Title:
System zur Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen
Kind Code:
A1


Abstract:

In einem System zur Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen werden Informationen über biologische Eigenschaften mit Bezug auf einen Nutzer, der ein Fahrzeug nutzt, ermittelt. Dann werden entsprechend einer vorgegebenen Korrelation zwischen Informationen über biologischen Eigenschaften und gespeicherten Gastserviceinformationen, die auf die Informationen über biologische Eigenschaften, die vom Mittel zur Ermittlung von biologischen Eigenschaften des Nutzers ermittelt werden, abgestimmt sind, abgerufen und ausgegeben. Somit können entsprechend einer Disposition, einer mentalen Verfassung oder einer physischen Verfassung jedes einzelnen Nutzers geeignete Informationen rechtzeitig und sensibel bereitgestellt werden.




Inventors:
Kameyama, Shogo (Kariya, Aichi, JP)
Application Number:
DE102007005627
Publication Date:
10/11/2007
Filing Date:
02/05/2007
Assignee:
Denso Corp. (Kariya, Aichi, JP)



Attorney, Agent or Firm:
Kuhnen & Wacker Patent- und Rechtsanwaltsbüro (Freising, 85354)
Claims:
1. System zur Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen, welches folgendes aufweist:
Mittel (518 bis 528, 545, 2) zur Ermittlung von Informationen über biologische Eigenschaften eines Nutzers, um Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers zu ermitteln, die eine Disposition und/oder eine mentale Befindlichkeit und/oder eine physische Befindlichkeit eines Nutzers widerspiegeln, wobei die Mittel für das Fahrzeug des Nutzers vorgesehen sind;
einen Abschnitt (121, 21d) zur Speicherung von Gastserviceinformationen, um die Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer zu unterstützen oder um den Nutzer zu unterhalten;
ein Mittel (51) zur Abrufung von Gastserviceinformationen, um Gastserviceinformationen abzurufen, die auf die vom Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers ermittelten Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers abgestimmt sind, in dem Gastserviceinformations-Speicherabschnitt entsprechend einer vorgegebenen Korrelation zwischen den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und die gespeicherten Gastserviceinformationen; und
ein Informationsausgabemittel (534, 110, 115) zur Ausgabe der abgerufenen Gastserviceinformationen, wobei das Mittel für das Fahrzeug vorgesehen ist.

2. System nach Anspruch 1, wobei
das Mittel zur Abrufung von Gastserviceinformationen eine Autonavigationseinrichtung ist,
der Abschnitt zur Speicherung von Gastserviceinformationen als Zieldatenbank aufgebaut ist, die verwendet wird, um ein Ziel in der Autonavigationseinrichtung einzustellen,
das Mittel zur Abrufung von Gastserviceinformationen ein Ziel, das mit einer biologischen Eigenschaft des Nutzers, die von den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers spezifiziert wird, die von dem Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers ermittelt wurden, entsprechend den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers abruft, und
das Mittel zur Ausgabe von Gastserviceinformationen das abgerufene Ziel auf einem Anzeigebildschirm der Autonavigationseinrichtung anzeigt.

3. System nach Anspruch 2, wobei
das Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers Hungrigkeitsinformationen, die einen Hungrigkeitsgrad widerspiegeln, als Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers ermittelt, und
das Mittel zur Abrufung von Gastserviceinformationen eine Einrichtung, wo man essen kann, in der Zieldatenbank abruft, wenn ein Inhalt der ermittelten Hungrigkeitsinformationen eine vorgegebene Bedingung erfüllt.

4. System nach Anspruch 3, das ferner folgendes aufweist:
ein Zeitnahmemittel (153); und
ein Mittel (51) zur Bestimmung Mahlzeitenzeit, das eine vorab bestimmte Mahlzeitenzeit, die entsprechend den Zeitinformationen, die vom Zeitnahmemittel ermittelt werden, vorbestimmt wird, bestimmt, wobei
das Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers ein Bestimmungsergebnis, dass die Essenszeit gekommen ist, als Hungrigkeitsinformation ermittelt.

5. System nach Anspruch 3 oder 4, das ferner folgendes aufweist:
ein Mittel (153) zur Messung der vergangenen Zeit, um eine Zeit, die nach einer Mahlzeit des Nutzers vergangen ist, zu messen, wobei
das Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers die vergangene Zeit als die Hungrigkeitsinformation ermittelt.

6. System nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei
Klassifizierungsinformationen in Bezug auf die Disposition und/oder die mentale Befindlichkeit und/oder die physische Befindlichkeit des Nutzers und Spezifizierungsinformationen über jedes Ziel miteinander abgeglichen und in der Zieldatenbank gespeichert werden, und
wobei das Mittel zur Abrufung von Gastserviceinformationen ein Ziel, das durch die Klassifizierungsinformationen in Bezug auf biologische Eigenschaften des Nutzers, die von den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers spezifiziert werden, die von dem Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers ermittelt werden, in der Zieldatenbank entsprechend den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers abruft.

7. System nach Anspruch 6,
wobei das Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers folgendes einschließt:
einen Biobefindlichkeits-Erfassungsabschnitt () zur Erfassung einer vorgegebenen biologischen Befindlichkeit des Nutzers als Biobefindlichkeitsparameter, der ein Werteparameter ist, der die biologische Befindlichkeit wiedergibt; und
ein Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit zur Einschätzung einer mentalen oder physischen Befindlichkeit des Nutzers entsprechend einem Erfassungszustand des erfassten Biobefindlichkeitsparameters, und
wobei das Mittel zur Abrufung von Gastserviceinformationen die Klassifizierungsinformationen, die der geschätzten mentalen oder physischen Verfassung entsprechen, findet und ein Ziel, das durch die Klassifizierungsinformationen klassifiziert ist, in der Zieldatenbank abruft.

8. System nach Anspruch 7, wobei
der Abschnitt zur Erfassung einer biologischen Befindlichkeit die biologische Befindlichkeit als zeitliche Änderung des Biobefindlichkeitsparameters, bei dem es sich um einen Werteparameter handelt, der die biologische Befindlichkeit wiedergibt, erfasst, und
das Mittel zur mentalen/physischen Schätzung die mentale oder physische Befindlichkeit des Nutzers entsprechend der zeitlichen Änderung des erfassten Biobefindlichkeitsparameters schätzt.

9. System nach Anspruch 8, wobei
der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit eine Wellenform einer zeitlichen Änderung des Biobefindlichkeitsparameters erfasst und
das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit die physische Befindlichkeit des Nutzers entsprechend der Amplitudeninformation der Wellenform einschätzt.

10. System nach Anspruch 8 oder 9, wobei der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit eine Wellenform einer zeitlichen Änderung des Biobefindlichkeitsparameters erfasst und das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit die mentale Befindlichkeit des Nutzers entsprechend den Frequenzinformationen der Wellenform einschätzt.

11. System nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit eine zeitliche Änderung einer Körpertemperatur des Nutzers als zeitliche Änderung des Biobefindlichkeitsparameters erfasst.

12. System nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit eine zeitliche Änderung des Gesichtsausdrucks und/oder der Sichtlinie des Nutzers als zeitliche Änderung des Biobefindlichkeitsparameters ermittelt.

13. System nach einem der Ansprüche 8 bis 12, wobei der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit eine zeitliche Änderung des Biobefindlichkeitsparameters erfasst, während der Nutzer fährt.

14. System nach Anspruch 13, wobei der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit eine zeitliche Änderung eines ersten Biobefindlichkeitsparameters des Blutdrucks und/oder der Herzrate und/oder der Körpertemperatur und/oder des Hautwiderstands und/oder der Transpiration als zeitliche Änderung des Biobefindlichkeitsparameters ermittelt.

15. System nach Anspruch 14, wobei das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit schätzt, dass die mentale Befindlichkeit des Nutzers nicht normal ist, wenn eine Wellenformfrequenz des ersten Biobefindlichkeitsparameters bei oder über einem vorgegebenen Pegel liegt.

16. System nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit eine zeitliche Änderung eines zweiten Biobefindlichkeitsparameters der Haltung und/oder der Sichtlinie und/oder des Gesichtsausdrucks des Nutzers, der fährt, als zeitliche Änderung des Biobefindlichkeitsparameters erfasst.

17. System nach Anspruch 16, wobei das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit schätzt, dass eine physische Befindlichkeit des Nutzers nicht normal ist, wenn eine Wellenformamplitude des zweiten Biobefindlichkeitsparameters bei oder unter einem vorgegebenen Pegel liegt.

18. System nach Anspruch 16 oder 17, wobei das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit schätzt, dass eine physische Befindlichkeit des Nutzers des Nutzers nicht normal ist, wenn eine Wellenformamplitude des zweiten Biobefindlichkeitsparameters bei oder unter einem vorgegebenen Pegel liegt.

19. System nach einem der Ansprüche 16 bis 18, wobei
der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit eine zeitliche Änderung einer Pupillengröße des Nutzers als zeitliche Änderung des Biobefindlichkeitsparameters erfasst und
das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit schätzt, dass eine physische Befindlichkeit des Nutzers nicht normal ist, wenn die erfasste Pupillengröße sich in einem vorgegebenen Maß oder darüber hinaus verändert.

20. System nach Anspruch 19, wobei das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit schätzt, dass eine mentale Befindlichkeit des Nutzers nicht normal ist, wenn die erfasste Pupillengröße in einem vorgegebenen Maß oder darüber hinaus vergrößert ist.

21. System nach einem der Ansprüche 16 bis 20, wobei
eine Vielzahl der Abschnitte zur Erfassung der biologischen Befindlichkeiten (518 bis 528, 545) vorgesehen sind, und
das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit eine mentale Befindlichkeit oder eine physische Befindlichkeit des Nutzers entsprechend einer Kombination aus zeitlichen Änderungen der von der Vielzahl der Abschnitte zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit erfassten Biokonditionsparameter einschätzt.

22. System nach einem der Ansprüche 7 bis 21, wobei
die Bedingung eines der Ansprüche 3 bis 5 erfüllt ist,
die Spezifizierungsinformationen über die Einrichtungen, an denen man essen kann, entsprechend einer Qualität der eingeschätzten physischen Befindlichkeit klassifiziert werden, und
das Mittel zur Abrufung von Gastserviceinformationen eine Einrichtung, wo man essen kann, entsprechend der geschätzten physischen Befindlichkeit in der Zieldatenbank abruft, wenn ein Inhalt der ermittelten Hungrigkeitsinformationen eine vorgegebene Bedingung erfüllt.

23. System nach Anspruch 22, wobei das Mittel zur Abrufung der Gastserviceinformationen eine Einrichtung, wo man essen kann, die in Essenseinrichtungen, wo man kalorienarme Speisen oder leichte Speisen serviert, klassifiziert ist, aus der Zieldatenbank abruft, wenn der Inhalt der Hungrigkeitsinformationen eine vorgegebene Bedingung erfüllt und geschätzt wird, dass die physische Befindlichkeit unter einem vorgegebenen Pegel liegt.

24. System zur Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen, wobei das System folgendes aufweist:
erste Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers (518 bis 528, 545, 2) zur Ermittlung von Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers, die eine mentale Befindlichkeit des Nutzers widerspiegeln, wobei die Mittel für ein Fahrzeug des Nutzers vorgesehen sind;
zweite Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers (518 bis 528, 545, 2) zur Ermittlung von Informationen über biologische Eigenschaften eines Nutzers, die eine physische Befindlichkeit des Nutzers widerspiegeln, wobei die Mittel für das Fahrzeug vorgesehen sind;
einen Abschnitt (121, 21d), zur Speicherung von Gastserviceinformationen, die zur Unterstützung des Nutzers bei der Nutzung des Fahrzeugs oder zur Unterhaltung des Nutzers verwendet werden sollen;
ein Mittel (51) zur Abrufung von Gastserviceinformationen, um Gastserviceinformationen, die auf die Informationen über die biologischen Eigenschaften abgestimmt sind, die von dem ersten und/oder dem zweiten Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers ermittelt werden, entsprechend einer vorgegebenen Korrelation zwischen zwei Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den gespeicherten Gastserviceinformationen abgerufen werden; und
Gastserviceinformations-Ausgabemittel (534, 110, 115) zur Ausgabe der abgerufenen Gastserviceinformationen, wobei die Mittel in dem Fahrzeug vorgesehen sind.

25. System zur Bereitstellung von Gastserviceinformationen, wobei das System folgendes aufweist:
erste Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers (518 bis 528, 545, 2) zur Ermittlung von Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers, die eine mentale Befindlichkeit des Nutzers widerspiegeln, wobei die Mittel für ein Fahrzeug des Nutzers vorgesehen sind;
zweite Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers (518 bis 528, 545, 2) zur Ermittlung von Informationen über biologische Eigenschaften eines Nutzers, die eine physische Befindlichkeit des Nutzers widerspiegeln, wobei die Mittel für das Fahrzeug vorgesehen sind;
einen Abschnitt (121, 21d) zur Speicherung von Gastserviceinformationen, die zur Unterstützung des Nutzers bei der Nutzung des Fahrzeugs oder zur Unterhaltung des Nutzers verwendet werden sollen;
Mittel (2, 51) zur Abrufung von Gastserviceinformationen, die so konfiguriert sind, dass sie die beiden Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers in zwei oder mehr von Energie, Stress und Beeinträchtigung klassifizieren, um eine Befindlichkeit des Nutzers einzuschätzen und dadurch Gastserviceinformationen, die auf die Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers abgestimmt sind, die von dem ersten und/oder dem zweiten Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers ermittelt werden, im Gastservice-Informationsspeicherabschnitt abzurufen, entsprechend einer vorgegebenen Korrelation zwischen der geschätzten Befindlichkeit des Nutzers und den gespeicherten Gastserviceinformationen; und
ein Gastserviceinformations-Ausgabemittel (534, 110, 115) zur Ausgabe der abgerufenen Gastserviceinformationen, das in dem Fahrzeug vorgesehen ist.

26. System zur Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen, wobei das System folgendes einschließt:
ein Dispositionsermittlungsmittel (529) zur Ermittlung der Disposition eines Nutzers, wobei das Mittel für das Fahrzeug des Nutzers vorgesehen ist;
Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers (518 bis 528, 545, 2), um Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers, die die mentale und/oder die physische Befindlichkeit wiedergeben, zu ermitteln;
einen Abschnitt (121, 21d) zur Speicherung von Gastserviceinformationen, die für die Unterstützung des Nutzers bei der Nutzung des Fahrzeugs oder für die Unterhaltung des Nutzers verwendet werden sollen;
ein Mittel (51) zur Abrufung von Gastserviceinformationen, um Gastserviceinformationen, die auf die Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers abgestimmt sind, die von dem Dispositionsermittlungsmittel und/oder dem Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers ermittelt werden, in dem Gastserviceinformations-Speicherabschnitt abzurufen, entsprechend dem Dispositionsermittlungsmittel und einer vorgegebenen Korrelation zwischen den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den gespeicherten Gastserviceinformationen; und
Mittel (534, 110, 115) zur Ausgabe von Gastserviceinformationen, die für das Fahrzeug vorgesehen sind, um die abgerufenen Gastserviceinformationen auszugeben.

27. System zur Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen, wobei das System folgendes aufweist:
ein Dispositionsermittlungsmittel (529) zur Ermittlung der Disposition eines Nutzers, wobei das Mittel für das Fahrzeug des Nutzers vorgesehen ist;
Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers (518 bis 528, 545, 2), um Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers, die die mentale und/oder physische Befindlichkeit wiedergeben, zu ermitteln;
einen Abschnitt (121, 21d) für die Speicherung von Gastserviceinformationen, die für die Unterstützung des Nutzers bei der Nutzung des Fahrzeugs oder für die Unterhaltung des Nutzers verwendet werden sollen;
ein Mittel (51) zur Abrufung von Gastserviceinformationen, um Gastserviceinformationen, die auf einen Korrekturgeschmack, der durch Korrigieren eines voreingestellten Geschmacks erhalten wird, welcher aufgrund einer Disposition, die von dem Dispositionsermittlungsmittel ermittelt wird, mittels Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers, die von dem Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers ermittelt werden, eingestellt wird, in dem Gastserviceinformations-Speicherabschnitt, entsprechend dem Dispositionsermittlungsmittel und einer vorgegebenen Korrelation zwischen den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den gespeicherten Gastserviceinformationen; und
Mittel (534, 110, 115) zur Ausgabe von Gastserviceinformationen, die für das Fahrzeug vorgesehen sind, um die abgerufenen Gastserviceinformationen auszugeben.

Description:
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zur effizienten Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen, die verwendet werden, um den Insassen eines Fahrzeugs, der dieses nutzt, bei der Nutzung des Fahrzeugs zu unterstützen, oder um den Insassen des Fahrzeugs, der dieses nutzt, zu unterhalten bzw. ihm zu Diensten zu sein.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Eine Patentschrift 1 offenbart ein Verfahren zur Erfassung von biologischen Informationen über einen Nutzer unter der Voraussetzung, dass die Befindlichkeit des Nutzers stabil ist, so dass die Informationen sich in der Steuerung einer Navigationsvorrichtung niederschlagen. Die Patentschrift 1 offenbart noch ein anderes Verfahren. Es werden Korrelationen zwischen (i) vorliegenden Informationen, wie Musik und Bildern oder Texten, die von einem Nutzer aus einer Datenbank ausgewählt werden, und (ii) biologischen Informationen über den Nutzer, wenn die vorliegenden Informationen ausgewählt werden, gespeichert. Die Korrelationen werden für die Erzeugung einer Bibliothek entsprechend der Tendenz, die sich aus den biologischen Informationen ableiten lässt, verwendet.

Die Vorrichtung der Patentschrift 1 weist die folgenden Probleme auf. Die Stabilisierung der Befindlichkeit des Nutzers braucht eine Wartezeit, und somit können keine detaillierten Informationen, die der sich ständig ändernden Befindlichkeit des Nutzers entsprechen, bereitgestellt werden. Beispielsweise offenbart die Patentschrift keine Idee für die Stabilisierung des Nutzers, der aufgrund eines äußeren Faktors nervös werden oder sich aufregen kann, oder für die Hinführung eines Nutzers zu einem angenehmen Fahren. Ferner ist die Vorrichtung der Patentschrift 1 so konfiguriert, dass sie relativ erkennt, auf welche Befindlichkeit die biologischen Informationen konkret schließen lassen, indem sie die Ergebnisse vieler Ereignisse speichert und die biologischen Informationen mit den Ergebnissen korreliert. Somit können mentale und physische Befindlichkeiten des Nutzers (beispielsweise Emotionen und körperliche Erschöpfung) nicht direkt festgestellt werden. Darüber hinaus erfordert die relative Erkennung die Akkumulierung der Langzeitstudie für diese Ergebnisse und die Speicherung dieser Ergebnisse, was zu dem Problem führt, dass der Nutzer diese Funktionen nicht bereits unmittelbar nach dem Kauf des Fahrzeugs nutzen kann.

Die Vorrichtung der Patentschrift 1 weist ein weiteres Problem auf, nämlich dass sie so konfiguriert ist, dass die ermittelten Korrelationen zwischen den biologischen Informationen und den Ereignisinformationen nur für die Erzeugung einer Bibliothek verwendet werden, so dass der Nutzer seine mentale und physische Befindlichkeit selbst bestimmen muss und selbst auf die abgestimmte Bibliothek zugreifen muss, um Informationen zu erhalten. Im Hinblick auf einen Gastservice (Informationsservice), den das Fahrzeug von sich aus bietet, ist die oben genannte Vorrichtung daher nicht zufrieden stellend.

  • Patentschrift 1: JP-2003-118421 A

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Systems zur Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen, in dem Informationen als Antwort auf Informationen über biologische Eigenschaften eines Nutzers rechtzeitig geliefert werden, und die Funktion, die einem Gastservice, den das Fahrzeug von sich aus bietet, entspricht, verbessert ist.

Um die genannten Ziele zu erreichen, wird entsprechend einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ein System zur Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen wie folgt geschaffen. Es wird ein Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers für ein Fahrzeug des Nutzers bereitgestellt, um Informationen über biologische Eigenschaften eines Nutzers zu erlangen, die die Disposition und/oder die mentale Befindlichkeit und/oder die physische Befindlichkeit des Nutzers widerspiegeln. Ein Gastserviceinformations-Speicherabschnitt ist vorgesehen, um Gastserviceinformationen zu speichern, um den Nutzer bei der Nutzung des Fahrzeugs zu unterstützen und um den Nutzer zu unterhalten. Ein Mittel zum Abrufen von Gastserviceinformationen ist vorgesehen, um Gastserviceinformationen, welche mit den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers, die von dem Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers ermittelt wurden, abgestimmt sind, in dem Gastserviceinformations-Speicherabschnitt entsprechend einer vorgegebenen Korrelation zwischen den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den gespeicherten Gastserviceinformationen abzurufen. Ein Informationsausgabemittel ist vorgesehen, damit das Fahrzeug die abgerufenen Gastserviceinformationen ausgeben kann. Mit diese Konstruktion können die richtigen Informationen einem Nutzer rechtzeitig und mit Sensibilität aufgrund der Disposition des Nutzers, seiner physischen Befindlichkeit oder seiner mentalen Befindlichkeit bereitgestellt werden.

Bei dem Gastserviceinformations-Abrufungsmittel kann es sich um ein Autonavigationssystem handeln. Der Gastserviceinformations-Speicherabschnitt ist als Zieldatenbank aufgebaut, die verwendet wird, um ein Ziel in dem Autonavigationssystem einzustellen. Das Gastserviceinformations-Abrufungsmittel ruft ein Ziel, das auf biologische Eigenschaften des Nutzers, die von den von dem Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers ermittelten Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers spezifiziert werden, entsprechend den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers abgestimmt ist, ab. Das Gastserviceinformations-Ausgabemittel gibt die abgerufenen Informationen auf einem Anzeigebildschirm des Autonavigationssystems aus. Ein Nutzer kann bezogen auf die Situation ein Ziel, wie eine Einrichtung, wo er essen kann, eine Sehenswürdigkeit oder einen Durchgangsort unter Verwendung eines Autonavigationssystems auswählen. In diesem Fall ruft das System der vorliegenden Erfindung automatisch ein Ziel ab, das für einen Nutzer entsprechend der Disposition, der mentalen Befindlichkeit oder der physischen Befindlichkeit des Nutzers geeignet ist und teilt dem Nutzer das abgerufene Ziel mit. Dadurch braucht der Nutzer weniger lang, um aus Zielen auszuwählen und der Nutzer kann zufrieden gestellt werden. Da ein Autonavigationssystem verwendet wird, kann ein geeignetes Ziel aus mehreren Möglichkeiten entlang in Frage kommender Strecken innerhalb einer bestimmten Entfernung zu einer aktuellen Position abgefragt werden und der Nutzer kann ein abgerufenes Ziel erreichen, das weitgehend auf die Befindlichkeit des Nutzers abgestimmt ist.

Die genannte Konstruktion kann einen Vorteil bei der Abrufung einer Gaststätte oder eines Restaurants bieten. Natürlich wird ein Nutzer auch dann hungrig, wenn er im Auto fährt. Es ist gar nicht leicht, in einer unbekannten Umgebung während des Fahrens eine Einrichtung, wo man essen kann, zu finden oder abzurufen, die für die aktuelle Situation des Nutzers, der ein Autonavigation benutzt, geeignet ist. Um dieses Problem zu lösen, kann das Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers Hungrigkeitsinformationen, welche den Grad des Hungers des Nutzers widerspiegeln, als Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers ermitteln, und das Mittel zum Abrufen von Gastserviceinformationen kann eine Einrichtung, wo man essen kann, in der Zieldatenbank abrufen, wenn der Inhalt der ermittelten Hungrigkeitsinformationen eine vorgegebene Bedingung erfüllt. Bei dieser Konstruktion bestimmt das System, ob der Nutzer hungrig ist oder nicht, und ruft automatische eine Einrichtung auf, wo man essen kann, um diese dem Nutzer anzuzeigen. Somit kann der Nutzer sanft zu einer Gaststätte gelotst werden, ohne dass er in einem durch Hunger angespannten Zustand das Autonavigationssystem bedienen müsste.

Ferner kann ein Zeitnehmer in dem System enthalten sein. Ein Essenszeit-Bestimmungsmittel ist ebenfalls eingeschlossen, um eine Essenszeit, die vorab bestimmt wurde, entsprechend den Zeitinformationen, die von dem Zeitnehmer ermittelt werden, zu bestimmen. Das Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers ermittelt ein Bestimmungsergebnis dafür, dass die Essenszeit gekommen ist, als Hungrigkeitsinformation. Wenn er hungrig ist, kann der Nutzer leicht still oder gereizt werden. Dies gibt ein relevantes Signal aus, das von außen erkannt werden kann. Das Signal kann als biologische Information erfasst werden, es wird jedoch nicht immer richtig erfasst. Das Signal kann auch von einer schlechten physischen Befindlichkeit oder einer niedergedrückten mentalen Befindlichkeit ausgegeben werden, wodurch es schwierig ist, einen hungrigen Zustand richtig zu erfassen. In der oben genannten Konstruktion, die einen Zeitnehmer oder dergleichen einschließt, wird die Aufmerksamkeit auf eine Essenszeit gerichtet, die ungefähr auf eine bestimmte Zeit für Frühstück, Mittag- oder Abendessen festgelegt ist.

Ferner ist ein Zeitablaufnehmer eingeschlossen, um eine abgelaufene Zeit nach der Essenszeit des Nutzers zu messen. Das Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers ermittelt die abgelaufene Zeit als Hungrigkeitsinformation. Diese Konstruktion kann mit dem oben genannten Essenszeit-Bestimmungsmittel kombiniert werden. In diesem Fall wird die Aufmerksamkeit auf den Hunger gerichtet, der zunimmt, je mehr Zeit ab dem Zeitpunkt, zu dem der Nutzer das Fahren des Fahrzeugs begonnen hat, abläuft. Die Messung einer Zeit, die seit einer Mahlzeit des Nutzers vergangen ist, erlaubt eine genauere Bestimmung dahingehend, ob der Nutzer essen möchte.

Die vorgegebene Korrelation zwischen den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den Gastserviceinformationen kann unter Verwendung von Klassifizierungsinformationen, welche die Korrelation definieren und hauptsächlich den Gastserviceinformationen in dem Gastserviceinformations-Speicherabschnitt zugeordnet sind, abgerufen werden. Im Gegensatz dazu können bestimmte Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers offensichtlich mit bestimmten Gastserviceinformationen korreliert sein. Wenn beispielsweise Informationen über die biologischen Eigenschaften in Bezug auf Hunger erhalten werden, sind diese eindeutig mit Essenseinrichtungen in der Datenbank korreliert. In diesem Fall kann ein Abfragealgorithmus definiert werden, um nur Essenseinrichtungen abzurufen, ohne dass zuvor Klassifizierungsinformationen zugeordnet werden müssen. In der vorliegenden Erfindung schließt die Idee der „Vorabbestimmung einer Korrelation zwischen Informationen über biologische Eigenschaften des Nutzers und Gastservice-Informationen" die Definierung eines Algorithmus für die automatische Abrufung von Essenseinrichtungen, wenn ein Nutzer hungrig ist, ein.

Im Gegensatz dazu können Klassifizierungsinformationen in Bezug auf die Disposition, die mentale Befindlichkeit und die physische Befindlichkeit des Nutzers in der Zieldatenbank gespeichert werden, um sie mit bestimmten Informationen über jedes Ziel zu korrelieren. Das Mittel zum Abrufen von Gastserviceinformationen kann in der Zieldatenbank ein Ziel abrufen, das durch Klassifizierungsinformationen in Bezug auf biologische Eigenschaften des Nutzers, die von dem Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers ermittelt werden, klassifiziert wird.

Bei dieser Konstruktion schließt das Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers einen Abschnitt zur Erfassung einer biologischen Befindlichkeit und ein Mittel zu Einschätzung einer mentalen/physischen Befindlichkeit ein. Der Abschnitt zur Erfassung einer biologischen Befindlichkeit erfasst eine vorbestimmte biologische Befindlichkeit des Nutzers als einen Biobefindlichkeitsparameter, der ein Wertparameter ist, der die biologische Befindlichkeit widerspiegelt. Das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit schätzt eine mentale oder physische Befindlichkeit des Nutzers entsprechend einem Erfassungszustand des erfassten Biobefindlichkeitsparameters ein. Hierbei findet das Mittel zur Abrufung von Gastserviceinformationen die Klassifizierungsinformationen, die der geschätzten mentalen oder physischen Befindlichkeit entsprechen, und ruft ein Ziel ab, das durch die Klassifizierungsinformationen in der Datenbank klassifiziert ist. Bei dieser Konstruktion wird die biologische Befindlichkeit eines Nutzers direkt unter Verwendung des Abschnitts zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit erfasst. Somit kann ein Ziel abgerufen werden, das weitgehend auf die physische oder mentale Befindlichkeit des Nutzers abgestimmt ist.

Der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit kann die biologische Befindlichkeit als Änderung des Biobefindlichkeitsparameters, bei dem es sich um einen Wertparameter handelt, der die biologische Befindlichkeit widerspiegelt, erfassen. Das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit schätzt die mentale oder physische Befindlichkeit des Nutzers entsprechend der zeitabhängigen Änderung des erfassten Biobefindlichkeitsparameters.

Der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit kann die Wellenform einer zeitabhängigen Änderung des Biobefindlichkeitsparameters erfassen. Hierbei kann das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit die physische Befindlichkeit des Nutzers entsprechend Amplitudeninformationen der Wellenform schätzen. Wenn beispielsweise die physische Befindlichkeit aufgrund von Erkrankung oder Ermüdung schlecht wird, nimmt die Variation der biologischen Befindlichkeit, die die physische Befindlichkeit widerspiegelt, ab. Das heißt, durch Erkrankung oder Ermüdung wird die Amplitude der Wellenform der zeitabhängigen Änderung des Biobefindlichkeitsparameters abnehmen. Somit kann die physische Befindlichkeit unter Verwendung der Amplitudeninformationen über die Wellenform richtig erfasst werden. Dagegen kann das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit die mentale Befindlichkeit des Nutzers entsprechend Frequenzinformationen über die Wellenform einschätzen. Ob eine mentale Befindlichkeit stabil ist oder nicht, hängt in der Regel von der Geschwindigkeit der Änderung einer biologischen Befindlichkeit ab, die sich in Frequenzinformationen über die Wellenform niederschlägt. Somit kann die mentale Befindlichkeit des Nutzers aufgrund der Frequenzinformationen über die Wellenform richtig eingeschätzt werden.

Der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit kann eine zeitabhängige Änderung der Körpertemperatur eines Nutzers als zeitabhängige Änderung des Biobefindlichkeitsparameters erfassen. Die physische Befindlichkeit des Nutzers oder die mentale Befindlichkeit des Nutzers schlägt sich offensichtlich in der Körpertemperatur nieder. Beispielsweise verringert eine schlechte physische Befindlichkeit die Wellenformamplitude oder die Breitenvariation der Körpertemperatur. Die Körpertemperatur kann aus der Ferne mittels Infrarotmessung, wie mit einem Gesichtsthermographen, erfasst werden, so dass sie verwendet werden kann, um die Befindlichkeit eines Nutzers in verschiedenen Fällen, wo ein Nutzer sich einem Fahrzeug nähert, in dem Fahrzeug mitfährt, aus dem Fahrzeug aussteigt und sich von dem Fahrzeug entfernt, zu erfassen, ohne auf den Fall des Fahrens beschränkt zu sein.

Ferner kann der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit eine zeitliche Änderung des Gesichtsausdrucks und/oder der Blickrichtung des Nutzers als zeitliche Änderung des Biobefindlichkeitsparameters ermitteln. Die physische oder die mentale Befindlichkeit des Nutzers wird deutlich von diesen beiden Parametern widergespiegelt, die durch Photographie aus der Ferne gemessen werden können. Daher können sie verwendet werden, um eine Befindlichkeit des Nutzers in verschiedenen Fällen, wenn sich der Nutzer einem Fahrzeug nähert, in dem Fahrzeug mitfährt, aus dem Fahrzeug aussteigt und sich von dem Fahrzeug entfernt, einzuschätzen, ohne auf den Fall des Fahrens beschränkt zu sein.

Ferner kann der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit eine zeitliche Änderung des Biobefindlichkeitsparameters erfassen, während der Nutzer fährt. Dies kann ein sicheres und angenehmes Fahren ermöglichen. Genauer betont, wenn nur ein Fahrer sich in einem Fahrzeug befindet, eine zeitliche Änderung eines Biobefindlichkeitsparameters während des Fahrens die mentale oder physische Befindlichkeit des Fahrers, die Spannungen oder dergleichen aufgrund des Fahrens widerspiegelt. Somit kann die Befindlichkeit richtig erfasst werden.

Der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit kann eine zeitliche Änderung eines ersten Biobefindlichkeitsparameters im Hinblick auf Blutdruck und/oder Herzrate und/oder Körpertemperatur und/oder Hautwiderstand und/oder Transpiration als die zeitliche Änderung des Biobefindlichkeitsparameters ermitteln.

Der erste Biobefindlichkeitsparameter zeigt eine Änderung der inneren physischen Befindlichkeit des Fahrers an. Somit schlägt sich die mentale (oder psychische) Befindlichkeit oder die physische Befindlichkeit (insbesondere die mentale Befindlichkeit) in der zeitlichen Änderung der Wellenform nieder. Daher erleichtert die Analyse der zeitlichen Änderung der Wellenform die richtige und wirksame Abfrage eines Ziels. Der erste Biobefindlichkeitsparameter kann direkt mittels eines Sensors, der beispielsweise an einem Abschnitt angebracht ist, wo ein Fahrer das Lenkrad greift, gemessen werden. Somit kann eine zeitliche Änderung mit Sensibilität erfasst werden. Ferner kann ein Nutzer beispielsweise durch eine mögliche Gefahr erschreckt werden oder kann durch eine Unterbrechung und durch das Überholen eines anderen Fahrzeugs gereizt sein. Dies verändert die Wellenform (insbesondere die Amplitude) des ersten Biobefindlichkeitsparameters, wie Blutdruck, Herzrate, Körpertemperatur, Hautwiderstand und Transpiration, deutlich. Bei Ablenkung oder Zerstreutheit ändert sich die Wellenform des ersten Biobefindlichkeitsparameters auf ähnliche Weise. In diesem Fall kann das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit schätzen, dass die mentale Befindlichkeit des Nutzers nicht normal ist, wenn eine Wellenformfrequenz des ersten Biobefindlichkeitsparameters bei oder über einem vorgegebenen Pegel liegt.

Dagegen kann der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit eine zeitliche Änderung eines zweite Biobefindlichkeitsparameters im Hinblick auf die Haltung, die Sichtlinie und den Gesichtsausdruck des Nutzers, der fährt, als zeitliche Änderung des Biobefindlichkeitsparameters erfassen. Der zweite Biobefindlichkeitsparameter zeigt eine Änderung der äußeren physischen Befindlichkeit des Fahrers an. Die Amplitude der Änderung wird abnehmen, wenn sie Zustände wie eine schlechte Befindlichkeit, eine Krankheit oder Erschöpfung widerspiegelt. Somit kann das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit schätzen, dass eine physische Befindlichkeit des Nutzers nicht normal ist, wenn eine Wellenformamplitude des zweiten Biobefindlichkeitsparameters bei oder unter einem vorgegebenen Pegel liegt. Beispielsweise liefert eine exakte Schätzung der physischen Befindlichkeit einen Vorteil bei der Auswahl der Einrichtungen, an denen eine Mahlzeit eingenommen werden kann.

Ferner kann die Wellenform des zweiten Bioparameters auch zur Einschätzung der mentalen Befindlichkeit eines Fahrers verwendet werden. Beispielsweise ändert sich bei Aufgeregtheit die Haltung des Fahrers, aber die Blickrichtung ändert sich kaum (z.B. werden die Augen glasig). In einer mental instabilen Verfassung ändert sich ferner der Gesichtsausdruck stark. In diesem Fall kann das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit schätzen, dass die mentale Befindlichkeit des Nutzers nicht normal ist, wenn eine Wellenformfrequenz des zweiten Biobefindlichkeitsparameters bei oder über einem vorgegebenen Pegel liegt oder bei oder unter einem vorgegebenen Pegel liegt.

Ferner kann ein weiterer Biobefindlichkeitsparameter übernommen werden, um eine mentale oder physische Befindlichkeit unter Verwendung einer zeitlichen Änderung in einem anderen Aspekt als der Frequenz oder Amplitude zu schätzen. Beispielsweise kann der Abschnitt zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit eine zeitliche Änderung der Pupillengröße eines Nutzers als die zeitliche Änderung des Biobefindlichkeitsparameters erfassen. Hierbei schätzt das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit, dass eine physische Befindlichkeit des Nutzers nicht normal ist, wenn die erfasste Pupillengröße sich in oder über einem vorgegebenen Maß ändert. Der Grund dafür ist, dass Ermüdung die Fokussierung der Augen oder die Anpassung der Lichtmenge destabilisiert, wodurch es häufig zu einer verschwommenen Sicht oder zu Blinzeln kommt. Dagegen sind die Augen des Nutzers bei großer Aufregung aufgrund von Ärger weit geöffnet. In diesem Fall schätzt das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit, dass die mentale Befindlichkeit des Nutzers nicht normal ist, wenn die erfasste Pupillengröße sich in oder über einem vorgegebenen Maß verändert oder vergrößert.

Ferner kann eine Vielzahl von Abschnitten zur Erfassung der biologischen Befindlichkeit vorgesehen sein, und das Mittel zur Schätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit des Nutzers kann eine mentale Befindlichkeit oder eine physische Befindlichkeit des Nutzers entsprechend einer Kombination von zeitlichen Änderungen der von der Vielzahl der Biobefindlichkeits-Erfassungsabschnitte erfassten Biobefindlichkeitsparameter schätzen. Diese Konstruktion kann die Vielfalt der mentalen und physischen Befindlichkeiten, die erfasst oder spezifiziert werden können, erhöhen und die Schätzungsgenauigkeit verbessern. In diesem Fall kann eine Bestimmungstabelle vorgesehen sein, um eine Korrelation zwischen mehreren spezifizierten Bedingungen und einer Kombination relevanter zeitlicher Änderungen zu speichern. Somit gleicht das Mittel zur Einschätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit zeitliche Änderungen in den mehreren erfassten Biobefindlichkeitsparametern mit Kombinationen in der Bestimmungstabelle ab, um eine bestimmte Befindlichkeit zu spezifizieren. Dies ermöglicht ein effizientes Spezifizierungsverfahren, auch wenn eine große Zahl an Biobefindlichkeitsparametern betrachtet wird.

In der Konstruktion zur Abfrage von Einrichtungen, an denen man essen kann, können die Spezifizierungsinformationen über die Einrichtungen, an denen man essen kann, entsprechend der Qualität der geschätzten physischen Befindlichkeit klassifiziert werden. Hierbei ruft das Gastserviceinformations-Abrufmittel eine Einrichtung, wo man essen kann, entsprechend der geschätzten physischen Befindlichkeit in der Zieldatenbank auf, wenn der Inhalt der ermittelten Hungrigkeitsinformationen eine vorgegebene Bedingung erfüllt. Wenn bestimmt wird, dass der Nutzer essen möchte, kann eine Einrichtung, wo man essen kann, selektiv aufgerufen werden, um zu der physischen Befindlichkeit des Nutzers zu passen. Dadurch kann eine Gaststätte zur Verfügung gestellt werden, die die physische Befindlichkeit des Nutzers nicht am Ende belastet.

Wenn die erhaltenen biologischen Informationen über den Nutzer Informationen enthalten, die die Disposition des Nutzers spezifizieren, kann ein Abschnitt zum Speichern von Gastservice-Aktionsinformationen vorgesehen sein, um eine Beziehung zwischen (i) Gastservice-Aktionsinformationen, mit denen Aktionen durch die Gastservice-Aktionseinrichtungen definiert werden, und (ii) der Art der Disposition eines Nutzers, die von den Informationen spezifiziert wird, welche die Disposition des Nutzers spezifizieren, zu speichern. Hierbei liest der Gastservice-Bestimmungsabschnitt aus dem Abschnitt zum Speichern von Gastservice-Aktionsinformationen Gastservice-Aktionsinformationen, die der Art der Disposition entsprechen, die von den erhaltenen Nutzerdispositions-Spezifizierungsinformationen spezifiziert werden, aus und instruiert Gastservice-Aktionsvorrichtungen, Aktionen entsprechend den ausgelesenen Gastservice-Aktionsinformationen zu steuern.

Mit dieser Konstruktion können die Nutzerdispositionen durch Dispositionsarten klassifiziert werden, und Gastserviceaktionen, die zu den Dispositionsarten passen, werden einzeln definiert. Im Gegensatz dazu wird aufgrund der erhaltenen Informationen über die Disposition des Nutzers fahrzeugseitig die Disposition eines Nutzers spezifiziert, der ein bestimmtes Fahrzeug nutzt, und die entsprechende Gastserviceaktion wird durchgeführt. Dies ermöglicht die Durchführung einer Gastserviceaktion, die auf die Disposition eines Nutzers abhängig von der Situation dynamisch und rechtzeitig abgestimmt ist. Beispielsweise ruft das Gastserviceinformations-Abrufmittel eine Einrichtung, wo man essen kann, die als Einrichtung, die kalorienarme Speisen oder leichte Speisen anbietet, klassifiziert ist, in der Zieldatenbank ab, wenn der Inhalt der ermittelten Hungrigkeitsinformation eine vorgegebene Bedingung erfüllt und die physische Befindlichkeit als unter einem vorgegebenen Pegel liegend eingeschätzt wird. Diese Konstruktion kann einem Nutzer eine Mahlzeit vorschlagen, die auf seine schlechte physische Befindlichkeit abgestimmt ist. Der Nutzer wird dadurch mit einer umsichtigen Gastserviceaktion oder einem umsichtigen Vorschlag bewegt.

Bei dem Gastserviceinformations-Ausgabemittel kann es sich um ein Audiosystem in einem Fahrzeug handeln. In diesem Fall speichert der Gastserviceinformations-Speicherabschnitt mehrere Musikquellendaten zur Wiedergabe in dem Audiosystem, damit dieses als Musikquellen-Datenbank dienen kann, wo die einzelnen Musikquelldaten in erster Linie mit der Art der Disposition des Nutzers korreliert sind. Dann liest das Gastserviceinformations-Abrufungsmittel aus der Musikquellen-Datenbank Musikquellendaten aus, die auf die erhaltenen Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers abgestimmt sind, und veranlasst dann das Audiosystem, die entsprechende Musikquelle wiederzugeben. In der Musikquellen-Datenbank sind Musikquellen durch Korrelierung mit vorgegebenen Arten von Nutzerdispositionen oder physischen oder mentalen Befindlichkeiten klassifiziert. Eine Musikquelle, die einem erhaltenen oder bestimmten Dispositionstyp oder einer physischen oder mentalen Befindlichkeit entspricht, wird in dem Audiosystem wiedergegeben. Dadurch kann eine Musikquelle auf angemessene Weise für den Nutzer bereitgestellt werden, während dieser fährt oder sich im Wagen aufhält. Ferner muss der Nutzer somit nicht mehr Lieder oder Musikquellen, die der aktuellen Situation des Nutzers entsprechen, aus einer großen Datenbank auswählen.

Entsprechend einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein System für die Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen wie folgt geschaffen. Ein erstes Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers ist in dem Fahrzeug eines Nutzers vorgesehen, um Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers zu ermitteln, die sich in der mentalen Befindlichkeit des Nutzers niederschlagen. Ein zweites Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers ist in dem Fahrzeug vorgesehen, um Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers zu ermitteln, die sich der physischen Befindlichkeit des Nutzers niederschlagen. Ein Gastserviceinformations-Speicherabschnitt ist vorgesehen, um Gastserviceinformationen zu speichern, die verwendet werden sollen, um den Nutzer bei der Nutzung des Fahrzeugs zu unterstützen oder um den Nutzer zu unterhalten. Ein Gastserviceinformations-Abrufmittel ist vorgesehen, um entsprechend einer vorgegebenen Korrelation zwischen zwei Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den gespeicherten Gastserviceinformationen Gastserviceinformationen abzurufen, die auf die vom ersten und/oder vom zweiten Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers ermittelten Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers abgestimmt sind. Ein Gastserviceinformations-Ausgabemittel ist vorgesehen, um die abgerufenen Gastserviceinformationen auszugeben, wobei dieses Mittel im Fahrzeug vorgesehen ist.

Entsprechend einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein System zur Bereitstellung von Gastserviceinformationen wie folgt geschaffen. Ein erstes Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers ist in dem Fahrzeug eines Nutzers vorgesehen, um Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers zu ermitteln, die dessen mentale Befindlichkeit wiedergeben. Ein zweites Mittel zur Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers ist in dem Fahrzeug vorgesehen, um Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers zu ermitteln, die eine physische Befindlichkeit des Nutzers wiedergeben. Ein Gastserviceinformations-Speicherabschnitt ist vorgesehen, um Gastserviceinformationen zu speichern, die verwendet werden sollen, um den Nutzer bei der Nutzung des Fahrzeugs zu unterstützen oder um den Nutzer zu unterhalten. Ein Gastserviceinformations-Abrufmittel ist vorgesehen, das so konfiguriert ist, dass es die zwei Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers mindestens zwei Klassen zuordnet, bei denen es sich um Energie, Anspannung und Beeinträchtigung handelt, so dass eine Befindlichkeit des Nutzers eingeschätzt werden kann und dadurch Gastserviceinformationen, die auf die Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers abgestimmt sind, die von dem ersten und/oder dem zweiten Mittel für die Ermittlung von Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers ermittelt wurden, in dem Gastserviceinformations-Speichermittel entsprechend einer vorgegebenen Korrelation zwischen der geschätzten Befindlichkeit des Nutzers und den gespeicherten Gastserviceinformationen abgerufen werden können. Ein Gastserviceinformations-Ausgabemittel ist für das Fahrzeug vorgesehen, um die abgerufenen Gastserviceinformationen ausgeben zu können.

Entsprechend einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein System für die Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen wie folgt geschaffen. Ein Mittel zur Ermittlung der Disposition des Nutzers ist für ein Fahrzeug eines Nutzers vorgesehen, um die Disposition eines Nutzers zu ermitteln. Ein Mittel zur Ermittlung der biologischen Eigenschaften eines Nutzers ist vorgesehen, um Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Nutzers, die eine mentale Befindlichkeit und/oder eine physische Befindlichkeit widerspiegeln, zu ermitteln. Ein Gastserviceinformations-Speicherabschnitt ist vorgesehen, um Gastserviceinformationen zu speichern, die verwendet werden sollen, um den Fahrer bei der Nutzung des Fahrzeugs zu unterstützen oder um den Fahrer zu unterhalten. Ein Gastserviceinformations-Abrufungsmittel ist vorgesehen, um in dem Gastserviceinformations-Speicherabschnitt Informationen abzurufen, die auf biologische Eigenschaften abgestimmt sind, die von dem Mittel zur Ermittlung der Nutzerdisposition und/oder mindestens einem Mittel zur Ermittlung der biologischen Eigenschaften des Nutzers ermittelt werden, entsprechend dem Mittel zur Ermittlung der Disposition und einer vorgegebenen Korrelation zwischen den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den gespeicherten Gastserviceinformationen. Ein Gastserviceinformations-Ausgabemittel ist für das Fahrzeug vorgesehen, um die abgerufenen Gastserviceinformationen auszugeben.

Entsprechend einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein System zur Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen wie folgt geschaffen. Ein Dispositionsermittlungsmittel ist für ein Fahrzeug eines Nutzers vorgesehen, um die Disposition des Nutzers zu ermitteln. Ein Mittel zur Ermittlung der biologischen Eigenschaften des Nutzers ist vorgesehen, um Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers zu ermitteln, die dessen mentale Befindlichkeit und/oder dessen physische Befindlichkeit widerspiegeln. Ein Gastserviceinformations-Speicherabschnitt ist vorgesehen, um Gastserviceinformationen zu speichern, die den Nutzer bei der Nutzung des Fahrzeugs unterstützen oder die den Nutzer unterhalten. Ein Gastservice-Abrufungsmittel ist vorgesehen, um in dem Gastserviceinformations-Speicherabschnitt Gastserviceinformationen abzurufen, die auf eine korrigierte Vorliebe abgestimmt sind, die durch Korrektur einer voreingestellten Vorliebe ermittelt wird, die unter Verwendung der Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers, die von dem Mittel zur Ermittlung der biologischen Eigenschaften des Nutzers ermittelt werden, aufgrund einer Disposition, die durch das Dispositionsermittlungsmittel ermittelt wird, eingestellt werden, entsprechend dem Mittel zur Ermittlung von biologischen Informationen über den Nutzer und einer vorgegebenen Korrelation zwischen den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers und den gespeicherten Gastserviceinformationen. Ein Gastserviceinformationen-Ausgabemittel ist für das Fahrzeug vorgesehen, um die abgerufenen Gastserviceinformationen auszugeben.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die genannten und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung, die auf die beigefügte Zeichnung Bezug nimmt, deutlicher. In der Zeichnung:

ist 1 ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für den elektrischen Aufbau eines Gastservice-Systems für Fahrzeugnutzer der vorliegenden Erfindung darstellt;

ist 2 die Darstellung eines Beispiels für eine Gastservice-Bestimmungstabelle;

ist 3 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Szenebestimmungsverfahrens darstellt;

ist 4 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Haupt-Gastserviceverfahrens darstellt;

ist 5 die Darstellung von Szeneflag-Inhalten;

ist 6 ein Diagramm, welches das Konzept einer Themenanwendungsbibliothek zeigt;

sind 7A, 7B Diagramme, die ein erstes Beispiel für eine Funktionsauswahltabelle und eine Tabelle für die Setzung des richtigen Steuerwerts zeigen;

sind 8A, 8B Diagramme, die ein zweites Beispiel für die Funktionsauswahltabelle und die Tabelle für die Setzung des richtigen Steuerwerts zeigen;

sind 9A, 9B Diagramme, die ein drittes Beispiel für die Funktionsauswahltabelle und die Tabelle für die Setzung des richtigen Steuerwerts zeigen;

ist 10 ein Diagramm, das ein viertes Beispiel für die Funktionsauswahltabelle zeigt;

ist 11 ein Diagramm, das ein fünftes Beispiel für die Funktionsauswahltabelle zeigt;

ist 12 ein Diagramm, das ein sechstes Beispiel für die Funktionsauswahltabelle zeigt;

sind 13A, 13B integrierte Beispielsfunktionen für einige der Funktionsauswahltabellen zusammen mit einer Tabelle für die Setzung des richtigen Steuerwerts;

ist 14 eine perspektivische Außenansicht eines Beispiels für ein Nutzerendgerät, das als Mobiltelefon aufgebaut ist;

ist 15 ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für den elektrischen Aufbau des Nutzerendgeräts darstellt;

ist 16 ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für den elektrischen Aufbau einer Fahrzeug-Innenbeleuchtung darstellt;

ist 17 ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für den elektrischen Aufbau eines Fahrzeug-Audiosystems darstellt;

ist 18 eine Konzeptskizze, die den Inhalt einer Musikquellen-Datenbank darstellt;

ist 19 eine Konzeptskizze, die ein Beispiel für den Aufbau von Beleuchtungssteuerdaten für eine Beleuchtungseinrichtung darstellt;

ist 20 eine Konzeptskizze, die den Inhalt einer Musikauswahlverlaufs-Speichereinheit darstellt;

ist 21 eine Konzeptskizze, die den Inhalt von statistischen Informationen des Musikauswahlverlaufs darstellt;

ist 22 eine Konzeptskizze, die den Inhalt einer Speichereinheit für Stressreflexionsaktions-Statistiken darstellt;

ist 23 die Darstellung eines ersten Beispiels für eine Gastservice-Aktion, wenn der Nutzer sich einem Fahrzeug von vorne nähert;

ist 24 die Darstellung eines zweiten Beispiels für die Gastservice-Aktion, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug von hinten nähert;

ist 25 die Darstellung eines dritten Beispiels für die Gastservice-Aktion, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug von der Seite nähert;

ist 26 die Darstellung eines vierten Beispiels für die Gastservice-Aktion, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug auf einem Parkplatz nähert;

ist 27 die Darstellung eines fünften Beispiels für die Gastservice-Aktion, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug auf einem Parkplatz nähert;

ist 28 ein Ablaufschema, das den Ablauf der Gastservice-Aktion zeigt, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert;

ist 29 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Eigenschaftsanalyseverfahrens zeigt;

ist 30A ein Ablaufschema, das ein Beispiel für ein Gastservicequellen-Bestimmungsverfahren zeigt;

ist 30B eine Tabelle für Zufallszahlen;

ist 31 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Verfahrens in einem Langstrecken-Gastservicemodus unter Verwendung von Musik darstellt;

ist 32 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Verfahrens in einem Mittelstrecken-Gastservicemodus unter Verwendung von Musik darstellt;

ist 33 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Verfahrens in einem Kurzstrecken-Gastservicemodus unter Verwendung von Musik darstellt;

ist 34 eine Darstellung der Schätzung der mentalen/physischen Befindlichkeit unter Verwendung von Erfassungsinformationen von einer Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit und eines Beispiels für bestimmte Liedmodus-Codes;

ist 35 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für ein Gastserviceverfahren während des Reisens darstellt;

ist 36 ein Konzeptdiagramm, das Nutzerregistrierungsinformationen darstellt;

ist 37 die Darstellung eines ersten Beispiels einer Eingabemethode zum Bestimmen eines Dispositionstyps;

ist 38 die Darstellung eines zweiten Beispiels einer Eingabemethode zum Bestimmen eines Dispositionstyps;

ist 39 ein Schaltungsdiagramm, das ein Beispiel für eine Beleuchtungseinrichtung unter Verwendung einer Leuchtdiode zeigt;

ist 40 die Darstellung eines Beispiels für einen Teil einer mechanischen Struktur eines Türunterstützungsmechanismus;

ist 41 ein Schaltungsdiagramm für den Türunterstützungsmechanismus;

sind 42A, 42B Darstellungen von Beispielen des Aufbaus eines Türdrehungs-Sperrmechanismus für Hindernisse;

sind 43A, 43B Darstellungen, die die normalen Aktionen des Türunterstützungsmechanismus von 41 erläutern;

ist 44 ein Konzept-Blockdiagramm, das ein Beispiel für den Aufbau eines Geräuschtilgers zeigt;

ist 45 ein Konzept-Blockdiagramm, das ein Beispiel für den Aufbau der Hardware des Geräuschtilgers zeigt;

ist 46 ein Ablaufschema, das den Gesamtablauf eines Gastserviceverfahrens im Gastservice-System für Fahrzeugnutzer zeigt;

ist 47 die Fortsetzung des Ablaufschemas von 46;

ist 48 die Fortsetzung des Ablaufschemas von 47;

ist 49 die Darstellung eines Beispiels für die Befestigungsposition einer Kamera in dem Fahrzeug;

ist 50 die Darstellung eines Beispiels für die Befestigung verschiedener Sensoren und Gastservice-Aktionseinrichtungen an einem Lenkrad;

ist 51, die in 51A, 51B unterteilt ist, eine Tabelle, die ein Beispiel für eine Bestimmungstabelle zeigt;

sind 52A, 52B Ablaufschemata, die ein Beispiel für die Ermittlung einer Blutdruckänderungs-Wellenform und deren Analysealgorithmus zeigt;

ist 53 eine Darstellung von Beispielen für ein Wellenform-Analyseverfahren;

sind 54A, 54B Ablaufschemata, die ein Beispiel für die Ermittlung einer Körpertemperatur-Wellenform und deren Analysealgorithmus zeigen;

sind 55A, 55B Ablaufschemata, die ein Beispiel für die Ermittlung der Körpertemperatur-Wellenform und deren Analysealgorithmus zeigen;

ist 56 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für einen Gesichtsausdrucks-Analysealgorithmus zeigt;

sind 57A, 57B Ablaufschemata, die ein Beispiel für die Ermittlung einer Körperhaltungssignal-Wellenform zeigen;

ist 58 eine Schaltung, die ein Beispiel für Hardware zeigt, die eine Körperhaltungssignal-Wellenform erzeugt;

ist 59 ein Diagramm von Bildern verschiedener spezifizierter Befindlichkeiten;

sind 60A, 60B Ablaufschemata, die ein Beispiel für den Erhalt einer Wellenform eines Winkels einer Sichtlinie und deren Analysealgorithmus zeigen;

sind 61A, 61B Ablaufschemata, die ein Beispiel für den Erhalt einer Pupillendurchmesser-Wellenform und deren Analysealgorithmus zeigen;

sind 62A, 62B Ablaufschemata, die ein Beispiel für den Erhalt einer Lenkwinkel-Wellenform und deren Analysealgorithmus zeigen;

ist 63 ein Bild eines Reisemonitorbildes;

ist 64 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für ein Reiseüberwachungsdaten-Ermittlungsverfahren darstellt;

ist 65 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für ein Lenkgenauigkeits-Analyseverfahren unter Verwendung der Reiseüberwachungsdaten darstellt;

ist 66 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für ein Befindlichkeitsbestimmungsverfahren darstellt;

ist 67 ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen spezifizierten Befindlichkeiten und Gastservice-Aktionstypen darstellt;

ist 68 ein Diagramm, das ein Beispiel für eine Gastservicesteuerbetrags-Einstelltabelle darstellt;

ist 69 ein Diagramm, das ein Beispiel für die Änderung eines voreingestellten Steuerungswerts mittels eines interaktiven Abfrageverfahrens darstellt;

sind 70A, 70B Beispiele für Tabellen für die Setzung der geeigneten Steuerwerte, die im Notfall oder im Falle einer Regelabweichung verwendet werden;

ist 71 ein Diagramm, das ein Beispiel für die detaillierte Setzung eines geeigneten Steuerwerts für Audio und Beleuchtung zeigt;

ist 72 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen Mischungsverhältnissen von RGB Vollfarbleuchten, Beleuchtungsfarben und -indizes zeigt;

ist 73A ein Diagramm, das ein Beispiel für die Struktur von Daten zur Bestimmung des Gastservice darstellt;

ist 73B ein Diagramm, das ein Beispiel für die Struktur von Abfragedaten darstellt;

ist 74 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für die Struktur von Abfragedaten darstellt;

ist 75 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für ein Gastservice-Aktionsanpassungsverfahren darstellt;

ist 76 ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Verfahrens zum Bestimmen des Zufriedenheitsgrads mit der Steuerung darstellt;

ist 77, die in 77A, 77B aufgeteilt ist, ein Diagramm, das ein Beispiel für den Inhalt einer Zustandsspezifizierungs-Ergebnistabelle zeigt;

ist 78 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für den Ablauf eines Gastservice-Aktionsanpassungsverfahrens einschließlich eines Schwellenwert-Änderungsverfahrens zeigt;

ist 79 ein Ablaufschema, das ein Beispiel für den Ablauf des Schwellenwert-Änderungsverfahrens zeigt;

ist 80 ein Blockschema, das den elektrischen Aufbau eines Autonavigationssystems zeigt, das als Hauptfunktion eines Systems für die Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen wirkt;

ist. 81 ein Konzeptdiagramm, das verschiedene Versorgungsarten zeigt;

ist 82 ein Diagramm, das die Befindlichkeit eines Nutzers im Hinblick auf Energie, Anspannung und Beeinträchtigung als Tabelle zeigt;

ist 83 ein Diagramm, das verschiedene Versorgungsarten zeigt;

ist 84 ein Diagramm, das den Ablauf eines Hauptprozesses zeigt, in dem eine Gastservicefunktion oder -information (ein Inhalt) entsprechend einem Erfassungsergebnis über die Befindlichkeit abgerufen und ausgeführt wird;

ist 85 ein Ablaufschema zur Einschätzung einer Befindlichkeit im Hinblick auf die körperliche Energie;

ist 86 ein Ablaufschema zur Einschätzung einer Befindlichkeit im Hinblick auf die mentale Energie;

ist 87 ein Ablaufschema, das einen ausführlichen Prozessalgorithmus zur Einschätzung einer Befindlichkeit im Hinblick auf die körperliche Energie zeigt;

ist 88 eine Fortsetzung des Ablaufschemas von 87;

ist 89 eine erläuternde Darstellung eines ersten Beispiels für das Ergebnis der Abrufung eines Ziels in dem Autonavigationssystem;

ist 90 eine erläuternde Darstellung eines ersten Beispiels für einen Bildschirms eines Fahrplans zu einem Ziel;

ist 91 eine erläuternde Darstellung eines zweiten Beispiels für ein Ergebnis der Abrufung eines Ziels in dem Autonavigationssystem;

ist 92 eine erläuternde Darstellung eines dritten Beispiels für ein Ergebnis der Abrufung eines Ziels in dem Autonavigationssystem;

ist 93 eine erläuternde Darstellung eines vierten Beispiels für ein Ergebnis der Abrufung eines Ziels in dem Autonavigationssystem;

ist 94 eine erläuternde Darstellung eines zweiten Beispiels für einen Bildschirm eines Fahrplans zu einem Ziel;

ist 95 eine erläuternde Darstellung eines dritten Beispiels für einen Bildschirm eines Fahrplans zu einem Ziel;

ist 96 eine erläuternde Darstellung eines vierten Beispiels für ein Ergebnis der Abrufung eines Ziels im Autonavigationssystem;

ist 97 eine erläuternde Darstellung eines vierten Beispiels für einen Bildschirm für eine Fahrplan zu einem Ziel;

ist 98 eine erläuternde Darstellung einer sechsten Beispiels für ein Ergebnis der Abrufung eines Ziels im Autonavigationssystem; und

ist 99 eine erläuternde Darstellung, die ein fünftes Beispiel eines Bildschirms für einen Fahrplan zu einem Ziel zeigt.

KURZE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN(Gesamtaufbau)

Nun werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nachstehend mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung beschrieben. 1 ist ein konzeptionelles Blockschema eines Fahrzeugnutzer-Gastservicesystems 100 (nachstehend auch einfach als „System" 100 bezeichnet), das ein System für die Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen einschließt, als eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das System 100 schließt einen im Fahrzeug eingebauten Abschnitt 100 als Hauptabschnitt ein. Der im Fahrzeug eingebaute Abschnitt 100 umfasst einen Gastservice-Steuerungsteilbereich 3, der einen ersten Rechner einschließt, der mit verschiedenen Gastservice-Aktionseinrichtungen 502 bis 517, 534, 541, 548, 549, 550, 551, 552 und 1101B verbunden ist, sowie einen Gastservice-Bestimmungsteilbereich 2, der einen zweiten Rechner einschließt, der mit verschiedenen Sensoren und Kameras 518 bis 528 verbunden ist. Die ersten und zweiten Rechner weisen CPUs, ROMs und RAMs auf. Die ersten und zweiten Rechner führen Steuersoftware (Softwareprogramme für die Steuerung) aus, die in den ROMs hinterlegt sind, wobei sie die RAMs als Arbeitsspeicher nutzen, um nachstehend genannte Funktionen auszuführen.

(Gastservice-Aktionseinrichtungen)

Im Folgenden werden nun Gastservice-Aktionseinrichtungen beschrieben. Im System 100 sind Bewegungen eines Nutzers, der das Fahrzeug nutzt, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, in das Fahrzeug einsteigt, das Fahrzeug fährt oder sich im Fahrzeug aufhält und aus dem Fahrzeug aussteigt, in mehrere vorgegebene Szenen eingeteilt. In den jeweiligen Teilszenen führen die Gastservice-Aktionseinrichtungen 502 bis 517, 534, 541, 548, 549, 550, 551, 552 und 1001B Gastservice-Leistungen aus, um die Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer zu unterstützen oder um den Nutzer zu unterhalten. In dieser Ausführungsform sind eine Hupe 502 und ein Summer 503 als Einrichtungen zur Erzeugung von Tönen (Schallwellen), die nach außen gerichtet sind, angeschlossen. Als Beleuchtungseinrichtungen (Leuchten) sind ein Scheinwerfer 504 (sein Strahl kann zwischen hoch und tief umgeschaltet werden), eine Nebelleuchte 505, eine Warnleuchte 504 (ihr Strahl kann zwischen hoch und tief umgeschaltet werden), eine Rückleuchte 507, ein Blinker 508, eine Rückfahrleuchte 509, eine Bremsleuchte 510, eine Innenbeleuchtung 511 und eine Unterbodenleuchte 512, eine Türsperre 513 angeschlossen. Als weitere Gastservice-Aktionseinrichtungen sind eine Klimaanlage 514, ein eingebautes Audiosystem (Fahrzeug-Stereoanlage) 515, ein Antriebabschnitt 517 zum Einstellen der Winkel von z.B. einem elektrisch verstellbaren Sitz 516 und von Seiten- und Rückblickspiegeln, ein Autonavigationssystem 534, ein Hilfsmechanismus 541 (im folgenden Türhilfsmechanismus genannt) zum Öffnen und Schließen der Türen, ein Dufterzeugungsabschnitt 548 zum Abgeben eines Dufts, ein Ammoniakerzeugungsabschnitt 549 (wie in 50 dargestellt im Mittelteil eines Lenkrads 340 montiert, um Ammoniak in Richtung auf das Gesicht des Fahrers abzugeben), um den Fahrer bei einer schwerwiegenden physischen Befindlichkeit (einschließlich starker Schläfrigkeit) aufzuwecken, ein Sitzvibrator 550 (wie in 58 dargestellt eingebettet in einen unteren Teil oder Rückenlehnenteil eines Sitzes), um den Fahrer zu warnen oder den Fahrer aufzuwecken, wenn er schläfrig wird, ein Lenkradvibrator 551 (wie in 50 dargestellt, der an einer Säule des Lenkrads 340 angebracht ist), ein Geräuschtilger 1101B zum Senken des Fahrzeuggeräuschs und ein Servolenkmechanismus 552 angeschlossen.

80 ist ein Blockschema, das ein Beispiel für den Aufbau eines Autonavigationssystems 534 zeigt. Das Autonavigationssystem 534 wirkt als Funktionsausgabeabschnitt einer Einrichtung zur Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen der vorliegenden Erfindung. Das Autonavigationssystem 534 schließt folgendes ein: eine Positionserfassungseinrichtung 101; eine Landkartendaten-Eingabeeinrichtung 106, eine Aktionsschaltungsgruppe 107; einen Fernsteuersensor 111; einen Lautsprecher 115 z.B. für eine Sprachlenkung; einen Festwertspeicher 109, wie einen Flash-Speicher; einen Monitor 110, wie eine LCD; eine Informations-ECU 51, die einen Hauptsteuerabschnitt einschließt, mit dem diese Komponenten verbunden sind; einen Fernsteuerungsanschluss 112, eine Festplatteneinrichtung (HDD) 121, die eine Hauptspeichereinrichtung bildet, usw. Informationen und Daten, die für die Ausführung des Betriebssystems 534erforderlich sind, wie Verlaufsinformationen über das Fahrzeug, werden in dem Festplattenspeicher 109 gespeichert.

Die Positionserfassungseinrichtung 101 schließt einen bekannten geomagnetischen Sensor 102; ein Gyroskop 103; einen Abstandssensor 104 und einen GPS-Empfänger 105 für GPS ein. Der GPS erfasst eine Position eines Fahrzeugs entsprechend einer Funkwelle von einem Satelliten. Da diese Komponenten wie die Sensoren 102, 103, 104 und 105 Fehler mit unterschiedlichen Eigenschaften aufweisen, kompensieren sich diese mehreren Sensoren 102, 103, 104 und 105 gegenseitig. Die Positionserfassungseinrichtung 101 kann einen Teil der oben genannten Sensoren entsprechend deren Genauigkeiten einschließen. Ein Drehsensor für ein Lenkrad, ein Radsensor für jedes Rad usw. kann verwendet werden.

Die Aktionsschaltungsgruppe 107 kann z.B. einen mechanischen Schalter verwenden. In dieser Ausführungsform wird auch ein Touch Panel 122, das in den Monitor 110 integriert ist, als Aktionsschaltungsgruppe 107 verwendet. Wenn ein Touch Panel-Bereich, der einem Button-Symbol entspricht, das auf dem Monitor 110 abgebildet ist, mit dem Finger berührt wird, kann der Betriebszustand erkannt werden (ein so genannter Soft Button). Mittels der Aktionsschaltungsgruppe 107 und des Fernsteueranschlusses 112 können verschiedene Instruktionen eingegeben werden.

Zusätzlich kann eine Spracherkennungseinheit 130 verwendet werden, um verschiedene Instruktionen einzugeben. Wenn Sprache aus einem Mikrophon 131, das mit der Spracherkennungseinheit 130 verbunden ist, eingegeben wird, wird ein Sprachsignal mittels eines bekannten Spracherkennungsverfahrens spracherkannt. Das Sprachsignal wird in einen Aktionsbefehl umgewandelt, der dem Erkennungsergebnis entspricht.

Die Informations-ECU 51 ist als normaler Rechner aufgebaut. Eine CPU 181, ein ROM 182 und ein RAM 183, der genannte Festwertspeicher 109 und ein Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 184, die bekannt sind, haben eine Busverbindung mit der Informations-ECU 51. Die HDD 21 hat über eine Schnittstelle 129f eine Busverbindung mit der Informations-ECU 51. Eine Anzeige-LSI 187, die Bilder an den Monitor 110 entsprechend Anzeigeinformationen für Landkarten und Navigationsbildschirme ausgibt, und ein graphischer Speicher 187M für die Anzeige haben eine Busverbindung mit der Informations-ECU 51. Der Monitor 110 ist mit der Anzeigen-LSI 187 verbunden. Die CPU 181 führt Steuerungen unter Verwendung eines Navigationsprogramms 21p und von in der HDD 121 gespeicherten Daten durch. Die Daten werden von der CPU 181 aus der HDD 121 ausgelesen und in diese geschrieben.

Landkartendaten 21m, die Straßendaten einschließen, und eine Zieldatenbank 21d sind in der HDD 121 gespeichert. Der Nutzer kann Daten 21u usw. für eine Punktregistrierung schreiben. Diese Daten können durch die Betätigung der Aktionsschaltungsgruppe 107 und eines Fernanschlusses 112 oder durch Spracheingabe umgeschrieben werden. Durch Auslesen von Daten aus einem Speichermedium 120 mittels einer äußeren Informations-Eingabe-/Ausgabevorrichtung (einer Landkartendaten-Eingabevorrichtung) 106 kann der Inhalt der HDD 121 aktualisiert werden. In dieser Ausführungsform ist die Informations-ECU 51 mit einem seriellen Kommunikationsbus 127, der ein inneres Fahrzeugnetzwerk bildet, über eine Kommunikationsschnittstelle 126 und einen Zwischenspeicher 126f der Kommunikationsdaten vorübergehend speichert, verbunden. Die Informations-ECU 51 überträgt die Daten auf andere und von anderen Steuervorrichtungen, wie eine Karosserie-ECU 142 und eine Motorsteuerungs-ECU (nicht dargestellt).

Um den Entwurf des Gastservice-Steuerungsteilabschnitts 3 von 1 leicht erklären zu können, wurde oben der Fall behandelt, dass der Gastservice-Steuerungsteilabschnitt 3 eine einzige ECU einschließt. Normalerweise wird der Gastservice-Steuerungsteilabschnitt 3 jedoch mehrere ECUs einschließen, die mit dem genannten Netzwerk verbunden sind. Zumindest ein Teil von verschiedenen Daten in der Speichereinrichtung 535, die von dem Gastservice-Bestimmungsteilabschnitt 2 zur Bestimmung des Gastservice verwendet werden, und von Daten, die an die Einrichtung zur Bereitstellung von Fahrzeug-Gastserviceinformationen ausgegeben werden sollen (beispielsweise Daten, die in einer nachstehend genannten Zieldatenbank 21d und in Musikquellen-Datenbanken 515, 515c gespeichert sind) können in einem Daten-Server außerhalb des Fahrzeugs gespeichert sein und können mittels Funkkommunikation zur Nutzung in dem Fahrzeug übertragen werden.

Der Monitor 110 weist eine farbige Flüssigkristallanzeige auf. Auf einem Bildschirm des Monitors 110 werden eine aktuelle Positionsmarkierung des Fahrzeugs, wobei die aktuelle Position von der Positionserfassungseinrichtung 101 eingegeben wird, die von der HDD 121 eingegebenen Landkartendaten 22m und zusätzliche Daten, wie Routen, die auf der Landkarte angezeigt werden sollen, eingeblendet oder angezeigt. Auf dem Bildschirm werden Menü-Buttons für die Einstellung einer Routenführung, für die Führung während des Verfolgens der Route und für die Umschaltung des Bildschirms angezeigt.

Ein FM-Tuner 141, der an einer Stereoanlage 515 des Autos installiert ist, empfängt ein Funksignal, das Verkehrsstauinformationen von z.B. einem VICS (Fahrzeuginformations- und -kommunikationssystem)-Zentrum 114 trägt. Die Informationen werden über ein inneres Netzwerk des Fahrzeugs zur ECU 51 gesendet.

In dem Autonavigationssystem 534 startet die CPU 181 der Informations-ECU 51 das Navigationsprogramm 21p. Ein Fahrer wählt ein gewünschtes Ziel aus der Zieldatenbank 21d durch Betätigen der Aktionsschaltungsgruppe 107 oder eines Fernsteuerungsterminals 112 oder durch Spracheingabe in ein Mikrophon 131 aus. Wenn beispielsweise der Fahrer den Routenführer aus dem Menü, das auf dem Monitor 110 angezeigt wird, auswählt, so dass dieser eine Route bis zu einem Ziel auf dem Monitor 110 anzeigt, wird der folgende Prozess durchgeführt. Wenn der Fahrer ein Ziel mittels der Landkarte oder des Zielauswahlbildschirms auf dem Monitor 110 auswählt, wird die aktuelle Position des Fahrzeugs entsprechend Satellitendaten, die vom GPS-Empfänger 105 ermittelt werden, gefunden. Dann wird eine optimale Route ab der aktuellen Position gefunden. Die Führungsroute wird eingeblendet und auf der Straßenkarte auf dem Monitor 110 angezeigt, um den Fahrer zur optimalen Route zu führen. Als Verfahren zur automatischen Einstellung einer optimalen Route ist. u.a. das Dijkstra-Verfahren bekannt. Unter Verwendung entweder des Monitors 110 oder des Lautsprechers 115 werden Betriebsanweisungen und Nachrichten, die den Betriebszuständen entsprechen, ausgegeben.

16 zeigt ein Beispiel für den Aufbau der Innenbeleuchtung 511. Die Innenbeleuchtung 511 schließt mehrere Beleuchtungsabschnitte (in dieser Ausführungsform einschließlich eines roten Lichts 511r, eines umbrafarbigen Lichts 511u, eines gelben Lichts 511y, eines weißen Lichts 511w und eines blauen Lichts 511b) ein. Als Antwort auf ein Steuerbefehlssignal, das vom Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 in den Gastservice-Steuerabschnitt 3 eingegeben wird, werden diese Beleuchtungsabschnitte ausgewählt, und das Leuchten der Beleuchtungsabschnitte wird gemäß dem Steuersignal in verschiedenen Leuchtmustern gesteuert. 19 zeigt ein Beispiel für den Aufbau von Beleuchtungssteuerdaten, die gemäß dem Dispositionstyp des Nutzers ausgewählt werden. Die Beleuchtungssteuerdaten werden im ROM des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2 hinterlegt, von der Steuersoftware nach Bedarf ausgelesen und verwendet. Beispielsweise wird mit Bezug auf eine aktive Disposition (SKC1, siehe 18) das rote Licht 511r sowie blinkendes Licht (nur zuerst, dann kontinuierliche Beleuchtung) ausgewählt. Mit Bezug auf eine ruhige Disposition (SKC2) wird zudem das umbrafarbene Licht 511u ausgewählt und langsam eingeblendet. Dies sind nur einige Beispiele.

Die Beleuchtungseinrichtung kann eine Glühlampe, eine fluoreszierende Lampe oder eine Beleuchtungseinrichtung, die eine Leuchtdiode verwendet, verwenden. Insbesondere können Leuchtdioden der drei Primärfarben, Rot (R), Grün (G) und Blau (B) kombiniert werden, um auf einfache Weise verschiedene Lichter zu erhalten. 39 zeigt ein Beispiel für den Aufbau der Schaltung. Eine rote Leuchtdiode 3401 (R), eine grüne Leuchtdiode 3401 (G) und eine blaue Leuchtdiode 3401 (B) sind an eine Stromquelle (Vs) angeschlossen und werden von Transistoren 3402 geschaltet und angetrieben. Dieses Schalten wird gemäß einem Tastverhältnis, das durch einen Zyklus einer Dreieckswelle (es kann eine Sägezahnwelle verwendet werden), das in einen Komparator 3403 eingegeben wird, und durch den Spannungspegel eines Befehlssignals PWM-gesteuert. Jede eingegebene Wellenform eines Befehlssignals für jede Leuchtdiode 3401kann unabhängig von den anderen verändert werden. Licht von beliebiger Farbe kann gemäß einem Mischungsverhältnis der drei emittierten Lichter erhalten werden. Farben und Lichtintensitätsmuster können im Lauf der Zeit gemäß der Eingangswellenform eines Befehlssignals verändert werden. Die Lichtemissionsstärke jeder Leuchtdiode 3401 kann durch die Stärke eines Antriebsstroms im Fall einer kontinuierlichen Beleuchtung eingestellt werden und kann auch PWM-gesteuert werden. Ein Verfahren, in dem die Einstellung und die PWM-Steuerung kombiniert werden, kann verwendet werden.

72 zeigt die Beziehung zwischen Mischungsverhältnissen (gemäß Tastverhältnissen) von rotem Licht (R), grünem Licht (G) und blauem Licht (B) und die wahrgenommenen Farben des gemischten Lichts. Die Mischfarben sind mit Indizes (0 bis 14) versehen, die im ROM des Gastservice-Steuerabschnitts 3 (oder in einer Speichereinrichtung 535 des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2: Informationen, die für die Steuerung benötigt werden, können per Datenübertragung zum Gastservice-Steuerabschnitt 3 geschickt werden) als Steuerbezugsinformationen gespeichert werden. Häufig wird weißes Licht verwendet. Um weiche Übergänge zwischen weißem Licht und farbigem Licht zu erreichen, erscheinen mehrere Indizes von weißem Licht periodisch in der Anordnung aller Indizes. Insbesondere warme Farben (hellorange, orange, rot) werden nach der weißen Farbe (Index 6) in der Mitte angeordnet, und kalte Farben (hellblau, blau, violett) vor der weißen Farbe (Index 6) in der Mitte. Gemäß der physischen Befindlichkeit und der mentalen Befindlichkeit des Nutzers kann weißes Licht weich in warmes farbiges Licht oder in kaltes farbiges Leicht übergehen.

17 zeigt ein Beispiel für den Aufbau des eingebauten Audiosystems 515. Das eingebaute Audiosystem 515 weist einen Schnittstellenabschnitt 515a auf, in den Gastservice-Steuerinformationen für das Abspielen von Liedern, wie Liedspezifizierungsinformationen und Lautstärkesteuerinformationen, vom Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 über den Gastservice-Steuerabschnitt 3 eingegeben werden. Ein digitaler Audiosteuerabschnitt 515e, Musikquellen-Datenbänke 515b, 515c, in denen Musikquellendaten gespeichert sind (beim ersten handelt es sich um eine MPEG3-Datenbank, beim zweiten um eine MIDI-Datenbank) sind mit dem Schnittstellenabschnitt 515a verbunden. Die Musikquellendaten, die gemäß den Liedspezifizierungsinformationen ausgewählt werden, werden über den Schnittstellenabschnitt 515a zum Audiosteuerabschnitt geschickt. Die Musikquellendaten werden im Audiosteuerabschnitt 515e in digitale Musikwellenform-Daten umgewandelt und in einem Analogumwandlungsabschnitt 515f in analoge umgewandelt. Die Quellendaten werden von einem Lautsprecher 515S bei einer Lautstärke, die von den Gastservice-Steuerinformationen für das Abspielen von Liedern spezifiziert ist, über einen Vorverstärker 515g und einen Leistungsverstärker 515h ausgegeben.

40 zeigt einen Überblick über den Türunterstützungsmechanismus 541. Jede der Schwingtüren 1101 (im folgenden auch einfach „Tür" genannt) zum Einsteigen in das Fahrzeug und zum Aussteigen aus dem Fahrzeug ist an einer Kante des Einstiegs 1102 eines Fahrzeugs 1100 über eine Türdrehwelle 1103 befestigt. Die Tür 1101 kann von Hand aus einer geschlossenen Stellung, in der die Tür 1101 den Einstieg 1102 verschließt, in eine Position mit beliebigen Winkel geöffnet werden. Dieses Türöffnen von Hand wird durch die Leistung eines Motors (Aktors) 1010 unterstützt. In dieser Ausführungsform wird im Hinblick auf die Türdrehwelle 1103, die sich zusammen mit der Tür 1101 dreht, das Moment einer Drehleistung des Motors 1010 über einen Untersetzungsgetriebemechanismus RG erhöht und direkt auf die Drehwelle 1103 als Drehantriebskraft übertragen, um das Öffnen und Schließen der Tür zu unterstützen.

41 ist ein Beispiel für ein Schaltdiagramm des Türunterstützungsmechanismus 541. Der Türunterstützungsmechanismus 541 weist eine Hinderniserfassungseinheit auf, um Hindernisse außerhalb des Fahrzeugs zu erfassen, wobei die Hindernisse das Öffnen der Tür verhindern. In dem Fall, dass kein Hindernis erfasst wird, nimmt die Aktorsteuereinheit den normalen Hilfsmodus ein, wo eine vorwärtsgerichtete Hilfskraft für das Öffnen der Tür von einem Aktor erzeugt wird, wenn die Tür geöffnet wird. In dem Fall, dass die Hinderniserfassungseinheit ein Hindernis erfasst, wenn die Tür geöffnet wird, steuert die Aktorsteuereinheit den Aktor, um das Öffnen der Tür zu unterstützen, so dass die Aktorsteuereinheit den Kollisionsverhinderungsmodus annimmt, um zu verhindern, dass die Tür mit dem Hindernis kollidiert. In diesem Fall kann die Tür mindestens bis zu einer Mittelstellung des Türschwenkabschnitts zwischen einer geschlossenen Position, wo die Tür den Eingang verschließt, und einer Kollisionsposition, wo die Tür mit dem Hindernis kollidiert, geöffnet werden.

Der Aktor ist der Motor 1010, der in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung drehen kann. In dieser Ausführungsform schließt der Aktor einen Gleichstrommotor ein (die anderen Motorarten, wie Induktionsmotor, bürstenloser Motor, Schrittmotor, können ebenfalls verwendet werden). Die Aktorsteuereinheit dreht den Motor in Vorwärtsrichtung im Vorwärtsunterstützungsmodus und dreht den Motor 1010 in Rückwärtsrichtung im Rückwärtsunterstützungsmodus. In dieser Ausführungsform bildet ein Motorantrieb 1007 mit interaktiver linearer Steuerung unter Verwendung einer Gegentakt-Transistorschaltung die Aktorsteuereinheit.

Genauer schließt der Motorantrieb 1007 einen Vorwärtsantriebstransistor 1073, der mit einer positiven Energiequelle (Spannung Vcc) verbunden ist, und einen Rückwärtsantriebstransistor 1074, der mit einer negativen Energiequelle (Spannung –Vcc) verbunden ist, als Hauptkomponenten ein. Eine Antriebsbefehlsspannung VD wird von einem Resistor 1071 eingestellt und in Basisanschlüsse der Transistoren 1073, 1074 eingegeben. Der Resistor 1071 ist ein Rückkopplungsresistor zur Verstärkung, der einen Teil des Stroms zwischen einem Kollektor und einem Emitter jedes Transistors 1073, 1074 überträgt und diesen zu einer Basis der einzelnen Transistoren zurückschickt. Wenn VD positiv ist, schickt der Vorwärtsantriebstransistor 1073 einen Strom proportional zur VD des Motors 1010. Wenn VD negativ ist, schickt der Rückwärtsantriebstransistor 1074 einen Strom proportional zum VD des Motors 1010. Der Vorwärtsunterstützungsmodus ist so, dass der Motor 1010 sich in Vorwärtsrichtung dreht, wenn VD positiv ist. Der Rückwärtsunterstützungsmodus ist so, dass der Motor sich in Rückwärtsrichtung dreht, wenn VD negativ ist. Die Unterstützungskraft wird von einem Motorstrom bestimmt, der VD entspricht. Die Antriebstransistoren 1073, 1074 sind mit Transistoren 1073t, 1074t zum Überstromschutz ausgestattet. Die Zahlen 1073R, 1074Rbezeichnen Erfassungsresistoren für Überstrom. Die Zahlen 1073D, 1074D bezeichnen Flyback-Dioden.

Der Türunterstützungsmechanismus 541 ist mit einer Betätigungskraft-Erfassungseinheit 1002 zur Erfassung einer Betätigungskraft der Tür 1101 ausgestattet. Wie in den 43A, 43B und 43C dargestellt, steuert die Aktorsteuerungseinheit den Aktor 1010 so, dass die positive Unterstützung im Vorwärtsantriebsmodus zunimmt, wenn die Türbetätigungskraft, die von der Betätigungskraft-Erfassungseinheit 1002 erfasst wird, abnimmt. Wenn eine Person mit geringen Kräften die Tür 1101 öffnet, wirkt die Vorwärtsunterstützungskraft durch den Motor 1010 stark, so dass die Person die Tür 1101 leicht öffnen kann. Wenn dagegen eine Person mit großen Kräften die Tür 1101 öffnet, wirkt die Vorwärtsunterstützungskraft relativ schwach. Beispielsweise wird die Summe eines Türöffnungsmoments einer äußeren Betätigungskraft und eines Türöffnungsmoments der Vorwärtsunterstützungskraft fast konstant gehalten, so dass jeder die Tür 1101 mittels eines fast konstanten normalen Moments öffnen kann.

In der Schaltung von 41 werden die genannten Funktionen wie folgt erhalten. Die Betätigungskraft-Erfassungseinheit 1002 ist ein Momentsensor 1002, der für die Türschwenkachse 1103 bereitgestellt ist, wie in 40 dargestellt. Wenn die Betätigungskraft zum Öffnen der Tür stärker wirkt, wird ein Drehmoment, das an der Türdrehachse 1103 erzeugt wird, größer, so dass die Ausgangsspannung des Momentsensors 1002 zunimmt. Die Ausgangsspannung des Momentsensors 1002 ist positiv, wenn die Tür geöffnet wird, und die Ausgangsspannung ist negativ, wenn die Tür geschlossen wird. Somit kann die Richtung des Moments mittels des Vorzeichens der Spannung erfasst werden. In dieser Ausführungsform wird die Ausgangsspannung des Momentsensors 1002 durch einen nicht invertierenden Verstärker 1003 verstärkt und als Momenterfassungsspannung Vst über einen Spannungsfolger 1004 ausgegeben.

Die genannte Momenterfassungsspannung Vst wird in eine Differentialverstärkerschaltung 1005 eingegeben. Die Differentialverstärkerschaltung 1005 vergleicht die Momenterfassungsschaltung Vst mit einer Bezugsschaltung Vref1, verstärkt einen Unterschied ΔV (= Vref1 – Vst) um einen vorgegebenen Verstärkungsbetrag und gibt ihn als Antriebsbefehlsspannung VD für den Motor 1010 aus. Wenn die Tür 1101 sich zu öffnen beginnt, wird ΔV groß, und ein Ausgangsstrom des Motors 1010 wird groß, da die Momenterfassungsspannung Vst zu Anfang klein ist, so dass eine große Vorwärtsunterstützungskraft wirkt. Das Moment der Vorwärtsunterstützungskraft und der äußeren Betätigungskraft werden an die Türdrehwelle 1103 angelegt, so dass die Momenterfassungsspannung Vst um den Beitrag der Vorwärtsunterstützungskraft zunimmt. Dann nimmt ΔV ab. Anders ausgedrückt, das Moment der Vorwärtsunterstützungskraft wird zur Türdrehwelle 1103 zurückgegeben, so dass das Summenmoment der äußeren Betätigungskraft und der Vorwärtsunterstützungskraft von der Momenterfassungsspannung Vst wiedergegeben wird. Um die Momenterfassungsspannung Vst vref1 anzunähern, wird der Türunterstützungsantrieb des Motors 1010 zurückgegeben. Wenn eine Person mit geringen Kräften die Tür 1101 öffnet, wird ein Unterstützungsmotorstrom (Unterstützungsmoment AT) durch eine Abnahme der Verteilung der äußeren Betätigungskraft hoch gehalten. Wenn eine Person mit großen Kräften die Tür 1101 öffnet, wird der Unterstützungsmotorstrom klein gehalten.

Bekanntlich kann die Tür 1101 mittels entweder eines äußeren Betätigungsgriffs 1104E am Fahrzeug oder eines inneren Betätigungsgriffs 1104 am Fahrzeug geöffnet und geschlossen werden. Wenn eine Sperrtaste 1104R gedrückt wird, kann die Tür in einem in 41 dargestellten Türsperrmechanismus 1320 nicht mittels der Griffe 1104E, 1104 geöffnet oder geschlossen werden. Wenn der Türsperrmechanismus 1320 gesperrt ist, wird ein Türsperrsignal DRS ausgegeben und verwendet, um den Motor 1010 anzuhalten. In dieser Ausführungsform trennt ein Schalter 1021, der das Türsperrsignal DRS empfangen hat, die Bezugsspannung Vref1 von der Differentialverstärkerschaltung 1005, schließt einen invertierenden Eingangsanschluss und einen nichtinvertierenden Eingangsanschluss des Differentialverstärkungsschaltung 1005 kurz und setzt die Differentialeingabe ΔV und die Antriebsbefehlsspannung VD für den Motor 1010 zwangsweise auf null, so dass der Motor 1010 angehalten wird.

In der Schaltung von 41 ist ein Komparator 1020 bereitgestellt, um ein Unterstützungssteuersignal SK1 auszugeben, wenn das Vorzeichen der Momenterfassungsspannung negativ ist. Eine logische Summe des Türsperrsignals DRS und eines Unterstützungsverbotssignals SK1 wird in einen Steueranschluss des Schalters 1010 über ein Gate 1304 eingegeben. Selbst wenn das Unterstützungssteuersignal SK1 erfasst wird, wird der Motor 1010 eines Unterstützungssystems SYS1 angehalten.

Die Hinderniserfassungseinheit wird bereitgestellt, um Hindernisse außerhalb des Fahrzeugs zu erfassen, wenn diese Hindernisse mit der Tür 1101 in Konflikt kommen, wenn die Tür 1101 geöffnet wird. Die Hinderniserfassungseinheit kann ein Hindernis erfassen, das der Seitenfläche der Tür 1101 gegenüber steht. Ein Hindernis in Öffnungsrichtung der Tür 1101 kann exakt erfasst werden. Als diese Hinderniserfassungseinheit kann beispielsweise ein Hindernissensor 1050, wie ein bekannter Näherungsschalter, ein reflektierender optischer Sensor (einschließlich eines Infrarotsensors) oder ein Ultraschallsensor verwendet werden.

Ein Erfassungsausgangssignal des Hindernissensors 1050 wird mit einem Schwellenwert im Komparator 1051 verglichen, und ein Signal, das anzeigt, ob ein Hindernis erfasst wird, wird in binärer Form ausgegeben. Falls der Hinderniserfassungssensor 1050 ein Hindernis erfasst, wenn die Tür von innen geöffnet wird, ist die Winkelstellung der Tür 1101, wo der Hindernissensor 1050 das Hindernis erfasst, eine Grenzwinkelstellung. Ein Erfassungssignal SI', welches anzeigt, dass ein Hindernis vorhanden ist, wird ausgegeben. Die Türunterstützungs-Steuereinheit empfängt das Erfassungssignal SI', um zu verhindern, dass die Tür noch weiter geöffnet wird. In dieser Ausführungsform ist, wenn die Tür 1101 die Grenzwinkelstellung erreicht, ein Türschwenkungs-Sperrmechanismus 1300 für Hindernisse als Teil der Türunterstützungs-Steuereinheit bereitgestellt, der verhindert, dass sich die Tür weiter dreht.

Die 42A, 42B zeigen ein Beispiel für den Aufbau eines Sperrabschnitts des Sperrmechanismus 1300. Ein Hauptabschnitt des Sperrabschnitts schließt einen türseitigen Eingriffsabschnitt (in dieser Ausführungsform einen Innenkeil) 1312 ein, der an der Drehachse 1103 der Tür 1101 bereitgestellt ist, sowie einen fahrzeugseitigen Eingriffsabschnitt (in dieser Ausführungsform einen Außenkeil) 1313, der am Fahrzeug befestigt ist. Der fahrzeugseitige Eingriffsabschnitt 1313 kommt bei einer willkürlichen Winkelphase in Übereinstimmung mit einem Schwenkwinkel der Schwenkachse 1103 lösbar mit dem türseitigen Eingriffsabschnitt 1312 in Eingriff und sperrt die Schwenkbewegung der Schwenkachse 1103 bei einer Eingriffswinkelphase. Der fahrzeugseitige Eingriffsabschnitt 1313 ist bereitgestellt, um sich dem türseitigen Eingriffsabschnitt 1312 in axialer Richtung der Schwenkachse 1103 zu nähern oder sich von diesem zu trennen. Im Falle einer Annäherung wird ein Sperreingriff zwischen dem türseitigen Eingriffsabschnitt 1312 und dem fahrzeugseitigen Eingriffsabschnitt 1313 erreicht. Im Falle einer Trennung wird der Sperreingriff gelöst. In dieser Ausführungsform ist dieser Annäherungs/Trennungs-Mechanismus aus einem bekannten Solenoidmechanismus aufgebaut (es kann auch ein Zylindermechanismus verwendet werden). Der fahrzeugseitige Eingriffsabschnitt 1313 ist am vorderen Ende einer Antriebswelle 1314 mit einem Federlagerabschnitt 1314B befestigt. Wenn die Antriebswelle 1314 den Solenoid 1301, der in axialer Richtung von dem Solenoid 1301, der in einem Gehäuse 13000 aufgenommen ist, vorwärts und rückwärts getrieben wird, beaufschlagt, wird die Antriebswelle 1314 ausgefahren, so dass der fahrzeugseitige Eingriffsabschnitt 1313 mit dem türseitigen Eingriffsabschnitt 1312 in Eingriff kommt. Wenn dagegen die Beaufschlagung des Solenoids gelöst wird, kehrt eine Vorspannfeder 1310, die mit dem Federlagerabschnitt 1314B in Eingriff steht, elastisch zurück. Die Antriebswelle 1314 wird eingefahren, so dass der Eingriff zwischen dem türseitigen Eingriffsabschnitt 1312 und dem fahrzeugseitigen Eingriffsabschnitt 1313 gelöst wird.

Wie in 41 dargestellt, wird, wenn das Erfassungssignal SI' für ein Hindernis ausgegeben wird, ein Antriebsschalter 1030 (Transistor: die Zahl 1302 bezeichnet eine Flyback-Diode zum Schutz) angeschaltet. Der Solenoid 1301 wird vorgespannt. Der fahrzeugseitige Eingriffsabschnitt 1313 und der Türeingriffsabschnitt 1312 der 42A kommen miteinander in Eingriff. An diesem Punkt nähert sich die Tür 1101 einem Hindernis an einer undefinierten Stelle außerhalb des Fahrzeugs. Die Keilverbindung zwischen dem fahrzeugseitigen Eingriffsabschnitt 1313 und dem türseitigen Eingriffsabschnitt 1312 wird bei einer Winkelphase erreicht, bei der das Hindernis erfasst wird, und bei diesem Winkel gesperrt. Das heißt, gemäß einer Winkelstellung der Tür, bei der die Hinderniserfassungseinheit das Hindernis erfasst (d.h. gemäß einer Position des Hindernisses) wird die Grenzwinkelstellung variabel bestimmt. Somit wird, wenn die Tür sich dem Hindernis nähert, unabhängig vom relativen Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem Hindernis ein Öffnen der Tür verhindert, so dass die Tür nicht mit dem Hindernis kollidiert. Da das Öffnen der Tür 1101 dabei auch dann verhindert wird, wenn eine Vorwärtsunterstützungskraft des Motors 1010 erzeugt wird, ist klar, dass der Aktor die Türunterstützung so steuert, dass diese in den Kollisionsvermeidungsmodus kommt.

Wenn ein äußeres Türöffnungssignal EDS anzeigt, dass die Tür von außerhalb des Fahrzeugs betätigt wurde, wird ein Steuermechanismus, der die Türunterstützung beschränkt (hier der Türschwenkungs-Sperrmechanismus 1300 für Hindernisse) unabhängig von einem Erfassungsausgangssignal des Hindernissensors 1050 beschränkt. Genauer wird eine logische Produktausgabe SI des Erfassungssignals SI' des Hindernissensors 1050, wobei das Signal SI' vom Komparator 1051 binarisiert wird, und des binären äußeren Türsignals EDS (wenn die Tür von außen betätigt wird, hat das Signal EDS das umgekehrte Vorzeichen wie das Erfassungssignal SI) als Antriebssignal für den genannten Antriebsschalter 1303 verwendet, um die Beschränkungsfunktion zu erreichen.

Anstelle des Modus, der die Schwingtür mit dem Unterstützungsmechanismus verwendet, kann auch eine elektrische Schiebetür, die einen bekannten elektrischen Automatik-Öffnungs/Schließungs-Mechanismus oder Unterstützungsmechanismus einschließt, verwendet werden.

44 ist ein Funktionsblockschema, das ein Beispiel für den Aufbau eines Geräuschtilgers 1001B zeigt. Ein Hauptabschnitt des Geräuschtilgers 1001B schließt den Körper eines aktiven Geräuschsteuerungsmechanismus 2010 ein, der eine Geräuschbegrenzungseinheit bildet, sowie einen Abschnitt (eine Einheit) 2050 zur Verstärkung von notwendigem Schall. Der Körper des aktiven Geräuschsteuerungsmechanismus 2010 weist ein Mikrofon für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen (Geräuscherfassungs-Mikrofon) 2011 ein, um ein Geräusch zu erfassen, das in das Fahrzeug dringt, und einen Syntheseabschnitt 2015 für eine Geräuschsteuerungs-Wellenform (einen Steuergeräusch-Erzeugungsabschnitt) zum Synthetisieren einer Geräuschsteuerungs-Wellenform mit einer umgekehrten Phase wie die Geräuschwellenform, die vom Mikrofon für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen 2011 erfasst wird. Die Geräuschsteuerungs-Wellenform wird von einem Geräuschsteuerungs-Lautsprecher 2018 ausgegeben. Ein Fehlererfassungs-Mikrofon 2012 ist bereitgestellt, um ein verbliebenes Geräuschelement, das innerhalb des Fahrzeugs verbleibt, nachdem eine Geräuschsteuerungs-Schallwelle darüber gelegt wurde, zu erfassen. Ein adaptives Filter 2014 ist bereitgestellt, um einen Filterfaktor einzustellen, um den Pegel des verbliebenen Geräuschs zu senken.

Das vom Fahrzeug erzeugte Geräusch im Fahrzeuginneren schließt z.B. ein Motorgeräusch, ein Straßengeräusch und ein Windgeräusch ein. Mehrere Mikrofone für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen 2011 sind an verschiedenen Stellen angeordnet, um jeweils die Geräusche im Fahrzeug zu erfassen. Die Mikrofone für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen 2011 sind, gesehen vom Insassen J aus, unterschiedlich angeordnet. Geräuschwellenformen, die von den Mikrofonen 2011 aufgenommen werden, unterscheiden sich in ihrer Phase ziemlich von Geräuschwellenformen, die der Insasse J tatsächlich hört. Um den Phasenunterschied anzupassen, werden Erfassungswellenformen der Mikrofone für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen 2011 über einen Phaseneinstellungsabschnitt 2013 ordnungsgemäß zum Steuerschall-Erzeugungsabschnitt 2015 geschickt.

Weiter schließt der Abschnitt 2050 für die Verstärkung von notwendigem Schall ein Erfassungsmikrofon 2051 für verstärkten Schall und ein Extraktionsfilter 2053 für notwendigen Schall ein. Eine extrahierte Wellenform des notwendigen Schalls wird zum Steuerschallerzeugungs-Abschnitt 2015 geschickt. In Übereinstimmung mit der gleichen Situation wie bei den Mikrofonen für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen 2011 ist ordnungsgemäß ein Phaseneinstellungsabschnitt bereitgestellt. Die Erfassungsmikrofone 2051 für verstärkten Schall schließen ein fahrzeugaußenseitiges Mikrofon 2051 zum Auffangen von notwendigem Schall außerhalb des Fahrzeugs und ein fahrzeuginnenseitiges Mikrofon 2051 zum Auffangen von fahrzeuginnenseitigem notwendigem Schall innerhalb des Fahrzeugs ein. Beide Mikrofone können aus bekannten Richtmikrofonen gebildet werden. Das fahrzeugaußenseitige Mikrofon ist so, dass ein starker gerichteter Winkelbereich für die Tonerfassung aus dem Fahrzeugs gerichtet ist, und ein schwacher gerichteter Winkelbereich in das Fahrzeugs gerichtet ist. In dieser Ausführungsform ist das Mikrofon 2051 insgesamt außerhalb des Fahrzeugs angebracht. Das Mikrofon kann auch übergreifend innen und außen am Fahrzeug angebracht werden, so dass der schwache gerichtete Winkelbereich in das Fahrzeug gerichtet ist und der starke gerichtete Winkelbereich aus dem Fahrzeug gerichtet ist. Dagegen ist das fahrzeuginnenseitige Mikrofon entsprechend jedem Sitz angebracht, um selektiv die Sprechgeräusche der Insassen zu erfassen, so dass der starke gerichtete Winkelbereich von vorne auf den Insassen gerichtet ist und der schwache gerichtete Winkelbereich vom Insassen weg gerichtet ist. Diese Erfassungsmikrofone 2051 für verstärkten Schall sind mit dem Extraktionsfilter für notwendigen Schall 2053 verbunden, um bevorzugt notwendige Schallelemente der eingegebenen Wellenformen (der erfassten Wellenformen) zu senden. Eine Audioeingabe des Fahrzeug-Audiosystems 515 von 1 wird als fahrzeuginnenseitige Quelle 2019 für notwendigen Schall verwendet. Ein von einem Lautsprecher dieses Audiogeräts ausgegebener Schall (der Lautsprecher kann den Geräuschsteuerungs-Lautsprecher 2018 verwenden oder kann separat bereitgestellt sein) wird so gesteuert, dass er auch dann nicht gelöscht wird, wenn er von den Geräuschsteuerungs-Wellenformen überlagert wird.

45 ist ein Beispiel für ein Hardware-Blockschema, das dem Funktionsblockschema von 44 entspricht. Ein erster DSP (Digitalsignalprozessor) 2100 bildet einen Syntheseabschnitt 2015 für die Geräuschsteuerungs-Wellenform (einen Steuerschall-Erzeugungsabschnitt) und ein adaptives Filter 2014 (und einen Phasenanpassungsabschnitt 2013). Die Mikrofone für die Erfassung von fahrzeuginnenseitigen Geräuschen 2011 sind über einen Mikrofonverstärker 2101 und einen AD-Wandler 2102 mit dem ersten DSP 2100 verbunden. Der Geräuschsteuerungs-Lautsprecher 2018 ist über einen DA-Wandler 2103 und einen Verstärker 2104 mit dem ersten DSP 2100 verbunden. Dagegen bildet ein zweiter DSP 2200 einen Extraktionsabschnitt für zu beschränkende Geräuschelemente. Das Fehlererfassungsmikrofon 2012 ist über den Mikrofonverstärker 2101 und den AD-Wandler 2102 mit dem zweiten DSP 2200 verbunden. Die Schallsignalquelle, die nicht beschränkt werden soll, wie Audioeingaben, d.h. die Quelle 2019 für notwendigen Schall, ist über den AD-Wandler 2102 mit dem zweiten DSP 2200 verbunden.

Der Verstärkungsabschnitt für notwendigen Schall 2050 weist einen dritten DSP 2300 auf, der als Extraktionsfilter 2053 für den notwendigen Schall dient. Das Erfassungsmikrofon für notwendigen Schall (Erfassungsmikrofon für verstärkten Schall) 2051 ist über den Mikrofonverstärker 2101 und den AD-Wandler 2102 mit dem dritten DSP 2300 verbunden. Der dritte DSP 2300 dient als digitales adaptives Filter. Ein Verfahren zum Einstellen eines Filterfaktors ist nachstehend beschrieben.

Sirenen von Einsatzfahrzeugen (wie einem Krankenwagen, einem Feuerwehrwagen und einem Polizeiwagen), Kreuzungswarnsignale, Hupen nachfolgender Fahrzeuge, Pfiffe, menschliche Schreie (von Kindern und Frauen) werden als fahrzeugaußenseitiger notwendiger Schall (verstärkter Schall) definiert, der als Gefahr erkannt wird. Musterschallaufzeichnungen hierfür werden beispielsweise auf einer Disk als Bibliothek von lesbaren und reproduzierbaren Bezugsdaten für verstärkten Schall aufgezeichnet. Was Sprechgeräusche betrifft, so werden Schallmodelle für die jeweilige Zahl von Personen ebenfalls als Bibliothek von Bezugsdaten für verstärkten Schall aufgezeichnet. Wenn mögliche Insassen eines Fahrzeugs bestimmt werden, können die Schallmodelle als Bezugsdaten für verstärkten Schall erzeugt werden, die anhand der Phonetik der möglichen Insassen erhalten werden. Somit kann die Verstärkungsgenauigkeit der Sprechgeräusche erhöht werden, wenn die möglichen Insassen in das Fahrzeug steigen.

Ein Anfangswert wird für den Filterfaktor bereitgestellt. Ein Erfassungspegel für verstärkten Schall für das Erfassungsmikrofon 2051 für verstärkten Schall wird auf den Anfangswert gesetzt. Dann wird jeder Bezug für verstärkten Schall ausgelesen und ausgegeben und von den Erfassungsmikrofonen 2051 für den verstärkten Schall erfasst.

Wellenformen, die das adaptive Filter passieren, werden gelesen. Pegel von Wellenformen, die das Filter passieren können, werden gemessen. Das genannte Verfahren wird wiederholt, bis der Erfassungspegel einen Zielwert erreicht. Der verstärkte Bezugsschall der fahrzeugaußenseitigen Geräusche und der fahrzeuginnenseitigen Geräusche (Sprechgeräusche) wird nacheinander geändert. Dann wird ein Trainingsverfahren für den Filterfaktor ausgeführt, um den Erfassungspegel der passierenden Wellenform zu optimieren. Das Extraktionsfilter 2053 für notwendigen Schall, dessen Filterfaktor wie oben beschrieben eingestellt wurde, extrahiert erforderlichen Schall aus Wellenformen von den Erfassungsmikrofonen 2051 für verstärkten Schall. Die extrahierte verstärkte Wellenform wird zum zweiten DSP 2200 geschickt. Der zweite DSP 2200 berechnet den Unterschied zwischen einer Eingangswellenform von der Quelle für notwendigen Schall (der Audioausgabe) 2019 und einer extrahierten verstärkten Wellenform vom dritten DSP 2300 aus einer Erfassungswellenform der Erfassungsmikrofone für fahrzeuginnenseitige Geräusche 2011.

Ein Filterfaktor des digitalen adaptiven Filters, das im ersten DSP 2100 eingebettet ist, wird vor Nutzung des Systems initialisiert. Verschiedene Geräusche, die beschränkt werden sollen, werden bestimmt. Schallmuster dieser Geräusche werden, beispielsweise auf einer Disk, als Bibliothek aus reproduzierbaren Referenzgeräuschen aufgezeichnet. Ein Anfangswert wird für den Filterfaktor bereitgestellt. Der Pegel eines verbliebenen Geräuschs vom Fehlererfassungsmikrofon 2012 wird auf den Anfangswert gesetzt. Die Referenzgeräusche werden nacheinander gelesen und ausgegeben und vom Erfassungsmikrofon 2011 für fahrzeuginnenseitige Geräusche erfasst. Eine Erfassungswellenform des Erfassungsmikrofons 2011 für fahrzeuginnenseitige Geräusche, die Wellenform, die das adaptive Filter passiert, wird gelesen und einer schnellen Fourier-Transformation unterzogen. Somit wird die Geräuscherfassungs-Wellenform in fundamentale Sinuswellen zerlegt, die jeweils unterschiedliche Wellenlängen haben. Umgekehrte Elementarwellen werden durch Phasenumkehr der jeweiligen fundamentalen Sinuswellen erzeugt und erneut synthetisiert, so dass eine Geräuschsteuerungs-Wellenform mit Antiphase zur Geräuscherfassungs-Wellenform erhalten wird. Diese Geräuschsteuerungs-Wellenform wird vom Geräuschsteuerungs-Lautsprecher 2018 ausgegeben.

Wenn der Faktor des adaptiven Filters richtig bestimmt wird, können nur Geräuschelemente aus einer Wellenform der Erfassungsmikrofone für fahrzeuginnenseitige Geräusche effizient extrahiert werden. Die gemäß dem Faktor mit negativer Phase synthetisierte Geräuschsteuerungs-Wellenform kann das Geräusch im Fahrzeug exakt löschen. Wenn jedoch der Filterfaktor nicht ordnungsgemäß eingestellt ist, werden Wellenformelemente, die nicht gelöscht wurden, als verbliebene Geräuschelemente erzeugt. Diese werden vom Fehlererfassungs-Mikrofon 2012 erfasst. Der Pegel der verbliebenen Geräuschelemente wird mit einem Zielwert verglichen. Wenn der Pegel über dem Zielwert liegt, wird der Filterfaktor aktualisiert. Dieses Verfahren wird wiederholt, bis der Pegel bei oder unter dem Zielwert liegt. Somit werden die Bezugsgeräusche eines nach dem anderen geändert, um das Trainingsverfahren für den Filterfaktor auszuführen, so dass die verbliebenen Geräuschelemente minimiert werden. Im Falle der tatsächlichen Anwendung werden die verbliebenen Geräuschelemente regelmäßig überwacht. Der Filterfaktor wird in Echtzeit aktualisiert, um die verbliebenen Geräuschelemente ständig zu minimieren, und es wird das gleiche Verfahren wie oben durchgeführt. Infolgedessen bleiben zwar die notwendigen Schallelemente übrig, aber der Geräuschpegel innerhalb des Fahrzeugs sinkt effektiv.

Weiter ist ein Nutzerendgerät 1 in dieser Ausführungsform wie ein Mobiltelefon aufgebaut, wie in 14 dargestellt (im Folgenden „Mobiltelefon 1" genannt). Das Mobiltelefon 1 beinhaltet einen Monitor 308 mit z.B. einer Flüssigkristallanzeige, einen Eingabeabschnitt 305 mit einer Tastatur, einen Sender 304 und einen Empfänger 303. Ein Pulssensor (Herzschlagsensor) 342 ist ebenfalls an einer Seite des Mobiltelefons 1 bereitgestellt.

15 ist ein Blockschema, das ein Beispiel für die elektrische Struktur des Mobiltelefons 1 zeigt. Ein Hauptabschnitt der Schaltung schließt einen Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 und einen Steuerabschnitt 310 mit z.B. einer CPU 312, einem ROM 314und einem RAM 313 ein, der mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 verbunden ist. Ein Eingabeabschnitt 305, ein Auflegen/Abnehmen-Schalter 306 sind mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 verbunden. Der Empfänger 303 ist über einen Verstärker 315 und einen DA-Wandler 316a mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 verbunden. Der Sender 304 ist über einen Verstärker 317 und einen AD-Wandler 318 mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 verbunden. Ein bekanntes GPS 554 zum Erhalt von Positionsinformationen des Mobiltelefons 1 ist mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 verbunden. Der Monitor 308 ist über einen Monitorsteuerabschnitt 307 mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 verbunden.

Um den Abstand und die Lagebeziehung zwischen dem Nutzerendgerät 1 und dem Fahrzeug zu erkennen, ist in dieser Ausführungsform ein GPS 554 des Nutzerendgeräts 1 ebenso wie ein GPS 533 des Fahrzeugs bereitgestellt, so dass das Nutzerendgerät 1 seine Positionsinformationen unabhängig erhalten kann. Die Positionsinformationen des Endgeräts werden über ein Funkkommunikationsnetz 1170 zum Fahrzeug geschickt. Somit kann das Fahrzeug mittels des GPS 533, das mit dem Fahrzeug verbunden ist, exakte Fahrzeug-Positionsinformationen erhalten sowie eine exakte Endgerätposition, die vom Nutzer-Endgerät 1 empfangen wird und mittels des GPS 554 erhalten wird. Der Abstand und die Richtungsbeziehung zwischen dem Nutzer-Endgerät 1 und dem Fahrzeug können äußerst exakt erkannt werden. Eine Änderung des Abstands und der Richtungsbeziehung zwischen dem Nutzerendgerät 1 und dem Fahrzeug kann in Echtzeit erkannt werden.

In 15 ist außerdem ein Kommunikationsgerät 323 mit dem Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 des Mobiltelefons 1 verbunden. Das Kommunikationsgerät 323 schließt z.B. eine Verbindungsschnittstelle 331 zur Verbindung mit dem Steuerabschnitt 310, einen Modulator 332, der mit der Verbindungsschnittstelle 331 verbunden ist, einen Sender 333, einen Frequenzsynthetisierer 334, einen Empfänger 335, einen Demodulator 336 und einen Duplexer 337 ein. Ein Datensignal vom Steuerabschnitt 310 wird vom Modulator 332 moduliert und vom Sender 333 von einer Antenne 339 über den Duplexer 337 gesendet. Die elektrische Rezeptionswelle wird vom Empfänger 335 über die Antenne 339 und den Duplexer 337 empfangen, vom Demodulator 336 demoduliert und in den Eingabe/Ausgabe-Abschnitt 1311 des Steuerabschnitts 310 eingegeben. Im Falle eines Anrufs wird beispielsweise ein Sprachsignal, das vom Sender 304 eingegeben wird vom Verstärker 317 verstärkt, vom AD-Wandler 318 digitalisiert und in den Steuerabschnitt 310 eingegeben. Im Falle eines Anrufs wird z.B. ein Sprachsignal, das vom Sender 304 eingegeben wird, vom Verstärker 317 verstärkt, vom AD-Wandler 318 digitalisiert und in den Steuerabschnitt 310 eingegeben. Das Signal wird vom Empfänger 303 über den DA-Wandler 316a und den Verstärker 315 ausgegeben, nachdem es vom Steuerabschnitt 310 den Anforderungen gemäß verarbeitet wurde.

Ein Steuer-Funkwellensender 338 zum Senden von Steuer-Funkwellen ist mit der Verbindungsschnittstelle 331 verbunden. Die Steuer-Funkwelle wird von der Antenne 339 über den Duplexer 337 gesendet. Wenn das Mobiltelefon sich in eine andere Kommunikationszone bewegt, führt eine Basisfunkstation 390 des Netzwerks 1170 ein bekanntes Übergabeverfahren gemäß einer empfangenden Bedingung der Steuer-Funkwellen durch.

Weiterhin ist das Mobiltelefon 1 mit den folgenden Funktionen ausgestattet, um Klingeltöne auszugeben und Musik abzuspielen. Klingeltondaten und Musikdaten (MPEG3-Daten oder MIDI-Daten: ebenfalls als Klingeltöne genutzt), die über Funkempfang heruntergeladen werden, werden in einem Ton-Datenflash-ROM 316b gespeichert. Im Falle von MIDI-Daten werden gemäß dem MIDI-Code Musiktondaten einschließlich z.B. Klangfarbe, Pitch, Dauer und Tempo, zu einem Musikton-Syntheseabschnitt 357 gesendet. Der Musikton-Syntheseabschnitt 357 speichert die Musiktondaten, liest Wellenformdaten einer bestimmten Klangfarbe aus einem Wellenform-ROM aus, der als Schallquelle dient, wandelt die Frequenz der Daten um, so dass die Daten einen Pitch aufweisen, der vom MIDI-Code definiert ist, und gibt die Daten nacheinander gemäß einem definierten Tempo als Daten mit digitaler Wellenform aus. Die ausgegebene digitale Wellenform wird vom Lautsprecher 311 über die Analog-Wandlerschaltung 359 und den Verstärker 350a ausgegeben. Klangdaten, die aus Kompressions-Wellenformdaten gebildet werden, wie MPEG3, werden vom Lautsprecher 311 über einen Dekodierprozess und über die Analogwandlerschaltung 359 und den Verstärker 350a ausgegeben. In dieser Ausführungsform werden Zeitinformationen über Schallausgaben vom Musikton-Syntheseabschnitt 357 an einen Sequenzierer 352 eingegeben und treiben eine Vibratoreinheit 354 und eine LED-Einheit 355 synchron mit Musik über eine PWM-Einheit 353 an. Somit wird ein gastfreundlicher Effekt unter Verwendung der Schallausgabe vom Mobiltelefon 1 in Kombination mit Vibration und LED-Beleuchtung noch weiter verstärkt.

(Sensoren und Kameras)

Nachstehend werden nun Sensoren und Kameras erklärt. Die folgenden Sensoren und Kameras sind mit dem Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 verbunden. Ein Teil dieser Sensoren und Kameras dient als Szeneschätzungsinformations-Beschaffungseinheit und als Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit. Eine Fahrzeug-Außenkamera 518 nimmt einen Nutzer auf, der sich einem Fahrzeug nähert, und erhält Gestik und Gesichtsausdruck des Nutzers als statische Bilder und bewegte Bilder. Um den Nutzer zu vergrößern und aufzunehmen, können ein optisches Zoomverfahren mittels einer Zoomlinse und ein digitales Zoomverfahren zum digitalen Vergrößern eines aufgenommenen Bildes zusammen verwendet werden. Ein Infrarotsensor 519 nimmt eine Thermographie gemäß vom Nutzer, der sich dem Fahrzeug nähert, oder vom Gesicht des Nutzers im Fahrzeug abstrahlenden Infrarotstrahlen auf. Der Infrarotsensor 519 dient als Temperaturmessungsabschnitt, wobei es sich um eine Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit handelt, und kann die physische und mentale Befindlichkeit des Nutzers durch Messen einer sich zeitabhängig ändernden Wellenform der Temperatur schätzen.

Ein Besetzungssensor 520 erfasst, ob sich der Nutzer auf einen Sitz gesetzt hat. Der Besetzungssensor 520 kann z.B. einen Kontaktschalter einschließen, der in den Fahrzeugsitz eingebettet ist. Der Besetzungssensor 520 kann eine Kamera einschließen, die den Nutzer aufnimmt, der sich auf den Sitz gesetzt hat. In diesem Fall können der Fall, dass eine Last, bei der es sich nicht um eine Person handelt, wie ein Gepäckstück, auf den Sitz gelegt wird, und der Fall, dass sich eine Person auf den Sitz setzt, voneinander unterschieden werden. Eine selektive Steuerung ist möglich. Beispielsweise wird nur dann, wenn eine Person sich auf den Sitz setzt, die Gastservice-Aktion ausgeführt. Mittels der Kamera kann eine Bewegung des Nutzers, der sich auf den Sitz gesetzt hat, erfasst werden, so dass die Erfassungsinformationen variiert werden können. Um eine Bewegung des Nutzers auf dem Sitz zu erfassen, wird auch ein Verfahren angewendet, bei dem ein Drucksensor, der am Sitz angebracht ist, verwendet wird.

In dieser Ausführungsform wird, wie in 58 dargestellt, gemäß Erfassungsausgaben von Besetzungssensoren 520A, 520B, 520C, die auf einen Sitzabschnitt und einen Lehnenabschnitt des Sitzes verteilt und darin eingebettet sind, eine Änderung der Position des Nutzers (oder des Fahrers) auf dem Sitz als Wellenform erfasst. Die Besetzungssensoren sind Drucksensoren zum Erfassen von Besetzungsdrücken. Genauer ist ein Standardsensor 520A in der Mitte des Rückens eines Nutzers angeordnet, der sich nach vorne blickend gesetzt hat. Die Sensoren für den Sitzabschnitt sind ein linker Sensor 520B, der links vom Standardsensor 520A angeordnet ist, und ein rechter Sensor 520C, der rechts vom Standardsensor 520A angeordnet ist. Der Unterschied zwischen dem Ausgangssignal vom Standardsensor 520A und dem Ausgangssignal vom rechten Sensor 520C und der Unterschied zwischen dem Ausgangssignal vom Standardsensor 520A und dem Ausgangssignal vom linken Sensor 520B werden in Differentialverstärkern 603, 604 berechnet. Die Differentialausgaben werden in einen Differentialverstärker 605 eingegeben, um ein Positionssignal auszugeben. Das Positionsausgangssignal Vout (zweiter Biobefindlichkeitsparameter) ist fast ein Standardwert (hier null V), wenn der Nutzer mit Blick nach vorne sitzt. Wenn die Position sich nach rechts neigt, nimmt das Ausgangssignal vom rechten Sensor 502C zu und das Ausgangssignal vom linken Sensor 520B nimmt ab, so dass das Positionsausgangssignal Vout negativ wird. Wenn die Position sich nach links neigt, wird das Positionsausgangssignal Vout positiv. Die Ausgangssignale vom rechten Sensor 520C und vom linken Sensor 520B werden zum Ausgangssignal des Rücklehnensensors durch die Addierer 601, 602 addiert und als Summenwerte ausgegeben. Unterschiede zwischen den Besetzungspositionssensoren und dem Rückenlehnensensor können ausgegeben werden (in diesem Fall nimmt, wenn der Fahrer nach vorne fällt, ein Ausgangssignal vom Rücklehnensensor ab, und der Unterschied nimmt zu, so dass die Vorwärtsbewegung als große Positionsänderung erfasst wird).

Eine Gesichtskamera 521 nimmt den Gesichtsausdruck des Nutzers, der sich gesetzt hat, auf. Wie in 49 dargestellt, ist die Gesichtskamera 521 z.B. an einem Rückspiegel 331b angebracht und nimmt ein Brustbild des Nutzers (Fahrers), der sich auf den Sitz gesetzt hat, einschließlich des Gesichts von diagonal oben durch einen Frontschirm 337b auf. Ein Bild des Gesichtsabschnitts wird aus dem aufgenommenen Bild extrahiert. Verschiedene Gesichtsausdrücke des Nutzers, in 59 dargestellt, können spezifiziert werden. Eine Ordnung der Gesichtsausdrücke wird gemäß der physischen Befindlichkeit und der mentalen Befindlichkeit bestimmt. Die Gesichtsausdrücke werden mit Punkten in dieser Ordnung versehen (beispielsweise im Falle der mentalen Befindlichkeit steht „1" für stabil, „ 2" für Abgelenktheit und Besorgnis, „ 3" für Erregung und Ärger). Die Gesichtsausdrücke können als diskrete Zahlenparameter (zweite Biobefindlichkeitsparameter) verwendet werden. Die zeitliche Änderung der Gesichtsausdrücke kann als diskrete Wellenformen gemessen werden. Infolgedessen kann gemäß der Wellenformen die mentale oder physische Befindlichkeit geschätzt werden. Aus der Form des Brustbildes einschließlich des Gesichts und der Position des Bildmittelpunkts kann eine Positionsänderung des Fahrers erfasst werden. Das heißt, eine Wellenform der Positionsänderung des Bildmittelpunkts kann als Positionsänderungswellenform verwendet (zweiter Biobefindlichkeitsparameter) werden. Gemäß der Wellenform kann die mentale oder physische Befindlichkeit geschätzt werden. Die Gesichtskamera 521 wird außer als Quelle zum Erhalt von Biobefindlichkeitsinformationen über den Nutzer, die für die Gastservicesteuerung verwendet werden, auch zur Nutzerauthentifizierung mittels Biometrik verwendet. Die Gesichtskamera 521 kann die Ausrichtung der Iris eines Auges vergrößern und erfassen, um die Ausrichtung des Gesichts oder des Auges zu spezifizieren (wenn der Nutzer beispielsweise häufig auf eine Armbanduhr blickt, wird geschätzt, dass der Nutzer unter Zeitdruck steht). Gemäß der zeitlichen Änderung der Wellenform eines Winkels der Augenausrichtung (die Ausrichtung, wenn der Nutzer direkt nach vorne blickt, wird als Standardausrichtung definiert, ein Verschiebungswinkel nach rechts und links in Bezug auf die Standardausrichtung wird als Änderung der Wellenform erfasst) (zweiter Biobefindlichkeitsparameter), wird die Gesichtskamera 521 verwendet, um die physische oder mentale Befindlichkeit des Fahrers zu schätzen. Ein Mikrofon erfasst die Stimme des Nutzers und kann als Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit wirken.

Ein Drucksensor 523 ist in einer Position angeordnet, die vom Nutzer angefasst wird, beispielsweise am Lenkrad oder am Schalthebel, und erfasst den Griff des Nutzers und die Wiederholungsfrequenz des Greifens und Loslassens (Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit). Ein Blutdrucksensor 524 ist an einer vom Nutzer gegriffenen Stelle am Lenkrad des Fahrzeugs angebracht (Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit). Die zeitliche Änderung eines Werts für den Blutdruck, der von einem Blutdrucksensor 524 erfasst wird, wird als Wellenform aufgezeichnet (erster Biobefindlichkeitsparameter). Gemäß der Wellenform wird der Drucksensor 523 verwendet, um die physische und mentale Befindlichkeit des Fahrers zu schätzen. Ein Körpertemperatursensor 525, in 50 dargestellt, schließt einen Temperatursensor ein, der an einer vom Nutzer gegriffenen Stelle am Lenkrad des Fahrzeugs angebracht ist (Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit). Die zeitliche Änderung der Temperatur, die vom Körpertemperatursensor 525 erfasst wird, wird als Wellenform aufgezeichnet (erster Biobefindlichkeitsparameter). Der Körpertemperatursensor 525 wird verwendet, um die physische und mentale Befindlichkeit des Nutzers gemäß der Wellenform zu schätzen. Ein Hautwiderstandssensor 545 ist ein bekannter Sensor, um einen Widerstandswert der Körperoberfläche aufgrund von Schwitzen zu messen, und ist, wie in 50 dargestellt, an einer vom Nutzer gegriffenen Stelle am Lenkrad des Fahrzeugs angebracht. Die zeitliche Änderung des Hautwiderstandswerts, der vom Hautwiderstandssensor 545 erfasst wird, wird als Wellenform aufgezeichnet (erster Biobefindlichkeitsparameter). Der Hautwiderstandssensor 545 wird verwendet, um die physische oder mentale Befindlichkeit des Fahrers gemäß der Wellenform zu schätzen.

Eine Retinakamera 526 nimmt ein Retinabild auf, das für die Nutzerauthentifizierung anhand von Biometrik verwendet wird. Eine Iriskamera 527, in 49 dargestellt, ist z.B. an einem Rückspiegel 331b angebracht und nimmt ein Bild der Iris des Nutzers auf. Diese Iris wird für die Nutzerauthentifizierung anhand von Biometrik verwendet. Wenn ein Bild der Iris verwendet wird, werden die Eigenschaften des Musters und der Farbe der Iris für die Verifizierung und Authentifizierung verwendet. Genauer ist ein Muster der Iris ein erworbenes Element und hat einen geringeren genetischen Einfluss. Selbst eineiige Zwillinge weisen erheblich unterschiedliche Irisse auf. Somit können anhand der Iris zuverlässige Identifikationen erreicht werden. Anhand der Identifizierung mittels Irismustern wird die Erkennung und Verifizierung schnell durchgeführt, wobei der Anteil an falschen Personenerkennungen niedrig ist. Gemäß einer zeitlichen Änderung der Größe einer Pupille des Fahrers, die von der Iriskamera aufgenommen wurde (zweiter Biobefindlichkeitsparameter), kann die physische oder mentale Befindlichkeit geschätzt werden. Eine Venenkamera 528 nimmt ein Venenbild des Nutzers auf, das für die Nutzeridentifizierung anhand von Biometrik verwendet wird. Ein Unterstüzungs-Türschalter 537 erfasst die Öffnung und Schließung der Tür und wird als Szeneschätzungsinformations-Beschaffungseinheit verwendet, um einen Wechsel zu einer Szene zu erfassen, wo in das Fahrzeug eingestiegen wird und zu einer Szene, wo aus dem Fahrzeug ausgestiegen wird.

Ein Ausgangssignal eines Zündschalters 538 zum Erfassen eines Motorstarts wird abgezweigt und in den Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 eingegeben. Ein Beleuchtungssensor 539 zum Erfassen der Lichtstärke innerhalb eines Fahrzeugs und ein Schalldrucksensor 540 zum Messen des Schallpegels innerhalb eines Fahrzeugs sind mit dem Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 verbunden.

Ein Eingabeabschnitt 529, der z.B. ein Touch Panel einschließt (der ein Touch Panel verwenden kann, das auf den Monitor des Fahrzeug-Navigationssystems 534 gesetzt ist: in diesem Fall werden Eingabeinformationen von Gastservice-Steuerabschnitt 3 zum Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 gesendet), sowie eine Speichereinrichtung 535, die z.B. einen Hard Disk Drive einschließt, der als Gastservice-Betriebsinformations-Speichereinheit dient, sind mit dem Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 verbunden.

Andererseits sind ein GPS 533 zum Erhalten von Fahrzeug-Positionsinformationen (auch im Fahrzeug-Navigationssystem 534 genutzt), ein Bremsensensor 530, ein Fahrzeug-Geschwindigkeitssensor 531, ein Beschleunigungssensor 532 und ein Lenkradwinkel-Sensor 547 mit dem Gastservice-Steuerabschnitt 3 verbunden.

Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 ermittelt Biobefindlichkeitsinformationen über den Nutzer einschließlich der Disposition, der mentalen Befindlichkeit und der physischen Befindlichkeit des Nutzers aus Erfassungsinformationen von einem oder zwei der Sensoren und Kameras 518 bis 528. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 bestimmt gemäß dem Inhalt dieser Informationen, welche Gastservice-Aktion in der Gastservice-Aktionsvorrichtung ausgeführt wird, und befiehlt dem Gastservice-Steuerabschnitt 3, die bestimmte Gastservice-Aktion auszuführen. Der Gastservice-Steuerabschnitt 3 empfängt den Befehl, die Gastservice-Aktionseinrichtungen 502 bis 517, 534, 541, 548, 549, 550, 551, 552 und 1001B zu veranlassen, die Gastservice-Aktion auszuführen. Das heißt, der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 und der Gastservice-Steuerabschnitt 3 wirken zusammen, um die Funktion der Gastservice-Aktionseinrichtungen 502 bis 507, 534, 541, 548, 549, 550, 551, 552 und 1001B gemäß den erhaltenen Biobefindlichkeitsinformationen über den Nutzer zu ändern. Eine Funkkommunikationseinrichtung 4, die eine Fahrzeug-Kommunikationseinheit (Host-Kommunikationseinheit bildet) ist mit dem Gastservice-Steuerabschnitt 3 verbunden. Die Funkkommunikationseinrichtung 4 kommuniziert über das Nutzerendgerät (das Mobiltelefon) 1 und das Funkkommunikationsnetz 1170 (15).

(Fahrzeug-Audiosystem)

Nachstehend wird nun ein Fahrzeug-Audiosystem beschrieben. Ein Bedienabschnitt 515d (17), der manuell vom Nutzer bedient wird, ist für das Fahrzeug-Audiosystem 515 bereitgestellt. Ausgewählte Musikdaten werden vom Bedienabschnitt 515d eingegeben, um gewünschte Musikquellendaten auszulesen und um die Musik zu spielen. Ein Volumen/Ton-Steuersignal vom Bedienabschnitt 515d wird in den Vorverstärker 515g eingegeben. Diese ausgewählten Musikdaten werden vom Schnittstellenabschnitt 515a über den Gastservice-Steuerabschnitt 3 zum Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 gesendet und als Musikwahl-Verlaufsdaten 403 der Speichereinrichtung 535, die mit dem Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 verbunden ist, gesammelt. Gemäß den gesammelten Musikwahl-Verlaufsdaten 403 wird das nachstehend genannte Nutzerdispositions-Bestimmungsverfahren durchgeführt (d.h. der Bedienabschnitt 515 des Fahrzeug-Audiosystems bildet eine Funktion der Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit).

18 zeigt ein Beispiel für eine Datenbankstruktur der Musikquellendaten. Die Musikquellendaten (MPEG3 oder MIDI) sind in der Datenbank entsprechend den Lied-IDs, den Liednamen und den Genre-Codes gespeichert. In allen Musikquellendaten sind ein Dispositionstyp-Code, der einen Dispositionstyp (z.B. „aktiv", „sanft", „dekadent", „physisch", „intelligent" oder „romantisch"), einen Alters-Code („Kleinkind", „Kind", Jugendlicher", „jung", „mittleres Alter", „erwachsen", „reifes Alter", „alt" oder altersunabhängig"), und ein Geschlechter-Code („männlich", „weiblich" oder „geschlechtsunabhängig") für den Nutzer, der das Lied ausgewählt hat, anzeigt, gespeichert. Der Dispositionstyp-Code ist ein Stück der Nutzerdispositions-Spezifizierungsinformationen. Der Alters-Code und der Geschlechter-Code sind Unterklassifikationen, die nichts mit der Disposition zu tun haben. Selbst wenn die Disposition eines Nutzers spezifiziert werden kann, ist eine Musikquelle, die für das Alter und Geschlecht des Nutzers unpassend ist, nicht wirksam, um den Nutzer einen Gastservice zu bieten. Um die dem Nutzer bereitgestellte Musikquelle geeignet zu spezifizieren, ist die oben genannte Unterklassifizierung wirksam.

Der Liedmodus-Code entspricht den jeweiligen Musikquellendaten und ist in diesen hinterlegt. Der Liedmodus zeigt die Beziehung zwischen der mentalen und physischen Befindlichkeit des Nutzers, der das Lied ausgewählt hat, und dem Lied. In dieser Ausführungsform werden die Lied-Codes in „aufheiternd", „erfrischend", „mild und tröstend", „heilend und α-Welle" usw. eingeteilt. Da der Dispositions-Code, der Alters-Code, der Geschlechter-Code, der Genre-Code und der Liedmodus-Code die Daten sind, auf die zurückgegriffen wird, wenn ein Gastservice-Inhalt, der für den einzelnen Nutzer eindeutig ist, ausgewählt wird, werden diese Codes kollektiv als Gastservice-Bezugsdaten bezeichnet.

81 zeigt den Inhalt der Zieldatenbank 21d, die in dem Autonavigationssystem 534 verwendet wird. Ebenso wie in der oben genannten Musikquellen-Datenbank werden Positionsinformationen über jedes Ziel mit einer ID zur Identifizierung jedes Ziels, und mit Klassifizierungsinformationen, die aus den gleichen Gastservice-Bezugsdaten wie die Musikquellen-Datenbank bestehen, versehen. In den Klassifizierungsinformationen sind ein Dispositionstyp-Code, ein Alters-Code und ein Geschlechts-Code fast die gleichen wie in der Musikquellendatenbank. Es folgen einige Erklärungen. Für einen Nutzer, der ein Ziel auswählt, sind geschätzte Codes ein Dispositionstyp (z.B. „aktiv", sanft" optimistisch" pessimistisch" dekadent" physisch" intelligent" oder „romantisch"), ein Alters-Code (z.B. „Kleinkind", „Kind", „Teen", „Jung", „Mittleren Alters", „Senior", „Fortgeschrittenen Alters", „Alt" oder „altersunabhängig") und ein Geschlechts-Code („männlich", „weiblich" und „geschlechtsunabhängig"), die mit den Positionsinformationen zur Speicherung in Entsprechung gebracht werden. Der Dispositionstyp-Code beinhaltet Informationen, die die Disposition des Nutzers spezifizieren. Der Alters-Code und der Geschlechts-Code sind Unterklassifikationen, die nicht von der Disposition abhängen. Auch wenn eine Disposition des Nutzers spezifiziert werden kann, ist ein Ziel, das für das Alter oder das Geschlecht des Nutzers nicht geeignet ist, nicht geeignet, um einen „Gastservice" zu bieten, der den Nutzer unterhält. Um die Eignung des Ziels, das dem Nutzer vorgeschlagen werden soll, zu bestimmen, sind die oben genannten Unterklassifikationen geeignet.

Die Genre-Codes werden verwendet, um Zieleinrichtungen entsprechend der Art der Einrichtungen zu klassifizieren. Die Genre-Codes schließen z.B. „Gaststätte", „Vergnügungsanlage", „Park", „Übernachtungsgelegenheit", „Raststätte", „Minimarkt" und „Supermarkt" ein. Einrichtungen wie „Gaststätte", „Raststätte", „Minimarkt" und „Supermarkt" sind als Einrichtungen definiert, wo man essen kann.

Jeder Genre-Code hat geeignete Unterklassifizierungs-Codes. Im Hinblick auf den „Gastservice"-Effekt werden Typen für die Unterklassifizierungs-Codes für „Gaststätte" definiert, um ein Ziel auszuwählen, das auf die physischen oder mentalen Befindlichkeiten des Nutzers bezogen ist. Eine Gaststätte, die von einem Nutzer (insbesondere einem jungen oder mittelalten Nutzer) ausgewählt werden soll, der in guter physischer Verfassung ist und einen guten Appetit hat, wird mit einem Unterklassifizierungs-Code („üppig") für die Priorisierung eines Sättigungsgefühls versehen. Eine Gaststätte, die von einem Nutzer (insbesondere einer Frau) ausgewählt werden soll, der nicht in guter physischer Verfassung ist und nur wenig Appetit hat, wird mit einem Unterklassifizierungs-Code („leicht") für die Priorisierung von leichten Mahlzeiten versehen. Eine Gaststätte, die z.B. von einem Nutzer ausgewählt werden soll, der müde ist und einen Ortswechsel braucht, oder von einem Paar, das an einen Ort mit Atmosphäre gehen will, wird mit einem Unterklassifizierungs-Code („schick") für die Priorisierung einer angenehmen Essensumgebung versehen.

Zusätzlich zu der Priorität des „Gastservice"-Effekts werden Unterklassifizierungen aufgrund von allgemeinen Essenstypen („Japanisches Essen wie Sushi", „Chinesisches Essen wie chinesische Nudelsuppen" und „Westliches Essen, wie Curry") vergeben und können passend ausgewählt werden.

Dagegen sind Unterklassifizierungen aufgrund von Unterhaltungsserviceeinrichtungen, wie Vergnügungsanlagen (oder Sehenswürdigkeiten) und Parks so definiert, dass ein Ziel entsprechend den physischen und mentalen Befindlichkeiten eines Nutzers ausgewählt werden kann. Es folgen einige Beispiele. Eine Einrichtung, die von einem Nutzer (insbesondere einem jungen oder mittelalten Nutzer) ausgewählt werden soll, der einen fröhlichen und aktiven Service braucht, wird mit einem Unterklassifizierungs-Code („energiegeladener Ort") zur Priorisierung von physischer oder mentaler Lockerung versehen. Eine Einrichtung, die von einem Nutzer (insbesondere einer Frau) ausgewählt werden soll, der nicht in guter Verfassung ist oder der müde ist, wird mit einem Unterklassifizierungs-Code („entspannend und beruhigend") versehen, um die Begrenzung des Verlusts von körperlicher Kraft zu priorisieren. Eine Einrichtung, die von einem Paar ausgewählt werden soll (insbesondere von Frauen), das an einen Ort mit Atmosphäre gehen will, wird mit einem Unterklassifizierungs-Code („auf Paare ausgerichteter Ort") für die Priorisierung der Atmosphäre versehen.

Dagegen wird der Genre-Code „Raststätte" mit Unterklassifizierungen „Service-Bereich", „Parkplatz", „Pannendienst" und „Drive-in" versehen.

(Szenen)

Nachstehend werden nun Szenen erläutert. Im ROM (oder in der Speichereinrichtung 535) des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2 von 1 ist, wie in 2 dargestellt, eine Gastservice-Bestimmungstabelle 360 zum Speichern von Gastservice-Inhalten für jede Szene hinterlegt. In dieser Ausführungsform sind eine Annäherungsszene SCN1, eine Einstiegsszene SCN2, eine Vorbereitungsszene SCN3, eine Fahrt/Aufenthalts-Szene SCN4, eine Ausstiegsszene SCN5 und eine Entfernungsszene SCN6 in dieser Reihenfolge nacheinander festgesetzt. In jeder Szene sind fünf Gastservice-Genres (ST) gesetzt. In jedem Genre werden ein oder mehrer Gastservice-Themen (OBJ) gesetzt. Das Genre überwacht mehrere Themen in jeder Szene und gehört im weiten Sinn zum „Themen"-Konzept.

Um die Annäherungsszene wie später beschrieben zu spezifizieren, spezifizieren das GPS 554 eines Nutzers und das GPS 533 eines Fahrzeugs den relativen Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem Nutzer außerhalb des Fahrzeugs und eine Änderung des Abstands, um zu erfassen, dass der Nutzer sich weiter als bis auf einen vorgegebenen Abstand genähert hat. Die Einstiegs- und Ausstiegsszenen werden gemäß einer Türöffnungs-Erfassungsausgabe des Türunterstüzungsschalters 537 spezifiziert. Da die Einstiegsszene oder die Ausstiegsszene nicht lediglich anhand der Türöffnungsinformationen spezifiziert werden kann, ist ein Szene-Flag 350 im RAM des Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 als Speichereinheit für die Spezifizierungsinformationen der aktuellen Szene bereitgestellt, wie in 5 dargestellt. Das Szene-Flag 350 weist für jede Szene ein entsprechendes Szene-Flag auf. In jeder Szene, deren Ankunftsordnung in der Zeitfolge bestimmt wird, wird das Flag, das der Szene entspricht, auf „kommend" gesetzt (Flag-Wert 1). Im Szene-Flag 350 kann spezifiziert werden, welche Szene abläuft, um das letzte Flag mit dem Wert „1" (das letzte der Flag-Reihe „1") zu spezifizieren.

Die Vorbereitungsszene und die Fahrt/Aufenthalt-Szene werden aufgrund dessen spezifiziert, ob der Besetzungssensor einen Nutzer erfasst. Der Zeitraum von dem Zeitpunkt, zu dem der Nutzer in das Fahrzeug einsteigt, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Nutzer einen Zündschalter 538 einschaltet, oder der Zeitraum, bis der Nutzer über einen vorgegebenen Zeitraum gesessen ist, obwohl der Zündschalter 538 nicht eingeschaltet wurde, wird als Vorbereitungsszene erkannt. Der Wechsel in die Entfernungsszene wird erkannt, wenn der Türunterstüzungsschalter 537 erfasst, dass die Tür nach der Ausstiegsszene geschlossen wird.

Die Gastservice-Aktion in jedem Thema wird von einer Aktionssteueranwendung der entsprechenden Gastservice-Aktionseinrichtung gesteuert. Wie in 6 dargestellt, sind die Aktionssteueranwendungen im ROM (oder in der Speichereinrichtung 535) des Gastservice-Steuerabschnitts 3 in Form der Themenanwendungsbibliothek 351 hinterlegt. Das im Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 bestimmte Thema wird dem Gastservice-Steuerabschnitt 3 mitgeteilt, wo die Aktionssteuerungsanwendung für das entsprechende Thema ausgelesen und ausgeführt wird. Wenn die Aktionssteueranwendung durchgeführt wird, wird eine Nutzungspriorität von mehreren Gastservice-Aktionen, die in jedem Gastservice-Thema überwacht werden, abhängig davon bestimmt, welchen Gastservice-Grad ein Nutzer wünscht. In jedem Thema (oder jeder Szene) wird die Gastservice-Aktion aus den vorbereiteten Gastservice-Aktionen in der gewünschten Prioritätsreihenfolge ausgewählt. Genauer werden, wie in den 7A bis 13B dargestellt (später genannt), Funktionsauswahltabellen 371, 372, welche eine Aktionspriorität (je höher die Zahl ist, desto höher ist die Priorität) für jede Aktionsaufgabe definieren, die gemäß einem Störungstyp bestimmt wird, für jedes Gastservice-Thema vorbereitet und im ROM des Gastservice-Steuerabschnitts 3 hinterlegt. Das heißt, die Funktionsauswahltabellen 371, 372 spezifizieren die mehreren Gastservice-Aktionseinrichtungen, die in den einzelnen Szenen anwendbar sind, und zeigen die Beziehung zwischen der Störung eines Nutzers und der Gastservice-Aktionseinrichtung, die entsprechend der Störung vorzugsweise verwendet wird.

(Aktionen des Fahrzeugnutzer-Gastservice-Systems)

Nachstehend werden nun die Funktionen eines Fahrzeugnutzer-Gastservice-Systems 100 (im folgenden einfach „System" genannt) erläutert. Die 46 bis 48 zeigen skizzenhaft einen Gesamt-Algorithmus einer Reihe von Verfahren von der Gastservice-Bestimmung bis zur Durchführung der Gastservice-Aktion (diese drei Zeichnungen müssen als eine Zeichnung gelesen werden, indem man die Nummern in den Kreisen als Verbindungsstellen liest). Ein Haupt-Gastserviceverfahren beinhaltet „Objektschätzung (δ1)", „Dispositionsabstimmung (δ2)", „Befindlichkeitsabstimmung (δ3)", „Darstellungsantwort (δ4), „Funktionsauswahl (δ5)", „Antrieb (δ6)" und „Befindlichkeitsbestätigung (δ7)".

Die 46 bis 48 werden hier komplementär erläutert, damit die Figuren besser verstanden werden, wie folgt.

  • – Szenenschätzung γ1
    Es wird spezifiziert, ob gerade die Annäherungsszene, die Türöffnungsszene, die Einstiegsszene oder dergleichen abläuft.
  • – Störung (Thema) ε1
    Es wird ein Gegenstand der entsprechenden Störung gesetzt, aber nicht für die Erfassung verwendet.
    „Sicherheit", „Unbeschwertheit" und „Komfort" werden zu jeder Szene hinzugefügt. Die Anforderung, wann eine Störung auftritt, wird verwendet, um Störungen in Bezug auf die Anforderung zu extrahieren. Dieser Algorithmus quantifiziert die Antworten auf die Störungen.
  • – Dispositionsbestimmung β4
    Es wird extrahiert, was der Nutzer als wichtig erachtet, um die Wertvorstellungen des Nutzers zu bestimmen.
  • – Dispositionsspezifizierung γ2
    Es werden entsprechend der Disposition geeignete Werte gesetzt. Es werden die Darstellungen für Sicherheit, Unbeschwertheit und Komfort gesetzt. Jedes Detail hinsichtlich Sicherheit, Unbeschwertheit, Komfort und Komfort wird gewichtet. Die Priorität für die Sicherheit, Unbeschwertheit und den Komfort werden in dieser Reihenfolge festgelegt.
  • – Dispositionsabstimmung δ2
    Beispielsweise wird rotes Licht für eine Person des Typs A verwendet.
  • – Einschätzung der physischen/mentalen Befindlichkeit β5
    Die physische/mentale Befindlichkeit eines Nutzers wird aus einer Eingabe in eine Schnittstelle, einem Attribut und einer Änderung der Vitalreaktion als Antwort auf eine Störung spezifiziert. Die mentalen/physischen Faktoren werden gemäß einem Beitragsverhältnis getrennt.
  • – Spezifizierung der mentalen Befindlichkeit γ3
    Die Frequenz wird gemäß der mentalen Befindlichkeit verändert. Beispielsweise wird im Falle der Erregung ein Wechsel zu blauem Licht vorgenommen. Der mentale Stresswiderstand wird gemäß einem geeigneten Wert bestimmt, der der mentalen Befindlichkeit entspricht.
  • – Spezifizierung der physischen Befindlichkeit γ4
    Der physische Stresswiderstand wird gemäß einem geeigneten Wert, der der physischen Befindlichkeit entspricht, bestimmt. Die Amplitude wird gemäß der physischen Befindlichkeit verändert. Die Stimulierung wird verringert, wenn die physische Befindlichkeit sich verschlechtert.
  • – Tabelle ε4
    Die Frequenz ist ein voreingestellter Wert. Alle Darstellungen werden gemäß einer Amplitude (Stärke) und einer Frequenz (Änderungsverhältnis) durchgeführt.
    Ein Zielwert wird gemäß den Befindlichkeiten bestimmt. Die physische Befindlichkeit wird von einem Peak der Eingabe dargestellt. Die mentale Befindlichkeit wird von einer Frequenz/Wellenlänge dargestellt.
  • – Befindlichkeitsschätzung β6
    Die Stimulierung, die direkt von einem Nutzer erkannt wird, wird spezifiziert.
  • – Störungsschätzung γ6
    Die Störungsstimulation wird auf einen Zahlenwert gesetzt, der mit einem geeigneten Wert vergleichbar ist, der aus „Disposition" und „Befindlichkeiten" erhalten wurde. Typ und Stärke der Störung werden bestimmt.
  • – Darstellungsantwort δ4
    Der Unterschied zwischen einem Zielwert und einer Störung, die Reihenfolge und der Steuerungsumfang für die Steuerung von Sicherheit, Unbeschwertheit und Komfort werden bestimmt.
  • – Raumschätzung β7
    Die indirekte Stimulierung wird spezifiziert. Ein Hindernis wird spezifiziert. Bedrückung, Befremdung und so weiter werden spezifiziert.
  • – Fahrzeugverschlechterung β8
    Es wird eine Auto-Fehlersuche durchgeführt.
  • – Abstimmung der mentalen Befindlichkeit γ7
    Es wird bestimmt, ob die ausgewählte Funktion mit den Interessen eines Nutzers übereinstimmt. NG/OK usw. wird aus einer Bewertung der vom Nutzer ausgewählten Funktion extrahiert und von Informationen über den Geschmack des Nutzers reflektiert.
  • – Physische Wirkung γ8
    Die physische Wirkung γ8 wird von der Bestimmung, ob die Funktion normal ist, reflektiert.
  • – Favorit ε5
    Voreinstellungen werden für die ausgewählten Funktionen eingesetzt.
  • – Funktionsauswahl δ5
    Die Funktionen werden geordnet. Die Funktionen werden in absteigender Gradordnung nach ihren Wirkungen ausgewählt. Die Auswahl reflektiert den Geschmack eines Nutzers und ob die Funktionen normal sind.
  • – Antreiben δ6
    Es wird eine Darstellung erstellt, die sich für ein Bild des Fahrzeugs eignet (das Bild ist ein Favorit des Nutzers). Es wird angenommen, dass das Bild eine Schule für eine Teezeremonie ist".

Wie in 46 dargestellt, wird zuerst in einer „Objekteinschätzung (δ1)", eine aktuelle Szene in einer Nutzerpositionserfassung (β1) und einer Nutzerbewegungserfassung (β2) geschätzt. Die Nutzerpositionserfassung (β1) wird durch Erkennen und Spezifizieren einer Beziehung (α1) zwischen einem Nutzer und einem Fahrzeug durchgeführt. In dieser Ausführungsform wird eine Annäherungsrichtung (α2) des Nutzers gemeinsam berücksichtigt. Grundsätzlich wird die Nutzerbewegungserfassung (β2) mittels der Ausgangssignale von Sensoren (der Szeneeinschätzungs-Informationsbeschaffungseinheit) zum Erfassen von Bewegungen, die eindeutig definiert sind, um Szenen zu erfassen, durchgeführt, wie das Öffnen und Schließen der Tür und das sich Setzen auf einen Sitz (α6). Ebenso wie die Erfassung eines Wechsels von der Vorbereitungsszene zur Fahrt/Aufenthalt-Szene mittels einer Sitzdauer wird die Dauer einer bestimmten Bewegung (α7) berücksichtigt.

3 ist ein Ablaufschema, das den Ablauf eines Verfahrens zum Bestimmen der Szene darstellt. Das Verfahren wird wiederholt in einem vorgegebenen Zyklus durchgeführt, während das Fahrzeug benutzt wird. Zuerst wird in S1 das Szene-Flag 350 von 5 gelesen. In S2, S5, S8, S12, S16 und S20 wird aus dem Zustand des Szene-Flags 350 bestimmt, welche Szene gerade abläuft. Im Szene-Flag 350 sind Flags von einem Flag einer in der zeitlichen Reihenfolge vorangehenden Szene gesetzt. Ein Flag einer nachfolgenden Szene wird nicht gesetzt, indem man einfach das Flag der vorangehenden Szene umgeht.

In S2 bis S4 wird die Annäherungsszene spezifiziert. Zuerst wird in S2 bestätigt, dass ein Flag SCN1 der Annäherungsszene nicht auf „1" steht (d.h. die Annäherungsszene läuft gerade nicht ab). In S3 wird aus den Positionsinformationen, die vom Fahrzeug-GPS 533 (1) und vom Nutzer-GPS 554 (Mobiltelefon 1: 15) spezifiziert werden, bestimmt, ob sich der Nutzer innerhalb eines vorgegebenen Abstands (beispielsweise 50 m oder weniger) dem Fahrzeug nähert. Wenn der Nutzer sich innerhalb des vorgegebenen Abstands nähert, wird bestimmt, dass ein Wechsel zur Annäherungsszene durchgeführt wurde, und SCN1 wird in S4 auf „1" gesetzt.

In S5 bis S7 wird die Einstiegsszene spezifiziert. In S5 wird bestätigt, dass ein Flag SCN2 der Einstiegsszene nicht auf „1" steht. In S6 wird aus Eingabeinformationen vom Türunterstüzungsschalter 537 bestimmt, ob die Tür geöffnet ist. Wenn die Tür geöffnet ist, wird bestimmt, dass ein Wechsel zur Einstiegsszene durchgeführt wurde, und SCN2 wird in S7 auf „1" gesetzt. Da die aktuelle Szenen SCN = 1 ist, d.h. als Annäherungsszene bestätigt ist, kann leicht bestimmt werden, dass das Öffnen der Tür in dieser Situation zum Einsteigen durchgeführt wird.

In der Annäherungsszene und der Einstiegsszene kann, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert, um einzusteigen und das Fahrzeug zu fahren, die Gastservice-Aktion unter der Vorraussetzung durchgeführt werden, dass der Nutzer in das Fahrzeug steigt, wie oben beschrieben. Der Nutzer kann sich dem Fahrzeug z.B. nähern, um sich zu vergewissern, dass er einen Gegenstand im Fahrzeug zurückgelassen hat, nicht, um einzusteigen und das Fahrzeug zu fahren. In diesem Fall nähert sich der Nutzer zwar dem Fahrzeug, aber der Nutzer wird sich möglicherweise über einen längeren Zeitraum nicht bewegen, um in das Fahrzeug einzusteigen (beispielsweise blickt der Nutzer nur in das Fahrzeug, oder der Nutzer bewegt sich nicht, während er den Türgriff umfasst hält, und der Nutzer beginnt nicht, die Tür zu öffnen). Beim Wechsel von der vorangehenden Szene zur nachfolgenden Szene wird eine Stimme, die nach dem Ziel des Nutzers in der folgenden Szene fragt, z.B. über einen Lautsprecher ausgegeben. Entsprechend den Antwortinformationen (Spracheingabe über ein Mikrofon) auf die Frage vom Nutzer kann in der folgenden Szene eine Gastservice-Aktion ausgeführt werden. Ein Beispiel ist nachstehend angegeben.

Wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert und vor der Tür stehen bleibt und sich nicht bewegt, geht der Gastservice-Steuerabschnitt im Gastservice-Steuerverfahren bis unmittelbar vor den Wechsel zur Einstiegsszene vor. Wenn der Nutzer die Tür über einen vorgegebenen Zeitraum nicht öffnet, wird eine Frage wie „Möchten Sie nicht einsteigen? Ich bin enttäuscht" von einem Lautsprecher, der vom Fahrzeug nach außen gerichtet ist, ausgegeben. Der Nutzer antwortet „Ich suche nur etwas, das ich verloren habe. Ich komme zurück. Sei nicht enttäuscht." Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt analysiert den Inhalt der Antwort und startet das Gastservice-Aktionsmodul, um einen verloren Gegenstand als Antwort auf das Schlüsselwort „verloren" zu bestätigen. Beispielsweise wird zusammen mit einer Nachricht wie „Schauen Sie innen nach. Ich schalte die Innenbeleuchtung ein" die Innenbeleuchtung des Fahrzeugs heller eingeschaltet als normalerweise. Das Fenster wird vom elektrischen Fensterbetätigungsmechanismus geöffnet, so dass das Innere des Fahrzeugs leicht zu überprüfen ist.

In S8 bis S11 wird die Vorbereitungsszene spezifiziert. In S8 wird bestätigt, dass das Flag SCN3 für die Vorbereitungsszene nicht auf „1" steht. In S9 wird anhand der Eingabeinformationen vom Besetzungssensor 520 bestimmt, ob der Nutzer auf dem Sitz sitzt. Wenn erfasst wird, dass der Nutzer auf dem Sitz sitzt, wird bestimmt, dass zur Vorbereitungsszene gewechselt wurde, und SCN3 wird in S10 auf „1" gesetzt. In dieser Situation wird nur erfasst, ob das Einnehmen des Sitzes abgeschlossen wurde. In S11 startet ein Besetzungszeitnehmer, der verwendet wird, um den Wechsel zur Fahrt/Aufenthalt-Szene zu bestimmen.

In S12 bis S15 wird die Fahrt/Aufenthalt-Szene spezifiziert. In S12 wird bestätigt, dass ein Flag SCN4 für die Fahrt/Aufenthalt-Szene nicht auf „1" steht, und es wird gemäß den Eingabeinformationen vom Zündschalter 538 bestimmt, ob der Nutzer den Motor startet. Wenn der Motor startet, wird sofort zur Fahrt/Aufenthalt-Szene gewechselt. Das Verfahren springt zu S15, um SCN4 auf „1" zu setzen. Selbst wenn der Motor nicht startet, aber wenn der Besetzungs-Zeitnehmer eine vorgegebene Zeit (t1) überschreitet, wird bestimmt, dass der Nutzer eingestiegen ist und sich im Fahrzeug aufhält (z.B. für einen anderen Zweck als das Fahren). Das Verfahren geht zu S15 über, um SCN4 auf „1" zu setzen (wenn t1 nicht abläuft, überspringt das Verfahren S15, um die Vorbereitungsszene fortzusetzen).

In S16 bis S19 wird die Ausstiegsszene spezifiziert. In S16 wird bestätigt, dass ein Flag SCN5 für die Ausstiegsszene nicht auf „1" steht. In S17 wird gemäß den Eingabeinformationen vom Zündschalter 538 bestimmt, ob der Nutzer den Motor anhält. Wenn der Motor angehalten wird, geht das Verfahren zu S18 über. Es wird gemäß den Eingabeinformationen vom Türunterstüzungsschalter 537 bestimmt, ob der Nutzer die Tür öffnet. Wenn die Tür geöffnet wird, wird bestimmt, dass ein Wechsel zur Ausstiegsszene stattgefunden hat. In S19 wird SCN5 auf „1" gesetzt.

In S20 bis S23 wird die Entfernungsszene spezifiziert. In S20 wird bestätigt, dass ein Flag SCN6 für die Entfernungsszene nicht auf „1" steht. In S21 wird gemäß dem Zündschalter 538 und den eingegebenen Informationen über den Besetzungssensor 520 bestimmt, ob der Nutzer die Tür schließt, während er den Sitz verlässt. Wenn Ja, geht das Verfahren zu S22 über, um SCN6 auf „1" zu setzen. In S23 wird der Ausstiegszeitnehmer gestartet. In S20 geht das Verfahren zu S24 oder darüber hinaus, wenn SCN6 auf 1 steht (wenn die Entfernungsszene abläuft). Die Zeit t2, die für das Gastserviceverfahren in der Ausstiegsszene erforderlich ist, wird vom Ausstiegs-Zeitnehmer gemessen. Wenn t2 in S24 bereits abgelaufen ist, wird ein Szene-Flag für das nächste Gastserviceverfahren gesetzt. In S26 werden der Besetzungszeitnehmer und der Ausstiegszeitnehmer zurückgesetzt.

Zurück zu 46 – wenn die Szene in γ1 bestimmt wird, wird der Gastservice-Inhalt der Szene bestimmt. Diese Bestimmung wird mit Bezug auf die Gastservice-Bestimmungstabelle 360 in 2 durchgeführt. Wie oben beschrieben, werden mehrere Gastservice-Genres in den einzelnen Szenen gesetzt, und verzweigte Gastservice-Themen werden in jedem Genre gesetzt. Wie oben beschrieben, werden verschiedene Genres und Gastservice-Themen angesichts der Richtung des Gastservice, der von einem Nutzer benötigt wird, gesetzt. Beispielsweise verlangt der Nutzer „Sicherheit", „Unbeschwertheit" und „Komfort" bei der Benutzung des Fahrzeugs. Wenn die Forderung aufgrund irgendeines Faktors nicht erfüllt wird, wird der Faktor als Störung spezifiziert. Das Endziel des Systems ist, dass eine Antwort, d.h. eine Gastservice-Aktion, auf die Störung angewendet wird, um die genannten Forderungen zu erfüllen. Entsprechend der Art der Störung werden die Gastservice-Genres und Gastservice-Themen definiert. Die Genres werden gemäß den „Störungen" definiert, die häufig in jeder Szene auftreten. Genauer werden ST1 zum Aufmuntern des Nutzers; ST2 zum Entspannen des Nutzers und um dafür zu sorgen, dass sich der Nutzer unbeschwert fühlt, ST3, um Besorgtheit und Spannung zu beseitigen; S4 zum Verringern der physischen Belastung des Nutzers und ST5, um den Nutzer entsprechend der physischen Befindlichkeit des Nutzers angemessen zu unterstützen, als Genres eingestellt.

In 2 werden Gastservice-Themen, die zum Erwartungs-/Aufmunterungs-Genre ST1 und zum Entspannungs-/Lockerungs-Genre ST2 gehören, abwechselnd ausgewählt (es wird immer nur eines dieser Genres ausgewählt), je nach Disposition und mentaler Befindlichkeit des Nutzers. Die Gastservice-Themen von den anderen Genres außer ST1 und ST2 werden in den einzelnen Szenen gleichzeitig ausgewählt. Die Gastservice-Aktionen, die zu den Themen gehören, werden in der entsprechenden Szene parallel ausgeführt.

Dagegen werden in den Szenen unterschiedliche Gastservice-Themen, die zu jedem Genre gehören, gesetzt. Die Themen der Genres in jeder Szene sind in 2 dargestellt. Einige Themen werden über mehrere Szenen hinweg gesetzt. Beispielsweise werden OBJ331 „Ich möchte die Lage des Ziels wissen" über die Vorbereitungs- und Fahrt/Aufenthalt-Szenen hinweg gesetzt.

Die Gastservice-Bestimmungstabelle 360 wird gemäß einem in 4 dargestellten Ablauf verwendet (dies ist der Hauptabschnitt, der aus den in δ1 bis δ6 von 46 bis 48 dargestellten Haupt-Gastserviceverfahren extrahiert wurde). In S101 wird das Szene-Flag gelesen. In S102 wird spezifiziert, welche Szene gerade abläuft. In S103 werden die Gastservice-Themen entsprechend der spezifizierten Szene gelesen. Die Gastservice-Aktionen (Gastservice-Aktionseinrichtungen), die zu den Themen gehören, werden mit Bezug auf die Funktionsauswahltabellen 371, 372, die in den 7A bis 13B erläutert sind, ausgewählt. In S105 werden die Gastservice-Anwendungen für die Durchführung der extrahierten Funktionen tatsächlich aus der Themenanwendungsbibliothek 351 von 6 ausgewählt.

Zurück zu 46 – als Kompensationsgrößen für den Fall der Spezifizierung einer Szene können eine Erfassung des Aussehens des Nutzers (α3: beispielsweise kann im Fall einer Annäherung das Aussehen von einem Bild des Nutzers, das mittels der Fahrzeug-Außenkamera 518 aufgenommen wird, erfasst werden (1)), eine Gegenstandserfassung (α4: beispielsweise Gepäck), eine Gestikerfassung (α5: die Gestik wird als Zeichen einer Bewegung erfasst, die direkt mit der Szeneschätzung in Beziehung steht) usw. zusätzlich ausgeführt werden. Diese Erfassungen tragen wirksam zur Gastservice-Themenbestimmung in jeder Szene bei.

Dann wird in δ2 der Gastservice-Inhalt auf die Disposition des Nutzers abgestimmt. Genauer wird jedes Gastserviceverfahren gemäß dem nachstehend genannten Nutzerdispositions-Bestimmungsverfahren und der bestimmten Disposition geeignet gewichtet. Das heißt, um die Gastservicefunktion auf die Disposition jedes Nutzers abzustimmen, wird eine Kombination mehrerer Gastservice-Aktionen angemessen angepasst oder es wird der Umfang der Gastservice-Aktion geändert. Um die Disposition zu spezifizieren, ist ein Dispositionsbestimmungsverfahren β4 oder ε2 erforderlich. Das Verfahren ε2 ist z.B. ein Abfrageverfahren zum Erhalten eines Dispositionstyps durch Eingaben des Nutzers. Das Verfahren β4 bestimmt mehr analytisch eine Dispositionseinteilung anhand Bewegung, Handlung, Denkmuster oder Gesichtsausdruck des Nutzers. Ein Beispiel für das Letztgenannte zum Bestimmen der Dispositionseinteilung anhand einer Musikauswahlstatistik ist in der nachstehend genannten Ausführungsform dargestellt. Wie bei α10 kann eine Gewohnheit, die mit der Dispositionsbestimmung in Beziehung steht, aus einer Bewegung des Nutzers extrahiert werden. Wie bei α11 kann die Dispositionsbestimmung anhand des Gesichts des Nutzers durchgeführt werden.

In 47 wird der Gastservice-Inhalt auf die mentale/physische Befindlichkeit des Nutzers in δ3 abgestimmt. Ein ausführliches Beispiel dieses Verfahrens wird später beschrieben. Gemäß Erfassungsinformationen der Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit werden Informationen über die mentale/physische Befindlichkeit, welche die mentale und physische Befindlichkeit des Nutzers reflektieren, erhalten. Gemäß den erhaltenen Informationen werden die mentalen oder physischen Befindlichkeiten des Nutzers geschätzt. Die Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit kann einen Infrarotsender 519 (Teint: α20), eine Gesichtskamera 521 (Gesichtsausdruck: α12, Haltung: α14, Sichtlinie: α15 und Pupillendurchmesser: α16), einen Pulssensor 524 (Puls: α17) usw. verwenden. Zusätzlich Sensoren zum Erfassen des Verlaufs der Aktionen (502w, 530, 531, 532; Fehlerausführungsverhältnis: α13), ein Blutdrucksensor (α18), ein Atemsensor (Alkohol: α21, beispielsweise kann, wenn Alkohol im Atem erfasst wird, der Motor nicht gestartet werden), ein Besetzungssensor 520 (der Drucksensor misst die Gewichtsverteilung auf dem Sitz und erfasst geringe Gewichtsverlagerungen, um ein Unruhigwerden während des Fahrens zu erfassen, und erfasst ein unsymmetrisches Gewicht, um den Müdigkeitsgrad eines Fahrers zu bestimmen).

Das Ziel des Verfahrens ist folgendes. Ein Ausgangssignal von der Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit wird durch einen numerischen Parameter ersetzt, der die mentalen und physischen Befindlichkeiten zeigt (β5). Entsprechend dem numerischen Parameter und dessen zeitlicher Änderung werden die mentalen und physischen Befindlichkeiten des Nutzers (γ3, γ4) geschätzt. Jedes Gastserviceverfahren wird exakt gewichtet. Das heißt, um die Gastservice-Aktionen auf die geschätzten mentalen und physischen Befindlichkeiten des Nutzers abzustimmen, wird eine Kombination mehrerer Gastservice-Aktionen angepasst, oder es wird der Umfang der Gastservice-Aktion geändert. Wenn die Disposition des Nutzers sich unterscheidet, wie oben beschrieben, wird die Abstimmung der Gastservice-Aktion vorzugsweise für die gleiche Szene und die gleiche Zeit von den Gastservice-Aktionen durchgeführt. Auch Art und Umfang des Gastservice für den gleichen Nutzer werden vorzugsweise entsprechend den mentalen und physischen Befindlichkeiten abgestimmt.

Beispielsweise unterscheidet sich bei der Beleuchtung die Farbe der Beleuchtung, die von Nutzer verlangt wird, häufig je nach Disposition des Nutzers (beispielsweise verlangt ein aktiver Nutzer rot und ein ruhiger Nutzer verlangt blau). Die erforderliche Lichtmenge ändert sich häufig je nach der physischen Befindlichkeit des Nutzers (im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit wird die Lichtmenge verringert, um eine Stimulierung durch die Beleuchtung zu beschränken). Im ersten Fall wird die Frequenz der Wellenlänge (die Wellenform wird in der Reihenfolge rot, grün, blau kürzer) als Gastservice angepasst. Im zweiten Fall wird die Amplitude des Lichts als Gastservice angepasst. Die mentale Befindlichkeit ist ein Faktor, der mit beidem in Beziehung steht. Um eine wenig fröhliche mentale Befindlichkeit aufzuheitern, kann rotes Licht verwendet werden (Frequenzanpassung). Ohne die Farbe des Lichts zu verändern, kann die Helligkeit des Lichts geändert werden (Amplitudenanpassung). Um eine zu stark erregte Befindlichkeit zu beruhigen, kann blaues Licht verwendet werden (Frequenzanpassung). Ohne die Farbe des Lichts zu ändern, kann die Helligkeit vermindert werden (Amplitudenanpassung). Da Musik verschiedene Frequenzelemente enthält, sind komplexere Verfahren erforderlich. Um einen Aufweckeffekt zu verstärken, wird eine Schallwelle in einem hohen Klangbereich zwischen etwa mehreren hundert Hz und 10 kHz betont. Um die Stimmung des Nutzers zu besänftigen, wird beispielsweise die so genannte α-Wellenmusik, in der das Frequenzzentrum der Schwingung einer Schallwelle über eine Frequenz (7 bis 13 Hz: Schumann-Resonanz) der Gehirnwelle im Entspannungszustand (α-Welle) gelegt wird, verwendet. Das Steuermuster kann auch gemäß der Amplitude oder Frequenz erkannt werden.

Was die Helligkeit und den Pegel der Schallwelle im Fahrzeug betrifft, so kann ein geeigneter Pegel als Zahlenwert in jedem Gastservice-Thema jeder Szene im Hinblick auf Disposition und mentale und physischen Befindlichkeiten gesetzt werden. Wie in den 7A, 7B, 8A, 8B, 9A, 9B dargestellt, ist eine Tabelle 371a zum Setzen von geeigneten Steuerwerten für die Funktionsauswahltabelle 371 für jedes Thema bereitgestellt.

Die Tabelle 371a für die Setzung von geeigneten Steuerwerten wird für jedes Gastservice-Thema jeder Szene erzeugt und enthält geeignete Steuerwerte, die für die mehreren Gastservice-Aktionseinrichtungen, die in diesen Themen verwendet werden, gesetzt werden. Innerhalb eines Wertebereichs (beispielsweise notwendiger Beleuchtungspegel und Schallwellenpegel), der einem Bereich einer Aktionsaufgabe der Gastservice-Aktionseinrichtung entspricht, wird ein geeigneter Wert für jedes Thema jeder Szene vorab gefunden, z.B. durch Experimentieren. Der Wert wird in der Tabelle 371a zum Setzen von geeigneten Steuerwerten aufgezeichnet. Da der geeignete Steuerwert sich von Person zu Person unterscheidet, kann ein Durchschnitt geeigneter Werte für mehrere Personen und ein repräsentativer Wert, wie eine Modalität oder ein Median, in der Tabelle 371a zum Setzen geeigneter Steuerwerte aufgezeichnet werden.

In δ4 von 48 wird ein Gastservice-Darstellungsantwortverfahren ausgeführt. Beispielsweise werden aus dem Ausgangssignal des Beleuchtungssensors 539 (visuelle Stimulierung: α23) und des Schalldrucksensors (Audiostimulierung: α24), Informationen (Störungsstimulierung) darüber, welchen Grad der Stimulierung ein Nutzer empfängt, erhalten (Umweltschätzung: β6). Durch Umwandeln der Störungsstimulierung in einen Wert, der dem geeigneten Wert vergleichbar ist, der aus der Disposition (dem Charakter) und der mentalen und physischen Befindlichkeit erhalten wird, wird eine numerische Schätzung der Störung durchgeführt (γ6). Als zu bestimmende Störungsstimulierungen können eine taktile Stimulierung (α25: beispielsweise der Drucksensor 523, der am Lenkrad angebracht ist) und eine Geruchsstimulierung (α26: der Geruchssensor) usw. verwendet werden. Im Hinblick auf die Störungsstimulierung kann eine indirekte Stimulierung aus der Umgebung des Nutzers, beispielsweise die Höhe (α27), der Abstand (α28), die Tiefe (α29), physikalische Rahmen (α30) des Nutzers und der Insassen usw. in Betracht gezogen werden.

In δ5 wird das Funktionsauswahlverfahren durchgeführt. Die in den Funktionsauswahltabellen 371, 372 gezeigten Gastservice-Funktionen (Gastservice-Aktionseinrichtungen) werden in absteigender Reihenfolge der Priorität verwendet, so dass der Unterschied zwischen den Störungssimulierungen und geeigneten Werten verringert wird. Dann wird in δ6 die jeweilige Gastservice-Aktionseinrichtung angesteuert.

Informationen darüber, ob der Nutzer den Inhalt oder Pegel der aktuell ausgewählten Gastservice-Aktion mag, werden von einem Ausgangssignal der oben genannten Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit (δ7) oder aus Antwortinformationen vom Nutzer geschätzt (es können eine direkten Eingabe über die Akzeptanz oder eine Schätzung anhand einer Eingabeoperation, um unerwünschte Musik und Beleuchtung zu vermeiden, verwendet werden) (δQ). Die Informationen werden zurückgemeldet, so dass eine Art Lerneffekt für die Gastservice-Aktionssteuerung bereitgestellt werden kann (δQ, δ7 bis ε5, ε6 und γ7). Das heißt, es wird eine Funktion einer Gastservice-Anpassungsbefehlseinheit zum Befehlen der Anpassung einer Steuerbedingung der Gastservice-Aktion gemäß den Antwortinformationen vom Nutzer, der die Gastservice-Aktion empfangen hat, bereitgestellt. In dieser Ausführungsform wird eine Programmroutine zum Erreichen der Funktion im ROM des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2 hinterlegt.

In diesem Fall wird nach dem Ansteuerungsschritt δ6 ein Befindlichkeitsbestätigungsverfahren für δ7 ausgeführt. Das Befindlichkeitsbestätigungsverfahren nutzt das gleiche Verfahren wie die Schätzung der mentalen Befindlichkeit und die Schätzung der physischen Befindlichkeit, die in γ3 und γ4 durchgeführt werden, um zu überwachen, wie diese Befindlichkeiten sich nach der Gastservice-Ansteuerung ändern. Das Ergebnis wird zum Funktionsauswahlverfahren δ5 zurückgemeldet. Wenn das Ergebnis der Überwachung zeigt, dass die geschätzte mentale oder physische Befindlichkeit verbessert wurde, wird ein Befehl ausgegeben, damit die gerade ausgeführt Gastservice-Aktion beibehalten oder weiter verstärkt wird. Wenn das Ergebnis der Beobachtung zeigt, dass die geschätzte mentale oder physische Befindlichkeit sich verschlechtert, wird ein Befehl erteilt, dass die gerade ausgewählte Gastservice-Aktion beschränkt oder in manchen Fällen aufgehoben wird. Wenn die mentale oder physische Befindlichkeit sich der normalen Befindlichkeit annähert, wird ein Befehl erteilt, dass die Befindlichkeit stabil gehalten wird.

In δQ wird dagegen der Nutzer über den Grad der Zufriedenheit mit der Gastservice-Aktion befragt. Die Antwortinformationen (Geschmack (ε5: Gefällt mir. Gefällt mir nicht.), physische Wirkung (ε6: warm, kalt oder laut)) werden zu der Gastservice-Aktion zurückgemeldet. Die gesprochene Frage kann vom Lautsprecher 515S ausgegeben werden (oder kann auf dem Monitor 536 von 1 angezeigt werden). In jedem Fall werden die Fragedaten, z.B. in der Speichereinrichtung 535 von 1, entsprechend den Gastservice-Aktions-IDs und den Steuerrichtungsinformation gespeichert, wie in 73A dargestellt. Wenn die Gastservice-Aktions-ID beispielsweise der „Klimaanlage" entspricht, und die Steuerrichtungsinformation einer „Erhöhung der eingestellten Temperatur" entspricht, wird der Inhalt der Frageinformation z.B. auf „Ist es zu warm?" gesetzt. Wenn die Frage ausgegeben wird, wird die Gastservice-Aktion, die zu dieser Zeit angewendet wird, aufgefordert, die Fragedaten der entsprechenden ID nacheinander zu lesen und auszugeben.

Die gesprochene Antwort des Nutzers kann z.B. über das Mikrofon 522 eingegeben werden. Die Spracheingabe wird von einem bekannten Sprachumwandlungsmodul spezifiziert, ihre Bedeutung wird von einem bekannten Sprachanalysemodul analysiert, und das Ergebnis der Antwort auf die Fragedaten wird spezifiziert. Im Fall von einfachen Fragen und Antworten wird eine Schlüsselwortliste von möglichen Antworten auf Fragen erstellt. Ob eine spezifizierte Spracheingabe das Schlüsselwort enthält oder ein Schlüsselwort, das negativ gemeint ist, kann analysiert werden, um die Antwort zu verstehen. Beispielsweise werden auf die Frage „Ist es warm?" Schlüsselwörter wie „ja", „warm", „nicht", „nein", „kalt" oder „angenehm" registriert. Wenn die Antwort „Es ist nicht warm." spezifiziert wird, passen die Schlüsselwörter „warm" und „nicht" zu der Antwort, so dass die Antwort als negativ erkannt werden kann. Das Sprachumwandlungsmodul und das Sprachanalysemodul können im ROM des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2 hinterlegt sein.

Als Funktionsauswahl-Bestimmungselemente eines anderen Systems ist das folgende Verfahren möglich. Eine Funktionsbedingung der Gastservice-Aktionseinrichtung wird erfasst (α31) und als Verschlechterungsinformation für das Fahrzeug angepasst (β8). Es wird bestimmt, ob die Funktionsbedingung zu normal oder nicht-normal beiträgt (γ8). Die Funktion, die zu normal beiträgt, kann aktiv verwendet werden. Die Funktion, die zu nicht-normal beiträgt, kann vermieden werden.

Es ist wichtig, dass die Idee der Gastservice-Aktion als Inhalt definiert wird, der einem Abbild des Fahrzeugs entspricht, um die Gastservice-Wirkung zu verstärken. Im Hinblick auf einen Luxuswagen ist eine elegante Gastservice-Darstellung zur Betonung von dessen vornehmem und luxuriösem Aussehen wirksam. In Hinblick auf Sportwägen und Freizeitwägen ist eine fröhliche Darstellung geeignet.

Ein Darstellungsbeispiel für jede Szene wird nachstehend erläutert. 28 zeigt den Ablauf eines Verfahrens der Gastservice-Aktion in der Annäherungsszene SCN1. Das Thema ist „Aufmunterung beim Einsteigen in ein Fahrzeug" von 2. Gemäß dem Dispositionstyp des Fahrers wird das Thema (OBJ111; beispielsweise wenn der Dispositionstyp „aktiv SKC1" ist (18)), das zum Erwartungs-/Aufmunterungs-Genre ST1 gehört, oder das Thema (OBJ211; beispielsweise wenn der Dispositionstyp „ruhig SKC2" ist (18)), das zum Entspannungs-/Lockerungs-Genre ST2 gehört, ausgewählt. Durch das nachstehend genannte Verfahren wird die mentale oder physische Befindlichkeit des Nutzers geschätzt und vom Gastservice-Aktionsverfahren widergespiegelt. In dieser Ausführungsform werden, wie später beschrieben, „schlechte physische Befindlichkeit (leicht oder schwer)", „Abgelenktheit" und „Erregung (Ärger)" als physische oder mentale Befindlichkeit geschätzt. Gemäß jeder Befindlichkeit wird die Gastservice-Aktion angepasst wie in 67 beschrieben.

In S21 von 28 wird die Richtung der Annäherung an das Fahrzeug durch einen Nutzer (d.h. das Nutzerendgeräts 1) spezifiziert. In dem Fahrzeug können aus Positionsinformationen des GPS 533 und einem Verlauf der Änderung einer Fahrtrichtung des Fahrzeugs vor dem Parken die Position und Richtung des Fahrzeugs spezifiziert werden. Daher wird mit Bezug auf die Nutzer-Positionsinformationen (vom GPS 554), die vom Mobiltelefon 1 gesendet werden, erkannt, ob der Nutzer sich vorne, hinten oder von der Seite dem Fahrzeug nähert und wie groß der Abstand zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug ist.

Wenn in S22 sich der Nutzer dem Fahrzeug von vorne nähert, geht das Verfahren zu S23 weiter, um eine Frontleuchtengruppe auszuwählen. Wie in 23 dargestellt, werden als Frontleuchtengruppe in dieser Ausführungsform ein Frontscheinwerfer 504, eine Nebelleuchte 505 und eine Seitenleuchte 508 verwendet. Wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug von hinten nähert, geht das Verfahren zu S24 bis S25 über, um eine hintere Leuchtengruppe auszuwählen. Wie in 24 dargestellt wird in dieser Ausführungsform als Rückleuchtengruppe eine Rückleuchte 507, eine Rückfahrleuchte 509 und eine Bremsleuchte 510 verwendet. In anderen Fällen wird bestimmt, dass der Nutzer sich dem Fahrzeug von der Seite nähert, und das Verfahren geht zu S26 weiter, um eine Leuchtengruppe auszuwählen. Wie in 25 dargestellt, wird in dieser Ausführungsform als Seitenleuchtengruppe eine Warnleuchte 506, eine Rückleuchte 507 und eine Unterbodenleuchte 512 verwendet.

In S27 wird der Abstand zwischen einem Nutzer und dem Fahrzeug anhand des obigen Verfahrens spezifiziert. Wenn der Abstand zwischen einem Nutzer und dem Fahrzeug spezifiziert ist und wenn der Abstand über einem ersten oberen Grenzwert liegt (der beispielsweise auf mindestens 20 m gesetzt wurde), geht das Verfahren zu S29 über, um einen Langstrecken-Beleuchtungsmodus anzunehmen. Wenn der Abstand über einem zweiten oberen Grenzwert liegt (der beispielsweise auf mindestens 5 m und unter 20 m gesetzt wurde), geht das Verfahren zu S31 über, um einen Mittelstrecken-Beleuchtungsmodus anzunehmen. In anderen Fällen (wenn der Abstand unter dem zweiten oberen Grenzwert liegt) geht das Verfahren zu S32 über, um einen Kurzstrecken-Beleuchtungsmodus anzunehmen. Das Leuchten jeder Lampe wird so gesteuert, dass, wenn der Nutzer weit weg vom Fahrzeug ist (d.h. in der Reihenfolge Kurzstrecken-Beleuchtungsmodus, Mittelstrecken-Beleuchtungsmodus, Langstrecken-Beleuchtungsmodus), die Gesamt-Lichtmenge der Lampen (Beleuchtung) groß wird (wenn ein Strahlwinkel auf diese Beleuchtung bezogen ist, wird eine Lichtmenge, die von dem Nutzer vor der Beleuchtung gesehen wird, verwendet: beispielsweise wird, wenn die Lampe höher gerichtet wird, um einen hohen Strahl zu erzeugen, die gesehene Lichtmenge groß, obwohl die Menge der Lichtquelle sich in beiden Fällen des hohen Strahls und des tiefen Strahls nicht ändert). Somit wird die Annäherung an das Fahrzeug beleuchtet, so dass der Nutzer wirksam auf sichere Weise zum Fahrzeug gewiesen werden kann.

23 zeigt ein Beispiel für die Aktion, wenn ein Nutzer U sich einem Fahrzeug von vorne nähert. Im Langstrecken-Beleuchtungsmodus wird der Frontscheinwerfer 504 in der Hochstrahlposition zum Leuchten gebracht. Im Mittelstrecken-Beleuchtungsmodus wird der Scheinwerfer 504 in der Niedrigstrahlposition zum Leuchten gebracht, und seine Lichtmenge nimmt ab. Das heißt, die Menge der Lichtquelle (die z.B. durch Antriebsspannung angepasst werden kann) und/oder ein Strahlwinkel werden angepasst, um eine gesehene Lichtmenge zu ändern. Im Kurzstrecken-Beleuchtungsmodus wird dagegen die Nebelleuchte 505 oder die Seitenleuchte 508, die eine geringere Lichtmenge aufweist, ausgewählt. Wenn der Nutzer U sich dem Fahrzeug von vorne nähert, wird die Nebelleuchte 505 eingeschaltet. Wenn der Nutzer U sich zur Seite des Fahrzeugs bewegt, wird die Seitenleuchte 508 auf der entsprechenden Seite eingeschaltet.

24 zeigt ein Beispiel für die Aktion, wenn der Nutzer U sich dem Fahrzeug von hinten nähert. Im Langstrecken-Beleuchtungsmodus werden sowohl die Rückfahrleuchte 509, die Rückleuchte 507 und die Bremsleuchte 510 sämtlich eingeschaltet. Im Mittelstrecken-Beleuchtungsmodus werden nur die Rückleuchte 507 und die Bremsleuchte 510 eingeschaltet, um die Lichtmenge zu verringern. Das heißt, die Zahl der eingeschalteten Leuchten von den mehreren Leuchten wird geändert, um die Gesamt-Lichtmenge zu ändern. Im Kurzstrecken-Beleuchtungsmodus wird entweder die Rückfahrleuchte 509, die Rückleuchte 507 oder die Bremsleuchte eingeschaltet. Wenn der Nutzer U sich der hinteren Mitte des Fahrzeugs nähert, wird nur die Rückleuchte 507 (oder nur die Bremsleuchte 510) eingeschaltet. Wenn der Nutzer U sich zur Seite des Fahrzeugs hin bewegt, wird die Rückfahrleuchte 509 auf der entsprechenden Seite eingeschaltet.

25 zeigt ein Beispiel für die Aktion, wenn der Nutzer U sich dem Fahrzeug von der Seite nähert. Im Langstrecken-Beleuchtungsmodus werden sowohl die Warnleuchte 506 als auch die mehreren Unterbodenleuchten 512 eingeschaltet. Im Mittelstrecken-Beleuchtungsmodus wird von den Leuchten, die im Langstrecken-Beleuchtungsmodus eingeschaltet sind, nur die Warnleuchte 506 ausgeschaltet, um die Lichtmenge zu verringern. Im Kurzstrecken-Beleuchtungsmodus wird nur eine von den Unterbodenleuchten 512, die sich nahe dem Nutzer U befindet, eingeschaltet. Wenn der Nutzer sich der seitlichen Mitte des Fahrzeugs nähert, wird die mittlere Unterbodenleuchte 512 eingeschaltet. Wenn sich der Nutzer U in Längsrichtung des Fahrzeugs bewegt, wird die Unterbodenleuchte 512 auf der entsprechenden Seite eingeschaltet. Wenn der Nutzer U sich dem Fahrzeug nähert, kann ein Beleuchtungswinkel der Unterbodenleuchte 512 verändert werden, um die beleuchtete Fläche zu ändern, so dass der Nutzer U zum Fahrzeug gewiesen wird. In jedem Fall wird im Kurzstrecken-Beleuchtungsmodus auch das Innenlicht 511 eingeschaltet, um dem Nutzer, der bereit ist, in das Fahrzeug zu steigen, einen höflichen Gastservice zu bieten.

Eine Beleuchtung wird in einem Muster, das den Bestimmungsort abbildet, zu dem der Nutzer ab jetzt unterwegs ist, bereitgestellt. Wenn das Meer der Bestimmungsort ist, wird die Beleuchtung wirksam in dem Beleuchtungsmuster ausgeführt, dass eine Beleuchtung mit blauem Licht allmählich verstärkt wird und dann langsam verringert wird, wobei das Muster mit der Welle assoziiert ist.

In diesem Fall weist die obige Ausführungsform der Beleuchtung Varianten, wie in 67 dargestellt, gemäß der physischen und mentalen Befindlichkeit des Nutzers auf. Im Falle einer „etwas schwachen Befindlichkeit" wird das weniger notwendige Licht der Lichter, die für die Beleuchtung verwendet werden, verringert, um die Sicht zu verbessern, wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert. Im Fall einer „ernsten physischen Befindlichkeit" wird weißes oder warmes dunkles Licht verwendet, um eine psychische Belastung zu mildern. Im Falle einer „Abgelenktheit" wird, um den Nutzer wach zu machen, die Beleuchtung blinken gelassen (beispielsweise wird eine stimulierende Wellenlänge einer Primärfarbe, wie rot oder blau, wirksam verwendet). Im Falle einer „Erregung" wird ein blaues Licht wirksam verwendet, um die extrem erregte mentale Befindlichkeit zu beruhigen.

Wenn als Gastservice-Aktionseinrichtung, die über einen Funkbefehl vom Nutzer-Endgerät 1 gesteuert werden kann, eine periphere Einrichtung mit einer Gebäudebeleuchtung 1161 wie in 26 dargestellt, sich in der Umgebung des Parkplatzes des Fahrzeugs befindet, kann die Gastservice-Aktion der Beleuchtung des Fahrzeugs mittels der Gebäudebeleuchtung 1161 hinzugefügt werden. Wie in 27 dargestellt, wird im Langstrecken-Beleuchtungsmodus das Fahrzeug des Nutzers nachts auf dem Parkplatz beleuchtet, so dass der Parkplatz besser sichtbar ist und die Stimmung des Nutzers wirksam aufgehellt wird. Im Mittelstrecken- und Langstrecken-Beleuchtungsmodus wird die Wirkung der Weisung zum Fahrzeug oder der Unterstützung beim Einstieg verstärkt, da der Bereich um das Fahrzeug herum weit ausgeleuchtet wird. Somit kann selbst dann, wenn ein Hindernis (am Boden) in einer Position, in der der Nutzer in das Fahrzeug einsteigt, vorhanden ist, das Hindernis leicht gefunden werden.

Die Dispositionstypen werden anhand des folgenden Verfahrens bestimmt. Nutzer eines Fahrzeugs können vorab in einem Nutzerregistrierungsabschnitt 600 (beispielsweise dem ROM des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2, wobei der ROM vorzugsweise aus einem widerbeschreibbaren Flash-ROM besteht) und der Speichereinrichtung 535, wie in 36 dargestellt, registriert werden. In diesem Nutzerregistrierungsabschnitt 600 werden die Namen der Nutzer (oder Nutzer-IDs und persönliche Identifizierungsnummern) und Dispositionstypen (siehe 18), als einander entsprechend registriert. Diese Dispositionstypen werden gemäß Aktionsverlaufsinformationen, die als Aktionsverlaufsinformationen über eine bestimmte Aktionseinrichtung erhalten und gesammelt werden, während der Nutzer das Fahrzeug nutzt, geschätzt. Wenn zu wenige Aktionsverlaufsinformationen gesammelt wurden, so wie unmittelbar nach Beginn der Nutzung des Fahrzeugs durch den Nutzer oder wenn der Dispositionstyp geschätzt werden muss, ohne die Aktionsverlaufsinformationen sammeln zu dürfen, erhält der Nutzer die Möglichkeit, Dispositionstypinformationen oder Informationen, die notwendig sind, um die Dispositionstypinformationen zu spezifizieren, einzugeben, wie folgt. Dann kann der Dispositionstyp gemäß den Eingabeergebnissen bestimmt werden.

In 37 zeigt der Monitor 536 von 1 (der vom Monitor des Fahrzeug-Navigationssystems 534 ersetzt werden kann) die Dispositionstypen an. Der Nutzer wählt den Dispositionstyp aus, der dem Nutzer entspricht, und gibt ihn über den Eingabeabschnitt 529 ein. Der Eingabeabschnitt ist ein Touch Panel, das auf den Monitor 536 gesetzt ist, wo durch Berühren einer angezeigten und erzeugten Auswahltaste 529B eine Wahleingabe durchgeführt wird. Dagegen wird in 38 anstelle einer direkten Eingabe des Dispositionstyps eine Befragungseingabe zur Bestimmung des Dispositionstyps durchgeführt. Fragebegriffe der Befragung werden auf dem Monitor 536 angezeigt. Der Nutzer wählt aus den zu wählenden Antworten aus (die Wahltaste 529B bildet die Wahlmöglichkeiten, und durch Berühren einer entsprechenden Stelle des Touch Panels als Eingabeabschnitt 529 auf den Tasten wird die Wahleingabe durchgeführt). Durch Beantworten aller Fragen wird gemäß einer Kombination aus Antworten ein Dispositionstyp aus der Dispositionstypengruppe eindeutig bestimmt.

Die Nutzerregistrierungseingabe einschließlich der Namen der Nutzer wird vom Eingabeabschnitt 529 durchgeführt. Die Namen und bestimmten Dispositionstypen werden im Nutzerregistrierungsabschnitt 529 hinterlegt. Diese Eingaben können vom Mobiltelefon 1 aus durchgeführt werden. In diesem Fall werden die eingegebenen Informationen per Funk zum Fahrzeug gesendet. Wenn ein Nutzer ein Fahrzeug kauft, kann die Nutzerregistrierungseingabe vom Händler vorab mittels des Eingabeabschnitts 529 oder eines dafür bestimmten Eingabegeräts erledigt werden.

Bevor der Nutzer das Fahrzeug nutzt, ist eine Nutzerauthentifizierung erforderlich. Insbesondere dann, wenn mehrere Nutzer registriert sind, wird jedem Nutzer ein anderer Dispositionstyp zugeordnet, und somit unterscheidet sich der Inhalt des Gastservice je nach Nutzer. Die einfachste Authentifizierung besteht darin, eine Nutzer-ID und eine persönliche Identifikationsnummer vom Mobiltelefon 1 zum Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 zu senden. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 überprüft die gesendete Nutzer-ID und die persönliche Identifikationsnummer anhand der registrierten Nutzer-IDs und persönlichen Identifikationsnummern. Die biometrische Authentifizierung, wie die Verifizierung einer Photographie des Gesichts mittels einer Kamera, die am Mobiltelefon 1 bereitgestellt ist, eine Stimmenverifizierung und eine Fingerabdruckverifizierung, können verwendet werden. Wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, kann andererseits eine einfache Authentifizierung mittels einer Nutzer-ID und einer persönlichen Identifikationsnummer durchgeführt werden. Nachdem der Nutzer die Tür aufgesperrt hat und in das Fahrzeug einsteigt, kann die biometrische Identifizierung mittels z.B. der Gesichtskamera 521, des Mikrofons 522, der Retinakamera 526, der Iriskamera 527 oder der Venenkamera 528 durchgeführt werden.

Nachdem der Nutzer wie oben beschrieben authentifiziert und spezifiziert wurde, wird ein Dispositionstyp (Informationen über die Biobefindlichkeit des Nutzers), der dem Nutzer entspricht, vom Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 erhalten, und eine Gastservice-Aktionseinrichtung und ein Aktionsmuster, die dem Dispositionstyp entsprechen, werden ausgewählt. Wie oben beschrieben, wird, wenn der ausgewählte Dispositionstyp „aktiv SKC1" ist, das Thema OBJ111, das zum Erwartungs-/Aufmunterungs-Genre ST1 gehört, ausgewählt. Wenn der spezifizierte Dispositionstyp „ruhig SKC2" ist, wird das Thema OBJ211, das zum Entspannungs-/Lockerungs-Genre ST2 gehört, ausgewählt. Der Ablauf des Verfahrens ist der gleiche wie in anderen Szenen.

Beispiele für die Funktionsauswahltabellen werden nachstehend mit Bezug auf die 7A bis 13B erläutert. Die Funktionsauswahltabellen sind als zweidimensionale Matrix aufgebaut. In den Tabellen zeigt die vertikale Achse die Aktionsaufgaben, die gemäß einer Störung des Nutzers bestimmt werden (ein Teil der Aufgaben ist nicht von einer Störung abhängig), und die horizontale Achse zeigt Arten von Gastservice-Aktionseinrichtungen, die für die Szenen und Themen verwendet werden können. In der Zelle, die den jeweiligen Gastservice-Aktionseinrichtungen entspricht, die für jede Aktionsaufgabe erzeugt wird, ist die Reihenfolge der Gastservice-Aktionseinrichtung, die vorzugsweise für die Aktionsaufgabe verwendet wird, als Zahl spezifiziert. Je höher die Zahl, desto höher ist die Priorität. Die Zahl „0" zeigt, dass die Gastservice-Aktionseinrichtung nicht verwendet wird. Am rechten Ende jeder Tabelle sind, um das Verständnis zu erleichtern, die Störungstypen in Bezug auf die Aktionsaufgaben und die Namen der Einheiten, welche die Störungen erfassen, ebenfalls beschrieben.

7A, 7B zeigen die Funktionsauswahltabelle 371 und die Tabelle 371a für die Setzung von geeigneten Steuerwerten, die dem Thema OBJ111 für Erwartung/Aufmunterung entsprechen. Die Aktionsaufgaben sind die folgenden.

  • – Helligkeit der Außenumgebung des Fahrzeugs
    Der Störungstyp ist „Abnahme der Lichtmenge in der Außenumgebung des Fahrzeugs", was vom Fahrzeugaußenumgebungs-Lichtmengensensor erfasst wird (da die Annäherungsszene das Ziel ist, kann der Sensor an einer Einrichtung in der Umgebung bereitgestellt werden, wie einem Parkplatz, ebenso wie am Fahrzeug. In diesem Fall werden die Erfassungsinformationen des Sensors durch Nachrichtenübermittlung erhalten). Wenn die vom Sensor erfasst Lichtmenge in der Außenumgebung des Fahrzeugs unter einem vorgegebenen Schwellenwert liegt, kann bestimmt werden, dass die Beeinträchtigungsbedingung „Abnahme der Lichtmenge in der Außenumgebung des Fahrzeugs" vorliegt.
  • – Nutzung von Außenlicht, Erzeugung von Innenlicht
    Die Störung ist „Abnahme der Lichtmenge im Fahrzeug" und wird vom Beleuchtungssensor 539 erfasst (1). Wenn die vom Sensor erfasste Lichtmenge in der Außenumgebung des Fahrzeugs unter einem vorgegebenen Schwellenwert liegt, kann bestimmt werden, dass die Störung „Abnahme der Lichtmenge im Fahrzeug" vorliegt.
  • – Abschirmung nach außen, Geräuschtilgung
    Die Art der Störung ist „Erhöhung des Geräuschpegels im Fahrzeug" und wird vom Geräuscherfassungs-Mikrofon 2011 von 44 erfasst. Gemäß dem Pegel des von diesem Sensor erfassten Geräuschs im Fahrzeug führt der Geräuschtilger 1001B ein Audioverfahren durch, um den Geräuschpegel im Fahrzeug zu senken, unabhängig von der oben beschriebenen Aktion.
  • – Fahrzeug-Innenumgebung
    Der Störungstyp ist „Anstieg/Abnahme der Raumtemperatur" und wird von einem Raumtemperatursensor 563 und einem Sonneneinstrahlungssensor 564 (1) erfasst. Wenn die Raumtemperatur von einer geeigneten Temperatur abweicht (oder ein Abweichungsfaktor (beispielsweise Zu- und Abnahme der Sonneneinstrahlung und Änderung der eingesaugten Luftmenge") vorliegt), wird bestimmt, dass die Störung in Bezug auf „Anstieg/Abnahme der Raumtemperatur" vorliegt.

In Hinblick auf die Unterhaltungselemente und die Bereitstellung von Informationen wird die Gastservice-Aktion gemäß dem Geschmack des Nutzers ausgewählt. Störungen sind grundsätzlich nicht auf diese Auswahl bezogen. In diesem Fall kann gemäß einem Schätzungsergebnis der mentalen oder physischen Befindlichkeit des Nutzers, wobei die Schätzung durch den nachstehend genannten Algorithmus vorgenommen wird, die Gastservice-Aktion exakt ausgewählt werden.

Die funktionelle Priorität des Fahrzeugaußenlichts, des Fahrzeuginnenlichts, der Fensterabschirmung (Energieabschirmung) und des Fahrzeugaudio ist hoch. Für eine nachdrückliche Aufmunterung werden ein voreingestellter Wert für die Außenlichtstärke für die Beleuchtung durch die Fahrzeugaußenbeleuchtung, ein eingestellter Wert für die Fahrzeuginnenbeleuchtung und ein Sprachausgabepegel (Musikschallpegel bei einer Musikausgabe) vom Fahrzeug-Audiosystem 515 und vom Mobiltelefon 1 in der Tabelle 371a für die Setzung eines geeigneten Steuerwerts hoch angesetzt. Um den Beleuchtungserfassungspegel des Beleuchtungssensors 539 von 1 und den Schalldruck-Erfassungspegel des Schalldrucksensors 540 von 1 den gesetzten Werten anzugleichen, steuert der Gastservice-Steuerabschnitt 3 die Ansteuerungs-Ausgabepegel der Leuchten 504 bis 512 und des Fahrzeug-Audiosystems 515. Ein Sprachausgabepegel des Mobiltelefons 1 wird als Antwort auf Funkbefehle auf einen entsprechenden Wert gesetzt. Auch wenn die geschätzte mentale Befindlichkeit der Abgelenktheit entspricht, verbessert die Darstellung der Erwartung/Aufmunterung manchmal die Konzentration aufs Fahren wirksam.

8A, 8B zeigen dagegen die Funktionsauswahltabelle 371 und die Tabelle 371a für die Setzung geeigneter Steuerwerte entsprechend dem Thema OBJ211 zum Entspannen/Lockern. Die Aktionsziele und Störungsarten sind die gleichen wie diejenigen in den 7A, 7B. Die funktionelle Priorität wird auf die gleiche Weise wie bei Erwartung/Aufmunterung gesetzt. Ein gesetzter Wert der Außenbeleuchtungsstärke, ein gesetzter Wert der Fahrzeug-Innenbeleuchtung und ein Musikschallpegel sind in der Tabelle 371 zum Setzen von geeigneten Steuerwerten niedriger gesetzt als diejenigen des Themas OBJ111 für Erwartung/Aufmunterung. Es wird eine sanftere Darstellung einschließlich von Lichtfarben und Musikauswahl durchgeführt. Selbst wenn die geschätzte mentale oder physische Befindlichkeit der schlechten physischen Befindlichkeit oder Erregung entspricht, ist die sanfte Darstellung auch wirksam.

Spezifische Verfahren sind wie folgt. Das heißt, wenn ein Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, um in das Fahrzeug einzusteigen, können verschiedene Aktionen durch die Beleuchtungseinrichtungen (23 bis 25: Bezugszahlen 504, 505, 507, 509, 510, 511 und 512: diese Einrichtungen dienen als Beleuchtungseinrichtungen zum Erhellen des Erscheinungsbildes des Fahrzeugs (Licht von der Innenbeleuchtung 511, das nach außen dringt, erhellt das Aussehen indirekt)) gemäß dem erhaltenen Dispositionstyp des Nutzers (Informationen über die Biobefindlichkeit des Nutzers) durchgeführt werden. Wenn das Thema OBJ111 für Erwartung/Aufmunterung ausgewählt ist, werden die Darstellungen für die Aufmunterung der Annäherung des Nutzers an das Fahrzeug eindrucksvoll durchgeführt. Beispielsweise wird die Leuchtstärke oder die Zahl der Blinkungen von den Beleuchtungseinrichtungen in Bezug auf den Gastservice erhöht, der Frontscheinwerfer 503 wird auf hohen Strahl geschaltet und die Leuchtstärke der roten Rückleuchte 507 wird erhöht. Wenn dagegen das Thema OBJ211 für Entspannung/Lockerung ausgewählt ist, werden sanfte Darstellungen wie folgt durchgeführt. Die Leuchtstärke der Beleuchtungseinrichtungen in Bezug auf den Gastservice wird leicht vermindert. Eindrucksvoll blinkende Beleuchtung wird vermieden. Die Beleuchtung wird eingeblendet, um die Lichtmenge allmählich zu erhöhen. Die seitliche Unterbodenleuchte 512 zur Beleuchtung der Füße, die Innenbeleuchtung 511 und der Frontscheinwerfer 504 werden nacheinander eingeschaltet, um das Fahrzeug allmählich sichtbar zu machen. Wenn die rote Rückleuchte 507 nicht verwendet wird, kann die Beleuchtungsfarbe insgesamt im Vergleich zum Beleuchtungsmuster für den „aktiven" Dispositionstyp verändert werden. Anstelle von Glühlampen und Halogenlampen können Leuchtdioden die Beleuchtungseinrichtungen einschließlich des Frontscheinwerfers und der Rückleuchte bilden.

Wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert, kann dann der Lautsprecher (Sprachausgabeabschnitt) 311, der am Mobiltelefon (Nutzerendgerät) 1 bereitgestellt ist, als Gastservice-Aktionseinrichtung anstelle der oben genannten Beleuchtungseinrichtungen verwendet werden. In diesem Fall erfasst die Kommunikationseinrichtung 4 des Fahrzeugs die Annäherung des Nutzers und veranlasst den Lautsprecher 311, die Gastservice-Klänge entsprechend dem Dispositionstyp, der dem Nutzer entspricht, (d.h. den erhaltenen Informationen über die Biobefindlichkeit des Nutzers) auszugeben. In dieser Ausführungsform handelt es sich bei den Gastservice-Klangdaten um Musikquellendaten. Die Gastservice-Klangdaten können Daten von Soundeffekten und menschlichen Stimmen (so genannte Klingeltöne) sein. Die Gastservice-Klangdaten können in der Speichereinrichtung 535 des Fahrzeugs gespeichert werden, wie in 1 dargestellt. Nur die benötigten Daten müssen über die Kommunikationseinrichtung 4 zum Mobiltelefon 1 geschickt werden. Die Gastservice-Klangdaten können in einem Klangdaten-Flash-ROM 316b des Mobiltelefons 1 hinterlegt sein. Der letztgenannte Fall wird nachstehend erläutert.

Wenn ein Nutzer authentifiziert und spezifiziert wurde, wird zunächst ein Dispositionstyp, der dem Nutzer entspricht, spezifiziert. Die Liste der IDs der Gastservice-Klangdaten, die im Klangdaten-Flash-ROM 316b hinterlegt ist, wird vom Mobiltelefon 1 erhalten. Dann werden die Musikquellendaten, die dem spezifizierten Dispositionstyp entsprechen, aus der Liste ausgewählt. Um den Nutzer aufzumuntern, während sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert, werden mehrere Stücke der Musikquellendaten mit unterschiedlichen Liedmodus-Codes ausgewählt (beispielsweise werden MIDI-Daten verwendet).

Eine Darstellung, die sich je nach Abstand ändert, wird durchgeführt, ebenso wie ein Gastserviceverfahren, welches die Beleuchtung nutzt (der Ablauf davon ist der gleiche wie in 28). Die Priorität der Liedmodus-Codes wird entsprechend dem Aufmunterungsgrad der mentalen Befindlichkeit des Nutzers gesetzt. Es wird ein Lied ausgewählt, so dass, je kürzer der Abstand wird, desto stärker die mentale Befindlichkeit aufgemuntert wird. Genauer wird, während sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert, der Aufmunterungsgrad der mentalen Befindlichkeit höher. Die Liedmodus-Codes werden in der Reihenfolge: „heilend und α-Welle" oder „sanft und tröstend" (für Langstrecke), „erfrischend" (für Mittelstrecke), „aufmunternd" (für Kurzstrecke) bestimmt. Gemäß dem Geschmack des Nutzers ist auch die umgekehrte Code-Reihenfolge möglich, so dass der Nutzer zuerst aufgemuntert und dann beruhigt wird, wenn der sich dem Fahrzeug nähert.

Wie in 31 dargestellt, wird im Langstrecken-Gastservice-Modus eine ID (Lied-ID) von Musikquellendaten mit dem Liedmodus-Code „heilend" und α-Welle" oder „sanft und tröstend" zum Mobiltelefon 1 geschickt (S201). Im Mobiltelefon 1 werden Musikquellendaten, die der ID entsprechen, ausgewählt und zu spielen begonnen (S202). Dann wird im in 32 dargestellten Mittelstrecken-Gastservice-Modus eine ID (Lied-ID) von Musikquellendaten mit einem Liedmodus-Code „erfrischend" zum Mobiltelefon 1 gesendet (S210). Das Mobiltelefon 1 wählt die Musikquellendaten entsprechend der ID aus und spielt sie ab. Das Mobiltelefon 1 wählt und spielt die Musikquellendaten entsprechend der ID. Wie oben beschrieben, werden die Vibratoreinheit 354 und die LED-Einheit 355 synchron mit der Musik angesteuert, um den Gastservice, der Klangausgaben verwendet, noch munterer zu machen (S211). Die Beleuchtungseinrichtungen können synchron mit der Musik blinken (S212).

Wenn sich der Nutzer dem Fahrzeug nähert und bereit ist, ins Fahrzeug einzusteigen, beginnt der Kurzstrecken-Gastservice-Modus die am stärksten aufmunternde Darstellung bereitzustellen. Das heißt, die Prozesse S220 bis S222 sind fast die gleichen wie im Mittelstrecken-Gastservice-Modus. In S220 und S222 werden jedoch die Musikquellendaten für „Aufmunterung" ausgewählt. Andererseits werden Musikquellendaten der gleichen ID ausgewählt und auf dem Fahrzeug-Audiosystem zu spielen begonnen. In diesem Fall kann die Aufmunterung wirkungsvoller sein, wenn das Fenster durch den elektrischen Fensterbetätigungsmechanismus geöffnet wird und die Musikdaten synchron mit den auf dem Mobiltelefon 1 abgespielten ausgegeben werden (S223). In diesem Fall wird im Fahrzeug ein Klang-Code oder ein Hauptmelodieabschnitt von MIDI-Daten um einen solchen Grad reduziert (oder erhöht), dass im Vergleich zum Hauptmelodieabschnitt am Mobiltelefon 1 ein konsonanter Klang gebildet wird, und ausgegeben. Dann können die Ausgaben des Mobiltelefons 1 und des Fahrzeug-Audiosystems 515 miteinander harmonisiert werden. Wenn der Ausgabezeitpunkt des Hauptmelodieabschnitts der MIDI-Daten um eine vorgegebene Zahl von Takten in Bezug auf den Hauptmelodieabschnitt am Mobiltelefon verzögert (oder verfrüht) wird, kann ein Trolleffekt zwischen den Ausgaben des Mobiltelefons 1 und des Fahrzeug-Audiosystems 515 erreicht werden.

In S224 liest der Herzschlagsensor 342 des Mobiltelefons 1 den Puls des Nutzers, und ein Tempo-Code der MIDI-Daten wird verändert, um das Tempo proportional zum Puls zu erhöhen. Somit wird die ausgegebene Musik beschleunigt, so dass der aufmunternde Effekt verstärkt werden kann. Im Thema OBJ211 für Entspannung/Lockerung kann der letzte aufmunternde Prozess für die Kurzstrecke vermieden werden.

Was die Beziehung zwischen der Musik und der geschätzten mentalen oder physischen Befindlichkeit betrifft, so wird im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit eine Musik gespielt, die nicht aus stimulierenden hohen Tönen besteht, sondern hauptsächlich aus tiefen Tönen, oder das Klangvolumen wird gesenkt und das Tempo wird im Falle einer relativ ernsten physischen Befindlichkeit verlangsamt. Im Falle einer Erregung wird das Tempo der Musik wirksam auf langsam gesetzt. Im Falle einer Abgelenktheit wird das Volumen erhöht, und Musik, die wirksam ist, um für eine wache Stimmung zu sorgen (wie Free Jazz, Hard Rock, Heavy Metal und Avantgarde-Musik) wird wirksam abgespielt.

Wie in 2 dargestellt, werden in der Annäherungsszene SCN1 „Ermitteln der Fahrzeugposition (OBJ311)" und „Suchen nach verlorenen Gegenständen und Sperrung (OBJ312)" im Besorgtheits-/Gespanntheits-Genre ST3 gesetzt, und „sanftes Einladen von Gepäck (OBJ411)" wird im Genre ST4 für die Erleichterung einer körperlichen Belastung gesetzt. Die Gastservice-Prozesse für diese Genres werden parallel zu den Gastservice-Prozessen der Themen OBJ111 und OBJ211 zum Aufmuntern der Stimmung durchgeführt.

10 zeigt den Inhalt der Funktionsauswahltabelle 371, die dem Thema „Ermitteln der Fahrzeugposition (OBJ311)" entspricht. Die Aktionsaufgabe oder der Störungstyp ist wie folgt.

  • – Feststellung der Fahrzeugposition
    Der Störungstyp ist „großer Abstand zwischen Fahrzeug und Nutzer". Der Abstand wird anhand von Positionsinformationen des Fahrzeug-GPS 533 und des Mobiltelefon-GPS 554 erfasst. Wenn der Abstand über einen vorgegebenen Schwellenwert liegt, wird erfasst, dass der Störungstyp „großer Abstand zwischen Fahrzeug und Nutzer" vorliegt.
  • – Fahrzeuginnenumgebung
    Der Störungstyp ist „Anstieg/Abnahme der Raumtemperatur" und ist gleich der Aktionsaufgabe „Fahrzeuginnenumgebung". Die Sammlung von Informationen betrifft die Auswahl der Gastservice-Aktion gemäß dem Geschmack des Nutzers, betrifft aber nicht grundsätzlich eine Störung. In diesem Fall kann gemäß dem Ergebnis der Schätzung der mentalen oder physischen Befindlichkeit des Nutzers mittels des nachstehend genannten Algorithmus die geeignete Gastservice-Aktion ausgewählt werden.

Das Fahrzeug-GPS 533, das Mobiltelefon-GPS 554, die Hupe 502 und die Fahrzeugaußenleuchten (oder die Fahrzeuginnenleuchten) werden als Gastservice-Aktionseinrichtungen ausgewählt. Die Aktionen laufen wie folgt ab. Die Positionsinformationen werden dem Mobiltelefon 1 mitgeteilt und auf dem Monitor 308 (1) in Form einer Landkarte zusammen mit Positionsinformationen über das Mobiltelefon-GPS 554 dargestellt. Somit kann die relative Position zwischen dem Nutzer und dem Fahrzeug erkannt werden. Wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug innerhalb eines vorgegebenen Abstands nähert, wird dem Nutzer die Position des Fahrzeugs durch ein Pfeifen und die Sirene der Hupe 502 und das Einschalten der Fahrzeug-Außenleuchten (oder der Fahrzeuginnenleuchten) angezeigt.

Bei „Bestätigung von verlorenen Gegenständen und Absperrung (OBJ312)" wird dagegen eine Sprachnachricht ausgegeben, welche zur Bestätigen von Vorsichtsmaßnahmen vor dem Fahren auffordert (Sprachdaten können im ROM des Gastservice-Steuerabschnitts 3 hinterlegt sein und mittels der Sprachausgabe-Hardware des Fahrzeug-Audiosystems ausgegeben werden). Die Nachrichten für die Aufforderung zur Bestätigen von Vorsichtsmaßnahmen sind wie folgt, aber nur als Beispiele. „Haben Sie Führerschein und Brieftasche dabei?" „Haben Sie einen Pass dabei?" (Wenn der im Fahrzeug-Navigationssystem eingestellte Bestimmungsort ein Flughafen ist). „Haben Sie die Haustür abgeschlossen?" „Haben Sie die Fenster nach hinten geschlossen?" „Haben Sie die Innenraum-Klimaanlage abgestellt?" „Haben Sie das Gas abgestellt?"

Dann werden Änderungen des Gesichtsausdrucks des Nutzers, der sich dem Fahrzeug nähert (der von der Fahrzeug-Außenkamera 518 aufgenommen werden kann), und die Körpertemperatur des Nutzers (die vom Infrarotsensor 519 gemessen werden kann) gemessen. Aus der Wellenform der zeitabhängigen Änderungen kann die mentale oder physische Befindlichkeit des Nutzers geschätzt werden. Wie oben beschrieben kann, wenn die geschätzte mentale Befindlichkeit normal ist, die Gastservice-Aktion des Erwartungs-/Aufmunterungs-Genres ST1 ausgewählt werden. Wenn die geschätzte mentale Befindlichkeit instabil oder Verärgerung (oder Erregung) ist (oder wenn die physische Befindlichkeit schlecht ist), kann die Gastservice-Aktion des Entspannungs-/Lockerungs-Genres ST2 ausgewählt werden.

56 zeigt ein Beispiel für ein Ablaufschema eines Analyseverfahrens der Änderung des Gesichtsausdrucks. In SS151 wird ein Änderungszähler N zurückgesetzt. Wenn in SS152 der Zeitpunkt zur Abfrage gekommen ist, geht das Verfahren zu SS153 über, um ein Gesichtsbild aufzunehmen. Das Gesichtsbild wird wiederholt aufgenommen, bis ein Frontalbild erhalten wird, aus dem der Gesichtsausdruck spezifiziert werden kann (SS154 bis SS153). Wenn das Frontalbild erhalten wurde, wird das Frontalbild nacheinander mit Master Images (die in Bioauthentifizierungs-Masterdaten 432 in der Speichervorrichtung 535 enthalten sind) verglichen, um einen Gesichtsausdruckstyp zu spezifizieren (SS156 bis SS157). Wenn der spezifizierte Gesichtsausdruckstyp „Besorgnis und Verstimmung" ist, wird der Ausdrucksparameter I auf „2" gesetzt (SS158 bis SS159). Wenn der spezifizierte Gesichtsausdruckstyp „Erregung und Ärger" ist, wird der Ausdrucksparameter I auf „ 3" gesetzt (SS160 bis SS161).

In SS162 wird der zuletzt erhaltene Gesichtsausdrucksparameter I' gelesen, um dessen Änderungswert ΔN zu erhalten. IN SS163 wird der Änderungswert zum Änderungszähler N addiert. Dieses Verfahren wird wiederholt, bis eine bestimmte Abfrageperiode endet (SS164 bis SS152). Wenn die Abfrageperiode endet, geht das Verfahren zu SS165 über. In SS165 wird ein Durchschnittswert I des Gesichtsausdrucksparameters I (als ganze Zahl) berechnet. Die mentale Befindlichkeit, die dem Gesichtsausdruckswert entspricht, kann bestimmt werden. Je höher der Wert des Änderungszählers N ist, desto größer ist die Änderung des Gesichtsausdrucks. Beispielsweise wird ein Schwellenwert in einem Wert N gesetzt. Ausgehend vom Wert N, kann die Änderung des Gesichtsausdrucks als „kleine Änderung", „Zunahme", „leichte Zunahme" und „schnelle Zunahme" bestimmt werden.

Andererseits zeigen die 54A, 54B ein Beispiel für ein Ablaufschema eines Körpertemperatur-Wellenformanalyseverfahrens. In einer Abfrageroutine wird jedes Mal, wenn ein Abfragezeitpunkt mit einem bestimmten Intervall gekommen ist, die Körpertemperatur, die vom Infrarotsensor 519 erfasst wird, abgefragt, und ihre Wellenform wird aufgezeichnet. In einer Wellenform-Analyseroutine werden Wellenformen der Körpertemperatur, die während der nächstliegenden vorgegebenen Periode abgefragt wurden, in SS53 erhalten. Die bekannte schnelle Fourier-Transformation wird auf die Wellenformen in SS54 angewendet, um in SS54 ein Frequenzsspektrum zu erhalten. Eine Mittenfrequenz des Spektrums (oder eine Spitzenfrequenz) f wird in SS55 berechnet. In SS56 wird, wie in 53 dargestellt, die Wellenform in die vorgegebene Zahl von Sektionen σ1, σ2 usw. eingeteilt, und in SS57 wird ein Durchschnittswert der Körpertemperatur in jeder Sektion berechnet. In den jeweiligen Sektionen werden mittels der Durchschnittswerte der Körpertemperaturen als Wellenform-Mittenlinien integrierte Amplituden A1, A2 usw. (jeweils durch Integrieren eines absoluten Werts der Wellenformänderung aufgrund der Mittenlinie und durch Teilen des integrierten Werts mittels jeder Sektionsbreite σ1, σ2 usw. erhalten) berechnet. In SS59 wird der Durchschnitt der integrierten Amplituden A in den Sektionen gebildet, und der Durchschnitt wird als repräsentativer Wert der Wellenformamplituden bestimmt.

Das Informationsabfrageprogramm zum Erhalten der Wellenformen, einschließlich der folgenden Prozesse, ist so geplant, dass in vorgegebenen Intervallen für nur die Biobefindlichkeits-Erfassungseinheit, die zu der spezifischen Szene gehört, begonnen wird. Obwohl aus den Figuren nicht ersichtlich, wird die Abfrage nicht unbegrenzt durchgeführt. Nach einer Abfrageperiode, die definiert ist, um die Abfragen zu erhalten, die für die Wellenformanalyse erforderlich sind, enden die Wiederholungen.

In SS60 wird überprüft, ob eine Frequenz f über einem oberen Grenzwert fu0 liegt. Wenn die Frequenz f über dem oberen Grenzwert fu0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderung der überwachten Körpertemperatur „schnell" ist. In SS62 wird überprüft, ob die Frequenz f unter einem unteren Grenzwert fL0 (> fu0) liegt. Wenn die Frequenz f unter dem unteren Grenzwert fL0 (> fu0) liegt, wird bestimmt, dass die Änderung der überwachten Körpertemperatur „langsam" ist. Wenn fu0 ≥ f ≥ fL0, geht das Verfahren zu SS64 über. In SS64 wird bestimmt, dass die überwachte Körpertemperatur „normal" ist. Dann geht das Verfahren zu SS65 über. In SS65 wird eine integrierte Amplitude A (Durchschnittswert) mit einem Schwellenwert A0 verglichen. Wenn A > A0, wird bestimmt, dass die überwachte Körpertemperatur sich „ändert". Wenn A ≤ A0, wird bestimmt, dass die überwachte Körpertemperatur „beibehalten" wird (stabil ist).

Anhand der Bestimmungsergebnisse der zeitabhängigen Änderungen der erhaltenen Biobefindlichkeitsparameter, wird die spezifische mentale oder physische Befindlichkeit des Nutzers bestimmt (geschätzt). Beispielsweise ist eine Bestimmungstabelle 1601 in der Speichervorrichtung 535 hinterlegt. Wie in 51 dargestellt, entsprechen in der Bestimmungstabelle 1601 die mehreren spezifizierten Befindlichkeiten jeweils einer Kombination aus zeitlicher Änderung der Biobefindlichkeitsparameter, die von den mehreren Biobefindlichkeits-Erfassungseinheiten erfasst werden sollen, um zu bestimmen, ob die jeweilige spezifische Befindlichkeit besteht.

In dieser Ausführungsform sind „Ablenkung", „schlechte physische Befindlichkeit" und „Erregung" als die spezifizierten Befindlichkeiten bestimmt. Genauer ist die „schlechte physische Befindlichkeit" in mehrere Stufen, „etwas schlechte physische Befindlichkeit" und „ernste physische Befindlichkeit" aufgeteilt. Insgesamt sind vier grundsätzliche spezifizierte Befindlichkeiten definiert. „Ablenkung" und „Erregung" können in mehrere Stufen unterteilt sein, um die mentale und physische Befindlichkeit genauer schätzen zu können. In dieser Ausführungsform ist für jede Befindlichkeitskombination, wo eine physische und eine mentale Befindlichkeit („Ablenkung" und „Erregung") kombiniert sind, eine einmalige Kombination aus zeitlichen Änderungen der Biobefindlichkeitsparameter definiert. Die Schätzungsgenauigkeiten der kombinierten Befindlichkeiten sind verbessert.

Wenn der Nutzer eine Unbequemlichkeit empfindet, z.B. aufgrund der fehlenden Konformität der Gastservice-Aktion und eines zu schwachen oder zu starken Pegels davon, zeigt der Nutzer häufig die gleiche Befindlichkeit wie die etwas schlechte physische Befindlichkeit. In dieser Ausführungsform sind „Unbequemlichkeit" und „etwas schlechte physische Befindlichkeit" zu einer spezifizierten Befindlichkeit integriert (natürlich können sie durch Ändern der Schwellenwerte für die damit verbundenen Parameter getrennt voneinander spezifiziert werden).

Als biologische Parameter werden „Blutdruck", „Körpertemperatur", „Hautwiderstand", „Gesichtsausdruck", „Haltung", „Sichtlinie", „Pupille (Umfang)" und „Lenken" verwendet, einschließlich der Parameter, die in den nachfolgenden Szenen verwendet werden. Der Sensor der Kamera, die auch ausgewählt werden muss, um den Biobefindlichkeitsparameter für das gleiche Ziel zu erhalten, wird gemäß der Szene geändert.

Wie oben beschrieben, können in dieser Annäherungsszene ein Gesichtsausdruck des Nutzers, der von der Fahrzeug-Außenkamera 518 aufgenommen wird, und die Körpertemperatur des Nutzers, die von dem Infrarotsensor 519 gemessen wird, als Biobefindlichkeitsparameter verwendet werden. In der Bestimmungstabelle 1601 nimmt im Falle einer Abgelenktheit die Änderung des Gesichtsausdrucks rasch zu, und im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit und einer Erregung nimmt die Änderung des Gesichtsausdrucks tendenziell zu. Diese Fälle können als unterschiedlich zum Normalzustand erkannt werden, aber jede mentale und physische Befindlichkeit ist im Einzelnen schwierig zu erkennen. Im Falle einer Abgelenktheit ändert sich die Körpertemperatur nicht stark (fast gleich wie bei der normalen Befindlichkeit). Im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit ändert sich die Körpertemperatur langsam. Im Falle einer Erregung ändert sich die Körpertemperatur schnell. Somit können „Abgelenktheit", „schlechte physische Befindlichkeit" und „Erregung" durch Kombinieren dieser Parameter miteinander getrennt erkannt werden.

Das Verfahren in diesem Fall ist in 66 dargestellt (dies kann unter dem gleichen Konzept unabhängig von den Szenen bestimmt werden, und in den nachstehend genannte Fahrtszenen wird grundsätzlich der gleiche Ablauf durchgeführt). Grundsätzlich werden die mehreren Biobefindlichkeitsparameter (Gesichtsausdruck und Körpertemperatur) mit übereinstimmenden Informationen in der Bestimmungstabelle abgestimmt. Die spezifizierte Befindlichkeit, die der abgestimmten Kombination entspricht, wird als aktuelle spezifizierte Befindlichkeit spezifiziert. In SS501 bis SS508 werden Bestimmungsergebnisse (beispielsweise „schnelle Abnahme" und „Zunahme") der zeitabhängigen Änderungen der Biobefindlichkeitsparameter, die durch die Analyseverfahren, die in den Ablaufschemata von 54A bis 57B, 60A bis 62B oder 64, 65 erhalten werden, gelesen. In SS509 werden die übereinstimmenden Informationen, die zeigen, wie jeder Bioparameter in der Bestimmungstabelle 1601 sich ändert, um zu bestimmen, dass jede spezifizierte Befindlichkeit besteht, mit den oben genannten Bestimmungsergebnissen abgestimmt. Ein Abstimmungszähler der spezifizierten Befindlichkeit, deren übereinstimmende Informationen mit den Bestimmungsergebnissen abgestimmt werden, wird inkrementiert. In diesem Fall könnten beispielsweise nur die spezifizierte Befindlichkeit, deren abgestimmte Informationen mit den Bestimmungsergebnissen übereinstimmen, unter den biologischen Parametern verwendet werden. Wenn auf viele Biobefindlichkeitsparameter Bezug genommen wird, stimmen die abgeglichenen Informationen selten mit den Bestimmungsergebnissen über die biologischen Parameter überein.

Die physische oder mentale Befindlichkeit des Nutzers kann nicht flexibel geschätzt werden. Ein Punkt (N) des Abstimmungszählers wird als „Übereinstimmungsgrad" verwendet, und die spezifizierte Befindlichkeit mit dem höchsten Punkt, d.h. dem höchsten Übereinstimmungsgrad, wird als aktuelle spezifizierte Befindlichkeit bestimmt (SS510).

In 51 trägt wie in dem Fall, wo bestimmt wird, dass der durchschnittliche Blutdruckpegel sich „ändert", der gleiche Biobefindlichkeitsparameter manchmal zur Etablierung mehrerer spezifizierter Befindlichkeiten („Abgelenktheit" oder „Erregung") positiv bei. In diesem Fall wird der Übereinstimmungszähler jeder spezifizierten Befindlichkeit inkrementiert. Beispielsweise wird bestimmt, dass sich der durchschnittliche Blutdruckpegel „ändert", die vier übereinstimmenden Zählerwerte N1, N4, N12 und N13 werden inkrementiert.

Wie oben beschrieben, wird in den meisten Fällen bestimmt, ob die abgestimmten Informationen mit den Bestimmungsergebnissen übereinstimmen, im Vergleich zu Schwellenwerten der Biobefindlichkeitsparameter (wie der Frequenz oder Amplitude). Wenn die Übereinstimmung binär bestimmt wird (weiß oder schwarz), werden Informationen über eine Abweichung zwischen einem Befehlswert eines aktuellen Parameters und einem Schwellenwert versteckt. Wenn die Übereinstimmung gemäß einem Wert nahe dem Schwellenwert bestimmt wird, ist die Bestimmung „grau". Im Vergleich zu dem Fall, wo die Übereinstimmung entsprechend einem Wert bestimmt wird, der weit vom Schwellenwert liegt (beispielsweise liegt der Wert beträchtlich über dem Schwellenwert), ist es grundsätzlich bevorzugt, dass der Parameter weniger zu dem Bestimmungsergebnis beiträgt.

Statt einer Addition zum Übereinstimmungszähler nur dann, wenn die abgestimmten Informationen und das bestimmte Ergebnis vollständig übereinstimmen, wird, wenn die abgestimmten Informationen und das Bestimmungsergebnis nicht vollständig übereinstimmen, aber ein nahes Ergebnis innerhalb eines vorgegebenen Bereichs erhalten wird, dieses Ergebnis zum Übereinstimmungszähler addiert. Wenn die abgestimmte Information beispielsweise „schneller Anstieg" ist und das Bestimmungsergebnis „schneller Anstieg" ist, werden 3 Punkte addiert. Wenn die abgestimmte Information „schneller Anstieg" ist und das Bestimmungsergebnis „Anstieg" ist, werden 2 Punkte addiert. Wenn die abgestimmte Information „schneller Anstieg" ist und das Bestimmungsergebnis „leichter Anstieg" ist, wird 1 Punkt addiert.

Als exakteres Verfahren wird das folgende Verfahren erläutert. Wie in 51 dargestellt, wird die Summe (ν oder μ) der Abweichungen zwischen den Biobefindlichkeitsparametern und den Schwellenwerten, die für die Bestimmungen verwendet werden, in jeder spezifizierten Befindlichkeit verwendet. Gemäß der Summe der Abweichungen kann die spezifizierte Befindlichkeit bestimmt werden. Der Fall, dass die spezifizierte Befindlichkeit mit der höchsten Summe der Abweichungen als endgültiges Befindlichkeitsschätzungsergebnis bestimmt wird, wird nachstehend erläutert. Da das Bestimmungsverfahren sich gemäß einer Definition der Abweichung ändert, ist das Bestimmungsverfahren nicht auf den folgenden Fall beschränkt. Die spezifizierte Befindlichkeit kann auch mittels N bestimmt werden. Die Erklärung wird nachstehend ausführlicher durchgeführt.

Zuerst wird das Konzept der Berechnung der Abweichung für jeden Biobefindlichkeitsparameter im Ausdruck 1 dargestellt.

  • – Ausdrücke 1
    X: Parameter, der für die Bestimmung verwendet wird
    X0: Bestimmungsschwellenwert
    Abnormalität (positive) Abweichung im Fall von X > X0 Abnormalität (positive) Abweichung im Fall von X < X0 Summe der Abweichungspunkte für die Abnormalitätsbestimmung μ = ΣΔμ(3)Normalitätsbestimmung im Fall von X < X0 Normalitätsbestimmung im Fall von X > X0 Summe der Abweichungspunkte für die Normalitätsbestimmung ν = ΣΔν(6)

Der Wert des Biobefindlichkeitsparameters wird generalisiert und durch X dargestellt, und der Schwellenwert, der für die Bestimmung verwendet wird, ist X0. Es wird in Übereinstimmung mit der Größenbeziehung zwischen X und X0 bestimmt, ob X zu der Etablierung der spezifizierten Befindlichkeit positiv beiträgt. Wenn der Blutdruck in den 52A, 52B als Beispiel genommen wird, werden eine Frequenz f und eine Amplitude A der zeitabhängigen Wellenform des Blutdruck als Biobefindlichkeitsparameter X übernommen. Mit Bezug auf die Amplitude A ist der Schwellenwert A0. Wenn A > A0, wird bestimmt, dass sich ein durchschnittlicher Blutdruckpegel „ändert", was eine der abnormalen Befindlichkeiten darstellt. In diesem Fall trägt, wie in 51 dargestellt, die Amplitude A positiv zur Etablierung von zwei spezifizierten Bedingungen „Abgelenktheit" und „Erregung" bei.

Dagegen werden zwei Schwellenwerte, ein oberer Grenzwert fu0 und ein unterer Grenzwert fL0, für die Frequenz f gesetzt. Wenn f > fu0, wird bestimmt, dass die Änderung des Blutdrucks „schnell" ist, was eine der abnormalen Befindlichkeiten ist. Auch in diesem Fall trägt, wie in 51 dargestellt, die Frequenz f positiv zur Etablierung der beiden spezifizierten Befindlichkeiten „Abgelenktheit" und „Erregung" bei. Wenn dagegen f < fL0, wird bestimmt, dass ein Änderung des Blutdrucks „langsam" ist, was eine der abnormalen Befindlichkeiten ist. In diesem Fall trägt die Frequenz f positiv zur Etablierung der beiden spezifizierten Bedingungen „etwas schlechte physische Befindlichkeit/Unbehagen" und „ernste physische Befindlichkeit" bei. In beiden Fällen ist die Größenbeziehung zwischen den Parametern, die positiv zur Etablierung der spezifizierten Bedingungen beitragen, und den Schwellenwerten umgekehrt.

Wenn die spezifizierte Bedingung dagegen keiner der abnormalen Bedingungen entspricht, muss die spezifizierte Bedingung als normal bestimmt werden (welcher Fall als „normal" bestimmt wird, ist in 52A, 52B, 54A bis 57B, 60A bis 62B und 65 dargestellt). Beispielsweise wird in 52A, 52B bestimmt, dass ein durchschnittlicher Blutdruckpegel normal (konstant) ist, wenn A > A0, dass eine Blutdruckänderung normal (konstant) ist, wenn fu0 > fL0.

In dieser Ausführungsform ist ein Abweichungswert, der berechnet werden soll, so definiert, dass die Abweichung in die Plus-Richtung geht, wenn die Abweichung so gerichtet ist, dass sie positiv zur Etablierung einer spezifizierten Bedingung beiträgt. Ein Unterschied zwischen X und X0, der gemäß der Definition berechnet wird, wird als Abweichungswert verwendet. Wenn X > X0 so gerichtet ist, dass es einen positiven Beitrag leistet, werden die Abweichungen Δμ, Δν anhand des Ausdrucks (1) oder (5) der Ausdrücke 1 berechnet (beispielsweise f, wenn bestimmt wird, dass die Blutdruckänderung „schnell" ist, oder A, wenn bestimmt wird, dass der durchschnittliche Blutdruckpegel „normal" ist). Wenn X < X0 so gerichtet ist, dass es einen positiven Beitrag leistet, werden die Abweichungen Δμ, Δν anhand des Ausdrucks (2) oder (4) der Ausdrücke 1 berechnet (beispielsweise f, wenn bestimmt wird, dass die Blutdruckänderung „langsam" ist). Um die spezifizierte Befindlichkeit in eine abnormale Befindlichkeit und eine normale Befindlichkeit zu unterteilen, wird die erstgenannte mit „μ" versehen und die letztgenannte mit „ν".

Wenn der Parameter zwischen dem oberen Grenzwert und dem unteren Grenzwert liegt, wird der Fall, dass die Etablierung der spezifizierten Befindlichkeit positiv ist (beispielsweise f, wenn bestimmt wird, dass die Blutdruckänderung „normal" ist), wie folgt behandelt. Das heißt, die Abweichung muss für den oberen Grenzwert anhand des Ausdrucks (2) berechnet werden, und die Abweichung muss für den unteren Grenzwert anhand des Ausdrucks (4) berechnet werden. In diesem Fall kann, da die Validität der positiven Etablierung der spezifizierten Befindlichkeit höher wird, je näher der Parameter im Zentrum eines Abschnitts zwischen dem oberen Grenzwert und dem unteren Grenzwert liegt, die definierte Abweichung so verwendet werden, dass der Parameter größer wird, je näher der Parameter an einem Mittelwert zwischen den Abschnitten liegt. Wenn beispielsweise ein Rechenwert der Abweichung anhand des Ausdrucks (2) mit Bezug auf den oberen Grenzwert Δμ1 ist, und wenn ein Rechenwert einer Abweichung anhand des Ausdrucks (2) mit Bezug auf den unteren Grenzwert Δμ2 ist, kann eine Syntheseabweichung Δμs, die durch Δμ1 = (Δμ1 × Δμ2)1/2 berechnet wird (geometrisches Mittel von Δμ1 und Δμ2) verwendet werden.

Wie oben beschrieben, werden die Abweichungen Δν, Δμ, die für jeden Parameter berechnet werden, zu den Zählern ν0, μ1, μ2 usw. addiert, welche die Summe der Abweichungspunkte in jeder spezifizierten Befindlichkeit bilden (Ausdrücke 1: Ausdrücke (4), (6) oder Ausdrücke (7), (8) von 77). Die spezifizierte Befindlichkeit (abnormale oder normale Befindlichkeit) mit der höchsten Summe der Abweichungspunkte wird als Befindlichkeitsschätzungsergebnis bestimmt.

Im obigen Beispiel werden die Beiträge der Parameter, wenn die spezifizierte Befindlichkeit bestimmt wird, gleich verwendet. Die Beiträge können in große und kleine unterteilt werden und unterschiedlich gewichtet werden. Beispielsweise kann in 51, wenn „Abgelenktheit" spezifiziert wird und wenn die Erfassungsgenauigkeit einer Änderung des Gesichtsausdrucks problematisch ist, der Gewichtungsfaktor kleiner gemacht werden als der des Blutdrucks und des Hautwiderstands, wenn die Parameter in Bezug auf den „Gesichtsausdruck" zur übereinstimmenden Zählung addiert werden. Die Additionsausdrücke in dem Fall, dass der Gewichtungsfaktor verwendet wird, wenn die Abweichungen Δν, Δμ zur übereinstimmenden Zählung addiert werden, sind als Ausdrücke (9), (10) von 77 dargestellt. Der gesetzte Wert des Gewichtungsfaktors unterscheidet sich je nach Nutzer. Der Gewichtungsfaktor kann für jeden Nutzer gesetzt werden. Einheitliche Gewichtungsfaktoren können für die Parameter unabhängig von den spezifizierten Bedingungen gesetzt werden. Um eine Steuerung mit höherer Genauigkeit zu erreichen, kann der Gewichtungsfaktor für jeden Parameter gemäß der spezifizierten Befindlichkeit geändert werden (in diesem Fall bilden die Gewichtungsfaktoren eine zweidimensionale Gruppe).

Die Befindlichkeitsspezifizierungs-Ergebnistabelle 472 von 77 (im RAM des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2 oder in der Speichereinrichtung 535 hinterlegt), zeigt, welches Stück der abgestimmten Information mit jedem Parameter übereinstimmt oder wie hoch ein Rechenwert der Abweichung, die den Übereinstimmungsgrad zeigt, ist, und das Schätzungsergebnis der mentalen oder physischen Befindlichkeit (einer der spezifizierten Befindlichkeiten von 51) gemäß dem übereinstimmenden Stück der Information und dem Rechenwert. In dieser Tabelle sind der Beitrag jedes Parameters zum Befindlichkeitsschätzungsergebnis und die Rechenergebnisse der oben genannten Abweichungen dargestellt. Die Beiträge zum Befindlichkeitsschätzungsergebnis werden bereitgestellt, um zwischen den Parametern (in 77 Blutdruckänderung, Körpertemperaturänderung, Gesichtsausdruck, Haltungsänderung, Änderung der Sichtlinie und ihres Musters), die positiv zum Schätzungsergebnis der spezifizierten Befindlichkeit beitragen (in 77 etwas schlechte physischen Befindlichkeit), und den Parametern, die nicht zum Schätzungsergebnis beitragen, unterscheiden zu können.

Genauer werden, wenn das Befindlichkeitsschätzungsergebnis „abnormale Befindlichkeit" (etwas schlechte physische Befindlichkeit) ist, die Parameter, die positiv zu diesem Befindlichkeitsschätzungsergebnis beitragen, mit „ 2" versehen. Die Parameter, die negativ zu dem Befindlichkeitsschätzungsergebnis „normale Befindlichkeit" beitragen, erhalten „0". Eine dritte Befindlichkeit (im folgenden auch neutrale Befindlichkeit genannt), die eine „abnormale Befindlichkeit" zeigt, die im Unterschied zum Befindlichkeitsschätzungsergebnis nicht „normal" ist, erhält „1". Informationen zum Erkennen der positiven Beiträge zu dem Befindlichkeitsschätzungsergebnis, das eine „abnormale Befindlichkeit" bildet, und der negativen Beiträge zu dem Ergebnis, insbesondere Informationen zum Erkennen, ob der negative Beitrag abweichend vom Befindlichkeitsschätzungsergebnis „normale Befindlichkeit" oder „abnormale Befindlichkeit" anzeigt, werden als Beitragsinformationen für die Befindlichkeitsbestimmung gespeichert. Wenn das Befindlichkeitsschätzungsergebnis „normale Befindlichkeit" ist, erhält der Parameter, der positiv zu „normale Befindlichkeit" beiträgt, „0", und der Parameter, der negativ zu „normale Befindlichkeit" beiträgt (d.h. der eine etwas „abnormale Befindlichkeit" zeigt) erhält „1".

Was die wie oben beschrieben geschätzte und überwachte mentale oder physische Befindlichkeit betrifft, wird, wenn Punktwerte, die zu den jeweils spezifizierten Befindlichkeiten (einschließlich der normalen Befindlichkeit) beitragen, nahe beieinander liegen, das Befindlichkeitsschätzungsergebnis gemäß der Größenbeziehung der Punktwerte bestimmt. Somit kann eine Verringerung der Genauigkeit des Schätzungsergebnisses nicht vermieden werden. Um dies auszugleichen, wird, wenn der Unterschied zwischen den Punkten der höher positionierten spezifizierten Bedingungen bei oder unter einem vorgegebenen Niveau liegt, eine Frage nach Bestätigung einer Befindlichkeit an einen Nutzer mittels Sprache oder Bildschirmanzeige ausgegeben. Gemäß den Antwortinformationen ist es möglich, das Befindlichkeitsschätzungsergebnis auszugleichen.

Genauer werden Bestätigungsfrageinformationen, die jeder spezifizierten Befindlichkeit in jeder Szene entsprechen, z.B. in der Speichereinrichtung 535 hinterlegt. Wenn der Punktunterschied zwischen den höher positionierten spezifizierten Befindlichkeiten bei oder unter einem vorgegebenen Niveau liegt, wird eine Frage nach Bestätigung, ob eine dieser spezifizierten Befindlichkeiten die aktuelle Befindlichkeit ist, ausgegeben. Beispielsweise kann der Nutzer eine Frage nach Bestätigung der spezifizierten Befindlichkeit mit den höchsten Punkten leicht verstehen und somit kann leicht eine klare Antwort erhalten werden. Somit ist dies Frage effizient. Wenn das Befindlichkeitsschätzungsergebnis schließlich mit Bezug auf das Ergebnis der Frage bestimmt wird, werden Schwellenwerte oder Gewichtungsfaktoren von Parametern der bestimmten spezifizierten Befindlichkeit und einer spezifizierten Befindlichkeit, die der bestimmten spezifizierten Befindlichkeit in Bezug auf die Punkte nahe kommt, korrigiert und durch den nachstehend genannten Algorithmus so geändert, dass die Parameter der bestimmten spezifizierten Befindlichkeit Priorität erhalten. Somit kann effizient verhindert werden, dass die gleiche Frage wiederholt gestellt wird. Die Beispiele sind nachstehen dargestellt.

(Wenn ein Punktwert einer normalen Befindlichkeit etwas höher ist als ein Punktwert einer etwas schlechten physischen Befindlichkeit) (Frage) „Sie sehen nicht gut aus. Geht es Ihnen gut?" (oder „Bilde ich mir das nur ein?) (Antwort) „Es geht mir gut." Die normale Befindlichkeit wird als Schätzungsergebnis bestimmt. (Danach werden Schwellenwerte oder Gewichtungsfaktoren von Parametern der normalen Befindlichkeit und einer Befindlichkeit, die der normalen Befindlichkeit punktemäßig nahe kommt, korrigiert und durch den nachstehend genannten Algorithmus so verändert, dass die Parameter der normalen Bedingung Priorität erhalten).

(Wenn der Punktwert einer etwas schlechten physischen Befindlichkeit etwas über dem Punktwert einer normalen Befindlichkeit liegt) (Frage) „Sie sehen blass aus. Wollen Sie sich vor dem Fahren ausruhen?" (Antwort) „Nein, es geht mir gut." Die normale Befindlichkeit wird als Schätzungsergebnis bestimmt. (Danach werden Schwellenwerte und Gewichtungsfaktoren der damit in Beziehung stehenden Parameter vom nachstehend genannten Algorithmus korrigiert und geändert, solange die Punkte der Parameter der normalen Befindlichkeit die Punkte der Parameter der etwas schlechten physischen Befindlichkeit übertreffen.)

(Wenn ein Punktwert für die Befindlichkeit Aufregung (Ärger) etwas über einem Punktwert für die etwas schlechte physische Befindlichkeit liegt) (Frage) „Was ist los? Sie sind schlecht gelaunt." (Antwort) „Ich fühle mich etwas krank." Die etwas schlechte physische Befindlichkeit wird als Schätzungsergebnis bestimmt. (Danach werden Schwellenwerte oder Gewichtungsfaktoren der damit in Beziehung stehenden Parameter durch den nachstehend angegebenen Algorithmus korrigiert und geändert, solange die Punkte der Parameter für die etwas schlechte physische Befindlichkeit die Punkte der Parameter für Befindlichkeit Erregung (Ärger) übertreffen.)

(Wenn ein Punktwert der etwas schlechten physischen Befindlichkeit etwas über einem Punktwert für die Befindlichkeit Erregung (Ärger) liegt) (Frage) „Was ist los? Sind Sie erkältet?" (Antwort) „Lass mich in Ruhe. Mir geht es gut." Die Befindlichkeit Erregung (Ärger) wird als Schätzungsergebnis bestimmt. (Danach werden Schwellenwerte oder Gewichtungsfaktoren der damit in Beziehung stehenden Parameter durch den nachstehend genannten Algorithmus korrigiert und verändert, solange die Punkte der Parameter für die Befindlichkeit Erregung (Ärger) die Punkte für die Parameter der etwas schlechten physischen Befindlichkeit übertreffen.)

Das Verfahren zum Ausgleichen der Befindlichkeitsschätzung kann nach und vor dem Start der Gastservice-Aktion in jeder Szene durchgeführt werden. Im letztgenannten Fall wird eine Richtung der Gastservice-Aktion, die gestartet werden soll, in die Richtung, die der Nutzer in einem Anfangsschritt verlangt, korrigiert. Es kann verhindert werden, dass das Ergebnis des Gastservice stark von der Forderung abweicht.

Dann kann das Gastserviceverfahren der Einstiegsszene SCN2 als Fortsetzung des Verfahrens der Annäherungsszene SCN1 durchgeführt werden (2, ObJ121, OBJ221). Wenn ein Nutzer in das Fahrzeug steigt und der Besetzungssensor 520 den Nutzer erfasst, sendet der Gastservice-Steuerabschnitt 3 einen Befehl, das Abspielen der Musik zu beenden, über Funk an das Mobiltelefon 1. Dann endet die Gastservice-Aktion im Mobiltelefon 1. Dagegen sind Themen des Aufgeregtheit/Spannung-Lösungsgenres ST3 „Bequemlichkeit im Fahrzeug" (OBJ321: beispielsweise wird eine geeignete Temperatur in dem Fahrzeug anhand einer vorigen Aktion durch eine Klimaanlage beibehalten) und „Sicherheit im Falle des Einstiegs in ein Fahrzeug, Problemvermeidung" (OBJ322). Diese Themen werden durch die Unterbodenbeleuchtung durch die Unterbodenleuchte 512 von 1 und den Kollisionsvermeidungsmodus für ein Hindernis und die Tür durch den Türunterstützungsmechanismus 541 von 40 erreicht.

Im Gastservice-Thema „leichter Einstieg" (OBJ421) kann die Last des Öffnens und Schließens der Tür durch eine grundlegende Aktion des Türunterstützungsmechanismus 541 reduziert werden. Da die Aktion des Türunterstützungsmechanismus 541 bereits ausführlich beschrieben wurde, wird der Türunterstützungsmechanismus 541 hier nicht erläutert. Wenn die schlechte physische Befindlichkeit geschätzt wird, kann die Last für den Nutzer mittels einer Unterstützungskraft des Türunterstützungsmechanismus 541, die stärker ist als die übliche Unterstützungskraft, noch weiter reduziert werden. Im Aufbau von 41 wird das Gesamtmoment aus äußerer Betätigungskraft und positiver Unterstützungskraft von einer Momenterfassungsspannung Vst reflektiert. Da der Türunterstützungsantrieb durch den Motor 1010 zurückgeschickt wird, so dass sich die Momenterfassungsspannung Vst Vref1 annähert, steigt die Unterstützungskraft automatisch, wenn die Kraft zum Öffnen der Tür durch den Nutzer mit schlechter physischer Befindlichkeit abnimmt. Wenn die schlechte physische Befindlichkeit geschätzt wird, wird Vref1 so geändert, dass sie zunimmt, so dass die Unterstützungskraft verstärkt werden kann. In diesem Fall wird ein Teil der Spannungsteilungsresistoren zum Bestimmen von Vref änderbar gemacht. Wenn die schlechte physische Befindlichkeit geschätzt wird, kann Vref1 durch Ändern der Werte der Spannungsteilungsresistoren erhöht werden.

Im Thema „leichtes Einladen von Gepäck" (OBJ422) wird, wenn der Nutzer großes Gepäck hat und geschätzt wird, dass er eine schwache physische Befindlichkeit hat, die Tür automatisch in eine vorgegebene Position geöffnet, um die Betätigung der Tür überflüssig zu machen, ohne den Nutzer beim Öffnen der Tür zu unterstützen. Somit wird das Einladen von Gepäck unterstützt. Es ist wirkungsvoll, eine Stelle im Kofferraum zu zeigen und die Abdeckung automatisch zu öffnen, um das Einladen zu unterstützen.

Nun werden die Vorbereitungsszene SCN3 und die Fahrt/Aufenthalt-Szene SCN4 erläutert. In den Themen (OBJ131, OBJ141 und OBJ231, OBJ241) des Erwartungs-/Aufmunterungs-Genres SST1 und des Entspannungs-/Lockerungs-Genres ST2 werden die Betätigung der Fahrzeug-Innenbeleuchtung 511 und das Spielen des Fahrzeug-Audiosystems 515, die von der Annäherungsszene SCN1 und der Einstiegsszene SCN2 durchgeführt wurde, weitgehend beibehalten (Die Beleuchtungsfarbe oder das Beleuchtungsmuster und die Musikauswahl (oder Lautstärke) werden verändert). In der Vorbereitungsszene SCN3 können, um die Stimmung zu beruhigen, Licht mit einer geringeren Lichtmenge und die Musikauswahl für Erfrischung ST3 oder mild und tröstend SF von 18 eingestellt werden. Wenn der Nutzer zu fahren beginnt, kann die Lichtmenge erhöht werden, um den Fahrer abrupt wach zu machen, und die Musikauswahl für Aufmuntern und Aktivieren AG kann beispielsweise durchgeführt werden. Wie oben beschrieben, werden, wenn geschätzt wird, dass die mentale und physische Befindlichkeit abnormal ist, das Lichtansteuerungsmuster und die Musikauswahl im Hinblick auf diese Befindlichkeit priorisiert, ebenso wie in der Annäherungsszene.

13 zeigt ein Einstellungsbeispiel der Funktionsauswahltabelle 372 in Bezug auf die Themen OBJ141, OBJ142 des Erwartungs-/Aufmunterungs-Genres ST1. Die Aktionsaufgabe oder der Störungstyp sind die gleichen wie in 7. Die Fahrzeug-Außenleuchten (fünf in der Nacht, null bei Tag (arbeiten nicht)), die Fahrzeug-Innenbeleuchtung, die Schließungsbetätigung des elektrischen Fenstermechanismus, der Geräuschtilger, das Fahrzeug-Audiosystem und die Videoausgabeeinrichtung, wie ein DVD-Spieler, werden als Gastservice-Aktionseinrichtungen ausgewählt. Zur Senkung des Geräuschpegels im Fahrzeug tragen ein völliges Schließen der Fenster durch die Schließungsbetätigung des elektrischen Fenstermechanismus und die Betätigung des Geräuschtilgers 1101B, die in den 44, 45 dargestellt sind, erheblich bei. Wie oben beschrieben, verschont der Geräuschtilger 1001B spezifizierte notwendige Klänge, wie das Fahrzeug-Audiosystem 515, Unterhaltungen im Fahrzeug oder notwendige Außengeräusche (Verstärkungsgeräusche), die als Gefahr bemerkt oder erkannt werden sollen, und tilgt andere Geräuschelemente außer den notwendigen Klängen mittels Einstellung eines adaptiven Filters Somit kann der Nutzer in einer ruhigeren Umgebung Musik hören und überhört keine notwendigen Geräusche von außerhalb des Fahrzeugs. Wie in 67 dargestellt, kann es im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit wirksam sein, die spezifizierten notwendigen Töne (warnende, wichtige Töne) zu verschonen und hauptsächlich tiefe Töne der Audioausgabe zu egalisieren.

In der Tabelle 371a zum Setzen von geeigneten Steuerwerten sind der Fahrzeug-Innenbeleuchtungspegel und der Musikschallpegel relativ hoch gesetzt. Wenn junge Menschen, die eine laute Umgebung mögen, das Ziel sind, können Fahrzeug-Innengeräusche, wie Windgeräusche, zur akustischen Atmosphäre im Fahrzeug beitragen. Das adaptive Filter weist die Begrenzung auf, die notwendigen Geräusche von außerhalb des Fahrzeugs mehr oder weniger aufzunehmen. Da der Musikschallpegel im Fahrzeug relativ hoch angesetzt ist, ist die Senkung des Geräuschpegels (je höher der Wert, desto stiller) ziemlich beschränkt. Der gesetzte Wert für den Musikschallpegel kann dadurch gesteuert werden, dass das Ausgabevolumen des Fahrzeug-Audiosystems 515 so eingestellt wird, dass ein Erfassungspegel des Schalldrucksensors 540 von 1 sich einem Zielwert nähert. Dagegen kann ein gesetzter Wert für den Geräuschpegel dadurch gesteuert werden, dass ein Zielwert für die verbliebenen Geräuschelemente, die vom Fehlererfassungs-Mikrofon 2012 von 44 erfasst werden, auf einen finiten Wert, der den Pegel der verschonten Geräusche darstellt, von nicht null gesetzt wird.

9A, 9B zeigen Beispiele für das Setzen der Funktionsauswahltabelle 371 und der Tabelle 371a zum Setzen von geeigneten Steuerwerten in Bezug auf die Themen OBJ241, OBJ242 des Entspannungs-/Lockerungs-Genres ST2. Die Aktionsaufgaben oder die Störungstypen sind die gleichen wie in 11. Die ausgewählten Gastservice-Aktionseinriechungen sind die gleichen wie beim Erwartungs-/Aufmunterungs-Genre ST1. Der Lichtpegel und der Musikschallpegel werden niedriger angesetzt als beim Erwartungs-/Aufmunterungs-Genre ST1. Wie oben beschrieben, ist dieser Gastservice als Darstellung zum Abkühlen des Nutzers mit schlechter physischer Befindlichkeit oder Aufgeregtheit wirksam.

Wenn die Musik in der Annäherungsszene SCN1 und der Einstiegsszene SCN2 von MIDI abgespielt wird, wird das Abspielen mittels MPEG3-Lieddatenbank 515b (17) ausgewählt, da MIDI nicht ausreicht, um eine Musik in ihrer ganzen Bandbreite zu genießen. In diesem Fall wählt der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 (1) die Musikquellendaten entsprechend dem Dispositionstyp des Nutzers aus.

Wenn der Nutzer das Lied, das vom Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 automatisch gewählt wurde, nicht mag, kann der Nutzer mittels einer Eingabe vom Bedienabschnitt 515d immer sein Lieblingslied auswählen. Wenn der Nutzer ein Lied auswählt, entsprechen die nutzerspezifischen Informationen (Nutzername oder Nutzer-ID), die ID der ausgewählten Musikquellendaten, die genannten Gastservice-Bezugsdaten RD (Dispositionstyp-Code, Alters-Code, Geschlechter-Code, Genre-Code und Liedmodus-Code) einander und werden in den Musikauswahl-Verlaufsdaten 403 (die in der Speichereinrichtung 535 von 1 hinterlegt sind) gespeichert, wie in 20 dargestellt. In dieser Ausführungsform werden auch Daten der Musikauswahl und des Geschlechts und des Alters des Nutzers gespeichert.

In den Musikauswahldaten 403 werden statistische Informationen 404 (gespeichert in der Speichereinrichtung 535 von 1) über den Musikauswahlverlauf für jeden Nutzer erzeugt, wie in 21 dargestellt. In den statischen Informationen 404 werden die Musikauswahldaten für jeden Dispositionstyp-Code (SKC) gezählt, und der Dispositionstyp, der dem am häufigsten ausgewählten Lied entspricht, wird als numerischer Parameter spezifiziert. Das einfachste Verfahren besteht darin, den Persönlichkeitstyp, der dem am häufigsten ausgewählten Lied entspricht, als Disposition des Nutzers zu spezifizieren. Wenn die Zahl der Musikauswahlverläufe, die in den statistischen Informationen 404 gespeichert sind, beispielsweise eine vorgegebenen Höhe erreicht, kann der Dispositionstyp, der anfangs durch die Eingabe durch den Nutzer gesetzt wurde, durch den Dispositionstyp ersetzt werden, der wie oben beschrieben aus den statistischen Informationen 404 erhalten wird.

Die Dispositionstypen von Nutzern sind eigentlich kompliziert. Der Musikgeschmack ist nicht einfach genug, um dem gleichen Dispositionstyp zu entsprechen. Je nach Lebensumständen des Nutzers (beispielsweise ob der Nutzer zufrieden oder gestresst ist) können sich Disposition und Geschmack kurzfristig ändern. In diesem Fall ist es natürlich, dass sich auch der Musikgeschmack ändert und dass sich der Dispositionstyp, der aus der Statistik erhalten wird, ändert. In diesem Fall kann, wie in 21 dargestellt, wenn die statistischen Informationen 404 über die Musikauswahl nur für den nächstliegenden vorgegebenen Zeitraum (beispielsweise ein bis sechs Monate) erzeugt werden, statt die Statistik der Musikauswahlverläufe unbegrenzt zu ermitteln, eine kurzfristige Änderung des Dispositionstyps von den Statistikergebnissen reflektiert werden. Infolgedessen kann der Inhalt des Gastservice, der Musik nutzt, entsprechend der Befindlichkeit des Nutzers flexibel verändert werden.

Auch derselbe Nutzer muss die Musik nicht immer entsprechend dem Dispositionstyp auswählen, sondern kann die Musik auch entsprechend einem anderen Dispositionstyp auswählen. In diesem Fall kann, wenn der Nutzer nur Lieder auswählt, die zu dem Dispositionstyp gehören, wo die Lieder am häufigsten vom Nutzer ausgewählt werden, eine Situation entstehen, die ungünstig ist, um die Stimmung des Nutzers zu ändern. Musikauswahlwahrscheinlichkeits-Erwartungswerte werden den jeweiligen Dispositionstypen entsprechend den von den Statistikinformationen 404 angezeigten Musikauswahlhäufigkeiten zugeordnet. Lieder können zufällig anhand der Dispositionstypen, die entsprechend den Erwartungswerten gewichtet werden, ausgewählt werden. Im Hinblick auf die Musikquelle, an der der Nutzer mehr oder weniger interessiert ist (d.h. die vom Nutzer ausgewählt wird), werden die Lieder in absteigender Reihenfolge der Auswahlhäufigkeit über die mehreren Dispositionstypen ausgewählt. Der Nutzer kann manchmal den Gastservice erhalten, Musik zu verwenden, die dem Dispositionstyp des Nutzers nicht entspricht. Dies sorgt für einen guten Stimmungswechsel. Genauer wird eine Zufallszahlentabelle, welche die vorgegebene Zahl von Zufallswerten enthält, gespeichert. Die Zahl der Zufallswerte wird den jeweiligen Dispositionstypen entsprechend der Musikauswahlhäufigkeit zugeordnet. Dann wird eine Zufallszahl anhand eines bekannten Zufallszahlerzeugungs-Algorithmus erzeugt. Es wird überprüft, welchem Dispositionstyp der erhaltene Zufallszahlenwert zugeordnet ist, so dass der Dispositionstyp, der ausgewählt werden soll, spezifiziert werden kann.

In den statistischen Informationen 404 werden Musikauswahlhäufigkeiten entsprechend dem Musikgenre (JC), dem Alter (AC) und dem Geschlecht (SC) gezählt. Ebenso wie im oben genannten Verfahren im Falle der Dispositionstypen, können die Musikquellendaten, die zu dem Genre, der Altersgruppe oder dem Geschlecht gehören, wo Lieder häufig ausgewählt werden, vorzugsweise ausgewählt werden. Somit ist eine Gastservice-Musikauswahl möglich, die dem Geschmack des Nutzers besser entspricht. Die mehreren Dispositionstypen können einer Art von Musikquellendaten zugeordnet werden.

30A ist ein Ablaufschema, das ein Beispiel für das Verfahren zeigt. Wie in 21 dargestellt, werden, wenn die Musikauswahl-Häufigkeitsstatistik für die einzelnen Dispositionstypen erhalten wird, Zufallszahlen in der Zufallszahlentabelle (in 30B) den jeweiligen Dispositionstypen proportional zu den jeweiligen Musikauswahlhäufigkeiten zugeordnet. Dann wird in S108 des Ablaufschemas ein beliebiger Zufallszahlenwert erzeugt, und ein Dispositionstyp-Code, der dem erhaltenen Zufallszahlenwert entspricht, wird aus der Zufallszahlentabelle ausgewählt. Dann werden in S109 aus der Beleuchtungssteuerungs-Datengruppe von 19 die Beleuchtungsmuster-Steuerdaten, die dem Dispositions-Code entsprechen, ausgewählt. In S110 werden sämtliche Musikquellendaten, die dem Genre, der Altersgruppe und dem Geschlecht mit der höchsten Musikauswahlhäufigkeit in 21 entsprechen, aus den Musikquellendaten extrahiert, die dem erhaltenen Dispositionstyp entsprechen (ebenso wie im Fall der Bestimmung des Dispositionstyps können das Genre, das Alter und das Geschlecht der Musikauswahl durch Verwendung der Zufallszahlen, die proportional zur Häufigkeit jedes Genres, Alters und Geschlechts zugeordnet sind, ausgewählt werden). Wenn mehrere Stücke von Musikquellendaten extrahiert werden, kann die ID eines der Musikquellendaten anhand einer Zufallszahl ausgewählt werden, wie in S111. Außerdem wird die Liste der Musikquellendaten auf dem Monitor 536 angezeigt (1), und der Nutzer wählt die Musikquellendaten manuell mittels des Bedienabschnitts 515d aus (17). Entsprechend den ausgewählten Beleuchtungssteuerdaten wird die Beleuchtung durch die Beleuchtungseinrichtung in dem Fahrzeug, das von dem Nutzer gefahren wird (oder in dem sich der Nutzer aufhält) gesteuert. Die Musik wird vom Fahrzeug-Audiosystem unter Verwendung der ausgewählten Musikquellendaten abgespielt.

Andere Gastservice-Themen, die der Vorbereitungsszene SCN3 oder der Fahrt/Aufenthalt-Szene SCN4 entsprechen, sind nachstehend beschrieben. Das Thema „Situation des Bestimmungsorts/Route" wird über beide Szenen gesetzt. In der Vorbereitungsszene SCN3 (OBJ331), werden, wie in der Funktionsauswahltabelle 371 von 12 dargestellt, das Fahrzeug-GPS 533 und das Fahrzeug-Navigationssystem 534 als Gastservice-Aktionseinrichtungen ausgewählt. Wenn der Bestimmungsort gesetzt wird, wird als Gastservice-Aktion die Situation des Bestimmungsorts und der Route über das Funkkommunikationsnetz 1170 erhalten und auf dem Monitor des Fahrzeug-Navigationssystems 534 angezeigt. Die Aktionsaufgabe oder der Störungstyp für „Fahrzeuginnenraum-Helligkeit" oder „Fahrzeuginnenraum-Umgebung" sind die gleichen wie in den anderen Funktionsauswahltabellen. Was die Unterhaltungselemente und die Informationsbereitstellung betrifft, so wird die Gastservice-Aktion entsprechend dem Geschmack des Nutzers ausgewählt, unabhängig von Störungen. Dagegen steht „Fahrzeuginnenraumanpassung" nicht mit einer Störung in Beziehung. Wenn dagegen eine Lagebeziehung zwischen dem Nutzer und dem Lenkrad oder dem Sitz mittels eines Nutzererfassungssensors 565, der getrennt bereitgestellt ist (1) spezifiziert werden kann, kann bestimmt werden, dass eine Störung vorhanden ist, wenn die Lagebeziehung nicht die richtige ist. Um die Störung zu vermindern, können die Position des Lenkrads und die Längen- und Höhenposition des Sitzes als Gastservice eingestellt werden.

In der Fahrt/Aufenthalts-Szene kann der Dispositionstyp des Nutzers mittels anderer Informationen als des Musikauswahlverlaufs der Musikquellen geschätzt werden. Beispielsweise werden Fahrverlaufsdaten jedes Nutzers gespeichert. Entsprechend einem Analyseergebnis der Fahrverlaufsdaten kann der Dispositionstyp des Nutzers spezifiziert werden. Das Spezifizierungsverfahren ist nachstehend erläutert. Wie in 22 dargestellt, werden die Aktionen, die ausgeführt werden sollen, wenn der Fahrer sich während des Fahrens gestresst fühlt, als Stressreflexionsaktionen bestimmt. Die entsprechende Erfassungseinheit erfasst die Stressreflexionsaktionen. Die Erfassungsergebnisse werden als Stressreflexionsaktions-Statistik in der Speichereinheit 405 hinterlegt (1: in der Speichereinrichtung 535). Entsprechend dem Ergebnis der gespeicherten Daten wird der Dispositionstyp des Nutzers geschätzt. Die folgende Ausführungsform ist darauf gerichtet, den Einfluss von Dispositionselementen, die für das Fahren eines Fahrzeugs ungünstig sind, zu beschränken.

In dieser Ausführungsform werden als Stressreflexionsaktionen das Betätigen der Hupe (wenn der Nutzer die Hupe häufig ungeduldig betätigt), die Häufigkeit des Bremsens (wenn der Nutzer häufig aufgrund eines zu kurzen Abstands zum vorausfahrenden Fahrzeug bremst) und die Häufigkeit des Fahrspurwechsels (wenn der Nutzer die Fahrspur häufig wechselt, um ein vorausfahrendes Fahrzeug zu überholen: der Fahrspurwechsel kann aus der Betätigung des Blinkers und dem Lenkwinkel nach Betätigung des Blinkers erfasst werden) ausgewählt. Ein Hupenschalter 502a, ein Bremsensensor 530, ein Blinkerschalter 502w und ein Beschleunigungssensor 532 dienen als Stressreflexionsaktions-Erfassungseinheiten. Jedes Mal wenn die einzelnen Aktionen durchgeführt werden, wird der entsprechenden Zähler in der Stressreflexionsaktionsstatistik-Speichereinheit hochgezählt, und die Häufigkeit der Aktionen wird aufgezeichnet. Diese Aktionen können eine Tendenz zum „riskanten Fahren" reflektieren.

Die Geschwindigkeit des fahrenden Fahrzeugs wird vom Fahrzeug-Geschwindigkeitssensor 531 erfasst. Die Beschleunigung wird vom Beschleunigungssensor 532 erfasst. Die Durchschnittsgeschwindigkeit VN und die Durchschnittsbeschleunigung AN werden berechnet und in der Stressreflexionsaktionsstatistik-Speichereinheit 405 hinterlegt. Die Durchschnittsbeschleunigung AN wird nur erhalten, wenn die Beschleunigung auf oder über ein vorgegebenes Niveau steigt. Die Durchschnittsbeschleunigung AN wird nicht verwendet, um den Durchschnittswert während eines Fahrens mit niedriger Geschwindigkeit, wo die Beschleunigung sich nur wenig ändert, zu berechnen. Somit reflektiert der Wert der Druckschnittsbeschleunigung AN, ob der Nutzer dazu neigt, häufig aufs Gaspedal zu treten z.B. beim Überholen, oder um plötzlich anzufahren. Die Fahrstrecke wird aus dem ausgegebenen Integrationswert des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors 531 berechnet und in der Stressreflexionsaktionsstatistik-Speichereinheit 405 hinterlegt.

Die Stressreflexionsaktionsstatistik wird separat für einen Landstraßenabschnitt und Schnellstraßenabschnitt erzeugt (diese Unterscheidung ist dadurch möglich, dass auf die Reiseinformationen des Fahrzeug-Navigationssystems 534 Bezug genommen wird). Im Falle des Fahrens auf einer Schnellstraße wird ein Fahrer, der normal fährt, falls der Verkehr problemlos läuft, nicht die Hupe betätigen, nicht auf die Bremse treten und die Fahrspur nicht oft wechseln. Die Zahl der Erfassungen dieser Stressreflexionsaktionen auf der Schnellstraße muss stärker gewichtet werden als beim Landstraßenabschnitt.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit und die Durchschnittsbeschleunigung des Schnellstraßenabschnitts sind natürlich höher als die des Landstraßenabschnitts. Dieser Einfluss kann dadurch abgeschwächt werden, dass die Statistiken für den Schnellstraßenabschnitt und für den Landstraßenabschnitt separat erstellt werden.

Ein Beispiel für einen Algorithmus zur Bestimmung der Disposition mittels der Stressreflexionsaktionsstatistik ist nachstehend dargestellt. Der Algorithmus ist nicht auf den folgenden beschränkt. Die Werte für die Zahl der Hupenbetätigungen Nh, die Zahl der Bremsenbetätigungen NB und die Zahl der Fahrspurwechsel NLC auf dem Landstraßenabschnitt (durch den Zusatz „O" angezeigt) werden mit einem Gewichtungsfaktor α multipliziert, und die Werte auf dem Schnellstraßenabschnitt (von einem Zusatz „E" angezeigt, werden mit dem Gewichtungsfaktor β multipliziert (α < β: einer der Faktoren kann auf 1 gesetzt sein, der andere kann ein relativer Wert sein) und addiert. Der Additionswert wird durch die Fahrstrecke L als umgewandelte Zahl dividiert (dargestellt durch den Zusatz „Q"). Die Werte für die Durchschnittsgeschwindigkeiten und Durchschnittsbeschleunigungen im Landstraßenabschnitt und im Schnellstraßenabschnitt werden mit den Gewichtungsfaktoren gewichtet und addiert und als umgewandelte Durchschnittsgeschwindigkeiten und Durchschnittsbeschleunigungen berechnet. Ein Wert, der durch Addieren all dieser Werte erhalten wird, ist der Dispositionschätzungsparameter ΣCh. Gemäß dem Wert ΣCh wird die Disposition geschätzt.

In dieser Ausführungsform wird ein Bereich des Werts ΣCh in verschiedene Abschnitte A1, A2, A3 und A4 unterteilt. Die Dispositionstypen werden den Abschnitten zugeordnet. Kontraktionsfaktoren δ1, δ2 und δ3 (diese liegen über 0 und unter 1) werden entsprechend dem Abschnitt, der den berechneten Wert ΣCh enthält, definiert. 29 zeigt ein Beispiel für den Ablauf eines spezifischen Dispositionsanalyseverfahrens, das diesen nutzt. Wie oben beschrieben, wird eine Nutzerauthentifikation in S101 durchgeführt. In S102 werden die Musikauswahlverlaufsdaten 403 erhalten. In S103 wird die Musikauswahlstatistik 404 von 21 erzeugt. Dann werden in S104 die Informationen (Reiseverlauf), die in der Stressreflexionsaktionsstatistik-Speichereinheit 405 von 22 hinterlegt sind, gelesen. In S105 wird anhand des genannten Verfahrens ein Wert ΣCh berechnet. Ein Dispositionstyp wird entsprechend dem Wert ΣCh spezifiziert. Dann wird ein Kontraktionsfaktor δ erhalten. In S106 wird der Dispositionstyp, wo die Lieder am häufigsten ausgewählt werden, in der Musikauswahlstatistik 404 spezifiziert und mit dem Kontraktionsfaktor δ multipliziert, um eine scheinbare Häufigkeit zu kontrahieren. Wenn beispielsweise ΣCh für einen aktiven Nutzer hoch wird, bedeutet dies somit, dass eine Tendenz zum riskanten Fahren aufgrund der aktiven Disposition, wie ΣCh, hoch wird. Die Häufigkeit der Musikauswahl, die einen riskanten Fahrstil fördert, kann dadurch beschränkt werden, dass sie mit dem Kontraktionsfaktor δ multipliziert wird. Somit kann der Nutzer dazu gebracht werden, sicher zu fahren. Wenn ΣCh eines „ruhigen" Fahrers niedrig wird, wird die Häufigkeit der Auswahl von Liedern, die „ruhig" entsprechen mit dem Kontraktionsfaktor δ multipliziert und somit beschränkt. Die Häufigkeit der Auswahl aktiver Lieder nimmt relativ zu. Somit kann der Nutzer eine mäßige Stimulierung erhalten und intelligent fahren, was die Sicherheit erhöht.

Weiter muss, wenn der Nutzer fährt, die mentale und physische Befindlichkeit zusätzlich zur Disposition noch weiter berücksichtigt werden. Wenn ein Nutzer (Fahrer) auf dem Fahrersitz sitzt, können mehr Sensoren und Kameras als Biobefindlichkeits-Erfassungseinheiten verwendet werden, um biologische Parameter zu erhalten. Genauer können der Infrarotsensor 519, der Besetzungssensor 520, die Gesichtskamera 521, das Mikrofon 522, der Drucksensor 523, der Blutdrucksensor 524, der Körpertemperatursensor 525, die Iriskamera 527 und der Hautwiderstandssensor 545 von 1 verwendet werden. Diese Biobefindlichkeits-Erfassungseinheiten können die Vitalreaktionen des Nutzers, der fährt, auf verschiedene Weise erfassen. Der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 schätzt die mentale und physische Befindlichkeit des Nutzers anhand der Informationen über die zeitliche Veränderung der Biobefindlichkeitsparameter, die von den Biobefindlichkeits-Erfassungseinheiten erfasst werden und führt die Gastservice-Aktion durch, die der Befindlichkeit entspricht, wie ausführlich in der Ausführungsform der Annäherungsszene beschrieben.

Wie bereits oben beschrieben, können Informationen über den Gesichtsausdruck von einem Foto erhalten werden, das von der Gesichtskamera 521 aufgenommen wurde. Wie in 34 dargestellt, kann durch Vergleich des Bildes des ganzen Gesichts (oder eines Teils des Gesichts: beispielsweise der Augen oder des Mundes) mit Master Images verschiedener mentaler oder physischer Befindlichkeiten bestimmt werden, ob der Nutzer zornig, ruhig, gut aufgelegt (beispielsweise heiter), schlecht aufgelegt (beispielsweise enttäuscht oder traurig) oder aufgeregt oder angespannt ist. Anstelle der Verwendung eines Master Image, das für den Nutzer einmalig ist, werden Positionen und Formen eines Gesichts, der Augen (Irisse), des Mundes und der Nase als Gesichtsmerkmalsmenge extrahiert, die allen Nutzern gemeinsam ist. Die Merkmalsmenge wird mit Standard-Merkmalsmengen verglichen, die zuvor gemessen wurden und im Fall von unterschiedlichen mentalen und physischen Befindlichkeiten gespeichert, so dass die gleiche Bestimmung wie oben durchgeführt werden kann. Gesichtstypen werden mittels der Merkmalsmengen nach Dispositionen eingeteilt und mit den Dispositionstypen abgestimmt, so dass die Disposition des Nutzers spezifiziert werden kann.

Entsprechend den Informationen über Bewegungen des Körpers, wie einem beweglichen Bild des Nutzers, das von der Gesichtskamera 521 aufgenommen wird (beispielsweise einer Wackelbewegung oder einem verzerrten Gesicht), und mit den Befindlichkeiten, die vom Drucksensor 523 erfasst werden (beispielsweise löst der Nutzer seine Hand häufig vom Lenkrad), kann bestimmt werden, ob der Nutzer, der fährt, schlecht gelaunt ist.

Die Körpertemperatur kann von den Körpertemperatur-Erfassungseinheiten, wie dem Körpertemperatursensor 525, der am Lenkrad angebracht ist, und einer Thermographie des Gesichts, die vom Infrarotsensor 519 erhalten wird, erfasst und spezifiziert werden. Mittels des gleichen Algorithmus, der in den 54A, 54B dargestellt ist, können die Änderungsgeschwindigkeit der Körpertemperatur und die Änderung oder Beibehaltung des durchschnittlichen Körpertemperaturniveaus bestimmt werden. Die normale Körpertemperatur des Nutzers wird vorab registriert. Die Körpertemperatur-Erfassungseinheiten messen die Temperaturverschiebung von der normalen Körpertemperatur (besonders zu einer höheren Temperatur), so dass eine kleinere Körpertemperaturänderung, ein kleinerer Gefühlsumschwung aufgrund der Änderung usw. erfasst werden können.

55A, 55B zeigen ein Beispiel für ein Ablaufschema eines Verfahrens zum Analysieren der Wellenform einer Hautwiderstandsänderung. Bei der Abfrageroutine wird jedes Mal, wenn ein Abfragezeitpunkt kommt, der mit einem vorgegebenen Intervall bestimmt wurde, ein Hautwiderstandswert, der vom Hautwiderstandssensor 545 erfasst wird, abgefragt, und seine Wellenform wird aufgezeichnet. In der Wellenform-Analyseroutine wird der Hautwiderstandswert, der während des nächstliegenden vorgegebenen Intervalls abgefragt wird, in SS103 als Wellenform erhalten, die Wellenform wird in SS104 einem schnellen Fourier-Transformationsverfahren unterzogen, um ein Frequenzspektrum zu erhalten, und eine zentrale Frequenz (oder Spitzenfrequenz) f des Spektrums wird in SS105 berechnet. In SS106 wird die Wellenform, wie in 53 dargestellt, in die vorgegebene Zahl von Abschnitten σ1, σ2 usw. unterteilt, und ein durchschnittlicher Hautwiderstandswert wird in SS107 berechnet. In jedem Abschnitt werden mittels des durchschnittlichen Hautwiderstandswerts als Wellenform-Mittenlinie die integrierten Amplituden A1, A2 usw. berechnet. In SS109 wird die integrierte Amplitude A in dem Abschnitt gegen die Zeit t aufgezeichnet und mittels einer Least Square-Regression wird eine Steigung α erhalten.

In SS110 wird überprüft, um eine Frequenz f über einem oberen Schwellenwert fu0 liegt, und ob die Frequenz f über dem oberen Schwellenwert fu0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderung des überwachten Hautwiderstands „schnell" ist. In SS112 wird überprüft, ob die Frequenz f unter einem unteren Schwellenwert fL0 (> fu0) liegt, und wenn die Frequenz f über dem unteren Schwellenwert fL0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderung des überwachten Hautwiderstands „langsam" ist. Wenn fu0 ≥ f ≥ fL0, geht das Verfahren zu SS114 weiter, und es wird bestimmt, dass die Änderung des überwachten Hautwiderstands „normal" ist. Dann wird in 115 der absolute Wert für die Steigung α mit einem Schwellenwert α0 verglichen. Wenn |α| ≤ α0, wird bestimmt, dass das überwachte Hautwiderstandsniveau „konstant" ist. Wenn |α| > α0 und das Vorzeichen von α plus ist, wird bestimmt, dass das überwachte Hautwiderstandsniveau „steigt". Wenn |α| > α0 und das Vorzeichen von a minus ist, wird bestimmt, dass das überwachte Hautwiderstandsniveau „sinkt".

Wie in 51 dargestellt, kann, wenn die Änderung des Hautwiderstands-Erfassungswerts schnell ist und die Änderung in Richtung „ansteigend" geht, die mentale Befindlichkeit als „Ablenkung" eingeschätzt werden. Was die schlechte physische Befindlichkeit betrifft, so wird eine etwas schlechte physische Befindlichkeit nicht so sehr von einer zeitlichen Änderung des Hautwiderstands reflektiert. Wenn die schlechte physische Befindlichkeit fortschreitet, nimmt die Änderung des Hautwiderstandswerts langsam zu, so dass die Änderung wirksam ist, um eine „ernste physische Befindlichkeit" zu schätzen. Wenn der Hautwiderstandswert schnell sinkt, kann ziemlich genau geschätzt werden, dass die Befindlichkeit „Erregung (Ärger)" ist.

Weiter zeigen die 57A, 57B ein Beispiel für ein Ablaufschema eines Haltungssignalwellenform-Analyseverfahrens. In der Abfrageroutine wird jedes Mal, wenn der bestimmte Abfragezeitpunkt mit einem vorgegebenen Intervall gekommen ist, der Haltungssignalwert (Vout), der in 58 erklärt ist, abgefragt, und seine Wellenform wird aufgezeichnet (SS201, SS202). In der Wellenform-Analyseroutine wird der Haltungssignalwert, der während des nächstliegenden vorgegebenen Intervalls abgefragt wurde, in SS203 als Wellenform erhalten. In SS204 wird die Wellenform einer schnellen Fourier-Transformation unterzogen, um ein Frequenzspektrum zu erhalten. In SS205 wird eine zentrale Frequenz (oder eine Spitzenfrequenz) f berechnet. In SS206 wird, wie in 53 dargestellt, die Wellenform in die vorgegebene Zahl von Abschnitten σ1, σ2 usw. unterteilt. In SS207 wird ein durchschnittlicher Haltungssignalwert in jedem Abschnitt berechnet. In jedem Abschnitt werden anhand der durchschnittlichen Haltungssignalwerte als Wellenform-Mittenlinie integrierte Amplituden A1, A2 usw. berechnet. In SS209 wird der Durchschnitt der integrierten Amplituden in den Abschnitten gebildet und als repräsentativer Wert für die Wellenformamplitude bestimmt. In SS210 wird eine Varianz Σ2 der integrierten Amplituden berechnet.

In SS211 wird überprüft, ob eine Frequenz f über einem oberen Schwellenwert fu0 liegt. Wenn die Frequenz f über dem oberen Schwellenwert fu0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderungsgeschwindigkeit der Haltung „ansteigt". In SS213 wird überprüft, ob die Frequenz f unter einem unteren Schwellenwert fL0 (> fu0) liegt. Wenn die Frequenz f unter dem unteren Schwellenwert fL0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderungsgeschwindigkeit der Haltung „abnimmt" Wenn fu0 ≥ f ≥ fL0, geht das Verfahren zu SS215 über, und es wird bestimmt, dass die überwachte Haltungsänderungsgeschwindigkeit „normal" ist. Dann wird in SS216 ein Durchschnittswert An der integrierten Amplitude A mit einem vorgegebenen Schwellenwert verglichen, und es wird bestimmt, dass der Umfang der Haltungsänderung entweder „geringe Änderung", „leichter Anstieg" oder „schneller Anstieg" ist (je höher der Durchschnittswert An, desto eher nimmt der Haltungsübergangsumfang zu). In SS217 besteht die Neigung, dass die Haltungsänderung zunimmt oder abnimmt, wenn der Wert für die Varianz Σ2 von A über dem Schwellenwert liegt.

Da die Haltungsänderung eine ganz unterschiedliche Tendenz entsprechend den grundlegenden spezifizierten Befindlichkeiten („schlechte physische Befindlichkeit", „Abgelenktheit" und „Erregtheit") zeigt, ist die Änderung ein besonders effizienter Parameter, um die grundlegenden spezifizierten Befindlichkeiten zu unterscheiden. Bei normaler Befindlichkeit nimmt ein Nutzer, der fährt, eine geeignete Haltung ein und zeigt eine Aufmerksamkeit, die zum Fahren erforderlich ist. Wenn eine schlechte physische Befindlichkeit vorliegt, ändert der Nutzer manchmal seine Haltung, offensichtlich, um einen Schmerz zu erleichtern. Der Umfang der Haltungsänderung tendiert zu einem leichten Ansteigen. Wenn die schlechte physische Befindlichkeit weiter fortschreitet (oder wenn der Nutzer extrem schläfrig ist), wird die Haltung instabil bis zum Schütteln, und die Haltungsänderung zeigt die Tendenz zum Ansteigen und Absinken. Da die Haltungsänderung zu diesem Zeitpunkt unkontrollierbar und instabil ist, sinkt die Geschwindigkeit der Haltungsänderung beträchtlich. Im Falle einer Abgelenktheit nimmt die Haltungsänderung locker zu und ab, aber der Körper kann kontrolliert werden, so dass ein Unterschied erkennbar ist, da die Geschwindigkeit der Haltungsänderung nicht erheblich abnimmt. Im Falle einer Erregung wird der Nutzer unruhig und nervös, so dass die Haltungsänderung schnell zunimmt, und die Geschwindigkeit der Änderung wird hoch.

60A, 60B zeigen ein Beispiel für das Ablaufschema eines Prozesses zum Analysieren der Wellenform eines Winkels der Sichtlinie. In der Abfrageroutine werden jedes Mal, wenn ein bestimmter Abfragezeitpunkt mit einem vorgegebenen Intervall kommt und ein Gesichtsbild aufgenommen wird, die Positionen der Pupille und die Gesichtsmittel in SS252 spezifiziert, und der Unterschied einer Frontrichtung der Pupille relativ zur Mittelposition des Gesichts wird berechnet, so dass ein Winkel θ der Sichtlinie erhalten werden kann. In der Wellenform-Analyseroutine wird ein Sichtlinien-Winkelwert, der während der nächstliegenden Analyseroutine abgefragt wurde, als Wellenform erhalten, die Wellenform wird der in SS255 dem bekannten schnellen Fourier-Transformationsverfahren unterzogen, um ein Frequenzspektrum zu erhalten, und in SS256 wird eine Mittelfrequenz (oder Peakfrequenz) f des Spektrums berechnet. In SS257 wird, wie in 53 dargestellt, die Wellenform in die vorgegebene Zahl von Abschnitten σ1, σ2 usw. unterteilt. In SS258 wird ein durchschnittlicher Blickwinkelwert in jedem Abschnitt berechnet. In SS259 werden in jedem Abschnitt mittels des durchschnittlichen Sichtlinien-Winkelwerts als Wellenform-Mittellinie integrierte Amplituden A1, A2 usw. berechnet. In SS260 wird der Durchschnitt der integrierten Amplituden A in den Abschnitten gebildet und als repräsentativer Wert An der Wellenformamplituden bestimmt. In SS261 wird die Varianz Σ2 der integrierten Amplituden A berechnet.

In SS262 wird überprüft, ob die Frequenz f über einem oberen Grenzwert fu0 liegt. Wenn die Frequenz über dem oberen Grenzwert fu0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderungsgeschwindigkeit des überwachten Sichtlinienwinkels θ „ansteigt". In SS264 wird überprüft, ob die Frequenz f unter einem unteren Schwellenwert fl0 (> fu0) liegt. Wenn die Frequenz f unter dem unteren Schwellenwert fL0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderungsgeschwindigkeit des überwachten Sichtlinienwinkels θ „abnimmt". Wenn fu0 ≥ f ≥ fL0, geht das Verfahren zu SS266 über, und es wird bestimmt, dass die Änderungsgeschwindigkeit des überwachten Sichtlinienwinkels θ „normal" ist. Dann wird in SS267 der Durchschnittswert An der integrierten Amplituden mit einem vorgegebenen Wert verglichen, und es wird bestimmt, dass der Änderungsbetrag des Sichtlinienwinkels θ entweder „geringe Änderung", „leichte Zunahme" oder „schnelle Zunahme" ist (je höher der Durchschnittswert An ist, desto mehr nimmt der Änderungsbetrag des Sichtlinienwinkels θ zu). In SS268 neigt die Änderung des Sichtlinienwinkels θ dazu, anzusteigen oder abzunehmen, wenn die Varianz Σ2 von A bei oder über einem Schwellenwert liegt, d.h. des wird bestimmt, dass die Sichtlinie eine „Änderungs"-Befindlichkeit aufweist (d.h. dass die Augen sich bewegen).

Im Falle einer Unaufmerksamkeit nimmt der Änderungsbetrag des Sichtlinienwinkels θ schnell zu und die Augen wandern hin und her. Somit ist der Änderungsbetrag ein wichtiger Bestimmungsfaktor zum Schätzen der Unaufmerksamkeit. Im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit nimmt der Änderungsbetrag der Sichtlinie entsprechend dem Grad der schlechten physischen Befindlichkeit ab. Somit ist der Änderungsbetrag ein wichtiger Bestimmungsfaktor, um die schlechte physische Befindlichkeit zu bestimmen. Der Sichtlinien-Änderungsbetrag nimmt im Fall einer Erregung ab. Im Fall einer schlechten physischen Befindlichkeit ist es für die Sichtlinie schwierig, einer Änderung zu folgen, wenn eine solche in einem Gesichtsfeld vorgeht, und die Änderungsgeschwindigkeit der Sichtlinie nimmt ab. Im Falle einer Erregung antwortet die Sichtlinie scharf z.B. auf eine Änderung im Blickfeld und starrt darauf, d.h. die Geschwindigkeit der Sichtlinienänderung ist manchmal sehr hoch. Die schlechte physische Befindlichkeit und die Erregung können voneinander unterschieden werden.

61A, 61B zeigen ein Beispiel für ein Ablaufschema eines Pupillendurchmesser-Analyseverfahrens. In der Abfrageroutine wird jedes Mal, wenn ein bestimmter Abfragezeitpunkt mit einem vorgegebenen Intervall gekommen ist, in SS302 die Iris des Nutzers durch die Iriskamera 527 aufgenommen, und der Pupillendurchmesser auf dem Bild wird in SS303 bestimmt. In der Analyseroutine wird der Pupillendurchmesser d, der während des nächstliegenden vorgegebenen Intervalls abgefragt wurde, in SS304 als Wellenform erhalten. In SS305 wird, wie in 53 dargestellt, die Wellenform in die vorgegebene Zahl von Abschnitten σ1, σ2 usw. unterteilt. IN SS306 wird der durchschnittliche Pupillendurchmesserwert dn in jedem Abschnitt berechnet. In SS307 werden in jedem Abschnitt mittels des durchschnittlichen Pupillendurchmessers als Wellenform-Mittellinie, integrierte Amplituden A1, A2 usw. berechnet. In SS308 wird ein durchschnittlicher Wert An der integrierten Amplituden in jedem Abschnitt berechnet. In SS309 wird die Varianz Σ2 der integrierten Amplituden A berechnet.

In SS310 wird überprüft, ob der durchschnittliche Pupillendurchmesserwert dn über einem Schwellenwert d0 liegt. Wenn der durchschnittliche Pupillendurchmesserwert dn über dem Schwellenwert d0 liegt, geht das Verfahren zu SS311 über, um zu bestimmen, dass „die Pupille sich öffnet". Wenn der durchschnittliche Pupillendurchmesserwert dn nicht über dem Schwellenwert d0 liegt, geht das Verfahren zu SS312 über, um zu überprüfen, ob die Varianz Σ2 der integrierten Amplituden A über einem Schwellenwert Σ20 liegt. Wenn die Varianz S2 der integrierten Amplituden A über dem Schwellenwert Σ20 liegt, wird bestimmt, dass „sich der Durchmesser der Pupille ändert". Wenn die Varianz Σ2 der integrierten Amplituden A nicht über dem Schwellenwert Σ20 liegt, wird bestimmt, dass die Pupille „normal" ist.

Wie in 51 dargestellt, ändert sich der Pupillenduchmesser d entsprechend der mentalen Befindlichkeit des Nutzers. Genauer kann je nachdem, ob die Pupille eine spezifische Befindlichkeit aufweist, genau bestimmt werden, ob der Nutzer aufgeregt ist. Wenn sich der Pupillendurchmesser ändert, kann geschätzt werden, dass der Nutzer zerstreut ist.

In diesem System wird auch eine Lenkbefindlichkeit des Fahrers als Biobefindlichkeitsparameter zum Schätzen der mentalen oder physischen Befindlichkeit des Fahrers verwendet. Das Lenken wird nur beim Geradeausfahren abgefragt und bewertet. Wenn geschätzt werden kann, dass ein Lenkwinkel natürlicherweise größer ist, z.B. beim rechts und links Abbiegen oder beim Fahrspurwechsel, wird vorzugsweise das Lenken nicht überwacht und bewertet (das normale Lenken des Fahrers könnte als instabil bestimmt werden). Beispielsweise könnte während der Blinker eingeschaltet ist und während einer vorgegebenen Zeitspanne vor und nach dem beabsichtigten Lenken (beispielsweise etwa fünf Sekunden vor dem Einschalten und etwa zehn Sekunden nach dem Einschalten) das Lenken nicht bewertet werden.

62A, 62B zeigen ein Beispiel für ein Ablaufschema eines Lenkwinkelwellenform-Analyseverfahrens. In der Abfrageroutine wird zu jedem regulären Abfragezeitpunkt in SS352 ein aktueller Lenkwinkel ϕ gelesen (beispielsweise ϕ = 0 Grad unter der neutralen Geradeaus-Bedingung, definiert als Ablenkungswinkel nach rechts oder links (beispielsweise ist der Winkel nach rechts positiv und der Winkel nach links ist negativ)). In einer Lenkgenauigkeits-Analyseroutine wird in SS353 ein Lenkwinkelwert, der während der nächstliegenden regulären Periode abgefragt wurde, als Wellenform erhalten, die Wellenform wird in SS354 der bekannten schnellen Fourier-Transformation unterzogen, um ein Frequenzspektrum zu erhalten, und eine mittlere Frequenz f des Spektrums (oder eine Peak-Frequenz) wird in SS355 berechnet. In SS356 wird, wie in 53 dargestellt, die Wellenform in die vorgegebene Zahl von Abschnitten σ1, σ2 usw. unterteilt. In SS357 wird der durchschnittliche Lenkwinkelwert in jedem Abschnitt berechnet. IN SS358 werden in jedem Abschnitt mittels des durchschnittlichen Lenkwinkelwerts als Wellenform-Mittellinie integrierte Amplituden A1, A2 usw. berechnet. In SS359 wird eine Varianz Σ2 der integrierten Amplituden A berechnet.

In SS360 wird überprüft, ob die Frequenz f über einem oberen Grenzwert fu0 liegt. Wenn die Frequenz f über dem oberen Grenzwert fu0 liegt, geht das Verfahren zu SS61 über, um zu bestimmen, dass eine Änderungsgeschwindigkeit des überwachten Lenkwinkels ϕ „ansteigt". IN SS362 wird überprüft, ob die Frequenz f über dem oberen Schwellenwert fl0 (> fu0) liegt. Wenn die Frequenz f über dem oberen Schwellenwert fL0 liegt, wird bestimmt, dass die Änderungsgeschwindigkeit des Lenkwinkels ϕ „abnimmt". Wenn fu0 ≥ f ≥ fL0 gilt, geht das Verfahren zu SS264 über, um zu bestimmen, dass der überwachte Lenkwinkel ϕ „normal" ist. In SS365 liegt dann die Varianz Σ2 der integrierten Amplituden der sich ändernden Wellenform des Lenkwinkels f über einem Schwellenwert Σ20. Wenn die Varianz Σ2 über dem Schwellenwert Σ20 liegt, wird bestimmt, dass ein Lenkfehler „zunimmt" (SS366). Wenn die Varianz Σ2 nicht über dem Schwellenwert Σ20 liegt, wird bestimmt, dass der Lenkfehler „normal" ist.

Der Lenkfehler kann anhand eines Überwachungsbildes einer Reiseüberwachungskamera 546 von 1 ebenso wie aus dem oben genannten Lenkwinkel erfasst werden. Die Reiseüberwachungskamera 546 kann an der vorderen Mitte (beispielsweise in der Mitte eines Frontkühlerrosts) des Fahrzeugs befestigt sein und nimmt ein frontales Gesichtsfeld in Fahrtrichtung auf, wie in 63 dargestellt. Wenn die Befestigungsposition der Kamera in Bezug auf das Fahrzeug bestimmt wird, wird eine Fahrzeugbreiten-Mittelposition (Fahrzeug-Standardposition) in Fahrtrichtung auf dem aufgenommenen Gesichtsfeld bestimmt. Beispielsweise kann durch Unterscheiden einer Straßenschulterlinie, einer Mittellinie oder einer Fahrbahnteilungslinie auf dem Bild die mittlere Position der Fahrspur, wo der Nutzer fährt, auf dem Bild spezifiziert werden. Wenn ein Versatz der Fahrzeugbreiten-Mittelposition zur Fahrspur-Mittelposition gefunden wird, wird bestimmt, ob das vom Nutzer gefahrene Fahrzeug die Mitte der Fahrspur halten kann. 64 ist ein Ablaufschema, das ein Beispiel eines ablaufenden Prozesses zeigt. IN SS401 wird ein Rahmen des Reiseüberwachungsbilds erhalten. In SS402 werden seitliche Fahrbahn-Randlinien der Straßenschulterlinie und die weiße Linie (oder eine orange Linie der nicht zu überfahrenden Zone), welche die Mittellinie oder Fahrbahn-Teilungslinie zeigen, anhand einer bekannten Bildverarbeitung extrahiert und als Fahrspur-Breitenpositionen spezifiziert. In SS403 wird eine Position, die den Abstand zwischen den Randlinien durch zwei teilt, als Fahrspur-Mittelposition verwendet, um die Berechnung durchzuführen. IN SS404 wird dagegen die Fahrzeugbreiten-Mittenposition auf dem Bildrahmen aufgetragen und ein Versatzbetrag η von der Fahrspur-Mittelposition in Straßenbreitenrichtung wird berechnet. Dieses Verfahren wird für Bildrahmen wiederholt, die in vorgegebenen Intervallen geladen werden, und der Versatzbetrag η wird jeweils als Wellenform der zeitlichen Änderung aufgezeichnet (SS405 bis SS401).

Das Lenkgenauigkeits-Analyseverfahren kann in diesem Fall zusammen mit einem in 65 dargestellten Ablauf durchgeführt werden. In SS451 wird eine integrierte Amplitude A in Bezug auf eine Mittellinie einer Wellenform während der nächstgelegenen vorgegebenen Periode berechnet. In SS453 wird ein Durchschnittswert ηn eines Versatzbetrags η aus der Fahrspur-Mittelposition berechnet. In SS454 wird die integrierte Amplitude A mit einem vorgegebenen Schwellenwert A0 verglichen. Wenn die integrierte Amplitude A über dem vorgegebenen Schellenwert A0 liegt, geht das Verfahren zu SS455 über, um zu bestimmen, dass ein Lenkfehler „zunimmt". Wenn die integrierte Amplitude A übe dem vorgegebenen Schwellenwert A0 liegt, oszilliert ein Versatzbetrag n relativ zur Zeit erheblich, was eine Tendenz zu einer Art von instabilem Fahren zeigt. In dem Fall, dass die Tendenz, zur Seite zu fahren, anhält weil das Fahrzeug nicht auf der Fahrspurmitte bleiben kann, wird ein Versatzbetrag η groß. Die Tendenz muss auch dann als abnormal bestimmt werden, wenn die integrierten Amplitude A unter dem Schwellenwert A0 liegt. Daher geht das Verfahren in diesem Fall zu SS456 über. Wenn der Durchschnittswert ηn der jeweiligen Versatzbeträge über dem Schwellenwert ηn0 liegt, geht das Verfahren zu SS455 über, um zu bestimmen, dass der Lenkfehler „zunimmt". Wenn der Durchschnittswert ηn0 der Versatzbeträge dagegen unter dem Schwellenwert ηn0 liegt, geht das Verfahren zu SS457 über, um zu bestimmen, dass der Lenkfehler „normal" ist.

Was die Lenkgeschwindigkeit (Antwort auf das Lenken) betrifft, so wird die Wellenform der bekannten schnellen Fourier-Transformation unterzogen, um ein Frequenzspektrum zu erhalten. Eine Mittelfrequenz (oder Peak-Frequenz) f des Spektrums wird berechnet. Aus f kann die Tendenz der Lenkgeschwindigkeit bestimmt werden. In diesem Fall wird überprüft, ob die Frequenz f über einem oberen Grenzwert fu0 liegt. Wenn die Tendenz f über dem oberen Grenzwert fu0 liegt, wird bestimmt, dass die Lenkgeschwindigkeit „zunimmt". In SS362 wird überprüft, ob die Frequenz f unter einem unteren Grenzwert fL0 (> fu0) liegt. Wenn die Frequenz f unter dem unteren Grenzwert fL0 liegt, wird bestimmt, dass die Lenkgeschwindigkeit „zunimmt". Wenn fu0 ≥ f ≥ fL0, wird bestimmt, dass die Lenkgeschwindigkeit „normal" ist.

Wie in 51 dargestellt, kann durch Erfassen einer Zunahme des Lenkfehlers bestimmt werden, dass der Fahrer zerstreut oder erregt ist. Im Falle einer ernsten physischen Befindlichkeit (einschließlich Schläfrigkeit) ist ein normales Lenken dagegen verhindert. Somit kann aus der Tendenz zu einem Ansteigen des Fehlers die Befindlichkeit geschätzt werden. Im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit oder Unaufmerksamkeit besteht dagegen die Tendenz, dass die Antwort auf das Lenken verzögert ist. Aus der Abnahme der Lenkgeschwindigkeit kann die schlechte physische Befindlichkeit oder Unaufmerksamkeit geschätzt werden. Bei Erregung neigt der Fahrer dazu, das Lenkrad ungeduldig zu drehen. Aus der Zunahme der Lenkgeschwindigkeit kann die Erregung geschätzt werden.

Beim Fahren wird das Verfahren zum Spezifizieren der spezifizierten Befindlichkeit dem Ablauf von 66 folgend durchgeführt. In diesem Fall wird auf viele Biobefindlichkeitsparameter Bezug genommen. Die Punkte des Übereinstimmungszählers werden als „Übereinstimmungsgrad" betrachtet. Die Befindlichkeit mit den höchsten Punkten wird wirksam als spezifizierte Befindlichkeit bestimmt. Wie oben beschrieben wird die Addition des Übereinstimmungszählers so durchgeführt, dass, wenn ein Näherungsergebnis mit einem bestimmten Bereich erhalten wird, obwohl die spezifizierten Informationen und das Bestimmungsergebnis nicht vollständig miteinander übereinstimmen, das Ergebnis zu dem Übereinstimmungszähler addiert werden kann, während das Ergebnis auf niedrigere Punkte beschränkt wird als bei vollständiger Übereinstimmung.

Wenn die spezielle Befindlichkeit spezifiziert werden kann, können viele spezifische Beispiele als Gastservice-Steuerung, die der Befindlichkeit entspricht, betrachtet werden. Beispielsweise werden im Thema „Einstellen der richtigen Fahrumgebung" OBJ441, wie in der Funktionsauswahltabelle 371 in 12 dargestellt, das Fahrzeug-Navigationssystem 534 (zur Ausgabe eines Videos), das Fahrzeug-Audiosystem 515, die Klimaanlage 514, die Fahrzeug-Innenbeleuchtung 511, eine Lenkrad-Einstellungseinheit und eine Sitzeinstellungseinheit als Gastservice-Aktionseinrichtungen ausgewählt. Wie oben beschrieben, wird entsprechend der mentalen und physischen Befindlichkeit des Fahrers (Nutzers) die Musikauswahl geändert und die Lichtfarbe oder die Lichtmenge im Fahrzeug wird angepasst. Die Lenkrad-Einstellungseinheit und die Sitzeinstellungseinheit sind so, dass beispielsweise die Position des Lenkrads und die Längsposition des Sitzes oder ein Winkel der Rückenlehne automatisch eingestellt werden. Wenn beispielsweise bestimmt wird, dass eine Anspannung gelöst werden soll, wird die Rückenlehen angehoben und der Sitz wird nach vorne bewegt, und die Position des Lenkrads wird erhöht, so dass sich der Fahrer aufs Fahren konzentrieren kann. Wenn bestimmt wird, dass der Fahrer müde ist, wird der Winkel der Rückenlehen wirksam leicht angepasst, so dass die Bewegung des Fahrers, die zeigt, dass er sich nicht wohl fühlt, verringert wird.

Die Modi abgesehen von den oben genannten sind wie folgt. Im Falle einer Erregung (wenn bestimmt wird, dass die Stimmung des Fahrers zu erregt ist oder wenn bestimmt wird, dass der Fahrer verärgert oder gestresst ist): Es wird ruhige und angenehme Musik gespielt, um die Stimmung des Fahrers zu beruhigen. Die Temperatur der Klimaanlage wird gesenkt, es wird eine Vibration mit langsamem Rhythmus (längerer Zyklus als bei der nachstehend erwähnten Unaufmerksamkeit) vom Sitzvibrator 550erzeugt, so dass der Fahrer sich entspannt. Wenn angenommen wird, dass der Fahrer sich aufgrund des Überholens, Schneidens, Aufblendens, Hupens usw. vom nachfolgenden Fahrzeug belästigt fühlt, wird eine Sprachnachricht zur Beruhigung des Fahrers ausgegeben, wie „Wie grob! Aber vergiss es. Du bis der Klügere." Wenn die Geschwindigkeit eine Geschwindigkeitsbegrenzung überschreitet (Fahrzeuggeschwindigkeitserfassung) oder dabei ist, eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu überschreiten, wird eine Sprachnachricht ausgegeben, um zu einer Verringerung der Geschwindigkeit aufzufordern, wie „Lass dir Zeit. Du hast noch Zeit. Sicheres Fahren ist cool." Im Falle einer Unaufmerksamkeit: Es werden starke Vibrationen vom Lenkradvibrator 551 und vom Sitzvibrator 550 ausgegeben, wie ein Impuls, um die Konzentration zu fördern. Der Ammoniakerzeugungsabschnitt 549 erzeugt einen starken, aufweckenden Geruch. Im Falle einer schlechten physischen Befindlichkeit (wenn Müdigkeit und Krankheit (wie Fieber) erkannt werden): Es werden sicheres Fahren, wie eine Geschwindigkeitsverringerung und ein Anhalten und eine Rast gefördert. Wenn eine Annäherung an einen Bahnübergang und ein rotes Signal stattfindet, wird mittels der Sprache eine Vorsichtsinformation ausgegeben. Im schlimmsten Fall wird eine Warnung, z.B. das Fahren abzubrechen, ausgegeben und auf dem Monitor angezeigt. Der Richtungserzeugungsabschnitt erzeugt einen entspannenden Duft. Im Hinblick auf Schläfrigkeit ist die gleiche Gastservice-Aktion wie bei Zerstreuung wirksam. Im Falle einer Enttäuschung (Gesichtsausdruck, Körpertemperatur): Es wird fröhliche Musik gespielt und rotes Licht wird ausgewählt, um die Stimmung aufzuhellen.

Speziellere Fälle werden mittels der Musikauswahl zum Fahren als Beispiele erklärt. Die oben genannten Persönlichkeitstyp-Codes werden so verwendet, dass eine spezielle Persönlichkeit eines Nutzers mit Musikquellen versorgt wird, die eine Persönlichkeitstyp-Codeübereinstimmung mit der Persönlichkeit des Nutzers haben, d.h. so, dass die Persönlichkeit des Nutzers mit dem Persönlichkeitstyp-Code der ausgewählten Musikquelle übereinstimmt. Die Liedmodus-Codes werden aber so genutzt, dass ein Lied-Code, der der Musikquelle bereitgestellt wird, der speziellen mentalen und physischen Befindlichkeit des Nutzers nicht immer entspricht. Beispielsweise werden die milde und beruhigende Musikquelle und die tröstende und α-Wellen-Musikquelle verwendet, um eine zu aufgekratzte mentale Befindlichkeit zu beruhigen. Die Liedmodus-Codes werden so verwendet, dass die mentale Befindlichkeit des Nutzers sich einem Zielwert der mentalen Befindlichkeit annähert. Wenn der Grad der Aufgekratztheit der mentalen Befindlichkeit des Nutzers parametrisiert werden kann, werden die Liedmodus-Codes entsprechend dem Grad der Aufgekratztheit priorisiert. Die Musikauswahl kann so durchgeführt werden, dass ein Liedmodus-Code entsprechend einem Parameter des Grades der Aufgekratztheit der mentalen Befindlichkeit ausgewählt wird. Genauer wird, wenn bestimmt wird, dass die mentale Befindlichkeit aufgemunterter wird, wenn der Parameter des Grades der Aufgekratztheit der mentalen Befindlichkeit steigt, die Liedmodus-Codes in der Reihenfolge „aufmunternd", „erfrischend", „mild und tröstend", „heilend oder α-Welle" priorisiert. Wenn ein Parameter für den Grad der Aufgekratztheit der mentalen Befindlichkeit steigt, wird der höher priorisierte Liedmodus-Code ausgewählt, so dass die Musikauswahl so durchgeführt wird, dass die zu aufgekratzte Stimmung beruhigt wird. Andererseits wird der Liedmodus-Code so ausgewählt, dass die Musikauswahl so durchgeführt wird, dass eine enttäuschte Stimmung aufgemuntert wird. Im ersten Fall kann die Wirkung erzielt werden, eine zu hohe Geschwindigkeit z.B. aufgrund von Erregung zu verhindern. Im zweiten Fall können eine Aufweckwirkung auf den Nutzer und eine Erhöhung der Aufmerksamkeit des Nutzers erhalten werden. Beide Fälle tragen zum sicheren Fahren bei. Wenn die physische Befindlichkeit abnimmt, ist es dagegen bevorzugt, eine radikale Musikauswahl, die den Nutzer müde macht, so weit wie möglich zu vermeiden.

Wenn, wie in 34 dargestellt, die mentale Befindlichkeit des Nutzers in drei Niveaus unterteilt wird, Erregung (Ärger), Unaufmerksamkeit (Aufgeregtheit und Anspannung) und Stabilität, entsprechen die Liedmodus-Codes eindeutig der jeweiligen mentalen Befindlichkeit. In dieser Ausführungsform entspricht „Ärger" „mild und beruhigend" (SF), „Aufgeregtheit und Anspannung" entspricht „erfrischend" (ST), „Stabilität" entspricht „aufmunternd und aktivierend" (AG) (erste Einstellung).

Im Falle einer Fahrt zu einem Bestimmungsort, der mittels des Fahrzeug-Navigationssystems 534 mehr als eine vorgegebene Strecke entfernt ist, ist der Fahrer auf dem Heimweg müde. Somit wird das Niveau des Liedmodus-Codes gesenkt, so dass der Fahrer auf dem Heimweg stärker beruhigt wird als auf der Hinfahrt (zweite Einstellung). In 34 entspricht „heilend und α-Welle" (HL) „Ärger", „mild und tröstend" (SF) entspricht „Aufgeregtheit und Anspannung" und „erfrischend" (ST) entspricht „Stabilität".

35 zeigt ein Ablaufschema des Verfahrens. In S501 wird bestimmt, ob der Heimweg eingeschlagen wurde. In S502, S503 wird das Niveau des Liedmodus-Codes entsprechend der bestimmten Wegrichtung eingestellt. In S504 wird die erfasste Befindlichkeit der Biobefindlichkeitsabschnitte gelesen. In S505, S506 wird die mentale Befindlichkeit geschätzt. Im Falle der „Stabilität" wird das Verfahren S507 ausgeführt. Im Falle von „Ängstlichkeit und Anspannung" wird das Verfahren von S508 ausgeführt. Im Falle von „Ärger" wird das Verfahren von S509 ausgeführt. Die Musikauswahl, die der jeweiligen mentalen Befindlichkeit entspricht, wird durchgeführt, um die Musik zu spielen (der Persönlichkeitstyp wird anhand des oben genannten Verfahrens bestimmt, und ein Lied wird aus der Musikquellengruppe ausgewählt, die dem Persönlichkeitstyp entspricht). Während die Musik gespielt wird, werden die Innenbeleuchtung und die Klimaanlage entsprechend dem Modus gesteuert, der der jeweiligen mentalen Befindlichkeit entspricht. Beispielsweise wird im Falle von „Stabilität" auf der „Fortfahrt" die aufheiternde Musik (AG) gespielt, die roten Lichter werden verwendet und die Raumtemperatur wird etwas höher eingestellt. Auf der „Heimfahrt" wird, um den Fahrer zu entspannen, erfrischende (oder stabile) Musik gespielt, die umbrafarbenen Lichter werden verwendet, und die Raumtemperatur wird etwas niedriger eingestellt als bei der Hinfahrt.

Im Fall von „Anspannung und Aufgeregtheit" wird bei der „Hinfahrt", um den Fahrer zu entspannen, erfrischende (oder stabile) Musik gespielt, die umbrafarbenen Lichter werden verwendet und die Raumtemperatur wird etwas niedriger eingestellt als bei der Hinfahrt. Bei der Heimfahrt wird tröstende (SF) Musik gespielt, weiße Lichter werden verwendet, und die Raumtemperatur wird noch ein bisschen gesenkt. Im Fall von „Ärger" auf der „Hinfahrt" wird, um den Fahrer schnell abzukühlen, auflockernde Musik (SF) gespielt, weiße Lichter verwendet und die Raumtemperatur wird weiter gesenkt. Bei der „Heimfahrt" wird heilende Musik (HL) gespielt, und blaue Lichter werden ausgewählt. Um eine Erschöpfung des Fahrers zu mildern, wird die Raumtemperatur auf der Hinfahrt höher eingestellt als im Fall von „Ärger", so dass die Raumtemperatur nicht abnimmt.

Es wird ein Beispiel für die Abrufung eines Abstechers erläutert. Es wird die Zieldatenbank von 81 verwendet. Die Dispositionstypen-Codes werden verwendet, so dass ein Ziel entsprechend einem Dispositonstyp-Code, der auf eine bestimmte Disposition eines Nutzers abgestimmt ist, von abgerufenen Zielen präsentiert wird. Subgenres können wie folgt verwendet werden. Der Inhalt eines Subgenres, das dem Ziel entspricht, stimmt nicht immer mit spezifizierten mentalen und physischen Befindlichkeiten des Nutzers überein. Eine bestimmte mentale Befindlichkeit wird als Zielwert eingestellt. Eine mentale Befindlichkeit des Nutzers wird dem Ziel-Wert angenähert. Beispielsweise wird ein entspannendes und beruhigendes Ziel für einen Nutzer ausgewählt, dessen mentale Verfassung zu aufgeregt ist, und der Nutzer wird zu dem ausgewählten Ziel gelotst, wo der Nutzer ruhiger werden kann. Wenn durch Messen z.B. einer Zeit, die vergeht, bestimmt wird, dass der Nutzer zunehmend gelangweilt ist (wenn seine mentale Energie langsam aufgebraucht ist), kann ein nahe liegende Aussichtspunkt, eine Vergnügungseinrichtung usw. abgerufen und ausgegeben werden, um für Abwechslung zu sorgen. Wenn der Nutzer in guter physischer Verfassung ist, kann ein Verfahren zur Abrufung von z.B. einem „energiegeladenen Ort" durchgeführt werden. Wenn der Nutzer nicht in guter physischer Verfassung ist, kann ein Verfahren zur Abrufung z.B. eines „entspannenden und beruhigenden Orts" durchgeführt werden.

96 ist ein Beispiel für die Ausgabe eines Monitors 110, wenn energiegeladene Orte abgerufen werden. 98 ist ein Beispiel für die Ausgabe des Monitors 110, wenn entspannende und beruhigende Orte abgerufen werden. In beiden Fällen kann durch Berühren des Soft Button entsprechend dem gewünschten Ziel das Ziel am Touch Panel 122 eingegeben und ausgewählt werden. Wie in 97 oder 99 dargestellt, wird der Bildschirm umgeschaltet, und das ausgewählte Ziel wird auf dem Bildschirm angezeigt (da der Ablauf dieser Anzeige ein bekanntes Verfahren in einem Autonavigationssystem ist, wird auf dessen ausführliche Beschreibung verzichtet: das Ziel wird durch Auswahl von „Beenden (oder Starten des Führers)" ausgewählt. Dabei werden, wie in 81 dargestellt, in der Zieldatenbank 21d Inhaltsinformationen mit jeder Einrichtung (jedem Ziel) abgeglichen und gespeichert. Wie in 97 oder 99 dargestellt, werden Inhaltsinformationen über das ausgewählte Ziel auf dem Bildschirm dargestellt (oder über Sprachausgabe ausgedrückt), so dass die Inhaltsinformationen bestätigt werden können, bevor das Ziel bestimmt wird. Diese Inhaltsbestätigung dient der Unterstützung der Auswahl.

Wie in 2 dargestellt sind in der Ausstiegsszene SCN5 und der Entfernungsszene SCN6 die folgenden Gastservice-Aktionen möglich. Beispielsweise werden im Thema „Aufmunterung bei Ankunft am Bestimmungsort" (OBJ151, OBJ161, OBJ251, OBJ261) Musik und Lichter, die zum Bestimmungsort passen, verwendet, damit der Nutzer für das Ankommen belohnt wird. Zusätzlich kann eine Nachricht wie „Wir sind im Erholungszentrum angekommen. Genieße es." ausgegeben werden. Im Thema „Bestätigen von vergessenen Gegenständen beim Verlassen des Fahrzeugs" (OBJ351) werden Nachrichten ausgegeben, um zu vermeiden, dass Gegenstände im Fahrzeug zurückgelassen werden und um zu verhindern, dass ein Baby im Fahrzeug zurückgelassen wird (diese Aktion kann in der Entfernungsszene SCN6 mittels des Mobiltelefons 1 fortgesetzt werden). In den Themen „Sicherstellung von Sicherheit und Vermeiden von Problemen beim Ausstieg aus dem Fahrzeug" (OBJ352) und „leichtes Aussteigen aus dem Fahrzeug" (OBJ451, OBJ551) ebenso wie beim Einsteigen in das Fahrzeug können die Aktionen zum Unterstützen des Öffnens und Schließens der Tür mittels des Türunterstützungsmechanismus 541 und zum Verhindern einer Kollision der Tür mit einem Hindernis durchgeführt werden. In der Entfernungsszene wird mittels der Fahrzeug-Außenkamera 518 die Verkehrssituation um das Fahrzeug herum überwacht. Wenn ein entgegenkommendes Fahrzeug und ein nachfolgendes Fahrzeug sich dem Nutzer nähern, kann eine Nachricht zum Warnen des Nutzers mittels des Mobiltelefons 1 ausgegeben werden.

Dann werden, auch nachdem die Gastservice-Aktion in jeder Szene gestartet ist, die Erfassung der Biokonditonsparameter und die Überwachung der physischen oder mentalen Befindlichkeit gemäß der Wellenformanalyse fortgesetzt. Das oben genannte Befindlichkeitsbestätigungsverfahren (48: δ7 oder δQ) wird ausgeführt. Das Verfahren wird nachstehend ausführlich ausgeführt. Wie oben beschrieben, wird in jeder Szene das grundlegende Gastserviceverfahren ausgewählt sowie die einzelnen Themen aus der in den 7A bis 12 dargestellten Themen in der Reihenfolge ihrer Priorität. Ein geeigneter Steuerwert für die einzelnen Gastservice-Aktionseinrichtungen wird der Tabelle 371a zum Setzen des geeigneten Steuerwerts, die der Funktionstabelle 371 entspricht, bereitgestellt. Der Wert wird als Voreinstellungswert verwendet, um die Steuerung zu starten. Im Befindlichkeitsabstimmungsverfahren von δ3 wird dagegen durch Verwendung der Tabelle 1601 von 51 die mentale oder physische Befindlichkeit spezifiziert. Entsprechend der mentalen oder physischen Befindlichkeit wird aus dem in 67 dargestellten Bild eine zusätzliche Anpassung (Korrektur) an den geeigneten Steuerwert für jede Gastservice-Aktionseinrichtung angelegt. Für jeden Nutzer kann ein anderer Voreinstellungswert gesetzt werden. In diesem Fall, wird, wie in 73A dargestellt, ein Voreinstellungswert für jeden Nutzer als Voreinstellungsdatum 434 gespeichert, der Nutzerspezifizierungsinformationen (beispielsweise der Nutzer-ID) entspricht. Wenn der Nutzer eines Fahrzeugs spezifiziert werden kann, können die entsprechenden Voreinstellungsdaten gelesen und jederzeit gesetzt werden.

Die Funktionsauswahltabelle 371 und die Tabelle 371a für das Setzen des geeigneten Steuerwerts werden grundsätzlich für jede Szene oder jedes Thema bereitgestellt. Um spezielle Beispiele in der Fahrtszene besser zu erklären, werden Haupt-Gastservice-Aktionen aus verschiedenen Gastservice-Themen in der Fahrtszene extrahiert. Die Gastservice-Aktionen und die entsprechenden geeigneten Steuerwerte sind in 13A, 13B als Gesamt-Funktionsauswahltabelle 372 und als Tabelle 471a zum Setzen des geeigneten Steuerwerts dargestellt.

Der „Beleuchtungspegel" bedeutet, dass der Wert desto höher ist, je größer die Beleuchtungsmenge ist. Ein voreingestellter Wert für „Beleuchtungsfarbe" entspricht dem Beleuchtungsfarbenindex von 72. Die „Klimaanlageneinstellung" bedeutet, dass der Wert umso höher ist, je höher die voreingestellte Raumtemperatur ist. Die „Sitzvibration" ist durch eine Amplitude und eine Frequenz einer Vibrationsleistung definiert. Der Wert ist desto höher, je höher die Amplitude oder Frequenz ist (wenn die Frequenz hoch ist, vibriert der Sitz impulsartig, und wenn die Frequenz niedrig ist, vibriert der Sitz mit einem lockeren, langen Zyklus, um den Nutzer zu entspannen). „Duft" bedeutet, dass der Wert desto höher ist, je größer die Abgabemenge des Dufts von einem Dufterzeugungsabschnitt ist. „Aufwecken" bedeutet, dass, wenn der Wert zunimmt, die abgegebene Ammoniakmenge von dem Ammoniakerzeugungsabschnitt größer wird. „Musikschallpegel" bedeutet, dass der Wert desto höher ist, je höher das abgegebene Klangvolumen von der Fahrzeug-Stereoanlage ist. „Laden von notwendigen Klängen" ist ein Einstellungswert für den Geräuschtilger. Das heißt, wenn der Wert zunimmt, lädt der Geräuschtilger mittels des genannten Mechanismus notwendige Klänge mit einem höheren Pegel. „Ausgabe eines Warntons" bedeutet, dass das Ausgabevolumen eines Warntons (z.B. mittels der Fahrzeug-Stereoanlage oder eines Summers), der im Fall einer Abnormalität ausgegeben wird, höher ist.

Genauer werden, um auf einen Notfall und ein Abnormalität zu reagieren (einschließlich einer schlechten physischen Befindlichkeit des Nutzers), die Aktionen des Geräuschtilgers (z.B. zum Laden von notwendigen Tönen), der Fahrzeug-Audioanlage (zum Ausgeben eines Warntons) und des Aufweckens (mittels Ammoniak) mit hoher Aktionspriorität versehen. Diese Einstellung ist im Falle eines Notfalls oder einer Abnormalität temporär. Die Antwort auf Notfall und Abnormalität kann verzögert werden, wenn ein geeigneter Wert nach der Reaktion des Nutzers verändert wird. Wie in 70A, 70B dargestellt, ist es somit bevorzugt, dass eine spezifische Tabelle 471b zum Setzen des geeigneten Steuerwerts getrennt für Notfall und Abnormalität bereitgestellt wird, und dass die Tabelle 471a zum Setzen eines geeigneten Steuerwerts für normal und die spezifische Tabelle 471b zum Setzen eines geeigneten Steuerwerts nach Bedarf gewechselt werden.

Beispielsweise wird in einem Notfall, wie aus dem Vergleich von 13A, 13B hervorgeht, eine Einstellung, wann die Beleuchtungsfarbe von „7" (entspannendes hellorange) zu „6" (weiß) geändert wird, um die Sichtbarkeit, beispielsweise einer Warnanzeige, zu erhöhen. Der Pegel zum Laden äußerer notwendiger Töne wird erhöht (von „5" auf „6"). Der Ausgabepegel des Warntons wird erhöht „von „7" auf „9"). Die Tabelle 471b zum Setzen des geeigneten Steuerwerts wird erklärt, wenn die schwere physische Befindlichkeit als Abnormalität auftritt. Der Pegel für das Laden von äußeren notwendigen Tönen wird noch weiter erhöht (von „5" auf „8"). Es wird auch eine Einstellung zum Erzeugen von Ammoniak zum Aufwecken durchgeführt (von „0" auf „7").

Wie ebenfalls in 13A, 13B dargestellt, wird, wenn ein geeigneter Steuerwert für jede Gastservice-Aktionseinrichtung als Voreinstellung entsprechend der Tabelle 471a zum Setzen geeigneter Steuerwerte eingestellt wird, die Gastservice-Aktion einmal gemäß der Einstellung gestartet. Ein Ablauf des Verfahrens ist in 74 dargestellt. In SS601 wird der Inhalt der Tabelle 471a zu Setzen des geeigneten Steuerwerts gelesen. In SS602 wird ein geeigneter Steuerwert für jede Gastservice-Aktionseinrichtung entsprechend dem Inhalt gesetzt. In SS603 wird die Gastservice-Aktion entsprechend dem gesetzten Wert gestartet.

In SS604 wird eine Frage an einen Nutzer gestellt. Wie oben beschrieben, werden eine ID und eine Steuerrichtung, die der Gastservice-Aktionseinrichtung, die gerade in Betrieb ist, spezifiziert. Die Fragedaten von 73A, die der ID und der Steuerrichtung entsprechen, werden ermittelt und ausgegeben. In SS605 wird eine Antwort auf die Frage von dem Nutzer erhalten, und ihr Inhalt wird analysiert. In 69 sind Beispiele für die Fragen und für Antworteingaben dargestellt. Fragen in Bezug auf die Klimaanlage, den Duft und den Musikschallpegel sind als Beispiel dargestellt. Fragen über die Wirksamkeit der Klimaanlage (hierbei wird von einem Summer ausgegangen), das Aroma des Duftes und die Klanvolumeneinstellung werden gestellt. Die Antworten von dem Nutzer bedeuten: (1) „Die Wirksamkeit der Klimaanlage ist schwach. Es ist heiß." (2) Der Duft ist zu stark. Ich mag ihn nicht." (3) „Erhöhe das Klangvolumen." Es wird eine Frage nach dem Gesamteindruck in Bezug auf einen Entspannungspegel gestellt. Die Antwort ist: (4) „Ich bin etwas nervös. Ich bin nicht entspannt genug."

In SS606 wird aus dem Inhalt der genannten Antworten ein Steuerwert bestimmt, der geändert werden soll. In 69 sind die voreingestellte Temperatur der Klimaanlage, die Abgabemenge des Dufts und das Klangvolumen der Fahrzeug-Stereoanlage die Steuerwerte, die geändert werden sollen. In SS607 werden, um dem Geschmack des Nutzers zu entsprechen, der anhand der Antworten spezifiziert wurde, die einzelnen gesetzten Steuerwerte geändert. In 69 werden die Temperatureinstellung der Klimaanlage für (1) gesenkt (von „4" auf „ 3"), die Abgabemenge des Dufts wird für (2) verringert (von „5" auf „4") und der Musikschallpegel wird für (3) erhöht (von „6" auf „7"). Das Licht und die Sitzvibrationen werden für (4) eingestellt. Genaue wird die Lichtfarbe von weiß („6") in eine sanfte warme Farbe (hellorange: „7") geändert, und die Beleuchtungsstärke wird gesenkt (von „7" auf „6"). Die Vibrationsamplitude des Sitzvibrators wird gesenkt (von „ 3" auf „2"), was ein angenehmes Gefühl verstärkt.

Ein Teil der Gruppe der korrigierten angemessenen Steuerwerte kann als neue Voreinstellungswerte registriert werden, die als Anfangseinstellungen der Gastservice-Aktionen verwendet werden können, wenn der Nutzer das Fahrzeug in Zukunft nutzt.

Zusammengefasst zielt das System dieser Ausführungsform darauf ab, beispielsweise „einen möglichen oder offensichtlichen Bedarf, der in einer Szene entsteht, wo ein Nutzer existiert, durch Auswahl und Ausführung einer optimalen Funktion zu erfüllen". Wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden, ohne dass der Nutzer dies beabsichtigt, kann sich der Nutzer möglicherweise in einer unerwarteten Szene wieder finden. Das liegt daran, dass z.B. entsprechend der Zeit (dem Zeitpunkt) und einer Störung die Situation eines Nutzers sich ändert (oder dass der Nutzer seine Meinung ändert: beispielsweise einen plötzlichen Einfall hat). In diesem Fall ist es wirkungsvoll, dass eine nächste Szene aus der Änderung dieser Situation geschätzt werden kann und dass der Nutzer zwanglos zu dieser Szene geführt werden kann.

Wenn der Nutzer beispielsweise „hungrig" ist, wird der Nutzer dazu gebracht, „Ich kann ein (Lieblings-) köstliches Essen haben" erkennen, so dass ein Mittel für „Sättigung" der Gastservicefunktionen, die in dem System vorbereitet sind, gestartet wird. In letzter Konsequenz kann ein Service, dass das Fahrzeugs selbst ein Essen für den Nutzer zubereitet, in Betracht gezogen werden. Es liegt näher, dass die Position des Nutzers zum aktuellen Zeitpunkt (oder einem zukünftigen Zeitpunkt) spezifiziert wird, und dass der Nutzer rechtzeitig zu einem Ort, an dem er essen kann, gelotst wird, der eine vorgegebene Entfernung zur aktuellen Position aufweist. In diesem Fall wirkt, wie später beschrieben, das Autonavigationssystem, das in dem Gastservice-System beinhaltet ist, effizient. Wenn der Nutzer müde oder gelangweilt ist, ist es wirksam, dass der Nutzer zu einem Ort gelotst wird, wo er auf einem Umweg Abwechslung findet. Unter der obigen Annahme ist es sehr gut möglich, dass physische und mentale Befindlichkeiten, die schließlich mit einem offensichtlichen Bedürfnis verbunden sind, nicht im ersten Schritt vom Nutzer erkannt werden. In diesem Fall ist es wirksam, dass eine Befindlichkeit des Nutzers zuvor bestätigt wird, um den Nutzer auf eine solche mögliche physische oder mentale Befindlichkeit aufmerksam zu machen.

Wie oben beschrieben, bestimmt das System die genannte Situation des Nutzers entsprechend den Informationen über die biologischen Eigenschaften des Nutzers. Diese Informationen werden von dem System erfasst oder ermittelt. Genauer können Informationen über physische oder mentale Befindlichkeiten des Nutzers, die unter Verwendung eines Ausgabeergebnisses des Biobefindlichkeits-Erfassungsabschnitts anhand des oben genannten Verfahrens direkt analysiert und geschätzt werden, als die genannten Informationen über biologische Eigenschaften verwendet werden. Außerdem können physische und mentale Befindlichkeiten, die z.B. anhand eines Zeitpunkts und einer Zeit, die vergangen ist, ohne Verwendung des Biobefindlichkeits-Erfassungsabschnitts geschätzt werden, als die oben genannten Informationen über die biologischen Eigenschaften verwendet werden.

Wie in 82 dargestellt, kann die Situation eines Nutzers konzeptuell systematisiert werden. Erstens beinhaltet „Energie" „physische Funktion" und „mentale Funktion" und ist ein Faktor für eine Aktivitätsquelle. Die „Energie" ist ein virtueller Parameter, der durch Essen zugeführt werden kann. Ohne diese Zufuhr wird die „Energie" im Lauf der Zeit in einer Richtung verbraucht. Die verbrauchte „Energie" kann durch Zufuhr (wie im Gesetz der Energieerhaltung beschrieben, kann eine Person „Energie" nicht selbst erzeugen) wiederhergestellt werden. Als Störung, die einen schlechten Einfluss auf den Körper und den Geist hat, kann „Stress" erkannt werden. Der Einfluss aufgrund von Energieverbrauch und von extremem Stress baut sich im Nutzer als „Beeinträchtigung" auf. Es ist wichtig, dass eine „Situation" des Nutzers, wobei „Situation" in 82 „*" hat, anhand der Informationen über die biologischen Eigenschaften exakt geschätzt wird, so dass dem Nutzer ein komfortabler Gastservice geboten werden kann.

Die genannten „Stress" und „Beeinträchtigung" können mittels eines Ausgabeergebnisses des Biobefindlichkeits-Erfassungsabschnitts wie in 51 dargestellt, analysiert und geschätzt werden. Dagegen kann „Energie" als physische Befindlichkeit (insbesondere Hunger) und mentale Befindlichkeit (Langeweile) erkannt werden, die z.B. anhand eines Zeitpunkts und einer vergangenen Zeit geschätzt wird. Wie in 83 dargestellt, wird z.B. ein Energiezufurhmodus angenommen. Die folgenden Eigenschaften (Körper: essen/trinken, Geist: Informationen) zeigen, welche Energie am jeweiligen Ort zugeführt wird. Wenn Informationen (hauptsächlich Unterhaltung), die eine hohe Möglichkeit zur Erweiterung der geistigen Leistung haben, dem Nutzer bereitgestellt werden, wird dem Nutzer „mentale Energie" zugeführt. Die Befriedigung, die aus dem Kauf einer Sache entsteht, kann eine Quelle für mentale Energie sein.

Dagegen ist ein Faktor, der direkt die Energie des Körpers steuert, das Essen. Im Grunde wird, wie oben beschrieben, wenn angenommen wird, dass der Nutzer hungrig ist, eine Funktion zur umgehenden Lotsung des Nutzers zu einer nahe gelegenen Einrichtung wo er essen kann, mittels des Autonavigationssystems wichtig. Wenn eine Korrelation auf der Basis der mentalen oder physischen Verfassung als zusätzliche Daten verwendet wird, wird ein um eine Stufe höherer Gastservice möglich. In diesem Fall müssen Unterschiede zwischen Ausrichtungen der Essenseinrichtungen (z.B. ein Bild wie „üppig" ⇔ „leicht" und „süß" ⇔ „pikant") entsprechend der Korrelation definiert werden. Die Gegensätze werden mit den in Konflikt stehenden mentalen oder physischen Befindlichkeiten in Entsprechung gebracht. Die Entsprechungen sind beispielsweise „physische Erschöpfung → leicht, süß" und „gute physische Verfassung → üppig, pikant". Viele psychologische Fakten über Beziehungen zwischen mentaler Verfassung und Essvorlieben wurden gefunden. Ohne ein Beispiel für „Zügellosigkeit durch Stress" zu nennen, muss in Betracht gezogen werden, dass der Gastservice nicht auf den Gedanken gerichtet ist, die Bedürfnisse des Nutzers grenzenlos zu erfüllen.

In den Unterhaltungsinformationen können Korrelationen wie „fröhlich ⇔ sanft" und „aufregend ⇔ beruhigend" dargestellt werden. Wie oben beschrieben, kann man sagen, dass die Unterhaltungsinformationen „mentale Energie" betreffen, die wirksamer zugeführt werden kann, z.B. durch Auswahl einer Musikquelle. Dagegen können als Beispiele für Informationen über Korrelationen mit Orten „Sehenswürdigkeit" und „Abstecher" genannt werden. Als Beispiel für ein Verfahren wird, wenn die mentale Stabilität aufgrund von Stress zerrüttet ist oder wenn aufgrund eines langen Zeitraums Langeweile unterstellt wird, ein Ort, wie ein schöner oder ein historischer Ort, der nahe einem Weg zu einem Ziel (innerhalb einer bestimmten Entfernung) gelegen ist, abgerufen. Dann schlägt der Nutzer den Ort als Umweg vor und wählt ihn aus.

Grundlegende Aktionen des Systems in Anbetracht der oben genannten Idee werden nachstehend als Ablaufsübersicht dargestellt. 84 ist die Ablaufsübersicht. In SS1101 wird entsprechend dem oben ausführlich beschriebenen Verfahren eine Befindlichkeit von den verschiedenen Biobefindlichkeits-Erfassungsabschnitten (Sensoren) erfasst. In SS1102 wird eine physische oder mentale Befindlichkeit (eine zu spezifizierende Befindlichkeit) spezifiziert (siehe z.B. das Verfahren in 66). In SS1103 wird eine Gastservicefunktion oder eine Gastserviceinformation (ein Inhalt), die der spezifizierten Befindlichkeit entspricht, abgerufen und gestartet.

Dann kann die physische Energie entsprechend dem Zeitpunkt und einer vergangenen Zeit (und z.B. mit einem Verlauf der Aktivitäten und den Terminen des Nutzers) geschätzt werden. Dagegen kann die mentale Energie beispielsweise erkannt werden, wenn Frequenzen der Änderungen der Sichtlinie, der Haltung und des Gesichtsausdrucks abnehmen. 85 ist ein Ablauf für die Einschätzung einer Bedingung der physischen Energie. In SS1201 wird eine aktuelle Zeit durch Zeitnahmemittel (z.B. kann eine Kalenderuhr 153 von 80 verwendet werden) gemessen. Da der Nutzer üblicherweise zu einer bestimmten Zeit isst, wird bestimmt, ob die aktuelle Zeit die Essenszeit ist. Wenn eine vorgegebene Essenszeit gekommen ist, geht der Ablauf zu einem Befindlichkeitsspezifizierungsprozess ab SS1204 über.

In SS1202 wird eine Zeit bestimmt, die vergangen ist, seit der Nutzer in das Fahrzeug eingestiegen ist. Anders ausgedrückt, es wird bestimmt, dass seine Energie im Lauf der Zeit zu Ende geht. Wenn eine vorgegebene Zeit vergangen ist, geht das Verfahren zu dem Befindlichkeitsspezifizierungsprozess ab SS1204 über. In SS1204 wird ein Energiewert mittels eines vorgegebenen Algorithmus berechnet. In SS1205 wird der Wert als letzter Energiewert aktualisiert. Die aktualisierte Energieverfassung wird in einem Befindlichkeitsschritt von 84 verwendet. Nutzer essen zu unterschiedlichen Zeiten (beispielsweise wenn ihre Essgewohnheiten unregelmäßig sind oder wenn ein Nutzer z.B. ein Schichtarbeiter ist und von Zeit zu Zeit zu anderen Zeiten als gewöhnliche Menschen isst). Um dieser Situation gerecht zu werden, wird eine Tendenz des zeitabhängigen Energieverbrauchs des Nutzers als Verlauf gespeichert. In SS103 kann bestimmt werden, ob der jüngste Verlauf bis zur Erschöpfung der Energievorräte mit einem aufgezeichneten Verlauf übereinstimmt, und der Mangel an physischer Energie kann genauer bestimmt werden.

86 ist ein Ablauf zur Erfassung des Zustands der mentalen Energie. In SS1301, SS1302 und SS1303 wird bestimmt, ob die Frequenz der Änderungen der Sichtlinie, der Haltung bzw. des Gesichtsausdrucks bei oder unter vorgegebenen Werten liegen. Der Grund dafür ist, dass, wenn ein Nutzer deprimiert ist, er zur mentalen Trägheit neigt, die Sichtlinie tendenziell unbeweglich (nicht starr) ist, die Haltung unbeweglich ist und der Gesichtsausdruck tendenziell unbeweglich ist. Um Merkmale dieser Verfassung zu erkennen, werden drei Informationen über die biologischen Eigenschaften verwendet. Wenn die Bestimmung in mindestens einem dieser Schritte JA ist, geht der Ablauf zu SS1304 über, um zu bestimmen, dass die mentale Energie zur Neige geht. In SS1305 wird der Zustand des Verbrauchs an mentaler Energie aktualisiert. Das genannte Verfahren kann durch ein Verfahren ersetzt werden, bei dem ein geschätztes Ergebnis für die mentale Befindlichkeit z.B. durch den Ablauf von 66 als numerischer Wert der mentalen Energie ausgegeben wird. Beispielsweise kann in Übereinstimmung mit einer Definition, die mittels des Wertes des Bezugszählers vorgegeben wird, ein Wert für die mentale Energie berechnet werden. Wie in 85 dargestellt, kann das genannte Verfahren für die Bestimmung über die Erschöpfung der mentalen Energiereserven durch ein Verfahren ersetzt werden, für das ein Bestimmungsablauf mittels eines Zeitpunkts oder einer vergangenen Zeit benutzt wird (die mentale Energie nimmt aufgrund der Zufriedenheit nach dem Essen zu, und die mentale Energie nimmt aufgrund der zunehmenden Langeweile im Lauf der Zeit ab.

Physische und mentale Befindlichkeiten werden spezifiziert und mit den in 83 dargestellten Eigenschaften abgeglichen. Dann wird ein Inhalt, der dem Nutzer angeboten werden soll, abgerufen. Wenn die mentale Energie aufgebraucht ist, werden dem Nutzer Unterhaltungsinformationen bereitgestellt. Wenn die physische Energie aufgebraucht ist, wird der Nutzer zum Essen hingeführt. Mit Bezug auf ein Ergebnis der physischen oder mentalen Befindlichkeit, die von dem Biobefindlichkeits-Erfassungsabschnitt geschätzt wird, können Genres für die oben genannten Unterhaltungsinformationen und Einrichtungen, an denen man essen kann, ausgewählt werden. Beispielsweise kann, wenn der Nutzer in guter physischer Verfassung ist, eine Essenseinrichtung, die Fleisch und üppige Gerichte serviert, ausgewählt werden. Wenn sich der Nutzer in schlechter physischer Verfassung befindet, kann eine Essenseinrichtung, wo Nudeln oder leichte Gerichte serviert werden, ausgewählt werden.

87 ist ein Beispiel, das einen ausführlicheren Prozess für die Verwaltung der physischen Energie zeigt (ein Energiemanagementprozess: die Informations-ECU 51 des Autonavigationssystems 534 wiederholt diesen Prozess in vorgegebenen Intervallen jedes Mal wenn ein IG-Signal eingeschaltet wird). Dieser Energiemanagementprozess in SS1401 ist ein Anfangseinstellungsprozess zur Einstellung einer Nutzerenergie wenn ein Nutzer das Fahrzeug zu fahren beginnt. 88 zeigt den Anfangseinstellungsprozess im Einzelnen. In SS1501 wird bestimmt, ob ein Zündschalter AN ist. In SS1502 wird bestimmt, ob der Zündschalter das erste Mal an diesem Tag eingeschaltet wird (dies ist dadurch möglich, dass eine Zeit mittels der Kalenderuhr 153 überwacht wird). Wenn die Bestimmung JA lautet, geht der Ablauf zu SS1503 über, um ein Mahlzeiten-Flag FM (Mahlzeitbestätigungsinformation) und einen Mahlzeitenmanagement-Zeitnehmer (ein Mahlzeitenbestimmungs-Zeitnahmemittel) zurückzusetzen. Wenn das Mahlzeiten-Flag FM auf „0" steht, hat der Nutzer noch nicht gegessen. Wenn das Mahlzeiten-Flag FM auf „1" steht, hat der Nutzer bereits gegessen.

In SS1504 wird eine aktuelle Zeit TC von der Kalenderuhr 153 ermittelt. In SS1505 bis SS1507 wird bestimmt, ob die aktuelle Zeit TC eine Frühstückskernzeit (5:00 bis 10:00, eine Standard-Frühstückszeit ist z.B. 8:00), eine Mittagessenszeit (11:00 bis 14:00, eine Standard-Mittagessenszeit ist z.B. 12:30) oder eine Abendessenszeit (17:00 bis 22:00, eine Standard-Abendessenszeit ist z.B. 19:00) ist. Zeitbereiche, in denen gewöhnliche Menschen wahrscheinlich essen, werden als die oben genannten Mahlzeitenkernzeiten eingestellt. Je nachdem, ob die aktuelle Zeit TC in die Mahlzeitkernzeiten fällt, wird bestimmt, ob die Zeit für eine Mahlzeitenhinführung gekommen ist.

Wenn die aktuelle Zeit TC in keine Mahlzeitenkernzeit fällt, wird bestimmt, dass der Nutzer nach der Mahlzeit in der vorangegangenen Mahlzeitenkernzeit nicht isst. Dann geht der Ablauf zu SS1508 weiter, um das Mahlzeiten-Flag FM auf „0" zu setzen. In SS1509 wird eine Standardzeit TM für die vorhergehende Mahlzeitenkernzeit als geschätzte Mahlzeitenzeit definiert. Dann wird eine Zeit ΔT = TC – TM bis zu der aktuellen Zeit berechnet. In SS1509 wird die Nutzerenergie E mittels Emax – A × ΔT (A ist ein Energieverbrauchsfaktor) berechnet und eingestellt.

Emax wird als Wert einer Energie definiert, der erhalten wird, wenn ein Nutzer, der hungrig ist, isst, um ein Sättigungsgefühl zu erreichen. Emax kann willkürlich gesetzt werden. In diesem Fall muss der Energieverbrauchsfaktor A, der ein Maß des Energieverbrauchs pro Zeiteinheit anzeigt, so definiert werden, dass Emax unmittelbar vor der nächsten Mahlzeit auf eine vorgegebene minimale Energie Emin abnimmt. Beispielsweise beginnt der Nutzer, nachdem er sein Mittagessen zur Standardzeit von 12:30 beendet hat, mit seinem Abendessen um 18:30, was dreißig Minuten (während der Mahlzeitenzeit) vor der Standard-Mahlzeitenzeit ist. Wenn die minimale Energie Emin ummittelbar vor dem Abendessen als 0,4 Emax definiert wird, kann der Energieverbrauchsfaktor A als 0,1 Emax definiert werden. In dem Zyklus von Frühstück, Mittagessen, Abendessen unterscheiden sich die Abstände und die Hungrigkeitsgrade. Daher können je nachdem, in welchem Mahlzeitenintervall die aktuelle Zeit liegt, Werte für Emax, Emin und A verschieden eingestellt werden.

Wenn dagegen die aktuelle Zeit TC in einer der Mahlzeitenkernzeiten liegt, geht der Ablauf zu SS1511 über. In diesem Fall kann der Nutzer nach dem Essen in das Fahrzeug steigen oder kann ohne gegessen zu haben in das Fahrzeug steigen und sich vornehmen, bald nachdem er zu fahren begonnen hat, irgendwo auswärts zu essen. Dies ist nicht bekannt, solange der Fahrer nicht nach seiner Mahlzeit gefragt wird (in der Regel wird ein Gast, der zur Essenszeit angekommen ist, nach seiner Mahlzeit gefragt).

In SS1511 wird eine Frage zur Bestätigung, ob der Nutzer seine Mahlzeit beendet hat, ausgegeben. Diese Frage kann Sprache oder Zeichen, die auf dem Monitor 110 ausgegeben werden, nutzen. Die Antwort kann direkt Sprache (eine Spracherkennung ist notwendig, um den Inhalt der Antwort zu erkennen) nutzen oder kann manuell An einem Eingabeabschnitt, wie dem Touch Panel 122 eingegeben werden. Wenn die Antwort lautet „Mahlzeit noch nicht beendet", geht der Ablauf zu SS1513 über, um die Nutzerenergie auf Emin zu setzen. Dann wird in SS1514 das Mahlzeiten-Flag auf FM = „0" gesetzt (Mahlzeit noch nicht beendet). Wenn die Antwort „Mahlzeit beendet" lautet, geht der Ablauf zu SS1520 über, um die Energie auf Emax zu setzen (wovon ein Energieverbrauchsbetrag A × ΔT, der der Zeit, die nach der Standardzeit vergangen ist, entspricht, subtrahiert werden kann. Dann wird in SS1521 das Mahlzeiten-Flag auf FM = „1" gesetzt (Mahlzeit wurde beendet).

In SS1502 entspricht der Fall, dass der in SS1501 erfasste Motorstart nicht der erste Motorstart des Tages ist, einem Fall, dass der Nutzer das Fahrzeug auf einer Wegstrecke zu einem Ziel parkt, sich vom Fahrzeug entfernt, um etwas zu erledigen, zum Fahrzeug zurückkehrt und den Motor startet. In diesem Fall kann der Fahrer das Fahrzeug für eine Mahlzeit parken. Ebenso wie in SS1511 kann eine Frage, ob der Nutzer seine Mahlzeit beendet hat, gestellt werden. Dann kann anhand der Antwort bestimmt werden, ob der Nutzer eine Mahlzeit beendet hat. Es kann lästig sein, dass die Frage nach der Mahlzeit mechanisch bei jedem Parken gestellt wird. In dieser Ausführungsform wird in SS1515 der Inhalt des Mahlzeiten-Flags FM ausgelesen. Wenn der Inhalt „1" ist, werden Prozesse bis SS1521 in dem vorherigen Zyklus durchgeführt, und ein Energiewert wird aktualisiert. Daher endet der Ablauf ohne dass etwas passiert.

Wie später im Hauptprozess von 87 beschrieben wird, wird, wenn der Inhalt „0" ist, eine Einrichtung, an der man essen kann, als Ziel in dem Autonavigationssystem gesetzt. Es kann leicht anhand einer aktuellen Position des Fahrzeugs bestimmt werden, ob der Nutzer das Fahrzeug an einer Essenseinrichtung geparkt hat. Wie später beschrieben, beginnt der Mahlzeitenmanagement-Zeitnehmer einen Zeitnahmeprozess, wenn die Ankunft eines Nutzers bei der Essenseinrichtung bestätigt wird. In SS1517 wird der Status des Mahlzeitenmanagement-Zeitnehmers ausgelesen. In SS1518 geht, wenn ein Wert für die verbrauchte Zeit des Mahlzeitenmanagement-Zeitnehmers bei oder über TM liegt, was dem Ende einer Mahlzeit entspricht, der Ablauf zu SS1519 weiter, um den Mahlzeitenmanagement-Zeitnehmer zurückzusetzen. Dann geht der Ablauf zu SS1520 über, um den genannten Prozess zur Bestimmung, dass eine Mahlzeit beendet wurde, durchzuführen. Wenn dagegen ein Wert für die gemessene Zeit des Mahlzeitenmanagement-Zeitnehmers unter TM liegt (wobei der Wert null einschließt), wurde ein Energiewert aktualisiert. Dann endet der Ablauf, ohne dass etwas passiert.

In 87 wird, wenn eine Anfangseinstellung für die Nutzerenergie wie oben beschrieben endet, die aktuelle Zeit TC in SS1402 ermittelt. In SS1403 wird eine vorherige Zeit TR (beispielsweise eine Zeit, die im vorherigen Zyklus als aktuelle Zeit TC ermittelt wurde), ermittelt. In SS1404 wird der Zeitunterschied δT = TC – TR berechnet. In SS1405 wird eine Energie, die während δT verbraucht wird, von der Nutzerenergie E subtrahiert und diese wird aktualisiert. In SS1406 wird das Mahlzeiten-Flag FM ausgelesen.

In SS1407 wird bestimmt, ob eine Einrichtung, an der man essen kann, als Ziel in einem Autonavigationssystem gesetzt wird, und die Hinführung begonnen wird. Wenn die Bestimmung NEIN ist, wird ein Wert für das Mahlzeiten-Flag FM bestätigt. Wenn die Bestätigung „0 (Mahlzeit noch nicht beendet)" ist, geht der Ablauf zu SS1409 über, um zu bestimmen, ob die aktuelle Zeit TC in der genannten Mahlzeitenkernzeit liegt. Wenn die aktuelle Zeit TC in der der genannten Mahlzeitenkernzeit liegt, geht der Ablauf zu SS1412 über, um Einrichtungen, an denen man essen kann, aus der Zieldatenbank abzurufen, die in einer bestimmten Entfernung zu der aktuellen Position liegen. In SS1413 wird ein Bestimmungsergebnis über die physische Befindlichkeit durch das Verfahren von 66 ermittelt. Dann werden Einrichtungen, an denen man essen kann und die der physischen Befindlichkeit entsprechen, aufgelistet und als in Frage kommend angezeigt. In SS1415 wählt der Nutzer eine gewünschte Essenseinrichtung mit Bezug auf die in Frage kommenden aus. Die Essenseinrichtungen werden entsprechend den Mahlzeitentypen Frühstück, Mittagessen und Abendessen klassifiziert. Die Essenseinrichtungen, die einer aktuellen Mahlzeitenkernzeit entsprechen, können ausgewählt und abgerufen werden.

Die in Frage kommenden Einrichtungen können entsprechend den Genres der nahe liegenden Essensplätze ohne Bezugnahme auf die physische Befindlichkeit ausgegeben werden. 89 ist ein Beispiel für die Ausgabe in diesem Fall, wo nahe liegende Essenseinrichtungen für Mittagessen, die durch die Unterklassifizierungs-Codes japanisches Essen/Sushi klassifiziert werden, abgefragt und ausgegeben werden. Ein Abfrageergebnis, wenn das Genre mittels des Soft Button usw. verändert wird (Westliches Essen und chinesisches Essen, Nudeln, Fast Food usw.) kann ausgegeben werden. Durch Berühren eines entsprechenden Soft Button kann eine gewünschte Essenseinrichtung über das Touch Panel 122 eingegeben und ausgewählt werden. Dann ändert sich, wie in 90 beschrieben, der Bildschirm, wo die ausgewählte Essenseinrichtung auf der Landkarte als Punkt auf der Route angezeigt wird. 91 ist ein Ergebnis für die abgerufenen und ausgegebenen Essenseinrichtungen fürs Abendessen.

92 ist ein Abfrageergebnis mit Berücksichtigung eines Nutzers in guter physischer Verfassung, wo Essenseinrichtungen für „üppiges" Mittagessen abgerufen und ausgegeben werden. Um auf Essenseinrichtungen oder andere Unterklassifikationen („Damen" und „leicht" sind als Beispiel angegeben) Bezug zu nehmen, werden die entsprechenden Soft Buttons gebildet. Um unter den Soft Buttons auszuwählen, wird eine Abfrageliste für die Essenseinrichtungen der ausgewählten Unterklassifizierung angezeigt. 93 ist das Ergebnis für abgefragte und ausgegebene Essenseinrichtungen für „leichtes" Essen, wenn bestimmt wird, dass der Nutzer in schlechter Verfassung ist. In dieser Ausführungsform wird entsprechend einer Entfernung von der aktuellen Position zu einer Essenseinrichtung auch eine geschätzte benötigte Zeit berechnet und angezeigt).

Wie in 94 dargestellt, kann, wenn die Einrichtung nahe an der aktuellen Position liegt, die Anzeigenskalierung vergrößert werden und zu einem ausführlichen Routenführungs-Bildschirm verändert werden. In 94 werden auch Inhaltsinformationen über die ausgewählte Einrichtung (das Ziel) auf dem Bildschirm ausgegeben. Wie in 95 dargestellt, kann, wenn die ausgewählte Einrichtung (das Ziel) von einer Hauptroute zu einem Endziel in gewissem Grad entfernt ist. die Anzeigenskalierung vergrößert werden, um zusammen mit der Hauptroute anzuzeigen, in welchem Maß der Nutzer einen Umweg macht. 95 zeigt ein Beispiel, wo eine zusätzliche benötigte Zeit aus einer Umwegstrecke von der Hauptroute, wenn der Nutzer einen Umweg macht, berechnet und angezeigt wird.

Wenn eine Essenseinrichtung in SS1407 als Ziel eingestellt wurde (im vorherigen Zyklus) überspringt der Ablauf nun die Prozesse bis SS1415. Wenn das Mahlzeiten-Flag FM in SS1408 auf „1" steht (Mahlzeit beendet) oder wenn die aktuelle Zeit TC in SS1409 nicht in den Mahlzeitenkernzeiten liegt, geht der Ablauf zu SS1410 über, um einen aktuellen Wert für die Energie E zu bestimmen. Viele Menschen haben in einem Fahrzeug mehr Hunger als gewöhnlich. Somit nehmen sie zwischen längeren Abständen zwischen Mittag- und Abendessen einen Snack ein. Wenn ein Nutzer mitten in der Nacht schon längere Zeit nach dem Abendessen fährt, kann der Nutzer den Wunsch haben, einen späten Imbiss einzunehmen, da es noch lange bis zum nächsten Frühstück dauert. Wenn der Nutzer aus irgendeinem Grund zu unregelmäßigen Zeiten isst, kann manchmal eine Mahlzeit außerhalb von Mahlzeitenkernzeiten erforderlich sein. Ein Hungerzustand, der nicht aus der Gesamtzeit geschätzt werden kann, wird aus einem Wert der Energie E aufgrund der nach dem Essen vergangenen Zeit geschätzt. Wenn bestimmt wird, dass der Nutzer hungrig ist, wird der Prozess zur Führung des Nutzers zu einer Essenseinrichtung durchgeführt.

In dieser Ausführungsform werden Schwellenwerte EM, ES (EM < ES) für die Energie E in mehreren Schritten gesetzt. Wenn die Energie E in SS1410 kleiner ist als der niedrigere erste Schwellenwert EM, wird der Nutzer in SS1412 bis SS1415 zu einer authentischen Essenseinrichtung gelotst (die beispielsweise einen Servicebereich einschließt). Wenn die Energie E zwischen dem höheren zweiten Schwellenwert ES und dem niedrigeren ersten Schwellenwert EM liegt (SS1411), wird der Nutzer in SS146 zu einer Imbisseinrichtung (beispielsweise einem Parkplatz, einem Minimarkt, und einem Fast Food-Laden, wie einem Hamburgerladen) gelotst. Wenn die Energie E über einem Schwellenwert liegt (über dem zweiten Schwellenwert ES), bei dem bestimmt wird, dass nicht gegessen werden muss, wird der Nutzer nicht zu einer Essenseinrichtung gelotst. Wenn eine aktuelle Zeit bei SS1420 außerhalb der Mahlzeitenkernzeit liegt, wird das Mahlzeiten-Flag FM auf „0" zurückgesetzt (Mahlzeit nicht beendet).

Wenn eine Einrichtung wie oben beschrieben als Ziel gesetzt wird, setzt der Nutzer entsprechend einer Führungsanzeige durch den bekannten Prozess des Autonavigationsprogramms seine Fahrt fort. In SS1417 wird bestimmt, ob der Nutzer die ausgewählte Einrichtung erreicht. Wenn der Nutzer die ausgewählte Einrichtung erreicht hat, geht das Verfahren zu SS1418 weiter, um den Mahlzeitenmanagement-Zeitnehmer zu starten (wenn der Nutzer die ausgewählte Einrichtung noch nicht erreicht hat, überspringt der Ablauf SS1418). Wenn das IG-Signal in SS1419 auf EIN bleibt, kehrt der Ablauf zu SS1402 zurück um SS1402 und folgende zu wiederholen. Wenn das IG-Signal AUS ist, endet der Energiemanagementprozess in diesem Zyklus. Wie oben beschrieben startet der Mahlzeitenmanagement-Zeitnehmer, nachdem der Nutzer einen Essenseinrichtung erreicht hat. Es wird bestimmt, dass die Mahlzeit beendet wurde, wenn in den Prozessen von SS1516 bis 1520 von 88 eine vorgegebene Zeit zu dem Zeitpunkt vergangen ist, zu dem der Motor das nächste Mal gestartet wird (das IG-Signal auf EIN gestellt wird).

75 ist ein Ablaufschema, das ein Befindlichkeitsbestätigungsverfahren und ein Anpassungsverfahren für die Gastservice-Aktion entsprechend dem Bestätigungsergebnis zeigt. Wie oben beschrieben, werden nach Beginn der Gastservice-Aktion die Erfassung der Biobefindlichkeitsparameter und die Überwachung der physischen oder mentalen Befindlichkeit entsprechend der Wellenformanalyse der Parameter fortgesetzt. In SS651 wird das letzte Befindlichkeitsschätzungsergebnis gelesen.

Dieses Verfahren wird unter Bezugnahme auf die aktuelle Befindlichkeit der Befindlichkeitsspezifizierungsergebnis-Tabelle 472 ausgeführt. In SS652 endet das Verfahren, wenn das Befindlichkeitsschätzungsergebnis normal ist (d.h. die Gastservice-Aktion wird entsprechend der aktuellen eingestellten Befindlichkeit fortgeführt).

Wenn dagegen das Befindlichkeitsschätzungsergebnis nicht normal ist, d.h. wenn die Befindlichkeit etwas abnormal ist, geht das Verfahren zu SS653 über. Unter Bezugnahme auf die in 68 Tabelle 441 zum Setzen des Gastservice-Steuerumfangs (gespeichert im ROM oder der Speichereinrichtung (als Speichereinheit) 535 des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2) wird der Steuerumfang der Gastservice-Aktionseinrichtung verändert und angepasst. In der Tabelle 441 zum Setzen des Gastservice-Steuerumfangs wird der Inhalt entsprechend dem Anpassungsbild der geeigneten Steuerwerte für die Gastservice-Aktionseinrichtungen von 67 bestimmt. Genauer werden die voreingestellten Werte wie folgt verändert (siehe die Tabelle 471a für die Setzung von geeigneten Steuerwerten von 13B).

Wenn die geschätzte Befindlichkeit „etwas schlechte physische Befindlichkeit (oder Unbehagen)" ist, läuft das Verfahren folgendermaßen ab. „Die Ausgabe des weniger benötigten Lichts der Beleuchtung wird gesenkt, um die Sichtbarkeit zu erhöhen, wenn der Nutzer sich dem Fahrzeug nähert." Die Ausgabe von rotem Licht wird vermindert (in 72 wird ausgehend von weiß („6") der Beleuchtungsfarbenindex in Richtung blau geändert (beispielsweise „–1")). „Spezifizierte notwendige Töne (Warntöne oder wichtige Töne) werden beibehalten, und hauptsächlich der tiefe Tonbereich der Audioausgabe wird nivelliert." Ein Einstellungswert zur Ladung der notwendigen Töne wird erhöht (z.B. +3). Wie in 71 dargestellt, kann in Bezug auf die genannte Einstellung nicht nur der geeignete Steuerwert für den Lautstärkepegel sondern auch ein geeigneter Steuerwert für die Toneinstellung verändert werden. Ein Einstellungswert für die tiefen Töne wird relativ zum eingestellten Wert für die hohen Töne erhöht (beispielsweise tiefer Ton „+1", hoher Ton „1": der hohe Ton muss nicht geändert werden). „Die Temperatur und/oder die Feuchtigkeit werden nach oben verändert, so dass das Unbehagen gemildert wird." Die Temperatureinstellung der Klimaanlage wird erhöht (z.B. „+1" und ein Befeuchter (in den 13A, 13B nicht dargestellt) wird gestartet. Die aktuellen Einstellungen der anderen Gastservice-Aktionseinrichtungen (beispielsweise Vibration und Duft) werden beibehalten.

Wenn die geschätzte Befindlichkeit „schwere physische Befindlichkeit" ist, läuft das Verfahren wie folgt ab. „Die Beleuchtung wird mittels weißer oder warmer Farbe etwas dunkler eingestellt." In 72 wird ausgehend von weiß („6") der Beleuchtungsfarbenindex in Richtung rot geändert (z.B. „+1"). Der Beleuchtungspegel wird gesenkt (z.B. „–1"). „Ein langsames Lied wird mit niedrigem Schallpegel abgespielt." Es wird ein langsames Lied gewählt, und der eingestellte Schallvolumenpegel wird gesenkt (z.B. „–1": wenn die Befindlichkeit sich nicht bessert, wird das Schallvolumen schließlich auf null gesenkt oder der Audiobetrieb kann abgebrochen werden). Die Klimaanlage wird beibehalten, um die Befindlichkeit nicht zu stimulieren. Unnötige Gastservice-Aktionen werden abgebrochen (beispielsweise die Vibration des Sitzvibrators). Um die physische Befindlichkeit mittels des Aromatherapieeffekts zu verbessern, wird die Abgabe des Dufts verstärkt (beispielsweise „+1").

Im Falle einer schweren physischen Befindlichkeit wird entsprechend der Szene eine Gastservice-Aktion durchgeführt, die bewirkt, dass der Nutzer das Fahren einstellt. Beispiele für die Aktionen sind wie folgt. In der Annäherungsszene wird die Türsperre nicht gelöst. Nachdem der Nutzer in das Fahrzeug gestiegen ist, wird eine Sprachnachricht ausgegeben, die den Nutzer auffordert, das Fahren einzustellen. Ein Geschwindigkeitsbegrenzer beginnt eine Geschwindigkeit oberhalb einer vorgegebenen Geschwindigkeit zu verhindern.

Wenn die geschätzte Befindlichkeit „Unaufmerksamkeit" ist, läuft das Verfahren wie folgt ab. Insbesondere werden Aktionen zum Aufwecken des Nutzers (Fahrers) ausgeführt. „Mittels eines Flash-Lichts und einer stimulierenden Wellenlänge wird der Nutzer alarmiert." Ausgehend von weißem Licht („6") wird der Beleuchtungsfarbenindex in Richtung blau geändert (z.B. „–1"). Alternativ wird der Beleuchtungsfarbindex in Richtung der Primärfarbenbasis (rot, blau und grün) geändert. Der Beleuchtungspegel wird ebenfalls erhöht (z.B. „–1"). Wie in 71 dargestellt, wird ein Einstellungswert für das Beleuchtungsmuster gesetzt. Beispielsweise kann eine kontinuierliche Beleuchtung in eine periodische Beleuchtung geändert werden, um ein Flash-Licht zu erzeugen. „Ein Warnton wird ausgegeben." Der Warnton wird sofort ausgegeben. Das gesetzte Schallvolumen wird erhöht (beispielsweise „+1"). Die Klimaanlage wird beibehalten oder die eingestellte Temperatur wird gesenkt, um ein Aufwecken zu bewirken (um die Schläfrigkeit zu vermindern). Der Sitzvibrator und der Lenkradvibrator werden veranlasst, eine Vibration zu erzeugen. Genauer wird die eingestellte Frequenz erhöht (z.B. „+3"). Die Amplitude wird erhöht (z.B. „+3"). Die Duftausgabe wird angehalten (eingestellter Wert „0"). Ammoniak zum Aufwecken wird ausgegeben.

Wenn die geschätzte Befindlichkeit „Erregung (Ärger, Nervosität)" ist, läuft das Verfahren wie folgt ab. Insbesondere wird die mentale Befindlichkeit des Nutzers beruhigt und gelockert. „Blaues Licht wird verwendet." Ausgehend von weiß („6") wird der Beleuchtungsfarbenindex in Richtung blau geändert (z.B. „–1"). Ein Lied, das die Milderung der Erregung bewirkt, beispielsweise ein beruhigendes Lied, wird ausgewählt." Das Musikauswahlverfahren wurde oben erläutert. Die eingestellte Temperatur der Klimaanlage wird gesenkt, um die mentale Befindlichkeit zu beruhigen (z.B. „–1"). „Die Aktion des Sitzvibrators oder des Lenkrads werden abgemildert." Die Frequenz und die Amplitude werden gesenkt (z.B. „–1"). Die Richtung wird beibehalten oder die Abgabe von Duft wird erhöht, um die mentale Befindlichkeit mittels Aromatherapie zu stabilisieren (z.B. „+1").

Wie ebenfalls in 75 dargestellt, werden die Steuerbeträge der Gastservice-Aktionseinrichtungen in der Tabelle 441 zum Setzen des Gastservice-Steuerbetrags entsprechend nur denjenigen Parametern (eingestellten Steuerwerten), die spezifisch geändert werden sollen, geändert und angepasst. Wenn mehrere Parameter vorliegen, können alle Parameter auf einmal verändert werden und können von den Gastservice-Aktionen reflektiert werden. In dieser Ausführungsform werden, um den Beitrag (die Wirkung) aufgrund einer getrennten Änderung jedes Parameters zu bestätigen, die Einstellungen für mehrere Parameter nacheinander geändert. Die Reihenfolge der Änderung von eingestellten Werten für die Parameter (d.h. die Priorität der Einstellung der Gastservice-Aktionen) folgt der Priorität, die in den Funktionsauswahltabellen 371, 372 eingestellt wurde (7A bis 13B).

In SS654A wird ein nachstehend genannter akkumulierter Zufriedenheitsgrad ΣJ initialisiert. In SS654B wird eine Zahl N für einen Parameter, der geändert werden soll, initialisiert. In SS655 wird eine Zahl N eines Parameters entsprechend dem Befehlswert einer Tabelle 441 zum Setzen des Gastservice-Steuerbetrags verändert. In SS656 wird unter der Bedingung veränderter Einstellungen die Gastservice-Aktion über eine vorgegebene Zeit fortgeführt (im Folgenden als Versuchs-Gastservice-Aktion bezeichnet). In SS657 wird ein Zufriedenheitsgrad (ein so genannter „Steuerungszufriedenheitsgrad") des Nutzers bei der Gastservice-Aktion bestimmt. Das heißt, mit Bezug auf den Zufriedenheitsgrad des Nutzers bei der Gastservice-Aktion als Feedback-Information wird der Gastservice-Steuerbetrag geändert.

76 zeigt ein Beispiel für ein Bestimmungsverfahren für den Steuerungszufriedenheitsgrad. Um zu überprüfen, ob die geschätzte Befindlichkeit sich entsprechend der Versuchs-Gastservice-Aktion in SS656 ändert, greift das Verfahren in SS701 auf die Befindlichkeitsspezifizierungsergebnis-Tabelle 473 (77) zu, um den Inhalt der Überwachungsinformationen zu bestätigen. In SS702 wird der Inhalt der Überwachungsinformationen mit dem vorherigen Inhalt verglichen (die vorherige Befindlichkeitsspezifizierungsergebnis-Tabelle 472 kann im RAM oder einer Speichereinrichtung 535 des Gastservice-Bestimmungsabschnitts 2 gespeichert werden).

In SS703 wird ein Steigerungswert eines Parameters, der „normal" anzeigt, berechnet. Genauer wird der Steigerungswert ν als Summe (Ausdruck (7) von 77) eines Steigerungswerts Δν von Parametern, deren Beitrag zur Befindlichkeitsbestimmung „0" ist, berechnet. Als einfacher Wert kann die Summenzahl der Parameter, deren Beitrag zur Befindlichkeitsbestimmung „0" ist, berechnet werden. Wenn der Steigerungswert ν hoch ist, wird die zuvor geschätzte „abnormale Befindlichkeit" infolge der Versuchs-Gastservice-Aktion gemildert, und die Befindlichkeit kommt der normalen Befindlichkeit näher als die vorherige. Wenn der Steigerungswert ν klein ist, wird die Befindlichkeit schlimmer (wenn der Verschlimmerungsgrad hoch ist, kann der Steigerungswert minus werden).

In SS704 wird ein Steigerungswert eines Parameters, der positiv zum aktuellen Befindlichkeitsschätzergebnis beiträgt („abnormale Befindlichkeit") berechnet. Genauer wird der Steigerungswert μ als Summe (Ausdruck (8) von 77) von Steigerungswerten Δμ von Parametern, deren Beitrag zur Befindlichkeitsbestimmung „ 2" ist, berechnet. Als einfacher Wert kann die Summenzahl der Parameter, deren Beitrag zur Befindlichkeitsbestimmung „ 2" ist, berechnet werden. Wenn der Steigerungswert μ hoch ist, wird die zuvor geschätzte „abnormale Befindlichkeit" als Ergebnis der Versuchs-Gastservice-Aktion schlechter. Wenn der Steigerungswert μ klein ist, geht die „abnormale Befindlichkeit" in Richtung Abschwächung (wenn der Abschwächungsgrad hoch ist, kann der Steigerungswert minus sein).

Was die Abschwächung einer „abnormalen Befindlichkeit" betrifft, so trägt der Steigerungswert μ umgekehrt zum Steigerungswert ν bei. Der Zufriedenheitsgrad J, wenn die Einstellung des Parameters geändert wird, wird entsprechend dem Steigerungswert μ und dem Steigerungswert ν berechnet. Der Zufriedenheitsgrad J wird als J = ν – μ berechnet (wenn μ und ν immer plus gehalten werden, kann stattdessen das Verhältnis zwischen μ und ν (z.B. μ/ν verwendet werden). Je höher J ist, desto beträchtlicher wird die Befindlichkeit entsprechend dieser Änderung des eingestellten Parameters verbessert. In SS706 wird überprüft, ob dieser Wert minus wird. Wenn J minus ist, wird die Befindlichkeit des Nutzers entsprechend der Änderung des eingestellten Parameters schlechter. In SS707 wird der Parameter aus den zu ändernden Parametern weggenommen (danach wird der Parameter auf den vorherigen Wert zurückgebracht und beibehalten oder die Gastservice-Aktion, die mit diesem Parameter verbunden ist, kann angehalten werden).

Wenn dagegen der Zufriedenheitsgrad J in SS706 plus ist, bewirkt diese Änderung des eingestellten Parameters eine Verbesserung der Befindlichkeit des Nutzers. Das grundlegende Verfahren ist so, dass in SS711 der Zufriedenheitsgrad J zur akkumulierten Zufriedenheit ΣJ addiert wird. In dieser Ausführungsform wird zuvor betrachtet, ob eine Neuversuchsaktion durch den Nutzer am Aktionseingabeabschnitt der Gastservice-Aktionseinrichtung, die diesem Parameter entspricht, durchgeführt wird. Genauer wird in SS708 die Befindlichkeit einer Neuversuchsaktion durch den Nutzer, die am Aktionseingabeabschnitt der Gastservice-Aktionseinrichtung, welche dem Parameter entspricht, ausgeführt wird, abgefragt. Wenn die Neuversuchsaktion in SS709 nicht bestätigt wird, geht das Verfahren zu SS711 über.

Wenn die Neuversuchsaktion bestätigt wird, geht das Verfahren zu SS710 über. Wenn die Neuversuchsaktion in Bezug auf die Änderung des eingestellten Parameters positiv ist, erhält die künftige Änderung der Parametereinstellung oberste Priorität. Wenn dagegen die Neuversuchsaktion negativ ist, wird der Parameter von den Parametern, die geändert werden sollen, weggenommen. Wenn der Nutzer beispielsweise eine Neuversuchsaktion durchführt, um die eingestellte Temperatur der Klimaanlage noch weiter zu senken, nachdem die eingestellte Temperatur gesenkt wurde, erhält die Änderung der eingestellten Klimaanlagentemperatur oberste Priorität im künftigen Basiszyklus. Wenn der Nutzer dagegen die eingestellte Temperatur erhöht, wird die eingestellte Temperatur der Klimaanlage im zukünftigen Basiszyklus nicht erhöht. Dann endet das Steuerungszufriedenheitsgrad-Bestimmungsverfahren.

Wie ebenfalls in 75 dargestellt, wird in SS658 überprüft, ob der akkumulierte Zufriedenheitsgrad ΣJ einen Schwellenwert erreicht. Wenn der akkumulierte Zufriedenheitsgrad ΣJ den Schwellenwert erreicht, endet das Verfahren. Die gefüllten Markierungen des akkumulierten Zufriedenheitsgrads ΣJ können beispielsweise anhand der Summe der angenommenen oberen Grenzwerte der Werte ν berechnet werden, wenn alle Parameter „normale Befindlichkeit" sind. Ein Schwellenwert für den akkumulierten Zufriedenheitsgrad ΣJ kann je nachdem, ob der Grad ΣJ ein vorgegebenes Verhältnis erreicht, aufgrund der vollen Markierungen berechnet werden.

Wenn der akkumulierte Zufriedenheitsgrad ΣJ dagegen den Schwellenwert nicht erreicht, geht das Verfahren zu SS659 weiter, um zu überprüfen, ob ein Parameter vorhanden ist, der bei der nächsten Einstellung verändert werden muss. Wenn ein solcher Parameter vorhanden ist, wird eins zu der Parameterzahl N addiert (SS662). Ebenfalls in SS655 wird das Verfahren bis SS658 auch für den Parameter wiederholt. Wenn kein Parameter vorhanden ist, der geändert werden muss, sind alle Parameter, die geändert werden müssen, geändert. Ebenfalls in SS654B wird N initialisiert, um den nächsten Zyklus zu beginnen, wo das gleiche Verfahren wie oben wiederholt wird. In diesem Fall wird in SS660 die Anpassung des Parameters, der dem höheren Wert J entspricht, mit höherer Priorität versehen. In SS710 von 76 wird der Parameter, der die höchste Priorität hat, als Antwort auf die Neuversuchsaktion unabhängig vom Wert J priorisiert. In SS661 werden die Parameterzahlen entsprechend der Priorität sortiert. Somit werden im nächsten Basiszyklus die Parameter in neuer Reihenfolge angepasst. Das Gastservice-Aktionsanpassungsverfahren von 75 wird automatisch gestartet, z.B. in vorgegebenen Intervallen, und wiederholt, so dass die richtige Gastservice-Aktion stabil fortgeführt werden kann.

Einer der Faktoren, welche das obige Befindlichkeitsschätzungsverfahren beeinflussen, ist ein Schwellenwert, der für jeden Parameter gesetzt wird (X0 m Ausdruck 1: beispielsweise fu0, fL0, A0, α0, I0, N0, An0, Σ20, d0 und η0 von 52A, 52B, 54A, 54B, 55A, 55B, 56, 57A, 57B, 60A, 60B, 61A, 61B, 62A, 62B und 65). Es ist schwierig, viele Parameterschwellenwerte auf einmal zu setzen, und diese werden leicht durch einen individuellen Unterschied des zu überwachenden Nutzers beeinflusst. Es ist besser, ein Verfahren zum Korrigieren der Schwellenwerte nach Bedarf in das Gastservice-Aktionsanpassungsverfahren zu integrieren.

78 ist ein Ablaufschema, das ein Beispiel dafür zeigt, dass ein Korrekturschritt für Schwellenwerte in das Verfahren von 75 aufgenommen ist. Der Hauptunterschied zwischen diesem Schritt und dem Verfahren von 75 ist nachstehend beschrieben. In diesem Verfahren wird ein Schwellenwert korrigiert, wenn keine Verbesserung, die bei oder über einem vorgegebenen Niveau liegt, im Befindlichkeitsschätzungsergebnis für den Nutzer ersichtlich ist, auch nachdem der Basiszyklus des Gastservice-Aktionsanpassungsverfahrens so oft wie vorgegeben wiederholt wurde. In SS645A wird ein Verfahren zum Initialisieren einer Zykluszählung C zum Korrigieren von Schwellenwerten hinzugefügt. Im Schritt auf SS661 durchläuft der Schritt zum Einstellen verwandter Parameter einen Zyklus, so dass das Gastservice-Aktionsanpassungserfahren für einen Zyklus endet.

In 75 wird das Gastservice-Aktionsanpassungsverfahren solange wiederholt, bis der akkumulierte Zufriedenheitsgrad ΣJ bei oder über einem vorgegebenen Niveau liegt. Wenn der Zufriedenheitsgrad ΣJ sich nicht auf oder über das vorgegebene Niveau verbessert, auch nachdem dieser Zyklus wie vorgegeben mehrmals wiederholt wurde, geht das Verfahren, wie in 75 dargestellt, zum Schwellenwert-Änderungsverfahren SS665 über. Das heißt, jedes Mal, wenn der Zyklus wiederholt wird, wird der Zykluszähler C für die Schwellenwertanpassung inkrementiert (SS662B). Wenn ein Wert für C gleich oder unter einem definierten Wert CO liegt, kehrt das Verfahren zu SS654B zurück, um den nächsten Basiszyklus zu beginnen. Wenn ein Wert für C über dem definierten Wert CO liegt, geht das Verfahren zu SS664 über. Wenn der Zufriedenheitsgrad ΣJ auf oder über das vorgegebene Niveau (das bezogen auf eine Bestimmung am Ende des Anpassungsverfahrens in SS658 unter dem eines ersten Zielwerts für den Zufriedenheitsgrad ΣJ liegt) verbessert wird, kehrt das Verfahren zu SS654B zurück, um den nächsten Basiszyklusprozess zu beginnen.

Wenn dagegen der Zufriedenheitsgrad ΣJ unzureichend verbessert wird, wird das Schwellenwert-Änderungsverfahren in SS665 ausgeführt. 79 zeigt ein Beispiel für das Schwellenwert-Änderungsverfahren. Wenn ein Schwellenwert geändert werden muss, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Einschätzung der vorhandenen mentalen oder physischen Befindlichkeit falsch ist. Um diese Situation zu korrigieren, werden vorzugsweise Schwellenwerte aus einer Gruppe von Parametern, die positiv zu der aktuell geschätzten „normalen Befindlichkeit" beitragen, verändert, um die Beitragsverhältnisse in aufsteigender Ordnung der Beitragsverhältnisse zu erhöhen. Als Beitragsverhältnis kann eine Abweichung Δμ oder Δν von jedem Parameter, wie oben beschrieben, verwendet werden.

In 79 werden in SS1701 die oberen n Schwellenwerte n, die aus einer Gruppe von Parametern, die positiv zu der „abnormalen Befindlichkeit" beitragen, eine größere Δμ der Schwellenwerte aufweisen, um einen vorgegebenen Betrag verkleinert, so dass Δμ abnimmt. In SS1702 werden die unteren n Schwellenwerte, die größere Δν haben, aus einer Gruppe von Parametern, welche die „normale Bedingung" anzeigen, um einen vorgegebenen Betrag gesenkt, so dass Δν zunimmt. n können einer oder mehrere sein (in diesem Fall können alle entsprechenden Parameter korrigiert werden).

Es kann nur entweder SS1701 oder SS1702 ausgeführt werden. Insbesondere um die Situation zu korrigieren, dass die aktuell geschätzte „abnormale Befindlichkeit" falsch ist, wird vorzugsweise im Wesentlichen SS1701 ausgeführt. In diesem Fall kann SS1702 verkürzt werden. Wenn das Verfahren zu dem Gastservice-Aktionsanpassungsverfahren von 78 zurückkehrt, nachdem SS1701 ausgeführt wurde, werden die Schwellenwerte von Parametern, welche ein Grundstruktur für die Bestimmung der abnormalen Bedingung bilden, verändert, und die Priorität der Parameter wird zwangsweise vermindert. Wenn die Schwellenwerte richtig korrigiert wurden, erhalten diejenigen Parameter von den verbliebenen Parametern, welche eine aktuelle physische oder mentale Befindlichkeit reflektieren, die Möglichkeit, höher priorisiert zu werden.

SS1702 betrifft dagegen ein Verfahren zum Korrigieren von Schwellenwerten aus einer Gruppe von Parametern, die die „normale Befindlichkeit" anzeigen. Es wird geschätzt, dass die aktuelle Befindlichkeit die „abnormale Befindlichkeit" ist. Wenn diese Einschätzung die mentale oder physische Befindlichkeit richtig wiedergibt, wird eine Gruppe von Parametern, welche die „normale Befindlichkeit" anzeigen, zum Einschätzen der mentalen oder physischen Befindlichkeit grundsätzlich disqualifiziert. In diesem Fall gibt die geschätzte „abnormale Befindlichkeit" jedoch nicht die korrekte mentale oder physische Befindlichkeit wieder. Somit sind zumindest einige aus der Gruppe der Parameter, welche die „normale Befindlichkeit" zeigen, mögliche Parameter, die geeignet sind, um eine aktuelle mentale oder physische Befindlichkeit zu schätzen. Die Parameter mit kleiner Δν tragen zu dem akkumulierten Zufriedenheitswert weniger bei, so dass die Parameter in dem aktuellen Gastservice-Aktionsverfahren möglicherweise versteckt werden. Die niedrigere Zahl n der Schwellenwerte mit größerer Δν von den Schwellenwerten einer Gruppe von Parametern, die die „normale Befindlichkeit" anzeigen, wird um einen vorgegebenen Betrag korrigiert, so dass Δν steigt. Somit können einige der niedriger priorisierten Parameter, welche eine „normale Befindlichkeit" anzeigen, höher priorisiert werden.

Statt die Schwellenwerte zu ändern, wie oben beschrieben (oder zusammen mit der Änderung der Schwellenwerte), werden die in 77 dargestellten Gewichtungsfaktoren verändert. In diesem Fall können in SS1701 von 79 in einer Gruppe von Parametern, die positiv zur „abnormalen Befindlichkeit" beitragen, die oberen n Gewichtungsfaktoren, die der größeren Δμ entsprechen, um einen vorgegebenen Betrag verkleinert werden. In SS1702 können in einer Gruppe der Parameter, die positiv zur „normalen Befindlichkeit" beitragen, die unteren n Gewichtungsfaktoren, die der kleineren Δν entsprechen, um einen vorgegebenen Betrag erhöht werden.

Es werden Voreinstellungswerte jedes Schwellenwerts, der für jeden Nutzer gilt, hergestellt und z.B. durch den Fahrzeughändler installiert. Die Daten erhalten das genannte Schwellenwert-Änderungsverfahren, so dass die Daten für jeden Nutzer einmalig maßgeschneidert werden. Wie in 73A dargestellt, wird eine Gruppe von maßgeschneiderten Schwellenwerten entsprechend den Nutzerspezifizierungsinformationen als Bestimmungsschwellenwert 435 für die mentale oder physische Befindlichkeit des Nutzers gespeichert. Wenn künftig ein Nutzer des Fahrzeugs spezifiziert wird, wird eine Gruppe der Schwellenwerte, die dem Nutzer entsprechen, gelesen und als Voreinstellungswerte gesetzt. Auch wenn der Nutzer des Fahrzeugs zusammen mit den oben genannten Daten zum Setzen der Nutzervoreinstellungen 434 wechselt, werden die Gastservice-Aktionen mittels der voreingestellten Steuerwerte und Schwellenwerte, die für den Nutzer einmalig sind, angepasst. Wenn beispielsweise mehrere Nutzer sich ein Fahrzeug teilen, werden die Gastservice-Aktionen für jeden Nutzer angepasst, so dass jeder Nutzer das Fahrzeug bequem nutzen kann.

Mehrere Sätze der Biobefindlichkeits-Erfassungseinheiten (1: Sensor- und Kameragruppe 518 bis 528), die für die Gastservice-Bestimmung verwendet werden, werden entsprechend der Zahl der Sitze im Fahrzeug bereitgestellt. Die mentalen und physischen Befindlichkeiten der einzelnen Nutzer, die auf den Sitzen Platz genommen haben, können separat erfasst werden. In diesem Fall kann der Gastservice-Bestimmungsabschnitt 2 die Aktionen der Gastservice-Aktionseinrichtungen entsprechend den mentalen und physischen Befindlichkeiten der mehreren Nutzer, die dem Satz von Biobefindlichkeits-Erfassungseinheiten entsprechen, bestimmen. In diesem Fall können die Aktionen der Gastservice-Aktionseinrichtungen so bestimmt werden, dass der Nutzer, der den am schlimmsten geschätzten mentalen und physischen Befindlichkeiten entspricht (beispielsweise ernste physische Befindlichkeit) priorisiert wird.

Datengegenstände, die für jeden Nutzer eindeutig sind (wie die Nutzer-ID oder die persönliche Identifikationsnummer 401, biometrische Masterdaten 432, Daten 434 für die Setzung von Nutzer-Voreinstellungen, Bestimmungsschwellenwerte 435 für die mentale oder physische Befindlichkeit des Nutzers und Stressreflexionsaktions-Statistiken in der Speichereinheit 405) werden in den Daten 440 für verschiedene Gastservice-Bestimmungen gezeigt (in 73A). Einige dieser Datengegenstände können in einem Datenserver 561 eines Management-Center 560 gespeichert werden, das mit dem Fahrzeug kommunizieren kann, und nicht in der Speichereinrichtung in dem Fahrzeug, wie der Speichereinrichtung 535. Dann können die eindeutigen Daten nach Bedarf entsprechend einer Anfrage von dem Fahrzeug erhalten und verwendet werden. Somit kann das Sicherheitsproblem, wie in dem Fall, dass das Fahrzeug von einem Fremden missbraucht wird, verringert werden. Wenn der Nutzer zu einem Fahrzeug wechselt, das mit einer Hardware-Infrastruktur dieses Fahrzeug-Gastservice-Systems ausgestattet ist, werden die Daten, die für den jeweiligen Nutzer eindeutig sind, vom Management Center 560 erhalten Somit kann auch in einem anderen Fahrzeug der gleiche Gastservice wie in dem früheren Fahrzeug erhalten werden, so dass eine flexiblere Systemstruktur erreicht werden kann.

Jeder der oben genannten Prozesse, Schritte oder jedes der oben genannten Mittel sowie jede beliebige Kombination von diesen kann als Softwareeinheit (z.B. Unterroutine) und/oder Hardwareeinheit (z.B. Schaltung oder ingetrierte Schaltung) erreicht werden, einschließlich oder ausschließlich einer Funktion einer verwandten Einrichtung; ferner kann die Hardwareeinheit innerhalb eines Mikrorechners konstruiert sein.

Ferner kann die Softwareeinheit oder jede Kombination aus mehreren Softwareeinheiten in einem Softwareprogramm enthalten sein, das in einem computerlesbaren Speichermedium enthalten sein kann oder das über ein Kommunikationsnetzwerk heruntergeladen und in einem Computer installiert werden kann.

Für einen Fachmann ist es offensichtlich, dass verschiedene Änderungen in den oben genannten Ausführungsformen durchgeführt werden können. Jedoch sollte der Umfang der vorliegenden Erfindung von den folgenden Ansprüchen definiert werden.