Title:
Schnellkupplungselement mit Einrastanzeige
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Schnellkupplungselement zur Aufnahme eines Anschlussstutzens, welches einerseits auch in öliger Umgebung leicht zu bedienen ist und andererseits Anzeigelemente aufweist, die anzeigen, ob der Anschlussstutzen eingerastet ist. Die Anzeigelemente sind dabei so ausgeführt, dass sie sichtbar werden oder verschwinden, sobald der Anschlussstutzen einrastet.




Inventors:
Nalher, Helmut (65520 Bad Camberg, DE)
Sasse, Daniela (Nackenheim, 55299, DE)
Application Number:
DE102007042563
Publication Date:
03/12/2009
Filing Date:
09/07/2007
Assignee:
Continental Automotive GmbH (Hannover, 30165, DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE20115436U1N/A2003-02-20



Foreign References:
69160502005-07-12
47534581988-06-28
Claims:
1. Schnellkupplungselement (1) zur Aufnahme eines Anschlussstutzens (12) mit einer Aufnahme (6), in welche der Anschlussstutzen (12) einschiebbar ist, wobei in oder an der Aufnahme (6) zumindest ein Halteelement (3a, 3b) angeordnet ist, welches so eingerichtet ist, dass es einem Entfernen des Anschlussstutzens (12) aus der Aufnahme (6) ab einer bestimmten, eine Haltetiefe darstellenden Einschubtiefe eine Kraft entgegensetzt, dadurch gekennzeichnet, dass in oder an der Aufnahme (6) zumindest ein Anzeigeelement (4a, 4b) angeordnet ist, welches so eingerichtet ist, dass es sichtbar wird oder verschwindet, wenn der Anschlussstutzen beim Einschieben des Anschlussstutzens (12) in die Aufnahme (6) die Haltetiefe überschreitet.

2. Schnellkupplungselement nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigeelement so eingerichtet ist, dass es sichtbar wird, wenn der Anschlussstutzen beim Einschieben des Anschlussstutzens in die Aufnahme die Haltetiefe überschreitet.

3. Schnellkupplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme eine dem Anschlussstutzen im eingeschobenen Zustand zugewandte Innenseite (8) und eine der Innenseite abgewandte Außenseite (9) aufweist, und dass das Anzeigeelement zumindest teilweise in einer Öffnung (7a, 7b, 7c, 7d) zwischen Innenseite und Außenseite angeordnet ist und in der Öffnung durch den Anschlussstutzen in Abhängigkeit von dessen Einschiebtiefe verschiebbar ist.

4. Schnellkupplungselement nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigeelement in der Öffnung so angeordnet ist, dass es beim Einschieben des Anschlussstutzens bis zu der Haltetiefe nicht über die Außenseite hinausragt und ab der Haltetiefe über die Außenseite hinausragt.

5. Schnellkupplungselement nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigeelement ein elastisches Element (11a, 11b) aufweist oder mit einem elastischen Element gekoppelt ist, welches so eingerichtet ist, dass es eine Kraft in Richtung der Innenseite auf das Element ausübt.

6. Schnellkupplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstutzen einen Bereich (13) mit einem vergrößerten Querschnitt aufweist und das Anzeigelement so angeordnet ist, dass es beim Einschieben des Anschlussstutzens in die Aufnahme von diesem Bereich in Richtung der Außenseite bewegbar ist.

7. Schnellkupplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement zumindest ein Einrastelement (3a, 3b) aufweist, welches so eingerichtet ist, dass der Anschlussstutzen bei überschreiten der Haltetiefe in das Einrastelement einrastet.

8. Schnellkupplungselement nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Einrastelement einen Keil (3a, 3b) aufweist, der beim Einrasten einen Bereich (13) des Anschlussstutzens (12) hintergreift, hinter welchem der Querschnitt des Anschlussstutzens kleiner ist als in diesem Bereich.

9. Schnellkupplungselement nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement einen Hebel (15a, 15b) aufweist, durch welchen der Keil zumindest teilweise aus einem Bereich der Aufnahme entfernbar ist, in welchen der Anschlussstutzen einschiebbar ist, wobei ein dem Keil zugewandter Hebelarm kürzer ist, als ein dem Keil abgewandter Hebelarm, an welchem der Hebel bewegbar ist.

10. Schnellkupplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Halteelement und zumindest ein Anzeigeelement oder alle Halteelemente zusammen mit allen Anzeigeelementen an einer gemeinsamen Halterung angeordnet sind, die die Aufnahme teilweise oder vollständig umläuft.

11. Schnellkupplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstutzen und/oder die Aufnahme zumindest abschnittsweise zylindersymmetrisch ist.

12. Schnellkupplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelemente und die Anzeigelemente an einem Haltering (5) in entlang des Halteringes gleichen Abstände abwechselnd angeordnet sind.

13. Schnellkupplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei Haltelemente und zwei Anzeigeelemente.

14. Schnellkupplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Dichtring, welcher in der Aufnahme einen Bereich umläuft, in welchen der Aufnahmestutzen einschiebbar ist.

15. Schnellkupplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstutzen ein SAE J 2044-Anschluss ist.

16. Schnellkupplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnellkupplungselement eingerichtet ist um in einem Tank angeordnet zu werden.

17. Schlauchkupplung mit einem Anschlussstutzen und einem Schnellkupplungselement, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnellkupplungselement ein Schnellkupplungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 16 ist.

18. Kraftstofftank mit einem Tankbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Tankbehälter ein Schnellkupplungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 16 angeordnet ist.

19. Kraftstofftank mit einem Tankbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Tankbehälter eine Schlauchkupplung nach Anspruch 17 angeordnet ist.

20. Verfahren zur Anzeige des Einrastens einer Schlauchverbindung, wobei ein Anschlussstutzen in ein Schnellkupplungselement eingeführt wird und ein Anzeigelement, sichtbar wird oder verschwindet, wenn der Anschlussstutzen so weit eingeführt ist, dass er einrastet.

21. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schnellkupplungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 16 verwendet wird.

22. Verfahren nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schlauchkupplung nach Anspruch 17 verwendet wird.

23. Verfahren zur Herstellung eines Schnellkupplungselementes nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei in ein Aufnahmeelement zunächst ein Dichtring eingesetzt wird und anschließend ein Element eingesetzt wird, an welchem die zumindest einen Halteelemente und die zumindest einen Anzeigeelemente angeordnet sind.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Schnellkupplungselement zur Aufnahme eines Anschlussstutzens, das anzeigt, wenn der Anschlussstutzen eingerastet ist. Die Erfindung betrifft außerdem eine Schlauchkupplung und einen Kraftstofftank mit einem solchen Schnellkupplungselement. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Anzeige des Einrastens einer Schlauchverbindung und ein Verfahren zur Herstellung eines Schnellkupplungselements mit einer Einrastanzeige.

Das erfindungsgemäße Schnellkupplungselement ist vor allem für die Anwendung in Kraftstofftanks geeignet. Hierbei geht es darum, eine Verbindung zwischen einem Anschlussstutzen und einer Aufnahme, beispielsweise einem SAE J 2044-Anschluss, herzustellen. Anschlussstutzen nach dem Stand der Technik sind normalerweise so ausgeführt, dass ein Anschlussstutzen in eine Aufnahme eingeführt wird und dann dort einrastet. Die meisten dieser Verbindungen sind jedoch nicht für die Anwendung in Kraftstofftanks vorgesehen. Hierbei ist von besonderer Bedeutung, dass die Druckfestigkeit und Verbindung bzw. Ausreißkraft einem hohen Systemdruck (normalerweise 6,8 bar, bei 1,7-facher Sicherheit 12 bar) standhält, dass aber gleichzeitig der Anschluss einfach und möglichst mit einer Hand im Tank montiert werden kann und dass klar erkennbar ist, ob die Verbindung eingerastet ist oder nicht.

Für die Aufgabe der einfachen Montage im Tank sowie für die Erkennbarkeit des Einrastens gibt es im Stand der Technik keine befriedigenden Lösungen. Die meisten Einrastverschlüsse sind schwierig zu öffnen und das Einrasten wird meistens nur durch ein Klick-Geräusch angezeigt, das in lauter Umgebung nicht wahrnehmbar ist und nicht anzeigt, ob eine fertig hergestellte Verbindung eingerastet ist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Schnellkupplungselement anzugeben, welches auch mit einer Hand leicht zusammenfügbar und trennbar ist und welches außerdem ermöglicht, klar zu erkennen, ob sich der Anschluss im eingerasteten oder nicht eingerasteten Zustand befindet.

Diese Aufgabe wird gelöst durch das Schnellkupplungselement nach Anspruch 1, die Schlauchkupplung nach Anspruch 17, den Kraftstofftank nach Anspruch 18 und 19 sowie das Verfahren zur Anzeige des Einrastens einer Schlauchverbindung nach Anspruch 20. Außerdem wird ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Schnellkupplungselements gemäß Anspruch 23 angegeben. Vorteilhafte Weiterentwicklungen des erfindungsgemäßen Schnellkupplungselements, des Kraftstofftanks und des Verfahrens zur Anzeige des Einrastens werden durch die jeweiligen abhängigen Ansprüche gegeben.

Das erfindungsgemäße Schnellkupplungselement ist eingerichtet, einen Anschlussstutzen aufzunehmen. Hierzu weist das Schnellkupplungselement eine Aufnahme auf, in welche der Anschlussstutzen einschiebbar ist. Die Form der Aufnahme kann hierbei zumindest bereichsweise zur Form des Anschlussstutzens korrespondieren. Die Aufnahme kann den Anschlussstutzen so führen, dass dieser zumindest ab einer bestimmten Einschubtiefe im Wesentlichen nur noch in der Einschubrichtung bewegbar ist und in anderen Richtungen durch die Aufnahme geführt wird.

Erfindungsgemäß ist nun in oder an der Aufnahme zumindest ein Halteelement angeordnet, welches so eingerichtet ist, dass es einem Entfernen des Anschlussstutzens aus der Aufnahme ab einer bestimmten, Haltetiefe genannten, Einschubtiefe, eine Kraft entgegensetzt. Wird also der Anschlussstutzen in der Einschubrichtung in die Aufnahme eingeschoben, so ist er anfangs in Einschubrichtung wie auch entgegen der Einschubrichtung im Wesentlichen kräftefrei bewegbar, nach Überschreiten der Einschubtiefe beim Einschieben jedoch wird ihm eine Kraft entgegengesetzt, wenn er über die Einschubtiefe wieder nach außen bewegt werden soll. Der Anschlussstutzen rastet also bei der Einschubtiefe in der Aufnahme ein.

Erfindungsgemäß ist nun in oder an der Aufnahme zumindest ein Anzeigeelement angeordnet, das so eingerichtet ist, dass es sichtbar wird oder verschwindet, wenn der Anschlussstutzen beim Einschieben des Haltestutzens in die Aufnahme die Haltetiefe überschreitet. Hierbei ist aufgrund der einfacheren Realisierbarkeit bevorzugt, wenn das Anzeigeelement sichtbar wird, wenn der Anschlussstutzen die Haltetiefe beim Einschieben überschreitet.

Besonders deutlich erkennbar ist das Überschreiten der Haltetiefe, wenn das Anzeigeelement verschiebbar in der Wandung der Aufnahme angeordnet ist. Das Aufnahmeelement sitzt dann also in einer Öffnung zwischen der Innenseite und der Außenseite der Aufnahme. Die Innenseite der Aufnahme ist hierbei jene Seite der Wandung der Aufnahme, welche dem Anschlussstutzen in eingeschobenem Zustand zugewandt ist, während die Außenseite die dem Anschlussstutzen abgewandte Seite der Wandung ist. Das Anzeigeelement ist hierbei zumindest teilweise in dieser Öffnung zwischen Innen- und Außenseite angeordnet.

Bei einer solchen Anordnung kann das Anzeigeelement daher so eingerichtet sein, dass es in der Öffnung zwischen Innen- und Außenseite sitzt und nicht über die Außenwand hinausragt, solange der Anschlussstutzen nicht bis zur Haltetiefe eingeschoben ist. Durch den Anschlussstutzen wird es dann in Richtung der Außenseite nach außen geschoben. Sobald der Anschlussstutzen über die Haltetiefe eingeschoben ist ragt es über die Außenseite hinaus. In diesem Falle ist klar zu erkennen, ob der Anschlussstutzen eingerastet ist oder nicht. Solange er nicht eingerastet ist, sitzt das Anzeigeelement in der Durchgangsöffnung zwischen Innen- und Außenseite und ragt nicht über die Außenseite hinaus. Es ist daher von außen nicht zu sehen. Ist der Anschlussstutzen dagegen eingerastet, so sitzt das Anzeigeelement so weit außen, dass es über die Außenseite hinausragt und ist dann von außen klar zu erkennen.

Um eine sichere Anzeige zu gewährleisten ist es vorteilhaft, wenn das Anzeigeelement mit einem elastischen Element gekoppelt ist, welches auf das Anzeigeelement eine Kraft in Richtung der Innenseite ausübt. Das elastische Element kann auch Bestandteil des Anzeigeelements sein. Eine Möglichkeit der Realisierung eines solchen mit einem elastischen Element gekoppelten Anzeigeelements besteht darin, in der Aufnahme entlang der Innenseite einen Haltering anzuordnen, an welchem ein oder mehrere elastische Arme in einem spitzen Winkel zur Einschubrichtung entgegen der Einschubrichtung verlaufen, an deren anderem Ende je ein Anzeigeelement angeordnet ist. Diese elastischen Arme ziehen die Anzeigeelemente nach innen und werden durch den Anschlussstutzen nach außen gespreizt. Vorteilhafterweise weist hierzu der Anschlussstutzen einen Bereich größeren Querschnitts auf, durch welchen die Anzeigeelemente bei der gewünschten Einschubtiefe nach außen gedrückt werden.

Die Halteelemente sind vorteilhafterweise Einrastelemente oder weisen Einrastelemente auf, die so eingerichtet sind, dass der Anschlussstutzen bei Überschreiten der Haltetiefe in die Einrastelemente einrastet. Derartige Einrastelemente können durch Keile realisiert werden, die beim Überschreiten der Einrasttiefe durch den Anschlussstutzen einen Bereich des Anschlussstutzens hintergreifen, in welchem der Querschnitt des Anschlussstutzens, d. h. sein Durchmesser, größer ist als in dem Bereich dahinter. Die Keile können auch in einen Hinterschnitt einrasten. Vorzugsweise sind auch diese Halteelemente mit elastischen Elementen gekoppelt, welche eine Kraft in Richtung der Innenseite oder den Anschlussstutzen auf die Haltkeile ausüben.

Um eine einfache Bedienbarkeit, insbesondere ein einfaches Lösen des Anschlussstutzens auch in öliger Umgebung zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, wenn die Halteelemente mit Hebeln bewegbar sind, die durch ihre Übersetzung ein Lösen der Halterung mit einer geringeren Kraft ermöglichen, als mit welcher die Halteelemente in Richtung der Innenseite gedrückt werden. Eine solche Realisierung von Halteelementen mit Hebeln und elastischen Elementen ist z. B. durch Hebel möglich, an deren einem Ende Keile angeordnet sind und die in der Nähe der Keile über eine Blattfeder in oder an der Aufnahme befestigt sind. Das dem Hebel abgewandte Ende der Blattfeder kann hierbei an einem in der Aufnahme diese umlaufenden Ring angeordnet sein.

Für eine kostengünstige und einfache Herstellung des erfindungsgemäßen Schnellkupplungselements ist es bevorzugt, wenn sowohl die Anzeigeelemente als auch die Halteelemente, gegebenenfalls über elastische Elemente, an einem gemeinsamen Halteelement angeordnet sind. In diesem Fall können nämlich alle Anzeige- und Halteelemente in einem Arbeitsschritt in und an der Aufnahme angebracht werden. Für ein solches Halteelement ist besonders ein Ring geeignet, welcher die Aufnahme an ihrer Innenseite umlaufend in der Aufnahme angeordnet ist. An einem solchen Ring können die Halteelemente und Anzeigeelemente angeordnet sein. Für eine möglichst gleichmäßige Kraftverteilung ist es bevorzugt, wenn die Abstände zwischen zwei Elementen jeweils gleich sind. Insbesondere ist es vorteilhaft, abwechselnd jeweils ein Halte- und ein Anzeigeelement entlang des Rings anzuordnen. Eine besonders gute Bedienbarkeit bei guter Funktion ergibt sich, wenn zwei Halteelemente mit zwei Anzeigeelementen kombiniert werden.

Um die Dichtheit des Anschlusses gegen Flüssigkeitsleckage zu gewährleisten ist es bevorzugt, wenn in der Aufnahme zumindest ein Dichtring angeordnet ist. Dieser Dichtring kann in der Aufnahme an deren Innenwand umlaufend so angeordnet sein, dass er formschlüssig sowohl an der Innenseite der Aufnahme anliegt wie auch formschlüssig an einem eingeschobenen Anschlussstutzen anliegt.

Das erfindungsgemäße Schnellkupplungselement ermöglicht also eine einfache Montage und Demontage der Kupplung in einem Kraftstofftank. Die Montage und Demontage ist durch die Hebelanordnung hierbei auch dann möglich, wenn das Kupplungselement ölverschmiert ist. Besonders vorteilhaft ist hierbei, dass die Einheit hierzu nicht aus dem Tank genommen werden muss. Durch Anordnung im Kraftstofftank treten Benzingase nicht aus. Ein Dichtring ist ausreichend, um die Kupplung abzudichten. Die Vorteile kommen sowohl bei der Montage, insbesondere der ersten Montage, wie auch bei Service und Wartung zum Tragen. Durch die geringe Zahl der Teile ist das Schnellkupplungselement kostengünstig herzustellen. Durch die Anzeigelemente ist jederzeit, nicht nur zum Zeitpunkt des Einrastens, klar erkennbar, ob der Anschlussstutzen eingerastet ist oder nicht.

Im Folgenden soll die Erfindung anhand einiger Beispiele beschrieben werden. Die Beispiele sind in keiner Weise beschränkend zu verstehen und die gezeigten Merkmale können auch in anderer Kombination im erfindungsgemäßen Schnellkupplungselement zur Anwendung kommen.

Es zeigt

1 ein erfindungsgemäßes Schnellkupplungselement in räumlicher Ansicht,

2 ein Schnellkupplungselement in Seitenansicht,

3 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Schnellkupplungselement mit Anzeigeelementen, die nicht sichtbar sind,

4 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Schnellkupplungselement mit Anzeigeelementen, die sichtbar sind,

5 ein Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Schnellkupplungselement mit Einrastelementen.

1 zeigt eine räumliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Schnellkupplungselements 1, welches an einen Schlauch 2 angeschlossen ist. Das Schnellkupplungselement 1 weist hierbei eine Aufnahme 6 auf, in welcher einerseits Halteelemente 3a und 3b, andererseits Anzeigeelemente 4a und 4b an einem gemeinsamen Haltering 5 angeordnet sind. Die Aufnahme 6 hat hierbei einen kreisförmigen Querschnitt mit in unterschiedlicher Tiefe verschiedenem Durchmesser, der dort von Öffnungen 7a bis 7d durchbrochen ist, wo Halte- oder Anzeigeelemente angeordnet sind. In jenem Bereich bzw. jener Tiefe, wo die Halte- und Anzeigeelemente angeordnet sind, ist der Querschnitt der Aufnahme größer als in jenem Bereich, wo der Haltering 5 angeordnet ist. Der Durchmesser des Halterings 5 entspricht im Wesentlichen dem Durchmesser eines in der Figur nicht gezeigten Anschlussstutzens, welcher in die Aufnahme 6 durch den Haltering 5 einführbar ist. Bei Überschreiten der Haltetiefe rasten die Halteelemente 3a und 3b hinter einen Vorstand im Anschlussstutzen ein und halten diesen in der Aufnahme. Gleichzeitig treten die in den Öffnungen 7b und 7d angeordneten Anzeigeelemente 4a und 4b über die Außenseite 9 der Aufnahme 6 hinaus.

Die Anzeigeelemente 4a und 4b sind in Öffnungen 7b bzw. 7d zwischen der Innenseite 8 und der Außenseite 9 der Aufnahme 6 angeordnet. Sie sind über elastische Elemente 11a bzw. 11b mit dem Haltering 5 verbunden. Die elastischen Elemente 11a und 11b üben auf die Anzeigeelemente dann eine Kraft in Richtung der Innenseite 8 aus, wenn sie durch einen eingeschobenen Anschlussstutzen in Richtung der Außenseite 9 gedrückt werden.

Entsprechend sind auch die Halteelemente 3a und 3b über elastische Elemente 10 mit dem Haltering 5 verbunden. Diese elastischen Elemente 10 üben eine Kraft auf die Halteelemente 3a bzw. 3b in Richtung der Innenseite aus, so dass ein mit einem Vorstand versehener Anschlussstutzen hinter diesen Halteelementen 3a und 3b einrasten kann. Die Halteelemente 3a und 3b sind durch die Öffnungen 7a und 7c mittels Hebeln von außen leicht zu bedienen.

2 zeigt ein erfindungsgemäßes Schnellkupplungselement 1 in der Seitenansicht in dem Zustand, der vorliegt, wenn ein Anschlussstutzen bis zur Haltetiefe eingeschoben und damit eingerastet ist. Der Anschlussstutzen ist hier jedoch ausgeblendet. In der Figur deutlich zu erkennen ist, dass die Anzeigeelemente 4a und 4b über die Außenseite 9 der Aufnahme 6 hinausragen. Hierdurch wird der eingerastete Zustand des Anschlussstutzens angezeigt.

3 zeigt einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Schnellkupplungselement. Hierbei ist ein Anschlussstutzen 12 teilweise in die Aufnahme 6 eingeführt. Der Anschlussstutzen 12 weist einen Bereich 13 größeren Querschnitts auf, durch welchen er beim Einführen die Anzeigeelemente 4a und 4b in der Öffnung 7d bzw. 7b in Richtung der Außenseite 9 drückt. Hierbei üben die elastischen Elemente 11a und 11b eine Gegenkraft in Richtung der Innenseite 8 der Aufnahme aus. Die Dichtheit der Kupplung wird durch einen Dichtring 14 erzielt, welcher formschlüssig zur Innenseite 8 der Aufnahme 6 sowie zum Anschlussstutzen 12 entlang der Innenseite 8 der Aufnahme 6 umläuft. Da der Anschlussstutzen 12 nicht bis zur Haltetiefe in die Aufnahme 6 eingeschoben ist, ragen die Anzeigeelemente 4a und 4b nicht über die Außenseite 9 der Aufnahme 6 hinaus.

4 zeigt den gleichen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Schnellkupplungselement wie 3, wobei jedoch der Anschlussstutzen 12 bis über die Einschubtiefe in die Aufnahme 6 eingeführt ist. Es ist zu erkennen, dass der Vorstand 13des Anschlussstutzens 12 nun die Anzeigeelemente 4a und 4b so weit in Richtung der Außenseite 9 nach außen gedrückt hat, dass diese über die Außenseite 9 der Aufnahme 6 hinausragen. Die elastischen Elemente 11a und 11b, die sich jetzt im ausgelenkten Zustand befinden, üben eine Kraft in Richtung der Innenseite 8 auf die Anzeigeelemente 4a und 4b aus, und drücken gegen den Vorstand 13 des Anschlussstutzens.

5 zeigt einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Schnellkupplungselement in einer Schnittebene, die zur Schnittebene der 3 und 4 um 90° um die Einschubachse gedreht ist. Hier sind die Halteelemente 3a und 3b mit den Hebeln 15a und 15b zu ihrer Bedienung zu erkennen sind. Der Anschlussstutzen 12 wurde hierbei bis zur Einrasttiefe eingeschoben. In diesem Zustand hintergreifen die Halteelemente 3a und 3b den Vorstand 13, d. h. den Bereich des Anschlussstutzens 13 mit gegenüber dem dahinter liegenden Bereich vergrößertem Querschnitt. Durch als Blattfedern 10a und 10b ausgebildete elastische Elemente 10a und 10b werden die Halteelemente 3a und 3b in Richtung des Anschlussstutzens gedrückt. Die Blattfedern 10a, 10b sind mit einem Ende an dem gemeinsamen Halteelement 5 befestigt und am anderen mit den Hebeln 15a und 15b verbunden. Die Halteelemente 3a und 3b sind mit Hebeln 15a und 15b bewegbar. Werden die Hebel 15a und 15b in Richtung des Anschlussstutzens 12 gedrückt, so wandern die Halteelemente 3a und 3b vom Anschlussstutzen 12 nach außen hin weg und geben den Anschlussstutzen frei. Der Drehpunkt wird hierbei durch die elastischen Blattfedern 10a und 10b bestimmt. Im gezeigten Beispiel sind die Haltelemente 3a und 3b als Keile ausgeführt, die hinter dem Vorstand 13 einrasten. Durch die Blattfedern 10a und 10b werden die Einrastelemente 3a und 3b gegen den Anschlussstutzen 12 gedrückt.

1
Schnellkupplungselement
2
Schlauch
3a, 3b
Halteelemente, Keile, Einrastelemente
4a, 4b
Anzeigeelemente
5
Haltering
6
Aufnahme
7a, 7b, 7b, 7d
Öffnungen in der Aufnahme
8
Innenseite der Aufnahme
9
Außenseite der Aufnahme
10, 10a, 10b
Elastische Elemente der Halteelemente
11a, 11b
Elastische Elemente der Anzeigeelemente
12
Anschlussstutzen
13
Vorstand des Anschlussstutzens
14
Dichtring
15a, 15b
Hebel