Title:
Universell einsetz- und komplettierbarer Leuchtenkörper
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft einen universell einsetz- und komplettierbaren Leuchtenkörper, umfassend ein kappenartiges Außengehäuse mit einem zur offenen Seite gerichteten Befestigungsgewinde sowie an der Außenseite des Kappenbodens fixierbaren haken- oder ösenförmigen Aufhängemittel, wobei im Gehäuseinneren eine Aufnahme für mindestens ein Leuchtmittel, Betriebsmittel, wie Vorschalt- oder Zündgerät, sowie Anschlussklemmen für die elektrische Kontaktierung vorgesehen ist, wobei die Aufnahme als vormontiertes Einsatzteil ausgebildet ist, welches einen mit dem kappenartigen Außengehäuse umfangsseitig und höhenmäßig abschließenden sphärischen Innenreflektor aufweist, in dessen Zentrum das Leuchtmittel befestigbar ist, wobei im Raum im Wesentlichen unterhalb des Innenreflektors die Betriebsmittel angeordnet sind und die Aufnahme mit Innenreflektor kraft- und/oder formschlüssig an der Innenseite des Kappenbodens befestigbar ist.
Erfindungsgemäß ist am kappenartigen Außengehäuse eine Tragebügelaufnahme angebracht, welche zwei gegenüberliegende zylindrische Fortsätze aufweist, die komplementäre Hülsenabschnitte eines Tragebügels rastend und verschwenkbar fixieren.




Inventors:
Antrag auf Nichtnennung
Application Number:
DE102007056876
Publication Date:
05/28/2009
Filing Date:
11/26/2007
Assignee:
RZB Rudolf Zimmermann, Bamberg GmbH (Bamberg, 96052, DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102006047685A1N/A2008-04-10
DE19859730B4N/A2004-05-06
DE10232449A1N/A2004-02-19
DE20303377U1N/A2003-06-05
DE4417695A1N/A1995-11-23



Foreign References:
60683882000-05-30
Attorney, Agent or Firm:
Meissner, Bolte & Partner GbR (München, 80538)
Claims:
1. Universell einsetz- und komplettierbarer Leuchtenkörper, umfassend ein kappenartiges Außengehäuse mit einem zur offenen Seite gerichteten Befestigungsgewinde sowie an der Außenseite des Kappenbodens fixierbaren haken- oder ösenförmigen Aufhängemittel, wobei im Gehäuseinneren eine Aufnahme für mindestens ein Leuchtmittel, Betriebsmittel, wie Vorschalt- oder Zündgerät, sowie Anschlussklemmen für die elektrische Kontaktierung vorgesehen ist, wobei die Aufnahme (4) als vormontiertes Einsatzteil ausgebildet ist, welches einen mit dem kappenartigen Außengehäuse (1) umfangsseitig und höhenmäßig abschließenden sphärischen Innenreflektor (6) aufweist, in dessen Zentrum das Leuchtmittel (3) befestigbar ist, wobei im Raum im Wesentlichen unterhalb des Innenreflektors (6) die Betriebsmittel angeordnet sind und die Aufnahme (4) mit Innenreflektor (6) kraft- und/oder formschlüssig an den Innenseite des Kappenbodens befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass am kappenartigen Außengehäuse (1) eine Tragebügelaufnahme (51) angebracht ist, welche zwei gegenüberliegende zylindrische Fortsätze (52) aufweist, die komplementäre Hülsenabschnitte (53) eines Tragebügels (54) rastend und verschwenkbar fixieren.

2. Leuchtenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragebügelaufnahme (51) eine Fläche zum Befestigen eines Kabelaufnahmeflansches (55) besitzt, wobei sich der Kabelaufnahmeflansch (55) in den Freiraum innerhalb des Tragebügels hinein erstreckt.

3. Leuchtenkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelaufnahmeflansch (55) einen oberen Rand (56) aufweist, welcher sich in Richtung der Längsachse des Leuchtenkörpers erstreckt.

4. Leuchtenkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens im Bereich des Randes (56) eine schlitzförmige Öffnung (57) zur Aufnahme eines Kabelendes vorgesehen ist.

5. Leuchtenkörper nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelaufnahmeflansch (55) einen Hohlraum (58) einschließt, um ein Anschlusselement eines Kabels, insbesondere einen Kabelstecker, aufzunehmen.

6. Leuchtenkörper nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragebügel eine im Wesentlichen U-Form besitzt und ein Verbindungsschenkel Griffmulden (59) aufweist.

7. Leuchtenkörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Griffmulden (59) im Verbindungsschenkel eine Bohrung (60) für einen Befestigungshaken oder eine Befestigungsöse vorgesehen ist.

8. Leuchtenkörper nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kappenbodenaußenseite Standfüße (10) bildende Vorsprünge angeformt sind.

9. Leuchtenkörper nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragebügelaufnahme (51) Öffnungen (61) besitzt, welche lageseitig der Anordnung der Standfüße komplementär ausgebildet sind, um die Tragebügelaufnahme (51) bevorzugt durch Schrauben am Außengehäuse und den Standfüßen (10) zu fixieren.

10. Leuchtenkörper nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem umfangsseitigen Abschnitt des Außengehäuses eine Planfläche (11) ausgebildet ist, welche der Aufnahme von Kabeldurchführungen (7), Steckdosen (12), Schaltmitteln oder dergleichen Komponenten dient.

11. Leuchtenkörper nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenreflektor (6) oder die Aufnahme (4) mit Innenreflektor (6) bezogen auf die Position des Leuchtmittels (3) höhenverstellbar ist.

12. Leuchtenkörper nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser sowohl hängend als auch stehend einsetzbar ist.

13. Leuchtenkörper nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsgewinde (2) als Innengewinde in einem flanschartigen Übergangsbereich (13) des Außengehäuses (1) ausgebildet ist, wobei der Innenreflektor (6) mit einer radial umlaufenden Abschlusskante (14) selbstzentrierend an einer innenseitig umlaufenden Stufung (15) des flanschartigen Übergangsbereichs (13) aufsitzt oder anliegt.

14. Leuchtenkörper nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über das Befestigungsgewinde (2) eine Haube (5) oder Schutzkappe unterschiedlicher Ausführung oder geometrischer Gestalt fixierbar ist.

15. Leuchtenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass über das Befestigungsgewinde (2) ein Refraktor oder ein Außenreflektor (50) unterschiedlicher Ausführung oder geometrischer Gestalt fixierbar ist.

16. Leuchtenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Befestigungsgewinde (2) ein ringförmiger Adapter (16) fixierbar ist, welcher einen Konus oder einen Klemmring zum Halten einer Haube (5), Schutzkappe, eines Refraktors oder eines Reflektors (50) umfasst.

17. Leuchtenkörper nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass über die Gewindepaarung zwischen Adapter (16) und Befestigungsgewinde (2) die Lage der Schutzkappe, des Refraktors oder des Reflektors bezüglich des Leuchtmittels (3) veränderbar ist.

18. Leuchtenkörper nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser aus einem schockabsorbierenden oder schlagfesten Material besteht oder eine derartige Außenbeschichtung aufweist.

19. Leuchtenkörper nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Freiraum zwischen der Aufnahme (4) und den Innenseiten des kappenartigen Außengehäuses (1) schock- oder schlagabsorbierende Mittel angeordnet sind.

20. Leuchtenkörper nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Planflächen (11) vorzugsweise gegenüberliegend oder winkelversetzt angeordnet sind, wobei an oder auf den Planflächen (11) elektrische Mittel befestigt sind, welche eine Versorgung mehrerer Leuchten mittels durchgeschleiftem Stromkreis ermöglichen.

21. Leuchtenkörper nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Mittel Steckdosen (12) oder Kaltgeräteanschlüsse sind.

22. Leuchtenkörper nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außengehäuse (1) aus einem Zwei-Komponenten-Material mit innerer, fester, harter Schicht und weicher, elastischer, gummiartiger Außenschicht besteht, welche spritztechnisch miteinander verbunden sind.

23. Leuchtenkörper nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die weiche, elastische, gummiartige Außenschicht auch im Bereich des Befestigungsgewindes zur Bildung einer integralen Dichtfläche ausgebildet ist.

24. Leuchtenkörper nach Anspruch 10 und 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Planflächen ein Durchbruch oder eine Ausnehmung in der inneren, festen, harten Schicht vorgesehen ist, welche von der weichen, elastomeren Außenschicht abgedeckt ist.

25. Leuchtenkörper nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass je nach Art, Ausführung und/oder Abmaß des jeweiligen Installationselements wie Steckdose, Schalter oder Kaltgeräteanschluss durch einfaches Ausstanzen der weichen Außenschicht eine Anpassung an den jeweiligen Einsatzfall erfolgt.

Description:

Die Erfindung betrifft Die Erfindung betrifft einen universell einsetz- und komplettierbaren Leuchtenkörper, umfassend ein kappenartiges Außengehäuse mit einem zur offenen Seite gerichteten Befestigungsgewinde sowie an der Außenseite des Kappenbodens fixierbaren haken- oder ösenförmigen Aufhängemittel, wobei im Gehäuseinneren eine Aufnahme für mindestens ein Leuchtmittel, Betriebsmittel, wie Vorschalt- oder Zündgerät, sowie Anschlussklemmen für die elektrische Kontaktierung vorgesehen ist, gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1 als Zusatz zur DE 10 2006 047 685.9.

Kompaktleuchten mit einem Leuchtenkörper, welcher mindestens ein Leuchtmittel aufnimmt, gehören zum bekannten Stand der Technik. Bei derartigen Kompaktleuchten, deren Gehäuse aus einem Kunststoffmaterial, z. B. Polycarbonat besteht, ist die Möglichkeit gegeben, eine Abdeckhaube z. B. über einen Bajonettverschluss oder durch ein vorgesehenes Gewinde zu befestigen. Die Abdeckhaube schützt das Leuchtmittel vor mechanischen oder Umwelteinflüssen und ermöglicht einen Zugang zum Leuchtmittel, falls ein Auswechseln dieses erforderlich ist. Ebenfalls bekannt ist es, am Kunststoffgehäuse einer Leuchte neben den Durchführungen für den elektrischen Anschluss Flächen vorzusehen, die der Aufnahme einer Steckdose oder einem ähnlichen elektrischen Mittel dienen. Hierdurch hat z. B. beim Einsatz zu handwerklichen Zwecken der Nutzer die Möglichkeit, ein weiteres elektrisches Gerät anzuschließen, ohne dass eine zusätzliche Kabelverlängerung oder eine weitere separate Steckdose erforderlich ist.

Bei dem Beleuchtungssystem nach US 6,068,388 A wird von einem Gehäuse mit einem Lampensockel zur Aufnahme einer Gasentladungslampe hoher Intensität ausgegangen. Ein äußerer Reflektor ist zur Reflexion eines Teils des Lichtes in das Gehäuse montiert und ein innerer zusätzlicher Reflektor ist koaxial zur Lampe zur Reflexion eines Teiles des Lichtes angeordnet. Der innere Zusatzreflektor kann bezogen auf das Leuchtmittel verstellt werden.

Auch die Beleuchtungseinrichtung nach DE 102 32 449 A1 geht von einer Leuchte mit einer Lichtquelle und einem das Licht bündelnden ersten Reflektor und einem am lichtaustrittsseitigen Ende des ersten Reflektors mittelbar oder unmittelbar an die Reflexionsfläche sich anschließende und diese vergrößernde Zusatzreflektoranordnung aus. Der Zusatzreflektor kann dabei auch ausgetauscht werden.

Aus der DE 44 17 695 A1 ist eine Kraftfahrzeugleuchte vorbekannt, wobei eine Ausführungsform einen ersten Reflektor aufweist, der gleichzeitig als Halterung für das Leuchtmittel dient. Der erste Reflektor bündelt das Licht und richtet es auf ein Prisma, welches die Strahlung dann in einen zweiten Reflektor umlenkt.

Aus der DE 203 03 377 U1 ist eine Leuchtmittelfassung mit einem Fassungskörper vorbekannt, in dem an einer Seite des Fassungskörpers eine Aussparung zur Anbringung und Kontaktierung eines Leuchtmittels darin gebildet ist. An der anderen Seite sind Kontaktklemmen zum Anschließen von Adern einer elektrischen Versorgungsleitung angeordnet. Der dortige Fassungskörper ist nicht als Reflektor ausgebildet. Zwischen dem dortigen Überwurfelement, das einen größeren Durchmesser als der Fassungskörper hat, und einer lichtdurchlässigen Haube ist ein separates Dichtmittel erforderlich, und zwar in Form eines Dichtrings oder einer Dichtschnur. Die Kabeleinführung zur Stromversorgung erfolgt bei der DE 203 03 377 U1 seitlich. Möglichkeiten zur Aufnahme von Steckdosen oder weiteren Schaltelementen sind nicht vorgesehen.

Gemäß der DE 198 59 730 B4 gehören Leuchtmittel mit aufschraubbarem Adapterring zum Stand der Technik. Der dort vorgesehene Adapterring dient dem Fixieren einer als Farbfilter austauschbaren Haube, die mit ihrem Öffnungsrand auf den Adapterring aufsetzbar und mit diesem nach Art eines Federrastgesperres in Form einer kombinierten Bajonettverbindung und Schnappverbindung fixierbar ist.

Da insbesondere im Marktsegment der Kompaktleuchten ein harter Wettbewerb stattfindet, wird versucht, die Leuchten grundsätzlich aus wenigen Teilen mit geringem Montageaufwand zu fertigen und dafür gegebenenfalls eine größere Typenvielfalt vorrätig zu halten, um den anfallenden Anwendungen beim Kunden Genüge zu tun.

Aus dem Vorgenannten ist es Aufgabe der Erfindung, abweichend von den bisherigen Entwicklungstrends einen universell einsetz- und komplettierbaren Leuchtenkörper, umfassend ein kappenartiges Außengehäuse mit einem zur offenen Seite gerichteten Befestigungsgewinde sowie an der Außenseite des Kappenbodens fixierbaren Trage- oder Aufhängemittel anzugeben, wobei der Leuchtenkörper durch die jeweilige Komplettierung zu einer Leuchte führbar ist, die entweder die Form einer Kuppelleuchte oder aber auch eine Variante als Refraktor- oder Reflektorleuchte aufweist. Dabei soll die Möglichkeit bestehen, je nach Kundenwunsche auch unterschiedliche Kuppelformen oder Refraktoren bzw. Reflektoren unterschiedlicher Gestalt am Leuchtenkörper zu montieren. Im Leuchtenkörper sollen alle zum Betreiben der Leuchte notwendigen elektrischen und sonstigen Mittel enthalten sein.

Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt durch einen Leuchtenkörper gemäß der Merkmalskombination nach Patentanspruch 1, wobei die Unteransprüche mindestens zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen darstellen.

Der universell einsetz- und komplettierbare Leuchtenkörper umfasst ein kappenartiges Außengehäuse mit einem zur offenen Seite gerichteten Befestigungsgewinde sowie an der Außenseite des Kappenbodens fixierbaren haken- oder ösenförmigen Aufhängemittel, wobei im Gehäuseinneren eine Aufnahme für mindestens ein Leuchtmittel, Betriebsmittel, wie Vorschalt- oder Zündgerät, sowie Anschlussklemmen für die elektrische Kontaktierung vorgesehen ist.

Weiterhin ist die Aufnahme als vormontiertes Einsatzteil ausgebildet, welches einen mit dem kappenartigen Außengehäuse umfangsseitig und höhenmäßig abschließenden sphärisch geformten Innenreflektor aufweist, in dessen Zentrum das Leuchtmittel befestigbar ist.

Im Raum im Wesentlichen unterhalb des Innenreflektors sind die Betriebsmittel angeordnet und es ist die Aufnahme mit Innenreflektor kraft- und/oder formschlüssig an der Innenseite des Kappenbodens, z. B. durch eine Snap-in-Rastverbindung befestigbar.

Erfindungsgemäß ist am kappenartigen Außengehäuse eine Tragebügelaufnahme angebracht, welche zwei gegenüberliegende zylindrische Fortsätze aufweist. Diese zylindrischen Fortsätze dienen dem Fixieren von komplementären Hülsenabschnitten, die Bestandteil eines Tragebügels sind. Die Hülsenabschnitte des Tragebügels werden rastend unter mechanischer Vorspannung in die Fortsätze eingesetzt und fixieren damit den Tragebügel verschwenkbar. Durch Rastformflächen innerhalb der zylindrischen Fortsätze, die mit einer Innenverzahnung innerhalb der Hülsenabschnitte des Tragebügels Wechselwirken, kann der Tragebügel verschiedene Winkelpositionen bezogen auf die Längsachse des Leuchtenkörpers einnehmen. Erst nach Überwinden einer definierten Kraft kann dann der Tragebügel aus der gegebenen Winkelposition in eine weitere Position überführt oder in die Ausgangsposition zurückgestellt werden.

In Weiterbildung der Erfindung weist die Tragebügelaufnahme eine Fläche zum Befestigen eines Kabelaufnahmeflansches auf, wobei der Kabelaufnahmeflansch in den Freiraum innerhalb des Tragebügels hineinreicht, ohne jedoch die Verschwenkmöglichkeit des Tragebügels einzuschränken.

Der Kabelaufnahmeflansch dient hier quasi als Kabeltrommel zum Aufwickeln einer elektrischen Zuleitung für die Leuchte.

Der Kabelaufnahmeflansch weist einen oberen Rand auf, welcher sich zunächst im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Leuchtenkörpers und dann abgewinkelt im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung des Leuchtenkörpers erstreckt. Hierdurch ist eine Widerlagerfläche gebildet, die ein unerwünschtes Abwickeln des Kabels wirksam verhindert.

Im Bereich des oberen Randes sind schlitzförmige Öffnungen eingebracht, die der Aufnahme eines Kabelendes dienen. Es wird damit das aufgewickelte Kabel arretiert.

Der Kabelaufnahmeflansch schließt einen Hohlraum ein. Im Inneren des Hohlraums können Ausnehmungen eingebracht sein, um Steckkontakte eines Kabelsteckers aufzunehmen. Damit ist nicht nur das Kabelende, sondern auch der am Kabel angeschlossene Stecker gehalten und es kann die Leuchte mit aufgewickeltem Kabel und Anschlussstecker sicher transportiert und zum Einsatzort verbracht werden.

Der Tragebügel besitzt bei einer Ausgestaltung der Erfindung eine im Wesentlichen U-Form und weist im Bereich seines Verbindungsschenkels Griffmulden auf.

Im Bereich der Griffmulden ist im Verbindungsschenkel eine Bohrung vorgesehen. Diese Bohrung dient der Aufnahme eines Befestigungshakens oder einer Befestigungsöse.

Um ausgehend von der gewünschten modulartigen Konstruktion des Leuchtenkörpers eine leichte Erweiterung je nach Einsatzfall zu gewährleisten, ist der Tragebügel mit Tragebügelaufnahme und gegebenenfalls optionaler Kabelaufnahme getrennt lieferbar. Eine spätere Komplettierung kann dadurch erfolgen, dass die Tragebügelaufnahme Öffnungen besitzt, welche lageseitig der Anordnung der Standfüße am Leuchtenkörper komplementär ausgebildet sind. Hierdurch kann die Tragebügelaufnahme bevorzugt durch Schrauben am Außengehäuse und den Standfüßen fixiert werden. Die Standfüße nehmen in diesem Fall einen Gewindeabschnitt der Befestigungsschrauben auf.

An der Kappenbodenaußenseite sind Vorsprünge angeformt, welche Standfüße bilden. Damit kann der Leuchtenkörper betriebsseitig sowohl stehend als auch unter Nutzung der Aufhängemittel hängend betrieben werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das oder sind die haken- oder ösenförmigen Aufhängemittel im Freiraum zwischen den Standfüßen befindlich und klappbar ausgeführt.

An mindestens einem umfangsseitigen Abschnitt des Außengehäuses des Leuchtenkörpers ist eine Planfläche ausgebildet oder angeformt, welche der Aufnahme von Kabeldurchführungen, Steckdosen, Schaltmitteln oder dergleichen Komponenten dient.

Der Innenreflektor oder die Aufnahme mit Innenreflektor ist bezogen auf die Position des oder der Leuchtmittel höhenverstellbar, so dass für den jeweiligen Einsatzfall eine optimale Beleuchtung oder Lichtverteilung realisierbar ist.

Die Aufnahme mit Innenreflektor kann aus einem Kunststoffspritzteil bestehen, wobei die eigentliche Reflektorseite bestimmungsgemäß mit einer strahlungsreflektierenden Beschichtung versehen ist.

Das Befestigungsgewinde am Leuchtenkörper ist bei einer Ausführungsform als Innengewinde realisiert, und zwar in einem flanschartigen Übergangsbereich des Außengehäuses.

Der Innenreflektor liegt mit einer radial umlaufenden Abschlusskante selbstzentrierend an einer innenseitig umlaufenden Stufung des flanschartigen Übergangsbereichs an oder dort auf.

Über das Befestigungsgewinde ist eine Haube oder eine Schutzkappe unterschiedlicher Ausführung oder geometrischer Gestalt fixierbar. Anstelle eines Befestigungsgewindes kann, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen, ein Bajonettverschluss vorgesehen sein.

Über das Befestigungsgewinde ist aber auch ein Refraktor oder ein Außenreflektor unterschiedlicher Ausführungsform oder geometrischer Gestalt fixierbar, und zwar im Sinne der Aufgabenstellung, den Leuchtenkörper universell einsetzen und entsprechend komplettieren zu können.

Das Befestigungsgewinde dient bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung auch zum Fixieren eines ringförmigen Adapters, welcher einer Konus oder einen Klemmring zum Halten einer Schutzkappe, eines Refraktors oder eines Reflektors umfasst. Dieser ring- oder hülsenförmige Adapter weist bei einer Ausgestaltung ein Gewinde auf, so dass bezogen auf die Gewindepaarung Adapter/Befestigungsgewinde die Lage der Schutzkappe, des Refraktors oder des Reflektors bezüglich des Leuchtmittels abstandsseitig veränderbar ist.

Der Leuchtenkörper besteht aus einem schockabsorbierenden oder schlagfesten bzw. schlagzähen Material oder weist eine derartige Außenbeschichtung auf, so dass ein Einsatz der komplettierten Leuchte auch unter rauen Bedingungen erfolgen kann.

Zum selben Zweck besteht die Möglichkeit, im Freiraum zwischen der Aufnahme und den Innenseiten des kappenartigen Außengehäuses schock- oder schlagabsorbierende Mittel anzuordnen.

Bei der erfindungsgemäßen Variante, mehrere Planflächen, vorzugsweise gegenüberliegend oder winkelversetzt am kappenartigen Außengehäuse des Leuchtenkörpers anzuordnen, können auf oder an den Planflächen elektrische Mittel befestigt werden, welche eine Versorgung mehrerer Leuchten mittels durchgeschleiftem Stromkreis ermöglichen. Diese elektrischen Mittel sind dann z. B. Steckdosen oder Kaltgeräteanschlüsse. Die Planflächen sind so dimensioniert, dass Steckdosen unterschiedlicher Normen und unterschiedlicher Ausführung, z. B. auch spritzwassergeschützt, montierbar sind.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird das kappenartige Außengehäuse im sogenannten 2K-Spritzverfahren gefertigt. Dies bedeutet, dass eine erste Komponente eine innere, feste Schicht des Gehäuses bildet und dass eine zweite Komponente aus einem weichen, elastischen, gummiartigen Material als Außenschicht besteht. Durch die Spritztechnologie sind Innen- und Außenschicht fest miteinander verbunden.

Die weiche, elastische Außenschicht ist auch im Bereich des Befestigungsgewindes zur Bildung einer integralen Dichtfläche ausgebildet. Dies bedeutet, dass auf das Einlegen ansonsten notwendiger Dichtringe oder dergleichen Dichtmittel verzichtet werden kann.

Im Bereich der Planflächen befindet sich eine Standardausnehmung oder ein Standarddurchbruch innerhalb der inneren, festen, härteren Schicht. Diese Ausnehmung oder die jeweiligen Durchbrüche sind von der weichen, elastischen Außenschicht abgedeckt und verschlossen. Das heißt, auch im Anschraubbereich von aufzubringenden Steckdosen befindet sich die weiche, gummiartige Kunststoffkomponente. Hierdurch wird zum einen eine Dichtung zum Steckdosenkörper ohne zusätzliche Dichtung bewirkt. Zum anderen wird durch die Standardformgebung der Ausnehmung bzw. des Durchbruchs im Bereich der Steckdosenanordnung nur ein Spritzwerkzeug benötigt. Mittels einfacher Stanzwerkzeuge können dann unter Berücksichtigung der Standarddurchbrüche oder Standardausnehmungen, die z. B. in Form von Grundlochungen ausgebildet sind, Öffnungen für verschiedene Steckdosenvarianten mit unterschiedlichen Befestigungsmaßen eingebracht und diese Dosen befestigt werden. Auch besteht die Möglichkeit, nachträglich einen durch die Außenschicht verschlossenen Bereich zu öffnen, um eine weitere Steckdose oder ein Schaltelement anzuordnen.

Letztendlich bildet die weiche Außenschicht auch eine Rutschsicherung im Bereich der Standfüße, die ein integrales Element des Außengehäuses darstellen.

Die Durchbruchsflächen im harten inneren Kunststoffmaterial können an gegenüberliegenden Planflächenseiten z. B. an zwei oder vier Stellen ausgebildet werden. Die Durchbruchsflächen werden im Bereich des späteren Einsatzes von Steckdosen oder Schaltern vollständig mit dem weicheren Außenschichtmaterial verschlossen. Je nach Art des Isolationselements und möglicher vorhandener Befestigungselemente besteht, wie bereits dargelegt, die Möglichkeit, durch einfaches Ausstanzen eine Anpassung vorzunehmen. Soll nur eine oder keine Steckdose bei einer entsprechenden Serie angebracht werden, kann die Durchbruchsfläche durch das äußere, weichere Material auch verschlossen bleiben.

Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels sowie unter Zuhilfenahme von Figuren näher erläutert werden.

Hierbei zeigen:

1 eine Ausführungsform eines zu einer Kuppelleuchte komplettierten Leuchtenkörpers in Seitenansicht und Schnittdarstellung;

2 eine Darstellung einer Refraktorvariante eines entsprechend komplettierten Leuchtenkörpers in Seitenansichten und Schnittdarstellung;

3 eine perspektivische Darstellung einer Kuppelvariante mit zwei gegenüberliegenden Steckdosen in Klappdeckelausführung;

4 eine Darstellung ähnlich derjenigen nach 3, jedoch mit Anschlusselementen, welche einen Schraubdeckel aufweisen;

5 eine Kuppelleuchtenvariante mit pilzkopfförmiger Abdeckung;

6 eine dreidimensionale Darstellung einer Refraktorvariante mit erkennbarer ausgeklappter hakenförmiger Halterung zur hängenden Befestigung;

7 eine Ausführungsform einer Leuchte mit Außenreflektor und Adapterring und

8 Seitenansicht und Schnitt längs der Linie A-A eines Leuchtenkörpers mit Tragebügel und Kabelaufnahme.

Die gemäß Ausführungsbeispiel gezeigten Leuchten weisen sämtlich einen Leuchtenkörper mit einem kappenartigen Außengehäuse 1, z. B. hergestellt in 2K-Spritztechnologie, auf. Dieses kappenartige Außengehäuse 1 besitzt ein zur offenen Seite gerichtetes Befestigungsgewinde 2.

Dieses Befestigungsgewinde 2 dient dem Aufnehmen und Halten einer gemäß 1 dargestellten zylindrischen Haube 5.

An der Außenseite des Kappenbodens des kappenartigen Außengehäuses 1 ist ein Aufhängemittel 9, z. B. in Form einer Öse oder eines Hakens vorgesehen.

Dieses Aufhängemittel 9 kann, wie aus dem Vergleich der 1 und 2 ersichtlich ist, klappbar ausgeführt sein.

Im kappenartigen Außengehäuse 1 ist eine Aufnahme 4 eingesetzt, welche einen z. B. Steckanschluss für das Leuchtmittel 3 umfasst.

Die Aufnahme 4 weist als bevorzugt integralen Bestandteil einen Innenreflektor 6 auf, wobei der Innenreflektor 6 eine sphärische, d. h. Kugelsegmentform besitzt und umfangsseitig sowie höhenmäßig mit dem kappenartigen Außengehäuse 1 in Richtung zur Haube 5 abschließt.

Im Raum im Wesentlichen unterhalb des Innenreflektors 6 sind weitere Betriebsmittel, z. B. ein Vorschalt- oder Zündgerät für das Leuchtmittel 3 befindlich.

Im Wesentlichen zentrisch ist an der Unterseite bzw. dem Boden des Innenreflektors 6 eine Fassung 8 montiert, die für die Stromversorgung und den mechanischen Halt des Leuchtmittels 3 sorgt.

An der Kappenbodenunterseite sind Standfüße 10 angeformt, und zwar zum Zweck des stehenden Betriebs der entsprechenden Leuchte. Die Standfüße 10 besitzen eine Rutschsicherung. gebildet durch die weiche, elastische Außenschicht des 2K-Spritzmaterials.

An mindestens einem umfangsseitigen Abschnitt des Außengehäuses 1 ist eine Planfläche 11 ausgebildet, welche der Aufnahme einer Kabeldurchführung 7 oder einer Steckdose 12 (siehe z. B. 2) dient. Der Innenreflektor 6 kann zur Optimierung des Wirkungsgrads der jeweiligen Leuchte in Verbindung mit dem eingesetzten Leuchtmittel 3 einer Höhenverstellung unterworfen werden.

Die Befestigung der Aufnahme als Einsatzteil erfolgt über Rastmittel an der Innenseite des Kappenbodens, wobei es gilt, Durchbrechungen des Kappenbodens unter dem Aspekt der Betriebssicherheit bei Spritzwassereinfluss zu vermeiden.

Das Befestigungsgewinde 2 ist als Innengewinde in einem flanschartigen Übergangsbereich 13 des Außengehäuses 1 ausgebildet, wobei der Innenreflektor 6 mit einer radial umlaufenden Abschlusskante 14 selbstzentrierend an einer innenseitig umlaufenden Stufung 15 des flanschartigen Übergangsbereichs 13 aufsitzt oder dort anliegt.

Über das Befestigungsgewinde 2 kann, wie aus den Figuren deutlich wird, eine Haube 5 in verschiedener Gestalt fixiert werden. Ebenso ist aber auch die Befestigung eines Refraktors oder eines Außenreflektors 50 denkbar.

Mit Hilfe des Befestigungsgewindes 2 kann bei einer Ausgestaltung ein ringförmiger Adapter 16 fixiert werden, welche z. B. einen Konus oder einen Klemmring zum Halten eines Refraktors 50 umfasst.

Mit Hilfe des Adapters 16 besteht auch die Möglichkeit, die Lage der Schutzkappe oder des Refraktors bzw. Reflektors bezogen auf die Position des Leuchtmittels 3 zu verändern.

Auch umfangsseitig kann das Befestigungsgewinde die weiche, elastische Außenschicht besitzen, so dass eine separate Dichtung entfällt.

Die Planflächen 11 am kappenartigen Außengehäuse 1 können, wie z. B. in der 2, 3 oder 4 gezeigt, gegenüberliegend ausgebildet sein und jeweils eine Steckdose 12 (auch mit Schraubkappenausführung nach 4) aufnehmen. Wenn über die interne Verdrahtung die Stromzuführung durchgeschleift wird, können mehrere Leuchten an einer einzigen externen Steckdose betrieben werden, was insbesondere für Baustellen mit nicht überall zugänglicher und ausreichend vorhandener Baustromversorgung von Vorteil ist.

Das Material für das kappenartige Außengehäuse 1 ist bevorzugt schlag- oder stoßfest gewählt und weist eine Beschichtung, z. B. aus einer elastomeren Masse auf. Die Herstellung des Gehäuses mit hartem Kern und weicher Außenschicht erfolgt durch eine Zwei-Komponenten-Spritztechnik.

Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, im Freiraum zwischen der Aufnahme 4 und den Innenseiten des kappenartigen Außengehäuses 1 schock- oder schlagabsorbierende Mittel einzubringen.

Die 8 zeigt eine Seitenansicht sowie eine Schnittdarstellung längs der Linie A-A eines Leuchtenkörpers mit Haube, wobei am kappenartigen Außengehäuse 1 eine Tragebügelaufnahme 51, vorzugsweise als Kunststoffspritzteil gefertigt, vorgesehen ist. Die Tragebügelaufnahme 51 ist durch Verschrauben mit dem kappenartigen Außengehäuse 1 verbindbar. Bevorzugt dienen hier Öffnungen 61 der Aufnahme von Schrauben, um die Tragebügelaufnahme mit dem kappenartigen Außengehäuse 1 und dort vorhandenen Standfüßen, die das Befestigungsgewinde der Schrauben aufnehmen, zu verbinden.

Selbstverständlich sind hier auch andere Verbindungsarten, z. B. durch Formschluss oder Stoffschluss denkbar.

Seitlich weist die Tragebügelaufnahme 51 zwei gegenüberliegende zylindrische Fortsätze 52 auf.

Diese zylindrischen Fortsätze 52 nehmen Hülsenabschnitte 53 des Tragebügels 54 auf. Die beiden seitlichen Schenkel des Tragebügels 54 können zur Montage bzw. zur Demontage des Tragebügels bezogen auf die zylindrischen Fortsätze aufgebogen und in den hohlzylindrischen Körper des zylindrischen Fortsatzes 52 eingeführt werden. Im Inneren des zylindrischen Fortsatzes 52 wirkt ein Rastgesperre 62 mit Rastflächen im jeweiligen Hülsenabschnitt 53 des Tragebügels 54 zusammen. Auf diese Weise kann in vorgegebenen Rastschritten der Winkel des Tragebügels bezogen auf die Längsachse bzw. Schnittlinie A-A verändert werden. Das Rastgesperre hält dann den Tragebügel in der jeweils gewählten Winkelposition zumindest so lange, bis keine größere Kraft einwirkt als diejenige, die für die Selbsthemmung des Rastgesperres sorgt.

Im lichten Freiraum des Tragebügels 54 befindet sich ein Kabelaufnahmeflansch 55, der ebenfalls z. B. durch Verschrauben mit der Tragebügelaufnahme 51 verbindbar ist.

Der Kabelaufnahmeflansch 55 weist einen langgestreckten Zylinderabschnitt auf, welcher in einen Ringflansch übergeht, der einen oberen Rand 56 bildet.

Der Raum unterhalb des oberen Randes 56 dient als Aufwickelraum für ein in der 8 nicht gezeigtes Kabel.

Eine schlitzförmige Öffnung 57 nimmt einen Kabelabschnitt auf.

Im Hohlraum 58 des Kabelaufnahmeflansches 55 kann dann das Kabelende mit Kabelanschlussstecker eingebracht und dort gehalten werden. Hierfür sind bevorzugt im Kabelaufnahmeflansch und/oder in der Tragebügelaufnahme Bohrungen befindlich, die den Steckkontakten z. B. eines Norm-Schutzkontaktsteckers entsprechen.

Die Unterseite des Tragebügels 54 weist mehrere Griffmulden 59 zum sicheren Transportieren der Leuchte auf. Mindestens eine Bohrung 60, die bevorzugt im Schwerpunkt bzw. in der Mitte des Verbindungsstegs des Tragebügels 54 eingebracht ist, dient der Aufnahme von Befestigungsmitteln, z. B. eines Hakens oder einer Befestigungsöse (nicht gezeigt).

Durch die vorstehend beschriebenen Maßnahmen kann ein Standard-Leuchtenkörper mit einer Tragebügelaufnahme nebst Kabelaufnahmeflansch nachgerüstet werden, so dass sich eine Anpassung an andere Einsatzzwecke ergibt, ohne dass eine Neuanschaffung einer Leuchte ansteht. Die im Raum unterhalb des Tragebügels befindliche quasi Kabeltrommel gestattet es, das Anschlusskabel sicher am Leuchtenkörper zu halten. Um ein Aufwickeln in leichter Weise zu ermöglichen, wird der Tragebügel 54 in eine im Wesentlichen senkrechte Position bezogen auf die Längsachse des Leuchtenkörpers verschwenkt. Nachdem das Kabel entsprechend seiner Länge auf der Kabelaufnahme befindlich ist, erfolgt ein Zurückschwenken des Tragebügels. Durch den engen Abstand der Längsschenkel des Tragebügels bezogen auf den oberen Rand 56 des Kabelaufnahmeflansches ergibt sich eine zusätzliche Sicherung des Kabels gegen unerwünschtes Abrollen, z. B. beim Transport der Leuchte.

1
kappenartiges Außengehäuse
2
Befestigungsgewinde
3
Leuchtmittel
4
Aufnahme
5
Haube
6
Innenreflektor
7
Kabeldurchführung
8
Fassung
9
Aufhängemittel/Haken/Öse
10
Standfuß
11
Planfläche
12
Steckdose
13
flanschartiger Übergangsbereich
14
Abschlusskante
15
Stufung
16
Adapter
50
Refraktor/Reflektor
51
Tragebügelaufnahme
52
zylindrischer Fortsatz
53
Hülsenabschnitt
54
Tragebügel
55
Kabelaufnahmeflansch
56
oberer Rand
57
schlitzförmige Öffnung
58
Hohlraum
59
Griffmulde
60
Bohrung
61
Öffnung
62
Rastgesperre

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • - DE 102006047685 [0001]
  • - US 6068388 A [0003]
  • - DE 10232449 A1 [0004]
  • - DE 4417695 A1 [0005]
  • - DE 20303377 U1 [0006, 0006]
  • - DE 19859730 B4 [0007]