Title:
Window e.g. skylight window, has multiple window fittings arranged on fitting rail i.e. bar, that is mounted on retaining profile, where fitting rail is mounted in opening that receives window
Kind Code:
B3


Abstract:
The window (10) has multiple window fittings arranged on a fitting rail (14) i.e. bar. The fitting rail is mounted on a retaining profile (12). The fitting rail is mounted in an opening that receives the window. The fitting rail is fastened with a plate (15) and/or an angular unit (16) at the retaining profile. The fitting rail exhibits levers (19, 100, 101, 102) for actuating a surface unit (11). The fitting rail exhibits a push rod for moving the levers. A projection (103) is provided on the retaining profile for clamping the retaining profile in the opening.



Inventors:
Mutschler, Karl (Simmersfeld, 72226, DE)
Butz, Erhard (Unterensingen, 72669, DE)
Schneider, Frank (Altenglan, 66885, DE)
Application Number:
DE102007035658
Publication Date:
08/28/2008
Filing Date:
07/27/2007
Assignee:
MP2 GmbH (Simmersfeld, 72226, DE)
International Classes:



Foreign References:
EP12566812002-11-13
Attorney, Agent or Firm:
Floymayr, M., Dipl.-Ing., Pat.-Anw. (Magstadt, 71106)
Claims:
1. Fenster (10, 20), insbesondere Lamellen-, Klapp- oder Faltfenster, mit Fensterbeschlägen, dadurch gekennzeichnet, dass die Fensterbeschläge an mindestens einer Beschlagschiene (14, 30) anordenbar sind.

2. Fenster (10, 20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Beschlagschiene (14, 30) an ein Aufnahmeprofil (12, 13) montierbar ist.

3. Fenster (10, 20) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Beschlagschiene (14, 30) in eine das Fenster (10, 20) aufnehmenden Öffnung montierbar ist.

4. Fenster (10, 20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Beschlagschiene (14, 30) mit einer Platte (15) und/oder einem Winkelelement (16) an dem Aufnahmeprofil (12, 13) befestigbar ist.

5. Fenster (10, 20) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Beschlagschiene (14, 30) eine Lagerschiene ist.

6. Fenster (10, 20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Beschlagschiene (14, 30) Hebel (19, 100, 101, 102, 32, 34) zur Betätigung des Flächenelements (11) aufweist.

7. Fenster (10, 20) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Beschlagschiene (14, 30) mindestens eine Schubstange (33) zum Bewegen der Hebel (32, 34) aufweist.

8. Fenster (10, 20) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Aufnahmeprofil (12) ein Vorsprung (103) zum Einspannen des Aufnahmeprofils (12) in die das Fenster (10, 20) aufnehmende Öffnung vorgesehen ist.

9. Fenster (10, 20) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Flächenelement (11) an einem Verbindungselement (17, 18, 35) befestigbar ist, wobei das Verbindungselement (17, 18, 35) an den Hebeln (19, 32, 34, 100, 101, 102) angelenkt ist.

10. Fenster (10, 20) nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Aufnahmeprofil (12) ein Vorsprung (104) vorgesehen ist.

11. Fenster (10, 20) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (104) angeschrägt ist.

12. Fenster (10, 20) nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeprofil (12, 13) aus Holz und/oder aus Edelstahl und/oder aus Kunststoff und/oder aus Aluminium gefertigt ist.

13. Fenster (10, 20) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Beschlagschiene (14, 30) aus Aluminium und/oder aus Stahl und/oder aus Kunststoff und/oder aus Holz gefertigt ist.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Fenster, insbesondere ein Lamellen-, ein Klapp- oder ein Faltfenster, mit Fensterbeschlägen.

Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Fenstern werden zum Öffnen, Schließen und Bewegen der Fenster erforderliche Fensterbeschläge an einem Fensterrahmen befestigt. Wenn das Design und/oder das Material des Fensterrahmens für eine neue Serie geändert werden soll, so muss der Fensterrahmen neu gefertigt werden, einschließlich der Fensterbeschläge, die außerdem an den Fensterrahmen montiert werden müssen.

Die EP 1 256 681 A1 beschreibt einen Beschlag für ein Fenster mit einem ersten und einem zweiten Beschlagteil. Das erste und das zweite Beschlagteil sind gegenüber dem Fenster verstell- und feststellbar gehalten, wobei das erste Beschlagteil mindestens einen Ansatz zum Hintergreifen einer gegenüber dem Fenster ortsfesten hinterschnittenen Nut und eine Druckschraube aufweist, wobei die Druckschraube in eine durchgehende Gewindebohrung des ersten Beschlagteils eingreift. Die Druckschraube durchsetzt die durchgehende Gewindebohrung vollständig, wobei sich zur Anpressung des mindestens einen Ansatzes gegen eine vom Fenster abgewandte Wand der Nut das die Gewindebohrung durchsetzende Ende der Druckschraube gegen das Fenster oder gegen das am Fenster anliegende zweite Beschlagteil abstützt. Dieser Beschlag kann zwar durch Einstecken der Ansätze in die Nut und anschließendes Anziehen der Druckschraube einfach montiert werden, jedoch vermag er nicht die aus dem allgemeinen Stand der Technik genannten Nachteile zu lösen, dass bei einer Änderung des Designs und/oder des Materials der Fensterrahmen einschließlich der Fensterbeschläge neu gefertigt werden müssen.

Die Erfindung hat die Aufgabe, ein Fenster der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass bei einer Änderung des Designs oder des Materials des Fensterrahmens der Änderungsaufwand möglichst gering gehalten werden kann.

Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe mit einem Fenster der eingangs genannten Art, bei dem erfindungsgemäß die Fensterbeschläge an mindestens einer Beschlagschiene anordenbar sind. Die Fensterbeschläge sind zukünftig also nicht mehr am Fensterrahmen sondern an der Beschlagschiene anordenbar. Folglich wirkt sich eine Änderung am Design oder beim Material des Fensterrahmens nicht mehr auf die Fensterbeschläge aus. Diese werden unabhängig vom Design oder vom Material des Fensterrahmens stets an der Beschlagschiene montiert, sodass sich die Anordnung der Fensterbeschläge an der Beschlagschiene nicht ändert. Somit kann die Beschlagschiene mit den daran angeordneten Fensterbeschlägen als eine standardisierte Einrichtung für jede Ausführung des Fensterrahmens unverändert verwendet werden.

Die mindestens eine Beschlagschiene kann an ein Aufnahmeprofil, das auch ein Fensterrahmen sein kann, montiert werden, wobei das Aufnahmeprofil die Beschlagschiene mindestens teilweise abdecken kann.

Alternativ kann die mindestens eine Beschlagschiene auch in eine das Fenster aufnehmende Öffnung montiert werden. Somit ist es möglich, die Beschlagschiene ohne Fensterrahmen unmittelbar in die das Fenster aufnehmende Öffnung einzubauen.

Sehr schnell und zuverlässig lässt sich die mindestens eine Beschlagschiene mit einer Platte und/oder einem Winkelelement an dem Aufnahmeprofil befestigen. Hierzu können die Beschlagschiene, die Platte und/oder das Winkelelement und das Aufnahmeprofil miteinander verschraubt werden.

Die mindestens eine Beschlagschiene kann als eine Lagerschiene ausgebildet sein. Sie kann somit Lager, insbesondere Kugellager aufnehmen.

Die mindestens eine Beschlagschiene kann Hebel zur Betätigung von Flächenelementen aufweisen, wobei die Hebel an den Lagern, die in der als Lagerschiene ausgebildeten Beschlagschiene angeordnet sind, verschwenkbar sind.

Um die Hebel mit einer einfachen Konstruktion bewegen zu können, kann die mindestens eine Beschlagschiene mindestens eine Schubstange aufweisen.

Zur sicheren Fixierung des Aufnahmeprofils in die das Fenster aufnehmende Öffnung kann an dem Aufnahmeprofil ein Vorsprung zum Einspannen des Aufnahmeprofils in die Öffnung vorgesehen sein.

Das Flächenelement, welches vorzugsweise eine Glasscheibe, eine Holzplatte, eine Kunststoffplatte oder dergleichen sein kann, kann durch Verkleben schnell und zuverlässig an einem Verbindungselement befestigt werden, wobei das Verbindungselement an den Hebeln, vorzugsweise durch Bolzen, angelenkt werden kann. Alternativ kann das Flächenelementen anstatt durch Verkleben auch durch Verschrauben, Vernieten, Verklemmen oder dergleichen mit dem Verbindungselement verbunden werden.

An dem Aufnahmeprofil kann ein Vorsprung vorgesehen sein, um die mindestens eine Beschlagschiene sicher an dem Aufnahmeprofil fixieren zu können.

Um die Montage der mindestens einen Beschlagschiene an dem Aufnahmeprofil zu erleichtern, kann der Vorsprung angeschrägt sein. Somit lässt sich die Beschlagschiene bei der Montage ohne große Behinderung über den Vorsprung schieben.

Vorzugsweise kann das Aufnahmeprofil aus Holz und/oder aus Edelstahl und/oder aus Kunststoff und/oder aus Aluminium gefertigt sein.

Die mindestens eine Beschlagschiene kann vorteilhafterweise aus Aluminium und/oder aus Stahl und/oder aus Kunststoff und/oder aus Holz gefertigt sein.

Nachfolgend werden verschiedene Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Fensters anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.

Im Einzelnen zeigen:

1 eine Schnittansicht einer ersten Ausführungsform des Fensters;

2 eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform des Fensters;

3 eine Seitenansicht auf eine Beschlagschiene.

1 zeigt ein Fenster 10 mit einem Flächenelement 11, das eine Glasscheibe, eine Holzplatte, eine Kunststoffplatte oder dergleichen sein kann, einem als Fensterrahmen ausgebildetes Aufnahmeprofil 12 und einem als Pfosten ausgebildetes Aufnahmeprofil 13.

In dem als Fensterrahmen ausgebildeten Aufnahmeprofil 12 und in dem als Pfosten ausgebildeten Aufnahmeprofil 13 ist eine Beschlagschiene 14 angeordnet. Die Beschlagschiene 14 ist mittels einer Platte 15 an dem Aufnahmeprofil 12 und mittels eines Winkelelementes 16 an dem Aufnahmeprofil 13 befestigt.

Die Platte 15 kann mit Schrauben an der Beschlagschiene 14 befestigt sein. Das der Beschlagschiene 14 abgewandte Ende der Platte 15 kann in eine in dem Aufnahmeprofil 12 vorgesehene, hier nicht näher dargestellte Nut eingreifen, so dass die Platte 15 auch an diesem Ende zuverlässig mit dem Aufnahmeprofil 12 verbunden ist.

Das Winkelelement 16 ist mit seinem einen Schenkel mit der Beschlagschiene 14 und mit seinem anderen Schenkel an dem Pfosten 13 verschraubt.

Verbindungselemente 17 und 18, die mittels Bolzen an Hebeln 19, 100, 101 und 102 verbunden sind, sind mit dem Flächenelement 11 verbunden, beispielsweise durch Verkleben, Verschrauben, Vernieten oder Verklemmen.

Das Aufnahmeprofil 12 weist einen Vorsprung 103 auf, mit dem das Aufnahmeprofil 12 in eine hier nicht näher dargestellte Öffnung eingespannt werden kann.

Ferner weist das Aufnahmeprofil 12 Vorsprünge 104 auf, um die Beschlagschiene 14 sicher an dem Aufnahmeprofil 12 fixieren zu können. Die Vorsprünge 104 sind angeschrägt, um die Montage der Beschlagschiene 14 zu erleichtern.

2 zeigt ein Fenster 20, bei dem die Beschlagschienen 14 unmittelbar an Begrenzungswänden 21 einer das Fenster 20 aufnehmenden Öffnung montiert sind. Bei dieser Ausführungsform kann also auf einen Fensterrahmen vollständig verzichtet werden.

3 zeigt eine als Lagerschiene ausgebildete Beschlagschiene 30, an der Lager 31 vorgesehen sind. Die Lager 31 dienen zur Führung einer Schubstange 33, wobei an den Lagern 31 auch Hebel 32 angelenkt sind.

An der Schubstange 33 sind Hebel 34 angelenkt.

An den Hebeln 32 und 34 sind Verbindungselemente 35 angeordnet, an denen hier nicht näher dargestellte Flächenelemente montiert sein können.

10
Fenster
11
Flächenelement
12
Aufnahmeprofil
13
Pfosten
14
Beschlagschiene
15
Platte
16
Winkelelement
17
Verbindungselement
18
Verbindungselement
19
Hebel
100
Hebel
101
Hebel
102
Hebel
103
Vorsprung
104
Vorsprung
20
Fenster
21
Begrenzungswand
22
Begrenzungswand
30
Beschlagschiene
31
Lager
32
Hebel
33
Schubstange
34
Hebel
35
Verbindungselement