Andernfalls geht die Prozedur zu Schritt 308 über.

Im Schritt 308 kann das drahtlose Gerät den Anfang einer nächsten Frequenz-Scan-Prozedur um ein festes Zeitintervall verzögern. Bei einer Implementierung verwendet das drahtlose Gerät immer das feste Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgenden Scans gespeicherter Frequenzmengen. Bei einer Implementierung kann das drahtlose Gerät nach der Verzögerung den Scan mindestens eines Teils der im Schritt 304 gescannten in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze wiederholen. Bei einer anderen Implementierung kann das drahtlose Gerät nach der Verzögerung den Scan aller der in letzter Zeit verfügbaren in Schritt 304 gescannten Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze wiederholen. Das drahtlose Gerät kann das Scannen eines Teils oder aller der in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze eine vorbestimmte Anzahl von Malen wiederholen, bis ein Timerereignis oder dergleichen auftritt. Wenn eine der in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen drahtloser Kommunikationsnetze dem drahtlosen Gerät verfügbar ist, bevor die vorbestimmte Anzahl von Malen erreicht ist, das Timerereignis auftritt oder dergleichen, kann das Gerät den herkömmlichen Prozess des Herstellens einer Kommunikationssitzung auf einer gewählten Frequenz im Schritt 306 starten.

Im Schritt 310 kann das drahtlose Gerät einen Scan einer zusätzlichen Menge von in dem drahtlosen Gerät gespeicherten Frequenzen einleiten. Bei einer Implementierung kann die zusätzliche Menge von Frequenzen eine oder mehrere bereits im Schritt 304 gescannte Frequenzen umfassen aufweisen und bei einer Implementierung kann die zusätzliche Menge von Frequenzen auf mit einem letzten registrierten PLMN assoziierte Frequenzen beschränkt werden. Bei einer anderen Implementierung kann die zusätzliche Menge von Frequenzen auf die mit einem letzten registrierten PLMN assoziierten Frequenzen und ein bestimmtes Frequenzband oder eine vorbestimmte Anzahl von Frequenzbändern beschränkt werden. Bei einer anderen Implementierung kann die zusätzliche Menge von Frequenzen auf Frequenzen beschränkt werden, die mit einem letzten registrierten PLMN und einer bestimmten RAT oder einer vorbestimmten Anzahl bestimmter RAT assoziiert sind. Bei einer anderen Implementierung kann die zusätzliche Menge von Frequenzen auf Frequenzen beschränkt werden, die mit einem einzigen Frequenzband oder einer vorbestimmten Anzahl von Frequenzbändern assoziiert sind. Bei einer weiteren Implementierung kann die zusätzliche Menge von Frequenzen auf eine einzige RAT oder eine vorbestimmte Anzahl von RAT beschränkt werden. Bei einer weiteren Implementierung kann die zusätzliche Menge von Frequenzen Frequenzen aufweisen, die nicht in dem drahtlosen Gerät gespeichert sind. Bei einer weiteren Implementierung kann die zusätzliche Menge von Frequenzen spezifische Frequenzen aufweisen, die mit einem oder mehreren Frequenzbändern assoziiert sind, die in dem drahtlosen Gerät gespeichert sein können oder nicht. Bei einer anderen Implementierung kann die zusätzliche Menge von Frequenzen auf ein oder mehrere Frequenzbänder, PLMN und/oder RAT beschränkt werden, die wahrscheinlich in einem geschätzten geografischen Gebiet aktiv sind.

Das geografische Gebiet kann auf der Basis von geografischen Radiusinformationen geschätzt werden, die auf der Basis einer Dauer des Dienstverlusts erzeugt werden. Das drahtlose Gerät kann einen Prozessor, wie zum Beispiel das Prozessormodul 202, aufweisen, der einen Timeranweisungssatz ausführt, wenn ein Dienstverlust auftritt. Als Alternative kann das Prozessormodul 202 ein mit dem drahtlosen Gerät assoziiertes Hardware-Timinggerät freigeben, um die vergangene Zeit zu verfolgen. Es kann eine Mitte der erzeugten Radiusinformationen geschätzt oder eine bekannte Position des drahtlosen Geräts erhalten werden, bevor das drahtlose Gerät einen drahtlosen Kommunikationsdienst verloren hatte. Die geografischen Radiusinformationen können durch Betrachtung einer geschätzten Geschwindigkeit des drahtlosen Geräts erweitert werden. Das heißt, die Kenntnis der geschätzten Geschwindigkeit des drahtlosen Geräts gekoppelt mit der vergangenen Zeit und Mitteninformationen können die Bestimmung von hochgenauen geografischen Radiusinformationen ermöglichen. Wie für Durchschnittsfachleute erkennbar ist, können Distanzinformationen und Zeit verwendet werden, um Geschwindigkeit oder mittlere Geschwindigkeit zu berechnen. Die hier beschriebenen drahtlosen Geräte sind funktional in der Lage, unter Verwendung von Positionsinformationen und Zeit unter Verwendung von integrierten Fähigkeiten der Geräte Distanzinformationen zu bestimmen.

Im Schritt 312 kann, wenn eine oder mehrere der mit der zusätzlichen Menge von Frequenzen assoziierten Frequenzen dem drahtlosen Gerät verfügbar ist, das Gerät den herkömmlichen Prozess des Herstellens einer Kommunikationssitzung auf einer gewählten Frequenz starten. Bei einer Implementierung kann das drahtlose Gerät eine verfügbare Frequenz auswählen, die eine höchste bestimmte Empfangssignalstärke aufweist. Wenn das drahtlose Gerät eine oder mehrere der mit der zusätzlichen Menge von Frequenzen assoziierten Frequenzen auswählt, endet der in 3 dargestellte Prozess im Schritt 312. Andernfalls geht die Prozedur 300 zum Schritt 314 über.

Im Schritt 314 kann das drahtlose Gerät den Beginnen einer nächsten Frequenz-Scan-Prozedur um ein festes Zeitintervall verzögern. Bei einer Implementierung verwendet das drahtlose Gerät immer das feste Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgenden Scans von Frequenzmengen. Bei einer Implementierung kann das drahtlose Gerät nach der Verzögerung den Scan mindestens bestimmter der Frequenzen der im Schritt 310 gescannten zusätzlichen Menge von Frequenzen wiederholen. Bei einer anderen Implementierung kann das drahtlose Gerät nach der Verzögerung den Scan aller der Frequenzen der im Schritt 310 gescannten zusätzlichen Menge von Frequenzen wiederholen. Das drahtlose Gerät kann das Scannen bestimmter oder aller der Frequenzen der zusätzlichen Menge von Frequenzen eine vorbestimmte Anzahl von Malen wiederholen, bis ein Timerereignis auftritt oder dergleichen. Wenn eine oder mehrere der Frequenzen der zusätzlichen Menge von Frequenzen dem drahtlosen Gerät verfügbar sind, bevor die vorbestimmte Anzahl von Malen erreicht ist, das Timerereignis auftritt oder dergleichen, kann das Gerät den herkömmlichen Prozess des Herstellens einer Kommunikationssitzung auf einer gewählten Frequenz im Schritt 312 starten.

Im Schritt 316 kann das drahtlose Gerät einen Scan einer anderen zusätzlichen Menge von in dem drahtlosen Gerät gespeicherten Frequenzen einleiten. Bei einer Implementierung kann die zusätzliche Menge von Frequenzen eine oder mehrere bereits in den Schritten 304 und 310 gescannte Frequenzen aufweisen. Bei einer anderen Implementierung kann die zusätzliche Menge von Frequenzen auf mit einem letzten registrierten PLMN assoziierte Frequenzen beschränkt werden. Bei einer anderen Implementierung kann die andere zusätzliche Menge von Frequenzen auf Frequenzen beschränkt werden, die mit einem letzten registrierten PLMN und einem bestimmten Frequenzband oder einer vorbestimmten Anzahl von Frequenzbändern assoziiert sind. Bei einer anderen Implementierung kann die andere zusätzliche Menge von Frequenzen auf Frequenzen beschränkt werden, die mit einem letzten registrierten PLMN oder einer bestimmten RAT oder einer vorbestimmten Anzahl von bestimmten RAT assoziiert sind. Bei einer anderen Implementierung kann die andere zusätzliche Menge von Frequenzen auf Frequenzen beschränkt werden, die mit einem einzigen Frequenzband oder einer vorbestimmten Anzahl von Frequenzbändern assoziiert sind. Bei einer weiteren Implementierung kann die andere zusätzliche Menge von Frequenzen auf eine einzige RAT oder eine vorbestimmte Anzahl von RAT beschränkt werden. Bei einer anderen Implementierung kann die andere zusätzliche Menge von Frequenzen auf ein oder mehrere Frequenzbänder, PLMN und/oder RAT beschränkt werden, die wahrscheinlich in einem geschätzten geografischen Gebiet aktiv sind. Das Schätzen des geografischen Gebiets kann unter Verwendung der oben besprochenen Prozedur möglich sein. Bei einer weiteren Implementierung kann die andere zusätzliche Menge von Frequenzen Frequenzen aufweisen, die nicht in dem drahtlosen Gerät gespeichert sind. Bei einer weiteren Implementierung kann die andere zusätzliche Menge von Frequenzen spezifische Frequenzen aufweisen, die mit einem oder mehreren Frequenzbändern assoziiert sind, die in dem drahtlosen Gerät gespeichert sein können oder nicht.

Im Schritt 318 kann, wenn eine oder mehrere der mit der anderen zusätzlichen Menge von Frequenzen assoziierten Frequenzen dem drahtlosen Gerät verfügbar sind, das Gerät den herkömmlichen Prozess des Herstellens einer Kommunikationssitzung auf einer gewählten Frequenz starten. Bei einer Implementierung kann das drahtlose Gerät eine verfügbare Frequenz auswählen, die eine höchste bestimmte Empfangssignalstärke aufweist. Wenn das drahtlose Gerät eine der mit der anderen zusätzlichen Menge von Frequenzen assoziierten Frequenzen auswählt, endet der in 3 dargestellte Prozess im Schritt 318. Andernfalls geht die Prozedur 300 zum Schritt 320 über.

Im Schritt 320 kann das drahtlose Gerät den Beginnen einer nächsten Frequenz-Scan-Prozedur um ein festes Zeitintervall verzögern. Bei einer Implementierung verwendet das drahtlose Gerät immer das feste Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgenden Scans von Frequenzmengen. Bei einer Implementierung kann das drahtlose Gerät nach der Verzögerung den Scan mindestens bestimmter der Frequenzen der im Schritt 316 gescannten anderen zusätzlichen Menge von Frequenzen wiederholen. Bei einer anderen Implementierung kann das drahtlose Gerät nach der Verzögerung den Scan aller Frequenzen der im Schritt 316 gescannten anderen zusätzlichen Menge von Frequenzen wiederholen. Das drahtlose Gerät kann das Scannen bestimmter oder aller der Frequenzen der anderen zusätzlichen Menge von Frequenzen eine vorbestimmte Anzahl von Malen wiederholen, bis ein Timerereignis auftritt oder dergleichen. Wenn eine oder mehrere der Frequenzen der anderen zusätzlichen Menge von Frequenzen dem drahtlosen Gerät verfügbar sind, bevor die vorbestimmte Anzahl von Malen erreicht ist, das Timerereignis auftritt oder dergleichen, kann das Gerät den herkömmlichen Prozess des Herstellens einer Kommunikationssitzung auf einer gewählten Frequenz im Schritt 318 starten. Andernfalls kann das drahtlose Gerät im Schritt 322 einen herkömmlichen vollen Scan einer vollen Menge von dem drahtlosen Kommunikationsgerät verfügbaren Frequenzen durchführen.

Im Obigen können die Schritte 304, 310 und 316 wiederholt werden, bis alle Frequenzmengen erschöpft sind, bevor ein voller Scan gestartet wird (Schritt 322). Bei einer alternativen Implementierung kann nur eine Vielzahl der Frequenzmengen gescannt werden, bevor das drahtlose Gerät den vollen Scan durchführt. Wenn nach dem vollen Scan keine Frequenz gefunden wird, kann eine andere Vielzahl von Frequenzmengen gescannt werden, bevor ein weiterer voller Scan gestartet wird. Bei einer weiteren beispielhaften Implementierung wird eine Vielzahl von Frequenzmengen gescannt, bevor das drahtlose Gerät den vollen Scan durchführt. Wenn nach dem vollen Scan keine Frequenz gefunden wird, kann dieselbe Vielzahl von Frequenzmengen gescannt werden, bevor ein weiterer voller Scan gestartet wird. Wenn nach dem weiteren vollen Scan immer noch keine Frequenz gefunden wird, wird eine andere Vielzahl von Frequenzmengen gescannt, bevor ein weiterer voller Scan gestartet wird. Es versteht sich, dass auch andere Scan-Kombinationen gemäß den hier offenbarten Implementierungen möglich sind.

Bei einer bestimmten Implementierung führt das drahtlose Gerät einen Scan einer Menge von in letzter Zeit verfügbaren Frequenzen durch. Dies ist ein kurzer Scan (SS), der eine endliche Anzahl von Frequenzen (z. B. zehn Frequenzen) aufweist. Wenn das drahtlose Gerät keine Frequenz findet, wird eine größere Anzahl von Frequenzen gescannt (z. B. Frequenzen, die mit einem Band, einer RAT, RATs assoziiert sind oder ein herkömmlicher voller Scan aller bekannter Frequenzen). Dies ist ein langer Scan (LS), der länger als der SS ist. Wenn das drahtlose Gerät bei dem LS keine Frequenz findet, führt das drahtlose Gerät einen zweiten SS durch. Der zweite SS kann dieselbe endliche Anzahl von Frequenzen in dem ersten SS oder andere Frequenzen aufweisen. Die Dauer des zweiten SS sollte jedoch etwa dieselbe wie die Dauer des ersten SS sein. Wenn das drahtlose Gerät bei dem zweiten SS keine Frequenz findet, führt das drahtlose Gerät einen dritten SS durch. Wieder kann der dritte SS dieselbe endliche Anzahl von Frequenzen in dem ersten und zweiten SS oder andere Frequenzen umfassen. Die Dauer des dritten SS sollte jedoch etwa dieselbe wie die Dauer des ersten und zweiten SS sein. Wenn das drahtlose Gerät keine Frequenz findet, wird ein zweiter LS durchgeführt. Der zweite LS kann dieselben Frequenzen in dem ersten LS oder andere Frequenzen aufweisen. Die Dauer des zweiten LS sollte jedoch etwa dieselbe wie die Dauer des ersten LS sein. Wenn das drahtlose Gerät bei dem zweiten LS keine Frequenz findet, führt das drahtlose Gerät einen vierten SS durch. Das sich entwickelnde Muster kann folgendermaßen sein: SS-LS-SS-SS-LS-SS-SS-SS-LS... Bei einer Implementierung wird eine Verzögerung zwischen jedem Scan festgelegt. Und bei einer Implementierung kann die Maximalzahl kurzer Scans und die Gesamtverzögerung, die zwischen langen Scans auftreten kann, eine Dauer des längsten LS nicht überschreiten.

Für die Zwecke der vorliegenden Offenbarung und der folgenden Ansprüche wurden die Ausdrücke „gekoppelt” und „verbunden” verwendet, um zu beschreiben, wie Elemente aneinander angeschaltet sind. Eine solche beschriebene Anschaltung verschiedener Elemente kann entweder direkt oder indirekt sein.