Title:
2-point water spirit level, has seal plates exhibiting height of body or forming defined projection on side inclined to measurement surface, where body is held remote from measurement surface at equal distance in parallel manner
Kind Code:
A1


Abstract:
The spirit level has a body in form of a C Profile and resting on a measurement surface at a bar-side. A spacing of the body of the measurement surface is reached by two end parts affixed at ends of the body. Seal plates exhibit height of the body or form a defined projection on a side inclined to the measurement surface. The body is held remote from the measurement surface at equal distance in a parallel manner. The measurement surface is marked by the body of the spirit level. A slot cut is provided with a scaling in the body.



Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102010044225A
Publication Date:
03/08/2012
Filing Date:
09/03/2010
Assignee:
Franqué, Rainald von, 85635 (DE)
International Classes:



Foreign References:
EP10524772000-11-15
Claims:
1. Wasserwaage dessen Korpus die Form eines C-Profils hat und stegseitig nicht plan auf der Messfläche aufliegt. Der Abstand des Korpus von der Messfläche wird erreicht durch zwei am jeweiligen Ende des Korpus befestigte Endstücke (sog. Abschlussplatten) die die Höhe des Korpus besitzen aber auf der der Messfläche zugeneigten Seite einen definierten Überstand bilden und dadurch den Korpus von der Messfläche mit gleichem Abstand parallel entfernt halten.

2. Wasserwaage die über Vorrichtungen verfügt mit dessen Hilfe sich durch den Korpus der Wasserwaage die Messfläche markieren lässt. Diese Vorrichtung kann ein mit einer Skalierung in den Korpus geschnittener Schlitz (ggf. konisch geschnitten) sein und/oder mit einer Skalierung versehene Bohrungen (ggf. konisch gebohrt) durch die ein Stift durchgeführt werden kann um die hinter der Wasserwaage befindliche Messfläche zu markieren.

Description:
Stand der Technik

Handelsübliche Wasserwaagen sind ein Prüfgerät mit ein oder zwei Libellen (auch mehr sind möglich), aus Aluminium, wasserunempfindlichem, stabilem Hartholz, Aluminiumguss, Kunststoff o. ä. mit einer oder zwei Messflächen eingelassen sind. Diese Messflächen können gefräst oder beschichtet sein. Bei zwei Libellen sind diese senkrecht zueinander so eingebaut, dass man sowohl die Horizontale als auch die Vertikale einer Oberfläche überprüfen kann.

Mängel der bisherigen Ausführunga) Unebenheit

Wasserwaagen werden aus fluchtrechten Profilen hergestellt. Dies bedeutet, dass die Fläche der zu prüfenden Oberfläche plan sein muss. Sofern die Wasserwaage an einer konkaven Fläche angelegt wird können die Messergebnisse verfälscht werden, weil die Wasserwaage lediglich an einem Punkt (Hochpunkt) aufliegt statt plan auf der Oberfläche aufzuliegen. Erforderlich sind allerdings stets zwei Punkte sofern die zu prüfende Oberfläche nicht plan ist.

b) Entfernungs- bzw. Längenmessung

Wasserwaagen werden als fluchtrechte Körper hergestellt die es lediglich ermöglichen zu prüfen ob zwei oder mehrere markierte Punkte oder Linien auf dem Auflagegrund in der Horizontalen bzw. Vertikalen sind.

Das Markieren von Punkten in definierten Abständen ist nicht oder nur unzulänglich möglich (z. B. Ausrichten und Markieren von Bohrlöchern für zwei oder mehrere Löcher in der Horizontalen oder Vertikalen).

Darstellung der Erfindung

Der Korpus der Wasserwaage wird aus einem stabilen C-förmigen Profil hergestellt. In dem oberseitigen Flansch bzw. unter Einbezug des Steges wird die (erste) Libelle zur Prüfung der Horizontalen befestigt. Jeweils an beiden Enden der Wasserwaage wird ein Endstück befestigt. Das eine Endstück ist lediglich ein „Abschluss” des Profils in Form einer rechteckigen befestigten Platte die dies Stabilität des C-Profils sicherstellt. Das andere Endstück ist einerseits ein Abschlusskörper der die Stabilität des C-Profils sicherstellt und enthält die zweite Libelle zur Messung der Vertikalen.

Die beiden Endstücke seinen „Abschlussplatten” genannt. Die Länge der Abschlussplatten entspricht der Höhe h des C-Profils. Die Breite der Abschlussplatten entspricht der Länge der Flansche b zuzüglich 1–2 mm. Sie werden so an dem Profil befestigt, dass die Platten mit den Flanschen einen Abschluss bilden und parallel zum Steg um 1–2 mm „überstehen”. Durch die Abschlussplatten wird der Korpus der Wasserwaage stegseitig um ca. 1–2 mm von der zu prüfenden Oberfläche entfernt gehalten.

In dem Steg der Wasserwaage wird ein ggf. konische geschnittener Schlitz (mittig im gleichen Abstand zu beiden Flanschen) über die maximale Länge hergestellt ohne die Stabilität der Wasserwaage zu beeinträchtigen. An diesem Schlitz wird eine Skalierung angebracht die es ermöglicht Punkte auf dem Untergrund mit einer definierten Entfernung zu markieren unter Einhaltung der Horizontalen bzw. der Vertikalen.

Darüber hinaus erhält der Steg Bohrungen (mittig im gleichen Abstand zu Schlitz bzw. Flansche) in einem zu definierend Abstand voneinander – z. B. 5 cm. Diese ggf. konisch gebohrten Bohrungen ermöglichen es Punkte auf dem Untergrund mit einem aus der Skalierung ablesbaren Abstand zu markieren unter Einhaltung der Horizontalen bzw. der Vertikalen.

Siehe hierzu auch Anlage 6-Zeichnungen.

Ausführungs-/Nutzungsbeispiel

Die Wasserwaage kann an planen und leicht unebenen Oberflächen genutzt werden. Die „Abschlussplatten” ermöglichen es die Wasserwaage an unebenen Flächen anzulegen und Horizontale oder Vertikale zu prüfen. Dies wird dadurch ermöglicht, dass die Wasserwaage lediglich an den beiden Endpunkten bzw. der Kanten der „Anschlussplatten” an der zu prüfenden Fläche aufliegt bzw. diese berührt.

Durch den in dem Steg vorhanden Schlitz kann auch eine horizontale bzw. vertikale Linie auf dem Untergrund mit Hilfe eines Stiftes gezogen werden. Weiterhin können Markierungen in einem zu wählenden Abstand durch den Schlitz auf dem Untergrund markiert werden. Durch die vorhandenen Bohrungen können Markierungen entsprechend des Rasters an dem Untergrund angebracht werden.

Sollen zwei Bohrungen in der Horizontalen in eine Wand – beispielsweise für das Anbringen eines Spiegels – markiert werden, kann entweder aus der Skalierung die Entfernung abgegriffen werden und die beiden Punkte markiert werden. Andererseits ist es möglich die im definierten Abstand vorhanden Bohrungen im Steg zu benutzen. Hierbei ist es relativ einfach – unter Sicherstellung der Einhaltung der Horizontalen (bzw. der Vertikalen) die Punkte zu markieren die anschließend gebohrt werden sollen. Dies ist besonders vorteilhaft wenn der erste Punkt bereits (willkürlich) definiert ist. Dann lässt sich die Wasserwaage anlegen und entweder mit den Rasterpunkten oder mithilfe des Schlitzes der zweite Punkt markieren.