Title:
Method for actuating and operating vehicle during failure, involves playing back digital content after failure in automatic manner, where digital content is selected from group of media source and standard media source
Kind Code:
A1


Abstract:
The method involves playing back the digital content after the failure in an automatic manner. The digital content is selected from the group of a media source (19) and a standard media source (21), which are played lastly before the failure. The digital content automatically selected according to the configuration conducted by an operator of the vehicle (1). An independent claim is also included for a media playback device of a vehicle, particularly of a motor vehicle for executing the method.



Inventors:
Maihöfer, Christian, Dipl.-Inf. (Dr., 73574 Iggingen, DE)
Application Number:
DE102010048688
Publication Date:
05/12/2011
Filing Date:
10/16/2010
Assignee:
Daimler AG (Stuttgart, 70327, DE)
International Classes:



Claims:
1. Verfahren zum Betreiben und Bedienen eines Fahrzeugs (1) bei einer Betriebsunterbrechung, mit:
– automatisches Wiedergeben eines digitalen Inhalts nach der Betriebsunterbrechung,
gekennzeichnet durch:
– Auswählen des digitalen Inhalts aus der Gruppe: eine vor der Betriebsunterbrechung zuletzt wiedergegebene Medienquelle (19) und eine Standardmedienquelle (21).

2. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, mit:
– automatisches Auswählen des digitalen Inhalts in Abhängigkeit einer von einem Bediener des Fahrzeugs (1) vornehmbaren Konfiguration.

3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Standardmedienquelle (21) einer selbsttätigen Aktualisierung unterworfen ist.

4. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, mit:
– Wiedergeben der Standardmedienquelle (21) nur falls seit einer vorherigen Wiedergabe die selbsttätige Aktualisierung erfolgt ist.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit:
– Wiedergeben der Standardmedienquelle (21) und anschließend der zuletzt wiedergegebenen Medienquelle (19).

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5, wobei die Konfiguration zumindest eine Eigenschaft der Gruppe: fest vorgegeben, zeitabhängig, ortsabhängig, kontextabhängig aufweist.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5, mit zumindest einem des folgenden:
– Einstellen der Konfiguration mittels einer Mensch-Maschine-Schnittstelle (3) des Fahrzeugs (1),
– Einstellen der Konfiguration über eine Kommunikationswolke (7) mittels eines Datengeräts (11).

8. Medienwiedergabevorrichtung (5) eines Fahrzeugs (1), insbesondere Kraftfahrzeugs, eingerichtet, ausgelegt und/oder konstruiert zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

9. Fahrzeug (1), insbesondere Kraftfahrzeug, mit einer Medienwiedergabevorrichtung (5) nach dem vorhergehenden Anspruch und/oder eingerichtet, ausgelegt und/oder konstruiert zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben und Bedienen eines Fahrzeugs bei einer Betriebsunterbrechung, mit automatischem Wiedergeben eines digitalen Inhalts nach der Betriebsunterbrechung. Außerdem betrifft die Erfindung eine verfahrensgemäße Medienwiedergabevorrichtung eines Fahrzeugs sowie ein mit der Medienwiedergabevorrichtung ausgestattetes Fahrzeug.

Es ist bekannt, nach einer Betriebsunterbrechung, beispielsweise einem Parkvorgang eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, automatisch einen digitalen Inhalt wiederzugeben. Dabei handelt es sich um den zuletzt wiedergegebenen digitalen Inhalt, beispielsweise einen Musiktitel einer entsprechenden Medienquelle, beispielsweise einer Audiokassette oder einer Audio-CD. Ein solches Verhalten eines Fahrzeugs nach einer Betriebsunterbrechung ist auch als Last-Mode-Verhalten bekannt, wobei die Wiedergabe von digitalen Inhalten nach der Betriebsunterbrechung dort fortgesetzt wird, wo sie vor der Betriebsunterbrechung angehalten wurde.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Betreiben und Bedienen eines Fahrzeugs bei einer Betriebsunterbrechung zu ermöglichen, insbesondere einem Bediener des Fahrzeugs einen verbesserten Konsum von digitalen Inhalten bei der Betriebsunterbrechung zu ermöglichen.

Die Aufgabe ist bei einem Verfahren zum Betreiben und Bedienen eines Fahrzeugs bei einer Betriebsunterbrechung, mit automatischem Wiedergeben eines digitalen Inhalts nach der Betriebsunterbrechung durch Auswählen des digitalen Inhalts aus einer vor der Betriebsunterbrechung zuletzt wiedergegebenen Medienquelle und einer Standardmedienquelle gelöst. Vorteilhaft können abhängig von der Auswahl entweder die zuletzt wiedergegebene Medienquelle oder die Standardmedienquelle nach der Betriebsunterbrechung wiedergegeben werden. Vorteilhaft ergeben sich dadurch für einen Konsument, beispielsweise einen Bediener und/oder Fahrer des Fahrzeugs, erweiterte Möglichkeiten eines Konsums von digitalen Inhalten. Bei der zuletzt wiedergegebenen Medienquelle kann es sich beispielsweise um einen Musiktitel, ein Video und/oder ähnliches handeln, wobei der digitale Inhalt beispielsweise auf einer Audio-Kassette, einer Speichervorrichtung, insbesondere einer wieder beschreibbaren Speichervorrichtung, insbesondere einer Audio-CD, einer DVD und/oder ähnlichem gespeichert ist.

Bei einer Ausführungsform des Verfahrens ist ein automatisches Auswählen des digitalen Inhalts in Abhängigkeit einer von einem Bediener des Fahrzeugs vornehmbaren Konfiguration vorgesehen. Vorteilhaft kann der Bediener des Fahrzeugs mittels der Konfiguration bestimmen, auf welche Art und Weise das automatische Auswählen des digitalen Inhaltes erfolgt.

Bei einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens ist vorgesehen, dass die Standardmedienquelle einer selbsttätigen Aktualisierung unterworfen ist. Bei der Standardmedienquelle kann es sich beispielsweise um eine Aktualität aufweisende Medienquelle, wie beispielsweise eine Kurzzusammenfassung von Nachrichten und/oder ähnliches handeln. Üblicherweise werden solche Standardmedienquellen nur einmalig konsumiert und gegebenenfalls, sobald eine Aktualisierung vorliegt erneut zum Konsum angeboten und/oder automatisch wiedergegeben. Vorteilhaft kann nach der Betriebsunterbrechung standardmäßig die Standardmedienquelle abgespielt werden, um beispielsweise stets die neuesten Nachrichten abzuspielen. Vorteilhaft kann dies in Abhängigkeit der Konfiguration erfolgen.

Bei einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens ist ein Wiedergeben der Standardmedienquelle nur falls seit einer vorherigen Wiedergabe die selbsttätige Aktualisierung erfolgt ist vorgesehen. Vorteilhaft kann, insbesondere in Abhängigkeit der Konfiguration, sichergestellt werden, dass digitale Inhalte, die der Aktualisierung unterworfen sind, nicht doppelt wiedergegeben werden.

Bei einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens ist ein Wiedergeben der Standardmedienquelle und anschließend der zuletzt wiedergegebenen Medienquelle vorgesehen. Vorteilhaft kann, beispielsweise nach einem Wiedergeben von Nachrichten, auf die zuletzt wiedergegebene Medienquelle, beispielsweise ein Musiktitel, umgeschaltet werden. Vorteilhaft kann dies insbesondere abhängig von der zuletzt erfolgten selbsttätigen Aktualisierung erfolgen, so dass beispielsweise für den Fall, dass keine Aktualisierung der Standardmedienquelle vorliegt, sofort die zuletzt wiedergegebene Medienquelle wiedergegeben wird, also nur dann die neuesten Nachrichten wiedergegeben werden, falls diese auch aktualisiert vorliegen. Alternativ und/oder zusätzlich kann es sich bei der Standardmedienquelle auch um eine normale Medienquelle handeln, die keiner Aktualisierung unterliegt. Dies kann beispielsweise für eine Begrüßung des Bedieners, der nach der Betriebsunterbrechung den Betrieb des Fahrzeugs wieder aufnimmt, dienen.

Bei einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens ist vorgesehen, dass die Konfiguration fest vorgegeben und/oder zeitabhängig und/oder ortsabhängig und/oder kontextabhängig ist. Vorteilhaft verursacht eine fest vorgegebene Konfiguration keinen Bedienaufwand. Vorteilhaft kann alternativ und/oder zusätzlich die Konfiguration zeitabhängig, ortsabhängig und/oder kontextabhängig sein, wobei dem Bediener vorteilhaft an eine Zeit und/oder einen Ort und/oder einen Kontext angepasst die digitalen Inhalte nach der Betriebsunterbrechung wiedergegeben werden können. Hierbei kann insbesondere eine Tageszeit (beispielsweise morgens, abends) oder eine Uhrzeit (beispielsweise 9.00 Uhr, 22.00 Uhr) oder eine Zeitdauer (beispielsweise 90 Minuten, 3 Stunden, 1 Tag) vorgegeben werden. Erst nach Erreichen oder Verstreichen dieser vorgebbaren Zeit erfolgt beispielsweise ein Umschalten auf eine Standardmedienquelle oder eine vorgebbare Medienquelle.

Bei einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens sind ein Einstellen der Konfiguration mittels einer Mensch-Maschine-Schnittstelle des Fahrzeugs und/oder ein Einstellen der Konfiguration über eine Kommunikationswolke mittels eines Datengeräts vorgesehen. Unter einem Datengerät kann insbesondere ein Mobiltelefon, ein Personalcomputer, eine öffentliche Fernsprecheinrichtung, ein Callcenter, ein zentraler Server und/oder ähnliches verstanden werden. Die Einstellung der Konfiguration kann vorteilhaft von dem Bediener des Fahrzeugs eingestellt werden. Dies kann vorteilhaft direkt mittels der Mensch-Maschine-Schnittstelle des Fahrzeugs, also direkt im Fahrzeug erfolgen. Alternativ und/oder zusätzlich kann dies jedoch auch unabhängig von dem Fahrzeug, also während der Betriebsunterbrechung, wenn der Bediener sich von dem Fahrzeug entfernt hat, über die Kommunikationswolke mittels des Datengeräts erfolgen. Bei dem Datengerät kann es sich entweder um ein tragbares und/oder ein fest installiertes Datengerät handeln. Unter einer Kommunikationswolke kann insbesondere ein Datennetzwerk und/oder Kommunikationsnetzwerk, wie beispielsweise ein Internet, ein lokales Netzwerk, ein Funknetzwerk, insbesondere ein UMTS und/oder GSM-Mobilfunknetzwerk, ein Verkehrsleitnetzwerk, eine Fahrzeug zu Fahrzeug Kommunikation, eine Fahrzeug zu Infrastruktur Kommunikation, eine Infrastruktur zu Fahrzeug Kommunikation und/oder ähnliches verstanden werden, insbesondere eine nicht vorhersehbare Kommunikationswege bildende Kommunikationsinfrastruktur: Dementsprechend kann die Kommunikationswolke Kommunikationsvorrichtungen, wie beispielsweise Servervorrichtungen, Mobilfunkmasten, Funkstrecken, Datenleitungen und/oder ähnliches aufweisen. Ferner kann die Kommunikationswolke andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere im Sinne der Fahrzeug zu Fahrzeug Kommunikation aufweisen.

Die Aufgabe ist außerdem bei einer Medienwiedergabevorrichtung eines Kraftfahrzeugs eingerichtet, ausgelegt und/oder konstruiert zum Durchführen eines vorab beschriebenen Verfahrens gelöst. Es ergeben sich die vorab beschriebenen Vorteile.

Die Aufgabe ist schließlich bei einem Kraftfahrzeug mit einer vorab beschriebenen Medienwiedergabevorrichtung gelöst. Es ergeben sich die vorab beschriebenen Vorteile.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der – gegebenenfalls unter Bezug auf die Zeichnung – zumindest ein Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist. Beschriebene und/oder bildlich dargestellte Merkmale bilden für sich oder in beliebiger, sinnvoller Kombination den Gegenstand der Erfindung, gegebenenfalls auch unabhängig von den Ansprüchen, und können insbesondere zusätzlich auch Gegenstand einer oder mehrerer separaten Anmeldung/en sein. Gleiche, ähnliche und/oder funktionsgleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.

Die einzige 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Fahrzeugs mit einer über eine Mensch-Maschine-Schnittstelle des Fahrzeugs und/oder eine Kommunikationswolke konfigurierbaren Medienwiedergabevorrichtung.

1 zeigt ein Fahrzeug 1 mit einer Mensch-Maschine-Schnittstelle 3. Das Fahrzeug 1 weist eine konfigurierbare Medienwiedergabevorrichtung 5 auf. Die Medienwiedergabevorrichtung 5 ist über die Mensch-Maschine-Schnittstelle 3 und/oder wahlweise über eine Kommunikationswolke 7 konfigurierbar.

Zur Konfiguration der Medienwiedergabevorrichtung 5 können Daten 9 über die Kommunikationswolke 7 mit einem Datengerät 11 ausgetauscht werden. Das Datengerät 11, bei dem es sich beispielsweise um einen Personalcomputer handeln kann, kann von dem Bediener des Fahrzeugs 1 bequem bedient werden, auch wenn sich der Bediener des Fahrzeugs 1 nicht an dem Fahrzeug 1 aufhält. Eine entsprechende Datenübermittlung zwischen dem Datengerät 11 und dem Fahrzeug 1 zur Konfiguration der Medienwiedergabevorrichtung 5 erfolgt über die Kommunikationswolke 7, die vorliegend beispielhaft einen Server 13 zum Darstellen einer Fahrzeug bezogenen Homepage 15 auf dem Datengerät 11 aufweist. Auf der Homepage 15, die beispielsweise mittels eines HTML-Formats, übertragbar ist und/oder darstellbar ist, kann beispielsweise eine virtualisierte Ansicht der Mensch-Maschine-Schnittstelle 3 dargestellt werden. Vorteilhaft kann über die virtuelle Ansicht 17 ein Bedienvorgang zum Konfigurieren der Medienwiedergabevorrichtung 5 des Fahrzeugs 1 erfolgen. Dies kann insbesondere analog einer Bedienung der Mensch-Maschine-Schnittstelle 3 des Fahrzeugs 1 selbst erfolgen. Alternativ und/oder zusätzlich können auf der Homepage 15 entsprechende Menues und/oder ähnliches, unabhängig von der Mensch-Maschine-Schnittstelle 3, dargestellt werden.

Bei dem Datengerät 11 handelt es sich um ein beliebiges Gerät, insbesondere tragbar oder fest installiert, zum Wiedergeben und Eingeben von Daten, beispielsweise den Personalcomputer mit einer Tastatur und einem Bildschirm.

Die Mensch-Maschine-Schnittstelle 3 und/oder das Fahrzeug 1 können eine so genannte Fahrzeug-Head-Unit mit einem so genannten Last-Mode-Konzept aufweisen. Vorteilhaft ist bei dem Last-Mode-Konzept eine Konfigurationsmöglichkeit über die Mensch-Maschine-Schnittstelle 3 und/oder die Ansicht 17 der Homepage 15 vorgesehen. Es wird vorteilhaft abhängig von der Konfiguration ausgewählt, ob nach der Betriebsunterbrechung eine vor der Betriebsunterbrechung zuletzt wiedergegebene Medienquelle 19 oder eine Standardmedienquelle 21 wiedergegeben wird. Bei der Medienquelle 19 kann es sich insbesondere um einen Musiktitel einer Audio-CD, einer Speichervorrichtung und/oder Audio-Kassette handeln. Bei der Standardmedienquelle 21 kann es sich insbesondere um einen über die Kommunikationswolke 7 beziehbaren, einer Aktualisierung unterworfenen digitalen Inhalt handeln. Bei der Standardmedienquelle 21 kann es sich beispielsweise um aktuelle Nachrichten, beispielsweise Sportnachrichten, politische Nachrichten und/oder ähnliches handeln. Alternativ und/oder zusätzlich kann es sich bei der Standardmedienquelle 21 auch um einen Briefkasten des Bedieners des Fahrzeugs handeln, beispielsweise um einen SMS-Briefkasten, einen E-Mail-Briefkasten und/oder ähnliches. Unter Wiedergeben kann insbesondere eine akustische und/oder optische Wiedergabe bzw. Darstellung der Standardmedienquelle 21 und/oder der Medienquelle 19 verstanden werden. Bei der Standardmedienquelle 21 kann es sich beispielsweise um so genanntes Audio- und/oder Videostreaming handeln, wobei diese über die Kommunikationswolke 7 jederzeit aktuell bereitgehalten werden können. Alternativ und/oder zusätzlich kann es sich bei der Standardmedienquelle 21 um Verkehrslageinformationen, Nachrichten in verschiedenen Kategorien, insbesondere Wirtschaft, Politik, Kultur, Wetter und/oder ähnliches handeln. Dem Bediener des Fahrzeugs 1 kann somit nach der Betriebsunterbrechung, also bei einem Starten des Fahrzeugs 1 anstatt der zuletzt wiedergegebenen Medienquelle 19 beispielsweise über die Standardmedienquelle 21 eine Zusammenfassung von Tagesnachrichten angeboten bzw. wiedergegeben werden.

Bei der Homepage 15 handelt es sich um eine virtuelle Repräsentanz des Fahrzeugs 1. Diese erlaubt vorteilhaft den Zugriff auf Fahrzeugdaten über die Kommunikationswolke 7, insbesondere das Internet. Die Homepage 15, die auch als Fahrzeug-Homepage bezeichnet werden kann, wird auf dem Server 13 betrieben und ist unabhängig von dem Fahrzeug 1 erreichbar, vorteilhaft auch während der Betriebsunterbrechung des Fahrzeugs 1, also wenn dieses abgestellt ist. Alternativ und/oder zusätzlich können über die Homepage 15 weitere Daten, beispielsweise ein Ladezustand von Batterien, abgefragt werden. Vorteilhaft kann auch die Konfiguration der Medienwiedergabevorrichtung 5 erfolgen. Die Konfiguration der Medienwiedergabevorrichtung 5 bietet grundsätzlich die Möglichkeit, die zuletzt abgespielte Medienquelle 19 oder die Standardmedienquelle 21 nach der Betriebsunterbrechung wiederzugeben.

Es ist möglich, die Auswahl zwischen der Medienquelle 19 und der Standardmedienquelle 21 fest konfiguriert vorzugeben und/oder zeitabhängig und/oder ortsabhängig und/oder anderweitig kontextabhängig zu konfigurieren.

Alternativ und/oder zusätzlich ist es möglich, die Konfiguration im Fahrzeug über die Mensch-Maschine-Schnittstelle 3 oder über die Ansicht 17 der Homepage 15, also unabhängig von dem Fahrzeug 1 vorzunehmen. Die Konfiguration kann entweder einmalig und dann gültig bis auf Widerruf und/oder jeweils neu erfolgen.

Alternativ und/oder zusätzlich kann es sich bei der Standardmedienquelle 21 auch um eine nicht einer Aktualisierung unterworfenen Medienquelle handeln, beispielsweise einer fest vorgebbaren Begrüßungsmelodie, die jeweils nach der Betriebsunterbrechung abgespielt wird.

Alternativ und/oder zusätzlich kann die Konfiguration so erfolgen, dass die Standardmedienquelle 21 bevorzugt nach der Betriebsunterbrechung wiedergegeben wird, jedoch nur dann, falls diese eine Aktualisierung erfahren hat und/oder nicht bereits in der aktuell vorliegenden Form wiedergegeben wurde. Vorteilhaft kann so vermieden werden, dass ein identischer Inhalt der Standardmedienquelle 21 doppelt wiedergegeben wird.

Alternativ und/oder zusätzlich kann die Konfiguration der Medienwiedergabevorrichtung 5 so erfolgen, dass zunächst die Standardmedienquelle 21 nach der Betriebsunterbrechung und daran anschließend die kurz vor der Betriebsunterbrechung zuletzt wiedergegebene Medienquelle 19 wiedergegeben werden.

Bezugszeichenliste

1
Fahrzeug
3
Mensch-Maschine-Schnittstelle
5
Medienwiedergabevorrichtung
7
Kommunikationswolke
9
Daten
11
Datengerät
13
Server
15
Homepage
17
Ansicht der Homepage
19
Medienquelle
21
Standardmedienquelle