Title:
Erweiterte PLMN-Liste
Kind Code:
B4


Abstract:

Verfahren mit den folgenden Schritten:
• Speichern mehrerer Netz-Nachweise in einem physischen Speicher;
• Erzeugen einer Liste von Kandidatennetz-Nachweisen aus den mehreren Netz-Nachweisen auf der Basis von Positionsinformationen, wobei die Positionsinformationen auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und einem Sender-/Empfänger-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums bestimmt werden.




Inventors:
Hans, Martin (31162, Bad Salzdetfurth, DE)
Mucke, Christian (85238, Petershausen, DE)
Application Number:
DE102010060718A
Publication Date:
10/04/2012
Filing Date:
11/22/2010
Assignee:
Intel Mobile Communications GmbH, 85579 (DE)
Domestic Patent References:
DE102004035956A1N/A2006-07-27



Foreign References:
WO2002011484A22002-02-07
Attorney, Agent or Firm:
Viering, Jentschura & Partner, 81675, München, DE
Claims:
1. Verfahren mit den folgenden Schritten:
• Speichern mehrerer Netz-Nachweise in einem physischen Speicher;
• Erzeugen einer Liste von Kandidatennetz-Nachweisen aus den mehreren Netz-Nachweisen auf der Basis von Positionsinformationen, wobei die Positionsinformationen auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und einem Sender-/Empfänger-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums bestimmt werden.

2. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei jeder der gespeicherten mehreren Netz-Nachweise ein öffentliches landgestütztes Mobilnetz (PLMN) ist.

3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, ferner mit den folgenden Schritten:
Auswählen eines Netz-Nachweises aus der Liste von Kandidatennetz-Nachweisen und Anschaltung mit einem drahtlosen Netz, das mit dem gewählten Netz-Nachweis assoziiert ist.

4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die zum Erzeugen der Liste von Kandidatennetz-Nachweisen verwendeten Positionsinformationen auf der Basis eines zwischen einem Ausschaltzustand der drahtlosen Einrichtung und dem Einschaltzustand der drahtlosen Einrichtung vergangenen Zeitraums bestimmt werden.

5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Positionsinformationen auf einem geschätzten geographischen Radius basieren.

6. Verfahren gemäß Anspruch 5, wobei der geschätzte geographische Radius mindestens teilweise auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und dem Sender-/Empfänger-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums bestimmt wird, wobei eine vorbestimmte oder geschätzte Mitte des geschätzten geographischen Radius eine letzte bekannte Position vor dem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand ist.

7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Positionsinformationen aus einem Satellitenpositionsbestimmungssystem erhalten werden.

8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Schritt des Erzeugens die Liste von Kandidatennetz-Nachweisen erzeugt, die öffentliche landgestützte Mobilnetze (PLMN) enthält, die in einem mit den Positionsinformationen assoziierten geographischen Gebiet verfügbar sind.

9. Verfahren mit den folgenden Schritten:
• Schätzen eines geographischen Radius auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und einem Sender-/Empfänger-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums; und
• Erzeugen einer Liste von Kandidatennetz-Nachweisen auf der Basis des geschätzten geographischen Radius.

10. Verfahren gemäß Anspruch 9, wobei der Schritt des Erzeugens eine Liste von Kandidatennetz-Nachweisen erzeugt, die in dem geschätzten geographischen Radius verfügbar sind.

11. Verfahren gemäß Anspruch 9 oder 10, ferner mit dem Schritt des Berechnens des geschätzten geographischen Radius mindestens auf der Basis einer wahrscheinlichen Geschwindigkeit, die mit einer den Sender/Empfänger beinhaltenden drahtlosen Einrichtung assoziiert ist, und einer Position der drahtlosen Einrichtung, bevor der Sender/Empfänger in den Gesperrt-Zustand eintritt.

12. Vorrichtung,
aufweisend einen Prozessor; und
einen mit dem Prozessor gekoppelter Speicher, wobei der Speicher für Folgendes eingerichtet ist:
• Speichern einer Liste von öffentlichen landgestützten Mobilnetzen (PLMN), wobei jedes PLMN in der Liste assoziierte Informationen der Funkzugangstechnologie (RAT) aufweist, und
• Speichern einer Teilmengenliste von PLMN, die assoziierte RAT-Informationen aufweisen, die mit Positionsinformationen kompatibel sind,
wobei die Vorrichtung eingerichtet ist, die Positionsinformationen von der Vorrichtung auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und einem Sender-/Empfänger-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums zu bestimmen.

13. Vorrichtung gemäß Anspruch 12, wobei jedes PLMN in der Liste ferner assoziierte Frequenzbandinformationen aufweist und die gespeicherte Teilmengenliste von PLMN auf PLMN beschränkt ist, die assoziierte RAT- und Frequenzbandinformationen aufweisen, die mit den Positionsinformationen kompatibel sind.

14. Vorrichtung gemäß Anspruch 12 oder 13,
wobei die Positionsinformationen geographische betreffende Informationen sind, die aus Folgendem erhalten werden:
Satellitenpositionsbestimmungsinformationen, drahtlose Kommunikation mit kurzer Reichweite, Spannungspegelinformationen, Informationen des geschätzten geographischen Radius oder Informationen, die mit einem in einem PLMN-Suchprozess entdeckten aktiven PLMN assoziiert sind.

15. Vorrichtung gemäß Anspruch 13 oder 14, die ferner mindestens einen mit dem Prozessor gekoppelten Sender/Empfänger aufweist, wobei die Positionsinformationen auf einer vergangenen Zeit zwischen einem Gesperrt-Zustand des Senders/Empfängers und einem Freigegeben-Zustand des Senders/Empfängers basieren.

16. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei die Positionsinformationen aus Satellitenpositionsbestimmungsinformationen erhaltene geographische betreffende Informationen sind.

17. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei die Positionsinformationen aus drahtloser Kommunikation mit kurzer Reichweite erhaltene geographische betreffende Informationen sind.

18. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13 bis 17, wobei die Positionsinformationen aus mit einem in einem PLMN-Suchprozess entdeckten aktiven PLMN assoziierten Informationen erhaltene geographische betreffende Informationen sind.

19. Vorrichtung, aufweisend einen Speicher, der eine Liste von Kandidatennetz-Nachweisen enthält, wobei jeder der Kandidatennetz-Nachweise auf der Basis eines geschätzten geographischen Radius in der Liste enthalten ist, wobei die Vorrichtung eingerichtet ist, den geographischen Radius auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und einem Sender-/Empfänger-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums zu schätzen.

20. Vorrichtung gemäß Anspruch 19, die ferner einen Sender/Empfänger aufweist, wobei der geschätzte geographische Radius auf einer vergangenen Zeit zwischen einem Gesperrt-Zustand des Senders/Empfängers und einem Freigegeben-Zustand des Senders/Empfängers basiert.

21. Vorrichtung gemäß Anspruch 19 oder 20, wobei die Netz-Nachweise öffentliche landgestützte Mobilnetze (PLMN) sind.

22. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 19 bis 21, wobei die Liste von Kandidatennetz-Nachweisen eine Teilmenge gespeicherter Netz-Nachweise ist.

Description:

Es ist eine signifikante Anzahl von Frequenzen für Kommunikation in Mobilkommunikationssystemen verfügbar. Durch diese große Anzahl von Frequenzen hat die Zeit zugenommen, die ein Benutzergerät (engl.: User Equipment, UE), wie zum Beispiel ein Mobiltelefon oder ein anderes entfernte Endgerät (engl.: remote terminal), benötigt, um öffentliche landgestützte Mobilnetze (PLMN) zum Beispiel während Herauffahr- und Dienstverlustszenarien auszuwählen.

Mobilkommunikationssysteme weisen TDMA-Systeme auf (Time-Division Multiple Access), wie zum Beispiel Mobilfunk-Telefonsysteme, die dem GSM-Telekommunikationsstandard (Global System for Mobile Communications) und seinen Erweiterungen wie GSM/EDGE genügen, und CDMA-Systeme (Code-Division Multiple Access), wie zum Beispiel Zellularfunk-Telefonsysteme, die dem Telekommunikationsstandard IS-95, cdma2000 und WCDMA (Wideband CDMA) genügen. Digitale Kommunikationssysteme weisen außerdem kombinierte TDMA- und CDMA-Systeme auf, wie zum Beispiel Mobilfunk-Telefonsysteme, die dem UMTS-Standard (Universal Mobile Telecommunications System) genügen, der ein Mobilsystem der dritten Generation (3G) spezifiziert, das von dem European Telecommunications Standards Institute innerhalb des Rahmens IMT-2000 der International Telecommunications Union entwickelt wird. Das Third Generation Partnership Project (3GPP) verkündigt die Standards UMTS und WCDMA.

3G-Mobilkommunikationssysteme auf der Basis von WCDMA als Funkzugangstechnologie (RAT) werden in der ganzen Welt entwickelt. HSDPA (High-Speed Downlink Packet Access) ist eine Weiterentwicklung von WCDMA, die durch Verwendung von Modulation höherer Ordnung, mehrerer Spreizcodes und Downlink-Kanalrückkopplungsinformationen höhere Bitraten bereitstellt. Eine weitere Weiterentwicklung von WCDMA ist EUL (Enhanced Uplink) oder HSUPA (High-Speed Uplink Packet Access), das das Senden von hochratigen Paketdaten in der umgekehrten oder Uplink-Richtung ermöglicht. Es werden neue RAT für Kommunikationssysteme der weiterentwickelten 3G und vierten Generation (4G) betrachtet, obwohl die Struktur von und ausgeführten Funktionen in solchen Systemen im Allgemeinen denen früherer Systeme ähnlich sein werden. Insbesondere wird Orthogonal-Frequenzmultiplex für weiterentwickelte 3G- und 4G-Systeme in Betracht gezogen.

Derzeitige und zukünftige Kommunikationssysteme können erfordern, dass ein UE ein bestmögliches PLMN zur Versorgung des UE durch Ausführen eines PLMN-Auswahlprozesses findet. Beim Einschalten des UE kann eine in dem UE gespeicherte PLMN-Liste eingesehen werden, um ein geeignetes PLMN zur Versorgung des UE zu bestimmen. Die PLMN-Liste kann ein heimatliches öffentliches landgestütztes Mobilnetz (HPLMN), ein äquivalentes heimatliches öffentliches landgestütztes Mobilnetz (EHPLMN) und andere PLMN aufweisen, die durch einen Netzanbieter drahtloser Kommunikation spezifiziert werden können. Die PLMN-Liste kann auch eingesehen werden, nachdem das UE einen PLMN-Neuauswahlprozess einleitet. Ein solcher PLMN-Neuauswahlprozess kann auftreten, wenn sich das UE außerhalb des Versorgungsgebiets des das UE gerade versorgenden registrierten PLMN (RPLMN) bewegt. Der PLMN-Neuauswahlprozess kann auch beim Ablauf eines mit dem UE assoziierten Timers auftreten. Es kann andere Szenarien geben, in denen das UE auf die PLMN-Liste zugreifen und diese durchsuchen muss.

Obwohl die aktuelle PLMN-Liste im Allgemeinen dem UE ausreichende Ressourcen zur Verfügung stellt, um die Auswahl eines PLMN zu ermöglichen, stellt der Prozess des Durchsuchens der PLMN-Liste, die PLMN aufweisen kann, die derzeit von dem UE nicht benutzbar sind, Anforderungen an das UE, die unnötigerweise Batteriestrom verbrauchen. Die effiziente Nutzung von Batteriestrom wird im derzeitigen Mobil-UE-Markt immer wichtiger. Darüber hinaus verbraucht das Durchsuchen der PLMN-Liste Zeit, die beeinflussen kann, wann das UE zur Benutzung verfügbar sein wird. Die Bewertung des UE durch einen Benutzers kann signifikant dadurch beeinflusst werden, wie schnell das UE funktionsfähig reagieren kann.

Die Druckschrift WO 02 11 484 A2 beschreibt, dass in einem Mobilendgerät eines Mobilfunkteilnehmers Mobilfunknetzanbieter in Abhängigkeit vom Ort als Anbietertabelle gespeichert sind. Bei der Auswahl eines Anbieters werden nur die Anbieter untersucht, die einem Aufenthaltsort ”x” des Mobilfunkteilnehmers entsprechen.

In der Druckschrift DE 10 2004 035 956 A1 ist ein Verfahren zur automatischen und optimalen Auswahl und Konfiguration des passenden Mobilfunknetzes im Roaming über eine nichtflüchtig gespeicherte Roamingliste im Mobilendgerät mithilfe einer aktiv das Netz überwachenden Komponente (Observer) zum Zwecke der Wahl des optimalen Roamingpartners im Bezug auf angebotenen Dienst oder/und günstigste Kommunikationskosten beschrieben.

In verschiedenen Ausführungsbeispielen wird ein Verfahren bereitgestellt mit den folgenden Schritten: Speichern mehrerer Netz-Nachweise in einem physischen Speicher; Erzeugen einer Liste von Kandidatennetz-Nachweisen aus den mehreren Netz-Nachweisen auf der Basis von Positionsinformationen, wobei die Positionsinformationen auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und einem Sender-/Empfänger-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums bestimmt werden.

In einer Ausgestaltung kann jeder der gespeicherten mehreren Netz-Nachweise ein öffentliches landgestütztes Mobilnetz (PLMN) sein.

In noch einer Ausgestaltung kann das Verfahren ferner aufweisen ein Auswählen eines Netz-Nachweises aus der Liste von Kandidatennetz-Nachweisen und Anschaltung mit einem drahtlosen Netz, das mit dem gewählten Netz-Nachweis assoziiert ist.

In noch einer Ausgestaltung kann die zum Erzeugen der Liste von Kandidatennetz-Nachweisen verwendeten Positionsinformationen auf der Basis eines zwischen einem Ausschaltzustand der drahtlosen Einrichtung und dem Einschaltzustand der drahtlosen Einrichtung vergangenen Zeitraums bestimmt werden.

In nach einer Ausgestaltung können die Positionsinformationen auf einem geschätzten geographischen Radius basieren.

In noch einer Ausgestaltung kann der geschätzte geographische Radius mindestens teilweise auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und dem Sender-/Empfänger-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums bestimmt werden, wobei eine vorbestimmte oder geschätzte Mitte des geschätzten geographischen Radius eine letzte bekannte Position vor dem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand sein kann.

In noch einer Ausgestaltung können die Positionsinformationen aus einem Satellitenpositionsbestimmungssystem erhalten werden.

In noch einer Ausgestaltung kann der Schritt des Erzeugens die Liste von Kandidatennetz-Nachweisen erzeugen, die öffentliche landgestützte Mobilnetze (PLMN) enthält, die in einem mit den Positionsinformationen assoziierten geographischen Gebiet verfügbar sind.

In verschiedenen Ausführungsbeispielen wird ein Verfahren bereitgestellt mit den folgenden Schritten: Schätzen eines geographischen Radius auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und einem Sender-/Empfänger-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums; und Erzeugen einer Liste von Kandidatennetz-Nachweisen auf der Basis des geschätzten geographischen Radius.

In einer Ausgestaltung kann der Schritt des Erzeugens eine Liste von Kandidatennetz-Nachweisen erzeugen, die in dem geschätzten geographischen Radius verfügbar sind.

In noch einer Ausgestaltung kann das Verfahren ferner aufweisen ein Berechnen des geschätzten geographischen Radius mindestens auf der Basis einer wahrscheinlichen Geschwindigkeit, die mit einer den Sender/Empfänger beinhaltenden drahtlosen Einrichtung assoziiert ist, und einer Position der drahtlosen Einrichtung, bevor der Sender/Empfänger in den Gesperrt-Zustand eintritt.

In verschiedenen Ausführungsbeispielen wird eine Vorrichtung bereitgestellt. Die Vorrichtung kann aufweisen einen Prozessor; und ein mit dem Prozessor gekoppelter Speicher, wobei der Speicher für Folgendes eingerichtet ist: Speichern einer Liste von öffentlichen landgestützten Mobilnetzen (PLMN), wobei jedes PLMN in der Liste assoziierte Informationen der Funkzugangstechnologie (RAT) aufweist, und Speichern einer Teilmengenliste von PLMN, die assoziierte RAT-Informationen aufweisen, die mit Positionsinformationen kompatibel sind. Die Vorrichtung ist eingerichtet, die Positionsinformationen auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und dem Sender-/Empfänger-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums zu bestimmen.

In einer Ausgestaltung kann jedes PLMN in der Liste ferner assoziierte Frequenzbandinformationen aufweisen und die gespeicherte Teilmengenliste von PLMN auf PLMN kann beschränkt sein, die assoziierte RAT- und Frequenzbandinformationen aufweisen, die mit den Positionsinformationen kompatibel sind.

In noch einer Ausgestaltung können die Positionsinformationen geographische betreffende Informationen sein, die aus Folgendem erhalten werden:
Satellitenpositionsbestimmungsinformationen, drahtlose Kommunikation mit kurzer Reichweite, Spannungspegelinformationen, Informationen des geschätzten geographischen Radius oder Informationen, die mit einem in einem PLMN-Suchprozess entdeckten aktiven PLMN assoziiert sind.

In noch einer Ausgestaltung kann die Vorrichtung ferner aufweisen mindestens einen mit dem Prozessor gekoppelten Sender/Empfänger, wobei die Positionsinformationen auf einer vergangenen Zeit zwischen einem Gesperrt-Zustand des Senders/Empfängers und einem Freigegeben-Zustand des Senders/Empfängers basieren.

In noch einer Ausgestaltung können die Positionsinformationen aus Satellitenpositionsbestimmungsinformationen erhaltene geographische betreffende Informationen sein.

In noch einer Ausgestaltung können die Positionsinformationen aus drahtloser Kommunikation mit kurzer Reichweite erhaltene geographische betreffende Informationen sein.

In noch einer Ausgestaltung können die Positionsinformationen aus mit einem in einem PLMN-Suchprozess entdeckten aktiven PLMN assoziierten Informationen erhaltene geographische betreffende Informationen sein.

In verschiedenen Ausführungsbeispielen wird eine Vorrichtung bereitgestellt. Die Vorrichtung kann aufweisen einen Speicher, die eine Liste von Kandidatennetz-Nachweisen enthält, wobei jeder der Kandidatennetz-Nachweise auf der Basis eines geschätzten geographischen Radius in der Liste enthalten ist, wobei die Vorrichtung eingerichtet ist, den geographischen Radius auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und dem Sender-/Empfänger-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums zu bestimmen.

In einer Ausgestaltung kann die Vorrichtung ferner einen Sender/Empfänger aufweisen, wobei der geschätzte geographische Radius auf einer vergangenen Zeit zwischen einem Gesperrt-Zustand des Senders/Empfängers und einem Freigegeben-Zustand des Senders/Empfängers basiert.

In noch einer Ausgestaltung können die Netz-Nachweise öffentliche landgestützte Mobilnetze (PLMN) sein.

In noch einer Ausgestaltung kann die Liste von Kandidatennetz-Nachweisen eine Teilmenge gespeicherter Netz-Nachweise sein.

Die ausführliche Beschreibung erfolgt mit Bezug auf die beigefügten Figuren. In den Figuren identifiziert die erste Stelle(n) einer Bezugszahl die Figur, in der die Bezugszahl zuerst erscheint. Die Verwendung derselben Bezugszahl in verschiedenen Fällen in der Beschreibung und in den Figuren kann ähnliche oder identische Elemente anzeigen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert.

1 ist ein Diagramm eines Kommunikationsnetzes, das sich in Kommunikation mit einem Benutzergerät (UE) befinden kann, das eine Kandidatennetz-Nachweisliste gemäß den hier beschriebenen Implementierungen implementiert.

2 ist ein Diagramm einer drahtlosen Einrichtung oder Vorrichtung, die bereitgestellt werden kann, um eine Kandidatennetz-Nachweisliste gemäß den hier beschriebenen Implementierungen zu speichern und zu erzeugen.

3 ist ein Flussdiagramm einer Prozedur zum Erzeugen der Kandidatennetz-Nachweisliste gemäß den hier beschriebenen Implementierungen.

4 ist ein Flussdiagramm einer Prozedur, die in Verbindung mit der in 3 dargestellten Prozedur verwendet werden kann, um zum Beispiel eine Kandidatennetz-Nachweisliste weiter zu erweitern.

5 ist ein Flussdiagramm einer Prozedur 500, die in Verbindung mit den in 3 und 4 dargestellten Prozeduren verwendet werden kann, um zum Beispiel eine Kandidatennetz-Nachweisliste weiter zu erweitern.

Die folgende Beschreibung beschreibt Implementierungen in Bezug auf die Speicherung einer Kandidatennetz-Nachweisliste, die von einem Benutzergerät (UE) verwendet werden kann, um schnell und effizient einen Anbieter drahtloser Netze zur Bereitstellung von drahtlosen Netzdiensten für das UE auszuwählen. Die Kandidatennetz-Nachweisliste kann mehrere Einträge von Anbietern drahtloser Netze aufweisen, die das UE auswählen kann und an die sich das UE anschließen kann, um drahtlose Netzdienste, wie zum Beispiel Mobilfunk- und Datendienste, zu erhalten. Bei einer Implementierung ist jeder Eintrag von Anbietern drahtloser Netze in der Kandidaten-Nachweisliste ein Eintrag eines öffentlichen landgestützten Mobilnetzes (PLMN). Eine oder mehrere der hier beschriebenen Implementierungen erzeugen die Kandidatennetz-Nachweisliste auf der Basis von mit dem UE assoziierten Positionsinformationen. Einer oder mehrere der mit der erzeugten Kandidatennetz-Nachweisliste assoziierten Netz-Nachweise können aus Netz-Nachweisen ausgewählt werden, die in dem UE und/oder einer UICC 218 und/oder einem Speichermodul 224 gespeichert werden. Das Erzeugen der Kandidatennetz-Nachweisliste auf der Basis von Positionsinformationen kann eine Kandidatennetz-Nachweisliste produzieren, die Einträge von Anbietern drahtloser Netze aufweist, wie zum Beispiel PLMN-Einträge, die wahrscheinlich in einem geographischen Gebiet, in dem sich das UE gerade befindet, verfügbar sind.

1 ist ein Diagramm eines Kommunikationsnetzes 100, das sich in Kommunikation mit einem UE 102 befinden kann, das eine Kandidatennetz-Nachweisliste gemäß den hier beschriebenen Implementierungen implementiert. Bei einer Implementierung weist die Kandidatennetz-Nachweisliste einen oder mehrere Einträge von öffentlichen landgestützten Mobilnetzen (PLMN) auf, die das UE 102 auswählen kann. Die Auswahl eines PLMN kann es dem UE 102 ermöglichen, sich drahtlos mit einer mit dem gewählten PLMN assoziierten Zelle zu verbinden. Genauer gesagt kann die Kandidatennetz-Nachweisliste einen oder mehrere Einträge von Kandidaten-Netz-Nachweisen aufweisen, die einen Mobilnetzcode (MNC), einen Mobilländercode (MCC), eine Kennung der Funkzugangstechnologie (RAT), Mittenfrequenz und/oder ein diesbezügliches Band in Assoziation mit einem drahtlosen Netzwerk aufweisen können. Allgemeiner können die mit der Nachweisliste assoziierten Kandidatennetz-Nachweise einfach drahtlose Netze identifizieren, mit denen sich das UE 102 verbinden kann. Das UE 102 kann ein Mobiltelefon, ein Computer mit Drahtlosfähigkeit oder eine andere Art von drahtloser Kommunikationseinrichtung sein.

Das Kommunikationsnetz 100 kann ein öffentliches Fernsprechwählnetz (PSTN) 104 aufweisen. Das PSTN 104 kann im Allgemeinen mehrere Sprachpfade 106 und ein Signalisierungsnetz 108, das Datenkommunikation abwickelt, aufweisen. Andere Komponenten, die bekannt sind, wie zum Beispiel Signaltransferpunkte, Tandem-Vermittlungssysteme, lokale Vermittlungssysteme, selektive Router und dergleichen, sind in dem Kommunikationsnetz 100 von 1 nicht dargestellt.

Eine Mobilvermittlungsstelle (MSC) 110 kann sowohl über die Sprachpfade 106 als auch das Signalisierungsnetz 108 mit dem PSTN 104 verbunden sein. Die MSC 110 kann Teil eines PLMN 112 sein. Der Einfachheit halber ist ein einziges PLMN 112 dargestellt. Es kann jedoch mehrere PLMN 112 in einem gegebenen geographischen Gebiet geben, und es kann ein beliebiges der mehreren PLMN 112 von dem UE 102 benutzt werden. Im Allgemeinen können das UE 102 und die PLMN 112 innerhalb von einer beliebigen Anzahl drahtloser Kommunikationssysteme benutzt werden, darunter, aber ohne Beschränkung darauf, TDMA-Systeme (Time-Division Multiple Access), wie zum Beispiel TDMA-Systeme (Time-Division Multiple Access), wie zum Beispiel Mobilfunk-Telefonsysteme, die dem GSM-Telekommunikationsstandard (Global System for Mobile Communications) und seinen Erweiterungen wie GSM/EDGE genügen, und CDMA-Systeme (Code-Division Multiple Access, wie zum Beispiel Mobilfunk-Telefonsysteme, die dem Telekommunikationsstandard IS-95, cdma2000 und WCDMA (Wideband CDMA) genügen; und digitale Kommunikationssysteme weisen auch kombinierte TDMA- und CDMA-Systeme auf, wie zum Beispiel Mobilfunk-Telefonsysteme, die dem UMTS-Standard (Universal Mobile Telecommunications System) genügen, der ein Mobilsystem der dritten Generation (3G) spezifiziert, das von dem European Telecommunications Standards Institute innerhalb des Rahmens IMT-2000 der International Telecommunications Union entwickelt wird. Solche drahtlosen Kommunikationssysteme können HSDPA (High-speed Downlink Packet Access) implementieren, eine Weiterentwicklung von WCDMA, die durch Verwendung von Modulation höherer Ordnung, mehreren Spreizcodes und Downlink-Kanalrückkopplungsinformationen höhere Bitraten bereitstellt. Eine weitere Weiterentwicklung von WCDMA ist EUL (Enhanced Uplink) oder HSUPA (High-speed Uplink Packet Access), das das Senden von hochratigen Paketdaten in der umgekehrten oder Uplink-Richtung ermöglicht. Ferner können solche drahtlosen Kommunikationssysteme neue RAT aufweisen, die für Kommunikationssysteme der weiter entwickelten 3G und vierten Generation (4G) in Betracht gezogen werden.

Die MSC 110 kann entweder direkt oder über (nicht dargestellte) Basisstationssteuerungen mit mehreren Zellenstandorten verbunden werden, die hier als ein Zellenstandort 114 dargestellt sind. Jeder Zellenstandort 114 unterstützt Telefoniefunktionen für mehrere Mobilkommunikationseinrichtungen, die durch das UE 102 dargestellt sind, das eine drahtlose Einrichtung oder Vorrichtung implementiert, die mit einer Kandidatennetz-Nachweisliste gemäß den hier beschriebenen Implementierungen ausgestattet werden kann.

2 ist ein Diagramm einer Drahtlos-Einrichtung, UE oder Vorrichtung 200, die dafür eingerichtet werden kann, eine Kandidatennetz-Nachweisliste gemäß den hier beschriebenen Implementierungen zu erzeugen und zu speichern. Die drahtlose Einrichtung oder Vorrichtung 200 kann ein Prozessormodul 202 aufweisen, das mit mehreren drahtlosen Modulen gekoppelt ist, die es der drahtlosen Einrichtung oder Vorrichtung 200 ermöglichen, drahtlos zu kommunizieren. Die drahtlosen Module können ein zellulares Sprach-/Datenmodul 204, ein anderes Datenmodul 206 (z. B. ein Bluetooth-Modul) und ein Positionsbestimmungsmodul 208 (z. B. GPS-Modul) aufweisen. Die drahtlose Einrichtung oder Vorrichtung 200 ist nicht auf die dargestellten drahtlosen Module beschränkt. Jedes der drahtlosen Module ist mit einer Antenne 210, 212 bzw. 214 gekoppelt. Obwohl die Antennen 210, 212 und 214 als separate Antennen gezeigt sind, kann auch eine einzige einheitliche Antenne verwendet und mit den Modulen 204208 gekoppelt werden.

Das Prozessormodul 202 kann auch mit Folgendem gekoppelt werden oder sein: einem Lautsprecher-/Mikrofonmodul 216, einer mit einem Teilnehmeridentitätsmodul (SIM) oder einem universellen Teilnehmeridentitätsmodul (USIM) 218 geladenen integrierten Schaltungskarte (UICC), einer Peripheriegeräteschnittstelle 220 und einem Anzeigemodul 222. Ferner kann das Prozessormodul 202 mit einem Speichermodul 224 gekoppelt werden oder sein. Das Speichermodul 224 kann ein nichtflüchtiger Speicher oder ein flüchtiger Speicher sein.

Die UICC 218 und/oder das Speicherungsmodul 224 können eine umfassende Netz-Nachweisliste aufweisen. Als Alternative oder zusätzlich kann die drahtlose Einrichtung oder Vorrichtung 200 eine umfassende Netz-Nachweisliste in einer anderen damit assoziierten Speicherung speichern. Jeder Netz-Nachweis in der Liste kann mit einem drahtlosen Kommunikationsnetz assoziiert sein, das von der drahtlosen Einrichtung oder Vorrichtung 200 verwendet werden kann. Die Kandidatennetz-Nachweisliste gemäß mindestens einer hier beschriebenen Implementierung kann einen oder mehrere Netz-Nachweise aufweisen, die in einer umfassenden Netz-Nachweisliste identifiziert oder aufgelistet werden, die in der drahtlosen Einrichtung oder Vorrichtung 200 und/oder in der UICC 218 und/oder dem Speicherungsmodul 224 gespeichert wird. Bei einer Implementierung ist jeder Kandidatennetz-Nachweis ein PLMN-Eintrag.

Die drahtlose Einrichtung oder Vorrichtung 200 kann dafür eingerichtet sein, über den Zellenstandort 112 Sprach- und Datenkommunikation zu und von der MSC 110 zu senden und zu empfangen. Eine solche Kommunikation kann Folgendes aufweisen: Sprachkommunikation direkt von einem Benutzer und über das Lautsprecher-/Mikrofonmodul 216, Daten, die aus mit der Peripheriegeräteschnittstelle 220 gekoppelten Peripheriegeräten erzeugt und über das Anzeigeschirmmodul 222 empfangen werden, und Positionsbestimmungsinformationen aus dem Positionsbestimmungsmodul 208.

Abhängig von der beabsichtigten Implementierung können die Drahtlos-Einrichtung oder Vorrichtung 200 oder Teile davon ein integraler Teil eines größeren Systems sein, wie zum Beispiel eines Fahrzeugs. Als Alternative können die Drahtlos-Einrichtung oder Vorrichtung 200 oder Teile davon eine separate Komponente sein, die in einer Einrichtung wie zum Beispiel einem tragbaren zellularen oder persönlichen Kommunikationssystem (PCS), einem Pager oder einer Handdatenverarbeitungseinrichtung, wie zum Beispiel einem PDA (Personal Digital Assistant), enthalten ist.

Jedes der drahtlosen Module 204208 weist einen Sender zum Senden und Codieren von Sprach- und Datennachrichten auf, die jeweils die Antennen 210214 verwenden, über ein Per-Funk-Protokoll, wie zum Beispiel CDMA, WCDMA, GSM, TDMA oder dergleichen. Die drahtlosen Module 204208 können auch dafür eingerichtet werden, durch andere drahtlose Kommunikation, wie zum Beispiel Satellitenkommunikation, zu senden. Jedes der drahtlosen Module 204208 weist außerdem einen Empfänger zum Empfangen und Decodieren von Sprach- und Datennachrichten von dem Zellenstandort 112 und der MSC 110 auf oder eine beliebige andere mit dem Kommunikationssatz 100 assoziierte Komponente. Solche empfangenen Sprach- und Datennachrichten können über ein Per-Funk-Protokoll, wie zum Beispiel CDMA, WCDMA, GSM, TDMA oder dergleichen empfangen werden. Die drahtlosen Module 204208 können auch dafür eingerichtet sein, andere drahtlose Kommunikation, wie zum Beispiel Satellitenkommunikation, zu empfangen. Die Sender und Empfänger können integrierte Sender-/Empfängereinrichtungen sein.

3 ist ein Flussdiagramm einer Prozedur 300 zum Erzeugen einer Kandidatennetz-Nachweisliste gemäß den hier beschriebenen Implementierungen. Es wird auf 1 bis 2 Bezug genommen, um bei der Besprechung der Kandidatennetz-Nachweislisten-Erzeugungsprozedur zu helfen. Die Kandidatennetz-Nachweislisten-Erzeugungsprozedur ist jedoch mit anderen drahtlosen Netzen und Einrichtungen als den hier dargestellten und besprochenen kompatibel.

Im Folgenden werden Einzelheiten beispielhafter Prozeduren beschrieben. Es versteht sich jedoch, dass bestimmte Schritte nicht in der beschriebenen Reihenfolge ausgeführt werden müssen und abhängig von den Umständen modifiziert und/oder ganz weggelassen werden können. Darüber hinaus können die beschriebenen Schritte auf der Basis von auf einem oder mehreren computerlesbaren Speichermedien gespeicherten Anweisungen durch einen Computer. Prozessor oder eine andere Datenverarbeitungseinrichtung, wie zum Beispiel eine drahtlose Einrichtung, implementiert werden. Die computerlesbaren Speichermedien können beliebige verfügbare Medien sein, auf die eine Datenverarbeitungseinrichtung zugreifen kann, um die darauf gespeicherten Anweisungen zu implementieren.

In Schritt 302 leitet eine Drahtlos-Einrichtung, wie zum Beispiel das UE 102, einen Prozess der Auswahl drahtloser Netze ein. Ein solcher Prozess der Auswahl drahtloser Netze kann auftreten, wenn ein mit der drahtlosen Einrichtung 102 assoziierter Sender/Empfänger freigegeben wird, wenn die Drahtlos-Einrichtung eingeschaltet wird oder wenn die Drahtlos-Einrichtung anderweitig versucht, aufgrund von Betriebsanforderungen oder dergleichen auf ein anderes drahtloses Netz zuzugreifen. Bei einer Implementierung ist der Prozess der Auswahl drahtloser Netze ein durch die Drahtlos-Einrichtung ausgeführter PLMN-Auswahlprozess.

Im Schritt 304 bestimmt oder erzeugt die Drahtlos-Einrichtung Positionsinformationen. Bei einer Implementierung können die Positionsinformationen geographische Radiusinformationen sein, die auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und dem Sender-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums erzeugt werden. Eine Mitte der erzeugten Radiusinformationen kann eine geschätzte oder vorbestimmte Position der Drahtlos-Einrichtung sein, die bestimmt wird, bevor der Sender/Empfänger in einen Gesperrt-Zustand versetzt wird. Die Drahtlos-Einrichtung kann einen Prozessor aufweisen, wie zum Beispiel das Prozessormodul 202, der einen Timer-Anweisungssatz ausführt, wenn der Sender/Empfänger in einen Gesperrt-Zustand übergeht. Der Timer-Anweisungssatz kann die vergangene Zeitdauer, bis der Sender/Empfänger nachfolgend zu einem Freigegeben-Zustand übergeht, verfolgen. Als Alternative kann das Prozessormodul 202 eine mit der drahtlosen Einrichtung assoziierte Hardware-Timingeinrichtung freigeben, um die vergangene Zeit zu verfolgen. Bei einer anderen Implementierung können die Positionsinformationen geographische Radiusinformationen sein, die auf der Basis eines zwischen einem Ausgeschaltet-Zustand und einem Eingeschaltet-Zustand der drahtlosen Einrichtung vergangenen Zeitraums erzeugt werden. Eine Mitte der erzeugten Radiusinformationen kann eine geschätzte oder vorbestimmte Position der drahtlosen Einrichtung sein, die bestimmt wird, bevor die drahtlose Einrichtung in einen Ausgeschaltet-Zustand versetzt wird. Bei obigen Implementierungen können die geographischen Radiusinformationen durch Betrachtung einer geschätzten Geschwindigkeit der drahtlosen Einrichtung erweitert werden. Das heißt, die Kenntnis der geschätzten Geschwindigkeit der drahtlosen Einrichtung, gekoppelt mit den Timer- und Mitteninformationen, kann die Bestimmung hochgenauer geographischer Radiusinformationen ermöglichen. Wie für Durchschnittsfachleute erkennbar ist, können Distanzinformationen und Zeit auch verwendet werden, um Geschwindigkeit oder Durchschnittsgeschwindigkeit zu berechnen. Die hier beschriebenen drahtlosen Einrichtungen sind funktional dazu fähig, Distanzinformationen unter Verwendung von Positionsinformationen und Zeit unter Verwendung integrierter Fähigkeiten der Einrichtungen zu bestimmen.

Bei einer weiteren Implementierung werden die Positionsinformationen unter Verwendung von Satellitenpositionsbestimmungstechnologie bestimmt. Insbesondere kann die Drahtlos-Einrichtung das Positionsbestimmungsmodul 208 beinhalten, das mit Positionsbestimmungstechniken (z. B. GPS, GLONASS und Galileo) kompatibel ist. Eine solche befähigte drahtlose Einrichtung kann ihre geographische Position genau bestimmen.

Bei einer anderen Implementierung identifiziert die Drahtlos-Einrichtung als Teil des Prozesses der Auswahl drahtloser Netze Informationen, die mit einem drahtlosen Netz assoziiert sind, das der Drahtlos-Einrichtung verfügbar ist. Solche Informationen können Positionsinformationen angeben, die von der drahtlosen Einrichtung verwendet werden können, um die Positionsinformationen zu erzeugen (Schritt 304). Zum Beispiel kann die drahtlose Einrichtung während des Prozesses der Auswahl drahtloser Netze ein oder mehrere aktive PLMN identifizieren, wobei das eine bzw. die mehreren PLMN Positionsinformationen (z. B. geographische Regionen, MCC, MNC usw.) aufweisen, die von der drahtlosen Einrichtung im Prozess des Erzeugens der Positionsinformationen verwendet werden können (Schritt 304).

Bei einer anderen Implementierung kann die Drahtlos-Einrichtung mittels des anderen Datenmoduls 206 drahtlose Kommunikation mit kurzer Reichweite (z. B. WiFi, RFID usw.) verwenden, um die Positionsinformationen zu erzeugen. Zum Beispiel können bestimmte WiFi-Frequenzbänder in bestimmten geographischen Regionen verwendet und in anderen Regionen verboten sein. Deshalb kann es möglich sein, auf der Basis der Detektion bestimmter WiFi-Frequenzbänder zumindest bestimmte Regionen als in den erzeugten Positionsinformationen enthalten auszuschließen. Als Alternative können Frequenzbandinformationen in Bezug auf RFID verwendet werden, um die Positionsinformationen zu erzeugen.

Bei einer anderen Implementierung kann die Drahtlos-Einrichtung Spannungspegelinformationen verwenden, um die Positionsinformationen zu erzeugen. Zum Beispiel kann die drahtlose Einrichtung einen Mit-Wechselstrom-gekoppelt-Spannungspegel detektieren. Der detektierte Wechselstrom-Spannungspegel kann verwendet werden, um den Ort der Drahtlos-Einrichtung zu schätzen. Der geschätzte Ort kann verwendet werden, um die Positionsinformationen zu erzeugen (Schritt 304).

Die obigen beispielhaften Informationstypen, die verwendet werden können, um die Positionsinformationen des Schritts 304 zu erzeugen, sind nicht erschöpfend. Darüber hinaus können die beispielhaften Informationstypen individuell, als eine Vielzahl oder kollektiv verwendet werden, um die Positionsinformationen des Schritts 304 zu erzeugen.

Im Schritt 306 kann die Drahtlos-Einrichtung auf eine damit assoziierte Speicherung, wie zum Beispiel die UICC 218 und/oder das Speicherungsmodul 224, zugreifen, um die darin gespeicherten Netz-Nachweise zu bestimmen. Bei einer Implementierung weist die Speicherung eine Liste von PLMN, wie zum Beispiel ein heimatliches PLMN (HPLMN), ein äquivalentes heimatliches PLMN (EHPLMN), ein registriertes PLMN (RPLMN) und andere PLMN, auf. Jeder der Netz-Nachweise oder PLMN in der Speicherung kann assoziierte Informationen aufweisen. Die assoziierten Informationen können Folgendes aufweisen: einen RAT-Indikator, der die von einem gegebenen PLMN unterstützte bzw. unterstützten RAT spezifiziert, eine Bandgruppe (BG) oder ein Frequenzband, die durch das gegebene PLMN unterstützt werden, den mit der gegebenen PLMN assoziierten MCC und den mit dem PLMN assoziierten MNC. Die in der Speicherung enthaltenen Netz-Nachweise können eine umfassende oder statische Liste von Netz-Nachweisen sein, oder eine umfassende Liste von Netz-Nachweisen, die von Zeit zu Zeit durch eine oder mehrere mit dem Kommunikationsnetz 100 assoziierte Entitäten des drahtlosen Netzes aktualisiert wird.

Im Schritt 308 kann die Drahtlos-Einrichtung aus den im Schritt 306 bestimmten Netz-Nachweisen eine Liste von Kandidatennetz-Nachweisen erzeugen. Bei einer Implementierung verwendet die drahtlose Einrichtung die erzeugten oder bestimmten Positionsinformationen des Schritts 304 als Grundlage zur Bestimmung, welche Netz-Nachweise in die erzeugte Liste von Kandidatennetz-Nachweisen aufzunehmen sind. Wie bereits beschrieben wurde, können die Informationsinformationen geographische Informationen sein, die das aktuelle Land, die Region, den Radius und/oder das Gebiet angeben, worin die drahtlose Einrichtung gerade betrieben wird. Solche Positionsinformationen können deshalb von der drahtlosen Einrichtung verwendet werden, um Netz-Nachweise zu identifizieren, die aus der erzeugten Liste von Kandidatennetz-Nachweisen ausgeschlossen werden sollten. Zum Beispiel können die Positionsinformationen angeben, dass die drahtlose Einrichtung in Europa betrieben wird. In einer solchen Situation kann die drahtlose Einrichtung die Netz-Nachweise (z. B. PLMN, drahtlosen Netze usw.) ausschließen, die exklusiv für Afrika, Asien, Mittelamerika, den Nahen Osten, Nordamerika usw. sind. Das heißt, die drahtlose Einrichtung würde die zur Aufnahme in die Liste von Kandidatennetz-Nachweisen die Netz-Nachweise auswählen, die assoziierte RAT(s) und Frequenzbandinformationen aufweisen, von denen bekannt ist, dass sie in Europa funktionieren.

Im Schritt 310 kann sich die Drahtlos-Einrichtung bei einem drahtlosen Netz registrieren, das mit einem der Netz-Nachweise assoziiert ist, die in der erzeugten Liste von Kandidatennetz-Nachweisen enthalten sind. Wie für Durchschnittsfachleute erkennbar ist, gibt es eine Anzahl von Faktoren, die beeinflussen, welches drahtlose Netz von einer gegebenen Drahtlos-Einrichtung ausgewählt wird. Zum Beispiel kann eine gegebene Drahtlos-Einrichtung ein am höchsten priorisiertes mit der Liste von Kandidatennetz-Nachweisen assoziiertes drahtloses Netz auswählen. Das heißt, die Drahtlos-Einrichtung kann das drahtlose Netz auswählen, das eine bevorzugte RAT unterstützt. Oder die Drahtlos-Einrichtung kann das drahtlose Netz auswählen, das die stärkste Signalstärke bereitstellt.

4 ist ein Flussdiagramm einer Prozedur 400, die in Verbindung mit der Prozedur 300 verwendet werden kann, um zum Beispiel eine Kandidatennetz-Nachweisliste weiter zu erweitern. Die Prozedur 300 kann dafür ausgelegt werden, die Kandidatennetz-Nachweisliste schnell zu erzeugen, um die Zeitdauer zu verringern, die dafür erforderlich ist, dass sich eine assoziierte drahtlose Einrichtung bei einem drahtlosen Netz registriert. Deshalb kann die Prozedur 300 die Positionsinformationen erhalten und die Kandidatennetz-Nachweisliste erzeugen, bevor alle mit der Drahtlos-Einrichtung assoziierten Dienste verfügbar sind. Zum Beispiel kann bei einer Implementierung die Prozedur 300 die Positionsinformationen auf der Basis eines zwischen einem Sender-/Empfänger-gesperrt-Zustand und dem Sender-/Empfänger-freigegeben-Zustand vergangenen Zeitraums erzeugen und die Liste von Kandidatennetz-Nachweisen ausschließlich auf der Basis dieser Positionsinformationen erzeugen. Die Prozedur 400 kann verwendet werden, um eine solche erzeugte Liste von Kandidatennetz-Nachweisen zu aktualisieren, wenn andere Dienste und Funktionalitäten, die mit der drahtlosen Einrichtung assoziiert sind, verfügbar werden.

Im Schritt 402 kann die Drahtlos-Einrichtung bestimmen, dass eine Liste von Kandidatennetz-Nachweisen, wie zum Beispiel eine Liste von PLMN-Einträgen, auf der Basis bestimmter Positionsinformationen erzeugt wurde. Im Schritt 404 kann die Drahtlos-Einrichtung detektieren, dass nun andere Informationen verfügbar sind, die verwendet werden können, um die bestimmten Positionsinformationen zu erweitern. Solche anderen Informationen können Positionsinformationen aufweisen, die aus einer Positionsbestimmungstechnologie (z. B. dem Positionsmodul 208), die mit der drahtlosen Einrichtung assoziiert ist, erhalten werden. Bei einer anderen Implementierung können solche anderen Informationen Länder- oder geographische Informationen sein, die mit einem PLMN-Träger oder einer durch die drahtlose Einrichtung detektierten Frequenz assoziiert sind. Bei einer weiteren Implementierung können solche anderen Informationen Ortsinformationen sein, die auf der Basis eines Wechselstrom-Spannungspegels bestimmt werden, mit dem die drahtlose Einrichtung gerade gekoppelt ist.

Im Schritt 406 können die anderen Informationen individuell oder kollektiv betrachtet und verwendet werden, um die erzeugte Liste von Kandidatennetz-Nachweisen zu erweitern. Zum Beispiel können die anderen Informationen der Drahtlos-Einrichtung ermöglichen, einen oder mehrere Netz-Nachweise zu der erzeugten Liste von Kandidatennetz-Nachweisen hinzuzufügen, die ursprünglich als mit im Schritt 304 erzeugten Positionsinformationen inkompatibel bestimmt wurden. Weiterhin können die anderen Informationen der drahtlosen Einrichtung ermöglichen, einen oder mehrere Netz-Nachweise aus der erzeugten Liste von Kandidatennetz-Nachweisen zu entfernen, die ursprünglich als mit den im Schritt 304 erzeugten Positionsinformationen kompatibel bestimmt wurden.

Im Schritt 408 kann sich die Drahtlos-Einrichtung bei einem drahtlosen Netz registrieren, das mit einem der in der erweiterten Liste von Kandidatennetz-Nachweisen enthaltenen Netz-Nachweisen assoziiert ist. Wie für Durchschnittsfachleute erkennbar ist, gibt es eine Anzahl von Faktoren, die beeinflussen, welches drahtlose Netz von einer gegebenen Drahtlos-Einrichtung ausgewählt wird. Zum Beispiel kann eine gegebene Drahtlos-Einrichtung ein am höchsten priorisiertes drahtloses Netz auswählen, das mit der Liste von Kandidatennetz-Nachweisen assoziiert ist. Das heißt, die Drahtlos-Einrichtung kann das drahtlose Netz auswählen, das eine bevorzugte RAT unterstützt. Oder die Drahtlos-Einrichtung kann das drahtlose Netz auswählen, das die stärkste Signalstärke bereitstellt.

5 ist ein Flussdiagramm einer Prozedur 500, die in Verbindung mit den Prozeduren 300 und 400 verwendet werden kann, um zum Beispiel eine Kandidatennetz-Nachweisliste weiter zu erweitern. Die Prozeduren 300 und 400 können dafür eingerichtet werden, auf der Basis der bestimmten Positionsinformationen die Kandidatennetz-Nachweisliste zu erzeugen, die Einträge drahtloser Netze enthält, die wahrscheinlich der drahtlosen Einrichtung verfügbar sein werden. Es ist jedoch möglich, dass die Drahtlos-Einrichtung nicht in der Lage ist, sich mit irgendwelchen der mit der erzeugten Kandidatennetz-Nachweisliste assoziierten Einträge drahtloser Netze zu verbinden. Die Prozedur 500 ist dafür eingerichtet, zusätzliche Einträge drahtloser Netze zu der erzeugten Kandidatennetz-Nachweisliste hinzuzufügen, nachdem die Drahtlos-Einrichtung bestimmt, dass keine der Einträge drahtloser Netze in der Kandidatennetz-Nachweisliste der Drahtlos-Einrichtung verfügbar sind.

Im Schritt 502 kann die Drahtlos-Einrichtung bestimmen, dass sie nicht in der Lage ist, sich mit irgendwelchen der in der erzeugten Kandidatennetz-Nachweisliste identifizierten drahtlosen Netze zu verbinden. Dazu kann es kommen, wenn die bestimmten Positionsinformationen nicht mit der tatsächlichen Position der Drahtlos-Einrichtung vereinbar sind. Wenn die bestimmten Positionsinformationen nicht mit der tatsächlichen Position der Drahtlos-Einrichtung vereinbar sind, kann insbesondere die erzeugte Kandidatennetz-Nachweisliste Einträge drahtloser Netze enthalten, die in dem geographischen Gebiet, in dem die Drahtlos-Einrichtung gerade betrieben wird, nicht verfügbar sind. Es kann andere Faktoren geben, die bewirken, dass die Drahtlos-Einrichtung nicht in der Lage ist, sich mit irgendwelchen der in der erzeugten Kandidatennetz-Nachweisliste identifizierten drahtlosen Netzen zu verbinden.

Im Schritt 504 kann die Drahtlos-Einrichtung eine umgekehrte Reduktion der erzeugten Kandidatennetz-Nachweisliste ausführen. Insbesondere kann die umgekehrte Reduktion der erzeugten Kandidatennetz-Nachweisliste das inkrementelle Hinzufügen von Netz-Nachweisen zu der erzeugten Kandidatennetz-Nachweisliste aufweisen, die auf der Basis der im Schritt 304 erzeugten Positionsinformationen nicht darin enthalten waren. Bei einer Implementierung erzeugt Schritt 308 die Liste von Kandidatennetz-Nachweisen durch Erzeugen einer geordneten Liste von gespeicherten Netz-Nachweisen auf der Basis der in Schritt 304 erzeugten Positionsinformationen und Beseitigen derjenigen Netz-Nachweise in der geordneten Liste, die auf der Basis der erzeugten Positionsinformationen wahrscheinlich nicht verfügbar sind. Der umgekehrte Reduktionsprozess von Schritt 504 kann die Netz-Nachweiseinträge inkrementell beginnend von dem am höchsten eingestuften Netz-Nachweis der geordneten Netz-Nachweise, die anfänglich nicht in der erzeugten Kandidatennetz-Nachweisliste enthalten waren, zu der erzeugten Kandidatennetz-Nachweisliste hinzufügen. Bei einer anderen Implementierung fügt Schritt 504 einfach alle Netz-Nachweise hinzu, die ursprünglich nicht in der erzeugten Kandidatennetz-Nachweisliste enthalten waren.

Im Schritt 506 kann sich die Drahtlos-Einrichtung bei einem drahtlosen Netz registrieren, das mit einem der Netz-Nachweise assoziiert ist, die in der im Schritt 504 erzeugten Liste von Kandidatennetz-Nachweisen enthalten sind. Wie für Durchschnittsfachleute erkennbar ist, gibt es eine Anzahl von Faktoren, die beeinflussen, welches drahtlose Netz von einer gegebenen Drahtlos-Einrichtung ausgewählt wird. Zum Beispiel kann eine gegebene Drahtlos-Einrichtung ein am höchsten priorisiertes drahtloses Netz auswählen, das mit der Liste von Kandidatennetz-Nachweisen assoziiert ist. Das heißt, die Drahtlos-Einrichtung kann das drahtlose Netz auswählen, das eine bevorzugte RAT unterstützt. Oder die Drahtlos-Einrichtung kann das drahtlose Netz auswählen, das die stärkste Signalstärke bereitstellt.

Für die Zwecke der vorliegenden Offenbarung und der folgenden Ansprüche wurden die Ausdrücke „gekoppelt” und „verbunden” verwendet, um zu beschreiben, wie verschiedene Elemente aneinander angeschaltet sind. Eine solche beschriebene Anschaltung verschiedener Elemente kann entweder direkt oder indirekt sein. Obwohl der Erfindungsgegenstand in für strukturelle Merkmale und/oder Verfahrensschritte spezifischer Sprache beschrieben wurde, versteht sich, dass der in den angefügten Ansprüchen definierte Erfindungsgegenstand nicht unbedingt auf die beschriebenen spezifischen Merkmale oder Schritte begrenzt ist. Statt dessen werden die spezifischen Merkmale und Schritte als bevorzugte Formen der Implementierung der Ansprüche offenbart. Die in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen spezifischen Merkmale und Schritte und Abwandlungen dieser spezifischen Merkmale und Schritte können separat implementiert oder kombiniert werden.