Title:
Fastening device for attaching e.g. electrical, electronic and/or optical components to and/or in perambulator, has reinforcement wire overlapping at ends over concerned hose end of hose, where wire is made of alloy
Kind Code:
A1


Abstract:
The device (1) has a hose (2) provided with a completely constant wall thickness, a light inner diameter and an outer diameter. A flexible reinforcement wire (3) is drawn with high fracture toughness and a diameter. The reinforcement wire is made of a material with specific fracture toughness, where the reinforcement wire is made of an alloy. The reinforcement wire overlaps at ends over a concerned hose end (4) of the hose. A wire end supernatant over the hose end is curved to a hook and/or loop.



Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102007048783
Publication Date:
04/23/2009
Filing Date:
10/10/2007
Assignee:
Ramsey, Dave (Ansbach, 91522, DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202006003766U1N/A2006-06-01
DE20203824U1N/A2002-07-04
DE20119861U1N/A2002-06-20
DE29910048U1N/A1999-09-09
DE3442583C3N/A
DE1236149BN/A1967-03-09



Foreign References:
EP13086682003-05-07
55396241996-07-23
Attorney, Agent or Firm:
Küchler, S., Dipl.-Ing. (Univ.), Pat.-Anw. (Nürnberg, 90402)
Claims:
1. Vorrichtung (1; 1') zum Befestigen von einem oder mehreren elektrischen, elektronischen und/oder optischen Bauteilen (9) und/oder Schaltungen an/in Transport- und/oder Fortbewegungsmitteln (8; 18), gekennzeichnet durch einen Schlauch (2) mit einer rundum konstanten Wandstärke und einem lichten Innendurchmesser DS,i und einem Außendurchmesser DS,a, worin wenigstens ein biegsamer Versteifungsdraht (3) mit einer hohen Bruchzähigkeit und einem Durchmesser DD eingezogen ist, wobei 0,4 mm ≤ DD ≤ 0,7·DS,i ≤ 0,6·DS,a ≤ 7 mm.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (2) in kräftefreiem Zustand eine zylindermantelförmige Geometrie aufweist mit einem kreisförmigen Querschnitt.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser DD des Versteifungsdrahtes (3) 0,6 mm beträgt oder mehr, vorzugsweise 0,8 mm oder mehr, insbesondere 1,0 mm oder mehr.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser DS,i des Schlauchs (2) doppelt so groß ist wie der Außendurchmesser DD des Versteifungsdrahtes (3) oder größer, vorzugsweise dreimal so groß oder größer, insbesondere etwa viermal so groß oder größer.

5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke des Schlauchmantels 0,6 mal so groß ist wie der Außendurchmesser DD des Versteifungsdrahtes (3) oder größer, vorzugsweise 0,8 mal so groß oder größer, insbesondere genauso groß oder größer.

6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsdraht (3) aus einem Material besteht mit einer Bruchzähigkeit KIc von 40 MPam1/2 oder mehr, vorzugsweise von 55 MPam1/2 oder mehr, insbesondere von 60 MPam1/2 oder mehr.

7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsdraht (3) aus einem Material besteht mit einer 0,2%-Dehngrenze Rρ0,2 von 200 MPa oder mehr, vorzugsweise von 300 MPa oder mehr, insbesondere von 400 MPa oder mehr.

8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsdraht (3) aus einer Legierung besteht.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsdraht (3) aus einer Aluminiumlegierung, einer Kupferlegierung, aus Stahl oder einer Nickellegierung besteht.

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (2) bevorzugt aus Silikon oder Polyvinylchlorid besteht.

11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (2) zumindest bereichsweise transparent ist.

12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (2) an beiden Enden (4) verschlossen ist, vorzugsweise durch Silikon oder einen Klebstoff, Verschweißen oder Zusammenpressen in erhitztem Zustand.

13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsdraht (3) an einem oder beiden Enden über das betreffende Schlauchende (4) hinaus übersteht.

14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein über ein Schlauchende (4) hinaus überstehendes Drahtende zu einem Haken und/oder zu einer Schlinge (5) gebogen ist.

15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein über ein Schlauchende (4) hinaus überstehendes Drahtende zu einer Schlinge (5) gebogen und zu deren Stabilisierung ringförmig mit sich selbst verbunden sein kann, bspw. verdrillt, verlötet und/oder verklebt.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens an einem vorzugsweise schlingenförmigen Drahtende (5) eine Klammer (7) oder ein anderes Befestigungsmittel festgelegt ist.

17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Schlauchs (2) wenigstens ein elektrisches Bauelement (9) aufgenommen ist.

18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Schlauchs (2) wenigstens ein Licht emittierendes Element (9) aufgenommen ist.

19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein langgestrecktes, Licht emittierendes Element ein oder mehrere Lichtleitfasern umfaßt, welche derart konzipiert sind, dass das Licht zu einem Großteil über die Mantelfläche abgestrahlt wird.

20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche der Lichtleitfaser(n) zumindest partiell aufgerauht ist, damit das Licht nur zu einem geringen Anteil weiter reflektiert wird, zu einem großen Anteil jedoch ausgekoppelt wird.

21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, gekennzeichnet durch wenigstens eine Lichtquelle im Bereich der Stirnseite der Lichtleitfaser(n) zur Erzeugung von Licht, das über diese Stirnseite in die Lichtleitfaser(n) eingekoppelt wird.

22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein langgestrecktes, Licht emittierendes Element wenigstens eine Neonröhre umfaßt.

23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Neonröhre flexibel ist.

24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein langgestrecktes, Licht emittierendes Element mehrere Lichtquellen (9) umfaßt, welche innerhalb des Schlauches (2) nach Art einer Kette hintereinander aufgereiht sind.

25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Lichtquellen (9) als Glühlampen oder vorzugsweise als Leuchtdioden ausgeführt sind.

26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Lichtquellen (9) an eine gemeinsame Speisespannung bzw. Stromquelle (12) angeschlossen sind.

27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Lichtquellen (9) untereinander parallel geschalten sind.

28. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Schlauchs (2) wenigstens ein Sensor und/oder Empfänger aufgenommen sein kann zum Empfang von Signalen und/oder Energie.

29. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Schlauch (2), insbesondere mit einem/einer darin aufgenommenen und/oder daran festgelegten elektrischen und/oder elektronischen Bauteil (9) oder Schaltung eine elektrische Stromquelle gekoppelt ist.

30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Stromquelle ein oder mehrere Batterien (12), Akkumulatoren, Solarzellen, Dynamo(s) od. dgl. aufweist.

31. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in oder an dem Schlauch (2) eine Kommunikationsschaltung festgelegt sein kann.

32. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in oder an dem Schlauch (2) eine Speicherschaltung festgelegt ist.

33. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in oder an dem Schlauch (2) eine Signaleinrichtung zur optischen oder akustischen Signalausgabe festgelegt ist.

34. Transport- und/oder Fortbewegungsmittel (8; 18), gekennzeichnet durch ein Befestigungsmittel (1; 1') nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

35. Transport- und/oder Fortbewegungsmittel nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass es als Stock zum Erleichtern des Gehens (Gehstock) oder Wanderns (Wanderstab oder -stock, Nordic Walking-Stock) oder Skifahrens (Skistock) oder als Krücke (18) ausgebildet ist.

36. Transport- und/oder Fortbewegungsmittel nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel innerhalb des Schaftes (19) des Stocks oder der Krücke (18) angeordnet, insbesondere ein- oder beidseitig befestigt ist.

37. Transport- und/oder Fortbewegungsmittel nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass es ein oder mehrere Räder aufweist, vorzugsweise mit einem Durchmesser von 30 cm oder mehr, insbesondere in Form eines Fahrrades, Rollstuhls, Kinderwagens od. dgl.

38. Transport- und/oder Fortbewegungsmittel nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (1; 1') die Nabe wenigstens eines Rades umgibt und in seitlicher Richtung durch die Speichen und oder die Aufhängung des Rades fixiert ist, wobei die beiden Enden (5) des Versteifungsdrahtes (3) miteinander verbunden sein können.

39. Transport- und/oder Fortbewegungsmittel nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass es einen steifen Rahmen oder Karosserie aufweist, insbesondere in Form eines Kinderwagens, oder eines Rollators für ältere Menschen, oder eines Dreirads, Rollers, Go-Carts, Tret-Autos od. dgl. Kinderspielgerät.

40. Transport- und/oder Fortbewegungsmittel nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (1; 1') um einen Teil des Rahmens geschlungen ist, vorzugsweise wendel- oder schraubenförmig, insbesondere in mehrfachen Windungen.

41. Transport- und/oder Fortbewegungsmittel nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass es ein oder mehrere Bänder aufweist, insbesondere in Form eines Rucksacks, Schulranzens oder einer Tier-/Hundeleine od. dgl.

42. Transport- und/oder Fortbewegungsmittel nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (1; 1') um wenigstens einen Teil eines Bandes geschlungen ist, vorzugsweise wendel- oder schraubenförmig, insbesondere in mehrfachen Windungen.

43. Transport- und/oder Fortbewegungsmittel nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass es ein oder mehrere Kleidungsstücke aufweist, insbesondere in Form eines Mantels, eines Arbeits- oder Sicherheitskleidungsstücks, eines Anoraks, einer Weste (8) od. dgl.

44. Transport- und/oder Fortbewegungsmittel nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (1; 1') um wenigstens einen Ärmel bzw. Arm (16) oder ein Bein des Kleidungsstücks oder der dieses tragenden Person (15) geschlungen ist, vorzugsweise wendel- oder schraubenförmig, insbesondere in mehrfachen Windungen, und mittels endseitiger Befestigungsmittel, insbesondere Klammern (7) oder Klettverschlüssen (13), daran festgelegt ist.

Description:

Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen von einem oder mehreren elektrischen, elektronischen und/oder optischen Bauteilen und/oder Schaltungen an/in Transport- und/oder Fortbewegungsmitteln, sowie auf damit ausgerüstete, insbesondere unmotorisierte oder nur mit einem Hilfsmotor bzw. leistungsschwachen Motor ausgerüstete Transport- oder Fortbewegungsmittel.

Transport- oder Fortbewegungsmittel werden zu einem Großteil auf öffentlichen Wegen verwendet, welche sie sich mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen müssen, so dass stets die Gefahr von Unfällen besteht. Während motorisierte Fortbewegungsmittel – Personen- und Lastkraftfahrzeuge, Motorräder, Busse, Traktoren, landwirtschaftliche Maschinen – technologisch hochentwickelte Produkte darstellen, in denen je nach Käuferwunsch alles eingebaut sein kann, was das herz begehrt, bspw. Beleuchtung, Signalanlage, Radio, Autotelefon, Navigationsgerät, Einparkhilfe, Alarmanlage, Television, Video, CD-Spieler, etc., sind unmotorisierte Fahrzeuge und Fortbewegungsmittel – bspw. Kinderwagen, Fahrräder, Rollatoren, Rollstühle, Wander- oder Nordic-Walking-Stöcke, Gehstöcke, Krücken und sonstige Gehhilfen für Mensch und Tier – oder Fahrzeuge mit Hilfsmotor – bspw. elektrische Rollstühle – üblicherweise nicht oder nur äußerst spärlich mit elektrischen Einrichtungen ausgestattet, obwohl dies oftmals wünschenswert wäre, insbesondere im Hinblick auf Beleuchtungs- oder Signaleinrichtungen zur Reduzierung der Unfallgefahr. Derartige Einrichtungen beschränken sich zumeist auf passive Elemente wie bspw. Katzenaugen an Fahrrädern, Reflektoren an Kleidungsstücken, etc., die wiederum von anderen, unbeleuchteten Verkehrsteilnehmern schlecht wahrzunehmen sind.

Es besteht daher ein Bedürfnis nach einer einfachen Einrichtung, um unmotorisierte oder nur mit einem Hilfsmotor versehene Fortbewegungs- oder Transportmittel derart auszurüsten, dass diese für die Anforderungen am öffentlichen Verkehr besser gewappnet sind.

Die Lösung dieser Problemstellung gelingt durch eine Befestigungsvorrichtung in Form eines Schlauchs mit einer rundum konstanten Wandstärke und einem lichten Innendurchmesser DS,i sowie einem Außendurchmesser DS,a, worin wenigstens ein biegsamer Versteifungsdraht mit einer hohen Bruchzähigkeit und einem Durchmesser DD eingezogen ist, wobei 0,4 mm ≤ DD ≤ 0,7·DS,i ≤ 0,6·DS,a ≤ 6 mm.

Der biegsame Draht dient zur Festlegung an/zwischen Verankerungspunkten des Transport- oder Fortbewegungsmittels. Dazu hat er eine Mindeststärke von 0,4 mm. Besser geeignet sind Drähte mit einem Außendurchmesser DD von 0,6 mm oder mehr, vorzugsweise 0,8 mm oder mehr, insbesondere 1,0 mm oder mehr. Normalerweise wird hierfür ein nicht isolierter Draht verwendet. Sollte dennoch eine Isolation vorhanden sein, so muß deren Außendurchmesser DDI kleiner sein als der Schlauchinnendurchmesser DS,i: DDI ≤ 0,7·DS,i, damit innerhalb des Schlauchs noch ein Raum zur Aufnahme von konzentrierten elektrischen oder elektronischen Bauelementen oder Schaltungen verbleibt. Mit „konzentrierten" elektrischen oder elektronischen Bauelementen sind einzelne Bauteile gemeint wie Widerstände, Kondensatoren, Spulen, Dioden, Transistoren, Lichtquellen, etc. Der Innendurchmesser DiS des Schlauchs sollte sogar etwa doppelt so groß sein wie der Außendurchmesser DD des Versteifungsdrahtes oder größer, vorzugsweise dreimal so groß oder größer, insbesondere etwa viermal so groß oder größer, damit auch vergleichsweise dicke Bauelemente wie bspw. Transistoren innerhalb des Schlauches Platz finden. Andererseits sollte der Schlauchinnendurchmesser DS,i; auch nicht zu groß sein, bspw. DS,i ≤ 10·DD, insbesondere DS,i ≤ 8·DD, vorzugsweise DS,i ≤ 6·DD, damit der Draht nicht überfordert wird und reißt. Die Stärke des Schlauchmantels wiederum sollte wenigstens 0,6 mal so groß sein wie der Außendurchmesser DD des Versteifungsdrahtes oder größer, vorzugsweise 0,8 mal so groß oder größer, insbesondere genauso groß oder größer, damit bei einem versehentlichen Abknicken der Vorrichtung die doppelte Lage des Schlauchmantels den minimalen Biegeradius des Drahtes auf Werte begrenzt, die in jedem Falle größer sind als dessen Durchmesser, so dass eine Beschädigung des Drahtes ausgeschlossen ist. Die im Rahmen der Erfindung verwendbaren Teile und Materialien können frei gewählt und beliebig ersetzt werden, solange die obengenannten Anforderungen erfüllt sind.

Eine weitere Maßnahme zur Vermeidung einer Beschädigung des Versteifungsdrahtes besteht darin, diesen aus einem Material zu fertigen mit einer Bruchzähigkeit KIc von 40 MPam1/2 oder mehr, vorzugsweise von 55 MPam1/2 oder mehr, insbesondere von 60 MPam1/2 oder mehr. Es handelt sich hierbei um besonders duktile Werkstoffe, die weder durch häufiges oder unsachgemäßes Biegen noch durch Vibrationen brechen können.

Dem selben Zweck dient eine weitere Konstruktionsvorschrift, wonach der Versteifungsdraht aus einem Material besteht mit einer 0,2%-Dehngrenze Rρ0,2 von 200 MPa oder mehr, vorzugsweise von 300 MPa oder mehr, insbesondere von 400 MPa oder mehr. Auch dieser Parameter ist ein Kriterium für ein besonders biegsames Material. Materialien mit diesen Eigenschaften behalten ihren Biegeverlauf lange bei, nachdem sie einmal in die gewünschte Form gebogen wurden.

Diese Materialeigenschaften lassen sich am besten verwirklichen bei einem Versteifungsdraht, der aus einer Legierung besteht.

Besonders eignen sich Materialien wie Aluminium, Kupfer oder Nickel. Aluminiumdrähte wie auch Kupfer- oder Nickeldrähte sind direkt verwendbar. Jedoch gilt dies auch für Legierungen, insbesondere Aluminiumlegierungen, Kupferlegierungen, Stahl und Nickellegierungen. Nickel und Nickellegierungen haben für den vorliegenden Anwendungsfall die besten Eigenschaften. Aluminium sollte eloxiert sein. Bei Stahl sollte auf Rostfreiheit geachtet werden.

Es hat sich als günstig erwiesen, dass der Schlauch in kräftefreiem Zustand eine zylindermantelförmige Geometrie aufweist mit einem kreisringförmigen Querschnitt. Eine solche, rotationssymmetrische Geometrie hat keine Vorzugsrichtung und erfährt daher bei einer Biegung keine Torsionsmomente.

Die Erfindung empfiehlt, als Material für den Schlauch ein nichtmetallisches Material, insbesondere ein weiches Kunststoffmmaterial wie bspw. Silikon oder Polyvinylchlorid zu verwenden. Diese Materialien sind sehr biegsam, erlauben bspw. Biegeradien von weniger als 10 mm, vorzugsweise von weniger als 8 mm, insbesondere von weniger als 6 mm, und sind dennoch äußerst zäh, so dass sie bei Bedarf wieder in einen gerade gestreckten Zustand zurückkehren können, ohne sichtbares Anzeichen der ehemaligen Verformungen. Nichtmetalle sind üblicherweise Nichtleiter und schirmen daher elektromagnetische Felder nicht ab, so dass ein entsprechender Informationsaustausch von in dem Schlauch aufgenommenen Elektronikbauteilen oder -schaltungen mit der Außenwelt möglich ist, während andererseits eine elektrische Isolation gewährleistet ist.

Wenn der Schlauch zumindest bereichsweise transparent ist, so können auch optische Signale hindurchgelangen.

Der Schlauch kann an seinen beiden Enden verschlossen sein, vorzugsweise durch Silikon oder einen Klebstoff, Verschweißen bzw. heißes Zusammenquetschen od. dgl. Dadurch sind die enthaltenen Elektro- oder Elektronikkomponenten vor äußeren Einflüssen, insbesondere auch vor Regen- oder Spritzwasser geschützt.

Die Erfindung sieht weiterhin vor, dass der Versteifungsdraht an einem oder beiden Enden über das betreffende Schlauchende hinaus übersteht. Während der Teil des Drahtes innerhalb des Schlauchs vor allem dessen Versteifung dient, erfüllen die überstehenden Enden den Zweck, den Schlauch in/an dem Transport- und/oder Fortbewegungsmittel festzulegen, bspw. indem sie an Haken, Nasen oder sonstigen Vorsprüngen desselben festgebunden werden könnnen. Im Falle einer beidseitigen Verankerung kann der Draht gespannt werden, bspw. um damit den Schlauch gerade gestreckte zu halten.

Um eine Verankerung des Drahtes zu erleichtern, kann wenigstens ein über ein Schlauchende hinaus überstehendes Drahtende zu einem Haken und/oder zu einer Schlinge gebogen sein, so dass es einfach über einem Fortsatz eingehängt oder über einen solchen übergestreift werden kann.

Der Draht kann auch höhere Zugkräfte aufnehmen, wenn wenigstens ein über ein Schlauchende hinaus überstehendes Drahtende zu einer Schlinge gebogen und zu deren Stabilisierung mit sich selbst verbunden ist, bspw. verdrillt, verlötet und/oder verklebt.

Zur Verankerung an besonderen Substraten, bspw. Kleidungsstücken, kann wenigstens an einem vorzugsweise schlingenförmigen Schlauchende eine Klammer und/oder ein anderes Befestigungsmittel befestigt sein, bspw. ein Klettelementes.

Der Raum innerhalb des Schlauchs bietet genügend Platz für wenigstens ein elektrisches, elektronisches oder optisches Bauelement oder gar eine ganze Schaltung.

Im Rahmen dieses Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass innerhalb des Schlauchs wenigstens ein Licht emittierendes Element aufgenommen ist. Damit läßt sich eine Beleuchtungs- oder Signaleinrichtung realisieren, die an vielen, unterschiedlichen Transport- oder Fortbewegungsmitteln angebaut und/oder befestigt werden kann.

Eine konkrete Ausgestaltung erfährt die Erfindung dadurch, dass wenigstens ein langgestrecktes, Licht emittierendes Element ein oder mehrere Lichtleitfasern umfaßt, welche derart konzipiert sind, dass das Licht zu einem Großteil über bzw. durch die Mantelfläche abgestrahlt wird. Eine große Lichtabstrahlfläche ist weithin sichtbar und kann zur Vermeidung von Unfällen beitragen. Denkbar sind evtl. auch sonstige Lichtleiter in Form von das Licht leitenden Gasen, Flüssigkeiten oder Gelen.

Da Lichtleitfasern üblicherweise das Licht nicht über ihre Mantelfläche abgeben, sondern dort immer wieder nach innen reflektieren bis zu einer endseitigen Stirnfläche, sind besondere Maßnahmen erforderlich, um den Lichtaustritt über die Mantelfläche zu ermöglichen. Bspw. kann die Mantelfläche der Lichtleitfaser(n) zumindest partiell aufgerauht sein, damit das Licht unter einem großen Winkel auf unregelmäßige Bereiche des Mantels fällt und nur zu einem geringen Anteil weiter reflektiert wird, zu einem großen Anteil jedoch ausgekoppelt wird.

Wenigstens eine Lichtquelle im Bereich der Stirnseite der Lichtleitfaser(n) dient zur Erzeugung von Licht, das über diese Stirnseite in die Lichtleitfaser(n) eingekoppelt wird. Obzwar auch eine solche Lichtquelle vorzugsweise innerhalb des Schlauchs angeordnet sein kann, ist dies nicht zwingend erforderlich; bspw. können auch die Lichtleitfasern über den Schlauch hinaus verlängert und zu einer Lichtquelle geführt sein.

Eine andere Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich aus durch wenigstens ein langgestrecktes, Licht emittierendes Element in Form einer Neonröhre und/oder Energiesparlampe. Eine solche Lichtquelle ist einerseits langgestreckt und hat damit eine große Lichabstrahlfläche und benötigt andererseits wenig Energie, so dass sie für den mobilen Einsatz besonders geeignet ist. Die vorliegende Erfindung bevorzugt dabei solche langgestreckte Lichtquellen, welche flexibel sind, bspw. flexible Neonröhren od. dgl. Kaltentladungslampen, evtl. auch sonstige Lichtquellen mit zum Leuchten anregbaren Gasen, Flüssigkeiten oder Gelen.

Ferner ist es auch möglich, dass wenigstens ein langgestrecktes, Licht emittierendes Element mehrere Lichtquellen umfaßt, welche innerhalb des Schlauches nach Art einer Kette hintereinander aufgereiht sind. Durch eine solche Anordnung wird die Lichtabstrahlfläche einer einzelnen, konzentrierten Lichtquelle vervielfacht, so dass das abgestrahlte Licht weithin sichtbar ist.

Dabei lassen sich vielgestaltige Lichtquellen verwenden wie bspw. Glühlampen oder vorzugsweise Leuchtdioden, deren Energieverbrauch deutlich geringer ist als der von Glühlampen.

Um die Gesamtanordnung so weit als möglich zu vereinfachen, sollten die einzelnen Lichtquellen an eine gemeinsame Speisespannung bzw. Stromquelle angeschlossen sein.

Dies ist u. a. dadurch möglich, dass die einzelnen Lichtquellen untereinander parallel geschalten sind. Zwar wäre auch eine Serienschaltung denkbar; diese hätte jedoch den Nachteil, dass bei Defekt eines Leuchtmittels möglicherweise der Stromfluß in allen Lichtquellen zum Erliegen kommt. Bei einer Parallelschaltung erhalten jedoch die verbleibenden Lichtquellen auch bei einem Defekt einer Lichtquelle noch ihre Speisespannung und leuchten daher weiter.

Ein weiteres, erfindungsgemäßes Merkmal besteht darin, dass mit dem Schlauch, insbesondere mit einem/einer darin aufgenommenen und/oder daran festgelegten elektrischen und/oder elektronischen Bauteil oder Schaltung eine elektrische Stromquelle zu deren Speisung gekoppelt ist. Dabei kann es sich bspw. um ein oder mehrere Batterien handeln, ferner um Akkumulatoren, Solarzellen, Dynamo(s) od. dgl.

Insbesondere ein für elektromagnetische und/oder optische Wellen durchlässiger Schlauch, insbesondere aus einem ggf. transparenten Nichtleiter, erlaubt die Anordnung wenigstens eines Sensors und/oder Empfängers innerhalb des Schlauchs, bspw. zum Empfang von Signalen und/oder Energie. Damit lassen sich Fernsteuerungen und sonstige Signalübertragungen realisieren, bspw. zu einem Headset (Kopf- oder Ohrhörer und Mikrofon), aber auch die berührungslose Einspeisung von Energie, sofern die Befestigungseinrichtung an einem bewegten Teil eines Transport- oder Fortbewegungsmittels festgelegt ist, bspw. an einem Rad desselben.

In oder an dem Schlauch kann auch eine Kommunikationsschaltung festgelegt sein. Damit lassen sich die Anwendungsfälle für die erfindungsgemäße Anordnung vervielfachen: Da die langgestreckte Form des Schlauchs sogar die Aufnahme einer Antenne begünstigt, ist an die vielfältigsten Kommunikationsmittel zu denken wie bspw. Radio, Navigationseinrichtung, Funkgerät oder Funktelefon, etc.

Wenn in oder an dem Schlauch eine Speicherschaltung festgelegt ist, bspw. in Form eines Speicherchips, können bspw. Musikstücke gespeichert sein oder werden, oder auch sonstige Programme zur Ansteuerung verschiedener Elemente zur Ausgabe von Signalen.

Im Rahmen dieser Anordnung kann in oder an dem Schlauch eine Signaleinrichtung zur optischen oder akustischen Signalausgabe festgelegt sein, bspw. ein Lautsprecher, Sirene, LCD- oder gar Videodisplay, farbige oder gar die Farbe wechselnde Leuchtdioden, etc., und/oder zur mechanischen Signalausgabe, insbesondere mittels Vibration, bspw. für Blinde.

Für eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung geeignete Transport- und/oder Fortbewegungsmittel sind bspw. Stöcke zum Erleichtern des Gehens (Gehstock) oder Wanderns (Wanderstab oder -stock, Nordic Walking-Stock) oder Skifahrens (Skistock) oder Krücken. Bei diesen sieht die Erfindung vor, dass der Schaft hohl sein kann und wenigstens ein schlauchförmiges Befestigungsmittel sich innerhalb und/oder entlang des Schaftes des Stocks oder der Krücke erstreckt, insbesondere darin ein- oder beidseitig befestigt sein kann. Der Schaft des Stockes kann in diesem Fall lichtdurchlässig (transparent) oder zumindest teilweise durchlässig (transluzent) sein.

Andere, für eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung ebenfalls geeignete Transport- und/oder Fortbewegungsmittel weisen ein oder mehrere Räder auf, vorzugsweise mit einem Durchmesser von 30 cm oder mehr, insbesondere in Form eines Fahrrades, Rollstuhls, Kinderwagens od. dgl. Bei derartigen Transport- und/oder Fortbewegungsmitteln ist vorgesehen, dass das Befestigungsmittel die Nabe wenigstens eines Rades umgibt und in Richtung der Drehachse durch die Speichen und oder eine Aufhängung bzw. Lagerung des Rades fixiert ist, wobei die beiden Enden des Versteifungsdrahtes miteinander verbunden sein können.

Wiederum andere, für eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung geeignete Transport- und/oder Fortbewegungsmittel verfügen über einen steifen Rahmen, insbesondere in Form eines Kinderwagens, Rollstuhls, oder eines Rollators für ältere Menschen. Dabei läßt sich ein schlauchförmiges Befestigungsmittel um einen Teil des Rahmens schlingen oder winden, vorzugsweise wendel- oder schraubenförmig, insbesondere in mehrfachen Windungen. Die Enden des Drahtes werden ggf. an dem Rahmen festgebunden, um ein ungewolltes Lösen des schlauchförmigen Befestigungsmittels zu vermeiden.

Noch andere, für eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung geeignete Transportmittel sind mit einem oder mehreren Bändern versehen, insbesondere in Form eines Rucksacks, Schulranzens oder einer Tier-/Hundeleine od. dgl. Infolge der hohen Biegsamkeit des Drahtes kann ein erfindungsgemäßes Befestigungsmittel auch in Verbindung mit derartigen, flexiblen Transportmitteln verwendet werden, indem es um wenigstens einen Teil eines Bandes geschlungen ist, vorzugsweise wendel- oder schraubenförmig, insbesondere in mehrfachen Windungen. Hier können die Drahtenden festgebunden oder mittels einer Klammer an einem Bereich des Transportmittels angeklemmt sein.

Schließlich eignen sich auch ein oder mehrere Kleidungsstücke für die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung, insbesondere Mäntel, Arbeits- und Sicherheitsbekleidung, Anoraks od. dgl., vorzugsweise mit Taschen zum Transport von Gegenständen. In diesem Fall wird das Befestigungsmittel um wenigstens einen Ärmel, der Oberkörper und/oder ein Bein des Kleidungsstücks geschlungen, vorzugsweise wendel- oder schraubenförmig, insbesondere in mehrfachen Windungen, und mittels endseitiger Befestigungsmittel, insbesondere Klammern oder Klettverschlüssen, daran festgelegt. Damit läßt sich eine aktive Beleuchtung der Kleidung eines Fußgängers realisieren, die auch von anderen, ggf. unbeleuchteten Verkehrsteilnehmern gesehen wird. Wird eine solche Befestigungsvorrichtung bspw. wendelförmig um einen Arm gewickelt und im Bereich der Schulter einerseits und des Handgelenks andererseits verankert, so kann ein Fußgänger weithin sichtbar seinen Arm heben und/oder schwenken bzw. signalisieren, bspw. um anzuzeigen, dass er im Begriff ist, eine Fahrbahn zu überqueren.

Weitere Merkmale, Einzelheiten, Vorteile und Wirkungen auf der Basis der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigt:

1 eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung, welche an einem Ende mit einer Befestigungsklammer und am anderen Ende mit einer Befestigungsvorrichtung versehen ist, in einer perspektivischen Darstellung;

2 ein Detail der 1 in einer vergrößerten Darstellung;

3 ein anderes Detail der 1 in einer vergrößerten Darstellung;

4 eine andere Ausführungsform der Erfindung in Form einer Krücke, die mit einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung ausgerüstet ist, ebenfalls in einer perspektivischen Darstellung;

5 einen Längsschnitt durch die 4, teilweise abgebrochen, sowie

6 ein Schaltbild der elektrischen Komponenten der Anordnung aus 5.

Die Befestigungsvorrichtung 1 gemäß 1 bis 3 eignet sich u. a. zur Befestigung an der Kleidung eines Fußgängers und dient dazu, diesen beim Spazieren auf öffentlichen Wegen zu schützen. Sie besteht aus einem Schlauch 2, bspw. aus transparentem, glasklaren Polyvinylchlorid von kreisrundem Querschnitt mit einem Außendurchmesser von 6 mm, einer Wandstärke von 1 mm, einem Innendurchmesser von 4 mm und einer Länge von etwa 1 m. Darin erstreckt sich ein einzelner, nicht isolierter Nickeldraht 3 mit einem Durchmesser von 1 mm von einem Schlauchende 4 bis zum anderen.

Wie 3 erkennen läßt, ragt der Draht 3 an einem Schlauchende 4 heraus und ist dort zu einer Öse 5 gebogen. An dieser Öse 5 ist eine rückwärtige Schlaufe 6 einer Klammer 7 aus Metall eingehängt. Mit dieser Klammer 7 kann der Schlauch 2 im Bereich des betreffenden Endes 4 an einem Kleidungsstück 8, bspw. einer Weste mit Taschen zum Transport von Gegenständen, fixiert werden.

Da der Innendurchmesser des Schlauchs 2 etwa 4 mm beträgt, der Durchmesser des Drahtes 3 Innerhalb des Schlauchs 2 dagegen nur 1 mm, verbleibt neben dem Draht 3 ein relativ großer Hohlraum innerhalb des Schlauchs 2. Dieser dient der Aufnahme einer Reihe von Leuchtmitteln 9 in Form von Leuchtdioden, die allesamt jeweils zwischen zwei dünnen Stromführungdrähten 10 angeschlossen sind, welche sich parallel zueinander von einem Ende 4 des Schlauchs 2 bis zu dem anderen erstrecken. Jedes Leuchtmittel 9 ist in einer Art Glasperle eingeschlossen und dadurch vor mechanischen Einflüssen geschützt.

Die beiden Stromführungsdrähte 10 unterliegen dank des Drahtes 3 keiner mechanischen Belastung haben daher einen deutlich geringeren Durchmesser als der Versteifungsdraht 3, bspw. nur 0,1 mm im Gegensatz zu dem 1 mm starken Versteifungsdraht 3. Sie sind an dem der Klammer 7 gegenüberliegenden Ende aus dem Schlauch 2 herausgeführt und dort mit zwei Ausgangspolen eines Batteriekastens 11 verbunden. Der Batteriekasten 11 enthält zwei, vorzugsweise in Serie geschaltete Batterien 12 oder Akkumulatoren und kann zum Austausch oder Aufladen derselben geöffnet werden. Außerdem ist an dem Batteriekasten 11 ein Schalter angeordnet, mit dem der Stromkreis von einem Pol des Batteriepacks 12 zu einem Stromführungsdraht 10, über die parallelgeschalteten Leuchtmittel 9 zu dem anderen Stromführungsdraht 10 und von dort zurück zu dem anderen Pol des Batteriepacks 12 geschlossen oder geöffnet werden kann, um die Leuchtmittel 9 ein- oder auszuschalten.

An der Außenseite des Batteriekastens 11, vorzugsweise an einer Längsseite desselben, ist der Mittelteil eines Bandes 13 festgelegt, dessen beide Enden mit zueinander komplementären Klettelementen versehen sind.

Das Band 13 kann daher bspw. um das Handgelenk 14 einer Person 15 geschlungen und sodann mittels der Klettelemente geschlossen werden, um den Batteriekasten 11 an dem Handgelenk 14 der Person 15 zu fixieren. Sodann wird der Schlauch 2 in mehreren Windungen um den Arm 16 gewunden und damit bis zu deren Schulter 17 verlegt; dort erfolgt sodann die Verankerung mittels der Klammer 7 an der Weste 8.

Durch Einschalten des Schalters am Batteriekasten 11 leuchtet die Kette von etwa äquidistant innerhalb des Schlauchs verteilten Lichtquellen 9; sie kann auch blinken, falls im Bereich des Batteriekastens 11 oder des Schlauchs 2 für eine periodische Unterbrechung gesorgt ist, bspw. in Form einer astabilen Kippschaltung.

Die beiden Enden 14 des Schlauchs 2 sind verschlossen, bspw. durch je einen Silikon- oder Klebstofftropfen, und/oder durch Zusammenquetschen in erhitztem Zustand, so dass die Vorrichtung bei jedem Wetter im Freien verwendet werden kann, ohne dass durch eindringende Feuchtigkeit deren Funktionstüchtigkeit in Frage gestellt ist. Dadurch kann die Person 15 sich mit der leuchtenden Befestigungsvorrichtung 1 auf öffentlichen Wegen bewegen und ist damit insbesondere auch nachts weithin sichtbar; vor dem Überqueren einer Straße kann sie bspw. mit dem leuchtenden Arm signalisieren und damit ihre Absicht weithin sichtbar kundtun.

Eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 1' ist den 4 bis 6 zu entnehmen. Diese umfaßt ebenfalls einen Schlauch 2 mit einem Draht 3, der an beiden Schlauchenden 4 herausgeführt und jeweils zu einer Öse 5 gewunden ist. Auch enthält dieser Schlauch eine Reihe von punktförmigen Leuchtmitteln 9, insbesondere Leuchtdioden, die jeweils zwischen zwei Stromführungsdrähten 10 angeschlossen sind. Es kann sich insoweit um eine mit der Befestigungsvorrichtung 1 völlig baugleiche Einheit handeln.

Im Gegensatz zu der Befestigungsvorrichtung 1 dient die Befestigungsvorrichtung 1' jedoch nicht zum Festlegen an einem Kleidungsstück 8 einer Person 15, sondern ist innerhalb einer Krücke 18 angeordnet, insbesondere in deren hohlem Schaft 19.

Zu diesem Zweck ist der Draht 3 mit seinen beiden, endseitigen Ösen 5 zwischen zwei quer zum Schaft 19 verlaufenden und in diesem festgelegten Stiften 20 eingehängt. Der Draht 3 ist dadurch weitgehend gespannt und sorgt dafür, dass der Schlauch 2 etwa gerade gestreckt innerhalb des Schaftes 19 von dessen Handgriff 21 bis zu dessen Fuß 22 verläuft; er endet jeweils kurz vorher an dem betreffenden Stift 20. Der Schaft 19 der Krücke 18 ist mit Durchbrechungen 23 versehen, damit die Leuchtmittel 9 innerhalb des Schlauches 2 weithin sichtbar sind. Im Rahmen einer anderen Ausführungsform könnte auch der gesamte Schaft 19 aus einem transparenten oder zumindest opaken Material bestehen, bspw. aus glasklarem oder milchig-transparentem Kunststoff, so dass das Einarbeiten von Durchbrechungen 23 überflüssig ist und außerdem keine Feuchtigkeit in den Schaft 19 eindringen kann.

Zur Speisung der Lichtquellen ist in dem Handgriff 21 der Krücke 18 ein Batteriefach 24 vorgesehen, zur Aufnahme von zwei Batterien 12 oder Akkumulatoren. Diese können in einer Linie hintereinander angeordnet sein. Zum Austausch derselben ist das vordere Ende des Handgriffs 21 als abnehmbare, insbesondere abschraubbare Kappe 25 ausgebildet.

An der inneren Stirnseite des Batteriefachs 24, welches mit dem Hohlraum 26 innerhalb des Schaftes 19 in Verbindung steht, befindet sich ein Kontakt 27, an welchem einer der beiden Stromführungsdrähte 10 angeschlossen ist.

Ein ähnlicher, vorzugsweise federnd ausgebildeter Kontakt 28 befindet sich an der Innenseite der abnehmbaren Kappe 25. In der Kappe 25 selbst ist ein Schalter 29 integriert, bspw. in eine zentrale Bohrung 30 derselben eingesetzt. Während ein Anschluß des EIN-AUS-Schalters 29 direkt mit dem Kontakt 28 verbunden ist, führt von seinem anderen Anschluß ein Draht 31 durch das bzw. entlang des Batteriefachs 24 und den Hohlraum 26 – jeweils neben den Batterien 12 bzw. neben dem Schlauch 2 – bis zum Fuß 22 der Krücke 18.

Im Fuß 22 der Krücke 18 ist ein Taster 32 angeordnet, dessen Tastelement 33 nach unten weist und in kräftefreiem Zustand nach unten aus dem Taster 32 herausfedert, wobei der Stromkreis zwischen den beiden Anschlüssen 34, 35 des Tasters 32 geöffnet ist; wird das Tastelement 33 in den Taster hinein bzw. nach oben gedrückt, so wird der Stromkreis des Tasters 32 geschlossen.

Während der Draht 31 mit einem Anschluß 34 des Tasters 32 verbunden ist, ist der zweite, nicht mit dem Batteriekontakt 27 verbundene Stromführungsdraht 10 an dem anderen Anschluß 35 des Tasters 32 angeschlossen. Somit ergibt sich ein Schaltkreis von einem ersten Batteriepol 28 über den Schalter 29, den Draht 31, den Taster 32 und einen Stromführungsdraht 10 zu je einer Elektrode der parallelgeschalteten Leuchtmittel 9 und weiter von deren anderen Elektroden zu dem anderen Stromführungsdraht 10 zu dem zweiten Batteriepol 27. Ein Stromfluß – der von den Batterien 12 gespeist würde und die Leuchtmittel 9 zum Leuchten bringen würde – käme daher zustande, wenn der Schalter 29 eingeschalten würde und der Taster 32 betätigt würde.

Der Hohlraum 26 ist nach unten durch ein elastisches, in kräftefreiem Zustand nach unten durchgewölbtes Element 36, bspw. aus Gummi, verschlossen. Infolge seiner durchgewölbten Form federt dieses Verschlußelement 36 nach unten, wenn der Fuß 22 der Krücke 18 vom Boden abgehoben ist und berührt in diesem Zustand das Tastelement 33 des Tasters 32 nicht, so dass dieses heraus- bzw. nach unten federt und den Schaltkreis öffnet, selbst wenn der Schalter 29 geschlossen wäre. Wird die Krücke 18 jedoch mit ihrem Fuß auf dem Boden aufgesetzt, bspw. weil eine Person 15 sich beim Gehen darauf abstützt, so wird das nach unten durchgewölbte und über die sonstige Bodenfläche 37 des Fußes 22 überstehende Verschlußelement 36 eingedrückt bzw. nach oben durchgewölbt und drückt dabei das Tastelement 33 in den Taster 32 hinein, wobei dessen Anschlüsse 34, 35 kurzgeschlossen werden. Wurde zuvor der Schalter 29 eingeschalten, so ergibt sich demnach ein Stromfluß und die Leuchtmittel 9 leuchten jedesmal, wenn die Krücke 18 auf dem Boden abgestützt wird. Beim Gehen unter Zuhilfenahme der Krücke 18 ergibt sich damit ein weithin sichtbares und gleichzeitig energiearmes, d. h. batterieschonendes Blinksignal.

Anstelle der Krücke 18 kann auch ein Geh- oder Wanderstock mit einem entsprechenden Innenleben ausgestattet sein, und/oder zwei Nordic-Walking- oder Skistöcke.

Die Befestigungsvorrichtungen 1,1' können auch an anderen Fortbewegungsmitteln festgelegt werden:

  • An Fahrrädern oder Rollstühlen können sie bspw. um die Nabe eines Rades geschlungen und innerhalb des nabennahen, von den Speichen seitlich begrenzten Raum gehalten sein; solchenfalls sind die beiden Enden 5 des Drahtes 3 miteinander verbunden, bspw. aneinander eingehakt.
  • An Leiterwagen, Kinderwagen, Rollatoren (Gehilfen mit Rädern für ältere Menschen) können sie ähnlich wie bei 1 wendelförmig um einen Teil des Rahmens gewunden und mit den Drahtenden 5 fixiert, bspw. eingehängt oder festgebunden werden.