Title:
Beleuchtungsvorrichtung, Klemmkörper und Leuchte
Kind Code:
B4


Abstract:

Beleuchtungsvorrichtung, umfassend einen elektrisch speisbare Leuchtmittel (121) halternden Leuchtenkörper (10) sowie einen mit dem Leuchtenkörper (10) gekoppelten Klemmkörper (20), der an einen flächigen Träger (30) anklemmbar ist, sodass die Leuchtmittel (121) den flächigen Träger (30) und/oder von diesem getragenes Material beleuchten,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Leuchtenkörper (10) einen wenigstens abschnittweise zylindrischen Sockel (14) mit wenigstens einem quer zu dessen Zylinderachse befestigten Leuchtmittelträger (12) aufweist und
der Klemmkörper (20) eine offene Aufnahme mit zylindermantelsektorförmiger Innenfläche (221) aufweist, in die der Sockel (14) form- und reibschlüssig einrastbar ist,
wobei der Sockel (14) zwischen zwei Abschnitten (142) größeren Zylinderdurchmessers einen mit der Aufnahme des Klemmkörpers (20) korrespondierenden Abschnitt (141) verminderten Zylinderdurchmessers aufweist.




Inventors:
gleich Patentinhaber
Application Number:
DE102007042828
Publication Date:
04/02/2009
Filing Date:
09/10/2007
Assignee:
Geiger, Wassili (Bodenfelde, 37194, DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202007000454U1N/A2007-03-29
DE1109788BN/A1961-06-29



Foreign References:
57323311998-03-24
45983401986-07-01
Attorney, Agent or Firm:
Fiedler, Ostermann & Schneider (Göttingen, 37073)
Claims:
1. Beleuchtungsvorrichtung, umfassend einen elektrisch speisbare Leuchtmittel (121) halternden Leuchtenkörper (10) sowie einen mit dem Leuchtenkörper (10) gekoppelten Klemmkörper (20), der an einen flächigen Träger (30) anklemmbar ist, sodass die Leuchtmittel (121) den flächigen Träger (30) und/oder von diesem getragenes Material beleuchten,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Leuchtenkörper (10) einen wenigstens abschnittweise zylindrischen Sockel (14) mit wenigstens einem quer zu dessen Zylinderachse befestigten Leuchtmittelträger (12) aufweist und
der Klemmkörper (20) eine offene Aufnahme mit zylindermantelsektorförmiger Innenfläche (221) aufweist, in die der Sockel (14) form- und reibschlüssig einrastbar ist,
wobei der Sockel (14) zwischen zwei Abschnitten (142) größeren Zylinderdurchmessers einen mit der Aufnahme des Klemmkörpers (20) korrespondierenden Abschnitt (141) verminderten Zylinderdurchmessers aufweist.

2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtmittelträger (12) flächig und sich parallel zu der Zylinderachse des Sockels (14) längserstreckend ausgebildet ist.

3. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtmittelträger (12) gegenüber einer radialen Quererstreckung versetzt an dem Sockel (14) befestigt ist.

4. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (14) wenigstens bereichsweise hohl ausgebildet ist und in seinem Inneren eine Aufnahme mit elektrischen Kontakten für elektrische Energiespeicher aufweist.

5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche (221) der Aufnahme (22) und der korrespondierende Abschnitt (141) des Sockels (14) einander kontaktierende elektrische Kontakte aufweisen, die mit den elektrischen Kontakten für die elektrischen Energiespeicher einerseits und mit einem Leitungsanschluss andererseits verbunden oder verbindbar sind.

6. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtmittelträger (12) mit einer Mehrzahl von Leuchtdioden als Leuchtmittel (121) versehen ist.

7. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtmittelträger (12) mit wenigstens einer Kaltkathodenlampe als Leuchtmittel (121) versehen ist.

8. Klemmkörper zur Verwendung als Klemmkörper (20) einer Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, umfassend
– eine durchgehende, offene Aufnahme (22), die eine Innenfläche (221) von der Form eines Zylindermantelsektors mit einem Gradmaß von mehr als 180° und eine entsprechende Öffnung (223) mit einem Gradmaß von entsprechend weniger als 180° aufweist, wobei die Öffnung (223) der Aufnahme (22) elastisch weitbar und ein wenigstens abschnittweise korrespondierend zylindrischer Sockel eines elektrisch speisbare Leuchtmittel halternden Leuchtenkörpers form- und reibschlüssig einrastbar ist, sowie
– wenigstens ein Paar (24) benachbart zueinander angeordneter Klemmschenkel (241, 242), die an einer Außenfläche (222) der Aufnahme (22) in unmittelbarer Nachbarschaft eines Randes der Öffnung (223) der Aufnahme (22) quer zu deren Zylinderachse befestigt sind.

9. Klemmkörper nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschenkel (241, 242) gegenüber einer radialen Quererstreckung versetzt befestigt sind.

10. Klemmkörper nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der der Öffnung (223) der Aufnahme (22) nächstliegende Klemmschenkel (241) in seiner Quererstreckung kürzer ist als der von der Öffnung (223) der Aufnahme (22) weiter entfernt gelegene Klemmschenkel (242).

11. Klemmkörper nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschenkel (241, 242) parallel zueinander angeordnet sind.

12. Klemmkörper nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (22) und die Klemmschenkel (241, 242) einstückig aus einem formstabilen und leicht elastischen Kunststoff gefertigt sind.

13. Klemmkörper nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche (221) der Aufnahme (22) elektrische Kontakte aufweist, die mit einem elektrischen Leitungsanschluss verbunden oder verbindbar sind.

14. Leuchte zur Verwendung als Leuchtenkörper (10) für eine Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, umfassend einen wenigstens abschnittweise zylindrischen Sockel (14) und wenigstens einen quer zu dessen Zylinderachse befestigten Leuchtmittelträger (12), der flächig und sich parallel zu der Zylinderachse des Sockels (14) längserstreckend ausgebildet ist, wobei der Sockel (14) in einem zwischen zwei Abschnitten (142) größeren Zylinderdurchmessers angeordneten Abschnitt (141) einen verminderten Zylinderdurchmesser aufweist, der form- und reibschlüssig in eine korrespondierende, offene und elastisch weitbare Aufnahme mit zylindermantelsektorförmiger Innenfläche (221) einrastbar ist.

15. Leuchte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtmittelträger (12) gegenüber einer radialen Quererstreckung versetzt an dem Sockel (14) befestigt ist.

16. Leuchte nach einem der Ansprüche 14 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (14) wenigstens bereichsweise hohl ausgebildet ist und in seinem Inneren eine Aufnahme mit elektrischen Kontakten für elektrische Energiespeicher aufweist.

17. Leuchte nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Sockel (14) im Bereich seiner Zylinderwand oder seiner Deckelflächen elektrische Kontakte aufweist, die mit den elektrischen Kontakten für die elektrischen Energiespeicher verbunden oder verbindbar sind.

18. Leuchte nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtmittelträger (12) mit einer Mehrzahl von Leuchtdioden als Leuchtmittel (121) versehen ist.

19. Leuchte nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtmittelträger (12) mit wenigstens einer Kaltkathodenlampe als Leuchtmittel (121) versehen ist.

Description:

Die Erfindung bezieht sich auf eine Beleuchtungsvorrichtung, umfassend einen elektrisch speisbare Leuchtmittel halternden Leuchtenkörper sowie einen mit dem Leuchtenkörper gekoppelten Klemmkörper der an einen flächigen Träger anklemmbar ist, sodass die Leuchtmittel den flächigen Träger und/oder von diesem getragenes Material beleuchten.

Die Erfindung bezieht sich weiter auf einen Klemmkörper und eine Leuchte, insbesondere zur Verwendung im Rahmen einer Beleuchtungsvorrichtung.

Beispielsweise bei musikalischen Darbietungen von Chören oder Orchestern stellt sich häufig das Problem der angemessenen Beleuchtung des Notenmaterials. Sehr häufig finden nämlich musikalische Darbietungen bei gedämpftem Raumlicht statt. Dies schafft für das Publikum eine angenehme Atmosphäre, ist jedoch im Hinblick auf die Erkennbarkeit des Notenmaterials durch die Musizierenden nachteilig.

Aus der DE 1 109 788 A ist eine sogenannte Buchleuchte bekannt, wie sie derzeit zur Lösung des vorgenannten Problems herangezogen werden kann. Die genannte Druckschrift offenbart eine gattungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung, bestehend aus einem Leuchtenkörper und einem mit diesem starr verbundenen Klemmkörper. Der Leuchtenkörper umfasst ein halbzylindrisches Gehäuse, in dem eine Leuchtröhre gehaltert und elektrisch kontaktiert ist. Die elektrische Versorgung der Leuchtröhre erfolgt mittels ebenfalls in dem Gehäuse angeordneter Batterien oder Akkumulatoren. Durch seine halbzylindrische Form wirkt das Gehäuse zugleich als Reflektor und Blendschutz. Starr an einer der Längskanten des Gehäuses befestigt befindet sich ein Klemmkörper, bestehend aus zwei Paaren paralleler Klemmlaschen. Die Klemmlaschen sind elastisch gegeneinander vorgespannt, sodass sie einen dazwischen geschobenen, starren, flächigen Träger, wie beispielsweise einen Buchdeckel oder den Deckel einer Notenmappe zwischen sich einklemmen und so die Beleuchtungsvorrichtung an dem Träger fixieren können. Bei Benutzung kann der Klemmkörper an die beiden Deckel eines aufgeschlagenen Buches oder einer Notenmappe angeklemmt werden, sodass die Buchseiten bzw. das Notenmaterial beleuchtet wird. Grundsätzlich ist es auch denkbar, die bekannte Beleuchtungsvorrichtung an die Oberkante eines bekannten Notenständers anzuklemmen, um auf dem Ständer stehendes Notenmaterial zu beleuchten.

Die bekannte Beleuchtungsvorrichtung weist, insbesondere im Hinblick auf die Verwendung an Notenmappen musizierender Künstler, mehrere Nachteile auf. Aufgrund eines integrierten und zentral zwischen den Klemmschenkelpaaren angeordneten Offenhalters zur Vermeidung eines Zuklappens des beleuchteten Buches ist die bekannte Vorrichtung nur zur Befestigung an der Ober- oder Unterkante einer aufgeschlagenen Notenmappe geeignet. Die Anordnung an der Unterkante verbietet sich, da hierdurch der vortragende Künstler geblendet würde. Die Anbringung an der Oberkante hat den Nachteil einer gewichtsbedingten Hebelkraft, die das Halten der Notenmappe in Singstellung über längere Zeiträume mühsam macht. Zudem ist kein Zuklappen der Mappe bei angebrachter Beleuchtungsvorrichtung möglich, was den Künstler entweder zwingt, bei Auf- und Abtritt sowie in Pausen die Mappe geöffnet zu halten oder die Beleuchtungsvorrichtung in diesen Fällen zu demontieren.

Grundsätzlich denkbar ist zwar ein Verzicht auf den Offenhalter, was eine seitliche Befestigung der Beleuchtungsvorrichtung an der Notenmappe ermöglichen würde. Nachteilig hierbei ist jedoch, dass die Beleuchtungsvorrichtung nach Gebrauch notwendig demontiert werden muss, wenn, wie z. B. bei Chören üblich, die Mappen der Chormitglieder gestapelt und gemeinsam verpackt oder gelagert werden. Zudem erlaubt die begrenzte Flexibilität der Klemmschenkel nur die Befestigung an Trägern innerhalb eines sehr begrenzten Dickenbereichs. Die Verwendung sowohl an Notenmappen mit dünnen Deckeln als auch beispielsweise als Beleuchtung an den typischerweise sehr viel dicker ausgeführten, hölzernen Notenständern, wie man sie an Flügeln oder Klavieren integriert findet, ist nicht möglich.

Aus der DE 20 2007 000 454 U1 ist eine schwenkbare LED-Leiste bekannt, die über zwei Scharniere mit einer Klemmvorrichtung verbunden ist, die ihrerseits an eine Untersatzleiste eines Notenpultes anklemmbar ist. Die Gestaltung der Scharniere ist in der genannten Druckschrift nicht näher spezifiziert.

Aus der US 5,732,331 A ist ein Mobiltelefon mit einem reversibel anbringbaren und im angebrachten Zustand klappbaren Mikrofonträger bekannt. Der Mikrofonträger weist einen zentralen Sockelbereich auf, der seitlich in zwei randständige, zylinderförmige Fortsätze übergeht. Der Hauptkörper des Mobiltelefons weist auf seiner ein Tastenfeld tragenden Bedienfläche zwei randständige Aufnahmesockel mit Nuten auf, welche zylindermantelsektorförmige Innenflächen haben, sodass die zylinderförmigen Fortsätze in diese Nuten einrastbar sind.

Aus der US 4,598,340 ist eine Beleuchtungsvorrichtung, bestehend aus einem Leuchtenkörper und einem über ein Scharnier mit diesem verbundenen Klemmkörper bekannt. Der Klemmkörper weist an seiner das Scharnier tragenden Kante eine seitlich gerichtete und mit radial über ihre Außenfläche verlaufenden Zähnen versehene rundscheibenförmige, erste Rasterplatte auf. Im Zusammenbauzustand wird die das Scharnier tragende Kante von Seitenwänden des Leuchtenkörpers seitlich umfasst, wobei auf ein axialer Druck auf die das Scharnier tragende Kante ausgeübt wird. Durch diesen Druck werden die erste Rasterplatte und eine korrespondierende, zweite Rasterplatte, die an einer Innenseite einer Seitenwand des Leuchtenkörpers angeordnet ist, in eine wechselseitige Verzahnung gezwungen. Diese Verzahnuhg erlaubt eine – verschleißträchtige – gerasterte Verschwenkung des Leuchtenkörpers gegenüber dem Klemmkörper.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gattungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung derart weiterzubilden, dass die Nachteile des Standes der Technik überwunden werden.

Insbesondere ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine flexibel einsetzbare und günstig herstellbare Beleuchtungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen.

Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 dadurch gelöst, dass der Leuchtenkörper einen wenigstens abschnittweise zylindrischen Sockel mit wenigstens einem quer zu dessen Zylinderachse befestigten Leuchtmittelträger aufweist und der Klemmkörper eine offene Aufnahme mit zylindermantelsektorförmiger Innenfläche aufweist, in die der Sockel form- und reibschlüssig einrastbar ist, wobei der Sockel zwischen zwei Abschnitten größeren Zylinderdurchmessers einen mit der Aufnahme des Klemmkörpers korrespondierenden Abschnitt verminderten Zylinderdurchmessers aufweist. Die Aufgabe wird weiter gelöst durch einen Klemmkörper gemäß Anspruch 8 sowie eine Leuchte gemäß Anspruch 14 die gemeinsam zum Aufbau einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung dienen können.

Ein erstes wesentliches Merkmal der Erfindung ist es, dass der Leuchtenkörper und der Klemmkörper als separate, individuelle Teile ausgebildet sind. Dies erlaubt eine unabhängige, jeweils anwendungsoptimierte Ausbildung dieser Elemente in ihren eigentlichen Funktionsbereichen, d. h. der Klemmung im Fall des Klemmkörpers und der Gestaltung des Leuchtmittelträgers im Fall des Leuchtenkörpers. Lediglich in einem gemeinsamen Wechselwirkungsbereich müssen beide Elemente aufeinander abgestimmt ausgebildet sein. Dieser Wechselwirkungsbereich umfasst einen zylindrischen Sockel des Leuchtenkörpers einerseits und eine hierzu korrespondierende, offene Aufnahme des Klemmkörpers andererseits. Die Aufnahme, die im Querschnitt als klauenförmig beschrieben werden kann, weist eine zylindermantelsektorförmige Innenfläche auf, deren lichte Weite auf den Außendurchmessers des zylindrischen Sockels abgestimmt ist. Die Öffnung der Klaue weist im kräftefreien Zustand ein Gradmaß von weniger als 180 Grad auf. Zusammen mit der bevorzugt vorgesehenen elastischen Weitbarkeit der Öffnung erlaubt dieses Merkmal ein Einrasten des zylindrischen Sockels des Leuchtenkörpers in die Aufnahme des Klemmkörpers unter Druck quer zur Zylinderachse. Im eingerasteten Zustand umfasst die Klaue den Sockel formschlüssig. Der Leuchtmittelträger, der quer zur Sockelachse befestigt ist und sich längs des Sockels erstreckt, ragt durch die Klauenöffnung hinaus, wobei die azimutale Breite des Leuchtmittelträgers ein geringeres Gradmaß aufweist als die Klauenöffnung. Dies gestattet eine beschränkte Schwenkbarkeit des Leuchtmittelträgers um die Zylinderachse des in der Aufnahme formschlüssig aber drehbeweglich eingerasteten Sockels.

Bei geeigneter Auslegung der Oberflächenrauigkeit des Sockels und der Aufnahme-Innenfläche, der korrespondieren Zylinderdurchmesser und der elastischen Klemmkräfte der Klaue wird zugleich ein Reibschluss etabliert, der ausreicht, um geringe, am Leuchtmittelträger angreifende Drehmomente, wie sie beispielsweise durch die Gewichtskraft des Leuchtmittelträgers auftreten, abzustützen. Größere Drehmomente, die vorzugsweise händisch leicht aufbringbar sind, sind jedoch hinreichend, um den Reibschluss zu überwinden, sodass der Leuchtmittelkörper innerhalb des von der Klauenöffnung vorgegebenen Bereichs manuell schwenkbar bleibt. Mit anderen Worten bilden der Sockel und die korrespondierende Aufnahme ein selbsthemmendes Scharnier, wobei der Sockel als Scharnierachse dient, die in die als Scharnierlager dienende Aufnahme einrastbar ist.

Der Sockel weist in einem mit der Aufnahme des Klemmkörpers korrespondierenden Abschnitt einen verminderten Zylinderdurchmesser auf, der zwischen zwei Abschnitten größeren Zylinderdurchmessers angeordnet ist. Ist der Innendurchmesser der Aufnahme des Klemmkörpers auf diesen verminderten Zylinderdurchmesser des bevorzugt zentral angeordneten Sockelabschnitts abgestimmt und entspricht weiter die axiale Länge der Aufnahme in etwa der axialen Länge des Sockelabschnitts verminderten Zylinderdurchmessers, ist der Leuchtenkörper nach Einrasten in die Aufnahme gegen ein axiales Verrutschen gesichert. Selbstverständlich ist es auch möglich, mehrere Sockelabschnitte verminderten Zylinderdurchmessers und eine entsprechende Anzahl voneinander beabstandeter Aufnahmen des Klemmkörpers vorzusehen.

Günstigerweise sind die Klemmschenkel in unmittelbarer Nachbarschaft eines Randes der Klauenöffnung quer zu deren Zylinderachse befestigt. Ist nämlich der Klemmkörper mit seinen Klemmschenkeln an einem Träger, wie etwa einer Notenmappe, festgeklemmt, lässt sich der Leuchtmittelträger, wenn er auf die Klemmschenkel zu verschwenkt wird, regelrecht einklappen. Dabei ist es besonders günstig, wenn der Leuchtmittelträger und/oder die Klemmschenkel jeweils relativ zu einer radialen Ausrichtung versetzt an dem Sockel des Leuchtenkörpers bzw. einer Außenfläche der Aufnahme des Klemmkörpers befestigt sind. Hierdurch lässt sich nämlich im eingeklappten Zustand eine parallele Anordnung des Leuchtmittelträgers zu den Klemmschenkeln erreichen, was im eingeklappten Zustand des Leuchtenkörpers zu einer sehr platzsparenden Anordnung führt.

Bevorzugt ist der der Öffnung der Aufnahme nächstliegende Klemmschenkel in seiner Quererstreckung kürzer als der von der Öffnung der Aufnahme weiter entfernt gelegene Klemmschenkel. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass der im Gebrauchszustand, d. h. im an einen Träger, z. B. eine Notenmappe, angeklemmten Zustand, obenliegende Klemmschenkel kürzer ist als der untere. Hierdurch wird die Beeinträchtigung durch die Klemmung im Inneren der Mappe minimiert und die für die Haltung wesentliche äußere Stützung maximiert. Zudem wird das Aufsetzen der Klemmschenkel auf den Träger erleichtert.

Die Klemmschenkel liegen bevorzugt parallel zueinander, wobei ihre Beabstandung günstigerweise in etwa der Dicke des des zu klemmenden Trägers entspricht. Die Klemmung wird bevorzugt durch das elastische Material oder eine elastische Aufhängung der Klemmschenkel realisiert. Selbstverständlich sind auch andere Klemmmechanismen, wie z. B. eine federvorgespannte Klammerung, möglich.

Bevorzugt sind die Aufnahme und die Klemmschenkel einstückig aus einem formstabilen und leicht elastischen Kunststoff gefertigt. Derartige Klemmkörper lassen sich einfach und kostengünstig als Massenartikel herstellen. Auf diese Weise kann der Benutzer ohne große Kostenbelastung eine Vielzahl an Klemmkörpern mit unterschiedlichem Schenkelabstand für unterschiedliche Trägerdicken bevorraten und je nach Bedarf mit einem hochwertig ausgebildeten Leuchtenkörper bestücken. Der Klemmkörper wirkt auf diese Weise als einfacher und kostengünstiger Adapter zwischen dem Leuchtenkörper und unterschiedlichen Trägern.

Der Leuchtmittelträger ist bevorzugt flächig und sich parallel zu der Zylinderachse des Sockels längs erstreckend ausgebildet. Man kann auch von einer bevorzugt tafel- oder leistenförmigen Ausbildung des Leuchtmittelträgers sprechen. Ein derart ausgebildeter Leuchtmittelträger kann im eingeklappten Zustand besonders platzsparend zwischen den Deckeln einer Mappe aufgenommen und geschützt werden. Diese Anordnung erlaubt es z. B. im Fall von Notenmappen eines Chores oder Orchesters diese nach Gebrauch geschlossen zu stapeln, ohne dass die Beleuchtungsvorrichtung zuvor demontiert werden müsste.

Günstigerweise ist der Sockel des Leuchtenkörpers wenigstens bereichsweise hohl ausgebildet und weist in seinem Inneren eine Aufnahme mit elektrischen Kontakten für elektrische Energiespeicher, wie insbesondere Batterien oder Akkumulatoren, auf. Der Sockel erfüllt bei dieser Ausführungsform eine Doppelfunktion als Batteriegehäuse und Scharnierachse.

Bei einer Ausführungsform weisen die Innenfläche der Aufnahme und der korrespondierende Abschnitt des Sockels im eingerasteten Zustand einander kontaktierende elektrische Kontakte auf, die mit den elektrischen Kontakten für die elektrischen Energiespeicher einerseits und mit einem Leitungsanschluss andererseits verbunden oder verbindbar sind. Alternativ oder zusätzlich weist der zylindrische Sockel im Bereich seiner Zylinderwand oder seiner Deckelflächen bevorzugt elektrische Kontakte auf, die mit den elektrischen Kontakten für die elektrischen Energiespeicher verbunden oder verbindbar sind. Die letztgenannte Variante erlaubt einen direkten Netzanschluss des Leuchtenkörpers, der zum Betrieb der Leuchtmittel und/oder zum Wiederaufladen von Akkumulatoren genutzt werden kann. Bei der erstgenannten Ausführungsform erfolgt der Netzanschluss hingegen über den Klemmkörper, der seinerseits elektrische Kontakte aufweist, die mit elektrischen Kontakten des Sockels Wechselwirken.

Als Leuchtmittel dienen bei einer bevorzugten Ausführungsform eine Mehrzahl von Leuchtdioden, die günstigerweise in einem flexiblen Leuchtdiodenband integriert sind. Die Energiespeicher sind natürlich an die jeweils verwendeten Arten und Anzahlen von Leuchtmitteln anzupassen.

Als noch vorteilhafter hat sich die Verwendung einer Kaltkathodenlampe, auch als CCFL-Röhre bekannt, als Leuchtmittel erwiesen, da derartige Leuchtmittel bei noch geringerer Wärmeverlustleistung als LEDs eine bessere Lichtausbeute haben. Typische Kaltkathodenlampen lassen sich bei niedrigen Spannungen von z. B. 12 V oder 24 V betreiben, was gerade im Hinblick auf die bevorzugte Art der Energieversorgung mittels Batterien oder Akkumulatoren besonders günstig ist.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der speziellen Beschreibung und den Zeichnungen.

Es zeigen:

1: eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leuchtenkörpers,

2: eine Schnittdarstellung des Leuchtenkörpers von 1 entlang der Schnittlinie II-II,

3: eine schematische, perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Klemmkörpers,

4: eine Schnittdarstellung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung, umfassend einen Leuchtenkörper gemäß 2 und einen Klemmkörper gemäß 3.

Die 1 bis 3 zeigen in unterschiedlichen Ansichten eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leuchtenkörpers 10 und eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Klemmkörpers 20, die gemeinsam eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung gemäß 4 bilden. Der Leuchtenkörper 10 besteht im Wesentlichen aus zwei unterschiedlichen Funktionsbereichen, nämlich einem Leuchtmittelträger 12 und einem Sockel 14. Bei der dargestellten, bevorzugten Ausführungsform umfasst der Sockel 14 drei im Wesentlichen zylindrisch ausgebildete Bereiche, von denen ein Zentralbereich 141 einen ersten Zylinderdurchmesser aufweist und benachbarte Außenbereiche 142 einen größeren Zylinderdurchmesser aufweisen. Der Sockel 14 ist bevorzugt hohl ausgebildet und dient als Gehäuse für Batterien oder Akkumulatoren. Entsprechend weist das Innere des Sockels 14 bevorzugt in den Figuren nicht dargestellte elektrische Kontaktmittel auf. Weiter kann der Sockel 14 elektrische Anschlussmittel zum Anschluss einer Netzleitung aufweisen, die über die elektrischen Kontaktmittel im Inneren eine alternative Energieversorgung und/oder eine Aufladmöglichkeit für in das Gehäuse eingesetzte Akkumulatoren bilden. Weiter kann der Sockel 14 Schalter 143, 144 aufweisen, deren Funktion weiter unten näher beschrieben werden soll.

Der Leuchtmittelträger 12 ist mechanisch mit dem Sockel verbunden. Der Leuchtmittelträger 12 weist bevorzugt die Form einer flachen Tafel oder Leiste auf, die sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des Sockels 14 und quer zu seiner Zylinderachse erstreckt. Dabei ist er bevorzugt relativ zu einer rein radialen Ausrichtung leicht seitlich versetzt angeordnet, wie insbesondere aus 2 erkennbar. Bei der dargestellten Ausführungsform weist der Leuchtmittelträger oberhalb des Zentralbereichs 141 des Sockels 14 eine Ausnehmung 122 auf, durch die die Wand der weiter unten beschriebenen Aufnahme 22 des Klemmkörpers 20 hindurchgreifen kann.

Der Leuchtmittelträger 12 weist Leuchtmittel 121 auf, die beispielsweise als Leuchtstoffröhre, bevorzugt jedoch als eine Anordnung von Leuchtdioden, insbesondere ein flexibles Leuchtdiodenband, welches auf die Tafel des Leuchtmittelträgers 12 aufgeklebt ist, auf. Die Leuchtmittel können zur besseren Verteilung des Lichtes von einer Mattscheibe abgedeckt sein. Die Leuchtmittel 121 sind über nicht dargestellte elektrische Kontakte und Leitungen mit den elektrischen Kontakten im Inneren des Sockels 14 verbunden, um durch die dort eingesetzten Batterien oder Akkumulatoren mit elektrischer Energie versorgt werden zu können.

3 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines Klemmkörpers 20. Der Klemmkörper 20 weist zwei unterschiedliche Funktionsbereiche auf, nämlich eine klauenförmige Aufnahme 22 und ein paar Klemmschenkel 24. Die Aufnahme 22 hat eine zylindermantelsegmentförmige Innenfläche 221, deren Zylinderdurchmesser auf den Zylinderdurchmesser des Zentralbereichs 141 des Sockels 14 abgestimmt ist. Die Gestaltung und Form der Außenfläche 222 der Aufnahme 22 ist funktionell irrelevant. Die im Querschnitt klauenförmig gestaltete Aufnahme weist eine Öffnung 223 auf, deren Gradmaß kleiner als 180 Grad ist. Dies erlaubt es, den Zentralbereich 141 des Sockels 14 formschlüssig in der Aufnahme 22 zu haltern.

Unmittelbar an einem Rand der Öffnung 223 ist ein erster, schmalerer Klemmschenkel 241 des Klemmschenkelpaares 24 angeordnet. Benachbart hierzu und bevorzugt parallel beabstandet ist ein zweiter breiterer Klemmschenkel 242 des Klemmschenkelpaares 24 an der Außenfläche 222 der Aufnahme 22 angeordnet. Wie aus den 3 und 4 erkennbar, ist das quer zur Zylinderachse der Aufnahme 22 angeordnete Klemmschenkelpaar 24 relativ zu einer rein radialen Ausrichtung leicht versetzt angeordnet. Die Bedeutung dieses Merkmals wird weiter unten näher erläutert.

Bevorzugt sind die Aufnahme 22 und das Klemmschenkelpaar 24 einstückig aus einem formstabilen leicht elastischen Kunststoff, insbesondere als Spritzgussteil ausgebildet. Dies erlaubt eine sehr kostengünstige Massenproduktion von Klemmkörpern 20, insbesondere mit unterschiedlichen Abständen zwischen den Schenkeln 241, 242 des Klemmschenkelpaares 24.

Die Längsausdehnung der Aufnahme entspricht bevorzugt der. Längsausdehnung des Zentralbereichs 141 des Sockels 14; die Längsausdehnung des Klemmschenkelpaares 24 entspricht bevorzugt der jenigen der Aufnahme 22.

Die beiden Funktionsbereiche 22 und 24 des Klemmkörpers 20 bilden jeweils mechanische Schnittstellen bei der Installation der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung. Das Klemmschenkelpaar 24 ist auf einen steifen Träger 30, wie beispielsweise einen festen Buchdeckel oder den Deckel einer Notenmappe aufsteckbar. Dabei ist der Abstand der Klemmschenkel 241, 242 bevorzugt geringfügig kleiner zu wählen als die Dicke des Trägers 30. Die Klemmwirkung entsteht durch die leicht elastische Eigenschaft des Klemmkörpermaterials. Aufgrund der Möglichkeit einer billigen Massenproduktion des Klemmkörpers 20 ist es jedem Benutzer leicht möglich, eine Vielzahl von Klemmkörpern mit unterschiedlichem Schenkelabstand zur Anpassung an unterschiedliche Trägerdicken vorzuhalten. Alternativ ist selbstverständlich auch ein klassischer Klemmmechanismus mit zwei gelenkig gegeneinander beweglichen Klemmschenkeln denkbar. Eine solche Konstruktion ist jedoch mechanisch aufwendiger und daher im Ergebnis teurer als die Vorhaltung mehrerer Klemmkörper 20 mit unterschiedlichen Schenkelabständen.

Die Aufnahme 22 dient der Halterung des Sockels 14 des Leuchtenkörpers 10. Aufgrund der leicht elastischen Eigenschaften der bevorzugten Ausführungsform des Klemmkörpers 20 lässt sich die Öffnung 223 der Aufnahme 22 geringfügig elastisch aufbiegen. Dies kann insbesondere bei geeigneter Wahl des Gradmaßes der Öffnung 223 durch Eindrücken des Zentralbereichs 141 des Sockels 14 in die Öffnung 232 quer zur Zylinderachse erfolgen. Der Zentralbereich 141 des Sockels 14 rastet dann in die Aufnahme 22 ein, wo er formschlüssig gehaltert wird. Erfindungsgemäß ist die von der Aufnahme auf den Sockel ausgeübte Klemmkraft so groß, dass unter Berücksichtigung der Oberflächenbeschaffenheit der Aufnahmeninnenfläche 221 und der Außenfläche des Sockelzentralbereichs 141 ein Reibschluss entsteht, der ausreichend groß ist, um den Leuchtenkörper in der eingerasteten Winkelstellung zu halten. Der Reibschluss ist jedoch bevorzugt so schwach ausgebildet, dass ein manuelles Verschwenken des Leuchtenkörpers 10 innerhalb des von der Öffnung 223 zugelassenen Schwenkbereichs verschwenkt werden kann, wie durch den Verschwenkungspfeil 40 angedeutet. In 4 sind die zwei Extrempositionen des Leuchtenkörpers 12 als durchgezogene bzw. punktierte Linien dargestellt. Der Leuchtenkörper ist aber auch in jeder anderen Verschwenkungsstellung durch den Reibschluss arretiert. Aufgrund bevorzugter Elastizität der Klaue 22 ist dabei kein Funktionsverlust durch Verschleiß zu befürchten.

Bei der in den Figuren dargestellten, besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Sockel 14 an seiner Oberfläche zwei Schalter 143 und 144 auf. Die Schalter unterbrechen oder gewähren je nach Schalterstellung einen elektrischen Kontakt zwischen den Batterien oder Akkumulatoren im Sockel/Gehäuse 14 und den Leuchtmitteln 121. Dabei dient der Schalter 144als allgemeiner An-/Aus-Schalter, der ein Anschalten der Leuchtmittel 121 nur in gedrücktem Zustand, d. h. insbesondere dann erlaubt, wenn der Leuchtenkörper 12 in die Aufnahme 22 des Klemmkörpers 20 eingerastet ist. Der zusätzliche Schalter 143 ist bevorzugt so ausgeschaltet, dass er – den gedrückten Zustand des Schalters 144 vorausgesetzt – die Leuchtmittel im nicht gedrückten Zustand an- und im gedrückten Zustand ausschaltet. Hierdurch ergibt sich ein automatisches Einschalten der Leuchtmittel 121 beim Aufklappen des Leuchtenkörpers und ein automatisches Abschalten beim Einklappen gemäß dem Verschwenkungspfeil 40. Alternativ oder zusätzlich kann auch ein z. B. seitlich an einem Sockeldeckel angebrachter Hauptschalter zum An- und Ausschalten der Leuchtmittel vorgesehen sein.

Wie insbesondere aus 4 ersichtlich, dient die von der radialen Ausrichtung des Leuchtenkörpers 12 bzw. des Klemmschenkelpaares 24 versetzte Anbringung am Sockel 14 bzw. der äußeren Oberfläche 222 der Aufnahme 22 des Klemmkörpers 20 einer optimierten Raumausnutzung im eingeklappten Zustand des Leuchtenkörpers 12. Bei der in den Figuren gezeigten Versetzung ergibt sich eine parallele Ausrichtung des Leuchtungskörpers 12 zu dem Klemmschenkelpaar 24 im eingeklappten Zustand. Dies ist besonders günstig, wenn die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung beispielsweise an einer Notenmappe angeklemmt ist, die nach Benutzung geschlossen wird, da auf diese Weise der Leuchtenkörper 12 geschützt zwischen den Mappendeckeln liegt, wobei die Mappe jedoch weitestgehend geschlossen werden kann. Andere als die gezeigten Anordnungen sind selbstverständlich ebenfalls möglich. Insbesondere sei die Variante erwähnt, die Klemmschenkel soweit gegenüber der radialen Ausrichtung zu versetzen, dass die Aufnahme im geschlossenen Zustand einer Mappe oder eines Buches, an die/das der Klemmkörper 20 angeklemmt ist, symmetrisch zu den Mappen- bzw. Buchdeckeln angeordnet ist.

Natürlich stellen die in der speziellen Beschreibung diskutierten und in den Figuren gezeigten Ausführungsformen nur illustrative Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dar. Dem Fachmann ist im Lichte der hiesigen Offenbarung ein breites Spektrum an Variationsmöglichkeiten anhand gegeben. Insbesondere kann die Längserstreckung des Leuchtenkörpers 12 und/oder des Klemmkörpers 20 an die zur Klemmung vorgesehenen Träger 30 angepasst sein. Auch die konkrete Wahl der verwendeten Materialien sowie der Technik der Leuchtmittel und ihrer Kontaktierung und Energiespeisung sind dem Fachmann in Anbetracht des Einzelfalles überlassen.

10
Leuchtenkörper
12
Leuchtmittelträger
121
Leuchtmittel
122
Ausnehmung
14
Sockel
141
Zentralbereich von 14
142
Außenbereich von 14
143
Schalter
144
Schalter
20
Klemmkörper
22
Aufnahme
221
Innenfläche von 22
222
Außenfläche von 22
223
Öffnung von 22
24
Klemmschenkelpaar
241
Klemmschenkel
242
Klemmschenkel
30
Träger
40
Verschwenkungspfeil