Title:
Method for playing musical piece using e.g. piano for performing video game, involve playing key combination assigned to passage via keyboard instrument by pressing key when passage is assigned to key combinations
Kind Code:
A1


Abstract:
The method involves storing a musical piece in a keyboard instrument (1) in a set of play variations, where the play variations of the musical piece are analyzed in a passage. Keys (10-14, 20) and/or key combination of the instrument are assigned to the passage. The keys assigned to the passage of the musical piece are played via the instrument by pressing the keys when the passage is assigned to the keys. The key combination assigned to the passage is played via the instrument by pressing the key when the passage is assigned to the key combinations. An independent claim is also included for a keyboard instrument for playing a musical piece, comprising a memory device.



Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102008052664
Publication Date:
05/06/2010
Filing Date:
10/22/2008
Assignee:
Didszuleit, Frank (München, 81927, DE)
International Classes:



Foreign References:
65416882003-04-01
EP10816802001-03-07
57772511998-07-07
65416922003-04-01
73206432008-01-22
WO2007131137A22007-11-15
Attorney, Agent or Firm:
Verscht, T., Dipl.-Phys.(Univ.), Pat.-Anw. (München, 81673)
Claims:
1. Verfahren zum Spielen eines Musikstücks oder dergleichen mittels eines Tasteninstruments (1), dadurch gekennzeichnet, dass das Musikstück in dem Tasteninstrument (1) in einer Vielzahl von Spielvarianten gespeichert ist, wobei in jeder der Spielvarianten das Musikstück in Passagen zerlegt ist, wobei jede der Passagen einer jeweiligen Taste (1014, 20) und/oder einer jeweiligen Tastenkombination des Tasteninstruments (1) zugeordnet ist, wobei, im Fall der Zuordnung von jeder der Passagen zu einer jeweiligen Taste (1014, 20), auf ein Betätigen der Taste (1014, 20) hin, das Tasteninstrument (1) die der Taste (1014, 20) zugeordnete Passage des Musikstücks wiedergibt, und wobei, im Fall der Zuordnung von jeder der Passagen zu einer jeweiligen Tastenkombination, auf ein Betätigen der Tastenkombination hin, das Tasteninstrument (1) die der Tastenkombination zugeordnete Passage des Musikstücks wiedergibt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielvarianten unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden des Spielens des Musikstücks auf dem Tasteninstrument (1) entsprechen.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei jeder der Vielzahl von Spielvarianten unterschiedlich ist.

4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Passage des Musikstücks bei einer Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad kürzer als eine Passage des Musikstücks bei einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad ist.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Passage wenigstens eine Note des Musikstücks aufweist.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Passage ein Abschnitt, ein Takt, ein Akkord oder eine Note des Musikstücks ist.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei der Vielzahl von Spielvarianten derart ist, dass wenigstens eine Passage einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad wenigstens eine Passage einer Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad aufweist.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei der Vielzahl von Spielvarianten derart ist, dass wenigstens eine Passage einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad wenigstens zwei Passagen einer Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad aufweist.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzen der Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad ebenfalls Grenzen der Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei einer Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad sind.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Spielen des Musikstücks eine Spielvariante der Vielzahl von Spielvarianten einstellbar ist.

11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einstellen der Spielvariante der Vielzahl von Spielvarianten zum Spielen des Musikstücks, auf das Betätigen einer in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination durch den Anwender hin, das Tasteninstrument (1) die in der Spielvariante der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination zugeordnete Passage des Musikstücks wiedergibt, und auf das Betätigen einer anderen als der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination durch den Anwender hin, das Tasteninstrument (1) die in der Spielvariante der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination zugeordnete Passage des Musikstücks nicht wiedergibt.

12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Nicht-Wiedergeben der in der Spielvariante der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination zugeordneten Passage des Musikstücks durch das Tasteninstrument auf das Betätigen einer anderen als der in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination durch den Anwender hin, durch Stummschaltung des Tasteninstruments (1) erfolgt.

13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall des Nicht-Wiedergebens der in der Spielvariante der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination zugeordneten Passage des Musikstücks durch das Tasteninstrument (1) auf das Betätigen einer anderen als der in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination durch den Anwender hin, ein vorbestimmtes akustisches Signal wiedergegeben wird.

14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitliche Länge des vorbestimmten akustischen Signals der nicht-wiedergegebenen Passage entspricht.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtige Taste oder richtige Tastenkombination auf einem Notenblatt dargestellt ist.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtige Taste oder richtige Tastenkombination dem Anwender durch eine an dem Tasteninstrument (1) angebrachte Anzeigeeinrichtung (54) angezeigt wird.

17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung (54) an oder neben den Tasten (1014) angeordnete Leuchtdioden aufweist.

18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtige Taste oder richtige Tastenkombination durch Aufblinken der Leuchtdiode an oder neben der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination dem Anwender angezeigt wird.

19. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten (1014) des Tasteninstruments (1) unterschiedliche Farben besitzen.

20. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die an oder neben den Tasten (1014) angeordnete Leuchtdioden unterschiedliche Farben besitzen, wobei jeweils eine Taste (1014) und die an oder neben der Taste (1014) angeordnete Leuchtdiode dieselbe Farbe besitzen.

21. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Laden der Vielzahl von Spielvarianten des Musikstücks in das Tasteninstrument (1) ein auswechselbares Speichermedium (53) vorgesehen ist.

22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das auswechselbare Speichermedium (53) eine Speicherkarte, ein USB-Stick oder dergleichen ist.

23. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasteninstrument (1) eine Speichereinrichtung (52) zum Speichern der Vielzahl von Spielvarianten des Musikstücks aufweist.

24. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasteninstrument (1) eine Wiedergabeeinrichtung (55) zum Wiedergeben des Musikstücks aufweist.

25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiedergabeeinrichtung (55) einen Lautsprecher (4) aufweist.

26. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasteninstrument (1) eine Stromversorgungseinrichtung (56) aufweist.

27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromversorgungseinrichtung (56) eine wiederaufladbare Batterie aufweist.

28. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasteninstrument (1) in seiner äußerlichen Erscheinung irgendeinem Musikinstrument nachgebildet ist.

29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Klangmuster des Musikstücks in wenigstens einer der Spielvarianten dem Musikinstrument nachgebildet ist.

30. Verfahren nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Klangmuster des Musikstücks in wenigstens einer der Spielvarianten einem zu dem Musikinstrument verwandten Musikinstrument nachgebildet ist.

31. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall der Zuordnung von jeder der Passagen zu einer jeweiligen Tastenkombination, die jeweilige Tastenkombination eine jeweilige Taste (1014) und eine festgelegte weitere Taste (20) aufweist.

32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die festgelegte weitere Taste (20) als ein Kippschalter ausgebildet ist.

33. Verfahren nach einem Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasteninstrument (1) in seiner äußerlichen Erscheinung einer Gitarre nachgebildet ist, wobei das Tasteninstrument (1) einen Rumpf (2) in der Form eines Klangkörpers der Gitarre sowie einen davon abstehenden Stiel (3) aufweist, und wobei die jeweiligen Tasten (1014) an der dem Rumpf (2) abgewandten Ende des Stiels (3) angeordnet sind, und wobei die festgelegte weitere Taste (20) an dem Rumpf (2) angeordnet ist.

34. Tasteninstrument (1) zum Spielen eines Musikstücks oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasteninstrument (1) eine Speichereinrichtung (52) aufweist, in welcher das Musikstück in einer Vielzahl von Spielvarianten gespeichert ist, wobei in jeder der Spielvarianten das Musikstück in Passagen zerlegt ist, wobei das Tasteninstrument (1) eine Vielzahl von Tasten (1014, 20) aufweist, wobei jede der Passagen einer jeweiligen Taste (1014, 20) und/oder einer jeweiligen Tastenkombination des Tasteninstruments (1 ) zugeordnet ist, wobei das Tasteninstrument (1) ferner eine Wiedergabeeinrichtung (55) aufweist, wobei, im Fall der Zuordnung von jeder der Passagen zu einer jeweiligen Taste (1014, 20), auf ein Betätigen der Taste (1014, 20) hin, die Wiedergabeeinrichtung des Tasteninstruments (1) die der Taste (1014, 20) zugeordnete Passage des Musikstücks wiedergibt, und wobei, im Fall der Zuordnung von jeder der Passagen zu einer jeweiligen Tastenkombination, auf ein Betätigen der Tastenkombination hin, die Wiedergabeeinrichtung des Tasteninstruments (1) die der Tastenkombination zugeordnete Passage des Musikstücks wiedergibt.

35. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielvarianten unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden des Spielens des Musikstücks auf dem Tasteninstrument (1) entsprechen.

36. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei jeder der Vielzahl von Spielvarianten unterschiedlich ist.

37. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, dass eine Passage des Musikstücks bei einer Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad kürzer als eine Passage des Musikstücks bei einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad ist.

38. Tasteninstrument (1) nach einem der Ansprüche 34 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Passage wenigstens eine Note des Musikstücks aufweist.

39. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Passage ein Abschnitt, ein Takt, ein Akkord oder eine Note des Musikstücks ist.

40. Tasteninstrument (1) nach einem der Ansprüche 35 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei der Vielzahl von Spielvarianten derart ist, dass wenigstens eine Passage einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad wenigstens eine Passage einer Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad aufweist.

41. Tasteninstrument (1) nach einem der Ansprüche 35 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei der Vielzahl von Spielvarianten derart ist, dass wenigstens eine Passage einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad wenigstens zwei Passagen einer Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad aufweist.

42. Tasteninstrument (1) nach einem der Ansprüche 35 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzen der Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad ebenfalls Grenzen der Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei einer Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad sind.

43. Tasteninstrument (1) nach einem der Ansprüche 34 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass zum Spielen des Musikstücks eine Spielvariante der Vielzahl von Spielvarianten einstellbar ist.

44. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einstellen der Spielvariante der Vielzahl von Spielvarianten zum Spielen des Musikstücks, auf das Betätigen einer in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination durch den Anwender hin, die Wiedergabeeinrichtung (55) des Tasteninstruments (1) die in der Spielvariante der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination zugeordnete Passage des Musikstücks wiedergibt, und auf das Betätigen einer anderen als der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination durch den Anwender hin, die Wiedergabeeinrichtung (55) des Tasteninstruments (1) die in der Spielvariante der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination zugeordnete Passage des Musikstücks nicht wiedergibt.

45. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass das Nicht-Wiedergeben der in der Spielvariante der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination zugeordneten Passage des Musikstücks durch die Wiedergabeeinrichtung (55) des Tasteninstruments (1) auf das Betätigen einer anderen als der in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination durch den Anwender hin, durch Stummschaltung der Wiedergabeeinrichtung (55) des Tasteninstruments (1) erfolgt.

46. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall des Nicht-Wiedergebens der in der Spielvariante der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination zugeordneten Passage des Musikstücks durch die Wiedergabeeinrichtung (55) des Tasteninstruments (1) auf das Betätigen einer anderen als der in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination durch den Anwender hin, die Wiedergabeeinrichtung (55) des Tasteninstruments (1) ein vorbestimmtes akustisches Signal wiedergibt.

47. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitliche Länge des vorbestimmten akustischen Signals der nicht-wiedergegebenen Passage entspricht.

48. Tasteninstrument (1 ) nach einem der Ansprüche 43 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass die in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtige Taste oder richtige Tastenkombination auf einem Notenblatt dargestellt ist.

49. Tasteninstrument (1) nach einem der Ansprüche 44 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasteninstrument (1) eine Anzeigeeinrichtung (54) aufweist, die in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtige Taste oder richtige Tastenkombination dem Anwender angezeigt.

50. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung (54) an oder neben den Tasten angeordnete Leuchtdioden aufweist.

51. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass die in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtige Taste oder richtige Tastenkombination durch Aufblinken der Leuchtdiode an oder neben der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination dem Anwender angezeigt wird.

52. Tasteninstrument (1) nach einem der Ansprüche 34 bis 51, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten (1014) des Tasteninstruments (1) unterschiedliche Farben besitzen.

53. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 50 oder 51 und 52, dadurch gekennzeichnet, dass die an oder neben den Tasten (1014) angeordnete Leuchtdioden unterschiedliche Farben besitzen, wobei jeweils eine Taste (1014) und die an oder neben der Taste (1014) angeordnete Leuchtdiode dieselbe Farbe besitzen.

54. Tasteninstrument (1) nach einem der Ansprüche 34 bis 53, dadurch gekennzeichnet, dass zum Laden der Vielzahl von Spielvarianten des Musikstücks in das Tasteninstrument (1) ein auswechselbares Speichermedium (53) vorgesehen ist, wobei das Tasteninstrument (1) eine entsprechende Schnittstelle oder Laufwerk aufweist.

55. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, dass das auswechselbare Speichermedium (53) eine Speicherkarte, ein USB-Stick oder dergleichen ist.

56. Tasteninstrument (1) nach einem der Ansprüche 34 bis 55, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasteninstrument (1) eine Speichereinrichtung (52) zum Speichern der Vielzahl von Spielvarianten des Musikstücks aufweist.

57. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 56, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiedergabeeinrichtung (55) des Tasteninstruments (1) einen Lautsprecher (4) aufweist.

58. Tasteninstrument (1) nach einem der Ansprüche 34 bis 57, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasteninstrument (1) eine Stromversorgungseinrichtung (56) aufweist.

59. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 58, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromversorgungseinrichtung (56) eine wiederaufladbare Batterie aufweist.

60. Tasteninstrument (1) nach einem der Ansprüche 34 bis 59, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasteninstrument (1) in seiner äußerlichen Erscheinung irgendeinem Musikinstrument nachgebildet ist.

61. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 60, dadurch gekennzeichnet, dass das Klangmuster des Musikstücks in wenigstens einer der Spielvarianten dem Musikinstrument nachgebildet ist.

62. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 60 oder 61, dadurch gekennzeichnet, dass das Klangmuster des Musikstücks in wenigstens einer der Spielvarianten einem zu dem Musikinstrument verwandten Musikinstrument nachgebildet ist.

63. Tasteninstrument (1) nach einem der Ansprüche 34 bis 61, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall der Zuordnung von jeder der Passagen zu einer jeweiligen Tastenkombination, die jeweilige Tastenkombination eine jeweilige Taste (1014) und eine festgelegte weitere Taste (20) aufweist.

64. Tasteninstrument (1) nach Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass die festgelegte weitere Taste (20) als ein Kippschalter ausgebildet ist.

65. Tasteninstrument (1) nach einem Anspruch 63 oder 64, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasteninstrument (1) in seiner äußerlichen Erscheinung einer Gitarre nachgebildet ist, wobei das Tasteninstrument (1) einen Rumpf (2) in der Form eines Klangkörpers der Gitarre sowie einen davon abstehenden Stiel (3) aufweist, und wobei die jeweiligen Tasten (1014) an der dem Rumpf (2) abgewandten Ende des Stiels (3) angeordnet sind, und wobei die festgelegte weitere Taste (20) an dem Rumpf (2) angeordnet ist.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zum Spielen eines Musikstücks oder dergleichen mittels eines Tasteninstruments. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Tasteninstrument zur Durchführung des Verfahrens.

Im Stand der Technik sind seit langem Tasteninstrumente bekannt. Aufgrund der weiten Verbreitung diese Instrumente erübrigt sich ein diesbezüglicher druckschriftlicher Nachweis. Dabei umfasst der Ausdruck „Tasteninstrument” sowohl ein Tasteninstrumente im eigentlichen Sinn, d. h. in Abgrenzung zu beispielsweise Blas- und Streichinstrumenten, wie z. B. ein herkömmliches Klavier, als auch ganz allgemein Tasten aufweisende Instrumente, wie z. B. ein Keyboard, eine Gitarre mit Tasten und dergleichen. Im Sinne der vorliegenden Offenbarung ist daher der Ausdruck „Tasteninstrument” in seiner allgemeinsten Form zu verstehen und bezieht sich auf jegliche Art von Instrument, welches Tasten aufweist.

Als Beispiel für ein als Konsole zum Zweck des Durchführens eines Videospiels ausgeführtes Tasteninstrument in Form einer E-Gitarre wird auf die internationale Patentvergleichung WO 2007/131137 A2 hingewiesen. Gemäß der Lehre dieser Druckschrift wird eine Spielkonsole offenbart, die fähig ist, mit einer Vielzahl von elektronischen Musikinstrumenten betrieben zu werden. Ein derartiges System ist besonders nützlich beim Herunterladen von unterschiedlichen Musikvideospielen für eine Vielzahl von Musikinstrumenten und fähig, den Schwierigkeitsgrad während des Spielens zu verändern.

Der vorerwähnte Stand der Technik besitzt eine Vielzahl von Nachteilen. Das Spielen Tasteninstrumenten ist im Allgemeinen uns sehr schwer erlernbar. Bei den bekannten Instrumenten ist es nicht möglich, mit nur geringem Können ein Musikstück auf zufriedenstellende Art und Weise zu spielen. Im Falle der zuvor druckschriftlich nachgewiesenen Spielkonsole ist besonders nachteilig, dass diese vom Anwender nicht mitführbar ist und externe Mittel, z. B. den Lautsprecher eines Fernsehgeräts benötigt, um ein Musikinstrument zu spielen.

Demgegenüber wäre es wünschenswert, ein Verfahren zum Spielen eines Musikstücks oder dergleichen mittels eines Tasteninstruments bzw. ein entsprechendes Tasteninstrument anzugeben bzw. zu schaffen, mit welchem es möglich wird, Musikstücke in unterschiedlichen Spielvarianten, welche insbesondere unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden entsprechen, zu spielen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden, und insbesondere ein Verfahren der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass sich eine einfache, variable und dem jeweiligen Können des Anwenders angepasste Art des Spielens des Musikstücks ergibt.

Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass das Musikstück in dem Tasteninstrument in einer Vielzahl von Spielvarianten gespeichert ist, wobei in jeder der Spielvarianten das Musikstück in Passagen zerlegt ist, wobei jede der Passagen einer jeweiligen Taste und/oder einer jeweiligen Tastenkombination des Tasteninstruments zugeordnet ist, wobei, im Fall der Zuordnung von jeder der Passagen zu einer jeweiligen Taste, auf ein Betätigen der Taste hin, das Tasteninstrument die der Taste zugeordnete Passage des Musikstücks wiedergibt, und wobei, im Fall der Zuordnung von jeder der Passagen zu einer jeweiligen Tastenkombination, auf ein Betätigen der Tastenkombination hin, das Tasteninstrument die der Tastenkombination zugeordnete Passage des Musikstücks wiedergibt.

Ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass durch die Vielzahl von Spielvarianten ein Musikstück auf unterschiedliche Art und Weise mit dem erfindungsgemäßen Tasteninstrument gespielt werden kann. Die unterschiedlichen Spielvarianten können dabei Präferenzen des Anmelders entsprechen oder auch zu unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden korrespondieren. Der Passagen des Musikstücks können ganz grundsätzlich zu Abschnitten des Musikstücks beliebiger Länge korrespondieren.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entsprechen die Spielvarianten unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden des Spielens des Musikstücks auf dem Tasteninstrument. Auf dieser Weise kann ein Anwender sich sozusagen schrittweise dem Spielen des Musikstücks auf dem Tasteninstrument annähern. Zum Üben des Musikstücks würde daher der Anwender mit einer einfachen Spielvariante beginnen und sich dann sozusagen Schritt für Schritt zu schwierigeren Spielvarianten hocharbeiten.

Ferner ist erfindungsgemäß bevorzugt, dass die Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei jeder der Vielzahl von Spielvarianten unterschiedlich ist. Indem der Unterschied der Vielzahl von Spielvarianten vornehmlich in der Zerlegung des Musikstücks in Passagen auf verschiedene Art und Weise besteht, werden dem Anwender individuell vorgebbare und seinem Können entsprechende Spielweisen bereitgestellt.

Vorteilhafterweise ist eine Passage des Musikstücks bei einer Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad kürzer als eine Passage des Musikstücks bei einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad. Gemäß dieser Ausführungsform kann ein und dasselbe Musikstück bei einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad durch Drücken von weniger Tasten als bei einer Spielvariante mit einem höheren Schwierigkeitsgrad realisiert werden.

Vorzugsweise weist die Passage wenigstens eine Note des Musikstücks auf. Vorteilhafterweise ist dabei die Passage ein Abschnitt, ein Takt, ein Akkord oder eine Note des Musikstücks. Insbesondere ist die Passage nicht lediglich auf die Zuordnung zu einer Note des Musikstücks beschränkt. Die Passage des Musikstücks kann grundsätzlich irgendeinen Teil beliebiger Länge des Musikstücks darstellen.

Ferner ist bevorzugt, dass die Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei der Vielzahl von Spielvarianten derart ist, dass wenigstens eine Passage einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad wenigstens eine Passage oder wenigstens zwei Passagen einer Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad aufweist. Bei dieser Art der Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei der Vielzahl von Spielvarianten ist sicher gestellt, dass auf einfache Art und Weise Spielvarianten unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads generiert werden können.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Grenzen der Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad ebenfalls Grenzen der Zerlegung des Musikstücks in Passagen bei einer Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad. Hierdurch wird es besonders einfach, ausgehend von einer Spielvariante mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad, eine Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad einzuüben.

Vorzugsweise ist zum Spielen des Musikstücks eine Spielvariante der Vielzahl von Spielvarianten einstellbar. Der Anwender kann hierbei gemäß seinen Fähigkeiten und seinen vorangegangen Übungen eine seinem Können und Leitungsstand entsprechende Spielvariante zum Spielen des Musikstücks auf dem Tasteninstrument einstellen.

Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung ist bevorzugt, dass nach dem Einstellen der Spielvariante der Vielzahl von Spielvarianten zum Spielen des Musikstücks, auf das Betätigen einer in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination durch den Anwender hin, das Tasteninstrument die in der Spielvariante der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination zugeordnete Passage des Musikstücks wiedergibt, und auf das Betätigen einer anderen als der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination durch den Anwender hin, das Tasteninstrument die in der Spielvariante der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination zugeordnete Passage des Musikstücks nicht wiedergibt. Hierdurch wird ein möglichst realitätsnahes Spielen des erfindungsgemäßen Tasteninstruments erreicht, welches dafür sorgt, dass nur durch korrektes Betätigen der richtigen Taste oder Tastenkombination eine korrekte Wiedergabe des Musikstücks erreicht wird.

Dabei erfolgt vorzugsweise das Nicht-Wiedergeben der in der Spielvariante der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination zugeordneten Passage des Musikstücks durch das Tasteninstrument auf das Betätigen einer anderen als der in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination durch den Anwender hin, durch Stummschaltung des Tasteninstruments. In dieser Variante der Erfindung wird daher bei einem fehlerbehafteten Spielen des Musikstücks durch den Anwender eine unerwünschte Pause erzeugt.

Ferner ist bevorzugt, dass im Fall des Nicht-Wiedergebens der in der Spielvariante der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination zugeordneten Passage des Musikstücks durch das Tasteninstrument auf das Betätigen einer anderen als der in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination durch den Anwender hin, ein vorbestimmtes akustisches Signal wiedergegeben wird. Grundsätzlich kann in dieser Ausführungsform jedes Ton- bzw. Klangsignal als ein vorbestimmtes akustisches Signal wiedergegeben werden. Insbesondere kann anstelle der vorerwähnten Pause auch ein für das menschliche Klangempfinden unangenehmes Signal, beispielsweise ein kratzendes Geräusch, wiedergegeben werden, welches sozusagen als akustische Bestrafung wirkt.

Vorteilhaftweise entspricht die zeitliche Länge des vorbestimmten Tonsignals der nicht-wiedergegebenen Passage. Hierdurch wäre es möglich, dass dem Anwender trotz fehlerhafter Bedienung der Tasten das Musikstück im Anschluss an die fehlerhafte Bedienung dieses in korrekter Weise fortsetzen kann.

Vorzugsweise ist die in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtige Taste oder richtige Tastenkombination auf einem „Notenblatt” dargestellt. Entsprechend einem herkömmlichen Notenblatt, bei welchem Noten dargestellt sind, wird bei dieser erfindungsgemäßen Variante die jeweils richtige Taste oder richtige Tastenkombination dem Anwender visuell zur Verfügung gestellt.

Alternativ oder zusätzlich ist dabei bevorzugt, dass die in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtige Taste oder richtige Tastenkombination dem Anwender durch eine an dem Tasteninstrument angebrachte Anzeigeeinrichtung angezeigt wird. Durch eine derartige Anzeigeeinrichtung entfällt die Notwendigkeit für ein von dem Tasteninstrument separat vorgesehenes Anzeigemittel, wie z. B. dem vorerwähnten Notenblatt.

Der Anwender benötigt daher nur das Tasteninstrument, wodurch die Bedienung enorm vereinfacht wird.

Gemäß einer besonders praktikablen Variante der Erfindung weist die Anzeigeeinrichtung an oder neben den Tasten angeordnete Leuchtdioden auf. Hierdurch kann auf einfache und kostengünstige Weise eine vorteilhafte Anzeigeeinrichtung realisiert werden.

Dabei ist ferner bevorzugt, dass die in der jeweiligen Spielsituation des Musikstücks richtige Taste oder richtige Tastenkombination durch Aufblinken der Leuchtdiode an oder neben der richtigen Taste oder richtigen Tastenkombination dem Anwender angezeigt wird. Hierdurch wird die Bedienung des erfindungsgemäßen Tasteninstruments besonders intuitiv.

Vorzugsweise besitzen die Tasten des Tasteninstruments unterschiedliche Farben besitzen, wobei alternativ oder zusätzlich hierzu vorzugsweise die an oder neben den Tasten angeordnete Leuchtdioden unterschiedliche Farben besitzen, wobei jeweils eine Taste und die an oder neben der Taste angeordnete Leuchtdiode dieselbe Farbe besitzen. Durch Ausbildung der Tasten des Tasteninstruments in unterschiedlichen Farben können diese einfach unterschieden werden. Die Zuordnung der entsprechenden Leuchtdioden zu dem jeweiligen Tasten wird besonders intuitiv, wenn die der Taste zugeordnete Leuchtdiode dieselbe Farbe wie die korrespondierende Taste besitzt.

Ferner ist bei einer Ausführungsform der Erfindung bevorzugt, dass zum Laden der Vielzahl von Spielvarianten des Musikstücks in das Tasteninstrument ein auswechselbares Speichermedium vorgesehen ist. Dabei ist vorzugsweise das auswechselbare Speichermedium eine Speicherkarte, ein USB-Stick oder dergleichen ist. Derartige auswechselbare Speichermedien können beispielsweise über einen Personalcomputer einfach bespielt werden und damit wird es besonders einfach möglich, neue Musikstücke und die zugehörigen Spielvarianten in das erfindungsgemäße Tasteninstrument zu laden. Eine derartige Speichereinrichtung ermöglicht beispielsweise die Voreinspeicherung von verschiedenen Musikstücken und den zugehörigen Spielvarianten, beispielsweise bereits bei der Auslieferung des Geräts. Auch ist es möglich, dass in die Speichereinrichtung des Tasteninstruments Musikstücke und die jeweiligen Spielvarianten von den auswechselbaren Speichermedien überspielt werden können.

Vorzugsweise weist das Tasteninstrument eine Speichereinrichtung zum Speichern der Vielzahl von Spielvarianten des Musikstücks auf. Vorteilhafterweise weist das Tasteninstrument eine Wiedergabeeinrichtung zum Wiedergeben des Musikstücks auf. Dabei ist bevorzugt, dass die Wiedergabeeinrichtung einen Lautsprecher aufweist. Das Tasteninstrument gemäß dieser erfindungsgemäßen Ausbildung benötigt daher grundsätzlich keinen weiteren Mittel, um ein Spielen des Musikstücks zu ermöglichen. Im Unterschied zu der eingangs erwähnten Spielkonsole sind daher keine externen Lautsprecher erforderlich, wobei aber ein Anschluss an einen externen Lautsprecher bzw. Kopfhörer durchaus möglich ist, um die Klangqualität und/oder die Lautstärke entsprechend einzustellen.

Um das Tasteninstrument vom Netzbetrieb unabhängig und damit vom Anwender überall hin mitführbar und portabel auszubilden, ist bevorzugt, dass das Tasteninstrument eine Stromversorgungseinrichtung aufweist. Vorteilhafterweise weist die Stromversorgungseinrichtung eine wiederaufladbare Batterie auf. Selbstverständlich kann das Tasteninstrument auch eine Netzteil besitzen. Falls es alternativ oder zusätzlich hierzu eine wiederaufladbare Batterie besitzt, kann in dem Tasteninstrument integriert auch eine Ladeeinrichtung für die wiederaufladbare Batterie vorgesehen sein. Aufgrund der in dem Tasteninstrument ausgebildeten Wiedergabeeinrichtung und Stromversorgungseinrichtung ist es möglich, das Tasteninstrument überall mitzuführen und beispielsweise auch am „Lagerfeuer” zu spielen.

Bevorzugt ist ferner eine Variante der Erfindung, bei welcher das Tasteninstrument in seiner äußerlichen Erscheinung irgendeinem Musikinstrument nachgebildet ist. Die äußere Erscheinung des erfindungsgemäßen Tasteninstruments ist daher an irgendein beliebigen Instrument angelehnt. Während in Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung die Ausbildung des erfindungsgemäßen Tasteninstruments in seiner äußeren Erscheinung als eine Gitarre besonders vorteilhaft erscheint, ist die vorliegende Erfindung hierauf nicht beschränkt. Beispielsweise kann das erfindungsgemäße Tasteninstrument die äußere Erscheinung eines Blasinstruments, z. B. Trompete, besitzen.

Dabei ist in vorteilhafter Weise vorgesehen, dass das Klangmuster des Musikstücks in wenigstens einer der Spielvarianten dem Musikinstrument nachgebildet ist. Anschaulich gesprochen bedeutet dies, dass, wenn das erfindungsgemäße Tasteninstrument beispielsweise als elektrische Gitarre oder E-Gitarre in seiner äußeren Erscheinung ausgebildet ist, das erfindungsgemäße Tasteninstrument den Sound eine E-Gitarre besitzt.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Klangmuster des Musikstücks in wenigstens einer der Spielvarianten einem zu dem Musikinstrument verwandten Musikinstrument nachgebildet. Da beispielsweise zu der E-Gitarre verwandte Instrumente eine Bassgitarre oder eine Konzertgitarre sind, kann das erfindungsgemäße Tasteninstrument auch entsprechende Klangmuster dieser verwandten Instrumente wiedergeben.

Vorteilhafterweise weist im Fall der Zuordnung von jeder der Passagen zu einer jeweiligen Tastenkombination, die jeweilige Tastenkombination eine jeweilige Taste und eine festgelegte weitere Taste auf. Vorteilhafterweise ist die festgelegte weitere Taste als ein Kippschalter ausgebildet ist. Durch die festgelegte weitere Taste und insbesondere auch durch die Ausbildung als Kippschalter, wird es möglich, bestimmte Musikinstrumente, wie z. B. eine Gitarre, möglichst realitätsnah zu spielen, wie weiter unter bei der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert wird.

Ferner ist bevorzugt, dass das Tasteninstrument in seiner äußerlichen Erscheinung einer Gitarre nachgebildet ist, wobei das Tasteninstrument einen Rumpf in der Form eines Klangkörpers der Gitarre sowie einen davon abstehenden Stiel bzw. Hals aufweist, und wobei die jeweiligen Tasten an dem dem Rumpf abgewandten Ende des Stiels angeordnet sind, und wobei die festgelegte weitere Taste an dem Rumpf angeordnet ist. Durch diese Ausbildung des erfindungsgemäßen Tasteninstruments wird es möglich, dieses vergleichsweise realitätsnah zu einer echten Gitarre zu spielen.

Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen offenbart.

Die Erfindung, sowie weitere Merkmale, Ziele, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten derselben, wird bzw. werden nachfolgend anhand einer Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen bezeichnen dieselben Bezugszeichen dieselben bzw. entsprechende Elemente. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, und zwar unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung. In den Zeichnungen zeigen:

1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Tasteninstruments gemäß der vorliegenden Erfindung;

2a bis c eine schematische Darstellung der Zerlegung eines Musikstücks in Passagen bei einer Vielzahl von Spielvarianten, wobei in 2a eine einfach zu spielende Zerlegung, in 2b eine mittelschwer zu spielende Zerlegung und in 2c eine schwierig zu spielende Zerlegung gezeigt ist;

3 eine schematische Darstellung eines Notenblatts zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung;

4 ein stark schematisches Blockschaltbild zur Erläuterung des Aufbaus eines Ausführungsbeispiels eines Tasteninstruments gemäß der vorliegenden Erfindung; und

5 ein stark schematisches Flussdiagramm zur Erläuterung eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens.

In 1 ist in einer schematischen Darstellung eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Tasteninstruments 1 gezeigt. Das Tasteninstrument 1 ist in seiner äußeren Erscheinung einer E-Gitarre nachgebildet und besitzt einen Rumpf 2 und einen davon abstehenden Stiel 3. Es sei bemerkt, dass die äußere Erscheinung des Tasteninstruments 1 für den Gegenstand der vorliegenden Erfindung nicht wesentlich ist. Grundsätzlich kann das Tasteninstrument 1 auch die äußere Erscheinung eines anderen Instruments, wie z. B. eines Streichinstruments oder eines Blasinstruments etc., besitzen. Insbesondere kann es auch einem herkömmlichen Tasteninstrument, wie z. B. einem Keyboard oder einem Klavier, nachgebildet sein. Das in 1 dargestellte Tasteninstrument 1, welches insbesondere auch den „look and feel” einer elektrischen Gitarre aufweist, besitzt keine Saiten. Stattdessen sind an dem dem Rumpf 2 abgewandten Ende des Stiels 3 fünf Tasten 10 (z. B. orange), 11 (z. B. blau), 12 (z. B. gelb), 13 (z. B. rot) und 14 (z. B. grün) angeordnet. Darüber hinaus ist auf dem Rumpf 2, in etwa mittig, eine weitere Taste in Form eines vorzugsweise langestreckten Kippschalters 20 vorgesehen. Der Kippschalter 20 und die Tasten 1014 liegen in etwa auf einer Linie, über welcher bei einer herkömmlichen Gitarre die Saiten verlaufen. Die Spielweise des Tasteninstruments 1 ist im Allgemeinen ähnlich zu derjenigen einen echten Gitarre. Das Tasteninstrument 1 wird entsprechend einer echten Gitarre gehalten und (ein Rechtshänder) bedient mit den fünf Fingern der linken Hand jeweils eine der Tasten 1014, während die rechte Hand zur Bedienung des Kippschalters 20 vorgesehen ist. Die Bedienung bzw. Betätigung der Tasten 1014 bzw. des Kippschalters 20 entspricht dabei grundsätzlich dem Spielen einer echten Gitarre. Die Bedienung bzw. Betätigung der Tasten 1014 ist vergleichbar zu dem Abklemmen von Saiten der Gitarre beim Spielen von Griffen. Die Bedienung des Kippschalters 20 ist vergleichbar dem Streichen der Saiten. Wie im Folgenden noch in weiterer Einzelheit erläutert wird, löst das Drücken einer der Tasten 1014 die Wiedergabe eines Ton- bzw. Klangsignals aus, welches ganz allgemein eine Passage oder ein Abschnitt eines Musikstücks sein kann. Das Ton- oder Klangsignal wird allerdings nur dann wiedergegeben, wenn gleichzeitig zur Betätigung einer der Tasten 1014 der Kippschalter 20 niedergedrückt wird. Dies entspricht ebenfalls der Spielweise der herkömmlichen Gitarre, da ohne das Streichen über die Saiten kein Ton erzeugt wird. Um nun ein Musikstück auf dem Tasteninstrument 1 richtig wiedergegeben zu können, muss ein Anwender jeweils eine oder gleichzeitig mehrere der Tasten 1014 drücken und dabei gleichzeitig den Kippschalter 20 bedienen. Dabei müssen die Tasten 1014 nicht nur in der richtigen Reihenfolge, sondern auch für eine entsprechende Zeitdauer gedrückt werden, um eine korrekte und in akustischer Hinsicht zufriedenstellende Wiedergabe des Musikstücks zu erreichen. Das Tasteninstrument 1 besitzt eine entsprechende Wiedergabeeinrichtung für die durch Betätigung einer oder mehrerer der Tasten 1014 in Verbindung mit dem Kippschalter 20 erzeugten Ton- bzw. Klangsignale, von welcher in 1 lediglich ein Lautsprecher 4 dargestellt ist. Das Tasteninstrument 1 ist ein portables bzw. vom Anwender überall hin mitführbares elektronisches Instrument und besitzt zur Stromversorgung vorzugsweise eine (nicht gezeigte) wiederaufladbare Batterie. Eine Bedienungsfläche ist schematisch am Rumpf 2 des Tasteninstruments 1 dargestellt und weist verschiedenste Eingabe- bzw. Ausgabeeinrichtungen auf. Derartige Eingabeeinrichtungen umfassen ohne Beschränkung beispielsweise einen Einschaltknopf, eine Lautstärkeregler, eine Menüsteuerung zur Auswahl des zu spielenden Musikstücks, zur Auswahl des Klangmusters (z. B. Sound einer E-Gitarre, Bassgitarre, Konzertgitarre etc. oder das Klangmuster eines ganz anderen Instruments), und insbesondere Mittel, um einen Schwierigkeitsgrad für das zu spielende Musikstück einzustellen. Vorzugsweise ist für jedes Musikstück dieses in einer Vielzahl von Spielvarianten, vorzugsweise von drei Spielvarianten (leicht, mittel, schwer), gespeichert (vgl. auch die 2a bis 2c). Grundsätzlich gilt dabei, dass zum Spielen eines Musikstücks auf dem Tasteninstrument 1 der Anwender bei einer Spielvariante mit höherem Schwierigkeitsgrad die Wiedergabe des Musikstücks nur durch entsprechendes Betätigen von mehr Tasten, und damit durch eine auch im allgemeinen schnellere Bedienung, erreichen kann.

Die in einer Speichereinrichtung des Tasteninstruments 1 abgelegte Zuordnung einzelner Passsagen des zu spielenden Musikstücks zu einer oder mehreren der Tasten 1014, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel auch immer gleichzeitig der Kippschalter 20 gedrückt werden muss, um eine Wiedergabe zu erzielen, kann dem Anwender beispielsweise über ein „Notenblatt” (vgl. 3) dargestellt werden. Bevorzugt ist aber eine Ausführungsvariante, bei welcher seitlich am Stiel 3 des Tasteninstruments 1, und genauer auf der oberen Schmalseite, welche im Blickfeld des Anwenders beim Spielen des Tasteninstruments 1 liegt, eine Anzeigeeinrichtung in Form einer Reihe von fünf farbigen Leuchtdioden bzw. LEDs vorgesehen ist. Dabei ist die jeweils einer der Tasten 1014 zugeordnete Leuchtdiode unmittelbar neben der zugehörigen Taste auf der Schmalseite des dem Rumpfs 2 abgewandten Ende des Stiels 3 angeordnet. Ebenso wie die Tasten 1014 sind auch die Leuchtdioden farbig ausgebildet (z. B. orange, blau, gelb, rot und grün), wobei die der jeweiligen Taste 1014 zugeordnete Leuchtdiode dieselbe Farbe wie die zugehörige Taste besitzt. Darüber hinaus besitzt das Tasteninstrument 1 eine Vielzahl von weiteren Einrichtungen, welche in 1 zu Vereinfachung nicht dargestellt sind. Beispielsweise besitzt das Tasteninstrument 1 verschiedene Aus- und Eingänge zu Verbindung mit einer externen Lautsprecheranlage und/oder zum Anschluss eines Kopfhörers. Ebenfalls weist das Tasteninstrument 1 verschiedene Schnittstellen oder Laufwerke, vorzugsweise in Form von Kartenslots bzw. -schlitzen, z. B. für sogenannte SD-Karten, auf. Auf derartigen auswechselbaren Speichermedien, wie z. B. den vorerwähnten SD-Karten, können auf den Tasteninstrument 1 wiederzugebende bzw. abzuspielende Musikstücke gespeichert sein; ebenfalls ist hierauf die Tastenzuordnung insbesondere auch im Hinblick auf die unterschiedlichen Spielvarianten, welche insbesondere unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden entsprechen, gespeichert. Es ist bevorzugt, dass in dem Tasteninstrument 1 eine Auswahl von Musikstücken bei der Auslieferung fest, z. B. in einer ROM-Speichereinrichtung, vorgespeichert sind. Durch Einsetzen von auswechselbaren Speichermedien können dann noch zusätzliche Musikstücke mit dem Tasteninstrument 1 wiedergegeben werden. Derartige auswechselbare Speichermedien mit entsprechenden aufgezeichneten Daten zur Wiedergabe eines Musikstücks können potentiell vertrieben werden. Grundsätzlich ist dabei auch denkbar, dass ein entsprechendes Softwareprogramm die Zerlegung eines beliebigen Musikstücks in Passagen und Zuordnungen zu jeweiligen Tasten, insbesondere vor dem Hintergrund von unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, übernehmen kann, wobei eine derartige Software zusammen mit dem Tasteninstrument 1 oder separat davon vertrieben werden kann. Grundsätzlich sind aber auch Applikationen denkbar, bei welchen eine entsprechende Internetplattform aufgebaut wird, über die Anwender sich entsprechende auswechselbare Speichermedien selbst präparieren und brennen können, wobei insbesondere in diesem Zusammenhang auch das Bereitstellen von Tauschbörsen oder Peer-to-Peer-Börsen vorteilhaft ist, über welche ein Vielzahl von Anwendern ihre verschiedene Musikstücke oder unterschiedlich aufbereiteten Musikstücke miteinander tauschen können.

In Verbindung mit den 2a bis 2c wird die Zuordnung der Tasten 1014 des Tasteninstruments 1 zu jeweiligen Passagen eines Musikstücks näher läutert. In der jeweils oberen Hälfte der Figur ist derselbe Teil oder Abschnitt eines Musikstücks in herkömmlicher Notenschrift dargestellt. In der jeweiligen unteren Hälfte der Figur ist die entsprechende Taste bzw. Tastenkombination dargestellt. Dabei entsprechen die unterschiedlichen Zuordnungen der 2a, 2b und 2c einem leichten, mittleren bzw. schwierigen Schwierigkeitsgrad. Dies kann man deutlich einer Zusammenschau der 2a2c entnehmen, wobei deutlich erkennbar ist, dass zur Wiedergabe desselben Abschnitts des Musikstücks gemäß der 2c wesentlich mehr Tasten betätigt werden müssen. Um nun den in den oberen Hälfte der 2a dargestellten Abschnitt eines Musikstücks wiederzugeben, müssen in der in 2a dargestellten leichten Spielvariante lediglich bei zwei Tasten Betätigungen durchgeführt werden. Im Ausführungsbeispiel entnimmt man, dass der in der oberen Hälfte der 2a dargestellte Abschnitt des Musikstücks durch zweimaliges Drücken der Taste 14 (bei gleichzeitiger Betätigung des Kippschalters 20) wiedergegeben werden. Der Anwender kann also in der leichten Spielvariante den dargestellten Abschnitt des Musikstücks durch Drücken der Tastenkombination 14(20)-14(20) wiedergeben. Bei dieser Schreibweise wird durch den Klammerausdruck angezeigt, dass eine korrekte Wiedergabe nur durch gleichzeitiges Drücken des Kippschalters 20 erzeugt wird, wie oben in näherer Einzelheit erläutert wurde.

Im Unterschied dazu sind bei der in der 2b dargestellten Spielvariante mit mittleren Schwierigkeitsgrad bereits drei Tasten 11, 13 und 14 erforderlich, um den in der oberen Hälfte der 2b dargestellten Abschnitt des Musikstücks wiederzugeben. Genauer muss zur Wiedergabe zunächst die Taste 14, dann gleichzeitig die Tasten 14 und 13, dann gleichzeitig die Tasten 14 und 11 und anschließend wieder alleine die Taste 14 gedrückt werden, um eine korrekte Wiedergabe des Abschnitts des Musikstücks zur gewährleisten. Wiederum gleichzeitig bei jeder Tastentätigung der Kippschalter 20 gedrückt werden muss, lässt sich die zum Spielen des Abschnitts des Musikstücks erforderliche Tastenfolge beispielsweise durch die Notation 14(20)-14,13(20)-14,11(20)-14(20) veranschaulichen.

In 2c ist da nun die Tastenbelegung bei einer Spielvariante mit einem hohen Schwierigkeitsgrad dargestellt, wobei man dem unteren Teil der 2c deutlich entnimmt, das nunmehr insgesamt alle Tasten zum Spielen des in der oberen Hälfte der 2c gezeigten Abschnitts des Musikstücks erforderlich sind. Gemäß der zuvor eingeführten Notation erfolgt die korrekte Widergabe des Abschnitts des Musikstücks durch folgende Tastenbetätigung
14,13(20)-14,13,10(20)-14,12,11(20)-14,13(20)-14,11,10(20)-14,13(20)-14,13,12(20)-14,13,11(20).

In 3 ist schematisch ein Ausschnitt aus einem Notenblatt zum Spielen des erfindungsgemäßen Tasteninstruments 1 dargestellt. Man entnimmt der 3 deutlich, das für jede der fünf Tasten eine horizontale Linie vorgesehen ist. Wie bei der herkömmlichen Notenschrift verläuft die x-Achse von links nach rechts. Intervalle gleicher zeitlicher Länge sind durch vertikale Linien gekennzeichnet. Die unterschiedlichen zu drückenden Tasten sind durch unterschiedliche Symbole in unterschiedlichen Farben gekennzeichnet.

Anhand des schematischen Blockschreibbildes der 4 wird der Aufbau des erfindungsgemäßen Tasteninstruments 1 in weiterer Einzelheit erläutert. Das Tasteninstrument 1 weist zur Ablaufsteuerung einen Controller bzw. Steuereinrichtung 50 auf, welcher beispielsweise als Mikroprozessor ausgebildet. Ein- und Ausgaben für den Anwender werden durch die I/O-Schnittstelle 51 realisiert. Die jeweiligen Musikstücke zusammen mit den unterschiedlichen Spielvarianten, die entsprechende Zerlegung in Passagen und Zuordnung zur jeweiligen Tasten oder Tastenkombinationen sind in einer Speichereinrichtung 52 abgelegt. Wie bereits eingangs erwähnt wurde, können derartige Daten alternativ oder zusätzlich auch über ein auswechselbares Speichermedium 53 in das erfindungsgemäße Tasteninstrument 1 geladen werden. Das Spielen des Musikstücks erfolgt durch Bedienung bzw. Betätigung entsprechender Tasten 1014 (vgl. 1), wobei vorzugsweise die jeweils richtige Taste dem Anwender durch eine entsprechende Anzeigevorrichtung 54 angezeigt wird. Diese ist vorzugsweise als eine Reihe von Leuchtdioden ausgebildet, wie bereits zuvor in Verbindung mit 1 ausführlich beschrieben wurde. Zur akustischen Wiedergabe des Musikstücks ist eine Wiedergabeeinrichtung 55 vorgesehen, welche insbesondere auch den Lautsprecher 4 des Tasteninstruments 1 (vgl. 1) aufweist. Eine Stromversorgungseinrichtung 56, vorzugsweise in Form einer wiederaufladbaren Batterie, ist schematisch bei 56 angezeigt. Selbstverständlich kann die Stromversorgungseinrichtung 56 auch ein Netzteil aufweisen, um einen Anschluss an eine herkömmliche Steckdose zu ermöglichen.

Anhand des schematischen Flussdiagrams der 5 wird im Folgenden stark vereinfacht der Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens in weiterer Einzelheit erläutert. Das Verfahren beginnt im Schritt S100 und im Schritt S101 wählt der Anwender ein zu spielendes Musikstück aus, wobei ihm hierzu beispielsweise auf einer Anzeige der Bedienungsfläche 5 des Tasteninstruments 1 (vgl. 1) die verfügbaren Musikstücke angezeigt werden. Im Schritt S102 wählt der Anwender ein für die Wiedergabe des Musikstücks vorhandenes vorgespeichertes Klangmuster (z. B. E-Gitarre, Bassgitarre, Konzertgitarre etc.) aus. Schließlich wird im Schritt S103 vom Anwender die Spielvariante ausgewählt. Beispielsweise kann der Anwender hierzu unter verschiedenen Schwierigkeitsgraden, wie z. B. leicht, mittel und schwer, auswählen. Sobald der Anwender startbereit ist, gibt er im Schritt S104 einen Startbefehl ein. Dem Anwender wird nun im Schritt S105 die jeweils richtige Taste oder Tastenkombination durch Aufblinken der entsprechenden Leuchtdiode(n) angezeigt. Sobald das System im Schritt S105 festgestellt hat, dass der Anwender die richtige Taste oder Tastenkombination gedrückt hat, wird im Schritt S107 die der richtigen Taste oder Tastenkombination zugeordnete Passage des Musikstücks wiedergegeben. Falls die Abfrage im Schritt S106 ergibt, dass der Anwender nicht die richtige Taste gedrückt hat, oder dass die vom Anwender gedrückte Tastenkombination fehlerhaft ist, wird im Allgemeinen der Schritt S107 nicht ausgeführt. Bei dem durch das Flussdiagram veranschaulichte Ausführungsbeispiel wird stattdessen im Schritt S109 ein Ersatz- oder Default-Ton- bzw. -Klangsignal ausgegeben. Beispielsweise kann dieses auch ein störender Klang, wie etwa ein Klang bzw. Geräusche von reissenden Saiten einer Gitarre, sein, wobei die Wiedergabe dieses Signals sozusagen als „akustische Bestrafung” eingesetzt wird. Nach den Schritten S107 bzw. S109 schreitet das Verfahren zum Schritt S108 fort. Falls das Ende des Musikstücks erreicht, endet das Verfahren im Schritt S110. Falls das Ende des Musikstücks noch nicht erreicht ist, kehrt das Verfahren zum Schritt S105 zurück.

Die Erfindung wurde vorstehend anhand von bevorzugten Ausführungsformen derselben näher erläutert. Für einen Fachmann ist es jedoch offensichtlich, dass unterschiedliche Abwandlungen und Modifikationen gemacht werden können, ohne von dem der Erfindung zugrundeliegenden Gedanken abzuweichen.

Bezugszeichenliste

1
Tasteninstrument
2
Rumpf
3
Stiel oder Hals
4
Lautsprecher
5
Bedienungsfläche
10 bis 14
Tasten
20
Kippschalter bzw. weitere Taste
50
Controller
51
I/O-Schnittstelle
52
Speichereinrichtung
53
Auswechselbares Speichermedium
54
Anzeigeeinrichtung
55
Wiedergabeeinrichtung
56
Stromversorgungseinrichtung
S100 bis S110
Verfahrensschritte

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • - WO 2007/131137 A2 [0003]