Title:
Kommunikationssystem
Kind Code:
B4


Abstract:

Kommunikationssystem zum Bereitstellen von Dienst an die Nutzer des Kommunikationssystems durch ein Luftschnittstellenmedium in einem geographischen Gebiet, wobei das Kommunikationssystem Netzknoten und Engeräte umfasst, wobei die Netzknoten dem geographischen Gebiet Strahlung liefern und die Luftschnittstelle für die Endgeräte bereitstellen, wobei mindestens einige der Endgeräte einen Speicher umfassen, der eine Definition einer Zone speichert, die Teil des geographischen Gebiets ist und in der dem Nutzer eine standortabhängige Vergebührung und/oder standortabhängige Dienste geboten wird/werden, der bzw. die sich von der Vergebührung und/oder den Diensten außerhalb der Zone unterscheidet bzw. unterscheiden, wobei die Definition einer Zone einen oder mehrere Platzhalter umfasst, die für zwei oder mehr verschiedene Werte stehen, und wobei das Kommunikationssystem eine erste Verarbeitungsvorrichtung umfasst, die dafür ausgelegt ist, alle Netzknoten zu ermitteln, die als die Zone versorgend eingestuft werden dadurch gekennzeichnet, dass das Kommunikationssystem eine zweite Verarbeitungsvorrichtung umfasst, die dafür ausgelegt ist, eine Liste aller von der ersten Verarbeitungsvorrichtung ermittelten...




Inventors:
Berger, Achim (85084, Reichertshofen, DE)
Marsden, Roger (81737, München, DE)
Application Number:
DE102006015988
Publication Date:
01/12/2012
Filing Date:
04/05/2006
Assignee:
O2 (Germany) GmbH & Co. OHG, 80992 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE19731461C1N/A1998-12-03



Foreign References:
65568422003-04-29
EP17372572006-12-27
Attorney, Agent or Firm:
Rechts- und Patentanwälte Lorenz Seidler Gossel, 80538, München, DE
Claims:
1. Kommunikationssystem zum Bereitstellen von Dienst an die Nutzer des Kommunikationssystems durch ein Luftschnittstellenmedium in einem geographischen Gebiet, wobei das Kommunikationssystem Netzknoten und Engeräte umfasst, wobei die Netzknoten dem geographischen Gebiet Strahlung liefern und die Luftschnittstelle für die Endgeräte bereitstellen, wobei mindestens einige der Endgeräte einen Speicher umfassen, der eine Definition einer Zone speichert, die Teil des geographischen Gebiets ist und in der dem Nutzer eine standortabhängige Vergebührung und/oder standortabhängige Dienste geboten wird/werden, der bzw. die sich von der Vergebührung und/oder den Diensten außerhalb der Zone unterscheidet bzw. unterscheiden, wobei die Definition einer Zone einen oder mehrere Platzhalter umfasst, die für zwei oder mehr verschiedene Werte stehen, und wobei das Kommunikationssystem eine erste Verarbeitungsvorrichtung umfasst, die dafür ausgelegt ist, alle Netzknoten zu ermitteln, die als die Zone versorgend eingestuft werden dadurch gekennzeichnet, dass das Kommunikationssystem eine zweite Verarbeitungsvorrichtung umfasst, die dafür ausgelegt ist, eine Liste aller von der ersten Verarbeitungsvorrichtung ermittelten Netzknoten zu kodieren und den Netzknotenkennungen und/oder den Netzknotengruppen-Bezugsnummern Platzhalter zuzuweisen.

2. Kommunikationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kommunikationssystem weiterhin ein Aktualisierungsmittel umfasst, das dafür ausgelegt ist, die Definition einer Zone, die in dem Endgerät gespeichert ist, zu aktualisieren.

3. Kommunikationssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Netzknoten basierend auf Nähe, die als Netzknotengruppe definiert ist, Gruppen von Netzknoten zugeordnet sind, wobei mindestens einigen der Netzknotengruppen Netzknotengruppen-Bezugsnummern zugewiesen sind und wobei die Definition einer Zone, die in dem Endgerät gespeichert ist, eine oder mehrere Netzknotengruppen-Bezugsnummern umfasst, wobei mindestens eine Stelle der Netzknotengruppen-Bezugsnummern durch einen Platzhalter ersetzt ist.

4. Kommunikationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einigen der Netzknoten eine Netzknotenkennung zugewiesen ist und die Definition einer Zone, die in dem Endgerät gespeichert ist, eine oder mehrere Netzknotenkennungen umfasst, wobei mindestens eine Stelle der Netzknotenkennungen durch einen Platzhalter ersetzt ist.

5. Kommunikationssystem nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Definition einer Zone, die in dem Endgerät gespeichert ist, eine oder mehrere Netzknotengruppen-Bezugsnummern sowie eine oder mehrere Netzknotenkennungen umfasst, wobei eines oder beides von Netzknotengruppen-Bezugsnummer und Netzknotenkennung einen oder mehrere Platzhalter umfasst, die für zwei oder mehr verschiedene Werte stehen.

6. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Netzknotengruppen Netzknotengruppen-Bezugsnummern mit gemeinsamen Werten und mit nicht gemeinsamen Werten aufweisen und dass die Definition einer Zone, die in dem Endgerät gespeichert ist, eine oder mehrere Netzknotengruppen-Bezugsnummern umfasst, wobei die nicht gemeinsamen Werte der Netzknotengruppen-Bezugsnummern durch Platzhalter ersetzt sind.

7. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Netzknotenkennung Stellen aufweist, die einen physischen Funknetzsender des Netzknotens bezeichnen.

8. Kommunikationssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Netzknoten, denen der gleiche physische Funknetzsender zugeordnet ist, Netzknotenkennungen mit gemeinsamen Werten, die den physischen Funknetzsender kennzeichnen, und mit nicht gemeinsamen Werten aufweisen und dass die Definition einer Zone eine oder mehrere Netzknotenkennungen umfasst, wobei die nicht gemeinsamen Werte der Netzknotenkennungen durch Platzhalter ersetzt sind.

9. Kommunikationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das System eine erste Datenbank umfasst, die ein physisches Standortattribut aller in dem Kommunikationsnetz residenten Netzknoten enthält, das dem Nutzer zusammen mit der zugeordneten Netzknotenkennung angeboten wird.

10. Kommunikationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Verarbeitungsvorrichtung dafür ausgelegt ist, eine optimierte Standort-Kennzahl bereitzustellen, die Platzhalter für nicht gemeinsame Stellen sowie die Werte gemeinsamer Stellen der Netzknotenkennungen und/oder der Netzknotengruppen-Bezugsnummern der Netzknoten umfasst, die als die Zone versorgend eingestuft werden.

11. Kommunikationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das System eine zweite Datenbank umfasst, die eine Definition der Zone(n) für die Nutzer des Kommunikationssystems enthält.

12. Kommunikationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das System eine Auslösevorrichtung umfasst, die dafür ausgelegt ist, die zweite Verarbeitungsvorrichtung zu nutzen, um die Zone(n) für die Nutzer des Systems vorzugsweise jedes Mal, wenn eine Änderung einer Netzknotentopologie vorgenommen wird, neu zu bewerten.

13. Kommunikationssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das System vergleichende Mittel umfasst, die dafür ausgelegt sind, die Definition einer Zone, die in dem Endgerät gespeichert ist, mit der neu bewerteten Definition einer Zone, die von der zweiten Verarbeitungsvorrichtung bereitgestellt wird, zu vergleichen.

14. Kommunikationssystem nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die vergleichenden Mittel Teil der Auslösevorrichtung sind.

15. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Kommunikationssystem Mittel zum Setzen einer Aktualisierungsflagge für die Mitglieder der zweiten Datenbank umfasst, bei denen der Vergleich einen Unterschied zwischen der Definition einer Zone, die in dem Endgerät gespeichert ist, und der neu bewerteten Definition einer Zone, die von der zweiten Verarbeitungsvorrichtung bereitgestellt wird, aufdeckte.

16. Kommunikationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das System Aktualisierungsmittel zum Aktualisieren des Speichers umfasst, der die Definition einer Zone speichert.

17. Kommunikationssystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktualisierungsmittel dafür ausgelegt ist, die zweite Datenbank bei einer vorab festgelegten Häufigkeit zu durchlaufen und an Endgeräte von Nutzern, die durch das Mittel zum Setzen einer Aktualisierungsflagge in der zweiten Datenbank markiert sind, unaufgeforderte Aktualisierungen zu senden.

18. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktualisierungsmittel dafür ausgelegt ist, Aktivität seitens des Endgeräts des Nutzers zu erkennen und an Endnutzer, die durch das Mittel zum Setzen einer Aktualisierungsflagge in der zweiten Datenbank markiert sind und die Aktivität aufweisen, eine unaufgeforderte Aktualisierung zu senden.

19. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das System dafür ausgelegt ist, die Zone(n) für die Nutzer des Systems zum Zeitpunkt, da eine Aktualisierung an den Nutzer gesendet wird, neu zu bewerten.

20. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktualisierungsmittel so ausgelegt ist, dass es Kenntnis von Aktualisierungen hat, die derzeit ablaufen.

21. Kommunikationssystem nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktualisierungsmittel dafür ausgelegt ist, vorherige noch unerledigte Aktualisierungen zurückzurufen oder zu stornieren und sie durch die jüngste Aktualisierung zu ersetzen.

22. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Endgeräte dafür ausgelegt sind, den Empfang einer Aktualisierung der gespeicherten Definition der Zone zu bestätigen.

23. Kommunikationssystem nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das System dafür ausgelegt ist, die von dem Mittel zum Setzen einer Aktualisierungsflagge gesetzte Aktualisierungsflagge bei Empfang der Bestätigung seitens des Endgeräts zurückzusetzen.

24. Kommunikationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktualisierungsmittel dafür ausgelegt ist, dem Endgerät die Aktualisierung über eine OTAP zu liefern und dass das Endgerät mit Empfangsmitteln zum Empfangen der Aktualisierung und mit Verarbeitungsmitteln zum Verarbeiten der empfangenen Aktualisierung versehen ist.

25. Kommunikationssystem nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermedium zum Senden der Aktualisierung SMS, GPRS oder USSD ist.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kommunikationssystem zum Bereitstellen von Dienst an die Nutzer des Kommunikationssystems mittels eines Luftschnittstellenmediums in einem geographischen Gebiet, wobei das Kommunikationssystem Netzknoten und Endgeräte umfasst, wobei die Netzknoten dem geographischen Gebiet Strahlung liefern und die Luftschnittstelle für die Endgeräte bereitstellen, wobei mindestens einige der Endgeräte einen Speicher umfassen, der eine Definition mindestens einer Zone speichert, die Teil des geographischen Gebiets ist und in der dem Nutzer eine standortabhängige Vergebührung und/oder standortabhängige Dienste geboten werden, die sich von der Vergebührung und/oder Diensten außerhalb der Zone unterscheidet/unterscheiden.

Wie aus dem Stand der Technik bekannt ist, können Betreiber, die Dienst über ein Luftschnittstellenmedium (das Netz) bieten, z. B. GSM, UMTS, WLAN, bieten, ihren Endnutzern abhängig von deren Standort eine Differenzierung des Dienstes und der Vergebührung bieten. Eine oder mehrere Zonen können individuell für die Endnutzer oder identisch für alle Nutzer festgelegt werden, in denen bestimmte, zusätzliche oder verbesserte Dienste oder eine andere Vergebührung als außerhalb der Zone geboten wird. Die Zone ist durch ein übermitteltes geographisches Gebiet physisch festgelegt, das Teil eines gesamten geographischen Gebiets ist, das von dem Netz versorgt wird. Netzknoten liefern die Netzschnittstelle an das übermittelte geographische Gebiet und somit die Schnittstelle für die Endgeräte der Nutzer des Kommunikationssystems.

Der Nutzer kann entweder durch eine deutliche Anzeige (visuell oder akustisch) und/oder durch Differenzierung der Vergebührung und/oder durch Differenzierung der Wahrnehmung, z. B. höherer Durchsatz, privilegiertes Dienstangebot, etc. des Aufenthalts innerhalb einer Zone gewahr sein.

Wie weiterhin aus dem Stand der Technik bekannt ist, ist es möglich, eine gespeicherte Definition der Zone lokal am Endnutzer-Endgerät zu verwalten. Bei einer vorgegebenen festgelegten Zone ändern sich aber die geltenden Grenzen zwangsweise im Laufe der Zeit aufgrund späterer topologischer Änderungen der Netzknoteninfrastruktur, d. h. Neueinführung, Neugruppierung oder physisches Entfernen. Ein charakteristisches Problem, das bei solchen Zonen auftritt, ist, dass der Betreiber im zeitlichen Verlauf ständig rechtzeitig die Zone zu dem betroffenen Nutzer-Endgerät neu beurteilen und neu synchronisieren muss.

Die EP 1 737 257 A1 umfasst ein Kommunikationssystem für den Mobilfunk mit mobilen Endgeräten, wobei innerhalb des durch das Kommunikationssystem abgedeckten Gesamtgebietes wenigstens ein Teilnehmergebiet festgelegt ist. Ferner umfasst das Kommunikationssystem eine Datenbank, die die Netzwerktopologie betreffende Daten enthält. Eine Ermittlungseinheit des Kommunikationssystems ermittelt auf Grundlage der durch die Datenbank zur Verfügung gestellten Daten die Kennungen von den Teilbereichen, die ein Teilnehmergebiet betreffen.

Die DE 197 31 461 C1 umfasst ein Verfahren und ein Mobilfunknetz zur Vergebührung von Anrufen. Darin wird vorgeschlagen, für den mobilen Teilnehmer des Mobilfunknetzes eine oder mehrere Zonen durch Zusammenfassung von Funkzellen bzw. von Aufenthaltsgebieten teilnehmerindividuell zu definieren und die Zonen jeweils einem geographischen Ort des mobilen Teilnehmers zuzuordnen.

Die US 6,556,842 B1 beschreibt ein Verfahren für ein zellulares Telekommunikationssystem, bei dem ein oder mehrere Funkzellen zu einer Local-Service-Area zusammengefaßt werden. Informationen bezüglich der Local-Service-Area werden auf einer SIM-Karte eines Teilnehmers gespeichert und bei Bedarf durch eine entsprechende Update-Prozedur aktualisiert.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Definition der Zone so zu speichern, dass so selten wie möglich eine Aktualisierung erforderlich ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine korrekte Synchronisierung der in den Endgeräten gespeicherten Zonendefinition aufrechtzuerhalten.

Die erste Aufgabe wird durch ein Kommunikationssystem nach Anspruch 1 gelöst. Erfindungsgemäß umfasst die Definition der Zone einen oder mehrere Platzhalter, die für zwei oder mehr als zwei verschiedene Werte stehen. Wenn zum Beispiel einem die Zone versorgenden Netzknoten eine neue Netzknotenkennung zugewiesen wird, die sich von der früheren Kennung nur in einer oder in einigen Stellen unterscheidet, die als Platzhalter gespeichert sind, ist es dementsprechend nicht erforderlich, dem Nutzer eine Aktualisierung zu liefern, da die gespeicherte Information noch gültig ist. Das gleiche gilt für andere Änderungen des Netzes, zum Beispiel eine Änderung einer Netzgruppen-Bezugsnummer, z. B. einer Kennzahl des Aufenthaltsbereichs (engl. Location Area Code).

Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf ein Kommunikationssystem nach Anspruch 2 gerichtet, welches die oben erwähnte zweite Aufgabe löst.

Nach dieser Ausführung der Erfindung umfasst das System ein Aktualisierungsmittel, das zum bedarfsweisen Aktualisieren der Definition einer Zone ausgelegt ist, die in dem Endgerät gespeichert ist. Wenn also eine Aktualisierung erforderlich ist, ist das Aktualisierungsmittel dafür ausgelegt, diese Aktualisierung ohne Notwendigkeit der Änderung des Endgeräts oder der darin enthaltenen SIM- bzw. UICC-Karte vorzunehmen.

In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung sind die Netzknoten basierend auf Nähe, die als Netzknotengruppe definiert ist, Gruppen von Netzknoten zugeordnet, wobei mindestens einigen der Netzknotengruppen eine Netzknotengruppen-Bezugsnummer zugewiesen ist und wobei die Definition einer Zone, die in dem Endgerät gespeichert ist, ein oder mehrere Netzknotengruppen-Bezugsnummern umfasst, wobei mindestens einige der Stellen der Netzknotengruppen-Bezugsnummern durch Platzhalter ersetzt sind.

In einer weiteren Ausführung der vorliegenden Erfindung ist mindestens einigen der Netzknoten eine Netzknotenkennung zugewiesen, wobei die Definition einer Zone eine oder mehrere Netzknotenkennungen umfasst und mindestens einige der Stellen der Netzknotenkennungen durch Platzhalter ersetzt sind.

Denkbar ist weiterhin, dass die Definition einer Zone eine oder mehrere Netzknotengruppen-Bezugsnummern sowie eine oder mehrere Netzknotenkennungen umfasst, wobei eines oder beides der Netzknotengruppen-Bezugsnummern und der Netzknotenkennungen eine oder mehrere Stellen umfasst, die durch Platzhalter ersetzt sind.

Ein Nummerierungsschema für die Netzknoten kann wie folgt festgelegt werden:
Alle Netzknoten in dem Netz werden anhand von Nähe in eindeutige zugeordnete Gruppen von Netzknoten gruppiert, z. B. standardisiert als Kennzahl des Aufenthaltbereichs in GSM oder UMTS. Wie vorstehend erläutert wird dies als die Netzknotengruppe bezeichnet.

Jeder Netzknotengruppe wird eine eindeutige Netzknotengruppen-Bezugsnummer zugeordnet. Vorzugsweise ist das Netzknotengruppen-Nummerierungsschema so geartet, dass direkt benachbarte Netzknotengruppen gemeinsame Stellen in der Netzknotengruppen-Bezugsnummer verwenden, wie durch eine vorab entwickelte Nummerierungsgepflogenheit festgelegt wird.

Zusätzlich wird jedem Netzknoten – wie vorstehend erwähnt – vorzugsweise eine eindeutige Netzknotenkennung zugeordnet, der eine Bezugsnummer ist, die den Netzknoten kenntlich macht.

Eine Eigenschaft des Netzknotengruppen-Nummerierungsschemas ist, dass durch Kenntnis der von benachbarten Netzknotengruppen eines bestimmten Gebiets gemeinsam verwendeten Stellen eine Platzhalterzuweisung bei den nicht gemeinsamen Stellen dazu führen kann, dass benachbarte Netzknotengruppen-Nummern als identisch eingestuft werden. Wenn zum Beispiel zwei benachbarten Netzknotengruppen die Kennungen „12388” und „12399” in dem Wissen zugewiesen wurden, dass ihnen in diesem Gebiet die ersten drei Stellen der Kennung gemeinsam zueigen sind, können die beiden letzten Stellen als Platzhalter behandelt werden, also „123**”.

Wenn somit ein Netzknoten von einer Netzknotengruppe zu einer benachbarten Netzknotengruppe mit dem vorherigen Wissen der Platzhaltergepflogenheit in dem Gebiet neu zugeordnet wurde, würde eine Anwendung, die die Netzknotenkennung liest, beide Kennungen für identisch halten.

Wie weiterhin vorstehend erläutert wurde, umfasst die Netzknotenkennung ferner vorzugsweise Stellen, die innerhalb der Netzknotengruppe den physischen Funknetzsender des jeweiligen Netzknotens eindeutig bezeichnen, z. B. umfassen diese Stellen standardisiert in GSM die Zellenkennung und standardisiert in UMTS die Kennzahl des Versorgungsbereichs. In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung nutzen physische Sender, die den gleichen physischen Standort nutzen, z. B. einen Funkmast, gemeinsame Stellen in der Netzknotenkennung gemäß Definition durch eine vorab entwickelte Nummerierungsgepflogenheit.

Eine Eigenschaft dieses Netzknotenkennungs-Nummerierungsschemas, das eine bevorzugte Ausführung der vorliegenden Erfindung ist, ist, dass durch Kenntnis der gemeinsamen physischen Senderstellengepflogenheit in einer jeweiligen Netzknotengruppe eine Platzhalterzuweisung bei den nicht gemeinsamen Stellen dazu führen kann, dass mehrere physische Sender, die sich am gleichen physischen Standort befinden, als identisch eingestuft werden. Sobald der erste Sender an diesem Standort eingerichtet wurde, würde somit mit dem vorherigen Wissen der Platzhaltergepflogenheit in dem Gebiet eine Anwendung, die die Netzknotenkennung liest, alte weiteren Sender für identisch halten.

Demnach haben gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung benachbarte Netzknotengruppen Netzknotengruppen-Bezugsnummern mit gemeinsamen Werten und nicht gemeinsamen Werten, wobei die Definition einer Zone eine oder mehrere Netzknotengruppen-Bezugsnummern umfasst, wobei die nicht gemeinsamen Werte der Netzknotengruppen-Bezugsnummern durch Platzhalter ersetzt werden.

Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung weist die Netzknotenkennung Stellen auf, die einen physischen Funknetzsender des Netzknotens bezeichnen.

Netzknoten, denen der gleiche physische Funknetzsender zugeordnet ist, können Netzknotenkennungen mit gemeinsamen Werten, die den physischen Funknetzsender kennzeichnen, und mit nicht gemeinsamen Werten aufweisen, wobei die Definition einer Zone eine oder mehrere Netzknotenkennungen umfasst, wobei die nicht gemeinsamen Werte der Netzknotenkennungen durch Platzhalter ersetzt sind.

Zum Beispiel teilen sich drei Sender den gleichen physischen Standort (Mast) und ihnen sind die Kennungen „06789”, „16789” und „26789” zugewiesen. in dem Wissen, dass in der bestimmten Netzknotengruppe den gemeinsam angeordneten Sendern die letzten vier Stellen gemeinsam zueigen sind, kann die erste Stelle als Platzhalter ausgelegt werden, nämlich „*6789”.

Die charakteristischen Vorteile des vorstehend beschriebenen Nummerierungsschemas der Netzknotengruppe und der Netzknotenkennung sind also wie folgt:

  • (a) eine Neuzuweisung bestehender Netzknoten zu benachbarten Netzknoten erfordert keine Aktualisierung einer Anwendung (Datenbank), die die Netzknotenkennung liest, um Zugehörigkeit zu einer Zone zu ermitteln; daher können sowohl neue als auch alte Netzknotenkennungen, die den gleichen physischen Netzknoten betreffen, einer Anwendung bekannt sein, ohne einen Konflikt hervorzurufen,
  • (b) die Implementierung neuer Netzknoten-Sender, die gemeinsam mit bestehenden Sendern angeordnet oder diesen zugeordnet sind, erfordert keine Aktualisierung einer Anwendung (Datenbank), die die Netzknotenkennung liest, um Zugehörigkeit zu einer Zone zu ermitteln,
  • (c) die Notwendigkeit einer Synchronisierung bezüglich der Entwicklung der Netzknotentopologie wird minimiert, da bestehende Netzknoten einem systematischen Nummerierungsschema unterliegen, das basierend auf der früheren Nummerierung dieses Netzknotens Vererbung einbindet, und wird minimiert, da eine neue oder künftige Netzknotennummerierung ebenfalls einem systematischen Nummerierungsschema unterliegt, das vorab festgelegte Nummerierungseigenschaften von bereits eingerichteten Knoten in diesem Gebiet erbt,
  • (d) weiterhin wird die Anzahl an Bytes, die zur Beschreibung der Netzknoten einer vorgegebenen Zone erforderlich sind, durch die Verwendung von „Platzhaltern”, die dem Nummerierungsschema zueigen ist, auf verlustfreie komprimierende Weise minimiert.

Gemäß einem weiteren Beispiel wird ermittelt, dass vier Netzknoten, die durch die folgenden Netzknotengruppen-Bezugsnummern und Netzknotenkennungen: „12388 06789”, „12388 16789”, 12388 26789”, „12399 36789” charakterisiert sind, eine Teilnehmerzone versorgen. Wenn die letzten beiden Stellen der Netzknotengruppen-Bezugsnummer und die erste Stelle der Netzknotenkennung nach Nummerierungsgepflogenheit Platzhalter sind, dann kann der ganze Satz eindeutig durch „123** *6789” beschrieben werden. Dieser letzte Ausdruck kann als „optimierte Standort-Kennzahl” definiert werden, die zum Beispiel in dem Speicher des Endgeräts als Zonendefinition gespeichert werden kann.

Im Allgemeinen kann der Speicher in dem Endgerät oder in der darin enthaltenen Karte (SIM oder UICC) angeordnet sein.

Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung umfasst das System eine erste Datenbank, die ein physisches Standortattribut aller im Netz residenten Netzknoten verwaltet, das dem Nutzer zusammen mit der zugehörigen Netzknotenkennung angeboten wird.

Erfindungsgemäß ist eine erste Verarbeitungsvorrichtung vorgesehen, die dafür ausgelegt ist, alle Netzknoten zu identifizieren, die als die Zone versorgend gelten.

Ferner umfasst das System erfindungsgemäß eine zweite Verarbeitungsvorrichtung, die dafür ausgelegt ist, eine Liste aller Netzknoten, die durch Verwendung der ersten Verarbeitungsvorrichtung identifiziert wurden, zu kodieren und den Netzknotenkennungen und/oder den Netzknotengruppen-Bezugsnummern Platzhalter zuzuweisen. Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung kann die zweite Verarbeitungsvorrichtung dafür ausgelegt sein, (infolge ihres Betriebs) eine – vorstehend erläuterte – optimierte Standort-Kennzahl an die Hand zu geben, die Platzhalter für nicht gemeinsame Stellen sowie die Werte gemeinsamer Stellen der Netzknotenkennungen und/oder der Netzknotengruppen-Bezugsnummern der Netzknoten umfasst, die als die Zone versorgend eingestuft werden.

Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung ist eine zweite Datenbank enthalten, die eine Definition der Zone(n) für die Nutzer des Systems enthält.

Weiterhin kann das System eine Auslösevorrichtung umfassen, die dafür ausgelegt ist, die zweite Verarbeitungsvorrichtung zu nutzen, um die Zone(n) für die Nutzer des Systems vorzugsweise jedes Mal neu zu beurteilen, wenn eine Änderung der Netzknotentopologie vorgenommen wird.

Das System umfasst vorzugsweise vergleichende Mittel, die dafür ausgelegt sind, die gespeicherte Definition einer Zone, die tatsächlich in dem Endgerät gespeichert ist, mit der neu bewerteten Definition einer Zone zu vergleichen, die von der zweiten Verarbeitungsvorrichtung bereitgestellt wird. Die vergleichenden Mittel könnten mit der oben erwähnten Auslösevorrichtung identisch sein. Das Ergebnis des Vergleichs kann dazu genützt werden, festzustellen, welche Mitglieder der zweiten Datenbank eine Änderung der optimierten Standort-Kennzahl erfahren und somit einer Neusynchronisation bedürfen, und welche nicht. Wie vorstehend erläutert, wird hierfür ein Vergleich der Standort-Kennzahl vor und nach der Optimierung vorgenommen. Dies kann entweder durch Speichern der aktuellen und der vorherigen optimierten Standort-Kennzahl für jeden Endnutzer oder durch Berechnen eines aktuellen und vorherigen gegenüber entsprechenden Bildern der ersten Datenbank verwirklicht werden.

Das System kann mit Mitteln zum Setzen einer Aktualisierungsflagge für die Mitglieder der zweiten Datenbank versehen werden, bei denen der Vergleich einen Unterschied zwischen der gespeicherten Definition einer Zone und der von der zweiten Verarbeitungsvorrichtung vorgesehenen neu beurteilten Definition einer Zone aufdeckte. Demnach kann eine Aktualisierungsflagge bei den betroffenen Endnutzermitgliedern der zweiten Datenbank gesetzt werden.

Das erfindungsgemäße Aktualisierungsmittel kann dafür ausgelegt sein, die zweite Datenbank bei einer vorab festgelegten Häufigkeit zu durchlaufen und den Endgeräten der Endnutzer, die durch das Mittel zum Setzen einer Aktualisierungsflagge markiert sind, unaufgeforderte Aktualisierungen zu senden. Diese regelmäßige Aktualisierung soll so konfigurierbar sein, dass sie einen Endnutzer mit maximaler Häufigkeit in einem vorgegebenen Zeitraum anspricht.

Es ist möglich, die optimierte Standort-Kennzahl, d. h. das Ergebnis der Neubeurteilung, über ein bestimmtes Trägermedium, das vorab als das für den Endnutzer geeigneteste festgelegt wurde, z. B. SMS, GPRS, USSD, und das von dem Endgerät des Endnutzers angenommen und verarbeitet wird, zu übermitteln.

Als Alternative oder zusätzlich zur Aktualisierung bei einer vorab festgelegten Häufigkeit führt das Aktualisierungsmittel gemäß einer weiteren Ausführung eine Echtzeit-Aktualisierung aus. In diesem Fall wird die Aktivität des Endnutzers, der von dem Mittel zum Setzen einer Aktualisierungsflagge markiert ist, geprüft. Die Mittel sind dafür ausgelegt, eine Aktivität des Endnutzers zu erkennen und eine unaufgeforderte Aktualisierung an die Endnutzergeräte zu senden, die von dem Mittel zum Setzen einer Aktualisierungsflagge markiert wurden und diese Aktivität aufweisen.

Diese Aktivität kann das Empfangen oder Veranlassen eines Sprachrufs, einer Datensitzung oder eines Einschaltens des Endgeräts des Endnutzers umfassen. Das Aktualisierungsmittel sendet auch eine unaufgeforderte Aktualisierung an den Endnutzer, aber mit einer hohen Erfolgswahrscheinlichkeit aufgrund des bekannten, Echtzeit-Verfügungszustands des Endgeräts des Endnutzers.

Im Fall eines Scheiterns, z. B. Netzüberlastung, plötzlicher Unerreichbarkeit, etc. hält die Echtzeitaktualisierung einen vorab festgelegten Neuversuch-Zeitraum ein.

In einer bevorzugten Ausführung ist das System dafür ausgelegt, die Zone(n) für die Nutzer des Systems zu dem Zeitpunkt, da eine Aktualisierung an den Nutzer gesendet wird, neu zu beurteilen. Dies gewährleistet Richtigkeit. Es wird immer die vollständige Zonendefinition und kein Delta gesendet, um bei der Lieferkette an den Endnutzer Probleme mit der Reihenfolge des Eingangs oder der Sequentialisierung zu verhindern.

In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist das Aktualisierungsmittel dafür ausgelegt, vorherige noch unerledigte Aktualisierungen zurückzurufen oder zu stornieren und diese durch die jüngste Aktualisierung zu ersetzen. Dies verbessert sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Dauer der absoluten Aktualisierungen sowie ferner den Eingangszeitpunkt der jüngsten Aktualisierung.

In einer weiteren Ausführung der Erfindung sind die Endgeräte dafür ausgelegt, den Empfang einer Aktualisierung zu bestätigen, wobei die Bestätigung dazu genutzt werden kann, die Aktualisierungsflagge für den Nutzer zurückzusetzen.

Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figur beschrieben, die eine beispielhafte Anwendung der Erfindung zeigt.

In der Figur bezeichnen die Bezugsziffern die folgenden Komponenten/Aktivitäten des Kommunikationssystems:

Bezugszeichenliste

10
ACP
20
Massendatenaustausch
30
IN
40
Zellendatenbank
50
Teilnehmerdatenbank
60
ZUSOTAP
70
Sprachdienste
80
Datendienste
90
OTAP
100
SMSc
110
Endgerät; Handy oder Datenkarte/Verbindungsmanager
120
UICC
130
EF-Zellenliste
200
O2 UMTS- oder GSM-Netz/andere Roaming-Netze
210
nodeB LAC und Zell-Nummerierungsgepflogenheiten:
(i) verlustfreie Komprimierung der Zellliste OTA
(ii) Toleranz bei Reparenting und Secorization (keine OTA-Aktualisierung)
a
neue/geänderte Zellen
b
von Flagge betroffene Zonen
c
IN-OTAP-Aktualisierung durch periodisches Durchlaufen auslösen
d
IN-OTAP-Aktualisierung durch Echtzeitverkehr auslösen
e
Zonen-Zellenliste verschlüsseln
f
neue Zellenliste senden (enthält alle Zonen)
g
HZ-Datenbit (falls abonniert)
h
neue Zellenliste senden (verkettete SMS); Zustellbenachrichtigung anfordern, Empfangsnachweis anfordern
i
neue Zellenliste senden (verkettete SMS)
j
neue Zellenliste
k
Antwort mit Empfangsnachweis
l
Zustellbenachrichtigung
m
Antwort mit Empfangsnachweis
n
Antwort mit Zustellnachweis
o
Antwort mit Empfangsnachweis
p
Zustellergebnis

Die Figur zeigt einen OTAP-/Kurznachrichten-Zustellträger und eine in dem Endgerät des Endanwenders residente Anwendung, die in Rücksprache mit einer in dem Netz (IN-Platform) arbeitenden sendenden Anwendung arbeiten, die auch für Vergebührung synchronisiert ist.

Ein Betreiber legt eine Zone für einen Teilnehmer in seinem UMTS-Zugangsnetz fest, wobei die Zone eine oder mehrere nodeB-Funksender/-empfänger umfasst. Es ist ein Nummerierungsschema festgelegt, bei dem alle Aufenthaltsbereiche eine fünfstellige Zahl in dem Bereich 00000 bis einschließlich 65535 umfassen. Benachbarte Aufenthaltsbereiche für Regionen planende Betreiber behalten die wichtigsten drei Stellen des Aufenthaltsbereichs, die für benachbarte Aufenthaltsbereiche – bestehende wie auch künftige – gleich sind. Weiterhin ist ein Nummerierungsschema festgelegt, bei dem alle Zellenkennungen eine fünfstellige Zahl in dem Bereich von 00000 bis einschließlich 65535 umfassen. Versorgungsbereichcodes, die zu dem gleichen physischen nodeB gehören, die mehrere Sektoren mehrfacher Frequenzen umfassen können, werden sowohl für bestehende als auch für künftige Versorgungsbereiche so verwaltet, dass die unwichtigsten vier Stellen allen gemeinsam sind.

Wie in der Figur gezeigt wird, umfasst das System IN die erste Datenbank „Zellendatenbank” und die zweite Datenbank „Teilnehmerdatenbank”. Die erste Datenbank verwaltet ein physisches Standortattribut aller Netzknoten, die in dem UMTS-Netz resident sind, das dem Nutzer zusammen mit der zugehörigen Netzknotenkennung angeboten wird. Die zweite Datenbank enthält eine Definition der Zonen für jeden Endnutzer des Netzes.

Beide Datenbanken werden auf einer intelligenten Netz-Plattform (IN) verwaltet. Eine separate automatische Zellversorgungsplattform (ACP, engl. Automatic Cell Provisioning Platform) sendet der IN alle Änderungen der Netz-nodeB-Topologie.

Eine Anwendung steuert erste und zweite Verarbeitungsvorrichtungen, die auch Teil des IN-Systems sind. Die erste Verarbeitungsvorrichtung ermittelt die Netzknoten, die eine Zone versorgen. Die zweite Verarbeitungsvorrichtung berechnet die optimierte Standort-Kennzahl, die als „kodierte Zonen-Zellenliste” bezeichnet wird, wenn sie durch eine Änderung der Topologie des Netzes ausgelöst wird. Nutzer, die eine Änderung ihrer optimierten Standort-Kennzahl erfahren, werden in der zweiten Datenbank markiert, um eine Aktualisierung auf ihren Endgeräten zu empfangen.

Diese Aktualisierung wird entweder durch ein periodisches Durchlaufen der zweiten Datenbank oder in Echtzeit vorgenommen, falls der Endnutzer, der in der zweiten Datenbank markiert ist, wie in der Figur dargestellt an einer leitungsvermittelten oder einer paketvermittelten Transaktion beteiligt ist. Eine vorab festgelegte Priorisierung einer Auslösung in Echtzeit gegenüber einer regelmäßigen Auslösung wird in Bezug auf verfügbare Kapazitätsbandbreite festgelegt.

Die IN umfasst ferner Aktualisierungsmittel zum Aktualisieren über eine Luftschnittstellenplattform (ZUSOTAP) zur Übermittlung der optimierten Standort-Kennzahl mittels SMS-Träger zum Endgerät des Endnutzers. Der Gültigkeitszeitraum der Kurznachricht wird durch das Aktualisierungsmittel entsprechend einer vorab festgelegten Gepflogenheit und nach Art des Auslösers eingestellt. Die Aktualisierungsmittelanwendung stellt sicher, dass diese Nachricht bei Erfolgen mehrerer Auslöser, während eine frühere Aktualisierung noch über OTAP abläuft, zurückgezogen und entsprechend ersetzt wird. Dies vermeidet negative Folgen, die sich aus Race-Bedingungen und out-of-sequence-Bedingungen ergeben.

Das Endgerät des Endnutzers umfasst eine UICC sowie einen Speicher, in dem eine elektronische Elementary-File-Zellliste (EF-Zellliste) gespeichert ist, die die Zone festlegt. Wie vorstehend erläutert umfasst die Zellliste einen oder mehrere Platzhalter. Wie in der Figur gezeigt wird die kodierte Zellliste zum Endgerät und vom Endgerät zur UICC gesendet, wo sie in einem geeigneten Speicher gespeichert wird.

Die von dem Aktualisierungsmittel stammende Aktualisierungsnachricht wird von dem Endgerät des Endnutzers separat an das Aktualisierungsmittel über SMSc und OTAP bestätigt, d. h. sowohl von der UMTS-SIM-Karte als auch von dem UMTS-Endgerät. Das Aktualisierungsmittel aktualisiert den Endnutzerstatus und die zweite Datenbank entsprechend der Rückmeldung.