Title:
Wireless communication system selecting method for home appliance, involves determining aggregate characterization of data collection unit within use environment using quality of radio frequency link at set of different locations
Kind Code:
A1


Abstract:
The method involves establishing a radio frequency link between data collection units at a set of different locations within a use environment. Quality of the radio frequency link is characterized at a set of different locations such that the quality of the radio frequency link is partially based on path loss within the use environment. An aggregate characterization of the one of the data collection units within the use environment is determined using the quality of the radio frequency link at the set of different locations. An independent claim is also included for a system for characterizing radio communications quality associated with a use environment.



Inventors:
Dykema, Kurt A. (Holland, Mich., US)
Guthrie, Warren (West Olive, Mich., US)
Jeffery, Randell L. (Stevensville, Mich., US)
McCoy, Richard A. (Stevensville, Mich., US)
Morrell, Michael A. (Hudsonville, Mich., US)
Whipple, Andrew D., St. Joseph (Mich., US)
Application Number:
DE102009040174
Publication Date:
04/08/2010
Filing Date:
09/04/2009
Assignee:
Whirlpool Corp. (a Delaware Corp.) (Benton Harbor, Mich., US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Ruschke Madgwick Seide & Kollegen Patent- und Rechtsanwälte (München, 81925)
Claims:
1. Verfahrenen zum Auswählen eines drahtlosen Kommunikationssystems zur Verwendung in einem Haushaltsgerät auf der Basis von Pfadverlust innerhalb der Verwendungsumgebung, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
Bereitstellen einer ersten Datenerfassungseinheit und einer zweiten Datenerfassungseinheit, wobei jede der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit einen drahtlosen Transceiver umfasst und zur drahtlosen Kommunikation untereinander geeignet ist;
körperliches Bewegen der ersten Datenerfassungseinheit zu jeder einer Vielzahl von unterschiedlichen Orten innerhalb der Verwendungsumgebung, die in Zusammenhang mit der Verwendung des Haushaltsgerätes stehen;
Aufbauen einer Hochfrequenzverbindung zwischen der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit an jedem einer Vielzahl von unterschiedlichen Orten innerhalb der Verwendungsumgebung; und
Charakterisieren der Qualität der Hochfrequenzverbindung an jedem der Vielzahl von unterschiedlichen Orten, wobei die Qualität der Hochfrequenzverbindung zumindest zu einem Teil auf dem Pfadverlust innerhalb der Verwendungsumgebung basiert;
Bestimmen einer aggregierten Charakterisierung der ersten Datenerfassungseinheit innerhalb der Verwendungsumgebung unter Verwendung der Qualität der Hochfrequenzverbindung an jedem der Vielzahl von unterschiedlichen Orten.

2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die aggregierte Charakterisierung eine Wahrscheinlichkeit ist, dass die erste Datenerfassungseinheit eine adäquate Hochfrequenzverbindung innerhalb der Verwendungsumgebung bereitstellt.

3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Verwendungsumgebung ein Raum in einer Wohnumgebung ist.

4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem das körperliche Bewegen der ersten Datenerfassungseinheit zu jedem der Vielzahl von unterschiedlichen Orten das körperliche Bewegen der ersten Datenerfassungseinheit entlang eines vorbestimmten Pfades innerhalb des Raumes umfasst.

5. Verfahren nach Anspruch 1, das weiterhin das Aufzeichnen physikalischer Attribute umfasst, die in Zusammenhang mit jedem der Vielzahl von Orten stehen.

6. Verfahren nach Anspruch 1, das weiterhin das Auswählen einer ersten Konfiguration für den drahtlosen Transceiver der ersten Datenerfassungseinheit und den drahtlosen Transceiver der zweiten Datenerfassungseinheit für die Hochfrequenzverbindung umfasst.

7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem die erste Konfiguration eine Funktechnologieart und eine Sendeleistung umfasst.

8. Verfahren nach Anspruch 6, das weiterhin das Auswählen einer zweiten Konfiguration für den drahtlosen Transceiver der ersten Datenerfassungseinheit und den drahtlosen Transceiver der zweiten Datenerfassungseinheit und die Verwendung der zweiten Konfiguration zum Aufbau der Hochfrequenzverbindung zwischen der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit an jedem der Vielzahl von unterschiedlichen Orten innerhalb der Verwendungsumgebung umfasst.

9. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Schritt des Charakterisierens der Qualität der Hochfrequenzverbindung an jedem der Vielzahl von unterschiedlichen Orten das Bestimmen einer Signalstärke der Hochfrequenzverbindung an jedem der Vielzahl von unterschiedlichen Orten umfasst.

10. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die aggregierte Charakterisierung eine kumulative Verteilungsfunktion umfasst, die aus der Qualität der Hochfrequenzverbindung an jedem der Vielzahl von unterschiedlichen Orten abgeleitet wird.

11. Verfahren nach Anspruch 1, das weiterhin die Verwendung der aggregierten Charakterisierung der ersten Datenerfassungseinheit innerhalb der Umgebung umfasst, um die Eignung des drahtlosen Transceivers der ersten Datenerfassungseinheit zur Verwendung in dem Haushaltsgerät zu bestimmen.

12. Verfahren nach Anspruch 11, das weiterhin das Vorsehen eines Haushaltsgerätes umfasst, wobei das Haushaltsgerät einen drahtlosen Transceiver umfasst, der denselben Typ wie die erste Datenerfassungseinheit aufweist.

13. System zum Charakterisieren der Funkkommunikationsqualität, die in Zusammenhang mit einer Verwendungsumgebung steht, wobei das System umfasst:
eine erste Datenerfassungseinheit und eine zweite Datenerfassungseinheit, wobei jede der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit einen drahtlosen Transceiver umfasst, der zur Funkkommunikation untereinander geeignet ist, wenn mindestens eine der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit sich innerhalb der Verwendungsumgebung befindet;
wobei die erste Datenerfassungseinheit und die zweite Datenerfassungseinheit weiterhin zum Sammeln der Funkverbindungsqualitätsdaten für Funkverbindungen geeignet sind, die zwischen der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit hergestellt werden; und
ein Rechengerät in operativer Kommunikation mit mindestens einer der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit, wobei das Rechengerät ein Datenverarbeitungsmodul aufweist, das auf einem computerlesbaren Medium gespeichert ist, wobei das Datenverarbeitungsmodul zur Verarbeitung der Funkverbindungsqualitätsdaten geeignet ist, um eine aggregierte Charakterisierung der Funkkommunikationen innerhalb der Verwendungsumgebung bereitzustellen.

14. System nach Anspruch 13, bei dem die aggregierte Charakterisierung eine Wahrscheinlichkeit ist, dass die erste Datenerfassungseinheit eine adäquate Hochfrequenzverbindung innerhalb der Verwendungsumgebung bereitstellt.

15. System nach Anspruch 13, bei dem die Verwendungsumgebung ein Raum innerhalb einer Wohnumgebung ist.

16. System nach Anspruch 13, bei dem der drahtlose Transceiver der ersten Datenerfassungseinheit eine ausgewählte Funkeinheit aus einer Vielzahl von Funkeinheiten der ersten Datenerfassungseinheit ist.

17. System nach Anspruch 13, bei dem die Funkverbindungsqualitätsdaten eine Signalstärke der Hochfrequenzverbindung zwischen der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit an einer Vielzahl von unterschiedlichen Orten innerhalb der Verwendungsumgebung umfasst.

18. System nach Anspruch 17, bei dem die aggregierte Charakterisierung eine kumulative Verteilungsfunktion umfasst, die aus der Qualität der Hochfrequenzverbindungen an jedem der Vielzahl von unterschiedlichen Orten abgeleitet wird.

19. System nach Anspruch 13, das weiterhin eine Benutzerschnittstelle umfasst, die in Zusammenhang mit dem Rechengerät steht, um die aggregierte Charakterisierung anzuzeigen.

20. System nach Anspruch 13, bei dem das Rechengerät über den Transfer von Daten von einem entfernbaren Speichermedium in operativer Kommunikation mit mindestens einer der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit ist (1).

Description:
PRIORITÄTSANGABE

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der vorläufigen U. S. Patentanmeldung 61/095,406 mit dem Titel „SYSTEM AND METHOD FOR DETERMINING PATH LOSS IN A USE ENVIRONMENT”, die am 9. September 2008 eingereicht wurde und auf die hiermit in ihrer Gesamtheit Bezug genommen wird.

GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft das Bestimmen von Pfadverlust in einer Verwendungsumgebung. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, betrifft die vorliegende Erfindung das Bestimmen von Pfadverlust, der in Zusammenhang mit drahtloser Kommunikation steht, um die Anordnung von Haushaltsgeräten zur Verwendung in der Verwendungsumgebung zu unterstützen.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Bei hochfrequenzbasierten drahtlosen Kommunikationstechnologien kann Signalverschlechterung als Folge sowohl von Interferenz als auch von Störungen auftreten. Pfadverlust stellt ein Maß der Signalverschlechterung dar. Pfadverlust kann von vielen Aspekten der Anordnung zwischen zwei Kommunikationsknoten betroffen sein, wie etwa der Distanz, der physikalischen Interferenz, und (von) Störungen aus elektromagnetischen Quellen.

Man betrachte, zum Beispiel, das Wohnumfeld. Innerhalb des Wohnumfelds gibt es viele Beitragende zum Pfadverlust in einem drahtlosen Hochfrequenzsignal (HF), einschließlich Schwund und Mehrwegausbreitung. Ein Gerät innerhalb des Wohnumfelds kann aufgrund von Pfadverlust, oder wenn die Antenne an oder nahe einer Auslöschung positioniert ist, nicht in der Lage sein, bestimmte HF Signale zu empfangen. Innerhalb eines Wohnumfeldes können Variablen, wie etwa das Baumaterial der Wand, die Wandposition, die Möbelanordnung, die Raumgröße und andere Variablen alle den drahtlosen HF Signalempfang beeinflussen und einen nachteiligen Effekt haben. Solche Probleme werden in Fällen besonders akut, in denen ein oder mehrere der kommunizierenden Geräte stationär sind und die Antenne intern ist oder sich nicht anderweitig bewegt. Folglich wäre ein Benutzer gezwungen das gesamte Gerät zu bewegen oder auf andere Weise eine Veränderung des Pfadverlusts zu bewirken. Das ist besonders problematisch, wenn das Gerät so groß ist, wie etwa ein Haushaltsgerät, das schwer zu bewegen ist, und das ein Verbraucher im Allgemeinen an einer vorbestimmten Position behalten wollen würde.

Aus der Sicht eines Herstellers sollten vernetzte Haushaltsgeräte in der Lage sein, in einer beliebig komplexen HF-Wohnumgebung zu kommunizieren und zugleich den Kunden oder den Benutzern des Haushaltsgeräts erlauben, das Gerät zu platzieren, wo auch immer sie wollen. Folglich besteht ein Bedarf drahtlose Kommunikationssysteme für Haushaltsgeräte zu entwerfen, die es Benutzern erlauben Haushaltsgeräte, die (eine) drahtlose Kommunikation in der Wohnumgebung unterstützen, nach dem Gutdünken eines jeden Benutzers zu platzieren und zugleich sicherzustellen, dass Pfadverlust nicht Senden oder Empfangen drahtloser Kommunikationssignale zwischen den Haushaltsgeräten und anderen Geräten in der Wohnstätte wirksam ausschließt. Um dabei zu unterstützen, wird ein Verfahren und ein Gerät zum Charakterisieren des HF-Pfadverlusts in einer Verwendungsumgebung benötigt, um beim Anfertigen von Anordnungs-Entwürfen zu unterstützen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Nach einem Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Auswahl eines drahtlosen Kommunikationssystems zur Verwendung in einem Haushaltsgerät auf der Basis des Pfadverlusts innerhalb einer Verwendungsumgebung bereitgestellt. Das Verfahren umfasst das Bereitstellen einer ersten Datenerfassungseinheit und einer zweiten Datenerfassungseinheit, wobei jede der ersten Test-Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit einen drahtlosen Transceiver umfasst und zur drahtlosen Kommunikation untereinander geeignet sind. Das Verfahren umfasst weiterhin das körperliche Bewegen der ersten Datenerfassungseinheit zu jedem einer Vielzahl von unterschiedlichen Orten innerhalb der Verwendungsumgebung, die mit der Verwendung des Haushaltsgeräts in Zusammenhang stehen, den Aufbau einer Hochfrequenzverbindung zwischen der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit an jedem der Vielzahl der unterschiedlichen Orte innerhalb der Verwendungsumgebung, und das Charakterisieren der Qualität der Hochfrequenzverbindung an jedem der Vielzahl der unterschiedlichen Orte, wobei die Qualität der Hochfrequenzverbindung zumindest teilweise auf dem Pfadverlust innerhalb der Verwendungsumgebung basiert. Das Verfahren umfasst weiterhin das Bestimmen einer aggregierten Charakterisierung der ersten Datenerfassungseinheit innerhalb der Verwendungsumgebung unter Verwendung der Qualität der Hochfrequenzverbindung an jedem der Vielzahl von unterschiedlichen Orten.

Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein System zur Charakterisierung der Funkkommunikationsqualität bereitgestellt, die in Zusammenhang mit der Verwendungsumgebung steht. Das System umfasst eine erste Datenerfassungseinheit und eine zweite Datenerfassungseinheit, wobei jede der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit einen drahtlosen Transceiver umfasst und zur Funkkommunikation untereinander geeignet ist, wenn sich mindestens eine der ersten Datenerfassungseinheit oder der zweiten Datenerfassungseinheit innerhalb der Verwendungsumgebung befindet. Die erste Datenerfassungseinheit und die zweite Datenerfassungseinheit sind weiterhin dazu geeignet, Funkverbindungsqualitätsdaten von Funkverbindungen zu sammeln, die zwischen der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit hergestellt werden. Das System umfasst auch ein Rechengerät in funktionsfähiger Kommunikation mit zumindest einer der ersten Datenerfassungseinheit und der zweiten Datenerfassungseinheit, wobei das Rechengerät ein Datenverarbeitungsmodul besitzt, das auf einem von einem Computer lesbaren Medium gespeichert ist, wobei das Datenverarbeitungsmodul zur Verarbeitung der Funkverbindungsqualitätsdaten geeignet ist, um eine angesammelte Charakterisierung der Funkkommunikation innerhalb der Verwendungsumgebung bereitzustellen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt ein schematisches Blockdiagramm eines Systems zum Bestimmen des Pfadverlusts in einer Verwendungsumgebung.

2B zeigt ein zweidimensionales Diagramm eines Testortes und eines darin durchlaufenen Datenerfassungs-Probenahmepfades.

2C ist eine Darstellung eines Bedieners, der eine Datenerfassungs-Probenahme durchführt.

2D zeigt eine Tabellendarstellung von Attributen, die mit den gesammelten Datenproben in Zusammenhang stehen.

3 zeigt ein Flussdiagramm, das exemplarische Schritte und Entscheidungen in Bezug auf das Konfigurieren einer Datensammlung darstellt.

4 zeigt ein Flussdiagramm, das exemplarische Schritte und Entscheidungen in Bezug auf das Einleiten einer Datensammlung darstellt.

5 zeigt ein Flussdiagramm, das exemplarische Schritte und Entscheidungen in Bezug auf das Durchführen einer Datensammlung zwischen Master- und Slave-Datenerfassungseinheiten darstellt.

6 zeigt ein Flussdiagramm, das exemplarische Schritte und Entscheidungen in Bezug auf das Analysieren von gesammelten Datenproben darstellt.

7 zeigt ein Flussdiagramm, das exemplarische Schritte und Entscheidungen in Bezug auf das Entwickeln eines Skalierungsfaktors darstellt, der Signalstärke in eine Beziehung zum Pfadverlust bringt.

8 zeigt ein Flussdiagramm, das exemplarische Schritte und Entscheidungen in Bezug auf das Empfehlen einer Funktechnologie für eine bestimmte Verwendungsumgebung darstellt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Die folgende Offenbarung präsentiert Systeme und Verfahren zur Bestimmung des Pfadverlusts in einer Verwendungsumgebung, um die Probleme von existierenden Modellen zu beseitigen. Die hier dargelegten Beschreibungen sollen nicht erschöpfend sein oder in irgendeiner anderen Weise irgendwelche darauf basierenden Ansprüche begrenzen oder beschränken, die auf die exakten Formen und Konfigurationen gerichtet sind, die in den Zeichnungen dargestellt und in der folgenden Beschreibung offenbart sind.

Um eine Hochfrequenz-Technologie auszuwählen, die zur Verwendung in Haushaltsgeräten geeignet ist, muss eine Technologieauswahl-Methodik entwickelt werden, die einen angemessenen Vergleich mehrerer drahtloser Technologien ermöglicht. Der Pfadverlust kann dazu verwendet werden, den Grad der Dämpfung zwischen einem Sender und einem Empfänger zu repräsentieren. Ein Beitragender zum Pfadverlust in der Wohnstätte, in kommerziellen Küchen, Waschsalons und anderen Verwendungsumgebungen für Haushaltsgeräte ist Schwund und Mehrwegausbreitung, die aus Spitzen und Tälern der Signalstärke resultieren, die gebildet werden, wenn HF-Wellen wiederholt umher springen und von Objekten und Barrieren in der Verwendungsumgebung reflektiert werden. Aufgrund der Frequenzen in allgemeiner Verwendung heutzutage können Spitzen und Auslöschungen sehr nahe beieinander liegen. Ein stationäres Gerät kann nicht in der Lage sein, ein Hochfrequenz-Signal zu empfangen, wenn die Antenne in der Nähe einer Auslöschung positioniert ist. Darüber hinaus sind die Beitragenden zu Schwund und Mehrwegausbreitung für jede Verwendungsumgebung spezifisch. Variablen, wie etwa Wandbaumaterialien, Wandpositionen, Möbelmaterial und -Anordnung, Raumgröße und -Form, und die winkeligen und räumlichen Aufstellungen dazwischen können die Signalstärke und -Qualität beeinflussen. Dynamische Bedingungen, wie etwa elektromagnetische Interferenz und sich im Raum umher bewegende Personen können auch die Kommunikation zu und von den Haushaltsgeräten beeinflussen. Folglich ist es besonders vorteilhaft für Designer und Installateure von Haushaltsgeräten und drahtlosen Netzwerken, die Haushaltsgeräte verwenden, Systeme und Verfahren zu haben, um die Verwendungsumgebung besser zu verstehen.

Obwohl die Zeichnungen die genannten Ausführungsformen repräsentieren, sind die Zeichnungen nicht notwendigerweise maßstabsgetreu und bestimmte Merkmale können übertrieben (dargestellt) sein, um die gegenwärtigen Ausführungsformen besser darzustellen und zu erklären. Die hierin dargelegten Ausführungsformen beabsichtigen nicht, erschöpfend oder auf irgendeine andere Weise die Erfindung auf die exakten in der folgenden detaillierten Beschreibung offenbarten Formen zu begrenzen. Obwohl die vorliegende Erfindung zum Beispiel besonders vorteilhaft ist, wenn sie in Verbindung mit vernetzten Haushaltsgeräten verwendet wird, sind die beschriebenen Verfahren und Systeme zur allgemeineren Verwendung in Verbindung mit drahtlosen Umgebungen und drahtlosen Geräten geeignet.

Wie aus 1 ersichtlich ist, kann ein exemplarisches System 100 zur Bestimmung des Pfadverlusts in einer Verwendungsumgebung mindestens zwei Testgeräte oder Datenerfassungseinheiten 105A, 105B und einen Datenprozessor 150 umfassen. Obwohl nicht notwendigerweise physikalisch untereinander verbunden, können die Datenerfassungseinheiten 105A, 105B und der Datenprozessor 150 als Folge der Interoperabilität und der gemeinsamen Datennutzung ein System 100 bilden. Darüber hinaus können die Datenerfassungseinheiten 105A, 105B als portable oder mobile Geräte entworfen sein, um den Datenerfassungsprozess zu erleichtern. Jede Datenerfassungseinheit 105A, 105B kann eine Funkeinheit 110 umfassen, die aus einer Vielzahl von verfügbaren Funkeinheiten 115A, 115B, 115C ausgewählt werden, die geeignet sind eine Funkverbindung aufzubauen und über eine Antenne 120 zu kommunizieren. Obwohl drei verfügbare Funkeinheiten gezeigt werden, kann jede beliebige Zahl vorhanden sein. Die ausgewählte Funkeinheit 110 kann von einer zentralen Steuerungseinheit (CCU) 125 gesteuert werden. Die CCU kann eine Schnittstelle zu einem Speichermedium, wie etwa einer Speicherkarte 130, aufweisen. Eine Bedienschnittstelle 135 stellt den Zugang zu den Befehlen und den Bedienelementen der CCU 125 bereit. Ein Datenerfassungsmodul 140 kann Software-Befehle zur Steuerung der CCU 125 bereitstellen. In gleicher Weise kann ein Test-Einleitungsmodul 145 über die Bedienerschnittstelle 135 Test-Bedienelemente bereitstellen.

Jede Datenerfassungseinheit 105A, 105B kann dieselben physikalischen Elemente umfassen, kann aber über Softwarebefehle verschieden konfiguriert sein. Wie unten im Detail erörtert wird, können die Datenerfassungseinheiten 105A, 105B während des Datenerfassungsprozesses als Master- oder Slave-Gerät konfiguriert sein. Im Allgemeinen ist das Master-Gerät für das Einleiten eines Verbindungstests und für das Sammeln des gesamten Datensatzes aus gesendeten und empfangenen Daten verantwortlich. Das Slave-Gerät antwortet dem Master-Gerät indem es die empfangenen Daten zurück sendet. Das Slave-Gerät sammelt nur die empfangenen Daten, um der Möglichkeit Rechnung zu tragen, dass die Rückantwortdaten beim Master nicht ankommen.

Die verfügbaren Funkeinheiten 115A, 115B, 115C können verschiedene Hochfrequenz-Kommunikationstechnologien umfassen. Zum Beispiel kann eine Funkeinheit für drahtlose Kommunikationstechnologien, wie etwa Zwave, Zigbee, Wireless-USB, Bluetooth, WIFI, etc. vorgesehen sein. Jede Funkeinheit 115A, 115B, 115C definiert im Allgemeinen ein Kommunikationsprotokoll sowie auch zugehörige Frequenz- und Leistungseinstellungen. Im Allgemeinen können Funkeinheiten 115A, 115B, 115C, die bestimmte Technologien verwenden, nicht in der Lage sein, mit anderen Funkeinheiten 115A, 115B, 115C einer anderen Technologie(art) zu kommunizieren. Entsprechend kann die gewählte Funkeinheit jeder der Datenerfassungseinheiten 105A, 105B untereinander korrespondieren müssen. Obwohl eine Datenerfassungseinheit 105A, 105B mit nur einer verfügbaren Funktechnologie realisierbar sein kann, kann das Bereitstellen mehrerer Funktechnologien zur Vielseitigkeit der Einheit beitragen. Zum Beispiel können die Datenerfassungseinheiten 105A, 105B verwendet werden, um die optimale Funktechnologie 115A, 115B, 115C für eine bestimmte Verwendungsumgebung auszuwählen. Wenn jedoch bekannt ist, dass nur eine einzige Funktechnologie für jede Verwendungsumgebung verwendet werden wird, kann die gewählte Funkeinheit 110 dauerhaft als eine der verfügbaren Funktechnologien 115A, 115B, 115C festgelegt werden.

In einem exemplarischen Ansatz können die Funkeinheiten 115A, 115B, 115C als physikalisch eigenständige Hardwarekomponenten bereitgestellt werden. Zum Beispiel können Funkeinheitenhersteller sogenannte Entwicklungskits bereitstellen, um das Testen von einer speziellen Technologie zu unterstützen und zu vereinfachen. Das Entwicklungskit kann die Funkeinheit auf einer Platine mit Standardschnittstellen bereitstellen, wie etwa einer Busverbindung zur Verbindung mit der CCU 125 und einer Antennenverbindung zur Verbindung mit der Antenne 120. In einem solchen Ansatz kann die Auswahl der Funkeinheiten 115A, 115B, 115C deren physikalische Verbindung mit der Datenerfassungseinheit 105A, 105B umfassen. In einem anderen exemplarischen Ansatz jedoch kann die ausgewählte Funkeinheit 110 einen einzigen Funk-Schaltungssatz umfassen, der über Software konfiguriert sein kann, einer der verfügbaren Funkeinheiten 115A, 115B, 115C entsprechend zu kommunizieren. Zum Beispiel kann das Umschalten vom Kommunizieren zwischen WIFI und Zigbee eher über Software als über das Austauschen von physikalischen Komponenten gesteuert werden.

Die Antenne 120 kann eine externe Antenne sein, die mit der ausgewählten Funkeinheit 110 verbunden ist. Eine externe Antennen 120 kann den Datenerfassungsprozess erleichtern. Zum Beispiel kann die Antenne an einem Mast vorgesehen sein, der von einem Bediener bewegt werden kann. Derartige Bewegung kann die Erfassung von Daten in kontinuierlich variierten Positionen überall in der Verwendungsumgebung ermöglichen. In anderen exemplarischen Ansätzen jedoch kann die Antenne in einem äußeren Gehäuse der Datenerfassungseinheit 105A, 105B oder sogar innerhalb der Schaltung der ausgewählten Funkeinheit 110 vorgesehen sein. Die Antenne kann mit der bestimmten Funkeinheit 115A, 115B, 115C verkoppelt sein, die als ausgewählte Funkeinheit 110 verwendet wird. Zum Beispiel kann eine Funkeinheit, die im 900 MHz Frequenzbereich arbeitet, und eine Funkeinheit, die im 2,4 GHz Frequenzbereich arbeitet, Antennen 120 benötigen, die jeweils in der Lage sind, Funkkommunikationen im 900 MHz und 2,4 GHz Bereich zu empfangen und zu senden.

Die CCU 125 kann jede verallgemeinerte Verarbeitungskomponente sein, die in der Lage ist, mit der ausgewählten Funkeinheit 110, der Speicherkarte 130 und der Bedienerschnittstelle 135 zu koppeln. In einem exemplarischen Ansatz kann die CCU 125 ein universelles oder eingebettetes Computersystem mit physikalischen Schnittstellenanschlüssen für die anderen Elemente der Datenerfassungseinheit 105A, 105B bereitstellen. Die CCU 125 kann Programmspeicher zur Speicherung von Computerbefehlen umfassen, wie etwa die Befehle des Datenerfassungsmoduls 140. Der Programmspeicher kann in der Lage sein, einmal oder mehrere Male Befehle von einer anderen Quelle zu empfangen. Zum Beispiel kann der Speicher löschbar oder flashbar sein, um neue Befehle zu empfangen. In einem exemplarischen Ansatz kann der Programmspeicher von der Speicherkarte 130 verschieden sein.

Die Speicherkarte 130 umfasst im Allgemeinen ein Speichermedium relativ großer Kapazität. Darüber hinaus kann das Speichermedium entfernbar sein, so dass beliebige darauf gespeicherte Daten einem anderen Gerät zur Verfügung gestellt werden können. So genannte Flash-Speicherkarten stellen Flash-Speicher basierte Speichermedien entsprechend verschiedener physikalischer Formfaktoren und Schnittstellen, wie etwa SD, MicroSD, Compact Flash, XD Memory, etc., bereit. Anstatt einer Speicherkarte 130 können andere Speichermedien wie etwa Plattenlaufwerke zur Datenspeicherung vorgesehen sein. Darüber hinaus kann das Plattenlaufwerk entfernbar oder dauerhaft befestigt konfiguriert sein. Wenn es dauerhaft befestigt ist, kann die CCU 125 eine Schnittstelle zum Transfer der erfassten Daten oder Befehle zum Betrieb der ausgewählten Funkeinheit 110 und Antenne 120 benötigen, um die erfassten Daten drahtlos zu übertragen.

Die Bedienerschnittstelle 135 präsentiert einem menschlichen Bediener Bedienelemente der Datenerfassungseinheit. In einem exemplarischen Ansatz umfasst die Bedienerschnittstelle 135 einen Bildschirm oder Monitor, um eine grafische Benutzerschnittstelle (GUI) oder eine ähnliche Abbildung der zur Verfügung stehenden Bedienelemente darzustellen. Die Bedienerschnittstelle 135 kann mit den anderen Komponenten der Datenerfassungseinheit 105A, 105B integriert oder als eigenständiges Gerät bereitgestellt sein. In einem exemplarischen Ansatz wird die Bedienerschnittstelle 135 durch einen Handheld-Computer, der mit der CCU 125 verbunden ist, oder Ähnliches, bereitgestellt. Zum Beispiel kann ein tragbarer Computer mit der seriellen Schnittstelle der CCU 125 verbunden sein. Die Verwendung eines externen Gerätes, wie etwa eines Handheld-Computers, als Bedienerschnittstelle 135 kann die CCU 125 vereinfachen. Zum Beispiel würde die CCU 125 nur Softwarebefehle bereitstellen müssen, um auf Steuersignale und von der Benutzerschnittstelle 135 bereitgestellte Daten zu antworten.

Obwohl die Funktionen der Datenerfassungs- und Test-Einleitungsmodule 140, 145 unten im Detail erörtert werden, können die Module im Allgemeinen Softwarebefehle umfassen, um den Betrieb der Datenerfassungseinheiten 105A, 105B zu steuern. Zum Beispiel kann das Datenerfassungsmodul 140 die gewählte Funkeinheit 110 betreiben, mit anderen Datenerfassungseinheiten 105A, 105B zu kommunizieren, Daten von der Speicherkarte 130 zu speichern und zu empfangen, und Befehle von der Bedienerschnittstelle 135 zu empfangen. Das Test-Einleitungsmodul stellt Anweisungen zur Darstellung und zum Betrieb der Bedienerschnittstelle 135 bereit. Da die Bedienerschnittstelle 135 ein eigenständiges Hardware-Element sein kann, ist das Test-Einleitungsmodul 145 als damit verbundenen dargestellt. In einem anderen exemplarischen Ansatz jedoch, in dem die Bedienerschnittstelle 135 mit der Datenerfassungseinheit 135 integriert ist, kann das Test-Einleitungsmodul Anweisungen zur Steuerung der CCU 125 bereitstellen.

Der Datenprozessor 150 kann die Daten analysieren, nachdem sie von den Datenerfassungseinheiten 105A, 105B erfasst wurden. Die erfassten Daten können von dem Datenprozessor 150 über einen Speicherkartenleser 155 oder über eine Drahtlosnetzwerk-Antenne 160 empfangen werden. Die Daten können in einer Datenbank 170 gespeichert werden, um ihre Analyse zu erleichtern. Das Datenverarbeitungsmodul 175 kann Anweisungen zur Organisation und Filterung der gesammelten Daten, zur Konvertierung der Indikationen von Verbindungsqualitäts- zu Pfadverlust-Werten, zur Erzeugung von Wahrscheinlichkeitsverteilungen unter Verwendung der gesammelten Daten, zum Vergleich der erwarteten Verbindungsqualität von einer Vielzahl von Funkeinheiten 115A, 115B, 115C und zur Empfehlung einer speziellen Funkeinheit 115A, 115B, 115C für eine gegebene Verwendungsumgebung bereitstellen. Das Konfigurationsmodul 180 kann eine grafische Benutzerschnittstelle 180 zur Eingabe von Daten bereitstellen, die für die Konfiguration der Datenerfassungseinheiten 105A, 105B notwendig sind.

Der Datenprozessor 150 repräsentiert allgemeine Verarbeitungsfähigkeiten, die von einem Universal-Server-Computer oder einem Personalcomputer (PC) als auch von einem spezialisierten eingebetteten System bereitgestellt werden können. Darüber hinaus kann der Datenprozessor 150 jedes beliebige Computersystem sein, das in der Lage ist die von den Datenverarbeitungs- und Konfigurationsmodulen 175, 180 bereitgestellten Anweisungen zu verarbeiten. Obwohl sie als eigenständige Elemente dargestellt sind, kann in einem anderen exemplarischen Ansatz die Rolle des Datenprozessors 150 von einer der Datenerfassungseinheiten 105A, 105B erfüllt werden. Zum Beispiel können, ausreichende Prozessorleistung und genug Speicherplatz vorausgesetzt, die Anweisungen der Datenverarbeitungs- und Konfigurationsmodule 175, 180 konfiguriert werden, entweder auf der CCU 125 oder der Bedienerschnittstelle 135 zu laufen. Der Datenprozessor kann Software aufweisen, wie etwa ein Betriebssystem mit systemnaher Treiber-Software und dergleichen, um mit Peripheriegeräten und Kommunikationsschnittstellen zu kommunizieren, wie etwa dem Speicherkartenlaser 155 und der Antenne 160.

Die Datenbank 170 kann ein relationales Datenbank-Verwaltungssystem (Relational Database Management System = RDBMS) sein. Viele solcher Systeme, einschließlich SQL Server, Oracle und MySQL, unter anderen, sind allgemein erhältlich. Die Datenbank 170 speichert im Allgemeinen die erfassten Daten im Zeilen und Spalten Tabellenformat und kann mehrere Tabellen umfassen. Eine Zeile, oder ein Eintrag, umfasst einen oder mehrere Spalten, oder Felder, die Datenwerte für spezifisch definierte Felder halten. Zeilen können anhand der Werte von einer oder mehreren Spalten eindeutig identifiziert werden. Indices von einer oder mehreren Spalten können eingeschlossen werden, um das Suchen nach bestimmten Zeilen der Tabelle zu unterstützen.

Die CCU 125, die Bedienerschnittstelle 135 und der Datenprozessor 150 können jede beliebige Zahl von Betriebssystemen auf Benutzerebene und eingebetteten Betriebssystemen einsetzen, die den einschlägigen Fachleuten bekannt sind, einschließlich, aber in keiner Weise darauf beschränkt, der bekannten Versionen und/oder Arten des Microsoft Windows (R) Betriebssystems, des Unix Betriebssystems (zum Beispiel: das Solaris (R) Betriebssystem, das von Sun Microsystems aus Menlo Park in Kalifornien vertrieben wird), des AIX UNIX Betriebssystems, dass von International Business Machines aus Armonk, New York vertrieben wird, und dem Linux Betriebssystem. Rechengeräte können jedes aus einer Zahl von Rechengeräten umfassen, die den einschlägigen Fachleuten bekannt sind, einschließlich, ohne Einschränkung darauf, eine Workstation, einen Desktop, ein Notebook, einen Laptop oder einen Handheld-Computer oder irgendein anderes den einschlägigen Fachleuten bekanntes Berechnungsgerät.

Die CCU 125, die Bedienerschnittstelle 135 und der Datenprozessor 150 können Anweisungen umfassen, die von einem oder mehreren Verarbeitungselementen, wie etwa den oben aufgeführten, ausgeführt werden können. Computerausführbare Anweisungen können aus Computerprogrammen kompiliert oder interpretiert werden, die unter Verwendung einer Vielzahl der den einschlägigen Fachleuten bekannten Programmiersprachen und/oder Technologien erzeugt wurden, einschließlich, aber ohne Einschränkung darauf und entweder allein oder in Kombination, Java, C, C++, Visual Basic, Javascript, Perl, etc.. Im Allgemeinen empfängt ein Prozessor (zum Beispiel: ein Mikroprozessor) Anweisungen, zum Beispiel von einem Speicher, einem computerlesbaren Medium, etc., und führt diese Anweisungen aus, wobei ein oder mehr Prozesse ausgeführt werden, einschließlich eines oder mehrerer der hierin beschriebenen Prozesse. Solche Anweisungen und andere Daten können unter Verwendung einer Vielzahl von bekannten computerlesbaren Medien gespeichert und übertragen werden.

Ein computerlesbares Medium umfasst jedes Medium, das am Bereitstellen von Daten (zum Beispiel: Anweisungen) teilnimmt, die von einem Computer gelesen werden könnten. So ein Medium kann viele Formen annehmen, einschließlich, aber nicht darauf beschränkt, nicht-flüchtige Medien und flüchtige Medien. Nicht-flüchtige Medien umfassen zum Beispiel optische oder magnetische Scheiben und anderer persistenter Speicher. Flüchtige Medien umfassen dynamischen RAM-Speicher (DRAM), der typischerweise einen Hauptspeicher bildet. Gewöhnliche Arten von computerlesbaren Medien umfassen zum Beispiel eine Floppydisk, eine flexible Diskette, eine Festplatte, ein magnetisches Band, jedes andere magnetische Medium, eine CD-ROM, DVD und jedes andere optische Medium, Lochkarten, Papierband, jedes andere physikalische Medium mit Lochmustern, RAM, PROM, EPROM, FLASH-EEPROM, jeder andere Speicherchip oder (jedes andere) Speichersteckmodul, eine Trägerwelle wie hierin folgend beschrieben oder jedes andere Medium von dem ein Computer lesen kann.

Wie aus 2A und 2B ersichtlich ist, kann das offenbarte System 100 in verschiedenen Verwendungsumgebungen 200A, 200B, wie etwa den Test-Orten 205A, 205B, betrieben werden. Ein Testort 205A, 205B ist im Allgemeinen eine physikalische Struktur, wie etwa ein Wohnhaus, ein Apartment, ein Bürogebäude, etc. der Testort kann physikalisch in mehrere Räume 210A, 210B unterteilt sein. Die Räume 210A, 210B können mit Wanden oder anderen Barrieren getrennt sein, die möglicherweise Signal-Interferenz und Pfadverlust zur Folge haben könnten. Wie unten in größerem Detail erklärt wird, kann ein Verbindungstest als die Verbindungsqualität, oder die erwartete Verbindungsqualität, zwischen zwei Räumen eines Testortes für eine ausgewählte Funktechnologie 110 definiert werden. Statt sich auf die Verbindungsqualität und den Pfadverlust zwischen zwei festgelegten Punkten in dem Testort 205A, 205B zu konzentrieren, kann das System eine erwartete Verbindungsqualität erzeugen, die für jeden beliebigen Punkt in dem Raum 210A, 210B verallgemeinert ist, der dem Test unterzogenen wird. Dass mobile Wesen der Datenerfassungseinheiten 105A, 105B kann die Datenerfassung in allen Punkten der zwei Räume 210A, 210B ermöglichen. Die Datenerfassungseinheiten 105A, 105B können konfiguriert sein, die Qualität der Funkverbindung kontinuierlich zu beproben, während sie überall in den Räumen 210A, 210B transportiert werden.

Die Datenerfassungseinheiten 105A, 105B können entlang jeweiliger Pfade 220A, 220B transportiert werden. Jeder Pfad 220A, 220B kann gestaltet sein, so viele Positionen wie möglich in dem Raum 210A, 210B abzudecken. In einem alternativen Ansatz jedoch können die Pfade 220A, 220B nur Bereiche überschreiten, die wahrscheinlich Aufstelltorte für einen Drahtlosknoten sind. Zum Beispiel kann bekannt sein, dass Knoten nur entlang einer Wand aufgestellt werden. Folglich kann der Pfad 220A, 220B einfach den Wänden des Raums 210A, 210B folgen. Wie oben erklärt, können die Datenerfassungseinheiten 105A, 105B konfiguriert sein, kontinuierlich Indikationen der Verbindungsqualität entlang des Pfades 220A, 220B fortlaufend aufzunehmen.

Sogar mit den kontinuierlich aufgenommenen Indikationen der Verbindungsqualität kann es einige Punkte des Raums 210A, 210B geben, die besondere Bedeutung haben. Zum Beispiel kann ein bestimmter Punkt einen großen Betrag von Interferenz aufweisen oder einen idealen Ort für einen installierten Knoten darstellen. Entsprechend können einige Punkte entlang des Pfads 220B als gekennzeichnete Punkte 225 angezeigt werden. Die Bedienerschnittstelle 135 kann ein Bedienelement zur Anzeige, dass ein Punkt gekennzeichnet werden soll, umfassen. Die Kennzeichnung markiert lediglich die nächste Indikation der Verbindungsqualität. Jede beliebige Indikation der Verbindungsqualität, die in Zusammenhang mit einem gekennzeichneten Punkt steht, kann von dem Datenprozessor 150 herausgefiltert werden. In Abhängigkeit von der gewählten Konfiguration kann der Datenprozessor 150 nur die Indikationen der Verbindungsqualität verwenden, die in Zusammenhang mit einem gekennzeichneten Punkt stehen, die Daten ausschließen, die in Zusammenhang mit gekennzeichneten Punkten stehen, oder einen Gewichtungsfaktor auf die Daten anwenden. Alternativ kann eine Zahl, die mit einem vorbestimmten Ort oder einer spezifischen Ortsinformation korrespondiert, wie etwa Daten des Globalen Positionierungssystems (GPS), vorgesehen sein.

Ein Aspekt des Systems 100 bezieht sich auf die Zeitsteuerung der Datenerfassung während die Datenerfassungseinheiten 105A, 105B in Bewegung sind. Da die Indikation der Verbindungsqualität jedoch von der Distanz zwischen den Datenerfassungseinheiten 105A, 105B beeinflusst sein kann, können deren relative Positionen während des Datenerfassungsprozesses variiert werden müssen, um eine brauchbare Probenahme des gesamten Raums 210A, 210B zu erreichen. Wie dargestellt können die Erfassungseinheiten 105A, 105B entlang aller Pfade 220A, 220B bewegt werden, die unterschiedliche Muster haben. In einem anderen exemplarischen Ansatz jedoch können die Datenerfassungseinheiten 105A, 105C mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegt werden. Um die Bediener beim Bewegen der Datenerfassungseinheiten mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu unterstützen, kann die Bedienerschnittstelle 135 ein hörbares oder visuelles Schrittsteuersignal ausgeben. Alternativ kann die Bedienerschnittstelle Wegleitung oder Anweisungen bereitstellen.

Wie in 2B dargestellt ist, können die Verbindungstests zwischen verschiedenen Stockwerken 215A, 215B, 215C eines mehrstöckigen Testortes 205B mit unterschiedlichen Pfaden 220A, 220B, 220C durchgeführt werden, die in Zusammenhang mit verschiedenen Datenerfassungseinheiten 105A, 105B, 105C stehen. 2B veranschaulicht weiterhin, dass der Pfad 220A einer Datenerfassungseinheit 105A eine vertikale Bewegung umfassen kann. Obwohl dies nicht in drei Dimensionen dargestellt ist, ist es jedoch selbstverständlich, dass die Pfade in dem Testort 205A der 2A auch vertikale Bewegungen umfassen könnten. Zusätzlich umfasst 2B mehr als zwei Datenerfassungseinheiten 105A, 105B, 105C. Selbst wenn mehr als zwei Datenerfassungseinheiten 105A, 105B, 105C verwendet werden, wird einen Verbindungstest typischerweise nur zwischen zwei Einheiten durchgeführt, z. B. 105A und 105C. Wie unten erörtert werden wird, kann die dritte Einheit 105B, wenn notwendig, als Brücke zwischen den Einheiten 105A und 105C, die an dem eigentlichen Verbindungstest beteiligt sind, verwendet werden.

Einige funkbasierte Kommunikationstechnologien 115 können sogenanntes Maschenvernetzen anwenden. Das Maschenvernetzen ist dafür bekannt, dass es jedem kommunizierenden Knoten erlaubt, die Kommunikationen (Nachrichten) an jeden beliebigen anderen Knoten innerhalb seiner Umgebung zu leiten. Jede Kommunikation hat einen identifizierten Empfänger, so dass die Kommunikation von einem Knoten zum nächsten springen kann, bis sie den beabsichtigten Empfänger erreicht. Wenn die gewählte Funkeinheit 110 zum Maschenvernetzen in der Lage ist, kann das Test-Einleitungsmodul eine Maschenvernetzungs-Auswahloption in der Bedienerschnittstelle 135 darstellen. Ob das Maschenvernetzen eingeschaltet ist, kann auch ein Test-Attribut sein, das in Verbindung mit den Daten gespeichert wird. Zusätzlich können die Daten die Anzahl der Sprünge aufzeichnen, die benötigt wurden um den Zielknoten zu erreichen. Indem die Anzahl der Sprünge aufgezeichnet wird, können die Daten später gefiltert und analysiert werden, um zu bestimmen, ob das Hinzufügen eines Maschenknotens die Verbindungsqualität zwischen zwei Endpunktknoten verbessern würde.

Wie aus 2C ersichtlich ist, kann ein menschlicher Bediener 255 an dem Datenerfassungsprozess teilnehmen. Obwohl 2C nur einen Bediener 255 darstellt, wird ein Testort 205 typischerweise mehr als einen Bediener aufweisen, oder zumindest zwei Datenerfassungseinheiten unabhängig davon, ob die Einheiten von einem Bediener betreut werden. Zum Beispiel kann der Bediener 255, während er die Datenerfassungseinheit 105A und eine angeschlossene Antenne 120 trägt, einen Gehpfad 260 überschreiten. Wie oben erörtert kann der Pfad der Gestaltung des getesteten Zimmers folgen. Zusätzlich kann der Bediener seine Gehgeschwindigkeit variieren, um weiterhin die Position der Datenerfassungseinheit 105A in Bezug auf die andere Datenerfassungseinheit 105B zu variieren. Zusätzlich zum Gehen kann die Position der Antenne 120 durch den Bediener 255 variiert werden, um eine zusätzliche Antennenbewegung 265 bereitzustellen. Zum Beispiel könnte der Bediener 255 während des Gehens die Antenne in einem kreisförmigen Muster schwenken.

Wie oben angemerkt, können Indikationen der Verbindungsqualität, wie etwa der Pfadverlust, (selbst) bei einer nur kleinen Änderung der Knotenanordnung stark variieren. Entsprechend kann das Bewegen der Antenne während des Testens die Erfassung von vielen Datenpunkten ermöglichen, und dabei beliebige Spitzen und Täler in der Verbindungsqualität berücksichtigen. Eine beliebige Bewegung 265 kann ausreichend sein. Eine Bewegung, die die Antenne in wahrscheinlichen Installationspositionen positioniert, kann jedoch ideale Ergebnisse liefern. Wenn zum Beispiel bekannt ist, dass die Antenne nie mehr als 4 Fuß vom Boden und nicht mehr als 4 Fuß von der Wand entfernt ist, kann die Antennenbewegung 265 jedem beliebigen Muster innerhalb dieser Grenzen folgen. Es ist selbstverständlich, dass kein spezieller Bedarf für einen menschlichen Bediener 255 besteht. Zum Beispiel kann ein automatisiertes oder roboterartiges Gerät, das in der Lage ist, den Testort 205 zu bewältigen, verwendet werden, die Datenerfassungseinheit 105A und die Antenne 120 zu tragen.

Wie aus 2D ersichtlich ist, führen die Tabellen 270 Orts-Attribute 275 und Test-Attribute 280 auf, die von dem Konfigurationsmodul 180 in der Datenbank 170 festgeschrieben werden können. Die Orts-Attribute 275 können für jeden definierten Test an einem speziellen Ort festgeschrieben werden. Die Attribute können strukturelle Information über den Ort 205 genau beschreiben. Zum Beispiel können die Test-Attribute 280 für jeden Satz von Gebieten festgeschrieben werden, die innerhalb eines gegebenen Ortes getestet werden. Wenn die Tests zum Beispiel zwischen zwei Räumen eines Ortes durchgeführt werden, können die Attribute 280 die Zahl von zwischen den Räumen liegenden Zwischenwänden, die Wandkonstruktionen und die allgemeine Größe des Raums, etc. aufzeichnen. Sowohl der Ort als auch die Test-Attribute 275, 280 können dazu verwendet werden, die erfassten Daten auszuzeichnen. Durch das Auszeichnen der Daten können sie dazu verwendet werden, davon verschiedene Verwendungsumgebungen mit entsprechenden Eigenschaften zu simulieren. Zum Beispiel können Daten, die in einer Einfamilien-Wohnstätte mit einer Ziegel-Außenwand gesammelt wurden, in der Lage sein die Verbindungsqualität vorherzusagen, die in einer anderen Verwendungsumgebung erwartet würde, die eine Einfamilien-Wohnstätte mit einer Ziegel-Außenwand ist. Wie unten genau beschrieben werden wird, können die Attribute 275, 280 festgesetzt werden bevor irgendeine Datenerfassung durchgeführt wird.

Eine Zahl von Verfahren kann unter Verwendung des oben beschriebenen Systems 100 durchgeführt werden. Die Verfahren können vorläufige Konfigurationsschritte, Datenerfassungsschritte und Nach-Datenerfassungsschritte umfassen. In Kombination können die Verfahren in der Lage sein, eine Gesamt-Indikation der Verbindungsqualität für eine Vielzahl von verfügbaren Funkeinheiten 115 zu bestimmen. Ein Vergleich der Gesamt-Indikationen der Verbindungsqualität kann verwendet werden, um eine optimale Funkeinheit 115 zu bestimmen. Das Auszeichnen der gesammelten Daten kann eine Vorhersage der Verbindungsqualität für eine gegebene Funkeinheit 115 in einer entsprechenden Verwendungsumgebung ermöglichen.

3 ist ein Flussdiagramm, das exemplarische Schritte und Entscheidungen darstellt, die in Zusammenhang mit einem Konfigurationsprozess 300 stehen. Der Datenprozessor 150 kann ein computerlesbares Medium umfassen, das Anweisungen zur Durchführung bestimmter hierin beschriebener Operationen gespeichert hat, einschließlich einiger oder aller Operationen, die mit Bezug auf den Prozess 300 beschrieben sind. Zum Beispiel können einige oder alle dieser Anweisungen in einem Konfigurationsmodul 180 enthalten sein. Einige Schritte des Prozesses 300 können Bedienereingaben und -Interaktionen umfassen. Jedoch ist es selbstverständlich, dass voll automatisierte oder andere Arten programmatischer Techniken Schritte durchführen können, die Bedienereingaben umfassen. Im Allgemeinen bereitet der Konfigurationsprozess 300 die Datenbank 170 darauf vor, Daten einer bestimmten Verwendungsumgebung zu empfangen, und kann auch die Datenerfassungseinheiten mit den Verbindungstests konfigurieren, die an einem bestimmten Ort durchgeführt werden sollen. Das Konfigurationsmodul 180 kann eine grafische Benutzeroberfläche zur Datenbank 117 bereitstellen, um die Konfigurationsdaten einzugeben. Obwohl als ein Modul 180 des Datenprozessors 150 dargestellt, könnte der Konfigurationsprozess auf der Bedienerschnittstelle 135 durchgeführt werden.

Der Prozess 300 beginnt bei Schritt 305, in dem ein Testort oder eine Verwendungsumgebung definiert werden kann. Der Testort kann ein Gebäude oder eine andere Struktur sein, wo ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk installiert werden wird. Ein eindeutiges Kennzeichen kann mehrere definierte Testorte unterscheiden. Das eindeutige Kennzeichen kann eine Adresse, der Name des den Test durchführenden Bedieners oder irgendeine andere alphanumerische Gruppe oder Zeichen sein.

Als Nächstes, im Schritt 310, können physikalische Attribute 275 des Ortes aufgezeichnet werden. Wie oben erörtert, können die physikalischen Eigenschaften 275 eine Klasse einer Struktur genauso wie strukturelle Details identifizieren, wie etwa das beim Bau verwendete Material. Zum Beispiel können die physikalischen Attribute 275 den Ort als ein Bürogebäude mit einer Stahlgerüstkonstruktion und Ziegel-Außenwänden identifizieren.

Als Nächstes, im Schritt 315, können ein oder mehrere Verbindungstests für den Ort definiert werden. Ein Verbindungstest identifiziert im Allgemeinen den Ort einer Datenerfassungseinheit 105a in Bezug auf eine andere 105b. Zum Beispiel kann ein Ort mehrere Räume haben, die durch alphanumerische Kennungen identifiziert werden können. Folglich kann zum Beispiel ein Verbindungstest zum Testen zwischen einer Küche und einem Waschraum in einer Wohnstätte definiert werden.

Als Nächstes, im Schritt 320, können physikalische Attribute 280, die dem Verbindungstest entsprechen, aufgezeichnet werden. Wie oben erörtert, können die physikalischen Attribute 280 die Zahl der Zwischenwände zwischen den Datenerfassungseinheiten 105, die innere Wandkonstruktion, die allgemeine Größe des Raums, etc. umfassen. Diese Attribute 280 können mit beliebigen der erfassten Daten in Zusammenhang stehen, um die Ergebnisse eines anderen Verbindungstest an einem Ort mit entsprechenden Attributen vorherzusagen.

Als Nächstes, im Schritt 325, kann bestimmt werden, ob mehr Verbindungstests definiert werden müssen. Zum Beispiel kann nach dem Speichern der ersten Verbindungstests und der zugehörigen Attribute die Bedienerschnittstelle des Konfigurationsprozesses 300 den Bediener auffordern, optional einen weiteren Verbindungstest zu erzeugen ein Ort kann eine Vielzahl von Räumen aufweisen und der Bediener kann wünschen, Tests zwischen jeder Kombination von Räumen durchzuführen. Im Allgemeinen erhöht sich die Zahl von Verbindungstests mit der Zahl der zu testenden Orte exponentiell. Die Zahl der Verbindungstests kann gemäß der Formel (Zahl der Testorte)2 – (Zahl der Testorte) berechnet werden. Zum Beispiel würden 6 Testorte 30 zu definierende Verbindungstests erfordern. Wenn mehr Verbindungstests definiert werden sollen, kann der Prozess 300 zum Schritt 315 zurückkehren. Wenn keine weiteren Verbindungstests mehr definiert werden müssen, kann der Prozess 300 mit dem Schritt 330 fortfahren.

Im Schritt 330 kann bestimmt werden, ob mehr Testorte definiert werden müssen. Zum Beispiel kann ein Bediener 255 zu einem Zeitpunkt eine Vielzahl von Testorten vorladen. Ein Bediener 255 kann beabsichtigen, Verbindungsqualitätsuntersuchungen an einer Zahl von Orten außerhalb des Geländes durchzuführen und kann wünschen, alle Orte vorzudefinieren, um das Erfordernis zu vermeiden, zwischen den Tests am Datenprozessor 150 zu arbeiten. In einem weiteren exemplarischen Ansatz jedoch, in dem der Konfigurationsprozess 300 auf der Bedienerschnittstelle 135 durchgeführt werden kann, kann das Vordefinieren nicht so wichtig sein. Wenn mehr Testordner definiert werden sollen, kann der Prozess 300 zum Schritt 305 zurückkehren. Wenn jedoch keine weiteren Tests mehr zu definieren sind, endet der Prozess 300.

4 ist ein Flussdiagramm, das die exemplarischen Schritte und Entscheidungen darstellt, die in Zusammenhang mit einem Datenerfassungs-Einleitungsprozess stehen. Die Bedienerschnittstelle 135 kann ein computerlesbares Medium umfassen, das Anweisungen zur Ausführung bestimmter hierin beschriebener Operationen gespeichert hat, einschließlich einiger oder aller Operationen, die mit Bezug auf den Prozess 400 beschrieben sind. Zum Beispiel können einige oder alle dieser Anweisungen in dem Test-Einleitungsmodul 145 eingeschlossen sein. Einige Schritte des Prozesses 400 können Bedienereingaben und -interaktionen umfassen. Jedoch ist es selbstverständlich, dass voll automatisierte oder andere Arten programmatischer Techniken Schritte durchführen, die Bedienereingaben umfassen.

Der Prozess 400 kann im Schritt 405 beginnen, in dem Test-Konfigurationsdaten auf die Datenerfassungseinheit 105 geladen werden. In einem exemplarischen Ansatz kann die Handheld-Computer basierende Bedienerschnittstelle 135 eine serielle Verbindung zur Kopplung und zum Austausch von Daten mit der Datenbank 170 und der CCU 125 bereitstellen.

Als Nächstes, im Schritt 410, kann die Bedienerschnittstelle 135 dem Bediener 255 eine Liste von definierten Orten zur Auswahl präsentieren. Der Bediener 255 kann die Bedienerschnittstelle verwenden, um einen geeigneten Ort aus den bereitgestellten Wahlmöglichkeiten auszuwählen. An das Auswählen eines Ortes anschließend, kann der Bediener 255 aufgefordert werden einen speziellen Test auszuwählen, der definiert wurde. Zum Beispiel kann der Bediener 255 einen Test auswählen, der für das Testen der Verbindungsqualität zwischen einem Badezimmer und einem Waschraum des gewählten Ortes definiert wurde.

Als Nächstes, im Schritt 415, können Testparameter festgelegt werden. Wie oben erörtert, können die Datenerfassungseinheiten entweder als Master- oder als Slave-Gerät konfiguriert sein. Das Master-Gerät initiiert im Allgemeinen einen Test und sammelt den gesamten Satz von Verbindungstest-Daten. Das Slave-Gerät antwortet dem Master-Gerät und speichert jegliche Daten, die es vom Master empfängt. Ferner kann in einem Test, der mehr als zwei Datenerfassungseinheiten 105 umfasst, das Maschenvernetzen eingeschaltet sein. Statt zum Beispiel zu verlangen, dass Datenerfassungseinheiten Verbindungen direkt von einer Einheit 105 zu einer anderen (Einheit) 105 aufbauen, kann es dazwischenliegenden Einheiten gestattet sein, die Verbindung zu überbrücken oder zu vermaschen. Die Testparameter können in Zusammenhang mit beliebigen erfassten Daten stehen. Wenn ferner das Vermaschen eingeschaltet ist, können die gesammelten Daten eine Indikation der Zahl von dazwischenliegenden Einheiten speichern, die benötigt wurden, um eine Verbindung aufzubauen.

Als Nächstes, in Schritt 415, können die Konfigurationsdaten der Datenerfassungseinheit 105 bereitgestellt werden. Zum Beispiel kann der Handheld-Computer, der als Bedienerschnittstelle 135 agiert, eine serielle Verbindung zur CCU 125 aufrechterhalten. Nach der Auswahl eines Tests können die Konfigurationsdaten über die Schnittstelle an die CCU 125 übertragen werden. Wie unten erörtert wird, kann die CCU 125 die Konfigurationsdaten verwenden, um die gesammelten Verbindungsqualitäts-Daten auszuzeichnen.

Als nächstes, im Schritt 425, kann der Bediener 255 den gewählten Test einleiten. Die Bedienerschnittstelle 135 kann ein Bedienelement bereitstellen, das von dem Bediener 255 ausgewählt werden kann, um den Test einzuleiten.

Als Nächstes, in Schritt 430, kann die Bedienerschnittstelle 135 dem Bediener 255 eine Rückmeldung bereitstellen. Zum Beispiel kann die Bedienerschnittstelle 135 über die zwischen den Datenerfassungsgeräten 105 ablaufenden Datentransfers berichten. Es kann ein Countdown-Zeitzählwerk, oder dergleichen vorgesehen sein, das die verbleibende Zeit für den Test anzeigt. Zusätzlich kann die Bedienerschnittstelle 135 visuelle oder hörbare Signale bereitstellen, die der Bediener 255 verwenden kann, um in einer geeigneten Geschwindigkeit zu gehen.

Als Nächstes, im Schritt 435, kann bestimmt werden, ob (noch) mehr Tests durchzuführen sind. Zum Beispiel kann der Bediener 255 dazu aufgefordert werden, einen weiteren Test zur Vervollständigung auszuwählen. Wenn es (noch) verbleibende Tests durchzuführen gibt, kann der Prozess 400 zum Schritt 410 zurückkehren. Wenn es jedoch keine verbleibenden Tests gibt, kann der Prozess 400 enden.

5 ist ein Flussdiagramm, das exemplarische Schritte und Entscheidungen darstellt, die in Zusammenhang mit dem Durchführen einer Datenerfassung zwischen Master- und Slave-Datenerfassungseinheiten stehen. Die CCU 125kann ein computerlesbares Medium umfassen, in dem Anweisungen zur Durchführung bestimmter hierin beschriebener Operationen gespeichert sind, einschließlich einiger oder aller Operationen, die mit Bezug auf den Prozess 500 beschrieben sind. Zum Beispiel können einige oder alle dieser Anweisungen in dem Datenerfassungsmodul 140 umfasst sein.

Der Prozess 500 beginnt im Schritt 505, wenn die CCU der Datenerfassungseinheit 105 die Test-Konfigurationsdaten und das Einleitungs-Signal von der Bedienerschnittstelle empfängt, wie dies oben mit Bezug auf den Prozess 400 beschrieben wurde.

Als Nächstes, im Schritt 510, kann bestimmt werden, ob die Datenerfassungseinheit 105 als Master- oder Slave-Gerät agiert. Wie oben dargelegt, kann die Datenerfassungseinheit 105 identische Hardware und Software umfassen, ungeachtet dessen, ob es ein Master oder Slave in dem Datenerfassungsprozess ist. Die Konfigurationsdaten können einen Hinweis bereitstellen, ob die Einheit als Master- oder als Slave-Gerät arbeiten soll. Wenn die Einheit ein Slave-Gerät ist, kann der Prozess zum Schritt 542 springen. Wenn die Einheit jedoch ein Master-Gerät ist, kann der Prozess zum Schritt 512 voranschreiten.

Im Schritt 512 kann der Master einen Entdeckungsprozess ausführen. Zum Beispiel kann die Master-Einheit versuchen, die Anwesenheit beliebiger anderer Datenerfassungseinheiten im Testbereich zu entdecken und Knoten-Identifikationsinformation und logische Identifikationsinformation austauschen. Diese Information wird verwendet, um eine Routingtabelle für die Paketzustellung über das drahtlose Kommunikationsnetzwerk zu erzeugen. Dieser Entdeckungsprozess kann für eine festgesetzte Zeitspanne, z. B. fünf Sekunden, fortfahren bevor (er) endet.

Als Nächstes, im Schritt 515, kann die Datenerfassungseinheit, die als Master agiert, Daten an das Slave-Gerät schicken. Die Daten können Informationen, wie etwa von welcher Einheit sie gesendet wurden, und einen Zeitstempel enthalten, der der Sendezeit entspricht.

Als Nächstes, im Schritt 520, kann bestimmt werden, ob Rückantwortdaten von dem Slave-Gerät empfangen wurden. Wie unten erörtert werden wird, ist das Gerät konfiguriert, die von dem Master gesendeten Daten zu reflektieren. Entsprechend kann die Master-Einheit eine festgesetzte Zeitspanne warten, um die Rückantwortdaten zu empfangen. Wenn die festgesetzte Zeitspanne verstrichen ist, ohne dass Rückantwortdaten empfangen wurden, kann der Prozess 500 zum Schritt 535 springen. Wenn jedoch Rückantwortdaten empfangen werden, kann der Prozess 500 zum Schritt 525 voranschreiten.

Im Schritt 525 kann eine Signalstärkemessung, die in Zusammenhang mit den Rückantwortdaten steht, vorgenommen werden. Zum Beispiel kann die ausgewählte Funkeinheit 110 den RSSI-Wert melden, der in Zusammenhang mit den Rückantwortdaten steht. Zusätzlich, kann ein Zeitstempel, der dem Zeitpunkt entspricht, zu dem die Rückantwortdaten empfangen wurden, aufgezeichnet werden und mit den Rückantwortdaten in Verbindung gebracht werden. Dieser Zeitstempel zusammen mit einem Anfangszeitstempel kann dazu verwendet werden, eine Umlaufzeit zu berechnen. Die Berechnung und Aufzeichnung der Umlaufzeit kann zusätzliche Daten zur Verwendung bei der Auswahl einer speziellen Funktechnologie bereitstellen. Zusätzlich zum Basieren der Auswahl einer Funktechnologie auf der Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Kommunikation, kann die Entscheidung zum Beispiel auch auf einer vorhergesagten Durchschnittszeit zur Kommunikation zwischen zwei Punkten in einer gegebenen Umgebung.

Als Nächstes, im Schritt 530, können die Rückantwortdaten, der RSSI, der Rückantwortdaten-Zeitstempel und die Umlaufzeit gespeichert werden. Zum Beispiel kann die CCU 125 diese Werte in einer Speicherkarte 130 speichern. Die Daten können in einem Datenbank-Tabellenformat, einem flachen Dateiformat, oder entsprechend einem beliebigen anderen Datenorganisationsschema gespeichert werden.

Wenn die Rückantwortdaten im Schritt 520 nicht empfangen wurden, kann eine Fehlerbedingung im Schritt 535 gespeichert werden. Die Fehlerbedingung kann mit den gesendeten Daten in Verbindung gebracht werden, um zu kennzeichnen, dass Daten nie an das Master-Gerät zurück gesendet wurden.

Als Nächstes, im Schritt 540, können die Daten ausgezeichnet werden. Die Konfigurationsdaten, die im Schritt 505 empfangen wurden, können Attribute zum Auszeichnen der Daten umfassen, wie etwa Ortsattribute 275 und Testattribute 280. Zusätzlich können die Daten mit einer Indikation oder einer Kennung der getesteten Funktechnologie ausgezeichnet werden. Das Auszeichnen der Daten kann späteres Filtern während der Datenverarbeitung und Analyse ermöglichen, wie oben mit Bezug auf den Prozess 600 erörtert wurde.

Als nächstes, im Schritt 545, kann bestimmt werden, ob es noch mehr Daten gibt, die gesendet werden müssen. Zum Beispiel kann ein Verbindungstest konfiguriert sein, für eine bestimmte Dauer zu laufen, oder kann konfiguriert sein, eine spezifizierte Menge Daten zu senden. Entsprechend kann der Prozess 500, wenn es mehr Daten zu senden gibt, zum Schritt 515 zurückkehren. Wenn jedoch keine Daten mehr zu senden sind, kann der Prozess 545 enden.

Wenn das Gerät, wie in Schritt 510 bestimmt, als Slave-Gerät agiert, kann die Slave-Schleife zunächst im Schritt 550 warten, um vom Master gesendete Daten zu empfangen. Die empfangenen Daten entsprechen den Daten, die vom Master im Schritt 515 versendet wurden, wie oben erörtert wurde.

Als Nächstes im Schritt 555, kann eine RSSI-Messung bei Empfang der Daten vorgenommen werden. Zusätzlich kann ein Zeitstempel in Verbindung mit den Daten aufgezeichnet werden, der der Zeit entspricht, zu der die Daten empfangen wurden.

Als nächstes, im Schritt 560, können die empfangenen Daten zusammen mit der RSSI-Messung und dem Zeitstempel an den Master zurückgeschickt oder reflektiert werden.

Als Nächstes, im Schritt 565, können die empfangenen Daten zusammen mit der RSSI-Messung und dem Zeitstempel auf der Speicherkarte 130 des Slaves aufgezeichnet werden. Die empfangenen Daten können für den Fall gespeichert werden, dass die Rückantwortdaten nicht beim Master ankommen. Entsprechend werden zumindest die vom Master zum Slave gesendeten Daten gespeichert, selbst wenn die Rückantwortdaten verloren gegangen sind Als Nächstes, im Schritt 570, können die Daten ausgezeichnet werden. Wie oben im Schritt 540 erörtert, können die gespeicherten Daten mit Attributen ausgezeichnet werden, die später verwendet werden, um die Daten zu filtern.

Als Nächstes, im Schritt 575, kann bestimmt werden, ob der Test abgeschlossen hat. Wie oben erklärt, kann ein Test für eine gegebene Zeitspanne oder eine gegebene Menge von Daten laufen. Auch kann es eine obere Zeitgrenze für einen Test geben, selbst wenn der ausgeführte Test auf einer Menge von Daten basiert. Entsprechend kann der Prozess 500, wenn der Test noch nicht abgeschlossen ist, zum Schritt 550 zurückkehren, um auf mehr Daten zu warten. Wenn jedoch alle Daten empfangen worden sind oder wenn die Zeitgrenze des Tests erreicht wurde, endet der Prozess 500.

6 ist ein Flussdiagramm, das exemplarische Schritte und Entscheidungen darstellt, die in Zusammenhang mit einem Prozess 600 zur Analyse der gesammelten Datenproben stehen. Der Datenprozessor 150 kann ein computerlesbares Medium umfassen, das Anweisungen zur Ausführung bestimmter hierin beschriebener Operationen speichert, einschließlich einiger oder aller Operationen, die mit Bezug auf den Prozess 600 beschrieben wurden. Zum Beispiel können einige oder alle diese Anweisungen in dem Datenverarbeitungsmodul 175 umfasst sein. Einige Schritte des Prozesses 600 können Bedienereingaben und -Interaktionen umfassen. Es ist selbstverständlich, dass voll automatisierte oder andere Arten programmatischer Techniken Schritte ausführen, die Bedienereingaben umfassen. Der Prozess 600 beginnt im Schritt 605, in dem die gesammelten Testdaten bewertet werden können. In einem exemplarischen Ansatz werden die Testdaten zu einem früheren Zeitpunkt in die Datenbank 170 geladen worden sein. In einem solchen Ansatz kann der Schritt 605 nur umfassen, dass dem Datenverarbeitungsmodul 175 Zugang zu der Datenbank 170 gewährt wird, wie zum Beispiel durch Verbinden zur oder Einloggen in die Datenbank 170. In einem weiteren exemplarischen Ansatz können die Daten aus den Datenerfassungseinheiten in die Datenbank geladen werden müssen. Die Speicherkarte kann aus den Datenerfassungseinheiten 105 entfernt werden und in den Kartenleser 165 eingesetzt werden.

Als Nächstes, im Schritt 610, können die Testdaten gefiltert werden. Die Datenbank 170 kann Testdaten aus einer Vielzahl von Verbindungstests für eine Vielzahl von Testorten umfassen. Im Allgemeinen können die Daten gefiltert werden, nur Testdaten aus Tests zu umfassen, die sich einige entsprechende Testattribute 180 teilen. Gefilterte Daten werden nicht aus der Datenbank 170 gelöscht, können aber von den verbleibenden Schritten ausgeschlossen sein. Daten können entsprechend beliebiger Ortsattribute 275 oder Testattribute 280 gefiltert werden. Nach dem Filtern wird der Datensatz eine Vielzahl von Verbindungsqualitäts-Indikations-Werte umfassen, die in Zusammenhang mit einem oder mehreren Verbindungstests stehen.

Als Nächstes, im Schritt 615, kann eine kumulative Verteilungsfunktion aus den Daten erzeugt werden. Die Daten, die mit einem einzigen Verbindungstest in Zusammenhang stehen, werden aggregiert und dazu verwendet, eine kumulative Verteilungsfunktion zu erzeugen, die die Verbindungsqualität mit einer Wahrscheinlichkeit oder einem Platzierungsvertrauen korreliert. Im Allgemeinen wird die Erzeugung der Verteilungsfunktion über eine Mathematik-Softwarebibliothek erreicht.

Als Nächstes, im Schritt 620, kann eine Indikation der Verbindungsqualität für ein gegebenes Vertrauensniveau bestimmt werden. Unter Verwendung der im Schritt 615 erzeugten Verteilungsfunktion kann ein bestimmtes Vertrauensniveau durch einen Bediener spezifiziert werden. Zum Beispiel kann der Bediener ein 80% Vertrauen fordern, dass die Verbindungsqualität mindestens so gut wie der sich aus der Verteilungsfunktion ergebende Wert sein wird.

Als Nächstes, im Schritt 625, kann die Indikation der Verbindungsqualität für einen spezifiziertes Vertrauensniveau, dass im Schritt 620 bestimmt wurde, zur späteren Verwendung im Schritt 635 gespeichert werden.

Als Nächstes, im Schritt 630, kann bestimmt werden, ob es mehr Verbindungstests zu analysieren gibt. Zum Beispiel kann das Filtern im Schritt 610 Daten aus einer bestimmten Zahl von Verbindungstests zum Ergebnis haben, die in dem Datensatz umfasst sein sollen. Wenn es mehr Verbindungstests zu analysieren gibt, kann der Prozess zum Schritt 615 zurückkehren. Wenn es jedoch nicht mehr Verbindungstests zu analysieren gibt, kann der Prozess mit dem Schritt 635 fortfahren.

Im Schritt 635 kann eine weitere kumulative Verteilungsfunktion erzeugt werden. Jede der Gesamt-Indikationen der Verbindungsqualität für die speziellen Verbindungstests, die im Schritt 620 bestimmt wurden, können aggregiert werden und zur Erzeugung dieser zusätzlichen kumulativen Verteilungsfunktion verwendet werden. Entsprechend wird diese Verteilungsfunktion die Gesamt-Indikationen der Verbindungsqualität für die Verbindungstests mit einem Vertrauensniveau oder einer Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Kommunikation korrelieren.

Als Nächstes, im Schritt 640, kann die benötigte Schwundreserve für eine gegebene Wahrscheinlichkeit bestimmt werden. Wenn man ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk installiert, wird man im Allgemeinen für eine erforderliche Erfolgswahrscheinlichkeit wissen wollen, welches Niveau von Schwundreserve erforderlich ist. Entsprechend kann der Benutzer die notwendigen Erfolgswahrscheinlichkeitslevel, wie z. B. 95%, spezifizieren und die erforderliche Schwundreserve unter Verwendung der kumulativen Verteilungsfunktion bestimmen.

Dem Schritt 640 folgend endet der Prozess 600.

Wie oben beschrieben kann der Prozess die gesammelten Datenpunkte verwenden, um eine oder mehrere kumulative Verteilungsfunktionen zu erzeugen. Andere Datenanalysetechniken können jedoch genauso effektiv sein. Zum Beispiel kann die mehrfache Regressionsanalyse verwendet werden, um die Korrelationen zwischen unabhängigen und abhängigen Variablen der Daten zu identifizieren. In einem exemplarischen Ansatz kann die durchschnittliche Indikation der Verbindungsqualität als eine abhängige Variable genommen werden, während zugehörige Daten, wie etwa die Zahl der Wände, die Baumaterialien, etc., unabhängige Variablen sein können. Die Korrelation kann dann dazu verwendet werden, eine Gleichung zur Vorhersage der abhängigen Variablen auf der Basis der unabhängigen Variablen abzuleiten. Entsprechend kann die mehrfache Regressionsanalyse anstelle der kumulativen Verteilungsfunktion oben verwendet werden.

7 ist ein Flussdiagramm, das exemplarische Schritte und Entscheidungen darstellt, die in Zusammenhang mit einem Prozess 700 zur Entwicklung eines Skalierungsfaktors stehen, der die Signalstärke in eine Beziehung zum Pfadverlust setzt. Testequipment und ein Verarbeitungscomputer können einen computerlesbares Medium umfassen, das Anweisungen zur Ausführung bestimmter hierin beschriebener Operationen gespeichert hat, einschließlich einiger oder aller Operationen die mit Bezug auf den Prozess 700 beschrieben sind. Einige Schritte des Prozesses 700 können Bedienereingaben und -interaktionen umfassen. Es ist jedoch selbstverständlich, dass voll automatisierte oder andere Arten programmatischer Techniken Schritte durchführen können, die Bedienereingaben umfassen.

Wie oben erörtert gibt es eine Zahl von Funktechnologien, die verwendet werden können. Unterschiedliche Funktechnologien können aber aufgrund der unterschiedlichen Techniken im Umgang mit Interferenz für eine besondere Verwendungsumgebung nicht geeignet sein. Folglich kann es wünschenswert sein, unterschiedliche Funktechnologien miteinander zu vergleichen, um die optimale Technologie für eine gegebene Verwendungsumgebung zu bestimmen. Funktechnologien melden im Allgemeinen eine Indikation der Verbindungsqualität als so genannte empfangene Signalstärke Indikation (RSSI). RSSI-Werte stellen jedoch keine geeigneten Mittel zum Vergleich einer Funkeinheit mit einer anderen bereit, da es kein standardisiertes Verfahren zur Berechnung von RSSI-Werten gibt. Sogar verschiedene Hersteller derselben Funktechnologie können verschiedene RSSI-Werte unter denselben Verwendungsbedingungen melden. Entsprechend können die gemeldeten RSSI-Werte zu einer Form konvertiert oder normalisiert werden müssen, die zum Vergleich mit anderen Funktechniken geeignet ist.

Pfadverlust, ein Maß für die Signal-Leistungsabnahme, kann einen normalisierten Wert zum Vergleich verschiedener Funktechnologien bereitstellen. Ein Skalierungsfaktor kann jedoch entwickelt werden müssen, um RSSI-Werte exakt in Pfadverlust-Werte zu konvertieren.

Der Prozess 700 beginnt im Schritt 705, in dem eine Funktechnologie zur Analyse ausgewählt werden kann. In einem exemplarischen Ansatz wird jede Funktechnologie durch eine eindeutige physikalische Hardware bereitgestellt. Entsprechend ist die Auswahl einer Funkeinheit schlichtweg eine Frage der Auswahl der geeigneten physikalischen Komponente, die die gewünschte Funktechnologie bereitstellt. Wenn jedoch ein physikalisches Gerät die Schaltungen und die Protokollimplementierung für verschiedene Funktechnologien kombiniert, kann es erforderlich sein die gewünschte Technologie zu aktivieren.

Als Nächstes, im Schritt 710, kann die Sendeleistung auf ein Grundlinienniveau eingestellt werden. Um den Pfadverlust zu berechnen, muss die Sendeleistung auf ein Grundlinienniveau oder ein bekanntes Niveau eingestellt werden. Dieses Niveau kann wie unten im Schritt 715 beschrieben verwendet werden.

Als Nächstes, im Schritt 715, kann der Freiraum-Pfadverlust für die Testumgebung und das Grundlinien-Leistungsniveau berechnet werden. Der Prozess 700 kann in einer kontrollierten Testumgebung durchgeführt werden. So eine Umgebung kann zum Beispiel von Interferenz und Störungen abgeschirmt sein. In einem Minimum jedoch wird jede beliebige Interferenz und Störung über alle Iterationen konsistent sein müssen. In dieser kontrollierten Umgebung kann der Freiraum- oder erwartete Pfadverlust unter Verwendung der Sendeleistungsniveaus berechnet werden.

Als Nächstes, im Schritt 720, kann ein Dämpfungsniveau festgelegt werden. Ein konfigurierbarer Leistungsdämpfer kann verwendet werden, um das Sendeleistungsniveau auf ein neues Leistungsniveau abzuändern. Die sendende Funkeinheit kann auf diesem Dämpfungsniveau betrieben werden.

Als Nächstes, im Schritt 725, kann die empfangene Signalstärke-Indikation an einer empfangenden Funkeinheit bestimmt werden. Zusätzlich kann der gemeldete RSSI-(Wert) aufgezeichnet werden. Das Dämpfungsniveau, die empfangene Signalstärke, und der gemeldete RSSI-Wert können zur späteren Verwendung aufgezeichnet werden. Das empfangene Leistungsniveau kann mit einem erwarteten Leistungsniveau für das gegebene Dämpfungsniveau verwendet werden, um einen Pfadverlust-Wert zu berechnen.

Als Nächstes, im Schritt 730, kann bestimmt werden, ob es mehr Dämpfungsniveaus zu testen gibt. Um zum Beispiel einen exakten Skalierungsfaktor zu erzeugen, kann es erforderlich sein, zahlreiche Dämpfungsniveaus zu testen. Wenn es verbleibende Dämpfungsniveaus gibt, kann der Prozess 700 zum Schritt 720 zurückkehren. Wenn es jedoch keine weiteren Dämpfungsniveaus zu testen gibt, kann der Prozess mit dem Schritt 735 fortfahren.

Im Schritt 735 kann ein Skalierungsfaktor erzeugt werden, der den RSSI und Pfadverlust in eine Beziehung setzt. In einem exemplarischen Ansatz können die gemeldeten RSSI- und Pfadverlustwerte durch die Verwendung einer Lookup-Tabelle oder dergleichen in eine Beziehung zueinander gesetzt werden. Entsprechend kann es nur für bestimmte RSSI-Werte Pfadverlust-Werte geben. In einem anderen exemplarischen Ansatz jedoch, kann es möglich sein, die Beziehung zwischen RSSI und Pfadverlust auf einen spezifischen Faktor oder eine funktionale Beziehung einzupassen.

Als Nächstes, im Schritt 740, kann bestimmt werden, ob es mehr Funkeinheiten zu bewerten gibt. Wenn es mehr Funkeinheiten zu bewerten gibt, kann der Prozess 700 zum Schritt 705 zurückkehren. Wenn es jedoch keine verbleibenden zu bewertenden Funkeinheiten gibt, endet der Prozess 700.

8 ist ein Flussdiagramm, dass die exemplarischen Schritte und Entscheidungen darstellt, die in Zusammenhang mit einem Prozess 800 zur Empfehlung einer Funktechnologie für eine spezielle Verwendungsumgebung stehen. Der Datenprozessor 150 kann ein computerlesbares Medium umfassen, das Anweisungen zur Ausführung bestimmter hierin beschriebener Operationen gespeichert hat, einschließlich einiger oder aller mit Bezug auf den Prozess 800 beschriebener Operationen. Einige oder alle dieser Anweisungen können zum Beispiel in dem Datenverarbeitungsmodul 175 umfasst sein. Einige Schritte des Prozesses 800 können Bedienereingaben und -interaktionen umfassen. Es ist jedoch leicht verständlich, dass voll automatische oder andere Arten programmatischer Techniken Schritte implementieren können, die Bedienereingaben umfassen.

Der Prozess 800 beginnt mit dem Schritt 805, in dem eine Funktechnologie zum Vergleich ausgewählt werden kann. Verbindungstests können mit einer bestimmten Funktechnologie in Zusammenhang stehen. Entsprechend können Daten aus zahlreichen Verbindungstests gefiltert werden, nur die Daten zu umfassen, die mit der gewünschten Technologie in Verbindung stehen.

Als Nächstes, im Schritt 810, können die Verbindungsqualitäts-Indikationswerte in dem verbleibenden Datensatz in eine vergleichbare Form normalisiert werden. Zum Beispiel kann der Skalierungsfaktor, der im Prozess 700 für die ausgewählte Funktechnologie entwickelt wurde, verwendet werden, um RSSI-Werte zu Pfadverlustwerten umzuwandeln.

Als Nächstes, im Schritt 815, kann eine erwartete Indikation der Verbindungsqualität (z. B. Pfadverlust) unter Verwendung der Verbindungsqualitäts-Indikationswerte, die in Pfadverlustwerte umgewandelt wurden, bestimmt werden. Der Prozess 600 adressiert die Bestimmung einer erwarteten Indikation der Verbindungsqualität. Die allgemeine Beschreibung der Verbindungsqualitäts-Indikationswerte werden in der Tat die in Schritt 810 berechneten normalisierten Pfadverlust-Werte sein.

Als Nächstes, im Schritt 820, kann die Schwundreserve für die ausgewählte Funktechnologie auf der Basis des im Schritt 815 bestimmten erwarteten Pfadverlusts berechnet werden. Hochfrequenz-Kommunikationstechnologien können ein minimales Leistungsniveau zur Kommunikation zwischen Knoten aufweisen. Die Schwundreserve kann das Niveau der empfangenen Signalleistung über diesem minimalen Niveau sein. Entsprechend kann der erwartete Pfadverlust zur Berechnung eines erwarteten empfangenen Leistungsniveaus verwendet werden. Die Schwundreserve kann berechnet werden, in dem das erwartete empfangene Leistungsniveau um das minimale Leistungsniveau reduziert wird. Die Schwundreserve kann zur späteren Verwendung gespeichert werden.

Als Nächstes, im Schritt 825, kann bestimmt werden, ob es mehr Funkeinheiten zum Vergleichen gibt. Wenn es mehr verbleibende Funkeinheiten zu vergleichen gibt, kann der Prozess 800 zum Schritt 805 zurückkehren. Wenn es jedoch keine weiteren Funkeinheiten zum Vergleichen gibt, kann der Prozess mit dem Schritt 825 fortfahren.

Im Schritt 825 kann eine Empfehlung auf der Basis der berechneten Schwundreserven gemacht werden. Zum Beispiel kann die Funktechnologie mit der besten Verbindungsmarge empfohlen werden. Auf den Schritt 825 folgend endet der Prozess 800.

Diese Beschreibung soll verstanden werden, alle neuen und nicht-offensichtlichen Kombinationen von hierin beschriebenen Elementen zu umfassen, und in dieser oder einer späteren Anmeldung können Ansprüche auf beliebige neue und nicht-offensichtliche Kombinationen dieser Elemente vorgelegt werden. Ferner sind die vorangegangenen Ausführungsformen erläuternd und kein einzelnes Merkmal oder Element ist unentbehrlich für alle möglichen Kombinationen, die in dieser oder einer späteren Anmeldung beansprucht werden können.

Verschiedenste Modifikationen des oben beschriebenen Systems und Verfahrens und verschiedenste Permutationen und Kombinationen der Merkmale sind betrachtet. Zum Beispiel kann die Datenerfassungseinheit ein Signal an den Datenprozessor mit oder ohne jegliche Verarbeitung und mit oder ohne Speichern jeglicher Information empfangen und übertragen. Das Verbindungstesten kann in möblierten oder unmöblierten Räumen, in Räumen mit programmierten oder zufälligen mobilen Signalbarrieren, wie etwa umhergehenden Leuten, und Räumen mit programmierten oder zufälligen Quellen von elektromagnetischer Interferenz durchgeführt werden, wie etwa in Betrieb befindliche Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronikgeräte.

Insbesondere die Verwendungsumgebung kann passive Quellen von Interferenz umfassen, wie etwa Wände und andere Aspekte der strukturellen Komponenten des Gebäudes. Die Verwendungsumgebung kann jedoch zusätzlich Störungen und Interferenz umfassen, die von Quellen außer lediglich den strukturellen Komponenten des Gebäudes verursacht werden. Zum Beispiel kann es elektrische Geräte, physikalische Hindernisse, etc. geben. Ferner können diese zusätzlichen Quellen von Interferenz statisch oder dynamisch positioniert sein. Zum Beispiel kann eine Verwendungsumgebung ein metallisches Hindernis umfassen, das statisch an einem festen Ort positioniert ist. In einer anderen Beispiel-Verwendungsumgebung, wie etwa einem kommerziellen Waschsalon, kann es viele Quellen elektrischer Interferenz geben, die sowohl durch den zufälligen Betrieb von Maschinen als auch durch Interferenz von sich überall in der Wäscherei-Einrichtung umher bewegenden Menschen verursacht werden.

Um die zusätzlichen Quellen von Interferenz zu berücksichtigen, kann der Datenerfassungsprozess in einer Verwendungsumgebung durchgeführt werden, die die entsprechenden Quellen der erwarteten Interferenz enthält.

Wenn bekannt ist, dass ein elektrisches Gerät typischerweise an einem speziellen Ort in der Verwendungsumgebung arbeiten wird, kann zum Beispiel eine entsprechende Quelle von Interferenz während des Datenerfassungsprozesses bereitgestellt werden. Die Interferenzquelle kann eine kontrollierte Quelle, wie etwa eine weitere Datenerfassungseinheit sein, die programmiert ist, eine vorbestimmte Art von Interferenz bereitzustellen. Bei dynamischen oder zufälligen Interferenzquellen, kann es jedoch unmöglich sein, die entsprechenden Quellen während des Datenerfassungsprozesses bereitzustellen. Entsprechend können dynamische Interferenzquellen während des Datenerfassungsprozesses simuliert werden, um eine Approximation der erwarteten Verbindungsqualität bereitzustellen. Alternativ können die tatsächlich erwarteten Interferenzquellen in die Verwendungsumgebung eingefügt werden und Messungen im Laufe der Zeit während eines inszenierten oder zufälligen Einsatzes dieser Interferenzquellen vorgenommen werden.

Darüber hinaus kann das mobile Wesen der Datenerfassungseinheiten solche Datenproben überall in der Verwendungsumgebung erzeugen, dass einige Bereiche von den dynamischen Veränderungen beeinflusst werden, während andere nicht. Die Erzeugung der Wahrscheinlichkeits-Verteilungsfunktionen unter Verwendung der Datenproben kann diese Abweichungen aggregieren und (ihnen) Rechnung tragen. Zusätzlich können diese Interferenzquellen in den Test-Konfigurationsdaten so gekennzeichnet werden, dass die Datenproben ausgezeichnet und später auf der Basis der möglicherweise auftretenden Interferenz gefiltert werden können.

Folglich sind verschiedenste Methoden, Komponenten und Systeme beschrieben worden, die zur Installation eines Netzwerks, zur Identifikation der Signalqualität, Bestimmung der Wahrscheinlichkeit von Kommunikationen, und/oder zur Auswahl eines Netzwerkentwurfsparameters verwendet werden können. Es ist natürlich selbstverständlich, dass die vorliegende Erfindung verschiedene Aspekte, Ausführungsformen, Alternativen und Versionen hat.

In einer Version zum Beispiel umfasst ein System mindestens einen tragbaren Hochfrequenz-Datensender; mindestens einen tragbaren Hochfrequenz-Datenempfänger; und ein Datenverarbeitungsgerät, das konfiguriert ist, eine Vielzahl von Indikationen der Verbindungsqualität zu analysieren, die während der Kommunikation zwischen dem Sender und dem Empfänger gesammelt wurden, wobei die Position des Senders und des Empfängers relativ zueinander während der Kommunikation variiert.

In einer weiteren Version umfasst ein System mindestens einen Hochfrequenz-Datensender; mindestens einen Hochfrequenz-Datenempfänger; und ein Datenverarbeitungsgerät, das konfiguriert ist, eine Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Kommunikation zwischen dem Sender und dem Empfänger auf der Basis der Analyse einer Vielzahl von Verbindungsqualität-Indikationswerten zu berechnen, die während der Kommunikation zwischen dem Sender und dem Empfänger gesammelt wurden, wobei die relativen Positionen des Senders und des Empfängers während der Kommunikation verändert werden.

In noch einer weiteren Version umfasst ein System eine Vielzahl von Hochfrequenzbasierten Datenkommunikationseinheiten zur Erzeugung einer Vielzahl von Verbindungsqualität-Indikationswerten mit mindestens einer ersten Einheit, die konfiguriert ist, Hochfrequenzbasierte Datenkommunikationen zu senden, und einer zweiten Einheit, die konfiguriert ist, die von der ersten Einheit gesendeten Daten zu empfangen, wobei die erste und die zweite Einheit wahlweise konfiguriert sind, unter Verwendung einer der Vielzahl von Hochfrequenztechnologien während mindestens eines Verbindungstests zu kommunizieren; und (mit) einem Datenverarbeitungsgerät.

Das Datenverarbeitungsgerät ist konfiguriert, eine Vielzahl von Verbindungsqualität-Indikationswerten zu empfangen, die aus den Kommunikationen zwischen dem Sender und dem Empfänger entstehen und davon während des Verbindungstests gesammelt wurden; mindestens eine Untermenge der Werte zum Vergleich zwischen der Vielzahl von Hochfrequenztechnologien zu normalisieren; und eine Gesamt-Indikation der Verbindungsqualität unter der Vielzahl von Hochfrequenztechnologien zu vergleichen.

In einer Variation jeder der vorhergehenden Versionen ist das Datenverarbeitungsgerät weiterhin konfiguriert, eine Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Kommunikation zwischen dem Sender und dem Empfänger zu berechnen. In einer weiteren Variation ist die Bewegung des Senders innerhalb eines begrenzten ersten Ortes begrenzt und der Empfänger ist innerhalb eines begrenzten zweiten Ortes begrenzt und die Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Kommunikation stellt einen wahrscheinlichkeitstheoretischen Wert für die Kommunikation zwischen einem beliebigen Punkt des ersten Ortes und einem beliebigen Punkt des zweiten Ortes bereit. In noch einer weiteren Variation ist die Bewegung des Senders und des Empfängers auf die Orte innerhalb der jeweiligen ersten und der zweiten Orte beschränkt, in denen ein Sender und Empfänger höchstwahrscheinlich angeordnet sind. In noch einer weiteren Variation sind mindestens ein Sender und ein Empfänger auf einen Umkreisbereich eines Raums begrenzt.

In anderen Variationen variiert die Position des Senders und des Empfängers während der Kommunikation relativ zueinander durch Bewegen des Senders und des Empfängers mit verschiedenen Geschwindigkeiten oder entlang verschiedener Pfade. In noch einer anderen Variation sind spezielle Orte entweder des Empfängers oder des Senders oder beider markiert, wie etwa durch eine Fahne, eine Nummer oder spezifische Ortsdaten.

In einer weiteren Variation ist das Datenverarbeitungsgerät ferner konfiguriert, Indikationen der Verbindungsqualität von dem Sender und dem Empfänger unter Verwendung einer Vielzahl von Hochfrequenz-Kommunikationstechnologien zu empfangen und eine optimale Hochfrequenz-Kommunikationstechnologie auf der Basis eines Vergleichs der Indikationen der Verbindungsqualität für die Vielzahl von Technologien zu empfehlen.

In noch einer weiteren Variation werden die Vielzahl von Indikationen der Verbindungsqualität mit mindestens einem Testattribut ausgezeichnet. Das Attribut kann zum Beispiel Information über die Verwendungsumgebung sein, wie etwa der Ort des Senders oder des Empfängers, oder Information über den Test, wie etwa die Art der verwendeten Hochfrequenztechnologie. In einer weiteren Variation ist das Datenverarbeitungsgerät weiterhin konfiguriert, eine erwartete Indikation der Verbindungsqualität für einen nicht-getesteten Ort vorherzusagen, der Attribute aufweist, die mit mindestens einem Testattribut übereinstimmen.

In einer weiteren Variation ist die Indikation der Verbindungsqualität als Pfadverlust repräsentiert.

In noch einer weiteren Variation ist mindestens ein Hochfrequenzdatenrepeater konfiguriert mit dem Sender und dem Empfänger zu kommunizieren, wobei das Datenverarbeitungsgerät konfiguriert ist, eine Vielzahl von Indikationen der Verbindungsqualität zu analysieren, die während der Kommunikation zwischen dem Sender und dem Empfänger über den Repeater gesammelt wurden, wobei die Position des Senders und des Empfängers relativ zueinander während der Kommunikation variiert. In einer weiteren Variation variiert die Position des Repeaters während der Kommunikation relativ zu dem mindestens einen Sender und Empfänger, zum Beispiel durch Bewegen des Repeaters, des Senders und des Empfängers mit verschiedenen Geschwindigkeiten.

In einer weiteren Variation ist mindestens ein Hochfrequenz-Interferenzgenerator konfiguriert, elektromagnetische Interferenz während der Kommunikation zu erzeugen. In einer weiteren Variation variiert der Interferenzgenerator während der Kommunikation durch mindestens eine der folgenden Arten, nämlich durch Variation der Frequenz, durch Variation der Intensität, und durch Bewegung relativ zu dem Sender und dem Empfänger.

In noch einer weiteren Variation ist mindestens eine bewegbare Hochfrequenz-Barriere vorgesehen, die in der Lage ist, sich während der Kommunikation zu bewegen.

In anderen Variationen umfassen sowohl der Sender als auch der Empfänger eine Funkeinheit und eine Antenne und eine Bedienerschnittstelle, wobei sowohl der Sender als auch der Empfänger Transceiver sind, die alternativ als Empfänger oder Sender konfigurierbar sind, wobei sowohl der Empfänger als auch der Sender wahlweise als Master oder Slave konfigurierbar ist, wobei sowohl der Empfänger als auch der Sender in der Lage ist, wahlweise mindestens zwei verschiedene Hochfrequenz-Kommunikationstechnologien zu verwenden, und/oder sowohl der Empfänger als auch der Sender mindestens eine der folgenden (Technologien) verwenden kann, nämlich Zwave, Zigbee, Wireless USB, Bluetooth und WIFI.

In noch einer weiteren Variation ist die Datenerfassungseinheit entweder in den Sender oder dem Empfänger oder beide integriert.

In noch einer weiteren Variation ist entweder der Sender oder der Empfänger als Master und der (jeweils) andere des Senders und des Empfängers als Slave konfiguriert, wobei der Master in der Lage ist, einen Verbindungstest einzuleiten und Daten zu erfassen und der Slave dem Master antwortet, indem er die empfangenen Daten reflektiert. In einer weiteren Variation sammelt der Slave empfangene Daten, um Rückantwortdaten zu berücksichtigen, die nicht vom Master empfangen wurden.

Verschiedene Verfahren ermöglichen das Analysieren einer Umgebung zur Installation eines Netzwerks, Identifizieren der Signalqualität, Bestimmen der Wahrscheinlichkeit von Kommunikationen, und Auswählen von Netzwerkentwurfsparametern. Die vorliegende Erfindung betrachtet zahlreiche Optionen, Alternativen, Ausführungsformen, Variationen und Versionen dieser Verfahren.

In einer Version umfasst ein Verfahren das Sammeln einer Vielzahl von Indikationen der Verbindungsqualität während der Kommunikationen zwischen empfangenden und sendenden portablen Hochfrequenz-Kommunikationsgeräten; das Ändern einer Position der empfangenden und sendenden Geräte relativ untereinander während des Sammelns; und das Analysieren der Vielzahl von Indikationen der Verbindungsqualität, um eine Gesamt-Indikation der Verbindungsqualität zu bestimmen.

In noch einer anderen Version umfasst ein Verfahren das Sammeln einer Vielzahl von Indikationen der Verbindungsqualität während der Kommunikationen zwischen mindestens einem Hochfrequenz-Datensender und mindestens einem Hochfrequenz-Datenempfänger; und das Analysieren der Vielzahl von Indikationen der Verbindungsqualität, um eine Gesamt-Indikation der Verbindungsqualität zu bestimmen.

In noch einer anderen Version umfasst ein Verfahren das Sammeln einer Vielzahl von Indikationen der Verbindungsqualität zwischen einer Vielzahl von Hochfrequenzbasierten Datenkommunikationseinheiten; das Analysieren einer Vielzahl von Indikationen der Verbindungsqualität, um eine Gesamt-Indikation der Verbindungsqualität zu bestimmen, das Normalisieren von mindestens einer Teilmenge der Werte zum Vergleich unter der Vielzahl von Hochfrequenztechnologien; und das Vergleichen der Gesamt-Indikation der Verbindungsqualität unter der Vielzahl von Hochfrequenztechnologien.

In noch einer weiteren Version umfasst ein Verfahren das Zugreifen auf einen Datensatz von Verbindungsqualitäts-Indikationen, die von mindestens einem Verbindungstest erzeugt wurden, wobei der Verbindungstest eine Vielzahl von Hochfrequenzbasierten Kommunikationen zwischen mindestens zwei Datenerfassungseinheiten umfasst; Erzeugen einer kumulativen Verteilungsfunktion unter Verwendung des Datensatzes; und Berechnen eines speziellen Verbindungsqualitäts-Indikationswertes für einen gegebenen Platzierungsvertrauens-Wahrscheinlichkeitswert unter Verwendung der kumulativen Verteilungsfunktion.

In einer noch weiteren Version umfasst ein Verfahren das Durchführen von mindestens einem Verbindungstest zwischen mindestens zwei Hochfrequenz-Kommunikationsgeräten und das Berechnen einer Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Kommunikation zwischen den Kommunikationsgeräten für jeden einzelnen Verbindungstest auf der Basis der Pfadverlustdaten für den jeweiligen Verbindungstest. Der mindestens eine Verbindungstest kann das Festlegen einer der Hochfrequenz-Technologien als Subjekttechnologie für den Verbindungstest umfassen. Das Festsetzen von Sammelcharakteristiken für den Verbindungstest; das Einleiten einer Vielzahl von Datenkommunikationen zwischen den Geräten; das Verändern der körperlichen Orte der Geräte relativ zu einander während des gesamten Verbindungstests; das Sammeln von Pfadverlustdaten während des gesamten Verbindungstests; das Auszeichnen der Pfadverlustdaten mit mindestens einer der Sammlercharakteristiken und eines Kennzeichens der Subjekttechnologie.

In Variationen jedes beliebigen dieser Verfahren kann das Verfahren weiterhin das Bewegen des Senders und des Empfängers während der Kommunikation mit verschiedenen Geschwindigkeiten, das Bewegen des Senders und des Empfängers während der Kommunikation entlang verschiedener Reisemuster, das Umwandeln der Verbindungsqualitäts-Indikationswerte in Pfadverlust-Werte vor der Erzeugung der kumulativen Verteilungsfunktion, das Berechnen der Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Kommunikation als die Gesamt-Indikation der Verbindungsqualität, das Repräsentieren der Indikation der Verbindungsqualität als Pfadverlust, das Auszeichnen der Indikationen der Verbindungsqualität mit mindestens einem Testattribut, das Vorhersagen einer erwarteten Indikation der Verbindungsqualität für einen nicht-getesteten Ort mit Attributen, die mit mindestens einem Testattribut übereinstimmen, das Bestimmen mindestens einer erwarteten Verbindungsmarge für jede der Vielzahl von Hochfrequenz-Kommunikationstechnologien auf der Basis der erwarteten Verbindungsqualität, die mit den für jede der Hochfrequenz-Kommunikationstechnologien gesammelten Verbindungsqualitäts-Indikationswerten berechnet wurde, das Sammeln mindestens eines Testattributs mit mindestens einem Kennzeichen der Hochfrequenztechnologie, die von den Datenerfassungseinheiten implementiert wird, und (mit) mindestens einer Charakteristik der Erfassungsumgebung, und/oder das Empfehlen einer optimalen Hochfrequenz-Kommunikationstechnologie.

In noch einer anderen Variation umfasst das Verfahren weiterhin das Kommunizieren zwischen den empfangenden und den sendenden Geräten unter Verwendung einer Vielzahl von Hochfrequenz-Kommunikationstechnologien; das Vergleichen der Gesamt-Indikation der Verbindungsqualität für jede Hochfrequenz-Kommunikationstechnologie; und das Empfehlen einer optimalen Technologie zumindest auf der Basis des Vergleichens.

In einer weiteren Variation ist die Bewegung des Senders innerhalb eines ersten begrenzten Ortes begrenzt und die Bewegung des Empfängers in einem zweiten begrenzten Ort begrenzt, wobei die Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Kommunikation einen verallgemeinerten wahrscheinlichkeitstheoretischen Wert für die Kommunikation zwischen einem beliebigen Punkt des ersten Ortes und einem beliebigen Punkt des zweiten Ortes bereitstellt.

In noch einer weiteren Variation wird mindestens entweder der Empfänger oder der Sender oder beide während der Kommunikation auf einem dreidimensionalen Pfad bewegt, zum Beispiel durch Bewegung von mindestens entweder dem Empfänger oder dem Sender oder beiden entlang eines im Allgemeinem horizontalen Pfades während er gleichzeitig vertikal oszilliert wird, um einen dreidimensionalen Pfad zu definieren.

In noch einer anderen Variation umfassen zumindest einige der Vielzahl von Indikationen der Signalqualität, die während der Kommunikation gesammelt wurden, eine Kommunikation zwischen dem Sender und dem Empfänger über einen Repeater. In weiteren Variationen variiert die Position des Repeaters relativ zum Sender und zum Empfänger während der Kommunikation, zum Beispiel durch Bewegen des Repeaters, des Senders und des Empfängers mit verschiedenen Geschwindigkeiten entlang verschiedener Reisemuster oder zu einer Vielzahl festgelegter Repeater-Ortsoptionen.

In noch einer anderen Variation umfassen zumindest einige der Vielzahl von Indikationen der Verbindungsqualität, die während der Kommunikation gesammelt wurden, eine bekannte Quelle von elektromagnetischer Interferenz zwischen dem Sender und dem Empfänger während der Kommunikation. In weiteren Variationen variiert die Interferenz während der Kommunikation auf mindestens eine der folgenden Arten, nämlich einer Variation der Frequenz, einer Variation der Intensität und dem Entspringen in einer Quelle, die sich relativ zu dem Sender und dem Empfänger bewegt.

In noch einer anderen Variation umfassen mindestens einige der Vielzahl von Indikationen der Verbindungsqualität, die während der Kommunikation gesammelt wurden, eine Hochfrequenz-Barriere während der Kommunikation zwischen dem Sender und dem Empfänger. In weiteren Variationen kann sich die Barriere während der Kommunikation bewegen oder verändern.

In einer anderen Variation umfasst das Verfahren ferner das Aggregieren des speziellen Verbindungsqualitätswertes für eine Vielzahl von Verbindungstests, die entsprechende Testattribute aufweisen; das Zusammenstellen einer zweiten kumulativen Verteilungsfunktion aus den aggregierten Verbindungsqualitäts-Indikationswerten; und das Berechnen eines erwarteten Verbindungsqualitäts-Indikationswertes und Berechnen eines erwarteten Verbindungsqualitäts-Wertes für eine gegebene Wahrscheinlichkeit des Erfolgswertes unter Verwendung der zweiten kumulativen Verteilungsfunktion.

In noch einer weiteren Variation umfasst das Verfahren das Bewegen des Senders und des Empfängers zu den Orten, an denen ein Sender und ein Empfänger höchstwahrscheinlich erwartet sind, angeordnet zu sein, wie etwa entlang des Umfangs des Raumes oder entlang der Laufgänge innerhalb eines Raumes.

In einer anderen Variation umfasst das Verfahren das Aggregieren von Indikationen der Verbindungsqualität für eine Vielzahl von Verbindungstests mit übereinstimmenden Testattributen; das Zusammenstellen einer kumulativen Verteilungsfunktion aus den aggregierten Verbindungsqualitäts-Indikationswerten; und das Berechnen eines erwarteten Verbindungsqualitäts-Indikationswertes für eine gegebene Wahrscheinlichkeit des Erfolgswertes unter Verwendung der zweiten kumulativen Verteilungsfunktion.

In noch einer weiteren Variation umfasst das Verfahren das Normalisieren von zumindest einer Teilmenge der Werte zum Vergleich zwischen der Vielzahl von Hochfrequenz-Technologien; und das Vergleichen der Gesamt-Indikation der Verbindungsqualität unter der Vielzahl von Hochfrequenz-Technologien. In einer weiteren Variation umfasst das Verfahren das Bestimmen einer erwarteten Schwundreserve für jede einer Vielzahl von Hochfrequenz-Kommunikationstechnologien auf der Basis der erwarteten Verbindungsqualität, die mit Verbindungsqualitäts-Indikationswerten berechnet wurde, die für jede der Hochfrequenz-Kommunikationstechnologien gesammelt wurden.

Es ist selbstverständlich, dass die oben stehende Beschreibung erläuternd und nicht beschränkend sein soll. Viele von den bereitgestellten Beispielen verschiedener Ausführungsformen und Anwendungen sind für die einschlägigen Fachleuten offensichtlich, wenn sie die obige Beschreibung lesen. Der Schutzumfang der Erfindung sollte nicht mit Bezug auf die obige Beschreibung sondern stattdessen mit Bezug auf die angehängten Ansprüche zusammen mit dem gesamten Umfang der Äquivalente bestimmt werden, zu denen diese Ansprüche berechtigen. Es ist antizipiert und beabsichtigt, dass zukünftige Entwicklungen auf dem hier erörterten Fachgebiet erfolgen werden und dass die offengelegten Systeme und Verfahren in solche zukünftigen Ausführungsformen integriert werden. Zusammengefasst sollte selbstverständlich sein, dass die Erfindung modifiziert und variiert werden kann und nur durch die folgenden Ansprüche begrenzt ist.