Title:
Verfahren und System für einen Transport von abgeleiteten Anrufaufzeichnungen zu einem zentralen Depot
Kind Code:
B4


Abstract:

System zum Überwachen eines Mobilnetzwerks (100), das folgende Merkmale aufweist:
einen Datenaufzeichnungsgenerator (320), der angeordnet ist, um auf einer Echtzeitbasis einen Datenstrom zu empfangen, der Anrufe darstellt, die an dem Mobilnetzwerk (100) auftreten, und um eine Anrufdetailaufzeichnung (CDR = Call Detail Record) zu erzeugen, die einem einzelnen Anruf entspricht;
eine Einbetter/Ausbetter-Einheit (340), die angeordnet ist, um die CDR in einem Netzwerktransportprotokoll einzubetten, wenn der einzelne Anruf beendet ist, und die CDR zu einem CDR-Depot (352) für eine Speicherung und/oder eine Handlung durch einen Benutzer über eine Benutzereingabe (360) zu transportieren, wobei die Einbetter/Ausbetter-Einheit folgende Merkmale aufweist:
einen Codierer (342), der die CDR empfängt und gemäß vordefinierten Codierregeln (342B) codiert, wenn der einzelne Anruf beendet ist;
eine Transporteinrichtung (344), die die codierte CDR in Paketform einbettet und einen Strom von Paketen unter Verwendung des Netzwerktransportprotokolls erzeugt; und
einen Decodierer (346), der die Pakete unter Verwendung vordefinierter Decodierregeln decodiert, um die ursprüngliche CDR zu erhalten.




Inventors:
Connelly, Stephen Philip, Col. (Loveland, US)
Application Number:
DE102006022589A
Publication Date:
03/16/2017
Filing Date:
05/15/2006
Assignee:
Viavi Solutions Inc. (n. d. Ges. d. Staates Delaware) (Calif., Milpitas, US)
International Classes:



Foreign References:
63273502001-12-04
63599762002-03-19
68736172005-03-29
68767312005-04-05
200402528182004-12-16
59996041999-12-07
Attorney, Agent or Firm:
Murgitroyd & Company, 80636, München, DE
Claims:
1. System zum Überwachen eines Mobilnetzwerks (100), das folgende Merkmale aufweist:
einen Datenaufzeichnungsgenerator (320), der angeordnet ist, um auf einer Echtzeitbasis einen Datenstrom zu empfangen, der Anrufe darstellt, die an dem Mobilnetzwerk (100) auftreten, und um eine Anrufdetailaufzeichnung (CDR = Call Detail Record) zu erzeugen, die einem einzelnen Anruf entspricht;
eine Einbetter/Ausbetter-Einheit (340), die angeordnet ist, um die CDR in einem Netzwerktransportprotokoll einzubetten, wenn der einzelne Anruf beendet ist, und die CDR zu einem CDR-Depot (352) für eine Speicherung und/oder eine Handlung durch einen Benutzer über eine Benutzereingabe (360) zu transportieren, wobei die Einbetter/Ausbetter-Einheit folgende Merkmale aufweist:
einen Codierer (342), der die CDR empfängt und gemäß vordefinierten Codierregeln (342B) codiert, wenn der einzelne Anruf beendet ist;
eine Transporteinrichtung (344), die die codierte CDR in Paketform einbettet und einen Strom von Paketen unter Verwendung des Netzwerktransportprotokolls erzeugt; und
einen Decodierer (346), der die Pakete unter Verwendung vordefinierter Decodierregeln decodiert, um die ursprüngliche CDR zu erhalten.

2. System gemäß Anspruch 1, bei dem die Einbetter/Ausbetter-Einheit ferner folgendes Merkmal aufweist:
einen CDR-Netzübergang (348), der als ein Netzübergang zum Weiterleiten der CDR zu einer Speichermaschine (350) dient, bei der die CDR unmittelbar in dem CDR-Depot (352) gespeichert werden kann.

3. System gemäß Anspruch 2, bei dem der CDR-Netzübergang (348) die CDR ferner simultan zu einer Benachrichtigungsmaschine (354) weiterleitet, bei der eine unmittelbare Benutzerbenachrichtigung in Echtzeit ansprechend auf vordefinierte Benachrichtigungsregeln mittels einer E-Mail-Benachrichtigung, einer Rufanlage, einer Textnachrichtenübermittlung oder einer Simple-Network-Management-Protocol-Programmunterbrechung (SNMP-Programmunterbrechung) erzeugt werden kann.

4. System gemäß Anspruch 3, bei dem die Benutzereingabe (360) einer grafischen Benutzerschnittstelle (GUI = Graphical User Interface) entspricht, die Eingaben von dem Benutzer annimmt, um die benutzerdefinierten Anrufkriterien für eine Wiedererlangung einer oder mehrerer CDRs, die einem speziellen Anruf zugeordnet sind, aus dem CDR-Depot für eine anfängliche Signalisierungsanalyse zu setzen und eine Wiedererlangung von detaillierten Rahmennachrichten, die einer oder mehreren ausgewählten CDRs entsprechen, für eine detaillierte Signalisierungsanalyse anzufordern.

5. System gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, bei dem die vordefinierten Codierregeln (342B) den vordefinierten Decodierregeln entsprechen, die in einem XML-Dateiformat geschrieben sind, wobei jede Datei ein Feld eines Pakets darstellt, das einen spezifischen Parameter des einzelnen Anrufs enthält, der von dem Mobilnetzwerk (100) erhalten wird.

6. System gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, bei dem die Einbetter/Ausbetter-Einheit (340) ferner konfiguriert ist, um eine oder mehrere CDRs aus dem CDR-Depot (352), die einem speziellen Anruf-ID zugeordnet sind, für eine visuelle Anzeige auf eine Anforderung von der Benutzereingabe hin wiederzuerlangen und um eine Anforderung von der Benutzereingabe (360) zu empfangen, um eine „Extrahieren”-Operation durchzuführen, bei der eine oder mehrere CDRs, die den ausgewählten Anruf bilden, für eine Signalisierungsanalyse extrahiert werden können, oder Details einzelner Rahmen, die ausgewählten CDRs entsprechen, die den ausgewählten Anruf bilden, für eine visuelle Anzeige für eine detaillierte Signalisierungsanalyse extrahiert werden können.

7. System gemäß Anspruch 6, bei dem die Benutzereingabe (360) eine grafische Benutzerschnittstelle aufweist und der Benutzer ein Verfahren bestimmt, bei dem die Benachrichtigungsmaschine (354) den Benutzer über die Benutzereingabe (360) benachrichtigt, dass die Detailaufzeichnung verfügbar ist, um betrachtet zu werden.

8. Verfahren zum Überwachen eines Mobilnetzwerks (100), das folgende Schritte aufweist:
Empfangen eines Datenstroms von einem oder mehreren Überwachungspunkten des Mobilnetzwerks (100) und Erzeugen einer Anrufdetailaufzeichnung (CDR) eines einzelnen Anrufs, der an dem Mobilnetzwerk auftritt;
Einbetten der CDR in einem Netzwerktransportprotokoll, wenn der einzelne Anruf beendet ist, wobei das Einbetten der CDR ein Codieren der Detailaufzeichnung unter Verwendung vordefinierter Codierregeln umfasst; und
Transportieren der eingebetteten CDR, um in einem zentralen Depot (352) für eine Speicherung und/oder eine Handlung durch einen Benutzer über eine Benutzereingabe gespeichert zu werden.

9. Verfahren gemäß Anspruch 8, das ferner folgende Schritte aufweist:
Empfangen und Decodieren einer codierten CDR in einem Strom von Paketen unter Verwendung definierter Decodierregeln (342B), um die ursprüngliche CDR zu erhalten; und
Weiterleiten der CDR zu einer Speichermaschine (350), bei der die CDR in dem zentralen Depot (352) gespeichert werden kann, und/oder zu einer Benachrichtigungsmaschine (354), bei der Benutzerbenachrichtigungen in Echtzeit ansprechend auf vordefinierte Benachrichtigungsregeln (354B) erzeugt werden können.

10. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 9, bei dem die Benutzereingabe (360) einer grafischen Benutzerschnittstelle (GUI = Graphical User Interface) entspricht, die Eingaben von dem Benutzer annimmt, um die benutzerdefinierten Anrufkriterien für eine Wiedererlangung einer oder mehrerer CDRs, die einem speziellen Anruf zugeordnet sind, aus dem CDR-Depot für eine anfängliche Signalisierungsanalyse zu setzen und eine Wiedererlangung von detaillierten Rahmennachrichten, die einer oder mehreren ausgewählten CDRs entsprechen, für eine detaillierte Signalisierungsanalyse anzufordern.

11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, bei dem die Benutzereingabe (360) eine grafische Benutzerschnittstelle (GUI) aufweist und der Benutzer ein Verfahren bestimmt, bei dem die Benachrichtigungsmaschine (354) den Benutzer über die GUI benachrichtigt, dass die CDR verfügbar ist, um betrachtet zu werden.

12. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, bei dem das Benachrichtigen des Benutzers, dass die CDR verfügbar ist, um betrachtet zu werden, über die Benutzereingabe (360) ein Benachrichtigen des Benutzers mittels einer E-Mail-Benachrichtigung, einer Rufanlage, einer Textnachrichtenübermittlung oder einer Simple-Network-Management-Protocol-Programmunterbrechung (SNMP-Programmunterbrechung) aufweist.

13. Verfahren gemäß Anspruch 12, bei dem die Benutzereingabe (360) eine grafische Benutzerschnittstelle aufweist und der Benutzer ein Verfahren bestimmt, bei dem die Benachrichtigungsmaschine (354) den Benutzer über die Benutzereingabe benachrichtigt, dass die Detailaufzeichnung verfügbar ist, um betrachtet zu werden.

14. Computerlesbares Medium, das mit Verarbeitungsanweisungen codiert ist, um ein Verfahren zum Überwachen eines Mobilnetzwerks (100) durchzuführen, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
Empfangen eines Datenstroms von einem oder mehreren Überwachungspunkten des Mobilnetzwerks (100) und Erzeugen einer Anrufdetailaufzeichnung (CDR) eines einzelnen Anrufs, der an dem Mobilnetzwerk auftritt;
Einbetten der CDR in einem Netzwerktransportprotokoll, wenn der einzelne Anruf beendet ist, wobei das Einbetten der CDR ein Codieren der Detailaufzeichnung unter Verwendung vordefinierter Codierregeln umfasst; und
Transportieren der eingebetteten CDR, um in einem zentralen Depot (352) für eine Speicherung und/oder eine Handlung durch einen Benutzer über eine Benutzereingabe gespeichert zu werden.

15. Computerlesbares Medium gemäß Anspruch 14, das ferner folgende Schritte aufweist:
Empfangen und Decodieren der codierten CDR in einem Strom von Paketen unter Verwendung definierter Decodierregeln (342B), um die ursprüngliche CDR zu erhalten; und
Weiterleiten der CDR zu einer Speichermaschine (350), bei der die CDR in dem zentralen Depot (352) gespeichert werden kann, und/oder zu einer Benachrichtigungsmaschine (354), bei der Benutzerbenachrichtigungen in Echtzeit ansprechend auf vordefinierte Benachrichtigungsregeln (354B) erzeugt werden können.

16. Computerlesbares Medium gemäß Anspruch 14 oder 15, bei dem das Speichern der CDR in dem zentralen Depot (352) und das Benachrichtigen des Benutzers, dass die CDR verfügbar ist, um betrachtet zu werden, ein Empfangen der CDR an einem Datenaufzeichnungsnetzübergang (348) aufweist, der dann die CDR speichert und den Benutzer benachrichtigt.

17. Computerlesbares Medium gemäß Anspruch 16, bei dem die Benutzereingabe (360) einer grafischen Benutzerschnittstelle (GUI = Graphical User Interface) entspricht, die Eingaben von dem Benutzer annimmt, um die benutzerdefinierten Anrufkriterien für eine Wiedererlangung einer oder mehrerer CDRs, die einem speziellen Anruf zugeordnet sind, aus dem CDR-Depot für eine anfängliche Signalisierungsanalyse zu setzen und eine Wiedererlangung von detaillierten Rahmennachrichten, die einer oder mehreren ausgewählten CDRs entsprechen, für eine detaillierte Signalisierungsanalyse anzufordern.

18. Computerlesbares Medium gemäß einem der Ansprüche 14 bis 17, bei dem das Benachrichtigen des Benutzers, dass die CDR verfügbar ist, um betrachtet zu werden, über die Benutzereingabe (360) ein Benachrichtigen des Benutzers mittels einer E-Mail-Benachrichtigung, einer Rufanlage, einer Textnachrichtenübermittlung oder einer Simple-Network-Management-Protocol-Programmunterbrechung (SNMP-Programmunterbrechung) aufweist.

19. Computerlesbares Medium gemäß einem der Ansprüche 14 bis 18, bei dem die Benutzereingabe (360) eine grafische Benutzerschnittstelle (GUI) aufweist und der Benutzer ein Verfahren bestimmt, bei dem die Benachrichtigungsmaschine (354) den Benutzer über die GUI benachrichtigt, dass die CDR verfügbar ist, um betrachtet zu werden.

Description:

Telekommunikationsnetzwerke, wie beispielsweise Drahtlos-, Wireline- und Datenkommunikationsnetzwerke, werden häufig verwendet, um verschiedene Typen von Knoten zu verbinden, wie beispielsweise Personalcomputer, Server, Netzübergänge bzw. Gateways, Netzwerktelefone usw. Netzwerke können private Netzwerke, wie beispielsweise lokale Netze (LANs = local area networks) und weite Netze (WANs = wide area networks), und öffentliche Netzwerke, wie beispielsweise das Internet, umfassen. Derartige Netzwerke können ferner leitungsgeschaltete Netzwerke, bei denen Netzwerkressourcen für die gesamte Dauer eines Datenanrufs zweckgebunden sind, und/oder Paketvermittlungsnetzwerke sein, wie beispielsweise Internet-Protokoll-Netzwerke (IP-Netzwerke), bei denen Netzwerkressourcen gemeinschaftlich verwendet und Daten in Form von Paketen oder Zellen zusammen mit einem anderen Benutzerverkehr unabhängig über die Netzwerke zu einem Bestimmungsort geleitet bzw. geführt werden. Beispiele von Paketvermittlungsnetzwerken umfassen Asynchron-Transfer-Modus-Netzwerke (ATM-Netzwerke; ATM = Asynchronous Transfer Mode), Ethernet oder Frame-Relay, die auf einem virtuellen Schaltungsmodell basieren. Beliebte Formen von Kommunikationen über derartige Netzwerke umfassen eine elektronische Post (E-Mail), einen Dateitransfer, ein Netzdurchstöbern (Web-Browsing) und einen anderen Austausch von digitalen Daten, einschließlich Audio (z. B. Sprache) und Multimedia (z. B. Audio und Video).

Moderne Telekommunikationsnetzwerke umfassen typischerweise zwei verwandte, aber getrennte Netzwerkinfrastrukturen: ein Träger- oder Sendenetzwerk zum Tragen eines Endbenutzersprach- und Datenverkehrs und ein Signalisierungsnetzwerk zum Steuern der Einrichtung und Freigabe von Trägerkanälen durch das Trägernetzwerk gemäß Steuersignalen, die durch das Signalisierungsnetzwerk übertragen werden. In der Praxis weisen derartige Signalisierungsnetzwerke Hochgeschwindigkeitsrechner, die durch Signalisierungsverbindungen verbunden sind, und Computerprogramme auf, die implementiert sind, um einen Satz von Betriebs- und Signalisierungsfunktionen gemäß einem standardisierten Protokoll zu liefern, wie beispielsweise dem Signalisierungssystem Nr. 7 (SS7 = Signaling System No. 7), das für eine Steuerung von Mobiltelefonie- und anderen Datenübertragungsnetzwerken extensiv eingesetzt wird. Die Signalisierungsverbindungen werden zum Leiten von Signalisierungsinformationen (z. B. Nachrichten) zwischen Knoten in den Signalisierungsnetzwerken verwendet. Die Signalisierungsinformationen (z. B. Nachrichten) können aufgenommen bzw. erfasst werden, um Detailaufzeichnungen zu erzeugen, wie beispielsweise Anrufdetailaufzeichnungen (CDRs = Call Detail Records) oder Transaktionsdetailaufzeichnungen (TDRs = Transaction Detail Records) für eine Speicherung in einem Datenbanksystem, das nachfolgend für eine breite Vielfalt von Anwendungen, einschließlich beispielsweise Dienstqualitätsanwendungen und Firmenauskunftsanwendungen, überwacht und analysiert werden kann. Zusätzlich zu den Detailaufzeichnungen können andere verwandte Informationen, die zwischen Knoten, Schaltern oder Vorrichtungen in derartigen Mobilnetzwerken gesendet werden, ebenfalls für eine Authentifizierung, Ausrüstungsidentifikation und Roaming-Freigabe bzw. Rufbereichswechselfreigabe verwendet werden.

Im Handel erhältliche Werkzeuge für Mobiltelefonienetzwerke können zum Überwachen der Leistungsfähigkeit (oder Qualität) eines Netzwerks basierend auf den Detailaufzeichnungen verwendet werden, die in dem Datenbanksystem gespeichert sind, um mögliche Hindernisse zu beobachten und Leistungsfähigkeitsstatistiken in dem Netzwerk zu verfolgen. Typischerweise basieren derartige Überwachungswerkzeuge auf einem Überwachen des Netzwerks hinsichtlich Fehlfunktionen auf der Ebene von Netzwerkelementen, wie beispielsweise Schaltern oder Schnittstellen, hinsichtlich verkehrsbezogenen Informationen. Derartige Handlungen resultieren jedoch in der Sammlung von großen Datenmengen, was es schwierig und zeitraubend für einen Endbenutzer macht, Probleme in dem Netzwerk identifizieren und eine Analyse der gesammelten Daten durchführen zu versuchen. Die Detailaufzeichnungen, wie beispielsweise Anrufdatenaufzeichnungen (CDRs) werden ferner herkömmlicherweise zu einer Datei gesichert oder in einem Speicher für einen späteren Transport zu einem Analysesystem gespeichert, wobei der Transport ein automatisierter Prozess ist, der während einer bestimmten Periode oder bestimmten Perioden in einem Tag stattfindet. Mit anderen Worten sind die CDRs herkömmlicherweise in dem Überwachungssystem bis zu einem Zeitpunkt gehalten, zu dem die CDRs en masse in einen CDR-Speicherbereich abgelegt werden. Dies macht es schwierig für einen Benutzer, der das Mobiltelefonienetzwerk in Echtzeit überwachen und analysieren möchte, da der Benutzer warten muss, bis die CDRs in den Speicherbereich abgelegt werden, anstatt einen unmittelbaren Zugriff auf die CDRs zu haben, so dass dieselben in Echtzeit analysiert werden können.

Folglich besteht ein Bedarf nach verbesserten Werkzeugen, Systemen und Verfahren für die Verwaltung und Analyse von Detailaufzeichnungen in derartigen Netzwerken, einschließlich der Fähigkeit, die CDRs in einem CDR-Speicherbereich bald nach einem Abschluss eines Anrufs zu speichern und einen Benutzer mit einer Möglichkeit zu versehen, die CDRs in Echtzeit zu betrachten.

Die US 6 327 350 B1 beschreibt ein System zum Sammeln und Verarbeiten von Signalisierungseinheiten (MSUs) betreffend SS7 Nachrichten. Das System umfasst eine Netzwerkschnittstelle zum Kopieren der MSUs von einer SS7 Verbindung oder einer TCP/IP-Verbindung. Ein CDR-(Call Detail Record)-Generator kommuniziert mit der Netzwerkschnittstelle, um die kopierte MSUs zu empfangen und zu analysieren, um gewünschte Parameter aus den MSUs extrahieren. Ein Anwendung-Interface-Kit empfängt Befehle von einer Anwendung, um den Fluss von MSU-Parametern zu der Anwendung in Echtzeit zu steuern.

Weitere Ansätze zur Anrufanalyse unter Verwendung von CDRs sind z. B. in der US 6 359 976 B1, der US 6 873 617 B1, der US 6 876 731 B1, der US 5 999 604 A und der US 2004/0252818 A1 beschrieben.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System zu Überwachen eines Mobilnetzwerks, ein Verfahren zum Überwachen eines Mobilnetzwerks und ein computerlesbares Medium, das mit Verarbeitungsanweisungen codiert ist, um ein Verfahren zum Überwachen eines Mobilnetzwerks durchzuführen, mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch ein System gemäß Anspruch 1, ein Verfahren gemäß Anspruch 8 und ein Medium gemäß Anspruch 14 gelöst.

Verschiedene Aspekte und exemplarische Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung liefern vorteilhafte Werkzeuge, Systeme und Verfahren für die Verwaltung und Analyse von Detailaufzeichnungen in einem Mobiltelefonienetzwerk, einschließlich eines Speicherns von Detailaufzeichnungen und eines Lieferns der Detailaufzeichnungen für eine Analyse in Echtzeit. Die Detailaufzeichnungen können dann durch einen Benutzer auf einen Abschluss der jeweiligen Anrufe hin analysiert werden, anstelle eines Wartens, bis die Detailaufzeichnungen zu einer späteren Zeit in einem Speicherbereich gesichert sind.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein System zum Überwachen eines Mobilnetzwerks vorgesehen, das einen Datenaufzeichnungsgenerator, der angeordnet ist, um auf einer Echtzeitbasis einen Datenstrom zu empfangen, der Anrufe darstellt, die an dem Mobilnetzwerk auftreten, und eine Anrufdetailaufzeichnung (CDR = Call Detail Record) zu erzeugen, die einem einzelnen Anruf entspricht; und eine Einbetter/Ausbetter-Einheit (Encapsulator/Decapsulator-Einheit) aufweist, die angeordnet ist, um die CDR unmittelbar, wenn der einzelne Anruf beendet ist, in einem Netzwerktransportprotokoll einzubetten und dieselbe zu einem CDR-Depot für eine Speicherung und/oder unmittelbare Handlung durch einen Benutzer über eine Benutzereingabe zu transportieren.

Die Einbetter/Ausbetter-Einheit kann mit einem Codierer, der die CDR gemäß vordefinierten Codierregeln empfängt und decodiert, wenn ein einzelner Anruf abgeschlossen ist; einer Transporteinrichtung, die eine codierte CDR in Paketform einbettet und einen Strom von Paketen unter Verwendung des Netzwerktransportprotokolls erzeugt; einem Decodierer, der die Pakete unter Verwendung vordefinierter Decodierregeln decodiert, um die ursprüngliche CDR zu erhalten; und einem CDR-Netzübergang bzw. CDR-Gateway versehen sein, der als ein Netzübergang zum Weiterleiten der CDR zu einer Speichermaschine, wo die CDR in einem CDR-Depot gespeichert werden kann, und/oder einer Benachrichtigungsmaschine dient, wo unmittelbar Benutzerbenachrichtigungen in Echtzeit erzeugt werden können, ansprechend auf vordefinierte Benachrichtigungsregeln mittels einer E-Mail-Benachrichtigung, einer Rufanlage bzw. einem Pager, einer Textnachrichtenübermittlung, einer Simple-Network-Management-Protocol-Programmunterbrechung (SNMP-Programmunterbrechung) oder irgendeiner Kombination derselben.

Die Benutzereingabe entspricht einer grafischen Benutzerschnittstelle bzw. grafischen Benutzeroberfläche (GUI = Graphical User Interface), die Eingaben von dem Benutzer annimmt, um die benutzerdefinierten Anrufkriterien für eine Wiedererlangung einer oder mehrerer CDRs, die einem speziellen Anruf zugeordnet sind, aus dem CDR-Depot für eine anfängliche Signalisierungsanalyse zu setzen und um eine Wiedererlangung von detaillierten Rahmennachrichten, die einer oder mehreren ausgewählten CDRs entsprechen, für eine detaillierte Signalisierungsanalyse anzufordern.

Die Einbetter/Ausbetter-Einheit kann ferner konfiguriert sein, um eine oder mehrere CDRs aus dem CDR-Depot, die einem speziellen Anruf-ID zugeordnet sind, für eine visuelle Anzeige auf eine Anforderung von der Benutzereingabe hin wiederzuerlangen und eine Anforderung von der Benutzereingabe zu empfangen, um eine „Extrahieren”-Operation bzw. „Drill-Down”-Operation durchzuführen, bei der eine oder mehrere CDRs, die den ausgewählten Anruf bilden, für eine Signalisierungsanalyse extrahiert werden können, oder Details einzelner Rahmen, die ausgewählten, CDRs entsprechen, die den ausgewählten Anruf bilden, für eine visuelle Anzeige für eine detaillierte Signalisierungsanalyse extrahiert werden können.

Die Benutzereingabe kann eine grafische Benutzerschnittstelle aufweisen und der Benutzer kann ein Verfahren bestimmen, bei dem die Benachrichtigungseinheit den Benutzer benachrichtigt, dass die Detailaufzeichnung verfügbar ist, um betrachtet zu werden.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung weist ein Verfahren zum Überwachen eines Mobilnetzwerks ein Empfangen eines Datenstroms von einem oder mehreren Überwachungspunkten des Mobilnetzwerks und ein Erzeugen einer Detailaufzeichnung eines einzelnen Anrufs, der an dem Mobilnetzwerk auftritt; ein Einbetten der Detailaufzeichnung in einem Netzwerktransportprotokoll unmittelbar, wenn der einzelne Anruf beendet ist; und ein Transportieren einer eingebetteten Detailaufzeichnung auf, um in einem zentralen Depot für eine Speicherung und/oder unmittelbare Handlung durch einen Benutzer über eine Benutzereingabe gespeichert zu werden.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein computerlesbares Medium vorgesehen, das mit Verarbeitungsanweisungen codiert ist, um ein Verfahren zum Überwachen eines Mobilnetzwerks durchzuführen, wobei das Verfahren ein Empfangen eines Datenstroms von einem oder mehreren Überwachungspunkten des Mobilnetzwerks und ein Erzeugen einer Detailaufzeichnung eines einzelnen Anrufs, der an dem Mobilnetzwerk auftritt; ein Einbetten der Detailaufzeichnung in einem Netzwerktransportprotokoll unmittelbar, wenn der einzelne Anruf beendet ist; und ein Transportieren einer eingebetteten Detailaufzeichnung aufweist, um in einem zentralen Depot für eine Speicherung und/oder unmittelbare Handlung durch einen Benutzer über eine Benutzereingabe gespeichert zu werden.

Zusätzlich zu den exemplarischen Ausführungsbeispielen und Aspekten, die oben beschrieben sind, sind weitere Aspekte und Ausführungsbeispiele durch Bezugnahme auf die Zeichnungen und durch ein Studium der folgenden Beschreibungen ersichtlich.

Ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung wird aus der folgenden detaillierten Beschreibung exemplarischer Ausführungsbeispiele und den Ansprüchen in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen ersichtlich, die alle einen Teil der Offenbarung dieser Erfindung bilden. Während die folgende schriftliche und dargestellte Offenbarung auf ein Offenbaren exemplarischer Ausführungsbeispiele der Erfindung fokussiert ist, ist es völlig klar, dass dieselbe lediglich darstellend und exemplarisch ist und dass die Erfindung nicht auf dieselbe begrenzt ist. Die Wesensart und der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung sind lediglich durch die Ausdrücke der beigefügten Ansprüche begrenzt. Das Folgende stellt kurze Beschreibungen der Zeichnungen dar.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 ein exemplarisches Mobiltelefonienetzwerk und Überwachungssysteme, die für eine Signalisierungsanalyse des Mobiltelefonienetzwerks verwendet werden;

2A2B exemplarische Anrufdetailaufzeichnungen (CDRs), die von unterschiedlichen Verbindungen in dem in 1 gezeigten Mobiltelefonnetzwerk erhalten werden;

3 ein exemplarisches Datenaufzeichnungsverpackungs- und Transportsystem gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und

4 ein Flussdiagramm einer exemplarischen Operation des Datenaufzeichnungsverpackungs- und Transportsystems gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Vor einem Beginnen einer detaillierten Beschreibung der gegenständlichen Erfindung ist eine Erwähnung des Folgenden an der Reihe. Wenn geeignet, können gleichartige Bezugszeichen und Schriftzeichen verwendet werden, um identische, entsprechende oder ähnliche Komponenten in unterschiedlichen Figurenzeichnungen zu bezeichnen. Ferner sind in der detaillierten folgenden Beschreibung eventuell exemplarische Größen/Werte/Bereiche gegeben, obwohl die vorliegende Erfindung nicht auf dieselben begrenzt ist. Die vorliegende Erfindung ist auch für eine Verwendung bei allen Typen von Telekommunikationsnetzwerken anwendbar, einschließlich beispielsweise eines dienstintegrierten Digitalnetzwerks (ISDN = Integrated Systems Digital Network), eines Voice-Over-IP-Netzwerks (VoIP-Netzwerk), des Internets oder Mobiltelefonienetzwerken (z. B. basierend auf Telecommunications-Industry-Association-(TIA))/Electronics-Industries-Alliances-(EIA)-Standards, wie beispielsweise IS-95, IS-855 oder IS-2000), wie beispielsweise ein Zeitteilungsvielfachzugriff-Netzwerk (TDMA-Netzwerk; TDMA = Time Division Multiple Access), ein Codeteilungsmehrfachzugriff-Netzwerk (CDMA-Netzwerk; CDMA = Code Division Multiple Access), ein Breitband-Codeteilungsmehrfachzugriff-Netzwerk (W-CDMA-Netzwerk), ein GSM-Netzwerk (GSM = Global System for Mobile communication = weltweites System für mobilen Funkverkehr), ein GPRS-Netzwerk (GPRS = General Packet Radio Service = allgemeiner Paketfunkdienst) oder ein UMTS-Netzwerk (UMTS = Universal Mobile Telecommunications System = universelles Mobilkommunikationssystem) und die nächste Generation von drahtlosen Netzwerken, die verfügbar werden können, wenn sich eine Technologie entwickelt, einschließlich CDMA-Technologien für drahtlose Datendienste und Anwendungen, wie beispielsweise Drahtlos-E-Mail, Web, Aufnehmen/Senden digitaler Bilder und GPS-gestützte Positionslokalisierungsanwendungen, sowie kompatible Netzwerkprotokolle, wie beispielsweise Hypertexttransferprotokolle (HTTP), Dateitransferprotokolle (FTP = File Transfer Protocols), VoIP-Protokolle und UMTS-Protokolle, wie es durch die 3GPP-Gruppe (siehe http://www.3gpp.org) definiert ist. Der Einfachheit halber konzentrieren sich Erörterungen jedoch hauptsächlich auf eine exemplarische Verwendung eines UMTS-Mobilnetzwerks, obwohl der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung nicht auf dasselbe begrenzt ist.

Eine Aufmerksamkeit wird nun auf die Zeichnungen und insbesondere auf 1 gerichtet, in der ein Beispiel eines Mobiltelefonienetzwerks dargestellt ist, wie beispielsweise ein Universelles-Mobiltelekommunikationssystem-Netzwerk (UMTS-Netzwerk). Wie es in 1 gezeigt ist, umfasst das Mobiltelefonienetzwerk 100 ein Kernnetzwerk 110, das leitungsgeschaltete Netzwerke, wie beispielsweise ein öffentliches Telefonwählnetz (PSTN = public switch telephone network) 120, und/oder Paketvermittlungsnetzwerke unterstützt, wie beispielsweise Internet-Kern-IP 130; und ein Funkzugriffsnetzwerk 140, das mit dem Kernnetzwerk 110 verbunden ist, um Kommunikationen mit einer Benutzerausrüstung (UE = user equipment) 150 zu unterstützen, die typischerweise ein Mobiltelefon, ein Videotelefon oder ein Personaldigitalassistent (PDA) ist. Typischerweise enthält das Kernnetzwerk 110 ein Mobilschaltzentrum (MSC = mobile switching center) (nicht gezeigt), das Kommunikationen über die leitungsgeschalteten Netzwerke, wie beispielsweise das PSTN 120 unterstützt, und einen oder mehrere Unterstützungsknoten (nicht gezeigt), die einen Netzübergang bzw. Gateway zu den Paketvermittlungsnetzen bereitstellen, wie beispielsweise dem Internet-Kern-IP 130, und die Verbindung zwischen dem Netzwerk und der Benutzerausrüstung (UE) 150 für drahtlose Kommunikationen steuern. Das Funkzugriffsnetzwerk 140 umfasst einen oder mehrere Knoten „B”, auch als Basisstationen bekannt, 142A142N und eine oder mehrere Funknetzwerksteuerungen (RNCs = radio network controllers) 142A142N, die mit der lokalisierten Gruppe von Knoten 142A142N verbunden sind, um den geeignetsten Knoten für die Benutzerausrüstung (UE) 150 auszuwählen und, wenn nötig, eine Übergabe während drahtloser Kommunikationen durchzuführen. Eine Netzwerkarchitektur und eine Implementierung des UMTS-Netzwerks 100, einschließlich Backbone-ATM-Schaltern, Schnittstellen, wie beispielsweise „lu”, die zwischen den RNCs 144A144N und dem Kernnetzwerk 110 angeordnet sind, „lur”, die zwischen den RNCs 144A144N angeordnet sind, „lub”, die zwischen den RNCs 144A144N und den entsprechenden Knoten 142A142N angeordnet sind, Signalisierungsverbindungen zwischen Knoten und Netzwerkelementen innerhalb des UMTS-Netzwerks 100 und Signalisierungsinformationen, die zwischen den Signalisierungsverbindungen durchlaufen, sind gut bekannt und müssen folglich hierin nicht detailliert beschrieben werden. Der Kürze halber jedoch stellen die Signalisierungsinformationen Daten hinsichtlich der Einrichtung, Steuerung und Verwaltung von Funktionen des Netzwerks 100 dar. Detailaufzeichnungen, wie beispielsweise Anrufdetailaufzeichnungen (CDRs) eines spezifischen Anrufs oder Transaktionsdetailaufzeichnungen (TDRs) einer spezifischen Datensitzung können aus Signalisierungsinformationen aufgebaut werden, die zwischen Signalisierungsverbindungen innerhalb des Mobiltelefonienetzwerks 100 übertragen werden. Die Ausdrücke „CDR” und „TDR” können in dem Kontext eines Mobiltelefonienetzwerks 100, das hierin offenbart ist, als austauschbar betrachtet werden. Gleichermaßen können auch die Ausdrücke „Anruf” und „Datensitzung” austauschbar verwendet werden und können allgemein einfach als „Transaktion” beschrieben werden.

Typischerweise können CDRs unterschiedliche Strukturen oder Formate in der Telekommunikationsindustrie aufweisen, wobei jede unterschiedliche Typen von Informationen enthält, abhängig davon, wofür die CDRs verwendet werden, einschließlich beispielsweise eines Definierens von Telefonanrufen, die von Festnetztelefonen ausgehen, Telefonanrufen, die an Festnetztelefonen enden, und Telefonanrufen, die an Mobiltelefonen enden. Der Einfachheit halber jedoch sollen CDRs, wie auf dieselben hierin Bezug genommen wird, allgemeine bzw. generische CDRs darstellen. Der Ausdruck „CDR” bezieht sich allgemein auf irgendeine elektronische Aufzeichnung der Details eines Anrufs, einschließlich beispielsweise einer Ursprungsnummer, einer Endnummer, einer Zeit, einer Dauer etc. Genau gesagt kann jede CDR einer Sammlung von Nachrichten entsprechen, die Parameter und Zeitstempel aufweisen, die jedem Anruf zugeordnet sind, die Details hinsichtlich des Anrufursprungs, des Bestimmungsorts sowie andere Details liefern. Die Parameter und Zeitstempel, die jeder Nachricht zugeordnet sind, oder die Sammlung von Informationen, die als die „CDR” bezeichnet wird, sind die primären Informationen, die benötigt werden, um zu bestimmen, wer wen angerufen hat, wie der Anruf geleitet wurde, sowie die Anrufdisposition für eine Signalisierungsanalyse zu bestimmen. Diese CDRs können für eine breite Vielfalt von Anwendungen überwacht und analysiert werden, einschließlich beispielsweise Dienstqualitätsanwendungen und Geschäftsauskunftsanwendungen, wie beispielsweise eine Dienstzusicherung, Betrugserfassung, Erfüllungs- und Rechnungslegungsanwendungen.

Wie es in 1 gezeigt ist, kann ein Überwachungssystem 160 konfiguriert sein, um einen Verkehr, einschließlich Signalisierungsdaten, an Schlüsselschnittstellen, einschließlich beispielsweise „lub”-Schnittstellen und „lu”-Schnittstellen oder anderen Signalisierungsverbindungen innerhalb des Mobiltelefonienetzwerks 100 für eine Signalisierungsanalyse des Mobiltelefonienetzwerks 100 aufzunehmen bzw. zu erfassen. Ein derartiges Überwachungssystem 160 kann mit Schnittstellen, wie beispielsweise „lub”-Schnittstellen, die eine der RNCs 144A144N mit zumindest einem Knoten 142A142N verbinden, oder „lu”-Schnittstellen, die die RNCs 144A144N mit dem Kernnetzwerk 110 verbinden, oder ATM-Schaltern entweder direkt oder über ein lokales oder weites Netz (LAN/WAN) gekoppelt sein, um Signalisierungsdaten an einer speziellen Schnittstelle oder Signalisierungsverbindung aufzunehmen und aufgenommene Signalisierungsdaten für eine Analyse oder Sammlung durch ein Computersystem (Datenbanksystem) 170 zu liefern. Das Überwachungssystem 160 kann beispielsweise ein AGILENT G6801A Distributed Network Analyzer (DNA) sein, der zum Aufnehmen aller Signalisierungsdaten von einer speziellen Signalisierungsverbindung (d. h. einer Schnittstelle innerhalb des Mobiltelefonienetzwerks 100), die sich beispielsweise auf einen einzigen Anruf oder eine Datensitzung beziehen, und zum Steuern der Verteilung der Signalisierungsdaten für ein Echtzeit-Netzwerktesten und eine Analyse verwendet wird, einschließlich einer Dienstqualitätsdiagnose und einer Fehlersuche. Zusätzlich können Softwareanwendungen, wie beispielsweise die AGILENTTM J7326A Signaling Analyzer Software (SAS), ebenfalls an dem Computersystem 170 installiert sein, das ein unabhängiger Server oder ein Hostcomputersystem, um aufgenommene Signalisierungsdaten lokal zu decodieren und zu analysieren, mit einer Echtzeitanzeige sein kann. Die SAS kann auch an dem Überwachungssystem 160 oder irgendeinem Rechensystem gespeichert sein, wie beispielsweise einem externen PC, einem Laptop oder einem Server, der mit einem lokalen Netz (LAN) gekoppelt ist. Die aufgenommenen Signalisierungsdaten können eine große Anzahl von Anrufen/Sitzungen darstellen und können über ein benutzerkonfigurierbares Fenster- oder Tabellenformat visuell angezeigt werden, so dass ein Benutzer (d. h. ein Netzwerkadministrator oder Wartungspersonal) jeden Anruf verfolgen kann, der an dem Mobiltelefonienetzwerk 100 aufgetreten ist oder auftritt.

Typischerweise erzeugt das Überwachungssystem 160 Detailaufzeichnungen, wie beispielsweise CDRs, die durch ein Zusammenstückeln einzelner Rahmen eines eingehenden Datenstroms, die über das Mobiltelefonienetzwerk 100 transportiert werden, zusammengefügt sind. Diese CDRs können beispielsweise an dem Computersystem 170 angezeigt werden und können alternativ für eine spätere Signalisierungsanalyse gesichert werden, wobei potentiell eine lange Zeit gelassen ist, bevor eine Signalisierungsanalyse realisiert werden kann und Abhilfehandlungen ansprechend auf die Signalisierungsanalyse unternommen werden können. Bei einem Betrachten von Anrufen innerhalb des Überwachungssystems 160 und/oder des Computersystems 170 in Echtzeit jedoch kann der Benutzer (d. h. der Netzwerkadministrator oder das Wartungspersonal) angesichts der Unmenge von Anrufen überwältigt sein, die innerhalb des Mobiltelefonienetzwerks 100 stattfinden.

2A2B stellen beispielsweise eine visuelle Anzeige unterschiedlicher Typen von Anrufdetailaufzeichnungen (CDRs) dar, die von unterschiedlichen Signalisierungsverbindungen (Überwachungspunkten, wie beispielsweise Schnittstellen oder Schalter) in dem Mobiltelefonienetzwerk 100 an einem Computersystem 170 erhalten werden. Genau gesagt stellt 2A eine visuelle Anzeige exemplarischer CDRs dar, die von einer „lu”-Schnittstelle erhalten werden, die zwischen den RNCs 144A144N des Funkzugriffsnetzwerks (RAN = radio access network) 140 und dem Kernnetzwerk 110 des Mobiltelefonienetzwerks 100 angeordnet ist. Alternativ stellt 2B eine visuelle Anzeige exemplarischer CDRs dar, die von einer „lub”-Schnittstelle erhalten werden, die zwischen den RNCs 144A144N und den entsprechenden Knoten 142A142N des Funkzugriffsnetzwerks (RAN) 140 des Mobiltelefonienetzwerks 100 angeordnet ist.

Wie es in 2A und 2B gezeigt ist, stellt jede Zeile in der Anzeige des Datenbanksystems 170 einen Anruf dar, der an dem Mobiltelefonienetzwerk 100 aufgetreten ist oder auftritt. Jede Spalte enthält Parameter, die für eine spezifische Anrufverfolgung speziell sind, die spezifische Probleme angeben kann. Die Parameter, die für eine „lu”-Schnittstelle verwendet werden, wie es in 2A gezeigt ist, können beispielsweise Anruf-ID, Dauer, Status, Startzeit, Aufbaugrund, IMSI, IMEI, älteste TMSI/P-TMSI, neueste TMSI/P-TMSI, SAI LAC, SAI SAC, RAC, Angerufener-Teilnehmer-BCD-Nummer, Anrufender-Teilnehmer-BCD-Nummer, Diensttyp, Bereich, SCCP-Freigabegrund, RANAP-Grund, Einrichtungszeit, Freischaltzeit, Sprachweg/CID, schlechte Sprachrahmen, IPv4-Adresse, Aufwärtsverbindungspakete, Abwärtsverbindungspakete, Aufwärtsverbindungsoktetts, Abwärtsverbindungsoktetts, Aufwärtsverbindungsrate bp/s und Abwärtsverbindungsrate bp/s umfassen. Gleichermaßen können die Parameter, die für eine „lub”-Schnittstelle verwendet werden, wie es in 2B gezeigt ist, beispielsweise Anruf-ID, Dauer, Status, Startzeit, Aufbaugrund, IMSI, IMEI, älteste IMSI/P-TMSI, neueste TMSI/P-IMSI, Knoten-B-CommCtx-ID, CRNC-CommCtx-ID, S-RNTI, SRNC-Identität, LAC, RAC, Zellidentifizierer, Diensttyp, Bereich, SCCP-Freigabegrund, RANAP-Grund, Einrichtungszeit, Freischaltzeit, Sprachweg/CID, schlechte Sprachrahmen, IPv4-Adresse, Aufwärtsverbindungspakete, Abwärtsverbindungspakete, Aufwärtsverbindungsoktetts, Abwärtsverbindungsoktetts, Aufwärtsverbindungsrate bp/s und Abwärtsverbindungsrate bp/s umfassen.

„Anruf-ID” kann einen eindeutigen Identifizierer für einen spezifischen Anruf darstellen; „Dauer” kann eine Dauer des abgeschlossenen Anrufs darstellen; „Status” kann darstellen, ob ein Anruf aktiv oder beendet ist. „Startzeit” kann die Startzeit des Anrufs darstellen; „IMSI” kann eine internationale Mobilteilnehmeridentität (International Mobile Subscriber Identity) eines Teilnehmers darstellen, der den Anruf einleitet; „IMEI” kann eine internationale Mobilausrüstungsidentität (International Mobile Equipment Identity) von Ausrüstungsherstellern darstellen; „älteste TMSI/P-TMSI” kann eine temporäre Mobilteilnehmeridentität (TMSI = Temporary Mobile Subscriber Identity) und die Paket-TMSI darstellen; „neueste TMSI/P-TMSI” kann die neueste TMSI und die Paket-TMSI darstellen; „SAI LAC” kann einen Dienstbereichsidentifizierer (Service Area Identifier) des Positionsbereichscodes (Location Area Code) darstellen, „SAI SAC” kann einen Dienstbereichsidentifizierer des Routingbereichscodes (Routing Area Code) darstellen; „Angerufener-Teilnehmer-BCD-Zahl” kann eine Angerufener-Teilnehmer-Binärcodierte-Dezimalzahl darstellen; „Anrufender-Teilnehmer-BCD-Zahl” kann eine Anrufender-Teilnehmer-Binärcodierte-Dezimalzahl darstellen; „Knoten-B-CommCtx-ID” kann einen Identifizierer des Kommunikationskontextes bei dem Knoten B darstellen; „CRNC-CommCtx-ID” kann einen Identifizierer des Kommunikationskontextes des Knotens B bei der Funknetzwerksteuerung (RNC) darstellen; „S-RNTI” kann eine versorgende temporäre Funknetzwerkidentität (serving Radio Network Temporary Identity) darstellen; „SRNC-Identität” kann eine versorgende Funknetzwerksteuerungsidentität (serving Radio Network Controller Identity) darstellen; „LAC” kann einen Positionsbereichscode darstellen, der einen Positionsbereich innerhalb des Mobilnetzwerks 100 identifiziert; „RAC” kann einen Routingbereichscode innerhalb eines Positionsbereichs darstellen; „Zellidentifizierer” kann einen Identifizierer einer Zelle bei einer Funknetzwerksteuerung (RNC) darstellen; „Diensttyp” kann einen Typ eines Dienstes darstellen, der während der Dauer eines Anrufs auftrat; „Bereich” kann einen Netzwerktyp darstellen, in dem ein Anruf übertragen wird: leitungsgeschaltet (CS = Circuit Switched) oder paketvermittelt (PS = Packet Switched); „Freigabegrund” kann ein Kriterium für den Anruf darstellen, der freigegeben werden soll; „RANAP-Grund” kann eine Textbeschreibung eines Grunds darstellen; „Einrichtungszeit” kann eine Zeit darstellen, die benötigt wird, um einen Anruf oder eine Sitzung einzurichten; „Freischaltzeit” kann eine Zeit darstellen, die benötigt wird, um einen Anruf oder eine Sitzung freizuschalten; „Sprachweg/CID” kann eine VCI/CID darstellen, die für den Anruf verwendet wird; „schlechte Sprachrahmen” können einen Zählwert der Anzahl von schlechten Sprachrahmen darstellen, die während eines Anrufs erfasst wurden, was den Qualitätspegel von Sprachanrufen während eines Anrufs angibt; „IPv4-Adresse” kann die Internet-Protokoll-Version-Nr.-4-Adresse darstellen; „Aufwärtsverbindungspakete” können einen Zählwert der Anzahl von IP-Paketen darstellen, die die Benutzerausrüstung (UE) während einer Datensitzung zu dem Mobilnetzwerk 100 gesendet hat; „Abwärtsverbindungspakete” kann einen Zählwert der Anzahl von IP-Paketen darstellen, die die Benutzerausrüstung (UE) 110 während einer Datensitzung von dem Mobilnetzwerk 100 empfangen hat; „Aufwärtsverbindungsoktetts” kann den Zählwert der Anzahl von IP-Oktetts darstellen, die die Benutzerausrüstung (UE) 110 während einer Datensitzung zu dem Mobilnetzwerk 100 gesendet hat; „Abwärtsverbindungsoktetts” kann einen Zählwert der Anzahl von IP-Paketen darstellen, die die Benutzerausrüstung (UE) während einer Datensitzung von dem Mobilnetzwerk 100 empfangen hat; „Aufwärtsverbindungsrate bp/s” kann die durchschnittliche Datentransferrate in Bits/Sekunde darstellen, die die Benutzerausrüstung (UE) 110 während eines Sendens von Daten zu dem Mobilnetzwerk 100 erfahren hat; und „Abwärtsverbindungsrate bp/s” kann eine durchschnittliche Datentransferrate in Bits/Sekunde darstellen, die die Benutzerausrüstung (UE) 110 während eines Empfangens von Daten von dem Mobilnetzwerk 100 erfahren hat.

Wie es aus 2A2B zu sehen ist, können Anrufe und Anruf-ID-Variablen, die von unterschiedlichen Signalisierungsverbindungen (d. h. Schnittstellen) in dem Mobiltelefonienetzwerk 100 erhalten werden, unterschiedlich sein; dennoch können diese Anrufe gemeinsame Charakteristika aufweisen, wie beispielsweise: Anruftyp; Startzeit; Endzeit; Erfolgreich; oder Ausfallgrund, die alle (ob von einer oder mehreren Signalisierungsverbindungen) analysiert werden können, um Probleme in dem Mobiltelefonienetzwerk 100 zu identifizieren und genau zu bestimmen. Dennoch muss der Benutzer das hohe Volumen von Anrufen durchsieben, die an dem Mobiltelefonienetzwerk 100 transportiert werden, und dann möglicherweise eine lange Zeit warten, bevor aufgenommene Daten von beendeten Anrufen gesichert und nachfolgend analysiert werden können. Folglich kann eine derartige Durchsicht über das Überwachungssystem 160 und/oder das Computersystem überwältigen sein, ob die erhaltenen Anrufe nun von einer einzigen Signalisierungsverbindung oder unterschiedlichen Signalisierungsverbindungen sind. Bei einem Betrachten von Anrufen innerhalb des Überwachungssystems 160 und/oder des Computersystems 170 nach einem Warten, dass die CDRs für eine Analyse gespeichert werden, ist der Benutzer (d. h. Netzwerkadministrator oder Wartungspersonal) zudem nicht in der Lage, eine unmittelbare, korrigierende Handlung zu unternehmen, wenn Probleme in dem Mobiltelefonienetzwerk 100 auftreten. Deshalb ist es wichtig, einen Benutzer (d. h. einen Netzwerkadministrator oder Wartungspersonal) mit verbesserten Werkzeugen, Systemen und Verfahren für die Verwaltung und Analyse von Detailaufzeichnungen in einem derartigen Mobiltelefonienetzwerk 100 zu versehen, einschließlich der Fähigkeit, alle Anrufe, die in dem Mobiltelefonienetzwerk 100 auftreten, in Echtzeit zu überwachen, und der Fähigkeit, CDRs eines spezifischen Anrufs oder einer Datensitzung unmittelbar, wenn ein derartiger Anruf beendet ist, für einen Transport zu einer Speichermaschine für ein zentrales Depot oder Benachrichtigungsmaschine für eine unmittelbare Benachrichtigung, so dass mögliche Probleme unmittelbar identifiziert und angesprochen werden, einzubetten oder zu verpacken.

Unter jetziger Bezugnahme auf 3 ist ein Beispiel eines Datenaufzeichnungsverpackungs- und Transportsystems 300 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt. Wie es in 3 gezeigt ist, weist das System 300 eine CDR-Erzeugungseinheit 320, die einen eingehenden Datenstrom, der aus einzelnen Rahmen (Nachrichten) gebildet ist, die jeden Anruf bilden, von einer Signalisierungsverbindung (d. h. einer Schnittstelle oder einem Schalter) innerhalb eines Mobiltelefonienetzwerks 100 empfängt und auf einen Empfang des eingehenden Datenstroms hin einzelne Rahmen von rohen Daten in Datendateien (z. B. SAL-Dateien), die mit einem Dateiverzeichnis versehen sind, speichert und dann CDRs erzeugt, die den Anrufen entsprechen, die über das Mobiltelefonienetzwerk 100 transportiert werden; eine CDR-Einbetter/Ausbetter-Einheit 340, die die Einbettung/Ausbettung von einer oder mehreren CDRs in einem Netzwerktransportprotokoll unmittelbar, wenn ein Anruf beendet ist, für einen Transport zu einem CDR-Depot für eine Problemanalyse oder eine unmittelbare Handlung verwaltet und ferner die Speicherung und Wiedererlangung von CDRs zu/aus dem CDR-Depot und einzelner Rahmen entsprechender CDRs, die bei der CDR-Erzeugungseinheit 310 gespeichert sind, verwaltet, einschließlich eines Auswählens eines spezifischen Typs von Anrufen, die von Interesse sind, und eines Ausführens einer „Extrahieren”-Operation, bei der Details von einzelnen Rahmen, die den ausgewählten Anruf bilden, aus der CDR-Erzeugungseinheit 320 auf eine Anforderung durch einen Benutzer (d. h. Netzwerkadministrator oder Wartungspersonal) hin extrahiert werden können; und eine Benutzereingabe 360 auf, die ermöglicht, dass der Benutzer auf eine Benachrichtigung über beendete Anrufe hin Anrufe durchsieht, die an dem Mobiltelefonienetzwerk 100 transportiert werden, um eine Auswahl hinsichtlich des Typs von Anrufen, die für eine Wiedererlangung aller CDRs von Interesse sind, die dem ausgewählten Anruf zugeordnet sind, für eine Signalisierungsanalyse vorzunehmen und eine Ausführung der „Extrahieren”-Operation anzufordern, bei der eine oder mehrere ausgewählte CDRs für eine visuelle Anzeige für eine Signalanalyse wiedererlangt werden können oder alternativ detaillierte Rahmennachrichten, die einer oder mehreren ausgewählten CDRs entsprechen, für eine visuelle Anzeige für eine detaillierte Signalanalyse wiedererlangt werden können. Im Gegensatz zu einer normalen Signalanalyse kann eine detaillierte Signalanalyse beispielsweise einen Bereicht einer zeitbasierten Sequenz von Ereignissen, der hinsichtlich möglicher Fehler zu spezifischen Zeiten untersucht werden kann, eine Bestätigung der CDR, um eine Genauigkeit derselben sicherzustellen, und einen Bericht einzelner gemeinsamer Messungen (die Nachrichten sind, die alle N Sekunden gesendet werden, um Signalcharakteristika anzugeben, wie beispielsweise eine Signalstärke), der hinsichtlich Signalcharakteristika untersucht werden kann, umfassen. Dieser Typ einer detaillierten Signalanalyse kann basierend auf lediglich Rohrahmennachrichten und nicht basierend auf den CDRs abgeschlossen werden.

Unter erneuter Bezugnahme auf 3 umfasst die CDR-Erzeugungseinheit 320 einen CDR-Generator 322 und eine interne Datenbank, die als ein Dateidepot 324 bekannt ist. Der CDR-Generator 322 ist angeordnet, um einen eingehenden Datenstrom zu empfangen, der aus einzelnen Rahmen (Nachrichten) gebildet ist, die Anrufe darstellen, die an dem Telefonienetzwerk 100 aufgetreten sind oder auftreten, um einzelne Rahmen oder Nachrichten, die jeden Anruf bilden, in einer getrennten und diskreten Datendatei, als SAL-Dateien bekannt, zu verpacken, um verpackte Datendateien in dem Dateidepot 324 zu speichern und um dann Datenaufzeichnungen, wie beispielsweise CDRs, die den Anrufen entsprechen, die an dem Telefonienetzwerk 100 aufgetreten sind oder auftreten, zu erzeugen.

Die CDR-Einbetter/Ausbetter-Einheit 340 umfasst einen Codierer 342, der CDRs von dem CDR-Generator 322 empfängt, wenn ein Anruf beendet ist, und die CDRs gemäß vordefinierten Codierregeln 342B codiert; eine Transporteinrichtung 344, die codierte CDRs in Paketform einbettet und einen Strom von Paketen unter Verwendung eines Netzwerktransportprotokolls (d. h. Anrufflussprotokolls) erzeugt, das sich in mehreren Netzwerken in gewöhnlicher Verwendung befindet, wie beispielsweise Transmission Control Protocol (TCP); einen Decodierer 346, der die TCP-Pakete unter Verwendung vordefinierter Decodierregeln 346B decodiert, um die CDRs zu erhalten; einen CDR-Netzübergang bzw. CDR-Gateway 348, der als ein Netzübergang zum Weiterleiten der CDRs zu einer Speichermaschine 350, bei der die CDRs in einem CDR-Depot 352 gespeichert werden können, und/oder einer Benachrichtigungsmaschine 254, bei der unmittelbare Benutzerbenachrichtigungen in Echtzeit erzeugt werden können, ansprechend auf vordefinierte Benachrichtigungsregeln 352B beispielsweise mittels einer Email-Benachrichtigung, eines Pagers bzw. einer Rufanlage, einer Textnachrichtenübermittlung, einer Simple-Network-Management-Protocol-Programmunterbrechung (SNMP-Programmunterbrechung) oder irgendeiner Kombination derselben dient.

Getrennt davon kann die CDR-Einbetter/Ausbetter-Einheit 340 auch konfiguriert sein, um die CDRs in dem CDR-Depot 352 zu empfangen und zu speichern und um eine oder mehrere CDRs aus dem CDR-Depot 352, die einer speziellen Anruf-ID (z. B. IMSI) zugeordnet sind, für eine visuelle Anzeige auf eine Anforderung von der Benutzereingabe 360 hin wiederzuerlangen und um eine Anforderung von der Benutzereingabe 360 zu empfangen, um eine „Extrahieren”-Operation durchzuführen, bei der eine oder mehrere CDRs, die den ausgewählten Anruf bilden, aus dem CDR-Depot 352 für eine Signalisierungsanalyse extrahiert werden können, oder Details einzelner Rahmen, die ausgewählten CDRs entsprechen, die in dem Dateidepot 314 gespeichert sind und die den ausgewählten Anruf bilden, aus dem Dateidepot 314 für eine visuelle Anzeige an der Benutzereingabe für eine detaillierte Signalisierungsanalyse extrahiert werden können. Die Benutzereingabe 360 kann eine intuitive grafische Benutzerschnittstelle (GUI) sein, um eine Klarheit und einfache Verwendung für einen Benutzer zu ermöglichen.

Eine derartige CDR-Einbetter/Ausbetter-Einheit 340 kann ferner als eine Steuereinheit implementiert sein, wie beispielsweise ein Mikroprozessor, eine Mikrosteuerung oder eine Prozessorkarte, die beispielsweise in dem in 1 gezeigten Computersystem 170 installiert ist und die konfiguriert sein kann, um einen Satz von Funktionen durchzuführen, wie es beschrieben ist, einschließlich der Verwaltung der CDRs, die bei dem CDR-Depot 362 gespeichert sind, und einzelner Rahmen entsprechender CDRs, die bei dem Dateidepot 324 gespeichert sind, und der Ausführung der „Extrahieren”-Operation, der „Echtzeit”-Filterung und -Anpassung von Anrufen an spezifische, benutzerdefinierte Anrufkriterien zum Auswählen des Typs von Anrufen, die von Interesse sind, und dem Transport und der Benachrichtigung gemäß spezifischen, benutzerdefinierten Anrufkriterien und Alarmen, die durch den Benutzer gesetzt sind.

Alarmkriterien können beispielsweise folgendes umfassen: Name des Alarms, Anrufaufzeichnungstyp, Übereinstimmungskriterien (d. h. logische Ausdrücke), Anzahl von Malen, die die Kriterien übereinstimmen müssen, Zeitperiode, um den Alarm durchzuführen, und Benachrichtigungsverfahren, wie beispielsweise E-Mail-Benachrichtigung, Pager bzw. Rufanlage, Textnachricht, SNMP-Programmunterbrechung (SNMP = Simple Network Management Protocol) oder irgendeine Kombination derselben. Diese sollen keine begrenzende Liste sein, weil unterschiedliche Benutzer unterschiedliche Alarmkriterien abhängig davon spezifizieren wollen, welche Aspekte des Mobiltelefonienetzwerks 100 überwacht und durchgesehen werden müssen. Andere Eingabemechanismen sind möglich, wie beispielsweise eine editierbare Tabelle, und es können Vorgaben gesetzt sein, so dass ein Benutzer nicht alle Daten für die Alarmkriterien spezifizieren muss.

Ein exemplarischer Alarm kann konfiguriert sein, um das Folgende zu umfassen: (1) Name des Alarms; (2) Anrufaufzeichnungstyp; (3) Übereinstimmungskriterien (logische Ausdrücke können verwendet werden); (4) die Anzahl von Malen, die diese Kriterien übereinstimmen müssen; (5) Zeitperiode, um den Alarm durchzuführen. Ein Beispiel von benutzerdefinierten Anrufkriterien können in der folgenden Tabelle 1 wie folgt gezeigt sein: TABELLE 1

KriterienWertName des Alarmsanomale „lu”-FreigabenAnrufaufzeichnungstyp„lu”-SchnittstelleÜbereinstimmungskriterienRANAP-Grund = ,anomale Freigabe'Das Minimum an Malen, die diese Kriterien übereinstimmen müssen10Zeitperiode, um den Alarm durchzuführen60 SekundenBenachrichtigungSNMP-Programmunterbrechung

Unter erneuter Bezugnahme auf den in 3 gezeigten CDR-Einbetter/Ausbetter 340 empfängt der Codierer 342 CDR-Details von dem CDR-Generator 322 und codiert die CDR-Details unter Verwendung eines Satzes von vordefinierten Codierregeln 342B in einem XML-Dateiformat, wobei jede Datei einem Feld eines Pakets entspricht, das einen spezifischen Parameter enthält, wie es in Verbindung mit 2A und 2B beschrieben ist. Ein Beispielformat von einem der Felder in der XML-Datei kann wie folgt sein: wobei <field position = ”1”> die Position in einem Paket darstellen kann; <name>Start Date & Time</name> den Namen des Felds darstellen kann; <dataID>2003</dataID> einen Index darstellen kann, der verwendet werden soll, um eine Darstellung der CDRs aus einem Speicher zu extrahieren; <type>timestamp</type> den Elementtyp darstellen kann, d. h. ein Zeitstempel ist UTC; und <length>4</length> eine Länge des Felds in Byte darstellen kann.

Zusätzlich können auch andere Kopfblockinformationen in dem Paket enthalten sein. Zum Beispiel:

Sowohl ,version' als auch ,id' werden in das Paket codiert. Sobald das Paket aufgebaut ist, wird ein derartiges Paket dann zu dem Decodierer 346 über die Transporteinrichtung 344 gesendet. An dem Empfangsende werden die gleichen XML-Dateien, d. h. Decodierregeln 346B, verwendet, um das TCP-Paket zu decodieren.

Exemplarische Codierregeln 342B und Decodierregeln 346B können mit Bezug auf Parameter, die für eine „lu”-Schnittstelle verwendet werden, wie es beispielsweise in 2A gezeigt ist, wie folgt gesetzt sein:

Unter jetziger, erneuter Bezugnahme auf 3 codiert der Codierer 342 auf ein Bestimmen hin, dass der Anruf, der den gegenwärtig erzeugten Datenaufzeichnungen zugeordnet ist, wie beispielsweise den CDRs, abgeschlossen ist, die CDRs unter Verwendung der Codierregeln 342B, die oben beschrieben sind, für einen Transport über die Transporteinrichtung 344 zu dem Decodierer 346 zum Decodieren unter Verwendung der Decodierregeln 346B (d. h. die gleichen wie die Codierregeln 342B) und des CDR-Netzübergangs 348, um in dem CDR-Depot 352 gespeichert zu werden und/oder durch die Benachrichtigungsmaschine 358 zu dem Benutzer geliefert zu werden. Die Transporteinrichtung 230 kann ferner die codierten CDRs zu einem anderen Punkt in dem Netzwerk transportieren, der mit einer IP-Adresse versehen ist, oder einem ähnlichen Bestimmungsortadressierverfahren.

Die CDR-Erzeugungseinheit 320, die CDR-Einbetter/Ausbetter-Einheit 340 und die Benutzereingabe 360 können Softwaremodule sein, die in XML-Sprachen geschrieben sind. Derartige Module können jedoch auch in einer Vielfalt von Softwaresprachen geschrieben sein, einschließlich C, C++, Java, Visual Basic, J2EE, SQL, Perl, Web Services, VB.NET und vielen anderen Sprachen über das Internet. Die verschiedenen Softwaremodule können ferner in einer einzigen Anwendung integriert sein, die an einer oder mehreren Steuereinheiten (nicht gezeigt) ausgeführt wird, wie beispielsweise einem Mikroprozessor, einer Mikrosteuerung oder einer Prozessorkarte (einschließlich eines oder mehrerer Mikroprozessoren oder Mikrosteuerungen) in dem Computersystem 170, wie es beispielsweise in 1 gezeigt ist. Alternativ können die Softwaremodule und einzelne Komponenten jedes Moduls auch in unterschiedlichen Anwendungen verteilt sein, die durch unterschiedliche Rechensysteme ausgeführt werden, wie beispielsweise dem Überwachungssystem 160, dem Computersystem 170 oder irgendwelchen anderen Rechenvorrichtungen, die mit dem Mobiltelefonienetzwerk 100 verbunden sind. Die CDR-Erzeugungseinheit 320 kann beispielsweise an dem Überwachungssystem 160 resident sein, das in 1 gezeigt ist. Die CDR-Einbetter/Ausbetter-Einheit 340 kann an dem Computersystem 170 resident sein. Alternativ können einzelne Komponenten der CDR-Einbetter/Ausbetter-Einheit 340 in dem Überwachungssystem 160 oder dem Computersystem 170 resident sein. Beispielsweise können der Codierer 342 und die Transporteinrichtung 344 des CDR-Einbetters/Ausbetters 340 in dem Computersystem 170 resident sein, während der Decodierer 346, der CDR-Netzübergang 348, die Speichermaschine 350 und die Benachrichtigungsmaschine 354 in dem Überwachungssystem 160 resident sein können. Gleichermaßen kann die Benutzereingabe 360 an dem gleichen Computersystem 170 oder alternativ einer anderen Rechenvorrichtung resident sein, wie beispielsweise einem externen PC, einem Laptop, oder einem Server, der mit einem lokalen Netz (LAN = Local Area Network) gekoppelt ist. Alternativ können Komponenten des CDR-Erzeugungseinheit 320, des CDR-Einbetters/Ausbetters 340 und der Benutzereingabe 340 auch in einer einzigen Anwendung integriert sein, die an einer einzigen Rechenvorrichtung installiert sein kann, wie beispielsweise dem Computersystem 170, wie es in 1 gezeigt ist.

Diese Softwaremodule können Daten und Anweisungen umfassen, die ferner auf einem oder mehreren maschinenlesbaren Speicherungsmedien gespeichert sein können, wie beispielsweise dynamischen oder statischen Direktzugriffsspeichern (DRAMs oder SRAMs), löschbaren und programmierbaren Nur-Lese-Speichern (EPROMs), elektrisch löschbaren und programmierbaren Nur-Lese-Speichern (EEPROMs) und Flash-Speichern; Magnetplatten, wie beispielsweise Festplatten, Disketten und entfernbaren Platten; anderen Magnetmedien, einschließlich eines Bands; und optischen Medien, wie beispielsweise CDs (Compact Discs) oder DVDs (Digital Video Discs).

Anweisungen der Softwareroutinen oder -module können ferner in einer von vielen unterschiedlichen Weisen in das Überwachungssystem 160, das Computersystem 170 oder irgendwelche Rechengeräte in dem Mobiltelefonienetzwerk 100 geladen oder transportiert werden. Beispielsweise können Codesegmente, die Anweisungen umfassen, die auf Disketten, CD- oder DVD-Medien, einer Festplatte gespeichert oder durch eine Netzwerkschnittstellenkarte, ein Modem oder irgendein anderes Schnittstellengerät transportiert werden, in das System geladen und als entsprechende Softwareroutinen oder -module ausgeführt werden. Bei dem Lade- oder Transportprozess können Datensignale, die als Trägerwellen (über Telefonleitungen, Netzwerkleitungen, drahtlose Verbindungen, Kabel und dergleichen übertragen) ausgeführt sind, die Codesegmente, einschließlich Anweisungen, zu dem Netzwerkknoten oder -element kommunizieren. Derartige Trägerwellen können in der Form von elektrischen, optischen, akustischen, elektromagnetischen oder anderen Typen von Signalen sein.

4 stellt einen exemplarischen „Echtzeit”-Betrieb des Datenaufzeichnungsverpackungs- und Transportsystems gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dar. Bei einer Operation 410 empfängt der CDR-Generator 322 einen eingehenden Datenstrom von einem oder mehreren Überwachungspunkten innerhalb des Mobiltelefonienetzwerks 100 und erzeugt CDRs aus dem Datenstrom. Bei einer Operation 420 bestimmt der Codierer 342, ob ein Anruf, für den eine CDR erzeugt wird, abgeschlossen ist. Falls der Anruf, für den die CDR erzeugt wird, nicht abgeschlossen ist, wird die Operation 410 fortgesetzt, bis der Anruf abgeschlossen ist. Falls der Anruf, für den die CDR erzeugt wird, in der Tat abgeschlossen ist, dann wird die CDR durch den Codierer 342 unter Verwendung der Codierregeln 342, wie es vorhergehend beschrieben ist, für einen Transport über einen Netzwerkkanal bei einer Operation 430 codiert. Bei einer Operation 440 wird die codierte CDR in einem TCP-Strom von Paketen verpackt und über die Transporteinrichtung 344 transportiert. Bei einer Operation 450 wird die codierte CDR durch den Decodierer empfangen und gemäß Decodierregeln (d. h. dem gleichen Satz von Regeln wie für die Codieroperation) decodiert. Bei einer Operation 460 wird die decodierte CDR zu dem CDR-Netzübergang 348 geliefert, wobei der CDR-Netzübergang 250 die decodierten CDRs simultan zu der Speichermaschine 350 und der Benachrichtigungsmaschine 354 liefert. Bei einer Operation 470 speichert die Speichermaschine 260 die decodierten CDRs in dem CDR-Depot 352, während simultan die Benachrichtigungsmaschine 354 den Benutzer über die decodierte CDR benachrichtigt, die durch den Benutzer betrachtet werden kann. Die Benachrichtigungsmaschine 354 benachrichtigt den Benutzer über die decodierte CDR gemäß vorgesehenen Benachrichtigungsregeln, die von einem Benutzer, System oder anderen empfangen werden oder in der Benachrichtigungsmaschine 354 vorgesehen sind.

Wie es aus dem Vorhergehenden beschrieben ist, versieht die vorliegende Erfindung den Benutzer (d. h. den Netzwerkadministrator oder das Wartungspersonal) vorteilhaft mit verbesserten Werkzeugen, Systemen und Verfahren für die Verwaltung und Analyse von Detailaufzeichnungen in einem derartigen Mobiltelefonienetzwerk, einschließlich der Fähigkeit, CDRs in Echtzeit zu erzeugen, zu speichern und zu einem Benutzer zu liefern, um eine Ansicht auf hoher Ebene der Unversehrtheit des Mobiltelefonienetzwerks zu liefern. Durch ein Betrachten dieser CDRs unmittelbar auf einen Abschluss der verwandten Anrufe hin ist der Benutzer in der Lage, Probleme in dem Netzwerk unmittelbar zu identifizieren und eine korrigierende Handlung zu unternehmen, um weitere Probleme zu verhindern, ahne eine Periode lang warten zu müssen, in der viele CDRs en masse in dem System gespeichert werden.

Während als exemplarisch betrachtete Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dargestellt und beschrieben wurden, ist Fachleuten auf dem Gebiet und wenn sich eine Technologie entwickelt ersichtlich, dass verschiedene Veränderungen und Modifikationen vorgenommen werden können und Äquivalente für Elemente derselben eingesetzt werden können, ohne von dem echten Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Viele Modifikationen, Permutationen, Hinzufügungen und Unterkombinationen können vorgenommen werden, um die Lehren der vorliegenden Erfindung an eine spezielle Situation anzupassen, ohne von dem Schutzbereich derselben abzuweichen. Während zusätzlich das Mobilnetzwerk in dem Kontext eines Telekommunikationsnetzwerks beschrieben wurde, das eine Architektur aufweist, die für Nordamerika typisch ist und das SS7-Protokoll einsetzt, ist klar, dass die vorliegende Erfindung nicht auf dieses spezielle Telekommunikationsnetzwerk oder -protokoll begrenzt ist. Die Erfindung ist vielmehr auf andere Kommunikationsnetzwerke und kompatible Signalisierungsprotokolle anwendbar, beispielsweise ein dienstintegriertes Digitalnetzwerk (ISDN), ein Voice-Over-IP-Netzwerk (VoIP-Netzwerk), das Internet oder ein zelluläres Kommunikationssystem, wie beispielsweise TDMA-, CDMA-, W-CDMA-, GSM- oder UMTS-Netzwerke. Zudem können alternative Ausführungsbeispiele der Erfindung als ein Computerprogrammprodukt für eine Verwendung bei einem Computersystem implementiert sein. Ein derartiges Computerprogrammprodukt kann beispielsweise eine Reihe von Computeranweisungen sein, die auf einem greifbaren Datenaufzeichnungsmedium, wie beispielsweise einer Diskette, einer CD-ROM, einem ROM oder einer Festplatte gespeichert oder in einem Computerdatensignal ausgeführt sind, wobei das Signal über ein greifbares Medium oder ein drahtloses Medium, beispielsweise Mikrowelle oder Infrarot, übertragen wird. Die Reihe von Computeranweisungen können alles oder einen Teil der oben beschriebenen Funktionalität bilden und können ferner in irgendeinem Speichergerät, flüchtig oder nichtflüchtig, gespeichert sein, wie beispielsweise einem Halbleiter-, Magnet-, Optik- oder anderem Speichergerät. Zuletzt können sowohl das Dateidepot als auch das CDR-Depot maschinenlesbare Speichermedien sein, wie beispielsweise dynamische oder statische Direktzugriffspeicher (DRAMs oder SRAMs), löschbare und programmierbare Nur-Lese-Speicher (EPROMs), elektrisch löschbare und programmierbare Nur-Lese-Speicher (EEPROMs) und Flash-Speicher; Magnetplatten, wie beispielsweise Festplatten, Disketten und entfernbare Platten; andere Magnetmedien, einschließlich eines Bands; und optischen Medien, wie beispielsweise CDs (Compact Discs) oder DVDs (Digital Video Discs). Folglich soll deshalb die vorliegende Erfindung nicht auf die verschiedenen exemplarischen offenbarten Ausführungsbeispiele begrenzt sein, sondern die vorliegende Erfindung umfasst alle Ausführungsbeispiele, die in den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche fallen.