Title:
Kabelbaumabdeckung und Kabelbaumverlegungsstruktur mit derselben
Kind Code:
B4


Abstract:

Kabelbaumabdeckung aus einer Mehrzahl von abwechselnd und gelenkig miteinander verbundenen ersten (2) und von den ersten verschiedenen zweiten Verbindungselementen (3), wobei die ersten und die zweiten Verbindungselemente (2, 3) jeweils mit einem benachbarten Verbindungselement ein erstes Gelenk (16) ausbilden und dabei in Umfangsrichtung der Kabelbaumabdeckung (1) drehbar miteinander in Eingriff stehen und jeweils mit einem weiteren benachbarten Verbindungselement ein zweites Gelenk (17) ausbilden und dabei um eine Gelenkachse, die senkrecht zur Längsachse der Kabelbaumabdeckung (1) verläuft, drehbar miteinander in Eingriff stehen, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gelenk (16) eine Wand (4) des ersten Verbindungselements (2) und eine andere Wand (10) des zweiten Verbindungselements (3), welche zwischen einer Innenfläche einer der einen Wand (4) und der anderen Wand (10) und einer Außenfläche der anderen der einen Wand (4) und der anderen Wand (10) drehbar miteinander in Eingriff stehen, einen ersten Zapfen (5), der an einer der einen Wand (4) und der...




Inventors:
Ogawa, Naotaka (Susono, Shizuoka, JP)
Ito, Gaku (Susono, Shizuoka, JP)
Application Number:
DE102006058826
Publication Date:
02/19/2009
Filing Date:
12/13/2006
Assignee:
Yazaki Corp. (Tokyo, JP)
Domestic Patent References:
DE4302757C1N/A1994-03-17



Foreign References:
66096842003-08-26
50467641991-09-10
JP9326571A
JP200325850A
JP2000118619A2000-04-25
JP2002542753A2002-12-10
JP2003025850A2003-01-29
JPH09326571A1997-12-16
Attorney, Agent or Firm:
Viering, Jentschura & Partner (München, 81675)
Claims:
1. Kabelbaumabdeckung aus einer Mehrzahl von abwechselnd und gelenkig miteinander verbundenen ersten (2) und von den ersten verschiedenen zweiten Verbindungselementen (3), wobei die ersten und die zweiten Verbindungselemente (2, 3) jeweils mit einem benachbarten Verbindungselement ein erstes Gelenk (16) ausbilden und dabei in Umfangsrichtung der Kabelbaumabdeckung (1) drehbar miteinander in Eingriff stehen und jeweils mit einem weiteren benachbarten Verbindungselement ein zweites Gelenk (17) ausbilden und dabei um eine Gelenkachse, die senkrecht zur Längsachse der Kabelbaumabdeckung (1) verläuft, drehbar miteinander in Eingriff stehen, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gelenk (16) eine Wand (4) des ersten Verbindungselements (2) und eine andere Wand (10) des zweiten Verbindungselements (3), welche zwischen einer Innenfläche einer der einen Wand (4) und der anderen Wand (10) und einer Außenfläche der anderen der einen Wand (4) und der anderen Wand (10) drehbar miteinander in Eingriff stehen, einen ersten Zapfen (5), der an einer der einen Wand (4) und der anderen Wand (10) angeordnet ist, und eine Öffnung (11) aufweist, die in einer anderen der einen Wand (4) und der anderen Wand (10) ausgebildet ist, wobei sich die Öffnung (11) entlang der Umfangsrichtung der Wand erstreckt und mit dem ersten Zapfen (5) in Eingriff steht.

2. Kabelbaumabdeckung nach Anspruch 1, wobei das zweite Gelenk (17) ein Paar Wände (7) des ersten Verbindungselements (2) und ein anderes Paar Wände (13) des zweiten Verbindungselements (3), einen zweiten Zapfen (8), der an einem des einen Paares Wände (7) und des anderen Paares Wände (13) angeordnet ist, und eine Öffnung (14) aufweist, die in einem anderen des einen Paares Wände (7) und des anderen Paares Wände (13) ausgebildet ist und mit dem zweiten Zapfen (8) in Eingriff steht.

3. Kabelbaumverlegungsstruktur, aufweisend:
einen Kabelbaum; und
eine Kabelbaumabdeckung (1) gemäß Anspruch 1,
wobei der Kabelbaum unter Verwendung der Kabelbaumabdeckung (1) von einer feststehenden Einheit zu einer beweglichen Einheit bewegbar verlegt ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine flexible Kabelbaumabdeckung, durch welche hindurch eine Mehrzahl von elektrischen Leitungen für den Schutz vor äußerer Beeinflussung eingesetzt sind, und eine Kabelbaumverlegungsstruktur mit derselben.

7 zeigt ein Beispiel einer herkömmlichen Kabelbaumabdeckung gemäß der veröffentlichten japanischen Patentanmeldung Nr. H09-326571.

Die Kabelbaumabdeckung 60 ist in einer raupenartigen Form durch wechselweises Verbinden einer Mehrzahl von Verbindungselementen 61 derart ausgebildet, dass sie in einer Richtung biegbar ist. Jedes Verbindungselement 61 weist eine horizontale Platte 63 auf, die ein Paar vertikale Seitenwände 62 miteinander verbindet, die an beiden Seiten der horizontalen Platte 63 vorgesehen sind. Eine Öffnung 64 ist an dem einen Ende der vertikalen Seitenwand 62 ausgebildet, und ein Zapfen 65 ist an dem anderen Ende der vertikalen Seitenwand 62 angeordnet.

Die Kabelbaumabdeckung 60, die lang und flexibel sein soll, wird durch Verbinden einer Mehrzahl von Verbindungselementen 61 in Längsrichtung der elektrischen Leitung montiert, indem der Zapfen 65 des einen Verbindungselements 61 mit der Öffnung 64 des anderen Verbindungselements 61 über eine Lager 66 drehbar in Eingriff gebracht wird.

Die Kabelbaumabdeckung 60 wird in ein Bearbeitungswerkzeug oder eine Montagevorrichtung gebracht (veröffentlichte japanische Patentanmeldung Nr. 2000-118619). Durch Einsetzen einer elektrischen Leitung 67 durch die Kabelbaumabdeckung 60 hindurch und Befestigen des einen Endes der Kabelbaumabdeckung 60 an einer feststehenden Einheit (nicht gezeigt) des Bearbeitungswerkzeuges und Befestigen des anderen Endes an einer beweglichen Einheit (nicht gezeigt) folgt die Kabelbaumabdeckung 60 der Bewegung der beweglichen Einheit derart, dass sie zusammen mit der elektrischen Leitung 67 gebogen wird. Dadurch wird die in der Kabelbaumabdeckung 60 aufgenommene elektrische Leitung 67 sicher vor äußerer Beeinflussung geschützt.

8 zeigt ein Beispiel einer herkömmlichen Kabelbaumverlegungsstruktur gemäß der veröffentlichten japanischen Patentanmeldung Nr. 2003-25850.

Eine wie in 7 gezeigte Kabelbaumabdeckung wird in der Struktur verwendet. Die Kabelbaumverlegungsstruktur wird angewendet, um elektrischen Strom konstant von einem Hauptkörper eines Kraftfahrzeuges zu einer Schiebetür 72 zu führen. Eine Stromversorgungsvorrichtung 71 weist ein längsseitiges Gehäuse 73, das entlang der Schiebetür 72 angeordnet ist, ein Gleitstück 74, das mit einer Führungsschiene (nicht gezeigt) in dem Gehäuse 73 gleitend in Eingriff steht, ein Schwenkelement 75, das in einer horizontalen Ebene über ein Gelenk senkrecht zu dem Gleitstück 74 schwenkbar abgestützt ist, und eine Kabelbaumabdeckung 76 mit einer raupenartigen Form auf, die in einer U-Form ausgebildet in dem längsseitigen Gehäuse 73 vorgesehen und zwischen dem Schwenkelement 75 und dem Hauptkörper des Fahrzeuges flexibel angeordnet ist.

Ein Rohr 78 deckt die Kabelbaumabdeckung 76 an einem Brückenabschnitt zwischen dem Hauptkörper des Fahrzeuges und der Schiebetür 72 ab. Eine Mehrzahl von elektrischen Leitungen sind durch die Kabelbaumabdeckung 76 und das Gleitstück 75 hindurch eingesetzt.

Durch öffnen der Schiebetür 72 in einem in 8 gezeigten Zustand in einer durch einen Pfeil A angezeigten Richtung bewegt sich das Gleitstück 74 relativ entlang des längsseitigen Gehäuses 73 nach vorn. Gleichzeitig erstrecken sich die Kabelbaumabdeckung 76 und der Kabelbaum derart, dass sie zu einer J-Form in dem längsseitigen Gehäuse 73 gebildet werden. Entsprechend einer Öffnungs- und Schließbewegung der Schiebetür 72 bewegen sich der Kabelbaum und die Kabelbaumabdeckung 76 zusammen derart, dass ein Durchhang des Kabelbaums absorbiert wird.

Ein anderes Beispiel einer herkömmlichen Kabelbaumabdeckung ist in dem veröffentlichten japanischen Patent Nr. 2002-542753 offenbart. Die Kabelbaumabdeckung (nicht gezeigt) wird durch vier Arten von Verbindungselementen gebildet, d. h. einem ersten, zweiten, dritten und vierten Verbindungselement, die in wenigstens zwei senkrecht zueinander kreuzenden Richtungen biegbar sind.

Das erste Verbindungselement weist ein Paar Zapfen auf, die in der einen Richtung vorstehen. Das zweite Verbindungselement weist ein Paar Zapfen, die in der anderen Richtung senkrecht zu der einen Richtung vorstehen, und ein Paar zusammenpassende Öffnungen auf, mit denen der jeweilige Zapfen des ersten Verbindungselements in Eingriff steht. Das dritte Verbindungselement weist ein Paar Zapfen, die in der anderen Richtung vorstehen, und ein Paar zusammenpassende Öffnungen auf, mit denen der jeweilige Zapfen in der anderen Richtung des zweiten Verbindungselements in Eingriff steht. Das vierte Verbindungselement weist ein Paar Zapfen, die in der einen Richtung vorstehen, und ein Paar zusammenpassende Öffnungen auf, mit denen der jeweilige Zapfen des dritten Verbindungselements in Eingriff steht.

Eine Mehrzahl von ersten Verbindungselementen sind derart miteinander verbunden, dass sie in der anderen Richtung biegbar sind. Eine Mehrzahl von dritten Verbindungselementen sind über das zweite Verbindungselement mit dem ersten Verbindungselement derart verbunden, dass sie in der einen Richtung biegbar sind. Das dritte Verbindungselement ist über das vierte Verbindungselement mit der Mehrzahl von ersten Verbindungselementen verbunden.

Während die in der oben genannten JP H09-326571 beschriebene Kabelbaumabdeckung in nur einer Richtung bewegbar ist, ist die in der oben genannten JP 2002-542753 beschriebene Kabelbaumabdeckung in wenigstens zwei Richtungen bewegbar. Dadurch wird, wenn sich der Kabelbaum kompliziert zwischen einer feststehenden Einheit und einer beweglichen Einheit bewegt, der aufgenommene Kabelbaum sicher vor äußerer Einwirkung durch die Kabelbaumabdeckung geschützt, die der komplexen Bewegung der beweglichen Einheit folgt.

Jedoch sind vier Arten von Verbindungselementen erforderlich, um die in JP 2002-542753 beschriebene Kabelbaumabdeckung zu gestalten. Dadurch hat die Kabelbaumabdeckung eine komplexe Struktur und ist mit höheren Kosten und einer aufwendigeren Bearbeitung herzustellen.

Außerdem kann eine übermäßige Verwindungskraft möglicherweise den Eingriff des Zapfens und der Öffnung trennen.

Aus dem Dokument US 5,046,764 ist eine Kabelbaumabdeckung aus einer Mehrzahl von abwechselnd und gelenkig miteinander verbundenen ersten und von den ersten verschiedenen zweiten Verbindungselementen bekannt, wobei die ersten und die zweiten Verbindungselemente jeweils mit einem benachbarten Verbindungselement ein erstes Gelenk ausbilden und dabei in Umfangsrichtung der Kabelbaumabdeckung drehbar miteinander in Eingriff stehen und jeweils mit einem weiteren benachbarten Verbindungselement ein zweites Gelenk ausbilden und dabei um eine Gelenkachse, die senkrecht zur Längsachse der Kabelbaumabdeckung verläuft, drehbar miteinander in Eingriff stehen.

Aus dem Dokument US 6,609,684 B2 ist eine Kabelführung mit einer Gelenkverbindung zweier Verbindungselemente bekannt, die eine längliche Aussparung und einen in diese eingreifenden Zapfen aufweist.

Aus dem Dokument DE 43 02 757 C1 ist ferner eine Kabelführung bekannt, deren Verbindungselemente um zueinander senkrecht stehende Achsen gegeneinander verschwenkbar sind.

Mit der Erfindung werden eine in 3-dimensionalen Richtungen flexible Kabelbaumabdeckung, welche eine einfache Struktur hat, mit geringen Kosten herzustellen ist, leicht zusammengebaut werden kann und vor Beschädigungen durch eine Verwindungskraft geschützt ist, und eine Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung der Kabelbaumabdeckung geschaffen.

Die Kabelbaumabdeckung gemäß der Erfindung weist auf eine Mehrzahl von abwechselnd gelenkig miteinander verbundenen ersten und von der ersten verschiedene zweite Verbindungselemente, wobei die ersten und die zweiten Verbindungselemente jeweils mit einem benachbarten Verbindungselement ein erstes Gelenk ausbilden und dabei in Umfangsrichtung der Kabelbaumabdeckung drehbar miteinander in Eingriff stehen und jeweils mit einem weiteren benachbarten Verbindungselement ein zweites Gelenk ausbilden und dabei um eine Gelenkachse, die senkrecht zur Längsachse der Kabelbaumabdeckung verläuft, drehbar miteinander in Eingriff stehen. Das erste Gelenk weist eine Wand des ersten Verbindungselements und eine andere Wand des zweiten Verbindungselements, welche zwischen einer Innenfläche einer der einen Wand und der anderen Wand und einer Außenfläche der anderen der einen Wand und der anderen Wand drehbar miteinander in Eingriff stehen, einen ersten Zapfen, der an einer der einen Wand und der anderen Wand angeordnet ist, und eine Öffnung auf, die in einer anderen der einen Wand und der anderen Wand ausgebildet ist, wobei sich die Öffnung entlang der Umfangsrichtung der Wand erstreckt und mit dem ersten Zapfen in Eingriff steht.

Gemäß der oben genannten Struktur werden eine Mehrzahl von ersten Verbindungselementen und eine Mehrzahl von zweiten Verbindungselementen zu einer flexiblen Kabelbaumabdeckung gebildet, welche sich durch das drehbare erste Gelenk in Umfangsrichtung der Kabelbaumabdeckung leicht drehen und durch das um die Querachsen des ersten und des zweiten Verbindungselements drehbare zweite Gelenk in Axialrichtung der Kabelbaumabdeckung biegen kann. Durch gleichzeitiges Drehen in Umfangsrichtung und Biegen in Axialrichtung der Kabelbaumabdeckung biegt sich die Kabelbaumabdeckung leicht in dreidimensionalen Richtungen.

Bei der Struktur drehen sich das erste und das zweite Verbindungselement in deren Umfangsrichtung durch den innerhalb eines Bereiches der Länge der Öffnung bewegbaren Eingriff mit der Öffnung in der Umfangsrichtung der Wand. Es ist bevorzugt, dass beim Eingriff der Verbindungselemente entweder die eine Wand mit dem ersten Zapfen oder die andere Wand mit der sich in Umfangsrichtung der Wand erstreckenden Öffnung gebogen wird, um die Qualität des Eingriffs zu erhöhen. Der Drehwinkel der Verbindungselemente kann durch Änderung der Länge der Öffnung eingestellt werden. Vorzugsweise ist die Breite der Öffnung etwas größer als der Außendurchmesser des ersten Zapfens.

Bei der oben genannten Kabelbaumabdeckung weist das zweite Gelenk ein Paar Wände des ersten Verbindungselements und ein anderes Paar Wände des zweiten Verbindungselements, einen zweiten Zapfen, der an dem einen Paar Wände angeordnet ist, und eine Öffnung auf, die in dem anderen Paar Wände ausgebildet ist und mit dem zweiten Zapfen in Eingriff steht.

Bei der oben genannten Struktur wird ermöglicht, dass das Verbindungselement durch den Eingriff des zweiten Zapfens mit der Öffnung drehbar um den zweiten Zapfen in der einen Richtung biegbar ist. Vorzugsweise hat das Paar Wände mit dem zweiten Zapfen oder das Paar Wände mit der Öffnung eine Flexibilität, um die Herstellbarkeit zu verbessern. Es ist auch bevorzugt, dass der Zapfen und die Öffnung einen runden Querschnitt haben, um eine leichte Drehbarkeit zu ermöglichen.

Eine Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung einer Kabelbaumabdeckung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Kabelbaum unter Verwendung irgendeiner der oben genannten Kabelbaumabdeckungen von einer feststehenden Einheit zu einer beweglichen Einheit bewegbar verlegt ist.

Gemäß der oben genannten Struktur ist zum Beispiel ein Kabelbaum zur elektrischen Stromversorgung, der durch die Kabelbaumabdeckung geschützt ist, von dem Hauptkörper eines Kraftfahrzeuges zu einer Schiebetür derart verlegt, dass sich die Kabelbaumabdeckung entsprechend einer Öffnungs/Schließbewegung der Schiebtür in dem Kraftfahrzeug nach hinten und vorn bewegt. Wenn sich die Schiebetür von dem Hauptkörper weg bewegt und die Schiebetür in einem vollständig geöffneten Zustand in einer höheren Position als in einem vollständig geschlossenen Zustand positioniert wird, kann die Kabelbaumabdeckung der dreidimensionalen Bewegung der Schiebetür folgen, da die Kabelbaumabdeckung in den dreidimensionalen Richtungen leicht gekrümmt wird.

Gemäß der oben beschriebenen Erfindung kann der Kabelbaumabdeckung durch zwei Verbindungselemente mit einer einfachen Struktur, geringen Herstellungskosten und einem geringeren Gewicht eine dreidimensionale Flexibilität verliehen werden. Ferner wird, da die Drehung in Umfangsrichtung des ersten Gelenks jedes Verbindungselements eine ausgeübte Verwindungskraft absorbiert, ein Bruch oder eine Trennung des Gelenks verhindert.

Gemäß der oben beschriebenen Erfindung können die Verbindungselemente durch Einsetzen des ersten Zapfens in die ovale Öffnung leicht miteinander verbunden werden. Außerdem kann der Drehwinkel in Umfangsrichtung der Verbindungselemente durch Änderung der Länge der ovalen Öffnung eingestellt werden.

Gemäß der oben beschriebenen Erfindung können die Verbindungselemente durch Einsetzen des zweiten Zapfens in die Öffnung leicht miteinander verbunden werden.

Gemäß der oben beschriebenen Erfindung kann in der beweglichen Einheit, wie zum Beispiel der Schiebetür des Kraftfahrzeuges, welche sich dreidimensional bewegt, der aufgenommene Kabelbaum durch die in dreidimensionalen Richtungen biegsame Kabelbaumabdeckung vor äußerer Beeinflussung geschützt werden. Dadurch wird die Zuverlässigkeit der elektrischen Stromversorgung kontinuierlich verbessert.

Die Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht einer Kabelbaumabdeckung nach einer Ausführungsform der Erfindung;

2 eine perspektivische Explosionsansicht zweier Arten von Verbindungselementen, welche die Kabelbaumabdeckung aus 1 bilden;

3 eine Draufsicht zweier Arten von Verbindungselementen aus 2, die in einer Montagerichtung angeordnet sind;

4 eine Draufsicht einer Kabelverlegungsstruktur gemäß einer Ausführungsform der Erfindung unter Verwendung der Kabelbaumabdeckung aus 1;

5 eine Seitenansicht der Kabelbaumverlegungsstruktur aus 4;

6 eine Vorderansicht der Kabelbaumverlegungsstruktur aus 4;

7 eine perspektivische Explosionsansicht eines Beispiels einer Kabelbaumabdeckung nach dem Stand der Technik; und

8 eine perspektivische Ansicht eines Beispiels einer Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung der Kabelbaumabdeckung nach dem Stand der Technik.

Mit Bezug auf 1 bis 3 wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben.

Wie in 1 gezeigt, weist eine Kabelbaumabdeckung 1 zwei unterschiedliche Verbindungselemente 2, 3 aus Kunststoff auf. Die Kabelbaumabdeckung 1 biegt sich in dreidimensionalen Richtungen durch wechselweisen Eingriff des ersten Verbindungselements 2 mit dem zweiten Verbindungselement 3.

Wie in 2 gezeigt, ist das erste Verbindungselement 2 mit einer zylindrischen Wand 4, einem Paar kurzen zylindrischen ersten Zapfen 5, die an einer Außenfläche 4a der zylindrischen Wand 4 angeordnet sind, einer Ringwand 6, die an dem einen Ende der zylindrischen Wand 4 angeordnet ist, einem Paar Seitenwänden 7, die dementsprechend von der Ringwand 6 vorstehen, und einem Paar kurzen zylindrischen zweiten Zapfen 8 versehen, die an jeder Außenfläche des Paares Seitenwände 7 angeordnet sind.

Der erste Zapfen 5 und der zweite Zapfen 8 sind senkrecht zueinander angeordnet. Ein Kabelbaum (nicht gezeigte elektrische Leitungen) ist durch eine rechteckige Öffnung 9 (1) hindurch eingesetzt, die in einer Mitte der Ringwand 6 ausgebildet ist.

Das zweite Verbindungselement 3 weist ein Paar bogenförmige Wände 10, die einander zugewandt sind und einen größeren Durchmesser als die zylindrische Wand 4 haben, und ein Paar ovale Öffnungen 11 (rechteckige erste Öffnungen) auf, die in dem Paar bogenförmigen Wänden 10 in ihrer Umfangsrichtung angeordnet sind. Die Außenfläche der beiden bogenförmigen Wände 10 ist im Durchmesser größer als die zylindrische Wand 4. Eine ringförmige Wand 12 verbindet das Paar bogenförmige Wände 10 miteinander, ein Paar Seitenwände 13 stehen dementsprechend von der ringförmigen Wand 12 vor und haben eine größere Innenweite als das Paar Seitenwände 7 des ersten Verbindungselements 2, und ein Paar runde zweite Öffnungen 14 sind in dem Paar Seitenwänden 13 ausgebildet.

Die ovale Öffnung 11 und die runde Öffnung 14 sind senkrecht zueinander angeordnet. Der Kabelbaum (nicht gezeigt) ist durch eine rechteckige Öffnung 15 (1) hindurch eingesetzt, die in der Mitte der ringförmigen Wand 12 ausgebildet ist.

Ein erstes Gelenk 16 (3) wird durch die zylindrische Wand 4 mit dem Paar ersten Zapfen 5 und das Paar bogenförmige Wände 10 mit den ovalen Öffnungen 11 gebildet. Ein zweites Gelenk 17 (3) wird durch das Paar Seitenwände 7 mit den zweiten Zapfen 8 und das Paar Seitenwände 13 mit den zweiten Öffnungen 14 gebildet.

Wenn die zylindrische Wand 4 des ersten Verbindungselements 2 in das Paar bogenförmige Wände 10 des zweiten Verbindungselements 3 eingesetzt ist, ist der erste Zapfen 5 in der ovalen Öffnung 11 derart eingesetzt, dass er sich in Längsrichtung der ovalen Öffnung 11 frei bewegen kann. Wenn das Paar Seitenwände 7 des ersten Verbindungselements 2 (2, 3), die an einer Seite des Paares Seitenwände 13 des zweiten Verbindungselements 3 angeordnet sind, zwischen dem Paar Seitenwänden 13 des zweiten Verbindungselements 3 eingesetzt sind, stehen die zweiten Zapfen 8 mit den runden Öffnungen 14 um die zweiten Zapfen 8 drehbar in Eingriff.

Der zweite Zapfen 8 ist im Außendurchmesser größer als der erste Zapfen 5. Der Innendurchmesser der runden Öffnung 14 ist derart gestaltet, dass der zweite Zapfen 8 ohne zu klappern in diese eingreift. Die Länge der ovalen Öffnung 11 ist größer als der Außendurchmesser des ersten Zapfens 5, jedoch innerhalb der Umfangslänge der bogenförmigen Wand 10 entsprechend dem gewünschten Drehwinkel gestaltet. Die Längsrichtung der ovalen Öffnung 11 entspricht der Umfangsrichtung der bogenförmigen Wand 10.

Zwischen dem Paar bogenförmigen Wänden 10 ist ein rechteckiger Schlitz 18 angeordnet, um zu ermöglichen, dass sich die bogenförmigen Wände 10 in jeder Dickenrichtung der bogenförmigen Wände 10 biegen. Durch Biegen der bogenförmigen Wand 10 nach außen können der erste Zapfen 5 und die ovale Öffnung 11 leicht miteinander in Eingriff gebracht werden. An jedem Ende der Zapfen 5, 8 ist eine spitz zulaufende Führungsfläche 5a, 8a in Einsetzrichtung zu jeder Öffnung 11, 14 hin abgeschrägt ausgebildet, um jeden Zapfen 5, 8 in die jeweilige Öffnung 11, 14 leicht einsetzen zu können. Die Ringwand 6 des ersten Verbindungselements 2 weist einen Flansch 6a auf, dessen Durchmesser größer als der Durchmesser der zylindrischen Wand 4 ist. Die vorderen Enden des Paares bogenförmige Wände 10 des zweiten Verbindungselements 3 können in der Nähe oder an dem Flansch 6a liegen.

Eine kurze Wand 19 ist mit jeder vorderen Seite in 2 des Paares Seitenwände 7 des ersten Verbindungselements 2 verbunden, um eine geeignete Festigkeit zu schaffen. Das Paar Seitenwände 13 des zweiten Verbindungselements 3 ist in ihrer Dickenrichtung biegbar. An jeder Basis des Paares Seitenwände 7 des ersten Verbindungselements 2 ist eine bogenförmige Stufe 20 mit einer Fläche angeordnet, in deren Nähe oder an welcher das jeweilige obere Ende des Paares Seitenwände 13 des zweiten Verbindungselements 3 gleitend liegt.

In der in 2 gezeigten Ausführungsform ist jede untere Seite in 2 des Paares Seitenwände 7 des ersten Verbindungselements 2 in einer geraden Linie ausgeschnitten (Ausschnitt 7a), und in jeder unteren Seite des Paares Seitenwände 13 des zweiten Verbindungselements 3 ist eine Stufe 21 angeordnet. Der Ausschnitt 7a liegt an der Stufe 21an, wodurch das erste Verbindungselement 2 in der Drehung über die Stufe 21 um das zweite Verbindungselement 3 herum begrenzt wird. Durch Entfernen des Ausschnitts 7a und der Stufe 21 können sich das erste und zweite Verbindungselement 2, 3 ohne einen Begrenzungsbereich des Drehwinkels bewegen.

Wie in 3 gezeigt, werden das erste Verbindungselement 2 und das zweite Verbindungselement 3 in deren Achsrichtung wechselweise zueinander zu der Kabelbaumabdeckung 1 verbunden, wie in 1 dargestellt ist. Mit anderen Worten wird die zylindrische Wand 4 des ersten Verbindungselements 2 in ihrer Axialrichtung zwischen dem Paar bogenförmigen Wänden 10 des zweiten Verbindungselements 3 an der rechten Seite des ersten Verbindungselements 2 in 3 derart eingesetzt, dass der erste Zapfen 5 mit der ovalen Öffnung 11 in Eingriff steht (erstes Gelenk 16), während das Paar Seitenwände 13 des zweiten Verbindungselements 3 zwischen dem Paar Seitenwänden 7 des ersten Verbindungselements 2 an der rechten Seite des zweiten Verbindungselements 3 derart eingesetzt wird, dass der zweite Zapfen 8 mit der Öffnung 14 in Eingriff steht (zweites Gelenk 17). Durch wechselweises Verbinden der Verbindungselemente in dieser Weise wird die Kabelbaumabdeckung 1 in einer erforderlichen Länge montiert.

Wie in 1 gezeigt, ist die Kabelbaumabdeckung 1 in dreidimensionalen Richtungen flexibel. Durch den Eingriff des zweiten Zapfens 8 mit der kreisförmigen Öffnung 14 wird ermöglicht, dass sich die Verbindungselemente 2, 3 in ihrer Achskreuzungsrichtung frei drehen, und durch den Eingriff des ersten Zapfens 5 mit der ovalen Öffnung 11 wird ermöglicht, dass sich die Verbindungselemente 2, 3 in ihrer Umfangsrichtung frei drehen. Dadurch können sich die Verbindungselemente 2, 3 in Umfangsrichtung und um die zweiten Zapfen 8 herum drehen, so dass sich die Kabelbaumabdeckung 1 in dreidimensionalen Richtungen bewegen kann. Auf diese Weise kann sich die Kabelbaumabdeckung 1 mit einer einfachen Struktur unter Verwendung zweier Arten von Verbindungselementen 2, 3 leicht in den dreidimensionalen Richtungen frei bewegen.

Der Kabelbaum wird durch die Kabelbaumabdeckung 1 hindurch eingesetzt, nachdem die Kabelbaumabdeckung 1 montiert ist. Trotzdem ist es auch möglich, den Kabelbaum vor der Montage der Kabelbaumabdeckung 1 einzusetzen. In beiden Fällen wird der Kabelbaum von einem Raum zwischen dem Paar Seitenwänden 7 des ersten Verbindungselements 2 durch die mittlere Öffnung 9 der Ringwand 6 hindurch zu einem Raum der zylindrischen Wand 4 und dann durch die mittlere Öffnung 15 der Ringwand 12 des zweiten Verbindungselements 3 hindurch zu einem Raum zwischen dem Paar Seitenwänden 13 eingesetzt. Es ist auch möglich, den Kabelbaum in einer entgegengesetzten Richtung einzusetzen.

4 bis 6 zeigen die Kabelbaumabdeckung 1, die in einer Kabelbaumverlegungsstruktur einer Schiebetür eines Kraftfahrzeuges (nicht gezeigt) angewendet wird. Die durchgehenden Linien stellen die Kabelbaumabdeckung 1 in einem Zustand dar, in welchem die Schiebetür vollständig geöffnet ist, und die Strichpunklinien stellen die Kabelbaumabdeckung 1 in einem Zustand dar, in welchem die Schiebetür vollständig geschlossen ist.

Das eine Ende der Kabelbaumabdeckung 1 ist an einem Halter 31 angebracht, um durch den Eingriff des Zapfens 8 mit einer Öffnung 32 an der Schiebetür befestigt zu werden, und das andere Ende der Kabelbaumabdeckung 1 ist an einem Befestigungselement 33 angebracht, um gleichermaßen an dem Hauptkörper des Fahrzeuges befestigt zu werden.

Ein freigelegter Kabelbaum wird durch die Kabelbaumabdeckung 1 hindurch eingesetzt. Das eine Ende des Kabelbaums wird durch eine Öffnung 34 des Halters 31 hindurch zu der Schiebetür geführt, und das andere Ende des Kabelbaums wird durch eine Öffnung 35 des Befestigungselements 33 hindurch zu dem Hauptkörper des Fahrzeuges geführt. Es ist auch möglich, den Kabelbaum der Schiebetür und den Kabelbaum in der Kabelbaumabdeckung 1 anstelle des Halters 31 durch Steckverbinder miteinander zu verbinden.

Die Figuren zeigen, dass die Schiebetür nach vorn geschlossen und nach hinten geöffnet wird. Die Schiebetür bewegt sich entlang einer Führungsschiene (nicht gezeigt) des Fahrzeuges und gerade nach dem Beginn des Öffnens nach außen von dem Hauptkörper derart weg, dass sie höher als in einer vollständigen Schließposition positioniert ist und die Unterseite der Schiebetür weiter von dem Hauptkörper weg ist als die Oberseite der Schiebetür. Dadurch kippt die Schiebetür beim öffnen.

Die Kabelbaumabdeckung 1 bewegt sich in dreidimensionalen Richtungen entsprechend einer solchen dreidimensionalen Bewegung der Schiebetür, um den aufgenommenen Kabelbaum zwischen dem Hauptkörper und der Schiebetür vor äußerer Beeinflussung zu schützen.

Wie mit der Strichpunktlinie in 4 dargestellt, ist, wenn die Schiebetür vollständig geschlossen ist, die Kabelbaumabdeckung 1 mit einem kleinen Radius in einer nahen Position von dem Halter 31 nach innen gekrümmt und mit einem kleinen Radius in einem nahen Bereich des Befestigungselements 33 nach außen gekrümmt. Wie mit der Strichpunklinie in 5 und 6 dargestellt, erstreckt sich der andere Bereich der Kabelbaumabdeckung 1 horizontal entlang einer Geraden.

Wie mit der durchgehenden Linie in 4 dargestellt, ist, wenn die Schiebetür vollständig geöffnet ist, die Kabelbaumabdeckung 1 in Umfangsrichtung in einem mittleren Bereich in deren Länge im Allgemeinen in einer S-förmigen Weise verdreht und in der Nähe des Halters 31 nach innen gebogen. Wie mit der durchgehenden Linie in 5 und 6 dargestellt, ist die Kabelbaumabdeckung 1 gekippt (Kippwinkel 8), so dass der Halter 31 höher als das Befestigungselement 33 positioniert ist. Entsprechend dem Öffnen/Schließen der Schiebetür bewegen sich die Kabelbaumabdeckung 1 und der innere Kabelbaum zusammen in einer Richtung des Fahrzeuges nach vorn/hinten zwischen dem Halter 31 und dem Befestigungselement 33.

Der Halter 31 könnte an einem inneren Paneel der Schiebetür befestigt sein.

Bei der oben genannten Ausführungsform werden das erste Verbindungselement 2 mit der zylindrischen Wand 4, an deren Außenfläche der erste Zapfen 5 angeordnet ist, und das zweite Verbindungselement 3 mit der bogenförmigen Wand 10, in der die ovale Öffnung 11 ausgebildet ist, verwendet. Im Gegensatz dazu ist es auch möglich, die ovale Öffnung 11 in der zylindrischen Wand 4 des ersten Verbindungselements 2 auszubilden und den ersten Zapfen 5 an einer Innenfläche der bogenförmigen Wand 10 des zweiten Verbindungselements 3 anzuordnen. Anstelle der ovalen Öffnung 1 könnte auch eine Nut verwendet werden.

Es ist auch möglich, die zylindrische Wand 4 des ersten Verbindungselements 2 durch ein Paar bogenförmige Wände zu ersetzen, die einander zugeordnet sind und rechteckige Ausschnitte dazwischen und einen ersten Zapfen 5 oder eine ovale Öffnung 11 aufweisen. Es ist auch möglich, den Innendurchmesser der zylindrischen Wand 4 größer als den Außendurchmesser des Paares bogenförmige Wände 10 zu gestalten und den ersten Zapfen 5 an der Innenfläche statt an der Außenfläche der zylindrischen Wand 4 anzuordnen.

Bei der oben genannten Ausführungsform sind der erste Zapfen 5 und der zweite Zapfen 8 senkrecht zueinander angeordnet. Jedoch ist die Anbringung des ersten Zapfens 5 nicht auf die oben genannte Position beschränkt. Zum Beispiel kann der erste Zapfen 5 parallel zu dem zweiten Zapfen 8 angeordnet sein, und das Paar bogenförmige Wände 10 und das Paar Seitenwände 13 können dementsprechend parallel zueinander platziert sein. Daher müssen das erste und das zweite Verbindungselement 2, 3 in Umfangsrichtung drehbar miteinander in Eingriff stehen. Der erste Zapfen 5 könnte einen rechteckigen Querschnitt haben.

Bei der oben genannten Ausführungsform werden das erste Verbindungselement 2 mit dem Paar Seitenwänden 7, an deren Außenfläche der zweite Zapfen 8 angeordnet ist, und das zweite Verbindungselement 3 mit dem Paar Seitenwänden 13, in denen die runde Öffnung 14 ausgebildet ist, verwendet. Jedoch ist es auch möglich, die runde Öffnung 14 in dem Paar Seitenwänden 7 des ersten Verbindungselements 2 auszubilden und den zweiten Zapfen 8 an jeder Innenfläche des Paares Seitenwände 13 des zweiten Verbindungselements 3 anzuordnen. Gleichermaßen könnte eine Verbindungsstruktur mit Zapfen 5, 8 und Öffnungen 11, 14 entsprechend den Erfordernissen gestaltet werden.

Die zylindrische Wand 4 des ersten Verbindungselements 2 soll eine Außenfläche mit einem runden Querschnitt haben. Jedoch kann die zylindrische Wand 4 einen Innenraum mit irgendeiner Querschnittsform haben, wie zum Beispiel einem runden oder einem rechteckigen Querschnitt, durch welchen der Kabelbaum sicher hindurchtreten kann. Gleichermaßen soll das Paar bogenförmige Wände 10 des zweiten Verbindungselements 3 eine Innenfläche mit einem runden Querschnitt haben, jedoch kann das Paar bogenförmige Wände 10 irgendeine Außenfläche haben, wie zum Beispiel mit einem runden oder rechteckigen Querschnitt, so dass eine Drehung in Umfangsrichtung ohne Beeinträchtigung möglich ist.

Eine Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung der Kabelbaumabdeckung 1 in 4 bis 6 wird bei einer elektrischen Stromversorgungsvorrichtung einer Schiebetür eines Fahrzeuges angewendet. Die Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung der Kabelbaumabdeckung kann bei irgendeiner Art einer Schiebetür oder eine Schiebeeinheit einer Maschine oder einer Vorrichtung angewendet werden. Die Schiebetür entspricht der Schiebeeinheit, und der Hauptkörper des Fahrzeuges oder der Hauptkörper der Maschine oder der Hauptkörper einer Vorrichtung entspricht der feststehenden Einheit.

Die Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung der Kabelbaumabdeckung 1 könnte auch anders als bei der Schiebestruktur bei irgendeiner beweglichen Einheit mit einer dreidimensionalen Bewegung angewendet werden. Wie 1 zeigt, könnte sie auch bei irgendeiner beweglichen Einheit einer Maschine oder einer Vorrichtung angewendet werden, bei welcher die Kabelbaumabdeckung derart bewegt wird, dass sie zu einer Spiralform geformt wird.