Title:
Rundfunkempfangseinheit
Kind Code:
B4
Abstract:

Rundfunkempfangseinheit (3) zum Versorgen von Rundfunkteilnehmeranschlüssen (14 ... 14’’’) über eine Hausverteilung (15), welche folgendes aufweist:
– eine Rundfunkempfangsantenne (4) mit einem LNB zum Empfang von Rundfunksignalen (1) und zum Heruntermischen der Rundfunksignale (1) auf Zwischenfrequenzsignale (10) für mindestens einen über einen Rundfunkteilnehmeranschluss (14, ... 14’’’) angeschlossenen Tuner einer Rundfunkempfangseinrichtung
– einen sogenannten Signalempfänger (6), an dem eine zusätzliche Empfangsantenne (5) angeschlossen ist und der in der Lage ist, Signale (2, 2’, 2’’) zur geografischen Positionsbestimmung von der zusätzlichen Empfangsantenne (5) zu empfangen und daraus geographische Positionsdaten (7) zu erstellen und so modifiziert ist, dass der Signalempfänger (6) die geographische Positionsdaten (7) zu einem kanalkodierten Transportstrom kodiert
– einen sogenannten Modulator (8), der den kanalkodierten Transportstrom mit den geographischen Positionsdaten (7) in mindestens einen geeigneten Frequenzbereich (17, 17’) moduliert, welcher sich nicht mit dem/den zur Übertragung der Rundfunksignale über eine Hausverteilung vorgesehenen Frequenzbereich/Frequenzbereichen (18) überschneidet
– eine Mischstufe (11), zum Mischen der herunter gemischten Rundfunksignale (10) mit den modulierten zum Transportstrom kanalkodierten in mindestens einen vorgegebenen Frequenzbereich umgesetzten geographischen Positionsdaten.



Inventors:
Lepper, Peter (54550, Daun, DE)
Application Number:
DE102006052591A
Publication Date:
06/26/2008
Filing Date:
11/08/2006
Assignee:
TechniSat Digital GmbH, 54550 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE69630146T2N/A2004-06-09
Foreign References:
200502065672005-09-22
WO2004080074A12004-09-16
Claims:
1. Rundfunkempfangseinheit (3) zum Versorgen von Rundfunkteilnehmeranschlüssen (14 ... 14’’’) über eine Hausverteilung (15), welche folgendes aufweist:
– eine Rundfunkempfangsantenne (4) mit einem LNB zum Empfang von Rundfunksignalen (1) und zum Heruntermischen der Rundfunksignale (1) auf Zwischenfrequenzsignale (10) für mindestens einen über einen Rundfunkteilnehmeranschluss (14, ... 14’’’) angeschlossenen Tuner einer Rundfunkempfangseinrichtung
– einen sogenannten Signalempfänger (6), an dem eine zusätzliche Empfangsantenne (5) angeschlossen ist und der in der Lage ist, Signale (2, 2’, 2’’) zur geografischen Positionsbestimmung von der zusätzlichen Empfangsantenne (5) zu empfangen und daraus geographische Positionsdaten (7) zu erstellen und so modifiziert ist, dass der Signalempfänger (6) die geographische Positionsdaten (7) zu einem kanalkodierten Transportstrom kodiert
– einen sogenannten Modulator (8), der den kanalkodierten Transportstrom mit den geographischen Positionsdaten (7) in mindestens einen geeigneten Frequenzbereich (17, 17’) moduliert, welcher sich nicht mit dem/den zur Übertragung der Rundfunksignale über eine Hausverteilung vorgesehenen Frequenzbereich/Frequenzbereichen (18) überschneidet
– eine Mischstufe (11), zum Mischen der herunter gemischten Rundfunksignale (10) mit den modulierten zum Transportstrom kanalkodierten in mindestens einen vorgegebenen Frequenzbereich umgesetzten geographischen Positionsdaten.

2. Rundfunkempfangseinheit nach Anspruch 1, welche die geografischen Positionsdaten so aufbereitet, dass Rundfunkempfangseinrichtungen allein durch entsprechende gerätespezifische Softwareupdates, welche von ihren jeweiligen Herstellern gegebenenfalls zur Verfügung gestellt werden, zum Empfang und zur erfindungsgemäßen Verarbeitung der geografischen Positionsdaten befähigt werden.

3. Rundfunkempfangseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 2, gekennzeichnet dadurch, dass die Rundfunkempfangseinheit weiterhin aufweist:
– Mittel zur Verschlüsselung der geografischen Positionsdaten.

4. Rundfunkempfangseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, dass die Rundfunkempfangseinheit weiterhin aufweist:
– Mittel zur Pegelanpassung der modulierten geografischen Positionsdaten und/oder der Rundfunksignale.

5. Rundfunkempfangseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, dass es sich bei der Rundfunkempfangsantenne um eine Satellitenempfangsantenne handelt.

6. Rundfunkempfangseinheit nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch, dass die zusätzliche Empfangsantenne in einen LNB integriert ist.

7. Rundfunkempfangseinheit nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch, dass der besagte Signalempfänger in einen LNB integriert ist.

8. Rundfunkempfangseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, dass der besagte Signalempfänger in die besagte zusätzliche Empfangsantenne integriert ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Rundfunkempfangseinheit.

Es ist bekannt, dass Rundfunksignale häufig für lokal begrenzte geografische Gebiete lizenziert sind.

Weiterhin sind Verschlüsselungssysteme bekannt, welche die Entschlüsselung der Rundfunksignale von entsprechenden Zugangsberechtigungsnachweisen der jeweiligen Benutzer abhängig machen.

Es sind darüber hinaus Verfahren zur geografischen Positionsbestimmung bekannt, die über den Empfang der Signale mehrerer verschiedener erdnaher Satelliten durchgeführt werden, wobei diese Signale jeweils Informationen über den Zeitpunkt ihrer Ausstrahlung beinhalten.

So ist beispielsweise aus US 2005 / 0 206 567 A1 ein Übertragungssystem bekannt, das zur Übertragung eines Signals für die Positionsbestimmung eines Bereiches eingerichtet ist, in dem Funkwellen kaum oder nicht direkt empfangen werden können. Das System weist im Wesentlichen auf: eine Empfangseinheit, um ein Positionssignal zu empfangen (z.B. GPS); eine Eingabeeinheit, um ein Rundfunksignal zu empfangen; eine Mischeinheit, die das Positionssignal mit dem Rundfunksignal kombiniert und ein Sendesignal ausgibt; eine Trenneinheit zum Trennen des Sendesignal in das Positionssignal und in das Rundfunksignal; sowie eine Ausgabeeinheit zum Ausgeben des Positionssignals. Die Lösung kann so verstanden werden, dass lokal sowohl ein GPS-Signal als auch ein TV-Signal bereitgestellt wird. Dabei kann das lokal bereitgestellte GPS-Signal mittels eines über Satellit empfangenen Signals gebildet sein und das lokal bereitgestellte TV-Signal mittels eines terrestrisch oder über Satellit empfangenen Signals gebildet sein. Dabei ist vorgesehen, die empfangenen Signale zu mischen, zu übertragen, zu trennen und das TV- sowie das GPS-Signal getrennt bereitzustellen.

In der WO 2004/080 074 A1 ist ein Sender gezeigt, der ein Signal zum Empfang durch eine Empfangseinrichtung bereitstellt. Der Sender ist so ausgebildet, dass er in das Signal eine Angabe einer geographischen Region einfügt, in dem das Signal physikalisch empfangen werden kann. Vorzugsweise wird die geographische Region im TechniSat Dresden GmbH, Washingtonstraße 16/16A, D-01139 Dresden Signal mit geometrischen Formen beschrieben. Die Empfangsvorrichtung empfängt ein oder mehrere Signale, wobei jedes der Signale eine Angabe einer jeweiligen geographischen Region enthält, in der das jeweilige Signal physikalisch empfangen werden kann, um ein Gebietsschema zu bestimmen. Der Empfänger kann den Schnittpunkt der Sätze von geometrischen Formen berechnen, die in den verschiedenen Signalen übertragen werden, die der Empfänger als die geographische Region erhalten hat, in der er sich befindet. Auf der Grundlage eines bestimmten Gebietsschemas kann der Empfänger den Zugang zu Inhalten beschränken, wenn dieser Inhalt auf bestimmte Regionen beschränkt ist.

DE 696 30 146 T2 offenbart eine Erfindung, welche die Entschlüsselung bestimmter Rundfunksignale in einer Rundfunkempfangseinrichtung von der Übereinstimmung bestimmter, in einer autorisierten geografischen Position zu erwartender Informationen, welche beispielsweise die Position und die Geschwindigkeit bestimmter erdnaher Satelliten aus Sicht der autorisierten Position betreffen, mit den Informationen der tatsächlich von der Rundfunkempfangseinrichtung direkt empfangenen GPS-Signale abhängig macht. Dazu können Daten über die besagten zu erwartenden Informationen aus einer zentralen Zugangskontrolle stammen, von der sie ermittelt und zusammen mit den Rundfunksignalen über den Rundfunkübertragungsweg an die Rundfunkempfangseinrichtung übertragen werden. Zum Empfang von GPS- und Kommunikationssignalen können „getrennte Antennen für direkte GPS-Signale und für die Kommunikationssignale anstelle der einzigen Empfangsantenne (36) verwendet werden“; es ist jedoch auch möglich, dass „eine Antenne (...) sowohl direkte GPS-Signale (38) von einem Satelliten als auch Kommunikationssignale (40) empfängt“. Weiterhin geht aus 2 der Druckschrift DE 696 30 146 T2 die Übertragung der GPS-Signale und der Kommunikationssignale über eine gemeinsame Zuleitung zur Rundfunkempfangseinrichtung hervor. In der Rundfunkempfangseinrichtung werden die GPS-Signale und die Kommunikationssignale wieder voneinander getrennt. Die Kommunikationssignale werden daraufhin einem „Kommunikations-Satelliten-Signal-Empfänger, Decoder“ zugeführt und die GPS-Signale werden einem „GPS-Signal-Empfänger“ zugeführt.

Der Nachteil im Stand der Technik besteht darin, dass die Signale, welche der geografischen Positionsbestimmung dienen, und die zu entschlüsselnden Rundfunksignale, welche in einer zur Übertragung über eine Hausverteilung geeigneten Form vorliegen, über die zur Übertragung der Rundfunksignale vorgesehene Hausverteilung nicht gleichzeitig störungsfrei übertragbar sind.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Rundfunkempfangseinheit zu entwickeln, welche die Signale zur geografischen Positionsbestimmung in der Weise aufbereitet und mit Rundfunksignalen mischt, dass die Signale zur geografischen Positionsbestimmung und die Rundfunksignale gemeinsam über eine zur Übertragung der Rundfunksignale vorgesehene Hausverteilung in einer zum Empfang und zur Verarbeitung ausreichenden Qualität übertragbar und wieder trennbar sind.

Diese Aufgabe wird durch eine Rundfunkempfangseinheit gemäß Anspruch 1 gelöst.

Die erfindungsgemäße Rundfunkempfangseinheit umfasst eine Rundfunkempfangsantenne und weist außerdem eine sogenannte „zusätzliche Empfangsantenne“ auf, welche dazu geeignet ist, Signale zur geographischen Positionsbestimmung zu empfangen. Weiterhin umfasst die erfindungsgemäße Rundfunkempfangseinheit einen sogenannten „Signalempfänger“, an den die zusätzliche Empfangsantenne angeschlossen ist, und der in der Lage ist, die Signale zur geografischen Positionsbestimmung von der zusätzlichen Empfangsantenne zu empfangen und zu sogenannten „geografischen Positionsdaten“ zu verarbeiten. Weiterhin weist die erfindungsgemäße Rundfunkempfangseinheit Mittel auf, um die vom Signalempfänger ermittelten geografischen Positionsdaten gemäß einem geeigneten Protokoll zu formatieren und mit einem ebenfalls zur Rundfunkempfangseinheit gehörenden Modulator in geeigneter Form in mindestens einen geeigneten Frequenzbereich umzusetzen. Dieser mindestens eine geeignete Frequenzbereich zeichnet sich einerseits dadurch aus, dass er sich mit dem/den zur Übertragung der Rundfunksignale über die Hausverteilung vorgesehenen Frequenzbereich/Frequenzbereichen nicht überschneidet und zeichnet sich andererseits dadurch aus, dass in ihm enthaltene Signale über die zur Übertragung der Rundfunksignale vorgesehene Hausverteilung einschließlich gegebenenfalls darin enthaltener Multischalter oder Splitter in einer Qualität übertragbar sind, die den störungsfreien Empfang dieser Signale an den Rundfunkteilnehmeranschlüssen der Hausverteilung sowie die darauffolgende störungsfreie Verarbeitung dieser Signale ermöglicht. Darüber hinaus weist die erfindungsgemäße Rundfunkempfangseinheit eine Mischstufe auf, welche dazu geeignet ist, die Rundfunksignale und die modulierten geografischen Positionsdaten zusammenzumischen und an ihrem Ausgang zur Übertragung zur Verfügung zu stellen.

Ein Verfahren sieht vor, mit den Rundfunksignalen Informationen zu übertragen, welche einen geeigneten Zeitraum zur Abstimmung des Tuners einer Rundfunkempfangseinrichtung auf mindestens ein Frequenzband, in welchem die geografischen Positionsdaten übertragen werden, signalisieren. Dieser geeignete Zeitraum kann so gewählt sein, dass die Rundfunkübertragung durch die Abstimmung des Tuners auf dieses mindestens eine Frequenzband, in welchem die geografischen Positionsdaten übertragen werden, nicht oder nur unwesentlich gestört wird.

Diese Erfindung besitzt Vorteile gegenüber dem Stand der Technik, die im Folgenden erläutert werden.

Durch die geeignete Modulation der geografischen Positionsdaten ist die störungsfreie Übertragbarkeit sowohl der Rundfunksignale als auch der geografischen Positionsdaten über eine zur Übertragung der Rundfunksignale vorgesehene Hausverteilung möglich.

Da der Signalempfänger erfindungsgemäß in der Rundfunkempfangseinheit angeordnet ist, wird nur ein einziger Signalempfänger für sämtliche Rundfunkteilnehmeranschlüsse der von dieser Rundfunkempfangseinheit versorgten Hausverteilung benötigt.

Da keine zusätzlichen Bauteile in den Rundfunkempfangseinrichtungen notwendig sind, können auch nicht dafür vorgesehene Rundfunkempfangseinrichtungen allein durch entsprechende gerätespezifische Softwareupdates, welche von ihren jeweiligen Herstellern gegebenenfalls zur Verfügung gestellt werden, zum Empfang und zur erfindungsgemäßen Verarbeitung der geografischen Positionsdaten befähigt werden.

Eine vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, dass die Rundfunkempfangseinheit Mittel aufweist, um die geografischen Positionsdaten so zu formatieren und zu modulieren, dass sie von den Rundfunkempfangseinrichtungen, welche für den Empfang der Rundfunksignale an den Rundfunkteilnehmeranschlüssen der Hausverteilung vorgesehen sind, empfangen und verarbeitet werden können. Bevorzugt beinhaltet die Formatierung das Erzeugen eines Transportstroms und eine Kanalkodierung.

Eine vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, dass die geografischen Positionsdaten von der Rundfunkempfangseinheit verschlüsselt übertragen werden.

Eine vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, dass es sich bei der Rundfunkempfangsantenne um eine Satellitenempfangsantenne handelt.

Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, dass die besagte zusätzliche Empfangsantenne in einen LNB integriert ist.

Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, dass der Signalempfänger in die zusätzliche Empfangsantenne integriert ist.

Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, dass der Signalempfänger in den LNB integriert ist.

Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, dass die Rundfunkempfangseinheit mit Mitteln zur Pegelanpassung der Rundfunksignale und/oder der modulierten geografischen Positionsdaten ausgestattet ist, wobei diese Mittel zur Pegelanpassung sich bevorzugt in der Mischstufe befinden.

Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Im Folgenden soll ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel die Erfindung anhand einer Zeichnung erläutern.

1 beschreibt die Rundfunkempfangseinheit.

2 beschreibt das Frequenzspektrum des Mischsignals am Signalausgang der Rundfunkempfangseinheit.

Bezugszeichenliste

1
Rundfunksignale
2, 2´, 2´´
Signale zur geografischen Positionsbestimmung
3
Rundfunkempfangseinheit
4
Satellitenempfangsantenne mit LNB
5
Zusätzliche Empfangsantenne
6
modifizierter Signalempfänger
7
geografische Positionsdaten
8
QPSK-Modulator
9
modulierte geografische Positionsdatensignale
10
Zwischenfrequenzsignale
11
Mischstufe
12
Mischsignal am Signalausgang der Rundfunkempfangseinheit
13
Multischalter
14, 14´, 14´´, 14´´´
Rundfunkteilnehmeranschlüsse
15
Hausverteilung
16, 16´
zur Übertragung der geografischen Positionsdaten geeignete Frequenzbereiche
17, 17´
Frequenzbänder der modulierten geografischen Positionsdatensignale
18
Zwischenfrequenzbereich der Rundfunksignale
19
Frequenzbänder der Rundfunkkanäle im Zwischenfrequenzbereich

Die Satellitenempfangsantenne (4) empfängt mit ihrem LNB Rundfunksignale (1). Im LNB werden diese Rundfunksignale auf eine Zwischenfrequenz heruntergemischt und in Form sogenannter „Zwischenfrequenzsignale“ (10) an die Mischstufe (11) übertragen. Die zusätzliche Empfangsantenne (5) empfängt Signale zur geografischen Positionsbestimmung (2, , 2´´), beispielsweise GPS-Signale. Mit diesen Signalen zur geografischen Positionsbestimmung (2, , 2´´) wird der modifizierte Signalempfänger (6) gespeist, der daraus zunächst die geografischen Positionsdaten (7) erstellt. Darüber hinaus wandelt der modifizierte Signalempfänger die geografischen Positionsdaten in einen Transportstrom. Dieser Transportstrom wird vom modifizierten Signalempfänger daraufhin Kanalkodiert. Die nun im Transportstrom vorliegenden und Kanalkodierten geografischen Positionsdaten werden von einem QPSK-Modulator (8) derart QPSK-moduliert dass sie sich in einem geeigneten Frequenzbereich (16´) befinden, um daraufhin als modulierte geografische Positionsdatensignale (9) an eine Mischstufe (11) übertragen zu werden. Danach werden sie in der Mischstufe (11) ausreichend verstärkt und mit den Zwischenfrequenzsignalen (10) zusammengemischt. Das dabei entstehende Mischsignal (12) liegt am Signalausgang der Rundfunkempfangseinheit an und kann in einer Hausverteilung (15) über einen Multischalter (13) an verschiedene Rundfunkteilnehmeranschlüsse (14, 14´, 14´´,...) verteilt werden.

2 stellt das Frequenzspektrum eines möglichen Mischsignals (12) dar. Die zur Übertragung der geografischen Positionsdaten geeigneten Frequenzbereiche (16, 16´) liegen an den Rändern des Zwischenfrequenzbereiches der Rundfunksignale (18), also an den Rändern des Frequenzbereiches, in welchem die Rundfunksignale über die Hausverteilung übertragen werden. Im vorliegenden Fall werden die Rundfunksignale vom LNB in der Rundfunkempfangseinheit in den Zwischenfrequenzbereich der Rundfunksignale (18) von 950–2150 MHz umgesetzt. Die zur Übertragung der Positionsdaten geeigneten Frequenzbereiche (16, 16´) schließen sich daran mit 900–950 MHz und 2150–2250 MHz an.

Die Trennbarkeit der in dieser Form übertragenen Signale ist in diesem Beispiel dadurch gewährleistet, dass der Tuner einer an einen Rundfunkteilnehmeranschluss angeschlossenen Rundfunkempfangseinrichtung für einen geeigneten Zeitraum kurz auf ein Frequenzband (17, 17´), in welchem geografische Positionsdaten übertragen werden, abgestimmt werden kann. Eine Signalisierung dieses geeigneten Zeitraums kann zusammen mit den Rundfunkdaten übertragen werden.